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Führerschein, Entzug


Kurzinformationen

Wenn jemand ungeeignet ist ein Fahrzeug zu führen, wird die Fahrerlaubnis entzogen. Wenn Zweifel an der Eignung zum Führen eines Fahrzeuges bestehen, ist die Straßenverkehrsbehörde, zum Schutz der übrigen Verkehrsteilnehmer verpflichtet, diesen Eignungsbedenken aufzuklären und unter Umständen die Fahrerlaubnis zu entziehen.


Beschreibung

Gründe für die fehlende Eignung können sein:

  • gesundheitliche Einschränkungen bzw. körperliche Beeinträchtigungen
  • wiederholte Verkehrsverstöße (Punkte Verkehrszentralregister Flensburg)
  • Verkehrsstraftaten
  • Drogen- oder Alkoholmissbrauch.

Nach Fahrerlaubnisentziehung durch Gerichte oder Führerscheinbehörde muss die Fahrerlaubnis erneut beantragt werden. Die "alte" Fahrerlaubnis ist erloschen! Die Beantragung eines neuen Führerscheines ist formgebunden und kann frühestens 3 Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Im Rahmen der Antragsbearbeitung ist in eigener Zuständigkeit zu prüfen, ob die durch das Gericht festgestellte Nichteignung wieder hergestellt wurde. Sie wird daher eine entsprechende Eignungsüberprüfung durchführen. Ist die Abgabe des Führerscheines 2 Jahre und länger her, muss erneut eine theoretische und praktische Fahrerlaubnisprüfung absolviert werden.


Rechtsgrundlagen


Notwendige Unterlagen

Für die Neubeantragung

  • gültiger Personalausweis
  • 1 Lichtbild 35 x 45 mm
  • Führungszeugnis
  • für die Klassen A, A1, B, BE, M, L, T: Sehtestbescheinigung (nicht älter als 2 Jahre)
  • für die Klassen C, C1, C1E, CE, D, D1, D1E, DE: augenärztliche (nicht älter als 2 Jahre) und ärztliche Untersuchung (nicht älter als 1 Jahr)

Kosten

voraussichtlich 139,40 EUR


Ansprechpartner


FB 2 – Recht, Ordnung & Soziales

Frau Zahn
Zimmer-Nr. 1.09
Telefon (03382) 73 07 22
E-Mail