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Jahresrückblick 2010



Gedanken zum Jahreswechsel

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Leser,

 

traditionell bietet ein Jahreswechsel die Gelegenheit sowohl Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten,  als auch einen Blick in die Zukunft zu wagen.

 

Mit Blick auf das gerade abgelaufene Jahr fällt sicher ganz vielen die Fußballweltmeisterschaft ein. Vier Wochen Fußballtaumel, in denen Deutschland eine riesen Party feierte und ausgelassene frohe Stimmung herrschte.

Doch es gab nicht immer nur rosarote Momente. Betroffen sind wir nicht nur von den welt- und landesweiten politischen Ereignissen, sondern auch von globalen wie nationalen Wirtschaftsdaten. 

Die kommunale Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung ist wegen der anhaltenden schlechten Finanzentwicklung und Sparzwänge sehr schwierig gewesen. Trotz des ständig geringer werdenden finanziellen Spielraumes konnten wir, Dank der Fördermittel aus den Konjunkturpaketen I und II  des Bundes und Landes, eine Reihe von Vorhaben auf den Weg bringen, anfangen oder bereits umsetzen.

Auch in der nächsten Zeit dürfen wir die Augen gerade gegenüber unangenehmen Themen nicht verschließen.

Unsere Gemeinde steht auch im kommenden Jahr wieder vor großen Herausforderungen. Dafür brauchen wir Aufbruchsstimmung, Flexibilität und Wagemut. Die Veränderungen, die auf uns zukommen werden, bieten neue Chancen, bringen aber auch zunächst Verunsicherungen mit sich. Die Zukunft zu gestalten,  die gegenwärtige Lebensqualität in der Gemeinde zu sichern und für die kommenden Jahre noch zu verbessern, darauf waren und sind die Anstrengungen von uns allen gerichtet. Unser Ziel ist und bleibt es auch im Jahr 2011, den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Umfeld

zu schaffen, in dem sie Arbeitsmöglichkeiten und attraktiven Wohnraum finden, Beruf und Familie gut  vereinbaren und vielfältigen Interessen nachgehen können.

 

Beherrschende  Themen werden die Schlussfolgerungen sein, die wir aus der sogenannten demographischen Entwicklung ziehen und ableiten müssen. Der prognostizierte Bevölkerungsrückgang im ländlichen Bereich von dem auch insbesondere wir betroffen sein werden, hat Auswirkungen auf unsere Sozial- sowie Gemeinschaftseinrichtungen einschließlich der Infrastruktur. Möglicherweise haben wir einschneidende und unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Wir müssen uns auseinandersetzen mit der sogenannten Kindertagesstättenbedarfsplanung, die für die nächsten Jahre festzuschreiben sein wird. Wir müssen abwägen, ob wir gegebenenfalls ab 2012 unsere kommunalen Steuern, Beiträge und Gebühren anheben müssen. Wir müssen die Grundsatzentscheidung treffen, ob und in welchem Umfang wir weitere oder ergänzende Suchräume für Windkraftanlagen zulassen.   


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie kennen die Probleme unserer Gemeinde, aber Sie kennen auch unsere Stärken, die Kreativität, die Entschlusskraft und das Engagement der hier wohnenden und arbeitenden Menschen.

Dankenswerterweise gibt es bei uns sowohl in der Wirtschaft wie auch in der Politik viel Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln, um unsere Probleme anzupacken und es gibt viel uneigennütziges Engagement.

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es viele Menschen, die sich für die Gemeinschaft oder für ihre Mitmenschen einsetzen: Bürgerinnen und Bürger, die sich um Bedürftige kümmern oder einfach nur unsere Vereine am Leben halten. Verantwortliche in Institutionen oder Einzelne, die Kultur- und Sportevents organisieren oder sponsern. Sie alle tragen dazu bei, dass Kloster Lehnin eine lebens- und liebenswerte Gemeinde ist und bleibt. Ich möchte allen, die sich in und für Kloster Lehnin engagieren, ganz herzlich für ihre Einsatzbereitschaft und ihre großartigen Leistungen danken. Es ist mein Wunsch, wie bisher, auch im Jahre 2011 mit Ihnen engagiert zusammen zu arbeiten und ich erbitte hierzu Ihre Unterstützung. Gemeinsam geht vieles besser, problemlos und schneller, in diesem Sinne würde ich mich wirklich sehr freuen, wenn 2011 ein Jahr des Miteinanders  auf allen Ebenen werden würde.

 

Bei einem Jahresrückblick stellt man immer gerne die positiven Ereignisse und Erfolge in den Vordergrund. Aber in unserem Alltag ist die Welt nicht immer heil. Das gilt im persönlichen Lebensbereich, wo uns Krankheit trifft, wir Einsamkeit spüren oder uns der Tod einen lieben Menschen nimmt. Viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben im vergangenen Jahr solche Erfahrungen gemacht  und ich wünsche Ihnen, dass Sie Trost finden, die notwendige Kraft und auch wieder Zuversicht.

 

In dem nun folgenden ausführlichen Jahresrückblick erhalten Sie einen Einblick in die wesentlichen Dinge, die uns im Jahr 2010 beschäftigt haben oder in    Zukunft beschäftigen werden. Wie auch in den vorhergegangenen Jahresrückblicken zeigt diese Rückschau wieder in eindrucksvoller Art und Weise auf, was in enger Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Rat und Verwaltung der Gemeinde, gestaltet werden kann.

 

Natürlich werden Rat und Verwaltung es nicht allen recht machen und alle Wünsche erfüllen können. Packen wir es dennoch wieder mit Mut, Entschlusskraft und Zuversicht an. Auf Ihre Anregungen und Hinweise (gerne auch über unsere E-Mail Adresse )

freuen wir uns. Gemeinsam werden wir die kommenden Herausforderungen meistern.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und unserer Gemeinde ein gutes und erfolgreiches Jahr 2011 und viel Spaß beim Lesen.

 

Ihr

 

Bernd Kreykenbohm 

Bürgermeister

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