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Zum Jahreswechsel 2012/2013



-Den Kurs der vergangenen Jahre in 2013 fortsetzen-

 

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

liebe Leser,

 

am Beginn eines neuen Jahres stehen wir ja häufig in einer Spannung – in einer Spannung zwischen der Hoffnung, dass die nächsten Monate  Freude und Glück für uns bereithalten, und der  Befürchtung, dass Hindernisse und Schweres auf uns zukommen könnten. Und so sind auch die einen von uns mit großen Erwartungen in das Neue Jahr gestartet, während die anderen Sorgen und Ängste plagen, sei es um den Arbeitsplatz, die eigene Gesundheit oder das Wohlergehen der Menschen, die uns nahe sind.

Mit der Entwicklung unserer Gemeinde können wir   in 2012 zufrieden und hoffnungsvoll sein.  Die allgemeine Finanzkrise beherrscht auch die finanzielle Situation unserer  Gemeinde. Trotz der prekären Wirtschaftslage haben und werden wir den Kopf nicht hängen lassen und an unseren Vorstellungen weiter arbeiten. Es gilt, weiter sparsam zu haushalten. Dennoch gibt der Kloster Lehniner Haushalt die Möglichkeit, im Jahr 2013  in wichtige Projekte zu investieren, wenngleich   das eine oder andere Projekt  verschoben werden muss. Auch sind wir bestrebt,  weiterhin kontinuierlich  unseren Schuldenstand abzubauen.  Wiederum werden wir vorwiegend diejenigen Maßnahmen anpacken, die vom Kreis, Land, Bund oder Europa gefördert werden.

Wir konnten in 2012  einige Maßnahmen beginnen und die Entwicklung unserer Gemeinde voranbringen. Bei all dem nahmen wir uns aber auch die Zeit zu feiern.
Das Großereignis war in diesem Jahr das Fest zum 10jährigen Bestehen der Gemeinde Kloster Lehnin am 25.08.2012. Über 500 Gäste aus Nah und Fern kamen, um gemeinsam mit uns das Jubiläum zu feiern. Dazu wurde auf dem Markgrafenplatz ein Informationsmarkt aufgebaut, an dem sich die meisten Ortsbeiräte und zahlreiche Vereine aktiv beteiligten. Hervorgehoben wurde das ehrenamtliche Engagement vieler tatkräftiger Einwohner aus allen Ortsteilen im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung.

Zahlreiche Aktionen, Veranstaltungen und Initiativen wurden innerhalb des zurückliegenden Jahres von unseren Vereinen in den Ortsteilen ins Leben gerufen. Aber nicht nur Feste wurden gefeiert. Es wurde auch wieder feste gebaut. In keinem unserer 14 Ortsteile  ist   2012 die Entwicklung  stehen geblieben. Der Schwerpunkt lag diesmal  -anders als in Vorjahren- bei kleinteiligen Maßnahmen; mitunter auch der Verschönerung oder einfach dem Erhalt gemeindlicher Einrichtungen.

Die größte Straßenbaumaßnahme war der Ausbau der Hauptstraße im Ortsteil Rädel einschließlich  Buswendeschleife.  Manche  Projekte im Rahmen des Förderprogramms zur Integrierten ländlichen Entwicklung wurden erfolgreich abgeschlossen, andere wurden begonnen. Hier nenne ich beispielhaft die Gestaltung des Angers und die Renaturierung des Dorfteichs in Göhlsdorf, die Neugestaltung des Grebser Bolzplatzes und den Wanderweg zum Klostersee in Verlängerung des sogenannten „Brandenburger Wegs“ .

Für die Krahner  Freiwillige  Feuerwehr  fand am  01.12.2012 die Einweihung des neuen Gerätehauses in der ehemaligen Brennerei statt. Dank  Mitteln der Integrierten ländlichen Entwicklung, solchen des gemeindlichen Haushalts  und unzähligen Stunden, die die  Kameraden ehrenamtlich leisteten, konnten die Einsatzbedingungen erheblich verbessert werden. Erfreulicherweise konnten noch kurz vor dem Jahreswechsel 5 neue Feuerlöschbrunnen an die Ortswehren Prützke (2), Trechwitz (2) und einer  in Damsdorf  funktionsfähig hergestellt werden.
 

Eine große Herausforderung stellte  und stellt nach wie vor  das Radwege-Projekt – der Bau des Zauche-Radweges von Prützke über Grebs nach Netzen dar. Hier  setzen wir alles auf  eine Realisierung der Baumaßnahme – nunmehr über den europäischen Fördertopf „Integrierte Ländliche Entwicklung“ (ILE).Die Bewohner der drei Ortsteile Netzen, Grebs und Prützke klagen verständlicherweise über viele Beinahe-Unfälle per Fahrrad an der engen und vielbefahrenen Landesstraße. Dazu erfolgten die über unsere Gemeindegrenzen hinweg  beachteten Fahrrad-Demo´s,  die ich mit meiner Teilnahme selbstverständlich unterstützt habe.

 

Seit Jahren  unbefriedigend ist die Flüssiggasversorgung  in den Ortsteilen Nahmitz, Netzen, Grebs und Prützke. Vor Jahren wurde  der Umstieg auf Erdgas versprochen. Jetzt, da die HSW auf EMB verschmolz,  gelang vor wenigen Tagen der Durchbruch. Auf Initiative der Ortsvorsteher der betroffenen Ortsteile kündigte die EMB bei nunmehr angemessener Kostenbeteiligung der Grundstückseigentümer die Realisierung der  Umstellung der Flüssiggasversorgung zur Erdgasversorgung im Laufe des Jahres 2014 an.

 
Wir werden uns  angesichts der  demographischen Entwicklung auch  in  Zukunft einer verstärkten Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und vor größeren Strukturen nicht verschließen können.  Dabei beobachten wir mit einigem Argwohn Untersuchungen und Ideen auf Seiten der Landesregierung, die in Richtung Änderung der interkommunalen Aufgabenverteilung zukünftiger kommunaler Verwaltungsstrukturen gehen. Wichtig ist und bleibt für mich, die  zu erfüllenden Aufgaben sachgerecht und örtlich verantwortbar wahrzunehmen, dass Bürgernähe sowohl bezüglich Infrastruktur wie auch Entscheidungsfindungen erhalten bleiben.

 

In allen Kita- und Ganztagseinrichtungen waren neue Bildungsziele umzusetzen. Dabei haben alle Beschäftigten ihr Bestes gegeben, zusätzliche Dienste übernommen und sich regelmäßig weitergebildet. Die sehr gute Auslastung der Einrichtungen stellte die Gemeinde vor die  Herausforderung, geeignetes Fachpersonal zu finden. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, fünf sogenannte „Quereinsteiger“ aus fremden Berufsfeldern berufsbegleitend zur Erzieherin/Erzieher auszubilden. Die ersten Teilnehmer  beenden bereits in 2013 ihre Ausbildung.

 

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung konnte  eine Auszubildende   in ein befristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Im August 2012 nahm die 13. Auszubildende seit Bestehen der Gemeinde bzw. des Amtes die 3-jährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten auf. Somit  verjüngte sich unser  Team  in der Verwaltung unserer Gemeinde.

 

In den kommunalen Kita-Einrichtungen, im Ganztag und in der Verwaltung haben ca. 50 Schülerinnen  und Schüler sowie angehende Erzieherinnen ein Praktikum absolviert und konnten sich von der Vielfalt der zu bewältigenden Aufgaben überzeugen.

 

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes und die Mitarbeiterinnen in den Kita-Einrichtungen wurden tatkräftig von Teilnehmern mit Mehraufwandsentschädigung (als Ein-Euro-Jober bekannt) und von Arbeitnehmern in Bürgerarbeit unterstützt .  

 

Unsere Gesellschaft, unsere Gemeinde ist weiterhin auf Menschen angewiesen,  die sich „bewegen“  auf  unsere Mitmenschen, die sich sozial einbringen und die sich an den wichtigen Themen unserer Zeit beteiligen. Es gibt erfreulicherweise in jedem unserer Ortsteile, speziell in den Vereinen und Organisationen, bei den politischen Mandatsträgern und den Mitarbeiter/innen der Gemeinde Kloster Lehnin  viel Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln. Dafür möchte ich erneut an dieser Stelle Dank sagen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Wenn wir auf das Jahr 2012 und auch die Vorjahre zurückblicken, können wir erkennen: Die „Segel sind gesetzt“! Lassen  Sie uns gemeinsam im Jahr 2013 den Kurs fortsetzen. Das neue Jahr  bietet uns weiterhin so manche  Chance  und Möglichkeit. Es kommt darauf an, diese  im Rahmen der uns gegebenen finanziellen Möglichkeiten  zu nutzen!  In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein erfolgreiches, friedvolles und gutes Miteinander im Jahr 2013.

 

Herzlichst

 

Bernd Kreykenbohm

Bürgermeister

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