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„MINT“ an der Schule - zweitägiges Programm für die Grund- und Oberschule "Heinrich Julius Bruns"



MINT hat nichts mit Pfefferminze zu tun, ist auch keine neue SMS-Sprache und steht auch nicht für den Namen eines bekannten Kaugummis.

 

Auf besondere Art und Weise werden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in den Schulalltag gebracht. Schon in der 8. Klasse, im vergangenen Schuljahr, wurde  den SchülerInnen das MINT-Projekt vorgestellt. Insbesondere Mädchen soll das Projekt ansprechen. Der Fachkräftemangel in den MINT-Berufen wächst. Um diesem entgegenzuwirken,  setzt man auf berufliche Frühorientierung. Dazu hat sich der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Technologie-Gründerzentrums in Bad Belzig vorgenommen, mit den Schulen in Potsdam-Mittelmark zu kooperieren. Für die Grund- und Oberschule Lehnin „Heinrich Julius Bruns“ stand nach der Projektvorstellung ein zweitägiges Programm in den 9. Klassen auf dem Plan. Hier wurden sowohl Mädchen als auch Jungen in das Projekt involviert.

 

Tag 1:

Mit Unterstützung der Bundeswehr Potsdam, Ansprechpartnerin Frau Lieske, ging es für die Jungen zum Truppenübungsplatz Lehnin. Dort konnten die Jungen einen Einblick in den Bereich der Feuerwehr nehmen und einen Blick auf den „Übungskampfplatz“ werfen. Bestimmt hätten einige gern mal ihre sportlichen Fähigkeiten auf der Kampfbahn unter Beweis gestellt. Das ließ sich leider nicht einrichten. Aber Herr Stübing und Frau Brandt als begleitende Lehrer wissen nun, welche Anforderungen im Sport gestellt werden müssen, damit die besonderen Herausforderungen gemeistert werden können.

Für die Mädchen fand das Projekt in der Schule statt.

Ihnen wurden zunächst etwas technisches Geschick abverlangt. Sie mussten einige Aufsteller montieren. Das gelang ihnen recht gut.

Mit einem Becher Apfelsaft wurde das MINT-Projekt feierlich durch die Akteure, Frau Klassen, Frau Linke vom TGZ Bad Belzig und Frau Prof. Grütte (UNI Potsdam) eröffnet.

Danach informierten sie sich über die auf den Aufstellern abgebildeten Frauenberufsbiografien. Viele der Frauen hatten ein Abitur abgelegt und etwas Technisches studiert. Bei einigen Schülerinnen kamen Zweifel auf, ob dieses Projekt tatsächlich für sie richtig sei. Aber der Weg ist das Ziel. Nach gegenseitiger noch etwas zurückhaltender Präsentation der Berufsbiografien ging es zum 2. Teil.

Mit einem Meinungsbarometer wurden verschiedene Aussagen typischer Rollenbilder von Männern und Frauen erfasst. In einem Punkt waren sich so gut wie alle einig: bei der Kindererziehung müssen beide Partner zusammenarbeiten.

Teil 3: Die Mädchen wurden in zwei Gruppen geteilt und lösten nun verschiedene Aufgaben.

Persönliche Steckbriefe mit der Frage: „Was mache ich im Jahr 2019?“, wurden mit tollen Kartenmotiven angefertigt.

An drei verschiedenen Stationen stellten die Mädchen ihr  technisches Geschick an verschiedenen naturwissenschaftlichen-technischen Aufgaben unter Beweis. Sie bauten ein batteriebetriebenes Fahrzeug und stellten aus diversen Materialien ein Portemonnaie her. Na, bitte! Die technischen Fähigkeiten der Mädchen sollten wir nicht unterschätzen.

Als Fazit dieses Tages konnten die Mädchen erkennen, dass es einige von ihnen gibt, für die das Abitur auch in ihrer beruflichen Laufbahn vorstellbar ist.

 

Tag 2:

Den Jungen und Mädchen der 9. Klassen wurde am Produkt Schokoriegel die Vielseitigkeit der Herstellung und der erforderlichen Berufe vermittelt. Nach anfänglicher Überforderung des Zuhörens gab es für jeden einen Schokoriegel, der die Schulgeister etwas mehr belebte. An diesen Tag wurden von 7 regionalen Unternehmen eingeladen, die mit dem MINT-Projekt in Verbindung stehen. So stellten sich neben der Bundeswehr, die Polizei, der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e.V,  die Firma Hansa-Heemann AG aus Kloster Lehnin, die IT-Firma VCAT Consulting GmbH aus Potsdam, die Metallbaufirma Windeck GmbH sowie  die Telekom AG vor.

In 7 Gruppen konnten die Schülerinnen beim Speeddating konkrete Fragen den Mitarbeiterinnen der Unternehmen stellen. Dabei hatten einige Schülerinnen die Gelegenheit genutzt, sich im Gespräch für einen Praktikumsplatz  anzumelden.

Es konnten Schülerinnen beobachtet werden, die sehr an dem MINT-Projekt interessiert waren und diejenigen, die sich ganz sicher waren, was sie werden wollen (nur kein MINT-Beruf) und die anderen Schülerinnen, die sich noch in der Erkenntnisphase befinden, dass der Zeitpunkt der beruflichen Information in der 9. Klasse sehr wichtig ist, denn am Ende der 9. Klasse sollte sich jeder bewerben können.

 

In der Auswertung der überwiegend positiven Schülereinschätzungen des zweitägigen MINT-Projektes erfahren die Beteiligten, dass die Betriebe den SchülerInnen viele Informationen über die Berufe und ihrem Unternehmen vermittelt haben und es toll finden, dass ein Praktikum ermöglicht wird, um dort ihre MINT-Fähigkeiten auszuprobieren.

 

Ein großes Dankeschön für die Organisation und die Durchführung dieser berufsorientierten Tage an  Frau Klassen, Frau Linke, Frau Prof. Grütte und den beteiligten MitarbeiterInnen der Unternehmen.

 

Gez.  Fr. Meyer, Praxislernkoordinatorin

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