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Solarlokal 10-2013 - 22 Millionen Menschen leben die Energiewende / Die Gemeinde Saerbeck (NRW) ist „Energie-Kommune des Jahres 2013“



Immer mehr Kommunen und Regionen haben das Ziel, sich zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu versorgen. Inzwischen beteiligen sich 138 Landkreise, Gemeinden und Regionalverbünde in Deutschland mit einer Einwohnerzahl von mehr als 20 Millionen Menschen an dem Netzwerk "100ee-Regionen". Auf dem fünften Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ am 24./25. September in Kassel wurden besonders erfolgreiche 100ee-Regionen ausgezeichnet: die Region Hannover, der Rhein-Hunsrück-Kreis, der Wetteraukreis, die Landkreise Cuxhaven, Saarlouis, Brandis, Teltow-Fläming und Osterholz, die Stadt Osnabrück sowie der Flecken Steyerberg.


Das nordrhein-westfälische Saerbeck (auch SolarLokal-Kommune) erhält von der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) aus Berlin zudem den Titel „Energie-Kommune des Jahres 2013“ verliehen. „Saerbeck setzt die kommunalen Handlungsmöglichkeiten beim Umbau der Energieversorgung zum Nutzen für die regionale Wirtschaft und die Menschen vor Ort ein“, begründet Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE die Auszeichnung.


Die direkte Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien für das Jahr 2012 summiert sich einer aktuellen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung zufolge bundesweit auf 16,9 Milliarden Euro. Die kommunale Wertschöpfung beträgt anteilig 11,1 Milliarden.


Der Erfolg der dezentralen Energiewende in Deutschland dient auch vielen Kommunen der europäischen Nachbarstaaten als Vorbild. Im Europa-Projekt „100-RES-Communities“ übernehmen deutsche Regionen eine Mentorenrolle, um den Wandel der Energieversorgung in anderen europäischen Kommunen und Regionen zu betreuen. Die Energie-Kommune Saerbeck wird auf dem Kongress daher auch als „Champion“ in der „Champions League“ aus 12 europäischen Ländern ausgezeichnet. Neben Saerbeck erhalten Wildpoldsried und Wangen i. Allgäu die Auszeichnung als „Champion“. Weitere Informationen zum Kongress und eine Karte zu den 100ee-Regionen finden Sie unter www.100-ee-kongress.de

Bundesverband Solarwirtschaft startet Informationskampagne zu Solarstromspeichern /
Bundesumweltministerium und Solarbranche finanzieren Fachinformationen für Handwerker und Entscheidungshilfen für Verbraucher


Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hat eine Informationskampagne zu Solarstromspeichern für Handwerker und Verbraucher gestartet. Mit Finanzmitteln des Bundesumweltministeriums und unter Co-Finanzierung aus der Solarbranche informiert die Kampagne des BSW-Solar kostenlos und herstellerneutral über Fördermöglichkeiten von Sonnenspeichern.


Ziel ist, möglichst viele Solarstrombetreiber über die technischen, rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten von Speichern aufzuklären und so die Investitionsbereitschaft zu unterstützen. Durch das Engagement von Privatbürgern und Gewerbebetrieben können sich Solarstromspeicher zu einer attraktiven und finanziell günstigen Technologie für die Energiewende entwickeln. „Die Photovoltaik ist inzwischen in breiten Schichten der Bevölkerung bekannt und beliebt. Dass man mit modernen Solarstromspeichern den tagsüber erzeugten Sonnenstrom auch abends und nachts nutzen kann, wissen die wenigsten. Das werden wir ändern“, beschreibt Jörg Mayer, Geschäftsführer des BSW-Solar das Ziel der Informationskampagne.


Neben klassischen Formaten der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit wird der BSW-Solar kostenlose Informationsmaterialien an Handwerker und Verbraucher verbreiten. So sind Grafiken, Animationen, Filmaufnahmen zur Nutzung von Fernsehstationen und eine Broschüre geplant. Unter der Adresse www.die-sonne-speichern.de entsteht ein herstellerunabhängiges Kampagnen-Portal.


Die Bundesregierung fördert den Einsatz von Solarstromspeichern seit Mai dieses Jahres mit einem Kredit-Programm der KfW Bankengruppe. Betreiber von Solarstromanlagen mit einer maximalen Anlagenleistung von 30 Kilowattpeak, die ab 1.1.2013 in Betrieb genommen wurden, können zwischen zwei Varianten wählen: Entweder sie finanzieren zu attraktiven Konditionen die Neuinstallation eines Kombisystems mit Photovoltaik-Anlage plus Speicher. Oder sie rüsten eine bestehende Solarstromanlage mit einem Solarakku nach. In beiden Fällen beantragen sie mit dem Angebot ihres Handwerkers über die Hausbank die zinsgünstige Finanzierung. Einen Teil des Kredits übernimmt der Staat. „Verbraucherinnen und Verbraucher können sich einen Tilgungszuschuss von bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten für den Solarspeicher sichern. Wie das Programm funktioniert und was bei der Berechnung der Förderhöhe zu beachten ist, erklären wir im Rahmen unserer Informationskampagne ausführlich“, so Mayer abschließend.


Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft 2013, www.solarwirtschaft.de  

 

Mit sonnigen Grüßen

i.V.

 

gez. Satzky

Bürgermeister

 

Über SolarLokal: SolarLokal ist eine bundesweite Imagekampagne für Solarstrom in Kreisen, Städten und Gemeinden. Ziel ist, den Anteil des umweltfreundlichen Solarstroms an der Energieversorgung zu erhöhen. Die Kampagne wird getragen von dem Naturschutzverband Deutsche Umwelthilfe e.V. und dem deutschen Solarstromkonzern SolarWorld AG. SolarLokal wird unterstützt von allen drei kommunalen Spitzenverbänden – dem Deutschen Landkreistag, demDeutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Weitere Informationen zu SolarLokal, Solarstrom und der bundesweiten SolarLokal-Dachbörse unter www.solarlokal.de

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