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Landkreis Potsdam-Mittelmark und APM starten groß angelegte Werbekampagne für die Biotonne


Bild zur Meldung: Landkreis Potsdam-Mittelmark und APM starten groß angelegte Werbekampagne für die Biotonne



Bevölkerung soll über umweltschonende und preiswertere Geschäftsführer Thomas Wendenburg.

 

Die beiden enthüllten Plakatmotive sind Teil der umfassenden Werbekampagne, die noch von weiteren Aktionen begleitet wird. Sie sollen die Bürgerinnen und Bürger über die Vorzüge der Biotonne „Geldsparen“ und „Umweltschutz“ informieren.

Auf den grünen Werbeträgern ist die braune Tonne groß in heldenhafter Perspektive abgebildet. Begleitet wird sie von den Headlines „Spar‘n Sie sich die Hälfte“ und „Kompost to go“ und einigen schlagkräftigen Argumenten. Die Plakate werden in den nächsten Tagen in der gesamten Region zu sehen sein.

Ziel ist es, die Akzeptanz der Biotonne in der Bevölkerung zu erhöhen und die Bürgerinnen und Bürger zur konsequenten getrennten Sammlung von Bioabfällen und zur Nutzung der Biotonne zu motivieren.

Denn selbst für die versierten Eigenkompostierer kann die Biotonne noch eine sehr sinnvolle Ergänzung sein, so bspw. für ungeeignete bzw. schlecht kompostierbare Bioabfälle wie Speisereste, Unkraut und Rasenschnitt, Schalen von Südfrüchten oder für Übermengen wie Laub oder Fallobst.

 

Aktuell wird die Biotonne von ca. 7.100 der 80.000 Haushalte im Landkreis genutzt, obwohl diese vom Landkreis Potsdam-Mittelmark schon seit dem Jahr 2005 angeboten wird. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark gehört nämlich zu den wenigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern im Land Brandenburg, der schon langjährig eine getrennte Sammlung von Küchen- und Gartenabfällen über spezielle Biotonnen auf freiwilliger Basis anbietet.

Eine im Jahr 2011 durchgeführte Hausmüllanalyse hat zudem belegt, dass der Restmüll im Landkreis Potsdam-Mittelmark - trotz Biotonne - zur Hälfte aus vorwiegend Küchenabfällen besteht. Es  befindet sich also ein erhebliches Potenzial an Wertstoffen in der Mülltonne, das sinnvoll zu Kompost verwertet werden könnte.

Bei ordentlicher Trennung des Bio-Abfalls lässt sich auch noch bares Geld sparen.

Der organische Abfall aus der grauen Restmülltonne könnte umweltschonender und preiswerter in der braunen Biotonne entsorgt werden. Deren Entleerungsentgelt ist im Schnitt pro Entleerung ca. 63 Cent günstiger als das der Restmülltonne mit selben Volumen. Anhand eines Rechenbeispiels auf der APM-Homepage www.apm-niemegk.de kann jeder sein Sparpotential nachvollziehen.

Umweltschutz ist ebenso ein wichtiges Argument für den Erwerb einer Biotonne. Die gesammelten Grün- und Bioabfälle werden in einer nahen Großkompostieranlage organisch verwertet und anschließend in Form von fruchtbarer Komposterde der Natur zurückgeführt. Damit wird der regionale Stoffkreislauf geschlossen. Die meisten Bürgerinnen und Bürger halten Umweltschutz für sehr wichtig und sind auch bereit, diesen aktiv zu betreiben. Doch für Manche stellt sich der Kompost im Garten als problematisch dar. Geruch und Schimmelbefall führen dann oft zur Aufgabe der eignen Kompostieranlage.

Mit der Biotonne wird den Haushalten eine Art mobiler Kompost, ein „Kompost to go“ angeboten. Dieser ist wartungs- und geruchsarm. Der „Compostainer“ ist mit einem ausgeklügelten Belüftungssystem ausgestattet, wird regelmäßig abgeholt, entleert und zweimal im Jahr gereinigt. Bisherig aufgetretene Probleme beim eignen Kompostieren können somit vermieden werden. In der Biotonne können Grün- und Strauchschnitt, Obst- und Gemüseschalen und -reste, Tee, Kaffee, und sogar Essensreste, auch von Gekochtem, entsorgt werden.

Sie ist in kleiner Ausführung mit einem Volumen von 120 Liter erhältlich. Die größere Variante fasst 240 Liter.

Die Biotonne kann bequem über die Bestellhotline Tel. 03 38 43 – 30 678 oder das Bestellformular auf der APM-Website unter: http://www.apm-niemegk.de/ biotonne bestellt werden.
Parallel zur Plakataktion werden im Herbst die blauen und grauen Tonnen bei der Müllabholung mit informativen Tonnenanhängern versehen. Im jährlichen Abfallkalender und auf der Website der APM GmbH sind Werbeanzeigen und informative Beiträge geplant. Mit dem jährlichen Gebührenbescheid erhalten die Haushalte abschließend im Januar noch ein informatives Anschreiben inklusive aktuellem Rechenbeispiel und einer gestalteten Bestellpostkarte.

 

Die APM GmbH:

Die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH, (APM GmbH) wurde am 01.01.1992 als Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft für den Altkreis Belzig gegründet. 1997 erfolgte die Umwandlung in eine hundertprozentige Eigengesellschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Firmensitz ist Niemegk. Für die Geschäftsführung ist Thomas Wendenburg verantwortlich. Im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers ist die APM GmbH im Wesentlichen für die regionale Entsorgung von Hausmüll sowie hausmüllähnlicher Gewerbeabfall, Sperrmüll und Elektronikschrott, Papier und Pappe, Bio- und Grünabfällen sowie herrenlos abgelagerten Abfall zuständig. Weitere Aufgabenbereiche der APM GmbH sind der Kunden- und Änderungsservice sowie die Bearbeitung und Betreuung der Konten der Abfallgebührenkunden, die Verwaltung des kompletten Abfallbehälterpools und die Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zur Kampagne und der APM GmbH unter: www.apm-niemegk.de

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