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„Street Art in unserer Schule?- Logisch!“


Bild zur Meldung: „Street Art in unserer Schule?- Logisch!“



Anfang des Schuljahres wurde ich gefragt, ob ich ein Angebot im Rahmen des Lernbüros entwickeln möchte. In diesem Zusammenhang habe ich mich mit der Thematik des Lernbüros näher beschäftigt.

Das Lernbüro bietet Kindern die Möglichkeit, Lernen als selbstverantwortlichen und selbstorganisatorischen Prozess zu begreifen. Schüler und Schülerinnen der 7. Klasse haben in diesem Modellprojekt die Möglichkeit,  eigenes Lernvorhaben zu planen, durchzuführen und reflektierend abzuschließen. Dabei können die Schüler/innen jeden Donnerstag in der zweiten und dritten Stunde entscheiden, in welchen Fächern sie arbeiten möchten. Derzeit werden Pflichtfächer in Mathematik, Deutsch und Englisch angeboten, sowie frei wählbare Angebote zu Themen wie Medien, methodisches Lernen, offenes Arbeiten und Graffiti/Street Art.

Ein wichtiger Faktor zur Sicherung des Schulerfolges ist die Identifikation der Schüler/innen mit ihrer Schule.  Das Lernbüro „Graffiti-Street Art“ inspirierte Schüler/innen aktiv an der Gestaltung ihrer Schule mitzuwirken. Der Workshop war so ausgelegt, dass jeder Schüler, in angenehmer Atmosphäre, positive Ergebnisse erzielte. In  der Theorie und der Praxis konnten die Schüler/innen unter anderem, mehr über die Geschichte und Hintergründe des Graffitis, strafrechtliche und zivilrechtliche Aspekte bei Vandalismus und verschiedene Formen von „Street Art“ kennenlernen.

Das Lernbüro ist zudem in drei Phasen umgesetzt worden. In der ersten Phase haben wir uns gemeinsam mit den Hintergründen der Jugendkultur „Street Art“  beschäftigt und dabei Graffitis im Ortsteil Lehnin genauer unter die Lupe genommen, dokumentiert und anschließend ausgewertet. In der zweiten Phase hatten die Jugendlichen die Möglichkeit,   die Schablonentechnik (engl. Stencil) kennenzulernen. Dabei werden beliebige Motive mit dem Cuttermesser bearbeitet und anschließend mit Farben ausgemalt oder besprüht.  Hierbei sind phänomenale Kunstwerke entstanden.

 

 

Ein beliebtes Motiv war unser Namensgeber „Heinrich Julius Bruns“ (Lehrer in Reckahn  1773)

Die Schüler/innen haben dabei den Lehrer  sehr unterschiedlich interpretiert. Vorlage war ein Gemälde des Lehrers, angefertigt vom Künstler/ Maler Heinz-Günter Mikalo.

 

Die Schüler/innen hatten zusätzlich die Möglichkeit ihre eigenen Beutel oder T-Shirt zu entwerfen.

 

In der dritten und letzten Phase stiegen wir mit einer  Ideenfindung eines neuen Schriftzuges für unsere Schule ein.  Dabei sind verschiedene Entwürfe  mit dem Namen „Heinrich Julius Bruns“(Masterpiece)  entstanden. Drei der besten Skizzen wurden in der Schule ausgehangen und die Schüler/innen und Lehrer/innen hatten die Möglichkeit für ein Bild abzustimmen. Das Bild mit den meisten Stimmen wurde anschließend auf eine Großleinwand projiziert. Nils Ahrend, einer meiner begabtesten Schüler, hatte die Ehre seinen Entwurf auf einer großen Holzleinwand  zu verewigen. Unterstützt wurde Nils von seinen Mitschülern. Im Vorfeld wurde die Holzleinwand grundiert.

 

Anschließend wurde die Leinwand „ lebendig“.  Ein sehr positives Gruppengefühl kam in der sehr professionellen Anleitung von Nils auf, denn er hat seine Mitschüler in das Projekt involviert und sie motiviert, ihn künstlerisch, wie dokumentarisch  zu unterstützen.

 

Am Ende möchte ich mich bei allen Beteiligten für ihr Interesse, ihren Einsatz und die tolle Zusammenarbeit bedanken!

 

Eure Sandra Geisler (Schulsozialpädagogin)

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