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Corona - Infos

Immer aktuell

Über diesen Link ist immer die aktuell geltende Umgangsverordnung des Landes Brandenburg abrufbar: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/6__sars_cov_2_eindv

 

Unter folgendem Link sind die aktuellen Fallzahlen über die Corona-Infektionen im Land Brandenburg sowie die Inzidenzzahlen der einzelnen Landkreise aufgeführt: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

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Landkreis legt ab Montag verschärfte Corona-Regeln fest

18. 04. 2021

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am 17.04.2021 die 7-Tage Inzidenz mit 129,8 festgestellt worden, somit überschritt dieser Wert an drei aufeinander folgenden Tagen - nämlich am 15.04., 16.04. und am 17.04. - den Wert 100.

 

Aufgrund § 26 Abs. 2 der 7. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg gelten im Landkreis Potsdam-Mittelmark folgende Regelungen ab Montag, 19. April 2021 für mindestens 14 Tage:

 

- Die 2-Haushalte-Regelung bei Besuchen wird wieder umgestellt auf: 1 Haushalt + eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen)

 

- Der Einzelhandel wird geschlossen (außer Abholmöglichkeiten); nicht geschlossen ist der Einzelhandel des täglichen Bedarfs

 

- Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

 

- Kindersport in Gruppen ist untersagt.

 

- Museen, Ausstellungshäuser und öffentliche Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Die sonstigen Bestimmungen der Siebten Eindämmungsverordnung gelten weiterhin.

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Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

16. 04. 2021

Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

Lupe

Bundesweit wird am morgigen Sonntag, dem 18. April, auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie stattfinden. Damit soll den Hinterbliebenen eine Möglichkeit des Trauerns und Abschiednehmens gegeben werden.

Unsere Gemeinde möchte sich in Abstimmung mit der Gemeindevertretung daran beteiligen, denn auch in unserer Gemeinde sind leider zehn Todesopfer zu beklagen.

 

Daher bitte ich Sie, dass wir gemeinsam am 18.04.2021 der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorbenen Menschen gedenken sowie den Angehörigen unsere tiefe Anteilnahme aussprechen.

 

Ich habe Trauerbeflaggung am Rathaus angeordnet und werde mich in einer Videobotschaft äußern. Religionsgemeinschaften in der Region haben Gedenk-Gottesdienste angekündigt.

 

Es ist eine schwierige Zeit für alle Menschen, Vereine, Institutionen und auch für Teile unserer Wirtschaft, denn die weltweite Corona-Pandemie ist noch nicht bekämpft. Wir müssen sicherlich noch einige Monate mit erheblichen Einschränkungen leben.

 

Lassen Sie uns die bevorstehenden Schwierigkeiten meistern und optimistisch in eine gute Zukunft blicken.

 

Bild zur Meldung: Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

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Testpflicht für Schulen und Kitabeschäftigte ab Montag

16. 04. 2021

Die Landesregierung hat eine Testpflicht für Schulen sowie für die Beschäftigten der Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen festgelegt

 

Ab dem 19. April 2021 ist der Zutritt zu Schulen nur den Personen gestattet, die der jeweiligen Schule einen Nachweis über ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Schülerinnen

 

und Schüler sowie das Schulpersonal haben an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche eine Bescheinigung über ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorzulegen.

 

Die Selbsttests sollen, wie in der Arbeitsgruppe „Sichere und offene Schule“ vereinbart, ab der Woche des 19. April 2021 in der Regel zu Hause durchgeführt werden. Wenn Schülerinnen und Schüler den Test vergessen haben, kann er an der Schule durchgeführt werden. Bei einem positiven Testergebnis ist die Schule unverzüglich zu verlassen.

 

Personen, die Schülerinnen und Schüler zum Unterricht der Primarstufe in die Notbetreuung in Grundschulen oder in Förderschulen bringen oder sie von dort abholen, ist der kurzzeitige Zutritt von Schulen ohne Nachweis eines negativen Testergebnisses gestattet. Diese Zutrittsregelungen für die Schulen gelten für Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen (insbesondere Horte) entsprechend.

 

Auch das in der Kindertagesbetreuung tätige Personal muss sich ab dem 19. April 2021 testen lassen. Kinder in der vorschulischen Kindertagesbetreuung sind von den Zutrittsregelungen ausgenommen.

 

Das Zutrittsverbot für Schule, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen gilt nicht für folgende Personen:

 

- die unmittelbar nach dem Betreten der Schule eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchführen,

 

- die Kinder zum Unterricht in der Primarstufe oder in Förderschulen, in die Kindertagesbetreuung oder zur Notbetreuung bringen oder sie von dort abholen,

 

- deren Zutritt zur Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung zur Aufrechterhaltung dessen Betriebs zwingend erforderlich ist (insbesondere zur Durchführung notwendiger betriebs- oder einrichtungserhaltender Bau oder Reparaturmaßnahmen),

 

- deren Zutritt zur Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung zur Erfüllung eines Einsatzauftrages der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei oder des Katastrophenschutzes notwendig ist.

 

Mit der Einführung der Testpflicht ab dem 19. April 2021 nehmen die Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen teil, die im Wechselmodell unterrichtet werden (Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht). Es sind dies die Jahrgangsstufen 1 bis 6 in der Primarstufe, die Abschlussklassen und die Klassen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Schülerinnen und Schüler, die die Bestätigung eines negativen Tests nicht vorlegen, verbringen die Lernzeit zu Hause, nehmen am Distanzunterricht für die Lerngruppe

 

teil und werden ansonsten mit Lernaufgaben versorgt. Mit der Einführung der Testpflicht entfällt die Aufhebung der Präsenzpflicht.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Leistungs- und Begabungsklassen, der Jahrgangstufen 7 bis 11 und 12 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium) sowie der

 

beruflichen Schulen und der Schulen des Zweiten Bildungswegs erhalten bis auf Weiteres Distanzunterricht. Für sie besteht die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht.

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48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft

15. 04. 2021
48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft
Lupe

In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Lehnin eröffnete heute Vizelandrat Christian Stein eine Impfstelle.  „Wir freuen uns, dass wir am Gesundheitsstandort Lehnin einen weiteren Impfort einrichten konnten. Impfberechtigte Personen in der Region können damit lange Wege ins nächste Impfzentrum vermeiden“, erklärt Dr. Karsten Bittigau, Geschäftsführer im Unternehmensbereich Gesundheit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. 

 

Geimpft wird immer dienstags und donnerstags. Die ersten 48 Kloster Lehniner wurden am ersten Tag mit Biontech/Pfizer geimpft - die Termine waren im nu vergeben. Künftig können die Impfstoffe auch variieren. Der Landkreis nimmt nur soviele Anmeldungen an, wie Impfstoff verfügbar ist. Damit werden Absagen vermieden. Die Gemeinde hofft, dass Lehnin künftig mehr Impfdosen geliefert bekommt, um vielen Menschen in der Region eine zeitnahe Impfung ermöglichen zu können.

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann bezeichnete die heutige Eröffnung der Impfstelle in Lehnin als weiteren sehr wichtigen Schritt in Richtung flächendeckendes Impfen im Land Brandenburg. "Gerade Impfstellen wie diese in Lehnin in der Tagesklinik mit aktuell knapp 50 und in der kommenden Woche mit bis zu 100 Impfungen am Tag tragen dazu bei, dass Menschen im ländlichen Raum geimpft werden können. Wir brauchen dezentrale Strukturen, kurze Wege für ältere Menschen und unkomplizierte Verfahren."

 

Das Diakonissenhaus weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich über den Landkreis unter www.potsdam-mittelmark.de erfolgt (siehe Link Anmeldung).

 

Ohne Termin erfolgt keine Impfung.  Priorität haben Menschen ab 70 Jahren oder jene, die Atteste ihres Arbeitgebers oder Arztes vorweisen können. Personen, die zur Impfung kommen, können auf dem großen Parkplatz an der Zufahrt zum ehemaligen Kloster kostenfrei parken. Der Fußweg zur Impfstelle ist ausgeschildert. Es sollte unbedingt der Impfpass mitgebracht werden.

 

Bild zur Meldung: 48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft

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Besuch in der Kita Grebs

15. 04. 2021
Besuch in der Kita Grebs
Lupe

Bürgermeister Uwe Brückner hat heute den Kindergarten in Grebs einen Besuch abgestattet und sich nach der Situation erkundigt. Die Einrichtung ist nach der Erkrankung einer Mitarbeiterin mit dem Coronavirus zwar weiter offen, aber bis 26. April sind ca. 20 Kinder sowie mehrere Mitarbeiterinnen in Quarantäne. Allen geht es laut der Kitaleiterin Mendy Bliedtner gesundheitlich gut.

 

Die Einrichtung wurde gleich nach Bekanntwerden des Falls gründlich desinfiziert.

 

Weitere Themen der Besprechung waren die neuen Gemüsebeete, in denen die ersten Pflänzchen sprießen – jede Kindergruppe hat ihr eigenes, Parkmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und die neue Sitzecke mit der Spielzeug-Garage, die anstelle der Scheune aufgestellt wurde, die weggerissen worden ist.

 

Bild zur Meldung: Besuch in der Kita Grebs

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Testkonzept für Schüler/innen

13. 04. 2021
Testkonzept für Schüler/innen
Lupe

Das Brandenburgische Bildungsministerium stellt zu Testungen von Schülerinnen und Schülern klar:

 

1. Die Selbsttests werden, wie in der Arbeitsgruppe „Sichere und offene Schule“ vereinbart, ab 19.4.21 in der Regel zu Hause durchgeführt.

 

2. In Ausnahmefällen, wenn Schülerinnen und Schüler den Test vergessen haben, kann er an der Schule durchgeführt werden.

 

Auf dieser Basis hat das Bildungsministerium (MBJS) am 9. April 2021 das Testkonzept für die Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft im Land Brandenburg herausgeben. Es ist hier nachzulesen:

https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/testkonzept-des-mbjs.html

 

 

Bild zur Meldung: Testkonzept für Schüler/innen

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Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag

13. 04. 2021
Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag
Lupe

In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin nimmt am Donnerstag, den 15. April 2021 eine weitere Impfstelle des Landkreises Potsdam-Mittelmark ihre Arbeit auf.

 

„Wir freuen uns, dass wir am Gesundheitsstandort Lehnin einen weiteren Impfort einrichten konnten. Impfberechtigte Personen in der Region können damit lange Wege ins nächste Impfzentrum vermeiden“, erklärt Dr. Karsten Bittigau, Geschäftsführer im Unternehmensbereich Gesundheit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin.  Geimpft wird immer dienstags und donnerstags.

 

Das Diakonissenhaus weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich über den Landkreis unter www.potsdam-mittelmark.de erfolgt. Der Link wird demnächst freigeschaltet:

https://termin.samedi.de/b/gesundheitsamt-landkreis-potsdam-mittelmark/1/covid-19-schutzimpfung-comirnaty-lehnin/personen-mit-impfberechtigungsnachweis-erstimpfung-mit-mrna-impfstoff-von-biontech-pfizer-zweitdosis-in-6-wochen-garantiert--2

 

Ohne Termin erfolgt keine Impfung.  Personen, die zur Impfung kommen, können auf dem großen Parkplatz an der Zufahrt zum ehemaligen Kloster kostenfrei parken. Der Fußweg zur Impfstelle ist ausgeschildert. Auf dem Klostergelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

 

Bild zur Meldung: Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag

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Coronafall in der Kita Grebs

12. 04. 2021

In der Kita „Haus Sonnenkäfer“ in Grebs ist eine Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet worden. Um das Ergebnis zu bestätigen, wird ein weiterer Test durchgeführt. Das Gesundheitsamt des Landkreises legt weitere Maßnahmen fest und nimmt mit allen Betroffenen Kontakt auf.

 

Drei Gruppen der Einrichtung kommen vorsorglich in Quarantäne. In der Kita werden ca. 20 Kinder weiter betreut.

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79 Personen ließen sich in Lehnin testen

09. 04. 2021
79 Personen ließen sich in Lehnin testen
Lupe

Trotz Ferien und schlechtem Wetter kamen gestern zur Teststelle in der Turnhalle auf dem Lehniner Schulcampus wieder 79 Menschen, die das Angebot von Gemeinde, Landkreis und Arbeiter-Samariter-Bund nutzten, sich kostenlos schnelltesten zu lassen. Alle Testpersonen erhielten ein schriftliches Testergebnis ausgehändigt.

 

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen, die uns in den Teststellen unterstützen und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Wartezeiten konnten bisher trotz des Andranges sehr kurz gehalten werden. Wer ehrenamtlich im Empfang der Testenden mithelfen möchte und universell einsetzbar ist, meldet sich per E-Mail an  . Selbstverständlich muss nicht jeder an jedem Testtag helfen, sondern kann dies tun, wann es persönlich passt. Wir sind für jede Hilfe dankbar.

 

Die nächste Testung möglich ist kommenden Montag, 12.04.21, in der Sporthalle der Grundschule "Am Fenn" in Damsdorf.  Bitte Ausweis nicht vergessen! Personen, die Symptome aufweisen, werden nicht getestet. Sie melden sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen!    

 

Bild zur Meldung: 79 Personen ließen sich in Lehnin testen

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Seminar zur Neustarthilfe für Soloselbständige

08. 04. 2021

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 coronabedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

 

Müssen die anderen Fördergelder über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte) beantragt werden, so können Soloselbstständige die Neustarthilfe selbst beantragen.

 

Als Hilfestellung dafür wird die IHK Potsdam am Donnerstag, dem 15.4., den Antragsprozess live simulieren sowie auf Fragen zu diesem Förderinstrument eingehen.

 

Hier geht es zur Anmeldung:

https://www.ihk-potsdam.de/system/vst/2365988?id=362590&terminId=621150

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Landkreis lockert Corona-Maßnahmen

08. 04. 2021

Aufgrund der unter 100 gesunkenen Inzidenzwerte des Landkreises am 10. bis 12. Tage der am 26.3.2021 bekannt gemachten vierzehntätigen Einschränkungen gemäß § 26 der 7. EindV, sind diese am Samstag, 10.4.2021, nach 24:00 Uhr wieder aufgehoben. Das betrifft die §§ 4, 7, 8, 12, 23!

 

Ab dem 11.4.2021, 0:00 Uhr, gelten wieder § 4 Absatz 1 Halbsatz 1 (gemeinsamer Aufenthalt im öffentlichen Raum), § 7 Absatz 1 Halbsatz 1 (Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter), § 7 Absatz 5 Halbsatz 1 (Durchführung von privaten Feiern und Zusammenkünften), § 8 Absatz 1 (Betreibung von Verkaufsstellen des Einzelhandels auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzeptes), § 12 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 (Individualsport), § 23 Absatz 1 (Öffnung von Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts).

 

Die übrigen Regelungen der 7. Eindämmungsverordnung gelten unverändert weiter.

 

Rein vorsorglich wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Einschränkungen des § 26 Abs. 2 der 7. Eindämmungsverordnung automatisch in Kraft treten, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert von 100 wieder überschritten wird.

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Kostenlos am Donnerstag in Lehnin testen lassen

07. 04. 2021
Kostenlos am Donnerstag in Lehnin testen lassen
Lupe

In der alten (kleinen) Turnhalle auf dem Lehniner Schulcampus können sich am morgigen Donnerstag von 15 bis 18 Uhr wieder Bürger/innen kostenlos testen lassen. Die Anmeldung schließt um 17:40 Uhr. Umgesetzt wird das Testzentrum von der Gemeinde in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund.

 

Um die Wartezeiten so gering wie möglich halten, bitte folgendes beachten:

 

- Die Zuwegung erfolgt ausschließlich über das Tor von der Goethestraße am Eingang des Medienzentrums Potsdam-Mittelmark (Kreisbildstelle). Der Weg zum Testzentrum ist ausgeschildert. Spazierengehen auf dem Campusgelände ist verboten.

 

-  Auf dem Schulcampus und im Testzentrum herrscht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 Metern. Sie sollten sich wenigstens 30 min. Zeit für ihren Aufenthalt im Testzentrum einplanen.

 

- Am Testzentrum werden Sie in Empfang genommen, es werden Ihnen Warteplätze zugewiesen.

 

- Bitte Ausweis mitbringen sowie Tel. und falls vorhanden, E-Mailadresse bereithalten!

 

- Sie erhalten einen Aufklärungsbogen, den Sie unterschreiben müssen.

 

- Nach der Auswertung des Testes verlassen Sie bitte umgehend auf dem markierten Weg das Gelände.

 

 

Bild zur Meldung: Kostenlos am Donnerstag in Lehnin testen lassen

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Brandenburg zieht Notbremse weiter an: Distanzunterricht in weiterführenden Schulen und Ausweitung der Teststrategie

07. 04. 2021

Die Landesregierung hat über das weitere Vorgehen in Schule und Kita nach den Osterferien beraten. Angesichts des Infektionsgeschehens starten die weiterführenden Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen - ab dem 12. April im Distanzunterricht. Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 der Primarstufe erfolgt auch nach den Ferien im Wechselmodell. Die Kitas bleiben geöffnet, und die Eltern werden weiterhin gebeten, soweit möglich ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

 

Die Teststrategie wird angepasst: Mit dem Schulstart nach den Osterferien stehen für alle Schülerinnen und Schüler ausreichend Tests zur Verfügung, so dass zwei Mal wöchentlich getestet werden kann. Ab Montag, 19. April, soll das Testen dann zwei Mal wöchentlich verpflichtend sein, d.h., die Durchführung der Tests ist die Voraussetzung, um die Schulen betreten und am Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht teilnehmen zu können.

 

Die wichtigsten Punkte im Einzelnen:

Der Unterricht an den weiterführenden Schulen erfolgt ab dem 12. April im Distanzunterricht. Davon ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs sowie die Schülerinnen und Schüler der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Diese verbleiben im Wechselmodell.

 

Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 in den Grundschulen erfolgt wie vor den Ferien im Wechselmodell.

 

Die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bleibt zunächst aufgehoben.

 

Die Durchführung von Prüfungen an den Schulen, schulische Testverfahren und Prüfungen nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen von Schulen bleiben zugelassen.

 

Nachdem das Personal an Kitas und Schulen bereits seit Monaten die Möglichkeit hat, sich anlasslos testen zu lassen, sollen nun auch Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich getestet in die Schule kommen. Ausreichend Tests sind in den Ferien an die Schulen ausgeliefert worden. Die Tests werden in der Regel – wie vor den Ferien vereinbart – in den Familien durchgeführt.

 

Ab Montag, 19. April, gilt die Testpflicht. Das heißt: Ab dem 19. April ist die Durchführung der Tests Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht/Wechselunterricht.

 

An volljährige Jugendliche können die Tests zur Durchführung direkt ausgehändigt werden. Eltern und Erziehungsberechtigte können für minderjährige Schülerinnen und Schüler die Selbsttests abholen oder der Schule erlauben, diese den Kindern mitzugeben.

 

Schülerinnen und Schüler, die nicht zweimal wöchentlich einen negativen Test vorlegen, werden automatisch im Distanzunterricht beschult. Der Nachweis bei Selbsttests kann über ein von den Eltern bzw. den volljährigen Schülern ausgefülltes Formular erbracht werden. Dieses wird den Schulen/Familien zeitnah zur Verfügung gestellt.

 

Die Kitas bleiben geöffnet. Er wird erneut an die Eltern appelliert, zur Reduzierung der Kontakte ihre Kinder nach Möglichkeit selbst zu betreuen. Die Teststrategie an Kitas wird durch den Einsatz von Selbsttests für Kinder ergänzt. Diese sind nicht verpflichtend. Für die Teststrategie der Kitas werden zur Unterstützung der Träger durch das Land Selbsttests bestellt und zur Verfügung gestellt.

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Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin

04. 04. 2021
Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin
Lupe

Die Protestaktion am Lehniner Rathauses war überraschend und führte in der Öffentlichkeit wohl zu erhoffter Resonanz sowie in den sozialen Medien zu einer Diskussion. Da die Initiatoren anonym blieben, kann ich nicht persönlich zu Ihnen Kontakt aufnehmen.

 

Zu einer Demokratie gehört die Meinungsfreiheit. Jeder kann öffentlich seine Ansichten äußern und sollte aber auch die Meinung Andersdenkender respektieren.

 

Die Bitten und Wünsche der Protestierenden werde ich an die Landesregierung weiterleiten, damit diese sie bei den weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus berücksichtigen kann. Ebenfalls werde ich unseren Landtagsabgeordneten, Udo Wernitz, informieren, damit dieser sich für Ihre Belange einsetzen kann. Ich werde versuchen, ihm die vor dem Rathaus abgelegten Dinge zu übergeben, damit sie bei der Regierung ankommen.

 

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass in dieser bereits sehr lange anhaltenden Pandemie die Belastungen für die Eltern, insbesondere mit Schulkindern, enorm sind. Ebenso verstehe ich, dass sich die Eltern um das Wohl ihrer Kinder sorgen und Benachteiligungen befürchten. 

 

Unsere Gemeinde bemüht sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in dem von der Landesregierung vorgegebenen Rahmen das Erforderliche zu veranlassen. Dies ist für unsere Beschäftigten, die teilweise auch Eltern von Schulkindern und insofern ebenfalls betroffen sind, nicht einfach.

 

Die öffentlichen Diskussionen und das unterschiedliche Vorgehen der politisch Verantwortlichen auf der Bundes- und Landesebene tragen meiner Meinung nach nicht unerheblich zu einer Verunsicherung bei. Unstrittig ist, dass diese Pandemie sehr gefährlich für bestimmte Personengruppen ist, sodass wirksame Maßnahmen zum Schutz erforderlich sind.

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister 

 

Bild zur Meldung: Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin

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72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus

01. 04. 2021
72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus
Lupe

72 Menschen nutzten heute die Gelegenheit, sich erstmalig in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin kostenlos auf Ansteckung durch den Coronavirus testen zu lassen.

 

Der anfängliche Ansturm zu Beginn flaute schnell ab, so dass es zwischen Registrierung und Testung kaum noch Wartezeiten gab. Erstmals wurde an jeweils zwei Stellen Aufnahme und Testung realisiert. Alle Besucher haben sich vorbildlich an die Regeln gehalten, dafür unseren Dank!

 

Die nächste Testmöglichkeit ist kommenden Donnerstag (8. April) von 15 bis 18 Uhr wieder auf dem Schulcampus Lehnin. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Die Teststelle am Montag in Damsdorf fällt wegen Feiertag aus.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Das Testteam wünscht allen schöne Ostern!

 

Bild zur Meldung: 72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus

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Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist

31. 03. 2021
Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist
Lupe

Nachdem am Montag bereits mit dem Testen in Damsdorf begonnen wurde, ist am morgigen Donnerstag, den 01. April 2021 (kein Aprilscherz), auch der Start für das Lehniner Zentrum vorbereitet.

 

Auf dem Schulcampusgelände in der alten kleinen Turnhalle hat die Gemeinde Kloster Lehnin in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund eine Testmöglichkeit für die Bevölkerung geschaffen. Dieser Test ist für die Bevölkerung kostenfrei. Für den Test notwendig ist die Vorlage Ihres Ausweises. Weiterhin wird zur Anmeldung eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse abgefragt, wobei man auch ohne E-Mail-Adresse getestet wird.

 

Um einen reibungslosen und schnellen Ablauf aller Prozesse von der Zuwegung, über Registrierung, Test bis zur Auswertung sicherzustellen, bitte folgendes beachten:

• Die Zuwegung erfolgt ausschließlich über das Tor von der Goethestraße am Eingang des Medienzentrums Potsdam-Mittelmark (Kreisbildstelle) – NICHT über das Tor / Eingang am Busbahnhof! – Aufsteller weisen Ihnen den richtigen Weg. Idealer Weise nutzen Sie den Parkplatz auf dem Markgrafenplatz (Busbahnhof) und laufen ein Stück.

• Sie folgen auf dem Schulgelände den Wegweisern auf dem kürzesten Weg zum Testzentrum (Kleine Sporthalle). Das Spazierengehen auf dem Campusgelände ist verboten.

• Auf dem gesamten Schulcampusgelände und ebenso im Testzentrum herrscht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 Metern.

• Am Testzentrum werden Sie in Empfang genommen, es werden Ihnen Warteplätze zugewiesen.

• Bei der Registrierung werden Ihre Personalien festgestellt und registriert. Der Ausweis sollte hier bereitgehalten werden. Sie erhalten einen Aufklärungsbogen, den Sie unterschreiben.

• Sie sollten wenigstens 30 min. Zeit für ihren Aufenthalt im Testzentrum einplanen.

• Nach dem Test und der Auswertung verlassen Sie bitte umgehend auf dem markierten Weg das Campusgelände.

• WICHTIG: Das Testzentrum arbeitet zwar von 15 bis 18 Uhr. Da die Registrierung, der Test und die Ergebnisanalyse schon zusammen knapp 20 Minuten dauern, werden Testgäste nur bis 17:40 Uhr angenommen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Zukünftig wird an diesem Standort in Lehnin bis auf weiteres immer donnerstags von 15  bis 18 Uhr getestet. In Damsdorf an der Schulsporthalle immer montags von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr (Einlass bis 12:00 Uhr). An Feiertage wird nicht getestet.

 

Wir freuen uns auf Sie in Lehnin und in Damsdorf.

Das Testteam Kloster Lehnin

 

 

Bild zur Meldung: Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist

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Landesregierung passt Corona-Verordnung an: Steigende Werte erfordern zusätzliche Maßnahmen

31. 03. 2021

Die Corona-Infektionszahlen steigen auch in Brandenburg deutlich. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 145,54, in Potsdam-Mittelmark bei 113,60.  Deshalb hat die Landesregierung gestern eine zweite Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung erlassen und die Regeln verschärft. Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 18. April.

 

Die wichtigsten Punkte der Eindämmungsverordnung sind:

 

Für Kreise und kreisfreie Städte gilt weiterhin eine Notbremse ab Überschreiten des 100er-Inzidenzwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

 

Diese wird durch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ergänzt. Die Ausgangsbeschränkung gilt im Zeitraum von Donnerstag (1. April) bis Montag (5. April). Sie beginnt jeweils um 22 Uhr und endet um 5 Uhr des Folgetages. Ausnahmen gibt es nur für triftige Gründe.

 

Vom 1. April bis Ostermontag 24.00 Uhr gilt: Unabhängig von den 7-Tage-Inzidenzen sind private Zusammenkünfte mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch mit höchstens fünf Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

 

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben sicherzustellen, dass alle Beschäftigte mindestens an einem Tag pro Woche einen Corona-Test (Schnell- oder Selbsttest) absolvieren können.

 

Wenn Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden müssen, ist das nun auch in elektronischer Form per Smartphone-App möglich (z. B. Luca-App.)

 

In Pflegeeinrichtungen gilt künftig keine Personengrenze für Besuche sofern mindestens 75 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner seit mindestens zwei Wochen den vollen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, die Beschäftigten die Möglichkeit zur Impfung hatten und in der Einrichtung aktuell kein Corona-Ausbruch vorliegt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir müssen verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Deshalb ist nicht von Lockerung zu reden. Nein, wir müssen die Regeln zur Eindämmung sogar verschärfen. Experten sagen uns, dass das Infektionsgeschehen vor allem im privaten Bereich und im Arbeitsumfeld seinen Ursprung hat. Dementsprechend haben wir die Eindämmungsverordnung aktualisiert. Dazu gehören Ausgangsbeschränkungen über die Ostertage. Aufgrund der dynamischen Entwicklung haben wir uns dazu entschlossen, den Start der Modellprojekte vorerst zu verschieben."

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Teststellenstart in Damsdorf erfolgreich angelaufen

30. 03. 2021
Teststellenstart in Damsdorf erfolgreich angelaufen
Lupe

Mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Brandenburg und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark bietet die Gemeinde  seit Montag Teststellen an. Bürger/innen können sich hier kostenlos und ohne Anmeldung auf eine mögliche Ansteckung durch den Coronavirus testen lassen. Etwa 15 Minuten nach der Testung erhalten die Testpersonen ein Attest, das amtlich anerkannt ist. Angeboten wird ausschließlich ein Schnelltest.

 

Zum Teststellenstart in der Damsdorfer Sporthalle kamen innerhalb von dreieinhalb Stunden 84 Besucher/innen - alle Personen wurden negativ getestet. Die Wartezeiten konnten gering gehalten werden, dennoch sollten Testwillige mindestens 30 Minuten Zeit mitbringen.

 

Eingerichtet werden die Teststellen montags von 9 bis 12:30 Uhr in der Sporthalle der Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf (Damsdorfer Schulstraße 6) und sowie donnerstags von 15 bis 18 Uhr in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin (Goethestraße 13). An Feiertagen wie Ostermontag entfällt die Testung. Der Zugang in Lehnin erfolgt ausschließlich über den Eingang Goethestraße, Parkplätze sind in Busbahnhof-Nähe zu finden. Besucher/innen sollten spätestens 30 min. vor Schließzeit die Teststellen aufsuchen, da eine Verlängerung der Öffnungszeiten nicht möglich ist.

 

Nach einem Aufruf der Gemeinde haben sich auch Bürger/innen bereiterklärt, bei der Organisation der Arbeit in den Teststellen zu helfen, wofür sich die Gemeinde ganz besonders bedankt.

 

Demnächst will der Landkreis in Lehnin auch ein Impfzentrum einrichten.

 

Bild zur Meldung: Teststellenstart in Damsdorf erfolgreich angelaufen

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Corona-Schnelltests in der Frauenarztpraxis im Kloster

26. 03. 2021

Stellvertretend für die niedergelassenen Ärzte im Gesundheitszentrum im Kloster bietet die Frauenarztpraxis im Kloster allen Bürgern von Kloster Lehnin und Umgebung einen kostenlosen Corona-Schnelltest an. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Patientinnen der Praxis, sondern auch an Männer und Kinder.

 

Die Testung kann Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und Mo-Di 18 Uhr/Do 20 Uhr/Fr 14 Uhr durchgeführt werden. Größere Gruppen (bspw. Firmen, Schulen, etc.) können vom Praxispersonal auch an dem jeweiligen Ort getestet werden. Bitte melden Sie sich vor Ihrem Besuch unbedingt auf folgender Seite an: http://termin.frauenarztpraxis-im-kloster.de

 

Kontakt:

Frauenarztpraxis im Kloster

Klosterkirchplatz 11

14797 Kloster Lehnin

Tel. 03382 - 346

E-Mail: 

Homepage: www.frauenarztpraxis-im-kloster.de

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Inzidenz im Landkreis an 3 Tagen dauerhaft über 100

26. 03. 2021

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am 25.03.2021 die 7-Tage Inzidenz mit 110,8 festgestellt worden, somit an drei aufeinander folgenden Tagen. Aufgrund der 7.

Eindämmungsverordnung (EindV) des Landes Brandenburg gilt im Landkreis folgende Regelung ab Samstag, dem 27. März 2021 für mindestens 14 Tage:

 

Es sind direkt die folgenden Schutzmaßnahmen für die Dauer von mindestens 14 Tagen angeordnet:

1. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und

mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

2. Die Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur mit den

Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

3. Die Durchführung von privaten Feiern und Zusammenkünften ist nur mit den Angehörigen

des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

4. Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen, soweit sie nicht als Ausnahme*

gelten,

5. Der Individualsport ist auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel nur allein, zu zweit oder mit

den Angehörigen des eigenen Haushalts zulässig,

6. Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und

öffentliche Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Ausgenommen sind von der Schließung des Einzelhandels:

- Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte,

- Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte,

- Buchhandel sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Tabakwarenhandel,

Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte,

- Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte,

- landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln,

- Verkaufsstände auf Wochenmärkten beschränkt auf die für den stationären Einzelhandel nach dieser Verordnung zugelassenen Sortimente,

- Banken und Sparkassen sowie Poststellen,

- Optiker und Hörgeräteakustiker,

- Reinigungen und Waschsalons,

- Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, Tankstellen,

- Abhol- und Lieferdienste.

 

Unterschreitet der Landkreis den 7-Tage-Inzidenzwert 100 zwischen dem 10. und 12. Tag nach der Bekanntgabe, kann die Beschränkung aufgehoben werden.

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Gemeinde bietet zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund in Kloster Lehnin Teststellen an

25. 03. 2021
Gemeinde bietet zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund in Kloster Lehnin Teststellen an
Lupe

Mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Brandenburg und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark bietet die Gemeinde ab kommenden Montag (29.03.2021) Teststellen an. Bürger/innen können sich hier kostenlos und ohne Anmeldung auf eine mögliche Ansteckung durch den Coronavirus testen lassen. Etwa 15 Minuten nach der Testung erhalten die Testpersonen ein Attest, das amtlich anerkannt ist.

 

Die Gemeinde ist für diese Aktivitäten des Landrates sehr dankbar und unterstützt die Aktion durch die Bereitstellung von Räumen, Personal und Dienstleistungen.

 

Eingerichtet werden die Teststellen montags von 9 bis 12:30 Uhr in der Sporthalle der Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf (Schulstraße 2) und sowie donnerstags von 15 bis 18 Uhr in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin (Goethestraße 13). An Feiertagen entfällt die Testung. Der Zugang in Lehnin erfolgt ausschließlich über den Eingang Goethestraße, Parkplätze sind in Busbahnhof-Nähe zu finden.

 

Nach einem Aufruf der Gemeinde haben sich Bürger/innen bereiterklärt, bei der Organisation der Arbeit in den Teststellen zu helfen. Bürgermeister Uwe Brückner freut das ganz besonders, weil es zeige, dass Ehrenamtliche der Kit seien, der diese Gesellschaft zusammenhält. Ohne solche Helfer seien viele Projekte nicht mehr umsetzbar. Ihnen gebühre daher großer Dank und Anerkennung.

 

Mit den Teststellen wird auf viele Nachfragen von Bürgern, die sich eine Anlaufstelle für Testungen wünschen, reagiert. Die Teststrategie dient dazu, Erkrankte rechtzeitig zu erkennen bevor sie andere Menschen anstecken. Andererseits gibt es viele Bürger/innen, die vor dem Besuch von Verwandten und Freunden oder vor einer Kurzreise sicher gehen wollen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.

 

Bild zur Meldung: Gemeinde bietet zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund in Kloster Lehnin Teststellen an

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Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt

23. 03. 2021
Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt
Lupe

Die traditionellen großen Osterfeuer, die teilweise überregional bekannt sind (Trechwitz) sind auch in diesem Jahr wegen der Ansteckungsgefahr verboten. Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes erlaubt im § 7 Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur bis zu einer Personenzahl von höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten. Kinder bis vollendeten 14. Lebensjahr bleiben dabei unberücksichtigt.

 

Das heißt aber auch, dass private Feuer, mit maximal fünf Erwachsenen aus zwei Haushalten, erlaubt sind. Für Feuer, die größer als 1 Kubikmeter sind, müssen Anträge bei der örtlichen Ordnungsbehörde (Formular auf der Homepage der Gemeinde) gestellt werden. 

 

Bild zur Meldung: Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt

 

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Pflicht zum Präsenzunterricht bis zu den Osterferien ausgesetzt mit Ausnahme der Abschlussklassen

21. 03. 2021

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat am Wochenende die Pflicht zum Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt. Damit können bis zu den Osterferien die Eltern und Erziehungsberechtigten entscheiden, ob die Kinder vor Ort am Unterricht teilnehmen. Das von den Schulen jeweils gewählte Modell des Wechselunterrichts bleibt bis zu den Osterferien weiter bestehen.

 

Wenn Eltern sich entscheiden, die Kinder nicht zur Schule zu schicken, werden sie gebeten, die Schulen entsprechend zu informieren. Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler aus diesem Grund werden nicht als unentschuldigte Fehlzeiten gewertet.

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Impfen im Landkreis wird noch im März möglich

19. 03. 2021

In der kommenden Woche wird es auch neben den bekannten Impfwegen eine neue Möglichkeit geben. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark werden an drei Klinikstandorten jeweils eine Impfstation eingerichtet.

 

Beginnend mit dem Ernst von Bergmann Klinikum (EvB) Bad Belzig in der Kreisstadt, sollen die Standorte Kloster Lehnin und Treuenbrietzen schnell folgen. Der Landkreis stellt den Kliniken dafür ein Kontingent an Impfstoffen zur Verfügung. Rund 900 Dosen AstraZenica und 3000 x BioNTech können verimpft werden. Wichtig: Die Priorität haben Personen, die in der Impfverordnung des Bundes genannt werden, also u.a. über 80-Jährige Menschen und die Bewohnenden in stationären, medizinischen Einrichtungen sowie die dort Pflegenden.

 

Der Start soll in der kommenden Woche sein. „Es sollen in der Woche rund 1500 Dosen an unserem Standort geimpft werden können“, so Kathrin Eberhardt, Geschäftsführerin des EvB Bad Belzig. Es wird dazu eine Terminanmeldung online geben.

 

Beigeordneter Christian Stein hat die Gespräche mit den Trägern geführt: „Es ist eine großartige Nachricht, dass es im Landkreis nun eigene Impfstellen gibt, damit die Impfung zum Bürger kommt und lange Wege für Ältere vermieden werden."

 

Die Anmeldung wird über diesen Link auf der Internetseite des Landkreises möglich sein:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-aktuell/impfung/

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Landesregierung verschärft Corona-Maßnahmen

19. 03. 2021

Einer Mitteilung der Landesregierung zu entnehmen ist:

 

Für Brandenburgs Kreise und kreisfreie Städte gilt ab Montag eine verschärfte Festlegung zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Sobald dort der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden. Damit wird in betroffenen Kommunen der dritte Öffnungsschritt gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März zurückgenommen.

 

Die Kabinettsbefassung hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke einberufen, da sich die landesweite Inzidenz beharrlich der 100-er Grenze nähert (Donnerstag: 90,6). Dieses Vorgehen hatte die Landesregierung vergangene Woche vereinbart, um kurzfristig Entscheidungen treffen zu können.

 

In der Abwägung wird die Landkreis-/Stadt-bezogene Rücknahme von Öffnungen als sachgerechter angesehen. Damit können die im Flächenland Brandenburg sehr unterschiedlichen Infektionslagen angemessen berücksichtigt werden.

 

Die aktualisierte Eindämmungsverordnung, die heute vom Kabinett beschlossen wird, gilt ab Montag, 22. März, bis 11. April.

 

Konkret bedeutet das in betroffenen Kreisen / kreisfreien Städten:

 

- Die 2-Haushalte-Regelung wird wieder umgestellt auf: 1 Haushalt + eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen)

- Der Einzelhandel wird geschlossen (außer Abholmöglichkeiten); nicht geschlossen wird der Einzelhandel des täglichen Bedarfs

- Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel wird auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

- Kindersport in Gruppen wird vollständig untersagt.

- Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken werden für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

In Abhängigkeit der regionalen Entwicklung mit weiter steigenden Werten sind die Landkreise / kreisfreien Städte aufgefordert, weitere Maßnahmen zu ergreifen.

 

Da der MPK-Beschluss im dritten Öffnungsschritt nur diese Punkte aufzählt, bleiben andere Öffnungen bestehen, dazu gehören u. a.:

 

- körpernahe Dienstleistungen unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln

- Baumärkte

- Buchhandel, sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel

- Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte

- Auch der Wechselbetrieb an den Schulen wird gekoppelt an regelmäßige Testungen bis zu den Osterferien weitergeführt.

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Alle Impftermine mit Impfstoff von AstraZeneca gestoppt

15. 03. 2021

Bis auf weiteres finden in Brandenburg keine weiteren Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff vom Hersteller AstraZeneca statt. Das betrifft sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Nach dem das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) heute Nachmittag (15.03.) seine Empfehlung zur vorübergehenden Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca veröffentlicht hat, wurden alle Impfstellen im Land über diese aktuelle Entscheidung sofort informiert und die Impfungen gestoppt. Neue Termin-Buchungen sind aktuell unter www.impfterminservice.de nicht möglich.

 

In den elf Impfzentren im Land Brandenburg waren in dieser Woche insgesamt rund 22.500 Impftermine mit dem Impfstoff von AstraZeneca gebucht. Betroffene Personen, die bei der Terminbuchung eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden umgehend per E-Mail über die Terminabsage informiert.

 

Alle bereits gebuchten Termine mit dem Impfstoff von BioNTech sind nicht betroffen und finden wie vereinbart statt.

 

Das Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt nach intensiven Beratungen zu den aufgetretenen schwerwiegenden thrombotischen Ereignissen die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff AstraZeneca. Bei Analyse des neuen Datenstands sehen die Expertinnen und Experten des PEI jetzt eine auffällige Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenen-Thrombosen (Sinusvenenthrombose) in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca. Bis zum Abschluss der Bewertung durch die EMA werden die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca in ganz Deutschland ausgesetzt.

 

Das PEI weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen (z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen), sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

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Ab Montag soll in den Schulen getestet werden

14. 03. 2021

Landeselternrat und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sprechen allerdings von einem Testchaos, das die Gesundheit der Schüler/innen und Lehrkräfte gefährde. Kritisch wird die späte und unübersichtliche Vorbereitung der Teststrategie durch das zuständige Bildungsministerium im Zusammenhang mit den Schulöffnungen gesehen, u. a. da die Tests noch nicht vor Ort sind. Landeselternrat und GEW und gehen davon aus, dass in der Mehrzahl der Schulen der Unterricht ohne Testungen wieder aufgenommen wird. Dieses Vorgehen bezeichnen sie vor dem Hintergrund der derzeit wieder ansteigenden Infektionen als unverantwortlich und besorgniserregend, denn ein Beginn des Unterrichts in Präsenz ohne Testungen schließt die Nachverfolgung von Infektionsketten und somit eine wirksame Prävention aus.

 

In einem Telefongespräch mit dem Leiter der Gesamtschule, Herrn Dr. Lenius, bestätigte dieser am Freitag, dass die Tests noch nicht da sind. Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass diese am Montag zur Verfügung stehen und die Tests ordnungsgemäß durchgeführt werden können. Soweit es möglich war, hat sich die Gesamtschule darauf vorbereitet.

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THW unterstützt Auslieferung von Schnelltests für Brandenburger Schulen

13. 03. 2021

35 ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW  haben an zwei Tagen 300.000 Testkits für über 900 Schulen des Landes Brandenburg im Zentrallager des Zentraldienstes der Polizei für die Auslieferung vorbereitet. Im Anschluss werden die Testkits durch private Lieferdienste an die Schulen gebracht. Die Tests sollen ab kommender Woche den Schülerinnen und Schülern an den Schulen zur Verfügung stehen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die erfolgreiche Kooperation, für die Unterstützung durch das Technische Hilfswerk und den Zentraldienst der Polizei. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz wäre das nicht möglich gewesen. Nur so konnten die Tests so schnell an die Schulen kommen.“

 

Der THW-Landesbeauftragte Sebastian Gold: „Das THW ist in der Corona-Lage deutschlandweit im Einsatz. Ich freue mich, dass unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte aktuell das Land Brandenburg unterstützen können, damit die Corona-Schnelltests zügig an die Schulen ausgeliefert werden.“

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Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht

13. 03. 2021

Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht

Lupe

Die Bundesregierung möchte jedem Bürger/jeder Bürgerin ein Testangebot unterbreiten. Dafür ist geplant, zeitnah flächendeckend Teststationen aufzubauen.

 

Auch die Gemeinde Kloster Lehnin prüft derzeit in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark Möglichkeiten für ein solches Zentrum, damit den Bürgern Wege in andere Kommunen erspart bleiben.

 

Für den Fall, dass Kloster Lehnin ein Testzentrum erhält, wird es notwendig, dieses personell zu unterstützen, um einem breiten Publikum Testmöglichkeiten anbieten zu können.

 

Daher die Bitte: Unterstützen Sie den Kampf gegen Corona! Helfen Sie mit beim Testen! Sie können sich zu unseren Öffnungszeiten unter der Rathaus-Tel. 03382 /73 07 18 registrieren lassen.

 

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

 

Bild zur Meldung: Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht

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Schnelltestungen für alle?

10. 03. 2021
Schnelltestungen für alle?
Lupe

Die Bundesregierung hat am 8. März 2021 die „Verordnung zum Anspruch auf Testung“ aktualisiert.

 

Zuständig für die Schnelltests sind die unteren Landesbehörden, das sind z. B. kreisfreie Städte wie Brandenburg an der Havel bzw. die Landkreise.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat unabhängig davon bei den ortsansässigen Apotheken im Ort nachgefragt, ob diese Schnelltests durchführen können. Leider ist dies aufgrund örtlicher Rahmenbedingungen nicht möglich.

 

Bürger/innen haben laut der Testverordnung des Bundes „im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten“ Anspruch auf Testung. Berechtigt zum Testen sind gemäß § 6 der o. a. Verordnung u.a. Arztpraxen, Zahnärzte, medizinische Labore, Apotheken sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen.

 

Der Landkreis entwickelt derzeit mit den Kommunen eine Strategie. Sobald weitere Infos vorliegen, wird unterrichtet. Die Gemeinde würde – sofern Bedarf besteht – Räume z. B. in derzeit geschlossenen Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern, für die Testungen zur Verfügung stellen.

 

 

Bild zur Meldung: Schnelltestungen für alle?

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Schnelltestungen für alle?

10. 03. 2021
Schnelltestungen für alle?
Lupe

Die Bundesregierung hat am 8. März 2021 die „Verordnung zum Anspruch auf Testung“ aktualisiert.

 

Zuständig für die Schnelltests sind die unteren Landesbehörden, das sind z. B. kreisfreie Städte wie Brandenburg an der Havel bzw. die Landkreise.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat unabhängig davon bei den ortsansässigen Apotheken im Ort nachgefragt, ob diese Schnelltests durchführen können. Leider ist dies aufgrund örtlicher Rahmenbedingungen nicht möglich.

 

Bürger/innen haben laut der Testverordnung des Bundes „im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten“ Anspruch auf Testung. Berechtigt zum Testen sind gemäß § 6 der o. a. Verordnung u.a. Arztpraxen, Zahnärzte, medizinische Labore, Apotheken sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen.

 

Der Landkreis entwickelt derzeit mit den Kommunen eine Strategie. Sobald weitere Infos vorliegen, wird unterrichtet. Die Gemeinde würde – sofern Bedarf besteht – Räume z. B. in derzeit geschlossenen Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern, für die Testungen zur Verfügung stellen.

 

 

Bild zur Meldung: Schnelltestungen für alle?

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Sport – was ist erlaubt, was verboten?

10. 03. 2021

Es gibt immer wieder Nachfragen zum Sport.

Am 6. März hat die Landesregierung eine neue Eindämmungsverordnung zur Bewältigung der Pandemie beschlossen. Im § 12 werden sportliche Aktivitäten geregelt.

Folgende Regeln gelten derzeit:

  • Der Sportbetrieb in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt für Sportvereine leider untersagt. Ebenso die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen.
    Das gilt nicht für den Schulbetrieb und Sport, der zu sozial-therapeutischen Zwecken ausgeübt wird.

 

  • Vereine können mit Hygienekonzept, das auch eine Protokollierung der Teilnehmer vorsieht, im Freien kontaktfreien Sport anbieten.
    Die Sportgruppen dürfen hierbei aus maximal zehn Personen bestehen, bei Kinder-Sportgruppen bis zum 14. Lebensjahr sind maximal 20 Kinder zulässig.

 

  • Auf weitläufigen Außensportanlagen dürfen mehrere Gruppen trainieren, sofern jeder Gruppe mindestens 800 Quadratmeter Fläche zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen.

 

Wir bitten die Vereine, zu beachten, dass die Nutzung der Schulsportanlagen, innen wie außen, weiterhin ausschließlich den Schuleinrichtungen vorbehalten bleibt. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Corona-Selbsttestung von Lehrkräften, Schülern sowie Kita-Personal

10. 03. 2021

Nach den Angeboten für Beschäftigte in den Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sich testen zu lassen, bekommen jetzt auch die Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeit nach Selbsttests auf Kosten des Landes. Für Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft ist vorgesehen, dass sich die dort Beschäftigten sowie alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn der nächsten Woche selbst testen können. Bei Positivtests müssen umgehend PCR-Testungen erfolgen. Diese Testmöglichkeit soll ab Verfügbarkeit der Selbsttests bis zu Beginn der Sommerferien gelten.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Damit erhalten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und schulisches Personal größere Sicherheit. Gerade auch vor dem Hintergrund des Unterrichtsbetriebs im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen ab 15. März sind die Selbsttests neben den Masken, dem Abstand und dem Lüften eine wichtige weitere Maßnahme für einen sicheren Schulbetrieb und flankieren weitere Öffnungsschritte. Jetzt müssen die Selbsttests schnell in die Schulen gelangen.“

 

Mit der Beschaffung der Selbsttests für Schulen wurde der Zentraldienst der Polizei (ZDPol) beauftragt. Die Kosten werden aus dem Rettungsschirm 2021 des Landes getragen.

 

Bereits seit dem Herbst 2020 können sich alle Beschäftigten an Schulen in Brandenburg auf Kosten des Landes Schnelltests bei Hausärzten unterziehen; dazu hat das Land eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung getroffen. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden seit Anfang Februar 2021 zweimal wöchentlich Schnell- und Selbsttests, die die Träger ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten, finanziell vom Land gefördert.

 

Seit dem 22. Januar sind die Grundschulen im Wechselunterricht, ab dem 15.3. werden auch die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Wechselunterricht wieder zur Schule gehen können.

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Landesregierung verständigt sich über Öffnungsschritte

05. 03. 2021

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Land Brandenburg wird bis 28. März verlängert. Die notwendige neue Verordnung soll am Montag, 8. März 2021, in Kraft treten.

 

Die wichtigsten Punkte sind:

- Private Zusammenkünfte sind mit dem eigenen Haushalt und einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 werden dabei nicht mitgezählt.

 

- Schule: Für die Klassen 1 bis 6 in der Primarstufe begann der Unterricht bereits am 22. Februar 2021 im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Ab dem 15. März 2021 erfolgt der Unterricht dann auch an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, den Oberstufenzentren, den Schulen des Zweiten Bildungswegs sowie an den Förderschulen „Lernen", „Körperliche und motorische Entwicklung", „Sehen" und „Hören" im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

 

- Der bisher von der Schließungsanordnung betroffene Einzelhandel kann für Termin-Shopping-Angebote („Click & Meet") öffnen. Dies wird jedoch auf eine Kundin / einen Kunden bzw. einen Hausstand pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Notwendig: Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung. Baumärkte können öffnen. Für Gartenmärkte und Floristikbetriebe entfällt die 50-Prozent-Regel zur Außenverkaufsfläche. Dies ist insbesondere für kleinere Blumenläden wichtig.

 

- Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Kosmetik-, Tattoo- und Sonnenstudios können unter Auflagen öffnen. Sofern keine Maske getragen werden kann, müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnelltest vorweisen.

 

- Auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist kontaktfreier Sport mit bis zu zehn Personen in dokumentierten Gruppen erlaubt. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist gemeinsamer Sport in einer Gruppe bis zu 20 Personen (zuzüglich Aufsichtspersonal) gestattet.

 

- Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken können unter Auflagen (z.B. vorherige Terminvergabe) öffnen.

 

Notbremse: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200 werden wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen festgesetzt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „ Wir befinden uns im Spagat zwischen konsequentem Gesundheitsschutz aufgrund der steten Gefahr steigender Infektionen und den nach meiner Ansicht notwendigen Lockerungen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmer, die Gastronomen, die Künstler - sie alle brauchen eine Perspektive. Aber es wäre falsch, jetzt alles komplett aufzumachen und damit in eine große dritte Welle zu provozieren. Grundsätzlich bleibt es notwendig, dass sich alle an die bestehenden Hygieneregeln halten. Das ist in Verbindung mit der künftig stark steigenden Zahl an Impfungen entscheidend im Kampf gegen die Pandemie und für die ersehnten Öffnungsschritte. Das vom Bund angekündigte umfangreiche Testprogramm ist hilfreich, um Infektionsketten schnell brechen zu können. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen einhält und die erforderlichen Testkapazitäten verfügbar sind."

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich freue mich, dass wir weitere Öffnungsschritte in den weiterführenden Schulen im Wechselunterricht gehen. Jede Woche, die Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen können, ist mir wichtig. Auch das in der Jugendarbeit wieder Präsenzangebote für Jugendliche bis 18 Jahren angeboten werden können, ist eine sehr gute Nachricht. Nach wie vor appelliere ich an die Eltern von Kita-Kindern, ihre Kinder nicht in die Krippe und in den Kindergarten zu bringen. Es erleichtert die Bildung kleiner fester Gruppen. Die Eltern, die dem Appell nachkommen, müssen keine Elternbeiträge zahlen."

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Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan

04. 03. 2021
Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan
Lupe

Bund und Länder haben sich auf einen Fünf-Stufen-Plan (siehe Grafik) für die Lockerungen der Corona-Auflagen verständigt. Der Lockdown wird allerdings bis Ende März verlängert.

 

Bereits am kommenden Montag (8. März) soll der Einzelhandel in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 50 wieder öffnen dürfen. Bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 dürfen Kunden nach vorheriger Terminbuchung kommen.

 

Ab Montag (8. März) sollen wieder Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt sein - beschränkt auf fünf Teilnehmer, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt.

 

 

In Museen dürfen ab 8. März bei einer Inzidenz von unter 50 Besucher eingelassen werden, insofern pro Person 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

 

14 Tage später - also frühestens am 22. März - sollen weitere Öffnungen erfolgen, wenn die Inzidenzwerte nicht steigen. Öffnen dürfen dann die Außengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater und Kinos sowie unter Auflagen auch Sportstätten. Besuche können bei Inzidenzwerten unter 50 ohne Corona-Schnelltest erfolgen, im Bereich von 50 bis 100 nur mit negativem Testergebnis.

 

Auch Gruppensport für höchstens zehn Personen soll ab dem 8. März wieder möglich sein. Bei einer Inzidenz unter 50 ist das kontaktfrei unter freiem Himmel wieder möglich. Liegt die Inzidenz unter 100, dürfen maximal zwei erwachsene Personen sowie maximal zehn Kinder bis 14 Jahren kontaktfrei draußen gemeinsam Sport treiben

 

Außerdem einigten sich Bund und Länder darauf, dass Hausarztpraxen ab Ende März in die Impfstrategie einbezogen werden.

 

Allerdings wird jetzt die Landesregierung für das Land Brandenburg konkrete Maßnahmen festlegen.

 

Bild zur Meldung: Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan

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Corona-Hilfe 2021- Ministerium unterstützt Vereine und Einrichtungen

03. 03. 2021

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg setzt die finanzielle Hilfe für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports fort. Die Hilfen dienen zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind und müssen nicht zurückgezahlt werden. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 5 Millionen Euro bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Selbstverständlich unterstützen wir die Einrichtungen der Jugendarbeit, der Weiterbildung, der Kinder- und Jugenderholung und des Sports unseres Ressortbereichs. Das haben wir im Vorjahr getan und das leisten wir auch in diesem Jahr wieder. Wir wissen alle, wie wertvoll diese Arbeit für die Kinder und Jugendlichen unseres Landes, für ihre Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt ist.“

 

Mit der jetzt veröffentlichten Richtlinie MBJS-Corona-Hilfe 2021 verlängert das Ministerium die Hilfen, die seit Ende April 2020 zur Abwendung von Liquiditätsengpässen und wirtschaftlicher Existenznot den Trägern und Vereinen gewährt werden und gut angenommen wurden.

 

Bis zum 31. Dezember 2020 sind 85 Anträge auf Soforthilfen mit einem Antragsvolumen von rund 5,5 Millionen Euro eingegangen (Sportvereine zählen hier als ein Antrag des LSB). Von diesen sind nach abschließender Prüfung 66 bewilligt und Hilfen in Höhe von insgesamt rund 4,9 Millionen Euro ausgezahlt worden. Die Anträge sind in erster Linie von den Jugendbildungsstätten, dem Jugendherbergswerk, den Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen und den Sportvereinen gestellt worden. Darüber hinaus haben anerkannte Weiterbildungsorganisationen, Heimbildungsstätten und außerschulische Lernorte Hilfen erhalten.

 

Die Hilfen werden als Festbetrag gewährt. Sie entsprechen der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten/Verpflichtungen nach Abzug aller verfügbarer Einnahmen (z. B. Zuwendungen, sonstige Corona-Hilfen, Kurzarbeitergeld) ergibt. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle erforderlichen Kosten/Verpflichtungen und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten für den Zeitraum der beantragten Hilfe anzugeben.

 

Die Corona-Hilfe 2021 wird für drei Monate rückwirkend ab dem 1. Januar 2021, maximal bis zum 31. Dezember 2021, als eine nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Erneute Antragstellungen sind möglich. Als finanzieller Schaden gelten seit dem 1. Januar 2021 entstandene und voraussichtliche Liquiditätsengpässe.

 

Der Antragsteller muss mit dem Antrag versichern, dass er durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten aus den fortlaufenden Personal- und Sachkosten in dem genannten Zeitraum zu zahlen (Liquiditätsengpass).

 

Antragsberechtigt sind:

- gemeinnützige Träger von Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen, die ihre Bildungs- oder Beherbergungseinrichtung im Land Brandenburg haben und gemäß § 85 Absatz 2 Ziffer 3 SGB VIII überörtlich tätig sind,

die Jugendbildungsstätten nach Ziffer 5.4.5. der Richtlinie zur Förderung der Jugendbildung und Jugendbegegnung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 1. Januar 2020,

das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Berlin-Brandenburg e. V. für seine in Brandenburg gelegenen Jugendherbergen,

gemäß Brandenburgisches Weiterbildungsgesetz (BbgWBG) zum 1. Januar 2020 anerkannte Heimbildungsstätten und Landesorganisationen der Weiterbildung,

freie Träger gemäß BbgWBG zum 1. Januar 2020 anerkannter Einrichtungen,

der Landessportbund Brandenburg e. V. (LSB) für Sportvereine, überregionale wirksame außerschulische Lernorte im Land Brandenburg in gemeinnütziger Trägerschaft, die schwerpunktmäßig mit spezifischem Angebot Schülerinnen und Schüler ansprechen, andere Träger von Einrichtungen für Leistungen nach §§ 11 bis 14 SGB VIII, wenn sie gemäß § 75 SGB VIII anerkannt sind, ihren Sitz im Land Brandenburg haben und ihre Einrichtungen im Land Brandenburg betrieben werden und die Liquiditätsengpässe nicht auf einer Kürzung öffentlicher Zuwendungen und Zuschüsse beruhen.

 

Der ausgefüllte Antrag ist auszudrucken, zu unterschreiben und einschließlich Anlagen entweder als Scan oder Foto (als Datei im jpeg- oder pdf-Format) per E-Mail an   oder per Post an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg bis einschließlich zum 30. November 2021 zu senden.

 

Sportvereine stellen ihren Antrag bis einschließlich 15. November 2021 direkt an den Landessportbund (LSB) per E-Mail an  .

 

Der gültige Antrag für Sportvereine ist unter www.lsb-brandenburg.de abrufbar.

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Brandenburg impft alle Personen, die in der Kindertagesbetreuung oder in Grund- und Förderschulen tätig sind

02. 03. 2021

Personen, die in der Kindertagestreuung, in der Kindertagespflege und in der Primarstufe sowie Förderschulen tätig sind, haben ab heute (02. März 2021) die Möglichkeit, auf der Online-Plattform www.impfterminservice.de einen Termin für ihre Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu buchen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Die jetzt beginnende Impfung von Personen, die in der Kindertagesbetreuung und in den Grund- und Förderschulen tätig sind, ist ein weiterer, sehr wichtiger Baustein, die Infektionsrisiken für die Kinder, Schülerinnen und Schüler, für die Eltern und für in diesen Bereichen tätigen Personen weiter zu minimieren. Ich bin sehr dankbar, dass sich Brandenburg sehr dafür eingesetzt hat, dass die Personen, die in der Kindertagesbetreuung, in den Grund- und Förderschulen tätig sind, in der Impfpriorität eine Stufe aufrücken. Jetzt gilt es, zügig die Impfungen zu ermöglichen, was angesichts der verhältnismäßig großen Zahl von betroffenen Personen und der teilweise recht komplexen Strukturen eine Herausforderung darstellt. Ich werde mit ganzer Kraft dafür werben, dass die jetzt berechtigten Personen die Impfmöglichkeit tatsächlich aufgreifen.“

 

Erfasst werden neben den Erzieherinnen und Erziehern in den Krippen, Kindergärten und Horten auch alle Personen, die in der Kindertagespflege tätig sind oder in den Kitas regelmäßig Kontakt zu den Kindern oder Eltern haben (wie z.B. bei der Essensversorgung, der Kita-Beratung oder der Aufsicht). Die berechtigten Personen sind gebeten, eigenständig einen Termin zur Impfung in einem der brandenburgischen Impfzentren abzustimmen. Hierfür steht ab Dienstag auch die Online-Plattform zur Verfügung. Betroffen sind rund 2.000 Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und Horte) von rund 750 öffentlichen und freien Trägern mit aktuell geschätzt rund 28.000 Personen. Darunter befinden sich auch die rund 1.000 Tagesmütter und -väter der Kindertagespflege. Es kommt nicht darauf an, wo die Personen wohnen.

 

Personen an öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, die in der Primarstufte oder in den Förderschulen eingesetzt werden, wurden ebenfalls erfasst. Das Impfangebot richtet sich an folgende Personengruppen:

- Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal,

- sonstige für das Land im schulischen Bereich eigenverantwortlich tätige Personen und

- sonstige in der Verantwortung anderer Träger im schulischen Bereich tätige Personen (z. B. Schulsekretariat, Hausmeisterservice, Dienstleister der Schulträger (Caterer der Essensausgabe, Reinigungskräfte, sofern die Reinigung zeitnah vor Unterrichtsbeginn erfolgt).

 

Die Schulleiterinnen und Schulleiter wurden gebeten, den Impfberechtigten den Anspruch auf Impfung zu bescheinigen. Für die Impfungen wird der Impfstoff von AstraZeneca verwendet. Vorzulegen ist beim Impftermin die Bescheinigung der Schule.

 

Die Tätigkeitsbescheinigung kann hier heruntergeladen werden:

https://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/taetigkeitsbescheinigung_zur_impfung_gegen_covid-19.pdf

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Grundschulen sind landesweit wieder gut gestartet

24. 02. 2021

Seit Montag bieten landesweit alle 485 Schulen der Primarstufe in öffentlicher Trägerschaft den Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler wieder an. Die Modelle sind A/B wochenweiser Wechsel, Wechsel zwischen Mo/Mi/Fr und Di/Do, Schichtmodell vormittags/nachmittags.

 

Die Nutzung der beiden Modelle „A/B-Woche“ im wochenweisen Wechsel (46,80 Prozent) und „Mo/Mi/Fr und Die/Do“ (50,31 Prozent) erfolgt fast zu gleichen Teilen, je nach Raum- und Personalsituation an den Schulen. Beide Modelle haben sich bewährt. Nur eine kleine Zahl der Schulen nutzt das Schichtmodell (2,89 Prozent).

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es freut mich, dass die Öffnung der Grundschulen gut angelaufen ist. Es war für alle Familien eine harte Zeit, als die Schulen geschlossen waren. Die Kinder haben sich sehr über diese Entscheidung gefreut. Die Schulen in Brandenburg sind im Wechselmodell in Brandenburg mit maximal 15 Schülerinnen und Schüler gestartet. Die Kinder sitzen in großen Abständen und schützen sich durch medizinische Masken."

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Perspektiven zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg

23. 02. 2021

Die Landesregierung hat sich heute mit den Perspektiven der Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg befasst. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Menschen erwarten, dass am 3. März Öffnungsperspektiven für wichtige Wirtschafts- und Lebensbereiche vorgelegt werden. Die Inzidenz kann nicht das einzige Kriterium für Öffnungen sein. Die Belastung des Gesundheitswesens, umfassende Testmöglichkeiten und der Impffortschritt sind in die Entscheidungen einzubeziehen. So ist auch die Eröffnung im Bereich der Gartenfachmärkte und Baumschulen zum 1. März zu verstehen. Die Pflanzen stehen in den Gärtnereien. Wenn sie jetzt nicht verkauft werden können, müssten sie vernichtet werden."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die Eindämmungsmaßnahmen haben in den vergangenen Wochen zu einem spürbaren Rückgang des Infektionsgeschehens geführt. Das ist ein Erfolg. Aus diesem Grund konnten wir beginnen, die Grundschulen schrittweise im Wechselunterricht wieder zu öffnen. Gerade Kinder leiden sehr unter den Kontaktbeschränkungen. Mir liegt am Herzen, dass diese vorsichtige Öffnung der Schulen gut gelingt. Dafür sind flankierende Maßnahmen sehr wichtig. Wir können beim Impfen wieder deutlich Fahrt aufnehmen. Und wir haben große Erwartungen an die angekündigte Ausweitung der nationalen Teststrategie des Bundes."

 

Landwirtschaftsminister Axel Vogel: „Gartenbaubetriebe bieten in ihrem Sortiment einen großen Anteil an systemrelevanten Produkten wie Gemüsejungpflanzen und Sämereien an. Das einsetzende Frühlingswetter lockt die Menschen in die Gärten und weckt die Lust auf Garten- und Balkonarbeit. Vor diesem Hintergrund begrüße ich sehr, dass sich das Kabinett für eine Öffnung der Betriebe ausgesprochen hat. Damit reagiert Brandenburg auch auf die Regelungen, wie sie bereits in anderen Bundesländern getroffen wurden. Die Gartenbaubetriebe sind sich ihrer Verantwortung, die mit der Öffnung einhergeht, sehr bewusst. Viele haben bereits im vergangenen Jahr Hygienekonzepte erarbeitet."

 

Stufe 1 (aktuell geltende Eindämmungsverordnung)

Kita geöffnet, Betreuung zu Hause soweit möglich

Wechselunterricht Grundschulen; Präsenz Abschlussklassen

Kontaktbeschränkung 1 Haushalt/1 Person (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Elementare körpernahe Dienstleistungen (Dienstleistende im Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, soweit diese medizinisch, pflegerisch oder therapeutisch notwendige Leistungen erbringen, insbesondere im Bereich der Physio- oder Ergotherapie, Logopädie, Podologie sowie der Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient sowie Frisöre)

 

 

Stufe 2

Kita geöffnet, Betreuung zu Hause soweit möglich

Wechselunterricht Grundschulen und weiterführende Schulen; Präsenz Abschlussklassen

Kontaktbeschränkung 2 Haushalte/5 Personen (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Einzelhandel mit Zugangsbegrenzungen

Einstieg in außerschulische Bildungsangebote

Einstieg in Jugendarbeit > 14 Jahre

Sport mit Abstand, feste Gruppen (außen vor innen)

Museen, Ausstellungshäuser, Planetarien, Bibliotheken

Einrichtungen unter freiem Himmel wie Gedenkstätten

Veranstaltungen im Freien (Begrenzung der Personenzahl)

Outdoor-Freizeitangebote

 

 

Stufe 3

Kita Regelbetrieb

Ausweitung Präsenzpflicht an Grundschulen und weiterführenden Schulen

Kontaktbeschränkung 3 Haushalte/10 Personen (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Theater, Konzerte, Kino

Einstieg Gastronomie

Beherbergung Einzelobjekte Ferienhäuser/Ferienwohnungen/Camping

Sport, Training und Wettkampf größere Gruppen ohne Abstand (außen vor innen)

Körpernahe Dienstleistungen wie z. B. Kosmetik

Freizeitangebote innen (Begrenzung Personenzahl)

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Begrenzung Personenzahl)

Versammlungen: unter freiem Himmel Ausweitung Teilnehmerzahl auf über 500; in geschlossenen Räumen weiterhin Begrenzung durch Hygieneregeln in Abhängigkeit von Raumgröße und Beschaffenheit

 

 

Stufe 4

Kita / Schule Regelbetrieb

Keine Kontaktbeschränkung

Beherbergung Hotel / Ferienwohnungen

Freizeitangebote innen ausweiten

Schwimmbäder/Thermen/ Wellness

Spielhallen

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Brandenburger Impfgipfel: Ab 2. Quartal deutliche Zunahme der Impfungen – Hausärzte werden einbezogen

19. 02. 2021

Ab Anfang des zweiten Quartals ist in Brandenburg mit einer erheblichen Zunahme der Lieferung von Impfstoff gegen das Coronavirus zu rechnen. Die Impfkapazitäten im gesamten Land werden entsprechend angepasst. Darauf verständigten sich Ministerpräsident Dietmar Woidke und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher mit den Landkreisen und kreisfreien Städten. An der Beratung auf Einladung von Dietmar Woidke nahmen auch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) - Landesverband Brandenburg, die Landesärztekammer, die Landeskrankenhausgesellschaft sowie Kienbaum als Projektleitung teil.

 

Die erwarteten deutlich steigenden Lieferungen ergeben sich aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums. Sie basieren auf dem nationalen Impfplan des Ministeriums, der Anfang Februar auf Initiative Brandenburgs von Bund und Ländern vereinbart worden war. Im Februar werden etwa 130.000 Dosen verimpft. Ziel sind im zweiten und dritten Quartal ansteigend mindestens 530.000 Impfungen monatlich. Vorgesehen ist, auch an Wochenenden zu impfen.

 

Dietmar Woidke: „Nach den bisherigen Engpässen bei den Impfstoffen wird bald deutlich mehr geliefert werden. Darauf müssen wir uns gemeinsam mit allen Partnern vorbereiten, damit sofort ein Rad ins andere greifen kann. Das bedeutet für alle Beteiligten noch viel Arbeit. Der Impfgipfel hat ganz klar gezeigt, dass dazu alle bereit sind und mitziehen. Nach den bundesweiten Engpässen und Ärgernissen werden wir voraussichtlich ab Mitte März in eine deutlich bessere Situation kommen. Dafür brauchen wir erheblich mehr Impfkapazitäten. Es bleibt dabei: Ein schneller Fortschritt beim Impfen ist der Schlüssel für dauerhafte Lockerungen bei den Corona-Eindämmungsmaßnahmen."

 

Vereinbart wurde auf dem Brandenburger Impfgipfel:

1.       Die Impfkapazitäten mit den Säulen Impfzentren und -stellen, Mobile Impfteams (derzeit 33), Krankenhäuser und niedergelassene Ärzteschaft werden ausgebaut. Dezentrale Konzepte wie beispielsweise Impfbusse oder örtliche Impftage sollen das System unterstützen. Nur dadurch ist es möglich, allen impfbereiten Brandenburgerinnen und Brandenburgern bis Ende Sommer 2021 ein Impfangebot zu unterbreiten. Dazu müssen im zweiten und dritten Quartal etwa 3 Mio. Impfdosen verimpft werden.

 

2.       Ergänzend zu den bestehenden 11 Impfzentren werden - wie angekündigt - weitere Zentren oder regionale Impfstellen in 7 Kreisen eingerichtet (Prignitz, Havelland, Märkisch-Oderland, Potsdam-Mittelmark, Oder-Spree, Oderspreewald Lausitz und Spree-Neiße). Daran wird bereits mit konkreten und auf die jeweilige Situation zugeschnittenen Konzepten gearbeitet. Das Land schafft die rechtlichen, technischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen. Sie sollen nach Möglichkeit noch im ersten Quartal 2021 starten.

 

3.       Die Partner des Impfgipfels begrüßen die Bereitschaft der KVBB, Corona-Impfungen in geeigneten Arztpraxen, z. B. Schwerpunktpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und vergleichbaren Einrichtungen der ambulanten Versorgung modellhaft erproben zu lassen. Die Landesregierung wird hierfür die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.

 

4.       Die niedergelassene Ärzteschaft soll auch in ihren Praxen bzw. im Rahmen von Hausbesuchen in die Impfkampagne eingebunden werden. Die Landesregierung will dazu Modellvorhaben mit Hausärzten starten.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss die Verordnung - wie von ihm angekündigt - schnell aktualisieren, denn wir kommen nur breit in die Fläche, wenn die Hausärzte eingebunden werden. Ein Modellversuch ist dafür zu wenig. Aber damit können wir die Abstimmung und Abläufe bereits einüben und später auf das gesamte System übertragen."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte: „Es ist wichtig, dass wir die Impfkapazitäten jetzt gemeinsam wie geplant deutlich ausbauen, damit wir - sobald mehr Impfstoffe geliefert werden - die vielen Impfwünsche schnellstmöglich erfüllen können. Die Impfbereitschaft in der Brandenburger Bevölkerung ist weiterhin sehr groß."

 

Bisher wurden im Land Brandenburg insgesamt 142.953 Impfungen verabreicht (Gesamtzahl kumulativ ab dem 27.12.2020, Stand: 16.02.2021). Diese Gesamtzahl enthält 81.989 Erstimpfungen (Impfquote: 3,3 Prozent) und 60.964 Zweitimpfungen (Impfquote: 2,4).

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Einführung des Wechselunterrichtes ab 22.02. in Kloster Lehnin

18. 02. 2021

Die Schulleitungen der Grundschulen in Damsdorf und Lehnin haben die Eltern informiert, wie es ab dem 22. Februar mit dem Unterricht weitergeht. Die Maßnahmen im Detail stimmt der jeweilige Klassenlehrer mit den Eltern ab, sie können etwas variieren.

 

Zunächst wird Wechselunterricht eingeführt. Das bedeutet den Wechsel zwischen Präsens - und Distanzunterricht. Hierzu werden grundsätzlich die größeren Klassen von den Klassenlehrern in zwei  Gruppen aufgeteilt, um den geforderten Abstand von 1,50 m einhalten zu können. Während Gruppe A Präsenzunterricht hat, erhält die Gruppe B der Klasse die Aufgaben weiterhin über die Schule bzw. Schul-Cloud. In der darauffolgenden Woche wird gewechselt.

 

Kinder mit einem Betreuungsvertrag dürfen in der Präsenzunterrichtswoche die ITB (Hort) nutzen. Dieser ist ab dem 22.02.2021 von 6.00 - 16.30 Uhr in der ITBD und von 6.00 – 17.30 Uhr in der ITBL geöffnet. Eine Vesper kann noch nicht angeboten werden. Das Mittagessen ist möglich.

 

Kinder, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben, kommen in der Woche, in der sie keinen Präsenzunterricht haben, wie gewohnt in die Schule und melden sich bei einem Erzieher oder im Sekretariat. 

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Wie geht’s weiter in den Schulen?

16. 02. 2021

Vorerst bis 7. März werden die meisten Schülerinnen und Schüler weiter im Distanzunterricht unterrichtet, das bedeutet: Lernen zu Hause unter Anleitung durch die Lehrkräfte.

 

Ausnahmen:

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen

(Jahrgangsstufen 10, 12 (Gymnasium) und 13 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium, Schule des Zweiten Bildungswegs) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs erhalten weiterhin Präsenzunterricht. Sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt – aufgrund besonders hoher Infektionszahlen in der Region – nichts Anderes regelt. Die Schulleitungen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen ein Mindestabstand eingehalten werden kann.

 

Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts Anderes regelt. Die Sorgeberechtigten entscheiden in Abstimmung mit der Schulleitung über den Schulbesuch. Die schulischen Hygienekonzepte sind dabei besonders zu berücksichtigen. Appell an die Eltern: Bitte behalten Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause.

 

Ab 22. Februar kehren – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – als erstes die Klassenstufen 1 bis 6 der Grundschule in den Präsenzunterricht zurück, und zwar in Form eines Wechselmodells in kleineren Gruppen und mit Abstandsregeln. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Beispielsweise Präsenzunterricht für eine Gruppe am Montag, Mittwoch und Freitag, für die andere am Dienstag und Donnerstag, nach einer Woche wird gewechselt. Oder wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht. Den Schulen werden Spielräume eingeräumt, um den Wechselunterricht zu organisieren. Sie entscheiden aufgrund ihrer konkreten Möglichkeiten vor Ort selbstständig, wie sie den Wechsel zwischen den beiden Unterrichtsformen organisieren. Über den genauen Rahmen werden sie zeitnah informiert.

 

Die übrigen Schülerinnen und Schüler der Förderschulen, der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und der beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs verbleiben bis 7. März 2021 im Distanzunterricht.

 

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

Praktischer Sportunterricht findet mit Ausnahme der Spezialschulen und Spezialklassen Sport ausschließlich im Freien statt; ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt. Aktuell besteht die Sorge, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Distanzunterrichts und auch in ihrer Freizeit nicht genug bewegen und dies negative gesundheitliche Folgen haben könnte. Die Lehrkräfte sind gebeten, dies bei der Organisation des Distanzunterrichts zu berücksichtigen und auch Aktivitäten einzuplanen, die bewegungsfördernd - möglichst im Freien - wirken können. Es sollen Veränderungen der Körperhaltung wie regelmäßiges Stehen, Dehnen oder Bewegen an Ort und Stelle gefördert werden.

 

Im 1. Quartal 2021 finden keine Schülerbetriebspraktika gemäß der Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung Nummer 16 Absatz 1 statt. In diesem Zeitraum geplante Schülerbetriebspraktika sind abzusagen.

 

Sollten ab April 2021 wieder Praktika stattfinden können, so sind die zum Zeitpunkt der Durchführung jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Gegebenfalls sind in Abstimmung mit dem Praktikumsgeber darüberhinausgehende Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu ergreifen.

 

Die Durchführung von Schulfahrten bleibt bis zum 7. März 2021 verboten.

 

Weitere Infos: https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html

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Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht

16. 02. 2021
Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht
Lupe

Rund 100 Kräfte sind im Landkreis Potsdam-Mittelmark derzeit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie tätig. Neben den Soldaten der Bundeswehr sind in diesem Team auch 6 sogenannte Containment-Scouts, die als besondere Unterstützung über das Robert-Koch-Institut eingesetzt werden.

 

Zurzeit benötigt die Kreisverwaltung diese Unterstützung am Standort Bad Belzig für das Team der Befund- und Personenerfassung mit den folgenden Aufgaben:

- eingehende Anrufe und E-Mails von positiv getesteten Bürger/innen bzw. Kontaktpersonen beantworten

- eingehende Laborbefunde und Verdachtsmeldungen von Ärzt(inn)en in der Fachsoftware des Fachdienstes Gesundheit erfassen

- Klärung bei unklaren oder nicht vorhandenen Kontakt- und Befunddaten

- Kontaktaufnahme zur Ermittlung des Gesundheitszustandes von Personen, welche sich in Quarantäne befinden

- allgemeine Bürgeranfragen beantworten

 

Von den Bewerber/innen erwartet werden:

- Kenntnisse MS-Office (Word, Excel)

- ausgeprägte Motivation und Einsatzbereitschaft

- hohe Selbständigkeit

- Belastbarkeit und Stresstoleranz

- Team- und Kooperationsfähigkeit

 

Die Anstellung erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die ausgewählten Bewerber/innen werden direkt dem Fachdienst Gesundheit zugewiesen. Eine Tätigkeit ist ausschließlich in Vollzeit möglich und wird nach dem Tarif  TVöD, Entgeltgruppe 3, Stufe 1 (2.325 Brutto) vergütet.

 

Die Bewerbung mit Lebenslauf sollte an die Email-Adresse    gesendet werden.

 

Foto: Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht

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Kabinett beschließt neue Eindämmungsverordnung - Lockdown bis 7. März verlängert

12. 02. 2021

Grundaussagen der neuen Eindämmungsverordnung: Grundschulen starten ab 22. Februar mit Wechselunterricht - Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen - Häufigere Testungen in Pflegeeinrichtungen

 

Die Landesregierung hat heute entschieden, die bestehenden Kontaktbeschränkungen beizubehalten und den Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitgehend um drei Wochen bis zum 7. März zu verlängern (z. B. Schließungen Gastronomie, weite Teile des Einzelhandels und Kultureinrichtungen). Die aktualisierte Verordnung tritt am Montag (15.02.) in Kraft.

 

Die wichtigsten Regeln:

- Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind weiter nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.

 

- Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen wird dringend empfohlen, in allen Situationen, bei denen zwei oder mehr Personen zusammenkommen. Im ÖPNV, Bahnverkehr sowie in Geschäften sind sie Pflicht.

 

- Nicht notwendige private Reisen und Besuche sollten unterlassen werden. Das gilt auch für überregionale touristische Ausflüge.

 

- um Kontakte am Arbeitsplatz  zu vermeiden, soll das Homeoffice intensiv genutzt werden

 

- ab 22. Februar wird der Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht aufgenommen. Alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben, mit den Ausnahmen Abschlussklassen der jeweiligen Schulform und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung", im Distanzunterricht.

 

- Alle Lehrkräfte und Beschäftigte in den Schulen können sich ab 15. Februar bis Ende April insgesamt bis zu fünfmal auf das Coronavirus per Antigen-Schnelltestes in einer Arztpraxis testen lassen. Das Land Brandenburg trägt hierfür die Kosten (bis zu 5,5 Mio. EUR).

 

- geöffnet sind Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote - verbunden mit dem Appell an alle Eltern, ihre Kinder soweit möglich zu Hause zu betreuen

 

- Die Sportanlagen unter freiem Himmel können wieder von Kindergärten und Horten genutzt werden.

 

- Ab 1. März können Friseurbetriebe unter Auflagen wieder öffnen.

 

- Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten fallen ebenfalls nicht mehr unter der Schließungsanordnung. Ausgenommen sind Tierhäuser.

 

- Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Pflegeheime und besondere Wohnformen: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner dürfen weiterhin täglich von höchstens einer Person besucht werden. Besucherinnen und Besucher haben während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine FFP2-Maske zu tragen. Neu: Besucherinnen und Besucher benötigen einen negativen Test, der nicht älter als 48 h sein darf. Dazu müssen die Einrichtungen Besucherinnen und Besuchern die Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltest anbieten. Neu in diesem Bereich ist außerdem: Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich alle Beschäftigten sich nun mindestens an drei (statt wie bisher zwei) Tagen pro Woche auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

 

Soweit für Kinder unter 14 Jahren keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) zu tragen.

 

Der nächste Öffnungsschritt soll bei einer stabilen Inzidenz von höchsten 35 über mehrere Tage den Einzelhandel sowie Museen und Galerien umfassen.

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Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten wollen Lockdown bis 7. März verlängern

11. 02. 2021

Die Bundeskanzlerin hat sich gestern mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Coronakrise verständigt. Derzeit ist bundesweit ein deutlicher Rückgang des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ bleibt aber das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

 

Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen reduziert das Infektionsgeschehen deutlich – es wird, sofern nicht ohnehin rechtlich vorgeschrieben, daher dringend in allen Situationen empfohlen, bei denen zwei oder mehr Personen in Innenräumen zusammenkommen. Eine zügige Impfung der Bevölkerung ist die Voraussetzung, das Virus langfristig

wirksam zu bekämpfen. Sobald bei entsprechender Verfügbarkeit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, gibt es eine Perspektive für eine

Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen.

 

Vor diesem Hintergrund wurde gestern u.a. vereinbart:

 

- Der Lockdown wird bis zum 7. März 2021 verlängert.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person

gestattet.

 

- das Tragen von medizinischen Masken ist Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.

 

- nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sind

weiterhin zu unterlassen.

 

- Arbeiten im Homeoffice ist zu ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.

 

- Vermehrt sollen Schnelltests den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege

ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren.

 

- es wird geprüft, ob Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sowie Grundschullehrer/innen frühzeitiger als bisher vorgesehen -in der Kategorie 2 mit hoher Priorität- geimpft werden können. Die Länder entscheiden über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung. Sie werden gleichzeitig ihre Anstrengungen vergrößern, die Digitalisierung des Lernens zu befördern, um Teilungsunterricht und das schrittweise Hochfahren zu flankieren. Der Bund unterstützt dies durch den Digitalpakt Schule einschließlich der Sofortprogramme für Endgeräte von Schülern und Lehrern.

 

- Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März

2021 wieder aufnehmen.

 

- ab einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 soll die Öffnung des Einzelhandels, Museen und körpernaher Dienstleistungen mit Einschränkungen möglich sein

 

- Bund und Länder halten an dem Ziel fest, dass allen Bürgerinnen und Bürgern spätestens bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann.

 

Allerdings: am Freitag (12.02.21) will die Landesregierung eine eigene Eindämmungsverordnung verabschieden, die von den Vorgaben der Bundeskanzlerin/MP-Konferenz abweichen können.

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Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?

10. 02. 2021
Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?
Lupe

Auf der vom Land Brandenburg und der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Homepage https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/ heißt es derzeit: "Aufgrund der geringen Impfstoffmengen können für die Corona-Schutzimpfung des Landes Brandenburg vorübergehend keine neuen Impftermine vergeben werden. Alle Termine sind derzeit ausgebucht. Wir bitten um Ihr Verständnis."

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen geimpft werden. Bislang gibt es in der EU Zulassungen für die Covid-Impfstoffe von den Herstellern Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.

 

Da anfangs nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden Corona-Schutzimpfungen zunächst an priorisierten Personengruppen durchgeführt, um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren.

 

Grundlage für diese Impf-Priorisierung sind in Deutschland die COVID-19-Impfempfehlung der Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sowie die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes. Nach diesen Vorgaben wird die Impfstrategie COVID-19 auch im Land Brandenburg umgesetzt.

 

Danach können folgende Personen zuerst geimpft werden:

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- das Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

 

Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Impfungen werden auf drei Wegen angeboten:

- In Krankenhäusern wird das dortige Personal geimpft.

- Mobile Impfteams impfen in stationären Pflegeeinrichtungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegepersonal.

- In Impfzentren werden über 80-Jährige sowie alle anderen impfberechtigten Personen geimpft. Impfzentren sind bereits in Potsdam, Cottbus und Schönefeld in Betrieb. Weitere Impfzentren werden bis Ende Januar in Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde eröffnet.

 

Hinweis: Pflegebedürftige Menschen über 80 können aufgrund der Eigenschaften der bisher zugelassenen Impfstoffe noch nicht zu Hause geimpft werden.

Termine für eine COVID-19 Impfung in einem Impfzentrum werden in Brandenburg ausschließlich unter der Rufnummer 116117 vergeben – und aktuell nur für die genannten priorisierten Personengruppen.

 

Weitere Infos zum Thema unter https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/.

 

Foto: Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?

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Gemeinde Kloster Lehnin fordert Impfungen und Tests für Erzieher/innen

07. 02. 2021

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet seit Februar ihren 200 Mitarbeiter/innen regelmäßige kostenlose Corona-Schelltests an. Ein Testergebnis schafft Sicherheit und hilft, ggf. die Ausbreitung des Virus einzugrenzen.

 

Vor dem Hintergrund, dass vor allem die Bediensteten in den Kindertagesbetreuungen zahlreichen Kontakten ausgesetzt sind und die Abstandsregeln regelmäßig nicht einhalten können, sind sie im Beruf erheblichen Risiken ausgesetzt.

 

„Umso widersprüchlicher ist es, dass die zuständige Ministerin des Landes Brandenburg die Kindertagesstätten geöffnet hält, aber nicht gleichzeitig dafür sorgt, dass die Reglungen für die freiwilligen Corona-Tests für die Erzieher/innen fortgesetzt werden. Auf Anordnung werden die Kontakte überall auf ein Mindestmaß eingeschränkt, aber wenn es um Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten geht, hält man sich zurück. Es versteht deshalb kein Mensch, dass die Teststrategie des Landes seit dem 23.01.2021 nicht fortsetzt wird. Allein Absichtserklärungen reichen nicht aus. Es sind endlich Taten gefragt und keine endlosen Abstimmungsrunden zwischen Bildungs- und Gesundheitsministerium! Wir erwarten endlich eine Fortsetzung der Tests bzw. eine Übernahme der Kosten durch das Land“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Brückner hält es auch für sachgerecht, wenn angesichts der langen Wartezeiten für Impftermine jetzt umgesteuert wird und wegen der hohen Anzahl der Kontakte und der damit verbundenen Ansteckungsrisiken auch Erzieher/innen und Lehrer/innen bevorzugt geimpft werden. Er sieht das Land in der Pflicht, das Personal in diesen Einrichtungen besonders zu schützen.

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Ergebnis des Covid-19 Impfgipfels: Impfstoff-Produktion wird erhöht

02. 02. 2021

Die nationale Impfstrategie wird durch das Bundesgesundheitsministerium konkretisiert und weiterentwickelt und daraus ein nationaler Impfplan entwickelt. Er soll zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorgelegt werden, die voraussichtlich am 10. Februar zusammenkommen wird. Die für das 1. Quartal zugesagten Lieferungen von BioNTech und Moderna wurden von den Unternehmen bestätigt.  Darauf  haben sich am Montag auf dem „Impfgipfel“ die 16 Ministerpräsidentinnen und –präsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mitgliedern des Bundeskabinetts verständigt. An einem vorgeschalteten Expertengespräch nahmen Vertreter der EU-Kommission, der Impfstoffhersteller und relevanter Verbände teil.

 

Die Hersteller haben zugesichert, alles dafür zu tun, um die Produktionszahlen deutlich zu erhöhen. Dazu wird die Produktionsinfrastruktur ausgebaut. Die Bedarfe von Impfstoffherstellern sollen auf einer Plattform zusammengeführt werden, für deren Einrichtung der Bund Sorge tragen wird. Ziel ist weiterhin, dass bis Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Alteneinrichtungen und bis 21. September alle Impfwilligen ein Impfangebot erhalten. Ebenfalls prioritär sind die Impfangebote für über 80-Jährige, die nicht in Einrichtungen, sondern z. B. zu Hause oder in Wohngemeinschaften leben. Für sie soll ein möglichst wohnortnahes Angebot zur Verfügung stehen.

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke wertete das Treffen „als ersten und guten Schritt, um bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus voranzukommen. Ich freue mich, dass dieses so dringend erforderliche Treffen so kurzfristig stattfinden konnte. Es ist nicht die Zeit für Schuldvorwürfe. Denn jetzt brauchen wir jede Minute, um bei der Impfkampagne voranzukommen.“

 

Woidke: „Die Impfkampagne kann nur in einem engen Schulterschluss von Bund, den Ländern und den Herstellern funktionieren. Wir brauchen Klarheit, Transparenz und Verlässlichkeit. Das erwarten die Bürger zu Recht von uns. Der heute zugesagte nationale Impfplan muss zuverlässige Angaben zu den Impfstofflieferungen enthalten. Wir Länder brauchen Planungssicherheit. Wir können es uns nicht leisten, im Nebel zu stochern. Und vor allem müssen wir unbedingt Verunsicherung vermeiden – insbesondere bei den älteren Menschen. Wir haben die Logistik mit den mobilen Teams und den Impfzentren hochgefahren. Jetzt muss mehr Impfstoff folgen, damit wir Fahrt aufnehmen können.

 

Mit Stand 01.02.2021 wurden im Land Brandenburg insgesamt 73.844 Erst-Impfungen verabreicht. Mit einer Quote von 2,9 Prozent liegt damit Brandenburg auf dem 4. Platz bundesweit (Bundesdurchschnitt 2,3 Prozent).

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Bundeswehr unterstützt Seniorenheime bei Schnelltests

01. 02. 2021

Am Sonntag trat eine neue Allgemeinverfügung des Landkreises in Kraft, die die bisherige Regelung vom 12.11.2021 nunmehr bis 31.03.2021 verlängert. Diese Allgemeinverfügung unterstützt das Gesundheitsamt bei der Verfolgung der Infektionsketten und stellt eine Entlastung der Behörde dar. Sie ist hier aufrufbar: https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Allgemeinverfuegung_2_Entlastung_Gesundheitsamt_13_ausfertigung.pdf

 

Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie 1 haben sich ohne weitere Anordnung — in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen. Zudem sind die Genannten verpflichtet, ihre Kontakte unaufgefordert dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

 

Seit Donnerstag, dem 28.01.2021, testen 14 Soldaten einer Marineinfanterie-Einheit aus Eckernförde in Seniorenwohnheimen des Landkreises Pflegepersonal und BesucherInnen. Dieser Einsatz ist zunächst für 3 Wochen geplant und soll die Einrichtungen entlasten. Die vier Teams sind jeweils von 8 bis 18 Uhr im Einsatz. Am 28.01.2021 wurden 140 Schnelltests in Dahlen, im St. Norbert in Michendorf und im Bethesda in Teltow gemacht. Die Ausrüstungen und Schnelltests werden von den Betreibern der Senioreneinrichtungen zur Verfügung gestellt.

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Gemeinde bietet Mitarbeitern kostenlose Schnelltests

29. 01. 2021

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet ab Montag, 01. Februar 2021, seinen rund 200 Mitarbeiter/innen kostenlose Corona-Schelltests an. Insbesondere Bedienstete aus den Kitas haben diesen Wunsch an die Dienststellenleitung herangetragen. Eine Abfrage unter der Belegschaft ergab, dass ein erheblicher Teil sich testen lassen möchte. Es gibt Ängste, selbst angesteckt zu sein oder andere anstecken zu können. Mit dem Testergebnis in der Tasche, fühlen sich viele sicherer.

 

Die Schnelltests werden dienstags bis freitags in der Tagesklinik der Evangelischen Kliniken des Luise-Henrietten-Stifts in Lehnin durchgeführt. Die Mitarbeiter/innen können die Häufigkeit der Testungen selbst bestimmen – maximal zwei sind pro Woche möglich. Dabei ist es auch unerheblich, ob jemand Symptome aufweist.

 

„Vor dem Hintergrund, dass vor allem die Bediensteten in den Kindertagesbetreuungen zahlreichen Kontakten ausgesetzt sind und die Abstandsregeln regelmäßig nicht einhalten können, sind sie im Beruf nicht unerheblichen Risiken ausgesetzt. Auch wir wissen nicht, ab wann das Land Brandenburg die am 23. Januar ausgelaufenen Corona-Tests fortsetzt. Daher wird nun dieses umfassende Angebot unterbreitet – und zwar allen Mitarbeitern. Schnelltests helfen, den Mitarbeiter/innen Sicherheit zu geben, Ansteckungen schneller zu erkennen und die Zeit der Quarantäne möglicherweise zu verkürzen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner. Er bedankt sich beim Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Udo Wernitz, dass dieser mit ihm gemeinsam diese Notwendigkeit sieht.

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Schulen auch nach den Winterferien weiter im Distanzunterricht, mit wenigen Ausnahmen

28. 01. 2021

Die Pandemie-Lage erlaubt derzeit nicht, das im Brandenburger Stufenplan angestrebte Wechselmodell für Grundschulen in Kraft zu setzen. Bis mindestens 14. Februar bleiben Brandenburgs Schülerinnen und Schüler, mit den bekannten Ausnahmen, daher im Distanzunterricht.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium werten wir regelmäßig die pandemische Lage aus, um – wenn möglich – unseren Stufenplan zur Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht umzusetzen. Die aktuelle Situation gebietet jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler auch nach dem Ende der Winterferien am 8. Februar weiterhin im Distanzunterricht lernen werden, mit wenigen Ausnahmen für die Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten. Wir werden die Schulen zeitnah informieren, wenn wir zu einer anderen Bewertung des Infektionsgeschehens kommen.“

 

Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, Förderschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs werden bis mindestens 14. Februar 2021 im Distanzunterricht unterrichtet.

 

Ausnahmen:

Die Schüler/innen der Abschlussklassen (Jahrgangsstufen 10, 12 (Gymnasium) und 13 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium, Zweiter Bildungsweg)) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs erhalten weiterhin Präsenzunterricht, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts Anderes regelt. Die Schuleiter/innen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen ein Mindestabstand eingehalten werden kann.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts anderes regelt. Die Sorgeberechtigten entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Verbunden mit einem Appell an die Sorgeberechtigten, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu behalten. 

 

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

Praktischer Sportunterricht findet mit Ausnahme der Spezialschulen und Spezialklassen Sport ausschließlich im Freien statt; ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt.

 

Notbetreuung

Die Organisation der Notbetreuung für Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 sowie im Einzelfall der Jahrgangsstufen 5 und 6 in Verantwortung der Schulen mit Primarstufe wird mindestens bis 14. Februar 2021 weitergeführt. In den Winterferien entfällt die Notbetreuung in den Schulen.

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Corona und der Öffentliche Nahverkehr

22. 01. 2021
Vorschaubild zur Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr
Lupe

Seit den Einschränkungen zur Bekämpfung der Covid19- Pandemie gab oder gibt es immer wieder Schwierigkeiten für Reisende, sich einen Fahrschein zu kaufen. Regionale Verkaufsstellen haben geschlossen und ob und wie in Bus und Bahn Fahrausweise gekauft werden können, war nicht immer eindeutig bzw. überall gleich.

 

Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, die viele Linien in und um Kloster Lehnin und im Landkreis abdeckt, hat auf Anfrage der Gemeinde folgende Aussage abgegeben:

„Die Busse der regiobus sind mit Schutzscheiben am Fahrerplatz versehen worden, die Fahrer und Fahrgäste vor Kontaminationen schützen sollen. Daher kann das komplette, bar bezahlbare Fahrausweissortiment in allen Fahrzeugen erworben werden. Der einzige Unterschied zwischen stationärem Verkauf in Agenturen und dem Verkauf direkt im Bus ist, dass Fahrausweise des Bartarifs (Einzelfahrausweise, 24-Stunden-, Anschluss-, Kleingruppenkarten) im Bus zum sofortigen Fahrtantritt und nicht zur Entwertung ausgestellt werden. Ein Vordatieren dieser Tickets ist daher nicht möglich.“

 

Da regiobus Mitglied im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ist, können die im Bus der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH erworbenen Fahrscheine auch je nach Gültigkeitsradius für verschiedenen Verkehrsmittel genutzt werden. Ein Ticketkauf für den sofortigen Antritt wird es daher in der Gemeinde Kloster Lehnin geben, wenn die Fahrt mit dem Bus gestartet wird.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr

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Brief an die Eltern, deren Kinder in Kloster Lehnin betreut werden

22. 01. 2021

Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, 

Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen unterrichten:

 

1. Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause

 

die Landesregierung hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und eine Entlas-tung von Beiträgen für die Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen und somit zu einer Mi-nimierung der Kontakte und Ansteckungsrisiken beitragen, beschlossen. Die neue Eindäm-mungsverordnung und die Richtlinie zur Erstattung der Elternbeiträge liegen den Gemein-den aber noch nicht vor.

 

Eine Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungs-berechtigen und der Gemeinde, die eine Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Die Rückerstattung des Elternbeitrages für den Januar 2021 erfordert noch eine im Januar 2021 geschlossene Vereinbarung. Hierzu stellen Sie bitte kurzfristig einen formlosen Antrag an die Gemeindeverwaltung.

 

2. Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

Für die Öffnung der Kindertageseinrichtungen (Krippe und Kindergarten) soll es jedoch zu-nächst keine Änderung geben. Sie bleiben weiterhin offen.

 

Im Falle eines Inzidenzwertes von über 300 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen die Landkreise die Schließung der Kindertageseinrichtungen anordnen und eine Notbetreuung einführen. Heute liegt der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 242,9.

 

Um für den Fall einer möglichen Schließung besser vorbereitet zu sein, stellt die Gemeinde Kloster Lehnin bereits jetzt auf der Internetseite und in den Kindertageseinrichtungen Not-betreuungsanträge zur Verfügung. Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, ihren Antrag schnellstmöglich mit den entsprechenden Arbeitgebernachweisen vorsorglich in der Ge-meindeverwaltung einzureichen.

 

3. Aussetzung der Einziehung der Elternbeiträge im Februar und März 2021

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin wird für die Monate Februar und März 2021 die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt jedoch keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach dem Vorliegen der entsprechenden Richtlinie des Landes soll in Abstimmung mit den anderen Kommunen festgelegt werden, wie die Erhebung der Elternbeiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung erfolgt frühestens im April 2021. Bitte stellen Sie sich darauf ein.

  

Mit freundlichen Grüßen

 

  

Gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

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Corona-Lockdown: Verlängerung bis einschließlich 14. Februar vorgesehen

21. 01. 2021

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden im Land Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft.

 

Ministerpräsident Woidke: „Mit einigen Konkretisierungen wollen wir dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. So sollen durch die Ausweitung von Homeoffice die Kontakte weiter reduziert werden. Wenn mehr Menschen zu Hause arbeiten, wird auch der ÖPNV weniger belastet. Gerade weil wir noch zu wenig über die Verbreitung der Mutationen wissen, sollten wir uns und andere noch besser durch die Nutzung von speziellen Masken schützen. Ich setze weiterhin insbesondere auf die Vernunft und Einsicht der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Sich an die Regeln zu halten, ist die beste Währung im Kampf gegen die Pandemie."

 

Für heute wurde landesweit ein 7-Tage-Inzidenzwert von 224,7 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Er liegt damit zwar unter den 3 Höchstwerten im Januar (299,3 am 11.01; 290,8 am 10.01.; 286,1 am 12.01.), jedoch weit über dem Zielwert von 50. Dauerhafte Werte unter 50 seien laut Woidke notwendig, um Öffnungsperspektiven z. B. für Handel, Gastronomie und Kultur zu entwickeln.

 

Neben der Verlängerung der bestehenden Einschränkungen über den 31. Januar hinaus bis einschließlich 14. Februar legt die neue Verordnung fest bzw. ergibt sich aus dem MPK-Beschluss:

 

- Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten - soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen - Homeoffice zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich die Berufsverkehre entzerren können.

- Im ÖPNV sind medizinische Gesichtsmasken zu tragen (z.B. OP-Masken oder FFP2-Masken). Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (z. B. Schutzwand an Kassen). Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen vorgeschrieben.

- Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb sind dort die verpflichtenden Schnelltests mehrmals wöchentlich für Beschäftigte umzusetzen. FFP2-Masken sind für die Beschäftigten beim Kontakt mit Bewohnern zu nutzen.

- In Brandenburg erfolgt in Schulen Distanzunterricht. Ausnahmen mit Präsenzunterricht bestehen für Abschlussklassen und für Förderschulen.

- Eltern von Kita-Kindern werden nachdrücklich gebeten, ihre Kinder soweit es möglich ist, zu Hause zu betreuen. Für diejenigen, wo dies nicht möglich ist, verbleibt es jedoch bei der Betreuungsmöglichkeit in der Kita.

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Das Land übernimmt - wie bereits beim Lockdown im Frühjahr - Elternbeiträge, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist jedoch die Möglichkeit der Splittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita). Dann übernimmt das Land anteilig. Die notwendige Richtlinie des Jugendministeriums hierzu wird derzeit abgestimmt. Sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2021 gelten. Zusätzliche Unterstützung gibt die von Bundestag und Bundesrat kurzfristig beschlossene Änderung zum Kinderkrankentagegeld. Dieses wurde für das Jahr 2021 pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt.

 

Mit Stand vom 20. Januar lagen der ILB 14.199 Anträge auf Unterstützung aus den November- und Dezemberhilfen vor. Mehr als 90 Prozent der Antragsteller haben einen Abschlag erhalten. Beantragt wurden insgesamt 151,8 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung rund 60 Millionen Euro ausgezahlt.

 

Die Zahl der bisher in Brandenburg durchgeführten Corona-Schutzimpfungen liegt bei insgesamt 50.671 (+4.477 im Vergleich zum Vortag; Stand: 20.01.2021). Diese Gesamtzahl enthält 49.548 Erstimpfungen und 1.123 Zweitimpfungen. In Altenpflegeheimen wurden 8.143 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Woidke: „Für mich hat das Impfangebot für Alten- und Pflegeheime weiter oberste Priorität. Mit der Errichtung der Impfzentren und Impfstellen bereiten wir uns auf die Ausweitung der Impfkapazitäten im gesamten Land Brandenburg vor. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen zu verlässlichen Lieferzeiten einhält."

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Kitas sollen geöffnet bleiben

21. 01. 2021

Das Land Brandenburg beabsichtigt, die Kitas weiter offen zu halten. Die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren des Landkreiseses Potsdam-Mittelmark haben in einer heutigen Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen auf die neuen Pläne der Landesregierung zur Viruseindämmung bei der Kitabetreuung abgesprochen. Hintergrund sind die zu erwartenden neuen Regelungen in der Eindämmungsverordnung und der Richtlinie zur Erstattung von Elternbeiträgen des Landes Brandenburg, die ab Samstag, den 23.01.2021, gelten sollen und bisher nur im Entwurf vorliegen.

 

Ausdrücklich begrüßen alle Hauptverwaltungsbeamten die Absichtserklärung der Landesregierung, die Eltern, die mit der Betreuung ihre Kinder zu Hause zu einer Minimierung der Kontakte und der Ansteckungsrisiken beitragen, von den Beiträgen zu entlasten.

 

Folgende Festlegungen wurden getroffen:

 

1. Beitragserhebung

Die Gemeinden werden in den Monaten Februar und März die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach Vorliegen der endgültigen Bestimmungen durch das Land wird eine einheitliche Regelung zwischen den Kommunen abgestimmt, wie die Erhebung der Beiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung wird dann mit dem Beitragseinzug im April erfolgen. Es wird eine angemessene Lösung für die Erziehungsberechtigten angestrebt.

 

Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungsberechtigten und der Gemeinde, die die Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Wer für den Januar den Beitrag zurückerstattet haben möchte, benötigt auch noch im Januar eine entsprechende Vereinbarung. Hierzu ist ein formloser Antrag an die Gemeinde Kloster Lehnin zu stellen.

 

2. Offenhaltung der Kitaeinrichtung

Im Entwurf sieht die Eindämmungsverordnung vor, dass ab einer mehrtätigen Inzidenzzahl von über 300 die Landkreise über die Schließung der Kitas und die Einführung der Notbetreuung in den Kindereinrichtungen entscheiden müssen. Keiner kann derzeit einschätzen, wann und ob dieser Fall eintreten wird.

 

Um jedoch auf diesen Fall vorbereitet zu sein, beginnt die Gemeinde mit der Ermittlung der Notbetreuungsberechtigten für den Fall des Eintritts dieser Situation. In Kloster Lehnin werden hierzu auch auf der Internetseite der Gemeinde und in den Kitaeinrichtungen Notbetreuungsverträge für die Eltern zur Verfügung gestellt.

 

Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, diese Anträge vorsorglich in der Verwaltung einzureichen, damit sie im Bedarfsfall vorliegen. Die Bearbeitung kann somit im Vorfeld erfolgen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Vereinfachung und Verbesserung der staatlichen Wirtschaftshilfen 

20. 01. 2021

Durch Anpassungen soll die Überbrückungshilfe III für Betriebe, die von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

 

Antragsberechtigt sind nunmehr Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

 

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert.

 

Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die

Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige gibt es weitere Möglichkeiten.

 

Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben, die aufgrund der angeordneten Geschäftsschließung nicht mehr oder nur mit erheblichen Wertverlusten verkauft werden konnte. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechend angemessene Kosten bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.

 

Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen wird die Branchenbelastung deutlich abgefedert.

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Lockdown wird bundesweit bis mind. 14.2. verlängert

19. 01. 2021

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen heute eine Fortsetzung des Lockdowns. Was konkret umgesetzt wird, hängt aber von den Verordnungen der Länder ab, die in den nächsten Tagen folgen.

 

Heute vereinbart wurden u.a.:

 

- Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 fort.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des

Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird.

 

- In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen medizinischer Masken ( OP-Masken oder auch FFP2-Masken) verbindlich. Das Fahrgastaufkommen soll deutlich zurückgehen durch verstärkte Homeoffice-Möglichkeiten und in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel.

 

- Schulen bleiben geschlossen bzw. die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.

 

- Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen. Mindestens bis die Impfungen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, besteht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal.

 

- Zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden.

 

- Die Gesundheitsämter werden personell verstärkt und erhalten bis Ende Februar die Software SORMAS zur besseren Kontaktkettenverfolgung Infizierter

 

- Die Überbrückungshilfe III des Bundes wird verbessert. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den

Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben.

 

- Für Reisen in und aus dem Ausland sind verschärfte Test- und Quarantänepflichten vorgesehen.

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Kinderkrankengeld für Eltern und Alleinerziehende ausgeweitet

19. 01. 2021

Der Bundesrat hat am 18.1.2021 mit Brandenburg einer Ausweitung des Kinderkrankengeldes zugestimmt. Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

 

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Politik muss verlässlich sein. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Vereinbarung vom 5. Januar so schnell von Bundestag und Bundesrat umgesetzt wurde. Die Verdopplung der Tage für die Inanspruchnahme des Kinderkrankengeldes wird für viele Familien und Alleinerziehende eine wertvolle Unterstützung sein. Gerade Familien und Alleinerziehende tragen in diesen schwierigen Pandemiezeiten erhebliche Lasten und sind auf unsere Hilfen angewiesen."

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Neuer Antrag auf Gewährung einer Notbetreuung 

15. 01. 2021

Da nun auch Alleinerziehende Anspruch auf Notbetreuung haben und auch die infrastrukturkritischen Tätigkeitebereiche konkretisiert wurden, wurde der entsprechende Antrag ab dem 18.01.2021 angepasst. Der Arbeitgebernachweis ist auch ab diesem Zeitpunkt erneut einzureichen.

 

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind sowie Kinder, deren beide Personensorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann:

  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  • als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
  • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • der Rechtspflege und Steuerrechtspflege,
  • im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen,
  • der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation, die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
  • der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
  • als Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  • der Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  • in der Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  • in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige.
  • Bestattungsunternehmen.

 

Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

 

Ab 18. Januar 2021 haben auch Kinder von Alleinerziehenden einen Notbetreuungsanspruch an Schulen und im Hort, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Leben die Eltern mit dem Kind im Wechselmodell, d.h. das Kind hat seinen gewöhnlichen Aufenthalt hälftig bei beiden Elternteilen, so lebt das Kind nicht nur mit einem Personensorgeberechtigten zusammen, sodass die Alleinerziehendeneigenschaft nicht vorliegt. 

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Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

14. 01. 2021

Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 152 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Besonders die Gemeinde Michendorf (32 Fälle) ist betroffen, zudem sind die Stadt Werder (Havel) mit 21 Infektionen, die Stadt Teltow mit 16 und Beelitz mit 11 Fällen verzeichnet.

 

Leider sind erneut 3 Menschen an oder mit der Corona-Erkrankung verstorben, zwei in der Stadt Teltow, ein Erkrankter in Groß Kreutz (Havel).

 

In weiteren Gemeinschaftseinrichtungen sind Neuinfektionen ermittelt worden. In der Beelitzer Kita "Kinderland" sind 4 Erziehende positiv getestet worden. Nach der Umgebungsuntersuchung wird es eine umfassende Testung von Mitarbeitenden und Kindern geben.

 

Die Kita "Rappelkiste" in Teltow ist mit einem Infektionsfall eines Mitarbeitenden betroffen. Ebenfalls traten in den Kindertagesstätten in Fichtenwalde sowie Wiesenburg/Mark und Michendorf einzelne positive Testergebnisse auf. Quarantäneanordnungen sind entsprechend erlassen worden.

 

Auch in vier Seniorenpflegeeinrichtungen in Kleinmachnow und Teltow sind einzelne Neuinfektionen sowohl bei Mitarbeitenden als auch Bewohnenden aufgetreten. Zudem gibt es aktuelle mehrere Infektionsfälle in der Einrichtung Ev. Diakonissenhaus Teltow, hier sind ebenfalls in einer Wohneinheit Bewohnende und Personal betroffen.

 

Aufgrund der im Januar (Start war am 11. Januar) begonnenen Strukturänderungen kann es noch zu einzelnen Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Hotline unter 033841 91 111 weiter täglich - also auch am Wochenende - erreichbar.

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Ein Drittel der Novemberhilfen und 40 Prozent der Dezemberhilfen sind über Abschläge ausgezahlt

13. 01. 2021

Im Rahmen der so genannten „November- und Dezemberhilfe“ wurden bereits 28,6 bzw. 14,7 Millionen Euro an Abschlagszahlungen ausgezahlt. Das gab Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bekannt. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) kann am Mittwoch mit der kompletten Auszahlung der „Novemberhilfen“ für die von den Corona-Einschränkungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen in Brandenburg beginnen. Voraussichtlich ab Ende Januar sollen die Anträge auf „Dezemberhilfe“ bearbeitet werden können. Zugleich kündigte Steinbach ein „Plus“-Unterstützungsprogramm an, nachdem die EU-Kommission dazu grünes Licht gegeben hat. Damit können Betriebe in der Coronakrise mit bis zu 4 Millionen Euro unterstützt werden. Bisher lag die Grenze bei einer Million Euro.

 

Insgesamt lagen der ILB 7.868 Anträge auf Unterstützung aus den „Novemberhilfen“ vor, 92,3 Prozent der Antragsteller erhielten einen Abschlag. „Beantragt wurden rund 85 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung 28,6 Millionen ausgezahlt, also rund ein Drittel“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

Zudem lagen der ILB 3.424 Anträge auf „Dezemberhilfe“ vor, davon haben 95 Prozent einen Abschlag erhalten. Es seien rund 32,6 Millionen Euro Förderung beantragt worden. „Davon sind 14,7 Millionen ausgezahlt gezahlt worden, das sind rund 40 Prozent“, sagte Steinbach.    

 

Der Minister weiter: „Ich bin froh, dass die letzten technischen Schwierigkeiten nun ausgeräumt sind, so dass die Auszahlung der vollen Novemberhilfen jetzt starten kann. Es ist wichtig, dass das Geld in voller Höhe schnell bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommt. Auch wenn die Betroffenen bereits eine Abschlagszahlung bekommen haben, ist dies nur ein Bruchteil dessen, was die Firmen aktuell zum Überleben benötigen. Aufgrund der bundesweit einheitlichen Systematik war eine frühere Auszahlung jedoch leider nicht möglich.“

 

Alle Unternehmen (Einzelhandel u.a.), die zum 16. Dezember 2020 geschlossen wurden, können die Überbrückungshilfe 3. Phase in Anspruch nehmen. Hierzu laufen aktuell die letzten Abstimmungen auf Bundesebene. Anträge sollen noch im Januar 2021 gestellt werden können.

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Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

12. 01. 2021

Vorschaubild zur Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

Lupe

In der Gemeinde Kloster Lehnin sind aktuell 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, im gesamten Landkreis sind es 527. Der Inzidenzwert in Potsdam-Mittelmark liegt heute bei 230,88. Die höchsten Infektionszahlen im Kreis hat derzeit Werder mit 74, gefolgt von Michendorf (55) und Treuenbrietzen (43).

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

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Landkreis verändert Struktur zur Pandemiebekämpfung

11. 01. 2021

Die Struktur innerhalb der Kreisverwaltung zum Zwecke der Pandemiebekämpfung  wird in diesem Monat gezielt angepasst und zugleich werden die Arbeitsprozesse im Fachdienst Gesundheit gestrafft.

 

Bisher hat das Team Hygiene im Gesundheitsamt dezentral alle notwendigen Aufgaben – bis auf die Hotline, grundsätzliche Fragen und organisatorische Anforderungen – bei der Bewältigung der Pandemie erledigt. Naturgemäß bedeutet die Aufstellung an den drei kreislichen Standorten Teltow, Werder (Havel) und in Brandenburg an der Havel eine größere Störanfälligkeit bei Ausfall von Mitarbeitenden, Vertretungsengpässen usw. – damit einhergehend eine anhaltend starke Belastung der relativ kleinen Teams.

 

Trotz der mehrfach erfolgten Verstärkung der Standorte durch weitere Mitarbeitende der Kreisverwaltung geriet die Struktur an räumliche und technische Grenzen.

Daher hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark für die Dauer der Pandemiebekämpfung die Aufgaben und Prozesse gebündelt. Die wesentlichen Entscheidungen sind:

- Die Befund- und Personenerfassung erfolgt künftig zentral in Bad Belzig

(am neuen Standort im TGZ Bad Belzig)

- Es wird die Kontaktnachverfolgung am Standort Teltow zusammengefasst (Standort Lankeweg)

- Das Team Hygiene konzentriert sich vordringlich auf das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen, um eine schnellere Intervention zu ermöglichen; räumlich verbleiben die Gesundheitsaufseher an den bisherigen Standorten, mit den personell angepassten Teams

- Im Team Grundsatzfragen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erfasst und für die Mitarbeitenden aufbereitet – und es werden für den Landkreis notwendige Regelungen – wie Allgemeinverfügungen – erarbeitet

- Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Außendienst dient der Öffentlichkeit als Ansprechpartner und überprüft die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

- Die Anwendungsbetreuung stellt die ordnungsgemäße Verarbeitung der Daten sicher und meldet die statistisch notwendigen Zahlen an die betreffenden Dienststellen.

 

Im Zuge der Änderungen wird die bisherige Hotline auf das bestehende ServiceCenter der Kreisverwaltung geleitet. Die Rufnummer „033841–91 111“

bleibt bestehen, die Anrufenden werden nun mit ihrem Anliegen direkt an den richtigen Ansprechpartner gelenkt.

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Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

09. 01. 2021

Ab heute gilt die neue - in Einzelbereichen verschärfte - Verordnung der Landesregierung, die vorerst bis 31. Januar gilt und die Infektionszahlen mit dem Coronavirus reduzieren soll.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die vor uns liegenden Monate werden weiter erhebliche Ausdauer und Disziplin verlangen. Jeder einzelne Fall steht für Menschen, die um ihre Liebsten bangen. Jeden Tag sterben bundesweit so viele Menschen, wie in einem mittleren brandenburgischen Dorf wohnen. Deshalb macht mich der Egoismus und die Ignoranz einiger wütend und fassungslos. Es liegt nur an uns, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Deshalb müssen wir uns alle an die Regeln halten. Wer Abstand hält und Maske trägt, hilft damit wir rauskommen aus der Pandemie – und damit Bildung, Kultur, Gastronomie und Beisammensein wieder möglich werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die gerade anlaufenden Impfungen wecken Hoffnung für das neue Jahr. Bis aber ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist, werden noch Monate vergehen. Trotz Teil-Lockdown gelingt es allerdings nicht, die hohen Zahlen an Neuinfektionen in Brandenburg runterzudrücken. Wenn wir die Überlastung der Krankenhäuser nicht abwenden, sterben mehr Menschen. Vor diesem Hintergrund ist die Verlängerung und teilweise Verschärfung der Einschränkungen bis Ende Januar unausweichlich."

 

Im Einzelnen hat das Brandenburger Kabinett mit der neuen Verordnung u.a.  beschlossen:

- Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden – abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung – bis 31. Januar verlängert

- In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebens-jahr.

- Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind weiterhin möglich.

- Der Präsenzunterricht b