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Corona - Infos

Immer aktuell

Über diesen Link ist immer die aktuell geltende Umgangsverordnung des Landes Brandenburg abrufbar: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/4__sars_cov_2_eindv

 

Unter folgendem Link sind die aktuellen Fallzahlen über die Corona-Infektionen im Land Brandenburg sowie die Inzidenzzahlen der einzelnen Landkreise aufgeführt: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

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Corona und der Öffentliche Nahverkehr

22. 01. 2021
Vorschaubild zur Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr
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Seit den Einschränkungen zur Bekämpfung der Covid19- Pandemie gab oder gibt es immer wieder Schwierigkeiten für Reisende, sich einen Fahrschein zu kaufen. Regionale Verkaufsstellen haben geschlossen und ob und wie in Bus und Bahn Fahrausweise gekauft werden können, war nicht immer eindeutig bzw. überall gleich.

 

Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, die viele Linien in und um Kloster Lehnin und im Landkreis abdeckt, hat auf Anfrage der Gemeinde folgende Aussage abgegeben:

„Die Busse der regiobus sind mit Schutzscheiben am Fahrerplatz versehen worden, die Fahrer und Fahrgäste vor Kontaminationen schützen sollen. Daher kann das komplette, bar bezahlbare Fahrausweissortiment in allen Fahrzeugen erworben werden. Der einzige Unterschied zwischen stationärem Verkauf in Agenturen und dem Verkauf direkt im Bus ist, dass Fahrausweise des Bartarifs (Einzelfahrausweise, 24-Stunden-, Anschluss-, Kleingruppenkarten) im Bus zum sofortigen Fahrtantritt und nicht zur Entwertung ausgestellt werden. Ein Vordatieren dieser Tickets ist daher nicht möglich.“

 

Da regiobus Mitglied im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ist, können die im Bus der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH erworbenen Fahrscheine auch je nach Gültigkeitsradius für verschiedenen Verkehrsmittel genutzt werden. Ein Ticketkauf für den sofortigen Antritt wird es daher in der Gemeinde Kloster Lehnin geben, wenn die Fahrt mit dem Bus gestartet wird.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr

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Brief an die Eltern, deren Kinder in Kloster Lehnin betreut werden

22. 01. 2021

Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, 

Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen unterrichten:

 

1. Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause

 

die Landesregierung hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und eine Entlas-tung von Beiträgen für die Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen und somit zu einer Mi-nimierung der Kontakte und Ansteckungsrisiken beitragen, beschlossen. Die neue Eindäm-mungsverordnung und die Richtlinie zur Erstattung der Elternbeiträge liegen den Gemein-den aber noch nicht vor.

 

Eine Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungs-berechtigen und der Gemeinde, die eine Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Die Rückerstattung des Elternbeitrages für den Januar 2021 erfordert noch eine im Januar 2021 geschlossene Vereinbarung. Hierzu stellen Sie bitte kurzfristig einen formlosen Antrag an die Gemeindeverwaltung.

 

2. Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

Für die Öffnung der Kindertageseinrichtungen (Krippe und Kindergarten) soll es jedoch zu-nächst keine Änderung geben. Sie bleiben weiterhin offen.

 

Im Falle eines Inzidenzwertes von über 300 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen die Landkreise die Schließung der Kindertageseinrichtungen anordnen und eine Notbetreuung einführen. Heute liegt der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 242,9.

 

Um für den Fall einer möglichen Schließung besser vorbereitet zu sein, stellt die Gemeinde Kloster Lehnin bereits jetzt auf der Internetseite und in den Kindertageseinrichtungen Not-betreuungsanträge zur Verfügung. Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, ihren Antrag schnellstmöglich mit den entsprechenden Arbeitgebernachweisen vorsorglich in der Ge-meindeverwaltung einzureichen.

 

3. Aussetzung der Einziehung der Elternbeiträge im Februar und März 2021

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin wird für die Monate Februar und März 2021 die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt jedoch keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach dem Vorliegen der entsprechenden Richtlinie des Landes soll in Abstimmung mit den anderen Kommunen festgelegt werden, wie die Erhebung der Elternbeiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung erfolgt frühestens im April 2021. Bitte stellen Sie sich darauf ein.

  

Mit freundlichen Grüßen

 

  

Gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

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Corona-Lockdown: Verlängerung bis einschließlich 14. Februar vorgesehen

21. 01. 2021

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden im Land Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft.

 

Ministerpräsident Woidke: „Mit einigen Konkretisierungen wollen wir dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. So sollen durch die Ausweitung von Homeoffice die Kontakte weiter reduziert werden. Wenn mehr Menschen zu Hause arbeiten, wird auch der ÖPNV weniger belastet. Gerade weil wir noch zu wenig über die Verbreitung der Mutationen wissen, sollten wir uns und andere noch besser durch die Nutzung von speziellen Masken schützen. Ich setze weiterhin insbesondere auf die Vernunft und Einsicht der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Sich an die Regeln zu halten, ist die beste Währung im Kampf gegen die Pandemie."

 

Für heute wurde landesweit ein 7-Tage-Inzidenzwert von 224,7 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Er liegt damit zwar unter den 3 Höchstwerten im Januar (299,3 am 11.01; 290,8 am 10.01.; 286,1 am 12.01.), jedoch weit über dem Zielwert von 50. Dauerhafte Werte unter 50 seien laut Woidke notwendig, um Öffnungsperspektiven z. B. für Handel, Gastronomie und Kultur zu entwickeln.

 

Neben der Verlängerung der bestehenden Einschränkungen über den 31. Januar hinaus bis einschließlich 14. Februar legt die neue Verordnung fest bzw. ergibt sich aus dem MPK-Beschluss:

 

- Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten - soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen - Homeoffice zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich die Berufsverkehre entzerren können.

- Im ÖPNV sind medizinische Gesichtsmasken zu tragen (z.B. OP-Masken oder FFP2-Masken). Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (z. B. Schutzwand an Kassen). Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen vorgeschrieben.

- Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb sind dort die verpflichtenden Schnelltests mehrmals wöchentlich für Beschäftigte umzusetzen. FFP2-Masken sind für die Beschäftigten beim Kontakt mit Bewohnern zu nutzen.

- In Brandenburg erfolgt in Schulen Distanzunterricht. Ausnahmen mit Präsenzunterricht bestehen für Abschlussklassen und für Förderschulen.

- Eltern von Kita-Kindern werden nachdrücklich gebeten, ihre Kinder soweit es möglich ist, zu Hause zu betreuen. Für diejenigen, wo dies nicht möglich ist, verbleibt es jedoch bei der Betreuungsmöglichkeit in der Kita.

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Das Land übernimmt - wie bereits beim Lockdown im Frühjahr - Elternbeiträge, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist jedoch die Möglichkeit der Splittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita). Dann übernimmt das Land anteilig. Die notwendige Richtlinie des Jugendministeriums hierzu wird derzeit abgestimmt. Sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2021 gelten. Zusätzliche Unterstützung gibt die von Bundestag und Bundesrat kurzfristig beschlossene Änderung zum Kinderkrankentagegeld. Dieses wurde für das Jahr 2021 pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt.

 

Mit Stand vom 20. Januar lagen der ILB 14.199 Anträge auf Unterstützung aus den November- und Dezemberhilfen vor. Mehr als 90 Prozent der Antragsteller haben einen Abschlag erhalten. Beantragt wurden insgesamt 151,8 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung rund 60 Millionen Euro ausgezahlt.

 

Die Zahl der bisher in Brandenburg durchgeführten Corona-Schutzimpfungen liegt bei insgesamt 50.671 (+4.477 im Vergleich zum Vortag; Stand: 20.01.2021). Diese Gesamtzahl enthält 49.548 Erstimpfungen und 1.123 Zweitimpfungen. In Altenpflegeheimen wurden 8.143 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Woidke: „Für mich hat das Impfangebot für Alten- und Pflegeheime weiter oberste Priorität. Mit der Errichtung der Impfzentren und Impfstellen bereiten wir uns auf die Ausweitung der Impfkapazitäten im gesamten Land Brandenburg vor. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen zu verlässlichen Lieferzeiten einhält."

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Kitas sollen geöffnet bleiben

21. 01. 2021

Das Land Brandenburg beabsichtigt, die Kitas weiter offen zu halten. Die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren des Landkreiseses Potsdam-Mittelmark haben in einer heutigen Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen auf die neuen Pläne der Landesregierung zur Viruseindämmung bei der Kitabetreuung abgesprochen. Hintergrund sind die zu erwartenden neuen Regelungen in der Eindämmungsverordnung und der Richtlinie zur Erstattung von Elternbeiträgen des Landes Brandenburg, die ab Samstag, den 23.01.2021, gelten sollen und bisher nur im Entwurf vorliegen.

 

Ausdrücklich begrüßen alle Hauptverwaltungsbeamten die Absichtserklärung der Landesregierung, die Eltern, die mit der Betreuung ihre Kinder zu Hause zu einer Minimierung der Kontakte und der Ansteckungsrisiken beitragen, von den Beiträgen zu entlasten.

 

Folgende Festlegungen wurden getroffen:

 

1. Beitragserhebung

Die Gemeinden werden in den Monaten Februar und März die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach Vorliegen der endgültigen Bestimmungen durch das Land wird eine einheitliche Regelung zwischen den Kommunen abgestimmt, wie die Erhebung der Beiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung wird dann mit dem Beitragseinzug im April erfolgen. Es wird eine angemessene Lösung für die Erziehungsberechtigten angestrebt.

 

Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungsberechtigten und der Gemeinde, die die Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Wer für den Januar den Beitrag zurückerstattet haben möchte, benötigt auch noch im Januar eine entsprechende Vereinbarung. Hierzu ist ein formloser Antrag an die Gemeinde Kloster Lehnin zu stellen.

 

2. Offenhaltung der Kitaeinrichtung

Im Entwurf sieht die Eindämmungsverordnung vor, dass ab einer mehrtätigen Inzidenzzahl von über 300 die Landkreise über die Schließung der Kitas und die Einführung der Notbetreuung in den Kindereinrichtungen entscheiden müssen. Keiner kann derzeit einschätzen, wann und ob dieser Fall eintreten wird.

 

Um jedoch auf diesen Fall vorbereitet zu sein, beginnt die Gemeinde mit der Ermittlung der Notbetreuungsberechtigten für den Fall des Eintritts dieser Situation. In Kloster Lehnin werden hierzu auch auf der Internetseite der Gemeinde und in den Kitaeinrichtungen Notbetreuungsverträge für die Eltern zur Verfügung gestellt.

 

Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, diese Anträge vorsorglich in der Verwaltung einzureichen, damit sie im Bedarfsfall vorliegen. Die Bearbeitung kann somit im Vorfeld erfolgen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Vereinfachung und Verbesserung der staatlichen Wirtschaftshilfen 

20. 01. 2021

Durch Anpassungen soll die Überbrückungshilfe III für Betriebe, die von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

 

Antragsberechtigt sind nunmehr Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

 

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert.

 

Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die

Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige gibt es weitere Möglichkeiten.

 

Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben, die aufgrund der angeordneten Geschäftsschließung nicht mehr oder nur mit erheblichen Wertverlusten verkauft werden konnte. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechend angemessene Kosten bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.

 

Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen wird die Branchenbelastung deutlich abgefedert.

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Lockdown wird bundesweit bis mind. 14.2. verlängert

19. 01. 2021

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen heute eine Fortsetzung des Lockdowns. Was konkret umgesetzt wird, hängt aber von den Verordnungen der Länder ab, die in den nächsten Tagen folgen.

 

Heute vereinbart wurden u.a.:

 

- Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 fort.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des

Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird.

 

- In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen medizinischer Masken ( OP-Masken oder auch FFP2-Masken) verbindlich. Das Fahrgastaufkommen soll deutlich zurückgehen durch verstärkte Homeoffice-Möglichkeiten und in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel.

 

- Schulen bleiben geschlossen bzw. die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.

 

- Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen. Mindestens bis die Impfungen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, besteht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal.

 

- Zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden.

 

- Die Gesundheitsämter werden personell verstärkt und erhalten bis Ende Februar die Software SORMAS zur besseren Kontaktkettenverfolgung Infizierter

 

- Die Überbrückungshilfe III des Bundes wird verbessert. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den

Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben.

 

- Für Reisen in und aus dem Ausland sind verschärfte Test- und Quarantänepflichten vorgesehen.

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Kinderkrankengeld für Eltern und Alleinerziehende ausgeweitet

19. 01. 2021

Der Bundesrat hat am 18.1.2021 mit Brandenburg einer Ausweitung des Kinderkrankengeldes zugestimmt. Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

 

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Politik muss verlässlich sein. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Vereinbarung vom 5. Januar so schnell von Bundestag und Bundesrat umgesetzt wurde. Die Verdopplung der Tage für die Inanspruchnahme des Kinderkrankengeldes wird für viele Familien und Alleinerziehende eine wertvolle Unterstützung sein. Gerade Familien und Alleinerziehende tragen in diesen schwierigen Pandemiezeiten erhebliche Lasten und sind auf unsere Hilfen angewiesen."

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Neuer Antrag auf Gewährung einer Notbetreuung 

15. 01. 2021

Da nun auch Alleinerziehende Anspruch auf Notbetreuung haben und auch die infrastrukturkritischen Tätigkeitebereiche konkretisiert wurden, wurde der entsprechende Antrag ab dem 18.01.2021 angepasst. Der Arbeitgebernachweis ist auch ab diesem Zeitpunkt erneut einzureichen.

 

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind sowie Kinder, deren beide Personensorgeberechtigten in nachfolgenden kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann:

  • im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, den stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten nach § 45 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, den Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe sowie zur Versorgung psychisch Erkrankter,
  • als Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung oder als Lehrkraft in der Notbetreuung,
  • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr und bei der Bundeswehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • der Rechtspflege und Steuerrechtspflege,
  • im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen,
  • der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation, die Leistungsverwaltung der Träger der Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch,
  • der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft,
  • als Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,
  • der Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),
  • in der Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,
  • in freiwilligen Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige.
  • Bestattungsunternehmen.

 

Kinder haben grundsätzlich einen Anspruch auf eine Notbetreuung, wenn eine sorgeberechtigte Person im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist. Dieser Anspruch besteht auch für Kinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

 

Ab 18. Januar 2021 haben auch Kinder von Alleinerziehenden einen Notbetreuungsanspruch an Schulen und im Hort, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Leben die Eltern mit dem Kind im Wechselmodell, d.h. das Kind hat seinen gewöhnlichen Aufenthalt hälftig bei beiden Elternteilen, so lebt das Kind nicht nur mit einem Personensorgeberechtigten zusammen, sodass die Alleinerziehendeneigenschaft nicht vorliegt. 

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Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

14. 01. 2021

Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 152 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Besonders die Gemeinde Michendorf (32 Fälle) ist betroffen, zudem sind die Stadt Werder (Havel) mit 21 Infektionen, die Stadt Teltow mit 16 und Beelitz mit 11 Fällen verzeichnet.

 

Leider sind erneut 3 Menschen an oder mit der Corona-Erkrankung verstorben, zwei in der Stadt Teltow, ein Erkrankter in Groß Kreutz (Havel).

 

In weiteren Gemeinschaftseinrichtungen sind Neuinfektionen ermittelt worden. In der Beelitzer Kita "Kinderland" sind 4 Erziehende positiv getestet worden. Nach der Umgebungsuntersuchung wird es eine umfassende Testung von Mitarbeitenden und Kindern geben.

 

Die Kita "Rappelkiste" in Teltow ist mit einem Infektionsfall eines Mitarbeitenden betroffen. Ebenfalls traten in den Kindertagesstätten in Fichtenwalde sowie Wiesenburg/Mark und Michendorf einzelne positive Testergebnisse auf. Quarantäneanordnungen sind entsprechend erlassen worden.

 

Auch in vier Seniorenpflegeeinrichtungen in Kleinmachnow und Teltow sind einzelne Neuinfektionen sowohl bei Mitarbeitenden als auch Bewohnenden aufgetreten. Zudem gibt es aktuelle mehrere Infektionsfälle in der Einrichtung Ev. Diakonissenhaus Teltow, hier sind ebenfalls in einer Wohneinheit Bewohnende und Personal betroffen.

 

Aufgrund der im Januar (Start war am 11. Januar) begonnenen Strukturänderungen kann es noch zu einzelnen Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Hotline unter 033841 91 111 weiter täglich - also auch am Wochenende - erreichbar.

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Ein Drittel der Novemberhilfen und 40 Prozent der Dezemberhilfen sind über Abschläge ausgezahlt

13. 01. 2021

Im Rahmen der so genannten „November- und Dezemberhilfe“ wurden bereits 28,6 bzw. 14,7 Millionen Euro an Abschlagszahlungen ausgezahlt. Das gab Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bekannt. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) kann am Mittwoch mit der kompletten Auszahlung der „Novemberhilfen“ für die von den Corona-Einschränkungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen in Brandenburg beginnen. Voraussichtlich ab Ende Januar sollen die Anträge auf „Dezemberhilfe“ bearbeitet werden können. Zugleich kündigte Steinbach ein „Plus“-Unterstützungsprogramm an, nachdem die EU-Kommission dazu grünes Licht gegeben hat. Damit können Betriebe in der Coronakrise mit bis zu 4 Millionen Euro unterstützt werden. Bisher lag die Grenze bei einer Million Euro.

 

Insgesamt lagen der ILB 7.868 Anträge auf Unterstützung aus den „Novemberhilfen“ vor, 92,3 Prozent der Antragsteller erhielten einen Abschlag. „Beantragt wurden rund 85 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung 28,6 Millionen ausgezahlt, also rund ein Drittel“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

Zudem lagen der ILB 3.424 Anträge auf „Dezemberhilfe“ vor, davon haben 95 Prozent einen Abschlag erhalten. Es seien rund 32,6 Millionen Euro Förderung beantragt worden. „Davon sind 14,7 Millionen ausgezahlt gezahlt worden, das sind rund 40 Prozent“, sagte Steinbach.    

 

Der Minister weiter: „Ich bin froh, dass die letzten technischen Schwierigkeiten nun ausgeräumt sind, so dass die Auszahlung der vollen Novemberhilfen jetzt starten kann. Es ist wichtig, dass das Geld in voller Höhe schnell bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommt. Auch wenn die Betroffenen bereits eine Abschlagszahlung bekommen haben, ist dies nur ein Bruchteil dessen, was die Firmen aktuell zum Überleben benötigen. Aufgrund der bundesweit einheitlichen Systematik war eine frühere Auszahlung jedoch leider nicht möglich.“

 

Alle Unternehmen (Einzelhandel u.a.), die zum 16. Dezember 2020 geschlossen wurden, können die Überbrückungshilfe 3. Phase in Anspruch nehmen. Hierzu laufen aktuell die letzten Abstimmungen auf Bundesebene. Anträge sollen noch im Januar 2021 gestellt werden können.

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Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

12. 01. 2021

Vorschaubild zur Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

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In der Gemeinde Kloster Lehnin sind aktuell 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, im gesamten Landkreis sind es 527. Der Inzidenzwert in Potsdam-Mittelmark liegt heute bei 230,88. Die höchsten Infektionszahlen im Kreis hat derzeit Werder mit 74, gefolgt von Michendorf (55) und Treuenbrietzen (43).

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

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Landkreis verändert Struktur zur Pandemiebekämpfung

11. 01. 2021

Die Struktur innerhalb der Kreisverwaltung zum Zwecke der Pandemiebekämpfung  wird in diesem Monat gezielt angepasst und zugleich werden die Arbeitsprozesse im Fachdienst Gesundheit gestrafft.

 

Bisher hat das Team Hygiene im Gesundheitsamt dezentral alle notwendigen Aufgaben – bis auf die Hotline, grundsätzliche Fragen und organisatorische Anforderungen – bei der Bewältigung der Pandemie erledigt. Naturgemäß bedeutet die Aufstellung an den drei kreislichen Standorten Teltow, Werder (Havel) und in Brandenburg an der Havel eine größere Störanfälligkeit bei Ausfall von Mitarbeitenden, Vertretungsengpässen usw. – damit einhergehend eine anhaltend starke Belastung der relativ kleinen Teams.

 

Trotz der mehrfach erfolgten Verstärkung der Standorte durch weitere Mitarbeitende der Kreisverwaltung geriet die Struktur an räumliche und technische Grenzen.

Daher hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark für die Dauer der Pandemiebekämpfung die Aufgaben und Prozesse gebündelt. Die wesentlichen Entscheidungen sind:

- Die Befund- und Personenerfassung erfolgt künftig zentral in Bad Belzig

(am neuen Standort im TGZ Bad Belzig)

- Es wird die Kontaktnachverfolgung am Standort Teltow zusammengefasst (Standort Lankeweg)

- Das Team Hygiene konzentriert sich vordringlich auf das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen, um eine schnellere Intervention zu ermöglichen; räumlich verbleiben die Gesundheitsaufseher an den bisherigen Standorten, mit den personell angepassten Teams

- Im Team Grundsatzfragen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erfasst und für die Mitarbeitenden aufbereitet – und es werden für den Landkreis notwendige Regelungen – wie Allgemeinverfügungen – erarbeitet

- Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Außendienst dient der Öffentlichkeit als Ansprechpartner und überprüft die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

- Die Anwendungsbetreuung stellt die ordnungsgemäße Verarbeitung der Daten sicher und meldet die statistisch notwendigen Zahlen an die betreffenden Dienststellen.

 

Im Zuge der Änderungen wird die bisherige Hotline auf das bestehende ServiceCenter der Kreisverwaltung geleitet. Die Rufnummer „033841–91 111“

bleibt bestehen, die Anrufenden werden nun mit ihrem Anliegen direkt an den richtigen Ansprechpartner gelenkt.

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Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

09. 01. 2021

Ab heute gilt die neue - in Einzelbereichen verschärfte - Verordnung der Landesregierung, die vorerst bis 31. Januar gilt und die Infektionszahlen mit dem Coronavirus reduzieren soll.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die vor uns liegenden Monate werden weiter erhebliche Ausdauer und Disziplin verlangen. Jeder einzelne Fall steht für Menschen, die um ihre Liebsten bangen. Jeden Tag sterben bundesweit so viele Menschen, wie in einem mittleren brandenburgischen Dorf wohnen. Deshalb macht mich der Egoismus und die Ignoranz einiger wütend und fassungslos. Es liegt nur an uns, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Deshalb müssen wir uns alle an die Regeln halten. Wer Abstand hält und Maske trägt, hilft damit wir rauskommen aus der Pandemie – und damit Bildung, Kultur, Gastronomie und Beisammensein wieder möglich werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die gerade anlaufenden Impfungen wecken Hoffnung für das neue Jahr. Bis aber ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist, werden noch Monate vergehen. Trotz Teil-Lockdown gelingt es allerdings nicht, die hohen Zahlen an Neuinfektionen in Brandenburg runterzudrücken. Wenn wir die Überlastung der Krankenhäuser nicht abwenden, sterben mehr Menschen. Vor diesem Hintergrund ist die Verlängerung und teilweise Verschärfung der Einschränkungen bis Ende Januar unausweichlich."

 

Im Einzelnen hat das Brandenburger Kabinett mit der neuen Verordnung u.a.  beschlossen:

- Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden – abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung – bis 31. Januar verlängert

- In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebens-jahr.

- Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind weiterhin möglich.

- Der Präsenzunterricht bleibt weiterhin ausgesetzt. Der Distanzunterricht wird damit zunächst verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

- Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt.

- Die Krippen und Kindergärten bleiben geöffnet. Es wird aber an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen.

- Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn eine Inzidenz von 300 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner vorliegt.

- Neu festgelegt wurde, dass Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort erhalten, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies gilt ab Montag, 18. Januar.

- -Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.

- Neu ist auch, dass Kantinen – von Ausnahmen abgesehen – zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.

- Die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr wird aufgehoben.

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Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

08. 01. 2021

Vorschaubild zur Meldung: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

Lupe

Die Landesregierung soll heute am Abend eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen haben. Diese liegt allerdings bisher noch nicht vor. Dem Vernehmen nach soll sie ab morgen gelten.

 

Unabhängig davon bleibt die dramatische Pandemie-Lage bestehen (Inzidenzzahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark: Negativrekord von 261,4!). Deshalb sind weitere Kontaktbeschränkungen unverzichtbar, die die Landesregierung noch veröffentlichen wird. Unter anderem soll der Bewegungsradius in Gebieten mit Infektionszahlen von über 200 Fällen/100.000 Einwohner auf 15 km eingeschränkt werden, soweit es sich nicht um notwendige Fahrten (Arbeit, Einkäufe oder Arztbesuche) handelt.

 

Die Schulen in Brandenburg bleiben geschlossen. Die jetzt bestehenden Ausnahmen für die Abschlussklassen werden fortgeführt. Die ITBL und die ITBD führen eine Notbetreuung durch, d. h. Erziehungsberechtigte, die beide in systemrelevanten Berufen tätig sind, können entsprechende Anträge für die Betreuung ihrer Kinder stellen. Die Landesregierung beabsichtigt dies ab dem 18.01.2021 auch Alleinerziehenden zu ermöglichen. Eine Anordnung, die Kita’s zu schließen, gibt es nicht. Die Landesregierung appelliert jedoch, dass die Eltern ihre Kinder möglichst zu Hause betreuen.

 

Das Rathaus wird ab dem 11.01.2021 für den Besucherverkehr geschlossen. Die Kommunikation zwischen Bürger/innen und Verwaltung muss grundsätzlich schriftlich oder telefonisch erfolgen. Während der üblichen Öffnungszeiten (montags 9-12 Uhr, dienstags 9-12 Uhr und 15-18 Uhr sowie donnerstags 7:30-12 Uhr und 14-16 Uhr) ist das Rathaus durchgängig telefonisch erreichbar (033 82 73 070). Die E-Mail-Erreichbarkeit lautet:   bzw.  . In dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten können die Bürger/innen die Verwaltung nach einer Terminabstimmung aufsuchen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

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Zwei weitere Wochen Distanzunterricht für Schulen in Brandenburg

08. 01. 2021

Am heutigen Freitag wird das Kabinett eine neue Eindämmungsverordnung beschließen. Sie enthält auch wichtige Festlegungen für den Schulbereich.

 

Demnach bleibt der Präsenzunterricht weiterhin ausgesetzt und der Distanzunterricht wird um zwei Wochen bis zum 22. Januar verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.

 

Die Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen und für den Zeitraum die Lohnersatzleistungen des Bundes und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen. In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas jedoch geschlossen werden., wie dies z. B. derzeit für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es ist wichtig, insbesondere den Eltern und Schülerinnen und Schülern eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Die Landesregierung steht weiterhin dazu, dass Schulen und Kita so schnell wie möglich wieder in den Regelbetrieb gehen sollen. Das Infektionsgeschehen erlaubt aber derzeit leider keine Öffnung der Schulen. Deshalb haben wir den Distanzunterricht für zwei Wochen verlängert. Die Ausnahme bilden weiterhin die Abschlussklassen und Förderschulen. Wir werden die Situation zu Beginn der nächsten Woche vor dem Hintergrund der dann aktuellen Daten neu bewerten. Sofern sich die Infektionslage bis dahin deutlich verbessert haben sollte, tritt die zweite Stufe des vom Bildungsministerium zu Wochenbeginn vorgestellten Stufenplans in Kraft und die Grundschülerinnen und Grundschüler erhalten wieder Unterricht im Wechselmodell. Bei der Gestaltung dieses Wechselmodells wird den Grundschulen ein großer Spielraum zugestanden. Wenn die Grundschulen wieder öffnen, öffnen auch die Horte wieder im Regelbetrieb. Über weitere Details werden die Schulen am morgigen Freitag in einem Schulorganisationsbrief informiert. Damit können Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen.“

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Inzidenzwert in PM heute auf 213!

07. 01. 2021
Vorschaubild zur Meldung: Inzidenzwert in PM heute auf 213!
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Der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist heute auf 213,3 gestiegen. In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit 23 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Gesamtzahl stieg damit auf 214.

 

Wir wünschen schnelle Genesung!

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Inzidenzwert in PM heute auf 213!

 

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Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

06. 01. 2021

Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

Die Brandenburgische Landesregierung wird abschließend am Freitag (08.01.2021) über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus bis zum 31.01.2021 beschließen.

 

Nach einer Presseveröffentlichung der Landesregierung sollen die Betreuungseinrichtungen für Kinder weiterhin geöffnet bleiben. Demnach könnten die Kinder weiterhin bedarfsgerecht betreut werden, wenn sie nicht infektiös sind oder unter Quarantäne stehen. Die bestehenden Verträge behalten ihre Gültigkeit. Bei der Organisation der Kindertagesstätten wird eine Gruppenkonstanz – soweit möglich – gesichert, um infektionsrelevante Durchmischungen mit der Folge langer Kontaktketten zu vermeiden.

 

Die Landesregierung legt allen Eltern dringend nahe, ihre Kinder Zuhause zu betreuen, um Kontakte einzudämmen.

Eltern müssen zu anderen Eltern, dem Personal der Einrichtung und zu nichtverwandten Kindern weiterhin einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Das Kita-Personal ist im Rahmen der Kindertagesbetreuung vom Abstandsgebot ausgenommen.

Für die Integrierten Tagesbetreuungseinrichtungen in Lehnin und Damsdorf sollen die Bestimmungen zur Notbetreuung im Land Brandenburg ebenfalls zunächst bis zum 31.01.2021 fortbestehen. Eltern, die systemrelevante Berufe ausüben, können Anträge auf eine Notbetreuung ihrer Kinder stellen, die u.a. auf der Homepage der Gemeinde zu finden sind.

 

Soweit die Entscheidungen der Landeregierung konkret vorliegen und sich noch Änderungen ergeben sollten, werden wir unverzüglich darüber informieren.

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Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

06. 01. 2021

Impfzentrum in Schönefeld startet am 11. Januar – Termine werden telefonisch unter 116 117 vergeben

Die ersten beiden Impfzentren im Land Brandenburg wurden wie geplant am 05.01.2021 in Potsdam (Metropolis Halle) und Cottbus (Messe Cottbus ) eröffnet. Das dritte Impfzentrum startet am 11. Januar in Schönefeld (Flughafen Schönefeld - Terminal 5 / Terminalbereich M). Bis Ende Januar sollen landesweit insgesamt elf Impfzentren am Netz sein. Der Zutritt zu einem Impfzentrum ist nur nach einer Terminbestätigung möglich. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch über die kostenfreie Rufnummer 116117 (täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar). Zu jedem Impfzentrum gehören mehrere mobile Impfteams, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen impfen. Die Termine für die Impftage können die Pflegeeinrichtungen über ein zentrales Online-Terminbuchungssystem des DRK vereinbaren.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Mit dem Start der ersten beiden Impfzentren haben wir eine weitere wichtige Etappe im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erreicht. Da in der Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können noch nicht alle Menschen sofort geimpft werden. Um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren, sollen nach der Coronavirus-Impfverordnung zuerst Personen über 80 Jahre und Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Gleichzeitig erhält medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege ein Impfangebot. Alle anderen bitten wir noch um etwas Geduld.“

 

Dr. Peter Noack, Vorsitzender der KVBB: „Der Aufbau der Impfzentren ist eine gewaltige logistische Herausforderung, die wir unter Pandemiebedingungen in kürzester Zeit bewältigt haben. Die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der KVBB-Verwaltung, bei unserem Dienstleister Production Office, dem DRK und weiteren Hilfsorganisationen sowie den Ortsverbänden des THW kannten in den vergangenen Tagen weder Feierabend, Wochenende noch Feiertage. Der Betrieb der Impfzentren wird nun ermöglicht von vielen freiwilligen Vertragsärztinnen und -ärzte, die sich bereit erklärt haben, Impfdienste in den Zentren zu übernehmen. Die Brandenburger können sich seit Beginn der Pandemie auf die Ärzteschaft verlassen. Meine Kolleginnen und Kollegen waren nicht nur innerhalb der Regelversorgung für ihre Patienten da, sondern haben darüber hinaus zusätzliche Testungen in ihren Praxen sowie Auf-gaben in Corona-Abklärungsstellen übernommen. 9 von 10 COVID-19 Erkrankten wurden ambulant behandelt. Allen Beteiligten, die sich so vehement gegen die Corona-Pandemie stemmen, verdienen größten Respekt und unseren besonderen Dank.“

 

Hubertus C. Diemer, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Brandenburg: „Nach dem Impfstart mit unseren mobilen Impfteams am 27. Dezember ist die Eröffnung der Impfzentren in Potsdam und Cottbus ein weiterer zentraler Baustein für die Umsetzung der Nationalen Impfstrategie in Brandenburg. Zusammen mit den Brandenburger Hilfsorganisationen unterstützt das DRK die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beim Betrieb der Impfzentren in Brandenburg. Außerdem starten auch unsere mobilen Impfteams aus den Impfzentren. Von dort wird der Impfstoff durch einen Rettungssanitäter der Hilfsorganisationen in die Pflegeeinrichtungen gebracht. Die enge Zusammenarbeit von Impfzentren und mobilen Impfteams ist daher entscheidend, um möglichst schnell überall in Brandenburg Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen impfen zu können."

 

Antworten auf mögliche Fragen:

 

Wer kann jetzt geimpft werden?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut.

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Coronavirus-Impfverordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal die-ser Häuser Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

 

Zur Gruppe der höchsten Priorität, die jetzt Anspruch auf eine Schutzimpfung haben (§2 Coronavirus-Impfverordnung), gehören:

• Über 80-Jährige (Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben),

• Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

• Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten (Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen be-handeln, betreuen oder pflegen),

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungser-bringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Trans-plantationsmedizin.

 

Wer wird in Impfzentren geimpft?

In den Impfzentren werden über 80-jährige sowie Beschäftigte von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie medizinischen Einrichtungen geimpft.

 

Wie bekomme ich einen Termin für eine Impfung in Impfzentren?

Die Terminvereinbarung erfolgt im Land Brandenburg telefonisch über die Rufnummer 116117. Wenn Sie einen Impftermin vereinbaren wollen, geben Sie Ihr Bundesland oder die PLZ Ihres Wohnortes in Brandenburg an. Sie werden dann an das Callcenter für den Impfterminservice im Land Brandenburg weitergeleitet. Hier haben Sie die Möglichkeit sich zu allgemeinen Fragen zum Impfen oder auch Fragen zum Datenschutz zu informieren oder sich direkt mit einem Mitarbeiter zur Buchung eines Termins verbinden zu lassen.

Der Mitarbeiter nimmt Ihre Daten, wie z.B. Name, Wohnort, E-Mail und Telefonnummer, auf und bespricht mit Ihnen, an welchen beiden Tagen Sie zur Impfung im nächsterreichbaren geöffneten Impfzentrum kommen können. Auch erhalten Sie weitere Informationen zum Aufklärungsmerkblatt und Anamnesebogen sowie zu den zum Impftermin unbedingt mitzubringenden Unterlagen.

 

Was muss ich zur Impfung im Impfzentrum mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihre schriftliche Terminbestätigung, Ihren Impfpass sowie das Aufklärungsblatt und die Impfeinwilligung, beide unterschrieben, mit. Darüber hinaus ist Ihre Krankenversichertenkarte sehr hilfreich, um ihre persönlichen Daten schnell und einfach zu erfassen. Eine Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt nicht.

 

Wie ist ein Impfzentrum aufgebaut?

Jedes Impfzentrum besteht aus mehreren sogenannten „Impfstraßen“, die in vier aufeinanderfolgenden Bereiche gegliedert ist.

1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation

2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen

3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.

4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen sollen sich hier unter Auf-sicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen.

 

Wie läuft eine Impfung in einem Impfzentren ab?

Anmeldung/Aufnahme: Bereits vor dem Gebäude wird überprüft, ob ein Termin besteht (Terminbestätigung). Nur Personen, die impfberechtigt sind und einen Termin haben, können in das Gebäude. Personen, die auf eine Begleitung angewiesen sind, können selbstverständlich auch von einer Person begleitet werden.

Im Gebäude folgt der Empfang und die Registrierung. Bei der Anmeldung im Impf-zentrum gleicht das Personal zuerst die Daten ab. Es folgt ein Wartebereich (Sitzmöglichkeiten mit Abstand vorhanden). Hier wartet man auf den nächsten freien Beratungsraum.

 

Aufklärung und Impfung: Sobald ein Beratungsraum frei ist, folgt das Beratungsgespräch mit einer Ärztin bzw. einem Arzt. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Am besten ist es, wenn man den Aufklärungsbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft.

Beobachtungsbereich: Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum (30 Minuten). Das ist die sogenannte Überwachungsphase nach erfolgter Impfung. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

 

Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI und die Datenschutzinformationen herunterladen: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/

 

Wann werden die nächsten Impfzentren eröffnet?

In Brandenburg sollen bis Ende Januar zunächst elf Impfzentren entstehen: nach Potsdam und Cottbus folgt Schönefeld (Eröffnung am 11.01.), Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Oranienburg (voraussichtliche Eröffnung am 18.01.), Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde. Je nach Verfügbarkeit von Impfdosen können in diesen Impfzentren die Kapazitäten erhöht werden. Zusätzlich wird die Möglichkeit der Errichtung weiterer Impfzentren in den Landkreisen Prignitz, Havelland und Spree-Neiße im Rahmen geprüft.

 

Wo finde ich weitere Informationen?

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht:

https://brandenburg-impft.de

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Brandenburg impft!

02. 01. 2021

Der erste Impfstoff gegen das Coronavirus wurde zuugelassen. Impfen gilt als Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität.

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen mit dem COVID19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.

 

Anfangs sind aber nur begrenzt Impfdosen verfügbar. Deshalb werden zuerst nur Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sowie Beschäftigte aus systemrelevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Pflege berücksichtigt werden können.

 

Am 4. Januar 2021 startet die telefonische Terminvereinbarung für COVID-19 Impfungen im Land Brandenburg. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Rufnummer 116117.

 

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt Termine vereinbaren und geimpft werden. In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Höchste Priorität haben demnach folgende Personen:

 

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

- Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Nur diese Personengruppen können ab dem 4. Januar 2021 telefonisch einen Termin vereinbaren. Sobald weitere Personengruppen Impftermine vereinbaren können, wird darüber informiert. 

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Coronafall in Kita Damsdorf

23. 12. 2020

Heute ist bekannt geworden, dass eine Erzieherin der Kita "Kinderland" in Damsdorf positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Das Gesundheitsamt ist unterrichtet und legt jetzt die weiteren Maßnahmen fest.

 

Es wird davon ausgegangen, dass die Kinder, die mit der Kollegin Kontakt hatten, in Quarantäne müssen. Das Gesundheitsamt wird die betroffenen Eltern informieren.

 

Wir wünschen allen Betroffenen eine schnelle Genesung und trotz der Umstände schöne Weihnachten.

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Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

22. 12. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM
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Auch 21.12.2020 wurden an das Gesundheitsamt über 150 Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet, dabei war besonders die Gemeinden Kleinmachnow mit 31 Fällen Kloster Lehnin mit 23 ,  die Städte Werder (Havel) und Teltow mit 13 Infektionen betroffen.

 

In einigen Gemeinschaftseinrichtungen im Landkreis wurden neue positive Testergebnisse bekannt. Insbesondere sind Senioreneinrichtungen mit weiteren positiven Ergebnissen gemeldet, so auch in Kleinmachnow. Dort sind inzwischen 25 Bewohnende postiv auf Covid-19 getestet worden und 21 Mitarbeitende.

 

Betroffen ist auch die Seniorenresidenz "AM Mühlenteich" in Kloster Lehnin. Es sind dort sowohl Bewohner als auch Personal an Covid 19 erkrankt. Seit vergangenen Donnerstag bis heute insgesamt 25 Personen. Das Testteam des Gesundheitsamtes hat das gesamte Personal und alle Bewohner abgestrichen. Maßnahmen sind eingeleitet, Kohortenisolierung, Verlegungsstopp, Aufnahmestopp, Pflege in festen, zugewiesenen Pflegeteams und Arbeiten unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen sowie ein Besuchsverbot.

Weitere Testungen sind im Zuge der Teststrategie des Hygienekonzeptes der Einrichtung geplant.

 

Vereinzelte Fälle von Covid-19 Infektionen  sind  auch in der Gemeinschaftsunterkunft in Michendorf und Seddiner See zu verzeichnen. Die betroffenen Personen wurden in  den Wohnbereichen isoliert. 

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

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Notbetreuung - worauf muss ich jetzt achten?

18. 12. 2020

Sehr geehrte Eltern,

 

wir haben Sie bereits mit den Elternbriefen über das weitere Verfahren zur Betreuung Ihrer Kinder der ersten bis vierten Klasse im Ganztag Lehnin und Damsdorf unterrichtet.

 

Der derzeitige Stand der aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus besagt lediglich, dass für Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe, deren Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen arbeiten, eine Notbetreuung eingerichtet werden soll. Das Land Brandenburg hat angekündigt, spätestens bis zum 22. Dezember 2020 zu definieren, auf welche Personenkreise dies zutrifft. Sobald feststeht, wer einen Anspruch auf Notbetreuung hat, werden Sie alle Informationen zum weiteren Antragsprozedere auf der Homepage der Gemeinde finden.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat mit den Elternbriefen und den von Seiten der Gemeinde Kloster Lehnin aufgestellten Antragsformularen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen und Ihnen heute schon die Möglichkeit eröffnet, sich auf diesen Umstand vorzubereiten.

 

Sofern Sie davon ausgehen, dass Ihre berufliche Tätigkeit dem Bereich der kritischen Infrastruktur zuzuordnen ist und Sie absehbar ab dem 4. Januar 2021 eine Notbetreuung für Ihr Kind/Ihre Kinder benötigen, bitten wir Sie, den Antrag auf Notbetreuung auszufüllen und die Bestätigung Ihres Arbeitgebers bzw. Ihrer Arbeitgeber bereits einzuholen. Bitte beachten Sie hierbei auch, dass die Möglichkeit der häuslichen Betreuung Vorrang hat.

 

Sobald das Land Brandenburg die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen hat und bekannt ist, wie die Gruppe der Anspruchsberechtigten definiert ist, kann eine kommunale Prüfung Ihres Antrages vorgenommen werden. Wir werden die vorliegenden Anträge umgehend bearbeiten und Sie bis zum 30.12.2020 über das Ergebnis informieren.

 

Wir möchten Sie bitten, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen, dies insbesondere um eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anträge zu ermöglichen.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Frau Keding

Fachbereichsleiterin

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Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

18. 12. 2020

Vorschaubild zur Meldung: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

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Zur Minimierung der Kontakte und dem Schutz von Mitarbeitern und Besuchern bitte das Lehniner Rathaus (Friedensstraße 3) derzeit nur in dringenden und unaufschiebbaren Fällen besuchen.

 

Es können weiterhin die Mitarbeiter/innen per Telefon (Zentrale 0 33 82/73 97-0) und per E-Mail kontaktiert werden.

 

Grund sind gestiegene Infektionszahlen, alleine in Kloster Lehnin sind es derzeit 33, denen wir alles erdenklich Gute wünschen und das sie schnell wieder gesund werden. Im Landkreis ist die Inzidenzzahl heute auf den Rekordwert von 251! gestiegen. Abrufbar sind die aktuellen Zahlen für Berlin-Brandenburg hier:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat darüber hinaus eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung u.a. auf Märkten im Kreisgebiet verlangt - zudem ist den Bürgerinnen und Bürgern aufgegeben worden, u.a. die Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes zu unterstützen.

 

Die Corona-Hotline von Potsdam-Mittelmark ist unter der Telefonnummer 033841-91 111 erreichbar.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen.

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Wann und wie lange muss man in Quarantäne wegen Corona?

16. 12. 2020

Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat, sogenannte Kontaktperson der Kategorie I. Ein solches Risiko kann prinzipiell auf zweierlei Weise vorliegen:

 

- enger Kontakt zu einer wahrscheinlich infektiösen Person innerhalb von 1,5 Meter, im allgemeinen im Rahmen eines längeren Sprechkontaktes;

- Kontakt unabhängig vom Abstand, wenn davon auszugehen ist, dass eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole im Raum vorlag.

 

Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

 

Das RKI empfiehlt für enge Kontaktpersonen der Kategorie I eine häusliche Absonderung (Quarantäne) für 14 Tage - gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt infektiösen Person. Die Quarantäne kann auf 10 Tage verkürzt werden, wenn ein negativer SARS-CoV-2-Test (PCR- oder Antigentest) vorliegt; der Test darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden.

 

Bei medizinischem Personal gibt es die Möglichkeit, die Empfehlungen bei Personalmangel anzupassen, siehe Optionen zu vorzeitigen Tätigkeitsaufnahme von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern bei relevantem Personalmangel.

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Coronafälle in Seniorenanlage

16. 12. 2020

Vorschaubild zur Meldung: Coronafälle in Seniorenanlage

Lupe

Der Landkreis meldet gerade Covid 19-Fälle in einer Senioren-Wohnanlage in Kloster Lehnin. Nach durchgeführten Tests sind mehrere infizierte Bewohnende zu verzeichnen, mindestens 9 Fälle wurden bestätigt.

 

Das Gesundheitsamt hat die Testung aller Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen angeordnet.

 

Von den heute dem mittelmärkischen Gesundheitsamt gemeldeten 88 Neuinfektionen entfallen je 19 Fälle auf die Gemeinden Kloster Lehnin und Nuthetal. Aus Wiesenburg/Mark sind 9 Fälle bekannt geworden, aus dem Amt Ziesar wurden 7 Neuinfektionen gemeldet.

 

Wir wünschen den Betroffenen eine schnelle Genesung! Anbei die aktuellen Zahlen aus Potsdam-Mittelmark.

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Einwohnermeldeamt: bitte nur noch dringende Anliegen

15. 12. 2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 03382 730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

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ITBL mit verkürzten Öffnungszeiten

15. 12. 2020

Ab morgigen Mittwoch bis vorerst 18.12.2020 schließt die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) wegen der aktuellen Coronalage bereits um 16:30 Uhr.

 

Wir bitten um Verständnis.

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Betreuung in der Integrierten Tagesbetreuung Damsdorf bis 18.12.2020

14. 12. 2020

Sehr geehrte Eltern,

die Ganztagsbetreuung in der von Quarantäneanordnungen (47 Kinder, 5 Erzieher/innen) betroffenen ITBD ist bis Freitag, 18.12.2020 jeweils von Schulbeginn an bis 16 Uhr gewährleistet.

 

Wegen der allgemeinen Pandemieentwicklung im Land bitten wir Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen können, diese nicht in die Einrichtung zu bringen.

 

Sollte keine Genehmigung vorliegen, dass Ihre Kinder selbstständig den Heimweg antreten dürfen, sorgen Sie bitte für eine Abholung bis spätestens 16 Uhr.

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Gesundheitsamt antwortet auf Fragen Kloster Lehniner Eltern zur Quarantäne von ITBD-Kindern

14. 12. 2020

Die Hotline der Gemeinde zur Quarantäne-Anordnung von 47 Kindern und fünf Erzieher/innen der ITBD wurde am Freitag rege genutzt. Die Gemeinde hat die Fragen der Eltern aufgenommen und an das Gesundheitsamt des Landkreises weitergeleitet. An dieser Stelle nochmals allen Erkrankten die besten Genesungswünsche.

 

Vorab: jegliche Corona-Fragen sind über die Hotline des LK PM ( Tel. 033841 /9-1111) abfragbar.  Die Bereitschaft der Landkreis-Hotline ist von Mo  bis Fr  von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr sowie Sa + So  9 bis 14 Uhr. Weiterhin aktualisiert der LK PM ständig seine Homepage und reagiert damit auf spezielle Fragen.

 

Die Fragen der Kloster Lehniner Eltern wurden wie folgt beantwortet:

 

1.    Wenn mein Kind in Quarantäne geschickt wurde, steht dann die ganze Familie unter Quarantäne oder nur das Kind? Wie sieht es mit den Eltern aus und wie mit Geschwisterkindern?

Gesundheitsamt: Wenn das Kind in Quarantäne geschickt wurde, steht auch nur das Kind unter Quarantäne. Die Eltern bzw. die Geschwister nicht.

 

2.    Wer klärt mich im Detail auf und von wem erfahre ich, was wie und in welchem Zeitraum zu erfolgen hat?

Gesundheitsamt: Wenn eine Quarantäneanordnung erfolgt, bekommt der Betreffende komplett die Anordnung zum Verhalten vom Gesundheitsaufseher bzw. vom Gesundheitsamt. Sie können sich natürlich jederzeit auch über die Webseite des RKI informieren.

 

3.    Muss ich mein Kind oder mich nach der Quarantäne-Anweisung auf den Coronavirus testen lassen?

Gesundheitsamt: Nein.

 

4.    In welchem Zeitraum erfolgt die Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt? ...auch am Wochenende?

Gesundheitsamt: Das Gesundheitsamt arbeitet auch am Wochenende. Wenn eine Meldung zur positiven Testung vorliegt, soll die Meldung direkt zum Gesundheitsamt übermittelt werden und es erfolgt eine sofortige Abarbeitung nach Arbeitsbelastung. Natürlich kann auch die Meldung über die Hotline erfolgen.

 

5.    Was teile ich als Erziehungsberechtigter/-berechtigte meinem

Arbeitgeber mit, ab wann und für wie lange die betreuende Person zu Haus das in Quarantäne befindende Kind beaufsichtigen muss? Können sich Eltern abwechseln bei der Betreuung?

Gesundheitsamt: Quarantänezeitraum sind immer 14 Tage. Das steht konkret auf dem Quarantänebescheid. Wenn Eltern ihre Kinder beaufsichtigen müssen, können sie sich selbstverständlich auch abwechseln.

 

6.    Darf ich in Quarantäne auch spazieren gehen, wenn ja für wielange?

Gesundheitsamt: Nein, während der Quarantäne dürfen Sie nicht spazieren gehen.

 

7.    Von wem und wann erhalte ich offizielle Unterlagen für den Arbeitgeber, die meinen Arbeitsausfall legitimieren? Muss ich dazu noch einem zusätzlich zum Arzt?

Gesundheitsamt: Man erhält eine Quarantäneanordnung vom Gesundheitsamt. So schnell wie möglich nach Meldung des Falles. Man muss dazu nicht noch zusätzlich zu einem weiteren Arzt. 

 

8.  Kann man sich durch einen Negativtest aus der Quarantäne befreien lassen?

Gesundheitsamt: Ja kann man, ab dem 5. Tag kann man durch einen Negativtest die Quarantänezeit verkürzen. Der Negativtest muss dem Gesundheitsamt vorgelegt werden, dann wird nach Prüfung die Quarantäne aufgehoben.

 

9. Getrennt lebende Eltern: Kind war beim anderen Elternteil vor Quarantänemeldung zu Besuch. Muss anderes Elternteil sich auch in Quarantäne begeben?

Gesundheitsamt: Nein, nur nach Anordnung.

 

10.    Bei getrennt lebenden Eltern, die ein 14-tägiges Wechselmodell vereinbart haben: Darf/sollte

das in Quarantäne geschickte Kind ab Montag zum anderen Elternteil wechseln?

Gesundheitsamt: Nein, das Kind sollte nicht wechseln. Es befindet sich in Quarantäne.

 

11.   Wieviel Gehalt bekomme ich während ich mein Kind in Quarantäne

betreue: 100 oder 67 Prozent?

Antwort: Wer einem gesetzlichen oder behördlich angeordneten beruflichen Tätigkeitsverbot auf Grund des Infektionsschutzgesetzes unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält gemäß §§ 56 Abs. 1 S. 1 ff. IfSG eine Entschädigung in Geld.

Auch erwerbstätige Personen, welche aufgrund einer behördlichen Kita- oder Schulschließung ihre Kinder betreuen müssen und nicht arbeiten können und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben längstens bis zu zehn Wochen in Höhe von 67% des monatlichen Nettoeinkommens einen Anspruch auf Entschädigung. Erwerbstätige Personen, die ihr Kind allein betreuen oder pflegen, steht ein Anspruch auf Entschädigung längstens bis zu 20 Wochen zu. Die Auszahlung für die Dauer von längstens sechs Wochen erfolgt durch den Arbeitgeber, welcher die Erstattung der Entschädigungsleistung beim LAVG beantragen kann. Mehr Infos zum Thema gibt es hier: https://lavg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.661750.de

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Elternbrief des Bildungsministeriums

13. 12. 2020

Das Brandenburger Bildungsministerium hat heute einen Elternbrief herausgegeben, die wichtigsten Aussagen:

 

1. Schul- und Unterrichtsbetrieb in der Zeit vom 14. bis 18. Dezember 2020

 

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, gilt die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts, damit die Prüfungsvorbereitung so gut wie möglich erfolgen kann. Das betrifft die Jahrgangsstufe 10 an Ober-, Gesamt-, Förderschulen sowie des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 13 von Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und des Zweiten Bildungswegs sowie Schüler/innen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Für die übrigen Jahrgangsstufen entscheiden Sie, ob ihr Kind am Präsenzunter-richt in der Schule teilnimmt. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Da die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bestehen bleibt, halten Sie bitte Ihre Kinder in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnähmen, zum Lernen zu Hause an.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, aber Sie entscheiden, ob ihr Kind die Schule besucht. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wie Sie sich entschieden haben.

 

Die Schulen bzw. Lerngruppen, die den Unterricht im Wechselmodell organisiert haben, weil beispielweise eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkrei-ses oder einer kreisfreien Stadt dies vorgeschrieben hat, führen den Unterricht im Wechselmodell bis zum Beginn der Weihnachtsferien fort.

 

2. Schul- und Unterrichtsorganisation in der Zeit vom 04. Januar 2021 bis 08. Januar 2021

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, nehmen sie am Präsenzunterricht teil. Die Schulen sind gebeten, alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen zu nutzen, damit der Mindestabstand von 1,5 Meter nach Möglichkeit eingehalten werden kann.

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, Sie entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt.

Die übrigen Schüler/innen der Grundschulen, der Förderschulen, der weiterfüh-renden allgemeinbildenden Schulen und der Oberstufenzentren einschließlich des Zweiten Bildungswegs bleiben zu Hause und werden dem von jeder Schule für den Distanzunterricht entwickelten Konzept entsprechend distant unterrichtet.

 

3. Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 11. Januar 2021

In der 1. Kalenderwoche 2021 wird die Landesregierung im Zuge der Abstimmung einer Neufassung der Eindämmungsverordnung aufgrund der Ergebnisse ihrer Analyse des Infektionsgeschehens entscheiden, ob der Präsenzunterricht wieder ausgeweitet werden kann.

 

4. Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht - mit Ausnahme des Sportunterrichts - wird auf die Schüler/innen ab der Jahrgangsstufe 1 ausgeweitet. Ausnahmen davon sind im Einzelfall nur unter den in der Eindäm-mungsverordnung geregelten Voraussetzungen möglich. Dies betrifft voraussichtlich

a. die Schüler/innen der Förderschulen für geistige Entwicklung, für die Schulleiter/innen aus pädagogischen Gründen eine Befreiung von der Tragepflicht zulassen können;

b. die Schüler/innen, die sich Klausuren mit einer Dauer von 240 Minuten und mehr unterziehen müssen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann;

c. die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden;

d. im Außenbereich von Schulen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 1 bis 4.

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Pflicht zum Präsenzunterricht bis zum Beginn der Ferien ausgesetzt - Kita-Kinder möglichst Zuhause betreuen

13. 12. 2020

Brandenburgs Bildungsministerin gibt heute folgendes bekannt:

 

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und die Planungen der Landesregierung Brandenburg zu einem harten Lockdown haben ab dem 14. Dezember auch Auswirkungen auf die Organisation des Schulunterrichts in Brandenburg. Auch in Schulen und Kitas müssen Kontakte reduziert werden.

 

Regelungen vom 14. bis zum 18. Dezember 2020:

Vom 14. Dezember bis zum regulären Beginn der Ferien, am 18. Dezember 2020, wird die Präsenzpflicht an Brandenburgs Schulen ausgesetzt. Es findet demnach Unterricht statt, aber die Sorgeberechtigten können entscheiden, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden. Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Wechselunterricht, der bereits eingeführt wurde, bleibt bis zum Ferienbeginn bestehen.

 

Regelungen vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021:

Vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 1. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1- 4 wird eine Notbetreuung organisiert. Es besteht eine Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden.  Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Für die Abschlussklassen sollen vor allem ab Januar alle örtlich verfügbaren Räume für den Präsenzunterricht genutzt werden, um den Abstand von 1,50 m einzuhalten. Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs haben ebenfalls Präsenzunterricht. Die Durchführung von in dieser Zeit vorgesehenen Prüfungen gemäß Handwerksordnung und Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren bleibt zugelassen.

 

Die Kitas im vorschulischen Bereich bleiben geöffnet. Soweit möglich wird den Eltern der Kita-Kinder jedoch nahegelegt, ihre Kinder Zuhause zu betreuen.

 

Britta Ernst: „Wir bieten bereits ab dem 14. Dezember die Möglichkeit, nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen. Das gibt Eltern und Schülerinnen und Schülern mehr Optionen. Die Entscheidungen mussten mit Blick auf das Infektionsgeschehen getroffen werden. Auch in den Schulen und Kitas müssen Kontakte verringert werden. In der nächsten Woche können die Eltern zunächst selbst entscheiden, ob ihr Kind noch am Präsenzunterricht teilnimmt. In der ersten Januarwoche gehen alle Jahrgänge ins Distanzlernen. Wir möchten aber nach wie vor den Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr einen Schulabschluss anstreben, die Möglichkeit geben, sich mit ihren Lehrkräften im direkten Austausch vorzubereiten und die jetzt anstehenden Klausuren und Prüfungen zu schreiben. Damit werden die Abschlussklassen ausgenommen. An die Eltern von Kita-Kindern und Schulkindern appellieren wir, dass sie ihre Kinder möglichst Zuhause betreuen.“

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Woidke: „Wir müssen Leben retten“

13. 12. 2020

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bundesweit ein sogenannter harter Lockdown notwendig. Darauf hat sich heute die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einvernehmlich verständig. Auf einer Pressekonferenz in Potsdam sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen ist der harte Schnitt jetzt dringend erforderlich. Viele Äußerungen aus der Bevölkerung zeigen mir, dass dafür bei der großen Mehrheit Zustimmung und Verständnis besteht. Dafür mein Dank!"

Die notwendige neue Eindämmungsverordnung wird umgehend erarbeitet und soll am morgigen Montag (14.12.2020) vom Kabinett beschlossen werden. Sie soll ab Mittwoch (16. Dezember) und bis vorerst 10. Januar 2021 gelten. Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts in Schulen werden jedoch bereits ab morgigem Montag gelten. Damit reagiert die Landesregierung auf die weiterhin hohen Infektionszahlen und vielen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt heute 206,8. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 145,0.

 

Vorgesehene Umsetzung neuer Einschränkungen in Brandenburg:

- Die bestehenden Beschränkungen (z. B. Schließung Gaststätten und Kultureinrichtungen, Kontaktbeschränkung auf fünf Personen aus höchstens zwei Haushalte, wobei davon Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind) sollen weiterhin und vorerst bis 10. Januar 2021 gelten.

- Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. Dezember bis 26. Dezember gilt, dass sich ein Haushalt unabhängig seiner eigenen Personenzahl mit maximal weiteren vier Personen treffen kann. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden dabei nicht mitgezählt. Damit soll gesichert werden. dass größere Familien nicht auseinandergerissen werden. Dringend wird daran appelliert, vor den Weihnachtstreffen Kontakte deutlich zu verringern („Schutzwoche").

- Landesweites An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr über die 5-er Begrenzung hinaus. Vorgesehen ist ein Feuerwerksverbot an publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird untersagt. Von Feuerwerken wird grundsätzlich dringend abgeraten.

- Der Einzel- und Großhandel sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr wird voraussichtlich ab 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen davon sind: Lebensmittelhandel, Tierbedarfshandel, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten.

- Körpernahe Dienstleistungen bleiben untersagt. Dies soll künftig auch für das Friseurhandwerk gelten. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

 

- Zur Schule ist vorgesehen: In der Woche vom 14.12 bis 18.12.2020 Aussetzen des Präsenzunterrichts, außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. Das bedeutet, wer sein Kind zu Hause betreuen kann, sollte das tun. In der Woche vom 4.1. bis 10.1.2021 ausschließlich Distanzunterricht außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. In dieser Zeit nach den Weihnachtsferien wird Notbetreuung gewährleistet.

 

- Kitas bleiben geöffnet. Eltern, die dies ermöglich können, sollten ihre Kinder aber zu Hause betreuen.

 

- Lieferung und Abholung von Speisen bleibt möglich, jedoch kein Verzehr vor Ort. Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit.

 

- Gottesdienste sind nur unter Einhaltung strenger Hygieneregeln möglich.

 

- Für Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sind besondere Maßnahmen zu treffen. Notwendig werden regelmäßige Tests in kurzen Abständen und das Tragen von FFP-2-Masken.

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Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen

11. 12. 2020
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Kreisfreie Städte und Landkreise versuchen das Infektionsgeschehen durch den Coronavirus durch Allgemeinverfügungen einzugrenzen. Die bisherigen Maßnahmen haben sich aus heutiger Sicht bisher leider noch nicht als ausreichend erwiesen. Das Gesundheitswesen hat in verschiedenen Teilen des Landes die Grenzen seiner Belastbarkeit erreicht.

 

In einer heutigen Telefonkonferenz mit den Oberbürgermeistern, Landräten, kommunalen Spitzenverbänden und den Mitgliedern der Landesregierung hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke vor diesem Hintergrund über Eckpunkte einer neuen Eindämmungsverordnung informiert. Diese soll demnach ab dem 16. Dezember 2020 gelten. Folgende weitergehende Maßnahmen sollen nach derzeitigem Stand u.a. vorgesehen werden:

 

• Der Präsenzunterricht ab der 7. Klasse mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschule soll vom 16. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 ausgesetzt werden.

• Märkte und Wochenmärkte sollen geschlossen werden. Hiervon ausgenommen sind Verkaufsangebote von Lebensmitteln.

• Verhängung eines ganztägigen Alkoholkonsum- und Alkoholabgabeverbotes in der Öffentlichkeit.

• Ausgangssperren zwischen 22 und 6 Uhr, wobei Ausnahmen für Besuche von hilfsbedürftigen oder kranken Menschen und der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts zugelassen sind.

• Geschäftsschließungen sollen ab einem - insbesondere mit den Nachbarländern abgestimmten - Zeitpunkt erfolgen. Vorgeschlagen ist derzeit der Zeitraum vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.

 

Für die Weihnachtsfeiertage sollen Regelungen vorgesehen werden, die Zusammenkünfte im engsten Familien- und Freundeskreis ermöglichen. Der Ministerpräsident informierte über eine für Sonntag terminierte Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs. Dort soll versucht werden, sich auf gemeinsame Regelungen zu verständigen. Die Beschlussfassung der Landesregierung über die neue Eindämmungsverordnung sei für den kommenden Dienstag, den 15. Dezember 2020,

vorgesehen.  

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen.

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Betreuung in der Integrierten Tagesbetreuung Damsdorf am 14.12.2020

11. 12. 2020

Sehr geehrte Eltern,

 

am Montag, den 14.12.2020 wird die Ganztagsbetreuung von Schulbeginn an bis 16 Uhr gewährleistet. Sollte keine Genehmigung vorliegen, dass Ihre Kinder selbstständig den Heimweg antreten dürfen, sorgen Sie bitte für eine Abholung bis spätestens 16 Uhr.  

 

Sofern uns neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir Sie zeitnah über den weiteren Ablauf informieren.

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Coronafall in Damsdorfer Einrichtung

10. 12. 2020

Ein Coronafall wurde heute in der Integrierten Tagesbetreuung in Damsdorf (ITBD) registriert. Das Gesundheitsamt des Landkreises hat daraufhin für 47 betreute Kinder und fünf Erzieher/innen der ITBD Quarantäne angewiesen. Für den morgigen Freitag kann daher leider der Ganztagsbetrieb in der ITBD nicht aufrechterhalten werden. Das Mittagsband ist allerdings abgesichert. Am Freitag wird neu entschieden, wie weiter verfahren wird. Nach bisherigem Kenntnisstand sind keine Lehrer/innen der Grundschule „Am Fenn“ betroffen.

 

Die Gemeinde hat für betroffene Eltern am morgigen Freitag zwischen 8 und 15 Uhr eine Hotline 0 33 82/73 07 53 eingerichtet. Hier werden Fragen aufgenommen. Auch das zuständige Gesundheitsamt wird Kontakt zu den Betroffenen aufnehmen. Wir werden diesen Bericht updaten sobald es Veränderungen der Lage gibt.

 

Wir bitten um Verständnis und wünschen den betroffenen Personen, dass sie schnell wieder gesund werden.

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Veranstalter können GEMA-Gebühren zurückerstattet bekommen

08. 12. 2020

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter hat darüber informiert, dass für Betriebsschließungen während des November-/Dezember-Lockdowns und ggf. darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit, für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. Gutschriften zu erhalten.

 

Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließzeiten angeben. Dies sollte erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können. Voraussetzung ist, dass der Nutzer vorher (falls noch nicht vorhanden) auf der GEMA-Homepage sein Profil angelegt hat (www.gema.de/portal).

 

Weitere Informationen zu GEMA-Gutschriften finden Sie hier: https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

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Maskenpflicht jetzt auch auf Begegnungsplätzen vor Verkaufsstellen sowie zugehöriger Parkplätze

01. 12. 2020

Nach der neuen Eindämmungsverordnung des Landes, die seit heute in Kraft trat und zunächst bis 21. Dezember 2020 gilt, muss nun auch auf Begegnungs- und Verkehrsflächen sowie dazugehörigen Parkplätzen vor Verkaufsflächen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

Ordnungsamtsmitarbeiter der Gemeinde Kloster Lehnin beraten die Marktleiter bzw. Inhabern der einzelnen Märkte. Es wurden einige Bürgerinnen und Bürger angetroffen, die von der neuen Regelung nichts wussten. Sie zeigten sich allerdings einsichtig und setzten nach der Belehrung Masken auf. Das Ordnungsamt wird in nächster Zeit verstärkt Parkplätze vor Einkaufsmärkten und öffentliche Plätze, für die Maskenpflicht angeordnet wurden, bestreifen.

 

Danke für Ihr Verständnis.

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Lockdown im Land Brandenburg verlängert

27. 11. 2020

Brandenburg verlängert wegen der Pandemie den Teil-Lockdown bis zum 21. Dezember und passt die Corona-Maßnahmen in wichtigen Punkten an das aktuell hohe Infektionsgeschehen an. Das Kabinett hat dazu heute die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. So wird die Masken-Pflicht ausgeweitet, und die Kontaktbeschränkungen werden weiter verschärft. Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen anordnen, auf welchen belebten Straßen und Plätzen zum Jahreswechsel ein Silvesterfeuerwerk verboten ist.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Mit unserer heutigen Entscheidung machen wir deutlich: Es ist keine Zeit für Lockerungen. Im Gegenteil: Die physischen Kontakte müssen weiter verringert werden. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen erhöht sich deutlich. Die Zahl der Todesfälle steigt ebenfalls. Zur Zeit sind es täglich bundesweit rund 400. Das ist die Passagierzahl eines großen Urlaubsfliegers. Das macht mich betroffen und macht mir große Sorgen. Sofern sich die Lage nicht dramatisch zu-spitzt, soll es zu den Weihnachtstagen eine kleine Entlastung geben, damit sich Familien treffen können. Das Gesundheitsministerium bereitet alles vor, damit die Impfkampagne zügig starten kann, sobald der Impfstoff einsatzfähig ist.“

 

Die wichtigsten Regeln bis Jahresende:

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet: Grundsätzlich ist nun in allen öffentlich zugänglichen Räumen und Orten mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Also zum Beispiel in Banken, Postfilialen, Behörden, Krankenhäusern. Das gilt auch an Orten unter freiem Himmel, wo sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, zum Beispiel auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, einschließlich der dazugehörigen Parkplätzen.

 

Für private Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gelten folgende Einschränkungen: Sie sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen, zählen also in die Anzahl von bis zu 5 Personen nicht hinzu. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Jugendlichen, die alle älter als 14 Jahren sind, darf keinen weiteren Besuch in ihrer Wohnung empfangen, wenn alle anwesend sind.

 

Die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 01. Januar 2021 werden erweitert: Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis sind bis maximal 10 Personen erlaubt. Hinzu kommen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Hotels und Pensionen dürfen in Brandenburg Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen nicht beherbergen. Dazu zählen auch Personen, die aufgrund von Verwandtenbesuchen nach Brandenburg reisen. Wenn Personen Verwandte über die Feiertage besuchen möchten, müssen sie privat untergebracht werden.

 

Im Bereich der Religionsfreiheit gibt es keine neuen Einschränkungen. Religiöse Großveranstaltungen müssen vermieden werden. Alle Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, an denen Personen aus mehr als zwei Haushalten oder mehr als fünf Personen aus mehr als einem Haushalt teilnehmen, sind untersagt. Auf Weihnachtsfeiern sollte verzichtet werden.

 

Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels bleiben unter Hygieneauflagen weiter geöffnet. Die Einzelhändler müssen den Zutritt so steuern, dass Warteschlagen vermieden werden. Entsprechend der neuen Verordnung sind in der Adventszeit keine verkaufsoffenen Sonntage möglich. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. Bei größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt gilt: auf einer Fläche von 800 Quadratmetern ein Richtwert von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche und auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche.

 

Auf belebten Straßen und Plätzen ist Silvesterfeuerwerk untersagt. Das private Silvester-Feuerwerk auf dem eigenen Grundstück oder in Anwohnerstraßen ist erlaubt.

 

Die Erbringung körpernaher Dienstleistungen, bei denen das Abstandsgebot zwischen Beschäftigten und Kunden nicht eingehalten werden kann, ist weiter untersagt. Das betrifft zum Beispiel Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege wie Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und ähnliche Betriebe. Sie müssen weiter geschlossen bleiben. Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés sind weiter für den Publikumsverkehr zu schließen. Nur der Außerhausverkauf ist nach wie vor erlaubt. Imbissbuden können weiter an ihrem Stand Speisen oder Getränke verkaufen, die Kunden dürfen diese aber nicht dort verzehren. Es darf dort zu keinen Menschenansammlungen kommen. In Kantinen dürfen Gäste, die nicht zum Betrieb gehören, nicht essen gehen.

 

Alle Personen haben bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Kitas und Schulen bleiben weiter offen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auf die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, außer im Sportunterricht ausgeweitet. Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal müssen nunmehr im gesamten Schulgebäude und im Außenbereich (Schulhof) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Musikunterricht im Hort wird das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten verboten. Sportunterricht findet nur im Freien oder in halbierten Lerngruppen statt.

In Gebieten mit sehr hohen Infektionszahlen (Inzidenzwert 200 – Hotspots) treffen die Schulbehörde in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern weitere schulorganisatorischen Maßnahmen. Dabei wird zunächst ein Wechsel von Präsenz-und Distanzunterricht in allen Oberstufen sowie in den beruflichen Schulen vorgesehen.

 

Für den Publikumsverkehr sind weiter zu schließen: Diskotheken, Ausstellungen, Jahrmärkte, Volksfeste, Theater, Kinos, Museen, Tierparks, Schwimmbäder, Saunen und Freizeitparks.

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Corona-Geschehen im Landkreis

24. 11. 2020
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Deutlich mehr Infektionen verzeichnete das Gesundheitsamtes des Landkreis Potsdam Mittelmark am heutigen Dienstag. Von den insgesamt 66 neuen Infektionen entfallen 33 auf die Stadt Teltow, mit 15 Fällen ist Kleinmachnow betroffen. Je 3 Fälle wurden in Treuenbrietzen und Ziesar gemeldet. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat derzeit fünf Infizierte.

 

Gestern registrierte das Gesundheitsamt 41 Neuinfektionen, darunter 9 Fälle in der Bad Belziger Reha-Klinik. Weitere Verdachtsfälle wurden in   Kita-Einrichtungen in Kleinmachnow, Ferch und Treuenbrietzen sowie in der Grundschule in Wusterwitz festgestellt.

 

Auch in der Lavendel-Residenz in Teltow gibt es ein Ausbruchsgeschehen. Maßnahmen wie gruppenweiser Isolierung, Verlegungs- und Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot wurden hier festgelegt.

 

Im Verdachtsfall einer SARS-CoV-2-Infektion können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger mittels des Meldeformulars an das Gesundheitsamt wenden. Dort sind die wesentlichen Fragen aufgeführt, die für eine Kontaktaufnahme und -verfolgung notwendig sind. Das Formular finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Meldebogen-COVID19.pdf

 

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Potsdam-Mittelmark finden Sie auf der Internetseite des Landesamts für Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und Gesundheit

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

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Landkreis bietet jetzt "Corona-Extra"

18. 11. 2020

Nachdem die Hotline des Kreises am letzten Wochenende wieder durchgängig erreichbar war, sind nun auch weitere Informationen auf der Internetseite ("Corona Extra") verfügbar. Hier sollen betroffene Mittelmärker/innen wichtige Hinweise erhalten, insbesondere wenn ein Verdachtsfall besteht. Auch zu Fragen der häuslichen Quarantäne und bei der Reiserückkehr finden Nutzer hilfreiche Hinweise.

 

Inzwischen wurde auch an Kitas und Schulen ein Elternbrief gerichtet, der über die Verfahrensfragen des Gesundheitsamtes aufklärt. Damit sollen wiederkehrende Fragen von Eltern und Einrichtungen beim Auftreten eines Infektionsfalles bereits im Vorfeld beantwortet werden.

 

Zu finden ist die Corona-Extra-Seite hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-extra/#c1619

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Landkreis verfügt auf Wochenmärkten Maskenpflicht und trifft neue Regelungen zur schnelleren Kontaktverfolgung

13. 11. 2020

Wegen des hohen Anrufaufkommens wird die Hotline des Gesundheitsamtes künftig zeitlich länger erreichbar sein. Bereits am Sonnabend, 14.11.2020 sind die Kolleginnen telefonisch von 9 bis 14 Uhr für Fragen und Hinweise da. In der kommenden Woche wird die Hotline von Montag bis Freitag von 8 - 12 Uhr und von 13 - 17 Uhr für alle Betroffenen zu erreichen sein.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark verfügt Allgemeinverfügungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckung auf Märkten sowie zur Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes. Mit der letztgenannten Regelung soll es insbesondere zu einer schnelleren Kontaktnachverfolgung und Maßnahmen kommen. Bisher mussten betroffene Bürgerinnen und Bürger die Reaktion des Gesundheitsamtes abwarten.

 

Angesprochen werden damit Personen:

- die positiv auf SARS-CoV-2-Viren getestet wurden,

- die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und sich auf  ärztliche Empfehlung oder gesundheitsamtliche Anordnung einem Test auf SARS-CoV-2 unterzogen haben oder noch unterziehen werden (Verdachtspersonen),

- die eine Mitteilung vom Gesundheitsamt oder einem Arzt erhalten haben, dass sie Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (Kontaktpersonen der

Kategorie I).

- Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich – ohne weitere Anordnung – in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die konkrete Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen.

- weiterhin sind dem Gesundheitsamt umgehend alle Personen mit Vorname, Nachname und (soweit möglich) Adresse oder Telefonnummer zu benennen, mit denen sie in den letzten sieben Tagen persönlichen Kontakt gehabt haben.

 

Neu ist, dass Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I dazu verpflichtet sind, Personen, mit denen in den letzten sieben Tagen persönlicher Kontakt bestand, von sich aus über die Erkrankung, den Verdacht oder die Einstufung in die Kategorie I zu informieren. Damit soll erreicht werden, den betroffenen Personenkreis auf kürzestem Wege, unbürokratisch und ohne großen zeitlichen Verlust über die neue Situation in Kenntnis zu setzen. In der Allgemeinverfügung werden außerdem alle Formen, Verhaltensregeln und zeitlichen Abläufe der Quarantäne dargelegt sowie das Führen eines Tagebuches; notwendige Hygienemaßnahmen, die Entsorgung von kontaminierten Abfällen, die Nutzung der gemeinsamen Wohnung oder das Verhalten im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

 

Die Allgemeinverfügung zum Mund-Nase-Schutz auf Märkten wird ab dem 15.11.2020 in Kraft treten.

 

Im Landkreis wurden am Donnerstag 13 neue Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus gemeldet, 8 Fälle in Teltow und 4 in Stahnsdorf. Daneben hat das Gesundheitsamt im Laufe des Tages Kenntnis von weiteren Infektionen in einer Kita in Brück (2 Erziehende und 1 Kind) sowie am OSZ Werder - 3 Lehrer und 1 Schüler - erhalten. In Bad Belzig sind zwei Einrichtungen für behinderte Menschen mit mehreren infizierten Personen betroffen. Dort wird es am heutigen Freitag  Tests vor Ort für Bewohner und Betreuende der Wohngruppen geben.

 

Die Allgemeinverfügungen sind unter www.potsdam-mittelmark.de zu finden.

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Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle

09. 11. 2020

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Die Zahl der an Covid19 erkrankten Menschen liegt aktuell im Landkreis PM bei 234. In Kloster Lehnin gibt es derzeit 4. In Quarantäne sind gegenwärtig 405 Mittelmärker, davon 9 aus Kloster Lehnin. Der Inzidenzwert stieg im Landkreis auf 90,50.

 

Neue Fälle gibt es vor allem in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Treuenbrietzen. Neue Covid-19 Erkrankungen gibt es auch in der Recura-Klinik und der Recura-Akademie in Beelitz-Heilstätten sowie im Walddorfkindergarten Kleinmachnow. Der 45. Corona-Todesfall im Landkreis betrifft einen Bewohner des Seniorenwohnparks in Treuenbrietzen.

 

Den Erkrankten alles Gute, werden Sie bitte schnell wieder gesund.

 

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Coronafälle weiter ansteigend

06. 11. 2020

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Die Zahl der am Coronavirus Infizierten sind auch in der Gemeinde Kloster Lehnin derzeit ansteigend. Im Vergleich zu gestern um einen auf aktuell vier. Stark gestiegen ist die Zahl der Quarantänefälle von 2 am Donnerstag auf jetzt 8!

 

Bitte halten Sie sich an die Regeln und bleiben Sie gesund.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Coronafälle weiter ansteigend

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Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

02. 11. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

es steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben an. Das gesamte Land Brandenburg gilt derzeit als Risikogebiet. Diese Entwicklung betreffen auch unseren Landkreis und unsere Gemeinde (siehe Tabelle).

 

Anzahl der erkrankten Personen im Landkreis Potsdam-Mittelmark/Gemeinde Kloster Lehnin

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit drei laborbestätigte infizierte Personen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen beträgt heute 3 (gestern vier).  

 

Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 30.10.2020

 

Seit dem 02.11.2020 gelten die Maßnahmen der neuen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg. Die wichtigsten Regelungen/Empfehlungen -zunächst bis zum 30.11.2020- sind:

 

Einhaltung der AHA CL- Regelungen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Beachten Sie bitte die Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts sowie die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html).

 

Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen ist weiterhin unverzichtbar. Ausnahmen gelten z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts, in der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr im öffentlichen Raum zu tragen. Dies gilt z. B. bei Versammlungen und religiösen Veranstaltungen, in Verkaufsstellen, beim Frisör, im Personennahverkehr (auch an Haltestellen/in Wartehäuschen) sowie für Schüler in den Innenbereichen von Schulen und des Horts außerhalb des Unterrichts bzw. von Betreuungsangeboten. Die gymnasiale Oberstufe muss die Bedeckung auch im Unterricht (außer Sport) aufsetzen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder für die es unzumutbar ist.

 

Die Gaststätten dürfen zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme abgeben.

 

Die neuen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum lassen grundsätzlich nur noch Angehörige des eigenen Haushalts mit Personen eines anderen Haushalts (insgesamt maximal 10 Personen) zu.

 

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, private Feiern und alle Treffen im privaten Umfeld mit Angehörigen aus mehr als zwei Haushalten und mehr als zehn Personen sind untersagt.

 

Es gilt wieder ein Beherbergungsverbot für touristische Zwecke.

 

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist untersagt. Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken sind geschlossen.

 

Erreichbarkeit des Rathauses:

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail ( ) vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem entsprechenden Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen.

 

Für unaufschiebbare und wichtige Belange ist unsere Verwaltung weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Einschränkungen für Sie erreichbar. Eine telefonische Terminabstimmung ist nicht erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Unsere Mitarbeiterinnen am Empfang weisen Sie gern ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie sich weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

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Halloween und Wanderungen

30. 10. 2020

 

Mit Blick auf die Ausbreitungsdynamik der Corona Pandemie sollte bitte darauf hingewirkt werden, dass auf „Halloweenwanderungen“ weitestgehend verzichtet wird, um die Ansteckungsgefahr hierbei zu minimieren. Bleiben Sie gesund!

 

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Bibliothek und Tourist-Information in Lehnin ab 02.11.2020 geschlossen

Kloster Lehnin, den 30. 10. 2020

 

Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleibt die Bibliothek und die Tourist-Information in Lehnin vom 02.11.2020 bis zum 30.11.2020 geschlossen.

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Bund und Länder beschlossen 2. Lockdown, der für November gilt

29. 10. 2020

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands an. Bund und Ländern streben nun an, die Infektionsdynamik zu unterbrechen. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen daher heute u.a. ergänzend zu ihren bisherigen Beschlüssen Maßnahmen, die ab 2. November bis Ende November befristet sind:

 

- Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit

10 Personen gestattet.

 

- Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

 

- Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a. Theater, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios.

 

- Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

 

- Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

 

- Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

 

- Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

 

- Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

 

- Schulen und Kindergärten bleiben offen.

 

- Für die von Schließungen erfassten Unternehmen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.

 

-  jedes Unternehmen muss auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Zudem ist zu prüfen inwieweit Homeoffice möglich ist.

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Landkreis reagiert auf hohe Infektionszahlen

28. 10. 2020

Die 7-Tage-Inzidenz von PM von 52,2 hat Auswirkungen gemäß der bestehenden Umgangsverordnung.

Es wurde nach Beurteilung des Infektionsgeschehens im Landkreis noch davon abgesehen, für einzelne Gebiete weitergehende Maßnahmen durch eine Allgemeinverfügung festzusetzen.

 

Die nachfolgenden Regeln sind - neben den bereits aus der Umgangsverordnung geltenden Maßnahmen - ab sofort zu befolgen:

- Gestatteter Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen des eigenen Haushalts

- Maskenpflicht zusätzlich in Gaststätten, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Personenaufzügen

- Privatfeiern nur maximal 10 Personen aus 2 Hausständen im privaten und maximal 10 Personen im öffentlichen Bereich oder angemieteten Räumlichkeiten - die Anzeigepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt 3 Werktage zuvor bleibt bestehen

- Gaststätten Alkoholausschankverbot ab 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr des Folgetages

- Veranstaltungen (Durchführung nur mit Hygienekonzept) sind begrenzt auf 150 Teilnehmer im Außenbereich (unter freiem Himmel) oder 100 Gäste in geschlossenen Räumen

Dies gilt seit 27.10.2020 für mindestens 10 Tage.

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Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

23. 10. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

in unserem Land steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben leider wieder an. Diese Entwicklung zeigt sich auch in unserem Landkreis und in unserer Gemeinde. Deshalb möchte ich Sie hiermit über die Lageveränderungen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen informieren.

 

Die 7-Tage-Inzidenz (Neuerkrankungsrate/100.000 Einwohner) im Landkreis lag gestern bei 35,55 und heute bei 39,2.

 

Die Lage in der Gemeinde Kloster Lehnin stellte sich in den vergangenen Tagen stabil dar. Es waren keine Veränderungen bei den laborbestätigten infizierten Personen zu verzeichnen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen reduzierte sich heute auf vier (gestern fünf).  

 

Gültige Landesregelungen zur Bekämpfung der Pandemie 

 

Vor dem Hintergrund dieser Lageentwicklung hat die Landesregierung neue und abgestufte Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Diese Maßnahmen sollen zunächst bis zum 30. November 2020 gelten.

 

Die Möglichkeiten für gesellschaftliche Aktivitäten werden maßgeblich von den o. a. vorgegebenen Grenzwerten bestimmt. Von besonderer Bedeutung sind die in der Grafik dargestellten AHA CL- Regelungen.

 

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, dass Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb bitte ich Sie, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html) zu beachten.

 

Es soll ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen grundsätzlich eingehalten werden. Es bestehen bestimmte Ausnahmen, z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts und in Bereichen der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr u. a. in Verkaufsstellen, in Kinos, Theatern, bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. Frisör), bei Besuchen in Krankenhäusern, im Personennahverkehr, in den Innenbereichen von Schulen außerhalb des Unterrichts und sonstigen pädagogischen Angeboten sowie von Horteinrichtungen zu tragen. Besucher von Gaststätten, die sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten, müssen ebenfalls grundsätzlich eine entsprechende Bedeckung tragen.

 

Die Gaststätten dürfen zwischen 23 und 6 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken. Die Betreiber müssen weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen und Anwesenheitslisten mit Kontaktdaten für eine mögliche Rückverfolgung von Infektionsketten führen. Gäste, die falsche persönliche Angaben machen, müssen mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist sowie z. B. das Personal in Verkaufsstellen, wenn dort die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsreich verhindert wird.

 

Die o. a. Regelungen bei Privatfeiern gelten auch in unseren Gemeinschaftshäusern. Wichtig ist, dass Veranstalter/innen private Feiern mit mehr als 6 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb des eigenen Haushalts mindestens drei Tage vorher dem zuständigen Gesundheitsamt unter Angabe des Veranstaltungsortes und der geplanten Anzahl der Teilnehmenden formlos anzeigen müssen. Dies gilt für private Feiern im privaten Wohnraum und auch in angemieteten Räumen.

 

Innerdeutsche Reisen sind uneingeschränkt möglich. Die Landesregierung hat das Beherbergungs-verbot aus der Corona-Verordnung aufgehoben.

 

Sport in und auf allen Sportanlagen ist erlaubt, solange er kontaktfrei erfolgt. Die Betreiber müssen die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Der Wettkampfbetrieb darf stattfinden. In Stadien dürfen 20 Prozent der regulären Gesamtkapazität besetzt werden. Es gilt ein Alkoholverbot.

 

Feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen und im Individualsport von bis zu 5 Personen dürfen in der Sporthalle und in anderen geschlossenen Räumen trainieren. Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportaus-übung unmöglich ist, gilt, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen, wobei die Ausnahme vom Abstandsgebot nur für die reine Sportausübung gilt.

 

Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken dürfen öffnen, sofern der Mindest-abstand eingehalten wird. Konzerte können stattfinden, Theater und Kinos dürfen öffnen, wenn die Auflagen zur Hygiene und die Mindestabstände eingehalten werden.

 

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen Besuch empfangen. Dasselbe gilt für Menschen in Pflegeheimen. Es gelten die Hygieneregeln. Ausnahmen für das Abstandsgebot gibt es für nahe Angehörige von Schwerkranken oder zur Sterbebegleitung sowie für therapeutische Versorgungen und Seelsorge. Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchs-recht gilt auch nicht, wenn in der Einrichtung aktuell ein Sars-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt.

 

Erreichbarkeit der Verwaltung im Rathaus

 

Unsere Verwaltung ist weiterhin zu den Öffnungszeiten ohne Einschränkungen erreichbar. Es ist keine telefonische Terminabstimmung erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und können mit unseren Mitarbeiterinnen am Empfang Ihre Anliegen besprechen. Diese weisen Sie ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können Sie per E-Mail an:   oder Telefon 03 38 41/91 111 richten.

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail ( ) vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem ent-sprechenden Sachbearbeitern Kontakt aufnehmen.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

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Überbrückungshilfe für coronageschädigte Unternehmen

23. 10. 2020

Kleine und mittelständische Unternehmen, die hohe Umsatzeinbußen verbuchten, können für den Zeitraum September bis Dezember 2020 Corona-Überbrückungshilfe beantragen.

 

Im Vergleich zur Überbrückungshilfe I sind nunmehr die Zugangsbedingungen flexibler. So wurden die Begrenzung der maximalen Förderung für kleine Unternehmen aufgehoben, die Fördersätze etwas erhöht und die ansetzbaren pauschalen Personalkosten von 10% auf 20% der förderfähigen Kosten verdoppelt.

 

Unverändert bleibt, dass die Hilfen ausschließlich über akkreditierte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte beantragt werden können. Mit der Beibehaltung dieser Regelung möchte die Politik missbräuchliche Anträge vermeiden.

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Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

20. 10. 2020

Vorschaubild zur Meldung: Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

Die Zahl der Coronainfizierten steigt derzeit auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark, auf derzeit 77. Damit sind seit Beginn der Coronapandemie 781 Potsdam-Mittelmärker an dem Virus laborbestätigt erkrankt. 43 Todesfälle wurden registriert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg heute auf 32,8.

 

In Kloster Lehnin haben sich bisher 54 Menschen mit dem Virus angesteckt, davon sind zwei gestorben. Drei Kloster Lehniner befinden sich gegenwärtig in Quarantäne, die vom Gesundheitsamt angeordnet wird.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

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GEMA bewilligt Corona-Gutschriften

19. 10. 2020

Für die Beantragung von GEMA-Corona-Gutschriften bei behördlich veranlassten Schließungen während der Corona-Pandemie wurde eine Gutschriftenaktion gestartet.

 

Infos dazu finden Sie hier:

https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Des Weiteren wird die GEMA die Kunden zeitnah per Anschreiben über die genauen Abläufe informieren. Dann werden auch weitere Details (insbesondere Daten für den Zugang zu dem Eingabe-Portal für die Ermittlung der Schließzeiten mittels eines eigen vergebenen Codes) erläutert.

 

Die GEMA bittet darum, dass Anliegen von Kunden zu Corona nicht mehr über das Postfach   eingereicht werden. Die Abwicklung der Gutschriften soll ausschließlich über das hierfür extra bereitgestellte Online-Portal erfolgen.

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Bundes- und Landesregierung verschärfen Corona-Regeln

19. 10. 2020

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder betrachten das aktuell zunehmende Infektionsgeschehen mit Sorge. Deshalb appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt in den Herbst und Wintermonaten sehr konsequent auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu achten, die Hygieneregeln stets einzuhalten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) zu tragen. Hinzu kommt die dringende

Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Einhaltung dieser AHA+AL Regeln ist die wesentliche Grundlage für die erfolgreiche

Eindämmung des Infektionsgeschehens und dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion. Insbesondere die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen gilt verbindlich

und wird entsprechend von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert.

 

Vor dem Hintergrund, dass das Infektionsgeschehen derzeit in weiten Teilen Deutschlands ansteigt, ist es erforderlich, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung trotz des Beginns der kalten Jahreszeit und der damit

verbundenen Verlegung vieler Aktivitäten in Innenräume wieder gezielt da zu reduzieren, wo besondere Ansteckungsgefahren bestehen.

 

Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis Infektionen verbreiten können. Alle Bürgerinnen und Bürger werden erneut gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen,

ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind. Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung

bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten.

 

Es soll dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

 

Darüber hinaus empfehlen Bund und Länder dort, wo die Infektionszahlen kontinuierlich steigen und insbesondere bei steigenden Infektionszahlen oberhalb einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in

einer Woche eine Sperrstunde in der Gastronomie einzuführen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen.

 

Dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche soll die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen weiter begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

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Brandenburger Beherbergungsverbot vorläufig außer Vollzug gesetzt

19. 10. 2020

Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat in zwei Eilverfahren § 7 Abs. 2 der aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg im Wege der einstweiligen Anordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Die Vorschrift regelt, dass Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen dürfen, die aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder einem Stadtstaat der Bundesrepublik anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben.

 

Die Antragstellerinnen, ein Hotelbetrieb im Landkreis Dahme-Spree und eine Vermieterin von Ferienwohnungen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, hatten unter anderem geltend gemacht, dass die genannte Regelung für sie zu erheblichen Einnahmeverlusten führe und ihre verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit verletze.

 

Der 11. Senat ist dieser Argumentation im Ergebnis gefolgt. Das Beherbergungsverbot sei voraussichtlich unverhältnismäßig. Das Maß, in dem es voraussichtlich zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitrage, stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu dem Gewicht der daraus folgenden Einschränkungen der Berufsfreiheit der Antragstellerinnen, aber auch der verfassungsrechtlich geschützten allgemeinen Handlungsfreiheit der Personen aus Risikogebieten, denen ein Übernachtungsaufenthalt oder Urlaub in Brandenburg verwehrt werde. Das Infektionsgeschehen könne innerhalb der Beherbergungsbetriebe etwa durch ein Hygienekonzept deutlich verringert werden. Zudem würden Gäste in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen im Allgemeinen allein oder gemeinsam mit Personen ihres eigenen Haushalts übernachten. Der Besuch eines Hotelrestaurants unterscheide sich nicht ersichtlich vom Besuch gastronomischer Einrichtungen außerhalb des Beherbergungsbetriebs, der nicht untersagt sei. Es sei ferner zu berücksichtigen, dass die Verordnung auch Tagesbesuche aus Risikogebieten nicht ausschließe. So könnten Familien mit schulpflichtigen Kindern aus der Millionenstadt Berlin den ausgefallenen Urlaub in Brandenburg durch entsprechende Tagesausflüge kompensieren, dabei unterschiedliche Ziele ansteuern und das Infektionsrisiko in der Fläche noch breiter streuen. Zudem gebe es einen erheblichen Anteil von Pendlern

zwischen Berlin und Brandenburg. Hinter die damit verbundene Gefahr des Einschleppens von Infektionen nach Brandenburg trete die Infektionsgefahr, die mit der angegriffenen Regelung verhindert werden soll, zurück.

 

Die Unverhältnismäßigkeit des Beherbergungsverbots entfalle auch nicht dadurch, dass sich potentielle Gäste durch Vorlage eines negativen Coronatests von dem Verbot befreien lassen könnten. Zum einen seien solche Tests insbesondere für Familien mit mehreren Kindern mit erheblichen, möglicherweise abschreckenden Kosten verbunden. Zum anderen sei es angesichts der derzeitigen Auslastung der Testkapazitäten zweifelhaft, ob ein entsprechendes Testergebnis fristgerecht zu erhalten sei. Im Übrigen habe auch das Robert-Koch-Institut bereits darauf hingewiesen, dass ein negativer Virus-Nachweis nur eine Momentaufnahme darstelle, die nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen dürfe, und dass der zusätzliche Testbedarf durch Urlauber die Belastungssituation der Labore weiter verschärft habe.

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Neue Corona-Bestimmungen ab Sonntag

06. 10. 2020

Die Brandenburger Landesregierung hat heute Nachmittag weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bekannt gegeben.

 

Ab Sonntag gilt in Brandenburg eine Maskenpflicht nicht nur im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel, sondern auch in Bürogebäuden - allerdings erst ab einem bestimmten regionalen Grenzwert für neue Infektionen.

 

Gibt es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 35 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (derzeit sind es landesweit 8,6 und im LK PM 18), soll Mund-Nasen-Schutz in Büro- und Verwaltungsgebäuden gelten, wenn man nicht am eigenen Arbeitsplatz ist und der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl 35 müssen Gastronomie-Mitarbeiter mit Gästekontakt ein Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt auch für Gäste, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Wer falsche Angaben in Restaurants zur Nachverfolgung von Kontakten macht, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Wird der Grenzwert überschritten sollen zudem nur noch 50 Menschen an Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen teilnehmen können und 25 Menschen an Feiern im privaten Umfeld.

 

Alle Regelungen gelten ab Sonntag, den 11. Oktober, zunächst bis 8. November 2020.

 

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Aktuelle Corona-Bilanz

Lehnin, den 08. 09. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Aktuelle Corona-Bilanz

In Potsdam-Mittelmark gibt es derzeit 12 Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, das entspricht einem Wert von 3,7  auf 100.000 Einwohner. Der Landkreis hat 214.664 Einwohner. Seit Registrierung von Covid 19 sind 629 Mittelmärker an dem Virus erkrankt, 43 Todesfälle sind in diesem Zusammenhang zu beklagen.

 

In Kloster Lehnin wurden insgesamt 51 Covid-19-Fälle registriert, wovon zwei gestorben sind.

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Freistellung von der Rundfunkbeitragspflicht aufgrund einer behördlichen Anordnung wegen der Corona-Pandemie

Kloster Lehnin, den 01. 07. 2020

Musste eine Betriebsstätte aufgrund einer behördlichen Anordnung im Zuge der Corona-Pandemie mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate geschlossen werden, kann eine Freistellung nach Wiedereröffnung der Betriebsstätte schriftlich beim Beitragsservice unter www.rundfunkbeitrag.de beantragt werden.  
 
Grundlage für die Prüfung der Freistellungsanträge sind die entsprechenden Verordnungen der Länder und Kommunen. Diese sind öffentlich einsehbar. Nachweise sind dem Antrag daher zunächst nicht beizufügen. 
 
Die Freistellung einer Betriebsstätte ist nur dann möglich, wenn der Geschäftsbetrieb vollständig eingestellt wurde. Bei einer Teilöffnung der Betriebsstätte (beispielsweise bei Außerhausverkauf von Speisen und Getränken oder der Reduzierung der Verkaufsfläche) gilt diese als geöffnet und ist in diesem Zeitraum nicht für eine Freistellung berechtigt. 

 

Wurde der Geschäftsbetrieb hingegen vollständig eingestellt, obwohl unter bestimmten Voraussetzungen ein Weiterbetrieb möglich wäre (beispielsweise in einem Hotel, das geschlossen bleibt, obwohl es für Geschäftsreisende eigentlich öffnen dürfte), gelten die Voraussetzungen für eine Freistellung als erfüllt. Gewerblich genutzte Ferienwohnungen, die mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate nicht mehr vermietet werden können, erfüllen ebenso wie Hotels und Pensionen die Voraussetzungen für eine Freistellung.  

 

Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten, haben unabhängig davon, ob sie die Voraussetzungen für eine rückwirkende Freistellung erfüllen, die Möglichkeit, mit dem Beitragsservice Zahlungserleichterungen wie eine Ratenzahlung oder eine Stundung ausstehender Beiträge zu vereinbaren.  

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Kommunen erhalten Gewerbesteuerausfälle erstattet

19. 06. 2020

Die Bundeskanzlerin hat sich mit den Regierungschefs der Länder unter anderem darauf verständigt, das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 zu verlängern. Inwieweit es zu einer Änderung der GroßveranstVerbV kommt, die mit Ausnahme von Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art, derzeit nur bis einschließlich 31. August 2020 untersagt, ist noch nicht bekannt.

 

In den Beratungen der Bundeskanzlerin mit Regierungschefs der Länder hinsichtlich des Konjunkturpaketes  wurde vereinbart, dass die Länder, die Mittel zum Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle, die hälftig vom Bund übernommen werden, an die Städte und Gemeinden weitergeben und sie zudem die andere Hälfte der Ausfälle kompensieren.

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Neue Corona-Verordnung: Nur noch wenige Einschränkungen / Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter

Lehnin, den 15. 06. 2020

Bis auf wenige konkrete Einschränkungen ist vieles wieder erlaubt. Das Kabinett hat am Freitag dazu die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Sie tritt am heutigen Montag, 15. Juni, in Kraft und löst die bisherige Eindämmungsverordnung ab. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiterhin generell eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt weiterhin. Die Kontaktbeschränkungen fallen weg. Öffentliche und private Veranstaltungen können wieder mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Gaststätten dürfen ohne zeitliche Begrenzung geöffnet haben. Die Besuchs- und Zutrittsbeschränkungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden schrittweise gelockert: So sind nun Besuche mit bis zu zwei Personen möglich, ab dem 15. Juli entfallen die zahlenmäßigen Begrenzungen des Besuchsrechts ganz. Lediglich Clubs, Diskotheken und Dampfsaunen sind aus Infektionsschutzgründen für den Publikumsverkehr weiterhin zu schließen.

 

Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieses Abstandsgebot gilt nicht:

- für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,

- im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung,

- ab dem 25. Juni 2020 zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal in den Schulen.

 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ab Personen ab 6. Lebensjahr weiterhin erforderlich:

- in Verkaufsstellen des Einzelhandels,

- in Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseur- und Fußpflegebetriebe, Kosmetik- und Nagelstudios oder anderen Dienstleistungseinrichtungen, Dienstleistungseinrichtungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet,

- bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs (insbesondere ÖPNV, Taxen, Schülerbeförderung),

- bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Neu ist die Regelung hinsichtlich Reisebus-reisen und vergleichbaren touristischen Angeboten. Diese Klarstellung wurde ein-gefügt, da es gerade vor der beginnenden Urlaubszeit hierzu zahlreiche Fragen sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Reiseanbietern gab. Boots- und Floßausflüge im privaten Bereich fallen jedoch nicht unter den Begriff „Schiffsaus-flüge“.

 

Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind:

- Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, mit denen sie kommunizieren,

- Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.

- Beschäftigte in Verkaufsstellen und Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn an ihrem Arbeitsplatz die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird,

- das Fahrpersonal im öffentlichen Personenverkehr während der Fahrt.

 

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen entfallen. Das bedeutet, dass sich Freunde, Verwandte und Bekannte wieder treffen können, ohne eine bestimmte Obergrenze einhalten zu müssen. Private Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich können also wieder ohne gewichtigen Anlass – wie zuletzt mit der Eindämmungsordnung geregelt – stattfinden. Aber: Alle müssen die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Das bedeutet: Wenn Verwandte oder Freunde zu Besuch kommen, sollten Umarmungen und Begrüßungsküsschen weiter tabu sein.

 

Die Obergrenze der Teilnehmenden wird für Veranstaltungen auf bis zu 1.000 zeitgleich Anwesenden erlaubt. Veranstalter müssen auf der Grundlage eines Hygienekonzepts bei Veranstaltungen und Versammlungen, die unter freiem Himmel stattfinden, die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen sowie den Zutritt und Aufenthalt der Teilnehmenden steuern und beschränken. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Veranstalterinnen und Veranstalter aufgrund des vergleichsweise höheren Infektionsrisikos zusätzlich für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sorgen sowie die Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. Teilnehmende müssen bei Versammlungen und Veranstaltungen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, es wird aber allgemein empfohlen.

 

Gaststätten, Kneipen, Bars und vergleichbare Einrichtungen können wieder ohne zeitliche Einschränkungen für ihre Gäste öffnen. Aber auch sie müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sowie den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen.

 

Betreiberinnen und Betreiber von Hotels, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie alle Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten haben die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherzustellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie zum Beispiel Frühstücks- und Essensräumen, Aufenthaltsbereichen oder Spielzimmern müssen sie außerdem den regelmäßigen Aus-tausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen.

 

Sport in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist grundsätzlich erlaubt. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage von Hygienekonzepten die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Außerdem müssen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen erfolgen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten. Beim Sport in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt und müssen Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In allen Fällen muss die Sportausübung kontaktfrei erfolgen (ausgenommen sind die Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt, zum Beispiel Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts sowie Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht). Dies gilt nicht für den Schulbetrieb. Das bedeutet, dass im Amateurbereich Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Hand-ball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich sind, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb (zum Beispiel Punkt- und Pokalspiele).

 

Der Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- und Olympiastützpunkten, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, kann durchgeführt werden.

Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder, Freibäder und sonstige Badeanlagen dürfen ebenfalls alle wieder öffnen. Hier gelten die gleichen Anforderungen wie für die Sportanlagen.

 

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner in solchen Einrichtungen können nun täglich durch bis zu zwei Personen besucht werden (bislang war das nur bis zu einer Person möglich). Aber: Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen.

 

Regelungen zur Kindertagesbetreuung sind im Unterschied zur bisherigen Eindämmungsverordnung in der neuen Umgangsverordnung nicht mehr enthalten. Die Kitas wurden seit 15. Juni in den Regelbetrieb übernommen. Das Gesundheitsministerium hat den „Rahmenhygieneplan Kitas“ entsprechend überarbeitet und angepasst. Die Regelungen zu den Schulen in der neuen Umgangsverordnung gelten bis einschließlich 24. Juni 2020. Das bedeutet: mit Beginn der Sommerferien gilt der Paragraf zu den „Schulen“ nicht mehr. Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb wiederaufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.

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Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

12. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

Sehr geehrte Eltern,

 

die Landesregierung plant, die Beschränkungen für die Kindertagesstätten und Integrierte Tagesbetreu-ungen wieder aufzuheben. Die sogenannte Notbetreuung und der eingeschränkte Regelbetrieb sollen der Vergangenheit angehören und die Kinderbetreuungs-Einrichtungen ab 15.06.2020 wieder zum Normalbe-trieb übergehen.

 

Unsere Gemeinde ist darauf vorbereitet, dass Ihre Kinder entsprechend der bestehenden vertraglichen Regelungen bei uns wieder zu den bekannten Öffnungszeiten betreut werden können. Somit dürfte wie-der ein großer Schritt in Richtung Normalität für alle möglich sein.

 

Sofern Fragen bestehen, kontaktieren Sie uns bitte per Tel. 0 33 82/73 07 13 oder E-Mail:   .

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

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Coronabilanz von PM: derzeit keine Neuinfizierten

10. 06. 2020

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42.

 

Aktuell befinden sich 19 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises steht von Montag bis Samstag für Fragen zur Verfügung.

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PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

09. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42. Aktuell befinden sich 26 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 4 (am Vortag 4).

 

Für Fragen rund um Corona ist das "Corona-Telefon" des Landkreises montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 14 unter 033841 91 111 zu erreichen.

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Was bei der Kinderbetreuung zu beachten ist

08. 06. 2020

Sehr geehrte Eltern,

 

aufgrund vermehrter Nachfragen zur erweiterten Regelbetreuung, in den Einrichtungen (Kitas und Integrierte Tagesbetreuung) der Gemeinde Kloster Lehnin, möchten wir Ihnen diesbezüglich folgende Hinweise geben:

 

  • Elternauskunft:

mit dem Ziel, einen größtmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus der Beschäftigten wie der Kinder in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg während der Stufen der Wiederaufnahme zur Betreuung im Zeitraum der andauernden Corona-Pandemie zu erreichen, wurden seitens des für den Infektions- und Arbeitsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) besondere Hygienestandards und Maßnahmen des Arbeitsschutzes festgelegt.

So dürfen Kinder nur betreut werden, wenn sie:

  1. keine Krankheitssymptome der Krankheit COVID-19 aufweisen und
  2. nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und in der Familie keine Krankheitssymptome aufgetreten sind.

Diese Voraussetzungen sollen sich die Träger der Einrichtung täglich beim Bringen der Kinder schriftlich durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten bestätigen lassen.

 

Auch für unsere Erzieher/-innen ist die Umsetzung der Hygieneregeln mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Deshalb appellieren wir an Ihr Verständnis für die täglich abzugebende Erklärung zum Schutze aller in der Kita Beschäftigten und Ihrer eigenen Kinder.

 

Kitas:

Werden die Kinder persönlich von den Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten in die Einrichtung gebracht, erfolgt die tägliche Erklärung in einer Kontaktliste durch deren Unterschrift.

 

Werden die Kinder von anderen Personen wie Bruder, Großeltern pp. gebracht, ist die tägliche Erklärung* Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten unterschrieben dem „Bringer“ mitzugeben.

 

ITB´s:

Die tägliche Erklärung* durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten ist den Kindern bzw. dem „Bringer“ unterschrieben mitzugeben.

 

Die tägliche Erklärung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.  

 

 

  • Erweiterte Regelbetreuung:

 

Der Mindestumfang der eingeschränkten Regelbetreuung erstreckt sich auf 4 Stunden an mindestens einem Tag in der Woche.

Die Einrichtungen können je nach Kapazität auch eine längere Betreuungszeit als 4 Stunden/Tag und auf mehrere Tage/Woche anbieten. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Gruppengrößen entsprechend den individuellen räumlichen Bedingungen unter Einhaltung der Regelungen des Rahmenhygieneplans.

 

Für die Aufnahme in die erweiterte Regelbetreuung setzen Sie sich bitte mit Ihrer jeweiligen Einrichtung in Verbindung. Es ist hierfür, ab sofort, kein separater Antrag notwendig.

 

Sollten Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, gelten weiterhin die Regelungen seit dem 27.04.2020. Den hierfür notwendigen Antrag finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.

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Pflegeheime: was gilt für Besuche von Angehörigen?

05. 06. 2020

Bewohnerinnen und Bewohner in brandenburgischen Alten- und Pflegeheimen dürfen unter strengen Auflagen Besuch bekommen. Wichtig ist aber, das Familienangehörigen und Freunde ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit dem Pflegeheim abzustimmen.

 

Pflegeheim-Bewohner dürfen Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass: der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der

Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

 

Vor Besuch der Einrichtung sind die hauseigenen Regeln in Erfahrung zu bringen.

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Veränderte Öffnungszeiten für Kita Reckahn und ITBL

05. 06. 2020

Ab dem 08.06.2020 haben die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

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Was gilt für private Familienfeiern?

05. 06. 2020

Nach der neuen Corona-Verordnung sind in Brandenburg jetzt Zusammenkünfte und Feiern im privaten oder familiären Bereich „aus gewichtigem Anlass“ mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen zum Beispiel Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung in einem etwas größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich herausragende Bedeutung im Leben

eines Menschen haben.

 

Damit sind zum Beispiel auch private Feiern zur Kommunion, Firmung oder Konfirmation sowie Jugendweihe gemeint. Auch bei Silberne, Goldene oder Diamantene Ehejubiläen, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen jetzt wieder möglich, wenn dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

 

Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden? Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen.

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Sportstätten dürfen öffnen, aber was ist zu beachten?

05. 06. 2020

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-Eindv) beschlossen, die seit 28.05.2020 gelten, und auch Sportler betreffen.

 

Zulässig sind wieder Indoor-Sportarten ohne engen Körperkontakt. Die Pächter / Betreiber der Sportstätten können entscheiden, in welchem Umfang der Sportbetrieb wieder aufgenommen wird.

 

In der Regel sind das in Kloster Lehnin - bei verpachteten Sportstätten in den Ortsteilen - Vereine, die im Fall der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten die Kontrolle/ Überwachung der Einhaltung der Regelungen der in der jeweils aktuellen Fassung geltenden SARS-CoV-2-Eindv in Ihrem Verantwortungsbereich haben.

 

Folgendes legt die Landesregierung dazu fest:

 

Die Betreiber haben Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen:

 

-             das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten

-             der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner) stattfinden

-             es müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Umkleiden und Sanitäreinrichtungen

-             die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben werden

-             es ist ein mindestens stündliches Lüften einzuhalten

 

Die Schulsportstätten auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin bleiben derzeit noch geschlossen. Grund dafür ist, dass nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies jedoch derzeit weder zeitlich noch personell realisierbar.

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Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

04. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet.  Es werden aktuell 22 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 41 (+1).

 

Aktuell befinden sich 36 (am Vortag 54) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Seit 15.05. war die Kita „Sonnenschein“ in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. 6 Kinder und 2 Mitarbeitende wurden positiv auf Viren getestet. Alle Betroffenen befanden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung ist wieder geöffnet worden.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs waren 2 positive Fälle bekannt. Ein Bewohner befand sich in stationärer Betreuung im Brandenburger Klinikum. Weitere Abstriche wurden daraufhin veranlasst. Eine weitere Bewohnerin wurde als Covid-19 positiv gemeldet. Sie wurde im Haus isoliert untergebracht. Beide Personen sind inzwischen negativ getestet.

 

In der ambulanten Pflege der Diakonie Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid-19 infiziert.

 

Seit kurzem gehen  die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.