Bannerbild
Suche:
Newsletter:
 

Corona - Infos

Freistellung von der Rundfunkbeitragspflicht aufgrund einer behördlichen Anordnung wegen der Corona-Pandemie

Kloster Lehnin, den 01. 07. 2020

Musste eine Betriebsstätte aufgrund einer behördlichen Anordnung im Zuge der Corona-Pandemie mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate geschlossen werden, kann eine Freistellung nach Wiedereröffnung der Betriebsstätte schriftlich beim Beitragsservice unter www.rundfunkbeitrag.de beantragt werden.  
 
Grundlage für die Prüfung der Freistellungsanträge sind die entsprechenden Verordnungen der Länder und Kommunen. Diese sind öffentlich einsehbar. Nachweise sind dem Antrag daher zunächst nicht beizufügen. 
 
Die Freistellung einer Betriebsstätte ist nur dann möglich, wenn der Geschäftsbetrieb vollständig eingestellt wurde. Bei einer Teilöffnung der Betriebsstätte (beispielsweise bei Außerhausverkauf von Speisen und Getränken oder der Reduzierung der Verkaufsfläche) gilt diese als geöffnet und ist in diesem Zeitraum nicht für eine Freistellung berechtigt. 

 

Wurde der Geschäftsbetrieb hingegen vollständig eingestellt, obwohl unter bestimmten Voraussetzungen ein Weiterbetrieb möglich wäre (beispielsweise in einem Hotel, das geschlossen bleibt, obwohl es für Geschäftsreisende eigentlich öffnen dürfte), gelten die Voraussetzungen für eine Freistellung als erfüllt. Gewerblich genutzte Ferienwohnungen, die mindestens drei zusammenhängende volle Kalendermonate nicht mehr vermietet werden können, erfüllen ebenso wie Hotels und Pensionen die Voraussetzungen für eine Freistellung.  

 

Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten, haben unabhängig davon, ob sie die Voraussetzungen für eine rückwirkende Freistellung erfüllen, die Möglichkeit, mit dem Beitragsservice Zahlungserleichterungen wie eine Ratenzahlung oder eine Stundung ausstehender Beiträge zu vereinbaren.  

_____________________________________________________

Kommunen erhalten Gewerbesteuerausfälle erstattet

19. 06. 2020

Die Bundeskanzlerin hat sich mit den Regierungschefs der Länder unter anderem darauf verständigt, das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 zu verlängern. Inwieweit es zu einer Änderung der GroßveranstVerbV kommt, die mit Ausnahme von Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art, derzeit nur bis einschließlich 31. August 2020 untersagt, ist noch nicht bekannt.

 

In den Beratungen der Bundeskanzlerin mit Regierungschefs der Länder hinsichtlich des Konjunkturpaketes  wurde vereinbart, dass die Länder, die Mittel zum Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle, die hälftig vom Bund übernommen werden, an die Städte und Gemeinden weitergeben und sie zudem die andere Hälfte der Ausfälle kompensieren.

_____________________________________________________

Neue Corona-Verordnung: Nur noch wenige Einschränkungen / Abstands- und Hygieneregeln gelten weiter

Lehnin, den 15. 06. 2020

Bis auf wenige konkrete Einschränkungen ist vieles wieder erlaubt. Das Kabinett hat am Freitag dazu die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Sie tritt am heutigen Montag, 15. Juni, in Kraft und löst die bisherige Eindämmungsverordnung ab. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiterhin generell eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt weiterhin. Die Kontaktbeschränkungen fallen weg. Öffentliche und private Veranstaltungen können wieder mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Gaststätten dürfen ohne zeitliche Begrenzung geöffnet haben. Die Besuchs- und Zutrittsbeschränkungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden schrittweise gelockert: So sind nun Besuche mit bis zu zwei Personen möglich, ab dem 15. Juli entfallen die zahlenmäßigen Begrenzungen des Besuchsrechts ganz. Lediglich Clubs, Diskotheken und Dampfsaunen sind aus Infektionsschutzgründen für den Publikumsverkehr weiterhin zu schließen.

 

Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieses Abstandsgebot gilt nicht:

- für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,

- im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung,

- ab dem 25. Juni 2020 zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal in den Schulen.

 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ab Personen ab 6. Lebensjahr weiterhin erforderlich:

- in Verkaufsstellen des Einzelhandels,

- in Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseur- und Fußpflegebetriebe, Kosmetik- und Nagelstudios oder anderen Dienstleistungseinrichtungen, Dienstleistungseinrichtungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet,

- bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs (insbesondere ÖPNV, Taxen, Schülerbeförderung),

- bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Neu ist die Regelung hinsichtlich Reisebus-reisen und vergleichbaren touristischen Angeboten. Diese Klarstellung wurde ein-gefügt, da es gerade vor der beginnenden Urlaubszeit hierzu zahlreiche Fragen sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Reiseanbietern gab. Boots- und Floßausflüge im privaten Bereich fallen jedoch nicht unter den Begriff „Schiffsaus-flüge“.

 

Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind:

- Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, mit denen sie kommunizieren,

- Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.

- Beschäftigte in Verkaufsstellen und Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn an ihrem Arbeitsplatz die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird,

- das Fahrpersonal im öffentlichen Personenverkehr während der Fahrt.

 

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen entfallen. Das bedeutet, dass sich Freunde, Verwandte und Bekannte wieder treffen können, ohne eine bestimmte Obergrenze einhalten zu müssen. Private Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich können also wieder ohne gewichtigen Anlass – wie zuletzt mit der Eindämmungsordnung geregelt – stattfinden. Aber: Alle müssen die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Das bedeutet: Wenn Verwandte oder Freunde zu Besuch kommen, sollten Umarmungen und Begrüßungsküsschen weiter tabu sein.

 

Die Obergrenze der Teilnehmenden wird für Veranstaltungen auf bis zu 1.000 zeitgleich Anwesenden erlaubt. Veranstalter müssen auf der Grundlage eines Hygienekonzepts bei Veranstaltungen und Versammlungen, die unter freiem Himmel stattfinden, die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen sowie den Zutritt und Aufenthalt der Teilnehmenden steuern und beschränken. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Veranstalterinnen und Veranstalter aufgrund des vergleichsweise höheren Infektionsrisikos zusätzlich für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sorgen sowie die Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. Teilnehmende müssen bei Versammlungen und Veranstaltungen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, es wird aber allgemein empfohlen.

 

Gaststätten, Kneipen, Bars und vergleichbare Einrichtungen können wieder ohne zeitliche Einschränkungen für ihre Gäste öffnen. Aber auch sie müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sowie den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen.

 

Betreiberinnen und Betreiber von Hotels, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie alle Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten haben die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherzustellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie zum Beispiel Frühstücks- und Essensräumen, Aufenthaltsbereichen oder Spielzimmern müssen sie außerdem den regelmäßigen Aus-tausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen.

 

Sport in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist grundsätzlich erlaubt. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage von Hygienekonzepten die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Außerdem müssen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen erfolgen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten. Beim Sport in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt und müssen Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In allen Fällen muss die Sportausübung kontaktfrei erfolgen (ausgenommen sind die Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt, zum Beispiel Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts sowie Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht). Dies gilt nicht für den Schulbetrieb. Das bedeutet, dass im Amateurbereich Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Hand-ball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich sind, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb (zum Beispiel Punkt- und Pokalspiele).

 

Der Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- und Olympiastützpunkten, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, kann durchgeführt werden.

Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder, Freibäder und sonstige Badeanlagen dürfen ebenfalls alle wieder öffnen. Hier gelten die gleichen Anforderungen wie für die Sportanlagen.

 

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner in solchen Einrichtungen können nun täglich durch bis zu zwei Personen besucht werden (bislang war das nur bis zu einer Person möglich). Aber: Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen.

 

Regelungen zur Kindertagesbetreuung sind im Unterschied zur bisherigen Eindämmungsverordnung in der neuen Umgangsverordnung nicht mehr enthalten. Die Kitas wurden seit 15. Juni in den Regelbetrieb übernommen. Das Gesundheitsministerium hat den „Rahmenhygieneplan Kitas“ entsprechend überarbeitet und angepasst. Die Regelungen zu den Schulen in der neuen Umgangsverordnung gelten bis einschließlich 24. Juni 2020. Das bedeutet: mit Beginn der Sommerferien gilt der Paragraf zu den „Schulen“ nicht mehr. Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb wiederaufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.

_____________________________________________________

Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

12. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

Sehr geehrte Eltern,

 

die Landesregierung plant, die Beschränkungen für die Kindertagesstätten und Integrierte Tagesbetreu-ungen wieder aufzuheben. Die sogenannte Notbetreuung und der eingeschränkte Regelbetrieb sollen der Vergangenheit angehören und die Kinderbetreuungs-Einrichtungen ab 15.06.2020 wieder zum Normalbe-trieb übergehen.

 

Unsere Gemeinde ist darauf vorbereitet, dass Ihre Kinder entsprechend der bestehenden vertraglichen Regelungen bei uns wieder zu den bekannten Öffnungszeiten betreut werden können. Somit dürfte wie-der ein großer Schritt in Richtung Normalität für alle möglich sein.

 

Sofern Fragen bestehen, kontaktieren Sie uns bitte per Tel. 0 33 82/73 07 13 oder E-Mail:   .

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

_____________________________________________________

Coronabilanz von PM: derzeit keine Neuinfizierten

10. 06. 2020

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42.

 

Aktuell befinden sich 19 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises steht von Montag bis Samstag für Fragen zur Verfügung.

_____________________________________________________

PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

09. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42. Aktuell befinden sich 26 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 4 (am Vortag 4).

 

Für Fragen rund um Corona ist das "Corona-Telefon" des Landkreises montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 14 unter 033841 91 111 zu erreichen.

_____________________________________________________

Was bei der Kinderbetreuung zu beachten ist

08. 06. 2020

Sehr geehrte Eltern,

 

aufgrund vermehrter Nachfragen zur erweiterten Regelbetreuung, in den Einrichtungen (Kitas und Integrierte Tagesbetreuung) der Gemeinde Kloster Lehnin, möchten wir Ihnen diesbezüglich folgende Hinweise geben:

 

  • Elternauskunft:

mit dem Ziel, einen größtmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus der Beschäftigten wie der Kinder in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg während der Stufen der Wiederaufnahme zur Betreuung im Zeitraum der andauernden Corona-Pandemie zu erreichen, wurden seitens des für den Infektions- und Arbeitsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) besondere Hygienestandards und Maßnahmen des Arbeitsschutzes festgelegt.

So dürfen Kinder nur betreut werden, wenn sie:

  1. keine Krankheitssymptome der Krankheit COVID-19 aufweisen und
  2. nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und in der Familie keine Krankheitssymptome aufgetreten sind.

Diese Voraussetzungen sollen sich die Träger der Einrichtung täglich beim Bringen der Kinder schriftlich durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten bestätigen lassen.

 

Auch für unsere Erzieher/-innen ist die Umsetzung der Hygieneregeln mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Deshalb appellieren wir an Ihr Verständnis für die täglich abzugebende Erklärung zum Schutze aller in der Kita Beschäftigten und Ihrer eigenen Kinder.

 

Kitas:

Werden die Kinder persönlich von den Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten in die Einrichtung gebracht, erfolgt die tägliche Erklärung in einer Kontaktliste durch deren Unterschrift.

 

Werden die Kinder von anderen Personen wie Bruder, Großeltern pp. gebracht, ist die tägliche Erklärung* Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten unterschrieben dem „Bringer“ mitzugeben.

 

ITB´s:

Die tägliche Erklärung* durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten ist den Kindern bzw. dem „Bringer“ unterschrieben mitzugeben.

 

Die tägliche Erklärung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.  

 

 

  • Erweiterte Regelbetreuung:

 

Der Mindestumfang der eingeschränkten Regelbetreuung erstreckt sich auf 4 Stunden an mindestens einem Tag in der Woche.

Die Einrichtungen können je nach Kapazität auch eine längere Betreuungszeit als 4 Stunden/Tag und auf mehrere Tage/Woche anbieten. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Gruppengrößen entsprechend den individuellen räumlichen Bedingungen unter Einhaltung der Regelungen des Rahmenhygieneplans.

 

Für die Aufnahme in die erweiterte Regelbetreuung setzen Sie sich bitte mit Ihrer jeweiligen Einrichtung in Verbindung. Es ist hierfür, ab sofort, kein separater Antrag notwendig.

 

Sollten Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, gelten weiterhin die Regelungen seit dem 27.04.2020. Den hierfür notwendigen Antrag finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.

_____________________________________________________

Pflegeheime: was gilt für Besuche von Angehörigen?

05. 06. 2020

Bewohnerinnen und Bewohner in brandenburgischen Alten- und Pflegeheimen dürfen unter strengen Auflagen Besuch bekommen. Wichtig ist aber, das Familienangehörigen und Freunde ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit dem Pflegeheim abzustimmen.

 

Pflegeheim-Bewohner dürfen Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass: der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der

Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

 

Vor Besuch der Einrichtung sind die hauseigenen Regeln in Erfahrung zu bringen.

_____________________________________________________

Veränderte Öffnungszeiten für Kita Reckahn und ITBL

05. 06. 2020

Ab dem 08.06.2020 haben die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

_____________________________________________________

Was gilt für private Familienfeiern?

05. 06. 2020

Nach der neuen Corona-Verordnung sind in Brandenburg jetzt Zusammenkünfte und Feiern im privaten oder familiären Bereich „aus gewichtigem Anlass“ mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen zum Beispiel Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung in einem etwas größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich herausragende Bedeutung im Leben

eines Menschen haben.

 

Damit sind zum Beispiel auch private Feiern zur Kommunion, Firmung oder Konfirmation sowie Jugendweihe gemeint. Auch bei Silberne, Goldene oder Diamantene Ehejubiläen, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen jetzt wieder möglich, wenn dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

 

Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden? Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen.

_____________________________________________________

Sportstätten dürfen öffnen, aber was ist zu beachten?

05. 06. 2020

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-Eindv) beschlossen, die seit 28.05.2020 gelten, und auch Sportler betreffen.

 

Zulässig sind wieder Indoor-Sportarten ohne engen Körperkontakt. Die Pächter / Betreiber der Sportstätten können entscheiden, in welchem Umfang der Sportbetrieb wieder aufgenommen wird.

 

In der Regel sind das in Kloster Lehnin - bei verpachteten Sportstätten in den Ortsteilen - Vereine, die im Fall der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten die Kontrolle/ Überwachung der Einhaltung der Regelungen der in der jeweils aktuellen Fassung geltenden SARS-CoV-2-Eindv in Ihrem Verantwortungsbereich haben.

 

Folgendes legt die Landesregierung dazu fest:

 

Die Betreiber haben Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen:

 

-             das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten

-             der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner) stattfinden

-             es müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Umkleiden und Sanitäreinrichtungen

-             die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben werden

-             es ist ein mindestens stündliches Lüften einzuhalten

 

Die Schulsportstätten auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin bleiben derzeit noch geschlossen. Grund dafür ist, dass nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies jedoch derzeit weder zeitlich noch personell realisierbar.

_____________________________________________________

Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

04. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet.  Es werden aktuell 22 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 41 (+1).

 

Aktuell befinden sich 36 (am Vortag 54) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Seit 15.05. war die Kita „Sonnenschein“ in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. 6 Kinder und 2 Mitarbeitende wurden positiv auf Viren getestet. Alle Betroffenen befanden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung ist wieder geöffnet worden.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs waren 2 positive Fälle bekannt. Ein Bewohner befand sich in stationärer Betreuung im Brandenburger Klinikum. Weitere Abstriche wurden daraufhin veranlasst. Eine weitere Bewohnerin wurde als Covid-19 positiv gemeldet. Sie wurde im Haus isoliert untergebracht. Beide Personen sind inzwischen negativ getestet.

 

In der ambulanten Pflege der Diakonie Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid-19 infiziert.

 

Seit kurzem gehen  die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.

 

An Grund- und weiterführenden Schulen gilt:

Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens

zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote an

den Grundschulen und der Sekundarstufe I werden fortgeführt

• für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch

Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder

• die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen

Umfeld besser geschützt werden oder

• im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

_____________________________________________________

Nach Corona-Schließung: Einrichtung wieder in Betrieb

03. 06. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Nach Corona-Schließung: Einrichtung wieder in Betrieb

Die Kita "Sonnenschein" in Reckahn hat wieder die erweiterte Notbetreuung aufgenommen. Die Einrichtung musste vorübergehend schließen, weil sich zunächst eine Erzieherin und später eine weitere Kollegin sowie Kinder mit dem Virus ansteckten. Bürgermeister Uwe Brückner erkundigte sich heute vor Ort von der Situation und sprach beste Genesungswünsche aus. Die Arbeit läuft wieder normal. Etwa ein Drittel der Kinder waren heute zur Betreuung in der Kita.

 

„Wenn Menschen an Corona erkranken ist das nicht schön. Wir arbeiten ständig daran, die Hygienepläne und Verhaltensregeln umzusetzen, so dass die Ansteckungsgefahr minimiert wird. Ganz auszuschließen ist sie aber nie, weil sich einige Kollegen auch im häuslichen Umfeld ansteckten. Gegenseitige Schuldzuweisungen und die Verbreitung von Unwahrheiten bringen nichts. Eine solche Krise ist nur durch ein Miteinander zu meistern und in letzter Zeit haben wir viel Zuspruch für unser Rathaus- und Erzieherteam erfahren. Vielen Dank dafür.“

 

Ebenfalls wieder zurück ist die Schulklasse 5b der Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf, die wegen einer coronaerkrankten Mitschülerin mit ihrer Klassenlehrerin vorübergehend vom Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne geschickt wurde.

_____________________________________________________

Coronabilanz PM

03. 06. 2020

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 551 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Kloster Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40.

 

Aktuell befinden sich 54 (am Vortag 54) Personen aus Potsdam-Mittelmark in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.152 (am Vortag 3.143).

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 13 (am Vortag 17).

 

Unter der Telefonnummer 0331 / 8665050 informiert die Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" - und hat zusätzlich eine Infoseite im Internet unter www.corona.brandenburg.de eingerichtet.

 

Im Landkreis besteht eine Corona-Hotline unter der Telefonnummer 033841-91 111. Diese ist täglich in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr - auch am Wochenende - zu erreichen.

_____________________________________________________

Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung,  der Großveranstaltungsverbotsverordnung und der Quarantäneverordnung 

30. 05. 2020

Die Landesregierung hat mit Wirkung vom 28.05.2020 die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Der Ministerpräsident weist darauf hin, dass es dennoch dabei bleibt: „Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“ Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit und die Pflicht, eine Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tragen,  besteht weiterhin.

 

Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nachhilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

 

Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können öffnen. Bei den Bädern sowie an ausgewiesenen Badegewässern ist ein Betrieb mit Auflagen gestattet. Bei allen Badeeinrichtungen, die gewerblich betrieben werden und somit Zutrittsregelungen unterliegen, müssen die Betreiber auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten. Ferner ist die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten sicherzustellen. Es sind die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung zu erheben und die erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchzuführen. Sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräume, WC-Anlagen sind nur unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu nutzen.

Die Nutzung ausgewiesener Badestellen ist unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt.

 

Es sind wieder Versammlungen und Veranstaltungen (z. B. Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

 

Die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten ist aufgehoben.

 

Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, z. B. Hochzeitsfeiern, können mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden. Geburtstage fallen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in einem kleineren Kreis von (zugleich) bis zu zehn Personen  erlaubt.

Feste an Schulen zu besonderen Anlässen sind unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien.

 

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen ist wieder möglich.

 

Für den Sportbetrieb gilt grundsätzlich, dass öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios wieder öffnen dürfen. Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen. Indoor-Spielplätze bleiben geschlossen.

 

Die Sporthallen der Gemeinde Kloster Lehnin bleiben zunächst geschlossen. Die betroffenen Vereine werden in der nächsten Woche durch die Verwaltung kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Es dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Soweit ein Kundenkontakt stattfindet, gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

_____________________________________________________

Verbesserte Kitabetreuung ab 02.06.2020 in Kloster Lehnin

29. 05. 2020

Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV) des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 27.05.2020 besteht nunmehr die rechtliche Möglichkeit, neben der Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in definierten systemrelevanten Berufen tätig sind, eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ einzurichten. Mit der Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 wurde die Entscheidung zur praktischen Umsetzung den Gemeinden übertragen.

 

Der Gesetzgeber versteht unter einer „eingeschränkten Regelbetreuung“, dass Kinder, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben, nun mindestens vier Stunden an einem Tag in der Woche betreut werden sollen. Diese Aufnahme von weiteren Kindern führt zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos. Insofern wird empfohlen, weiterhin zu prüfen, ob eine Betreuung im privaten Umfeld möglich ist.

 

Unabhängig davon beabsichtigt die Gemeinde Kloster Lehnin ab dem 02.06.2020 neben der bisherigen Notbetreuung für alle bisher nicht betreuten Kinder ein über den Mindestanspruch (4 Stunden an einem Tag der Woche) hinausgehendes Betreuungsangebot zu unterbreiten. Dabei ist ein von der Landesregierung vorgegebener Rahmenhygieneplan einzuhalten. Es sind feste Betreuungsgruppen zu bilden, die sich in definierten Räumen aufhalten.

 

Die Erhöhung der Anzahl der zu betreuenden Kinder stellt alle kommunalen Einrichtungen vor besondere personelle und räumliche Herausforderungen. Einen Übergang zu einem vollständigen Regelbetrieb lassen diese Rahmenbedingungen noch nicht zu.

 

Diese Ausweitung des Betreuungsumfanges erfordert eine Beschränkung der Öffnungszeiten der Einrichtungen und ggf. der jeweiligen Betreuungszeiten. Ab dem 02.06. 2020 haben die Kitas in Damsdorf von 6:00 bis 17:00 Uhr und Lehnin von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr sowie die Kitas in Göhlsdorf, Grebs und Netzen von 07:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin nimmt ab 02.06.2020 zunächst wieder die Notbetreuung im bisherigen Umfang auf.

 

In der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin bleiben die Öffnungszeiten unverändert, in der ITB Damsdorf sind die neuen Öffnungszeiten von 6:30 bis 16 Uhr.

Neu ist auch, dass eine Elternauskunft, die auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden kann, täglich ausgefüllt und in der Einrichtung abgegeben werden muss. 

 

Diese Entscheidungen sollen es ermöglichen, dass für alle Kinder wieder ein wenig „Alltagsnormalität“ eintritt. Gleichzeitig wird damit die Hoffnung verbunden, dass sich dadurch auch die Situation für die überwiegende Anzahl der Eltern verbessert.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin bittet um Verständnis für diese Maßnahmen, die unter den aktuellen rechtlichen Gegebenheiten und in Abwägung aller Umstände gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungs-Leitungen getroffen worden sind.

_____________________________________________________

Überraschungstüten für Kinder, die sich in Quarantäne befinden

29. 05. 2020

Für  die Gemeinde hat sich jetzt eine private „Nachbarschaftshilfe Kloster Lehnin“ gegründet, die mit den Landfrauen aus Krahne und Reckahn Familien unterstützt, die sich wegen dem Coronavirus in Quarantäne befinden. In Kloster Lehnin sind derzeit mehrere davon betroffen. An dieser Stelle allen beste Genesungswünsche!

 

U. a. wird Hilfe beim Hund ausführen, einkaufen oder Postweg bringen angeboten.    

 

In einer ersten Aktion haben die Landfrauen und die Nachbarschaftshilfe Überraschungstüten an die Betroffenen verteilt, um wie Petra Müller von den Landfrauen sagt, den Kindern die Wartezeit zu verkürzen, bis die Kita Reckahn wieder am 02.06. öffnet. Die Initiatoren bedanken sich bei den Spendern Brandenburger Bank, Apotheke in Golzow und Thalia.

 

Wer auch Hilfe benötigt, kann sich bei Sandra Leute per E-Mail   oder Tel. 0160- 756 76 56 melden.

 

Vielen Dank allen, die helfen und bleiben Sie gesund!

_____________________________________________________

Coronabilanz PM: 12 MA in Stahnsdorfer Postverteilzentrum positiv getestet

28. 05. 2020

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 541 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 53 (Vortag 54) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40, davon zwei in Kloster Lehnin. Durch intensive Recherche stellte sich laut Landkreis heraus, dass 2 Verstorbene nicht an Covid-19 erkrankt waren und fehlerhaft als Covid-19-Fälle erfasst wurden. Aktuell befinden sich 126 (am Vortag 125) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 23 (am Vortag 26).

 

Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind aktuell 12 Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet worden, 5 von ihnen sind aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Alle positiven Fälle zeigen keine Symptome. Auf freiwilliger Basis hatte die Betriebsärztin den Mitarbeitenden der Nachtschicht angeboten, sich abstreichen zu lassen. 58 von ihnen wurden bereits am 25.5. abgestrichen, weitere 26 am 26.05. Die Testergebnisse liegen inzwischen alle vor. 72 der 84 getesteten Personen sind negativ. Das Gesundheitsamt steht mit dem Unternehmen und der Betriebsärztin zu den weiteren Schritten in engem Austausch. Weitere Mitarbeitende des Unternehmens können sich freiwillig testen lassen. Eine generelle Anordnung gibt es dafür nicht.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn (Gemeinde Kloster Lehnin) von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen. In dem Zusammenhang steht auch der positive Covid-19 Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Seniorenpflegeeinrichtungen „Haus am Zernsee“ und „Blütentraum“

 

In der Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“ waren insgesamt 36 Bewohner und 16 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Inzwischen sind 24 Heimbewohner und 14 Mitarbeiter wieder als genesen gemeldet. Leider verstarben seit Beginn der Infektionen 11 Bewohnende im Heim.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen. In der ambulanten Pflege der Diakonie in Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid 19 infiziert.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen

 

Weitere Infos zum Thema am "Corona-Telefon" des Landkreises unter 033841 91 111.

_____________________________________________________

Zeitungsinterview zu Coronafall in Kita Reckahn

27. 05. 2020

Bürgermeister Uwe Brückner gibt folgendes Statement ab: 

 

"Eltern aus Krahne und Reckahn haben zu den Abläufen im Zusammenhang mit den Coronafällen in der Kita Reckahn Fragen. Ich bin gebeten worden, die Antworten der Verwaltung öffentlich zu machen. Im Sinne einer transparenten Politik mache ich das gerne.

 

Ihre Verwaltung nimmt Ihre Sorgen und Ängste sehr ernst und hat Verständnis dafür! Deshalb habe ich einem sehr aktivem Elternteil aus Krahne einen Vorschlag für ein Gespräch übermittelt. Ich hoffe, dass wir dieses bald -nach der Quarantänezeit, die hoffentlich alle Betroffenen unbeschadet überstehen- durchführen können.

 

Eine Zeitung fragte aus diesem Grund gestern ebenfalls zu diesem Thema an. Die Fragen und meine Antworten dazu, finden Sie nachfolgend. Lassen sie uns gemeinsam die Coronakrise erfolgreich meistern."

 

 

1.Warum wurden nach Ausbruch des Virus in der Kita Reckahn nicht alle Angehörigen und Eltern sofort und unverzüglich informiert?

 

Ihre Zeitung zitierte in dem Artikel „Zoff um Corona-Fälle: Kritik am Krisen-Management entbrannt„ am 22.05.2020 den Leiter des Katastrophenstabes und Vize-Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Herrn Stein, „Fehler können passieren, doch dem Kloster Lehniner Bürgermeister ist kein Vorwurf zu machen. Sollte es zu Ansteckungen kommen, ist immer das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens.“.

Dem entsprechend legte das fachlich zuständige Gesundheitsamt nach einer eigenen Lagebeurteilung die Folgemaßnahmen nach der Ansteckung einer Mitarbeiterin mit dem Coronavirus fest, leitete die erforderlichen personenbezogenen Maßnahmen zum Schutz ein und nahm die notwendigen Unterrichtungen vor.

Die Einzelheiten des Vorgehens können Sie der Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 16.05.2020 unter der Überschrift „Zum aktuellen Informationsgeschehen im Landkreis“ entnehmen.

Zur Arbeitserleichterung füge ich die entsprechende Textpassage in Auszügen bei:

„Seit dem 15.05.2020 ist … die Kita Sonnenschein in Reckahn betroffen, in der eine Mitarbeiterin positiv … getestet worden ist. In der Folge sind 5 Kinder sowie 2 Erwachsene in häusliche Quarantäne gesetzt worden. Die Kita wird in Absprache mit der Kommune geschlossen bleiben. Nach Desinfektion der gesamten Einrichtung kann die Kommune die Einrichtung wieder nutzen.

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder als auch für die Erzieherinnen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern wird die Quarantäne für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.“

 

 

2.Wann wurden Sie selbst über den Ausbruch in der Kita informiert und von wem?

 

Am späten Nachmittag des 15.05.2020 ging die Information bei mir ein.

 

 

3.Wie sind die lückenhaften Meldelisten an das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht zu erklären? (Einzelne Kinder, die mit infizierten Kindern Kontakt hatten, wurden nicht als Kontakte registriert und nicht getestet).

 

Aus hiesiger Sicht gibt es keine lückenhaften Meldelisten. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess, in dem aufgrund von neuen Lageerkenntnissen (z. B. weitere Krankheitsfälle) Informationen durch die Gemeinde übermittelt oder vom Gesundheitsamt abgefordert werden.

 

 

4. Warum mussten die Erzieherinnen die Kita selber desinfizieren und warum wurde keine professionelle Reinigung der Kita in Auftrag gegeben? War das eine freiwillige Leistung der Erzieherinnen oder wurden sie angewiesen und sind sie dafür qualifiziert? Wenn ja, wodurch?

 

Hierzu führte die zuständige Fachbereichsleiterin bereits in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 19.05.2020 im Beisein eines Redakteurs Ihrer Zeitung aus. Die Kita Reckahn wird generell durch der Kita Reckahn zugeordnetes technisches Personal gereinigt.

Bei der Desinfizierung unterstützten zwei Erzieher/innen. Die Abstimmung der Maßnahmen erfolgte vor Ort in Umsetzung des bestehenden Hygieneplans. Eine dienstliche Anweisung gab es nicht.

 

 

5.Warum wurde am Folgetag nach dem Ausbruch die Kita wiedereröffnet?

 

Siehe Antwort zu Frage 1.

Die Information über den Coronafall erfolgte am 15.05.2020. Die Kita ist am 18.05.2020 desinfiziert und am 19.05.2020 -nach der Durchführung der durch das Gesundheitsamt empfohlenen Maßnahmen- wieder in Betrieb genommen worden.

 

 

6.Wann wusste die Verwaltung (außer Ihnen) vom positiven Testergebnis Ihrer angestellten Erzieherin? Warum war eine Mitteilung an die betroffenen Familien nicht zwingend erforderlich, als die Erzieherin mit Krankheitssymptomen bereits die Teststelle aufsuchte?

 

Siehe Antwort zu Frage 2.

Die Information über das Testergebnis ist von mir unverzüglich an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet worden.

Wie bereits ausgeführt, ist das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens. Dieses legt unter fachlichen Aspekten fest, wer, wann und durch wen unterrichtet werden soll.

Unabhängig davon war hier nicht bekannt, dass ein Test erfolgte.

 

 

7.Wie viele Personen aus Krahne und Reckahn inkl. ihrer Anverwandten stehen aktuell unter Quarantäne? Wie viele waren es insgesamt – incl. der wieder aus der Quarantäne entlassenen.

 

Eine ortsteilbezogene Statistik liegt der Gemeinde nicht vor.

 

 

8.Warum hat das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht nur eine Gruppe unter Quarantäne gestellt, die andren Kinder jedoch nicht? Warum wurden die Eltern dieser Kinder dann erst einige Tage später informiert? Und warum dann überhaupt noch?

 

Es verbietet sich, dass eine unzuständige Behörde eine Bewertung der von einer Fachbehörde getroffenen Maßnahmen vornimmt.

 

 

9.Warum wurde seitens der Gemeinde Kloster Lehnin nach Ausbruch der Pandemie im März 2020 kein Hilfs- und/oder Infonetzwerk für Betroffene gegründet?

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin ist ein privates Hilfsnetzwerk aktiv. Es wird bei Bedarf von der Gemeinde unterstützt. Unabhängig davon verfügen beide Ortsteile über intakte soziale Strukturen, sodass die erforderliche Hilfe in fast allen Fällen unmittelbar vor Ort organisiert wird. Unterstützungsersuchen können an die Gemeindeverwaltung und auch an die Ortsvorsteher gerichtet werden.

Ferner betrieb die Gemeinde zeitweise eine spezielle Hotline. Die Erreichbarkeiten der Verwaltung (via E-Mail oder telefonisch) sind in der Krisensituation verstärkt auf verschiedenen Wegen kommuniziert worden. Darüber hinaus ist u. a. der Sachbereich Kitawesen personell verstärkt worden und ist in der Regel über die üblichen Öffnungszeiten hinaus ansprechbar.

 

 

10.Warum erfahren die Eltern nur über die Internetseite der Gemeinde Kloster Lehnin/Pressemeldung LK PM, dass Tests/ Abstriche empfohlen wurden? (Betroffenen Eltern hatten zu keiner Zeit, von einer Empfehlung Kenntnis. Eltern haben sich selber unter schwierigen Bedingungen um einen Test gekümmert. Nach unseren Informationen wurde nur durch diese Eigeninitiative eine ganze Reihe von Infektionen entdeckt.)

 

Die Testungen empfiehlt das Gesundheitsamt bzw. der Haus- oder Kinderarzt auf der Basis von fachlichen Kriterien des Robert-Koch-Institutes.

 

 

11.Wie sind Ihre Pläne für die Öffnung der Kita und wann soll geöffnet werden und unter welchen Umständen?

 

Die Kita ist bereits desinfiziert und könnte frühestens nach dem Ende der verordneten Quarantäne am 02.06.2020 wieder öffnen.

 

 

12.Wie viele Kita-Erzieherinnen, technisches Personal und Kinder waren und sind infiziert und werden alle Erzieher jetzt in regelmäßigen Abständen getestet?

 

Gemäß der Presseerklärung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 sind sechs Kinder und zwei Mitarbeitende (Erzieherin/technische Kraft) infiziert.

 

 

13.Was können Sie und Ihre Verwaltung in Zukunft unternehmen um die Infektion zu verhindern/ zu unterbrechen?

 

Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Krise und erfordert die Mitwirkung aller Menschen. Eine Verwaltung ist dabei ein Teil in dem Prozess. Weitere Infizierungen können nicht mit einer 100 %-igen Sicherheit verhindert werden. Die von der Gemeinde bereits getroffenen Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen und ggf. auf neue Situationen anzupassen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Strategie des Landes.

 

 

14.Müssen Eltern der Gemeinde Kloster Lehnin bzw. der Kita eine Bescheinigung künftig vorlegen, bevor ehemals positiv getestete Kinder die Einrichtung wieder besuchen können?

 

Im Betreuungsvertrag geregelt ist: „Bei Wiederaufnahme nach ansteckenden Krankheiten in die Kindereinrichtung muss ein ärztlicher Attest bescheinigen, dass gegen die Rückkehr des Kindes in die Kita keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.“

 

 

15.Wie bewerten Sie im Angesicht der Krise die Arbeit a.) Ihrer Verwaltung b.) des Gesundheitsamt des Landkreises PM und wurden aus Ihrer Sicht Fehler gemacht? Wenn ja, wo?

 

zu a)

Die Bewältigung der Coronakrise stellt für alle Verwaltungen eine große Herausforderung dar und bringt auch einen Erkenntnisgewinn. Die gemeindlichen Konzepte gingen bisher grundsätzlich auf. Eine Gesamtbetrachtung der krisenbedingten Arbeit wird noch erfolgen. Diese wird die Abläufe in der Kita Reckahn mit einschließen.

 

zu b)

Siehe Antwort zu Frage 8.

_____________________________________________________

Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus weiter gelockert

26. 05. 2020

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt einen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten Infektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“

 

Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nach-hilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht. Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni.

 

Die Neuerungen im Einzelnen:

Ab Donnerstag, 28. Mai:

- Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

- Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.

- Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.

- Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.

- Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich

- Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben je-doch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.

- Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;

- Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.

Ab Samstag, 13. Juni

- Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trockensaunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen.

 

Gewerbe ab Donnerstag, 28. Mai:

- Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Ab Samstag, 6. Juni:

Können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

_____________________________________________________

Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert

26. 05. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 534 (+6 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von

Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 55 (Vortag 55) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 120 (am Vortag 114) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser

Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 22 (am Vortag 18).

 

Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind 5 Mitarbeitende an Covid-19 erkrankt. Beginnend mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag wurde allen Mitarbeitenden die Möglichkeit eingeräumt sich testen zu lassen. Pro Schicht arbeiten im Postverteilerzentrum ca. 100 Personen, insgesamt etwa 340 Mitarbeitende. Das Gesundheitszentrum steht mit dem Unternehmen zu den weiteren Schritten im engen Austausch.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.

 

Auch im Lehniner Rathaus und in der Grundschule "Am Fenn" ist ein Coronafall aufgetreten. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen.

 

 Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage und wo wird abgestrichen?

 

Haus- und Kinderärzte können den Test machen. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das

Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage

bis die Testergebnisse vorliegen. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der

epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

 

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den

14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von

Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem

laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-

Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist

oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen

 

Weitere Infos zum mittelmärkischen Corona-Geschehen unter 033841 91 111.

_____________________________________________________

Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert

25. 05. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert

Eine Mitarbeiterin aus der Gemeindeverwaltung Kloster Lehnin ist positiv auf das Coranavirus getestet worden. Durch das zuständige Gesundheitsamt von Potsdam-Mittelmark ist bis zum 01.06.2020 eine häusliche Quarantäne geordnet worden. Die Kollegin steht in enger familiärer Beziehung zu anderen bereits bestätigten Coronafällen.

 

Eine weitere Kollegin, die eng mit der Infizierten zusammenarbeitet, ist vorsorglich ebenfalls auf das Virus getestet worden. Zum Glück war der Befund negativ. Dennoch ordnet auch hier das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne an.

 

Wie bereits öffentlich informiert, hat das Gesundheitsamt nach mehreren bestätigten Coronafällen unter Mitarbeiterinnen und Kindern die Schließung der Kita „Sonnenschein“ im Kloster Lehniner Ortsteil Reckahn angeordnet. Aus heutiger Sicht könnte die Einrichtung ab dem 02.06.2020 wieder die Notbetreuung aufnehmen.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Der Betrieb des Rathauses in Lehnin und des eingeschränkten Besucherverkehres bleiben im bisherigen Umfang bestehen. Die Gemeinde wünscht allen Betroffenen eine baldige Genesung ohne bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen.“

 

Gerüchte, wonach der Ortsvorsteher oder der Bürgermeister alle Reckahner / Krahner aufgerufen haben soll, sich auf Covid-19 testen zu lassen, stimmen nicht! Dennoch sollte jede Person, die Krankheitssymptome aufweist, einen Arzt aufsuchen oder sich mit dem Gesundheitsamt austauschen, welche Maßnahmen zweckmäßig sind, um Klarheit zu erhalten.

_____________________________________________________

Coronafall jetzt auch im Seniorenheim Grebs

23. 05. 2020
Vorschaubild zur Meldung: Coronafall jetzt auch im Seniorenheim Grebs

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 521 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 56 (Vortag 56) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41.  Aktuell befinden sich 101 (am Vortag 107) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind drei Mitarbeiterinnen (+ 1 seit 21.05.2020) positiv auf Coronaviren getestet worden und vier Kinder. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.  In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.   In diesem Zusammenhang steht auch der Covid-19 positive Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden. Es liegen derzeit erste (negative) Labortests vor.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Ein weiterer positiver Covid-19-Fall wurde im Seniorenzentrum in Grebs gemeldet. Betroffen ist ein Heimbewohner. Das Gesundheitsamt legt derzeit mit der Heimleitung alle weiteren Schritte fest.  

 

Seit 15. Mai 2020 kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. WC dürfen in Trainingsstätten benutzt werden, Duschen bleiben geschlossen.

 

Seit dem 15. Mai 2020 können Gaststätten in der Zeit von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafés, wenn die jeweilige Betreiberin oder Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt. Ebenso können seit dem 15. Mai 2020 Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben.

 

Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen wieder möglich, wenn in der Einrichtung kein aktives Infektionsgeschehen besteht.

 

Durch eine Änderung der Eindämmungsverordnung sollen ab dem 25. Mai 2020 Kinder in einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ in den Einrichtungen wieder betreut werden können. Eine Regelung hat die Landesregierung am 19.05.2020 getroffen und im Gesetz- und Verordnungsblatt am 20.05. veröffentlicht. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis die Kindertagespflegestellen heute über die ab dem 25.05. geltenden Regelungen unterrichtet; dort werden die Einschränkungen ab Montag wieder aufgehoben. Mit den Gemeinden und Ämtern wird Anfang kommender Woche über die Details der „eingeschränkten Regelbetreuung“ im Landkreis gemeinsam beraten.

 

Die Eindämmungsverordnung gilt bis einschließlich 5. Juni 2020.

https://kkm.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/2020-05-08_Corona_Verordnung_ES.3888187.pdf

 

Wer gegen die Hygienevorschriften verstößt, muss mit Strafen rechnen. Den Bußgeld-Katalog finden sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/_Bussgeldkatalog_Amtsblatt._18S_aus_BUD__08.05.__20.49_Uhr.pdf

 

Weitere Fragen können an das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 täglich von 9 bis 15 Uhr gestellt werden.

_____________________________________________________

Dürfen Sportler auf dem Vereinsgelände duschen?

22. 05. 2020

Unsere Gemeinde erreichten Anfragen von Sportlern, ob u.a. die Duschen und die Toiletten auf den Vereinsgeländen schon genutzt werden können. Wir haben da volles Verständnis für Euer Anliegen aber die Gesundheit der Vereinssportler steht nach wie vor im Vordergrund!

 

Mit Stand von heute gilt immer noch § 6 Abs. 1 Satz 2 i.V.m.§ 6 Abs. 2 der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 08.05.

 

Danach ist Sport unter freiem Himmel nur mit Nutzung der WC-Anlage gestattet. Andere Sanitäranlagen sind geschlossen zu lassen!

_____________________________________________________

Aktueller Stand bei Corona-Fällen in Kita Reckahn und GS Damsdorf

21. 05. 2020

Vorschaubild zur Meldung: Aktueller Stand bei Corona-Fällen in Kita Reckahn und GS Damsdorf

Nachdem in der Kita Sonnenschein in Reckahn eine Mitarbeiterin positiv auf Covid-19-Viren getestet worden ist, sind in der Folge zunächst acht Kinder sowie vier Erwachsene vom Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne gesetzt worden.

 

Ein Abstrich für alle betroffenen Kita-Kinder wurde durch das Gesundheitsamt empfohlen. In der Folge sind nunmehr vier Kinder der Kita – sowie eine weitere Mitarbeiterin - positiv getestet worden. In Absprache mit der Kommune muss die Einrichtung vorerst geschlossen bleiben.

 

In diesem Zusammenhang steht auch der Covid-19 positive Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden. Es liegen derzeit erste (negative) Labortests vor.

 

Der Klassenraum wurde desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita Reckahn als auch für die Grundschule Damsdorf eingeleitet:

 

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

 

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

 

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

 

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über das Corona-Telefon 033841/ 91 111 an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Die Gemeinde wünscht allen Erkrankten gute Besserung!

 

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 519 (+1 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 56 (Vortag 51) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der am Coronavirus Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei 41.

_____________________________________________________

Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas nach Pfingsten geplant

20. 05. 2020

Die Landesregierung hat am heutigen 20.05.2020 die brandenburgische SARSCoV- 2-Eindämmungsverordnung geändert und damit die Möglichkeit eröffnet, dass in Kitas eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ aufgenommen werden kann. Außerdem wurde die Schließung der Kindertagespflegestellen ab dem 25.05.2020 aufgehoben.

 

Diese Lockerungen stehen aber unter dem Vorbehalt, dass in den Einrichtungen strenge Hygieneanforderungen eingehalten werden. Landrat Wolfgang Blasig begrüßt die Öffnung der Tagespflegestellen: „In den Tagespflegestellen werden maximal fünf Kinder betreut. Dadurch ist das Infektionsrisiko begrenzt. Dass wir nach acht Wochen die Schließung der Tagespflegestellen beenden können, ist sowohl für die Kinder als auch deren Eltern ein wichtiger Schritt zu mehr Normalität. Dieser Schritt war aber nur möglich, weil unsere Maßnahmen Wirkung gezeigt haben und das Infektionsgeschehen sich deutlich abgeschwächt hat.“

 

Für den Bereich der Kitas ist aber eine Rückkehr zum Regelbetrieb noch nicht möglich. Potsdam-Mittelmark gehört zu den Regionen im Land mit den höchsten Infektionszahlen und noch in der letzten Woche hat es einen Corona-Fall in einer Kita im Kreis gegeben. Aus diesem Grund muss der Übergang von der derzeit geltenden Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung gut vorbereitet werden. Das Land hat einen Rahmenhygieneplan für Kitas angekündigt, der aber der Kreisverwaltung noch nicht vorliegt. Auf dieser Grundlage müssen die Hygienepläne der Kitas überarbeitet werden, so dass eine Erweiterung der Zahl der betreuten Kinder erst nach Pfingsten möglich ist.

 

Landrat Wolfgang Blasig: „Niemand ist geholfen, wenn durch eine überstürzte Öffnung der Kitas neue Infektionsherde entstehen. Die Abwägung zwischen den

weiter erforderlichen Hygieneanforderungen und dem Ziel, wieder mehr Familien eine Kinderbetreuung anbieten zu können, ist nicht leicht und muss vor Ort für

jede Einrichtung vorgenommen werden.“ In der kommenden Woche wird der Kreis in Abstimmung mit den Gemeinden regeln, wie und in welchen Schritten nach Pfingsten der  Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung organisiert wird. Daher wird über bereits eingehende Anträge auf Ausdehnung der Kinderbetreuung erst dann entschieden.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner sagt, er sei dankbar, dass der Landrat für Klarheit bei der Kinderbetreuung sorge: "Bei allem Verständnis für den Wunsch zur Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kinderbetreuungseinrichtungen müssen zunächst die erforderlichen Maßnahmen geprüft werden. Vor dem Hintergrund, dass anders, als im Landesdurchschnitt, sich in unserer Gemeinde bereits mehr als die Hälfte der Kinder in der Notbetreuung befinden, ist die Einhaltung der gegenwärtigen Hygieneregeln bei einem weiteren Aufwuchs der Kinderzahlen nur schwer möglich."

_____________________________________________________

PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen

20. 05. 2020
Vorschaubild zur Meldung: PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von

Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 51 (Vortag 52) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der

Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 84 (am Vortag 82) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das Gesundheitsamt hat empfohlen, dass alle Schüler der 5b der Damsdorfer Grundschule "Am Fenn" getestet werden - eine Schülerin war an Corona erkrankt. Alle Schüler sowie die Lehrerin befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Der Klassenraum wurde  desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

- Atemwegsbeschwerden und Kontakt zu Labor bestätigtem

  COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung und Zusammenhang

  mit Häufungen von

- Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in

  einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung ohne

  Alternativdiagnose und ohne Kontakt zu einem Labor

 bestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu

  einem Labor bestätigtem COVID-19-Fall, insbe-

  sondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis

  oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe

  angehört

 

Informationen zu den Abstreichstellen:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/landkreis-verwaltung/daten-fakten/

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841/91 111.

_____________________________________________________

Weitere Coronafälle in Reckahner Kita

20. 05. 2020

Nach der Covid-19-Ansteckung einer Erzieherin aus dem Reckahner Kindergarten „Sonnenschein“, die sich vermutlich im häuslichen Umfeld infiziert hat, sind nach Testungen weitere Coronafälle in Reckahn aufgetreten.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind zwei Kinder sowie mindestens eine weitere Erwachsene mit dem Coronavirus infiziert. Die Kita, in der nach der Desinfektion am Montag noch vier Kinder von zwei Erzieherinnen betreut wurden, wird vom zuständigen Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit sofortiger Wirkung bis Ende der angeordneten Quarantäne bis 29.05. geschlossen.

 

Als der erste Fall Ende voriger Woche bekannt wurde, befanden sich in der Einrichtung 18 Kinder in der Notbetreuung. Das Gesundheitsamt hatte bereits am Wochenende für vier von sieben Erzieherinnen sowie für acht Kinder häusliche Quarantäne angeordnet. 

Reckahn ist die zweite Kita, die in Kloster Lehnin vom Coronavirus betroffen ist. Vor einigen Wochen erkrankte eine Erzieherin in der Kita Netzen, die sich im häuslichen Umfeld angesteckt hatte. Danach wurden alle Kinder und Bediensteten, die mit der Kollegin unmittelbaren Kontakt hatten, Quarantäne verordnet. Erkrankt ist seinerzeit zum Glück keine zweite Person. Die Gemeinde betreibt insgesamt sechs Kitas und zwei Integrierte Tagesbetreuungs-Einrichtungen (ITB).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Im Namen der Gemeinde gehen unsere besten Genesungswünsche an die erkrankten Kinder und Erzieherinnen. Die Gemeinde setzt in ihren Einrichtungen seit Wochen umfassende Hygienepläne um, die ein Anstecken großer Gruppen verhindern soll. Wir müssen auch weiterhin jeden Fall auswerten und schauen, ob wir etwas ändern können, um weitere Ausbrüche vermeiden zu können. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Familien.“

_____________________________________________________

Landesregierung plant weitere Lockerungen

19. 05. 2020

Ab 25. Mai können wieder mehr Kinder in Brandenburgs Krippen und Kitas gehen. Dafür hat das Kabinett heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus geändert und eine eingeschränkte Regelbetreuung für die Kitas beschlossen. Für kommende Woche ist eine erneute Aktualisierung der Verordnung geplant. Vorgesehen sind dabei weitere Er-leichterungen zum Beispiel für Fitnessstudios und Freibäder. Die ursprünglich bis zum 5. Juni geltende Quarantäne-Verordnung für nach Brandenburg einreisende Personen wird bereits zum morgigen 20. Mai deutlich gelockert.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Erleichterungen im Kitabereich sind für viele Kinder und ihre Eltern von großer Bedeutung. Ich freue mich, dass wir diesen Schritt bereits jetzt gehen können. Die weiterhin relativ positive Entwicklung ermöglicht das“.

 

Weiterer Fahrplan für Lockerungen, für Donnerstag, 28. Mai:

- Öffnung von Fitness-Studios bei Personenbegrenzung (Distanzgebot) und Stoßlüftung inklusive der Duschen

- Öffnung der Freibäder unter der mit einem jeweiligen Konzept der Begren-zung der Personenanzahl in Abhängigkeit der Beckengröße und Liegeflä-chen

- Erlaubnis von Indoor-Sport mit Sportarten ohne engen Körperkontakt mit Personennutzungskonzept (Anzahl der Personen, Duschnutzung, Lüftung bzw. Erhöhung der Luftaustauschraten, Distanzgebot)

- Erweiterung des bereits möglichen Outdoor-Sports für Vereine mit der künftig möglichen Nutzung der Umkleideräume und Duschen

 

Für Samstag, 13. Juni:

- Öffnung von Indoor-Bädern einschließlich Thermen/Thermalbädern, mit Begrenzung der Personenzahl und Konzept für die Umkleiden und Gemeinschaftsduschen plus Erhöhung der Luftaustauschraten

- Trockensaunen ab mindestens 80 °C Grad und ohne Aufgüsse können ab 13. Juni starten; andere Saunen wie Dampfsaunen müssen geschlossen bleiben

 

Weiterer Fahrplan für die Kinderbetreuung:

Bei der weiteren Öffnung der Kindertagesstätten wird den Landkreisen und kreisfreien Städten ab dem 25. Mai ein größerer Gestaltungsspielraum gegeben. Die derzeitige Auslastung der Kitas liegt durchschnittlich bei 34 Prozent. Sie soll aber kontinuierlich erhöht werden, um trotz der angespannten Lage in der Pandemie so vielen Kindern und Eltern wie möglich ein Stück Normalität zurückzugeben. Die Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden, wie weit sie die eingeschränkte Regelbetreuung im Hinblick auf verfügbare Betreuungskapazitäten aufnehmen können. Eltern, die bisher unter die Notfallbetreuung fielen, behalten ihren Anspruch. Zusätzlich wird für weitere Kinder eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Vorrangig sollen Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung wieder die Kita besuchen. Der neue Mindestrechtsanspruch für Kinder, die angenommen werden, gilt für vier Stunden an mindestens einem Tag in der Woche. Das kann je nach Kapazität ausgeweitet werden. Voraussetzung ist, dass die Kinder in einer festen Gruppe in der Kindertagesstätte betreut werden können.

_____________________________________________________

Coronabilanz PM: Gaststätten haben wieder bis 22 Uhr geöffnet

19. 05. 2020

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 52 (Vortag 53) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 82 (am Vortag 53) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle – auf Grundlage der Meldungen an den Krisenstab - beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 2.877 (am Vortag 2.848). Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 19.

 

Coronafälle wurden in den vergangenen Tagen in der Kita Reckahn und Grundschule Damsdorf registriert. Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Nach den Lockerungen in der Eindämmungsverordnung dürfen u. a. öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder wieder genutzt werden. Seit 15. Mai kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden sowie Gaststätten von 6 bis 22 Uhr öffnen. Ebenso können Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben. Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter Auflagen wieder möglich.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 täglich von 9-15 Uhr.

_____________________________________________________

Bürgermeister: Kitas öffnen für alle widerspricht der Notbetreuung

18. 05. 2020

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Potsdam-Mittelmark sind entsetzt vom Alleingang von Bildungsministerin Britta Ernst zu einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ an den Kitas und Horten des Landes Brandenburg. Vier Tage nach Veröffentlichung der neuen Eindämmungsverordnung hat die Ministerin überraschend angekündigt, dass Brandenburg mit einem „Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb“ in den Kitas und Horten beginnen wird.

 

Demnach sollen alle Kinder, die zurzeit noch nicht in der Notbetreuung sind, ab Ende Mai einen Anspruch bekommen, mindestens einmal wöchentlich in die Kita zu gehen. Mit dieser Ankündigung werden sämtliche Bestimmungen zur erweiterten Notbetreuung in Kitas und Horten von Potsdam-Mittelmark ad absurdum geführt.

 

Mit einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ sind Abstands- und Hygieneregeln an den Einrichtungen in den Kommunen räumlich, organisatorisch und rechtssicher nicht mehr umzusetzen. Auch eine Schonung von Risikogruppen bei den Kita-Beschäftigten ist dann nicht mehr möglich. Die Ministerin fährt damit einen gefährlichen Schlingerkurs, der Unsicherheit bei Eltern, Beschäftigten und bei unseren Kommunen schafft.

 

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Potsdam-Mittelmark erwarten von der Landesregierung eine klare und abgestimmte Ansage, ob die erweiterte Notbetreuung in der bestehenden und bereits grenzwertigen Form fortgesetzt wird oder wie von der Bildungsministerin angekündigt, in einen normalen Regelbetrieb, unter Aussetzung des Infektionsschutzgesetzes, in Kitas und Horten zurückgekehrt werden soll.

_____________________________________________________

Schulkind aus der Grundschule Damsdorf infiziert

17. 05. 2020

Der Katastrophenschutzstab des Landkreises hat gerade informiert, dass ein Kind aus der Klasse 5b der Damsdorfer Grundschule positiv auf den Coronavirus getestet worden ist.

 

Das Gesundheitsamt hat für die Familienmitglieder, die Kinder aus der Schulklasse und für die betroffenen Lehrer zunächst häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet.

 

Am morgigen Montag wird der Klassenraum desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

 

Wir wünschen dem erkrankten Schulkind, dass es schnell wieder gesund wird.

_____________________________________________________

Erzieherin aus Reckahn mit Coronavirus infiziert

16. 05. 2020

Eine Erzieherin aus dem Reckahner Kindergarten „Sonnenschein“ wurde positiv auf Covid- 19 getestet. Sie hat sich vermutlich im häuslichen Umfeld angesteckt. Ein zweites Familienmitglied zeigt Symptome. Beiden Personen wurde vom zuständigen Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark sofortige häusliche Quarantäne verordnet.

 

Zum relevanten Tag befanden sich 18 Kinder in der Notbetreuung. Nach Auffassung des Gesundheitsamtes müssen nun vier von sieben Erzieherinnen sowie acht Kinder in 14-tägige häusliche Quarantäne. Die Kita wird ab Montag geschlossen, um die erforderliche Reinigung und Desinfektion vornehmen zu können. Die Kinderbetreuung muss neu organisiert werden. 

 

Die weiteren Maßnahmen werden laut Bürgermeister Uwe Brückner mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

 

Es ist die zweite Kita, die in Kloster Lehnin vom Coronavirus betroffen ist. Vor einigen Wochen erkrankte eine Erzieherin in der Kita Netzen, die sich im häuslichen Umfeld angesteckt hatte. Danach wurden alle Kinder und Bediensteten, die mit der Kollegin unmittelbaren Kontakt hatten, in 14-tägige Quarantäne versetzt. Erkrankt ist seinerzeit zum Glück keine zweite Person. Die Gemeinde betreibt insgesamt sechs Kitas.

 

Bürgermeister Brückner: „Wir wünschen den erkrankten Personen gute Genesung und werden alles dafür tun, dass sich nicht weitere Mitarbeiter oder Kinder anstecken. Die Eltern der Kinder werden umgehend von uns informiert.“

_____________________________________________________

Coronabilanz PM: Gesundheitsamt erhält "Containment Scouts"

15. 05. 2020

Vorschaubild zur Meldung: Coronabilanz PM: Gesundheitsamt erhält "Containment Scouts"

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 503 (+3 zum Vortag 500) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (161) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 52 (Vortag 52) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich zum Vortag um 1 erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 81 (Vortag 89) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 legt einen Grenzwert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen auf 50 fest. Für Potsdam-Mittelmark würde das bedeuten, dass bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche das der Fall sein wird. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 14 (Vortag 13). In der Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“ waren insgesamt 36 Bewohner und 16 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Inzwischen sind 23 zum Vortag (19) Heimbewohner und 12 Mitarbeiter wieder genesen. Leider sind inzwischen auch 11 Verstorbene im Heim zu beklagen.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung entsprechend der epidemiologischen

Falldefinition des Robert-Koch-Institutes:

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen

vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in

einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem

laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall,

insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer

Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

 

Der Landkreis hat für die Arbeit im Krisenstab die weitere Unterstützung der Bundeswehr beantragt (zunächst bis Ende

Juli 2020). Außerdem nehmen, durch das RKI bereitgestellt, Containment Scouts, zur Unterstützung des Gesundheitsamtes an den Standorten Brandenburg a.d. Havel, Teltow und Werder-H., ihre Tätigkeit auf.

 

Mund-Nasen Schutz ist nach wie vor von allen Menschen ab vollendetem 6. Lebensjahr im ÖPNV und allen Verkaufseinrichtungen zu tragen. Auch im Lehniner Rathaus gilt für Besucher/innen eine Maskenpflicht. Von der Pflicht befreit sind Fahrerinnen und Fahrer des ÖPNV + Personen, die ein entsprechendes ärztliches Attest besitzen und mitführen müssen.

Die Maske ist zu wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist. Nach Gebrauch bei 60°C bis 95°C waschen oder entsorgen.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Coronabilanz PM: Gesundheitsamt erhält "Containment Scouts"

_____________________________________________________

Die neuen Coronaregeln - Tipps, was zu beachten ist

14. 05. 2020

Am 8. Mai 2020 hat die Landeregierung eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen. Diese regelt weitere Lockerungen u.a. im § 5 zu Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen, Zusammenkünften sowie in § 6 zu Sportstätten, Sportbetrieben und Spielplätzen.

 

So dürfen z.B. öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr wieder genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass durch eine anwesende aufsichtsbefugte Person die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregel sichergestellt wird.

 

Die Regel nach § 5 der Eindämmungs-VO (…mit 50 Personen…) schließt allerdings z.B. bei einer Hochzeitszeremonie nicht ein, dass in diesem Kreis danach eine Feier stattfinden darf.

 

Ab 15. Mai 2020 kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden.

 

§ 8 regelt die Öffnung von gastronomischen Einrichtungen. So können ab dem 15. Mai 2020 Gaststätten von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafés, wenn der jeweilige Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt.

 

Ebenso können ab dem 15. Mai 2020 Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben.

 

Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen wieder möglich. Vor Besuch der Einrichtung wird empfohlen, sich zu

erkundigen, ob es von Seiten der Träger Sonderregelungen gibt.

 

Geregelt sind auch alle weiteren Maßnahmen zu Schulen und Kindertageseinrichtungen in den §§ 12 und 13.

 

Die Eindämmungsverordnung, die zunächst bis 5. Juni 2020 gilt kann hier eingesehen werden:

Eindämmungsverordnung

_____________________________________________________

 

Weitere Öffnung von Schulen und Kitas bis zu den Sommerferien

13. 05. 2020

Allen Schülerinnen und Schülern in Brandenburg wird vor den Sommerferien, die am 24. Juni starten, der Schulbesuch und die Teilnahme am Präsenzunterricht mindestens tage- oder wochenweise ermöglicht werden.  Bereits seit 27. April findet für mehrere Klassenstufen Unterricht statt. Die schriftlichen Abiturprüfungen konnten erfolgreich durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen alle Kinder, die bisher nicht an der am 18. März gestarteten Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten teilnehmen konnten, ab Ende Mai zumindest einmal wöchentlich in die Kitas gehen können. Dabei sollen Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung besondere Beachtung finden.

 

Dieser von Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst im Kabinett vorgeschlagene konkretisierte Fahrplan wirkt ab 25. Mai. Britta Ernst: „Gerne würde ich sofort alle Krippen, Kitas, Horte und Schulen öffnen. Das ist aber leider aufgrund der weiterhin bestehenden Pandemie nicht möglich. Deshalb können wir leider nur schrittweise vorgehen. Für viele Familien stellt die gegenwärtige Situation eine große Herausforderung dar. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist oftmals schwierig. Den Kindern und Jugendlichen fehlen ihr soziales Umfeld außerhalb der Familie und damit Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Zwar ist zurzeit noch nicht absehbar, wann in den Kitas und Schulen ein Normalbetrieb wieder stattfinden kann, aber es soll weitere Lockerungen geben. Aktuell hat Brandenburg mit mehr als 30 Prozent bewilligter Notfallbetreuung an Kitas bundesweit bereits eine sehr hohe Quote. Jetzt geht es darum, ergänzend mit dem Einstieg in den eingeschränkten Krippen- und Kita-Regelbetrieb ab Ende Mai zu beginnen. Außerdem sind 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler bereits wieder in der Schule. Es sollen aber auch alle anderen Kinder vor den Sommerferien zumindest zeitweise noch einmal in die Schule gehen."

 

Die Notfallbetreuung wurde für alle Eltern aus systemrelevanten Berufen und alle Alleinerziehenden bereits ausgeweitet, die keine alternative Betreuung für ihre Kinder haben. Eine Betreuung erfolgt ebenfalls aus Gründen des Kindeswohls. Die Kita-Betreuungsquote ist in Brandenburg von 7 Prozent seit Beginn der Notfallbetreuung auf 33 Prozent gestiegen.

 

Viele Schülerinnen und Schüler gehen inzwischen wieder zur Schule: die 6. und 9. Klassen, die 10. Abschlussklassen, die 11. Klassen an Gymnasien sowie die 12. Klassen an Gesamtschulen. Für die Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht gut erreicht wurden, werden pädagogische Angebote gemacht.

 

Grundschulen: Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben und erhalten bei der Umsetzung Gestaltungsspielräume, um den Gegebenheiten vor Ort angemessen Rechnung tragen zu können.

Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet. Es ist ein Schichtmodell geplant, um die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag zu verteilen.

 

Weiterführende Schulen:

Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule gehen.

Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.

 

An Grund- und weiterführenden Schulen gilt:

Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab.

_____________________________________________________

Aktuelle Informationen zu Einschränkungen oder Änderungen auf Grund der Corona-Pandemie

 

20.04.2020

Die Notbetreuung wird ab dem 27. April wie folgt ausgeweitet:


Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung wird auf alle Berufs- und Bedarfsgruppen der kritischen Infrastruktur ausgeweitet. Die Ein-Eltern-Regelung bedeutet: Es müssen nicht mehr beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Sondern es reicht aus, wenn dies nur für einen Elternteil zutrifft, um Anspruch auf die Notbetreuung zu haben. Grundvoraussetzung bleibt aber, dass die Sorgeberechtigten eine Betreuung nicht im häuslichen Umfeld organisieren können.


Zu den kritischen Infrastrukturbereichen gehören Tätigkeiten:

  • im Gesundheitsbereich,
  • in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen,
  • im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen, in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychische Erkrankter,
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,
  • Polizei, Rettungsdienst, Katstrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Rechtspflege,
  • Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung),
  • Land- und Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,
  • als Erzieherin und Erzieher oder als Lehrerin und Lehrer in der Notfallbetreuung,
  • Medien (Journalismus einschließlich Produktion und Lieferung),
  • Veterinärmedizin,
  • für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,
  • Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind.


Alleinerziehende können - unabhängig von einer Tätigkeit in den genannten kritischen Infrastrukturen - die Notfallbetreuung ebenfalls in Anspruch nehmen, sofern es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt.

 

Formular: 

Antragsformular Notfallbetreuung ab 27.04.2020

 


20.04.2020

PM-Corona-Bilanz vom Sonntag: 1761 Verdachtsfälle, 19 Verstorbene

 

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 363 (+11 zum Vortag) Personen erkrankt. Es werden aktuell 73 (-5) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber Samstag auf 19 erhöht. 73 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden 3 Patienten beatmet. Aktuell befinden sich 162 (Vortag: 175) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.761 (Vortag 1.710) Personen.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 17.04.2020 die Allgemeinverfügungen zum Verbot der Unterrichtserteilung in Schulen, des Verbots des Betriebs von

Kindertageseinrichtungen sowie der Betreuung von Kindern in Kindertagespflegestellen im Landkreis erlassen. Damit gelten die bereits geltenden Regelungen über den 19. April 2020 bis zum 26.04.2020 fort. Daneben ist die Allgemeinverfügung für Reiserückkehrende aus Risikogebieten aufgehoben worden, da inzwischen die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg diese Regelung ersetzt hat. Die genannten Allgemeinverfügungen sind auf www.potsdam-mittelmark.de einsehbar.

 

Inzwischen sind im Feuerwehrtechnischen Zentrum weitere 10 000 Stück einfache Mund-Nasen-Masken eingetroffen. Am 17.04.2020 wurde die Schulverwaltung des Landkreises mit Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmitteln versorgt, um die bevorstehenden Abitur-Prüfungen in den betreffenden Schulen aus hygienischer Sicht abzusichern.

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 650 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.

 

Der Landrat hat die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren um Amtshilfe bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung gebeten. Wie bereits am Osterwochenende wurde auch dieses Wochenende die Einhaltung der Eindämmungsverordnung, u. a. auf öffentlichen Plätzen, Ausflugszielen, Freizeitstätten sowie Einkaufsmöglichkeiten und Supermärkten kontrolliert. In Bad Belzig, Borkwalde, Treuenbrietzen und Klaistow mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Ärger gab es in einer Forellenzuchtanlage in Niemegk. Der Aufforderung, das Gelände zu verlassen, kamen einige Angler nicht nach. Verbale Auseinandersetzungen und auch die Androhung von Gewalt waren die Folge. Gegen den Betreiber wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

 

In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Eindämmungsverordnung hingewiesen. Darin heißt es, dass die Öffnung von Sport- und Spielbetrieben untersagt ist und ebenso Einrichtungen für den Publikumsverkehr zu schließen sind, die Freizeitaktivitäten anbieten. Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit (zum Beispiel Tennis oder Golf) ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot einhalten kann! Die Verordnung gilt einschließlich bis 8. Mai 2020. Der Landkreis erhielt auch die Information, dass Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung vorliegen (Grillparty und Eröffnung der Spargelernte). Der Landkreis wird diesen beiden Fällen unverzüglich nachgehen und jeweils eine Anhörung veranlassen.

 

Weitere Infos über das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.


Weitere Informationen:

 

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Land Brandenburg - Informationen zu Corona

SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 20.04.2020

Bundesregierung - Informationen zu Corona

Zusammen gegen Corona

 

 

 

 

 

Broschüre

 

 

http://www.findcity.de/?m=gemeinde-kloster-lehnin-stadtplan-14797pb