Corona - Infos

Die aktuelle Eindämmungsverordnung ist unter https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/7__sars_cov_2_eindv abrufbar.

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Aktueller 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landkreises Potsdam-Mittelmark: 4,6

Stand: 08.07. 2021
 
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Testpflicht ab heute gelockert

17. 06. 2021

Wegen Corona-Inzidenzen unter 20 (Heute liegt die Inzidenz bei 3,7) für mindestens fünf Tage hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark die Bedingungen für den Besuch von (gewerblichen) Einrichtungen einen Testnachweis vorlegen zu müssen, gelockert.

 

Dies sieht die am 15.06.21 in Kraft gesetzte neue Umgangsverordnung (SARS-CoV-2-UmgV) im § 5 Abs. 3 vor.

 

Allerdings gilt die Befreiung von der Vorlage eines Testnachweises für folgende Fälle nicht:

- § 11 Abs. 3: Erbringen sexueller Dienstleistungen;

- § 20: Tanzen in geschlossenen Räumen;

- § 21: Besuch von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime, diesen gleichgestellte Wohnformen;

- § 22: Zutritt zu Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen, soweit die Vorlage eines Testnachweises gefordert wird;

- § 16 Abs. 1: Ausübung von Kontaktsport in geschlossenen Räumen.

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Kabinett beschließt neue Corona-Umgangsverordnung – viele Erleichterungen ab heute

16. 06. 2021

Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen hat die Landesregierung die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Die Umgangsverordnung tritt am heutigen Mittwoch, 16. Juni 2021, in Kraft. Sie gilt zunächst bis zum 13. Juli 2021.

 

Die wichtigsten Punkte der neuen Umgangsverordnung sind:

- Allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden

- Mindestabstand von 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiter

- keine Kontaktbeschränkungen mehr im öffentlichen Raum

- keine Testpflicht in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 (zum Beispiel: Innengastronomie, touristische Übernachtungen und Kultur-Veranstaltungen); Ausnahme: Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz immer in Schulen, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, Kontaktsport drinnen und Diskotheken

- Keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: Open-Air-Veranstaltungen, Versammlungen, Wochenmärkte, Außengastronomie). Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen (zum Beispiel: Geschäfte, Veranstaltungen, Kirche, Öffentlicher Personennahverkehr, Reisebusse, Umkleideräume);

- bei Veranstaltungen, im Theater und in Kinos besteht keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten wird

- Keine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler in Grundschulen. Maskenpflicht in Schulgebäuden gilt weiterhin für alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal, für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher

- Veranstaltungen können grundsätzlich mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden (Abstandsgebot, Erfassen von Personendaten, in geschlossenen Räumen: Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter zusätzlich Test-, Impf- oder Genesenennachweis)

- Kontaktbeschränkungen für private Feiern aus besonderen Anlässen: Bis zu 100 Gästen draußen und bis zu 50 Gästen drinnen

- Kontaktbeschränkungen für alle anderen privaten Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gibt es neu nur noch in geschlossenen Räumen: Bis zu zwei Haushalte oder insgesamt bis zu zehn Personen (insbesondere zählen Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene nicht mit)

- Pflegeheime und Krankenhäuser: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner können beliebig viele Besucher empfangen, es muss aber FFP2-Maske getragen werden und es gilt Test-, Impf- oder Genesenennachweis

- Gaststätten: Keine Testpflicht für Gäste, die in den Außenbereichen bewirtet werden

- Beherbergung: Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen

- Versammlungen (Demonstrationen): Keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenze mehr (allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen immer eingehalten werden)

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Kloster Lehniner Testzentren werden in dieser Woche geschlossen

09. 06. 2021
Kloster Lehniner Testzentren werden in dieser Woche geschlossen
Lupe

Seit dem 26.03.2021 hat die Gemeinde zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Turnhallen in Damsdorf und in Lehnin den Bewohner*innen die Möglichkeit angeboten, sich unkompliziert auf den Coronavirus testen zu lassen. Damit wurden vielen Bürger*innen Tests vor Ort ermöglicht, ohne dass zum Testen Fahrten z. B. nach Brandenburg an der Havel erforderlich waren.

 

Bisher wurden 1017 Tests durchgeführt. Mit der deutlichen Verbesserung der Inzidenz in Potsdam-Mittelmark (mit Stand 09.06.21 sind es 10,6), der Rücknahme von Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Pandemie und dem Entfallen der Testpflicht für viele Aktivitäten, wird dieses Angebot in letzter Zeit allerdings immer weniger notwendig und genutzt. Das ist auch in den Kloster Lehniner Testzentren spürbar feststellbar. Die Anzahl der Testenden geht seit einigen Wochen stark zurück. Von anfangs 50-80 Testpersonen auf zuletzt ca. 20.

 

"Vor diesem Hintergrund hat sich der ASB entschlossen, ab der Woche vom 14.06.2021 das Testangebot einzustellen", teilt Landesgeschäftsführer Dietmar Lippold mit. Das bedeutet, dass am Donnerstag, den 10.06.21, von 14.30 bis 18 Uhr der letzte Testtermin in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin stattfindet.

 

Die Gemeinde bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit und bei den vielen Helfer*innen ganz herzlich.  Sollte es die Infektionslage erfordern, wird sich die Gemeinde um Alternativlösungen kümmern. Bereits jetzt gibt es auf privater Basis ein mobiles Testteam, das durch Kloster Lehnin tourt. Weiterhin steht die Arztpraxis Busch auf dem Klostergelände für Tests nach telefonischer Absprache zur Verfügung.

 

Bild zur Meldung: Kloster Lehniner Testzentren werden in dieser Woche geschlossen

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Impfen für Kinder ab 12 soll ab 7.6. starten

27. 05. 2021

Die Impfkampagne von Bund und Ländern hat seit Beginn des zweiten Quartals deutlich an Fahrt gewonnen: Bisher wurden knapp 35 Millionen Deutsche (41,5 %) mindestens einmal geimpft, 13 Millionen (15,7 %) sind bereits vollständig geimpft. Insbesondere die priorisierte Impfung älterer und vorerkrankter Bevölkerung hat zu einer deutlichen Reduzierung der schweren Krankheitsverläufe geführt. Darüber hinaus sinkt die Zahl der Neuinfektionen in allen Bundesländern deutlich.

 

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder fassen vor diesem Hintergrund folgende Beschlüsse:

 

- Biontech/Pfizer hat einen Zulassungsantrag für seinen SARS-Cov2-Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gestellt. In den nächsten Tagen wird vermutlich eine Zulassung durch die EMA erfolgen, damit ist dann auch eine Impfung dieser Altersgruppe möglich. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können sich voraussichtlich ab 7.6.2021 um einen Impftermin insbesondere bei den niedergelassenen Ärzten bemühen. Ihne soll bis Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden.

 

- Der digitale Impfpass kommt voraussichtlich bis Anfang Juli in Form einer App.

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Corona-Härtefallfonds geht an den Start

19. 05. 2021

Der Corona-Härtefallfonds ist an den Start gegangen. Ab sofort können Anträge auf Unterstützung über die Website www.haertefallhilfen.de gestellt werden. Mit diesem Fonds des Bundes und der Länder können im Einzelfall Unternehmen unterstützt werden, die durch die Pandemie in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind und aufgrund spezieller Fallkonstellationen nicht aus den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern unterstützt werden konnten. Für märkische Unternehmen stehen aus dem Fonds 45,28 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Das Brandenburger Kabinett hat beschlossen, dass sich das Land am Corona-Härtefallfonds beteiligt und die geforderte hälftige Finanzierung von bis zu 22,64 Millionen Euro übernimmt. Der Haushaltsausschuss des Landtages hatte diesen Beschluss gebilligt. „Brandenburg leistet mit Landesmitteln einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Unternehmen, die durch die Pandemie in Not geraten sind und die bei den bisherigen Programmen durchs Raster gefallen sind, sofern sie die besonderen Kriterien des Fonds erfüllen“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach zum Start des Fonds.

 

Der Härtefallfonds richtet sich an Unternehmen und Soloselbstständige, die eine Corona-bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben und außerordentliche Belastungen in Form von Fixkosten tragen müssen. Antragsberechtigt sind diese, wenn sie eine Ablehnung aus den bisherigen Corona-Hilfsprogrammen wie z.B. November-, Dezemberhilfe oder Überbrückungsgeld vorlegen können. Diese Unternehmen können die Länder künftig in Einzelfällen in eigener Regie unter „Billigkeitsgesichtspunkten“ gezielt aus dem Härtefallfonds unterstützen. Dazu ist eine Härtefallkommission eingerichtet worden, in der neben Ministerien u.a. Vertreterinnen und Vertreter von Kammern, Verbänden und Gewerkschaft vertreten sind. „Damit können wir deren Expertise besser einbeziehen und sind näher an den Problemfällen“, so Minister Steinbach weiter.

 

Die Förderhöhe beträgt im Einzelfall bis zu 100.000 Euro. Die Anträge sind über einen Steuerberater oder einen anderen Prüfenden Dritten zu stellen. Dabei ist der Ablehnungsbescheid aus einem vorangegangenen Corona-Antrag beizufügen. Abgewickelt wird das Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

 

Der gesamte Härtefallfonds hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Der Bund stellt den Ländern dafür einmalig Mittel in Höhe von 750 Millionen Euro zur Verfügung, die die Länder mit dem gleichen Betrag kofinanzieren.