Wandern

Krahne

Dorfgemeinschaftshaus

Einwohner: 522 (Stand: 01. Jan. 2016)

 

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Der 1230 erstmals urkundlich erwähnte Ort Krahne liegt ca. 20 km vom Ortsteil Lehnin entfernt. Der Ortsname, dessen Schreibweise sich ehemals von Korane über Cronne bis Crane erstreckte, leitet sich wahrscheinlich vom slawischen Wort "kora" (= Rinde, Kruste) ab. Nach einer Sage sollen hinter dem "Krahner Busch", heute ein Naturschutzgebiet, Riesen gelebt haben. Als sie sahen, dass sich Menschen ansiedelten, warfen sie einen großen blauen Stein, um alles zu zerstören. Der Stein aber landete im Wald und ist dort heute noch zu finden. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen handelt es sich jedoch bei dem blauen Stein um ein Gestein, dass durch die eiszeitliche Gletscherverschiebung aus Schweden nach Krahne gelangt ist.

Der Ort befand sich lange Zeit im Besitz der Adelsfamilie von Rochow. Das Gutshaus zeugt auch in der heutigen Zeit, wenn auch nicht mehr im originalen Zustand, von ihrer Anwesenheit.  Im benachbarten Gutspark befindet sich die Grabanlage von Friedrich-Ludwig von Rochow auf Plessow, dem letzten "Ritter" von Krahne.

 

Nach Fertigstellung der Brandenburgischen Städtebahn erhielt die Gemeinde 1904 einen Bahnhof. Leider ist diese Eisenbahnlinie in jüngster Zeit stillgelegt worden. Seit 1928 gehört Rotscherlinde, ein 3 km entfernt liegender Ort, zu Krahne. In der jüngeren Vergangenheit wurde im Rahmen eines Dorffestes das restaurierte Denkmal für die Opfer beider Weltkriege eingeweiht.

 

Das ehemalige Wirtschaftsgebäude in der Krahner Hauptstraße wurde zum Dorfgemeinschaftshaus und zu einer Gaststätte umgebaut. Neu erstrahlt auch die ehemalige Brennerei, die nunmehr die Krahner Feuerwehr beherbergen wird.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer
  • Krahner Riesenspiele

 

Anfahrt

Den Ortsteil Krahne erreichen Sie mit dem Auto über die Autobahn BAB 2 Berlin - Hannover, Abfahrt Brandenburg

 

Es besteht folgende öffentliche Verkehrsverbindung:

Homepage: www.krahne.de