Wandern

Rädel

Bild: Heidrun Bornkamm

Einwohner: 468 (Stand 01. Jan. 2017)

 

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Rädel lag, wie alle wendischen Dörfer um Lehnin, inmitten eines Feuchtgebietes, das erst unter Anleitung der Lehniner Mönche trockengelegt wurde. So entstand geeigneter Boden zur Betreibung der Landwirtschaft und später zur Aufforstung. Erstmals 1190 urkundlich erwähnt, gehörte "Radele", wie Rädel damals genannt wurde, zu den ersten Dörfern des Kloster Lehnins. Am Rande des Gohlitzsees lag im Mittelalter eine kleine Siedlung, die ungefähr 70 Jahre bestand, dann aber aufge-geben wurde. In den 80er Jahren fand man dort bei Ausgrabungen seltene Münzen, Feuerstellen und Gräber. Die Einwohner Rädels waren um die Jahrhundertwende überwiegend Handwerker, die außerhalb arbeiteten, Schiffer und Ziegeleiarbeiter. Bis 1963 wurde dort eine Ziegelei betrieben. Es ist noch ein Ringofen erhalten, der heute Fledermäusen als Quartier dient. Ein unlängst errichtetes Gemeindezentrum mit Kegelbahn bietet die Möglichkeit für Geselligkeiten und sportliche Aktivitäten. Empfehlenswert ist in jedem Fall ein Ausflug in die wunderschöne Umgebung des Ortes. Nicht umsonst darf sich Rädel offiziell „Naturdorf" nennen.

 

Anreise: 
Den Ortsteil Rädel erreichen Sie mit dem Auto über die Autobahn A2 Berlin-Hannover, Abfahrt Lehnin.
 

Es besteht folgende öffentliche Verkehrsanbindung: