Vernissage am 18. Juli – Ausstellung „Stillstand war gestern“ lädt zum Mitmachen und Erleben ein
Im Kunstgut Krahne eröffnet am Sonnabend, 18. Juli 2026, um 17 Uhr die Ausstellung „Stillstand war gestern“. Bis zum 27. September 2026 erwartet die Besucherinnen und Besucher eine außergewöhnliche Schau zeitgenössischer kinetischer Kunst, bei der Bewegung zum zentralen Gestaltungselement wird. Die Ausstellung ist anschließend jeweils sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Die gezeigten Werke setzen sich auf ganz unterschiedliche Weise in Bewegung. Präzise Mechanik, moderne Elektronik, Magnetismus oder auch der Wind verleihen den Objekten Dynamik und machen sie zu lebendigen Kunstwerken. Dabei geht es nicht allein um das Betrachten. Die Besucherinnen und Besucher werden aktiv in das Ausstellungsgeschehen einbezogen und erleben die Arbeiten räumlich, zeitlich, optisch, akustisch und teilweise auch haptisch.
Die Ausstellung vereint sieben Künstlerinnen und Künstler, die das Thema Bewegung auf individuelle Weise interpretieren. Hans Karl Busch präsentiert ein kinetisches Flugobjekt, das Technik und Fantasie miteinander verbindet. Inga Carrière zeigt schwebende Papierobjekte, deren Leichtigkeit den Raum verändert. Sebastian Klug setzt mit einer Installation aus Streifen von Fotodrucken neue Perspektiven auf Fotografie und Wahrnehmung. Achim Kühn verbindet traditionelle Schmiedekunst mit beweglichen Skulpturen. Er ist von den präsentierten Künstlern der bekannteste. Von seinem Vater ist der große Brunnen am Straußberger Platz in Berlin, den er gerade saniert.
Christoph von Lengerke lässt Glasobjekte in Bewegung treten und eröffnet damit ungewöhnliche Blickwinkel auf Material und Licht. Nico Tobias Nitsch verbindet Klangskulpturen mit kinetischen Objekten und macht Bewegung hörbar. Ergänzt wird die Ausstellung durch die filigranen Mobiles von Annette Rawe, deren ausgewogene Kompositionen auf kleinste Luftbewegungen reagieren.
„Kunst ist nicht das, was du siehst, sondern das, was du andere sehen lässt“, schrieb Edgar Degas. Die Ausstellung greift diesen Gedanken auf und erweitert ihn um die Dimension der Bewegung. Sie lädt dazu ein, Kunst nicht nur mit den Augen zu erfassen, sondern mit mehreren Sinnen zu erleben und Teil des künstlerischen Prozesses zu werden.
Die Vernissage am 18. Juli bietet Gelegenheit, mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen und die Werke erstmals in Aktion zu erleben. Das Kunstgut Krahne lädt alle Kunstinteressierten ein, eine Ausstellung zu entdecken, in der Bewegung, Klang, Licht und Interaktion zu einem besonderen Gesamterlebnis verschmelzen.
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