Wandern

Lehnin

Westfassade der Klosterkirche

Einwohner: 3.090 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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Lehnin verdankt seine Entstehung dem Zisterzienserkloster "der heiligen Maria", das im Jahr 1180 von Markgraf Otto I. gestiftet wurde. Es war das erste in der Mark Brandenburg und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bedeutendsten seiner Art in der weiteren Umgebung. Zum Zeitpunkt seiner höchsten Blüte, um 1450, besaß das Kloster Lehnin u.a. 64 Dörfer und 54 Seen. Es diente den Askaniern und anfangs auch den Hohenzollern als Grablege.

 

Im Zuge der Reformation löste Kurfürst Joachim II. 1542 das Kloster auf. Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) wurde Lehnin mehrmals von schwedischen Truppen und Wallensteinschen Söldnern geplündert und gebrandschatzt. Auch die Klostergebäude wurden nicht verschont und anschließend dem Verfall preisgegeben.

 

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688) veranlasste den Umbau der alten Klausur in ein Jagdschloss und die Errichtung eines Falkonierhauses auf dem Klostergelände. Von hier aus startete er fortan seine Reiherbeizen.

Im Sinne der zu dieser Zeit einsetzenden Romantisierung ließ der damalige Kronprinz Friedrich III. die Klosterkirche zwischen 1871 und 1878 nach historischen Vorlagen wieder aufbauen. Treibende Kraft war seinerzeit der Rittergutsbesitzer von Lehnin, Robert von Loebell (1815 - 1905). Ihm zu Ehren wurde auf dem Alten Amtshof unweit des Kloster-Museums ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Die Evangelische Kirche erwarb 1911 das Klostergelände und gründete das Diakonissenmutterhaus "Luise-Henrietten-Stift". Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde dort ein Notkrankenhaus eingerichtet. Daraus entwickelte sich die heutige Krankenhausanlage. Dazu gehören die geriatrische Rehabilitationsklinik, die Innere Klinik, das Alten- und Pflegeheim, die Diakoniestation, die Altenhöfe, der Kindergarten, die Krankenpflegeschule, das Hospiz u.a.. Das Luise-Henrietten-Stift ist heute diakonische Einrichtung innerhalb der Stiftung "Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin".

 

In der jüngeren Vergangenheit entstand auf dem Gelände der Klinikneubau. Ein Museum informiert über das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in der Vergangenheit und dem Wirken der Diakonissen in der Gegenwart in Lehnin. Nähere Informationen über das Kloster und das Luise-Henrietten-Stift erhalten Sie unter 0 33 82 / 76 88 41.

 

Zahlreiche private und kommunale Bauvorhaben trugen in den letzten Jahren zur Verschönerung des Ortes, vor allem der Ortsmitte, bei. Der neugestaltete Markgrafenplatz, der Busbahnhof und der Marktplatz wirken einladender denn je.

 

Die jährlichen Sommermusiken in der Klosterkirche, das Floßfest sowie der Adventsmarkt tragen, wie die steigenden Zahlen der Besucher zeigen, zum Bekanntheitsgrad Lehnins bei.

 

Sehenswürdigkeiten/ Wissenswertes:

Um die Naturschönheiten in und um Lehnin zu erhalten, wurden große Bereiche zu Landschafts- und Naturschutzgebieten erklärt. Das sind umfangreiche Waldungen, Bruch- und Sumpfgebiete im Bereich der vielen Seen, wie der Gohlitz-, Schamp- , Mittel- und Kolpinsee sowie der Klostersee. Ebenso empfehlenswert sind Wanderungen zum Traumsee, ein idyllischer kleiner und klarer See am Grunde einer ehemaligen Tongrube - ein Zeitzeuge der blühenden Ziegel- und Tonwirtschaft des 19. Jahrhunderts in Lehnin und Umgebung. Die Ziegel-Produkte wurden überwiegend auf dem Wasserweg transportiert und so bis Berlin und Hamburg verschifft.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer
  • Markgrafenfest
  • Lehniner Sommermusiken
  • Oktoberfest
  • Adventsmarkt

 

Anreise:

Den Ortsteil Lehnin erreichen Sie über die Autobahn BAB 2 Berlin/ Hannover, Abfahrt Lehnin oder Netzen/ Nahmitz.

 

Weiterhin ist eine gute Busanbindung vorhanden:


Aktuelle Meldungen

Neue Zufahrt zum Lehniner Rathaus

(12.12.2019)

Wegen den fortschreitenden Bauarbeiten in der Belziger Straße, wo gegenwärtig u. a. die Gehwege verfüllt und gepflastert werden, ist das Rathaus nun ausschließlich über die Krause-/Lindenstraße mit dem Fahrzeug erreichbar. Es wird um Verständnis gebeten.

Foto zur Meldung: Neue Zufahrt zum Lehniner Rathaus
Foto: Neue Zufahrt zum Lehniner Rathaus

Elektro-Ladesäule im Lehniner Ortszentrum in Betrieb genommen

(10.12.2019)

Jetzt können in Lehnin Elektrofahrzeuge mit Strom der Energie Mark Brandenburg (EMB) betankt werden. Der EMB-Geschäftsführer, Dr. Jens Horn, nahm heute gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Brückner und interessierten Bürgern die Elektro-Ladesäule in Betrieb. Auf dem Parkplatz neben der Kurfürstenstraße in Lehnin stehen nun zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt für die Elektromobile zur Verfügung.

EMB-Geschäftsführer Dr. Jens Horn: „Neben unseren Angeboten zu Erdgas als Kraftstoff setzen wir auch auf Elektromobilität als Teil einer umweltschonenden Verkehrswende – immer in enger Abstimmung mit den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Kommune. Um wirklich eine annähernd kohlendioxidfreie Elektro-Mobilität zu ermöglichen, liefern wir über unsere Ladestationen ausschließlich Strom aus 100 Prozent Wasserkraft.“ Mit den E-Lade-Säulen bestreite die EMB seit einigen Jahren ein neues Geschäftsfeld. „E-Mobilität wird in Zukunft nicht die einzige Art sein, ein Fahrzeug fortzubewegen, aber sicher eine wichtige Antriebsquelle. Auch Wasserstoff als Brennstoff wird zunehmend an Bedeutung gewinnen“, so Dr. Horn.

Die Gemeinde Kloster Lehnin freut sich über dieses erweiterte Angebot für die Nutzer von Elektrofahrzeugen im Zentrum von Lehnin. Dadurch könnte ein weiterer Anreiz bestehen, unsere schöne Gemeinde zu besuchen.

Emissionsarme und leise Fahrzeuge dürften nun häufiger in unserer Gemeinde zu sehen sein. Innovationen gegenüber ist die Gemeinde sehr aufgeschlossen. Die Elektro-Ladesäule ist ein weiterer Beitrag. Sukzessive erfolgt die energetische Sanierung der Gemeindegebäude, die Umstellung auf LED der Straßenlaternen und die Nutzung von erneuerbaren Energien bei Neubauten. Inzwischen wird in Kloster Lehnin fast das Doppelte des gesamten Energiebedarfs der Gemeinde pro Jahr durch erneuerbare Energie erzeugt.

Der Bürgermeister dankte allen an dem Projekt Beteiligten.

Noch ein Hinweis: Die beiden E-Säule-Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert, die sich im Ladezustand befinden. 

Foto zur Meldung: Elektro-Ladesäule im Lehniner Ortszentrum in Betrieb genommen
Foto: Elektro-Ladesäule im Lehniner Ortszentrum in Betrieb genommen

Wanderung durch den Lehniner Herbstwald mit den Baumfreunde-Kindern

(06.12.2019)

Die Baumfreunde-Kinder wanderten durch den Lehniner Wald mit einem Waldpädagogen, dem Brandenburger Revierförster Peter Richter. Nachdem alle Kinder mit Warnwesten ausgestattet waren, ging es bei herrlichem Sonnenschein in die Natur. Über den Sportplatz der Schule führte der Weg zum alten Försterhaus.

Dort suchten die Kinder Blätter, Äste sowie Früchte und waren erstaunt, wie viele verschiedene Baum- und Strauchartenarten hier wachsen. Buche, Haselnuss, Robinie, Stieleiche, Weißdorn, Bergahorn, Schneebeere - jedes Kind hatte eine andere Baumart gefunden. Während ihrer Entdeckertour fragten die Kinder dem Förster nicht nur "Löcher in den Bauch", sondern sammelten auch Materialen für ein Insektenhotel, das sie demnächst zusammen bauen wollen. Allerdings fanden die Kinder auch dieses Mal wieder sehr viel Müll im Wald, wie z.B. einen W-LAN-Router, Flaschen und einen elektrischen Plastikkirschbaum.

Warum werfen die Menschen den Müll in ihren eigenen Wald? Diese Frage konnte keiner den Kindern beantworten! Auf ihrer weiteren Route entdeckten die Lütten einen idealen Kletterplatz und tobten dort nach Lust und Laune. Kurz vor Ende der Wanderung fanden die Kinder eine tote Meise auf dem Weg, der sie eine letzte Ruhestätte gaben.

Obwohl es an diesem Tag kalt war, hatten die Baumfreunde-Kinder viel Spaß an der Lehniner Natur. Die Baumfreunde möchten sich bei Peter Richter bedanken.  

Foto zur Meldung: Wanderung durch den Lehniner Herbstwald mit den Baumfreunde-Kindern
Foto: Wanderung durch den Lehniner Herbstwald mit den Baumfreunde-Kindern

Entwurf einer neuen Kitabeitrags-Satzung

(04.12.2019)

Das Kitagesetz des Landes erforderte eine Überarbeitung der gemeindlichen Kitabeitrags- und Ganztagssatzung. Die jetzigen Satzungen bestehen seit dem Jahre 2007. Elternvertreter, Verwaltung, Leitungen der Kitas und Integrierter Tagesbetreuung (ITB) sowie Gemeindevertreter diskutierten in vier Sitzungen unter Moderation der Fachdienstleiterin des Landkreises PM, Regina Thinius, den Entwurf.

Am 03.12.2019 ist dieser Entwurf während der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse "Soziales und Schule" und "Finanzen und Personalentwicklung" öffentlich vorgestellt worden.

Der Entwurf sieht vor, dass es künftig eine Satzung für Kita und ITB mit einem eindeutigen Einkommensbegriff (Nettoeinkommen, d. h. abzüglich aller zu entrichtenden Steuern, Sozialbeiträge, Werbungskosten, gesetzlich vorgeschriebener öffentlicher und privater Versicherungen o. ä.) gibt.

Bei gleichbleibenden Einnahmen der Gemeinde sollen sozialverträgliche Beiträge durchgesetzt werden. 63 % der Eltern würden nach der neuen Satzung weniger zahlen. Dies betrifft insbesondere Eltern mit wenig Einkommen sowie mit mehreren Kindern.

Dadurch würde dem gesetzlich vorgegebenen Kriterium einer sozialverträglichen Staffelung noch besser entsprochen. Beispielsweise würden Eltern mit einem monatlichen Einkommen bis 1667 Euro künftig beitragsfrei gestellt werden.

Eltern mit einem Einkommen von 3.500 Euro zahlen heute für ihre zwei Kinder bei einer Betreuung bis 9 Stunden in der Krippe 229 Euro und künftig dann 194 Euro.

Der Höchstbeitrag bei einem Einkommen ab 5.768 Euro beträgt bei zwei Kindern künftig maximal 420 Euro.

Frühstück und Vesper sollen - entsprechend dem Gesetzesauftrag - in den Einrichtungen angeboten werden. Die Kosten hierfür wären im Beitrag enthalten.

In den ITB's wäre künftig halbjährig eine Kündigung des Betreuungsvertrages möglich.

Um die finanziellen Belastungen für betroffene Eltern abzufedern, ist eine Übergangsregelung bis Ende des Jahres 2020 vorgesehen. Die Elternbeiträge würden ggf. max. um 80 Euro pro Monat erhöht werden.

In Kraft treten soll die neue Satzung am 1. April 2020 und für ITB`s (Integrierte Tagesbetreuung) zum Schuljahresbeginn am 1. August 2020.

Adventsmarkt Lehnin war wieder ein toller Anziehungspunkt

(04.12.2019)

„Alle Jahre wieder“ … mit diesen Zeilen beginnen nicht nur Weihnachtslieder und -märchen, sondern auch eine Tradition zum 1. Advent, wenn Familien oder Freunde den Adventsmarkt auf dem Lehniner Klostergelände besuchen.

Seit 26 Jahren leuchtet auf dem Amtshof im Kloster die große Tanne. Ab dem 1. Advent signalisiert sie mit einem großen Stern auf der Spitze, der weit über die Klostermauern hinaus signalisiert, dass das Weihnachtsfest bevor steht.

Um 14 Uhr traf der Weihnachtsmann mit seinem Engel in einer Kutsche ein, begrüßte die Gäste und Markttreibenden auf seinem Rundgang und eröffnete das bunte Treiben. Kinder ließen sich im Museum von zwei Theaterstücken verzaubern, lauschten im Märchenkeller Geschichten oder suchten den Weihnachtsmann auf, um ihm Weihnachtswünsche mitzuteilen oder sich mit ihm und dem Engel fotografieren zu lassen. Natürlich wurde auch jedes Kind mit einer Kleinigkeit aus dem großen Weihnachtsmannsack belohnt.

Die großen Gäste flanierten auf dem Rundweg um die Tanne und besuchten Stände mit weihnachtlichen Geschenken, Dekorationen und winterlichen Accessoires. Zum Aufwärmen und Stärken traf man sich in gemütlicher Runde an Ständen mit warmen Getränken und Leckereien.

Der Posaunenchor erfreute traditionell jung und alt. Viele bekannte Kirchenlieder versüßten die Stimmung und stifteten eine weihnachtliche Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist und war das traditionelle Adventskonzert in der Klosterkirche. Hier führen die Lehniner Kantorei mit Unterstützung weiterer Chöre und einem Orchester für gewöhnlich das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf. In diesem Jahr waren die Kantaten 1 und 2 zu hören.

An dieser Stelle sei allen fleißigen Helfern, Unterstützern und Markstandbetreibern sowie den Gästen herzlich gedankt. 

Foto zur Meldung: Adventsmarkt Lehnin war wieder ein toller Anziehungspunkt
Foto: Adventsmarkt Lehnin war wieder ein toller Anziehungspunkt

Schülerausstellung zum Klimawandel im Lehniner Rathaus

(02.12.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner eröffnete heute eine Ausstellung der Foto-AG der Lehniner Heinrich Julius Bruns Gesamtschule. Es sind 21 Bilder u. a. von Wäldern, Seen- und Sandlandschaften aus der Region bis März 2020 im Erdgeschoß des Rathauses zu sehen. Die Werke erstellten 26 Schüler und in Werder lebende Flüchtlingskinder zwischen 10 und 16 Jahren während eines Foto-Projektes mit der Projektkoordinatorin Stephanie Krusche. Es werden Orte dargestellt, die in der Region den Klimawandel nachempfinden lassen.

Durch die Kooperation mit dem Lehniner Institut für Kunst und Kultur hatten die Jugendlichen die Chance, zusammen mit Künstlern verschiedene Techniken auszuprobieren, die sie im Schulunterricht nicht lernen. Zudem betrachteten sie das Thema "Klimawandel" aus verschiedenen Perspektiven. Was die Jugendlichen bewegt, haben sie in Bildern umgesetzt. Sie tragen dazu bei, die Augen für diese wichtige Problematik zu öffnen. Mit der Künstlerin Leticia Norkeit erstellten sie zudem ein Podcast-Beitrag, der sich mit der Plastikverschmutzung beschäftigt. Beteiligt an dem Projekt war auch der Fotograf Sacha Montag, der u. a. in der Mongolai Klimaflüchtlinge begleitete und ihr Leben dokumentierte sowie der Lehrer Jens Polzin.

Die 15-jährige Isabell aus Göhlsdorf fotografierte eine Ulme, die 1992 im Lehniner Skulpturenpark von der Sozialministerin Regine Hildebrandt gepflanzt wurde. Der Baum ist inzwischen vertrocknet und seine Überreste markierte eine Künstlerin farbig. Deutlich auf den Fotos zu sehen sind die Schäden an der Rinde, die Schädlinge verursacht haben.

Der 12-jährige Marvin hat einige Fotos mit einer App veredelt. Die Kinder besuchten auch Waldbrandgebiete. „Es ist beeindruckend inmitten von verbrannter Erde zu sehen, wie frisches Grün aus dem Boden dringt oder wie das Wasser aus Seen verschwunden ist so dass jetzt Sandbänke sichtbar werden“, berichtet Projektkoordinatorin Stephanie Krusche.

„Die Werke mahnen uns, umweltbewusster zu sein. Schließlich haben wir nur eine Erde und müssen gegen das drohende Dilemma gemeinsam angehen. Es sind interessante Bilder entstanden und die Schüler/innen haben viel für das spätere Leben gelernt. Vielen Dank für diese tollen Impressionen, die die Aufenthaltsqualität im Rathaus erhöhen werden“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Gefördert wird das Fotoprojekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Foto zur Meldung: Schülerausstellung zum Klimawandel im Lehniner Rathaus
Foto: Schülerausstellung zum Klimawandel im Lehniner Rathaus

Zufahrt zum Rathaus und zur Bäckerei Kirstein ändert sich ab Montag

(29.11.2019)

Der Asphalt ist jetzt auch im Bereich der Einmündung der Lindenstraße bis zum Rathaus (Friedensstraße 3) eingebracht. Die Bauarbeiten erfordern im Dezember neue Straßensperrungen entlang der Lehniner Ortsdurchfahrt.

Die Zufahrt zum Rathaus erfolgt ab dem 2.12.2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Die Grundstücke sind bis zum 4.12.2019 nur fußläufig erreichbar. Die Einmündung Lindenstraße bleibt geschlossen. Parken im Baustellenbereich in der Friedensstraße ist untersagt.

Die Zufahrt zur Bäckerei Kirstein erfolgt während der Bauarbeiten über den Rathaus-Parkplatz. Die Zufahrt ist allerdings nur während der Öffnungszeiten der Bäckerei bzw. des Rathauses offen.

Nach dem Aufbruch der Friedensstraße werden dort provisorische Rampen an den Zufahrten errichtet. Der Bau des Regenwasserkanals beginnt am Rathaus in Richtung Bahnhofstraße.

Für die Müllabfuhr sind die Behälter bis 12 Uhr am Vortag auf dem Randstreifen oder an der Zufahrt abzustellen. Die Baufirma transportiert diese zu einem Sammelplatz und zurück.

Weitere Nachfragen der Anwohner beantwortet die Baufirma unter Tel. 01 70/33 833 68.  

 

Foto zur Meldung: Zufahrt zum Rathaus und zur Bäckerei Kirstein ändert sich ab Montag
Foto: Zufahrt zum Rathaus und zur Bäckerei Kirstein ändert sich ab Montag

Mit viel Herzblut für Lehnins Mitte

(28.11.2019)

Vor mehr als 20 Jahren nutzte die damals noch eigenständige Gemeinde Lehnin die Chance, im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ die ca. 10 ha große Ortsmitte neu zu gestalten. Der ehemalige ehrenamtliche Bürgermeister, Hans-Joachim Löffelmacher, setzte sich stark für dieses Vorhaben ein. Herr Löffelmacher ist inzwischen nicht mehr in der Kommunalpolitik aktiv. Er freute sich, bei der Abschlussveranstaltung und Einweihung einer Infotafel gestern einige Worte an die Anwesenden richten zu können und lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten und erinnerte an die Anfänge: "Jeder, der das Gebiet zu DDR-Zeiten kannte, weiß, was nach der Wende hier geleistet wurde. Wir haben damals mit vielen Leuten gesprochen, die bereit waren, in Lehnins Mitte zu investieren. Es ging dabei nicht nur um die Umgestaltung öffentlicher Flächen, sondern auch um die Restauration alter Häuser und um den Neubau von Gebäuden."

Projektmanagerin Kathrin Bruckbauer vom Jüterboger Planungs- und Sanierungsbüro "Bruckbauer & Hennen" lobte den Mut der Investoren und der öffentlichen Geldgeber. Heute besteht in dem Planungsgebiet eine hohe Aufenthaltsqualität. Ferner erhielt das Kloster eine direkte Verbindung zur Ortsmitte. Ihr persönliches Lieblingsprojekt sei die neu errichtete Steganlage am Mühlenteich gewesen. Ihrer Auffassung nach war Lehnin Vorbild für andere Kommunen gewesen. Hier ist das erste im Land Brandenburg geförderte "Gründach", der erste Unterflurcontainer für Glas sowie das einzige öffentliche Boule-Spielfeld in einem Sanierungsgebiet entstanden. "Alle, die an der Umsetzung der Maßnahmen mitgewirkt haben, beglückwünsche ich zur Ihrem Mut".

Für eine Vielzahl von Maßnahmen zur Neugestaltung des öffentlichen Raumes und zur Sanierung privater und kommunaler Einzelvorhaben flossen laut Bürgermeister Uwe Brückner insgesamt rund 4,1 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgte zu je einem Drittel aus den Haushalten des Bundes, des Landes und der Gemeinde. Durch diese Initiative sind erhebliche Investitionen in der Gemeinde Kloster Lehnin möglich geworden. In der Ortsmitte von Lehnin konnte der Verfall von Gebäuden abgewendet und der Ortskern attraktiv gestaltet werden.

Die Gemeinde Kloster Lehnin bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement.

Foto zur Meldung: Mit viel Herzblut für Lehnins Mitte
Foto: Mit viel Herzblut für Lehnins Mitte

Lehniner Gespräch zu Klimazielen, die unsere Zukunft bestimmen

(27.11.2019)

Etwa 80 Gäste waren der Einladung des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin am Dienstag zum "Lehniner Gespräch" mit Prof. Dr. Wolfgang Lucht vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ins Elisabethhaus gefolgt. 

Prof. Lucht gehört zu den führenden Klimaforschern in Deutschland. Am PIK leitet er den Forschungsbereich Erdsystemanalyse. Als Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen berät Lucht die Bundesregierung. Er ist Mitbegründer von Scientists for Future. 

In einem Impulsvortrag brachte Prof. Lucht die Gäste anschaulich auf den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung. Er erläuterte, woran sich der menschengemachte Klimawandel erkennen lässt und welche Folgen er bereits heute hat. Prof. Lucht erklärte eindrucksvoll, wie sich die Welt in den nächsten Jahrzehnten verändern wird. Daran gibt es keine Zweifel. Zu Veränderungen wird es auch kommen, wenn das im Pariser Klimaschutzabkommen formulierte Ziel, den Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen, erreicht wird. 

Danach sehe es momentan allerdings nicht aus. Es ist eher ein höherer Temperaturanstieg zu erwarten. Die entsprechenden Veränderungen werden noch schneller eintreten. Ein Hitzesommer wie 2018 dürfte in 20 Jahren ein ganz normaler Sommer sein. In nur 40 Jahren wird ein solcher Sommer als eher kühl gelten. 

Das anschließende Gespräch beschäftigte sich mit Fragen der Verantwortung und dem, was nötig und politisch möglich ist. Konsequentes Handeln sei gefordert. Ziel müsse es sein, den CO2-Ausstoß schnellstmöglich auf Null zu reduzieren. Aus der Sicht des Klimaforschers ist der Ausbau von erneuerbarer Energie z. B. aus Windkraftanlagen in Deutschland zu beschleunigen.

Deutschland komme eine große Verantwortung zu, obwohl es nur einen vergleichsweise geringen Anteil am globalen CO2-Ausstoß habe. Aber der Pro-Kopf-Ausstoß liege deutlich über dem Durchschnitt in der Welt. Deutschland verfügt über Ressourcen und Möglichkeiten, neue Technologien zu entwickeln und zu etablieren. Als wichtiges Mitglied in der EU könnte unser Land Koalitionen mit anderen Staaten bilden und voranschreiten. Die Politik ist gefordert, Wege aufzuzeigen und zu ebenen.

Wir Normalverbraucher müssen mit diesen Tatsachen ehrlich umgehen und dürfen nicht darauf hoffen, dass diese Prognosen nicht eintreten. Jede Verzögerung im Handeln beschleunigt die Erderwärmung. Es hilft nicht auf andere zu warten. Der Einzelne könnte einen Beitrag leisten, so Prof. Lucht. Weniger Fleisch verbrauchen und weniger Fliegen sei nötig. 

Prof. Lucht hat den Zuhörern einen Spiegel vorgehalten und die  besorgniserregende Erkenntnis vermittelt, dass die politischen Klimaziele in Deutschland und auch im Land Brandenburg nur in geringem Maße erreicht worden sind. Alle sind gefordert, sich entsprechend einzuschränken und die Chancen im Wandel zu sehen. 

Im Anschluss stellte der Theologische Vorstand des EDBTL, Pfarrer Matthias Blume, Fragen zu dem Thema, die von Prof. Dr. Lucht ausführlich beantwortet wurden. Es schloss sich eine rege Diskussion mit den zahlreich erschienenen Zuhörern an.

Foto zur Meldung: Lehniner Gespräch zu Klimazielen, die unsere Zukunft bestimmen
Foto: Lehniner Gespräch zu Klimazielen, die unsere Zukunft bestimmen

Der Entwurf der neuen Kitagebühren-Satzung wird am 2.12.2019 in der Schulmensa vorgestellt

(27.11.2019)

Das Kitagesetz des Landes erforderte eine Überarbeitung der gemeindlichen Kitagebühren- und Ganztagssatzung. Die jetzige Satzung besteht seit dem Jahre 2007.

Vertreter von Eltern, der Verwaltung, Kitas und Integrierter Tagesbetreuung (ITB) und Gemeindevertreter diskutierten in vier Sitzungen unter Moderation von der Fachdienstleiterin des Landkreises PM, Regina Thinius, über den Entwurf.

Eltern mit geringem Einkommen sollen beitragsfrei gestellt werden. Neu ist auch, dass es künftig eine stärkere Ermäßigung für Familien mit mehreren Kindern geben soll. Frühstück und Vesper sollen in den Einrichtungen angeboten werden.

Der Entwurf der Satzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge wird im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Soziales und Schule sowie der Ausschüsse für Personalentwicklung und Finanzen am Montag, 2. Dezember, 18 Uhr, in der Mensa des Lehniner Schulcampuses (Goethestraße 13a) vorgestellt.

Die betroffenen Eltern wurden bereits über die jeweilige Einrichtung informiert. Alle Interessierten sind dazu willkommen.

In Kraft treten soll die neue Satzung für die Kita's am 1. April 2020 und für ITB`s zum Schuljahresbeginn am 1. August 2020.

Gemeinde und Bäckerei Kirstein wollen sich über eine temporäre Zuwegung während der Bauzeit vereinbaren

(25.11.2019)

Damit die Bäckerei Kirstein auch während der Bauarbeiten in der Friedensstraße beliefert und angefahren werden kann, haben Bäckermeister Lutz Kirstein und Bürgermeister Uwe Brückner heute eine Lösung gesucht: Die Gemeinde prüft, ob sie vorübergehend den Zaun vom Parkplatz der Verwaltung zur Bäckerei öffnen kann.

So könnten Zulieferer, Mitarbeiter und auch Kunden über den Parkplatz der Gemeinde (Friedensstraße 3) zu den Öffnungszeiten der Bäckerei zum dortigen Parkplatz kommen.

Die Gemeindeparkplätze müssten allerdings den Besuchern des Rathauses vorbehalten bleiben. Am Abend würde das Gelände verschlossen bleiben.

Nächste Woche sollen die Einzelheiten erörtert und verabredet werden.

Die Zufahrt zum Rathaus erfolgt ab dem 2.12.2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Parken im Baustellenbereich in der Friedensstraße ist untersagt. 

Foto zur Meldung: Gemeinde und Bäckerei Kirstein wollen sich über eine temporäre Zuwegung während der Bauzeit vereinbaren
Foto: Gemeinde und Bäckerei Kirstein wollen sich über eine temporäre Zuwegung während der Bauzeit vereinbaren

​​​​​​​ Abschluss der städtebaulichen Gesamtmaßnahme zur Sanierung der Ortsmitte von Lehnin

(21.11.2019)

Vor mehr als 20 Jahren hat die damals noch eigenständige Gemeinde Lehnin die große Chance genutzt, im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ die Ortsmitte neu zu gestalten und erheblich aufzuwerten. Für eine Vielzahl von Maßnahmen zur Neugestaltung des öffentlichen Raumes und zur Sanierung privater und kommunaler Einzelvorhaben floßen seitdem rund 4,1 Mio. Euro zu je einem Drittel aus den Haushalten des Bundes, Landes und der Kommune.

Anlässlich einer Veranstaltung auf dem Markgrafenplatz ist geplant, mit allen Beteiligten den Abschluss der städtebaulichen Gesamtmaßnahme im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ am Mittwoch, 27.11., 15 Uhr in einem angemessenen Rahmen zu würdigen. „Die Sanierungserfolge konnten nur mit großem Engagement der Verwaltung, des Sanierungsträgers, der Kommunalpolitik und privater Bauherren gelingen. Deshalb gilt allen Beteiligten mein herzlicher Dank, verbunden mit dem Versprechen, der neuen Ortsmitte weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken,“ betont Bürgermeister Uwe Brückner, nach dessen Aussage die Gemeinde dieses Projekt nicht hätte alleine stemmen können.

Das Sanierungsgebiet „Ortsmitte“ ist ca. 10,3 Hektar groß und umfasst im historischen Ortskern ca. 90 Gebäude. Es gab viele Herausforderungen zu meistern. Ein überdimensionierter Busbahnhof mit einer problematischen Verkehrsführung war z. B. umzugestalten. Es entstanden u.a. der Markgrafenplatz und ein neuer Einmündungsbereich für die Emstaler Landstraße in die Kurfürstenstraße, eine öffentliche Steganlage am Mühlenteich mit Mehrgenerationen-Spielplatz, der neue Marktplatz sowie Gehwege und Straßenbeleuchtung. Öffentliche Grün- und Freiflächen mit Aufenthaltsqualität wie z. B. Spiel- und Freiflächen waren im Sanierungsgebiet nicht vorhanden. Zudem gab es erhebliche Parkplatzprobleme.

Der Umbau des Markgrafenplatzes erfolgte auf Basis des Siegerentwurfs eines Wettbewerbes zur städtebaulichen Neugestaltung der Ortsmitte, den die Gemeinde am 4. Oktober 1999 auslobte. Der Busbahnhof wurde u.a. neugeordnet und verkleinert, ein Parkplatz angelegt, der Markgrafenplatz zur Fußgängerzone umgewidmet, die Tourist-Information errichtet, eine öffentliche Grünfläche mit Spielplatz geschaffen und ein Bouleplatz als zentraler Treffpunkt angelegt.

Zugleich wurden private Bauherren ins Boot geholt, die trotz Hüllenförderung und der Bezuschussung von Ordnungsmaßnahmen immer noch einen hohen Eigenanteil an den Sanierungsarbeiten leisteten. Zu Beginn der Sanierungsmaßnahme hatte nur etwa die Hälfte der Häuser einen durchschnittlichen bis guten Zustand. Inzwischen wurden die meisten Häuser saniert. Zu den herausragenden Lehniner Sanierungsbeispielen gehören das  „Hotel zur  Post“, der Marktplatz 3 und die Bahnhofstraße 3+4. 

„Bürgerliches Engagement ist bei der Sanierung unserer Ortsteile unverzichtbar. Unsere Gesellschaft lebt davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger engagieren, Verantwortung übernehmen und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen“, würdigt Bürgermeister Brückner.  

Lehniner Gemeindevertreter gegen neue Windkrafträder

(21.11.2019)

Die Gemeindevertreter votierten am Dienstag, dass sie kein weiteres Windrad auf Gemeindeland zulassen wollen. Vor allem soll das Abholzen von Bäumen für die Errichtung von Windkrafträdern vermieden werden.

In Kloster Lehnin befinden sich bisher 29 Windkraftanlagen. Die Gemeinde ist derzeit aufgefordert, einer Stellungnahme in einem Baugenehmigungsverfahren abzugeben.

Im Gemeindegebiet werden große Mengen an regenerativer Energie produziert. Damit könnte der Eigenverbrauch der Gemeinde gedeckt werden.

Als nächste "grüne Maßnahme" wird am 9.12.2019, 13:30 Uhr, an der Kurfürstenstraße eine E-Ladesäule für Elektroautos offiziell eingeweiht.

Bauarbeiten in der Friedensstraße starten demnächst

(21.11.2019)

Der Asphalt wird im Bereich der Einmündung der Lindenstraße bis zum Rathaus (Friedensstraße 3) am 25. und 26.11.2019 eingebracht. Die Bauarbeiten erfordern im Dezember neue Straßensperrungen entlang der Lehniner Ortsdurchfahrt.

Die Zufahrt zum Rathaus erfolgt ab dem 2.12.2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Die Grundstücke sind bis zum 4.12.2019 leider nur fußläufig erreichbar. Die Einmündung Lindenstraße bleibt geschlossen. Parken im Baustellenbereich in der Friedensstraße ist untersagt.

Nach dem Aufbruch der Friedensstraße werden provisorische Rampen an den Zufahrten errichtet. Der Bau des Regenwasserkanals beginnt am Rathaus in Richtung Bahnhofstraße.

Für die Müllabfuhr sind die Behälter bis 12 Uhr am Vortag auf dem Randstreifen oder an der Zufahrt abzustellen. Die Baufirma transportiert diese zu einem Sammelplatz und zurück.

Wir bitten um Verständnis. Weitere Nachfragen der Anwohner beantwortet die Baufirma unter Tel. 01 70/33 833 68.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten in der Friedensstraße starten demnächst
Foto: Bauarbeiten in der Friedensstraße starten demnächst

Neue Feuerwehrkleidung für 17.500 Euro

(19.11.2019)

Der 3. Stellvertreter der Gemeindewehrführung, Torsten Schumitz (Foto), der sich verantwortlich um die Kleiderkammer kümmert, erhielt vom Sachbearbeiter Feuerwehr der Gemeinde, Thomas Preuschoff, 20 neue Sätze Schutzkleidung. Diese werden in den nächsten Tagen an Einsatzkräfte aus zwölf Ortswehren verteilt.

"Seit dem Jahre 2016 wurden jeweils 20 Sätze, bestehend aus Jacke und Hose, erworben", berichtet Preuschoff. Die Gemeinde wendet dafür jährlich ca. 17.500 Euro auf. Dies soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

In der Gemeindefeuwehr sind derzeit etwa 250 Kamerad/innen aktiv. Die neue Kleidung erhalten bevorzugt Atemschutzträger, die bei Häuserbränden auch im Gebäudeinneren eingesetzt werden. Neu an der diesjährigen Kleidung ist eine segmentierte Reflexbestreifung, die die Bewegungsfreiheit der Einsatzkräfte erhöht und sich einfach reparieren lässt.

"Es gilt, unsere Feuerwehrkamerad/innen stärker im Einsatz zu schützen. Leider können nicht alle Kameraden/innen gleichzeitig neu ausgestattet werden. Aber wir wollen auch in den Folgejahren weiter in diesen Bereich investieren," sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Foto zur Meldung: Neue Feuerwehrkleidung für 17.500 Euro
Foto: Torsten Schumitz von der Gemeindefeuerwehrführung nahm die neue Kleidung in Empfang

Wertstoffhöfe vorübergehend geschlossen

(18.11.2019)

Die APM-Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow und Werder müssen vom 28.11. bis 02.12. wegen technischer Umstellungen an der EDV geschlossen bleiben.

Am 03.12.2019 sind die Wertstoffhöfe wieder regulär geöffnet. Die APM-Hauptverwaltung in Niemegk sowie die APM-Außenstelle in Potsdam bleiben ebenfalls wegen technischer Umstellungen an der EDV am 29.11.2019 geschlossen. Die Abfallentsorgung findet am 29.11.2019 weiterhin ab 06.00 Uhr morgens statt.

Neues Internet am Markgrafenplatz, Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal

(18.11.2019)

Die Touristinformation auf dem Markgrafenplatz verfügt über einen weiteren öffentlich zugänglichen Internet-Hotspot. Darüber können alle Interessierten kostenlos im Internet "surfen".

Die Reichweite geht nunmehr bis zum Busbahnhof und zum angrenzenden Parkplatz. Der Netzwerkname ist "BrandenburgWLAN". Zugangspasswörter sind nicht nötig. Also, einfach auf "Verbinden" klicken und los geht es.

Einen weiteren Hotspot erhielt auch das Emstaler Backofenmuseum. Laut dem Vereinsvorsitzenden Udo Wernitz sollen künftig Besuchergruppen auch Präsentationen und Wissenswertes über die Brotherstellung via Internet sich informieren können. Der kostenlose Hotspot kann auch genutzt werden, wenn man sich in der Nähe des Museums aufhält.

Die beiden neuen Kloster Lehniner Hotspots sind Bestandteil von 1.200 WLAN-Hotspots im Land Brandenburg. Ein weiterer öffentlicher Internetzugang im Gemeindegebiet soll am Strandbad eingerichtet werden. Finanziert werden diese Projekte vom Landesministerium für Wirtschaft und Energie.

Bürgermeister Uwe Brückner begrüßt die öffentlichen Hotspots. Vor allem für Busreisende, Touristen und auch für die Lehniner, sei das eine gute Gelegenheit, in Lehnins Mitte oder auch rund ums Backofenmuseum beispielsweise kostenfrei Mails abzurufen, soziale Medien zu nutzen oder Onlinezeitungen zu lesen.

Natürlich kann sich auf der Homepage der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de auch über Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen informiert werden. 

Lehniner Schüler und Foto-AG erkunden Waldbrand-Gebiete

(18.11.2019)

"Bilder meiner (Um)Welt - Lehniner Bilderwerkstatt' ist ein von dem Lehniner Institut für Kunst und Kultur e. V. (LIKK) initiiertes Förderprojekt. Dieses wird in Kooperation mit unserer Gesamtschule bis Ende 2019 mit einer Foto AG durchgeführt. Es geht um die theoretische und fotografisch-praktische Auseinandersetzung mit Spuren, die Klimafolgen vor Ort hinterlassen.

Jens Polzin (AG-Lehrer) und Stephanie Krusche (selbständige Projektleitung) geben jede Woche Input und führen Exkursionen mit den Kindern und Jugendlichen durch.
Kürzlich besuchte die AG -mit Unterstützung der Gemeinde und der Feuerwehr- zwei Waldbrandgebiete (Fichtenwalde und eine Autobahnausfahrt).

Vor Ort erörterten die Teilnehmer*Innen mit den Feuerwehrmännern Thomas Preuschoff (Sachbearbeiter für Brandschutz der Gemeinde) und Daniel Bräkow (Gerätewart der Gemeinde) die sich allgemein verstärkende Brandsituation im Land Brandenburg. Ursächlich ist auch die erhöhte Trockenheit als Folge des Klimawandels.

Ferner wurde die Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen in den konkreten Brandgebieten dargestellt. Im Anschluss erkundete die AG die Gebiete mit Ihren Kameras.
Weitere Projektinhalte waren u. a. der Besuch des Fischerhofs in Seddin, da dort der Wasserspiegel extrem gesunken ist. Dadurch wird die Fischereiarbeit beeinträchtigt.

Sascha Montag, weltweit tätiger Fotojournalist und in Lehnin wohnhaft, stellte seine Klimafluchtreportage aus der Monoglei vor. Er gíng auch darauf ein, was ein gutes Bild ausmacht und wie es entsteht.

Der im LIKK für ein Jahr wohnhafte Gustavo Fernandez Jimenez aus Costa Rica zeigte die Klimafolgen in seinem Heimatland. Es gibt viele Parallelen zu der Klimaentwicklung hier, z. B. vermehrte Stürme und Wetterextreme.

Am 28.11.19 gestaltet die AG eine Ausstellung mit ausgewählten Fotoarbeiten auf dem Wichtelmarkt der Lehniner Schule. Gefördert ist dieses Projekt mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (Autorin: Stephanie Krusche).

Foto zur Meldung: Lehniner Schüler und Foto-AG erkunden Waldbrand-Gebiete
Foto: Lehniner Schüler und Foto-AG erkunden Waldbrand-Gebiete

Neue Sperrungen in der Lehniner Ortsdurchfahrt

(18.11.2019)

Durch die Bauarbeiten ergeben sich im Dezember neue Straßensperrungen entlang der Lehniner Ortsdurchfahrt.

Die Zufahrt zum Rathaus in der Friedensstraße 3 erfolgt ab dem 2. Dezember 2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Die Einmündung Lindenstraße bleibt weiterhin geschlossen.

Der Bereich der Belziger Straße ist nicht für den allgemeinen Verkehr geöffnet. Er stellt noch immer eine Baustelle dar (Arbeiten werden in den Nebenanlagen ausgeführt) und nur für die Anwohner und Anlieger nutzbar. Das heißt, dass Autofahrer langsam fahren sollten. Wir bitten um Verständnis.

Foto zur Meldung: Neue Sperrungen in der Lehniner Ortsdurchfahrt
Foto: Neue Sperrungen in der Lehniner Ortsdurchfahrt

Gemeinde verkauft Feuerwehr-Golf

(14.11.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin versteigert gegenwärtig einen Allrad-Golf Syncro (Country), der als Einsatzleitfahrzeug (KdoW) im Einsatz war. Die Erstzulassung erfolgte am 17.01.1991. Verkauft wird das Fahrzeug ohne feuerwehrtechnische Beladung und funktechnische Einbauten. Der Benziner verfügt über einen Hubraum von 1781 cm³ und eine Leistung von 72 KW. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 155 km/h ausgewiesen.

Es handelt sich um ein ehemaliges Einsatzfahrzeug der Gemeindefeuerwehr Kloster Lehnin, das voll funktionsfähig und fahrbereit ist. Es weist dem Alter, der Laufleistung und der Nutzung als Sonderfahrzeug der Feuerwehr entsprechende Abnutzungs- und Verschleißspuren auf, darunter leichte Kratzer, Lackschäden, Dellen und Rost. Eine Besichtigung des Fahrzeugs ist möglich.

 

Zur Versteigerung geht es hier:

https://www.zoll-auktion.de/auktion//auktion.php?id=633334

Foto zur Meldung: Gemeinde verkauft Feuerwehr-Golf
Foto: Gemeinde verkauft Feuerwehr-Golf

Angemessene Löschwasserversorgung in Kloster Lehnin

(14.11.2019)

In der Öffentlichkeit wurde zuletzt die Löschwasserversorgung in unserer Gemeinde diskutiert. Dabei könnte der Eindruck entstanden sein, dass diese unzureichend sei. Dies trifft jedoch nicht zu!

Für die Brandbekämpfung hält die Gemeinde Kloster Lehnin derzeit insgesamt 131 Löschwasserbrunnen vor. Ferner steht ein Hydrantennetz (Trinkwasser) im Bedarfsfall in den Ortslagen (außer Nahmitz) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es mehrere Zisternen sowie die Möglichkeit, Löschwasser aus Seen, Flüssen und Kanälen zu entnehmen. Auch Tanklöschfahrzeuge und ein Wasserbehälter (10.000 Liter) stehen für die Brandbekämpfung zur Verfügung.

"Die Gemeindefeuerwehr besitzt einen Schlauchwagen, mit dem bis zu 1,6 km von der Entnahmestelle bis zum Brandherd überbrückt werden können," sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff. Der Aufbau einer solchen Schlauchverbindung dauert wenige Minuten.

Unabhängig davon gibt es auf Arbeitsebene Gespräche mit einzelnen Landwirten, um im Einsatzfall auch auf deren Brunnen zurückgreifen zu können.

Um das Netz an Löschwasserbrunnen weiter zu verbessern, ist der Bau von fünf Löschwasserbrunnen in naher Zukunft geplant. Ferner wurde für einen Löschbrunnen in der Grebser Heide ein Fördermittelantrag gestellt. Zuletzt in Betrieb genommen wurden vier Brunnen im Damsdorfer Gewerbegebiet.

Zehn Brunnen geben derzeit nicht ausreichend Wasser ab, was zum Teil daran liegt, dass wegen der extremen Trockenheit in diesem Sommer an manchen Stellen der Grundwasserspiegel sank. Betroffen sind davon auch neue Brunnen. Allerdings besteht durch den eingeschränkten Betrieb keine grundsätzliche Gefahr, da die beschriebenen anderen Möglichkeiten für die Löschwasserversorgung zur Verfügung stehen.

"Insgesamt sind wir in Kloster Lehnin, was die Versorgung mit Löschwasser anbetrifft, gut versorgt", schätzt Preuschoff ein, der selbst regelmäßig Einsätze leitet.

Foto zur Meldung: Angemessene Löschwasserversorgung in Kloster Lehnin
Foto: Angemessene Löschwasserversorgung in Kloster Lehnin

LCV startete in die 50. Saison

(12.11.2019)

Mit einem bunten Showprogramm übernahmen die Narren des Lehniner Carnevals Verein e.V. (LCV) am 11.11. im Café Niewar die Macht über Lehnin. Vor einem begeisterten Publikum, das im Konfettiregen baden durfte, präsentierten sie unter der Moderation des Präsidenten Roland Bellin Highlights der Saison: Gesang und viele Tänze.

Jürgen Back stellte die Chronik zum 50. Bestehen des LCV vor, die alle 50 Karnevals-Sessionen illustriert. Anfangs noch mit Schwarz-Weiß-Bildern, ab der 11. Session in Farbe. Back selbst bildete vor 40 Jahren mit seiner Frau das Prinzenpaar und stellte mit etwas Wehmut fest, wie schnell doch die Zeit vergeht. Auch außerhalb der närrischen Zeit sind die LCV'ler aktiv. Eine Abteilung hat sogar zwölf Mal am Lehniner Floßfest mitgewirkt.

Das neue und alte Prinzenpaar Yvonne I. und Michel I. verspricht eine Regierungszeit mit viel Gesang und bunten Tänzen: "Auf uns könnt ihr bauen, wir werden Euch nicht in die Pfanne hauen."

Bevor es zur Schlüssel- und Kassenübergabe kommen konnte, mussten die Karnevalísten dem Bürgermeister Uwe Brückner Fragen über die Gemeinde Kloster Lehnin und über den LCV beantworten: Wo befindet sich der höchste Berg in der Gemeinde, welcher der älteste Ortsteil der Gemeinde ist, welche Berliner Stadtteile einmal zum Kloster Lehnin gehörten und wie die Hirschkuh ins Wappen kam usw. Mit etwas Hilfe gelang das bravourös und das Ratespiel konnte vorzeitig beendet werden. Das Rathaus-Bild gab es als Bonus neben vielen Talern obendrauf.

Wir wünschen dem LCV eine tolle 50. Session!

In diesem Sinne ein dreifach donnerndes Jelina Helau.

Kartenvorverkauf für die närrischen Veranstaltungen beginnt am Sonntag, 17.11., ab 10 Uhr, im Café Niewar, Belziger Straße 11, in 14797 Lehnin.

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Foto: LCV startete in die 50. Saison

Ehrung für unsere Feuerwehr-Jubilare

(12.11.2019)

Die Gemeindefeuerwehr ehrte in einem würdigen Rahmen die Feuerwehrkamerad/innen aus Kloster Lehnin, die dieses Jahr runde Jubiläen feiern (10 bis 50 Dienstjahre).

"Gerade unsere älteren Kameraden sind wichtig für den Zusammenhalt der Truppe. Sie organisieren Feste und Wettkämpfe, pflegen das Umfeld der Gerätehäuser, halten alte Technik in Schuss und bringen ihre (Lebens)Erfahrungen ein. An dieser Stelle herzlichen Dank für die vielen Jahre, in denen viel geleistet wurde", sagte der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff.

Bürgermeister Uwe Brückner: "Wir wissen die Arbeit unserer 13 Ortswehren sehr zu schätzen. Wir sind es unseren Kamerad/innen schuldig, dass wir alles unternehmen, um die Ausstattungen und Einsatzmittel sukzessive zu verbessern."

 

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Foto: Ehrung für unsere Feuerwehr-Jubilare

11.11.: Die Narren übernehmen in Lehnin die Macht

(11.11.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner: "Das hat mir gerade noch gefehlt, dass schon wieder einer an meinen Stuhl sägt. Immerhin konnte ich den Rathaus-Sturm geschickt in Abstimmung mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen verhindern. Wir haben uns nämlich eine Baumaßnahme ausgedacht, sodass die Karnevalisten gar nicht erst bis zum Rathaus kommen können.

Angesichts der erdrückenden närrischen Macht werde ich jedoch am Montag, den 11.11., um 18.11 Uhr, im Saal des Café Niewar die leere Gemeindekasse präsentieren. Einen Schlüssel gebe ich aber nicht heraus!

Die Gemeinde muss sparen, noch und nöcher. Selbst Straßen und Bushaltestellen haben bei uns schon Haushaltslöcher. Bald wird im Rathaus nicht mehr geheizt und an Beleuchtung gegeizt.

Wer übrigens denkt, jetzt erst nimmt die Narrenei im Lehniner Rathaus ihren Lauf, liegt falsch: Narren hat`s das ganze Jahr über in Lehnin gegeben. Da wird mal ein- mal ausgetreten, hingehalten, verschoben, neu verbündet. Manch hitzige und sinnlose Diskussion entzündet. Bei manchen Kommentaren, glaubt mir, da wünscht ich, der Redner zieht auf die Kanaren.

Die Narren wird es nicht stören. Zur Eröffnung der 50. Saison des LCV präsentieren sie ihre neue Vereinschronik, einen Auszug aus dem umfassenden Showprogramm und es wird die Möglichkeit geben, das Tanzbein zu schwingen.

Ich wünsche in der 5. Jahreszeit viel Spaß, Abwechslung, Frohsinn und immer gut besuchte Veranstaltungen.

In diesem Sinne ein donnerndes Jelina Helau!" (Quelle: GKL)

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Foto: 11.11.: Die Narren übernehmen in Lehnin die Macht

Kinder, die die Lehniner Umwelt verbessern

(08.11.2019)

Die generationenübergreifende "AG Baumfreunde Kinder" traf sich in der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) um mit Kindern der Klassen 2 bis 6 umweltrelevante Themen zu diskutieren. Die Kinder hatten viele gute Ideen. Nachdem das letzte Mal das Thema "Plastik in Gewässern" besprochen wurde, ging es mit Müllsäcken, Warnwesten, Greifern und Handschuhen mit 18 Kindern der ITBL zum Mühlenteich.

Im Geäst zum Vorschein kamen Chipstüten, Kaffeebecher, Getränkedosen, ein Haustierkäfig und ein Radio. Auch fanden sie eine alte Flasche, in der eine kleine Maus ertrunken ist. An diesem Beispiel konnten die Kinder erleben, wie Umweltverschmutzung Mensch und Tieren schadet. Die Kinder sammelten das ganze Gebiet um die Mühlenteichbrücke, das Auslaufgebiet des Mühlenteiches und auch das Gebiet um den Mehrgenerationenplatz ab. Es wurden 6 Säcke voller Müll gefunden. Auffällig war, dass tonnenweise Gartenabfälle abgelagert wurden, die dem Ökosystem schaden. Im Grünschnitt sind Samen enthalten, die bei Ausbreitung die am Mühlenteich ansässigen Arten verdrängen.

Die Baumfreunde wünschen sich drei weitere Mülleimer auf dem Steglauf und die beiden bereits installierten Mülleimer durch winddichte Mülleimer auszutauschen.

An einem weiteren Tag fuhren Mitglieder der Baumfreunde Kloster Lehnin e. V. mit ihren Kindern mit Booten über den Mühlenteich, um weiteren Unrat aus dem Wasser zu fischen. Schließlich wurden zwei Einkaufswagen aus dem Wasser gezogen, weiterhin zwei Kochplatten, ein Fahrradrahmen, mehrere große blaue Müllsäcke, einer davon voll mit Asbestresten, Autogurte und Kleinmüll. Spontane Unterstützung bekamen die Umweltaktivisten von Besuchern des Steges. Insgesamt wurden zu den gefundenen Objekten noch drei weitere große Müllsäcke aus dem Teich gefischt.

Die „Baumfreunde Kinder AG" der ITBL findet jeweils am letzten Freitag im Monat statt. Es sind noch zwei Plätze im Kurs frei. Interessierte Kinder können sich anmelden.

Foto zur Meldung: Kinder, die die Lehniner Umwelt verbessern
Foto: Kinder, die die Lehniner Umwelt verbessern

Umbauarbeiten auf dem Schul-Campus schreiten voran

(08.11.2019)

Im Oktober begannen die Bauarbeiten für den 1,36 Mio. Euro teuren Lehniner Schulanbau. Gegenwärtig erfolgen Abbrucharbeiten. Die Klassenräume sollen vergrößert und der Sekretariatsbereich verlegt werden. 16 Räume wurden leer gezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten am alten Schulstandort statt. Im September 2020 soll der erste Bauabschnitt fertig sein.
Im zweiten und dritten Bauabschnitt, die noch nicht terminiert sind, sollen ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule entstehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit ca. 750 - wenn die Abiturstufe wieder eingerichtet ist- auf ca. 1.000 steigen.

Die Entwicklung der Schule gilt als bildungspolitisches Leuchtturmprojekt für Kloster Lehnin. Inzwischen lernen hier Schüler aus insgesamt 46 Orten.

Eine gute Bildung ist heute das Wichtigste, um später im Beruf erfolgreich zu sein. Hier auf dem Lande sollen unsere Kinder fit für die spätere Lehrausbildung und für das Studium gemacht werden. Dies in einem vertrauten Umfeld zu organisieren sowie die Kinder und Jugendlichen von der ersten bis zur dreizehnten Klasse gemeinsam lernen zu lassen, ist ein unschätzbarer Vorteil. Darüber hinaus befinden sich Jugendclub, Integrierte Tagesbetreuung, Bibliothek und Sportmöglichkeiten auf dem Schulcampus an der Beethovenstraße in Lehnin.

Die erforderlichen millionenschweren Investitionen lassen sich nur im Zusammenwirken von Land, Kreis, Kommune und Gemeinde umsetzen.

Foto zur Meldung: Umbauarbeiten auf dem Schul-Campus schreiten voran
Foto: Umbauarbeiten auf dem Schul-Campus schreiten voran

Andreas Kuhnert verabschiedet sich aus der Politik

(08.11.2019)

Er war Bürgerrechtler, Pfarrer, und langjähriger Landtagsabgeordneter. Zehn Jahre war Andreas Kuhnert Vorsitzender der Kloster Lehniner Gemeindevertretung. Mit 69 Jahren verabschiedete er sich nun aus persönlichen Gründen aus der Gemeindevertretung und somit aus der Politik. Für ihn rückte der Michelsdorfer Ortsvorsteher Steffen Dammann nach.

Andreas Kuhnert möchte weiterhin Vorträge in Kindergärten und Schulen halten, um seine unschätzbaren Erfahrungen und sein umfangreiches Wissen zu vermitteln. Den jungen Menschen die Demokratie näher zu bringen, war und ist ihm ein Bedürfnis. Er selbst kann als Zeitzeuge berichten, wie eine Diktatur mit Andersdenkenden umgegangen ist und was Menschen auf sich genommen haben, um künftig in einer Demokratie leben zu können. Andreas Kuhnert gestaltete den Prozess zur politischen Wende in unserer Region aktiv mit und kann aus dieser spannenden Zeit viel berichten.

Er setzte sich stets uneigennützig für unsere Region und unsere Gemeinde ein. Seine Verdienste stehen außer Frage. Er war immer ansprechbar, wenn die Menschen Sorgen und Nöte hatten und half bei der Problemlösung. Er war mehr als zwei Jahrzehnte Mitorganisator der Hilfetransporte ins litauische Vilnuis. Diese Transporte waren ihm eine Herzensangelegenheit. Die Demokratie steht und fällt mit dem Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, deshalb setzt er sich auch weiterhin für sie ein.

Vielen Dank, lieber Andreas Kuhnert, für das jahrzehntelange Engagement zum Wohle unserer Gemeinde.

Wir wünschen alles Gute für die Zukunft, beste Gesundheit, persönliches Wohlbefinden und noch viele glückliche Stunden im Kreise der Familie.

 

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Foto: Andreas Kuhnert verabschiedet sich aus der Politik

Wertstoffhöfe vorübergehend geschlossen

(07.11.2019)

Die APM-Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow und Werder müssen vom 28.11. bis 02.12. wegen technischer Umstellungen an der EDV geschlossen bleiben.  Am 03.12.2019 sind die Wertstoffhöfe wieder regulär geöffnet. Die APM-Hauptverwaltung in Niemegk sowie die APM-Außenstelle in Potsdam bleiben ebenfalls wegen technischer Umstellungen an der EDV am 29.11.2019 geschlossen. Die Abfallentsorgung findet am 29.11.2019 weiterhin ab 06.00 Uhr morgens statt.

Die Gemeinde Kloster Lehnin jetzt mit eigenem IT-Administrator

(05.11.2019)

Neuer IT-Administrator in der Gemeindeverwaltung Kloster Lehnin ist der 44-Jährige Silvio Braune. Der Familienvater, der mit seiner Frau Marlen und seinen beiden Kindern in Bad Belzig lebt, war zuletzt bei einem großen Kreditversicherer beschäftigt, wo er die IT-Technik- und Software betreut hat. Die täglich zweistündige Fahrt zur Arbeit und Einsätze am Wochenende hätten ihn zum Jobwechsel bewegt, erzählt Herr Braune.

Der IT-Experte hat ursprünglich bei der Deutschen Telekom als Kommunikationstechniker gearbeitet und später auch eine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel absolviert. Mit Arbeitsbeginn in der Gemeinde freut er sich, mehr Zeit für die Familie zu haben. Sein Hobby ist sein Garten, wo er auch Hühner und Laufenten hält. Politisch engagiert er sich in Bad Belzig.

Die verbesserte IT-Ausstattung der Verwaltung sei Voraussetzung, um die Aufgaben der Zukunft bewältigen zu können. Insofern sei der Schritt konsequent, dass die Gemeinde einen Administrator eingestellt hat. „Ich bin der Gemeindevertretung dankbar, dass sie im Rahmen des Stellenplanes diese Möglichkeit geschaffen hat,“ freut sich Bürgermeister Uwe Brückner. 

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Foto: Die Gemeinde Kloster Lehnin jetzt mit eigenem IT-Administrator

Feuerwehrfahrzeug für 5.655 Euro versteigert

(01.11.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin versteigerte für 5.655 Euro ein 124 PS-starkes Feuerwehrfahrzeug (LF 16) vom Typ Daimler-Benz über das Internetportal "Zoll-Auktion". Der Diesel-LKW wurde am 02.10.1978 erstmals zugelassen und musste aufgrund von Mängeln ausgesondert werden.

Das Fahrzeug leistete ca. 20 Jahre treue Dienste in der Damdorfer Ortswehr. Diese erhielt -als Übergangslöung- ein gebrauchtes LF 16/12, das zuvor an der Landesfeuerwehrschule für Lehrzwecke genutzt wurde. Der Maßnahmenkatalog, den die Gemeindevertretung auf Vorschlag der Gemeindefeuerwehrführung im Mai d. J. beschlossen hat, sieht als langfristige Lösung die Beschaffung eines neuen Hilfeleistungsfahrzeuges innerhalb der nächsten 4 Jahre vor.

Für das versteigerte Fahrzeug gab es elf Gebote. Ein Chemnitzer Autohändler war Meistbietender und holte das Fahrzeug vorgestern vom Damsdorfer Baubetriebshof ab, wo es vorübergehend untergestellt war. Als wertsteigernd stellte sich der 2.400 Liter-Tank und der noch intakte Wasserwerfer auf dem Dach heraus. Der Oldtimer wird voraussichtlich in Osteuropa weiterhin für die Brandbekämpfung eingesetzt.

Demnächst wird auch das Göhlsdorfer Feuerwehrauto versteigert. Voraussichtliches Startgebot sind 2.000 Euro. Die Göhlsdorfer Kamerad/innen haben als Übergangslöung von der Brandenburger Berufsfeuerwehr ein Einsatzfahrzeug überlassen bekommen. Für sie soll kurzfristig ebenfalls ein neues Fahrzeug beschafft werden, für das derzeit die Ausschreibung vorbereitet wird.

Die Gemeinde Kloster Lehnin unternimmt viel, um unsere Gemeindefeuerwehr besser auszustatten und den über zwei Jahrzehnte entstandenen Rückstau abzubauen. So soll noch bis Dezember ein Mannschafts-Transportwagen und ein Kommandowagen in den Dienst gestellt werden. Eine bestmögliche Ausstattung sind wir unseren ehrenamtlichen Kamerad/innen mehr als schuldig, denn sie leisten einen unbezahlbaren Ehrendienst für uns alle. Danke dafür auch an dieser Stelle.

Foto zur Meldung: Feuerwehrfahrzeug für 5.655 Euro versteigert
Foto: Feuerwehrfahrzeug für 5.655 Euro versteigert

Aktionstag „Feuer & Flamme für unsere Museen“ in Kloster Lehnin

(21.10.2019)

Kloster Lehniner Museen beteiligen sich Samstag, 26.10.2019, am 15. Aktionstag „Feuer & Flamme“. Insgesamt 60 Museen im Fläming, Havelland und in der Ostprignitz laden zumeist kostenlos ein, den Blick über den Tellerrand zu wagen. Es gilt Neues und Unbekanntes zu entdecken. Zu dem warten interessante Begleitprogramme. Die Freunde des Gaumenschmauses können sich ebenfalls erfreuen.

Das Reckahner Schulmuseum und das Rochow-Museum Reckahn (Foto) sind bei freiem Eintritt von 13 - 20 Uhr, das Museumscafé im Schloss von 14 - 18 Uhr, und die Barockkirche von 14 - 16 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr geht die Museumsleiterin, Dr. Silke Siebrecht-Grabig, im Schulmuseum in einer Sonderführung auf den „Musikunterricht unter Heinrich Julius Bruns (1746-1794)“ ein. Ab 18 Uhr startet im Schlosshof ein Laternenumzug. Der illuminierte Gutspark, Stockbrot und Grillgut für Groß und Klein laden nach Reckahn ein.

Im Emstaler Backofenmuseum sind Gerätschaften und Arbeitsmittel (teilweise) aus dem vorigen Jahrhundert zu besichtigen. Es gibt Wissenswertes über die Herstellung von Brot auf traditionelle Weise zu berichten und es wird Brot im historischen Lehmbackofen gebacken. Es gibt Grillwurst, Glühwein wird über dem Feuerkorb hergerichtet und einen Fackelumzug.

Aktionen laufen auch im Lehniner Klostermuseum, im Skulpturenpark und in der Galerie am Klostersee.

Nach dem Motto „klein, aber fein“ wird im Damsdorfer Stellmachermuseum in der Alten Lindenstraße das ausgestorbene Handwerk des Stellmachers präsentiert. Das Museum bietet eine Vielzahl an Maschinen und hölzernem Werkzeug, die der Stellmacher zur Produktion von landwirtschaftlichen Geräten nutzte. Bei einem Rundgang durch das Museum bekommen die Besucher einen speziellen Einblick in die Herstellung dieser Geräte, wie beispielsweise Wagenheber, Schlachtemollen, Holzharken und Wagenräder. Eine Sonderausstellung zeigt die Welt der holzschädigenden Pilze und Insekten. Besucher, die Interesse haben, mit dem alten Werkzeug des Stellmachers selbst zu werkeln, bekommen eine fachkundige Anleitung.

Geöffnet ist auch der Dreiseitenhof Grebs (Dorfanger 12). Dort kann die Geschichte des ländlichen Lebens erkundet werden. Gegenstand der Präsentation „Leben unserer Großeltern“ ist die Darstellung der landwirtschaftlichen Kultur und Lebensweise zwischen 1870 und 1950. Präsentiert werden landwirtschaftliche Geräte und Gegenstände des bäuerlichen Lebens. Als Besonderheit wird die Herstellung von Holzpantinen, eines in Grebs mehr als 100 Jahre ansässigen Gewerbes, dargestellt. Des Weiteren können alte Fahrräder mit Hilfsmotoren (Hühnerschreck) bestaunt werden.

Das sind tolle Beiträge für diesen Aktionstag von unseren musealen und kulturellen Einrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin. Ein herzliches Dankeschön an alle engagierten Beteiligten!

Foto zur Meldung: Aktionstag „Feuer & Flamme für unsere Museen“ in Kloster Lehnin
Foto: Aktionstag „Feuer & Flamme für unsere Museen“ in Kloster Lehnin

Kompromiss im Lehniner Baumstreit vereinbart

(16.10.2019)

Lehnin. Im Konflikt um die Baumfällungen auf dem Gelände des ehemaligen Hortes in der Beethovenstraße, der heute zu einer Demo von Baumfreunden führte, ist es zwischen dem Grundstücksnachbarn, Rafael Hecktor, und der Geschäftsführerin des Pflegedienstes Lietzmann, Kathrin Lietzmann, zu einer gütlichen Einigung gekommen.

Das Unternehmen beabsichtigt auf dem Areal eine zweigeschossige Seniorenwohnanlage für drei Wohngruppen von jeweils elf Bewohnern zu errichten. Baustart für den Neubau soll noch dieses Jahr sein. Derzeit laufen die Abrissarbeiten. Geplante Eröffnung ist im Herbst 2020. Für die Baumaßnahme hat das in Lehnin ansässige Unternehmen von der Bauaufsichtsbehörde des Landkreises die Fällung von vier Bäumen genehmigt bekommen.

Trotzdem hat Frau Lietzmann zugestimmt, dass eine ca. 100 Jahre alte Linde am Straßenrand erhalten bleibt. Die Gemeindeverwaltung stimmt dafür einer Reduzierung der erforderlichen Anzahl von Parkplätzen zu, die nötig sind, um den Baum zu erhalten. Für die 22 Betriebsfahrzeuge und den Besucherverkehr wird auf den vorgesehenen Außenflächen durch eine effektivere Parkordnung anderweitig ausreichend Parkraum geschaffen. Rafael Hecktor würde im Gegenzug seine Einfahrt verlegen, um den Baum auch von seiner Seite ausreichend bewässern zu können. Er bot einen Baumpatenschaft an. Auch ein weiterer Baum im hinteren Bereich des Geländes soll durch Baumpflegemaßnahmen erhalten und nicht gefällt werden.

Bürgermeister Uwe Brückner zeigte sich erfreut von dem vermittelnden Gespräch im Rathaus: „Es ist toll, wenn man sich über derartige Probleme konstruktiv und schnell verständigen kann. Das Bauprojekt ist für Kloster Lehnin ebenso enorm wichtig wie der Erhalt von Bäumen, die als grüne Lunge das Ortsbild prägen.“

Am morgigen Donnerstag wollen Herr Hecktor und Frau Lietzmann gemeinsam mit dem zuständigen Architekten und Bauleiter geeignete Maßnahmen vor Ort besprechen. Der familiengeführte Pflegedienst Lietzmann ist seit 1991 auf dem Markt und beschäftigt ca. 50 Arbeitnehmer.

 

Foto zur Meldung: Kompromiss im Lehniner Baumstreit vereinbart
Foto: Kompromiss im Lehniner Baumstreit vereinbart

Spendensammlung für Spielgeräte am Hohlweg

(15.10.2019)

In Lehnin sammelt eine Eltern-Initiative für den Spielplatz am Hohlweg, um eine Schaukel und ein Tor anschaffen zu können. Die Unterstützer sollen namentlich auf einer Plakette erwähnt werden. Diese wird an den Spielgeräten angebracht.

Der Gemeindehaushalt muss vielfältige Aufgaben berücksichtigen: Finanzierung der Schulausstattungen, der Kindertageseinrichtungen, der Gemeindefeuerwehr, die Unterhaltung der gemeindlichen Straßen (155 km) und Gebäude (136). Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Leider sind daher die Gelder für die 25 gemeindeeigenen Spielplätze in den letzten Jahrzehnten konstant knapp gewesen, sodass in diesem Bereich nicht alle Wünsche zeitgleich erfüllt werden konnten.

Deshalb helfen derartige Initiativen ungemein, um voranzukommen. Ein großer Dank dafür. Vielleicht kommt im neuen Haushalt der Vorschlag der Verwaltung zum Tragen, dass mehr Mittel zur Verfügung stehen, um schneller in allen Ortsteilen entsprechend der Prioritätenliste angemessene Spielplätze zu schaffen.

Wer das Projekt unterstützen möchte, nutzt das Spendenkonto bei der Gemeinde Kloster Lehnin, IBAN DE73 160 500 00 3622 660 278. Verwendungszweck: Spielplatz Hohlweg + Name.

Neues Bauland in Lehnin

(09.10.2019)

Für Bauwillige in Lehnin sollen drei neue Wohngebiete am "Hohlweg Nord", "Hohlweg Süd" und "Zum Traumsee" ausgewiesen werden. Entsprechende Bebauungspläne wurden bzw. werden von den Gemeindevertretung beschlossen.

Am "Hohlweg Nord" könnten ca. 13 zweigeschossige Eigenheime oder Doppelhäuser entstehen. Das Gebiet, das jetzt noch Brachland ist, wird vom Lerchenwinkel aus erschlossen. Ein Investor soll das derzeit noch kommunale Areal entwickeln und vermarkten.

Auf privatem Land könnten ab 2020 am "Hohlweg Süd" nahe der Belziger Chaussee 15 Wohnhäuser und an der Straße "Zum Traumsee" ggf. weitere 16 Baugrundstücke hinzukommen.

Die neuen Stichstraßen, die von den privaten Erschließungsträgern gebaut werden, sollen später an die Gemeinde übertragen werden. Für die Gebiete "Zum Traumsee" und "Hohlweg Süd" laufen daher parallel auch die Vorbereitungen für den Abschluss von Erschließungsverträgen zur Regelung des Straßenbaus.

Halteverbotsschilder wegen Bauarbeiten auf Schulcampus

(08.10.2019)

Am 30.09.2019 fand die Bauanlaufberatung zur Baumaßnahme Errichtung eines Anbaus am Gebäude der ehemaligen Oberschule auf dem Schulcampus Lehnin statt. Ein Großteil der lärmintensiven Rückbauarbeiten wird bereits in den Herbstferien ausgeführt, da die Kopfräume in dem Gebäude auch während der anschließenden Bauarbeiten weiter genutzt werden.

Der im Zusammenhang mit den Bauarbeiten über die Goethe- und Beethovenstraße zusätzlich abzuwickelnde Verkehr würde durch parkende Fahrzeuge behindert, so dass hier ein Halteverbot über den gesamten Straßenverlauf ab Höhe Busbahnhof Markgrafenplatz bis Beethovenstraße/Ecke Lindenstraße auszusprechen war.

Planmäßig sollen die Bauarbeiten spätestens zum Schuljahresbeginn 2020/21 abgeschlossen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht verbindlich erklärt werden, wie lange das Halteverbot aufrecht zu erhalten sein wird, da dies sehr stark vom Baufortschritt abhängt. Die Verwaltung ist jedoch bestrebt, die Einschränkungen auf das notwendige Maß zu beschränken.

Foto zur Meldung: Halteverbotsschilder wegen Bauarbeiten auf Schulcampus
Foto: Halteverbotsschilder wegen Bauarbeiten auf Schulcampus

Arbeitsgruppe für neue Kitabeitrags-Satzung vor Abschluss

(07.10.2019)

Das Kitagesetz das Landes erfordert eine Überarbeitung der Kloster Lehniner Kitakostenbeitragssatzung, die in der jetzigen Fassung seit 2007 besteht. Eltern, Gemeindevertreter und -verwaltung, Kita-Leitungen und Regina Thinius (zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises Potsdam-Mittelmark) diskutierten in bislang drei Sitzungen über einen neuen Entwurf der Kostenbeitragssatzung. Für den 8. Oktober ist die vierte und letzte Sitzung dieser Arbeitsgruppe vorgesehen.

Es herrscht Konsens, dass Eltern mit geringem Einkommen beitragsfrei gestellt werden bzw. künftig weniger Beiträge zahlen. Der Entwurf der Kostenbeitragssatzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge soll auf einer öffentlichen Veranstaltung  vorgestellt werden. Die konkrete Einladung wird noch bekannt gemacht. Auf dieser Veranstaltung können Interessierte noch Anregungen geben, bevor das Papier im "Ausschuss Soziales und Schule" besprochen wird.

Die Satzung soll bis Jahresende von der Gemeindevertretung beschlossen worden sein und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Bisher sieht es so aus, dass die Gemeinde durch die neue Satzung weniger Einnahmen aus Elternbeiträgen verbuchen wird. Die Zuschüsse des Landes für die beitragsfreien Kinder sind für die Gemeinde Kloster Lehnin nicht kostendeckend. Die Gemeinde muss diese Mindereinnahmen ausgleichen.

Schmierfinken am Lehniner Busbahnhof und auf dem Schulcampus

(07.10.2019)

Übers Wochenende haben teilweise vermummte Täter den Lehniner Busbahnhof und Gebäude auf dem Schulcampus, vor allem an der Turnhalle, mit Graffitis beschmiert.

Die Gemeinde hat umgehend Strafanzeige erstattet und stellt das gesicherte Videomaterial zum Tathergang der zuständigen Polizeidienststelle zur Verfügung. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen fünfstelligen Bereich.

Die Gemeinde wird am Busbahnhof in den kommenden Tagen die Schmierereien beseitigen lassen.

Hinweis: Wer Straftaten feststellt, sollte sofort die Polizei unter 110 alarmieren.

Foto zur Meldung: Schmierfinken am Lehniner Busbahnhof und auf dem Schulcampus
Foto: Schmierfinken am Lehniner Busbahnhof und auf dem Schulcampus

16. Gemeindefußballturnier 2020

(07.10.2019)

Wer ist die beste Fußballmannschaft von Kloster Lehnin? Am Freitag, dem 17. Januar 2020, wissen wir es. Dann findet ab 18 Uhr das 16. Gemeindefußballturnier für Hobby- und Freizeitmannschaften in der Emsterlandhalle auf dem Schulcampus Lehnin statt.

Willkommen sind Vereins- aber auch Firmenteams, gerne auch Straßenmannschaften. Einzige Bedingung: die Spieler müssen mindestens 30 Jahre alt sein.

Mit dem Turnier, das in der Vergangenheit immer spannende Spiele bot, zeigen wir als Gemeinde, dass unser Herz auch für den Sport schlägt. Wir würden uns über viele Anmeldungen freuen. Am Ende sollen nach einem fairen Wettkampf die Besten gewinnen.

Um planen zu können, bittet die Gemeinde bis 10.12.2019 um Anmeldungen. Das Anmeldeformular und weitere Infos zum Spielablauf gibt es bei Manuela Hadler per E-Mail touristinfo@lehnin.de oder Tel. 0 33 82/73 07 19.

 

Bauarbeiten auf dem Schulcampus beginnen

(02.10.2019)

Nach der Dachsanierung der Sporthalle, der Einführung eines Mülltrennungssystems und dem Umzug der Integrierten Tagesbetreuung ITBL in das Sockelgeschoss der Turnhalle, geht es ab Montag, 7. Oktober, weiter mit den Bauarbeiten auf dem Lehniner Schulgelände. Aus diesem Grund wird der Haupteingang zur Oberschule für den gesamten Zeitraum der Baumaßnahme bis voraussichtlich im September 2020 gesperrt. Die Baustelle wird entsprechend abgesperrt.

Mit dem 1,36 Mio. Euro teuren Anbau sollen Klassenräume vergrößert und der Sekretariatsbereich verlegt werden. 16 Räume wurden leergezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten am alten Schulstandort statt. Langfristig ist auch ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule vorgesehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit rund 750 Schülern auf ca. 1000 steigen.

Der jetzt begonnene erste Bauabschnitt ist voraussichtlich im September 2020 fertig.

Der millionenschwere Umbau auf dem Schulcampus, der nur schrittweise möglich ist, ist ein Leuchtturmprojekt in der Bildungslandschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark, das nur mit dem Zusammenwirken von Land, Kreis, Kommune und Gemeindevertretern umsetzbar ist. Wir sichern damit eine weiterhin hohe Unterrichts-Qualität und den langfristigen Erhalt des Schulstandortes. Eine attraktive Schule bietet beste Lernbedingungen und wird gerne bei der Schulwahl der Kinder und Eltern berücksichtigt. Schon jetzt lernen in Kloster Lehnin Schüler aus 46 Orten.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten auf dem Schulcampus beginnen
Foto: Die Vorbereitungen für den Ausbau laufen

Apfelkuchen zu Fontanes Besuch 2.0

(02.10.2019)

Theodor Fontane 2.0, das neueste Update des märkischen Dichters, der dieses Jahr seinen 200. Geburtstag feiert, kam höchstpersönlich als Hank Teufer nach Kloster Lehnin. 

Gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Brückner, dem Vorstandsvorsitzenden des Diakonissenhauses, Pfarrer Matthias Blume, und Helga Brandt aus der Kreisverwaltung PM wurde feierlich die Stele eingeweiht, die am Klostereingang auf den 300 km langen Fontaneradweg hinweist, der ab sofort auch durch Kloster Lehnin führt. Alle Beteiligten versprechen sich vom neuen Radweg zusätzliche (Rad)Touristen.

Eine weitere Stele wurde im Schloßpark Reckahn installiert, wo Fontane nie war, weil er vor Reiseantritt starb. Die Leiterin der Reckahner Museen, Dr. Silke Siebrecht-Grabig, hat dennoch nach Sichtung des Schriftverkehrs herausgefunden, dass Theodor Fontane enge Kontakte zur Rochowschen Adelsfamilie pflegte.

Beim Fontane-Apfelkuchen entführte "Fontane" die Gäste im Café Fiedler in die Geschehnisse des 19. Jahrhunderts. Das Kloster war damals verfallen und die Diakonissen teilweise noch adlig. Fontane reiste mit "Thomas Cook" und ihm war ganz übel bei der Überfahrt nach England. Deshalb plädiert er für Reisen in der unmittelbaren Heimatregion, am besten auf "Fahrrad-Bahnen", deren Bau durch den "Soli" finanziert werden sollen. Fontanes Ausführungen zur Deutschen Einheit, die er 1870 ersann, haben bis heute einen aktuellen Bezug - ein geteiltes Deutschland will zusammenwachsen.

Die Lehniner Klosterkirche erlebte Fontane als "nackte, nur kümmerlich bei Leben erhaltene Existenz, die trister ist als Tod und Zerstörung". Aber draußen auf dem Klostergelände spürte er die "Poesie des Verfalls" und allerlei Zauber. Die Schuljugend kletterte auf den Trümmern umher und in Bodennähe sollen einer alten Sage zufolge Mönchsgesänge zu hören sein. Und inmitten roter Kirchenfensterscheiben wähnte Fontane das "Weiße Fräulein", dass treppauf und treppab den Mönch sucht, den sie liebt.

Pfarrer Blume sprach von einem kostbaren Erbe, die Lehniner Klosteranlage zu erhalten und sinnvoll zu nutzen. Zum Kloster hätten einst 64 Dörfer gehört und dazu viele Wind- und Wassermühlen. In der heutigen Zeit sei die Entwicklung des Klosters zu einem touristischen Anziehungsort eine der wichtigsten Aufgaben.

Bürgermeister Brückner erinnerte daran, dass das Kloster die Region über Jahrhunderte geprägt und 2002 der Gemeinde den Namen gegeben hat. "Ich freue mich, dass die Gemeinde Kloster Lehnin den 200. Geburtstag dieses Menschenkenners, dessen Romane bis heute gern gelesen werden, mit zwei Stelen würdigen kann. Dies ist nur möglich, weil die Landkreise PM und HVL uns dabei stark unterstützt haben. Allen Beteiligten an diesem wunderbaren Radweg vielen Dank!" 

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Foto: Apfelkuchen zu Fontanes Besuch 2.0

Stelen für Fontanes 200. Geburtstag werden am 1.10., 9 Uhr, eingeweiht

(27.09.2019)

Theodor Fontane war gelernter Apotheker und wird erfahren haben, dass zum Erkennen eines Leidens und der möglichen Heilung nichts so unersetzlich ist wie das Gespräch. Diese Erfahrungen bestimmen das Werk des Schriftstellers: die unverwechselbare Individualität und die Kunst des Gesprächs, die politisch-moralische Mahnung, etwas besser zu tun als es ist. Das ganze authentisch und in lockerer Sprache dargeboten. „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, „Effi Briest“ und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ gehören zu den bekanntesten Werken seines Schaffens.

Wir erfahren von ihm etwas aus einer Welt, in der man sich noch zum Duell forderte und in der man zu Pferde manchmal noch schneller war als Telegramme.

Eine „weiße Frau“ kommt in Fontanes Erzählungen zu Lehnin vor. Die historische Bedeutung des „Mutterklosters für diese Gegenden“ stand für Fontane außer Frage. Als er das Kloster Lehnin 1863 besuchte, lag ein großer Teil in Trümmern. Aber in den Trümmern spürte er die „Poesie des Verfalls“.

Das Barockschloß in Reckahn wollte Fontane ebenfalls besuchen. Er starb jedoch, bevor er die Reise antreten konnte.

Bürgermeister Uwe Brückner freut sich, dass die Gemeinde Kloster Lehnin den 200. Geburtstag dieses Menschenkenners, dessen Romane bis heute gern gelesen werden, an diesen beiden Orten mit zwei Stelen würdigen kann. Dies war nur mit tatkräftiger Unterstützung unseres Landkreises möglich.

Die Stele auf dem Marktplatz in Lehnin wird am Dienstag, den 1.10.2019, 9 Uhr feierlich enthüllt. Schauspieler Hank Teufer wird die Teilnehmenden in eine Reise in das 19. Jahrhundert mitnehmen.

Mit den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland wurde eine Vereinbarung getroffen, das Kloster Lehnin Teil des Fontane-Radweges wird. Dafür sind wir dankbar.

Beide Stelen enthalten Informationen über den Schriftsteller und seinen Wanderungen. Bei der Gestaltung der Stelen, die auch einen regionalen Bezug herstellen, haben die Museumsleiter Dr. Silke Siebrecht-Garbig und Stefan Beier mitgewirkt. Neben den beiden Bauwerken wurden auch Radwege, die dorthin führen, ausgeschildert.

Kloster Lehnin ist nun Bestandteil der Fontane-Radroute, die an mehr als 60 Orten Fontanes Biografie und Lyrik nähergebracht. Die Route führt an jene historischen Orte und Landschaften, die Fontane für sein Hauptwerk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ als Vorlage für Handlung und Personen dienten. Neuruppin, Fontanes Geburtsstadt und Ausgangsort seiner Wanderungen, liegt im Zentrum des 300 km langen Fontane-Radweges.

Allen Beteiligten an diesem wunderbaren Radweg vielen Dank!

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Foto: Stelen für Fontanes 200. Geburtstag werden am 1.10., 9 Uhr, eingeweiht

Zu laute Autobahn - was tun?

(27.09.2019)

Eine Autobahn ist Segen und Fluch zugleich. Über den Verkehrslärm an der benachbarten Autobahn beklagen sich nicht nur Grebser und Nahmitzer, was durchaus nachvollziehbar ist. Die Gemeinde hat hier mehrere Gespräche und auch umfangreichen Schriftverkehr mit den zuständigen Behörden geführt. Es sind z. B. Anträge auf lärmmindernde Maßnahmen gestellt worden, die allesamt abgelehnt worden sind.

Lärmschutzwände ausweiten/erhöhen und ein Tempolimit über einen größeren Autobahnabschnitt würden nach Auffassung der Gemeinde wesentliche Verbesserung bagelehnt bringen. Leider sind alle Vorschläge/Forderungen erneut abgelehnt worden.

Es bestehen kaum Möglichkeiten die Forderungen umzusetzen. Wir bleiben trotzdem dran und versuchen weiterhin eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.

Bauarbeiten in der Friedensstraße gestartet

(26.09.2019)

Am heutigen Donnerstag wurde die Fahrbahn der Friedensstraße in Höhe Lehniner Rathaus in Richtung Lindenstraße aufgebrochen. Für das Rathaus wurde eine neue Zufahrt als Provisorium hergestellt. An der Zuwegung aus Richtung Marktplatz ändert sich vorerst nichts. Das Parken im Baustellenbereich ist nicht möglich. Es kann zu Wartezeiten im Verkehr kommen, wenn die Großfräse sich im Einsatz befindet.

Im Anschluss beginnt der Bau der neuen Regenentwässerung, für die Rohre verlegt werden müssen. Die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke bleibt gewährleistet.

Es wird um Verständnis gebeten.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten in der Friedensstraße gestartet
Foto: Bauarbeiten in der Friedensstraße gestartet

Ampeln in der Kurfürstenstraße in Lehnin

(25.09.2019)

Einige Lehniner haben sich diese Woche gewundert, warum in der Kurfürstenstraße Fußgänger-Ampeln aufgestellt wurden.

Endlich geht es los und es wird ein Stromkabel durch die E.DIS verlegt, um die künftige Ladestation für Elektroautos auf dem Parkplatz Mühlenteich anzubinden.

Dazu erfolgt eine vollständige Sperrung des südlichen Gehweges in der Kurfürstenstraße 5 bis 12a. Für die sichere Führung des Fußgängerverkehrs bei der Querung der Fahrbahn wurden die Fußgängerampeln aufgestellt. Die bauausführende Firma hat in ihren Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung einen Bauzeitraum bis 14.10. angegeben.

Dann ist es bald vollbracht und Kloster Lehnin verfügt über eine Ladestation!!

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Foto: Ampeln in der Kurfürstenstraße in Lehnin

Auf dem Prüfstand: Wie gut ist das Kitagesetz wirklich und warum muss nachgebessert werden?

(25.09.2019)

Die Brandenburger Fraktionsvorsitzende der Partei „Die Linke“, Kathrin Dannenberg, und der scheidende Göhlsdorfer Landtagsabgeordnete, Dr. Andreas Bernig, besuchten die Gemeindeverwaltung von Kloster Lehnin, um sich mit Fachleuten der Basis über Qualitätsstandards und Probleme in den gemeindlichen Kitas auszutauschen.  An dem Gespräch nahmen neben Bürgermeister Uwe Brückner auch die Fachbereichsleiterin Dagmar Keding und die beiden Kitaleiterinnen Mendy Bliedtner („Sonnenkäfer“ Grebs) und Martina Meier („Knirpsentreff“ Lehnin) teil.

Die familienfreundliche Gemeinde hat sich in der Vergangenheit mit vielen ehrgeizigen Pilotprojekten in diesem Bereich erfolgreich engagiert und war dankbar für den Austausch. Auch die Möglichkeit, den Abgeordneten Anregungen mit auf den Weg nach Potsdam geben, wurde genutzt. Denn es ist lohnend, sich im Potsdamer Landtag zum Wohle unserer Kleinsten und Erzieher/innen einzusetzen.

Derzeit verfügt Kloster Lehnin über 409 Kita-Plätze in sechs Einrichtungen (Damsdorf, Grebs, Göhlsdorf, Lehnin, Netzen und Reckahn). Belegt sind momentan 370 Plätze. Zum 31.12.2019 werden aus heutiger Sicht 383 Kita-Plätze benötigt. Die Kinderzahlen sind trotz der Ausweisung neuer Wohnungsbaugebiete derzeit stabil. Gegenwärtig wird die Kita Damsdorf um einen weiteren Satelliten-Bau ergänzt, um die Kapazität von 128 auf ca. 175 zu erhöhen. In der Regel sind die Einrichtungen von 6 bis 17 bzw. 18 Uhr geöffnet. Eine Spätkita einzurichten war, nach vorgenommenen Umfragen in den Vorjahren, nicht erforderlich.

Die Kloster Lehniner fordern eine Gleichberechtigung von Bildungseinrichtungen.

„Das Brandenburgische Kitagesetz mit seinen aktuellen Änderungen stellt für die Kommunen eine enorme Anforderung, sowohl finanziell als auch personell, dar. So bleibt zu befürchten, dass die Kommunen Kosten im Rahmen der Beitragsbefreiung nicht vollumfänglich erstattet bekommen. Auch die Ermittlung der Kostenerstattungen und Beitragsbefreiungen begründen zusätzlichen Verwaltungsaufwand, der in keinerlei Hinsicht berücksichtigt wurde“, erläutert Dagmar Keding. Kitaleiterin Martina Meier sagte, dass der Betreuungsschlüssel unbedingt verbessert werden müsse, derzeit können z.B. Vor- und Nachbereitungszeiten nur unzureichend durchgeführt werden bzw. gehen zu Lasten der Arbeit am Kind.

Die Fraktionsvorsitzende Kathrin Dannenberg, die einen engen Kontakt zum Landeskitaelternbeirat hat, forderte genauere Festlegungen im Kitagesetz.

„Es muss ganz klar sein, wer für welche Kosten aufkommt. Wir Linken wollen eine komplette Beitragsfreiheit für alle Eltern. Bildung wie sie in den Kitas vermittelt wird, muss für alle Kinder kostenlos werden, gleichzeitig ist aber auch die Qualität zu verbessern“, erklärt Dannenberg. Bisher gilt die Beitragsfreiheit nur für Eltern mit einem Netto-Jahreseinkommen bis 20.000 Euro – eine Grenze, die vor allem bei Eltern Unmut hervorruft, die knapp darüber verdienen.

Bürgermeister Uwe Brückner sagte, die Beitragsfreiheit könne sein, aber seiner Auffassung nach sei das verfügbare Geld besser angelegt, wenn es in bessere Ausstattung und in die Qualitätsstandards Kita´s fließe. Passendes Personal zu finden, sei immer schwieriger. Deshalb bilde die Gemeinde dieses Jahr, neben den bereits Beschäftigten sechs „Quereinsteigern“, erstmals drei Azubis aus.

Schwierig gestaltet sich die Betreuung von Inklusionskindern. Die in der Gemeinde Kloster Lehnin bestehenden Regelkita´s können diese Aufgabe nicht in jedem Fall leisten. So könnten u.a. Heilpädagogen oder Sozialpädagogen hier Entlastung bringen. Diese sind derzeit zusätzlich durch die Gemeinde zu finanzieren und werden nicht dem notwendigen pädagogischen Personal zugerechnet, so Brückner.

Kathrin Dannenberg sagte zu, den zukünftigen Entwurf des Kitagesetzes mit der Gemeinde zu diskutieren.

Foto zur Meldung: Auf dem Prüfstand: Wie gut ist das Kitagesetz wirklich und warum muss nachgebessert werden?
Foto: Auf dem Prüfstand: Wie gut ist das Kitagesetz wirklich und warum muss nachgebessert werden?

Für einen besseren ÖPNV: geschützt bei Wind und Wetter

(23.09.2019)

Wartehäuschen an Bushaltestellen, die vor jedem Wetter schützen, sind eine tolle Sache. Nicht nur für unsere Kinder, die täglich dort stehen, um zur Schule zu fahren. Die Gemeinde Kloster Lehnin investiert seit Jahren in die bessere Aufenthaltsqualität an den Bushaltestellen.

Es gibt dazu einen mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark abgestimmten Investitionsplan. Drei neue Wartehäuschen sind bereits fest vorgesehen und zwar in Grebs an der Seniorenresidenz, in Emstal und in der Damsdorfer Hauptstraße. Weitere sollen folgen. Daher wird der Investitionsplan - auch in Abstimmung mit dem Landkreis - ständig fortgeschrieben, sodass weitere Wartehäuschen in den kommenden Jahren hinzu kommen können.

Erfreulich ist es, dass die Fraktion SPD/Die Linke/Baumfreunde die bestehenden Prioritäten unterstützt und ergänzende Vorschläge für die nächsten Jahre unterbreitet. Die Prioritäten werden verwaltungsseitig aufbereitet.

Kommunalpolitiker spielen Boule in der Lehniner Ortsmitte

(23.09.2019)

In zwei Teams spielten Ortsbeiräte und Mitglieder des Freundeskreises Tervuren eine Boule-Meisterschaft auf dem Lehniner Markgrafenplatz aus. Die Anlage kann jeder, der sich in dieser Sportart ausprobieren möchte, zu jeder Zeit nutzen. Die Kugeln sind in der Touristinformation oder im Hotel Markgraf ausleihbar. Ansonsten treffen sich jeden Sonntag, ab 10 Uhr, die Boule-Freunde.

Bei dem Turnier, bei dem rote und blaue Kugeln zum Einsatz kamen, ging es weniger um höher, stärker, schneller, wie sonst oft im Sport, sondern um ein Miteinander und um angeregte Gespräche.

Den Beteiligten hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es gab viel Spaß und einen spannenden Wettkampf. Es soll im nächsten Jahr eine Neuauflage geben. Ausgetragen wurde das Boule-Turnier erstmals 2016. Kurz zuvor hatten unsere Freunde in unserer belgischen Partnerstadt Tervuren ein Turnier organisiert, an dem Vertreter aus Kloster Lehniner teilnahmen. Sofort war die Idee geboren, den belgischen Volkssport auch in Kloster Lehnin zu etablieren, da es ist ein tolles Spiel für alle Altersgruppen ist.

Foto zur Meldung: Kommunalpolitiker spielen Boule in der Lehniner Ortsmitte
Foto: Kommunalpolitiker spielen Boule in der Lehniner Ortsmitte

Erneut illegale Müllentsorgung im Wald

(20.09.2019)

Im Wald im Bereich "Hohes Steinfeld" in Kloster Lehnin ist eine erneute illegale Müllablagerung festgestellt worden. Sperrmüll, Altholz - ein ganzer Container voll. Landesforst und Lehniner Ordnungsamt ermitteln weiter in der Angelegenheit.

Wer kann etwas dazu sagen, woher der Müll - vermutlich aus einem Laubenabriss - kommt? Wer hat jemanden beim abladen gesehen? Hinweise nimmt unser Ordnungsamt an unter ordnung@lehnin.de oder Tel. 0 33 82/73 07 24. Die Gemeinde wird solche Straftaten konsequent verfolgen und auch Anzeige erstatten.

Foto zur Meldung: Erneut illegale Müllentsorgung im Wald
Foto: Erneut illegale Müllentsorgung im Wald

Kostenloser Eintritt in Strandbad für die Schüler aus Kloster Lehnin im nächsten Jahr

(20.09.2019)

Familienfreundlich steht in Kloster Lehnin nicht nur auf dem Blatt Papier, es wird auch aktiv gelebt. Eine weitere Maßnahme ist eine neue Verabredung zwischen Bürgermeister Uwe Brückner und dem Lehniner Strandbad-Betreiber Kay Schattenberg, die heute getroffen wurde.

Danach bekommen alle Kloster Lehniner Schüler (Postleitzahl 14797) im nächsten Jahr eine Saison-Eintrittskarte gratis. Kay Schattenberg verzichtet auf diese Einnahmen. Im Gegenzug finanziert die Gemeinde den Kartendruck. Mit der Maßnahme soll der Anteil der Kloster Lehniner unter den Strandbad-Besuchern von derzeit nur 15 Prozent deutlich erhöht werden.

Das Strandbad soll in den kommenden Jahren saniert und weiterentwickelt werden. Voraussetzung dazu ist die Bewilligung von Fördermitteln. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat ein Bebauungsplanverfahren für das Areal am Klostersee gestartet.

Die erste Ausbaustufe sieht u. a. die behindertengerechte Sanierung und Erweiterung der maroden Sanitäranlagen (Duschen für Wasserwanderer) vor. Die Entwicklung des Geländes ist nicht nur enorm wichtig für die Naherholung der Bevölkerung, sondern auch für touristische Angebote wie Paddeltouren und Übernachten im Strandbad.

Foto zur Meldung: Kostenloser Eintritt in Strandbad für die Schüler aus Kloster Lehnin im nächsten Jahr
Foto: Kostenloser Eintritt in Strandbad für die Schüler aus Kloster Lehnin im nächsten Jahr

Gemeinde arbeitet mit Kreissportbund noch enger zusammen

(19.09.2019)

Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich der Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB), Thomas Bottke, und Bürgermeister Uwe Brückner. Der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark möchte sich räumlich erweitern und sucht einen neuen Standort in Lehnin oder angrenzenden Ortsteilen. Hier können dem KSB derzeit drei Angebote gemacht werden. Zudem beklagt Bottke ein zu lahmes Internet, wofür es verschiedene Lösungsansätze gibt, die nun geprüft werden.

Bürgermeister Brückner betonte, dass die Gemeinde auch künftig die Sportler unterstützt. Allerdings befindet sich die Auslastung der Lehniner Sportstätten, insbesondere der Turnhallen, am Limit und es gibt Probleme mit der Sauberkeit, weil einige Sportler die Umkleidekabinen nicht so verlassen, wie es wünschenswert wäre.

KSB und Gemeinde möchten künftig auch in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung enger zusammenarbeiten. Der Kreissportbund bietet hierzu u. a. mit dem Gütesiegel "Sport pro Gesundheit" zertifizierte Bewegungsprogramme.

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Foto: Gemeinde arbeitet mit Kreissportbund noch enger zusammen

Busbahnhof Lehnin

(17.09.2019)

In letzter Zeit gab es Diskussionen um den Busbahnhof in Lehnin. Es werden fehlende Sauberkeit und Regelverstöße, vor allem durch Jugendliche, bemängelt.

Die Gemeinde steuert dieser Entwicklung entgegen. Die Reinigungsintervalle wurden verkürzt. Graffitis werden schnellstmöglich beseitigt. Das Ordnungsamt ist regelmäßig vor Ort und redet mit den Jugendlichen sowie mit anderen Beteiligten. Es wurden und werden gemeinsam Maßnahmen mit der Polizei und der Schule durchgeführt.

Die Behauptung, dass der Bahnhof für die Anzahl der ankommenden Busse und Schüler nicht ausgelegt wäre, trifft nicht zu. Die Gemeinde hat den Busbahnhof 2003/2004 nach einem Architektenwettbewerb mit Fördermitteln neu gestaltet und nach den damaligen Bedarfen ausgelegt. Zur Erinnerung: Zu diesem Zeitpunkt verfügte Lehnin über eine Sonderschule, eine Grundschule und eine Gesamtschule mit Sekundarstufe 1 und 2. Insgesamt war die Schülerzahl sogar höher als heute.

Die Verbesserung der Gesamtsituation kann nur im Zusammenwirken aller gelingen. Es sind Eltern, Schule, Ortsbeirat, Polizei und Gemeindeverwaltung gefordert. Wir müssen es gemeinsam schaffen, zu vermitteln, dass hier Werte beschädigt bzw. zerstört werden und Geld aufgewendet werden muss, was woanders dringend gebraucht wird. Wir brauchen eine Vorbildfunktion und die Erkenntnis, das es für die Schule kein gutes Bild abgibt, wenn unmittelbar vor dem Schulcampus der Busbahnhof stark verunreinigt und beschädigt wird. Packen wir es alle gemeinsam an!

Foto zur Meldung: Busbahnhof Lehnin
Foto: Busbahnhof Lehnin

Flohmarkt auf dem Schulcampus

(17.09.2019)

Ein Familienflohmarkt findet Samstag, 28.09., von 9 bis 14 Uhr auf dem Lehniner Schulcampus in der Goethestraße 15 statt.

Angeboten werden Kinder- und Baby-Bekleidung, Spielsachen, Bücher, Spiele und Haushaltswaren. Standgebühr 3 Euro, Tische sind selbst mitzubringen. Anmeldefrist für Stände bis Montag, 23.9., bei Kerstin Krämer im Eltern-Kind-Zentrum EKiZ per E-Mail ekiz@gfb-potsdam.de.

Bauarbeiten in der Friedensstraße

(16.09.2019)

Donnerstag, den 26.09., wird die Fahrbahn der Friedensstraße in Höhe Lehniner Rathaus ab dem grünen Strich in Richtung Lindenstraße mit einer Fräse aufgebrochen. Vorab wird eine neue Zufahrt als Provisorium hergestellt. An der Zuwegung aus Richtung Marktplatz ändert sich vorerst nichts.

Am 26.9. kann es zu Wartezeiten kommen, wenn die Großfräse im Bereich des Rathauses eingesetzt wird. Fahrzeuge können nur aus Richtung Zentrum in die Friedensstraße einfahren. Nach den Abbrucharbeiten beginnt der Bau einer Regenentwässerung. Die Grundstücke bleiben auf alle Fälle fußläufig erreichbar.

Es wird um Verständnis gebeten.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten in der Friedensstraße
Foto: Bauarbeiten in der Friedensstraße

Kloster Lehniner Wanderweg ist einer der schönsten in Deutschland

(16.09.2019)

Was haben Sylt, Hiddensee, Spreewald und der Lehniner Ortsteil Emstal gemeinsam? Alle haben es in die FOCUS-Ausgabe 37/19 geschafft unter der Rubrik „Deutschlands Traumpfade“.

Der vom Nachrichtenmagazin hochgelobte „Willibald-Alexis-Wanderweg“ führt vom Kloster in Lehnin zum Gohlitzsee, durch die Wälder, Wiesen und luftigen Hügel der Lehniner Mittelheide und den Emstaler Schlauch. Von dort geht es für Wanderer am Mittelsee entlang, an der Alten Försterei Lehnin vorbei und wieder zum Kloster Lehnin.

Benannt ist dieser Weg nach dem Schriftsteller Willibald Alexis, der zwei Romane schrieb, deren Handlungen in der Region spielten: „Die Hosen des Herrn von Bredow“ 1846 und „Der Werwolf“ von 1848. Alexis beschrieb in seinen Werken Landstriche so detailreich, dass man noch heute jene Orte aufsuchen und sich in die Protagonisten und Szenen hineinversetzen kann. Schautafeln auf dem Weg geben auch literarische Einblicke.

In der Tourist-Information (Tel. 0 33 82 /23 638 99) auf dem Markgrafenplatz gibt es zum Willibald-Alexis-Wanderweg einen Flyer sowie die beiden Alexis-Romane als antiquarische Exemplare.

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Foto: Kloster Lehniner Wanderweg ist einer der schönsten in Deutschland

Dankeschön für unsere Ehrenamtler

(16.09.2019)

Ehrenamt ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Ohne Ehrenamt würde unser Wohlstand nicht finanzierbar sein. Das ist nicht nur bei der Brandbekämpfung, im Freizeitsport oder bei der Altenpflege der Fall, sondern auch bei Pflichtaufgaben wie die Besetzung von Wahllokalen oder die Unterstützung von Veranstaltungen wie jüngst der Lehniner Aktionstag in Berlin.

Bürgermeister Uwe Brückner lud deshalb rund 90 Ehrenamtler/innen in das Festzeit des Strandbades Lehnin ein, um bei Kaffee und Kuchen Danke zu sagen.

„Die Gemeinde wird auch künftig alles unternehmen, um das Ehrenamt zu stärken und zu wertschätzen. Danke auch an Ihre Familien, aber ebenso an Ihre Arbeitgeber, die hinter Ihnen stehen und Sie dabei unterstützen sowie Verständnis aufbringen, wenn Sie eine zweite Schicht am Tag ehrenamtlich leisten. Wir bauen auch künftig auf Sie und brauchen Sie ganz dringend", betonte Brückner.

Foto zur Meldung: Dankeschön für unsere Ehrenamtler
Foto: Dankeschön für unsere Ehrenamtler

Schnelles Internet für alle

(13.09.2019)

Die Deutsche Telekom AG verlegt ab Mitte 2020 bis 2023 im Landkreis Potsdam-Mittelmark 4.000 km abhörsicheres Glasfaserkabel und stellt 500 neue Netzverteiler auf. Insgesamt werden ca. 50 Mio. Euro investiert, wovon der Bund 28 Mio. bereitstellt, das Land 16,7 Mio. und der Landkreis 5 Mio. Euro. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern in Seddiner See zwischen Telekom-Vertretern und dem Landrat Wolfgang Blasig im Beisein von Bürgermeistern und Amtsdirektoren unterschrieben.

In der Gemeinde Kloster Lehnin sollen bisher unterversorgte Gebiete, die mit weniger als 30 Megabit ausgestattet sind, mit schnellem Internet (bis zu 1 Gigabit) verbunden werden. Dies soll im nächsten Jahr erfolgen. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden im Vorfeld der Baumaßnahme informiert. Unsere Schulen sowie Gewerbegebiete sollen mit angeschlossen werden.

Bürgermeister Uwe Brückner: "Ich finde das toll, das bisher abgehängte Gebiete endlich ans Netz kommen. Mit dem schnellen Internet schaffen wir gleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Land. Der Wettbewerbsnachteil gegenüber Großstädten wird dadurch verkürzt. Firmen finden eine gute Infrastruktur vor, um in Arbeitsplätze zu investieren. Schnelles Netz hilft auch dem Umweltschutz, weil dann manche Autofahrten entfallen, da Akten besser übers Netz verschickt werden können."

Foto zur Meldung: Schnelles Internet für alle
Foto: Schnelles Internet für alle

Neu in Kloster Lehnin: Entsorgungsbeutel für Hundekot

(12.09.2019)

Um Straßen und Wege in der Gemeinde sauberer zu halten, hat die Gemeinde in fast allen Ortsteilen jetzt 14 Tütenspender für Hundekot durch den Baubetriebshof aufstellen lassen. Jeder einzelne hat rund 75 Euro gekostet, was in der Summe 1.050 Euro ausmacht. Ein voller Hundekotbeutel ist in Mülleimern zu entsorgen.

Standorte sind in Lehnin an der Badestelle Gohlitzsee, am Landambulatorium (Foto) und am Parkplatz Rosenpark. In Reckahn stehen die braunen Behälter mit Hundekopf-Bild, die wie ein Straßenschild aussehen, auf dem Schloßparkgelände, in Michelsdorf an der Bushaltestelle. In Netzen befinden sich Spender an der Badestelle, am Parkplatz Kanalbrücke und am Kinderspielplatz. In Emstal sind Spender am Badestrand aufgebaut, in Trechwitz am Spielplatz und an der Bushaltestelle in der Knobelsdorffstraße. In Rietz befindet sich ein Tütchenspender am Schaukasten Göttiner Straße/Feldstraße, in Prützke am Gemeindezentrum und nahe des Schaukastens im Alten Dorf.

Die Beutel sind für Nutzer kostenlos. Die Gemeindeverwaltung hofft, dass alle Hundehalter, das neue System nutzen, damit kein Spaziergänger mehr in eine ,Tretmine mitnehmen" muss. Wer dennoch die Hinterlassenschaften seines Hundes im öffentlichen Raum liegen lässt, muss mit Ordnungsstrafen rechnen. Unser Ordnungsdienst wird verstärkt darauf achten.

Foto zur Meldung: Neu in Kloster Lehnin: Entsorgungsbeutel für Hundekot
Foto: Neu in Kloster Lehnin: Entsorgungsbeutel für Hundekot

Illegale Müllablagerung im Lehniner Wald

(09.09.2019)

Am Freitag teilten mehrere Bürger unabhängig voneinander mit, dass ca. drei Kubikmeter Bauschutt, vermutlich von einem Bad- oder Küchenabriss, im Wald nahe der Autobahnabfahrt Lehnin entsorgt wurden. Die Gemeinde beauftragt jetzt die Müllentsorgung und leitet ein Bußgeldverfahren gegen den bisher noch unbekannten Verursacher ein.

Die nicht unerheblichen Kosten werden leider an anderer Stelle nicht zur Verfügung stehen.

Wer hat etwas gesehen? Wer kann Angaben zur Entsorgung oder Herkunft des Schuttes machen? Hinweise bitte an unser Ordnungsamt unter Tel.0 33 82/73 07 24 oder per E-Mail ordnung@lehnin.de. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Foto zur Meldung: Illegale Müllablagerung im Lehniner Wald
Foto: Illegale Müllablagerung im Lehniner Wald

Lehniner Ortswehr auf der A2 im Einsatz

(09.09.2019)

Zwölf Kameraden der Feuerwehr Lehnin​ waren heute vormittag auf der A 2 zwischen Netzen und Brandenburg an der Havel im Einsatz. Drei Fahrzeuge waren bei regennasser Fahrbahn aufeinandergerutscht. Die Fahrzeuginsassen waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit gebracht. Während der Bergungsarbeiten mussten zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden. Die Lehniner Kameraden sicherten die Fahrzeuge durch Abklemmen der Batterie, rollten sie mit Spezialgerät auf den Standstreifen und säuberten die Fahrbahn.

Foto zur Meldung: Lehniner Ortswehr auf der A2 im Einsatz
Foto: Lehniner Ortswehr auf der A2 im Einsatz

Gedenken an unsere tödlich verunfallten Kameraden

(05.09.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner legte heute mit Gemeindevertreter Harry Grunert und dem Vize-Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff, ein Blumengebinde vor dem Denkmal am Lehniner Feuerwehrgerätehaus nieder.

Unvergessen bleibt der tragische Unfall auf der A 2 vor zwei Jahren, der zwei unserer Lehniner Kameraden in den Tod riss. Sie gaben ihr Leben, um das Leben anderer zu retten!

Dieser schreckliche Tag hat alles verändert. Er hat in unserem Leben einen tiefen Einschnitt hinterlassen und uns eine tiefe Kerbe versetzt. Es gibt keine Worte, die unsere unendliche Trauer beschreiben könnte.

Die größte Last haben die Angehörigen der verstorbenen Kameraden zu tragen. Wir denken in dieser Stunde auch an sie und stehen ihnen auch weiterhin zur Seite.

Wir werden unsere Kameraden niemals vergessen und verneigen uns vor ihrer Lebensleistung. Sie fahren weiterhin bei jedem Einsatz mit!

Ihre Einsatzbereitschaft und ihr Mut bleiben Maßstab für uns. Der Unfall ist aber zugleich auch Mahnung, alles zu unternehmen, um solche schrecklichen Ereignisse künftig zu vermeiden.

Kloster Lehnins CDU-Fraktionschef und Grebser Ortsvorsteher Harry Grunert sagte, er sei enttäuscht über das Innenministerium, dass immer noch nicht die Arbeitsbedingungen für Feuerwehrleute auf der Autobahn verbessert habe. Wie jüngste Unfälle in der Region zeigten, funktioniere beispielsweise die Rettungsgasse immer noch nicht. "Hut ab vor den Kameraden, die auf der Autobahn andere retten und ihr eigenes Leben dabei aufs Spiel setzen. So etwas wie vor zwei Jahren darf nie wieder passieren", sagt Harry Grunert.

Foto zur Meldung: Gedenken an unsere tödlich verunfallten Kameraden
Foto: Gedenken an unsere tödlich verunfallten Kameraden

Herzliche Glückwünsche dem neuen Landtagsabgeordneten in unserem Wahlkreis

(02.09.2019)

Unsere Glückwünsche gehen an den frischgebackenen Landtagsabgeordneten Udo Wernitz, der aus unserer Gemeinde stammt. Für diese Aufgabe und die kommenden Herausforderungen wünscht die Gemeinde Kloster Lehnin alles Gute!

Wir hoffen mit ihm ein Sprachrohr für die kommunalen Belange im Landtag zu haben und wünschen uns eine gute Zusammenarbeit. Unsere Gemeinde benötigt für viele Investitionen Co-Finanzierungen vom Land, um die Vorhaben stemmen zu können. Herr Wernitz ist seit 5 Jahren in der Kommunalpolitik und weiß, was den Bürgern und der Verwaltung unter den Nägeln brennt.

Viel Glück für die neue Aufgabe und ein Quäntchen Glück, ohne das kein großes Vorhaben gelingen kann.

Foto zur Meldung: Herzliche Glückwünsche dem neuen Landtagsabgeordneten in unserem Wahlkreis
Foto: Herzliche Glückwünsche dem neuen Landtagsabgeordneten in unserem Wahlkreis

Klassentreffen nach 70 Jahren Einschulung

(28.08.2019)

Die Lehninerin Gudrun Voigt lädt Dienstag, 3.9., ab 14 Uhr im Nahmitzer Anglerheim hinterm Sägewerk zu einem ungewöhnlichen Treffen ein: 70 Jahre Einschulung. 1949 startete sie mit 29 Mitstreitern in der Lehniner Schule, die sie nach der 8. verließ. Im Gebäude, das heute noch steht, sind heute die Bibliothek und das EKiZ untergebracht.

Einige Mitschüler gingen nach Ziesar weiter zur Schule. Gudrun Voigt arbeitete u.a. in einer Fleischerei und in einem Fischladen. Nach der Wende betrieb sie einen Zeitungskiosk am Busbahnhof. Während sie eine starke Bindung zu ihrem Heimatort hat, zog es zwei ihrer drei Kinder arbeitsbedingt in die Schweiz. Die 77-Jährige hat inzwischen auch fünf Enkel.

Getroffen hat sie ihre ehemaligen Mitschüler schon öfter, aber sie würde die Organisation weiterer Treffen gerne in andere Hände geben. Für das Klassentreffen haben bisher 40 Personen zugesagt - jeder darf seinen Partner mitbringen und mit der Klassenzugehörigkeit nehmen es die Lehniner inzwischen nicht mehr so genau. Einige Partygäste sind auch etwas älter oder jünger. Einige ehemalige Schulkamerad(inn)en hat es inzwischen weiter weg verschlagen: nach Rostock oder Mühlheim an der Ruhr. Ein Klassenkamerad lebt im australischen Melbourne. Er kommt wegen der weiten Entfernung zwar nicht selbst, aber hat schon Kartengrüße geschickt.

Interessant sei es immer, die alten Erinnerungen auszutauschen, die so immer wieder lebendig werden. "Die Schulzeit war sehr schön und wir hatten auch viele guten Lehrer. Geblieben sind glückliche Erinnerungen an eine wunderbare Zeit", schwärmt die Rentnerin.

Foto zur Meldung: Klassentreffen nach 70 Jahren Einschulung
Foto: Klassentreffen nach 70 Jahren Einschulung

Ab jetzt gilt Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße

(27.08.2019)

Der Landkreis gab dem lang gehegten Wunsch nach "Tempo 30" in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße im Ortsteil Lehnin statt. Die Schilder wurden heute installiert.

Gemeinde und Anwohner kämpften lange um diese Verkehrsberuhigung. Bürgermeister Uwe Brückner: "Ich freue mich über diese Entscheidung, die Lärmbelästigung und Erschütterungen insbesondere durch den LKW-Verkehr deutlich reduzieren dürfte."

Foto zur Meldung: Ab jetzt gilt Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße
Foto: Ab jetzt gilt Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße

Schüler setzen sich erfolgreich für Mülltrennung ein

(26.08.2019)

"Umweltschutz ist uns wichtig! Wir finden es toll, wenn sich vor allem unsere Schüler aus der Gesamtschule ,Heinrich Julius Bruns` in Kloster Lehnin mit diesen Themen befassen, denn Sie werden noch stärker als unsere Generation von den Folgen der drohenden Katastrophe betroffen sein. Es geht um unsere und ihre Zukunft", betont Bürgermeister Uwe Brückner.

Der Besuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann, wurde gleich genutzt, um zusammen mit ihr das neue Mülltrennungssystem auf dem Lehniner Schulcampus mit den Schülern einzuweihen.

Schüler der 6 b schlugen der Gemeinde vor wenigen Monaten eine konzeptionelle Lösung für die Mülltrennung in der Schule auf bunten Plakaten vor. Die Gemeinde war begeistert und sicherte zu, die Umsetzung der Vorschläge zu prüfen.

Nun, pünktlich zu Schuljahresbeginn, wurde das neue Mülltrennungssystem in zwölf Räumen der Schule und auf dem Schulcampus eingeführt. Am Freitag wurden zudem an stark frequentierten Standorten, z. B. vor dem Sockelgeschoss der Turmhalle, zentrale Behältnisse aufgestellt und auch gleich eingeweiht.

So gibt es jetzt gelbe, graue und blaue Müllbehälter für Plastik, Müll und Papier. Die Schüler wollen bei ihren Mitschülern für das neue System werben. Dietlind Tiemann verabredete sich mit den Schülern, damit diese in einem Jahr von dem Fortschritt in dem Projekt berichten können. Gleichzeitig lud sie die Kinder zu einem Besuch in den Bundestag ein.

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Foto: Schüler setzen sich erfolgreich für Mülltrennung ein

Ausbau Belziger Straße im Zeitplan

(24.08.2019)

Die Bauarbeiten in der derzeit gesperrten Belziger Straße laufen nach Plan. So ist z. B. der Auslauf am "Kessel" und die Haltung der Regenwasserschächte zum Teil fertig bzw. im Bau. Die Sedimentsanlage ist zu 10 Prozent gebaut. Der Rückbau des vorhandenen Regenwasserkanals ist zu 60 Prozent erfolgt.

Die Gemeinde bedankt sich für das Verständnis.

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Foto: Ausbau Belziger Straße im Zeitplan

Tiemann tourt durch Kloster Lehnin

(23.08.2019)

Die Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann ist in der Sommerpause des Parlaments in ihrem Wahlkreis unterwegs. In Begleitung des Vorsitzenden der Groß Kreutzer Gemeindevertretung, Franz Herbert Schäfer, informierte sie sich über soziale Einrichtungen und Projekte. Bürgermeister Uwe Brückner führte die Gäste am heutigen Freitag an vier wichtige Baustellen der Gemeinde Kloster Lehnin.

Die Sanierung des Herrenhauses Reckahn und ein Anbau sollen im zweiten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Die Gemeinde finanziert rund 1,7 Mio. Euro des insgesamt 3,2 Mio. Euro teuren Bauvorhabens, an dem sich auch Bund und Kreis beteiligen. Vorgesehen ist hier ein Jugend-, Gemeinde- und Kongresszentrum, das u. a. Übernachtungen und wissenschaftliche Tagungen ermöglicht. Zudem ist ein Café geplant. Das Bauprojekt komplettiert das historische Ensemble in Reckahn.

Die Gäste bekamen von Frau Dr. Silke Siebrecht-Grabig eine erste Führung durch die Ausstellung "Von ABC-Schützen und Zuckertüten", die am Sonntag öffnet.

Wegen fehlender Fördermittel steht noch nicht fest, wie es baulich im Strandbad Lehnin weitergeht. Es muss saniert und touristisch weiterentwickelt werden. Ihre Vorstellungen stellten Kay Schattenberg (Betreiber des Strandbades) und Carola Sockel (SinNature, Kanuverleih) dar. Die Gemeinde Kloster Lehnin leitete hierfür ein Bebauungsplan-Verfahren für das Areal am Klostersee ein. Geplant ist zunächst eine Sanierung der Sanitäranlagen. Später soll die Neugestaltung eines Veranstaltungsbereiches erfolgen.

Mit dem 1,36 Mio. Euro teuren Anbau auf dem Lehniner Schulcampus sollen Klassenräume vergrößert und der Bereich für die Schulleitung und das Sekretariat verlegt werden. Die Bauarbeiten sollen im Oktober/November beginnen. 16 Räume wurden bereits leer gezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten im alten Schulgebäude statt. Langfristig ist auch ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule vorgesehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit 756 auf ca. 1.100 steigen.

Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im September 2020 enden. Der Schulleiter, Herr Dr. Hans-Dirk Lenius, stellte die konzeptionelle Ausrichtung vor.

 

Zurzeit liegt die Kapazität der Damsdorfer Kita Kinderland bei 128 Plätzen. Problematisch ist derzeit in Damsdorf vor allem die Unterbringung der unter Dreijährigen.

Durch den 950.000 Euro teuren Anbau, der derzeit entsteht, und im Herbst fertig werden soll, wird ein separater Bereich für Kleinere geschaffen, während die Größeren teilweise in den Anbau ziehen. Die Kapazität steigt damit auf ca. 175 Plätze. Frau Marina Gaidecka (Leiterin der Kita) erläuterte das pädagogische Konzept.

Nach Damsdorf ziehen im Moment viele Familien. 15 Einfamilienhäuser sind derzeit im Bau, weitere 60 sind geplant.

Frau Dr. Dietlind Tiemann bedankte sich und war beeindruckt, was unsere Gemeinde leistet und nimmt viele Anregungen für ihre Arbeit im Deutscher Bundestag mit. Sie versprach, dass sie die Projekte in Kloster Lehnin weiterhin unterstützt und im nächsten Jahr wiederkommen wird. Vielen Dank für ihren Besuch und ihr Interesse.

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Foto: Tiemann tourt durch Kloster Lehnin

Kinder lernen kochen und servieren

(21.08.2019)

Im Lehniner Institut für Kunst und Kultur (Zum Strandbad 39) wird Freitag, 30. August, ab 17 Uhr Kindern und deren Eltern das "Europa-Miniköche-Projekt" vorgestellt. Es wird bis 18:30 Uhr gemeinsam gekocht und gegessen. Anmeldung bis 23. August per E-Mail: haberland@likk.de.

Wer Interesse hat, kann in dem neuen Projekt „Miniköche“ mitmachen. Start ist voraussichtlich September 2019. Schüler der 5. und 6. Klassen können innerhalb von zwei Jahren u. a. Fertigkeiten beim Kochen und eine gehobene Tischkultur kennen lernen sowie den richtigen Umgang mit Lebensmitteln zu üben. Einmal im Monat treffen sich die Kids im Hotel Markgraf oder im LIKK zu einem praktischen Nachmittag.

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner findet das Projekt toll: "Hier lernen die Kinder etwas sinnvolles fürs Leben und der eine oder andere findet vielleicht auch Gefallen daran, später im Hotel- und Gaststättengewerbe zu arbeiten, was den Fachkräftebedarf sichern könnte und den jungen Menschen eine berufliche Perspektive in der Region eröffnet."

Wanderwegewart gesucht

(20.08.2019)

Der seit vielen Jahren aktive Wanderwegewart Konrad Müller aus Damsdorf wird Mitte 2020 aus dem Amt scheiden. Die Gemeinde Kloster Lehnin sucht daher einen Nachfolger, der die erfolgreiche Arbeit fortsetzt. Der Bewerber/die Bewerberin sollte ortskundig sein und gut zu Fuß.

Bewerbungen per E-Mail unter sekretariat@lehnin.de.

Gemeinde Kloster Lehnin präsentierte sich auf Lehniner Platz in Berlin

(19.08.2019)

Samstag präsentierte sich die Gemeinde Kloster Lehnin sechs Stunden in Berlin am Lehniner Platz direkt am Kurfürstendamm. Zu sehen war ein buntes Programm von der Schulband bis zur Choral Schola über Auszüge aus der Oper „Fairy Queen“ und vielen Präsentationen z.B. des Reckahner Schulmuseums,  der Papageien-Schutzstation Rädel und weiterer Anbieter und von Vereinen aus unserer Gemeinde. An 16 Ständen konnten die Besucher wissenswertes über Kloster Lehnin erfahren oder sich kulinarisch, beispielsweise mit Bürgermeister-Apfelkuchen, Bratwurst vom Grill, Schmalzbroten sowie  alkoholfreien Cocktails der Miniköche ("Klostersommer", "Lehniner Platz")  verwöhnen lassen... Zudem erhielten die Besucher Informationen über die Baukultur und die wunderbare Natur der aus 14 Ortsteilen bestehenden Gemeinde  anhand der sechs Litfaßsäulen des.

Zum Thema: Was könnte uns verbinden? führte die bekannte rbb-Moderatorin Britta Steffenhagen mit den Bürgermeistern von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, und von Kloster Lehnin, Uwe Brückner, ein spritziges Gespräch auf der Bühne, in dem auch  das Thema eines gemeinsamen Bundesland Berlin-Brandenburg diskutiert wurde.  Der Berliner Bezirksbürgermeister war Feuer und Flamme für Kloster Lehnin und will die mittelmärkische Gemeinde unbedingt mit einer Delegation besuchen. Gefragt wurden die Kloster Lehniner auch, ob die Aktion wiederholt werden wird, was durchaus vorstellbar wäre.

Uwe Brückner: „Mit dem Fest wollten wir den Austausch zwischen Berlinern und Kloster Lehninern fördern, was sehr gut gelungen ist. Wir bieten zahlreiche Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten, aber auch Erholungsangebote für Berliner, die von uns nur einen Katzensprung entfernt sind.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Institutionen, Vereinen, Sponsoren und dem Brandenburgischen Ministerium für Wirtschaft und Energie, die die Veranstaltung gefördert haben. Das war ein ganz toller Tag.“

 

Foto zur Meldung: Gemeinde Kloster Lehnin präsentierte sich auf Lehniner Platz in Berlin
Foto: Gemeinde Kloster Lehnin präsentierte sich auf Lehniner Platz in Berlin

Integrierte Tagesbetreuung Lehnin am neuen Standort eingeweiht

(16.08.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner und die Leiterin Petra Rocke weihten heute am Nachmittag mit einer symbolischen Schlüsselübergabe sowie dem Durchschneiden eines Bandes die neuen Räume der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) ein. Zudem wurde von den Kindern ein Baum gepflanzt und es gab einen Kuchenbasar, dessen Erlös in den neu geplanten Wasserspielplatz fließt. "Für die Unterstützung zum guten Gelingen des Umbaues möchte ich mich bei allen beteiligten Firmen und meiner Verwaltung bedanken und bei denen, die den Baulärm ertragen mussten für das Verständnis. Ich wünsche den Beschäftigten der ITBL eine erfolgreiche, glückliche Hand sowie viel Freude und Ausdauer bei der Arbeit mit unserem Nachwuchs.

Den Kindern wünsche ich viel Spaß, Geborgenheit und das nötige Rüstzeug für den weiteren Lebensweg. Mit der Turnhalle und dem Sportplatz in unmittelbarer Nähe bieten wir auch beste Voraussetzungen, dass sich die Kinder sinnvoll bewegen können", sagte der Bürgermeister.

Im November 2018 fiel der Entscheidung der Verwaltung, der ITBL mit ihren derzeit 243 Kindern ein neues Zuhause im Sockelgeschoß der Turnhalle zu geben. Die vier Räume wurden vorher für den Unterricht genutzt.

Im Dezember 2018 wurde der 30.000 € teure Umbau durch die Verwaltung geplant und die Aufträge in den Gewerken Metallbau, Abbruch, Trockenbau, Elektro, Sanitär, Maler, Bodenleger und Tiefbau vergeben. Der Eingangsbereich für die ITBL wurde durch das Versetzen von Tür- und Wandkonstruktionen im Flur vergrößert. Die Grundrisse wurden verändert u. a. durch das Schaffen eines Garderobenraumes, die Vorbereitung einer Teeküche/eines Vesperraumes für die ITBL-Kinder, drei Beschäftigungsräume sowie Aufenthalts- und Büroräume für die ITBL-Mitarbeiter.

Zusätzlich wurde eine DSL-Verbindung installiert und eine Küche aufgebaut. Parallel zu den Baumaßnahmen im Gebäude ist von März bis Mai 2019 das Dach der Zweifelderhalle saniert worden. Im März begann die Neugestaltung der Außenanlagen.

Die Vorteile des neuen Standortes liegen auf der Hand: Konzentration an einem Standort, barrierefreier Zugang aus alle Beschäftigungsräumen, ebenerdiger Zugang zum Außenbereich und kurze Wege zu Innen- und Outdoor-Sportanlagen.

 

Foto zur Meldung: Integrierte Tagesbetreuung Lehnin am neuen Standort eingeweiht
Foto: Integrierte Tagesbetreuung Lehnin am neuen Standort eingeweiht

Elektrofahrzeuge können bald auch in Lehnin betankt werden

(16.08.2019)

Die Energie Mark Brandenburg GmbH (EMB) hat in enger Kooperation mit der Gemeinde Kloster Lehnin in der Kurfürstenstraße unmittelbar neben der City-Tankstelle eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge errichtet.

Sie ist noch nicht betriebsbereit, da der Stromanschluss für die Säule noch durch den Stromversorger hergestellt werden muss. Wir hoffen, dass dies bald soweit sein wird und werden berichten, wenn der Eröffnungstermin feststeht.

Foto zur Meldung: Elektrofahrzeuge können bald auch in Lehnin betankt werden
Foto: Elektrofahrzeuge können bald auch in Lehnin betankt werden

Kloster Lehnin will TAZV "Freies Havelbruch" in WAV "Hoher Fläming" überführen

(15.08.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin erwägt zusammen mit Golzow die Überführung des TAZV "Freies Havelbruch" (TAZV) in den WAV "Hoher Fläming" (WAV). Käme es dazu, wäre das eine historische Entscheidung. Die Gemeinde Planebruch (Ortsteil Oberjünne) möchte diesen Weg möglicherweise nicht mitgehen.

Der TAZV versorgt derzeit drei Gemeinden, darunter die Ortsteile Reckahn und Krahne, mit Trinkwasser. Außerdem entsorgt der Verband das Schmutzwasser für ca. 2500 Haushalte. Trotz erheblicher Förderungen in Mio.-Höhe ist der Verband in Zukunft wirtschaftlich nicht tragfähig.

Um eine Gebührenstabilität in den nächsten Jahren zu erhalten, bliebe nur die Fusion mit einem anderen Verband. Der Wechsel zum benachbarten WAV ist eine Möglichkeit, die auch durch ein externes Gutachten gestützt ist. Der Vorteil beim WAV liegt vor allem daran, dass dieser Verband bereits seit Jahren die Wartung und Reparaturen der technischen Anlagen des TAZV vornimmt und somit kennt.

Durch den Übergang zum WAV würde auch die Gemeindeverwaltung erheblich entlastet. Zudem könnte die Fusion durch das Land mit ca. 800.000 € unterstützt werden.

Die Kloster Lehniner Gemeindevertretung folgte dem Bürgermeister Uwe Brückner, der nun die weiteren Verhandlungen mit unterschiedlichen Optionen führen kann. Die Ortsbeiräte seien bei der Entscheidungsfindung eng mit eingebunden, betont Brückner.

Feuerwehrleute erhielten ihre Bestellungsurkunden

(14.08.2019)

Gemeindewehrführer Marco Riesenberg-Leo übergab mit Bürgermeister Uwe Brückner während der Gemeindevertretersitzung im Lehniner Rathaus fünf Kameraden die entsprechenden Bestellungsurkunden.

Prützker Ortswehrführer ist jetzt Robin Kuhlmey, der den stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff ablöst, der zehn Jahre diese Ortswehr vorbildlich geführt hat. Heiko Radecke ist neuer stellvertretender Wehrleiter in Krahne. Zum Zugführer des 3. Löschzuges ernannt wurde Daniel Radom von der Ortswehr Grebs und stellvertretender Ortswehrführer von Nahmitz ist nun Matthias Sumpf. Nicht auf den Fotos ist der neue stellvertretende Ortswehrführer von Göhlsdorf, Nino Große.

Uwe Brückner: "Das Leben, die Gesundheit und den Besitz der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, gehört zu den bedeutendsten Aufgaben einer Gemeinde. Die Freiwilligen Feuerwehren von Kloster Lehnin bewältigen diese so wichtige Aufgabe mit viel Herzblut und Engagement. Ich gratuliere den Kameraden ganz herzlich und wünsche Ihnen und ihren Teams weiterhin erfolgreiche Einsätze sowie viel Gesundheit. Die Kamerad/innen setzen ihr Leben und Ihre Gesundheit ein, um das Leben und das Eigentum anderer zu retten. Dafür ist Ihnen nicht genug zu danken.

Mögen alle auch viel Spaß bei den gemeinsamen Aktivitäten haben. Die Feuerwehr leistet ebenfalls für den Zusammenhalt in der dörflichen Gemeinschaft einen unbezahlbaren Beitrag. Sie ist auch Dreh- und Angelpunkt bei Festivitäten in der Gemeinde. Die Kameraden packen überall tatkräftig mit an, wo Hilfe benötigt wird. Vielen Dank auch dafür."

Foto zur Meldung: Feuerwehrleute erhielten ihre Bestellungsurkunden
Foto: Feuerwehrleute erhielten ihre Bestellungsurkunden

Praktikant in der Gemeindeverwaltung

(10.08.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet auch Praktikumsplätze. Zurzeit absolviert der 18-jährige Philipp Lüdecke aus Damsdorf ein Praktikum im Rathaus. Für sein Wirtschaftsabitur am Werderaner Ernst-Haeckel Gymnasium benötigt er 800 Stunden Praktikum, die sich über ein Jahr erstrecken. 

Philipp ist seit 1. Februar in der Verwaltung und war u. a. im Kitabereich, Einwohnermeldeamt, in der Zentrale und Gemeindekasse eingesetzt. Zurzeit erfasst er Pachtverträge. Es sei sehr interessant hinter die Kulissen einer Gemeinde zu schauen und auch Einblicke in Politik zu bekommen, erzählt der Schüler, der privat gerne Computer zusammenbastelt. Er sei in der Verwaltung gut aufgenommen worden, alle Kollegen seien total nett und hilfsbereit. 

Nach seinem Wirtschaftsabitur zieht es den 18-Jährigen in eine größere Stadt. Entweder für eine Verwaltungsausbildung oder ein Studium im Bereich Wirtschaft oder Informatik.

Die Gemeinde bedankt sich bei Philipp und wünscht ihm schon jetzt alles Gute auf dem weiteren Weg.

Foto zur Meldung: Praktikant in der Gemeindeverwaltung
Foto: Praktikant in der Gemeindeverwaltung

Hotelrestaurant Markgraf zum Top-Ausbildungsbetrieb gekürt

(09.08.2019)

Eine Expertenjury der IHK Potsdam hat das Hotel Hotel Markgraf & Restaurant Korbbogen Lehnin zu einem von sechs Top-Ausbildungsbetrieben in der Region gekürt. Ein toller Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

Die Auszeichnung fand heute im Beisein von Dr. Ramona Schröder (Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Potsdam), IHK-Präsident Peter Heydenbluth und dem Vize-Landrat Christian Stein statt. Für die Gemeinde Kloster Lehnin übergab Bürgermeister Uwe Brückner ein Wappen, welches die Verbundenheit des Unternehmens mit dem Ort symbolisiert. "Ein Hotelrestaurant ist auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde, das maßgeblich beeinflusst, ob sich die Gäste und Touristen hier wohlfühlen."

 

Ausbildung sichere, dass es auch in Zukunft noch gute Fachkräfte gibt und die jungen Leuten in Kloster Lehnin eine sichere berufliche Perspektive haben, so Brückner.

Elisabeth und Jörg Meyer sind seit 1992 in Kloster Lehnin. Sie war vorher Restaurantleiterin und er Küchenleiter in verschiedenen Hotels. Beide wollten sich selbständig machen und der entscheidende Tipp kam von einem Verwandten. Jörg Meyers Mutter stammt nämlich aus Lehnin und der gebürtige Willinger besuchte als Kind hier regelmäßig seinen Onkel.

Die Meyers starteten mit zwölf Zimmern. Inzwischen haben sie das Haus grundlegend saniert und auf 56 Zimmer mit Tagungsräumen, Sauna und Fitnessraum aufgestockt. Sie sind zufrieden mit der Auslastung und freuen sich über motivierte Mitarbeiter.

Die Gemeinde wünscht der Familie Meyer, dass sie noch lange die Erfolgsgeschichte fortschreiben kann. Vielen Dank für das tolle Engagement.👏

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Foto: Gratulanten, Azubis und Hoteliers bei der Preisverleihung. Fotoquelle: IHK Potsdam

Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße

(09.08.2019)

Der Landkreis gab dem lang gehegten Wunsch nach "Tempo 30" in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße im Ortsteil Lehnin statt. Der Landesbetrieb für Straßenwesen beabsichtigt im August die Beschilderung vorzunehmen. 

Gemeinde und Anwohner kämpften lange um diese Verkehrsberuhigung. Bürgermeister Uwe Brückner: "Ich freue mich über diese Entscheidung, die die Lärmbelästigung deutlich reduzieren dürfte." 

Die Gemeinde hat auch den ca. 20 Jahre alten Wunsch, eine Umgehungsstraße für Lehnin zu bauen, nicht aufgegeben. Allerdings ist dies nur bei einer Finanzierung durch das Land möglich. Diese ist mittelfristig nicht in Aussicht.

Foto zur Meldung: Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße
Foto: Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße

Kinder räumten den Wald auf

(07.08.2019)

Unter dem Motto: "Sauberkinder gegen Schmutzfinken" organisierten Baumfreunde Kloster Lehnin e.V. und Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Klosterheide eine Waldaufräumaktion. Dazu trafen sich 46 Hortkinder der 3. Klasse der Schule mit ihren Betreuern an der Oberförsterei.

Ziel war es, den Wald zu beräumen von Plasteresten, Flaschen, alten Socken und Schuhen sowie von unzähligen Zigarettenkippen entlang des Radweges und am Sportplatz.
Treue Helfer waren, wieder Forstarbeiter, Sportfreunde der Laufgruppe des SV Kloster Lehnin, Bürger/innen und die Baumfreunde Kloster Lehnin e. V.

Zum „Sperrbezirk“ für die Kinder wurde das Umfeld eines Tankstellen-Parkplatzes an der Damsdorfer Chaussee erklärt. 
Im Wald fanden sich viele, von Wildtieren zerfressene Reste von Plastetüten und Plastegeschirr. "Den Kindern wurde u. a. vermittelt, dass wir den Wald zum Leben brauchen und ihn deshalb pfleglicher behandeln müssen", sagt Waltraud Plarre von den Baumfreunden.

Die Gemeinde findet solche Initiativen vorbildlich. Illegale Müllablagerungen können auch im Ordnungsamt gemeldet werden.

Foto zur Meldung: Kinder räumten den Wald auf
Foto: Kinder räumten den Wald auf

Reparaturarbeiten an der Fahrbahn des Busbahnhofes Lehnin

(22.07.2019)

Im Bereich der gepflasterten Fahrbahn des Busbahnhofes (Goethestraße) werden umfangreiche Reparaturarbeiten erforderlich. Während der Bauarbeiten, die am 19. August 2019 beginnen und am 30. November 2019 fertig sein sollen, kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Einige Parkplatzflächen müssen für den Bauzeitraum gesperrt werden, da der Busverkehr über den Parkplatz geführt werden muss. Die Gemeinde bittet deshalb auch andere Parkplätze (Rosenpark, Mühlenteich u. a.) zu nutzen. 
Eltern schulpflichtiger Kinder werden gebeten, ihre Kinder bei Anreise mit Privat-Pkw nicht im unmittelbaren Bereich des Busbahnhofes oder direkt vor der Schule ein- und aussteigen zu lassen.

Foto zur Meldung: Reparaturarbeiten an der Fahrbahn des Busbahnhofes Lehnin
Foto: Reparaturarbeiten an der Fahrbahn des Busbahnhofes Lehnin

Seit 2008 Lehnins "Regierender"

(20.06.2019)

Der alte ist auch der neue Ortsvorsteher von Lehnin: Frank Niewar. Die Ortsbeiratsmitglieder Sandra Leue, Tilo Schade und David Mittelbach sind neu in dem Gremium sowie Stefan Behrendt, Peter Kamolz und Udo Wernitz ergänzen das Team.
Für die nächsten Jahre wünscht sich die Verwaltung eine gute Zusammenarbeit. Mögen stets kluge Beschlüsse zum Wohle der Lehniner/innen gefasst werden.

Fahrbahnsanierung der Straße „Mühlenberg“ abgeschlossen

(20.11.2018)

Am Freitag, dem 16.11.2018, fand die offizielle Freigabe der Straße „Mühlenberg“ im OT Lehnin statt. Im Auftrag der Gemeinde Kloster Lehnin erfolgte die Fahrbahnsanierung der Straße „Mühlenberg“ auf einer Gesamtlänge von 635 m. Hierbei erhielt die Straße außerhalb der Ortslage einen 26 cm dicken Asphaltaufbau im Hocheinbau auf einer Länge von 550 m und einer nutzbaren Fahrbahnbreite von 3,5 m sowie drei Ausweichstellen mit einer Aufweitung von 6,5 m. Die Umsetzung dieses Abschnittes erfolgte in enger Abstimmung mit den betroffenen Anliegern. Innerhalb der Ortslage wurde die 4 cm dicke Fahrbahndecke auf einer Länge von 86 m erneuert. Die ursprüngliche Fahrbahn bestand aus stark geschädigten Lagen Asphalt und die Fahrbahnbreite variierte zwischen 3,6 bis 5,6 m. In der Zeit vom 11. Oktober bis 15. November erfolgte die Bauausführung. Die Baukosten betragen rund
161.000 €.

 

Foto: Herr Wernitz (Mitglied des Ortsbeirates Lehnin), Herr Niewar (Ortsvorsteher Lehnin), Herr Brückner (Bürgermeister) , Herr Kampe und Herr Kroop (beide von der bauausführenden Firma) (v.l.n.r.)


V.i.S.d.P. Uwe Brückner

Foto zur Meldung: Fahrbahnsanierung der Straße „Mühlenberg“ abgeschlossen
Foto: Foto: Herr Wernitz (Mitglied des Ortsbeirates Lehnin), Herr Niewar (Ortsvorsteher Lehnin), Herr Brückner (Bürgermeister) , Herr Kampe und Herr Kroop (beide von der bauausführenden Firma) (v.l.n.r.)

Wanderung durch den Willibald Alexis Wanderweg

(24.06.2009)

Willibald Alexis, der große Dichter der Mark und Vorläufer Fontanes, wäre am 29. Juni 311 Jahre alt geworden. Just zu seinem Geburtstag wird am Montag, dem 29. Juni 2009 eine geführte Wanderung „Auf den Spuren von Willibald Alexis" stattfinden. An sechs Stellen im Wald und in Lehnin informieren Tafeln um das Werk des Schriftstellers und ihren Bezug zu Lehnin. Dort und unterwegs gestalten Schüler der Willibald-Alexis-Grundschule Lehnin sowie  die Bibliothek Lehnin ein kleines Kulturprogramm.

 

Die Tour, offen für alle Interessierten, beginnt um 09.30 Uhr am Alexis-Denkmal vor dem Waldfriedhof in der Puschkinstraße.

 

Geführt wird die Wanderung von unserem Sagenschmied Heiko Hesse, auf dessen Initiative im vergangenen Jahr mit zahlreichen Mitstreitern der Willibald-Alexis-Wanderweg fertiggestellt wurde. Im Rahmen der Wanderung soll, repräsentativ für alle Mitstreiter, dem Jugendheim der GFB - Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH in Lehnin für seine Unterstützung und Hilfe bei der Fertigstellung des Wanderweges (Fertigung der Rahmen für die informativen Tafeln)  gedankt und eine Patenschaftsurkunde überreicht werden. Die Finanzierung der Tafeln erfolgte im Vorjahr durch den Kulturförderverein Kloster Lehnin e.V. .

 

 

 

 

Wochenmarkt der Gemeinde Kloster Lehnin

(18.07.2008)

Der Wochenmarkt in der Gemeinde Kloster Lehnin findet

wöchentlich donnerstags von 8.00 - 18.00 Uhr

auf dem Markgrafenplatz in der Lehniner Ortsmitte

statt.

Inzwischen wird der Markt durch ein interessantes vielseitiges Angebot geprägt. Regelmäßig können Fisch- und Fleischwaren, Wolle, Kleidung für Jung und Alt, Gewürze und Futtermittel erworben werden.

           

Um den Markt auch weiterhin vielseitig zu gestalten und das Angebot zu erweitern sucht die Gemeinde Kloster Lehnin noch interessierte Händler, welche am Marktgeschehen teilnehmen (vor allem Obst und Gemüse).

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Kloster Lehnin, Fachbereich 2, Recht, Ordnung und Soziales, Zimmer 1.08 (Tel. 03382730725), Friedensstr. 3, 14797 Kloster Lehnin


Veranstaltungen

21.03.​2020
14:00 Uhr
 
13.06.​2020
 
23.06.​2020
 
 

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