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Lehnin

Westfassade der Klosterkirche

Einwohner: 3.090 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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Lehnin verdankt seine Entstehung dem Zisterzienserkloster "der heiligen Maria", das im Jahr 1180 von Markgraf Otto I. gestiftet wurde. Es war das erste in der Mark Brandenburg und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bedeutendsten seiner Art in der weiteren Umgebung. Zum Zeitpunkt seiner höchsten Blüte, um 1450, besaß das Kloster Lehnin u.a. 64 Dörfer und 54 Seen. Es diente den Askaniern und anfangs auch den Hohenzollern als Grablege.

 

Im Zuge der Reformation löste Kurfürst Joachim II. 1542 das Kloster auf. Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) wurde Lehnin mehrmals von schwedischen Truppen und Wallensteinschen Söldnern geplündert und gebrandschatzt. Auch die Klostergebäude wurden nicht verschont und anschließend dem Verfall preisgegeben.

 

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688) veranlasste den Umbau der alten Klausur in ein Jagdschloss und die Errichtung eines Falkonierhauses auf dem Klostergelände. Von hier aus startete er fortan seine Reiherbeizen.

Im Sinne der zu dieser Zeit einsetzenden Romantisierung ließ der damalige Kronprinz Friedrich III. die Klosterkirche zwischen 1871 und 1878 nach historischen Vorlagen wieder aufbauen. Treibende Kraft war seinerzeit der Rittergutsbesitzer von Lehnin, Robert von Loebell (1815 - 1905). Ihm zu Ehren wurde auf dem Alten Amtshof unweit des Kloster-Museums ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Die Evangelische Kirche erwarb 1911 das Klostergelände und gründete das Diakonissenmutterhaus "Luise-Henrietten-Stift". Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde dort ein Notkrankenhaus eingerichtet. Daraus entwickelte sich die heutige Krankenhausanlage. Dazu gehören die geriatrische Rehabilitationsklinik, die Innere Klinik, das Alten- und Pflegeheim, die Diakoniestation, die Altenhöfe, der Kindergarten, die Krankenpflegeschule, das Hospiz u.a.. Das Luise-Henrietten-Stift ist heute diakonische Einrichtung innerhalb der Stiftung "Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin".

 

In der jüngeren Vergangenheit entstand auf dem Gelände der Klinikneubau. Ein Museum informiert über das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in der Vergangenheit und dem Wirken der Diakonissen in der Gegenwart in Lehnin. Nähere Informationen über das Kloster und das Luise-Henrietten-Stift erhalten Sie unter 0 33 82 / 76 88 41.

 

Zahlreiche private und kommunale Bauvorhaben trugen in den letzten Jahren zur Verschönerung des Ortes, vor allem der Ortsmitte, bei. Der neugestaltete Markgrafenplatz, der Busbahnhof und der Marktplatz wirken einladender denn je.

 

Die jährlichen Sommermusiken in der Klosterkirche, das Floßfest sowie der Adventsmarkt tragen, wie die steigenden Zahlen der Besucher zeigen, zum Bekanntheitsgrad Lehnins bei.

 

Sehenswürdigkeiten/ Wissenswertes:

Um die Naturschönheiten in und um Lehnin zu erhalten, wurden große Bereiche zu Landschafts- und Naturschutzgebieten erklärt. Das sind umfangreiche Waldungen, Bruch- und Sumpfgebiete im Bereich der vielen Seen, wie der Gohlitz-, Schamp- , Mittel- und Kolpinsee sowie der Klostersee. Ebenso empfehlenswert sind Wanderungen zum Traumsee, ein idyllischer kleiner und klarer See am Grunde einer ehemaligen Tongrube - ein Zeitzeuge der blühenden Ziegel- und Tonwirtschaft des 19. Jahrhunderts in Lehnin und Umgebung. Die Ziegel-Produkte wurden überwiegend auf dem Wasserweg transportiert und so bis Berlin und Hamburg verschifft.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer
  • Markgrafenfest
  • Lehniner Sommermusiken
  • Oktoberfest
  • Adventsmarkt

 

Anreise:

Den Ortsteil Lehnin erreichen Sie über die Autobahn BAB 2 Berlin/ Hannover, Abfahrt Lehnin oder Netzen/ Nahmitz.

 

Die Fahrpläne für den ÖPNV sind unter https://www.regiobus-pm.de/ einzusehen.


Aktuelle Meldungen

Spendenaktion für Flutopfer

(30. 07. 2021)

Auf Initiative der Göhlsdorfer Ortsvorsteherin Silvana Schille ist im Göhlsdorfer Gemeindezentrum unter dem Motto „Kloster Lehnin hilft“ für Flutopfer gesammelt worden. Die Spendenbereitschaft sei sehr hoch gewesen, es kam auch Hilfe aus Nachbarorten", freut sich Silvana Schille.

 

Dringend benötigte Putz- und Hygieneartikel, Waren des täglichen Bedarfs, langfristig haltbare Lebensmittel und sogar Fahrräder sollen nun demnächst zu DRK-Lagern in Ahrweiler und Stolberg gebracht werden.

 

„Allen Helfern vielen Dank. Mit soviel Resonanz haben wir nicht gerechnet“, sagt Schille.

Foto zur Meldung: Spendenaktion für Flutopfer
Foto: Spendenaktion für Flutopfer

Löschübungen auf dem Truppenübungsplatz Lehnin

(30. 07. 2021)

Am gestrigen Donnerstag unterstützen Kameraden der Ortswehren Damsdorf, Rädel und Prützke mit einem Löschgruppenfahrzeug, einem Tanklöschfahrzeug und einem Kommandowagen die Übungen von @fire Internationaler Katastrophenschutz e.V. auf dem Truppenübungsplatz Lehnin. Die Feuerwehr des Truppenübungsplatzes sowie Feuerwehr-Kräfte des Amtes Brück, von Glindow, Caputh und Wiesenburg sind ebenfalls vor Ort und begleiten die Maßnahme.

 

Die Aufgabe der Kloster Lehniner Einsatzkräfte bestand darin, für @fire Löschwasser zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig konnten die Kameraden mit „Handtools" trainieren und verschiedene Löschrucksäcke testen.

 

Auf dem Truppenübungsplatz Lehnin wird nach Angaben der Bundeswehr bis Samstag eine Freifläche von bis zu 55 ha kontrolliert abgeflämmt. Damit sollen unter anderem die Brandlast auf dem Übungsplatz reduziert und gleichzeitig Verfahren zur Brandbekämpfung trainiert werden.

 

Foto: Christian Mendel

 

Foto zur Meldung: Löschübungen auf dem Truppenübungsplatz Lehnin
Foto: Löschübungen auf dem Truppenübungsplatz Lehnin

Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

(29. 07. 2021)

Die Landesregierung hat die Zweite SARS-CoV-2-Umgangsverordnung beschlossen. Damit werden die aktuell bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen in Brandenburg im Grundsatz fortgeführt. Neuerungen gibt es vor allem für Veranstaltungen. Außerdem sind Regelungen für den Schulbereich mit Beginn des neuen Schuljahres am 9. August festgelegt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Brandenburg hat seit Wochen eine bundesweit vergleichsweise niedrige Inzidenz. Das ist ein Erfolg und zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Deshalb kommen wir auch weiterhin mit wenigen Einschränkungen aus. Trotzdem müssen wir besonders mit Blick auf die Reiserückkehrer und die Delta-Variante weiter besonnen und achtsam bleiben." Die neue Umgangsverordnung tritt an diesem Sonntag (01.08.) in Kraft und mit Ablauf des 28.08.2021 außer Kraft.

 

Grundsätzlich gelten weiterhin die Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts, wie zum Beispiel die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen. Sofern dies nicht möglich ist, soll in Innenräumen weiter eine medizinische Maske getragen werden. Eine inzidenzunabhängige Testpflicht soll gerade in den Schulen, aber auch bei Festivals, in Clubs und Diskotheken für mehr Sicherheit sorgen.

 

Für die Bewirtung in Innenräumen von Restaurants, die Beherbergung von Gästen in Hotels und Pensionen, Dienstleistungen und andere Bereiche gilt die Testpflicht weiterhin erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von 20. In Brandenburg liegen derzeit alle Landkreise und kreisfreien Städte unterhalb dieses Wertes.

 

Die wichtigsten Änderungen in der Zweiten SARS-CoV-2-Umgangsverordnung:

Wenn die Verordnung einen Testnachweisvorsieht, sind nun alle Kinder bis zum vollendeten zwölften (statt wie bisher bis zum sechsten) Lebensjahr davon ausgenommen. (Dies ist verantwortbar, da die Kinder für den Schulbesuch sowieso mindestens zweimal wöchentlich getestet werden.) DieTestpflicht in Schulen besteht fort. So sind der Zutritt zur Schule und die Teilnahme am Präsenzunterricht nur erlaubt, wenn an zwei von der jeweiligen Schule bestimmten Tagen pro Woche ein negativer Testnachweis vorgelegt wird (Selbsttests ohne Aufsicht sind weiter zulässig).

 

Das neue Schuljahr beginnt mit zwei Schutzwochen. Das heißt, dass in den ersten beiden Schulwochen nach den Sommerferien (09. bis 20.08.) alle Schülerinnen und Schüler, also auch diejenigen der Jahrgangsstufen 1 bis 6, in den Innenbereichen der Schule eine medizinische Maske tragen (außer im Sportunterricht). Ab dem 21.08. gilt diese Maskenpflicht - wie bisher - nur für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7. Die Maskenpflicht in den ersten zwei Schulwochen gilt in Abhängigkeit von der Raumnutzung auch in den Innenräumen von Horteinrichtungen.

 

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, etwa im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich, sind unter Auflagen mit mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern möglich. Ab 1.000 Gästen ist die Personenzahl auf höchstens 50 Prozent der regulären Besucherkapazität der jeweiligen Veranstaltungseinrichtung begrenzt (Beispiel: bei einer Besucherkapazität von maximal 2.000 können dann bis zu 1.500 Gäste teilnehmen (1.000 + 500), wenn die Einhaltung des Abstandsgebots sichergestellt werden kann). In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer dauerhaften 7-Tage-Inzidenz über dem Wert von 35 ist die Personenzahl für Veranstaltungen auf höchstens 5.000 gleichzeitig Teilnehmende begrenzt. In Innenräumen gilt dabei ab einer 7-Tage-inzidenz von 20 eine Testpflicht. Unter freiem Himmel gilt eine Testpflicht für Veranstaltungen mit mehr als 750 gleichzeitig Teilnehmenden.

 

Festivals können unter Auflagen mit höchstens 7.000 gleichzeitig anwesenden Gästen stattfinden, solange die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 nicht überschreitet. Sonst liegt die Grenze bei maximal 5.000 Gästen. Darüber hinaus ist die Personenzahl über einer Besucherzahl von 1.000 ebenfalls auf höchstens 50 Prozent der regulären Gästekapazität der jeweiligen Festivalfläche begrenzt. Es gilt eine Testpflicht für innen und außen.

 

Private Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis sind unabhängig vom Anlass mit bis zu 100 gleichzeitig Anwesenden unter freiem Himmel und bis zu 50 Gästen in geschlossenen Räumen möglich (Geimpfte und Genesene zählen bei privaten Treffen nicht mit).

 

In Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen Besucherinnen und Besucher nicht mehr zwingend eine FFP2-Maske tragen, hier reicht künftig eine medizinische Maske.

 

Bei religiösen Veranstaltungen sowie in Kultureinrichtungen (z.B. Museen, Planetarien, Bibliotheken) kann in geschlossenen Räumen der Abstand zwischen festen Sitzplätzen auf bis zu 1 Meter verringert werden.

 

In Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen (zum Beispiel Hochschulen, Musik- und Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahrschulen) gilt das Abstandsgebot nicht mehr. In allen Einrichtungen sind nunmehr Selbsttest (ohne Aufsicht) zulässig (auch hier: Tests nur erforderlich, wenn regionale Inzidenz sieben Tage über 20 liegt). Hinsichtlich der Maskenpflicht gilt, dass in den Innenbereichen die Maske abgenommen werden kann, wenn sich alle Personen auf einem festen Sitzplatz aufhalten und zwischen den Sitzplätzen ein Abstand von mindestens 1 Meter eingehalten wird.

 

Blau Weiß Rädel sucht Fußballnachwuchs

(29. 07. 2021)

Der FC Blau-Weiß Rädel sucht noch interessierte Kinder aus der Gemeinde, welche nach der langen Pause Lust auf Fußball haben. Der Verein plant den Aufbau einer Mannschaft mit den Jahrgängen 2013/14. Trainiert wird ab dem 4. August einmal pro Woche mittwochs, ab 17 Uhr auf dem Sportplatz in Rädel.

 

Der Beitrag pro Kind beträgt 30€/Jahr (12,50€ für 2021). Für Fragen oder weitere Informationen, können sich interessierte Eltern an Patrick Pape (0172 15 04 108) wenden.

Foto zur Meldung: Blau Weiß Rädel sucht Fußballnachwuchs
Foto: Blau Weiß Rädel sucht Fußballnachwuchs

Breitbandausbau in Potsdam-Mittelmark

(28. 07. 2021)

Die Telekom baut derzeit ihr Netz in der Region aus: Rund 12.000 Haushalte, Unternehmen und Schulen, in allen 38 Kommunen im Landkreis Potsdam-Mittelmark können einen Glasfaser-Anschluss im Rahmen des Förderprojektes zum Breitbandausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark erhalten. Als ausführendes Unternehmen wird die Telekom bis Ende 2022 rund 4.000 Kilometer Glasfaser verlegen und rund 500 neue Glasfaser-Verteiler errichten. Auch in Ortsteilen der Gemeinde Kloster Lehnin finden Erdarbeiten statt.

 

Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit haben die Haushalte, Schulen und Unternehmen einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von Zuhause.

 

Weiterführende Informationen gibt im u. a. Link.

 

 

[Infos zum Breitbandausbau gibt es hier]

2 Tage am Limit: Kloster Lehniner Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz

(27. 07. 2021)

Die Kloster Lehniner Feuerwehr-Kameraden Denny Stimming und Dirk Grüneberg waren als Kradfahrer zwei Tage in über 600 km entfernten rheinland-pfälzischen Hochwassergebieten eingesetzt.  Die mittelmärkische Kradstaffel gibt es seit eineinhalb Jahren.

Die beiden Mitglieder der potsdam-mittelmärkischen Brandschutzeinheit absolvierten ca. 48 Einsatzstunden im Katastrophengebiet und fuhren dabei ca. 500 km in Teils unwegsamen Gelände.

 

Denny Stimming war auch schon beim Hochwasser an der Elbe dabei, aber was er jetzt erlebte, schockierte ihn: „Das sah in manchen Gegenden aus wie nach einem Bombenangriff. Eingestürzte Häuser und Brücken, Straßen gibt es nicht mehr. Alles geschah ganz plötzlich und die Menschen wurden über Nacht aus Ihrem alten Leben herausgerissen.“ Aber er erlebte auch viel Dankbarkeit, starke Charaktere, die anpacken können und Menschen, denen das Wasser im eigenen Haus nicht so wichtig war. Die baten, dass lieber zunächst noch stärker betroffenen Nachbarn geholfen wird.

 

Denny und Dirk wurden vor allem zur Aufklärung eingesetzt: sie sollten vor Ort schauen, welche Wege und Brücken noch passierbar sind. Meldungen und Zustandsberichte von den Einsatzkräften vor Ort zur Einsatzleitung in Adenau zu bringen, war eine nächste Aufgabe. In abgelegenen Gehöften fragten sie nach, ob noch Medikamente und Lebensmittel benötigt werden. „Vielen war einfach nur wichtig, nicht vergessen zu werden, dass sich jemand um sie kümmert“, erzählt Denny Stimming.

 

Inzwischen sind die beiden Kloster Lehniner Kameraden mit vielen Eindrücken wieder zurückgekehrt. Ihre Erlebnisse aus dem Hochwassergebiet werden sie wohl nie vergessen.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin sagt allen, die sich aktiv für die Hochwasseropfer einsetzen, herzlichen Dank! Sie wird auch weiterhin im Rahmen ihrer Möglichkeit Aktivitäten unterstützen.

Foto zur Meldung: 2 Tage am Limit: Kloster Lehniner Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz
Foto: 2 Tage am Limit: Kloster Lehniner Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz

Brandschutzübung auf dem  Truppenübungsplatz Lehnin

(26. 07. 2021)

Gemeinsam mit den Feuerwehren und dem Katastrophenschutzverein @fire übt die Bundeswehr effizientere Brandbekämpfung.

 

Auf dem Truppenübungsplatz Lehnin soll vom morgigen Dienstag an (27.07.) bis 31.07.2021 eine Freifläche kontrolliert abgeflämmt werden. Die Organisation @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e. V. stellt diese kontrollierte Abbrennung sicher. Die Feuerwehr des Truppenübungsplatzes sowie die Feuerwehr-Kräfte der Gemeinden Lehnin und Brück sind ebenfalls vor Ort und begleiten die Maßnahme.

 

Die Brandschutzübung findet nach 2020 zum zweiten Mal statt und ist Teil verschiedener Maßnahmen, die der Truppenübungsplatz (TrÜbPl) Lehnin im Zeitraum von der 26. bis zur 33. Kalenderwoche durchführt, um die Anlagen für die weitere Nutzung aufzubereiten.

 

Mit dem kontrollierten Abflämmen der Freifläche sollen mehrere Ziele erreicht werden, darunter:

-             Die Verbesserung der Zusammenarbeit der    

              Feuerwehren, um im Einsatzfall eine schnelle und

              effiziente Brandbekämpfung auf dem

              Truppenübungsplatz und in der Region sicher-

              zustellen.

-             Die Reduzierung der Brandlast und somit   

              präventiver Brandschutz durch das kontrollierte

              Niedrighalten des Bewuchses. Dadurch wird auch

              das Auffinden und Räumen von Blindgängern

              erleichtert und zur Gefahrenminderung beige-

              tragen.

-             Die Pflege und Erhaltung der geschützten

              Offenlandbiotope fördern, da mit dem Abflämmen

              die Verbuschung und Bewaldung zurückgedrängt

              wird. Ohne die kontrollierte Maßnahme würde sich

              der Lebensraum auf natürliche Weise verändern

              und die zu schützenden Tierarten verdrängen. 

-             Die Maßnahme ist nach den Brut- und Setzzeiten

              angesetzt, um die ansässigen Vogelarten bei der

              Brut und Aufzucht nicht zu stören.

 

Die Sicherheit bleibt höchste Priorität. Sollte die Waldbrandstufe bzw. die Witterung eine Durchführung nicht zulassen, wird die Maßnahme laut Bundeswehr unterbrochen. Die Bewertung der Lage erfolgt in Absprache mit den Feuerwehrkräften und der Forst.

 

Der Truppenübungsplatzkommandant Major Christian Matera: „Unser Ziel ist es, mit angrenzenden Gemeinden und Feuerwehren eng zusammenzuarbeiten und diese Zusammenarbeit weiter zu fördern. Durch die Maßnahme mit @fire wollen wir die Brandlast auf unserem Truppenübungsplatz reduzieren, wodurch sich ein positiver Effekt für die Gemeinden ergibt.“

 

Der Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin, Uwe Brückner: „Es ist toll, wenn Methoden der Brandbekämpfung, die in anderen Ländern von der Organisation @fire angewendet werden, auch bei uns geschult werden. @fire hat sich auf eine Brandbekämpfung spezialisiert, die mit wenig Wasser auskommt. Im Hinblick darauf, dass auch bei uns extreme Wetterlagen mit Trockenheit einhergehen können, ist eine Schulung in diesem Bereich sinnvoll. Da wir gemeinsame Aufgaben zu erfüllen haben, finde ich die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Brandbekämpfung sehr gut.“

 

Der Amtsdirektor der Gemeinde Brück, Marko Köhler: „Auch, wenn es auf dem Truppenübungsplatz noch keine Großbrände gab: Es ist eminent, dass die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden das Hand-in-Hand mit der Bundeswehr-Feuerwehr üben, sodass im Ernstfall eine routinierte Zusammenarbeit aller eingesetzten Kräfte gesichert ist. Besondere Bedeutung hat der für die Freiwilligen Feuerwehren wenig bekannte Umgang mit den truppenplatzspezifischen Besonderheiten: den Gefahren in Zusammenhang mit Munition.“

 

Der Leiter der Bundeswehrfeuerwehr Lehnin: „Eine Zusammenarbeit der Bundeswehr-Feuerwehr und der kommunalen Anrainerfeuerwehren ist unerlässlich. Kommt es auf dem Truppenübungsplatz zu einem größeren Szenario, ist es überaus wichtig, dass man sich kennt und weiß, was der andere für Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Unterstützung hat. Andersherum kann auch die Bundeswehr-Feuerwehr auf kommunaler Ebene zur Unterstützung gerufen werden. Die Organisation @fire hat einen großen Erfahrungsschatz bei der Bekämpfung von Vegetationsbränden. Diesen Erfahrungsschatz gemeinsam nutzen – das soll das Motto dieser Übung sein.“

 

Unfall mit Verletzten

(24. 07. 2021)

Zu einem schweren Unfall kam es am heutigen Samstag gegen 17.40 Uhr auf der L86 zwischen Damsdorf und Lehnin. In Höhe der Autobahnauffahrt kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei PKWs. Ein Mercedes, welcher aus Lehnin kam, ist dabei beim Abbiegen frontal in einen entgegenkommenden PKW gefahren.

 

Bei dem Unfall wurden zwei Personen, darunter ein kleines Kind, verletzt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 100.000 €.

 

Durch die Feuerwehren aus Trechwitz, Damsdorf und Göhlsdorf wurde die Straße bis zum Eintreffen der Polizei vollgesperrt. Es wurden die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt und die ausgelaufenen Kraft- und Betriebsstoffe von der Fahrbahn entfernt.

 

Den Unfallbeteiligten wünschen wir eine schnelle Genesung, allen Kameraden vielen Dank für Euren Einsatz!

 

Foto: Christian Mendel

 

 

 

Foto zur Meldung: Unfall mit Verletzten
Foto: Unfall mit Verletzten

Coronaregeln sollen kommende Woche angepasst werden

(23. 07. 2021)

Die Brandenburger Landesregierung wird voraussichtlich am 28. Juli eine neue SARS-CoV-2-Umgangsverodnung beschließen. Mit der neuen Corona-Verordnung werden Regelungen für den Schulbereich mit Beginn des neuen Schuljahres am 09. August festgelegt. Außerdem soll der Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien zu einem bundesweit einheitlichen Vorgehen zur Genehmigung von Großveranstaltungen umgesetzt werden. Die aktuell geltende Umgangsverordnung tritt mit Ablauf des 31. Juli 2021 außer Kraft.

 

Mit der Anpassung der Umgangsverordnung sollen große Veranstaltungen, etwa im Sport- oder Kulturbereich, mit bis zu 25.000 gleichzeitig teilnehmenden Besucherinnen und Besuchern unter Auflagen stattfinden können. Dabei wird ab 5.000 Personen die Auslastung der regulären Besucherkapazität auf höchstens 50 Prozent des jeweiligen Veranstaltungsortes begrenzt. Aktuell liegt die Besucherobergrenze für Veranstaltungen in Brandenburg bei 1.000.

 

Im Bereich der Kitas, Schulen und Horte werden nach jetzigem Planungsstand der Landesregierung die bestehenden Schutzkonzepte beim Testen und Maskentragen für die ersten Wochen nach Ferienende fortgeschrieben. Inwiefern Masken auch in den Grundschulen zu tragen sind, wird kommende Woche entschieden. Zusätzliche Schülerverkehre werden weiter vom Land gefördert.

 

Die Regelung zur Aussetzung der Testpflicht für Hotels und Innenbereiche von Gaststätten in Landkreisen und kreisfreien Städten bei einer Inzidenz unter 20 soll bestehen bleiben.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Daten sagen ganz klar: Wir müssen sehr vorsichtig bleiben. Es geht jetzt nicht um weitere Lockerungen, sondern um Umsicht und Vorsicht. Wir dürfen das gemeinsam Erreichte nicht gefährden.  Deshalb: Bitte an die Regeln halten. Und dringend impfen lassen. Nehmen Sie die vielen Angebote wahr: Zu Ihrem Schutz, zum Schutz aller anderen. Und Eltern sollten mit ihren Kindern und den zuständigen Ärzten beraten, inwiefern auch unter 18-Jährige geimpft werden. Das sind wichtige individuelle Entscheidungen."

 

 

Olympia in Tokio: Woidke und Jesse drücken Brandenburger Sportlern die Daumen

(23. 07. 2021)

Daumen drücken für die Athlet*innen des Sportlands Brandenburg: Ministerpräsident Dietmar Woidke und Sportstaatssekretärin Ines Jesse wünschen viel Erfolg für die bevorstehenden Olympischen Sommerspiele in Tokio.

 

Woidke betont: „Kaum ist die Fußball-Europameisterschaft entschieden, blickt die Welt nach Tokio, um die Olympischen Sommerspiele zu verfolgen. Doch dieses Jahr ist ein Ausnahmejahr für unsere Athletinnen und Athleten. Sie kämpfen aufgrund der Corona-Pandemie und des ausgerufenen Notstandes in Tokio vor leeren Rängen um Medaillen. Am Ende geht aber die Gesundheit vor. Ich werde vor dem Bildschirm mitfiebern und die Daumen drücken, dass unser Brandenburger Team Tokio nicht nur einen tollen olympischen Auftritt hinlegt, sondern auch die eine oder andere Medaille mitbringt".

 

Jesse sagt: „Brandenburg ist Sportland - das haben erneut die Nominierungen von 25 Brandenburger Spitzensportlerinnen und Spitzenportlern für Olympia gezeigt. Wir alle sind stolz auf unser ‚Team Tokio - Land Brandenburg' und überzeugt, dass das Team - auch unter den diesmal ungleich schwierigeren Bedingungen - wieder sein Bestes geben wird. Ich würde mich freuen, wenn unsere Athletinnen und Athleten ihre persönlichen Höchstleistungen abrufen können und einen Platz auf dem Siegertreppchen erobern!"

 

Das Team Tokio - Land Brandenburg tritt mit 25 Athletinnen und Athleten in den Sportarten Rudern, Schwimmen, Kanu-Rennsport, Leichtathletik, Triathlon, Moderner Fünfkampf, Radsport und Sportschießen an. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 errangen Athlet*innen aus Brandenburg vier Goldmedaillen in den Sportarten Fußball (w), Kanu-Rennsport und Rudern. Die Kanut*innen holten zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Impfaktion in Belzig ohne Termin

(23. 07. 2021)

Die Klinik "Ernst von Bergmann" startet in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Impfaktion. Am Freitag, 30.07.2021, können alle Interessierten, die über 18 Jahre alt sind, ohne vorherige Anmeldung eine Impfung erhalten. In der Zeit von 13 bis 21 Uhr stehen dafür 250 Dosen des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Die Zweitimpfung wird garantiert und findet am 27.08.2021 statt.

 

Zudem stehen noch einmal 120 Dosen des Impfstoffes von Johnson&Johnson zur Verfügung. Er wird auf Wunsch an Personen verimpft, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Dieser Impfstoff bietet den Vorteil, dass nur eine Impfung notwendig ist.

 

Zur Impfung in der Klinik Ernst von Bergmann, Niemegker Straße 45 in Bad Belzig mitzubringen sind Ausweis, Impfheft und die bereits ausgefüllten Unterlagen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Die jeweiligen Dokumente (Anamnese, Einwilligungserklärung und Aufklärungsbogen) können hier heruntergeladen werden: brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/.

 

 

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Innenarbeiten im neuen Strandbad-Sanitärtrakt haben begonnen

(22. 07. 2021)

Bei einer Baubesprechung wurden die weiteren Abläufe auf der Baustelle des neuen Sanitärtraktes auf dem Gelände des Strandbades Lehnin besprochen.

 

Nachdem der Rohbau steht und neulich Richtfest gefeiert wurde, haben die Trockenbau- und Elektroarbeiten sowie die Aufstellung der Sanitäranlagen begonnen. Das Dach wird in der nächsten Woche fertig. Fenster und Türen sind eingebaut. Der Fußboden-Estrich ist für die 1. Augustwoche eingeplant.

 

Der Strandbadbetrieb läuft gut. Als Ersatz steht ein Sanitärcontainer für die Strandbadgäste zur Verfügung, dessen Kapazität derzeit ausreichend ist.

In dem neuen Gebäude werden Duschen, Toiletten und Umkleidemöglichkeiten installiert.

 

 

 

Foto zur Meldung: Innenarbeiten im neuen Strandbad-Sanitärtrakt haben begonnen
Foto: Innenarbeiten im neuen Strandbad-Sanitärtrakt haben begonnen

Land Brandenburg entsendet Katastrophenschutzeinheiten in Hochwassergebiete

(22. 07. 2021)

Das Land Brandenburg verstärkt seinen Hilfseinsatz in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands. Insgesamt sind seit Mittwoch mehr als 300 Einsatzkräfte in das Gebiet um den Nürburgring ausgerückt, um von dort aus in den kommenden Tagen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe zu unterstützen.

 

Das Brandenburger Einsatzkontingent besteht aus einer Brandschutzeinheit und zwei Medizinischen Task Force. Die Brandschutzeinheit Potsdam-Mittelmark wird mit 28 Fahrzeugen und 125 Einsatzkräften von Beelitz-Heilstätten aus in das Einsatzgebiet verlegen. Aufgaben im Einsatz werden Menschenrettung und -bergung, Wasserförderung, Stromerzeugung und Beleuchtung sein. Auch Kloster Lehniner Kameraden sind im Krisengebiet im Einsatz.

 

Innenminister Michael Stübgen sagt: „Die Flutkatastrophe ist eine nationale Tragödie, die uns alle tief berührt. Deutschland steht zusammen und auch Brandenburg hilft den Flutopfern, wo es nur geht. Wir haben den betroffenen Bundesländern in der vergangenen Woche umgehend Hilfsangebote unterbreitet und schicken jetzt ein erstes größeres Kontingent nach Rheinland-Pfalz. Auf die Kameradinnen und Kameraden wartet ein schwerer und entbehrungsreicher Einsatz, aber ich weiß, dass alle hochmotiviert sind."

 

Bürgermeister Uwe Brückner betont: "Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der zahlreichen Todesopfer. Die Betroffenen, die ihre Mitmenschen derzeit vermissen oder ihr Hab und Gut durch die Wassermassen verloren haben, leben in einem unvorstellbaren Ausnahmezustand. Sie wissen nicht, wie ihr Leben weitergeht. Ich spreche hiermit unsere Solidarität aus und drücke meinen größten Respekt für die zahlreichen (ehrenamtlichen) Einsatzkräfte aus. In unsere Gemeinde gibt es derzeit Aktivitäten, um Hilfsgüter in die betroffenen Regionen zu bringen. Die Gemeinde wird dabei unterstützen."

 

 

 

Foto zur Meldung: Land Brandenburg entsendet Katastrophenschutzeinheiten in Hochwassergebiete
Foto: Land Brandenburg entsendet Katastrophenschutzeinheiten in Hochwassergebiete

Kloster Lehniner Bürgermeister beteiligt sich bei Eröffnung des  Berliner Weinbrunnens

(20. 07. 2021)

Entkorkt ist's: Der Weinbrunnen am „Rüdi“ sprudelt nach der Umbauphase wieder!

 

Auf Einladung des Berliner Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann hat der Kloster Lehniner Bürgermeister Uwe Brückner als Ehrengast mit anderen Offiziellen am Montag den Weinbrunnen auf dem Rüdesheimer Platz in Wilmersdorf eröffnet. Zuvor zeigte Naumann seinem Gast noch das Rathaus und vom Turm konnte der Bezirk, in dem ca. 320.000 Menschen leben, aus luftiger Höhe betrachtet werden.

 

In seiner Begrüßungsrede hat Brückner hervorgehoben, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Stadt und dem ländlichen Umland ist. Zwischen der Gemeinde Kloster Lehnin und dem Berliner Bezirk Charlottenhof-Wilmersdorf gibt es seit längerem freundschaftliche Kontakte. So hat sich die Gemeinde mit ihren Vereinen schon auf dem Lehniner Platz in Berlin präsentieren dürfen und der Bezirksbürgermeister hat sich im Gegenzug die Gemeinde und ihre Sehenswürdigkeiten angesehen. „Ein Miteinander– auch parteiübergreifend – ist wichtig, um für die Bevölkerung das Beste zu schaffen“, betont Uwe Brückner.

 

Beide Bürgermeister sind sich einig, dass es zukünftig weitere gemeinsame Initiativen geben soll. So ist für 2022 wieder eine Aktion „Lehniner Platz“ avisiert. Die erste dieser Art im Jahr 2019 war ein Publikumsrenner.

 

Wer selbst einmal vorbeischauen möchte: Geöffnet ist der Weinbrunnen bis Samstag, 18. September, immer montags bis samstags von 15 bis 22 Uhr.

 

Das Weingut Nicolai aus Hessen wird vom 19. Juni bis 8. August der erste Gastgeber des Weinbrunnens sein. Es folgt dann vom 9. bis 29. August das Weingut Basting. Nicolai wird dann noch einmal vom 30. August bis zum 18. September Wein und Sekt ausschenken.

 

Foto zur Meldung: Kloster Lehniner Bürgermeister beteiligt sich bei Eröffnung des  Berliner Weinbrunnens
Foto: Kloster Lehniner Bürgermeister beteiligt sich bei Eröffnung des  Berliner Weinbrunnens

Pflegedienst Lietzmann feierte 30.

(20. 07. 2021)

Mit einem Sommerfest feierte heute der Lehniner Pflegedienst Lietzmann am neuen Standort in der Beethovenstraße 7a sein 30-jähriges Jubiläum mit Freunden, Bewohner*innen und Geschäftspartnern.

 

Zu dem Jubiläum gratulierte Bürgermeister Uwe Brückner der Chefin Kathrin Lietzmann ganz herzlich und wünschte ihr und ihrem Unternehmen alles Gute für die Zukunft. Durch ihr persönliches Engagement und das ihrer inzwischen ca. 50 Mitarbeiter*innen hat sich der Pflegedienst „Lietzmann“ zu einer lokalen Marke entwickelt, die für hochwertige Pflege steht.

 

Der Einsatz sowie die Weitsicht der Unternehmerfamilie Lietzmann sind eine Bereicherung für unseren Ort und ein „weicher“ Standortfaktor, der über die Ortsgrenzen hinaus strahlt. Dafür ist die Gemeinde sehr dankbar.

 

 

Foto zur Meldung: Pflegedienst Lietzmann feierte 30.
Foto: Pflegedienst Lietzmann feierte 30.

Lehrkräfte gesucht ­– Brandenburg-Stipendium für Lehramtsstudierende

(16. 07. 2021)

Das Land Brandenburg will Lehramtsstudierende dafür gewinnen, an Brandenburger Schulen zu unterrichten, die einen besonderen Bedarf an voll ausgebildeten Lehrkräften haben. Dafür wird das „Brandenburg-Stipendium Landlehrerinnen und Landlehrer“ aufgelegt – erstmals im Wintersemester 2021/22 mit 25 Stipendien als Pilotprogramm.

 

Aktuell haben brandenburgweit 53 Schulen fast aller Schulformen (außer Gymnasien) einen besonderen Bedarf an voll ausgebildeten Lehrkräften, da an diesen Schulen mehr als 25 Prozent Seiteneinsteiger*innen unterrichten.

 

Bewerben können sich Lehramtsstudierende mit Beginn des 5. Fachsemesters. Das Stipendium beträgt für die Dauer der verbleibenden Regelstudienzeit monatlich 600 Euro. Voraussetzung ist die Verpflichtung, in den benannten Schulen des Landes Brandenburg u.a. ein Praktikum und das Praxissemester sowie den Vorbereitungsdienst zu absolvieren und anschließend dort mindestens so viele Schulhalbjahre als Lehrerin oder Lehrer zu arbeiten, wie zuvor das Stipendium gewährt wurde.

 

Das Stipendium umfasst zudem einen ideellen Teil: spezielle Fortbildungen, Schulmessen und Netzwerkveranstaltungen sowie ein Mentoren-Programm in den Bedarfsschulen. Die Teilnahme daran ist verpflichtend. Grundlage ist die „Richtlinie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg zur Gewährung einer Zuwendung für Lehramtsstudierende, die sich verpflichten, nach Ablegen der Staatsprüfung in Regionen mit einem besonderen Lehrkräftebedarf zu unterrichten.

Mitarbeitende als Containment-Scout beim Landkreis gesucht

(16. 07. 2021)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind aktuell rund 60 Kräfte bei der Bewältigung der Corona-Pandemie tätig. Neben den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen der Kreisverwaltung sind in diesem Team auch sogenannte Containment-Scouts, die als besondere Unterstützung über das Robert-Koch-Institut eingesetzt werden. Aktuell benötigt der Landkreis weitere Unterstützung u.a. für das Team der Befund- und Personenerfassung und für die Kontaktermittlung.

 

Inzwischen bietet der Landkreis auch keine Termine mehr für Erstimpfungen an, allerdings finden die planmäßigen Zweitimpfungen statt. Das Angebot gilt neben dem Ernst von Bergmann Klinikum Bad Belzig auch in Treuenbrietzen und Kloster Lehnin für die bereits vereinbarten Zweitimpfungen. Im Fall einer Verhinderung kann die Terminabsage unter der Email-Adresse erfolgen.

 

Die Corona-Hotline des Landkreises, Tel. 033841 91111, ist am Wochenende nur noch per Email zu erreichen. Hierfür ist das Gesundheitsamt wie bisher auch am Wochenende erreichbar über die Email-Adresse .

 

Die Corona-Inzidenz beträgt am heutigen Freitag im Landkreis 2,8.

Wanderung zum Gohlitzsee

(15. 07. 2021)

Antje Kirchhoff von der Lehniner "Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen" lädt am Montag, 02.08., von 11 bis 15 Uhr zu einer Wanderung in Kloster Lehnin ein. Gemeinsam mit anderen in Bewegung sein und wandern – eine wahre Freude und für die meisten kein Problem. "Für Menschen, die mit Gedächtnis- und Orientierungsproblemen zu tun haben, sieht dies oftmals anders aus. Bewegung ist aber eine Möglichkeit der sozialen Teilhabe und Quelle von Lebensfreude", sagt Antje Kirchhoff.

 

Die ca. 5 km lange Wald-Wanderung zum sagenumwobenen Gohlitzsee startet um 11 Uhr am Busbahnhof in Lehnin. Um diesen klaren fischreichen See ranken sich verschiedene Sagen. Auf halber Strecke wartet auf die Teilnehmer*innen eine Rastpause. Danach wird am Ufer des Sees auf dem Willibald-Alexis-Wanderweg zurück nach Kloster Lehnin gewandert. Wer noch Kraft und Lust besitzt, kann im Anschluss einen Abstecher zur Klosteranlage, dem ersten märkischen Zisterzienserkloster, machen.

 

Wanderführer sind Sascha Zingler und Bianka Miltz von "Wanderkonzepte" aus Potsdam. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Mitzubringen sind ausreichend Getränke, Essen, je nach Wetter Regen- bzw. Sonnenschutz, evtl. Mückenschutz, Sitzkissen und bequemes Schuhwerk.

 

Weitere Infos und Anmeldung: 0331/ 740 90 08 oder per E-Mail: .

 

Podcast über Kloster Lehnin

(06. 07. 2021)

Michael Dietz bereist für seinen Podcast das Havelland und hält auch in Kloster Lehnin. Was er hier erlebt hat, erzählt er auf https://www.reisen-reisen-der-podcast.de/brandenburg-havelland-traumland-deutschland/

Gegen die Leitplanke gefahren

(30. 06. 2021)

Auf der A 2 Richtung Dreieck Werder ist auf nasser Fahrbahn heute ein Mercedesfahrer gegen die Leitplanke gekracht. Der Fahrer wurde verletzt, das Fahrzeug beschädigt.

 

Kameraden der Ortswehr Krahne sicherten zusammen mit Golzower Kameraden die Unfallstelle, betreute den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, räumte Trümmerteile von der Fahrbahn und klemmte die Batterie des Unfallwagens ab.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Foto zur Meldung: Gegen die Leitplanke gefahren
Foto: Gegen die Leitplanke gefahren

Sportabzeichentag auf Lehniner Schulcampus

(30. 06. 2021)

52 Ferienkinder der Integrierten Tagesbetreuungseinrichtung Lehnin (ITBL) konnten unter Führung des Kreissportbundes zeigen, was sportlich in ihnen steckt.

 

Los ging es mit einer musikalischen Erwärmung, bei der die meisten Kinder und Erwachsenen schon mal mächtig ins Schwitzen kamen. Der sportliche Ehrgeiz war groß und so wetteiferten die Kinder an den Stationen Weitsprung, Seilspringen, 30m Lauf, Schlagballweitwurf und Standweitsprung um gute Leistungen.

 

Richtig spannend wurde es dann beim Ausdauerlauf. Gemeinsam mit ihren Erzieher*innen liefen die Gruppen ihre Runden über die Tatarbahn auf dem Schulcampus und wurden an der Ziellinie mit Applaus empfangen. Ida zeigte sogar während des Laufes ihr Können im Radschlagen und erhielt dafür staunende Blicke. Jedes Kind konnte zur Ehrung für seine persönlichen Leistungen nach vorne treten und es gab Ehrenabzeichen, Teilnahmeurkunden und sogar 20 DOSB- Sportabzeichen in Gold, Silber und Bronze. Voraussetzung dafür war allerdings, dass die Eltern ihren Kindern die Schwimmfähigkeit auf dem mitgelieferten Formular schriftlich bescheinigt haben. Wäre das geschehen, hätten noch 18 weitere Kinder ein Sportabzeichen bekommen.

 

Bereits zum 2. Mal hat das Team des KSB unter Leitung von Holger Jurich diesen Tag für die ITBL organisiert. "Und damit nicht genug. Wir haben für unsere Einrichtung eine große Kiste Sportspielzeug und einen Gutschein für die Hüpfburg des KSB bekommen. Dafür bedanken wir uns und wir wissen schon genau, dass wir auch im nächsten Jahr wieder sportlich unterwegs sind", sagt ITBL-Leiterin Petra Rocke

Foto zur Meldung: Sportabzeichentag auf Lehniner Schulcampus
Foto: Sportabzeichentag auf Lehniner Schulcampus

Lindenberg-Film in Emstal

(28. 06. 2021)

Der Freilichtkinoverein Kloster Lehnin e.V. plant nach längerer Pause für den Freitag, 20.08.2021, ein Kinoabend Open Air in Emstal am See vor traumhafter Kulisse.

 

Gezeigt wird „Lindenberg- Mach Dein Ding“. Der preisgekrönte biographische Film behandelt  die Geschichte Udo Lindenbergs, einem der Wegbereiter deutscher Rockmusik und einem der wenigen Künstler, der es schaffte, sowohl in Ost als auch in West zum Idol zu werden. Mit seinen Markenzeichen und seiner unvergleichlichen Art zog er ganz einfach sein Ding durch.

 

Der Film beginnt um 21 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro. Es gibt Bratwurst vom Grill, frisch gebackene Waffeln und Getränke.

Feuerwehrleute zum Truppmann ausgebildet

(27. 06. 2021)

Am Samstag haben Kameraden der Ortswehren Lehnin, Emstal, Rädel und Nahmitz ihren Truppmann 1-Lehrgang bestanden, zudem haben zwei Kameraden aus Krahne und 1 Kameradin aus Emstal die schriftliche Prüfung wiederholt.

 

Mit der bestandenen Ausbildung können die Kameraden jetzt unsere Einsatzteams  verstärken. Herzlichen Glückwunsch!

Foto zur Meldung: Feuerwehrleute zum Truppmann ausgebildet
Foto: Feuerwehrleute zum Truppmann ausgebildet

Richtfest für das Strandbad Lehnin

(25. 06. 2021)

Im Beisein von am Bau beteiligten Firmen, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Udo Wernitz, des Vorsitzenden des Kulturausschusses, Harry Grunert, des Ortsvorstehers Frank Niewar haben heute die Projektleiterin Birgit Jeske, Strandbadbetreiber Kay Schattenberg und Bürgermeister Uwe Brückner zum Richtfest des neuen Sanitärtraktes am Strandbad Lehnin geladen.

 

Der Magdeburger Zimmerer Thomas Reuer von der Firma Prinzke & Partner GbR hielt den Richtspruch, Bürgermeister Uwe Brückner schlug einen Nagel ins Gebälk und informierte über den weiteren Bauablauf. Beide leerten ein Bierglas und warfen es vom Dach zu Boden – die Scherben sollen Glück und Segen für das Haus bringen. Der letzte Schluck galt dem Handwerk.

 

In dem neuen Gebäude werden Duschen, Toiletten und Umkleidemöglichkeiten installiert. Unabhängig von den Bauarbeiten öffnet der Betreiber das Strandbad ab Samstag, 03.07.21, für den Badebetrieb. Hierzu wird am 29.06.2021 ein Sanitärcontainer aufgestellt, der an Wasser und Abwasser angeschlossen wird. Die Kosten teilen sich Gemeinde und Strandbadbetreiber. Zusätzlich stehen, wie bisher, Toiletten in begrenztem Umfang auf dem benachbarten Gelände der Sektion Rudern des SV Kloster Lehnin zur Verfügung.

 

Der Hochbau ist inzwischen fertig. Der Dachstuhl wird am heutigen Freitag, 25.06., gerichtet. Zwischen dem 28.6. und 02.07.2021 ist die Dach-Eindeckung geplant. Am Mittwoch (30.06.) beginnt der Innenausbau mit Sanitärtechnik -, Elektro - und Trockenbauarbeiten, bei dem die Fertigstellung des Toilettenbereiches höchste Priorität genießt.

 

Mit dem Strandbetreiber besteht ein Pachtvertrag, der eine Öffnung des Strandbades – soweit gesetzlich zulässig – in der Badesaison regelt. Zusätzlich gewährt die Gemeinde einen Zuschuss. Zudem besteht eine Verabredung über Freikarten für Kloster Lehniner Kinder.

 

Die zeitliche Verzögerung mit dem Beginn der Bauarbeiten liegt vor allem in der Verteuerung der Maßnahme um ca. 100.000 € für die eine Zustimmung der politischen Gremien erforderlich war. Diese ist im März 2021 erteilt worden. Danach starteten unverzüglich die Ausschreibungen und Arbeiten. Die Bauverwaltung steht mit dem Strandbadbetreiber im ständigen Kontakt und informiert über den aktuellen Baustand. Uwe Brückner ist überzeugt, dass es richtig war, dass Haus zu bauen trotz der Mehrkosten. Er hoffe, dass der straffe Zeitplan von den beauftragten Firmen eingehalten werden kann.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Richtfest für das Strandbad Lehnin
Foto: Richtfest für das Strandbad Lehnin

Nachbereitung des Feuerwehreinsatzes an Grebser Pumpstation

(25. 06. 2021)

Während einer Sitzung am 21.06.2021 wurden im Beisein des Kreisbrandmeisters sowie Vertretern des Wasser- und Abwasserzweckverbandes  Werder-Havelland (WAZV), der Einsatzleitung und Gemeindewehrführung die Ursachen für den Feuerwehreinsatz am 04.06.2021 ermittelt und bewertet. An einer Pumpstation des WAZV traten Stoffe aus, die durch Einsatzkräfte der Gefahrenstoffeinheit des Landkreises sowie durch Kameraden der Ortswehren Grebs, Lehnin, Netzen und Prützke beseitigt wurden.

 

Ursache für die Havarie war die Beschädigung eines freiliegenden Schlauches, welche vermutlich Nagetiere verursachten. Inzwischen wurde an der Stelle vorsorglich ein zusätzliches Schutzrohr angebracht, um den erneuten Austritt von Stoffen, trotz wöchentlicher Wartung, zu vermeiden.

 

Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass eine Evakuierung der Anwohner*innen nach der GAMS-Regel sowie das Tragen der Sonderschutzbekleidung durch die Einsatzkräfte nicht erforderlich gewesen wäre, da die austretende Flüssigkeit keineswegs so gefährlich war wie zunächst angenommen. Bei dem ausgelaufenen Stoff handelte es sich um Eisen(II)-chlorid, welches in wässriger Lösung in Sicherheitsbehältern am Pumpwerk vorgehalten wird. Dies ist den technischen Datenblättern, welche u. a. an allen Einsatzorten vorhanden sind, dokumentiert. Es wird genutzt, um die Bildung von Schwefelwasserstoff und die damit verbundenen Geruchsprobleme in Abwasserkanälen und -druckleitungen zu minimieren.

 

Um die Kameraden in Zukunft besser auf Einsätze dieser Art vorzubereiten, bot der WAZV eine Schulung für die Ortswehrführer*innen über die vom Verband verwendeten Stoffe (Nutriox und Eisen(II)-chlorid) an. Dort soll die bestmögliche Verfahrensweise in Havarie-Situationen erörtert werden. Das Angebot wird von der Gemeindewehrführung gern in Anspruch genommen.

 

Übrigens: Havarien beim WAZV können jederzeit über die Bereitschaftsnummer 0180 222 31 34 gemeldet werden.

Impftermine für den 1. Juli im Impfzentrum Lehnin

(25. 06. 2021)

Impftermine mit dem Impfstoff BioNTech / Pfizer können für Donnerstag, 1. Juli, im Impfzentrum Lehnin (Hintereingang Tagesklinik auf dem Klostergelände) gebucht werden.

Die Buchung ist ausschließlich per Internet auf der Seite des Landkreises möglich (siehe Link unten).

 

Übrigens: Mit Stand von gestern (24.06.21) haben bisher 1,279  Mio. Menschen im Land Brandenburg eine Erstimpfung erhalten. 778.348 Menschen sind vollständig geimpft. Das entspricht 50,7 bzw. 30,9 Prozent der Bevölkerung. Täglich werden landesweit ca. 30.000 Impfungen verabreicht.

[Hier gehts zur Impfung]

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Foto: Impftermine für den 1. Juli im Impfzentrum Lehnin

Straßen werden ausgebessert

(25. 06. 2021)

Es werden Erhaltungsarbeiten durch das Aufbringen einer Oberflächenbehandlung (umgangssprachlich auch Rollsplitt genannt) vom Juli bis Ende September auf den Fahrbahndecken Lindenallee, Ahornweg und Am Fischersberg im OT Lehnin, Zum Tiefen Eck im OT Trechwitz sowie Rädler Straße 54 bis Wasserwerk im OT Michelsdorf durchgeführt.

 

Für die Verkehrsbeeinträchtigungen beim Aufbringen der Oberflächenbehandlung und dem Verbleib des Rollsplittes zum anschließenden Einfahren bitten wir um Verständnis.

Eröffnung des neuen Spielturms auf dem Markgrafenplatz in Lehnin

(24. 06. 2021)

Feierlich wurde der neue Aktiv-Spielturm auf dem Markgrafenplatz eröffnet. Für Besucher*innen gab es Kaffee, Kuchen und Getränke und die Kleinsten konnten nach dem Durchschneiden des Bandes den Spielturm erkunden.

 

Das von Katrin Rose-Niewar initiierte Projekt, unterstützt durch den Lehniner Carnevalsverein e.V., startete im Herbst 2020 eine Crowdfounding-Aktion mithilfe der Brandenburger Bank. Parallel lief eine Spendenaktion. Dank vieler Unterstützer*innen konnte innerhalb kürzester Zeit die Beschaffung des neuen Spielturms erfolgen. Der Bauhof der Gemeinde Kloster Lehnin erneuerte die Einfassung des Spielplatzes sowie den Sand.

 

Nun gilt es, diesen Platz so schön wie er jetzt ist, zu erhalten. Helfen Sie bitte mit, Beschädigungen zu vermeiden.

 

Allen Unterstützer*innen und Helfer*innen, die an der Herrichtung des nun neu erscheinenden Spielplatzes Teil hatten, herzlichen Dank.

Foto zur Meldung: Eröffnung des neuen Spielturms auf dem Markgrafenplatz in Lehnin
Foto: Eröffnung des neuen Spielturms auf dem Markgrafenplatz in Lehnin

Bürgerservice in Kloster Lehnin ab sofort ohne Terminvergabe möglich

(24. 06. 2021)

Wegen der niedrigen Inzidenzzahlen ist der Besuch des Einwohnermeldeamtes im Rathaus in der Friedensstraße 3 ab sofort wieder ohne Terminvergabe zu den normalen Rathaus-Öffnungszeiten möglich.

 

Die Rathaus-Öffnungszeiten sind:

  • montags 9-12 Uhr
  • dienstags 9-12 Uhr und 15-18 Uhr
  • donnerstags 7:30-12 Uhr und 14-16 Uhr

 

Für weiterführende Informationen ist der Bürgerservice erreichbar unter Tel. 0 33 82/ 73 07 22 und E-Mailadresse: .

Foto zur Meldung: Bürgerservice in Kloster Lehnin ab sofort ohne Terminvergabe möglich
Foto: Bürgerservice in Kloster Lehnin ab sofort ohne Terminvergabe möglich

Neues Tourismuskonzept für die Gemeinde Kloster Lehnin

(23. 06. 2021)

Die Gemeindevertretung hat am 22.06.2021 ein neues Tourismuskonzept beschlossen. Wer ist eigentlich die Gemeinde Kloster Lehnin? Wofür steht sie und wie soll die Zukunft aussehen? Diese und weitere Fragen beschäftigen die Gemeinde schon länger.

 

„Dank der Förderung des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft im Rahmen von LEADER sind wir nun einen Schritt weiter, wissen wir jetzt, wo wir touristisch hinwollen. Ohne die Zusammenarbeit der Akteure aus Wirtschaft, Tourismus, Vereinen und Verwaltung wäre dies nicht geglückt. Das Ganze war ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt, aus dem die Gemeinde Kloster Lehnin gestärkt in die Zukunft blickt und gemeinsam mit Protagonisten die Projekte umsetzt“, berichtet Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Alles begann mit der Auftaktveranstaltung im Juni 2020. Unter reger Beteiligung und Diskussion wurde gestartet. Es gab viele interessante Impulse für die weitere Vorgehensweise. In einem Workshop im August 2020 wurden Ansätze für einen Tourismus-Leitfaden erarbeitet. Danach ging es online weiter. Hier kamen die Tourismus-Akteure der Gemeinde zusammen und legten erste Zielgruppen und mögliche Maßnahmen fest.

 

Unter professioneller Anleitung durch Tanja Brunnhuber von „Destination to market“ sind die Workshops durchgeführt worden. Durch Corona-Einschränkungen kam dann doch alles anders als geplant. Nach den Veranstaltungen vor Ort wurden vorerst alle weiteren Termine abgesagt. Neue Lösungen mussten her und so kam es zu den ersten Online-Konferenzen, für viele zum allersten Mal. Doch zusehends kehrte mehr Routine ein. Die Treffen wurden intensiver, der Prozess zwar dadurch langwieriger, aber nicht weniger effektiv.

 

In Arbeitsgruppen werden nun Prioritätenlisten in den Themenfeldern Kloster, Kunst/Kultur/Geschichte, Natur und Begegnungen erarbeitet und der Gemeindevertretung zur Umsetzung vorgeschlagen. Federführend wird die Gemeinde Kloster Lehnin mit dem Tourismusverein zusammenarbeiten. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Zukunft der Gemeinde mitzuwirken und zu helfen, das Konzept umzusetzen.

 

Das neue Tourismuskonzept erhielt eine Förderung über 16.000 €. Die Gemeinde Kloster Lehnin trägt einen Eigenanteil von rund 8.000 €. Vielen Dank allen Mitwirkenden!

Förderung

Foto zur Meldung: Neues Tourismuskonzept für die Gemeinde Kloster Lehnin
Foto: Neues Tourismuskonzept für die Gemeinde Kloster Lehnin

Besuch im LIKK – Schüler*innen entwerfen das WaldWeltLabyrinth

(23. 06. 2021)

Nach einer scheinbar endlosen Zeit ohne gemeinsame Wandertage, Unternehmungen und vor allem den Möglichkeiten im Klassenverband Projekte jeglicher Art entstehen zu lassen, rief Thomas Bratzke vom LIKK die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin an und bot der ITBL an, Teil eines wunderbaren Projektes zu werden.

 

Auf einer Fläche von 100 qm soll unter freiem Himmel ein begehbares Labyrinth entstehen, frei geschaffen aus allen Teilen des Waldes, ein fantasievolles Labyrinth der Zukunft, das sich verändert wie der Wald

selbst.

 

Bei strahlendem Sonnenschein ging es zur Wanderung zum LIKK los.  Dort erklärte Thomas Bratzke den Schülern das Projekt WaldWeltLabyrinth. Die Schüler*innen sollen sich dazu in Projektteams zusammenfinden und einen Pool aus verschiedenen Materialien des Waldes zusammenstellen, um zunächst ein Modell des Labyrinthes zu entwerfen. Im Anschluss ging es zu dem wunderschönen Buchenwald am LIKK und jedes Team sammelte die unglaublichsten Waldmaterialien, die man sich vorstellen kann. Es gab nicht nur Blätter, Hölzer und Moose zu betrachten, sondern auch besondere lebende Tiere, wie der gemeine Mistkäfer gehörten zur gelungenen Ausbeute der Kinder.

 

Zurück im LIKK entwarfen die einzelnen Teams aus den Naturmaterialien und ihren Skizzen einzelne Bausteine für das WaldWeltLabyrinth. Es wurden Hölzer geklebt, Moose geschnitten und Äste dekoriert, mit dabei der Mistkäfer, der

von einem Projekt zum nächsten lief und für gute Unterhaltung sorgte. Am Ende stellten die Teams ihre einzeln entworfenen Projekte zusammen und es entstand das Modell des WaldWeltLabyrinths. Eine Welt aus Moosen, Farnen, Riesenbaumwurzeln, aus hohen und niedrigen Wänden und aus bizarren Bäumen war zu sehen und lud zum Träumen ein. Die Kinder beschrieben ein Labyrinth aus Birkentunneln, Moosgängen und Käferskulpturen und waren glücklich etwas geschaffen zu haben, was bald in groß entstehen wird, um im Schoß der Bäume, verborgene Räume zu entdecken und zu genießen.

 

Maria Reiche, stellvertretende ITBL-Leiterin: "Wir danken unserem Kooperationsparter, dem LIKK, vor allem Herrn Bratzke, für die Teilhabe an einem wunderbaren Projekt, was wir bis zur Fertigstellung gerne weiter

begleiten."

Foto zur Meldung: Besuch im LIKK – Schüler*innen entwerfen das WaldWeltLabyrinth
Foto: Besuch im LIKK – Schüler*innen entwerfen das WaldWeltLabyrinth

Ergebnisse der Gemeindevertretung am 22.06.21

(23. 06. 2021)

Für den Neubau des Verbindungsgebäudes auf dem Schulcampus Lehnin wurde die Zustimmung für die Vergabe der Objektplanung gegeben. Bei der EU-weiten Ausschreibung hatten sich im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbes 21 Interessent*innen beworben. 

 

Ebenso Geld freigegen wurde für die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges vom Typ TLF 4000 St für die Ortswehr Nahmitz für ca. 330.000 €, was die Anwesenden Kameraden der Ortswehr sehr freute. Damit wird der Weg, jährlich mindestens ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr in Kloster Lehnin zu beschaffen, fortgesetzt.

 

Die Gemeindevertreter*innen beschlossen die neue Tourismuskonzeption, deren Maßnahmen entsprechend der finanziellen Machbarkeit und verfügbaren Fördermitteln umgesetzt werden sollen.

 

Außerdem verständigten sich die Gemeindevertreter*innen über Prioritäten im Hochbau sowie bei baulichen Unterhaltungsmaßnahmen im Wert von mehreren Millionen €. Zu den vorrangigen Projekten gehören der Verbindungsbau auf dem Schulcampus Lehnin (ca. 15 Mio. €), der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Reckahn (ca. 650.000 €) sowie ein Anbau fürs Feuerwehrwehrgerätehaus Trechwitz (ca. 700.000 €).

 

Beratungsgegenstand bei der Gemeindevertretersitzung war auch ein Durchführungsbeschluss für ein Beteiligungsverfahren zum Bebauungsplan „Ferienhausanlage Zum Trechwitzer Berg“.

 

Beschlossen wurde auch eine Prioritätenliste über die Maßnahmen für die Aufstellung von Spielgeräten auf öffentlichen Spielplätzen in den kommenden Jahren. Dazu gehören die Erneuerung des Spielplatzes in Damsdorf (19.000 €) und des Spielturmes im Strandbad Lehnin (20.000€) sowie der Neubau eines Spielturmes und einer neuen Sitzgruppe in Trechwitz für ca. 16.000 €.

 

Sparkasse spendiert dem SV Kloster Lehnin die Neugestaltung der Umkleidekabinen

(23. 06. 2021)

 Der SV Kloster Lehnin hat am Mittwoch einen Fördermittel-Scheck über einen fünfstelligen Betrag für die Innenausstattung seines Sportgebäudes erhalten, das derzeit für ca. 309.000 Euro energetisch saniert wird. Rund 100.000 Euro muss davon der Verein, der ca. 550 Mitglieder in neun Sektionen hat, als Eigenleistung stemmen. „Hut ab vor dieser enormen Leistung“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner, der sich am Mittwoch anlässlich der Scheckübergabe mit den Vorstandsmitgliedern Frank Janzen und Bernd Bermig sowie der Lehniner Sparkassenfilialleiterin Daien Wunglück und MBS-Marktdirektor Christian Ebert, die Sportanlagen ansahen. Das Vereinsgebäude beherbergt nicht nur einen Sanitärtrakt und Vereinszimmer mit vielen Pokalen, sondern auch eine Kegelbahn und Gaststätte.

 

Neben einer neuen Hülle hat das Vereinsgebäude jetzt auch Solarzellen auf dem Dach, die künftig Warmwasser für die Duschen produzieren sollen.

 

Mit dem Sparkassen-Geld werden laut dem 1. Vorsitzenden, Frank Janzen, Umkleidekabinen ausgestattet und Malerarbeiten durchgeführt. Ein Teil der Leistungen übernehmen die Sportler*innen selbst. „Ich freue mich sehr darüber, dass wir den SV Kloster Lehnin mit seinem vielfältigen Sportangebot in dieser lebenswerten Gegend fördern. Für uns als in der Region verwurzelte Sparkasse ist es selbstverständlich, das gesellschaftliche Leben durch die Unterstützung kultureller, sozialer und andere gemeinnütziger Organisationen und Einrichtungen zu bereichern – gerade in solch herausfordernden Zeiten“, sagt Christian Ebert.

 

Vereins-Vize Bermig beklagt, dass bei der Baumaßnahme der bürokratische Aufwand stark belastet habe. Zudem dauere es lange, bis das Geld auf dem Vereinskonto angekommen ist.  Ein Aufwand, der ehrenamtlich kaum noch zu schultern sei.

 

Eine Einschätzung, die Brückner teilt: „Viele Förderprogramme haben sich, was den Aufwand anbetrifft, von der Lebenswirklichkeit entfernt. Wir als Gemeinde versuchen dagegen unbürokratisch zu helfen, wo es irgendwie geht. Leider stehen uns wegen der Pandemiezeit in den kommenden Jahren finanziell gesehen schwierige Zeiten bevor. Es wird eine besondere Herausforderung, die jetzigen freiwilligen Leistungen weiter zu finanzieren. Für den Sport wird in der Gemeinde viel getan. U.a. bieten wir die Sportanlagen und Hallen den Vereinen kostenlos zur Nutzung an.“

Foto zur Meldung: Sparkasse spendiert dem SV Kloster Lehnin die Neugestaltung der Umkleidekabinen
Foto: Sparkasse spendiert dem SV Kloster Lehnin die Neugestaltung der Umkleidekabinen

Bibliothek „Bettina von Arnim“ Lehnin ab 02.07.2021 wieder geöffnet

(23. 06. 2021)

Unter Beachtung der Hygienestandards öffnet die Bibliothek Lehnin (Goethestraße 15A) am 02.07.2021 wieder ihre Türen für den Publikumsverkehr. Um einen möglichst sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln:

 

•             Es wird max. 6 Personen gleichzeitig der Zutritt erlaubt.

•             Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten!

•             Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 30 Minuten.

•             Ein medizinischer Mund-Nasenschutz ist zu tragen

 

Medienverlängerungen können weiterhin im Internet über das eigene Nutzerkonto durchgeführt werden: www.klosterlehnin.de, unter der Rubrik Leben und der Bibliothek „Bettina von Arnim“, OPAC- Onlinekatalog aufrufen und mit Lesernummer/ Passwort: eigenes Geburtsdatum, anmelden.

 

Außerdem weiterhin möglich: lesen ohne Bibliotheksbesuch (Voraussetzung ist ein gültiger Bibliotheksausweis) mit der „Onleihe“ - Medien zum Download unter: www.klosterlehnin.de – Rubrik Leben – Bibliothek „Bettina von Arnim“- Onleihe aufrufen und mit Kürzel KLE plus Lesernummer und Passwort Geburtsdatum anmelden. (Beispiel: KLE00000000/ 01.01.1980)

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch an folgenden Öffnungstagen:

Montag               10:00-12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr

Dienstag              13:00 bis 18:00 Uhr

Freitag                 10:00-12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr

 

Weitere Infos unter Tel.: 03382 450, E-Mail: .

Kino unter dem Sternenhimmel in Michelsdorf

(21. 06. 2021)

Dank einer Spende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse startet der Kultur- und Heimatverein Michelsdorf e.V. am 25. Juni sein Kinoprojekt.

 

In Anlehnung an den 75. Jahrestag der DEFA-Gründung werden acht DEFA-Filme aus dem Bestand der Deutschen Kinemathek im bzw. am Gemeindezentrum in Michelsdorf gezeigt, jeweils um 16:30 bzw. 21 Uhr. Die Getränkeversorgung ist gesichert.

 

Die entsprechenden Corona-Auflagen sind einzuhalten.

 

Programm:

Freitag, 25.06.: Die Geschichte vom kleinen Muck (16:30 Uhr), Solo Sunny (21 Uhr)

 

Freitag, 23.07.: Alfons Zitterbacke (16:30 Uhr),               Anton der Zauberer (21 Uhr)

 

Freitag, 20.08.: Wie heiratet man einen König (16:30 Uhr), Die Söhne der großen Bärin (21 Uhr)

 

Freitag, 17.09.: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (16:30 Uhr),  Die Legende von Paul und Paula (21 Uhr)

 

Übrigens: Wer auf einen bequemen Sitzplatz nicht verzichten möchte, kann gerne seinen eigenen Sessel mitbringen.

 

Ortswehr wässert Emstal

(19. 06. 2021)

Auf Initiative von Volkmar Weiß, der Technik stellte und Mitglied der Emstaler Ortswehr ist, wässerten Kameraden aus Emstal am Ortseingang, am Backofen, in der Brücker Straße und an der Bushaltestelle im Ortsteil die Straßenbäume sowie die Blumenrabatten in der Emstaler Hauptstraße.

Dafür vielen Dank!

Wegen der enormen Hitze müssen Bäume und Grünanlagen jetzt extra gewässert werden. Die Gemeinde hat daher auch Bürger*innen und die Ortswehren gebeten, mitzuhelfen.

Foto zur Meldung: Ortswehr wässert Emstal
Foto: Ortswehr wässert Emstal

Die neuen Sportregeln – das ist zu beachten

(18. 06. 2021)

Die Landesregierung hat mit der neuen Umgangsverordnung, die am 15.06.21 in Kraft gesetzt wurde, auch die Regeln für den Breitensport gelockert, was natürlich auch die Gemeinde freut. Sport ist jetzt weitestgehend unter Einschränkungen wieder möglich. Die Teststellen, die von März bis Juni in den Sporthallen eingerichtet wurden, sind geschlossen worden.

 

Für die gemeindeeigenen Turnhallen sind folgende Regeln zu beachten:

 

- Trainingstermine sind vom Kursleiter mit dem Sachgebiet Schulen unter der E-Mailadresse: abzustimmen.

 

- Sportler*innen haben beim Trainer/Sektionsleiter -falls nach den Richtlinien der Umgangsverordnung erforderlich- vor Trainingsbeginn einen negativen Testnachweises vorzulegen.

 

- es sind die Personendaten (Name, Adresse, Telefonnummer/E-Mail) zu erfassen,

 

- es gilt Abstandsgebot während des Trainings und Maskenpflicht in Umkleideräumen,

 

- es ist für ausreichende Belüftung zu sorgen,

 

- bei Kontaktsport gilt die Höchstteilnehmerzahl von 30,

 

- Hallen und Gymnastikraum, die durch die Schulen und die ITBs genutzt werden, sind wochentags erst ab 17 Uhr für die Vereinsnutzung freigegeben.

 

Während der Sommerferien bleiben die Sporthallen geschlossen. In dieser Zeit finden zum Teil Reparaturarbeiten sowie die jährliche Grundreinigung in den Schulgebäuden einschließlich der Sporthallen in den Ortsteilen Lehnin und Damsdorf statt. Daher können die Hallen in dieser Zeit leider nicht betreten werden. Gründe sind zum einen die Sicherstellung der Aushärtung der im Rahmen der Grundreinigung jährlich aufgebrachten Fußbodenversiegelung sowie Nutzung von Sporteinrichtungen für die Einschulung.

 

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2021/2022, d.h. ab dem 09.08.2021, wäre die Nutzung wieder möglich. Es wird um Verständnis gebeten.

 

Weitere Fragen können Sie gerne dem Sachgebiet Schulen per E-Mail stellen. Wir unterstützen gerne beim Wiedereinrichten des Trainingsbetriebes.

 

 

 

Foto zur Meldung: Die neuen Sportregeln – das ist zu beachten
Foto: Die neuen Sportregeln – das ist zu beachten

Eine App, die Leben retten kann

(18. 06. 2021)

Torsten Schumitz von der Gemeindefeuerwehr sucht Kloster Lehniner*innen, die sich bei der App KATRETTER als qualifizierte Ersthelfer registrieren möchten.

 

KATRETTER ist ein Smartphone-basiertes Alarmierungssystem, mit dem Rettungskräfte, Ärzt*innen und weiteres medizinisches Personal die Überlebensrate bei Herz-Kreislauf-Stillständen signifikant verbessern. Dies erfolgt durch schnell eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

Bei der Rettung von Menschen zählt oft jede Minute.

 

Die Teilnahme als medizinisch qualifizierter Ersthelfer als KATRETTER setzt die Mitgliedschaft und aktive Tätigkeit in einer Hilfsorganisation, der Feuerwehr, dem THW oder die derzeitige oder ehemalige Tätigkeit in einem medizinischen bzw. rettungsdienstlichen Beruf voraus.

 

Wer sich beteiligen möchte, sendet folgende Angaben an :

Name, Vorname, Handynummer, Mailadresse, medizinische Qualifikation.

 

Die Mailadresse muss auf dem angegebenen Handy laufen, da ein Registrierungslink an diese gesendet wird.

 

Danke fürs Mitmachen!

Foto zur Meldung: Eine App, die Leben retten kann
Foto: Eine App, die Leben retten kann

Testpflicht ab heute gelockert

(17. 06. 2021)

Wegen Corona-Inzidenzen unter 20 (Heute liegt die Inzidenz bei 3,7) für mindestens fünf Tage hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark die Bedingungen für den Besuch von (gewerblichen) Einrichtungen einen Testnachweis vorlegen zu müssen, gelockert.

 

Dies sieht die am 15.06.21 in Kraft gesetzte neue Umgangsverordnung (SARS-CoV-2-UmgV) im § 5 Abs. 3 vor.

 

Allerdings gilt die Befreiung von der Vorlage eines Testnachweises für folgende Fälle nicht:

- § 11 Abs. 3: Erbringen sexueller Dienstleistungen;

- § 20: Tanzen in geschlossenen Räumen;

- § 21: Besuch von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime, diesen gleichgestellte Wohnformen;

- § 22: Zutritt zu Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen, soweit die Vorlage eines Testnachweises gefordert wird;

- § 16 Abs. 1: Ausübung von Kontaktsport in geschlossenen Räumen.

 

 

Aufruf zum Gießen von Straßenbäumen

(17. 06. 2021)

Angesichts der aktuellen Hitze hat die Gemeinde die 13 Ortswehren gebeten, im Rahmen ihrer Übungen, gegebenenfalls in Abstimmung mit den Ortsvorsteher*innen, Straßenbäume und öffentliche Grünflächen zu wässern.  Auch Mitarbeiter des Baubetriebshofes werden bei längerer Trockenheit von Wassertanks aus, die vom Multicar oder Traktoren vor Ort gebracht werden, Bäume verstärkt wässern. Zudem wurden Wassersäcke an verschiedenen Standorten angebracht, die 75 l fassen.

 

Schön wäre es auch, wenn sich die Bürger*innen an der Aktion beteiligen und die Straßenbäume vor ihrem Grundstück wässern. Diese Empfehlung geben auch die örtlichen Baumfreunde. „Es empfiehlt sich, zwei Mal die Woche morgens oder abends zu gießen, pro Baum ca. 40 bis 50 Liter. Wir geben auch Bewässerungssäcke an Bürger ab, die tröpfchenweise die Abgabe des Wassers an die Bäume gewährleistet“, sagt Damaris Kanisch von den Baumfreunden.

Foto zur Meldung: Aufruf zum Gießen von Straßenbäumen
Foto: Aufruf zum Gießen von Straßenbäumen

Neuausrichtung und Standortentwicklung der Kreisverwaltung PM schreitet voran

(17. 06. 2021)

Ab sofort wird die Vision der modernen Verwaltung unter dem Namen „MoVe PM – Moderne Verwaltung Potsdam-Mittelmark“ weiterentwickelt, geplant und umgesetzt. Nachdem im Dezember 2018 der Kreistag den Landrat mit der Umsetzung einer Zwei-Standort-Strategie zur Entwicklung der Standorte Bad Belzig und Beelitz-Heilstätten unter Entwicklung der Service-Punkt-Idee durch ein Pilotprojekt im Hohen Fläming beauftragte, wurde zur Umsetzung des Vorhabens der Ausschuss für Verwaltungsstandortentwicklung, Verwaltungsdigitalisierung und Personalentwicklung unter Einbeziehung von Amtsdirektoren und Bürgermeistern eingerichtet und innerhalb der Kreisverwaltung ein Projektteam gebildet.

 

Derzeit haben die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung im Rahmen einer Interessenbekundung die Möglichkeit, sich für die Mitarbeit in den Teilprojekten (Bürgerservice, Digitalisierung etc.) zu „bewerben“. Die Verwaltungsleitung um Landrat Wolfgang Blasig wünscht sich für die Weiterentwicklung der Kreisverwaltung zu einer zukunftsweisenden und modernen Behörde eine aktive Beteiligung der Mitarbeitenden.

 

„Ich freue mich, dass wir ganz im Zeichen der aktiven Mitarbeiterbeteiligung mit dem neuen Projektnamen „MoVe PM“ einen von zahlreichen kreativen Vorschlägen, die die Kolleginnen und Kollegen eingebracht haben, auswählen konnten“, so Landrat Blasig. Der neue Name „MoVe PM“ steht als Abkürzung für die Vorstellung von einer modernen Verwaltung, außerdem übersetzt aber auch für Bewegung. Darunter kann die Bewegung in die Zukunft ebenso wie die Bewegung von Bürger*innen und Mitarbeitenden aufeinander zu verstanden werden.

Waldbrand bei Emstal

(16. 06. 2021)

Zu einem kleineren Waldbrand kam es am heutigen Mittwoch um ca. 10.20 Uhr.

 

Im Randbereich der L88 der Ortsverbindung zwischen Emstal und Busendorf brannte es auf einer Fläche von ca. 20 Quadratmetern. Die Ortswehren aus Lehnin und Nahmitz waren mit insgesamt drei Fahrzeugen vor Ort und bekämpften den Brand mit etwa 2.500 Litern Wasser.

 

Die Landstraße musste für die Löscharbeiten kurzzeitig voll gesperrt werden. Auf großes Unverständnis bei den Einsatzkräften stieß, dass eine Gruppe Radfahrer trotz Vollsperrung durch die Einsatzstelle gefahren ist!

 

Nach ca. 45 Minuten war der Einsatz für die beteiligten Kameraden beendet.

 

Im Einsatz waren Ortswehr Lehnin mit: HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) und TLF (Tanklöschfahrzeug), Ortswehr Nahmitz mit TLF (Tanklöschfahrzeug) sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und die Polizei.

 

Vielen Dank allen Einsatzkräften.

 

 

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Foto: Waldbrand bei Emstal

Kabinett beschließt neue Corona-Umgangsverordnung – viele Erleichterungen ab heute

(16. 06. 2021)

Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen hat die Landesregierung die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Die Umgangsverordnung tritt am heutigen Mittwoch, 16. Juni 2021, in Kraft. Sie gilt zunächst bis zum 13. Juli 2021.

 

Die wichtigsten Punkte der neuen Umgangsverordnung sind:

- Allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden

- Mindestabstand von 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiter

- keine Kontaktbeschränkungen mehr im öffentlichen Raum

- keine Testpflicht in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 (zum Beispiel: Innengastronomie, touristische Übernachtungen und Kultur-Veranstaltungen); Ausnahme: Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz immer in Schulen, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, Kontaktsport drinnen und Diskotheken

- Keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: Open-Air-Veranstaltungen, Versammlungen, Wochenmärkte, Außengastronomie). Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen (zum Beispiel: Geschäfte, Veranstaltungen, Kirche, Öffentlicher Personennahverkehr, Reisebusse, Umkleideräume);

- bei Veranstaltungen, im Theater und in Kinos besteht keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten wird

- Keine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler in Grundschulen. Maskenpflicht in Schulgebäuden gilt weiterhin für alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal, für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher

- Veranstaltungen können grundsätzlich mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden (Abstandsgebot, Erfassen von Personendaten, in geschlossenen Räumen: Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter zusätzlich Test-, Impf- oder Genesenennachweis)

- Kontaktbeschränkungen für private Feiern aus besonderen Anlässen: Bis zu 100 Gästen draußen und bis zu 50 Gästen drinnen

- Kontaktbeschränkungen für alle anderen privaten Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gibt es neu nur noch in geschlossenen Räumen: Bis zu zwei Haushalte oder insgesamt bis zu zehn Personen (insbesondere zählen Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene nicht mit)

- Pflegeheime und Krankenhäuser: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner können beliebig viele Besucher empfangen, es muss aber FFP2-Maske getragen werden und es gilt Test-, Impf- oder Genesenennachweis

- Gaststätten: Keine Testpflicht für Gäste, die in den Außenbereichen bewirtet werden

- Beherbergung: Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen

- Versammlungen (Demonstrationen): Keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenze mehr (allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen immer eingehalten werden)

 

Neuer Spielplatz in Lehnins Ortsmitte

(15. 06. 2021)

Auf Initiative von Katrin Rose-Niewar, Mitglied des Lehniner Carnevalsvereins e.V. (LCV), wurde die Idee zur Finanzierung eines neuen Spielplatzes in der Lehniner Ortsmitte geboren. Mit freundlicher Unterstützung der Brandenburger Bank wurde ein Crowdfunding-Projekt am 01.10.2020 gestartet, gleichzeitig lief eine Spendenaktion. Es kamen insgesamt 10.800 € zusammen.

 

Am 29.05.2021 wurde die Aktiv-Spielanlage mit vier Türmen, einer Burg mit Kriechtunnel, einer Rutsche und Lernpaneele angeliefert. Mit Hilfe von Mitgliedern des LCV, des Lehniner Ortsbeirates und der Fa. Gala-Bau Marcus Preuß GmbH wurden die Teile in elf Stunden montiert. 

 

Zuvor wurde die Fläche vom Baubetriebshof ausgekoffert und Spielsand, sogenannter Fallschutzkies, vom Baubetriebshof eingebracht. Gleichzeitig übernahm dieser auch die Aufstellung der „alten“ Spielgeräte, die dort zuvor schon ihren Platz hatten. Die Gesamtleistungen des Baubetriebshofes umfassen 1.771 Euro.

 

Allen Beteiligten herzlichen Dank.

 

Die Eröffnung des neuen Spielplatzes findet am 19.06.2021 um 15 Uhr statt. Über viele Anwesende, insbesondere von Kindern würden sich der LCV, die Spender*innen und die Gemeinde sehr freuen.                            

 

 

Foto zur Meldung: Neuer Spielplatz in Lehnins Ortsmitte
Foto: Neuer Spielplatz in Lehnins Ortsmitte

Graffiti versus Mäharbeiten: Zwischenzeitlich ist ein guter Stand erreicht

(14. 06. 2021)

Durch die derzeitigen Witterungsverhältnisse und andere – teilweise unnötige Arbeiten wie das Beseitigen von Graffiti, war es in den vergangenen Wochen schwierig, mit dem Wachsen des Rasens mitzuhalten. Der Rasen wächst gleichzeitig in allen Ortsteilen und unsere Mitarbeiter vom Bauhof „ziehen“ von Ortsteil zu Ortsteil.

 

Leider sind unsere Bauhofmitarbeiter derzeit mit zusätzlichen aufwändigen Arbeiten befasst: Schulen, Spielplätze, Hinweisschilder und vor allem Bushaltestellen werden immer öfter und in kürzeren Intervallen verunstaltet und beschädigt.

 

Bitte helfen Sie uns, diesen Vandalismus zu bekämpfen! Es schadet uns alle und bindet unnötige Ressourcen.

Im Normalfall werden je nach Witterung die Spielplätze, Kitas und Friedhöfe alle zwei bis drei Wochen gemäht. Alle anderen Flächen werden nach fünf bis sechs Wochen bearbeitet. Teilweise bleibt das Gras bewusst höher stehen, um den Boden vor Abtragung, Sonneneinstrahlung und Trockenheit besser zu schützen. Der Nebeneffekt ist, dass wir dadurch Insekten und anderen kleinen Tieren einen Nahrungs- und Schutzraum bieten.

 

Dieses Vorgehen haben wir mit den Ortsvorsteher*innen vor Jahren so abgestimmt und die Mehrheit unterstützt dies. Vielen Dank für das Verständnis. „Dreckecken“ können übrigens über das Internetportal Maerker gemeldet werden, das mit unserer Homepage verlinkt ist.

 

Foto zur Meldung: Graffiti versus Mäharbeiten: Zwischenzeitlich ist ein guter Stand erreicht
Foto: Graffiti versus Mäharbeiten: Zwischenzeitlich ist ein guter Stand erreicht

Freie Impftermine für Mittwoch und Donnerstag

(14. 06. 2021)

Für das Impfzentrum Lehnin (Klinik für geriatrische Rehabilitation - Zuwegung Hintereingang Tagesklinik) gibt es derzeit noch freie Impf-Termine für Mittwoch 16.6. (nur Biotech/Pfizer Impfstoff) und Donnerstag, 17.6., (nur Johnson & Johnson).

 

Die Termine sind online im unten angegebenen Link zu buchen. 

[Hier gehts zu den Impftermin-Buchungen]

Foto zur Meldung: Freie Impftermine für Mittwoch und Donnerstag
Foto: Freie Impftermine für Mittwoch und Donnerstag

Erster Impfshuttle im Landkreis gestartet

(14. 06. 2021)

Am heutigen Montag erhielten im Ernst von Bergmann Klinikum (EvB) Bad Belzig die ersten 11 zu impfenden Senioren, die mit dem Shuttle befördert wurden, die Corona-Schutzimpfung durch das Vakzin von Johnson&Johnson.

 

Mit dem Rettungsbus des Landkreises Potsdam-Mittelmark sind die Bürgerinnen und Bürger dafür von und nach Borkheide gebracht worden. An Bord war bereits eine Ärztin, die entsprechend ausklärte. Dann wurde am Ankunftsort in Bad Belzig - direkt IM Bus - geimpft. Auf der Rückfahrt begleitete das medizinische Personal die geimpften BürgerInnen, um die Beobachtungszeit einzuhalten.

 

Damit startete das Pilotprojekt des Kreises erfolgreich, mit dem ältere Bürgerinnen und Bürger einfach zur Covid-19-Impfung gelangen können. Dies stellt ein kreisliches Impfangebot neben den bekannten drei Impfstraßen in Bad Belzig, Kloster Lehnin und Treuenbrietzen dar.

 

Vizelandrat Christian Stein: „Mit der Gelegenheit, die älteren Bürgerinnen und Bürger im Kreis mit dem Impfshuttle erreichen zu können, runden wir unser Impfangebot ab. Die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Ernst von Bergmann Klinikum und regiobus Potsdam Mittelmark hat es uns einfach gemacht, die Senioren schnell mit dem Impfstoff zu bedienen.“

 

Regiobus-Chef Hans-Jürgen Hennig: „Als kommunales Unternehmen des Kreises ist es selbstverständlich, dass wir den Kreis auch bei diesem Projekt unterstützen. Daher haben wir kurzfristig den „Rettungsbus“ zur Verfügung gestellt, der für solche Einsätze besonders gut geeignet ist.“

Foto zur Meldung: Erster Impfshuttle im Landkreis gestartet
Foto: Erster Impfshuttle im Landkreis gestartet

Hilfe für die Tourismuswirtschaft beim Comeback

(14. 06. 2021)

Für das Comeback kleiner und mittlerer Betriebe der Tourismuswirtschaft nach den Corona-Einschränkungen hat das Land Brandenburg ein neues Förderprogramm aufgelegt. Mit der „Richtlinie des Landes Brandenburg zur Investitionsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen des Gastgewerbes“, kurz InvestGast genannt, können Investitionen in pandemiebedingte Anpassungen und Modernisierungen gefördert werden.

 

„Der Tourismus hat sich im Land als Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeber und auch im Sinne der Lebensqualität in unserem Land fest etabliert. Das ist uns wichtig, das wollen wir erhalten und die Branche möglichst zumindest wieder auf das Niveau der Vorjahre führen“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

 

„Mit InvestGast gewähren wir der Branche zusätzliche Unterstützung, um die Betriebe für die kommenden Jahre zukunftsfest aufzustellen“, sagte Steinbach. Mit einer Zuschussquote von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben bis 60.000  Euro biete das Programm hoch attraktive Rahmenbedingungen. InvestGast wird gespeist aus sogenannten React-Mitteln der Europäischen Union. Die EU hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie eine entsprechende Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ermöglicht.

 

Die Perspektive der märkischen Tourismusbranche sei gut, so Steinbach weiter. „Brandenburg ist nicht nur ein ,klassisches‘ Urlaubsland. Mit Berlin in der Mitte gibt es hier auch einen enormen tagestouristischen Markt. Bisher haben weniger als ein Drittel der Berlinerinnen und Berliner einen Urlaub gebucht. Überproportional viele werden in der Region bleiben – ein Trend, der sich nach meiner Einschätzung in den kommenden Jahren fortsetzen wird“, sagte der Minister.

 

Daher sei es für die Branche ein Gebot der Stunde, in eine weitere Verbesserung ihrer Angebote zu investieren. Das Programm InvestGast erleichtere es den Hoteliers und Gastronomen, ihre Außengastronomie weiter aufzuwerten oder moderne Filteranlagen in ihren Innenräumen zu installieren. „Denn die in den vergangenen 16 Monaten neu etablierten Abstands- und Hygieneregeln werden noch geraume Zeit gelten und im Zweifel zu einer neuen Normalität werden.“

 

Auch könnten Digitalisierungsmaßnahmen gefördert werden. „Die Pandemie hat die Digitalisierung beschleunigt – aber noch nicht in dem Maße, in dem es möglich wäre“, sagte Steinbach und appellierte an die Touristiker, damit nicht länger zu warten. „Kontaktlose Angebote dienen der Sicherheit, moderne Reservierungssysteme sind zwingend für erfolgreiches Marketing und schlussendlich können auch die Abläufe im Betrieb digital deutlich effizienter ausgestaltet werden“, erklärte der Minister.

 

Zudem habe sich die Kundennachfrage verändert. „Man lebt bewusster und nachhaltiger und erwartet solche Angebote auch im Urlaub und in der Freizeit. Da stehen regionale Angebote immer höher im Kurs. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, dass Unternehmen beispielsweise Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umsetzen“, sagte der Minister.

 

„Ich bin zuversichtlich, dass wir mit diesem Programm dazu beitragen können, den Motor in der Tourismusindustrie wieder anzuwerfen“, sagte Steinbach abschließend. Unternehmen können in Kürze über die Investitionsbank des Landes Brandenburg Förderanträge stellen.

Nähere Informationen zum Programm unter www.ilb.de  und www.tourismusnetzwerk-brandenburg.de.

 

 

Neuer Vorstand für den Tourismusverein Kloster Lehnin e. V.

(14. 06. 2021)

Am 11.06.2021 fand die Mitgliederversammlung des Tourismusverein Kloster Lehnin e.V. statt. Anlässlich dieser Versammlung wurde ein neuer Vorstand des Vereins gewählt, da der langjährige Vorstand - bis auf den Kassenwart Rudolf Sickel – nicht mehr kandidierte.

 

Zur 1. Vorsitzenden wurde Angelika Hermann (Rädel), zum stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Beier (Ev. Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin) und zur Schriftführerin Dr. Ariane Brill (Förderverein Reckahner Museen) gewählt.

 

Neben vielen kreativen Ideen, möchte der Verein gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung und weiteren touristisch Interessierten (Ortsvorsteher*innen, Wanderpaten, Vereine, Bürger*innen) für die Umsetzung der neuen touristischen Konzeption für Kloster Lehnin sorgen. Aus diesem Grund rufen wir alle, die die Gemeinde Kloster Lehnin touristisch voranbringen wollen dazu auf, sich an folgenden zu bildenden Arbeitsgruppen,

•             Kloster

•             Kunst/Kultur/Geschichte

•             Natur

•             Begegnungen

zu beteiligen. Eine Mitgliedschaft im Tourismusverein ist hierzu nicht erforderlich. Die Gruppen sollten bis August 2021 besetzt werden", sagt die 1. Vorsitzende Angelika Hermann.

 

Wer mitmachen möchte, meldet sich bei: Angelika Hermann, Tel.: 0151 141 68887, E-Mail: oder in der Gemeindeverwaltung bei Frau Wallukat, Tel.: 03382 730 719.

Foto zur Meldung: Neuer Vorstand für den Tourismusverein Kloster Lehnin e. V.
Foto: Neuer Vorstand für den Tourismusverein Kloster Lehnin e. V.

Badesaison im Strandbad Lehnin könnte starten

(11. 06. 2021)

Mit der 9. Verordnung zur Änderung der Siebten Eindämmungsverordnung vom 01. Juni 2021 hat die Landesregierung die Öffnung von Freibädern unter Auflagen seit 11.06.21 gestattet. Bisher ist von einem späteren Termin ausgegangen worden, der nun wegen der stark gesunkenen Infektionszahlen vorgezogen wurde.

 

Das freut die Gemeinde, denn bei den derzeit sommerlichen Temperaturen könnte das Strandbad Lehnin trotz der laufenden Arbeiten am neuen Sanitärtrakt (Duschen, Toiletten und Umkleidemöglichkeiten) öffnen. Die Gemeinde sorgt gemeinsam mit dem Betreiber des Strandbades dafür, dass zu Beginn des Badebetriebes mobile Toiletten aufgestellt werden. Zusätzlich stehen, wie bisher, Toiletten in begrenztem Umfang auf dem benachbarten Gelände der Sektion Rudern des SV Kloster Lehnin zur Verfügung.

 

Für diese Unterstützung nochmals herzlichen Dank!

 

Ein Badebetrieb ist gemäß der Eindämmungsverordnung des Landes, § 22, unter Auflagen zulässig, gleichwohl aber eine besondere Herausforderung.

 

Betreiber von Freibädern haben danach ein Hygienekonzept vorzuweisen. Es muss im Interesse der Gesundheit der Badegäste u.a. sichergestellt werden, dass nur gesunde Besucher*innen das Strandbad besuchen (z. B. durch Testbescheinigung) und der Abstand zwischen verschiedenen Familien eingehalten wird. Zudem sind für die Kontaktverfolgung die Personendaten der Besucher*innen zu erfassen und es muss einen gesonderten Ein- und Ausgang geben. Es ist sicherzustellen, dass max. 500 Badegäste das Gelände gleichzeitig benutzen.

 

Mit dem Strandbetreiber besteht ein Pachtvertrag, der eine Öffnung des Strandbades – soweit gesetzlich zulässig – in der Badesaison regelt. Ab wann der Betreiber das Lehniner Strandbad tatsächlich öffnet, wird noch abgestimmt. Zusätzlich gewährt die Gemeinde einen Zuschuss. Zudem besteht eine Verabredung über Freikarten für Kloster Lehniner Kinder.

 

Trotz Bauarbeiten ist aus Sicht der Gemeinde ein Badebetrieb möglich. Radlader oder große Baufahrzeuge müssen das Gelände nicht mehr befahren. Die Baustelle befindet sich weit entfernt vom Strandbereich und es stehen genügend Liegeflächen zur Verfügung, in denen sich die Strandbad-Gäste aufhalten könnten.

 

Der Hochbau ist fertig und die beauftragte Firma beginnt demnächst mit den Dachstuhl-Arbeiten. Danach können die Innenarbeiten folgen, bei denen die Fertigstellung des Toilettenbereiches höchste Priorität genießt.

 

Die zeitliche Verzögerung mit dem Beginn der Bauarbeiten liegt vor allem in der Verteuerung der Maßnahme um ca. 100.000 € für die eine Zustimmung der politischen Gremien erforderlich war. Diese ist im März 2021 erteilt worden. Danach starteten unverzüglich die Ausschreibungen und die Arbeiten.

 

Die Bauverwaltung steht mit dem Strandbadbetreiber im ständigen Kontakt und informiert über den aktuellen Baustand.

Foto zur Meldung: Badesaison im Strandbad Lehnin könnte starten
Foto: Badesaison im Strandbad Lehnin könnte starten

Erweiterung der touristischen Infrastruktur abgeschlossen

(10. 06. 2021)

Dank der Förderung des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft im Rahmen von LEADER-Mitteln konnte die Gemeinde Kloster Lehnin in die Erweiterung der touristischen Infrastruktur investieren. Die Fördermaßnahme wurden in zwei Ausschreibungen umgesetzt. Die erste Ausschreibung beinhaltete die Bauleistung. Die zweite Ausschreibung befasste sich mit der Planung und Umsetzung der Klostertour sowie mit den Grafiken für die Infotafeln.

 

In der ersten Ausschreibung wurden 15 neue Bänke, 4 Knorpelschänken und 5 Rahmen für die Infotafeln angeschafft. Etwas schwieriger gestaltete sich die zweite Ausschreibung mit Plänen aus dem Jahr 2017, die sich vor Ort oft als veraltet erwiesen und den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden mussten. Während der Inventarisierung fiel der schlechte Zustand dreier Grafiken auf. Hier sollte ursprünglich laut Planung nur der Rahmen der Infotafeln getauscht werden. Dank der Unterstützung des Fördermittelgebers durfte auch der Inhalt der drei Infotafeln erneuert werden.

 

Die Radtour „Klostertour“ wird schon länger durch die Stadt Brandenburg an der Havel beworben. Der Anschluss an Kloster Lehnin konnte nun geplant und ausgeschildert werden. Die Klostertour schließt jetzt an den Zaucheradweg an und nimmt diesen als Bestandteil mit auf. Die Verbindung Brandenburg an der Havel - Gemeinde Kloster Lehnin ist damit durch beide Gebiete vollständig ausgeschildert. Es fehlt lediglich die Beschilderung durch das Amt Brück in Golzow und Oberjünne.

 

Die Ausschilderung der Klostertour wurde am 04.06.2021 durchgeführt und abgeschlossen. Gleichzeitig wurde hiermit die Maßnahme beendet. Insgesamt wurden 48 Standorte beschildert. Dabei wurden 59 Zwischenwegweiser, drei Hauptwegweiser in Pfeilform und zehn Einschubplaketten montiert.

 

Die Klostertour ist auch in der neuen Radwanderkarte der Stadt Brandenburg an der Havel zu finden. Die Tour ist rund 50 Kilometer lang und führt von der Havelstadt aus durch das Vogelschutzgebiet „Rietzer See“, weiter zum Netzener See und den Klostersee bis zum Zisterzienserkloster.

 

Anschließend geht die Radtour Richtung Reckahn weiter. Es besteht ein Anschluss an die Tour Brandenburg, den Havel-Radweg und der Radtour „Otto Lilienthal“.

 

Die Gesamtkosten betragen rund 57.000 €. Die Gemeinde trägt einen Eigenanteil von rund 14.000 €.

 

LEADER-Logo

 

Foto zur Meldung: Erweiterung der touristischen Infrastruktur abgeschlossen
Foto: Erweiterung der touristischen Infrastruktur abgeschlossen

Testhelfer*innen verabschiedet

(10. 06. 2021)

Am letzten Testtag im Testzentrum Lehnin hat Bürgermeister Uwe Brückner heute die freiwilligen Helfer*innen mit einem kleinen Präsent verabschiedet.

 

Es ist wichtig, in schwierigen Zeiten zusammenzustehen. Dies haben die acht ehrenamtlichen Helfer*innen und die Mitarbeiter*innen des ASB mit Ihrem Engagement bewiesen. In den vergangenen Monaten der Pandemie betrieb der Arbeiter-Samariter-Bund mit Ihnen und unserer Gemeinde die Testzentren in Damsdorf und Lehnin. Dadurch konnten mögliche Infektionen erkannt und erforderliche Maßnahmen ergriffen werden. Unsere Bürger*innen erhielten die Möglichkeit, sich unkompliziert in Wohnortnähe testen zu lassen, ohne dass Fahrten z. B. nach Brandenburg an der Havel erforderlich wurden.

 

Dadurch sind die Voraussetzungen geschaffen worden, dass die Bürger*innen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, private Aktivitäten wieder möglich sind und das Leben lebenswerter wird.

 

Zum Glück steigt die Anzahl der Geimpften und die Infektionszahlen gehen zurück, so dass der ASB die Schließung der Testzentren zum 10.06.2021 vornimmt.

 

"Das Helferteam hat Großartiges für die Gemeinde Kloster Lehnin geleistet. Im Namen der Gemeindevertretung und -verwaltung bedanke ich mich für die gute und freundliche Zusammenarbeit", sagt Bürgermeister Brückner.

Landesregierung verständigt sich auf Rahmen für Umgangsverordnung - Beschluss für nächste Woche angekündigt

(09. 06. 2021)

Aufgrund der landesweit weiter erfolgreichen Eindämmung der Corona-Pandemie will das Brandenburger Kabinett bereits am kommenden Dienstag (15. Juni) eine Umgangsverordnung beschließen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Dank der guten Werte können wir diesen nächsten Schritt früher gehen. Wir haben bereits wichtige Beschlüsse zu Lockerungen und Öffnungsterminen gefasst. Ab Freitag, den 11. Juni, sind z.B. touristische Übernachtungen in Hotels und Pensionen wieder möglich und auch die Thermen und Spaßbäder können wieder öffnen. Wir wollen, dass unsere Öffnungen von Dauer sind. Deswegen machen wir einen Schritt nach dem anderen und nicht alle auf einmal."

 

Vorbehaltlich der Kabinettsbefassung kommende Woche, sind unter anderem folgende Punkte vorgesehen:

 

- Die Hygiene- und Abstandsregeln sollen grundsätzlich bestehen bleiben, die Maskenpflicht jedoch an Orten gelockert werden, wo Abstände eingehalten werden können. Die 10-Personen-Regelung zu privaten Treffen zu Hause soll zunächst auch z. B. im Tourismus und in der Gastronomie gelten.

 

- Die Testpflicht für Veranstaltungen im Freien (z.B. Kultur, Sport) und für die Außengastronomie soll komplett entfallen. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Infektionen soll die Testpflicht auch für Veranstaltungen und Gastronomie in Innenbereichen unter der Voraussetzung sehr geringer Inzidenzen in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten entfallen.

 

- Die zulässige Teilnehmerzahl für Veranstaltungen soll sich zukünftig aus den Hygienekonzepten für den jeweiligen Veranstaltungsort ergeben.  Als Obergrenze soll - wie im Sommer 2020 - wieder bis zu 1.000 Gäste gelten.

 

- Die Maskenpflicht an Grundschulen und Horten soll vollständig entfallen, in weiterführenden Schulen soll die Maskenpflicht nur noch für Innenbereiche gelten.

 

Kloster Lehniner Testzentren werden in dieser Woche geschlossen

(09. 06. 2021)

Seit dem 26.03.2021 hat die Gemeinde zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Turnhallen in Damsdorf und in Lehnin den Bewohner*innen die Möglichkeit angeboten, sich unkompliziert auf den Coronavirus testen zu lassen. Damit wurden vielen Bürger*innen Tests vor Ort ermöglicht, ohne dass zum Testen Fahrten z. B. nach Brandenburg an der Havel erforderlich waren.

 

Bisher wurden 1017 Tests durchgeführt. Mit der deutlichen Verbesserung der Inzidenz in Potsdam-Mittelmark (mit Stand 09.06.21 sind es 10,6), der Rücknahme von Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Pandemie und dem Entfallen der Testpflicht für viele Aktivitäten, wird dieses Angebot in letzter Zeit allerdings immer weniger notwendig und genutzt. Das ist auch in den Kloster Lehniner Testzentren spürbar feststellbar. Die Anzahl der Testenden geht seit einigen Wochen stark zurück. Von anfangs 50-80 Testpersonen auf zuletzt ca. 20.

 

"Vor diesem Hintergrund hat sich der ASB entschlossen, ab der Woche vom 14.06.2021 das Testangebot einzustellen", teilt Landesgeschäftsführer Dietmar Lippold mit. Das bedeutet, dass am Donnerstag, den 10.06.21, von 14.30 bis 18 Uhr der letzte Testtermin in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin stattfindet.

 

Die Gemeinde bedankt sich für die angenehme Zusammenarbeit und bei den vielen Helfer*innen ganz herzlich.  Sollte es die Infektionslage erfordern, wird sich die Gemeinde um Alternativlösungen kümmern. Bereits jetzt gibt es auf privater Basis ein mobiles Testteam, das durch Kloster Lehnin tourt. Weiterhin steht die Arztpraxis Busch auf dem Klostergelände für Tests nach telefonischer Absprache zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Kloster Lehniner Testzentren werden in dieser Woche geschlossen
Foto: Kloster Lehniner Testzentren werden in dieser Woche geschlossen

Tempelwächter*innen für die Lehniner Klosterkirche gesucht

(08. 06. 2021)

Das Diakonissenhaus sucht Menschen aus und um Lehnin, die dabei helfen wollen, die Klosterkirche für Besucher*innen und Gäste offen zu halten.

 

Als sogenannte Tempelwächter*innen sind sie an einzelnen Tagen für einen bestimmten Zeitraum in der Kirche anwesend und begrüßen dort die Gäste.

 

Gesucht werden Menschen mit Interesse an der Geschichte des Ortes, mit Freude daran, diesen wichtigen und interessanten Ort anderen Menschen näher zu bringen, und mit ein wenig verfügbarer Zeit, um diese Aufgabe in einem möglichst regelmäßigen Rhythmus zu übernehmen. Sie ergänzen damit den Kreis der bisherigen Tempelwächter*innen. Tempelwächter*innen erwartet eine ehrenamtliche Tätigkeit, bei der sie einen sehr intensiven Blick in die Geschichte der Lehniner Klosteranlage erhalten und sehr viel Interessantes über die historischen Gebäude, insbesondere natürlich die Klosterkirche, erfahren.

 

"Wir garantieren den Tempelwächter*innen, dass Sie bei dieser Tätigkeit immer wieder Neues dazulernen werden, durch die Gespräche mit den Gästen, aber insbesondere durch einen Einführungskurs und bei Exkursionen mit den anderen Tempelwächtern“, betont der Leiter des Museums im Zisterzienserkloster Lehnin, Stefan Beier.

 

Die Informationsveranstaltung mit Kaffee und Kuchen findet Donnerstag, 17. Juni, 16.30 Uhr im Elisabethhaus, Klosterkirchplatz 13, statt. Wer Klostergelände, Kirche und Museum noch nicht kennt, ist vorab herzlich zu einer Führung eingeladen, Treffpunkt 15 Uhr vor der Klosterkirche.

 

Um Anmeldung wird gebeten bei: Stefan Beier, Tel. 03382 768-841 oder E-Mail: .

 

Foto zur Meldung: Tempelwächter*innen für die Lehniner Klosterkirche gesucht
Foto: Tempelwächter*innen für die Lehniner Klosterkirche gesucht

Inzidenz sinkt in Potsdam-Mittelmark auf 14,8

(08. 06. 2021)

Die Inzidenz beträgt heute im Landkreis PM 14,8. In der Grundschule Beelitz und Kita (Hort) Kinderland gab es eine Infektion. Am 01.06.2021 fand in der Einrichtung ein Fest zum Kindertag statt, hier gab es eine Durchmischung aller Alters- u. Klassengruppen. Aus diesem Grund können die Kontakte nicht genau differenziert werden. Weitere Verdachtsmeldungen werden geprüft und die Informationen entsprechend geteilt. Quarantäne ist für die betroffenen Personen bis 15. Juni angeordnet.

 

Seit Montag ist die Priorisierung für das Impfen aufgehoben. Alle Impfwilligen können sich deshalb einen Impftermin für die 3 Impfstrecken im Landkreis buchen https://termin.samedi.de/b/gesundheitsamt-landkreis-potsdam-mittelmark oder bei ihrem Hausarzt vorsprechen.

 

Notwendige Unterlagen zum Impfverfahren finden Sie unter https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/terminvergabe.

 

Foto zur Meldung: Inzidenz sinkt in Potsdam-Mittelmark auf 14,8
Foto: Inzidenz sinkt in Potsdam-Mittelmark auf 14,8

Vandalismus in der Gemeinde

(04. 06. 2021)

Der Baubetriebshof hat derzeit vermehrt Arbeit, Graffitis und Vandalismus-Schäden zu beheben. Betroffen sind vor allem Bushaltestellen im gesamten Gemeindegebiet, allerdings auch öffentliche Gebäude wie Schulen und der ITBL.

 

Die regelmäßigen zusätzlichen Reinigungs- und Reparaturarbeiten binden Personal, dass an anderen Stellen dringend benötigt wird.

 

Die festgestellten Beschädigungen und Schmierereien werden zur Anzeige gebracht.

Foto zur Meldung: Vandalismus in der Gemeinde
Foto: Vandalismus in der Gemeinde

Bewerbungsstart für 17. Brandenburgischen Ausbildungspreis

(04. 06. 2021)

Ab sofort können sich Unternehmen im Land Brandenburg für den „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2021“ bewerben. Arbeitsminister Jörg Steinbach ruft alle engagierten Ausbildungsbetriebe auf, ihre Bewerbung bis zum 30. Juli 2021 einzureichen. Der Wettbewerb wird zum 17. Mal ausgeschrieben. In diesem Jahr werden elf Preise vergeben. Das Preisgeld beträgt jeweils 1.000 Euro. Die Verleihung findet am 25. November statt.

 

Arbeitsminister Steinbach: „Es gibt viele Unternehmen in Brandenburg, die mit Herzblut und Kreativität auch in dieser schwierigen Zeit der Corona-Pandemie tagtäglich Herausforderungen meistern und mit großem Engagement junge Menschen für einen Beruf qualifizieren. Mit dem Brandenburgischen Ausbildungspreis würdigen wir diesen Einsatz und wollen gleichzeitig noch mehr Betriebe motivieren, in die Ausbildung junger Menschen zu investieren. Den eigenen Nachwuchs selbst auszubilden,  ist der beste Weg gut qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft zu sichern.“

 

Gesucht werden Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Kontinuität in der Ausbildung auszeichnen, innovative Ausbildungselemente einsetzen, dabei digitale Wege nutzen und gestalten, sich ehrenamtlich engagieren oder benachteiligten Jugendlichen mit entsprechender Unterstützung eine Ausbildung ermöglichen.

 

Der Ausbildungspreis 2021 wird in elf Kategorien verliehen. Der Online-Bewerbungsbogen ist im Internet unter www.ausbildungspreis-brandenburg.de eingestellt. Im vergangenen Jahr haben sich 67 Unternehmen am Wettbewerb beteiligt.

Eheschließungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

(03. 06. 2021)

Die Hochzeit ist für viele Paare der schönste Tag des Lebens. Hier sagt man „Ja“ zu seiner großen Liebe, verspricht sich ewige Liebe und Treue. In Kloster Lehnin sind standesamtliche Eheschließungen im Schloss Reckahn und im Trauungszimmer des Lehniner Rathauses möglich. Aufregung und viel Vorbereitung gehören bei der Planung dazu. Das Standesamt Kloster Lehnin ist gern bereit, Brautpaare dabei zu unterstützen.

 

In 2018 gaben sich 83 Paare das Ja-Wort. Seit drei Jahren ist die Zahl der Anmeldungen leider rückläufig. Unsicherheit brachte vor allem das Jahr 2020. Hochzeiten wurden verschoben oder sogar abgesagt. Hoffen wir, dass Eheschließungen bald wieder ohne Auflagen möglich sind.

Etwa die Hälfte der Heiratswilligen kommt aus Kloster Lehnin. Die Anmeldung für eine Eheschließung ist 6 Monate gültig. Benötigt werden hierfür u.a. Personalausweis oder Reisepass und eine aktuelle Abschrift aus dem Geburtenregister.

 

Das modern eingerichtete Trauzimmer in Rathaus ist barrierefrei (Fahrstuhl vorhanden). Eine musikalische Umrahmung kann individuell abgestimmt werden.

 

Im ehemaligen Wohnsitz der Adelsfamilie von Rochow in Reckahn im heutigen Trauzimmer kann ebenfalls eine standesamtliche Trauung vollzogen werden. Das spätbarocke Schloss aus dem Jahr 1729 macht den großen Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis. Sehr romantisch wirkt eine musikalische Untermalung am Klavier.  Der Schlosspark steht den Brautpaaren und seinen Gästen für ein Fotoshooting zur Verfügung. Wer es nach der Trauung etwas ruhiger mag, kann gern noch im Schlosspark verweilen. Von dort hat man einen einzigartigen Blick auf das Schloss. Es besteht die Möglichkeit, die Hochzeitsfeier im Renaissancebaus in Verbindung mit einem Catering ausrichten zu lassen. Vom Sektempfang bis zum Hochzeitsbuffet ist alles möglich. 23 Doppelzimmer laden zum Übernachten ein.

 

Geheiratet werden kann in Kloster Lehnin montags bis donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr und freitags bis samstags von 09.00 – 13.00 Uhr. Eine Eheschließung in der Woche kostet 81,00 €, freitags und samstags 150,00 €. Im Schloss Reckahn kommt eine Raummiete dazu.

 

Übrigens dürfen aktuell bis zu 10 Gäste im Trauzimmer des Lehniner Rathauses und bis zu 20 Personen im Schloss Reckahn an der Zeremonie teilnehmen.

 

Weitere Infos zum Thema gibt es auf der Gemeinde-Homepage. Anfragen können gern telefonisch mit der Standesbeamtin besprochen werden unter der Telefonnummer 0 33 82/73 07 27.

 

Foto zur Meldung: Eheschließungen in der Gemeinde Kloster Lehnin
Foto: Eheschließungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

Abenteuerferien vor der Haustür

(02. 06. 2021)

Ein buntes Sommerferienprogramm u.a. mit Theaterworkshop, Slackline-Führerschein, Radtour, Wasserspiele, Sportabzeichentag, Experimentieren und Umwelttag bietet die ITBL auf dem Schulcampus Lehnin vom 24. Juni bis 06. August (ausschließlich Schließzeit vom 05. bis 16. Juli) an.

 

Den Kindern viel Spaß beim Abenteuerurlaub vor der Haustür!

[Der Sommerferienplan zum Herunterladen]

Foto zur Meldung: Abenteuerferien vor der Haustür
Foto: Abenteuerferien vor der Haustür

Kabinett beschließt weitgehende Lockerungen der Corona-Regeln - Erleichterungen für Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport

(02. 06. 2021)

Die Infektionszahlen gehen im Land Brandenburg deutlich zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenzen der 18 Landkreise und kreisfreien Städte liegen heute zwischen 6,1 (Ostprignitz-Ruppin) und 40,2 (Brandenburg an der Havel). Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 18,4.

 

Ab dem 3. Juni 2021 können sich unter Beachtung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln wieder mehr Menschen treffen: bis zu zwei Haushalte (ohne Personenbegrenzung) oder bis zu zehn Personen (höchstens zehn Haushalte). Geburtstage, Hochzeiten, Jubiläen oder Abschlussfeiern können mit bis zu 30 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 70 Personen unter freiem Himmel gefeiert werden. Einkaufen in Geschäften ist ohne vorherige Terminvergabe möglich. Unter Auflagen können Innengastronomie sowie Freibäder öffnen, Kino-, Theater- und Konzertbesuche sind möglich. Für Veranstaltungen gilt: in geschlossenen Räumen bis zu 200 und unter freiem Himmel mit bis zu 500 zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besuchern. Soweit ausschließlich Außengastronomie geöffnet ist, entfällt für die Gäste die Testpflicht. Demonstrationen können mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden.

 

Ab dem 11. Juni 2021 können auch Hotels und Pensionen ohne Auslastungseinschränkung wieder Touristen beherbergen (Testpflicht alle 72 Stunden). Alle Schwimmbäder, Thermen, Freizeit- und Spaßbäder sowie Messen, Spielhallen, Spielbanken und Jahrmärkte können unter Auflagen wieder öffnen.

 

Die geänderte 7. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung tritt am 3. Juni in Kraft. Sie gilt vorerst bis einschließlich 24. Juni 2021. Dann - so die Planung - soll wie bereits im vergangenen Sommer eine Umgangsverordnung mit wenigen konkreten Einschränkungen die Eindämmungsverordnung ablösen.

 

Die wichtigsten Änderungen in der 7. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung im Überblick:

 

Ab dem 3. Juni:

- Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit Angehörigen des eigenen Haushalts, Angehörigen des eigenen und Angehörigen eines weiteren Haushalts (die Anzahl der Personen aus beiden Haushalten ist unbegrenzt) oder

insgesamt bis zu zehn Personen (höchstens zehn Haushalte) zulässig. Ausnahmen gelten u.a. für begleitete Außenaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen sowie für die Erfüllung dienstlicher oder ehrenamtlicher Tätigkeiten.

- Private Feiern im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis aus besonderem Anlass sind im privaten Wohnraum und im zugehörigen Garten oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen unter freiem Himmel mit bis zu 70 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 30 Gästen zulässig. Besondere Anlässe sind zum Beispiel: Verlobung, Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag, Prüfung und Abschlussfeier.

- Für Veranstaltungen mit und ohne Unterhaltungscharakter gibt es nun die gleichen Personenobergrenzen. Unter freiem Himmel sind bis zu 500 und in geschlossenen Räumen bis zu 200 Besucher zulässig.

- An Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel können bis zu 1.000 Personen teilnehmen.

- Alle Geschäfte des Einzelhandels können wieder ohne Terminvergabe öffnen. Kundinnen und Kunden müssen also nicht vorher einen Termin buchen, wenn sie zum Beispiel in einem Bekleidungsgeschäft einkaufen möchten.

- Es gibt keine Terminpflicht mehr für Gaststätten wie Restaurants, Cafés, Kneipen oder Bars. Innengastronomie kann unter Auflagen, darunter Testpflicht, wieder öffnen. Wenn Gaststätten oder ähnliche Einrichtungen nur über Außenbereiche verfügen oder nur diese öffnen, dann besteht ab 3. Juni keine Testpflicht. Wird in Innenbereichen bewirtet, gilt Testpflicht auch im Außenbereich für alle ab 6 Jahren (bzw. Impf- oder Genesenennachweis). Gastwirte haben nun die Möglichkeit, Personen aus mehr als zwei Haushalten an einem Tisch zu platzieren, sofern das Abstandsgebot zwischen allen Gästen eingehalten wird. Das Abstandsgebot muss aber selbstverständlich nicht zwischen Personen eingehalten werden, die im selben Haushalt leben. Geschlossene Räume sind zum Beispiel auch geschlossene Zelte, Wintergärten, Gartenhäuser oder ähnlich umschlossene Aufbauten. Wenn eine Gaststätte nur ihren Außenbereich öffnet, können die Gäste aber selbstverständlich die Toiletten im Innenbereich aufsuchen. Zum Zwecke der Abholung von Speisen und Getränken (im Rahmen des Außerhausverkaufs) können die Innenbereiche ebenfalls von Gästen betreten werden.

- Touristische Übernachtungen sind weiterhin in folgenden Unterkünften erlaubt:  in Ferienwohnungen und Ferienhäusern, auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie auf Charterbooten. Es dürfen nur Gäste beherbergt werden, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen und die vor Beginn der Beherbergung negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sind (von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren; Genesene müssen einen Genesenennachweis und Geimpfte einen Impfnachweis vorlegen). Gäste müssen also nur einmal, und zwar beim Einchecken bzw. bei der Schlüsselübergabe, einen negativen Testnachweis vorlegen bzw. vor Ort unter Aufsicht einen Selbsttest durchführen.

- Sport ist auf allen Sportanlagen unter Auflagen erlaubt.

- Für die Jugendarbeit gibt es keine Beschränkungen mehr. Das bedeutet: Die Angebote dürfen ohne Altersbegrenzung stattfinden.

- Für den Musikunterricht in Schulen gilt In geschlossenen Räumen darf nicht gesungen werden und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden. Im Außenbereich ist Gesangsunterricht und das Spielen von Blasinstrumenten erlaubt, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen allen Personen eingehalten wird. In Musikschulen und ähnlichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen gilt: Der Gesangsunterricht und das Spielen von Blasinstrumenten ist in geschlossenen Räumen nur als Einzelunterricht möglich oder im Außenbereich. In beiden Fällen muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen allen Personen eingehalten werden.

- Für Präsenzangebote in Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen, wurde die Testpflicht präzisiert: Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen einmal in der Woche vor dem Beginn des ersten Unterrichtstags negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sein und einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen (bzw. Impf- oder Genesenennachweis). Das gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren sowie für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts an Musikschulen. Bei Unterricht oder Lehrveranstaltungen an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen besteht die Test- und Nachweispflicht zweimal in der Woche.

- Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos können wieder öffnen.

 

Ab dem 11. Juni:

- Touristische Übernachtungen sind auch in Hotels und Pensionen wieder erlaubt. Vor Beginn der Beherbergung und jeweils nach Ablauf von 72 Stunden müssen Gäste von Hotels und Pensionen einen negativen Testnachweis vorlegen. Hinweis: Diese Testpflicht gilt nicht für Ferienwohnungen und Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterboote.

Einzelhandel: Die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts in Geschäften werden gelockert. Ab dem 11. Juni können sich unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln und der Maskenpflicht beliebig viele Kundinnen und Kunden in Geschäften aufhalten.

Testlinge spenden für den Wünschewagen

(28. 05. 2021)

Das mobile Corona-Team des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Brandenburg e.V. ist seit März in sechs Gemeinden in Potsdam-Mittelmark im Einsatz, um die Bürger*innen vor Ort kostenlos zu testen. Mit an Bord ist auch eine Spendenbox für den Brandenburger Wünschewagen. Lena Haak und Jannek Gutjahr informieren neben dem Testen über das Herzensprojekt des ASB.

 

Die Bürger im Landkreis nehmen Anteil an den Geschichten und den Wünschen der schwerstkranken Fahrgäste! Mittlerweile kamen 328,20 Euro zusammen – ein tolles Ergebnis! „Mein großer Dank geht an die Bürgerinnen und Bürger in Potsdam-Mittelmark, die gerade in diesen Krisenzeiten ein großen Herz haben und den Wünschewagen unterstützen“, sagt Dietmar Lippold, Landesgeschäftsführer des ASB in Brandenburg.

 

Lena Haak, Testerin des mobilen Einsatzteams, mit dem großen „Wünschi“, dem Teddy, der entweder an die jüngsten Fahrgäste des Wünschewagens verschenkt wird oder an Fahrgäste, die allein ohne Begleitung reisen. Er schenkt Wärme und wird zum Freund.

 

Mehr Infos unter https://wuenschewagen.de/.

 

Foto zur Meldung: Testlinge spenden für den Wünschewagen
Foto: Testlinge spenden für den Wünschewagen

Brand am Klostersee

(28. 05. 2021)

Zu einem Brand wurde der 1. Zug an den Klostersee gerufen. Vor Ort brannte ein großer Schutthaufen.

 

Ein Trupp, der mit Atemschutz ausgerüstet war, wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt. Bei dem Brand wurde ein Gebäude durch die Wärmestrahlung beschädigt. Nach der Brandbekämpfung wurde die Brandstelle mit Schaum abgedeckt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

 

Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer mit der Auflage, eine Brandwache zu stellen, übergeben.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

 

Fotos: Christian Mendel

Foto zur Meldung: Brand am Klostersee
Foto: Brand am Klostersee

Hochbau im Strandbad Lehnin gestartet

(28. 05. 2021)

Eine Woche nach Fertigstellung der Bodenplatte sind beim neuen Sanitärtrakt mit Duschen und Umkleidemöglichkeiten im Strandbad Lehnin die Wände nahezu errichtet. Der Dachstuhl ist bestellt, der Zimmermann wird tätig, wenn das Material geliefert wird.

 

Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung ist über die Gesamtumstände am Markt berichtet worden. Die Gemeinde Kloster Lehnin ist ebenfalls den derzeit erschwerten Rahmenbedingungen ausgesetzt (Preisentwicklung, Lieferengpässe, Auftragslage).

Die zeitliche Verzögerung mit dem Beginn der Bauarbeiten liegt vor allem in der Verteuerung der Maßnahme. Es geht um 90.000 €.

 

Am 23. März 21 stimmte der Hauptausschuss zu, dass trotzdem die Beauftragung der Bauarbeiten erfolgen soll. Danach sind die ersten Aufträge ausgelöst worden.

 

Über den genauen Bauablauf ist der Betreiber des Strandbades, Kay Schattenberg, einbezogen. Er ist zu den Bauausschuss-Sitzungen eingeladen und steht im Kontakt mit der Bauverwaltung.

 

Foto zur Meldung: Hochbau im Strandbad Lehnin gestartet
Foto: Hochbau im Strandbad Lehnin gestartet

Impfen für Kinder ab 12 soll ab 7.6. starten

(27. 05. 2021)

Die Impfkampagne von Bund und Ländern hat seit Beginn des zweiten Quartals deutlich an Fahrt gewonnen: Bisher wurden knapp 35 Millionen Deutsche (41,5 %) mindestens einmal geimpft, 13 Millionen (15,7 %) sind bereits vollständig geimpft. Insbesondere die priorisierte Impfung älterer und vorerkrankter Bevölkerung hat zu einer deutlichen Reduzierung der schweren Krankheitsverläufe geführt. Darüber hinaus sinkt die Zahl der Neuinfektionen in allen Bundesländern deutlich.

 

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder fassen vor diesem Hintergrund folgende Beschlüsse:

 

- Biontech/Pfizer hat einen Zulassungsantrag für seinen SARS-Cov2-Impfstoff für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gestellt. In den nächsten Tagen wird vermutlich eine Zulassung durch die EMA erfolgen, damit ist dann auch eine Impfung dieser Altersgruppe möglich. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können sich voraussichtlich ab 7.6.2021 um einen Impftermin insbesondere bei den niedergelassenen Ärzten bemühen. Ihne soll bis Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden.

 

- Der digitale Impfpass kommt voraussichtlich bis Anfang Juli in Form einer App.

Gaststätten haben wieder auf - unter Auflagen

(27. 05. 2021)

Die Außengastronomie darf wegen stabiler Inzidenz von unter 100 seit einigen Tagen wieder öffnen.

 

Allerdings unter Auflagen:

  • Gäste haben nur mit einem gebuchten Termin und einem negativen Corona-Test Zutritt. Die Terminbuchung kann auch direkt am Eingang erfolgen.
  • Der Negativtest darf nicht älter als 24 Stunden sein. Er kann beispielsweise auch als Laientest vom Gast beim Gastronom selbst unter dessen Aufsicht/Nachprüfung erfolgen.
  • Für die Kontaktnachverfolgung sind die Daten der Gäste zu erfassen.
  • Nur Angehörige aus höchstens zwei Haushalten dürfen an einem Tisch sitzen.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische muss eingehalten werden.

 

Landesregierung plant weitere Lockerungen zum 3. und 11. Juni

(27. 05. 2021)

Eine neue Eindämmungsverordnung soll am kommenden Dienstag (1.Juni) vom Landeskabinett beschlossen werden und ab Donnerstag, den 3. Juni, weitere Öffnungen ermöglichen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich freue mich sehr, wenn wir den Kindern und Jugendlichen noch vor den Sommerferien wieder Präsenzunterricht ermöglichen können. Besonders wichtig ist es für die Schülerinnen und Schüler die gesamte Klassengemeinschaft in der Schule erleben zu können. Selbstverständlich können alle Kinder an Tagen mit Präsenzunterricht den Hort besuchen.“

 

Alle Öffnungsschritte sind mit jeweiligen Hygienevorschriften verbunden. Eine Testpflicht soll weiterhin für einige Öffnungen im Innenbereich gelten. Das gilt auch für die weitere Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung. Details dazu werden noch festgelegt. Die Öffnungen sollen, abgesehen vom Schulbereich mit der 50-er Grenze, grundsätzlich unterhalb der 100-er Bundesnotbremse gelten. Festgelegt werden sollen folgende Möglichkeiten zu Öffnungen unter Vorbehalt der Kabinettsentscheidung am kommenden Dienstag:

 

Ab Donnerstag, 3. Juni:

- Einzelhandel ist wieder ohne Terminbuchung möglich

- Kontaktsport im Freien ist ohne Personenbeschränkung möglich (bisher Begrenzung auf 10);

- kontaktfreier Sport innen – z. B. Fitnessstudios – ist durch die bisherige Verordnung bereits ab 1. Juni erlaubt)

- Freibäder öffnen

- Schulsport wird wieder uneingeschränkt möglich und Schulschwimmen kann wieder starten

- Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 500 und in Innenräumen mit bis zu 200 Gästen erlaubt

- Kino, Theater, Konzerte unter noch festzulegenden Hygieneauflagen

- Innengastronomie ist wieder möglich mit bis zu zwei Haushalten an einem Tisch

- touristische Angebote wie Schiffstouren können Innengastronomie nutzen

- Gemeinschaftseinrichtungen auf Campingplätzen können geöffnet werden

- Kontaktsport ist in Räumen bis 30 Personen möglich

- keine Personengrenzen bei Bildungs-, Fort-, Weiterbildungseinrichtungen

- private Feiern sind mit einer noch festzulegenden Personenobergrenze möglich

 

 

Ab Freitag, 11. Juni:

- Hotels und Pensionen können öffnen, der Umfang der Nutzung von Wellnessbereichen, Dampfädern etc. ist noch im Einzelnen festzulegen

- Thermen, Solarien, Schwimmhallen und Spaßbäder können wieder Gäste empfangen

Grundschulen: Vollständiger Präsenzunterricht startet am 31. Mai

(26. 05. 2021)

Ab 31. Mai 2021 gehen die Grundschulen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 wieder komplett in den Präsenzunterricht. Am 7. Juni 2021 folgen die weiterführenden Schulen unter derselben Bedingung. Das hat das Brandenburger Kabinett mit einer weiteren Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen.

 

Voraussetzung für den vollständigen Präsenzunterricht ab dem 31. Mai 2021 beziehungsweise den  7. Juni 2021 ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 50 liegt. Der Umstieg vom Wechsel- zum Präsenzunterricht erfolgt nach entsprechender Veröffentlichung durch die betreffenden Landkreise bzw. kreisfreien Städte zum darauffolgenden Montag. Damit werden auch die Horte an den Grundschulen wieder geöffnet (einschließlich Betreuung in den Sommerferien). Ist ein Präsenzunterricht gestartet, so bleibt dieser bis zum Beginn der Sommerferien bestehen, sofern nicht die Regelungen der Bundesnotbremse ab einer Inzidenz von mehr als 100 greifen. Die Öffnung der Kitas ist an keine zusätzliche Inzidenzgrenze gebunden.

 

Die Regelungen der Testpflicht bleiben bestehen – heißt, das Vorlegen einer tagesaktuellen (nicht länger als 24 Stunden zurückliegenden) Bescheinigung über einen Antigen-Schnelltest oder einen anderen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis an zwei bestimmten, nicht aufeinanderfolgenden Tagen einer Schulwoche. Geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler, in der Schule Tätige und sonstige Personen benötigen keinen Testnachweis mehr.

 

Wandertage und Exkursionen können von Schulen und Kitas durchgeführt werden. Im Hinblick auf die fallenden Inzidenzwerte und die Tatsache, dass Schulen teilweise traditionell in den letzten Wochen vor dem Ende des Schuljahres Wandertage durchführen und außerschulische Lernorte besuchen wollen, ist diese Ausnahme sachgerecht. Die Durchführung von mehrtägigen Schulfahrten bleibt gemäß Eindämmungsverordnung untersagt.

 

An Tagen mit Präsenzunterricht können, wie bisher alle Schülerinnen und Schüler den Hort besuchen. Dies bedeutet für Landkreise und kreisfreie Städte, in denen ab dem 31. Mai 2021 vollständiger Präsenzunterricht an den Grund- und Förderschulen erteilt wird, dass dort die Horte wieder geöffnet sind. Für die Sommerferien hat die Landesregierung zudem beschlossen, dass der Hortbetrieb in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit niedrigen Infektionszahlen als sogenannter Ferienhort stattfinden kann. Dies bedeutet, es kommt für eine Teilnahme am Ferienhort nicht darauf an, ob für die Kinder eine Notbetreuung bewilligt wurde.

 

In den Sommer- und Herbstferien 2021 wird es für Brandenburger Kinder und Jugendliche Ferienbetreuung mit Lernangeboten geben, die vom Bildungs- und Jugendministerium finanziell gefördert werden. Mit der Förderung von Ferienprogrammen mit Lernangeboten wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass in den letzten Monaten in den Schulen weniger Präsenzunterricht erteilt werden konnte.

 

Alle Öffnungsschritte sind mit jeweiligen Hygienevorschriften verbunden.

 

Hinweise zur Essenbestellung bei Sodexo:

-             Die Essenbestellung für Montag, den 31.05.2021 muss spätestens bis Donnerstag, den 27.05.2021 um 11.45 Uhr (per Telefon oder Sodexo-App) erfolgen.

-             Die Essenbestellung muss immer 2 Werktage vor dem Liefertag erfolgen.

-             Bestellungen per Telefon sind beim Sodexo-Kundenservice täglich von 07.15 – 11.45 Uhr unter der Rufnummer 03494 / 6694400 möglich.

-             Die Sodexo-App ist bis 14.00 Uhr freigeschalten, jedoch können Bestellungen nur bis 11.45 Uhr berücksichtigt werden. 

 

 

 

Unfall auf der A2

(26. 05. 2021)

Auf der A2 Richtung Berlin zwischen Brandenburg an der Havel und Netzen ereignete sich gestern Abend ein Unfall, bei dem ein Pkw gegen eine Leitplanke krachte und ein zweites Fahrzeug auf dem Dach "landete".

 

Die Ortswehren von Krahne und Golzow sperrten alle drei Fahrbahnen, holten die verletzten Personen aus den Autos und führten eine Erstversorgung durch.

 

Zudem wurden die Batterien der Unfallwagen abgeklemmt und die Betriebsstoffe von der Fahrbahn entfernt. Während der Bergungsarbeiten bildete sich ein langer Stau auf der Autobahn.

 

Den beteiligen Kamerad*innen vielen Dank!

Foto zur Meldung: Unfall auf der A2
Foto: Unfall auf der A2

Brand an Lehniner Tankstelle

(26. 05. 2021)

Heute morgen gegen 7 Uhr kam es zu einem Fahrzeugbrand im Bereich einer Lehniner Tankstelle.

 

Der Kleintransporter fing aus bisher unbekannten Gründen im Motorbereich Feuer und begann zu brennen. Durch das beherzte und mutige Eingreifen einen Tankstellenmitarbeiters konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.

 

Die Ortswehren aus Lehnin, Nahmitz und Rädel kontrollierten mittels Wärmebildkamera den Motorraum und führten Nachlöscharbeiten durch. 

 

Gerade solche Einsätze zeigen, wie wichtig der Umgang mit Feuerlöschern ist. Ohne den mutigen Mitarbeiter hätte dieser Einsatz schlimm ausgehen können.

 

Allen Beteiligten vielen Dank für Euren Einsatz!

 

Fotos: Christian Mendel

Foto zur Meldung: Brand an Lehniner Tankstelle
Foto: Brand an Lehniner Tankstelle

Verwaltung erweitert Serviceangebot mit Maerker

(26. 05. 2021)

Die Gemeinde Kloster Lehnin erweitert ihr Service-Angebot mit der Einführung des Maerker-Systems zum 1. Juni 2021.

 

Über einen Link oder das Maerker Logo auf der Homepage der Gemeinde können Bürger*innen auf Infrastrukturprobleme wie z.B. illegale Müllablagerungen, defekte Straßenlaternen, Verkehrsprobleme und Schlaglöcher aufmerksam machen. Des Weiteren können Meldungen auch direkt über die Webseite Maerker Brandenburg mit Auswahl der Gemeinde erfolgen.

 

Die Verwaltung teilt den Hinweisgebern mit, sofern eine E-Mailadresse angegeben wird, wie sie den Missstand beseitigen wird oder leitet die Hinweise an die zuständigen Fachabteilungen weiter. Ampelsymbole informieren über den Stand der Bearbeitung.

 

Bürger*innen können ihr Anliegen über das blau hinterlegte Feld „Hinweis eingeben" senden. Dabei sind die mit einem Stern markierten Felder Pflichtfelder. Um den Aufwand für Nachfragen gering zu halten und eine schnelle Bearbeitung des Falls zu ermöglichen, sollte  über das Feld „Beschreibung" das Problem präzise erklärt werden. Die Redaktion behält sich vor, eingestellte Bilder sowie Hinweistexte aus datenschutzrechtlichen Gründen zu prüfen. Eventuell ist es notwendig, die Hinweistexte zu kürzen und unsachliche Inhalte, die nichts mit der Beschreibung des Hinweises zu tun haben, zu entfernen.

 

Über die E-Mail-Adresse, die Bürger*innen im Formular „Hinweis geben" hinterlegt haben, erhalten sie Benachrichtigungen über den Bearbeitungsstand. Davon unabhängig kann im Portal über die Status-Zeile des jeweiligen Hinweises neben der Ampel der Stand der Bearbeitung verfolgt werden. Des Weiteren kann die zuständige Fachkraft in der Verwaltung -im direkten Kontakt mit dem Hinweisgeber- offene Fragen erörtern und Unklarheiten beseitigen. Die Umschaltung der Ampel auf Grün erfolgt, sobald Maßnahmen veranlasst wurden, die den Missstand beseitigen.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Einführung des Maerkers ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer digitalen modernen Verwaltung, die wir seit Jahren schrittweise vorantreiben. Wir schaffen damit eine Möglichkeit, dass Bürger*innen uns zu jeder Tageszeit Missstände melden können und kümmern uns zeitnah um eine Lösung. Wir hoffen aber auf Verständnis dafür, dass -auch wegen zusätzlicher Aufgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie- nicht alles sofort erledigt werden kann. Ich erhoffe mir von der Einführung von Maerker u.a. die Verbesserung der Zufriedenheit der Bürger*innen, die Förderung eines aktiven Dialoges mit unseren Kloster Lehniner*innen und eine rasche Informationsgewinnung zur Beseitigung von Missständen. Allen, die sich daran beteiligen, meinen herzlichen Dank!"

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Verwaltung erweitert Serviceangebot mit Maerker
Foto: Verwaltung erweitert Serviceangebot mit Maerker

Klosterkirche ist geöffnet

(21. 05. 2021)

Die Lehniner Klosterkirche öffnet auch außerhalb der Gottesdienste wieder für Besucherinnen und Besucher. 

 

Zu folgenden Tagen kann die Kirche besichtigt werden: 


•    Samstag, 22. Mai : 15 - 18 Uhr
•    Pfingstsonntag, 23. Mai: 15 - 18 Uhr
•    Pfingstmontag, 24. Mai: 14 - 17 Uhr
•    Samstag, 29. Mai: 14 - 17 Uhr
•    Sonntag, 30. Mai: 14 - 17 Uhr

 

Am Pfingstsonntag lädt Pfarrerin Andrea Richter unter dem Motto „Ich will in jenen Tagen ausgießen von meinem Geist!“ zur offenen Kirche in der Pfingstnacht ein. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einer Taizé-Andacht. Um 20 Uhr folgt eine Meditation mit Texten, um 21 Uhr eine stille Stunde. Das Ende ist gegen 22.30 Uhr geplant. Ein kleiner Imbiss steht bereit. 
 

Besuche in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Lehnin wieder möglich

(21. 05. 2021)

Ab Samstag, 22. Mai, sind wieder Besuche in der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Lehnin möglich. Täglich zwischen 15 und 18 Uhr können Angehörige bis zu 30 Minuten besucht werden. 

 

Voraussetzung ist einer der folgenden Nachweise:


•    Abstrich-Befund eines negativen Corona-Tests: tagesaktueller Schnelltest (kein Selbsttest) oder maximal 48 Stunden alter PCR-Test oder
•    Impfausweis mit Dokumentation der vollständigen Impfung seit mindestens 14 Tagen oder
•    Bescheinigung über eine durchgemachte COVID-19-Infektion, die nicht älter als sechs Monate ist und mindestens 28 Tage zurückliegt.

 

Um Voranmeldung am Besuchstag wird bis 12 Uhr unter Tel. 0 33 82/76 80 gebeten. Am Empfang erfolgen eine Temperaturmessung und die Erfassung der Kontaktdaten. Während des gesamten Aufenthalts ist eine FFP2-Maske zu tragen. Außerdem sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Besuche bei isolierten Personen sind nicht möglich.
 

Maurerarbeiten beginnen im Strandbad

(20. 05. 2021)

Die Bauarbeiten am Strandbad Lehnin schreiten zügig voran. Die  Bodenplatte mit den Grundleitungen ist fertig. 

 

Geplant ist ein neuer Sanitärtrakt mit Duschen und Umkleidemöglichkeiten.

 

Heute beginnen die Maurerarbeiten, die Mitte Juni fertig sein werden.

 

 

 

Foto zur Meldung: Maurerarbeiten beginnen im Strandbad
Foto: Maurerarbeiten beginnen im Strandbad

Frühjahrsputz mit Zaunbau und Rosenbepflanzungen

(20. 05. 2021)

Ortsbeirat, Förderverein "Kita Buddelkiste", SSB Zeistritz e.V. und Freiwillige Feuerwehr rufen am Samstag, den 29.05.21 zum Frühjahrsputz in Göhlsdorf auf.

 

Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Sportplatz. Eigene Arbeitsgeräte wie z. B. Schippen, Schubkarren, Harken oder auch ein Autoanhänger sind mitzubringen.

 

Geplant ist laut Ortsvorsteherin Silvana Schille u.a. der Bau und die Reparatur eines Zaunes am Sportplatz sowie die Bepflanzung der Verkehrsinseln mit Rosen. Weitere Ideen sind willkommen.

 

Wer mitmachen möchte, meldet sich unter Tel. 01 73/66 01 66 60 an.

 

Foto zur Meldung: Frühjahrsputz mit Zaunbau und Rosenbepflanzungen
Foto: Frühjahrsputz mit Zaunbau und Rosenbepflanzungen

Priorisierungsgruppe 3 in Brandenburg ab 19. Mai vollständig impfberechtigt

(19. 05. 2021)

Im Land Brandenburg sind ab heutigen Mittwoch, den 19. Mai, alle Personen der Priorisierungsgruppe 3 der Corona-Schutzverordnung impfberechtigt. Damit sind unter anderem auch Personen im Lebensmitteleinzelhandel, in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in besonders relevanten Positionen in Bereichen der kritischen Infrastruktur impfberechtigt. Auch Personen, die als Wahlhelfer tätig sind, können sich somit impfen lassen.

 

Freie Impftermine können bei impfenden Hausarztpraxen (Auswahl unter: www.kvbb.de/patienten/impfpraxen/),  www.impfterminservice.de oder unter der Hotline 116117 gebucht werden.

 

Mit der vollständigen Freigabe der Priorisierungsgruppe 3 erhalten rund 500.000 Menschen eine Impfberechtigung. Die Impfberechtigung ist über entsprechende Formulare nachzuweisen, die online auf https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/ zur Verfügung gestellt werden.

 

 

 

 

Corona-Härtefallfonds geht an den Start

(19. 05. 2021)

Der Corona-Härtefallfonds ist an den Start gegangen. Ab sofort können Anträge auf Unterstützung über die Website www.haertefallhilfen.de gestellt werden. Mit diesem Fonds des Bundes und der Länder können im Einzelfall Unternehmen unterstützt werden, die durch die Pandemie in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind und aufgrund spezieller Fallkonstellationen nicht aus den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern unterstützt werden konnten. Für märkische Unternehmen stehen aus dem Fonds 45,28 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Das Brandenburger Kabinett hat beschlossen, dass sich das Land am Corona-Härtefallfonds beteiligt und die geforderte hälftige Finanzierung von bis zu 22,64 Millionen Euro übernimmt. Der Haushaltsausschuss des Landtages hatte diesen Beschluss gebilligt. „Brandenburg leistet mit Landesmitteln einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Unternehmen, die durch die Pandemie in Not geraten sind und die bei den bisherigen Programmen durchs Raster gefallen sind, sofern sie die besonderen Kriterien des Fonds erfüllen“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach zum Start des Fonds.

 

Der Härtefallfonds richtet sich an Unternehmen und Soloselbstständige, die eine Corona-bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben und außerordentliche Belastungen in Form von Fixkosten tragen müssen. Antragsberechtigt sind diese, wenn sie eine Ablehnung aus den bisherigen Corona-Hilfsprogrammen wie z.B. November-, Dezemberhilfe oder Überbrückungsgeld vorlegen können. Diese Unternehmen können die Länder künftig in Einzelfällen in eigener Regie unter „Billigkeitsgesichtspunkten“ gezielt aus dem Härtefallfonds unterstützen. Dazu ist eine Härtefallkommission eingerichtet worden, in der neben Ministerien u.a. Vertreterinnen und Vertreter von Kammern, Verbänden und Gewerkschaft vertreten sind. „Damit können wir deren Expertise besser einbeziehen und sind näher an den Problemfällen“, so Minister Steinbach weiter.

 

Die Förderhöhe beträgt im Einzelfall bis zu 100.000 Euro. Die Anträge sind über einen Steuerberater oder einen anderen Prüfenden Dritten zu stellen. Dabei ist der Ablehnungsbescheid aus einem vorangegangenen Corona-Antrag beizufügen. Abgewickelt wird das Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

 

Der gesamte Härtefallfonds hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Der Bund stellt den Ländern dafür einmalig Mittel in Höhe von 750 Millionen Euro zur Verfügung, die die Länder mit dem gleichen Betrag kofinanzieren.

 

Dürfen Biergärten bald wieder öffnen?

(18. 05. 2021)

Ab dem 21.05.2021 gilt:

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen infolge der Unterschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz unter den Schwellenwert von 100 die bundesrechtlichen Schutzmaßnahmen nach den Regelungen des § 28b Absatz 2 des Infektionsschutzgesetzes außer Kraft getreten sind, ist ab dem 21. Mai 2021 abweichend von Absatz 1 die Öffnung der Außenbereiche von Gaststätten zulässig, wenn die Betreiberin oder der Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts u.a.

•             nur Gästen mit einem gebuchten Termin Zutritt gewährt, die negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sind und einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen. (Dies gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr),

•             die Personendaten aller Gäste in einem Kontaktnachweis nach  zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst,

•             sicherstellt, dass eine Bewirtung ausschließlich an Tischen mit festem Sitzplatz erfolgt und an einem Tisch nur Angehörige aus höchstens zwei Haushalten sitzen,

•             sicherstellt, dass zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen das Abstandsgebot eingehalten wird.

 

Foto zur Meldung: Dürfen Biergärten bald wieder öffnen?
Foto: Dürfen Biergärten bald wieder öffnen?

Festlegungen des Brandenburger Impfgipfels

(11. 05. 2021)

Um das Impftempo zu erhöhen, haben die Teilnehmer*innen des Brandenburger Impfgipfels u. a. folgende Vereinbarungen getroffen:

 

- Die Kassenärztlichen Vereinigung Berlin Brandenburg (KVBB) versichert für Mai wöchentlich mindestens 100.000 Impfungen und ab Juni aufsteigend mindestens 150.000 Impfungen in den Arztpraxen. Sie wird die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte auffordern, dafür die Bestellmöglichkeiten für alle angebotenen Impfstoffe vollständig zu nutzen. Zur Erreichung des Ziels ist es zudem erforderlich, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte auch Personen impfen, die nicht Patientin oder Patient in der jeweiligen Praxis sind. Stärker einzubeziehen sind auch Fachärzte. Im Laufe des Junis sollen auch Betriebsärzte an der Impfkampagne beteiligt werden. Die KVBB wird dafür Sorge tragen, dass in den Arztpraxen vorhandene Lagerbestände des Impfstoffs AstraZeneca zügig aufgelöst und verimpft werden.

 

- Die Beteiligten sind sich einig, dass der Betrieb der insgesamt 13 Impfzentren mindestens bis zum 31.07.2021 fortgeführt wird. In den 11 durch die KVBB betriebenen Impfzentren werden wöchentlich mindestens 45.000 Impfungen durchgeführt, in den 2 kommunalen Impfzentren (Falkensee und Perleberg) wöchentlich mindestens 8.000.

 

- Impfzentren, die aktuell von der KVBB betrieben werden, können auch bereits vor dem 31.07.2021 in kommunale Trägerschaft überführt werden. Das DRK und weitere Hilfsorganisationen unterstützen auch die Weiterführung von Impfzentren in kommunaler Verantwortung.

 

- Die Krankenhäuser haben trotz der Belastung durch die Pandemie erheblich zum Erfolg der Impfkampagne beigetragen und werden auch weiterhin die Verimpfung im Rahmen der kommunalen Kontingente unterstützen.

 

 

 

Förder-Wettbewerb „Blühende Dorfkirchen“

(11. 05. 2021)

Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. (FAK) lädt zum Förder-Wettbewerb der schönsten Blumenwiesen 2021 – 2023 ein. Drei Preise sind zu vergeben: 1 x 2.500 €, 1 x 2.000 €, 1 x 1.500 €. Rund um viele Dorfkirchen, in Pfarrgärten und auf Friedhöfen bietet die Anlage und Pflege von Blühstreifen und Blumenbeeten einen wichtigen Beitrag für mehr Artenschutz.

 

Anstelle von „Rasen“ wird einladen, bunte Mischungen von Kornblumen, Klatschmohn, Kamille, Flockenblumen, Horn-klee, Glockenblumen und Gräsern auszusähen, Sträucher zu pflanzen – je nach regionalen Gegebenheiten. Auch Blühpatenschaften, Wildbienenweiden und vieles anderes mehr, was hilft, Insekten
einen Lebensraum zu geben und die Biodiversität zu erhalten und zu bereichern.

 

Kirchengemeinden mit ihren Konfirmanden, Jugendgruppen, Chören usw., die Kommune; Kirchenfördervereine; örtliche Initiativen etc. können sich an dem Wettbewerb beteiligen. Kreative Ideen sind gefragt, Beschreiben Sie ihre Idee für eine Blühwiese und senden Sie die Überlegungen als Schreiben, Video, Bild, Collage oder Zeichnung bis zum Einsendeschluss, den 1. August, an: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V., PF 24675, 10128 Berlin oder per E-Mail an . Weiter Informationen erhalten Interessierte bei Theda von Wedel-Schunk (Tel.: 030/81 22 751; E-Mail: ).

Unfall an der A2-Auffahrt Lehnin

(10. 05. 2021)

Die Ortswehr Lehnin wurde um 15:10 Uhr zu einem Unfall gerufen, der sich an der A2-Auffahrt Lehnin ereignet hat. Ein Transporterfahrer ist beim Linksabbiegen mit einem PKW zusammengefahren. Es wurden dabei zwei Personen verletzt, die ins Krankenhaus gefahren wurden.

Von den Kameraden der Feuerwehr  wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemitteln aufgenommen sowie die Batterien abgeklemmt.

Wir wünschen den Verunfallten gute Genesung. Den Einsatzkräften vielen Dank!

Foto zur Meldung: Unfall an der A2-Auffahrt Lehnin
Foto: Unfall an der A2-Auffahrt Lehnin

Fördermittel für Mietwohnungsbau in Kloster Lehnin

(10. 05. 2021)

Der Gemeinde Kloster Lehnin wurde durch das Landesamt für Bauen und Verkehr die Ausweisung von Gebietskulissen „Vorranggebiete Wohnen" in den Ortsteilen Lehnin, Damsdorf, Göhlsdorf, Grebs und Prützke bestätigt.

 

Innerhalb der Vorranggebiete Wohnen können ab Juni 2021 Anträge auf Förderung zum Mietwohnungsbau, zur generationengerechten Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung sowie zum Erwerb und zur Modernisierung/ Instandsetzung von selbstgenutztem Wohneigentum über die Investitionslandesbank des Landes Brandenburg gestellt werden.

 

Die Vorranggebiete Wohnen betreffen in den o.g. Ortsteilen insbesondere folgende Bereiche:

OT Damsdorf:    bestehende Mehrfamilienhäuser in der Göhlsdorfer Straße sowie ehem. Unterkunfts- und Sozialgebäude des ehem. Kasernengeländes

OT Lehnin:          Bereich der bestehenden Mehrfamilienhäuser im Bereich „Am Hasenkamp und Emstaler Straße" sowie im Bereich „Kaltenhausen und Am Bahnhof"

OT Göhlsdorf:    Bereich zwischen Derwitzer Straße, Wohrenweg und Plötziner Straße

OT Grebs:            Im Wiesengrund, Mischgebietsfläche des Bebauungsplans „Görnsee"

OT Prützke:         Bereich der bestehenden Mehrfamilienhäuser an der Pernitzer Straße

 

Nähere Infos erhalten Interessenten bei Andrea Hawemann in der Kloster Lehniner Bauverwaltung, Tel. 0 33 82/ 73 07 43 oder E-Mail .

 

Anträge auf Förderung können über den unten angegebenen Link bei der ILB hier gestellt werden.

 

[Alle Infos kompakt zum Download]

[Link zu den Fördermittelanträgen]

Ab 10. Mai: PlusBus Elbe-Fläming verbindet zwei Bundesländer

(10. 05. 2021)

Großer Bahnhof für die Eröffnung der neuen PlusBus-Linie Elbe-Fläming. Der Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt Thomas Webel und der Verkehrsminister von Brandenburg Guido Beermann haben heute gemeinsam einen neuen grenzübergreifenden Busverkehr gestartet. Der PlusBus Elbe-Fläming verbindet zukünftig als erste Landesgrenzen überschreitende PlusBus-Linie der beiden Bundesländer. Für die Fahrgäste bedeutet das: Stundentakt, Wochenendverkehr und zeitnaher Anschluss zur Bahn.

 

Die Linie X2 verbindet nun wochentags im Stundentakt und am Wochenende im Zweistundentakt Bad Belzig mit der Lutherstadt Wittenberg. Es besteht in Wittenberg eine direkte Anbindung zur S-Bahn nach Leipzig sowie zum ICE. In Bad Belzig besteht darüber hinaus Anschluss zum RE7 nach Berlin.

 

Schon seit gut zwei Jahren beschäftigt den Landkreis die Idee einer Bus-Anbindung an den ICE in Wittenberg. Die Anbindung des Bahnhofes Wittenberg mit der Nutzung des ICE schafft eine sehr attraktive Verbindung in den Süden von Deutschland, ohne vorher nach Berlin fahren zu müssen. Die Idee zur Einführung einer neuen PlusBus Linie von Bad Belzig nach Wittenberg fand daher auch Eingang in den Nahverkehrsplan des Landkreises Potsdam-Mittelmark 2020. Das Besondere an der Linie ist die landesübergreifende Verbindung und die Anerkennung der Bahncard 100.

 

Foto zur Meldung: Ab 10. Mai: PlusBus Elbe-Fläming verbindet zwei Bundesländer
Foto: Ab 10. Mai: PlusBus Elbe-Fläming verbindet zwei Bundesländer

Erleichterungen für Geimpfte, Genesene und Getestete beschlossen

(07. 05. 2021)

Die Brandenburger Landesregierung hat im Bundesrat der neuen Verordnung der Bundesregierung zu Erleichterungen für vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte und von der Krankheit Genesene zugestimmt. Mit der Verordnung werden zum einen vollständig Geimpfte und Genesene mit Getesteten gleichgestellt. Außerdem sind für sie Erleichterungen bei privaten Treffen, bei Aufenthalten außerhalb der Wohnung und der Teilnahme am Präsenzunterricht geregelt.

 

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke: „Damit werden Grundrechtseingriffe zurückgenommen. Es geht nicht um Privilegien oder Sonderrechte. Weiterhin müssen sich aber alle an die geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten. Da gibt es keine Ausnahmen."

 

Weiterer Coronafall in der Kita Lehnin

(07. 05. 2021)

Nach dem Bekanntwerden einer positiven Testung eines Kindes auf den Coronavirus am gestrigen Donnerstag, ist heute in der Kita „Knirpsentreff“ in Lehnin ein weiterer Coronafall bekannt geworden. Eine Erzieherin, die eine andere Gruppe betreut als jene des erkrankten Kindes, wurde bei einem Antigen-Schnelltest positiv getestet. Sie ist bisher ohne Beschwerden. Um Klarheit zu bekommen, wird ein PCR-Test angeordnet.

 

Gestern in Quarantäne gesetzt wurden 14 Kinder und fünf Erzieher*innen, heute weitere 31 Kinder und fünf Erzieher*innen. In der Einrichtung werden derzeit 91 Kinder betreut.

 

Alle engen Kontaktpersonen, die ab dem 05.05.21 die Kita besucht haben oder dort tätig waren, werden vom zuständigen Gesundheitsamt in Quarantäne gesetzt. Eine entsprechende Liste wurde von der Gemeinde an die Behörde übersandt. Alle Eltern wurden informiert.

Alle betroffenen Eltern und Beschäftigten werden in den nächsten Tagen durch das Gesundheitsamt telefonisch kontaktiert und zum Gesundheitszustand befragt. Sollten Symptome auftreten, ist umgehend ein Arzt zu verständigen und das Gesundheitsamt zu informieren.

 

Den betroffenen Kindern und Erzieher*innen wünschen wir, dass sie sich hoffentlich nicht angesteckt haben und gegebenenfalls eine schnelle Genesung. In den sechs gemeindlichen Kindergärten werden konsequent die Hygienepläne umgesetzt, um eine Ansteckung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Der Landkreis weist daraufhin, dass für Fragen auch die Corona-Hotline 03 38 41/911 11 des Landkreises montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 17 Uhr sowie an den Wochenenden von 9 bis 14 Uhr zur Verfügung steht.

 

[Der Elternbrief des Gesundheitsamtes]

Foto zur Meldung: Weiterer Coronafall in der Kita Lehnin
Foto: Weiterer Coronafall in der Kita Lehnin

Schachtarbeiten in Kaltenhausen

(07. 05. 2021)

In der Woche vom 17. Bis 21. Mai finden Arbeiten an den Schächten in der Straße Kaltenhausen (zwischen Belziger Straße und Mühlenberg) statt.

 

In dem Zeitraum kann es, aufgrund notwendiger Sperrmaßnahmen, zu Verkehrseinschränkungen kommen.

 

Für evtl. auftretende  Beeinträchtigungen bitten wir um Verständnis.

Coronafall in der Kita Lehnin

(06. 05. 2021)

Die Gemeinde wurde gerade darüber unterrichtet, dass am späten Nachmittag ein Kind aus der Kita „Knirpsentreff“ in Lehnin außerhalb der Einrichtung positiv mit einem Antigen-Schnelltest auf den Coronavirus getestet worden ist.

 

Die Gemeindeverwaltung ermittelt gerade die Kontaktpersonen des Kindes und informiert darüber das Gesundheitsamt zur Entscheidung über weitere Maßnahmen. Bis Klarheit über eine Infizierung des Kindes mit dem Virus besteht, wird für einen Teil der Kinder und der betroffenen Erzieherin der Einrichtung für den morgigen Freitag ein Betretungsverbot für die Kita angeordnet.

 

Das Gesundheitsamt und die Gemeinde sind bemüht, so schnell wie möglich die betroffenen Eltern und Erzieherinnen zu informieren.

 

Dem Kind wünschen wir, dass es sich hoffentlich nicht angesteckt hat und gegebenenfalls eine schnelle Genesung.

 

Veränderte Öffnungszeiten der Corona-Testzentren Damsdorf und Lehnin

(06. 05. 2021)

In der alten (kleinen) Turnhalle auf dem Lehniner Schulcampus können sich (außer feiertags) am Donnerstag von 14:30 bis 18:30 Uhr wieder Bürger/innen kostenlos testen lassen. Wer den Termin nicht schafft, kann sich montags von 10 bis 13 Uhr in der Sporthalle Damsdorf testen lassen. Umgesetzt wird das Testzentrum von der Gemeinde in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

 

Um die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten, bitte folgendes beachten:

-             Die Zuwegung in Lehnin erfolgt ausschließlich über

              das Tor von der Goethestraße am Eingang des

              Medienzentrums Potsdam-Mittelmark

              (Kreisbildstelle). Der Weg zum Testzentrum ist

              ausgeschildert. Spazierengehen auf dem

              Campusgelände ist verboten.

-             Auf dem Schulcampus und im Testzentrum herrscht

              Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50

              Metern. Sie sollten sich wenigstens 30 min. Zeit für

              ihren Aufenthalt im Testzentrum einplanen.

-             Bitte Ausweis mitbringen (Bei Reisepass ist

              zusätzlich die Meldebescheinigung mit

              Wohnanschrift erforderlich) sowie Tel. und falls

              vorhanden, E-Mailadresse bereithalten!

-             Sie erhalten einen Aufklärungsbogen, den Sie

              unterschreiben müssen

-             Registrierung/Einlass bis spätestens 30 Minuten vor

              Ende

-             Kinder benötigen zum Test die Erlaubnis eines

              Erziehungsberechtigten

-             Wer aktuell an Corona erkrankt ist, sich in

              Quarantäne befindet oder Symptome einer

              Erkältung / Infektion Atemnot, Husten, Fieber oder

              Geruchs- oder Geschmacksverlust) hat, darf nicht

              am Testen teilnehmen.

 

Der Test ist kostenlos und Sie erhalten eine offizielle Bestätigung mit Ihrem Testergebnis.

Lehniner Paddelsaison hat begonnen

(05. 05. 2021)

Ab sofort ist auch die Kanuvermietung im Strandbad Lehnin - trotz Baumaßnahmen am Sanitärgebäude - wieder geöffnet.

 

Unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Verordnung ist die Kanuvermietung möglich: Nach vorheriger Anmeldung können Kanus, SUP’s und Ruderboote bis zur Dauer der Tagesmiete gemietet werden. Zu beachten sind die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln:

 

- Derzeit dürfen Angehörige zweier Haushalte, maximal 5

  Personen zusammen paddeln

- ein negatives Testergebnis muss nicht vorgelegt werden.

- der Abstand von 1,5m zwischen Personen (ausgenommen

  Ehe- u. Lebenspartner, Personen eines Haushaltes) ist

  einzuhalten.

- es besteht auf dem Gelände keine Maskenpflicht, solange

  der Mindestabstand eingehalten wird.

- ein längerer Aufenthalt ist im Strandbad derzeit nicht

  gestattet

 

Weitere Infos: auf der Homepage www.sin-natur.de, E-Mail: oder bei Carola Sockel unter Tel. 01 51 / 70 15 22 01.

Foto zur Meldung: Lehniner Paddelsaison hat begonnen
Foto: Lehniner Paddelsaison hat begonnen

Land Brandenburg gibt AstraZeneca für unter Sechzigjährige frei

(05. 05. 2021)

Brandenburgs Hausärzte erwarten in dieser und der kommenden Woche größere Lieferungen von AstraZeneca. Insgesamt könnte der Bestand bis zum Ende der nächsten Woche auf über 100.000 Impfstoffdosen ansteigen. Die Kassenärztliche Vereinigung hat daher den Impflogistikstab gebeten, AstraZeneca für Personen, die jünger als 60 sind, zur Verimpfung in Arztpraxen freizugeben.

 

Innenminister Michael Stübgen: „Man kann nur Impfstoff freigeben, der auch vorhanden ist. Jetzt, wo AstraZeneca in größeren Mengen zur Verfügung stehen wird, können wir für unter Sechzigjährige die Priorisierung komplett aufheben. In Arztpraxen darf ab sofort frei entschieden werden, wer AstraZeneca bekommt. Das erhöht die Flexibilität bei der Impfentscheidung für alle impfenden Hausärzte ganz entscheidend. Wer unter sechzig ist, kann sich jetzt freiwillig mit AstraZeneca impfen lassen.

 

Natürlich ist das mit einem ausführlichen Aufklärungsgespräch verbunden und die letzte Entscheidung liegt immer beim Arzt. Deswegen gilt die Freigabe auch ausschließlich für Arztpraxen. Wir kommen damit dem ausdrücklichen Wunsch der Kassenärztlichen Vereinigung nach und sind optimistisch, dass wir damit Impfzahlen weiter steigern können.“

Michelsdorf blüht auf

(04. 05. 2021)

Der Kultur- und Heimatverein Michelsdorf  hatte sich im Jahr 2019 mit dem Projekt „Blühwiese“ bei der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel e.V. (LAG) beworben. Die Aktionsgruppe schreibt jährlich einen Wettbewerb zur Förderung kleiner soziale Initiativen auf dem Land aus. Leider konnte unser Projekt dabei nicht berücksichtigt werden.

 

Völlig unerwartet tat sich dann aber ein anderer Fördertopf im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit polnischen und slowakischen Kollegen auf, so dass im vergangenen Jahr mit der Umsetzung begonnen werden konnte.

 

Objekt der Begierde war das Grundstück Rädeler Straße/ Ecke Alte Bäckerstraße, das schon einmal von engagierten Michelsdorfern gestaltet worden war. Jetzt soll diese Fläche wieder zu einem Zentrum des Michelsdorfer Gemeindelebens werden. Dazu soll unter Beteiligung möglichst vieler Anwohner*innen ein gemütlicher Platz entstehen. Der Grundstein wurde mit den Unterschriften von Verein und Gemeinde Kloster Lehnin unter den Nutzungsvertrag für die Fläche im August 2020 gelegt. Der Winter verging mit Planungen und im Frühjahr 2021 ging es auch sichtbar los.

 

Seit Ende März stehen drei Bäume. Im April konnten Dank mehrerer Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder außerdem auch noch Bänke, Fahrradständer und zuletzt das Insektenhotel und die Telefonzelle aufgestellt werden. Sträucher sind gepflanzt und Gras und Blumen ausgesät. Die ersten Blumen recken derzeit ihre Köpfe dem Sonnenlicht entgegen. Einige Yucca vom Weinberg sind, ergänzt mit Informationen zu ihrer Geschichte, in einer Ecke untergebracht. Jetzt gilt es, die Telefonzelle von außen zu gestalten und die Bücherregale unterzubringen. Einige Ideen gibt es  bereits. Hier sollen besonders die jüngsten Michelsdorfer gefordert werden. Auch Bücher warten schon in ihren Kisten auf ihre "Auswilderung". Bis dahin lohnt es sich aber schon auf einer der Bänke Platz zu nehmen und dem Gras beim Wachsen zuzuschauen.

 

Ein riesiges "Dankeschön" geht an die LAG für die Übernahme der Kosten und an alle Beteiligten.

 

In Kürze geht die Internetseite des Vereins „www.mein-Michelsdorf.de“ an den Start. Hier gibt es dann regelmäßig aktuelle Informationen für alle Interessierten.

 

(Gast-Autorin: Britta Wenzke, Kultur- und Heimatverein Michelsdorf e.V.)

Foto zur Meldung: Michelsdorf blüht auf
Foto: Michelsdorf blüht auf

Arbeiten im Strandbad haben begonnen

(03. 05. 2021)

Am Lehniner Strandbad begannen heute die Erdarbeiten. Ab morgigen Dienstag wird gebaggert. Vor 14 Tagen wurden Erdproben entnommen, vorige Woche wurde der Bauzaun aufgestellt.

 

Die Arbeiten verzögerten sich, weil zunächst zu klären war, ob die gestiegenen Baukosten eine Umsetzung weiterhin ermöglichen. Ursprünglich wurden für den ersten Bauabschnitt, der einen neuen Sanitärtrakt mit Duschen und Umkleidemöglichkeiten umfasst, 250.000 Euro eingeplant. Die neue Kostenschätzung liegt bei 340.000 Euro.

 

Dies wurde dem Hauptausschuss (Vorsitzender Frank Niewar) auf seiner Sitzung am 23.03.21 mitgeteilt. Der Hauptausschuss sprach sich -trotz Kostensteigerung- für die Fortsetzung des Bauvorhabens aus. Im Nachgang der Sitzung wurde der Auftrag für den Rohbau erteilt.

Die beauftragte Firma wird mit Hochdruck an der Umsetzung des Vorhabens arbeiten, so dass eine offizielle Eröffnung im Sommer möglich sein dürfte. 

Foto zur Meldung: Arbeiten im Strandbad haben begonnen
Foto: Arbeiten im Strandbad haben begonnen

Lockerungen bei den Coronauflagen in PM ab 2. Mai

(30. 04. 2021)

Laut RKI hat im Landkreis Potsdam-Mittelmark in den vergangenen fünf Werktagen ein Inzidenzwert von kumulativ weniger als 100 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus ununterbrochen vorgelegen. Aufgrund dieser Unterschreitung des Inzidenzwertes gelten gemäß § 28b Abs. 2 IfSG ab dem 2. Mai 2021 ab 0:00 Uhr, die sich aus § 28 b Abs. 1 S. 1 Nrn. 1 bis 10 IfSG ergebenden Maßnahmen im Landkreis Potsdam-Mittelmark nicht mehr.

Coronastatistik für PM

(30. 04. 2021)

Die aktuelle Coronastatistik für den Landkreis PM. Kloster Lehnin hat aktuell 28 Infizierte. Bisher angesteckt wurden seit Beginn der Pandemie 399, verstorben sind am und mit dem Coronavirus 10. Die Inzidenz liegt heute (30.04.21) laut RKI im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 93,3.

Foto zur Meldung: Coronastatistik für PM
Foto: Coronastatistik für PM

Corona-Einmalzahlung von 150 Euro

(30. 04. 2021)

Bezieher*innen von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld erhalten im Mai 2021 eine Einmalzahlung von 150 Euro. Die Sonderzahlung, die eine der Maßnahmen des Sozialschutzpakets III ist, gilt für den Zeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2021. Sie dient dem Ausgleich von Mehraufwendungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

 

Die Einmalzahlung erhalten alle erwachsenen Leistungsberechtigten, die im Mai 2021 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben. Auch junge Erwachsene unter 25 Jahren, die mit einem oder beiden Elternteilen in einer Bedarfsgemeinschaft leben, erhalten die Sonderzahlung, sofern bei ihnen kein Kindergeld als Einkommen berücksichtigt wird.

Um die Einmalzahlung zu erhalten, muss kein Antrag gestellt werden. Die Gewährung erfolgt automatisch.

 

Das Jobcenter MAIA wird die Corona-Einmalzahlung am 18. Mai 2021 zur Zahlung an die Berechtigten anweisen. Die Bewilligungsbescheide über die Corona-Einmalzahlung werden etwas später, voraussichtlich im Juni 2021, an die Leistungsberechtigten versandt. Kinder und Jugendliche erhalten zwar keine Sonderzahlung vom Jobcenter MAIA, können jedoch unter den entsprechenden Voraussetzungen einen Anspruch auf den sog. Kinderbonus in Höhe von ebenfalls 150 Euro haben. Dieser wird von den Familienkassen, die auch das Kindergeld gewähren, gezahlt.

 

Weitere Infos zum Thema gibt es per E-Mail über oder telefonisch unter 033841 91-800.

5 000 Impfdosen in Potsdam Mittelmarks Impfzentren verimpft

(29. 04. 2021)

In Bad Belzig konnte zu Wochenbeginn die 5.000. Impfung verabreicht werden. Der Geschäftsführer der Bad Belziger Wohnungsgesellschaft (Bewog) Udo Kunze und Ehefrau, haben ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten. Dazu gab es einen Blumenstrauß von der kaufmännische Leiterin der Klinik Ernst von Bergmann in Bad Belzig, Katrin Eberhardt.

 

Vielleicht sind die Kunzes fast die letzten Potsdam-Mittelmärker gewesen, die hier eine Erstimpfung erhalten haben, denn in der kommenden Woche soll Potsdam-Mittelmark für seine erst kürzlich eröffneten Impfstrecken - darunter auch die in Lehnin - keinen Impfstoff mehr erhalten. In Bad Belzig laufen ab dem 3. Mai 21 vorerst nur noch Zweitimpfungen.

 

Vizelandrat Christian Stein zeigte sich darüber keineswegs erfreut, denn seit dieser Woche ist bekannt, dass auch alle aktiven Feuerwehrleute und die Lehrer der Oberstufen geimpft werden dürfen. Mit den 3 Impfstrecken wäre das alles kein Problem und man könnte das in kürzester Zeit gut organisieren, wie die vergangen Wochen gezeigt haben. Aber der Landkreis wird hier massiv ausgebremst, weil die Impfstoffe knapp sind.

 

In der Bevölkerung gibt es nach Landkreisangaben großes Lob für das ländliche Impfangebot in Bad Belzig, Kloster Lehnin und Treuenbrietzen. „Man macht sich ja unglaubwürdig, wenn jetzt schon wieder Schluss sein soll“, so Stein.

 

Stein dankte an dieser Stelle auch im Namen des Landrates dem gesamten Klinikpersonal und allen weiteren Beteiligten für die bisher hervorragend geleistete Arbeit.

 

Impftermine im Impfzentrum Lehnin können über folgenden Link vereinbart werden:

https://termin.samedi.de/b/gesundheitsamt-landkreis-potsdam-mittelmark/1/covid-19-schutzimpfung-comirnaty-lehnin/personen-70j-erstimpfung-mit-vektorimpfstoff-astrazeneca-zweitdosis-in-12-wochen-garantiert--3

 

Möglich ist auch die telefonische Kontaktaufnahme über die bundeseinheitliche Zentral-Hotline 116 117.

Foto zur Meldung: 5 000 Impfdosen in Potsdam Mittelmarks Impfzentren verimpft
Foto: 5 000 Impfdosen in Potsdam Mittelmarks Impfzentren verimpft

Antragslose Hilfe für Sportvereine: Land Brandenburg unterstützt bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen

(29. 04. 2021)

Um die derzeitige Pandemie-Lage zu bewältigen gilt es, Nutzungs- und Hygienekonzepte anzupassen. Damit diese Anforderung auch im Freizeit- und Breitensport realisiert werden kann, bietet das Land Brandenburg eine pauschale Beteiligung an den Kosten der Umsetzung von Hygienemaßnahmen – pauschal und antragslos.

 

Sportministerin Britta Ernst: „Sportvereine leben Werte wie Gemeinsamkeit, Fairness sowie Toleranz vor. Und sie machen das Leben in unseren Städten und Dörfern noch ein Stück lebenswerter. Die Anpassung der Hygienemaßnahmen ist ein wichtiges Mittel der Pandemie-Bekämpfung, das nicht alle Vereine alleine stemmen können. Wir unterstützen sie dabei, indem wir ihnen unbürokratische Finanzierungshilfe bieten.“

 

Um die Sportvereine bei ihrer Umsetzung von Hygienemaßnahmen zu unterstützen, stellt das Sportministerium 1,42 Millionen Euro bereit. In den nächsten Tagen werden alle 3.003 Vereine des Sportlandes die Förderung erhalten – pauschal und antragslos. Ausgezahlt werden vier Euro Landeshilfe pro Vereinsmitglied direkt über den Landessportbund. Zu den Hygienemaßnahmen gehören unter anderem die Verwendung von Masken, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln, Nutzung von Schnelltests, Verkleinerungen von Trainingsgruppen und die Erhöhung der Anzahl der eingesetzten Übungsleiterstunden.

 

Landessportbund-Präsident Wolfgang Neubert: „Diese zusätzliche Unterstützung für unsere Vereine ist ein klares Signal an das Sportland mit seinen mehr als 340.000 Mitgliedern, dass unsere Leistungen, aber auch unsere Probleme nicht vergessen werden. Der Großteil unserer Vereine hat seit Monaten umfängliche Hygienepläne, die ihre Funktionalität schon in der Praxis bewiesen haben. Durch den finanziellen Zuschuss erfahren die Vereine eine partielle Unterstützung, um den Sport auch unter den aktuellen Bedingungen und Einschränkungen sicher durchführen zu können. Das muss auch bei den künftigen Entscheidungen über Öffnungsmaßnahmen unbedingt berücksichtigt werden.“

 

Am 17. Dezember 2020 hat der Landtag mit dem Dritten Gesetz zur Änderung des Sportfördergesetzes die Fortsetzung der Corona-Überbrückungshilfen für 2021 beschlossen. Das Ziel war es, den Freizeit- und Breitensport im Land Brandenburg während der Pandemie weiter umfassend und zielgerichtet zu unterstützen. Da nicht alle Sportvereine im Land Brandenburg einen Antrag über das Programm stellen können, wurde als Ergänzung eine pauschale Beteiligung an den Kosten zur Umsetzung der Hygienemaßnahmen beschlossen.

 

 

 

 

Neue Quarantäneverordnung mit Erleichterungen für vollständig geimpfte Personen

(28. 04. 2021)

Die Brandenburger Landesregierung hat eine geänderte Coronavirus-Quarantäneverordnung beschlossen. Wichtigster Punkt: Ein- und Rückreisende aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten müssen sich nicht mehr in häusliche Isolation begeben, wenn sie seit mindestens 14 Tagen den vollständigen Impfschutz mit einem der in der EU zugelassenen Corona-Impfstoffe erhalten haben. Diese Lockerung gilt nicht für Ein- und Rückreisende aus Virusvariantengebieten. Die Verordnung tritt am 28. April in Kraft und gilt bis einschließlich 22. Mai 2021.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke, der zugleich Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit ist: „Ich freue mich, dass wir diesen Schritt gehen konnten. Er schafft Entlastung und ist für viele Menschen im deutsch-polnischen Grenzgebiet ein Schritt in Richtung von mehr Normalität im Alltag."

 

Konkret gilt künftig: Wer aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet (beispielsweise Polen) nach Brandenburg ein- oder rückreist, muss sich nicht mehr in eine zehntägige häusliche Absonderung begeben, wenn er vollständig mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus geimpft ist (Hinweis: Der russische Impfstoff Sputnik V hat diese Zulassung bisher nicht erhalten). In der Praxis bedeutet das nicht zuletzt Erleichterungen beim sogenannten „Kleinen Grenzverkehr", etwa nach Polen. Wer als vollständig Geimpfter beispielsweise zum Einkaufen oder zum Arztbesuch ins östliche Nachbarland ein- und wieder zurückreist, benötigt zwar weiterhin einen negativen Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, muss aber nun nicht mehr für zehn Tage in Quarantäne.

 

Voraussetzung ist, dass die letzte für einen vollständigen Schutz notwendige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Der entsprechende Nachweis ist mitzuführen und auf Verlangen der zuständigen Behörde unverzüglich vorzulegen. Zu beachten ist: Sollten vollständig Geimpfte bei der oder binnen zehn Tage nach der Einreise Covid-19-Symptome aufweisen, gelten auch für sie die bekannten Quarantäne- und Testvorschriften.

Anerkennung für die „Aktion Lehniner Platz“ mit 500 Euro durch IHK ausgezeichnet

(28. 04. 2021)

Nach erfolgreicher Präsentation 2019 der Gemeinde als Namensgeber auf dem „Lehniner Platz“ in Berlin wurde die Verbindung zwischen dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und der Gemeinde Kloster Lehnin aufrechterhalten. Bei einem Besuch von Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann in der Gemeinde Kloster Lehnin im Oktober 2020 sprachen sich beide Bürgermeister für eine erneute Aktion der Gemeinde Kloster Lehnin in Berlin im Jahr 2021 aus. Die erneute „Aktion Lehniner Platz“ solle keinen „Aufguss“ der vorangegangenen Veranstaltung darstellen, sondern dazu beitragen, Verbindungen zwischen den Bürgern und Institutionen von Charlottenburg-Wilmersdorf und der Gemeinde Kloster Lehnin herzustellen bzw. zu vertiefen.

 

Mit der „Aktion Lehniner Platz“ nahm die Gemeinde Kloster Lehnin an dem Wettbewerb der IHK „City-Offensive 2021“ teil. Der Wettbewerb City-Offensive Westbrandenburg suchte innovative Projekte und Veranstaltungskonzepte, welche die Stärkung der Zentren zum Ziel haben. Die Preisträger wurden nun ermittelt. Von den eingereichten Bewerbungen waren 13 Beiträge der Kategorie „Projekte, Kampagnen und Öffentlicher Raum“, weitere acht Einsendungen der Kategorie „Events und Veranstaltungen“ zugeordnet. In diesem Jahr gingen damit insgesamt 21 Bewerbungen ein – ein neuer Rekord!

 

„Zwar haben wir keinen der vorderen Plätze erreicht, unser Engagement wurde trotzdem mit 500 Euro als Anerkennung ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr darüber und danken den vielen Akteuren unserer Gemeinde, die uns in Berlin unterstützen wollen sowie der IHK“, berichtet Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Voraussetzung für die Durchführung der Aktion war die aktuelle Corona-Lage. „Leider ist nicht absehbar, dass Anfang Juni eine Besserung der Corona-Situation eintritt. Daher haben wir uns dafür entschieden, die Aktion Lehniner Platz in das nächste Jahr zu verschieben“, so Brückner. Nach den Bürgermeisterwahlen in Berlin wird es dann weitere Absprachen geben. Das bestehende Konzept soll zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden.

 

Foto zur Meldung: Anerkennung für die „Aktion Lehniner Platz“ mit 500 Euro durch IHK ausgezeichnet
Foto: Anerkennung für die „Aktion Lehniner Platz“ mit 500 Euro durch IHK ausgezeichnet

Baumpflanzung zum Tag des Baumes in Lehnin

(28. 04. 2021)

Anlässlich des Tages des Baumes trafen sich die Baumfreunde Kloster Lehnin e. V., um den lang gehegten Plan einer Baumpflanzung im Rosenpark in Lehnin umzusetzen. Dort wurde bereits 2019 zum damaligen "Tag des Baumes" eine Flatterulme gepflanzt, im letzten Jahr musste eine weitere Pflanzung ausfallen.

 

Der diesjährige Baum des Jahres - die Europäische Stechpalme - kam allerdings nach ausführlichen Beratungen mit Baumexperten für diesen Standort nicht in Frage.

Deshalb entschieden sich die Baumfreunde für die Elsbeere (Sorbus torminalis). Die Elsbeere ist ein sommergrüner Laubbaum der Wuchshöhen von 15 bis 25 Metern, im

Wald manchmal auch über 30 Meter erreicht. Die Elsbeere wächst meist in wärmeren Lagen und auf südlich exponierten Hängen. Seit einigen Jahren wird die Elsbeere wieder verstärkt

auch in Norddeutschland und im südlichen Skandinavien angepflanzt.

 

Auf Grund der zunehmenden Temperaturen und den damit verbundenen veränderten klimatischen Verhältnisse fiel die Wahl deshalb auch in Lehnin auf diese sehr robuste

Baumart.

 

Mit viel Muskelkraft wurde das bereits vom Lehniner Bauhof gut vorbereitete Pflanzloch ausgehoben, bewässert und die Elsbeere anschließend dort eingepflanzt. Dank der professionellen Unterstützung einer Schenkenberger Baumpflegefirma und der zusätzlichen fachlichen Kompetenz von Markus Meincke wurde der Baum durch einen Dreibock gestützt, so dass dieser jetzt an seinem neuen, schönen Standort hoffentlich gut anwachsen kann.

 

Ein zusätzlicher Baumbewässerungssack sorgt dafür, dass das Wasser nicht sofort in den Boden fließt, sondern langsam, nach und nach versickern kann. Durch diese sinnvolle

Tröpfchenbewässerung über einen Zeitraum von bis zu 9 Stunden, können die Wurzeln der Elsbeere so ausreichend und bedarfsgerecht Wasser aufnehmen.

 

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten und uns unterstützenden Personen und freuen uns auf die nächste Baumpflanzaktion in unserer Gemeinde Kloster

Lehnin.

 

Baumfreunde Kloster Lehnin e. V.

Foto zur Meldung: Baumpflanzung zum Tag des Baumes in Lehnin
Foto: Baumpflanzung zum Tag des Baumes in Lehnin

Ab 3. Mai Änderungen auf den mittelmärkischen Buslinien

(27. 04. 2021)

Ab 3. Mai kommt es auf Bus-Linien zu Fahrplanänderungen: Darunter fällt auch die Linie 580, auf der es künftig an Schultagen nachmittags zwei Fahrten mehr zwischen Golzow und Lehnin geben wird.

 

Die Fahrten, die bisher 14:20 Uhr und 16:20 ab Lehnin, Busbahnhof nach Potsdam verkehren, beginnen neu 14:02 Uhr und 16:02 Uhr in Golzow, Anger. Es besteht jeweils Anschluss von der Linie 581 von Bad Belzig. Damit gibt es auf der Strecke Bad Belzig – Lehnin – Werder – Potsdam an Schultagen zwischen ca. 13:00 Uhr und 16:00 Uhr (ab Bad Belzig) zwei Verbindungen pro Stunde statt einer. Zwischen Lehnin, Busbahnhof und Golzow, Anger verkehren zwei zusätzliche Busse um 13:40 Uhr und 15:40 Uhr.

 

Am Freitag 14. Mai 2021 (Brückentag nach dem Himmelfahrtstag) verkehren alle Linien der regiobus nach dem Ferienfahrplan.

 

Unter www.regiobus.pm finden Sie alle Fahrpläne und weitere Informationen.

Zwei Feuerwehreinsätze an einem Abend

(26. 04. 2021)

Die Ortswehren Lehnin und Damsdorf rückten heute gegen 19.45 Uhr zur Autobahn 2 aus. Zwischen Netzen und Brandenburg sollte sich ein Unfall mit einer verletzten Person ereignet haben. Ebenfalls waren der Rettungswagen und der Notarzt  aus Lehnin mit alarmiert.

 

Die Kräfte suchten den entsprechenden Abschnitt der Autobahn ab und konnten (zum Glück) keinen Unfall feststellen.

 

Die Kameraden der Ortswehr Damsdorf waren kaum zurück im Gerätehaus, da meldeten sich die Funkmeldeempfänger erneut.

 

Diesmal führte der Einsatz zu einer Ölspur zum Kreisverkehr in der Lehniner Straße. Vor Ort stellte sich heraus, das es eine kleinere Diesel-Spur gab, die von den Kameraden mit Bioversal beseitigt wurde. Während des Einsatzes musste der Kreisverkehr kurzfristig gesperrt werden.

 

Foto: Christian Mendel

Foto zur Meldung: Zwei Feuerwehreinsätze an einem Abend
Foto: Zwei Feuerwehreinsätze an einem Abend

Weihnachtsbaum für Marktplatz gesucht

(26. 04. 2021)

Die Gemeinde Kloster Lehnin sucht ab November einen Weihnachtsbaum für den Lehniner Marktplatz. Der Baum sollte schön gewachsen sein und eine Höhe von 8-10 Metern haben.

 

Wer einen entsprechenden Baum anbieten kann, meldet sich bei Martin Bertz unter der Telefonnummer: 0 33 82 / 73 07 14 oder per Email: .

 

 

Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

(23. 04. 2021)

Nachdem der Bund das Infektionsschutzgesetz geändert hat und die Bundes-Notbremse ab morgigem 24. April greift, hat das Brandenburger Kabinett heute die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung angepasst. So wurden in der Verordnung im Paragraph 26 alle Absätze zur Notbremse aufgehoben, da nun das Infektionsschutzgesetz die notwendigen Schutzmaßnahmen ab einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt regelt. Die geänderte Verordnung soll am 24.04.2021 in Kraft treten und bis 16.05.2021 gelten.

 

Die wichtigsten Änderungen für Brandenburgerinnen und Brandenburger sind:

Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 100: Lockerung bei der von 22.00 und 05.00 Uhr geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkung: zwischen 22 und 24 Uhr ist es erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen (z.B. Joggen oder Spazierengehen).

 

Über 100: Tagsüber darf Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf Sportanlagen im Freien betrieben werden. Wichtig: In Brandenburg bleiben Indoor-Sportstätten weiter geschlossen. Ausnahmen gibt es für alle Berufs- und Leistungssportler. Ausgenommen sind auch Kinder bis 14, wenn sie draußen kontaktlos in Gruppen von maximal fünf Kindern trainieren.

 

Über 100: Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt - mit Ausnahme von medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Dienstleistungen. Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpflege geöffnet bleiben. Friseur- und Fußpflegebesuche sind allerdings nur möglich, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können und eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.

 

Zwischen 100 und 150: Einkaufen unter Auflagen nur mit negativem Test und Terminbuchung („Click & Meet") in allen Geschäften erlaubt. Dies gilt aufgrund der Bundesregelung künftig auch für Baumärkte, die in Brandenburg bisher geöffnet waren.

 

Bis 165: Nach der Eindämmungsverordnung ist der Präsenzunterricht in Schulen weiterhin untersagt; ausgenommen davon ist der Präsenz- bzw. Wechselunterricht für Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 in der Primarstufe, von Abschlussklassen und in Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung" sowie die Durchführung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen, insbesondere nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren, sowie schulische Testverfahren. Neu: Ab dem 03.05.2021 wird Präsenzunterricht auch wieder in allen weiterführenden allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, allen Förderschulen sowie den Schulen des zweiten Bildungsweges in Form von Wechselunterricht erlaubt. Ab dem 03.05. werden die künftigen Abschlussklassen, die also im nächsten Jahr ihre Prüfung ablegen, im Wechselunterricht die Schulen besuchen können. Die diesjährige Abschlussklassen 2020/2021 verlassen nach den Prüfungen die Schule.

 

Über 165: alle Schulen (kein Präsenzunterricht mehr) und Kitas müssen schließen, mit Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung" sowie Notbetreuung.

 

Homeoffice-Pflicht: Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten Zuhause auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Neu: Beschäftigte sind jetzt rechtlich verpflichtet, in ihrer Wohnung zu arbeiten, wenn ihr Arbeitgeber ihnen das anbietet und dies räumlich und technisch möglich ist.

 

Keine Testpflicht für vollständig Geimpfte: das gilt nur für Impfungen mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Hinweis: der russische Impfstoff Sputnik V ist noch nicht in der EU zugelassen).

 

 

Impfen für über 60-Jährige mit AstraZeneca

(23. 04. 2021)

Noch freie Impftermine im Lehniner Impfzentrum (Klinik für geriatrische Rehabilitation, Eingang über Hintereingang Tagesklinik) gibt es aktuell für über 60-Jährige.

 

Der Weg auf dem Gelände ist ausgeschildert.

 

Der verfügbare Impfstoff ist vom Hersteller AstraZeneca. Termine können beim Landkreis unter dem unten stehenden Link vereinbart werden.

 

 

[Für einen Impftermin bitte hier klicken]

Foto zur Meldung: Impfen für über 60-Jährige mit AstraZeneca
Foto: Impfen für über 60-Jährige mit AstraZeneca

Antrag auf Arbeitslosengeld II in PM jetzt auch online möglich

(23. 04. 2021)

Ab sofort bietet das Jobcenter MAIA die Möglichkeit einer digitalen Antragstellung auf Arbeitslosengeld II. Damit ist ein weiterer Meilenstein im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Kreisverwaltung gelegt.

 

Mit dem neuen Angebot des ALG II-Onlineantrages können Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Potsdam-Mittelmark jederzeit schnell und bequem von Zuhause - ohne extra Gang zum Jobcenter - einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen.

 

Der ALG II-Hauptantrag kann online über den Antragslink auf der Website www.potsdam-mittelmark.de des Landkreises oder über den unten stehenden QR-Code direkt aufgerufen und bearbeitet werden. Für das Ausfüllen und Abschicken haben die Antragstellenden 30 Tage Zeit. Daneben bietet das neue Onlineangebot eine kostengünstige Alternative zum klassischen Antrag, da Nachweise direkt online hochgeladen werden können und damit unnötige Kosten für das Porto entfallen.

 

Bernd Schade, Fachbereichsleiter Soziales: "Ich freue mich, dass nun die monatelangen Vorarbeiten abgeschlossen sind und der ALG II-Onlineantrag freigeschaltet werden konnte. Dies ist aber nur der erste Schritt. Mittelfristig sollen alle Verwaltungsleistungen der Kreisverwaltung neben den klassischen Zugangswegen auch digital angeboten werden."

 

Haben Sie Rückfragen zum neuen ALG II-Onlineantrag? Dann melden Sie sich gern per E-Mail über oder telefonisch unter der Nummer 033841 91-800.

Land plant bei Impfkampagne weiter mit Impfzentren, Arztpraxen und mobilen Teams

(22. 04. 2021)

Fast 700.000 Impfungen wurden seit Beginn der Impfkampagne in Brandenburg verabreicht, mit rund einer halben Million Impfungen sind die Impfzentren dabei bisher der stärkste Impfstrang. Brandenburg hat jedoch bereits Anfang März, lange vor den meisten anderen Bundesländern, begonnen, die Weichen in Richtung Impfungen in den Hausarztpraxen zu stellen. Nach Aussage von Innenminister Michael Stübgen hat die Anzahl der Impfungen bei niedergelassenen Ärzten das größte Steigerungspotenzial.

 

Innenminister Michael Stübgen: „Unsere Aufgabe ist es, allen volljährigen Brandenburgerinnen und Brandenburgern so schnell wie möglich ein Impfangebot zu machen. Wir sind mittlerweile auf einem guten Weg und konnten bis jetzt jeden vierten Erwachsenen in Brandenburg mindestens einmal impfen. Der größte Teil der Wegstrecke liegt aber noch vor uns, bis Mitte September wollen wir allen den vollständigen Impfschutz ermöglichen. Dafür brauchen wir ausreichend Impfstofflieferungen vom Bund und müssen alle Impfstränge optimal auslasten. Wir planen unsere Impfkampagne weiter mit einem Zusammenspiel aus Impfzentren, Arztpraxen und mobilen Impfteams. Die Impfstränge stehen dabei nicht im Wettkampf miteinander, sondern haben jeder für sich seinen Zweck und seine individuellen Vorteile. Gemeinsam sind in Impfzentren, Arztpraxen und durch mobile Impfteams schon jetzt rund 200.000 Impfungen pro Woche möglich. Dafür fehlt nur noch der Impfstoff in ausreichender Menge.“

Pkws bei Emstal zusammengestoßen

(21. 04. 2021)

Die Ortswehren Emstal und Lehnin sowie der Rettungsdienst mit 2 Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug und dem Rettungshubschrauber Christoph 35, wurden am heutigen Mittwoch um 14:51 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L88 zwischen Emstal und Busendorf gerufen. Zwei Pkws sind hier frontal zusammengestoßen.

 

Der Rettungshubschrauber konnte an der Einsatzstelle, noch vor dem Landen, den Einsatz abbrechen. Durch die Feuerwehr wurde die Straße gesperrt und es wurden die auslaufenden Kraft- und Betriebsstoffe aufgenommen.

 

Nachdem der Rettungsdienst mit einer Patientin in ein Potsdamer Klinikum gefahren ist, wurde ein Fahrzeug von der Straße geschoben und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zum Unfallhergang durchführt. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die L88 für fast eineinhalb Stunden gesperrt werden.

 

Den Einsatzkräften vielen Dank für die schnelle Hilfe.

 

Fotos: Christian Mendel

Foto zur Meldung: Pkws bei Emstal zusammengestoßen
Foto: Pkws bei Emstal zusammengestoßen

Vorbereitung für die LAGA in Beelitz

(20. 04. 2021)

Ein Jahr vor der Eröffnung der Landesgartenschau in Beelitz im Jahr 2022 hat die Landesgartenschaugesellschaft am 14. April 2021 die Kooperationsverträge mit der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und dem Tourismusverband Fläming e.V. unterzeichnet. Motto: "Gartenfest für alle Sinne", Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022. LAGA-Gelände ist ein 15 ha großes Areal im Park an der Nieplitz und den Archegärten.

 

Mit der Ausrichtung von drei Bundes- und sechs Landesgartenschauen kann Brandenburg mittlerweile auf eine mehr als 25-jährige erfolgreiche Gartenschautradition zurückblicken. Durch umfangreiche Infrastrukturprojekte, die im Zuge der Landesgartenschau auf den Weg gebracht werden, wirken sie als wichtige Motoren für den Tourismus und die Lebensqualität ihrer austragenden Regionen.

 

Mathias Knospe, stv. Geschäftsführer und Marketingleiter der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH: „Die Bekanntheit von Beelitz, die günstige Lage der Stadt und die Verbindung mit dem Thema „Kulinarik“ sind hervorragende Voraussetzungen, um die Erfolgsgeschichte der Gartenschauen in Brandenburg fortzuschreiben. Wir freuen uns darauf, die Landesgartenschau Beelitz 2022 als Partner unterstützen zu können.“

 

Der Schauplatz Beelitz liegt im Herzen der Reiseregion Fläming, die in Punkto Inszenierung von Natur und Regionalität viel Marketingerfahrung als Partner der Landesgartenschau 2022 einbringt. Denn bereits in den vergangenen Jahren wurde unter dem Thema „Echt, lecker Fläming“ das Augenmerk auf kulinarische Produkte in der Reiseregion gelenkt. „Daran werden wir 2022 anknüpfen und verbinden das Motto „Gartenfest für alle Sinne“ mit den passenden touristischen Angeboten unserer ganzen Kreativregion. Dazu entwickeln wir schon jetzt spannende Aktionen, mit denen wir digital jüngere Zielgruppen für das sinnliche Erlebnis im Hauptstadt-Speckgürtel erreichen wollen“, so Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V., der seinen Sitz in Beelitz hat.

 

Wolfgang Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, sieht in der Landesgartenschau auch ein Statement für die Lebensqualität in der Region: „Hier in Potsdam-Mittelmark und im Brandenburgischen kann man bestens leben und erfolgreich wirtschaften – all das kann Beelitz bei dieser Landesgartenschau auch nach außen zeigen. Als Vorsitzender des Landkreistages Brandenburg und als Landrat von Potsdam-Mittelmark ist diese Gartenschau in meinen Augen nicht nur ein Beitrag für die Vielfalt an Natur, Kultur und Kulinarik, sondern auch ein Bekenntnis zum ländlichen Raum. Deshalb wird der Landkreis mit einem eigenen Pavillon auf der Landesgartenschau vertreten sein und die Stadt Beelitz bei der Verwirklichung ihrer Ziele in sechs erlebnisreichen Monaten unterstützen.“

 

Weitere Informationen: www.laga-beelitz.de

 

Neues Unterstützungsprogramm für den Brandenburg-Tourismus

(20. 04. 2021)

Mit dem Programm „Starke Destinationen“ (StarD) hat das Wirtschaftsministerium ein neues Instrument zur Unterstützung der Brandenburger Tourismusbranche entwickelt. Ziel ist es, dem Reiseland Brandenburg und seinen Reisegebieten bei anstehenden Veränderungsprozessen zu helfen und sie fit für den Neustart zu machen. Seit mehr als einem Jahr befindet sich der Tourismus im Land Brandenburg pandemiebedingt in der schwersten Krise der vergangenen Jahrzehnte.

„Die vielen kleinen Tourismusbetriebe brauchen neben den gewährten Finanzhilfen jetzt vor allem organisatorische Hilfestellungen. StarD versetzt die Tourismusorganisationen vor Ort in die Lage, die Unternehmen stärker zu unterstützen und ihre Aktivitäten mit landesweiten Entwicklungen zu synchronisieren“, erklärt Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. „Gemeinsam können wir mit dieser Initiative die Digitalisierung im Tourismus auf eine neue Stufe heben. Wir wollen die Gäste, die Brandenburg im vergangenen Sommer neu für sich entdeckt haben, auch für den Herbst und Winter von unserem vielfältigen Reiseland begeistern. Ich bin überzeugt davon, dass der brandenburgische Tourismus auch zukünftig eine hervorragende Perspektive hat. Die Vorbereitungen für die Zeit nach der Pandemie müssen jetzt beginnen.“

 

Die Corona-Pandemie habe sichtbar gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung in allen Lebensbereichen voranzutreiben. Das gelte auch für den Tourismus, sagte Minister Steinbach. StarD setzte deshalb die erfolgreiche Strategie des touristischen ContentNetzwerks Brandenburg fort und unterstützte den gemeinschaftlichen Aufbau einer Open Data Media Datenbank für das Land Brandenburg.

„Wir haben in den letzten zwölf Monaten festgestellt, dass wir mit unserer Webseite und den anderen digitalen Kanälen vermehrt eine deutlich jüngere Zielgruppe erreichen. Für diese Zielgruppe reicht es nicht mehr, Inhalte nur auf der eigenen Webseite zur Verfügung zu stellen. Dafür braucht es vor allen Dingen frei verfügbare Inhalte wie Bilder, Texte und Videos, die genutzt werden sollen, das Bild des Reiselands Brandenburg weiter positiv zu stärken,“ sagt Dieter Hütte, Geschäftsführer der Tourismus-Marketing Brandenburg TMB.

 

Aufgrund des andauernden Lockdowns herrscht bei den Reiseinteressierten große Verunsicherung, was zu zögerlichen Vorausbuchungen für den Sommer führt. Die steigende Impfquote und die Hoffnung auf ein Abklingen der Pandemie in der zweiten Jahreshälfte lassen hingegen das Interesse an Reisen im Herbst und Winter steigen. Hier setzt der zweite Baustein des Programms StarD an. Die touristische Nebensaison wird ab dem 3. Quartal 2021 zusätzlich beworben. Ziel ist es, die Bekanntheit Brandenburgs sowie die Buchungen für den Reisezeitraum Herbst und Winter zu steigern und die bereits seit dem ersten Quartal 2021 laufende Kampagne für Familienurlaub in Brandenburg zu verstärken.

 

Der dritte Teil des Programms richtet sich an die zwölf regionalen Tourismusorganisationen Brandenburgs. Sie sollen mit Hilfe eines Maßnahmen-Baukastens bei coronabedingten Veränderungsprozessen unterstützt werden, um so die regionalen Tourismusstrukturen zu stabilisieren und das regionale Destinationsmanagement zu stärken. Pro Region stehen dafür bis zu 40.000 Euro für Sachausgaben zur Verfügung. Im Austausch mit der TMB werden für die Regionen individuelle Maßnahmenpakete zusammengestellt, die bis zu vier Bausteine aus den Bereichen Beratung, Webseiten, Content und Redaktion, Marktforschung sowie der Gästekarte BrandenburgCard enthalten können.

Neuigkeiten aus der Kloster Lehniner Politik

(19. 04. 2021)

Wegen gestiegener Betriebs- und Personalkosten wird der Eintritt für Erwachsene im Strandbad Lehnin von bisher 2 auf 3 Euro ab 2021 erhöht. Die Freikartenaktion für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr wird dieses Jahr fortgesetzt.

 

Beschlossen in der Gemeindevertretung wurde auch ein Konzept zur Errichtung eines Naturparks „Alter Friedhof Lehnin“. Der nicht genutzte nördliche Teil der Anlage soll zur Blühwiese umgestaltet werden.

 

Als vorrangige Gebiete für Wohnraumförderung zum Bau von Mehrfamilienhäusern festgelegt wurden vom Landesamt für Bauen und Verkehr u.a. Grundstücke in der Göhlsdorfer Straße (Damsdorf), Am Hasenkamp – Emstaler Straße, Kaltenhausen (alle Lehnin) und Im Wiesengrund (Grebs). Die Sanierung bestehender Mehrfamilienhäuser kann im OT Prützke, Pernitzer Straße, gefördert werden.

Notbetreuung wird ausgeweitet

(19. 04. 2021)

Die Landesregierung hat in ihrer jüngsten Eindämmungsverordnung, die seit dem heutigen Montag gilt, die Hort-Notbetreuung ausgeweitet für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 (bisher: Jahrgangsstufen 1 bis 4). Es genügt jetzt, wenn ein Elternteil in einem kritischen Infrastrukturbereich arbeitet.

 

Einen Anspruch auf eine Notbetreuung (Kitas und Horte) haben:

-   Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls oder aufgrund von Schulen festgestellter besonderer sozialer Unterstützungsbedarfe zu betreuen sind,

-   Kinder, von denen mindestens ein Personensorgeberechtigter (Hinweis: in bisheriger Verordnung stand „beide Personensorgeberechtigte") in kritischen Infrastrukturbereichen innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann,

-   Kinder von Alleinerziehenden, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann.

 

Kritische Infrastrukturbereiche sind u. a.:

 

-   Gesundheitsbereich, gesundheitstechnische und pharmazeutische Bereiche, stationäre und teilstationäre Erziehungshilfen, Internate, Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfe sowie Versorgung psychisch Erkrankter, Personen im stationären oder ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich,

 

-   Erzieherin oder Erzieher in der Kindertagesbetreuung und Lehrkräfte,

 

-   Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen in der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung,

 

-   Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Feuerwehr und Bundeswehr sowie sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr,

 

-   Rechtspflege und Steuerrechtspflege,

 

-  Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche,

 

-   Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnologie und Telekommunikation,

 

-   Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteleinzelhandel und Versorgungswirtschaft,

 

-   Logistikbranche (einschließlich Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer) für die Grundversorgung,

 

-   Lehrkräfte für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen,

 

-   Medien (einschließlich Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung),

 

-   Veterinärmedizin,

 

-    für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal,

 

-   Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind,

 

-   freiwillige Feuerwehren und in anderen Hilfsorganisationen ehrenamtlich Tätige,

 

-   Bestattungsunternehmen.

 

Die nach der letzten Eindämmungsverordnung abgelehnten Notbetreuungsverträge werden von dem Sachgebiet Kitawesen der Gemeinde nochmals geprüft. Wer nach der jüngsten Eindämmungsverordnung einen Anspruch auf Notbetreuung hat, wird zeitnah darüber in Kenntnis gesetzt.

[Antrag auf Gewährleistung der Notbetreuung]

Landkreis legt ab Montag verschärfte Corona-Regeln fest

(18. 04. 2021)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am 17.04.2021 die 7-Tage Inzidenz mit 129,8 festgestellt worden, somit überschritt dieser Wert an drei aufeinander folgenden Tagen - nämlich am 15.04., 16.04. und am 17.04. - den Wert 100.

 

Aufgrund § 26 Abs. 2 der 7. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg gelten im Landkreis Potsdam-Mittelmark folgende Regelungen ab Montag, 19. April 2021 für mindestens 14 Tage:

 

- Die 2-Haushalte-Regelung bei Besuchen wird wieder umgestellt auf: 1 Haushalt + eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen)

 

- Der Einzelhandel wird geschlossen (außer Abholmöglichkeiten); nicht geschlossen ist der Einzelhandel des täglichen Bedarfs

 

- Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

 

- Kindersport in Gruppen ist untersagt.

 

- Museen, Ausstellungshäuser und öffentliche Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Die sonstigen Bestimmungen der Siebten Eindämmungsverordnung gelten weiterhin.

Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

(16. 04. 2021)

Bundesweit wird am morgigen Sonntag, dem 18. April, auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie stattfinden. Damit soll den Hinterbliebenen eine Möglichkeit des Trauerns und Abschiednehmens gegeben werden.

Unsere Gemeinde möchte sich in Abstimmung mit der Gemeindevertretung daran beteiligen, denn auch in unserer Gemeinde sind leider zehn Todesopfer zu beklagen.

 

Daher bitte ich Sie, dass wir gemeinsam am 18.04.2021 der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorbenen Menschen gedenken sowie den Angehörigen unsere tiefe Anteilnahme aussprechen.

 

Ich habe Trauerbeflaggung am Rathaus angeordnet und werde mich in einer Videobotschaft äußern. Religionsgemeinschaften in der Region haben Gedenk-Gottesdienste angekündigt.

 

Es ist eine schwierige Zeit für alle Menschen, Vereine, Institutionen und auch für Teile unserer Wirtschaft, denn die weltweite Corona-Pandemie ist noch nicht bekämpft. Wir müssen sicherlich noch einige Monate mit erheblichen Einschränkungen leben.

 

Lassen Sie uns die bevorstehenden Schwierigkeiten meistern und optimistisch in eine gute Zukunft blicken.

[Für das Video auf Facebook hier klicken]

Foto zur Meldung: Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie
Foto: Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

Testpflicht für Schulen und Kitabeschäftigte ab Montag

(16. 04. 2021)

Die Landesregierung hat eine Testpflicht für Schulen sowie für die Beschäftigten der Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen festgelegt

 

Ab dem 19. April 2021 ist der Zutritt zu Schulen nur den Personen gestattet, die der jeweiligen Schule einen Nachweis über ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Schülerinnen

 

und Schüler sowie das Schulpersonal haben an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche eine Bescheinigung über ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorzulegen.

 

Die Selbsttests sollen, wie in der Arbeitsgruppe „Sichere und offene Schule“ vereinbart, ab der Woche des 19. April 2021 in der Regel zu Hause durchgeführt werden. Wenn Schülerinnen und Schüler den Test vergessen haben, kann er an der Schule durchgeführt werden. Bei einem positiven Testergebnis ist die Schule unverzüglich zu verlassen.

 

Personen, die Schülerinnen und Schüler zum Unterricht der Primarstufe in die Notbetreuung in Grundschulen oder in Förderschulen bringen oder sie von dort abholen, ist der kurzzeitige Zutritt von Schulen ohne Nachweis eines negativen Testergebnisses gestattet. Diese Zutrittsregelungen für die Schulen gelten für Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen (insbesondere Horte) entsprechend.

 

Auch das in der Kindertagesbetreuung tätige Personal muss sich ab dem 19. April 2021 testen lassen. Kinder in der vorschulischen Kindertagesbetreuung sind von den Zutrittsregelungen ausgenommen.

 

Das Zutrittsverbot für Schule, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen gilt nicht für folgende Personen:

 

- die unmittelbar nach dem Betreten der Schule eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchführen,

 

- die Kinder zum Unterricht in der Primarstufe oder in Förderschulen, in die Kindertagesbetreuung oder zur Notbetreuung bringen oder sie von dort abholen,

 

- deren Zutritt zur Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung zur Aufrechterhaltung dessen Betriebs zwingend erforderlich ist (insbesondere zur Durchführung notwendiger betriebs- oder einrichtungserhaltender Bau oder Reparaturmaßnahmen),

 

- deren Zutritt zur Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung zur Erfüllung eines Einsatzauftrages der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei oder des Katastrophenschutzes notwendig ist.

 

Mit der Einführung der Testpflicht ab dem 19. April 2021 nehmen die Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen teil, die im Wechselmodell unterrichtet werden (Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht). Es sind dies die Jahrgangsstufen 1 bis 6 in der Primarstufe, die Abschlussklassen und die Klassen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Schülerinnen und Schüler, die die Bestätigung eines negativen Tests nicht vorlegen, verbringen die Lernzeit zu Hause, nehmen am Distanzunterricht für die Lerngruppe

 

teil und werden ansonsten mit Lernaufgaben versorgt. Mit der Einführung der Testpflicht entfällt die Aufhebung der Präsenzpflicht.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Leistungs- und Begabungsklassen, der Jahrgangstufen 7 bis 11 und 12 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium) sowie der

 

beruflichen Schulen und der Schulen des Zweiten Bildungswegs erhalten bis auf Weiteres Distanzunterricht. Für sie besteht die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht.

48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft

(15. 04. 2021)

In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Lehnin eröffnete heute Vizelandrat Christian Stein eine Impfstelle.  „Wir freuen uns, dass wir am Gesundheitsstandort Lehnin einen weiteren Impfort einrichten konnten. Impfberechtigte Personen in der Region können damit lange Wege ins nächste Impfzentrum vermeiden“, erklärt Dr. Karsten Bittigau, Geschäftsführer im Unternehmensbereich Gesundheit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. 

 

Geimpft wird immer dienstags und donnerstags. Die ersten 48 Kloster Lehniner wurden am ersten Tag mit Biontech/Pfizer geimpft - die Termine waren im nu vergeben. Künftig können die Impfstoffe auch variieren. Der Landkreis nimmt nur soviele Anmeldungen an, wie Impfstoff verfügbar ist. Damit werden Absagen vermieden. Die Gemeinde hofft, dass Lehnin künftig mehr Impfdosen geliefert bekommt, um vielen Menschen in der Region eine zeitnahe Impfung ermöglichen zu können.

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann bezeichnete die heutige Eröffnung der Impfstelle in Lehnin als weiteren sehr wichtigen Schritt in Richtung flächendeckendes Impfen im Land Brandenburg. "Gerade Impfstellen wie diese in Lehnin in der Tagesklinik mit aktuell knapp 50 und in der kommenden Woche mit bis zu 100 Impfungen am Tag tragen dazu bei, dass Menschen im ländlichen Raum geimpft werden können. Wir brauchen dezentrale Strukturen, kurze Wege für ältere Menschen und unkomplizierte Verfahren."

 

Das Diakonissenhaus weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich über den Landkreis unter www.potsdam-mittelmark.de erfolgt (siehe Link Anmeldung).

 

Ohne Termin erfolgt keine Impfung.  Priorität haben Menschen ab 70 Jahren oder jene, die Atteste ihres Arbeitgebers oder Arztes vorweisen können. Personen, die zur Impfung kommen, können auf dem großen Parkplatz an der Zufahrt zum ehemaligen Kloster kostenfrei parken. Der Fußweg zur Impfstelle ist ausgeschildert. Es sollte unbedingt der Impfpass mitgebracht werden.

[Zur Anmeldung im Impfzentrum gehts hier]

Foto zur Meldung: 48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft
Foto: 48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft

Vize-Bürgermeisterin verlässt die Gemeinde

(15. 04. 2021)

Bürgermeister Uwe Brückner hat im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Gemeindevertretersitzung darüber unterrichtet, dass die Kämmerin und Vize-Bürgermeisterin Dagmar Keding nach ca. 25jähriger Tätigkeit die Gemeindeverwaltung von Kloster Lehnin in diesem Jahr verlassen wird.

Herr Brückner bedauert diesen Schritt außerordentlich: „Mit Frau Keding verlieren wir eine sehr versierte Fachbereichsleiterin, die an vielen Stellen in der Gemeinde ihre Spuren hinterlassen hat. Sie wird eine große Lücke reißen, die nur schwer zu schließen sein wird. Ich danke der Kämmerin für ihre langjährige Arbeit und wünsche ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

Die Gründe für den Weggang lägen ausschließlich im persönlichen Bereich und an äußeren Umständen. Sie hätten nichts mit der Arbeit im Rathaus zu tun.

 

 

Fassadengestaltung der Trafostation Prützke

(15. 04. 2021)

Die Trafostation auf der Verkehrsinsel Prützke Waldstraße/ Ecke Altes Dorf ist jetzt mit einem schönen Landschaftsbild gestaltet. Heute übergab Heiko Nimpsch, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, symbolisch die fertige Gestaltung an Bürgermeister Uwe Brückner, der sich über die Aufwertung des Grundstückes sehr freut.

 

Zu sehen ist eine Blumenwiese mit Bäumen im Hintergrund. Die Gestaltung wurde durch die E.DIS Netz GmbH beauftragt und von Mario Winkler von der Firma Motivwunsch umgesetzt. Sie ist ein weiterer Schritt um die für die Versorgung der Gemeinde notwendige Infrastruktur angenehm ins Ortsbild zu integrieren. 

 

Laut Heiko Nimpsch habe die E.DIS vor 16 Jahren mit der Gestaltung der Fassaden von Trafostationen angefangen, damit sie sich besser in das Ortsbild einfügen. Denn manch einem Bürger sind diese technischen Anlagen optisch ein Dorn im Auge – zumal sie häufig auch beschmiert werden und dann unschön aussehen. „Wir sind für die Infrastruktur zuständig und die Trafostationen müssen dort stehen, wo die Verbraucher sind“, wirbt Heiko Nimpsch um Verständnis. „Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, sagt der Referent Kommunalmanagement.

 

Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen. „Denn wir wollen, dass es den Bürgern letztlich auch gefällt.“ Mittlerweile gebe es eine Warteliste, nicht alle Wünsche können zeitnah erfüllt werden angesichts von rund 20 000 Trafostationen im gesamten Versorgungsgebiet. Die E.DIS Netz GmbH arbeitet bei der Gestaltung der Stationen mit vier Dienstleistern zusammen. Pro Kunstwerk gibt E.DIS zwischen 700 und 1000 Euro aus. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Stationen gestaltet.

Foto zur Meldung: Fassadengestaltung der Trafostation Prützke
Foto: Fassadengestaltung der Trafostation Prützke

Testkonzept für Schüler/innen

(13. 04. 2021)

Das Brandenburgische Bildungsministerium stellt zu Testungen von Schülerinnen und Schülern klar:

 

1. Die Selbsttests werden, wie in der Arbeitsgruppe „Sichere und offene Schule“ vereinbart, ab 19.4.21 in der Regel zu Hause durchgeführt.

 

2. In Ausnahmefällen, wenn Schülerinnen und Schüler den Test vergessen haben, kann er an der Schule durchgeführt werden.

 

Auf dieser Basis hat das Bildungsministerium (MBJS) am 9. April 2021 das Testkonzept für die Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft im Land Brandenburg herausgeben. Es ist hier nachzulesen:

https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/testkonzept-des-mbjs.html

 

Foto zur Meldung: Testkonzept für Schüler/innen
Foto: Testkonzept für Schüler/innen

Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag

(13. 04. 2021)

In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin nimmt am Donnerstag, den 15. April 2021 eine weitere Impfstelle des Landkreises Potsdam-Mittelmark ihre Arbeit auf.

 

„Wir freuen uns, dass wir am Gesundheitsstandort Lehnin einen weiteren Impfort einrichten konnten. Impfberechtigte Personen in der Region können damit lange Wege ins nächste Impfzentrum vermeiden“, erklärt Dr. Karsten Bittigau, Geschäftsführer im Unternehmensbereich Gesundheit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin.  Geimpft wird immer dienstags und donnerstags.

 

Das Diakonissenhaus weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich über den Landkreis unter www.potsdam-mittelmark.de erfolgt. Der Link wird demnächst freigeschaltet:

https://termin.samedi.de/b/gesundheitsamt-landkreis-potsdam-mittelmark/1/covid-19-schutzimpfung-comirnaty-lehnin/personen-mit-impfberechtigungsnachweis-erstimpfung-mit-mrna-impfstoff-von-biontech-pfizer-zweitdosis-in-6-wochen-garantiert--2

 

Ohne Termin erfolgt keine Impfung.  Personen, die zur Impfung kommen, können auf dem großen Parkplatz an der Zufahrt zum ehemaligen Kloster kostenfrei parken. Der Fußweg zur Impfstelle ist ausgeschildert. Auf dem Klostergelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag
Foto: Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag

Neue Spielanlage auf dem Lehniner Schulcampus eingeweiht

(13. 04. 2021)

Schüler/innen der Lerngruppe 2a weihten mit Bürgermeister Uwe Brückner, ITBL-Leiterin Petra Rocke, Anja Wieser vom Kitawesen, André Siegel (Bauhof) und Bernd Hänig von der ausführenden Rietzer Firma „Hammer SHM GmbH“ den neuen Abenteuerspielplatz auf dem Gelände des Lehniner Schulcampus ein.

 

Petra Rocke äußerte sich begeistert mit einem Zitat der Kinderbuchautorin Cornelia Funke: „Abenteuer kann man nicht planen wie Ballett. Die warten um die Ecke und zack! Plötzlich sind sie da.“ Es sei nie vorher klar, wie sich ein Spiel entwickele, sagte Rocke, die von Anja Wieser auch Spielzeug für die Einrichtung in Empfang nehmen durfte.

 

Bürgermeister Uwe Brückner bezeichnete den neuen Spielplatz als „kleines Wunder“. Im Dezember habe ihm ein Damsdorfer Unternehmer die Anlage, die aus mehreren märchenhaften Türmen und einer Rutsche besteht und in der Neubeschaffung ca. 50.000 Euro gekostet hätte, kostenlos angeboten. Die Rietzer Firma Hammer SHM GmbH habe dann in zweiwöchiger Handarbeit die Anlage abgebaut und vor der ITBL in Lehnin neu aufgebaut. Die Rasenfläche war vorher für einen größere Spielanlage freigehalten worden.

 

Ab- und Aufbau haben rund 15.000 Euro gekostet, für die im Haushalt kein Geld eingeplant war. Der Damsdorfer Ortsbeirat erklärte sein Verständnis, die erforderlichen Mittel zunächst aus dem dortigen Spielplatzbudget zu nehmen und Geld für den  neuen Damsdorfer Spielplatz 2022 bereitzustellen.

 

Bürgermeister Brückner wünschte den Kindern, die die Anlage sofort nach der Eröffnung ausprobierten, viel Spaß. „Ich danke auch allen Beteiligten, natürlich unserem Sponsor, der ausführenden Firma, der ITBL-Leitung und unserem Baubetriebshof, der die Arbeiten koordiniert hat, für den reibungslosen Ablauf“, so Brückner.

 

Foto zur Meldung: Neue Spielanlage auf dem Lehniner Schulcampus eingeweiht
Foto: Neue Spielanlage auf dem Lehniner Schulcampus eingeweiht

Rädel baut neue Kinder-Fußballmannschaft auf

(12. 04. 2021)

Seit 2016 findet in Rädel regelmäßig Fußballtraining für Kinder statt. Mit Dustin Göde und Mathias Pape haben sich beim FC Blau-Weiß Rädel zwei langjährige und erfahrene Vereinsmitglieder bereit erklärt, eine neue Mannschaft aufzubauen. Die Mitgliedschaft kostet 30€ im Jahr.

 

Training geplant ist immer mittwochs um 17 Uhr. Dafür sucht der Verein noch Kinder aus den Geburtsjahren 2011-2013. Beim Verein sind alle Möglichkeiten gegeben, um ein ordentliches Training durchzuführen.

 

Rückfragen an Abteilungsleiter Patrick Pape (0172/1504108).

Foto zur Meldung: Rädel baut neue Kinder-Fußballmannschaft auf
Foto: Rädel baut neue Kinder-Fußballmannschaft auf

79 Personen ließen sich in Lehnin testen

(09. 04. 2021)

Trotz Ferien und schlechtem Wetter kamen gestern zur Teststelle in der Turnhalle auf dem Lehniner Schulcampus wieder 79 Menschen, die das Angebot von Gemeinde, Landkreis und Arbeiter-Samariter-Bund nutzten, sich kostenlos schnelltesten zu lassen. Alle Testpersonen erhielten ein schriftliches Testergebnis ausgehändigt.

 

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen, die uns in den Teststellen unterstützen und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Wartezeiten konnten bisher trotz des Andranges sehr kurz gehalten werden. Wer ehrenamtlich im Empfang der Testenden mithelfen möchte und universell einsetzbar ist, meldet sich per E-Mail an . Selbstverständlich muss nicht jeder an jedem Testtag helfen, sondern kann dies tun, wann es persönlich passt. Wir sind für jede Hilfe dankbar.

 

Die nächste Testung möglich ist kommenden Montag, 12.04.21, in der Sporthalle der Grundschule "Am Fenn" in Damsdorf.  Bitte Ausweis nicht vergessen! Personen, die Symptome aufweisen, werden nicht getestet. Sie melden sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen!    

Foto zur Meldung: 79 Personen ließen sich in Lehnin testen
Foto: 79 Personen ließen sich in Lehnin testen

Seminar zur Neustarthilfe für Soloselbständige

(08. 04. 2021)

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 coronabedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

 

Müssen die anderen Fördergelder über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte) beantragt werden, so können Soloselbstständige die Neustarthilfe selbst beantragen.

 

Als Hilfestellung dafür wird die IHK Potsdam am Donnerstag, dem 15.4., den Antragsprozess live simulieren sowie auf Fragen zu diesem Förderinstrument eingehen.

 

Hier geht es zur Anmeldung:

https://www.ihk-potsdam.de/system/vst/2365988?id=362590&terminId=621150

 

[Anmeldung]

Landkreis lockert Corona-Maßnahmen

(08. 04. 2021)

Aufgrund der unter 100 gesunkenen Inzidenzwerte des Landkreises am 10. bis 12. Tage der am 26.3.2021 bekannt gemachten vierzehntätigen Einschränkungen gemäß § 26 der 7. EindV, sind diese am Samstag, 10.4.2021, nach 24:00 Uhr wieder aufgehoben. Das betrifft die §§ 4, 7, 8, 12, 23!

 

Ab dem 11.4.2021, 0:00 Uhr, gelten wieder § 4 Absatz 1 Halbsatz 1 (gemeinsamer Aufenthalt im öffentlichen Raum), § 7 Absatz 1 Halbsatz 1 (Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter), § 7 Absatz 5 Halbsatz 1 (Durchführung von privaten Feiern und Zusammenkünften), § 8 Absatz 1 (Betreibung von Verkaufsstellen des Einzelhandels auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzeptes), § 12 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 (Individualsport), § 23 Absatz 1 (Öffnung von Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts).

 

Die übrigen Regelungen der 7. Eindämmungsverordnung gelten unverändert weiter.

 

Rein vorsorglich wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Einschränkungen des § 26 Abs. 2 der 7. Eindämmungsverordnung automatisch in Kraft treten, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert von 100 wieder überschritten wird.

Hund biss Kinder – jetzt ist er im Tierheim

(08. 04. 2021)

Vertreter von Ordnungsamt, Polizei, Veterinäramt und der Tierrettung Potsdam haben heute einen fünf Jahre alten Hund aus einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Lehnin sichergestellt und in ein Tierheim verbracht. Das Tier hatte innerhalb eines Monats zwei Kinder gebissen.

 

Nach dem ersten Vorfall war vom Ordnungsamt Maulkorb- sowie Leinenzwang außerhalb des befriedeten Besitztums angeordnet worden. Bedauerlicherweise missachteten die Halter die Anordnung.

 

Für den Hund wird jetzt ein Rassegutachten erstellt. Sollte sich herausstellen, dass die Rasse im Land Brandenburg verboten ist (siehe § 8 Abs. 2 Hundehalterverordnung), darf das Tier nicht zu seiner Familie zurück, sondern wird nach einem Wesenstest ggf. an neue Halter außerhalb vom Land Brandenburg vermittelt.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob sein Tier beißt, sollte im öffentlichen Raum einen Maulkorb verwenden. Darüber hinaus hat jeder Hund in Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Verkehrsmittels einen Maulkorb zu tragen.

 

Allgemeiner Leinenzwang herrscht z.B. bei jeglichen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, auf Sport- sowie Campingplätzen, als auch in Mehrfamilienhäusern auf Zuwegungen und in Treppenhäusern (siehe § 3 Abs. 1 Hundehalterverordnung).

 

Brandenburg zieht Notbremse weiter an: Distanzunterricht in weiterführenden Schulen und Ausweitung der Teststrategie

(07. 04. 2021)

Die Landesregierung hat über das weitere Vorgehen in Schule und Kita nach den Osterferien beraten. Angesichts des Infektionsgeschehens starten die weiterführenden Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen - ab dem 12. April im Distanzunterricht. Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 der Primarstufe erfolgt auch nach den Ferien im Wechselmodell. Die Kitas bleiben geöffnet, und die Eltern werden weiterhin gebeten, soweit möglich ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

 

Die Teststrategie wird angepasst: Mit dem Schulstart nach den Osterferien stehen für alle Schülerinnen und Schüler ausreichend Tests zur Verfügung, so dass zwei Mal wöchentlich getestet werden kann. Ab Montag, 19. April, soll das Testen dann zwei Mal wöchentlich verpflichtend sein, d.h., die Durchführung der Tests ist die Voraussetzung, um die Schulen betreten und am Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht teilnehmen zu können.

 

Die wichtigsten Punkte im Einzelnen:

Der Unterricht an den weiterführenden Schulen erfolgt ab dem 12. April im Distanzunterricht. Davon ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs sowie die Schülerinnen und Schüler der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Diese verbleiben im Wechselmodell.

 

Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 in den Grundschulen erfolgt wie vor den Ferien im Wechselmodell.

 

Die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bleibt zunächst aufgehoben.

 

Die Durchführung von Prüfungen an den Schulen, schulische Testverfahren und Prüfungen nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen von Schulen bleiben zugelassen.

 

Nachdem das Personal an Kitas und Schulen bereits seit Monaten die Möglichkeit hat, sich anlasslos testen zu lassen, sollen nun auch Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich getestet in die Schule kommen. Ausreichend Tests sind in den Ferien an die Schulen ausgeliefert worden. Die Tests werden in der Regel – wie vor den Ferien vereinbart – in den Familien durchgeführt.

 

Ab Montag, 19. April, gilt die Testpflicht. Das heißt: Ab dem 19. April ist die Durchführung der Tests Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht/Wechselunterricht.

 

An volljährige Jugendliche können die Tests zur Durchführung direkt ausgehändigt werden. Eltern und Erziehungsberechtigte können für minderjährige Schülerinnen und Schüler die Selbsttests abholen oder der Schule erlauben, diese den Kindern mitzugeben.

 

Schülerinnen und Schüler, die nicht zweimal wöchentlich einen negativen Test vorlegen, werden automatisch im Distanzunterricht beschult. Der Nachweis bei Selbsttests kann über ein von den Eltern bzw. den volljährigen Schülern ausgefülltes Formular erbracht werden. Dieses wird den Schulen/Familien zeitnah zur Verfügung gestellt.

 

Die Kitas bleiben geöffnet. Er wird erneut an die Eltern appelliert, zur Reduzierung der Kontakte ihre Kinder nach Möglichkeit selbst zu betreuen. Die Teststrategie an Kitas wird durch den Einsatz von Selbsttests für Kinder ergänzt. Diese sind nicht verpflichtend. Für die Teststrategie der Kitas werden zur Unterstützung der Träger durch das Land Selbsttests bestellt und zur Verfügung gestellt.

 

Freikarten-Aktion für das Lehniner Strandbad

(06. 04. 2021)

Nach dem großen Erfolg der Freikarten-Aktion im Lehniner Strandbad wird es auch 2021 wieder freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren der Gemeinde Kloster Lehnin geben. Der Ferienpass wird diesmal länger gültig sein - ab dem 24.06.2021 bis Saisonende.

 

Die Verteilung startet demnächst über die Schulen der Gemeinde Kloster Lehnin sowie über die Touristinformation, sobald diese wieder für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Ab Saisonstart sind die Freikarten auch direkt im Lehniner Strandbad bei Vorlage eines Schülerausweises oder Personalausweises erhältlich.

 

Die Aktion ist ein Projekt der Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Kloster Lehnin in Zusammenarbeit mit dem Strandbad Lehnin.

 

Foto zur Meldung: Freikarten-Aktion für das Lehniner Strandbad
Foto: Freikarten-Aktion für das Lehniner Strandbad

Schultafeln sind verkauft

(06. 04. 2021)

Die Schultafeln sind alle verkauft, vielen Dank für das Interesse! Bitte nicht mehr anrufen.

Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin

(04. 04. 2021)

Die Protestaktion am Lehniner Rathauses war überraschend und führte in der Öffentlichkeit wohl zu erhoffter Resonanz sowie in den sozialen Medien zu einer Diskussion. Da die Initiatoren anonym blieben, kann ich nicht persönlich zu Ihnen Kontakt aufnehmen.

 

Zu einer Demokratie gehört die Meinungsfreiheit. Jeder kann öffentlich seine Ansichten äußern und sollte aber auch die Meinung Andersdenkender respektieren.

 

Die Bitten und Wünsche der Protestierenden werde ich an die Landesregierung weiterleiten, damit diese sie bei den weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus berücksichtigen kann. Ebenfalls werde ich unseren Landtagsabgeordneten, Udo Wernitz, informieren, damit dieser sich für Ihre Belange einsetzen kann. Ich werde versuchen, ihm die vor dem Rathaus abgelegten Dinge zu übergeben, damit sie bei der Regierung ankommen.

 

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass in dieser bereits sehr lange anhaltenden Pandemie die Belastungen für die Eltern, insbesondere mit Schulkindern, enorm sind. Ebenso verstehe ich, dass sich die Eltern um das Wohl ihrer Kinder sorgen und Benachteiligungen befürchten. 

 

Unsere Gemeinde bemüht sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in dem von der Landesregierung vorgegebenen Rahmen das Erforderliche zu veranlassen. Dies ist für unsere Beschäftigten, die teilweise auch Eltern von Schulkindern und insofern ebenfalls betroffen sind, nicht einfach.

 

Die öffentlichen Diskussionen und das unterschiedliche Vorgehen der politisch Verantwortlichen auf der Bundes- und Landesebene tragen meiner Meinung nach nicht unerheblich zu einer Verunsicherung bei. Unstrittig ist, dass diese Pandemie sehr gefährlich für bestimmte Personengruppen ist, sodass wirksame Maßnahmen zum Schutz erforderlich sind.

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister 

Foto zur Meldung: Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin
Foto: Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin

72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus

(01. 04. 2021)

72 Menschen nutzten heute die Gelegenheit, sich erstmalig in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin kostenlos auf Ansteckung durch den Coronavirus testen zu lassen.

 

Der anfängliche Ansturm zu Beginn flaute schnell ab, so dass es zwischen Registrierung und Testung kaum noch Wartezeiten gab. Erstmals wurde an jeweils zwei Stellen Aufnahme und Testung realisiert. Alle Besucher haben sich vorbildlich an die Regeln gehalten, dafür unseren Dank!

 

Die nächste Testmöglichkeit ist kommenden Donnerstag (8. April) von 15 bis 18 Uhr wieder auf dem Schulcampus Lehnin. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Die Teststelle am Montag in Damsdorf fällt wegen Feiertag aus.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Das Testteam wünscht allen schöne Ostern!

Foto zur Meldung: 72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus
Foto: 72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus

Ostergrußwort

(01. 04. 2021)

Liebe Kloster Lehniner/innen,

 

in diesem Jahr erleben wird das „Osterfest“ zum zweiten Mal auf eine andere Weise, als wir es traditionell kennen. Treffen mit der Familie oder mit Freunden sowie Ausflüge und Osterfeuer können in diesem Jahr oft nicht wie gewohnt stattfinden. Die Landesregierung verschärfte wegen der steigenden Infektionszahlen die Corona-Maßnahmen, um Menschenansammlungen und die damit einhergehenden Ansteckungsgefahren zu vermeiden.

 

Überall werden vielfältige Anstrengungen unternommen, um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen. So soll z. B. ab Mitte April in Lehnin (ehemaliges Klostergelände) ein Impfzentrum eingerichtet sein. Seit dieser Woche können Sie sich montags in Damsdorf und donnerstags in Lehnin kostenlos testen lassen. Diese flankierenden Maßnahmen werden helfen, die Ansteckungsrisiken mit dem Coronavirus zu minimieren.

 

Wir alle müssen mit dieser Ausnahmesituation umgehen und das Beste daraus machen. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig bestärken und weiterhin positiv denken, auch wenn nicht wenige von uns kritisch (mit Sorgen) in die Zukunft sehen.

 

Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihr Verständnis für die belastenden Einschränkungen sowie für Ihre Einsicht und das vorbildliche Verhalten bedanken. Jeder trägt somit dazu bei, dass wir die Krise bald bewältigt haben werden.

 

Einen ganz besonderen Dank möchte ich an diejenigen richten, die in den verschiedensten Berufen dafür sorgen, dass das öffentliche Leben aufrecht erhalten bleibt.

 

Trotz der schwierigen Umstände wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein schönes Osterfest!

 

Bleiben Sie gesund!

 

 

Ihr

 

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

Foto zur Meldung: Ostergrußwort
Foto: Ostergrußwort

Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist

(31. 03. 2021)

Nachdem am Montag bereits mit dem Testen in Damsdorf begonnen wurde, ist am morgigen Donnerstag, den 01. April 2021 (kein Aprilscherz), auch der Start für das Lehniner Zentrum vorbereitet.

 

Auf dem Schulcampusgelände in der alten kleinen Turnhalle hat die Gemeinde Kloster Lehnin in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund eine Testmöglichkeit für die Bevölkerung geschaffen. Dieser Test ist für die Bevölkerung kostenfrei. Für den Test notwendig ist die Vorlage Ihres Ausweises. Weiterhin wird zur Anmeldung eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse abgefragt, wobei man auch ohne E-Mail-Adresse getestet wird.

 

Um einen reibungslosen und schnellen Ablauf aller Prozesse von der Zuwegung, über Registrierung, Test bis zur Auswertung sicherzustellen, bitte folgendes beachten:

• Die Zuwegung erfolgt ausschließlich über das Tor von der Goethestraße am Eingang des Medienzentrums Potsdam-Mittelmark (Kreisbildstelle) – NICHT über das Tor / Eingang am Busbahnhof! – Aufsteller weisen Ihnen den richtigen Weg. Idealer Weise nutzen Sie den Parkplatz auf dem Markgrafenplatz (Busbahnhof) und laufen ein Stück.

• Sie folgen auf dem Schulgelände den Wegweisern auf dem kürzesten Weg zum Testzentrum (Kleine Sporthalle). Das Spazierengehen auf dem Campusgelände ist verboten.

• Auf dem gesamten Schulcampusgelände und ebenso im Testzentrum herrscht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 Metern.

• Am Testzentrum werden Sie in Empfang genommen, es werden Ihnen Warteplätze zugewiesen.

• Bei der Registrierung werden Ihre Personalien festgestellt und registriert. Der Ausweis sollte hier bereitgehalten werden. Sie erhalten einen Aufklärungsbogen, den Sie unterschreiben.

• Sie sollten wenigstens 30 min. Zeit für ihren Aufenthalt im Testzentrum einplanen.

• Nach dem Test und der Auswertung verlassen Sie bitte umgehend auf dem markierten Weg das Campusgelände.

• WICHTIG: Das Testzentrum arbeitet zwar von 15 bis 18 Uhr. Da die Registrierung, der Test und die Ergebnisanalyse schon zusammen knapp 20 Minuten dauern, werden Testgäste nur bis 17:40 Uhr angenommen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Zukünftig wird an diesem Standort in Lehnin bis auf weiteres immer donnerstags von 15  bis 18 Uhr getestet. In Damsdorf an der Schulsporthalle immer montags von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr (Einlass bis 12:00 Uhr). An Feiertage wird nicht getestet.

 

Wir freuen uns auf Sie in Lehnin und in Damsdorf.

Das Testteam Kloster Lehnin

 

[Tipps zum Testen]

Foto zur Meldung: Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist
Foto: Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist

Neues Seniorenzentrum Lietzmann eröffnet am Gründonnerstag

(31. 03. 2021)

Der Pflegedienst Lietzmann hat in der Beethovenstraße 7 für 3,5 Mio. Euro ein neues zweigeschossiges Gebäude gebaut. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2019. Auf dem Gelände befand sich früher ein Gebäude für die Krippen- und später Hortbetreuung. Coronabedingt ist die offizielle Eröffnung im Sommer geplant. 

 

Heute wird das Gebäude bezogen, morgen soll es bereits eröffnen. Auf zwei Etagen wird hier ab Gründonnerstag für bis zu 33 Menschen altersgerechtes Wohnen angeboten. Anders als am bisherigen Standort in der Kurfürstenstraße, den der Pflegedienst bisher angemietet hatte, bekommt jetzt jeder Bewohner ein eigenes Zimmer mit modernem Bad. Das Essen wird frisch in der hauseigenen Küche zubereitet. Die Bewohner können hierzu auf Hochbeeten Gemüse und Blumen ansäen oder im kleinen hauseigenen Zoo Tiere bestaunen, die von der Tierrettung Potsdam zur Verfügung gestellt werden. Zum Angebot im Haus zählen eine 24-Stunden-Versorgung, der onkologische Pflegedienst und eine Fachkraft für Schmerztherapie.

 

"Wir freuen uns, dass wir dieses ambitionierte Bauvorhaben jetzt zu Ende führen konnten und unseren Bewohnern ein tolles neues Zuhause anbieten können. Wir wollen auch Projekte anbieten, bei denen Kitakinder mit den Senioren zusammen singen, spielen und basteln“, sagt Eileen Lietzmann, die zusammen mit ihrer Mutter Kathrin den Familienbetrieb mit 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet.

 

Der Pflegedienst wurde 1991 von Helga Lietzmann gegründet und nunmehr in dritter Generation geleitet.

 

Bürgermeister Uwe Brückner freut sich über das unternehmerische Engagement der Familie Lietzmann und die Einweihung nicht nur, weil sie Arbeitsplätze in der Pflege und in seniorennahen Dienstleistungen sichert: "Unsere Gesellschaft wird immer älter und traditionelle familiäre Strukturen verändern sich. Natürlich wollen Menschen solange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Aber wenn dies nicht mehr geht, können sie trotzdem im vertrauten Umfeld bleiben und in das Seniorenheim in die Beethovenstraße ziehen. Der Dienstleistungsfaktor ist für unsere Gemeinde sehr wichtig. Wir gratulieren Familie Leitzmann herzlich zu diesem Projekt und wünschen allseits zufriedene Bewohnerinnen und Bewohner."

 

Foto zur Meldung: Neues Seniorenzentrum Lietzmann eröffnet am Gründonnerstag
Foto: Neues Seniorenzentrum Lietzmann eröffnet am Gründonnerstag

Landesregierung passt Corona-Verordnung an: Steigende Werte erfordern zusätzliche Maßnahmen

(31. 03. 2021)

Die Corona-Infektionszahlen steigen auch in Brandenburg deutlich. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 145,54, in Potsdam-Mittelmark bei 113,60.  Deshalb hat die Landesregierung gestern eine zweite Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung erlassen und die Regeln verschärft. Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 18. April.

 

Die wichtigsten Punkte der Eindämmungsverordnung sind:

 

Für Kreise und kreisfreie Städte gilt weiterhin eine Notbremse ab Überschreiten des 100er-Inzidenzwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

 

Diese wird durch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ergänzt. Die Ausgangsbeschränkung gilt im Zeitraum von Donnerstag (1. April) bis Montag (5. April). Sie beginnt jeweils um 22 Uhr und endet um 5 Uhr des Folgetages. Ausnahmen gibt es nur für triftige Gründe.

 

Vom 1. April bis Ostermontag 24.00 Uhr gilt: Unabhängig von den 7-Tage-Inzidenzen sind private Zusammenkünfte mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch mit höchstens fünf Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

 

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben sicherzustellen, dass alle Beschäftigte mindestens an einem Tag pro Woche einen Corona-Test (Schnell- oder Selbsttest) absolvieren können.

 

Wenn Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden müssen, ist das nun auch in elektronischer Form per Smartphone-App möglich (z. B. Luca-App.)

 

In Pflegeeinrichtungen gilt künftig keine Personengrenze für Besuche sofern mindestens 75 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner seit mindestens zwei Wochen den vollen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, die Beschäftigten die Möglichkeit zur Impfung hatten und in der Einrichtung aktuell kein Corona-Ausbruch vorliegt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir müssen verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Deshalb ist nicht von Lockerung zu reden. Nein, wir müssen die Regeln zur Eindämmung sogar verschärfen. Experten sagen uns, dass das Infektionsgeschehen vor allem im privaten Bereich und im Arbeitsumfeld seinen Ursprung hat. Dementsprechend haben wir die Eindämmungsverordnung aktualisiert. Dazu gehören Ausgangsbeschränkungen über die Ostertage. Aufgrund der dynamischen Entwicklung haben wir uns dazu entschlossen, den Start der Modellprojekte vorerst zu verschieben."

 

 

 

Corona-Schnelltests in der Frauenarztpraxis im Kloster

(26. 03. 2021)

Stellvertretend für die niedergelassenen Ärzte im Gesundheitszentrum im Kloster bietet die Frauenarztpraxis im Kloster allen Bürgern von Kloster Lehnin und Umgebung einen kostenlosen Corona-Schnelltest an. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Patientinnen der Praxis, sondern auch an Männer und Kinder.

 

Die Testung kann Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und Mo-Di 18 Uhr/Do 20 Uhr/Fr 14 Uhr durchgeführt werden. Größere Gruppen (bspw. Firmen, Schulen, etc.) können vom Praxispersonal auch an dem jeweiligen Ort getestet werden. Bitte melden Sie sich vor Ihrem Besuch unbedingt auf folgender Seite an: http://termin.frauenarztpraxis-im-kloster.de

 

Kontakt:

Frauenarztpraxis im Kloster

Klosterkirchplatz 11

14797 Kloster Lehnin

Tel. 03382 - 346

E-Mail:

Homepage: www.frauenarztpraxis-im-kloster.de

Grundbildungszentrum in Teltow eingerichtet

(26. 03. 2021)

Die Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark hat mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond der EU, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und des Landkreises ein Grundbildungszentrum eingerichtet.

 

Das Angebot richtet sich an geschätzt 17.000 erwachsene Menschen in Potsdam-Mittelmark, die Probleme in der Grundbildung haben. Diese Menschen werden dabei unterstützt, ihre Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen, aber auch im Umgang mit dem Computer und in der englischen Sprache zu verbessern.

 

Im Förderzeitraum 2021/2022 wird ein Alpha-Netzwerk entwickelt, das alle einbezieht, die mit denjenigen zu tun haben, die Hilfe bei der Grund-Bildung benötigen. Dazu gehören Sozialberatungsstellen, Arbeitgeber und Behörden. Ein Teil-Schwerpunkt liegt in der Kooperation mit den Familienzentren.

 

Die beiden Leiterinnen, Dajena Schlöffel und Marion Welsch, sehen in Potsdam-Mittelmark einen großen Bedarf für das neue Grundbildungszentrum. „Gutbezahlte Arbeitsplätze verlangen gute Kenntnisse in dieser Basis-Bildung und manche, die in ihrer Jugend einen weniger guten Start in der Schule hatten, tragen dieses Defizit ihr ganzes Leben mit sich herum. Viele sind dennoch berufstätig, wünschen sich aber eine bessere Arbeit und ein höheres Einkommen. Es ist ihnen oft peinlich, dass sie nicht so gut lesen und schreiben können und versuchen es zu verbergen“, erklärt Marion Welsch.

 

In den Arztpraxen, bei den Behörden, im Restaurant, im Internet - überall müssen sie lesen oder Formulare ausfüllen. Auf den wenig übersichtlichen Seiten im Internet das Richtige zu finden, Werbung von Informationen zu unterscheiden und „Fake News“ von Fakten ist schwer und verlangt viel Übung. Arbeitsplätze ohne Kenntnisse am Computer sind kaum noch zu finden. Je sicherer jemand in den Grund-Fertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen ist, umso größer und besser ist die Teilhabe an der Gesellschaft. Jetzt haben alle die, die es brauchen, auch in Potsdam-Mittelmark eine neue Chance, sich vertrauensvoll beraten zu lassen und genau da mit Unterstützung weiter zu lernen, wo sie es möchten.

Das neue Grundbildungszentrum ist im Gesundheitszentrum Teltow in der Potsdamer Straße 7 zu finden. Die beiden Leiterinnen beraten, bieten individuelle Lernbegleitung an und vermitteln, wenn gewünscht, in die passenden Kurse an Standorten der Kreisvolkshochschule im Landkreis.

 

Aufgrund der Pandemie sind bis auf Weiteres nur telefonische Beratungen und Verabredungen möglich unter 03328/3533482 und 0163/0800759: montags von 15:00 - 18:00 und mittwochs von 09:00 - 12:00. Kontakt per Email unter .

Inzidenz im Landkreis an 3 Tagen dauerhaft über 100

(26. 03. 2021)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am 25.03.2021 die 7-Tage Inzidenz mit 110,8 festgestellt worden, somit an drei aufeinander folgenden Tagen. Aufgrund der 7.

Eindämmungsverordnung (EindV) des Landes Brandenburg gilt im Landkreis folgende Regelung ab Samstag, dem 27. März 2021 für mindestens 14 Tage:

 

Es sind direkt die folgenden Schutzmaßnahmen für die Dauer von mindestens 14 Tagen angeordnet:

1. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und

mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

2. Die Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur mit den

Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

3. Die Durchführung von privaten Feiern und Zusammenkünften ist nur mit den Angehörigen

des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

4. Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen, soweit sie nicht als Ausnahme*

gelten,

5. Der Individualsport ist auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel nur allein, zu zweit oder mit

den Angehörigen des eigenen Haushalts zulässig,

6. Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und

öffentliche Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Ausgenommen sind von der Schließung des Einzelhandels:

- Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte,

- Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte,

- Buchhandel sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Tabakwarenhandel,

Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte,

- Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte,

- landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln,

- Verkaufsstände auf Wochenmärkten beschränkt auf die für den stationären Einzelhandel nach dieser Verordnung zugelassenen Sortimente,

- Banken und Sparkassen sowie Poststellen,

- Optiker und Hörgeräteakustiker,

- Reinigungen und Waschsalons,

- Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, Tankstellen,

- Abhol- und Lieferdienste.

 

Unterschreitet der Landkreis den 7-Tage-Inzidenzwert 100 zwischen dem 10. und 12. Tag nach der Bekanntgabe, kann die Beschränkung aufgehoben werden.

 

Glasfaser für den Landkreis Potsdam-Mittelmark

(25. 03. 2021)

Jetzt wird gebaut: Rund 12.000 Haushalte, Unternehmen und Schulen, in allen 38 Kommunen im Landkreis Potsdam-Mittelmark können einen Glasfaser-Anschluss im Rahmen des Förderprojektes zum Breitbandausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark erhalten. Als ausführendes Unternehmen wird die Telekom bis Ende 2022 rund 4.000 Kilometer Glasfaser verlegen und rund 500 neue Glasfaser-Verteiler errichten. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit haben die Haushalte, Schulen und Unternehmen einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von Zuhause.

 

Den Startschuss für das Projekt gaben in der Gemeinde Michendorf der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig, und Kerstin Müller, bei der Telekom verantwortlich für die Umsetzung des Glasfaserprojekts im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

„Ich freue mich, dass die Arbeiten im Landkreis Potsdam-Mittelmark heute in Michendorf gestartet sind“, sagt Landrat Blasig. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn nach langer, intensiver Vorbereitung die Bagger endlich rollen. Das Internet gehört heutzutage zum Leben – privat und geschäftlich. Schnelle Internetverbindungen sind ein wichtiger Standortvorteil. Schnelles Internet ist entscheidend für Lebensqualität, Wirtschaft und Wachstum. Es ist auch Voraussetzung für neue Technologien und Dienstleistungen, wie eine leistungsfähige Telemedizin oder Online-Angebote der Verwaltung. Der Glasfaserausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist gut für die Entwicklung der gesamten Region.“

 

Mit dem Spatenstich beginnt der Ausbau mit dem Aufbau der Netzverteiler am Straßenrand und dem Verlegen der neuen Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis in die Häuser und Wohnungen. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen und Anschlüsse in das Gesamtnetz. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2021 werden die ersten Haushalte, Unternehmen und Schulen ihre neuen Anschlüsse nutzen können. Allerdings ist der Umfang der Tiefbauarbeiten so groß, dass diese im gesamten Ausbaugebiet noch bis Ende 2022 andauern werden. Dabei werden auch neue Verlegetechnologien eingesetzt (u.a. Trenching, Pflügen, Verlegen in Mindertiefe und auch das Verlegen oberirdischer Leitungen). Diese sind zeitsparend, ressourcenschonend und kosteneffizient. Sie führen zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner“, sagt Kerstin Müller, bei der Telekom verantwortlich für die Umsetzung des Glasfaserausbaus im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Landrat Blasig macht deutlich, worauf es in den kommenden Monaten ankommt: „Den Bürgerinnen und Bürgern in den Ausbaugebieten kann damit in punkto Telekommunikation das beste Angebot gemacht werden. Ich hoffe, dass möglichst alle Gebäude- und Wohnungseigentümer in den Ausbaugebieten von diesem Angebot Gebrauch machen und an diesem Projekt teilnehmen, indem sie den kostenlosen Anschluss an das Glasfasernetz herstellen lassen. Mit dieser zukunftsfähigen Infrastruktur hat unser Landkreis die Chance, als attraktivster Wohn- und Arbeitsstandort weiter zu punkten.“ Und Kerstin Müller ergänzt: „Glasfaser gibt es nur gemeinsam: Kein Unternehmen wird den Glasfaser-Ausbau in Deutschland allein stemmen können. Darum begrüßen wir als Unternehmen, dass öffentliche Mittel eingesetzt werden, um den Aufbau einer möglichst flächendeckenden Gigabit-Infrastruktur zu ermöglichen.“

 

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s beim Herunterladen und 200 MBit/s beim Heraufladen angeboten.

 

Interessierte Kunden in den Ausbaugebieten können sich auf www.telekom.de/brandenburg für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald diese gebucht werden können.

Foto zur Meldung: Glasfaser für den Landkreis Potsdam-Mittelmark
Foto: Glasfaser für den Landkreis Potsdam-Mittelmark

Gigantische Burganlage auf dem Gelände der ITBL

(25. 03. 2021)

„Komm mit! So etwas hast Du noch nie gesehen!“, sagt Paul und zupft Erik an der Jacke, um ihn völlig aufgeregt hinter das Gebäude der ITBL zu ziehen. Beide bleiben stehen und staunen nicht schlecht, was hier in den letzten Tagen entstanden ist.

 

Eine gigantische Burganlage lädt zum Spielen ein und versetzt die beiden in Märchenstimmung. Ihre gedankliche Zeitreise beginnt und entführt sie in eine fantastische Welt. Sofort schlüpfen sie in Rollen, erleben die Stärke der Riesen, die Macht des Königs, den Zauber der Hexen und Zwerge. Sie fliegen auf dem Drachen über die Burganlage und werden Helden nach dem Bestehen der unzähligen Prüfungen, wie dem Retten der Prinzessin aus dem hohen Turm der Burganlage. Paul und Erik wollen nur eins nicht, ihre Burg verlassen und die Traumreise beenden. Aber keine Angst: „Diese Burg wird ewig leben.“

 

Die ITBL auf dem Schulcampus Lehnin bedankt sich bei dem Sponsor für ein außergewöhnliches Spielgerät und wünscht allen Kindern bis zur offiziellen Eröffnung ganz viel Vorfreude für das Spiel im Märchenreich.

Foto zur Meldung: Gigantische Burganlage auf dem Gelände der ITBL
Foto: Gigantische Burganlage auf dem Gelände der ITBL

Kettensäge sorgt für "Gasalarm" bei der Post

(24. 03. 2021)

Zu einem ungewöhnlichen Gasgeruch wurden die Feuerwehren aus Lehnin, Emstal und Rädel sowie der Rettungsdienst am heutigen Mittwoch gegen 16:40 Uhr in die Postfiliale nach Lehnin gerufen.

 

Vor Ort wurde durch die eingesetzten Kräfte ein starker Geruch wahrgenommen, der aus einem Paket kam. Der Einsatzleiter entschied, das Paket im Beisein der Post-Mitarbeiter zu öffnen.

 

Zum Vorschein kam eine schlecht verpackte Kettensäge. Der Einsatz der Feuerwehren war nach ca. 30 Minuten beendet.

 

Foto: Christian Mendel

Foto zur Meldung: Kettensäge sorgt für "Gasalarm" bei der Post
Foto: Kettensäge sorgt für "Gasalarm" bei der Post

Ölspur in Emstal

(23. 03. 2021)

Am Dienstag Abend, kurz nach 19 Uhr, wurde die Ortswehr Emstal in den Bereich der Bushaltestelle "Brücker Straße " gerufen.

 

Die Gefahrenquelle - eine Diesel-Spur - wurde Bindemittel abgestumpft. Im Anschluss wurde das verunreinigte Bindemittel aufgenommen und fachgerecht entsorgt. Der Einsatz war nach ca. 1 Stunde für die beiden Fahrzeuge und die beteiligten Kameraden beendet.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

 

@Foto: Christian Mendel

Foto zur Meldung: Ölspur in Emstal
Foto: Ölspur in Emstal

​​​​​​​WAV teilt mit: ​​​​​​​Sanierung des Wasserwerkes Golzow und Neubau des Reinwasserbehälters

(23. 03. 2021)

In dieser Woche wird für das Golzower Wasserwerk die Anlage für den "Wasserwerksübergangsbetrieb" geliefert und aufgebaut.

 

Da die Anlage über eine eigene Filterstrecke verfügt, muss die Anlage "eingefahren" werden, bis die gewünschte Aufbereitung des Rohwassers realisiert werden kann. Für diesen Vorgang wird Brunnen 1 benötigt, während Brunnen 2 für die kontinuierliche Netzversorgung verbleibt.

 

Des Weiteren werden in (KW 13) die ersten Tiefbauarbeiten (Suchschachtungen, Rohrverlegearbeiten) beginnen.

 

Für die Bauphase bis Ostern sind, bedingt durch die Arbeiten, keine spürbaren Unterbrechungen der Wasserversorgung für die vom Wasserwerk Golzow versorgten Kunden zu erwarten.

 

Erst ab KW 14 muss mit einer temporären Unterbrechung der Trinkwasserversorgung gerechnet werden, dies ist für die Umbindungen der neuen Rohwasserleitung erforderlich. Der WAV wird versuchen, die Unterbrechung so weit wie möglich im Vorfeld anzuzeigen, sodass sich alle Kunden darauf einstellen können.

 

 

Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt

(23. 03. 2021)

Die traditionellen großen Osterfeuer, die teilweise überregional bekannt sind (Trechwitz) sind auch in diesem Jahr wegen der Ansteckungsgefahr verboten. Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes erlaubt im § 7 Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur bis zu einer Personenzahl von höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten. Kinder bis vollendeten 14. Lebensjahr bleiben dabei unberücksichtigt.

 

Das heißt aber auch, dass private Feuer, mit maximal fünf Erwachsenen aus zwei Haushalten, erlaubt sind. Für Feuer, die größer als 1 Kubikmeter sind, müssen Anträge bei der örtlichen Ordnungsbehörde (Formular auf der Homepage der Gemeinde) gestellt werden. 

Foto zur Meldung: Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt
Foto: Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt

Gemeinde muss Badestege sperren

(23. 03. 2021)

Für einen Schock hat die jüngste Mitteilung des Kommunalen Schadenausgleichs (KSA) gesorgt, wonach die Gemeinde die öffentlichen Badestege in Netzen, Rädel und Grebs sperren soll. Grund ist die zu geringe Wassertiefe. In Emstal könnte der Steg offen bleiben, wenn sich eine Badeaufsicht findet. Dies wäre bei normaler Wassertiefe auch in Netzen, Rädel und Grebs erforderlich. 

 

Interessenten für die Badeaufsicht können sich gerne im Rathaus melden.

 

Die Verwaltung reagiert sofort und hat die betroffenen Ortsvorsteher heute Abend zu einer Gesprächsrunde ins Rathaus eingeladen, um das weitere Vorgehen zu beraten.

 

„Die Auffassung des Versicherers müssen wir so akzeptieren, wenngleich wir feststellen, dass die Vorschriften in Deutschland immer weiter von der Lebenswirklichkeit abrücken und von vielen Menschen nicht mehr verstanden werden können. Was mehr als 100 Jahre möglich war und zur beliebten Erholung im Sommer diente, soll nun nicht mehr möglich sein. Es ist schon immer unmöglich gewesen, die Baderisiken völlig auszuschließen. Das wird auch nicht anders sein, wenn unsere Bürger/innen woanders baden gehen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Foto zur Meldung: Gemeinde muss Badestege sperren
Foto: Gemeinde muss Badestege sperren

Die Arbeiten auf neuem ITBL-Spielplatz kommen voran

(22. 03. 2021)

Die Arbeiten auf dem neuen Spielbereich auf dem Gelände der ITBL auf dem Schulcampus Lehnin gehen zügig voran. Die Spielgeräte wurden von einem Damsdorfer gesponsert.

 

Die Kinder warten schon darauf, den neuen Spielbereich benutzen zu können.

Foto zur Meldung: Die Arbeiten auf neuem ITBL-Spielplatz kommen voran
Foto: Die Arbeiten auf neuem ITBL-Spielplatz kommen voran

Pflicht zum Präsenzunterricht bis zu den Osterferien ausgesetzt mit Ausnahme der Abschlussklassen

(21. 03. 2021)

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat am Wochenende die Pflicht zum Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt. Damit können bis zu den Osterferien die Eltern und Erziehungsberechtigten entscheiden, ob die Kinder vor Ort am Unterricht teilnehmen. Das von den Schulen jeweils gewählte Modell des Wechselunterrichts bleibt bis zu den Osterferien weiter bestehen.

 

Wenn Eltern sich entscheiden, die Kinder nicht zur Schule zu schicken, werden sie gebeten, die Schulen entsprechend zu informieren. Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler aus diesem Grund werden nicht als unentschuldigte Fehlzeiten gewertet.

Impfen im Landkreis wird noch im März möglich

(19. 03. 2021)

In der kommenden Woche wird es auch neben den bekannten Impfwegen eine neue Möglichkeit geben. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark werden an drei Klinikstandorten jeweils eine Impfstation eingerichtet.

 

Beginnend mit dem Ernst von Bergmann Klinikum (EvB) Bad Belzig in der Kreisstadt, sollen die Standorte Kloster Lehnin und Treuenbrietzen schnell folgen. Der Landkreis stellt den Kliniken dafür ein Kontingent an Impfstoffen zur Verfügung. Rund 900 Dosen AstraZenica und 3000 x BioNTech können verimpft werden. Wichtig: Die Priorität haben Personen, die in der Impfverordnung des Bundes genannt werden, also u.a. über 80-Jährige Menschen und die Bewohnenden in stationären, medizinischen Einrichtungen sowie die dort Pflegenden.

 

Der Start soll in der kommenden Woche sein. „Es sollen in der Woche rund 1500 Dosen an unserem Standort geimpft werden können“, so Kathrin Eberhardt, Geschäftsführerin des EvB Bad Belzig. Es wird dazu eine Terminanmeldung online geben.

 

Beigeordneter Christian Stein hat die Gespräche mit den Trägern geführt: „Es ist eine großartige Nachricht, dass es im Landkreis nun eigene Impfstellen gibt, damit die Impfung zum Bürger kommt und lange Wege für Ältere vermieden werden."

 

Die Anmeldung wird über diesen Link auf der Internetseite des Landkreises möglich sein:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-aktuell/impfung/

 

Landesregierung verschärft Corona-Maßnahmen

(19. 03. 2021)

Einer Mitteilung der Landesregierung zu entnehmen ist:

 

Für Brandenburgs Kreise und kreisfreie Städte gilt ab Montag eine verschärfte Festlegung zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Sobald dort der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden. Damit wird in betroffenen Kommunen der dritte Öffnungsschritt gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März zurückgenommen.

 

Die Kabinettsbefassung hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke einberufen, da sich die landesweite Inzidenz beharrlich der 100-er Grenze nähert (Donnerstag: 90,6). Dieses Vorgehen hatte die Landesregierung vergangene Woche vereinbart, um kurzfristig Entscheidungen treffen zu können.

 

In der Abwägung wird die Landkreis-/Stadt-bezogene Rücknahme von Öffnungen als sachgerechter angesehen. Damit können die im Flächenland Brandenburg sehr unterschiedlichen Infektionslagen angemessen berücksichtigt werden.

 

Die aktualisierte Eindämmungsverordnung, die heute vom Kabinett beschlossen wird, gilt ab Montag, 22. März, bis 11. April.

 

Konkret bedeutet das in betroffenen Kreisen / kreisfreien Städten:

 

- Die 2-Haushalte-Regelung wird wieder umgestellt auf: 1 Haushalt + eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen)

- Der Einzelhandel wird geschlossen (außer Abholmöglichkeiten); nicht geschlossen wird der Einzelhandel des täglichen Bedarfs

- Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel wird auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

- Kindersport in Gruppen wird vollständig untersagt.

- Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken werden für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

In Abhängigkeit der regionalen Entwicklung mit weiter steigenden Werten sind die Landkreise / kreisfreien Städte aufgefordert, weitere Maßnahmen zu ergreifen.

 

Da der MPK-Beschluss im dritten Öffnungsschritt nur diese Punkte aufzählt, bleiben andere Öffnungen bestehen, dazu gehören u. a.:

 

- körpernahe Dienstleistungen unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln

- Baumärkte

- Buchhandel, sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel

- Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte

- Auch der Wechselbetrieb an den Schulen wird gekoppelt an regelmäßige Testungen bis zu den Osterferien weitergeführt.

Spielgerät wird auf Schulcampus aufgebaut

(18. 03. 2021)

Das neue Spielgerät, das von einem Damsdorfer Unternehmer gesponsert wurde, wird gerade vor dem ITBL-Gebäude auf dem Lehniner Schulcampus aufgebaut.

 

Es besteht aus mehreren Türmen und einer Rutsche. "Die Kinder warten schon voller Freude darauf, die Spielanlage testen zu können", verrät ITBL-Leiterin Petra Rocke.

Foto zur Meldung: Spielgerät wird auf Schulcampus aufgebaut
Foto: Spielgerät wird auf Schulcampus aufgebaut

Alle Impftermine mit Impfstoff von AstraZeneca gestoppt

(15. 03. 2021)

Bis auf weiteres finden in Brandenburg keine weiteren Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff vom Hersteller AstraZeneca statt. Das betrifft sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Nach dem das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) heute Nachmittag (15.03.) seine Empfehlung zur vorübergehenden Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca veröffentlicht hat, wurden alle Impfstellen im Land über diese aktuelle Entscheidung sofort informiert und die Impfungen gestoppt. Neue Termin-Buchungen sind aktuell unter www.impfterminservice.de nicht möglich.

 

In den elf Impfzentren im Land Brandenburg waren in dieser Woche insgesamt rund 22.500 Impftermine mit dem Impfstoff von AstraZeneca gebucht. Betroffene Personen, die bei der Terminbuchung eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden umgehend per E-Mail über die Terminabsage informiert.

 

Alle bereits gebuchten Termine mit dem Impfstoff von BioNTech sind nicht betroffen und finden wie vereinbart statt.

 

Das Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt nach intensiven Beratungen zu den aufgetretenen schwerwiegenden thrombotischen Ereignissen die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff AstraZeneca. Bei Analyse des neuen Datenstands sehen die Expertinnen und Experten des PEI jetzt eine auffällige Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenen-Thrombosen (Sinusvenenthrombose) in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca. Bis zum Abschluss der Bewertung durch die EMA werden die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca in ganz Deutschland ausgesetzt.

 

Das PEI weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen (z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen), sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

THW unterstützt Auslieferung von Schnelltests für Brandenburger Schulen

(13. 03. 2021)

35 ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW  haben an zwei Tagen 300.000 Testkits für über 900 Schulen des Landes Brandenburg im Zentrallager des Zentraldienstes der Polizei für die Auslieferung vorbereitet. Im Anschluss werden die Testkits durch private Lieferdienste an die Schulen gebracht. Die Tests sollen ab kommender Woche den Schülerinnen und Schülern an den Schulen zur Verfügung stehen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die erfolgreiche Kooperation, für die Unterstützung durch das Technische Hilfswerk und den Zentraldienst der Polizei. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz wäre das nicht möglich gewesen. Nur so konnten die Tests so schnell an die Schulen kommen.“

 

Der THW-Landesbeauftragte Sebastian Gold: „Das THW ist in der Corona-Lage deutschlandweit im Einsatz. Ich freue mich, dass unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte aktuell das Land Brandenburg unterstützen können, damit die Corona-Schnelltests zügig an die Schulen ausgeliefert werden.“

Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht

(13. 03. 2021)

Die Bundesregierung möchte jedem Bürger/jeder Bürgerin ein Testangebot unterbreiten. Dafür ist geplant, zeitnah flächendeckend Teststationen aufzubauen.

 

Auch die Gemeinde Kloster Lehnin prüft derzeit in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark Möglichkeiten für ein solches Zentrum, damit den Bürgern Wege in andere Kommunen erspart bleiben.

 

Für den Fall, dass Kloster Lehnin ein Testzentrum erhält, wird es notwendig, dieses personell zu unterstützen, um einem breiten Publikum Testmöglichkeiten anbieten zu können.

 

Daher die Bitte: Unterstützen Sie den Kampf gegen Corona! Helfen Sie mit beim Testen! Sie können sich zu unseren Öffnungszeiten unter der Rathaus-Tel. 03382 /73 07 18 registrieren lassen.

 

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

Foto zur Meldung: Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht
Foto: Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht

Feuerwehr fuhr sich nach Einsatz fest

(12. 03. 2021)

Aufgrund eines technischen Defektes kam es am heutigen Freitag gegen 11:07 Uhr im Segelverein des SV Kloster Lehnin zu einem Brand. Dabei erlitt eine Person eine Rauchvergiftung. Das Feuer wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

 

Zu Problemen bei dem Einsatz kam es, weil die Rasenfläche, auf der die Einsatzfahrzeuge wenden wollten, komplett durchnässt war. Beim Wendeversuch fuhr sich erst das Lehniner HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) fest. Das TLF (Tanklöschfahrzeug), welches das HLF rausziehen wollte, fuhr sich ebenfalls fest. nach mehreren Versuchen, sich mit Motorkraft zu befreien, wurde entschieden, bei beiden Fahrzeugen das mitgeführte Löschwasser in den See zu pumpen, um so das Gewicht der Fahrzeuge zu verringern. Auch dies führte für das HLF nicht zum gewünschten Erfolg.

 

Erst der Einsatz der Seilwinde führte zum gewünschten Ergebnis. Der Einsatz war nach ca. 2 Stunden beendet. Im Einsatz waren der 1. Zug  mit den Ortswehren Lehnin, Rädel, Emstal und Nahmitz sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Foto zur Meldung: Feuerwehr fuhr sich nach Einsatz fest
Foto: Feuerwehr fuhr sich nach Einsatz fest

Hundekotbeutel sorgen für Ärger

(11. 03. 2021)

Die Gemeinde hat 2019 an 15 Stellen Hundekotbeutelspender aufgestellt. Leider führen die Hundetüten nicht überall zum gewünschten Erfolg - eine saubere Umwelt, sondern zu zusätzlichen Verschmutzungen. Der Aufwand ist teilweise sogar gestiegen.

 

Einige Hundebesitzer werfen die Tüten mit dem Kot in Grünanlagen oder auf Wiesen. Spätestens beim Mähen fliegen die "Tretminen" den Baubetriebshofmitarbeitern buchstäblich um die Ohren.

 

Deswegen noch einmal der Appell, die gefüllten Kotbeutel in den dafür vorgesehenen Behältnissen zu entsorgen. Vielen Dank für die Mitarbeit!

Endlagersuche für radioaktive Abfälle

(11. 03. 2021)

2017 wurden mit dem Standortauswahlgesetz die bundesgesetzlichen Grundlagen für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle im Bundesgebiet beschlossen. Danach erfolgt die Suche einer geeigneten Endlagerstätte im kristallinen Grundgestein (Granit u. ä.), Ton- oder in Salzgestein. Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen wurden ausschließlich geologische Kriterien zur Beurteilung der Eignung herangezogen. Raumplanerische Aspekte, wie Abstände zu Siedlungsgebieten u. ä., werden erst in weiteren Bearbeitungsschritten geprüft.

 

Im Herbst 2020 erreichte der Suchprozess mit dem Zwischenbericht Teilgebiete einen ersten Zwischenstand. Es sind etwa 54 % der Fläche Deutschlands als Teilgebiete identifiziert, die nun näher untersucht werden sollen. Für das Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin werden zwei Teilgebiete im Zwischenbericht ausgewiesen: die Salzstruktur Lehnin (Teilgebiet: 006_00IG_S_s_z) und jurazeitliche Tongesteine der norddeutschen Senke (Teilgebiet: 005_00TG_055_00IG_T_f_jm).

 

Unter www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de können über eine interaktive Karte Detailinformationen zu den einzelnen Teilgebieten abgerufen sowie Fragen oder Stellungnahmen zum Zwischenbericht eingereicht werden. Ferner werden Fachkonferenzen durchgeführt. Termine sind: 15. - 18.04.2021 sowie 10. - 13.06.2021. Interessierte  BürgerInnen können sich dazu anmelden (siehe Link).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, sich aktiv in den Beteiligungsprozess einzubringen und wird selber das Vorhaben kritisch begleiten.“

[Anmeldung Bürgerbeteiligung]

Sport – was ist erlaubt, was verboten?

(10. 03. 2021)

Der § 12 der neuen Eindämmungsverordnung des Landes, der Regeln für sportliche Aktivitäten festlegt, kann durchaus verschieden ausgelegt werden. Auf Nachfrage beim Bildungsministerium hat sich nun eine Präzisierung der Corona-Auflagen für Kinder bis 14 Jahre ergeben.

Danach gilt derzeit:

  • Der Sportbetrieb in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt für Sportvereine untersagt. Das gilt nicht für den Schulbetrieb und Sport, der zu sozial-therapeutischen Zwecken ausgeübt wird.
  • Vereine können mit Hygienekonzept, das auch eine Protokollierung der Teilnehmer vorsieht, im Freien kontaktfreien Sport anbieten. Die Sportgruppen dürfen hierbei aus maximal zehn Personen bestehen, bei Kinder-Sportgruppen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind maximal 20 Kinder zulässig.
  • Die Nutzung von Umkleideräumen und Sanitäranlagen ist für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gestattet. Für Personen ab dem 14. Lebensjahr ist die Nutzung von Umkleiden und anderen Aufenthaltsräumen und Gemeinschaftseinrichtungen untersagt.
  • Auf weitläufigen Außensportanlagen dürfen mehrere Gruppen trainieren, sofern jeder Gruppe mindestens 800 Quadratmeter Fläche zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen.

 

Wir bitten die Vereine, zu beachten, dass die Nutzung der Schulsportanlagen, innen wie außen, weiterhin ausschließlich den Schuleinrichtungen vorbehalten bleibt. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

 

Schnelltestungen für alle?

(10. 03. 2021)

Die Bundesregierung hat am 8. März 2021 die „Verordnung zum Anspruch auf Testung“ aktualisiert.

 

Zuständig für die Schnelltests sind die unteren Landesbehörden, das sind z. B. kreisfreie Städte wie Brandenburg an der Havel bzw. die Landkreise.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat unabhängig davon bei den ortsansässigen Apotheken im Ort nachgefragt, ob diese Schnelltests durchführen können. Leider ist dies aufgrund örtlicher Rahmenbedingungen nicht möglich.

 

Bürger/innen haben laut der Testverordnung des Bundes „im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten“ Anspruch auf Testung. Berechtigt zum Testen sind gemäß § 6 der o. a. Verordnung u.a. Arztpraxen, Zahnärzte, medizinische Labore, Apotheken sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen.

 

Der Landkreis entwickelt derzeit mit den Kommunen eine Strategie. Sobald weitere Infos vorliegen, wird unterrichtet. Die Gemeinde würde – sofern Bedarf besteht – Räume z. B. in derzeit geschlossenen Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern, für die Testungen zur Verfügung stellen.

 

Foto zur Meldung: Schnelltestungen für alle?
Foto: Schnelltestungen für alle?

Corona-Selbsttestung von Lehrkräften, Schülern sowie Kita-Personal

(10. 03. 2021)

Nach den Angeboten für Beschäftigte in den Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sich testen zu lassen, bekommen jetzt auch die Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeit nach Selbsttests auf Kosten des Landes. Für Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft ist vorgesehen, dass sich die dort Beschäftigten sowie alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn der nächsten Woche selbst testen können. Bei Positivtests müssen umgehend PCR-Testungen erfolgen. Diese Testmöglichkeit soll ab Verfügbarkeit der Selbsttests bis zu Beginn der Sommerferien gelten.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Damit erhalten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und schulisches Personal größere Sicherheit. Gerade auch vor dem Hintergrund des Unterrichtsbetriebs im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen ab 15. März sind die Selbsttests neben den Masken, dem Abstand und dem Lüften eine wichtige weitere Maßnahme für einen sicheren Schulbetrieb und flankieren weitere Öffnungsschritte. Jetzt müssen die Selbsttests schnell in die Schulen gelangen.“

 

Mit der Beschaffung der Selbsttests für Schulen wurde der Zentraldienst der Polizei (ZDPol) beauftragt. Die Kosten werden aus dem Rettungsschirm 2021 des Landes getragen.

 

Bereits seit dem Herbst 2020 können sich alle Beschäftigten an Schulen in Brandenburg auf Kosten des Landes Schnelltests bei Hausärzten unterziehen; dazu hat das Land eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung getroffen. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden seit Anfang Februar 2021 zweimal wöchentlich Schnell- und Selbsttests, die die Träger ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten, finanziell vom Land gefördert.

 

Seit dem 22. Januar sind die Grundschulen im Wechselunterricht, ab dem 15.3. werden auch die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Wechselunterricht wieder zur Schule gehen können.

 

 

iPhone in Damsdorf gefunden

(08. 03. 2021)

Im Rathaus (Friedensstraße 3 in Lehnin) wurde heute ein schwarzes iPhone abgegeben. Fundort: die Landstraße am Industriegebiet Damsdorf.

 

Der Eigentümer kann sich bei Marcella Mähner in der Zentrale des Rathauses (Einlassbereich) melden und passendes Ladekabel mitbringen. Weitere Infos unter 0 33 82/73 07 91 oder per E-Mail .

Foto zur Meldung: iPhone in Damsdorf gefunden
Foto: iPhone in Damsdorf gefunden

Blumige Grüße zum Frauentag

(08. 03. 2021)

Bürgermeister Uwe Brückner gratuliert allen Damen zum heutigen Ehrentag:

 

"Ich gratuliere allen Frauen zum Internationalen Frauentag und überreiche einen virtuellen Blumenstrauß.

 

Viele Frauen „stehen heute ihren Mann“ – in der Familie, im Beruf, im Ehrenamt, in der Politik – und das jeden Tag des Jahres. Frauen leisten Unglaubliches, denn sie bewältigen täglich -in der gegenwärtigen Situation im besonderen Maße- den Spagat zwischen beruflicher Tätigkeit, Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung.

 

Ihnen allen gebührt Anerkennung, Dank und Respekt – das wünsche ich allen Frauen nicht nur heute am Internationalen Frauentag, sondern für jeden Tag des Jahres.

 

Genießen Sie den heutigen Tag und lassen Sie sich verwöhnen!"

Foto zur Meldung: Blumige Grüße zum Frauentag
Foto: Blumige Grüße zum Frauentag

Landesregierung verständigt sich über Öffnungsschritte

(05. 03. 2021)

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Land Brandenburg wird bis 28. März verlängert. Die notwendige neue Verordnung soll am Montag, 8. März 2021, in Kraft treten.

 

Die wichtigsten Punkte sind:

- Private Zusammenkünfte sind mit dem eigenen Haushalt und einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 werden dabei nicht mitgezählt.

 

- Schule: Für die Klassen 1 bis 6 in der Primarstufe begann der Unterricht bereits am 22. Februar 2021 im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Ab dem 15. März 2021 erfolgt der Unterricht dann auch an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, den Oberstufenzentren, den Schulen des Zweiten Bildungswegs sowie an den Förderschulen „Lernen", „Körperliche und motorische Entwicklung", „Sehen" und „Hören" im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

 

- Der bisher von der Schließungsanordnung betroffene Einzelhandel kann für Termin-Shopping-Angebote („Click & Meet") öffnen. Dies wird jedoch auf eine Kundin / einen Kunden bzw. einen Hausstand pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Notwendig: Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung. Baumärkte können öffnen. Für Gartenmärkte und Floristikbetriebe entfällt die 50-Prozent-Regel zur Außenverkaufsfläche. Dies ist insbesondere für kleinere Blumenläden wichtig.

 

- Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Kosmetik-, Tattoo- und Sonnenstudios können unter Auflagen öffnen. Sofern keine Maske getragen werden kann, müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnelltest vorweisen.

 

- Auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist kontaktfreier Sport mit bis zu zehn Personen in dokumentierten Gruppen erlaubt. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist gemeinsamer Sport in einer Gruppe bis zu 20 Personen (zuzüglich Aufsichtspersonal) gestattet.

 

- Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken können unter Auflagen (z.B. vorherige Terminvergabe) öffnen.

 

Notbremse: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200 werden wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen festgesetzt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „ Wir befinden uns im Spagat zwischen konsequentem Gesundheitsschutz aufgrund der steten Gefahr steigender Infektionen und den nach meiner Ansicht notwendigen Lockerungen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmer, die Gastronomen, die Künstler - sie alle brauchen eine Perspektive. Aber es wäre falsch, jetzt alles komplett aufzumachen und damit in eine große dritte Welle zu provozieren. Grundsätzlich bleibt es notwendig, dass sich alle an die bestehenden Hygieneregeln halten. Das ist in Verbindung mit der künftig stark steigenden Zahl an Impfungen entscheidend im Kampf gegen die Pandemie und für die ersehnten Öffnungsschritte. Das vom Bund angekündigte umfangreiche Testprogramm ist hilfreich, um Infektionsketten schnell brechen zu können. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen einhält und die erforderlichen Testkapazitäten verfügbar sind."

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich freue mich, dass wir weitere Öffnungsschritte in den weiterführenden Schulen im Wechselunterricht gehen. Jede Woche, die Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen können, ist mir wichtig. Auch das in der Jugendarbeit wieder Präsenzangebote für Jugendliche bis 18 Jahren angeboten werden können, ist eine sehr gute Nachricht. Nach wie vor appelliere ich an die Eltern von Kita-Kindern, ihre Kinder nicht in die Krippe und in den Kindergarten zu bringen. Es erleichtert die Bildung kleiner fester Gruppen. Die Eltern, die dem Appell nachkommen, müssen keine Elternbeiträge zahlen."

 

Landesregierung gibt heute Abend mögliche Lockerungen bekannt

(05. 03. 2021)

Nachdem Bund und Länder bereits Lockerungen der bisherigen Corona-Maßnahmen beschlossen haben, wird nun erwartet, dass das Land Brandenburg konkrete Regelungen festlegt. Unter anderen soll es um Schulen gehen. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke wird heute ab 17:30 Uhr die neuen Corona-Regeln mit möglichen Öffnungsschritten je nach Infektionslage bekanntgeben, die zum Teil bereits ab Montag (08.03.21) gelten sollen. Leider liegen diese bisher den Kommunen nicht vor.

 

Die Gemeinde wird nächste Woche schnellstmöglich darauf reagieren und dies auch auf Facebook und auf der Homepage bekannt geben. Bis dahin bleibt alles beim Alten.

 

Nach telefonischer Abfrage steht fest: die beiden Lehniner Apotheken können zunächst keine Schnelltests anbieten, deren Bezahlung die Bundesregierung angeboten hat. Hintergrund dafür seien fehlende räumliche und personelle Kapazitäten, die eine qualitativ hochwertige Testung nicht zuließen, teilte der Inhaber mit.  

 

Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan

(04. 03. 2021)

Bund und Länder haben sich auf einen Fünf-Stufen-Plan (siehe Grafik) für die Lockerungen der Corona-Auflagen verständigt. Der Lockdown wird allerdings bis Ende März verlängert.

 

Bereits am kommenden Montag (8. März) soll der Einzelhandel in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 50 wieder öffnen dürfen. Bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 dürfen Kunden nach vorheriger Terminbuchung kommen.

 

Ab Montag (8. März) sollen wieder Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt sein - beschränkt auf fünf Teilnehmer, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt.

 

 

In Museen dürfen ab 8. März bei einer Inzidenz von unter 50 Besucher eingelassen werden, insofern pro Person 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

 

14 Tage später - also frühestens am 22. März - sollen weitere Öffnungen erfolgen, wenn die Inzidenzwerte nicht steigen. Öffnen dürfen dann die Außengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater und Kinos sowie unter Auflagen auch Sportstätten. Besuche können bei Inzidenzwerten unter 50 ohne Corona-Schnelltest erfolgen, im Bereich von 50 bis 100 nur mit negativem Testergebnis.

 

Auch Gruppensport für höchstens zehn Personen soll ab dem 8. März wieder möglich sein. Bei einer Inzidenz unter 50 ist das kontaktfrei unter freiem Himmel wieder möglich. Liegt die Inzidenz unter 100, dürfen maximal zwei erwachsene Personen sowie maximal zehn Kinder bis 14 Jahren kontaktfrei draußen gemeinsam Sport treiben

 

Außerdem einigten sich Bund und Länder darauf, dass Hausarztpraxen ab Ende März in die Impfstrategie einbezogen werden.

 

Allerdings wird jetzt die Landesregierung für das Land Brandenburg konkrete Maßnahmen festlegen.

 

Foto zur Meldung: Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan
Foto: Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan

Corona-Hilfe 2021- Ministerium unterstützt Vereine und Einrichtungen

(03. 03. 2021)

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg setzt die finanzielle Hilfe für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports fort. Die Hilfen dienen zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind und müssen nicht zurückgezahlt werden. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 5 Millionen Euro bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Selbstverständlich unterstützen wir die Einrichtungen der Jugendarbeit, der Weiterbildung, der Kinder- und Jugenderholung und des Sports unseres Ressortbereichs. Das haben wir im Vorjahr getan und das leisten wir auch in diesem Jahr wieder. Wir wissen alle, wie wertvoll diese Arbeit für die Kinder und Jugendlichen unseres Landes, für ihre Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt ist.“

 

Mit der jetzt veröffentlichten Richtlinie MBJS-Corona-Hilfe 2021 verlängert das Ministerium die Hilfen, die seit Ende April 2020 zur Abwendung von Liquiditätsengpässen und wirtschaftlicher Existenznot den Trägern und Vereinen gewährt werden und gut angenommen wurden.

 

Bis zum 31. Dezember 2020 sind 85 Anträge auf Soforthilfen mit einem Antragsvolumen von rund 5,5 Millionen Euro eingegangen (Sportvereine zählen hier als ein Antrag des LSB). Von diesen sind nach abschließender Prüfung 66 bewilligt und Hilfen in Höhe von insgesamt rund 4,9 Millionen Euro ausgezahlt worden. Die Anträge sind in erster Linie von den Jugendbildungsstätten, dem Jugendherbergswerk, den Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen und den Sportvereinen gestellt worden. Darüber hinaus haben anerkannte Weiterbildungsorganisationen, Heimbildungsstätten und außerschulische Lernorte Hilfen erhalten.

 

Die Hilfen werden als Festbetrag gewährt. Sie entsprechen der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten/Verpflichtungen nach Abzug aller verfügbarer Einnahmen (z. B. Zuwendungen, sonstige Corona-Hilfen, Kurzarbeitergeld) ergibt. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle erforderlichen Kosten/Verpflichtungen und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten für den Zeitraum der beantragten Hilfe anzugeben.

 

Die Corona-Hilfe 2021 wird für drei Monate rückwirkend ab dem 1. Januar 2021, maximal bis zum 31. Dezember 2021, als eine nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Erneute Antragstellungen sind möglich. Als finanzieller Schaden gelten seit dem 1. Januar 2021 entstandene und voraussichtliche Liquiditätsengpässe.

 

Der Antragsteller muss mit dem Antrag versichern, dass er durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten aus den fortlaufenden Personal- und Sachkosten in dem genannten Zeitraum zu zahlen (Liquiditätsengpass).

 

Antragsberechtigt sind:

- gemeinnützige Träger von Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen, die ihre Bildungs- oder Beherbergungseinrichtung im Land Brandenburg haben und gemäß § 85 Absatz 2 Ziffer 3 SGB VIII überörtlich tätig sind,

die Jugendbildungsstätten nach Ziffer 5.4.5. der Richtlinie zur Förderung der Jugendbildung und Jugendbegegnung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 1. Januar 2020,

das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Berlin-Brandenburg e. V. für seine in Brandenburg gelegenen Jugendherbergen,

gemäß Brandenburgisches Weiterbildungsgesetz (BbgWBG) zum 1. Januar 2020 anerkannte Heimbildungsstätten und Landesorganisationen der Weiterbildung,

freie Träger gemäß BbgWBG zum 1. Januar 2020 anerkannter Einrichtungen,

der Landessportbund Brandenburg e. V. (LSB) für Sportvereine, überregionale wirksame außerschulische Lernorte im Land Brandenburg in gemeinnütziger Trägerschaft, die schwerpunktmäßig mit spezifischem Angebot Schülerinnen und Schüler ansprechen, andere Träger von Einrichtungen für Leistungen nach §§ 11 bis 14 SGB VIII, wenn sie gemäß § 75 SGB VIII anerkannt sind, ihren Sitz im Land Brandenburg haben und ihre Einrichtungen im Land Brandenburg betrieben werden und die Liquiditätsengpässe nicht auf einer Kürzung öffentlicher Zuwendungen und Zuschüsse beruhen.

 

Der ausgefüllte Antrag ist auszudrucken, zu unterschreiben und einschließlich Anlagen entweder als Scan oder Foto (als Datei im jpeg- oder pdf-Format) per E-Mail an oder per Post an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg bis einschließlich zum 30. November 2021 zu senden.

 

Sportvereine stellen ihren Antrag bis einschließlich 15. November 2021 direkt an den Landessportbund (LSB) per E-Mail an .

 

Der gültige Antrag für Sportvereine ist unter www.lsb-brandenburg.de abrufbar.

 

Landesgartenschauen in Brandenburg: Zielgerade für Beelitz 2022

(03. 03. 2021)

Die Landesregierung wird die Ausrichtung der Landesgartenschau (LAGA) im Jahr 2026 unterstützen. Das Landwirtschaftsministerium wird die achte LAGA in Brandenburg für das Jahr 2026 ausschreiben. Während sich interessierte Kommunen um das prestigeträchtige Event bewerben können, geht die Stadt Beelitz als nächster Austragungsort der LAGA 2022 mit ihren Vorbereitungen für das „Gartenfest für alle Sinne" schon auf die Zielgerade. Den aktuellen Stand der Vorbereitungsarbeiten stellte Landwirtschaftsminister Axel Vogel gemeinsam mit dem Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth vor.

 

Axel Vogel: „Landesgartenschauen fördern das Image, die Identität und den Bekanntheitsgrad einer Kommune. Sie stärken die eigene städtische und ländliche Entwicklung sowie den Bürger- und Gemeinschaftssinn - und das sowohl im Vorfeld, bei der Durchführung und im Nachgang einer LAGA. Diese Effekte sind bei der Vorbereitung der Schau in Beelitz schon greif-, sicht- und spürbar. Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zur Fortführung der Landesgartenschau im Jahr 2026 setzen wir die Vereinbarung der Regierungsfraktionen im Koalitionsvertrag um. Damit geben wir gerade auch in der Corona-Pandemie Perspektiven für einen neuen nachhaltigen Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben unseres Landes. Die Abstimmungen zwischen den Ministerien sind gelaufen, sodass wir in den nächsten Wochen zur Interessenbekundung als ersten Schritt im Vergabeverfahren aufrufen können."

 

In gut 400 Tagen, am 14. April 2022, startet die siebte Landesgartenschau als „Gartenfest für alle Sinne" in der Stadt Beelitz. Das 15 Hektar große LAGA-Gelände wird als Freizeit- und Erholungsareal ausgestaltet. Rund sechs Kilometer umfassende Wegestrukturen sind neu angelegt worden. Bereits im Herbst 2020 wurden 60 Kopf- und Silberweiden sowie Ulmen, Maulbeer- und Obstbäume gepflanzt; auf 4.800 Quadratmeter werden mehrjährige Stauden erblühen. Ein rund 6.000 Quadratmeter großer Spiel- und Sportbereich für unterschiedliche Altersgruppen mit verschiedenen barrierefreien Spielgeräten wird wie viele andere Bausteine der LAGA auch über das Ende der Schau hinaus nach dem 31. Oktober 2022 genutzt werden können.

 

14 wechselnde, von Brandenburger und Berliner Gärtnerinnen und Gärtnern ausgerichtete Hallenschauen bekommen ihren Platz in der Kirche St. Marien-St. Nikolai im Zentrum der historischen Altstadt. Das bei Landesgartenschauen schon traditionelle Grüne Klassenzimmer wird seinen Lern- und Erlebnisort direkt an der Nieplitz im Naturpark Nuthe-Nieplitz haben. Das Landwirtschaftsministerium hat für die investive Vorbereitung der LAGA Beelitz bisher rund 6,5 Millionen Euro LEADER-Mittel und für die Unterstützung der Leistungspräsentation des gärtnerischen Berufstandes rund 700.000 Euro Landesmittel bereitgestellt.

 

Der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth freut sich darauf, im kommenden Jahr Gastgeber der LAGA zu sein, deren Konzept den Anforderungen einer wachsenden Stadt und den Bedürfnissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Gäste Rechnung trägt. „Bei allen Investitionen steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Uns kommt es darauf an, für die Bürgerinnen und Bürger in der Region eine noch bessere Lebensqualität zu schaffen. Die Landesgartenschau ist zudem eine große Chance, die Menschen für den Klimaschutz zu sensibilisieren, beispielsweise durch die Erhaltung der Artenvielfalt und nachhaltige Bewässerungsmethoden", so Bernhard Knuth.

Beim Regionalmarkt in der Innenstadt rund um die Kirche ist der Name Programm: In Zusammenarbeit mit fünf LEADER-Aktionsgruppen werden ausschließlich regionale Erzeugerinnen und Erzeuger ihre Produkte anbieten. Gäste können sich dort auf Pflanzen und Lebensmittel sowie Kunsthandwerk aus der Uckermark, dem Spreewald, dem Havelland und den Regionen Fläming-Havel und Teltow-Fläming sowie kulinarische Köstlichkeiten freuen.

 

Parallel zu den Vorbereitungen auf die Landesgartenschau in Beelitz startet in diesem Jahr das Auswahlverfahren für die Landesgartenschau 2026. Nach einem in wenigen Wochen beginnenden Interessenbekundungsverfahren erhalten in einer zweiten Stufe die Städte, die die Voraussetzungen für die Ausrichtung einer LAGA erfüllen, die Möglichkeit, detaillierte Bewerbungsunterlagen im Agrar- und Umweltministerium einzureichen. Bis April 2022 soll feststehen, welche Stadt den Staffelstab zur Ausrichtung der LAGA 2026 von Beelitz übernehmen wird.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein bereits guter Stand in der städtebaulichen und infrastrukturellen Entwicklung. Die Landesregierung wird die austragende Kommune und den gärtnerischen Berufsstand mit Mitteln aus bestehenden Förderprogrammen gezielt unterstützen.

 

Seit dem Jahr 2000 hat das Land Brandenburg sechs Landesgartenschauen durchgeführt:

 

Luckau (2000) - „Ein Blütenfest zwischen historischen Mauern"

Eberswalde (2002) - „Blumenträume am Finowkanal"

Rathenow (2006) - „Den Farben auf der Spur"

Oranienburg (2009) - „Traumlandschaften einer Kurfürstin"

Prenzlau (2013) - „Die Grüne Wonne"

Wittstock/Dosse (2019) - „Rundum schöne Aussichten".

 

Bundesgartenschauen fanden in Brandenburg 1995 in Cottbus, 2001 in Potsdam und 2015 in der Havelregion von Brandenburg und Sachsen-Anhalt statt.

 

 

Neu an der Autobahn: Brandenburg verabschiedet Gäste mit malerischer Seenkulisse

(02. 03. 2021)

Glitzerndes Wasser und strahlender Sonnenschein als Plakatgruß: Zum ersten Mal in seiner Landesgeschichte und zum meteorologischen

Frühjahrsbeginn verabschiedet Brandenburg seine Gäste, die auf Autobahnen das Land verlassen. Geworben wird mit dem neuen Slogan: „Warum wegfahren? Rausschwimmen!“ mit märkischer Lebensqualität und dem Freizeitwert Brandenburgs.

 

Staatssekretär Benjamin Grimm: „Brandenburg ist das wasserreichste deutsche Bundesland. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal. Mit dem charmanten Abschiedsgruß bleiben wir bei Gästen und Transitreisenden auf unterhaltsame Weise in Erinnerung und werben für die Vorzüge der Mark.“  

 

Fotoquelle: www.brandenburg.de

 

Foto zur Meldung: Neu an der Autobahn: Brandenburg verabschiedet Gäste mit malerischer Seenkulisse
Foto: Neu an der Autobahn: Brandenburg verabschiedet Gäste mit malerischer Seenkulisse

Brandenburg impft alle Personen, die in der Kindertagesbetreuung oder in Grund- und Förderschulen tätig sind

(02. 03. 2021)

Personen, die in der Kindertagestreuung, in der Kindertagespflege und in der Primarstufe sowie Förderschulen tätig sind, haben ab heute (02. März 2021) die Möglichkeit, auf der Online-Plattform www.impfterminservice.de einen Termin für ihre Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu buchen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Die jetzt beginnende Impfung von Personen, die in der Kindertagesbetreuung und in den Grund- und Förderschulen tätig sind, ist ein weiterer, sehr wichtiger Baustein, die Infektionsrisiken für die Kinder, Schülerinnen und Schüler, für die Eltern und für in diesen Bereichen tätigen Personen weiter zu minimieren. Ich bin sehr dankbar, dass sich Brandenburg sehr dafür eingesetzt hat, dass die Personen, die in der Kindertagesbetreuung, in den Grund- und Förderschulen tätig sind, in der Impfpriorität eine Stufe aufrücken. Jetzt gilt es, zügig die Impfungen zu ermöglichen, was angesichts der verhältnismäßig großen Zahl von betroffenen Personen und der teilweise recht komplexen Strukturen eine Herausforderung darstellt. Ich werde mit ganzer Kraft dafür werben, dass die jetzt berechtigten Personen die Impfmöglichkeit tatsächlich aufgreifen.“

 

Erfasst werden neben den Erzieherinnen und Erziehern in den Krippen, Kindergärten und Horten auch alle Personen, die in der Kindertagespflege tätig sind oder in den Kitas regelmäßig Kontakt zu den Kindern oder Eltern haben (wie z.B. bei der Essensversorgung, der Kita-Beratung oder der Aufsicht). Die berechtigten Personen sind gebeten, eigenständig einen Termin zur Impfung in einem der brandenburgischen Impfzentren abzustimmen. Hierfür steht ab Dienstag auch die Online-Plattform zur Verfügung. Betroffen sind rund 2.000 Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und Horte) von rund 750 öffentlichen und freien Trägern mit aktuell geschätzt rund 28.000 Personen. Darunter befinden sich auch die rund 1.000 Tagesmütter und -väter der Kindertagespflege. Es kommt nicht darauf an, wo die Personen wohnen.

 

Personen an öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, die in der Primarstufte oder in den Förderschulen eingesetzt werden, wurden ebenfalls erfasst. Das Impfangebot richtet sich an folgende Personengruppen:

- Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal,

- sonstige für das Land im schulischen Bereich eigenverantwortlich tätige Personen und

- sonstige in der Verantwortung anderer Träger im schulischen Bereich tätige Personen (z. B. Schulsekretariat, Hausmeisterservice, Dienstleister der Schulträger (Caterer der Essensausgabe, Reinigungskräfte, sofern die Reinigung zeitnah vor Unterrichtsbeginn erfolgt).

 

Die Schulleiterinnen und Schulleiter wurden gebeten, den Impfberechtigten den Anspruch auf Impfung zu bescheinigen. Für die Impfungen wird der Impfstoff von AstraZeneca verwendet. Vorzulegen ist beim Impftermin die Bescheinigung der Schule.

 

Die Tätigkeitsbescheinigung kann hier heruntergeladen werden:

https://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/taetigkeitsbescheinigung_zur_impfung_gegen_covid-19.pdf

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz

(01. 03. 2021)

Am Freitag, den 16. April 2021 um 19:00 Uhr findet in der Mensa auf dem Schulcampus in Lehnin die Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz

mit turnusmäßiger Neuwahl des Vorstandes statt.

 

Tagesordnung

1.           Begrüßung, Regularien

2.           Protokoll über die Vollversammlung 2019,2020

3.           Bericht des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes

4.           Kassenbericht, Entlastung des Kassenwarts

5.           Bericht der Pächtergesellschaft

6.           Wahl des Vorstandes der Jagdgenossenschaft

7.           Diskussion, Verschiedenes

 

Alle Jagdgenossen sind zur Teilnahme eingeladen.

Um an den Abstimmungen teilnehmen zu können, werden die Teilnehmer aufgefordert, aktuelle Nachweise (Grundbuchauszüge) über ihre bejagbaren Grundstücke im Geltungsbereich der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz vorzulegen.

 

Um den Vorschriften der Corona bedingt derzeit gültigen Eindämmungsverordnung zu genügen, ist nur eine Teilnahme von max. 50 Personen erlaubt. Es wird deshalb darum gebeten, von der Erteilung von Vollmachten an teilnehmende Jagdgenossen Gebrauch zu machen.

 

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass gemäß Hygienekonzept für diese Veranstaltung Folgendes sichergestellt wird:

- max. Zahl der im Raum Anwesenden: 50

- Abstandsgebot (entsprechende Bestuhlung)

- Zutritts- und Aufenthaltssteuerung durch den Veranstalter

- Verpflichtung zur Mund-Nasen-Bedeckung

- Erfassung der Personendaten

- regelmäßiger Raumluftaustausch

 

Für eine zügige Abwicklung der Personendatenerfassung und Vorbereitung der Abstimmungen wird darum gebeten, die Teilnahme möglichst bis zum 09. April 2021 per E-Mail an oder schriftlich bei folgenden Vorstandsmitglieder anzumelden:

 

Wilhelm Andert, Rädeler Str. 1, 14797 Kloster Lehnin, OT Michelsdorf

 

Wilfried Lauterbach, Im Winkel 4, 14797 Kloster Lehnin, OT Nahmitz

 

Peter Meinke, Alte Michelsdorfer Str. 7, 14797 Kloster Lehnin, OT Lehnin

 

Pachtauszahlung der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz

(01. 03. 2021)

Durch die coronabedingten Einschränkungen konnte 2020 keine Auszahlung der Jagdpacht für den Pachtzeitraum 2016 bis 2020 erfolgen. Um die Auszahlung nicht noch weiter hinauszuzögern, hat sich der Vorstand der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz entschlossen, die Auszahlung der fälligen Pacht per Banküberweisung vorzunehmen.

 

Alle Jagdgenossen der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz werden daher gebeten, dem Vorstand der Jagdgenossenschaft bis spätesten zum 15. April 2021 ihre Bankdaten mitzuteilen. Benötigt werde folgende Angaben:

•             Name, Vorname

•             Adresse

•             IBAN

•             Katasterangaben über die Flächen, für die eine Pachtanspruch besteht

 

Die Angaben können per E-Mail an oder schriftlich an folgende Vorstandsmitglieder übermittelt werden:

Wilhelm Andert, Rädeler Str. 1, 14797 Kloster Lehnin, OT Michelsdorf

 

Wilfried Lauterbach, Im Winkel 4, 14797 Kloster Lehnin, OT Nahmitz

 

Peter Meinke, Alte Michelsdorfer Str. 7, 14797 Kloster Lehnin, OT Lehnin

 

Nach Prüfung und Anerkennung der Ansprüche ist eine Überweisung bis zum 15. Mai 2021 geplant.

 

Nur mit Pappe und Papier kann Papierrecycling funktionieren

(26. 02. 2021)

Die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH musste in den vergangenen Monaten feststellen, dass die blauen Papiertonnen immer öfter falsch befüllt werden.

 

Unter anderen befinden sich darin Hausmüll, Folie, Kunststoff- und Metall- sowie Verbundverpackungen, Hygieneartikel (Servietten, Papierhandtücher bzw. Küchenkrepp, Papiertaschentücher, Windeln, Einwegmasken), Pappgeschirr, fettige Pizzakartons, Tapetenreste, Bauabfälle, Elektrogeräte oder gar Sperrmüll.

 

Fehlbefüllungen mindern jedoch die Qualität der Papierverwertung und gefährden damit den Erfolg der getrennten Sammlung. Die Müllwerker sind deshalb angewiesen, fehlbefüllte Papiertonnen nicht zu leeren. Mittels eines angebrachten roten Aufklebers und einem zusätzlichen Tonnenanhänger werden die betreffenden Papiertonnen beanstandet und dokumentiert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass verursachte Fehlbefüllungen der Papiertonnen als Ordnungswidrigkeit nach § 27 Abs. 6 der gültigen Abfallentsorgungssatzung des Landkreises Potsdam-Mittelmark geahndet und mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren belegt werden.

 

Um Volumen in den Sammelbehältern zu sparen, sollten Zeitungen gestapelt und sperriges Material wie Kartons, Schachteln gefaltet eingeworfen werden. Auf keinen Fall das Papier in kleine Stücke reißen. Das Altpapier wird vor der Verwertung noch nachsortiert. Kleine Stücke erschweren den Sortiervorgang.

 

Was geschieht mit dem gesammelten Altpapier?

Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe sind ein Musterbeispiel für eine ökologisch orientierte Kreislaufwirtschaft. Bei der Herstellung von Papier aus dem Rohstoff Altpapier wird im Gegensatz zur Herstellung von Papier aus Holz nur 25% der Energie benötigt, die Abwasserbelastung wird um 94%, der Wasserverbrauch um 98% reduziert. Neben Hygienepapier und Zeitungsdruckpapier ist die Herstellung von Vorprodukten für die Verpackungserzeugung ein wesentlicher Einsatzbereich für Altpapier. Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe werden in Deutschland zu einem hohen Anteil aus Altpapier hergestellt.

 

Foto zur Meldung: Nur mit Pappe und Papier kann Papierrecycling funktionieren
Foto: Nur mit Pappe und Papier kann Papierrecycling funktionieren

Grundschulen sind landesweit wieder gut gestartet

(24. 02. 2021)

Seit Montag bieten landesweit alle 485 Schulen der Primarstufe in öffentlicher Trägerschaft den Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler wieder an. Die Modelle sind A/B wochenweiser Wechsel, Wechsel zwischen Mo/Mi/Fr und Di/Do, Schichtmodell vormittags/nachmittags.

 

Die Nutzung der beiden Modelle „A/B-Woche“ im wochenweisen Wechsel (46,80 Prozent) und „Mo/Mi/Fr und Die/Do“ (50,31 Prozent) erfolgt fast zu gleichen Teilen, je nach Raum- und Personalsituation an den Schulen. Beide Modelle haben sich bewährt. Nur eine kleine Zahl der Schulen nutzt das Schichtmodell (2,89 Prozent).

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es freut mich, dass die Öffnung der Grundschulen gut angelaufen ist. Es war für alle Familien eine harte Zeit, als die Schulen geschlossen waren. Die Kinder haben sich sehr über diese Entscheidung gefreut. Die Schulen in Brandenburg sind im Wechselmodell in Brandenburg mit maximal 15 Schülerinnen und Schüler gestartet. Die Kinder sitzen in großen Abständen und schützen sich durch medizinische Masken."

Perspektiven zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg

(23. 02. 2021)

Die Landesregierung hat sich heute mit den Perspektiven der Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg befasst. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Menschen erwarten, dass am 3. März Öffnungsperspektiven für wichtige Wirtschafts- und Lebensbereiche vorgelegt werden. Die Inzidenz kann nicht das einzige Kriterium für Öffnungen sein. Die Belastung des Gesundheitswesens, umfassende Testmöglichkeiten und der Impffortschritt sind in die Entscheidungen einzubeziehen. So ist auch die Eröffnung im Bereich der Gartenfachmärkte und Baumschulen zum 1. März zu verstehen. Die Pflanzen stehen in den Gärtnereien. Wenn sie jetzt nicht verkauft werden können, müssten sie vernichtet werden."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die Eindämmungsmaßnahmen haben in den vergangenen Wochen zu einem spürbaren Rückgang des Infektionsgeschehens geführt. Das ist ein Erfolg. Aus diesem Grund konnten wir beginnen, die Grundschulen schrittweise im Wechselunterricht wieder zu öffnen. Gerade Kinder leiden sehr unter den Kontaktbeschränkungen. Mir liegt am Herzen, dass diese vorsichtige Öffnung der Schulen gut gelingt. Dafür sind flankierende Maßnahmen sehr wichtig. Wir können beim Impfen wieder deutlich Fahrt aufnehmen. Und wir haben große Erwartungen an die angekündigte Ausweitung der nationalen Teststrategie des Bundes."

 

Landwirtschaftsminister Axel Vogel: „Gartenbaubetriebe bieten in ihrem Sortiment einen großen Anteil an systemrelevanten Produkten wie Gemüsejungpflanzen und Sämereien an. Das einsetzende Frühlingswetter lockt die Menschen in die Gärten und weckt die Lust auf Garten- und Balkonarbeit. Vor diesem Hintergrund begrüße ich sehr, dass sich das Kabinett für eine Öffnung der Betriebe ausgesprochen hat. Damit reagiert Brandenburg auch auf die Regelungen, wie sie bereits in anderen Bundesländern getroffen wurden. Die Gartenbaubetriebe sind sich ihrer Verantwortung, die mit der Öffnung einhergeht, sehr bewusst. Viele haben bereits im vergangenen Jahr Hygienekonzepte erarbeitet."

 

Stufe 1 (aktuell geltende Eindämmungsverordnung)

Kita geöffnet, Betreuung zu Hause soweit möglich

Wechselunterricht Grundschulen; Präsenz Abschlussklassen

Kontaktbeschränkung 1 Haushalt/1 Person (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Elementare körpernahe Dienstleistungen (Dienstleistende im Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, soweit diese medizinisch, pflegerisch oder therapeutisch notwendige Leistungen erbringen, insbesondere im Bereich der Physio- oder Ergotherapie, Logopädie, Podologie sowie der Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient sowie Frisöre)

 

 

Stufe 2

Kita geöffnet, Betreuung zu Hause soweit möglich

Wechselunterricht Grundschulen und weiterführende Schulen; Präsenz Abschlussklassen

Kontaktbeschränkung 2 Haushalte/5 Personen (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Einzelhandel mit Zugangsbegrenzungen

Einstieg in außerschulische Bildungsangebote

Einstieg in Jugendarbeit > 14 Jahre

Sport mit Abstand, feste Gruppen (außen vor innen)

Museen, Ausstellungshäuser, Planetarien, Bibliotheken

Einrichtungen unter freiem Himmel wie Gedenkstätten

Veranstaltungen im Freien (Begrenzung der Personenzahl)

Outdoor-Freizeitangebote

 

 

Stufe 3

Kita Regelbetrieb

Ausweitung Präsenzpflicht an Grundschulen und weiterführenden Schulen

Kontaktbeschränkung 3 Haushalte/10 Personen (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Theater, Konzerte, Kino

Einstieg Gastronomie

Beherbergung Einzelobjekte Ferienhäuser/Ferienwohnungen/Camping

Sport, Training und Wettkampf größere Gruppen ohne Abstand (außen vor innen)

Körpernahe Dienstleistungen wie z. B. Kosmetik

Freizeitangebote innen (Begrenzung Personenzahl)

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Begrenzung Personenzahl)

Versammlungen: unter freiem Himmel Ausweitung Teilnehmerzahl auf über 500; in geschlossenen Räumen weiterhin Begrenzung durch Hygieneregeln in Abhängigkeit von Raumgröße und Beschaffenheit

 

 

Stufe 4

Kita / Schule Regelbetrieb

Keine Kontaktbeschränkung

Beherbergung Hotel / Ferienwohnungen

Freizeitangebote innen ausweiten

Schwimmbäder/Thermen/ Wellness

Spielhallen

Bauarbeiten verzögern sich

(23. 02. 2021)

In der Beelitzer Straße 85-119 in Lehnin kommt es bei der Verlegung der Trinkwasserleitung wegen einer Auftragserweiterung und damit verbundenen Planänderungen zu einer verlängerten Bauzeit.

 

Hinzugekommen ist der Teilabschnitt zwischen den Hausnummern 73 und 85 sowie eine Gewässerquerung am Schampsgraben. Bauende ist nun laut der beauftragten Firma voraussichtlich der 19.06.2021.

 

Im Leitungsbereich sind von den Grundstückseigentümern Bewuchs und Befestigungen zu entfernen. Weitere Fragen beantwortet der Bauleiter unter Tel. 03 38 35/47 10.

 

Brandenburger Impfgipfel: Ab 2. Quartal deutliche Zunahme der Impfungen – Hausärzte werden einbezogen

(19. 02. 2021)

Ab Anfang des zweiten Quartals ist in Brandenburg mit einer erheblichen Zunahme der Lieferung von Impfstoff gegen das Coronavirus zu rechnen. Die Impfkapazitäten im gesamten Land werden entsprechend angepasst. Darauf verständigten sich Ministerpräsident Dietmar Woidke und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher mit den Landkreisen und kreisfreien Städten. An der Beratung auf Einladung von Dietmar Woidke nahmen auch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) - Landesverband Brandenburg, die Landesärztekammer, die Landeskrankenhausgesellschaft sowie Kienbaum als Projektleitung teil.

 

Die erwarteten deutlich steigenden Lieferungen ergeben sich aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums. Sie basieren auf dem nationalen Impfplan des Ministeriums, der Anfang Februar auf Initiative Brandenburgs von Bund und Ländern vereinbart worden war. Im Februar werden etwa 130.000 Dosen verimpft. Ziel sind im zweiten und dritten Quartal ansteigend mindestens 530.000 Impfungen monatlich. Vorgesehen ist, auch an Wochenenden zu impfen.

 

Dietmar Woidke: „Nach den bisherigen Engpässen bei den Impfstoffen wird bald deutlich mehr geliefert werden. Darauf müssen wir uns gemeinsam mit allen Partnern vorbereiten, damit sofort ein Rad ins andere greifen kann. Das bedeutet für alle Beteiligten noch viel Arbeit. Der Impfgipfel hat ganz klar gezeigt, dass dazu alle bereit sind und mitziehen. Nach den bundesweiten Engpässen und Ärgernissen werden wir voraussichtlich ab Mitte März in eine deutlich bessere Situation kommen. Dafür brauchen wir erheblich mehr Impfkapazitäten. Es bleibt dabei: Ein schneller Fortschritt beim Impfen ist der Schlüssel für dauerhafte Lockerungen bei den Corona-Eindämmungsmaßnahmen."

 

Vereinbart wurde auf dem Brandenburger Impfgipfel:

1.       Die Impfkapazitäten mit den Säulen Impfzentren und -stellen, Mobile Impfteams (derzeit 33), Krankenhäuser und niedergelassene Ärzteschaft werden ausgebaut. Dezentrale Konzepte wie beispielsweise Impfbusse oder örtliche Impftage sollen das System unterstützen. Nur dadurch ist es möglich, allen impfbereiten Brandenburgerinnen und Brandenburgern bis Ende Sommer 2021 ein Impfangebot zu unterbreiten. Dazu müssen im zweiten und dritten Quartal etwa 3 Mio. Impfdosen verimpft werden.

 

2.       Ergänzend zu den bestehenden 11 Impfzentren werden - wie angekündigt - weitere Zentren oder regionale Impfstellen in 7 Kreisen eingerichtet (Prignitz, Havelland, Märkisch-Oderland, Potsdam-Mittelmark, Oder-Spree, Oderspreewald Lausitz und Spree-Neiße). Daran wird bereits mit konkreten und auf die jeweilige Situation zugeschnittenen Konzepten gearbeitet. Das Land schafft die rechtlichen, technischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen. Sie sollen nach Möglichkeit noch im ersten Quartal 2021 starten.

 

3.       Die Partner des Impfgipfels begrüßen die Bereitschaft der KVBB, Corona-Impfungen in geeigneten Arztpraxen, z. B. Schwerpunktpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und vergleichbaren Einrichtungen der ambulanten Versorgung modellhaft erproben zu lassen. Die Landesregierung wird hierfür die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.

 

4.       Die niedergelassene Ärzteschaft soll auch in ihren Praxen bzw. im Rahmen von Hausbesuchen in die Impfkampagne eingebunden werden. Die Landesregierung will dazu Modellvorhaben mit Hausärzten starten.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss die Verordnung - wie von ihm angekündigt - schnell aktualisieren, denn wir kommen nur breit in die Fläche, wenn die Hausärzte eingebunden werden. Ein Modellversuch ist dafür zu wenig. Aber damit können wir die Abstimmung und Abläufe bereits einüben und später auf das gesamte System übertragen."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte: „Es ist wichtig, dass wir die Impfkapazitäten jetzt gemeinsam wie geplant deutlich ausbauen, damit wir - sobald mehr Impfstoffe geliefert werden - die vielen Impfwünsche schnellstmöglich erfüllen können. Die Impfbereitschaft in der Brandenburger Bevölkerung ist weiterhin sehr groß."

 

Bisher wurden im Land Brandenburg insgesamt 142.953 Impfungen verabreicht (Gesamtzahl kumulativ ab dem 27.12.2020, Stand: 16.02.2021). Diese Gesamtzahl enthält 81.989 Erstimpfungen (Impfquote: 3,3 Prozent) und 60.964 Zweitimpfungen (Impfquote: 2,4).

Buchhalter/in gesucht

(19. 02. 2021)

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland sucht einen engagierten Sachbearbeiter (w/m/d) im Bereich Buchhaltung als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis voraussichtlich August 2022.

 

Die Einstellung erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).

 

Nähere Informationen zum Stellenangebot erhalten Sie auf der Homepage des WAZV www.wazv.de.

 

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 19.03.2021 an oder an WAZV Werder-Havelland, Am Markt 13 A, 14542 Werder (Havel).

 

Einführung des Wechselunterrichtes ab 22.02. in Kloster Lehnin

(18. 02. 2021)

Die Schulleitungen der Grundschulen in Damsdorf und Lehnin haben die Eltern informiert, wie es ab dem 22. Februar mit dem Unterricht weitergeht. Die Maßnahmen im Detail stimmt der jeweilige Klassenlehrer mit den Eltern ab, sie können etwas variieren.

 

Zunächst wird Wechselunterricht eingeführt. Das bedeutet den Wechsel zwischen Präsenz - und Distanzunterricht. Hierzu werden grundsätzlich die größeren Klassen von den Klassenlehrern in zwei  Gruppen aufgeteilt, um den geforderten Abstand von 1,50 m einhalten zu können. Während Gruppe A Präsenzunterricht hat, erhält die Gruppe B der Klasse die Aufgaben weiterhin über die Schule bzw. Schul-Cloud. In der darauffolgenden Woche wird gewechselt.

 

Kinder mit einem Betreuungsvertrag dürfen in der Präsenzunterrichtswoche die ITB (Hort) nutzen. Dieser ist ab dem 22.02.2021 von 6.00 - 16.30 Uhr in der ITBD und von 6.00 – 17.30 Uhr in der ITBL geöffnet. Eine Vesper kann noch nicht angeboten werden. Das Mittagessen ist möglich.

 

Kinder, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben, kommen in der Woche, in der sie keinen Präsenzunterricht haben, wie gewohnt in die Schule und melden sich bei einem Erzieher oder im Sekretariat. 

 

Malwettbewerb zum Kindertag – 21 Tablets zu gewinnen

(16. 02. 2021)

Ministerpräsident Dietmar Woidke lobt gemeinsam mit Bildungsministerin Britta Ernst einen Malwettbewerb zum Internationalen Kindertag am 1. Juni aus. Das traditionelle Kinderfest in der Potsdamer Staatskanzlei mit 100 Grundschulkindern muss aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie auch für 2021 abgesagt werden.

In dem Aufruf, der auch als Videobotschaft von Woidke und Ernst unter https://kindertag.brandenburg.de/ verbreitet wird, heißt es: „Das Corona-Virus hat Brandenburg und die Welt weiterhin fest im Griff, sodass es uns leider auch in diesem Jahr nicht möglich ist, gemeinsam unbeschwert zu feiern. Darüber sind wir sehr traurig. Uns ist es wichtig, trotzdem mit euch in Kontakt zu bleiben. Wir wollen wissen, was euch im vergangenen Jahr bewegt hat. Deswegen rufen wir zum Malwettbewerb „Mein Jahr 2020" auf. Malt, zeichnet oder klebt eure Gedanken zum Jahr 2020 auf. Es war sicherlich ein außergewöhnliches und nicht immer leichtes Jahr für viele von euch. Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf Eure Arbeiten."

Aufgerufen sind alle Brandenburger Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Unter dem Motto „Mein Jahr 2020" können Bilder in A4 oder A3 Format gestaltet werden. Die fertigen Kunstwerke müssen bis spätestens 12. März - versehen mit Namen, Alter und Anschrift - in die Potsdamer Staatskanzlei gelangen. Eine Jury aus Mitarbeitenden der Staatskanzlei und des Bildungsministeriums sowie einem Kunstpädagogen wird die 21 schönsten Bilder (3 je Alterskategorie) auswählen. Zu gewinnen gibt es 21 Tablets. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten als Dankeschön fürs Mitmachen den Brandenburger Familienpass. Die Siegerkunstwerke werden in einer Ausstellung in der Potsdamer Staatskanzlei zu sehen sein, die pünktlich zum Internationalen Kindertag am 1. Juni eröffnet wird. Alle ausgestellten Bilder werden in einem Online-Album auf brandenburg.de ausgestellt.

Bewerbungen sind bis spätestens 12. März an folgende Adresse zu richten:

 

Staatskanzlei Brandenburg, Presseamt, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

 

Alle Informationen rund um den Malwettbewerb unter: https://kindertag.brandenburg.de/

 

Wie geht’s weiter in den Schulen?

(16. 02. 2021)

Vorerst bis 7. März werden die meisten Schülerinnen und Schüler weiter im Distanzunterricht unterrichtet, das bedeutet: Lernen zu Hause unter Anleitung durch die Lehrkräfte.

 

Ausnahmen:

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen

(Jahrgangsstufen 10, 12 (Gymnasium) und 13 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium, Schule des Zweiten Bildungswegs) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs erhalten weiterhin Präsenzunterricht. Sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt – aufgrund besonders hoher Infektionszahlen in der Region – nichts Anderes regelt. Die Schulleitungen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen ein Mindestabstand eingehalten werden kann.

 

Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts Anderes regelt. Die Sorgeberechtigten entscheiden in Abstimmung mit der Schulleitung über den Schulbesuch. Die schulischen Hygienekonzepte sind dabei besonders zu berücksichtigen. Appell an die Eltern: Bitte behalten Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause.

 

Ab 22. Februar kehren – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – als erstes die Klassenstufen 1 bis 6 der Grundschule in den Präsenzunterricht zurück, und zwar in Form eines Wechselmodells in kleineren Gruppen und mit Abstandsregeln. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Beispielsweise Präsenzunterricht für eine Gruppe am Montag, Mittwoch und Freitag, für die andere am Dienstag und Donnerstag, nach einer Woche wird gewechselt. Oder wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht. Den Schulen werden Spielräume eingeräumt, um den Wechselunterricht zu organisieren. Sie entscheiden aufgrund ihrer konkreten Möglichkeiten vor Ort selbstständig, wie sie den Wechsel zwischen den beiden Unterrichtsformen organisieren. Über den genauen Rahmen werden sie zeitnah informiert.

 

Die übrigen Schülerinnen und Schüler der Förderschulen, der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und der beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs verbleiben bis 7. März 2021 im Distanzunterricht.

 

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

Praktischer Sportunterricht findet mit Ausnahme der Spezialschulen und Spezialklassen Sport ausschließlich im Freien statt; ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt. Aktuell besteht die Sorge, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Distanzunterrichts und auch in ihrer Freizeit nicht genug bewegen und dies negative gesundheitliche Folgen haben könnte. Die Lehrkräfte sind gebeten, dies bei der Organisation des Distanzunterrichts zu berücksichtigen und auch Aktivitäten einzuplanen, die bewegungsfördernd - möglichst im Freien - wirken können. Es sollen Veränderungen der Körperhaltung wie regelmäßiges Stehen, Dehnen oder Bewegen an Ort und Stelle gefördert werden.

 

Im 1. Quartal 2021 finden keine Schülerbetriebspraktika gemäß der Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung Nummer 16 Absatz 1 statt. In diesem Zeitraum geplante Schülerbetriebspraktika sind abzusagen.

 

Sollten ab April 2021 wieder Praktika stattfinden können, so sind die zum Zeitpunkt der Durchführung jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Gegebenfalls sind in Abstimmung mit dem Praktikumsgeber darüberhinausgehende Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu ergreifen.

 

Die Durchführung von Schulfahrten bleibt bis zum 7. März 2021 verboten.

 

Weitere Infos: https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html

 

Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht

(16. 02. 2021)

Rund 100 Kräfte sind im Landkreis Potsdam-Mittelmark derzeit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie tätig. Neben den Soldaten der Bundeswehr sind in diesem Team auch 6 sogenannte Containment-Scouts, die als besondere Unterstützung über das Robert-Koch-Institut eingesetzt werden.

 

Zurzeit benötigt die Kreisverwaltung diese Unterstützung am Standort Bad Belzig für das Team der Befund- und Personenerfassung mit den folgenden Aufgaben:

- eingehende Anrufe und E-Mails von positiv getesteten Bürger/innen bzw. Kontaktpersonen beantworten

- eingehende Laborbefunde und Verdachtsmeldungen von Ärzt(inn)en in der Fachsoftware des Fachdienstes Gesundheit erfassen

- Klärung bei unklaren oder nicht vorhandenen Kontakt- und Befunddaten

- Kontaktaufnahme zur Ermittlung des Gesundheitszustandes von Personen, welche sich in Quarantäne befinden

- allgemeine Bürgeranfragen beantworten

 

Von den Bewerber/innen erwartet werden:

- Kenntnisse MS-Office (Word, Excel)

- ausgeprägte Motivation und Einsatzbereitschaft

- hohe Selbständigkeit

- Belastbarkeit und Stresstoleranz

- Team- und Kooperationsfähigkeit

 

Die Anstellung erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die ausgewählten Bewerber/innen werden direkt dem Fachdienst Gesundheit zugewiesen. Eine Tätigkeit ist ausschließlich in Vollzeit möglich und wird nach dem Tarif  TVöD, Entgeltgruppe 3, Stufe 1 (2.325 Brutto) vergütet.

 

Die Bewerbung mit Lebenslauf sollte an die Email-Adresse  gesendet werden.

Foto zur Meldung: Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht
Foto: Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht

Brand am Klostersee

(13. 02. 2021)

Am heutigen Samstag um 16:24 Uhr wurde die Feuerwehr über einen Brand einer Laube am "Kellnerfenn" in der Nähe des Lehniner Strandbades informiert. 42 Kameraden der Ortswehren Emstal, Rädel, Nahmitz, Lehnin und Damsdorf rückten aus.

 

"Zum Löschen mit zwei C-Rohren wurde ein Loch ins Eis des Klostersees gesägt und eine ca. 300 m lange Schlauchverbindung zum Einsatzort verlegt. Nach zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Personen wurden nach unseren Informationen nicht verletzt", berichtet Einsatzleiter Torsten Schumitz. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache.

 

Allen Einsatzkräften vielen Dank!

Foto zur Meldung: Brand am Klostersee
Foto: Brand am Klostersee

Kabinett beschließt neue Eindämmungsverordnung - Lockdown bis 7. März verlängert

(12. 02. 2021)

Grundaussagen der neuen Eindämmungsverordnung: Grundschulen starten ab 22. Februar mit Wechselunterricht - Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen - Häufigere Testungen in Pflegeeinrichtungen

 

Die Landesregierung hat heute entschieden, die bestehenden Kontaktbeschränkungen beizubehalten und den Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitgehend um drei Wochen bis zum 7. März zu verlängern (z. B. Schließungen Gastronomie, weite Teile des Einzelhandels und Kultureinrichtungen). Die aktualisierte Verordnung tritt am Montag (15.02.) in Kraft.

 

Die wichtigsten Regeln:

- Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind weiter nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.

 

- Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen wird dringend empfohlen, in allen Situationen, bei denen zwei oder mehr Personen zusammenkommen. Im ÖPNV, Bahnverkehr sowie in Geschäften sind sie Pflicht.

 

- Nicht notwendige private Reisen und Besuche sollten unterlassen werden. Das gilt auch für überregionale touristische Ausflüge.

 

- um Kontakte am Arbeitsplatz  zu vermeiden, soll das Homeoffice intensiv genutzt werden

 

- ab 22. Februar wird der Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht aufgenommen. Alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben, mit den Ausnahmen Abschlussklassen der jeweiligen Schulform und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung", im Distanzunterricht.

 

- Alle Lehrkräfte und Beschäftigte in den Schulen können sich ab 15. Februar bis Ende April insgesamt bis zu fünfmal auf das Coronavirus per Antigen-Schnelltestes in einer Arztpraxis testen lassen. Das Land Brandenburg trägt hierfür die Kosten (bis zu 5,5 Mio. EUR).

 

- geöffnet sind Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote - verbunden mit dem Appell an alle Eltern, ihre Kinder soweit möglich zu Hause zu betreuen

 

- Die Sportanlagen unter freiem Himmel können wieder von Kindergärten und Horten genutzt werden.

 

- Ab 1. März können Friseurbetriebe unter Auflagen wieder öffnen.

 

- Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten fallen ebenfalls nicht mehr unter der Schließungsanordnung. Ausgenommen sind Tierhäuser.

 

- Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Pflegeheime und besondere Wohnformen: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner dürfen weiterhin täglich von höchstens einer Person besucht werden. Besucherinnen und Besucher haben während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine FFP2-Maske zu tragen. Neu: Besucherinnen und Besucher benötigen einen negativen Test, der nicht älter als 48 h sein darf. Dazu müssen die Einrichtungen Besucherinnen und Besuchern die Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltest anbieten. Neu in diesem Bereich ist außerdem: Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich alle Beschäftigten sich nun mindestens an drei (statt wie bisher zwei) Tagen pro Woche auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

 

Soweit für Kinder unter 14 Jahren keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) zu tragen.

 

Der nächste Öffnungsschritt soll bei einer stabilen Inzidenz von höchsten 35 über mehrere Tage den Einzelhandel sowie Museen und Galerien umfassen.

 

[Die neue Eindämmungsverordnung finden Sie hier]

Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten wollen Lockdown bis 7. März verlängern

(11. 02. 2021)

Die Bundeskanzlerin hat sich gestern mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Coronakrise verständigt. Derzeit ist bundesweit ein deutlicher Rückgang des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ bleibt aber das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

 

Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen reduziert das Infektionsgeschehen deutlich – es wird, sofern nicht ohnehin rechtlich vorgeschrieben, daher dringend in allen Situationen empfohlen, bei denen zwei oder mehr Personen in Innenräumen zusammenkommen. Eine zügige Impfung der Bevölkerung ist die Voraussetzung, das Virus langfristig wirksam zu bekämpfen. Sobald bei entsprechender Verfügbarkeit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, gibt es eine Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen.

 

Vor diesem Hintergrund wurde gestern u.a. vereinbart:

 

- Der Lockdown wird bis zum 7. März 2021 verlängert.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person

gestattet.

 

- das Tragen von medizinischen Masken ist Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.

 

- nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sind

weiterhin zu unterlassen.

 

- Arbeiten im Homeoffice ist zu ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.

 

- Vermehrt sollen Schnelltests den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege

ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren.

 

- es wird geprüft, ob Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sowie Grundschullehrer/innen frühzeitiger als bisher vorgesehen -in der Kategorie 2 mit hoher Priorität- geimpft werden können. Die Länder entscheiden über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung. Sie werden gleichzeitig ihre Anstrengungen vergrößern, die Digitalisierung des Lernens zu befördern, um Teilungsunterricht und das schrittweise Hochfahren zu flankieren. Der Bund unterstützt dies durch den Digitalpakt Schule einschließlich der Sofortprogramme für Endgeräte von Schülern und Lehrern.

 

- Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März

2021 wieder aufnehmen.

 

- ab einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 soll die Öffnung des Einzelhandels, Museen und körpernaher Dienstleistungen mit Einschränkungen möglich sein

 

- Bund und Länder halten an dem Ziel fest, dass allen Bürgerinnen und Bürgern spätestens bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann.

 

Allerdings: am Freitag (12.02.21) will die Landesregierung eine eigene Eindämmungsverordnung verabschieden, die von den Vorgaben der Bundeskanzlerin/MP-Konferenz abweichen können.

 

BBH hilft Renaultfahrer

(11. 02. 2021)

Beim Winterdienst in der Brücker Straße in Emstal haben Mitarbeiter des Baubetriebshofes gerade einem Anwohner aus der Patsche geholfen: er ist mit seinem Renault in eine 50 cm tiefe Mulde gerutscht, aus der er alleine wohl nicht mehr herausgekommen wäre.

 

Kurzerhand wurde das Fahrzeug mit einem Seil mit dem BBH-Multicar aus dem Schnee gezogen.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Foto zur Meldung: BBH hilft Renaultfahrer
Foto: BBH hilft Renaultfahrer

Bioabfallentsorgung wird vorerst wegen Frost eingestellt

(10. 02. 2021)

Nach Erkenntnissen der Entsorgungsfirma APM friert derzeit der Bioabfall in den Biotonnen fest. Dieser verbleibt bei der Leerung trotz mehrmals kräftigen Rüttelns in der Tonne zurück. 

 

Das bringt Unmut bei Abfallbesitzern hervor, weil die Tonne nicht vollständig geleert werden konnte, aber die volle Leerungsgebühr dafür entrichtet werden muss. In solchen Fällen besteht laut APM auch kein Anspruch auf eine kostenlose Ersatzleerung der Biotonne.

 

"Leider können bei diesen Frosttemperaturen auch Vorsorgemaßnahmen der Abfallbesitzer wenig ausrichten, um die Leerung reibungslos zu ermöglichen. Weil so gut wie jede  Biotonne davon betroffen ist, stellen wir die Bioabfallentsorgung vom 11.02.2021 bis zum Ende dieser Frostperiode ein", teilt eine Unternehmenssprecherin mit.

Bis dahin können Bioabfälle über die roten 40-l-Restmüllsäcke des Landkreises entsorgt werden. Sie sind in Vertriebseinrichtungen für  1,92 €/ Stück zu erwerben oder können auf https://apm-niemegk.de/abfallsaecke-bestellen-neu#restabfallsaecke im Online-Versand zuzüglich Porto direkt bei der APM GmbH bestellt werden.

 

Weitere Infos zum Thema auf www.apm-niemegk.de.

 

 

Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?

(10. 02. 2021)

Auf der vom Land Brandenburg und der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Homepage https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/ heißt es derzeit: "Aufgrund der geringen Impfstoffmengen können für die Corona-Schutzimpfung des Landes Brandenburg vorübergehend keine neuen Impftermine vergeben werden. Alle Termine sind derzeit ausgebucht. Wir bitten um Ihr Verständnis."

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen geimpft werden. Bislang gibt es in der EU Zulassungen für die Covid-Impfstoffe von den Herstellern Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.

 

Da anfangs nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden Corona-Schutzimpfungen zunächst an priorisierten Personengruppen durchgeführt, um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren.

 

Grundlage für diese Impf-Priorisierung sind in Deutschland die COVID-19-Impfempfehlung der Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sowie die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes. Nach diesen Vorgaben wird die Impfstrategie COVID-19 auch im Land Brandenburg umgesetzt.

 

Danach können folgende Personen zuerst geimpft werden:

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- das Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

 

Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Impfungen werden auf drei Wegen angeboten:

- In Krankenhäusern wird das dortige Personal geimpft.

- Mobile Impfteams impfen in stationären Pflegeeinrichtungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegepersonal.

- In Impfzentren werden über 80-Jährige sowie alle anderen impfberechtigten Personen geimpft. Impfzentren sind bereits in Potsdam, Cottbus und Schönefeld in Betrieb. Weitere Impfzentren werden bis Ende Januar in Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde eröffnet.

 

Hinweis: Pflegebedürftige Menschen über 80 können aufgrund der Eigenschaften der bisher zugelassenen Impfstoffe noch nicht zu Hause geimpft werden.

Termine für eine COVID-19 Impfung in einem Impfzentrum werden in Brandenburg ausschließlich unter der Rufnummer 116117 vergeben – und aktuell nur für die genannten priorisierten Personengruppen.

 

Weitere Infos zum Thema unter https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/.

Foto zur Meldung: Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?
Foto: Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?

Gemeinde Kloster Lehnin fordert Impfungen und Tests für Erzieher/innen

(07. 02. 2021)

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet seit Februar ihren 200 Mitarbeiter/innen regelmäßige kostenlose Corona-Schelltests an. Ein Testergebnis schafft Sicherheit und hilft, ggf. die Ausbreitung des Virus einzugrenzen.

 

Vor dem Hintergrund, dass vor allem die Bediensteten in den Kindertagesbetreuungen zahlreichen Kontakten ausgesetzt sind und die Abstandsregeln regelmäßig nicht einhalten können, sind sie im Beruf erheblichen Risiken ausgesetzt.

 

„Umso widersprüchlicher ist es, dass die zuständige Ministerin des Landes Brandenburg die Kindertagesstätten geöffnet hält, aber nicht gleichzeitig dafür sorgt, dass die Reglungen für die freiwilligen Corona-Tests für die Erzieher/innen fortgesetzt werden. Auf Anordnung werden die Kontakte überall auf ein Mindestmaß eingeschränkt, aber wenn es um Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten geht, hält man sich zurück. Es versteht deshalb kein Mensch, dass die Teststrategie des Landes seit dem 23.01.2021 nicht fortsetzt wird. Allein Absichtserklärungen reichen nicht aus. Es sind endlich Taten gefragt und keine endlosen Abstimmungsrunden zwischen Bildungs- und Gesundheitsministerium! Wir erwarten endlich eine Fortsetzung der Tests bzw. eine Übernahme der Kosten durch das Land“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Brückner hält es auch für sachgerecht, wenn angesichts der langen Wartezeiten für Impftermine jetzt umgesteuert wird und wegen der hohen Anzahl der Kontakte und der damit verbundenen Ansteckungsrisiken auch Erzieher/innen und Lehrer/innen bevorzugt geimpft werden. Er sieht das Land in der Pflicht, das Personal in diesen Einrichtungen besonders zu schützen.

 

Abfallentsorgung kann sich im Winter verzögern

(05. 02. 2021)

Winterliches Wetter erschwert nicht nur Autofahrern und Fußgängern den Alltag, sondern bereitet auch den Abfallentsorgern Probleme.

 

Das Entsorgungsunternehmen APM informiert darüber, dass sich in Folge dessen die Abfallentsorgung wegen der dann winterlichen Straßenverhältnisse verzögern kann.

 

Tipps: Lassen Sie Ihre Abfallbehälter deswegen vor dem Grundstück stehen, bis diese geleert wurden. Bis zum Samstag (13.02.2021) sollen alle Abholtermine in dieser Woche erledigt sein, sofern es die Straßenverhältnisse bei Ihnen vor Ort zulassen. Anwohner, in deren Straßen zum Zeitpunkt der Abfallentsorgung kein Winterdienst geleistet wurde, stellen bitte ihre Abfallbehälter am Abfuhrtag bis 6 Uhr an die nächstgelegene, beräumte Straße, zur Entsorgung bereit und holen diese nach erfolgter Leerung wieder zurück. Ggf. nutzen Sie vorübergehend auch die 40-l-Restmüllsäcke des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Halten Sie den Abfallbehälterstandplatz und dessen Zugang schnee- und eisfrei.

 

Bei Frost können nasse Abfälle in Rest- und Bio-Behältern festfrieren und während sowie nach der Leerung darin verbleiben. Das ist sehr ärgerlich. Doch den Müllwerkern ist es strengstens untersagt, in den Abfallbehälter zu greifen, um festgefrorenen Abfall zu lösen. Deswegen bitte nasse Abfälle nicht lose in den Abfallbehälter werfen, wasserundurchlässige Abfalltüten nutzen (nicht für Bioabfall!), die Seitenwände im Behälter mit verschmutztem Papier auslegen. Sind die Abfälle in der Tonne bereits festgefroren, können Sie versuchen, diese mit einem Spaten vorsichtig vom Behälterrand zu lösen.

 

Im Moment ist es nicht möglich, die geplante Sperrmüllentsorgung und Elektrogeräteabholung durchzuführen. Der Grund sind die Schneemengen unter denen die bereitgestellten Gegenstände begraben sind.
Diese Entsorgungen werden nachgeholt, sobald es die Wetterlage wieder einigermaßen zulässt.

Vorbereitungen für den Schneesturm

(05. 02. 2021)

Für die kommenden Tage haben Meteorologen starke Schneefälle, Glätte und Sturm  vorausgesagt.

 

In besonderen Wetterlagen ist der gesamte 18-köpfige Baubetriebshof, von denen derzeit urlaubs- und krankheitsbedingt 15 Mann einsatzbereit sind, mit Schneeräumen beschäftigt. Die einzelnen Teams, die bei starken Schneefällen um 5 Uhr ausrücken, haben jeweils eigene Abschnitte zu beräumen.

 

Der Kloster Lehniner Baubetriebshof übernimmt den Winterdienst in den Ortsteilen Damsdorf, Göhlsdorf, Trechwitz, Emstal, Michelsdorf, Lehnin und Rädel. Die MEBRA ist für den Winterdienst in den Ortsteilen Krahne, Reckahn, Rietz, Prützke, Grebs, Netzen und Nahmitz zuständig. Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg beräumt Bundes- und Landesstraßen sowie der Kreisstraßenbetrieb die Kreisstraßen.

 

In der Kloster Lehniner Straßenreinigungssatzung sind alle Straßen aufgeführt.  Sie sind in verschiedene Kategorien unterteilt, für die unterschiedliche Bedingungen zum Einsatz des Winterdienstes definiert wurden. Ist der Schnee besonders hoch, hilft der Baubetriebshof in den Ortsteilen Damsdorf, Göhlsdorf, Trechwitz, Emstal, Michelsdorf, Lehnin und Rädel auch in den Bereichen, wo normalerweise nur die Anwohner zuständig sind.

Foto zur Meldung: Vorbereitungen für den Schneesturm
Foto: Vorbereitungen für den Schneesturm

Winterdienst - was haben Anwohner zu beachten?

(05. 02. 2021)

Aufgrund der bevorstehenden Schneefälle weist die Gemeindeverwaltung alle Eigentümer und Nutzer von Grundstücken, die innerhalb von bebauten Ortslagen liegen, noch einmal auf den erforderlichen Winterdienst hin, der in der Straßenreinigungssatzung festgelegt ist.

 

Alle Gehwege sind in einer Breite von 0,80 m von Schnee freizuhalten und bei Eis- und Schneeglätte mit abstumpfenden Mittel zu behandeln. Die Verwendung von auftauenden Stoffen ist nur erlaubt bei Eisregen und an gefährlichen Stellen wie Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen und bei starkem Gefälle.

 

Auf Straßen der Kategorie C, die nicht über einen Gehweg verfügen, ist zur bebauten Fahrbahnseite hin, ein bis zu 1,50 m, mindestens jedoch 0,80 m breiter Streifen für Fußgänger parallel zur Grundstücksgrenze von Schnee freizuhalten und zu bestreuen.

 

Auf Straßen der Kategorie C wird der Winterdienst durch die Anlieger durchgeführt. Die Straße ist so von Schnee zu räumen, dass sie befahrbar bleibt und ein Begegnungsverkehr möglich ist. Der Schnee ist dabei am Rand der Fahrbahn anzuhäufen, der dem eigenen Anliegergrundstück am nächsten liegt. Die Reinigungspflichtigen haben die erforderlichen Streumittel selbst zu beschaffen. Bei extremen Witterungsverhältnissen übernimmt die Gemeinde den Fahrbahnwinterdienst.

 

Begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Mitteln bestreut werden. Auch die Ablagerung von salzhaltigen oder mit auftauenden Stoffen durchsetzten Schnee ist auf diesen Flächen untersagt.

 

Täglich von 07:00 bis 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte ist nach Beendigung des Schneefalls zu beseitigen. Nach 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 07.00 Uhr, samstags bis 8.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 09:00 Uhr zu beseitigen. Eine Verpflichtung zum Streuen ist nicht gegeben, solange das Streuen wegen anhaltenden starken Schneefalls keine nachhaltige Sicherungswirkung erzielt.

 

Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder -wo dies nicht möglich ist- auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger und Fahrverkehr hierdurch nicht gefährdet oder behindert wird.  Die Einläufe in Entwässerungsanlagen, Hydranten, Hausanschlussschieber sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg oder die Fahrbahn verbracht werden. Die zu räumenden Flächen dürfen weder durch mechanische noch durch chemische Mittel beschädigt werden.

 

Der komplette Satzungstext über Pflichten im Rahmen der Straßenreinigung ist im Internet unter www.klosterlehnin.de nachzulesen.

 

Durch die Ordnungsbehörde werden Kontrollen durchgeführt und Verstöße ordnungsrechtlich verfolgt.

 

Foto zur Meldung: Winterdienst - was haben Anwohner zu beachten?
Foto: Winterdienst - was haben Anwohner zu beachten?

Erweiterung von Remondis ist Glücksfall für Gemeinde

(04. 02. 2021)

Mit einem neuen dreigeschossigen Verwaltungsgebäude an der Pernitzer Straße hat sich das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Remondis GmbH & Co. KG zum Standort Prützke, einem Ortsteil von Kloster Lehnin, bekannt. Die komplette Fertigstellung des Areals ist nach Unternehmensangaben noch im Februar vorgesehen.  

 

Die Firma beschäftigt am Standort Prützke ca. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ca. 60 Niederlassungen und Unternehmensbeteiligungen die kaufmännische und verwaltungstechnische Aufgaben wahrnehmen. Im neu gebauten rund 5 Mio. Euro teuren Verwaltungsgebäude arbeiten künftig 64 Beschäftigte. Derzeit sind freie Stellen für die insgesamt 32 neuen Büros ausgeschrieben.

 

Die Gemeinde, die eine unternehmensfreundliche Politik betreibt, freut sich über die Erweiterung des Standortes. Remondis sei ein wichtiger Arbeitgeber, aber auch Steuerzahler im Ort. Die Ansiedlung sei ein Glücksfall für die Gemeinde, betont Bürgermeister Uwe Brückner, der im regelmäßigen Kontakt mit der Geschäftsführung steht. Die Gemeinde kooperiert auch mit Remondis, beispielsweise beim Betrieb eines Feuerlöschbrunnens im Umfeld des Firmenareals.

 

REMONDIS zählt zu den weltweit größten Dienstleistern für Recycling, Service und Wasser. Die Unternehmensgruppe ist in Europa, Afrika, Asien und Australien auf tätig: Sie gewinnt z. B. Rohstoffe aus Abfällen, entwickelt innovative Recyclingprodukte, produziert alternative Energieträger und engagiert sich in der Wasserversorgung sowie in der Abwasserreinigung.

 

Ergebnis des Covid-19 Impfgipfels: Impfstoff-Produktion wird erhöht

(02. 02. 2021)

Die nationale Impfstrategie wird durch das Bundesgesundheitsministerium konkretisiert und weiterentwickelt und daraus ein nationaler Impfplan entwickelt. Er soll zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorgelegt werden, die voraussichtlich am 10. Februar zusammenkommen wird. Die für das 1. Quartal zugesagten Lieferungen von BioNTech und Moderna wurden von den Unternehmen bestätigt.  Darauf  haben sich am Montag auf dem „Impfgipfel“ die 16 Ministerpräsidentinnen und –präsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mitgliedern des Bundeskabinetts verständigt. An einem vorgeschalteten Expertengespräch nahmen Vertreter der EU-Kommission, der Impfstoffhersteller und relevanter Verbände teil.

 

Die Hersteller haben zugesichert, alles dafür zu tun, um die Produktionszahlen deutlich zu erhöhen. Dazu wird die Produktionsinfrastruktur ausgebaut. Die Bedarfe von Impfstoffherstellern sollen auf einer Plattform zusammengeführt werden, für deren Einrichtung der Bund Sorge tragen wird. Ziel ist weiterhin, dass bis Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Alteneinrichtungen und bis 21. September alle Impfwilligen ein Impfangebot erhalten. Ebenfalls prioritär sind die Impfangebote für über 80-Jährige, die nicht in Einrichtungen, sondern z. B. zu Hause oder in Wohngemeinschaften leben. Für sie soll ein möglichst wohnortnahes Angebot zur Verfügung stehen.

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke wertete das Treffen „als ersten und guten Schritt, um bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus voranzukommen. Ich freue mich, dass dieses so dringend erforderliche Treffen so kurzfristig stattfinden konnte. Es ist nicht die Zeit für Schuldvorwürfe. Denn jetzt brauchen wir jede Minute, um bei der Impfkampagne voranzukommen.“

 

Woidke: „Die Impfkampagne kann nur in einem engen Schulterschluss von Bund, den Ländern und den Herstellern funktionieren. Wir brauchen Klarheit, Transparenz und Verlässlichkeit. Das erwarten die Bürger zu Recht von uns. Der heute zugesagte nationale Impfplan muss zuverlässige Angaben zu den Impfstofflieferungen enthalten. Wir Länder brauchen Planungssicherheit. Wir können es uns nicht leisten, im Nebel zu stochern. Und vor allem müssen wir unbedingt Verunsicherung vermeiden – insbesondere bei den älteren Menschen. Wir haben die Logistik mit den mobilen Teams und den Impfzentren hochgefahren. Jetzt muss mehr Impfstoff folgen, damit wir Fahrt aufnehmen können.

 

Mit Stand 01.02.2021 wurden im Land Brandenburg insgesamt 73.844 Erst-Impfungen verabreicht. Mit einer Quote von 2,9 Prozent liegt damit Brandenburg auf dem 4. Platz bundesweit (Bundesdurchschnitt 2,3 Prozent).

Bundeswehr unterstützt Seniorenheime bei Schnelltests

(01. 02. 2021)

Am Sonntag trat eine neue Allgemeinverfügung des Landkreises in Kraft, die die bisherige Regelung vom 12.11.2020 nunmehr bis 31.03.2021 verlängert. Diese Allgemeinverfügung unterstützt das Gesundheitsamt bei der Verfolgung der Infektionsketten und stellt eine Entlastung der Behörde dar. Sie ist hier aufrufbar: https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Allgemeinverfuegung_2_Entlastung_Gesundheitsamt_13_ausfertigung.pdf

 

Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie 1 haben sich ohne weitere Anordnung — in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen. Zudem sind die Genannten verpflichtet, ihre Kontakte unaufgefordert dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

 

Seit Donnerstag, dem 28.01.2021, testen 14 Soldaten einer Marineinfanterie-Einheit aus Eckernförde in Seniorenwohnheimen des Landkreises Pflegepersonal und BesucherInnen. Dieser Einsatz ist zunächst für 3 Wochen geplant und soll die Einrichtungen entlasten. Die vier Teams sind jeweils von 8 bis 18 Uhr im Einsatz. Am 28.01.2021 wurden 140 Schnelltests in Dahlen, im St. Norbert in Michendorf und im Bethesda in Teltow gemacht. Die Ausrüstungen und Schnelltests werden von den Betreibern der Senioreneinrichtungen zur Verfügung gestellt.

Lehniner Schulcampus wird schrittweise neugestaltet

(01. 02. 2021)

Derzeit werden die letzten Handgriffe an den Außenanlagen erledigt, dann ist der Anbau auf dem Lehniner Schulcampus nach gut einjähriger Bauzeit fertig. Die Räume wurden nach den Herbstferien von den Schülerinnen und Schülern bezogen.  Zusätzlich werden demnächst Malerarbeiten in zwei Treppenhäusern durchgeführt. Die Einweihung wird wegen der gegenwärtigen Coronaauflagen im Frühjahr geplant.

 

Notwendig wurde der 440 Quadratmeter große Anbau an ein Gebäude aus den 1970er Jahren wegen steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin wegen seinerzeit zu geringer Schülerzahlen nicht gab. Inzwischen ist die Gemeinde aber Zuzugsgebiet und die Bevölkerungszahl steigt. Neue Wohnparks, wie derzeit in Damdorf und Lehnin, locken bauwillige Familien an.

 

Durch den Anbau wurden zusätzlich Klassenräume geschaffen und vorhandene vergrößert. Auf dem Schulcampus sollen in zwei Jahren Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse beschult werden. Die Gemeinde hat dafür gekämpft, dass dies möglich ist.

 

Für die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns sind zwei weitere Bauabschnitte geplant. In dem neu zu errichtenden Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule sollen einmal Mensa, Aula, Fach- und Klassenräume sowie Büroräume untergebracht werden. Die Planungen sollen demnächst beauftragt werden. Bis zur Fertigstellung des neuen Komplexes wird der Anbau, der ca. 1,8 Mio. Euro gekostet hat, von den angehenden Abiturienten genutzt. Parallel zu den Bauarbeiten wird auch die IT-Ausstattung mit Hilfe von Fördermitteln in den nächsten drei Jahren für ca. 319.000 Euro modernisiert. Dazu gehören leistungsstarke Laptops, interaktive Whiteboards und Tablets. Die Digitalisierung ist auf dem Schulcampus in vollem Gange. Für Schüler/innen der Sekundarstufe 2 hat die Gemeindevertretung Mittel bewilligt, um zusätzliche Tablets zu beschaffen.

 

Das jüngste Bauprojekt auf dem Schulcampus ist Teil einer Sanierungsoffensive für den Schulcampus, die bereits vor Jahren gestartet ist. Bisher umgesetzt wurden u.a. die Dachsanierung der Sporthalle und des Gesamtschulhauses sowie der Umzug der Integrierten Tagesbetreuung ITBL in das Sockelgeschoss der Turnhalle. „Der millionenschwere Umbau auf dem Schulcampus ist ein Leuchtturmprojekt in der Bildungslandschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark, das nur mit dem Zusammenwirken von Land, Kreis, Kommune und Gemeindevertretern umsetzbar ist. Wir sichern damit eine weiterhin hohe Unterrichts-Qualität und den langfristigen Erhalt des Schulstandortes. Eine attraktive Schule bietet beste Lernbedingungen und wird gerne bei der Schulwahl der Kinder und Eltern berücksichtigt“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Derzeit besuchen die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns 830 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen aus Kloster Lehnin, Groß Kreutz, und benachbarten Orten. Sie werden von 70 Lehrer(inne)n und zehn Erzieher/innen der ITBL betreut. Bis 2023 wird die Schülerzahl voraussichtlich nach gegenwärtigen Prognosen bei 900 bis 1000 liegen.

Das Schulprogramm steht unter dem Motto: „Leben, lernen, lachen“. Zu den Schultraditionen gehören Theaterprojekte, Sprachreisen, Kontakte zu Partnerschulen in Polen und Frankreich, Schülerband, sportliche Entspannungsangebote, Schülercafé, Lego-Roboter-Projekt, die Teilnahme an Sportevents, Praxislerntage und Projekte zum sozialen Lernen.

 

Der Lehniner Schulcampus konzentriert vielfältigste Angebote an einem Platz. Hier gibt es u.a. zwei Turnhallen, einen Sportplatz, eine integrierte Tagesbetreuung  (ITBL/ früher Hort), ein Eltern-Kind-Zentrum (EKiz), die Bibliothek „Bettina von Arnim“ und einen Jugendclub. Auch der Kreissportbund und Vereine nutzen die Sportanlagen.

 

Vier Sozialarbeiter/innen sind auf dem Gelände tätig. Der Schulförderverein unterstützt die Schule sowohl materiell als auch bei der Durchführung von Veranstaltungen. In der Nähe befindet sich fußläufig erreichbar der Busbahnhof, wo sich neun regionale Linien kreuzen, so dass die Kinder und Jugendlichen schnell nach Unterrichtsende nach Hause kommen.

 

 

[Weitere Infos zum Lehniner Schulcampus gibt es hier]

Foto zur Meldung: Lehniner Schulcampus wird schrittweise neugestaltet
Foto: Lehniner Schulcampus wird schrittweise neugestaltet

Gemeinde bietet Mitarbeitern kostenlose Schnelltests

(29. 01. 2021)

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet ab Montag, 01. Februar 2021, seinen rund 200 Mitarbeiter/innen kostenlose Corona-Schelltests an. Insbesondere Bedienstete aus den Kitas haben diesen Wunsch an die Dienststellenleitung herangetragen. Eine Abfrage unter der Belegschaft ergab, dass ein erheblicher Teil sich testen lassen möchte. Es gibt Ängste, selbst angesteckt zu sein oder andere anstecken zu können. Mit dem Testergebnis in der Tasche, fühlen sich viele sicherer.

 

Die Schnelltests werden dienstags bis freitags in der Tagesklinik der Evangelischen Kliniken des Luise-Henrietten-Stifts in Lehnin durchgeführt. Die Mitarbeiter/innen können die Häufigkeit der Testungen selbst bestimmen – maximal zwei sind pro Woche möglich. Dabei ist es auch unerheblich, ob jemand Symptome aufweist.

 

„Vor dem Hintergrund, dass vor allem die Bediensteten in den Kindertagesbetreuungen zahlreichen Kontakten ausgesetzt sind und die Abstandsregeln regelmäßig nicht einhalten können, sind sie im Beruf nicht unerheblichen Risiken ausgesetzt. Auch wir wissen nicht, ab wann das Land Brandenburg die am 23. Januar ausgelaufenen Corona-Tests fortsetzt. Daher wird nun dieses umfassende Angebot unterbreitet – und zwar allen Mitarbeitern. Schnelltests helfen, den Mitarbeiter/innen Sicherheit zu geben, Ansteckungen schneller zu erkennen und die Zeit der Quarantäne möglicherweise zu verkürzen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner. Er bedankt sich beim Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Udo Wernitz, dass dieser mit ihm gemeinsam diese Notwendigkeit sieht.

 

 

 

ITBL-Kinder schmeckten bitter-süße Erkenntnisse

(29. 01. 2021)

Corona-Zeit bedeutet schwere Zeit, auch für unser Essverhalten und unsere Gesundheit. Umso wichtiger und interessanter war die Gestaltung einiger Erzieherzeiten in der ITBL zum Thema Ernährung. Es zeigte sich schnell ein reges Interesse seitens der Kinder; die Arbeit in Kleingruppen an einer Ernährungspyramide mit einigen Fragen an die Teams garniert, sorgte für eine spaßige Atmosphäre. Am Ende stand bei jedem eine selbstgestaltete Pyramide für das Portfolio mit passender Zuordnung der vorgegeben Lebensmittel.

 

Darauf aufbauend folgte eine Woche später dann das Zuckerwürfelexperiment: in denselben Kleingruppen wurde besprochen, wie viel ein Würfel Zucker wiegt und wie viele in verschiedenen Lebensmitteln (Cola, Nüsse, Säfte usw.) drin sind. Während des spannenden Wettkampfs gab es viele Überraschungsmomente, z.B. zur Anzahl der Würfel in einigen Lebensmitteln.

 

Am Ende standen die gewählten Teamkapitäne gemeinsam vor einem großen Nutellaglas und schätzten anhand der Nährwerttabelle die Zuckerwürfelanzahl. Mit 122 Würfeln waren die Kinder schon gut dabei, dass es am Ende aber über 140 Würfel waren, erstaunte viele Schüler. Seit dem steht übrigens Obst und Gemüse beim Mittagessen in der Lehniner Mensa ganz weit oben auf der Vorliebenliste.

 

(Der Autor Herr Goerke ist Erzieher in der  ITBL)

Foto zur Meldung: ITBL-Kinder schmeckten bitter-süße Erkenntnisse
Foto: ITBL-Kinder schmeckten bitter-süße Erkenntnisse

Schulen auch nach den Winterferien weiter im Distanzunterricht, mit wenigen Ausnahmen

(28. 01. 2021)

Die Pandemie-Lage erlaubt derzeit nicht, das im Brandenburger Stufenplan angestrebte Wechselmodell für Grundschulen in Kraft zu setzen. Bis mindestens 14. Februar bleiben Brandenburgs Schülerinnen und Schüler, mit den bekannten Ausnahmen, daher im Distanzunterricht.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium werten wir regelmäßig die pandemische Lage aus, um – wenn möglich – unseren Stufenplan zur Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht umzusetzen. Die aktuelle Situation gebietet jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler auch nach dem Ende der Winterferien am 8. Februar weiterhin im Distanzunterricht lernen werden, mit wenigen Ausnahmen für die Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten. Wir werden die Schulen zeitnah informieren, wenn wir zu einer anderen Bewertung des Infektionsgeschehens kommen.“

 

Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, Förderschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs werden bis mindestens 14. Februar 2021 im Distanzunterricht unterrichtet.

 

Ausnahmen:

Die Schüler/innen der Abschlussklassen (Jahrgangsstufen 10, 12 (Gymnasium) und 13 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium, Zweiter Bildungsweg)) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs erhalten weiterhin Präsenzunterricht, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts Anderes regelt. Die Schuleiter/innen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen ein Mindestabstand eingehalten werden kann.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts anderes regelt. Die Sorgeberechtigten entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Verbunden mit einem Appell an die Sorgeberechtigten, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu behalten. 

 

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

Praktischer Sportunterricht findet mit Ausnahme der Spezialschulen und Spezialklassen Sport ausschließlich im Freien statt; ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt.

 

Notbetreuung

Die Organisation der Notbetreuung für Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 sowie im Einzelfall der Jahrgangsstufen 5 und 6 in Verantwortung der Schulen mit Primarstufe wird mindestens bis 14. Februar 2021 weitergeführt. In den Winterferien entfällt die Notbetreuung in den Schulen.

 

Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

(27. 01. 2021)

Die Gemeinde kaufte nach mehrjährigen Verhandlungen jetzt das Gebäude, in dem sich das Backofenmuseum befindet. Es liegt am Anger in der Emstaler Hauptstraße 29, im Ortsteil Emstal. Im Jahr 2000 wurde mit dem damaligen Eigentümer ein Pachtvertrag über 20 Jahre für den ehemaligen Dorfladen abgeschlossen, um darin ein Backofenmuseum einzurichten. Für den Ausbau als Museum wurden inzwischen 111.500 € investiert, davon ca. 108.300 € Fördermittel. Genutzt wurde das Objekt bisher durch die Interessengemeinschaft „Backofenmuseum Emstal“, aus deren Reihen sich 2020 der „Backofenverein Emstal e.V.“ gründete.

 

Im Museum zu besichtigen sind historische Geräte und Backutensilien aus Haushalten und Bäckereien. Besucher/innen erhalten Einblicke in dörfliche Traditionen, wie vor Jahrhunderten gebacken wurde und über die Arbeit der Backofengemeinschaft heute. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Backofenplatz, auf dem historische Lehmbacköfen stehen. Zwei sind  noch in Betrieb. Der Backofenverein hält sie instand und nutzt diese noch. Traditionelle Backtage am Lehmbackofen sind (außerhalb der Coronazeit) Karfreitag, Himmelfahrt (mit Eisbeinessen), Pfingstsonnabend, beim Backofenfest (Sonnabend nach Pfingsten), am 3. Oktober und am 23. Dezember.

 

Zum Anfang des Projektes hatten die Emstaler nur eine kleine Backstube zur Verfügung. Da diese aber zu klein und zu weit von den Öfen weg war, musste ein neues Gebäude in der Nähe der Öfen gefunden werden. Glück im Unglück war für die Backofen-Freunde die Schließung des alten Konsums, der sich direkt gegenüber den Öfen befand.

 

Die Emstaler backten ihre Brote bis ins frühere Jahrhundert in 14-tägigem Abstand in bis zu 20 Backöfen. In beiden Kriegen wurden die Backöfen mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerieten die Backöfen in Vergessenheit. Erst 1983 wurde das Interesse für die Backöfen wiedergeweckt. Die damalige Bürgermeisterin Lilo Behrendt stellte die Frage, was denn mit den Backöfen passieren soll, da sie ein Schandfleck in der Ortsmitte Emstals darstellten. Die zündende Idee kam vom damaligen LPG-Vorsitzenden Herbert Schenk: „Wir restaurieren den noch gut erhaltenen Backofen, gründen eine Interessengemeinschaft und backen Brot, wie zu Großmutters-Zeiten." Am 14. März 1983 gründeten acht Familien eine Interessengemeinschaft. Am 19. März 1983 gingen alle Mitglieder in den Wald zum Knackbinden. Der noch gut erhaltene Backofen wurde gesäubert, defekte Stellen wurden repariert und mit einer Mischung aus Wasser, Lehm und Stroh neu verschmiert. Der erste Probebacktermin der Interessengemeinschaft war dann am 28. Mai 1983 – und das Brot gelang vortrefflich.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner ist heute glücklich über den Kauf der Immobilie: „In Coronazeiten müssen wir auch an das Danach denken. Mit dem Kauf sichert die Gemeinde den langfristigen Erhalt des Backofenmuseums. Das Brotbacken ist nicht nur ein kulinarischer Gewinn für die Kloster Lehniner und ihre Gäste, sondern auch ein Hobby, dass den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Die Kaufsumme ist daher gut angelegt.“

 

Foto zur Meldung: Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum
Foto: Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

Förderung von Projekten, die Zusammenhalt auf dem Land stärken

(27. 01. 2021)

Initiatoren kleiner lokaler, sozialer Projekte können ab sofort bis zum 10.03.2021 Projektvorschläge bei der LAG Fläming-Havel e. V. einreichen.

 

Vorschlagsberechtigt sind Vereine, Verbände, Stiftungen sowie juristische Personen öffentlichen Rechts in der LEADER-Region Fläming-Havel. Bis zu 80% der Kosten für investive Maßnahmen, maximal 5.000 € pro Projekt, kann die LAG Fläming-Havel übernehmen. Einreicher, die im Rahmen des Aktionsplans 2020 gefördert wurden, können in diesem Jahr nicht berücksichtigt werden. Vereine können den Eigenanteil auch durch Eigenleistungen erbringen. Die Förderung erfolgt aus LEADER-Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER.

 

Die Initiativen sollen dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt im Ort zu stärken, die Daseinsvorsorge und lokale Infrastruktur zu verbessern oder auch Barrieren abzubauen. Entscheidend für die Auswahl des Projektvorschlags ist die Wirksamkeit für die Bevölkerung vor Ort. Die Realisierung der ausgewählten Vorschläge kann etwa ab Herbst 2021 nach Genehmigung des gesamten Aktionsplanes durch das Landesamt in Groß Glienicke erfolgen.

 

Projektvorschläge sind im Regionalbüro der LAG (Schlossstraße 1 B, 14827 Wiesenburg) einzureichen. Informationen zum Verfahren, das Projektvorschlags-Formular und Bewertungskriterien sind ebenso wie die bisher geförderte Initiativen unter www.flaeming-havel.de zu finden. Gern steht Uta Hohlfeld telefonisch unter 033849 901948 oder per E-Mail unter für Fragen zur Verfügung.

 

Winterferien und Zeugnisse für rund 295.000 Schüler

(26. 01. 2021)

Am Freitag ist der letzte Schultag vor den Winterferien. Sie beginnen am Montag, den 1. Februar und dauern eine Woche. Die diesjährigen Halbjahreszeugnisse gibt es am letzten Schultag vor den Ferien coronabedingt anders als üblich: Nur die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf ihre Prüfungen vorbereiten, bekommen sie direkt in der Schule ausgehändigt.

 

Der Präsenzunterricht in den Schulen ist laut Eindämmungsverordnung derzeit grundsätzlich untersagt, die Schülerinnen und Schüler werden im Distanzunterricht (zu Hause) unterrichtet. Die Zeugnisse werden daher per Post zugestellt. Der Versand erfolgt am ersten Schultag nach den Winterferien (8. Februar), der Versand per Email ist aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. Alle Zeugnisse erhalten als Datum den Ausgabetag 29.01.2021.

 

Die Eltern von Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe benötigen aufgrund der anstehenden Übergangsverfahren in die weiterführenden Schulen das Zeugnis samt aller Unterlagen (Grundschulgutachten) schneller. Der Versand der Zeugnisse erfolgt daher bereits am Zeugnistag (29. Januar), der Versand per Email ist aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. Alle Zeugnisse erhalten als Datum den Ausgabetag 29.01.2021.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und im letzten Ausbildungsjahr an OSZ (die turnusgemäß in der Schule sind) sowie die Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ bekommen ihr Zeugnis am Zeugnistag (29. Januar) in der Schule – unter Beachtung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Die Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge (12 und 13) haben ihre Halbjahreszeugnisse bereits erhalten, da dort der Halbjahreswechsel bereits nach Weihnachten erfolgt ist.

 

Einbruch ins Lehniner Rathaus

(26. 01. 2021)

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind Unbekannte über die Rückseite ins Lehniner Rathaus eingedrungen. Dazu deinstallierten sie die Bewegungsmelder auf dem Gelände und beschädigten einen Zaun zu einem Nachbargrundstück.

 

Über ein Fenster, dass sie aufhebelten, gelangten die Täter ins Rathaus und drangen hier in das verschlossene Büro des Einwohnermeldeamtes ein. Dabei wurde eine Tür und ihre Zarge beschädigt.

 

Die Einbrecher machten sich an einem Tresor zu schaffen, wurden aber offenbar dabei gestört.

 

Mitarbeiter der Gemeinde bemerkten morgens den Einbruch und verständigten sofort die Polizei und Rufbereitschaft der Gemeinde. Die Polizei sicherte umgehend im Gebäude die Einbruchspuren.

 

Für die Reparatur des beschädigten Inventars werden derzeit Kostenvoranschläge eingeholt.

 

Foto zur Meldung: Einbruch ins Lehniner Rathaus
Foto: Einbruch ins Lehniner Rathaus

Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021

(25. 01. 2021)

Auch wenn aktuell zum jetzigen Zeitpunkt gemeinsame Aktivitäten im Sportverein nicht möglich sind, schaut der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark optimistisch in das Sportjahr 2021.

 

Für geplante Freizeitmaßnahmen wie zum Beispiel Ferienfahrten, Feriencamps vor Ort und Bildungsmaßnahmen mit Themen wie Natur, Umwelt, Sport, Gesundheit oder Kultur stehen Fördermittel zur Verfügung, die bis zum 31.Januar 2021 bei der Sportjugend Potsdam-Mittelmark beantragt werden müssen.

 

Ansprechpartner für die Förderung der Sportvereine im LK Potsdam-Mittelmark ist Holger Jurich, Tel: 03382 705684, E-Mail: .

Foto zur Meldung: Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021
Foto: Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021

Brief an die Eltern, deren Kinder in Kloster Lehnin betreut werden

(22. 01. 2021)

Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, 

Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin.

 

Erforderliche Formulare finden Sie ganz unten!

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen unterrichten:

 

1. Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause

 

die Landesregierung hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und eine Entlas-tung von Beiträgen für die Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen und somit zu einer Mi-nimierung der Kontakte und Ansteckungsrisiken beitragen, beschlossen. Die neue Eindäm-mungsverordnung und die Richtlinie zur Erstattung der Elternbeiträge liegen den Gemein-den aber noch nicht vor.

 

Eine Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungs-berechtigen und der Gemeinde, die eine Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Die Rückerstattung des Elternbeitrages für den Januar 2021 erfordert noch eine im Januar 2021 geschlossene Vereinbarung. Hierzu stellen Sie bitte kurzfristig einen formlosen Antrag an die Gemeindeverwaltung.

 

2. Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

Für die Öffnung der Kindertageseinrichtungen (Krippe und Kindergarten) soll es jedoch zu-nächst keine Änderung geben. Sie bleiben weiterhin offen.

 

Im Falle eines Inzidenzwertes von über 300 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen die Landkreise die Schließung der Kindertageseinrichtungen anordnen und eine Notbetreuung einführen. Heute liegt der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 242,9.

 

Um für den Fall einer möglichen Schließung besser vorbereitet zu sein, stellt die Gemeinde Kloster Lehnin bereits jetzt auf der Internetseite und in den Kindertageseinrichtungen Not-betreuungsanträge zur Verfügung. Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, ihren Antrag schnellstmöglich mit den entsprechenden Arbeitgebernachweisen vorsorglich in der Ge-meindeverwaltung einzureichen.

 

3. Aussetzung der Einziehung der Elternbeiträge im Februar und März 2021

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin wird für die Monate Februar und März 2021 die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt jedoch keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach dem Vorliegen der entsprechenden Richtlinie des Landes soll in Abstimmung mit den anderen Kommunen festgelegt werden, wie die Erhebung der Elternbeiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung erfolgt frühestens im April 2021. Bitte stellen Sie sich darauf ein.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

[Arbeitgeberauskunft zum Ausfüllen]

[Notbetreuungsantrag]

[Elternbrief zum Herunterladen]

[Vereinbarung über freiwillige Nichtanspruchnahme von Betreuungsleistungen]

Corona und der Öffentliche Nahverkehr

(22. 01. 2021)

Seit den Einschränkungen zur Bekämpfung der Covid19- Pandemie gab oder gibt es immer wieder Schwierigkeiten für Reisende, sich einen Fahrschein zu kaufen. Regionale Verkaufsstellen haben geschlossen und ob und wie in Bus und Bahn Fahrausweise gekauft werden können, war nicht immer eindeutig bzw. überall gleich.

 

Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, die viele Linien in und um Kloster Lehnin und im Landkreis abdeckt, hat auf Anfrage der Gemeinde folgende Aussage abgegeben:

„Die Busse der regiobus sind mit Schutzscheiben am Fahrerplatz versehen worden, die Fahrer und Fahrgäste vor Kontaminationen schützen sollen. Daher kann das komplette, bar bezahlbare Fahrausweissortiment in allen Fahrzeugen erworben werden. Der einzige Unterschied zwischen stationärem Verkauf in Agenturen und dem Verkauf direkt im Bus ist, dass Fahrausweise des Bartarifs (Einzelfahrausweise, 24-Stunden-, Anschluss-, Kleingruppenkarten) im Bus zum sofortigen Fahrtantritt und nicht zur Entwertung ausgestellt werden. Ein Vordatieren dieser Tickets ist daher nicht möglich.“

 

Da regiobus Mitglied im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ist, können die im Bus der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH erworbenen Fahrscheine auch je nach Gültigkeitsradius für verschiedenen Verkehrsmittel genutzt werden. Ein Ticketkauf für den sofortigen Antritt wird es daher in der Gemeinde Kloster Lehnin geben, wenn die Fahrt mit dem Bus gestartet wird.

Foto zur Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr
Foto: Corona und der Öffentliche Nahverkehr

Corona-Lockdown: Verlängerung bis einschließlich 14. Februar vorgesehen

(21. 01. 2021)

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden im Land Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft.

 

Ministerpräsident Woidke: „Mit einigen Konkretisierungen wollen wir dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. So sollen durch die Ausweitung von Homeoffice die Kontakte weiter reduziert werden. Wenn mehr Menschen zu Hause arbeiten, wird auch der ÖPNV weniger belastet. Gerade weil wir noch zu wenig über die Verbreitung der Mutationen wissen, sollten wir uns und andere noch besser durch die Nutzung von speziellen Masken schützen. Ich setze weiterhin insbesondere auf die Vernunft und Einsicht der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Sich an die Regeln zu halten, ist die beste Währung im Kampf gegen die Pandemie."

 

Für heute wurde landesweit ein 7-Tage-Inzidenzwert von 224,7 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Er liegt damit zwar unter den 3 Höchstwerten im Januar (299,3 am 11.01; 290,8 am 10.01.; 286,1 am 12.01.), jedoch weit über dem Zielwert von 50. Dauerhafte Werte unter 50 seien laut Woidke notwendig, um Öffnungsperspektiven z. B. für Handel, Gastronomie und Kultur zu entwickeln.

 

Neben der Verlängerung der bestehenden Einschränkungen über den 31. Januar hinaus bis einschließlich 14. Februar legt die neue Verordnung fest bzw. ergibt sich aus dem MPK-Beschluss:

 

- Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten - soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen - Homeoffice zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich die Berufsverkehre entzerren können.

- Im ÖPNV sind medizinische Gesichtsmasken zu tragen (z.B. OP-Masken oder FFP2-Masken). Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (z. B. Schutzwand an Kassen). Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen vorgeschrieben.

- Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb sind dort die verpflichtenden Schnelltests mehrmals wöchentlich für Beschäftigte umzusetzen. FFP2-Masken sind für die Beschäftigten beim Kontakt mit Bewohnern zu nutzen.

- In Brandenburg erfolgt in Schulen Distanzunterricht. Ausnahmen mit Präsenzunterricht bestehen für Abschlussklassen und für Förderschulen.

- Eltern von Kita-Kindern werden nachdrücklich gebeten, ihre Kinder soweit es möglich ist, zu Hause zu betreuen. Für diejenigen, wo dies nicht möglich ist, verbleibt es jedoch bei der Betreuungsmöglichkeit in der Kita.

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Das Land übernimmt - wie bereits beim Lockdown im Frühjahr - Elternbeiträge, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist jedoch die Möglichkeit der Splittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita). Dann übernimmt das Land anteilig. Die notwendige Richtlinie des Jugendministeriums hierzu wird derzeit abgestimmt. Sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2021 gelten. Zusätzliche Unterstützung gibt die von Bundestag und Bundesrat kurzfristig beschlossene Änderung zum Kinderkrankentagegeld. Dieses wurde für das Jahr 2021 pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt.

 

Mit Stand vom 20. Januar lagen der ILB 14.199 Anträge auf Unterstützung aus den November- und Dezemberhilfen vor. Mehr als 90 Prozent der Antragsteller haben einen Abschlag erhalten. Beantragt wurden insgesamt 151,8 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung rund 60 Millionen Euro ausgezahlt.

 

Die Zahl der bisher in Brandenburg durchgeführten Corona-Schutzimpfungen liegt bei insgesamt 50.671 (+4.477 im Vergleich zum Vortag; Stand: 20.01.2021). Diese Gesamtzahl enthält 49.548 Erstimpfungen und 1.123 Zweitimpfungen. In Altenpflegeheimen wurden 8.143 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Woidke: „Für mich hat das Impfangebot für Alten- und Pflegeheime weiter oberste Priorität. Mit der Errichtung der Impfzentren und Impfstellen bereiten wir uns auf die Ausweitung der Impfkapazitäten im gesamten Land Brandenburg vor. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen zu verlässlichen Lieferzeiten einhält."

Kitas sollen geöffnet bleiben

(21. 01. 2021)

Das Land Brandenburg beabsichtigt, die Kitas weiter offen zu halten. Die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren des Landkreiseses Potsdam-Mittelmark haben in einer heutigen Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen auf die neuen Pläne der Landesregierung zur Viruseindämmung bei der Kitabetreuung abgesprochen. Hintergrund sind die zu erwartenden neuen Regelungen in der Eindämmungsverordnung und der Richtlinie zur Erstattung von Elternbeiträgen des Landes Brandenburg, die ab Samstag, den 23.01.2021, gelten sollen und bisher nur im Entwurf vorliegen.

 

Ausdrücklich begrüßen alle Hauptverwaltungsbeamten die Absichtserklärung der Landesregierung, die Eltern, die mit der Betreuung ihre Kinder zu Hause zu einer Minimierung der Kontakte und der Ansteckungsrisiken beitragen, von den Beiträgen zu entlasten.

 

Folgende Festlegungen wurden getroffen:

 

1. Beitragserhebung

Die Gemeinden werden in den Monaten Februar und März die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach Vorliegen der endgültigen Bestimmungen durch das Land wird eine einheitliche Regelung zwischen den Kommunen abgestimmt, wie die Erhebung der Beiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung wird dann mit dem Beitragseinzug im April erfolgen. Es wird eine angemessene Lösung für die Erziehungsberechtigten angestrebt.

 

Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungsberechtigten und der Gemeinde, die die Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Wer für den Januar den Beitrag zurückerstattet haben möchte, benötigt auch noch im Januar eine entsprechende Vereinbarung. Hierzu ist ein formloser Antrag an die Gemeinde Kloster Lehnin zu stellen.

 

2. Offenhaltung der Kitaeinrichtung

Im Entwurf sieht die Eindämmungsverordnung vor, dass ab einer mehrtätigen Inzidenzzahl von über 300 die Landkreise über die Schließung der Kitas und die Einführung der Notbetreuung in den Kindereinrichtungen entscheiden müssen. Keiner kann derzeit einschätzen, wann und ob dieser Fall eintreten wird.

 

Um jedoch auf diesen Fall vorbereitet zu sein, beginnt die Gemeinde mit der Ermittlung der Notbetreuungsberechtigten für den Fall des Eintritts dieser Situation. In Kloster Lehnin werden hierzu auch auf der Internetseite der Gemeinde und in den Kitaeinrichtungen Notbetreuungsverträge für die Eltern zur Verfügung gestellt.

 

Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, diese Anträge vorsorglich in der Verwaltung einzureichen, damit sie im Bedarfsfall vorliegen. Die Bearbeitung kann somit im Vorfeld erfolgen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Vereinfachung und Verbesserung der staatlichen Wirtschaftshilfen 

(20. 01. 2021)

Durch Anpassungen soll die Überbrückungshilfe III für Betriebe, die von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

 

Antragsberechtigt sind nunmehr Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

 

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert.

 

Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die

Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige gibt es weitere Möglichkeiten.

 

Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben, die aufgrund der angeordneten Geschäftsschließung nicht mehr oder nur mit erheblichen Wertverlusten verkauft werden konnte. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechend angemessene Kosten bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.

 

Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen wird die Branchenbelastung deutlich abgefedert.

 

 

[Die komplette Information des Bundes zum Thema finden Sie hier]

Endlagersuche für radioaktive Abfälle

(19. 01. 2021)

2017 wurden mit dem Standortauswahlgesetz die bundesgesetzlichen Grundlagen für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle im Bundesgebiet beschlossen. Danach erfolgt die Suche einer geeigneten Endlagerstätte im kristallinen Grundgestein (Granit u. ä.), Ton- oder in Salzgestein. Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen wurden ausschließlich geologische Kriterien zur Beurteilung der Eignung herangezogen. Raumplanerische Aspekte, wie Abstände zu Siedlungsgebieten u. ä., werden erst in weiteren Bearbeitungsschritten geprüft.

 

Im Herbst 2020 erreichte der Suchprozess mit dem Zwischenbericht Teilgebiete einen ersten Zwischenstand. Es sind etwa 54 % der Fläche Deutschlands als Teilgebiete identifiziert, die nun näher untersucht werden sollen. Für das Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin werden zwei Teilgebiete im Zwischenbericht ausgewiesen: die Salzstruktur Lehnin (Teilgebiet: 006_00IG_S_s_z) und jurazeitliche Tongesteine der norddeutschen Senke (Teilgebiet: 005_00TG_055_00IG_T_f_jm).

 

Unter www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de können über eine interaktive Karte Detailinformationen zu den einzelnen Teilgebieten abgerufen sowie Fragen oder Stellungnahmen zum Zwischenbericht eingereicht werden. Ferner werden Fachkonferenzen durchgeführt: Die erste findet vom 5. bis 7.02.2021 coronabedingt online statt. Interessierte  BürgerInnen können sich dazu anmelden (siehe Link).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, sich aktiv in den Beteiligungsprozess einzubringen und wird selber das Vorhaben kritisch begleiten.“

[Anmeldung Bürgerbeteiligung]

Lockdown wird bundesweit bis mind. 14.2. verlängert

(19. 01. 2021)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen heute eine Fortsetzung des Lockdowns. Was konkret umgesetzt wird, hängt aber von den Verordnungen der Länder ab, die in den nächsten Tagen folgen.

 

Heute vereinbart wurden u.a.:

 

- Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 fort.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des

Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird.

 

- In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen medizinischer Masken ( OP-Masken oder auch FFP2-Masken) verbindlich. Das Fahrgastaufkommen soll deutlich zurückgehen durch verstärkte Homeoffice-Möglichkeiten und in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel.

 

- Schulen bleiben geschlossen bzw. die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.

 

- Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen. Mindestens bis die Impfungen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, besteht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal.

 

- Zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden.

 

- Die Gesundheitsämter werden personell verstärkt und erhalten bis Ende Februar die Software SORMAS zur besseren Kontaktkettenverfolgung Infizierter

 

- Die Überbrückungshilfe III des Bundes wird verbessert. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den

Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben.

 

- Für Reisen in und aus dem Ausland sind verschärfte Test- und Quarantänepflichten vorgesehen.

Kinderkrankengeld für Eltern und Alleinerziehende ausgeweitet

(19. 01. 2021)

Der Bundesrat hat am 18.1.2021 mit Brandenburg einer Ausweitung des Kinderkrankengeldes zugestimmt. Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

 

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Politik muss verlässlich sein. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Vereinbarung vom 5. Januar so schnell von Bundestag und Bundesrat umgesetzt wurde. Die Verdopplung der Tage für die Inanspruchnahme des Kinderkrankengeldes wird für viele Familien und Alleinerziehende eine wertvolle Unterstützung sein. Gerade Familien und Alleinerziehende tragen in diesen schwierigen Pandemiezeiten erhebliche Lasten und sind auf unsere Hilfen angewiesen."

 

30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte

(18. 01. 2021)

Der Grebser "Arbeitskreis Dorfgeschichte"  hat das Büchlein „Aufbruch in eine neue Zeit - die Entwicklung des Dorfes Grebs von 1990- 2020“ fertig gestellt.

 

So manchen Grebser werden beim Lesen Erinnerungen an wichtige Ereignisse dieser Zeit hochkommen und es gibt auch Episoden zum Schmunzeln.

 

Die Broschüre ist für 5 Euro ab sofort hier erhältlich:

Willi Insel, Görnsee Straße 16, Telefon 03382 835

Eberhard Schulze, Michelsdorfer Landstraße 9, Telefon 03382 824

Bettina Ewald, Im Wiesengrund 13, Telefon 03382 7414040

Ortsvorsteher Harry Grunert, Am Mühlenberg 3, Telefon 03382 701998

 

Bestellungen können auch telefonisch geordert werden.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Foto zur Meldung: 30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte
Foto: 30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte

Online-Seminare für Lockdown-Betroffene

(18. 01. 2021)

Die AWO Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Potsdam Mittelmark veranstaltet in den kommenden Wochen zwei interessante Online Seminare als Zoom Meetings.

 

Zum einen ein Training zum Thema "Gut durch den Lockdown" mit Jana Gose (systemische Beraterin, Fitnesstrainerin und Gründerin von Reboot Potsdam).

 

Zum anderen ein "Online-Taiji-Angebot" mit Mirko Lorenz (Taiji und QiGong Trainer, Bewegungsbotschafter, Gründer von Keep Moving.

 

Beide Kurse finden über Zoom statt und sind kostenfrei.

 

 

[Mehr Infos zu diesen Veranstaltungen]

Foto zur Meldung: Online-Seminare für Lockdown-Betroffene
Foto: Online-Seminare für Lockdown-Betroffene

Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur

(18. 01. 2021)

Schule kompakt: die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin bietet auf einen Flyer eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Einrichtung.

 

Darunter Abschlüsse, Abitur, Kursangebote und Busverbindungen zum Schulcampus, wo derzeit Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet werden.

 

Künftig können Schülerinnen und Schüler in Lehnin wieder ihr Abitur ablegen. Dazu hat die Gemeinde gerade einen Anbau fertiggestellt und plant weitere Baumaßnahmen.

 

Auf dem Lehniner Schulcampus werden derzeit ca. 830 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

Foto zur Meldung: Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur
Foto: Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur

Schwanrettung auf Gohlitzsee

(17. 01. 2021)

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die Feuerwehr Lehnin heute Vormittag zum Lehniner Gohlitzsee aus. Tierretter hatten berichtet, dass drei Schwäne auf dem See eingefroren sein sollen.

 

Vor Ort zog sich Kamerad Torsten Schumitz einen Kälteschutzanzug an, fuhr mit einem Paddelboot zur Unglücksstelle und versuchte die Tiere zu befreien. Die suchten aber das Weite bevor der Feuerwehrmann Hand anlegen konnte. Somit war weitere Hilfe nicht mehr nötig.

 

Trotzdem vielen Dank für den schnellen und beherzten Einsatz!

Foto zur Meldung: Schwanrettung auf Gohlitzsee
Foto: Schwanrettung auf Gohlitzsee

Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

(14. 01. 2021)

Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 152 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Besonders die Gemeinde Michendorf (32 Fälle) ist betroffen, zudem sind die Stadt Werder (Havel) mit 21 Infektionen, die Stadt Teltow mit 16 und Beelitz mit 11 Fällen verzeichnet. Leider sind erneut 3 Menschen an oder mit der Corona-Erkrankung verstorben, zwei in der Stadt Teltow, ein Erkrankter in Groß Kreutz (Havel).

 

Die Zahlen am 14.01.2021 für Kloster Lehnin: 41 aktuell Infizierte, davon 13 neue Fälle.

 

In weiteren Gemeinschaftseinrichtungen sind Neuinfektionen ermittelt worden. In der Beelitzer Kita "Kinderland" sind 4 Erziehende positiv getestet worden. Nach der Umgebungsuntersuchung wird es eine umfassende Testung von Mitarbeitenden und Kindern geben.

 

Die Kita "Rappelkiste" in Teltow ist mit einem Infektionsfall eines Mitarbeitenden betroffen. Ebenfalls traten in den Kindertagesstätten in Fichtenwalde sowie Wiesenburg/Mark und Michendorf einzelne positive Testergebnisse auf. Quarantäneanordnungen sind entsprechend erlassen worden.

Auch in vier Seniorenpflegeeinrichtungen in Kleinmachnow und Teltow sind einzelne Neuinfektionen sowohl bei Mitarbeitenden als auch Bewohnenden aufgetreten. Zudem gibt es aktuelle mehrere Infektionsfälle in der Einrichtung Ev. Diakonissenhaus Teltow, hier sind ebenfalls in einer Wohneinheit Bewohnende und Personal betroffen.

 

Aufgrund der im Januar (Start war am 11. Januar) begonnenen Strukturänderungen kann es noch zu einzelnen Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Hotline unter 033841 91 111 weiter täglich - also auch am Wochenende - erreichbar.

Foto zur Meldung: Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM
Foto: Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

Jetzt bewerben: regiobus bildet Mechatroniker aus

(14. 01. 2021)

Das Leben geht nach der Schule weiter. Wer einen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatroniker sucht: regiobus bildet dich aus!

 

Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr ist der 31.01.2021.

 

Mehr Infos gibt es auch auf https://www.regiobus-pm.de/unternehmen/karriere

 

Viel Glück für die Bewerbung!?

 

[Hier wird gezeigt, wie‘s geht:]

Ein Drittel der Novemberhilfen und 40 Prozent der Dezemberhilfen sind über Abschläge ausgezahlt

(13. 01. 2021)

Im Rahmen der so genannten „November- und Dezemberhilfe“ wurden bereits 28,6 bzw. 14,7 Millionen Euro an Abschlagszahlungen ausgezahlt. Das gab Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bekannt. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) kann am Mittwoch mit der kompletten Auszahlung der „Novemberhilfen“ für die von den Corona-Einschränkungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen in Brandenburg beginnen. Voraussichtlich ab Ende Januar sollen die Anträge auf „Dezemberhilfe“ bearbeitet werden können. Zugleich kündigte Steinbach ein „Plus“-Unterstützungsprogramm an, nachdem die EU-Kommission dazu grünes Licht gegeben hat. Damit können Betriebe in der Coronakrise mit bis zu 4 Millionen Euro unterstützt werden. Bisher lag die Grenze bei einer Million Euro.

 

Insgesamt lagen der ILB 7.868 Anträge auf Unterstützung aus den „Novemberhilfen“ vor, 92,3 Prozent der Antragsteller erhielten einen Abschlag. „Beantragt wurden rund 85 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung 28,6 Millionen ausgezahlt, also rund ein Drittel“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

Zudem lagen der ILB 3.424 Anträge auf „Dezemberhilfe“ vor, davon haben 95 Prozent einen Abschlag erhalten. Es seien rund 32,6 Millionen Euro Förderung beantragt worden. „Davon sind 14,7 Millionen ausgezahlt gezahlt worden, das sind rund 40 Prozent“, sagte Steinbach.    

 

Der Minister weiter: „Ich bin froh, dass die letzten technischen Schwierigkeiten nun ausgeräumt sind, so dass die Auszahlung der vollen Novemberhilfen jetzt starten kann. Es ist wichtig, dass das Geld in voller Höhe schnell bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommt. Auch wenn die Betroffenen bereits eine Abschlagszahlung bekommen haben, ist dies nur ein Bruchteil dessen, was die Firmen aktuell zum Überleben benötigen. Aufgrund der bundesweit einheitlichen Systematik war eine frühere Auszahlung jedoch leider nicht möglich.“

 

Alle Unternehmen (Einzelhandel u.a.), die zum 16. Dezember 2020 geschlossen wurden, können die Überbrückungshilfe 3. Phase in Anspruch nehmen. Hierzu laufen aktuell die letzten Abstimmungen auf Bundesebene. Anträge sollen noch im Januar 2021 gestellt werden können.

 

 

Lehniner Bahnhofstraße gesperrt

(13. 01. 2021)

Die Bahnhofstraße in Lehnin wird ab morgigen Donnerstag, 14.01.2021, bis voraussichtlich 21. Januar für den Autoverkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten an einem Haus, die u.a. auch das Aufstellen einer "Betonkuh" erforderlich machen.

 

Die Zufahrt zu ihren Grundstücken ist für Anwohner/innen gewährleistet.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

 

Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

(12. 01. 2021)

In der Gemeinde Kloster Lehnin sind aktuell 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, im gesamten Landkreis sind es 527. Der Inzidenzwert in Potsdam-Mittelmark liegt heute bei 230,88. Die höchsten Infektionszahlen im Kreis hat derzeit Werder mit 74, gefolgt von Michendorf (55) und Treuenbrietzen (43).

Foto zur Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin
Foto: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

Ausbildung zum Busfahrer

(12. 01. 2021)

Das Leben geht nach der Schule weiter - wer einen Ausbildungsplatz sucht: Wie der Weg zum Berufskraftfahrer bei der regiobus ist, wird unten im Video gezeigt.

 

Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr ist der 31.01.2021. Mehr Infos gibt es auch auf https://www.regiobus-pm.de/unternehmen/karriere

 

Viel Glück für die Bewerbung!

[Video für angehende Busfahrer/innen]

Landkreis verändert Struktur zur Pandemiebekämpfung

(11. 01. 2021)

Die Struktur innerhalb der Kreisverwaltung zum Zwecke der Pandemiebekämpfung  wird in diesem Monat gezielt angepasst und zugleich werden die Arbeitsprozesse im Fachdienst Gesundheit gestrafft.

 

Bisher hat das Team Hygiene im Gesundheitsamt dezentral alle notwendigen Aufgaben – bis auf die Hotline, grundsätzliche Fragen und organisatorische Anforderungen – bei der Bewältigung der Pandemie erledigt. Naturgemäß bedeutet die Aufstellung an den drei kreislichen Standorten Teltow, Werder (Havel) und in Brandenburg an der Havel eine größere Störanfälligkeit bei Ausfall von Mitarbeitenden, Vertretungsengpässen usw. – damit einhergehend eine anhaltend starke Belastung der relativ kleinen Teams.

 

Trotz der mehrfach erfolgten Verstärkung der Standorte durch weitere Mitarbeitende der Kreisverwaltung geriet die Struktur an räumliche und technische Grenzen.

Daher hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark für die Dauer der Pandemiebekämpfung die Aufgaben und Prozesse gebündelt. Die wesentlichen Entscheidungen sind:

- Die Befund- und Personenerfassung erfolgt künftig zentral in Bad Belzig

(am neuen Standort im TGZ Bad Belzig)

- Es wird die Kontaktnachverfolgung am Standort Teltow zusammengefasst (Standort Lankeweg)

- Das Team Hygiene konzentriert sich vordringlich auf das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen, um eine schnellere Intervention zu ermöglichen; räumlich verbleiben die Gesundheitsaufseher an den bisherigen Standorten, mit den personell angepassten Teams

- Im Team Grundsatzfragen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erfasst und für die Mitarbeitenden aufbereitet – und es werden für den Landkreis notwendige Regelungen – wie Allgemeinverfügungen – erarbeitet

- Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Außendienst dient der Öffentlichkeit als Ansprechpartner und überprüft die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

- Die Anwendungsbetreuung stellt die ordnungsgemäße Verarbeitung der Daten sicher und meldet die statistisch notwendigen Zahlen an die betreffenden Dienststellen.

 

Im Zuge der Änderungen wird die bisherige Hotline auf das bestehende ServiceCenter der Kreisverwaltung geleitet. Die Rufnummer „033841–91 111“

bleibt bestehen, die Anrufenden werden nun mit ihrem Anliegen direkt an den richtigen Ansprechpartner gelenkt.

Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

(09. 01. 2021)

Ab heute gilt die neue - in Einzelbereichen verschärfte - Verordnung der Landesregierung, die vorerst bis 31. Januar gilt und die Infektionszahlen mit dem Coronavirus reduzieren soll.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die vor uns liegenden Monate werden weiter erhebliche Ausdauer und Disziplin verlangen. Jeder einzelne Fall steht für Menschen, die um ihre Liebsten bangen. Jeden Tag sterben bundesweit so viele Menschen, wie in einem mittleren brandenburgischen Dorf wohnen. Deshalb macht mich der Egoismus und die Ignoranz einiger wütend und fassungslos. Es liegt nur an uns, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Deshalb müssen wir uns alle an die Regeln halten. Wer Abstand hält und Maske trägt, hilft damit wir rauskommen aus der Pandemie – und damit Bildung, Kultur, Gastronomie und Beisammensein wieder möglich werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die gerade anlaufenden Impfungen wecken Hoffnung für das neue Jahr. Bis aber ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist, werden noch Monate vergehen. Trotz Teil-Lockdown gelingt es allerdings nicht, die hohen Zahlen an Neuinfektionen in Brandenburg runterzudrücken. Wenn wir die Überlastung der Krankenhäuser nicht abwenden, sterben mehr Menschen. Vor diesem Hintergrund ist die Verlängerung und teilweise Verschärfung der Einschränkungen bis Ende Januar unausweichlich."

 

Im Einzelnen hat das Brandenburger Kabinett mit der neuen Verordnung u.a.  beschlossen:

- Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden – abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung – bis 31. Januar verlängert

- In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebens-jahr.

- Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind weiterhin möglich.

- Der Präsenzunterricht bleibt weiterhin ausgesetzt. Der Distanzunterricht wird damit zunächst verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

- Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt.

- Die Krippen und Kindergärten bleiben geöffnet. Es wird aber an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen.

- Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn eine Inzidenz von 300 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner vorliegt.

- Neu festgelegt wurde, dass Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort erhalten, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies gilt ab Montag, 18. Januar.

- -Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.

- Neu ist auch, dass Kantinen – von Ausnahmen abgesehen – zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.

- Die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr wird aufgehoben.

Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

(08. 01. 2021)

Die Landesregierung soll heute am Abend eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen haben. Diese liegt allerdings bisher noch nicht vor. Dem Vernehmen nach soll sie ab morgen gelten.

 

Unabhängig davon bleibt die dramatische Pandemie-Lage bestehen (Inzidenzzahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark: Negativrekord von 261,4!). Deshalb sind weitere Kontaktbeschränkungen unverzichtbar, die die Landesregierung noch veröffentlichen wird. Unter anderem soll der Bewegungsradius in Gebieten mit Infektionszahlen von über 200 Fällen/100.000 Einwohner auf 15 km eingeschränkt werden, soweit es sich nicht um notwendige Fahrten (Arbeit, Einkäufe oder Arztbesuche) handelt.

 

Die Schulen in Brandenburg bleiben geschlossen. Die jetzt bestehenden Ausnahmen für die Abschlussklassen werden fortgeführt. Die ITBL und die ITBD führen eine Notbetreuung durch, d. h. Erziehungsberechtigte, die beide in systemrelevanten Berufen tätig sind, können entsprechende Anträge für die Betreuung ihrer Kinder stellen. Die Landesregierung beabsichtigt dies ab dem 18.01.2021 auch Alleinerziehenden zu ermöglichen. Eine Anordnung, die Kita’s zu schließen, gibt es nicht. Die Landesregierung appelliert jedoch, dass die Eltern ihre Kinder möglichst zu Hause betreuen.

 

Das Rathaus wird ab dem 11.01.2021 für den Besucherverkehr geschlossen. Die Kommunikation zwischen Bürger/innen und Verwaltung muss grundsätzlich schriftlich oder telefonisch erfolgen. Während der üblichen Öffnungszeiten (montags 9-12 Uhr, dienstags 9-12 Uhr und 15-18 Uhr sowie donnerstags 7:30-12 Uhr und 14-16 Uhr) ist das Rathaus durchgängig telefonisch erreichbar (033 82 73 070). Die E-Mail-Erreichbarkeit lautet: bzw. . In dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten können die Bürger/innen die Verwaltung nach einer Terminabstimmung aufsuchen.

 

Bleiben Sie gesund!

Foto zur Meldung: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag
Foto: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

Zwei weitere Wochen Distanzunterricht für Schulen in Brandenburg

(08. 01. 2021)

Am heutigen Freitag wird das Kabinett eine neue Eindämmungsverordnung beschließen. Sie enthält auch wichtige Festlegungen für den Schulbereich.

 

Demnach bleibt der Präsenzunterricht weiterhin ausgesetzt und der Distanzunterricht wird um zwei Wochen bis zum 22. Januar verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.

 

Die Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen und für den Zeitraum die Lohnersatzleistungen des Bundes und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen. In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas jedoch geschlossen werden., wie dies z. B. derzeit für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es ist wichtig, insbesondere den Eltern und Schülerinnen und Schülern eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Die Landesregierung steht weiterhin dazu, dass Schulen und Kita so schnell wie möglich wieder in den Regelbetrieb gehen sollen. Das Infektionsgeschehen erlaubt aber derzeit leider keine Öffnung der Schulen. Deshalb haben wir den Distanzunterricht für zwei Wochen verlängert. Die Ausnahme bilden weiterhin die Abschlussklassen und Förderschulen. Wir werden die Situation zu Beginn der nächsten Woche vor dem Hintergrund der dann aktuellen Daten neu bewerten. Sofern sich die Infektionslage bis dahin deutlich verbessert haben sollte, tritt die zweite Stufe des vom Bildungsministerium zu Wochenbeginn vorgestellten Stufenplans in Kraft und die Grundschülerinnen und Grundschüler erhalten wieder Unterricht im Wechselmodell. Bei der Gestaltung dieses Wechselmodells wird den Grundschulen ein großer Spielraum zugestanden. Wenn die Grundschulen wieder öffnen, öffnen auch die Horte wieder im Regelbetrieb. Über weitere Details werden die Schulen am morgigen Freitag in einem Schulorganisationsbrief informiert. Damit können Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen.“

 

 

Inzidenzwert in PM heute auf 213!

(07. 01. 2021)

Der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist heute auf 213,3 gestiegen. In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit 23 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Gesamtzahl stieg damit auf 214.

 

Wir wünschen schnelle Genesung!

Foto zur Meldung: Inzidenzwert in PM heute auf 213!
Foto: Inzidenzwert in PM heute auf 213!

Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

(06. 01. 2021)

Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

Die Brandenburgische Landesregierung wird abschließend am Freitag (08.01.2021) über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus bis zum 31.01.2021 beschließen.

 

Nach einer Presseveröffentlichung der Landesregierung sollen die Betreuungseinrichtungen für Kinder weiterhin geöffnet bleiben. Demnach könnten die Kinder weiterhin bedarfsgerecht betreut werden, wenn sie nicht infektiös sind oder unter Quarantäne stehen. Die bestehenden Verträge behalten ihre Gültigkeit. Bei der Organisation der Kindertagesstätten wird eine Gruppenkonstanz – soweit möglich – gesichert, um infektionsrelevante Durchmischungen mit der Folge langer Kontaktketten zu vermeiden.

 

Die Landesregierung legt allen Eltern dringend nahe, ihre Kinder Zuhause zu betreuen, um Kontakte einzudämmen.

Eltern müssen zu anderen Eltern, dem Personal der Einrichtung und zu nichtverwandten Kindern weiterhin einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Das Kita-Personal ist im Rahmen der Kindertagesbetreuung vom Abstandsgebot ausgenommen.

Für die Integrierten Tagesbetreuungseinrichtungen in Lehnin und Damsdorf sollen die Bestimmungen zur Notbetreuung im Land Brandenburg ebenfalls zunächst bis zum 31.01.2021 fortbestehen. Eltern, die systemrelevante Berufe ausüben, können Anträge auf eine Notbetreuung ihrer Kinder stellen, die u.a. auf der Homepage der Gemeinde zu finden sind.

 

Soweit die Entscheidungen der Landeregierung konkret vorliegen und sich noch Änderungen ergeben sollten, werden wir unverzüglich darüber informieren.

Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

(06. 01. 2021)

Impfzentrum in Schönefeld startet am 11. Januar – Termine werden telefonisch unter 116 117 vergeben

Die ersten beiden Impfzentren im Land Brandenburg wurden wie geplant am 05.01.2021 in Potsdam (Metropolis Halle) und Cottbus (Messe Cottbus ) eröffnet. Das dritte Impfzentrum startet am 11. Januar in Schönefeld (Flughafen Schönefeld - Terminal 5 / Terminalbereich M). Bis Ende Januar sollen landesweit insgesamt elf Impfzentren am Netz sein. Der Zutritt zu einem Impfzentrum ist nur nach einer Terminbestätigung möglich. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch über die kostenfreie Rufnummer 116117 (täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar). Zu jedem Impfzentrum gehören mehrere mobile Impfteams, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen impfen. Die Termine für die Impftage können die Pflegeeinrichtungen über ein zentrales Online-Terminbuchungssystem des DRK vereinbaren.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Mit dem Start der ersten beiden Impfzentren haben wir eine weitere wichtige Etappe im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erreicht. Da in der Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können noch nicht alle Menschen sofort geimpft werden. Um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren, sollen nach der Coronavirus-Impfverordnung zuerst Personen über 80 Jahre und Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Gleichzeitig erhält medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege ein Impfangebot. Alle anderen bitten wir noch um etwas Geduld.“

 

Dr. Peter Noack, Vorsitzender der KVBB: „Der Aufbau der Impfzentren ist eine gewaltige logistische Herausforderung, die wir unter Pandemiebedingungen in kürzester Zeit bewältigt haben. Die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der KVBB-Verwaltung, bei unserem Dienstleister Production Office, dem DRK und weiteren Hilfsorganisationen sowie den Ortsverbänden des THW kannten in den vergangenen Tagen weder Feierabend, Wochenende noch Feiertage. Der Betrieb der Impfzentren wird nun ermöglicht von vielen freiwilligen Vertragsärztinnen und -ärzte, die sich bereit erklärt haben, Impfdienste in den Zentren zu übernehmen. Die Brandenburger können sich seit Beginn der Pandemie auf die Ärzteschaft verlassen. Meine Kolleginnen und Kollegen waren nicht nur innerhalb der Regelversorgung für ihre Patienten da, sondern haben darüber hinaus zusätzliche Testungen in ihren Praxen sowie Auf-gaben in Corona-Abklärungsstellen übernommen. 9 von 10 COVID-19 Erkrankten wurden ambulant behandelt. Allen Beteiligten, die sich so vehement gegen die Corona-Pandemie stemmen, verdienen größten Respekt und unseren besonderen Dank.“

 

Hubertus C. Diemer, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Brandenburg: „Nach dem Impfstart mit unseren mobilen Impfteams am 27. Dezember ist die Eröffnung der Impfzentren in Potsdam und Cottbus ein weiterer zentraler Baustein für die Umsetzung der Nationalen Impfstrategie in Brandenburg. Zusammen mit den Brandenburger Hilfsorganisationen unterstützt das DRK die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beim Betrieb der Impfzentren in Brandenburg. Außerdem starten auch unsere mobilen Impfteams aus den Impfzentren. Von dort wird der Impfstoff durch einen Rettungssanitäter der Hilfsorganisationen in die Pflegeeinrichtungen gebracht. Die enge Zusammenarbeit von Impfzentren und mobilen Impfteams ist daher entscheidend, um möglichst schnell überall in Brandenburg Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen impfen zu können."

 

Antworten auf mögliche Fragen:

 

Wer kann jetzt geimpft werden?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut.

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Coronavirus-Impfverordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal die-ser Häuser Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

 

Zur Gruppe der höchsten Priorität, die jetzt Anspruch auf eine Schutzimpfung haben (§2 Coronavirus-Impfverordnung), gehören:

• Über 80-Jährige (Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben),

• Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

• Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten (Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen be-handeln, betreuen oder pflegen),

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungser-bringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Trans-plantationsmedizin.

 

Wer wird in Impfzentren geimpft?

In den Impfzentren werden über 80-jährige sowie Beschäftigte von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie medizinischen Einrichtungen geimpft.

 

Wie bekomme ich einen Termin für eine Impfung in Impfzentren?

Die Terminvereinbarung erfolgt im Land Brandenburg telefonisch über die Rufnummer 116117. Wenn Sie einen Impftermin vereinbaren wollen, geben Sie Ihr Bundesland oder die PLZ Ihres Wohnortes in Brandenburg an. Sie werden dann an das Callcenter für den Impfterminservice im Land Brandenburg weitergeleitet. Hier haben Sie die Möglichkeit sich zu allgemeinen Fragen zum Impfen oder auch Fragen zum Datenschutz zu informieren oder sich direkt mit einem Mitarbeiter zur Buchung eines Termins verbinden zu lassen.

Der Mitarbeiter nimmt Ihre Daten, wie z.B. Name, Wohnort, E-Mail und Telefonnummer, auf und bespricht mit Ihnen, an welchen beiden Tagen Sie zur Impfung im nächsterreichbaren geöffneten Impfzentrum kommen können. Auch erhalten Sie weitere Informationen zum Aufklärungsmerkblatt und Anamnesebogen sowie zu den zum Impftermin unbedingt mitzubringenden Unterlagen.

 

Was muss ich zur Impfung im Impfzentrum mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihre schriftliche Terminbestätigung, Ihren Impfpass sowie das Aufklärungsblatt und die Impfeinwilligung, beide unterschrieben, mit. Darüber hinaus ist Ihre Krankenversichertenkarte sehr hilfreich, um ihre persönlichen Daten schnell und einfach zu erfassen. Eine Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt nicht.

 

Wie ist ein Impfzentrum aufgebaut?

Jedes Impfzentrum besteht aus mehreren sogenannten „Impfstraßen“, die in vier aufeinanderfolgenden Bereiche gegliedert ist.

1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation

2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen

3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.

4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen sollen sich hier unter Auf-sicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen.

 

Wie läuft eine Impfung in einem Impfzentren ab?

Anmeldung/Aufnahme: Bereits vor dem Gebäude wird überprüft, ob ein Termin besteht (Terminbestätigung). Nur Personen, die impfberechtigt sind und einen Termin haben, können in das Gebäude. Personen, die auf eine Begleitung angewiesen sind, können selbstverständlich auch von einer Person begleitet werden.

Im Gebäude folgt der Empfang und die Registrierung. Bei der Anmeldung im Impf-zentrum gleicht das Personal zuerst die Daten ab. Es folgt ein Wartebereich (Sitzmöglichkeiten mit Abstand vorhanden). Hier wartet man auf den nächsten freien Beratungsraum.

 

Aufklärung und Impfung: Sobald ein Beratungsraum frei ist, folgt das Beratungsgespräch mit einer Ärztin bzw. einem Arzt. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Am besten ist es, wenn man den Aufklärungsbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft.

Beobachtungsbereich: Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum (30 Minuten). Das ist die sogenannte Überwachungsphase nach erfolgter Impfung. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

 

Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI und die Datenschutzinformationen herunterladen: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/

 

Wann werden die nächsten Impfzentren eröffnet?

In Brandenburg sollen bis Ende Januar zunächst elf Impfzentren entstehen: nach Potsdam und Cottbus folgt Schönefeld (Eröffnung am 11.01.), Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Oranienburg (voraussichtliche Eröffnung am 18.01.), Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde. Je nach Verfügbarkeit von Impfdosen können in diesen Impfzentren die Kapazitäten erhöht werden. Zusätzlich wird die Möglichkeit der Errichtung weiterer Impfzentren in den Landkreisen Prignitz, Havelland und Spree-Neiße im Rahmen geprüft.

 

Wo finde ich weitere Informationen?

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht:

https://brandenburg-impft.de

 

Foto zur Meldung: Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos
Foto: Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

Brandenburg impft!

(02. 01. 2021)

Der erste Impfstoff gegen das Coronavirus wurde zuugelassen. Impfen gilt als Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität.

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen mit dem COVID19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.

 

Anfangs sind aber nur begrenzt Impfdosen verfügbar. Deshalb werden zuerst nur Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sowie Beschäftigte aus systemrelevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Pflege berücksichtigt werden können.

 

Am 4. Januar 2021 startet die telefonische Terminvereinbarung für COVID-19 Impfungen im Land Brandenburg. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Rufnummer 116117.

 

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt Termine vereinbaren und geimpft werden. In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Höchste Priorität haben demnach folgende Personen:

 

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

- Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Nur diese Personengruppen können ab dem 4. Januar 2021 telefonisch einen Termin vereinbaren. Sobald weitere Personengruppen Impftermine vereinbaren können, wird darüber informiert. 

Silvesteransprache des Bürgermeisters

(31. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kloster Lehnin,

 

beim letzten Jahreswechsel ahnte niemand von uns, vor welche Herausforderungen uns das zu Ende gehende Jahr stellen würde. Die Corona-Krise stellte vieles auf den Kopf. Liebgewordene Gewohnheiten und menschliche Nähe waren plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Das hat viele von Ihnen in verschiedenen Lebensbereichen an die Grenzen geführt und von allen Altersgruppen ein besonderes Verständnis erfordert. Mit Engagement, Flexibilität und vereinten Kräften konnten Herausforderungen gemeistert und das Beste aus der jeweiligen Situation gemacht werden.

 

Leider kann nach der aktuellen Entwicklung noch nicht bestimmt werden, ab wann in das persönliche und gesellschaftliche Leben wieder etwas mehr „Normalität“ einkehren kann. Derzeit hat das Gesundheitssystem seine Grenzen erreicht, sodass wir das Ziel verfolgen müssen, die Infektionszahlen zu senken. Wir müssen in den nächsten Monaten solidarisch miteinander bleiben und rücksichtsvoll gegenüber anderen sein. Die beginnenden Impfungen lassen Hoffnung aufkommen.

 

Dieser Jahreswechsel, den wir im engsten Familienkreis begehen, wird uns lange in besonderer Erinnerung bleiben. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch in ein hoffentlich entspanntes neues Jahr. Möge 2021 ein gutes, friedliches und erfolgreiches Jahr werden.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

 

Uwe Brückner

 

Foto zur Meldung: Silvesteransprache des Bürgermeisters
Foto: Silvesteransprache des Bürgermeisters

Gemeinde Kloster Lehnin - Jahresrückblick 2020 und Ausblick für das Jahr 2021

(28. 12. 2020)

Die Einwohneranzahl der Gemeinde Kloster Lehnin stieg leicht um 99 Einwohner auf 11.168 (01.12.2020). Im Vergleich zum Vorjahr hatten die Ortsteile Damsdorf (80), Nahmitz (26) und Göhlsdorf (15) den größten Zuwachs. Hingegen gesunken ist die Einwohnerzahl vor allem in Prützke (-20) und Lehnin (-15).

 

Der Gemeindehaushalt 2020/21 umfasst für das Jahr 2020 Einzahlungen in Höhe von 22.8 Mio. Euro und Auszahlungen in Höhe von 24.6 Mio. Euro. Für das Jahr 2021 sind ca. 22.2 Mio. Euro an Einzahlungen und 24.5 Mio. Euro an Auszahlungen geplant.

 

Die größte Herausforderung für die Gemeindeverwaltung stellte im zu Ende gehenden Jahr die Corona-Pandemie dar. Zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Regelmäßig galt es sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen. Dies hatte Auswirkungen auf alle Verwaltungsbereiche. Der Besucherverkehr im Rathaus wurde vorübergehend eingeschränkt und Notfallpläne mussten erarbeitet werden. Zeitweise waren - bis auf eine Notbetreuung für Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten - die Betreuungseinrichtungen zu schließen. Es entstanden Verzögerungen auf den Baustellen oder bei der Bearbeitung von Vorgängen. Leider mussten wegen Coronafällen vorübergehend zwei Kitas (Netzen und Reckahn) schließen. Diese Zeit wurde allerdings genutzt, um in den Einrichtungen Renovierungen durchzuführen.

 

Dennoch konnten in diesem Jahr mehrere Bauvorhaben abgeschlossen werden. Der nun sanierte, umgebaute und um einen Anbau erweiterte Renaissancebau Reckahn ist an die Stiftung „Der Kinderfreund“ übergeben worden. Die Gesamtkosten betrugen ca. 3.8 Mio. Euro. Der Bau beherbergt jetzt ein kulturelles und bildungspolitisches Zentrum.

 

Der 1.8 Mio. Euro teure und 440 Quadratmeter große Anbau auf dem Lehniner Schulcampus wurde nach zwölfmonatiger Bauzeit fertig. Die Räume konnten nach den Herbstferien von den SchülerInnen bezogen werden. Die Erweiterung war aufgrund steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe II, die zu Schuljahresbeginn im Rathaus durch Schulleiter Dr. Hans-Dirk Lenius und Bürgermeister Uwe Brückner mit den verantwortlichen Lehrern begrüßt wurde, notwendig. Im nächsten Jahr erfolgen die Planungsleistungen für die Bauabschnitte 2 und 3, die ab 2022 ausgeführt werden sollen, um weitere Klassenräume, Fachkabinette und eine neue Mensa zu schaffen.

 

In Damsdorf wurde der Anbau an die Kita „Kinderland“ eingeweiht. Er passt sich architektonisch an die 1976 erbaute Kitalandschaft an und wurde für ca. 1 Mio. € auf gemeindeeigenem Grundstück errichtet. Die Gemeinde reagierte mit dem Erweiterungsbau auf den gestiegenen Bedarf an Kindergartenplätzen im Gemeindegebiet und erhöhte dadurch die Kapazität in Damsdorf von 128 auf 178.

 

In Rietz wurde für ca. 190 T€ ein Anbau an das Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt und eingeweiht.

 

Im nächsten Jahr soll Start für einen ca. 600 T€ teuren Neubau des Reckahner Feuerwehrgerätehauses sein. Der historische Bestandsbau wird integriert. Die Gemeinde beantragte für diese Maßnahme Fördermittel. Geplant ist in den kommenden Jahren auch ein Feuerwehr-Neubau in Trechwitz.

 

Der zweite Bauabschnitt des überregionalen Zaucheradweges wurde nach dreimonatiger Bauzeit fertig und im Dezember freigegeben. Der bisher sandige Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emsterkanal wurde asphaltiert. Die neu entstandenen 1.454 Meter sind Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Sportler. Der Weg verläuft teilweise entlang des Emsterkanals und ermöglicht einzigartige Blicke auf das Wasser. Die Gesamtkosten betrugen 545.677,14 €, davon waren 409.257,85 € Fördermittel. Der erste, gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel realisierte  Bauabschnitt vom Schöpfwerk in Gollwitz bis zur Rietzer Brücke, der eine Länge von 2.400 Meter hat, wurde im Juli 2020 eingeweiht. Der dritte geplante Bauabschnitt ist das Verbindungsstück zwischen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße. Hier hofft die Gemeinde auf Unterstützung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Zur Straßenentwässerung im Bereich der Beelitzer Straße 1 bis 25 und der Einmündung Am Hasenkamp wurden die Rohrrigolen getauscht. Nach der Baumaßnahme soll das Regenwasser besser versickern können (13 T€).

 

Bürgermeister Uwe Brückner übergab im Beisein der Ortswehrführer in Krahne einen neu angeschafften Kommandowagen vom Typ VW Amarok dem Gemeindewehrführer Marko Riesenberg-Leo. Das alte Fahrzeug, ein Golf Country, war bei einer Auktion für 10.000 Euro verkauft worden. Das neue Auto wurde weiß gekauft und auf Teilflächen foliert. Nach Feierabend und an Wochenenden steckten drei Kameraden viel Zeit darin, dass bisher zivile Fahrzeug umzubauen sowie mit Blaulicht und Funktechnik auszurüsten.Insgesamt investiert die Gemeinde laut dem stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff rund 35.000 Euro in das geländegängige Allrad-Fahrzeug, das fünf Sitzplätze und eine Ladefläche für Verkehrssicherung und Führungsausrüstung besitzt.

 

Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug wurde der Ortswehr Damsdorf übergeben. Der rund 55 T€ teure Mercedes Sprinter wurden bedarfsgerecht umgebaut und erhielt Tisch, Funktechnik, Laptop, Standheizung, Rundumleuchte und um 180 Grad drehbare Vordersitze. Für die Ortswehr Göhlsdorf ist ein neues Einsatzfahrzeug (TSW) bestellt worden. Die Auslieferung wird im Jahr 2021 erwartet. Ein Gerätewagen wurde für die Ortswehr Nahmitz vom Landkreis ersteigert und wird Anfang des Jahres 2021 in den Dienst gestellt. Ein modernes Ausbildungsgerät, um die Reanimation von Patienten besser trainieren zu können, hat die Jugendfeuerwehr übergeben bekommen.

 

Die Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet ist weiter verbessert worden. Um Wald- und Feldbrände schneller und effektiver bekämpfen zu können, steht künftig mehr Löschwasser für die Feuerwehr im Waldgebiet zur Verfügung. So schloss die Gemeinde mit der Unternehmensgruppe Thiermann eine Vereinbarung, dass die Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr im Brandfall Löschwasser aus Brunnen der Unternehmensgruppe in den Ortslagen Prützke, Lehnin, Netzen und Nahmitz entnehmen kann. Darüber hinaus ist ein Löschwasserentnahmebrunnen zwischen Grebs und Michelsdorf im Wald in Betrieb genommen worden. Der Bau wurde zu 100 % (ca. 18.2 T€ brutto) durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg gefördert. Ferner wurde mit Unterstützung der in Prützke ansässigen Remondis Ost GmbH ein 35 m tiefer Löschbrunnen am Feuerwehrgerätehaus in der Pernitzer Straße erneuert und eingeweiht. Unabhängig davon wurden weitere Löschwasserentnahmebrunnen in den Ortsteilen Göhlsdorf, Reckahn, Damsdorf, Michelsdorf und Prützke errichtet.

 

Für den Baubetriebshof wurde ein Minibagger für ca. 27.800 € angeschafft. Er wird in der Straßenunterhaltung, im Friedhofswesen und in der Grünanlagenpflege eingesetzt. Auf dem Waldfriedhof in Lehnin ist auf 400 Quadratmetern ein Angebot für Baum-Bestattungen geschaffen worden.

 

Gegenwärtig wird eine neue Tourismuskonzeption erarbeitet. Sie soll im 1. Halbjahr 2021 vorliegen.

 

Der Berliner Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, besuchte zum Erfahrungsaustausch die Gemeinde Kloster Lehnin. Er folgte damit einer Einladung anlässlich der Aktion „Lehniner Platz“. Herr Naumann besuchte u. a. die Reckahner Museen, das Klostermuseum, das Kunstgut Krahne, das Vogelschutzgebiet am Rietzer See, den Schulcampus Lehnin und den Trechwitzer Biohof. Es sind weitere gemeinsame Aktionen geplant. So soll für den 05.06.2021 eine erneute Aktion unserer Gemeinde auf dem Lehnin Platz vorgesehen werden. Nach öffentlich zugänglichen Hotspots am Markgrafenplatz, am Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal haben auch das Grebser Dreiseitenhof-Museum und das Strandbad Lehnin frei zugängliches WLAN bekommen. Neue Sitzbänke, Knorpelschänken und Infotafeln verschönern demnächst das Ortsbild der Gemeinde Kloster Lehnin. Die Klostertour, als Verbindung nach Brandenburg an der Havel, wird auch auf dem Gemeindegebiet ausgeschildert. Insgesamt werden vier überdachte Sitzgruppen, 15 Bänke und sechs Infotafeln installiert. Die Gesamtkosten betragen rund 57 T€.

 

Im Rahmen der Straßenunterhaltung wurden an den Betonstraßen in den Abschnitten Seestraße 12 bis 18 und Straße zum Kombinat 3 bis 5 in Netzen partiell Schadstellen repariert (Kosten: 45.746,92 € brutto).

 

Für die bessere digitale Ausstattung der Schulen in Damsdorf und Lehnin wurden Medienentwicklungspläne ausgearbeitet und Anträge für das Förderprogramm „DigitalPakt Schulen“ gestellt. Für jede Schülerin und jeden Schüler der Sekundarstufe II stehen für das interaktive Lernen Tablets und Laptops zur Verfügung. Eltern von Gesamtschülern, die an der Heinrich Julius Bruns Gesamtschule lernen, bekommen einen Zuschuss der Gemeinde, wenn der Landkreis nicht alle Fahrkosten erstattet.

 

Ab dem 01.04.2020 startete die Frühstücks- und Vesperversorgung in den Gemeinde-Kindergärten.

 

Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lud der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark 48 Mädchen und Jungen der Integrierten Tagesbetreuung (ITB) Lehnin auf den Lehniner Schulsportplatz ein. Nach einer musikalischen Erwärmung konnten die Teilnehmer/innen bei schönstem Sonnenschein verschiedene Sportstationen absolvieren.

 

Nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung wurden Tegenne Kirchhoff und Georgia Tyra Till bei der Gemeinde eingestellt.

 

Für die Rettungsaktion der sieben Entenbabys, die Mitte Juni aus einem Gulli in der Rädeler Straße in Michelsdorf von den Gemeinde-Mitarbeitern Matthias Blaake und Daniel Bräkow befreit und mit einem Karton behutsam zum Gohlitzsee transportiert wurden, zeichnete die Tierschutz-Organisation PETA Matthias Blaake als „Helden der Tiere“ aus.

 

Auf dem Reckahner Spielplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus wurden ein "Federwipp- Pferd" und die Spielanlage „Augsburg“ neu aufgebaut. Letztere besitzt Sitzmöglichkeiten auf und unter dem Podest, zwei „Burgfenster", ein Aufstieg über eine Edelstahlrutschstange, ein Kletternetz, eine Rampe mit Tritthilfen und Halteseil sowie ein kleines Türmchen auf dem Dach. Die Kosten belaufen sich auf 12.663,72 €.

 

Spannung bis zur letzten Minute lieferte das Gemeindefußballturnier mit sieben Mannschaften. Am Ende setzten sich die Ratsmanager vor der Polizeidirektion West und den Alten Herren Damsdorf durch.

 

2020 gaben sich 67 Paare in Kloster Lehnin das „Ja-Wort“. Die Gemeinde wünscht viel Glück!

 

 

 

Foto zur Meldung: Gemeinde Kloster Lehnin - Jahresrückblick 2020 und Ausblick für das Jahr 2021
Foto: Die Einweihung des Renaissancebaus gehörte zu den Höhepunkten in 2020

Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

(24. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kloster Lehnin,

 

ein herausforderndes und ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Es stand im Zeichen der Corona-Pandemie, die große Teile unseres persönlichen und gesellschaftlichen Lebens stark beeinflusste. Die umfangreichen Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung der Pandemie reichten nicht aus, das Virus so zu beherrschen, dass eine Rückkehr zu dem „normalen“ Leben möglich war.

 

Leider gibt es weiterhin eine steigende Anzahl an Infizierten und auch im Zusammenhang mit der Krankheit Sterbende. Unsere Gemeinde trifft die Pandemie momentan sehr stark. Es sind aktuell verschiedene Einrichtungen, z. B. Pflegeheime und Kinderbetreuungseinrichtungen, betroffen. Es ist erfreulich, dass in dieser Situation Menschen zusammenrücken, füreinander da sind und Hilfe sowie Unterstützung gewähren. Danke dafür!

 

Wir hatten gemeinsam schwierige Situationen zu meistern. Kinderbetreuung, Schulunterricht, Arbeit und Freizeit, fast alle Facetten des Lebens erwiesen sich als große Herausforderungen. Erschwerend kamen für manche Beschäftigte Existenzsorgen dazu.

 

Derzeit kommt das Gesundheitssystem an seine Grenzen, sodass wir alle gemeinsam das Ziel verfolgen müssen, die Infektionszahlen zu senken. Die kommenden Wochen und Monate sind daher weiterhin eine Prüfung für uns alle. Disziplin und Geduld sind die Tugenden, die vor allem in diesem Winter auf eine harte Probe gestellt werden.

 

Ich wünsche Ihnen -auch im Namen der Ortsvorsteher/innen, der Gemeindevertretung und -verwaltung ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr. Ich hoffe, dass Sie trotz der Einschränkungen an den Feiertagen Zeit zum Entspannen finden und sich im engsten Familienkreis treffen können. Wir alle müssen Kraft sammeln, um die Herausforderungen des nächsten Jahres meistern zu können.

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mitgeholfen haben, unsere Gemeinde in diesem Jahr voranzubringen, die sich für andere engagierten und da waren, wenn Hilfe benötigt wurde.

 

Vielen Dank auch allen, die während der Feiertage ihren Dienst versehen, sei es im Krankenhaus, bei der Polizei, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Feuerwehr oder in der Pflege.

 

Die Gemeindeverwaltung ist zwischen den Feiertagen für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten für Sie im Rathaus ansprechbar.

 

 

Ihr Bürgermeister

 

Uwe Brückner

 

Foto zur Meldung: Weihnachtsansprache des Bürgermeisters
Foto: Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr

(23. 12. 2020)

Die Feuerwehr Emstal hatte überraschenden Besuch vom Weihnachtsmann. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Emstal hatte er eine kleine Weihnachtsüberraschung dabei. Die Jugendwarte halfen beim Verteilen der Geschenke.

 

Die Kamerad(inn)en der Ortswehr Emstal und der Feuerwehrverein Emstal e.V. wünschen allen Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Foto zur Meldung: Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr
Foto: Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr

Lehniner Kameraden ausgezeichnet

(22. 12. 2020)

Im Anschluss an den heutigen Einsatz wurde durch die Feuerwehr Lehnin-Führung die Gelegenheit genutzt, um einige Kameraden zu befördern oder für treue Dienste im Brandschutz auszuzeichnen. 

 

Wir gratulieren: Robert Lehmann, Denny Back, Dieter Riesenberg und Tino Stollen.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Foto zur Meldung: Lehniner Kameraden ausgezeichnet
Foto: Lehniner Kameraden ausgezeichnet

Jugendlicher verunglückt

(22. 12. 2020)

Aus Presseberichten haben wir soeben erfahren, dass es sich bei dem am Montag am Bahnübergang Götz verunglückten Jugendlichen um einen 16-jährigen Schüler aus der Gemeinde Kloster Lehnin handeln soll.

Wir sind bestürzt und betroffen. Unser Mitgefühl gilt jetzt seiner Familie. Wir wünschen den Angehörigen in diesen schweren Stunden viel Kraft, um diese schlimme Zeit zu bewältigen.

Wir trauern um diesen jungen Mann, der sein Leben noch vor sich hatte und durch einen tragischen Unfall zu Tode gekommen ist.

LKW-Rettungsaktion in Lehnin

(22. 12. 2020)

Zu einem Unfall rückte die Feuerwehr Lehnin heute in die Alte Michelsdorfer Straße aus. Beim Wenden ist hier ein LKW in eine Straßenlaterne gerutscht und hat sich zwischen Hinterrad und Tank mit dem Mast verfangen. Die Kameraden befreiten in einer rund einstündigen Rettungsaktion mit einer Seilwinde den Laster und ein Techniker befestigte danach wieder die Laterne.

 

Vielen Dank für Eure schnelle Hilfe!

 

 

Foto zur Meldung: LKW-Rettungsaktion in Lehnin
Foto: LKW-Rettungsaktion in Lehnin

Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

(22. 12. 2020)

Auch 21.12.2020 wurden an das Gesundheitsamt über 150 Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet, dabei war besonders die Gemeinden Kleinmachnow mit 31 Fällen Kloster Lehnin mit 23 ,  die Städte Werder (Havel) und Teltow mit 13 Infektionen betroffen.

 

In einigen Gemeinschaftseinrichtungen im Landkreis wurden neue positive Testergebnisse bekannt. Insbesondere sind Senioreneinrichtungen mit weiteren positiven Ergebnissen gemeldet, so auch in Kleinmachnow. Dort sind inzwischen 25 Bewohnende postiv auf Covid-19 getestet worden und 21 Mitarbeitende.

 

Betroffen ist auch die Seniorenresidenz "AM Mühlenteich" in Kloster Lehnin. Es sind dort sowohl Bewohner als auch Personal an Covid 19 erkrankt. Seit vergangenen Donnerstag bis heute insgesamt 25 Personen. Das Testteam des Gesundheitsamtes hat das gesamte Personal und alle Bewohner abgestrichen. Maßnahmen sind eingeleitet, Kohortenisolierung, Verlegungsstopp, Aufnahmestopp, Pflege in festen, zugewiesenen Pflegeteams und Arbeiten unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen sowie ein Besuchsverbot.

Weitere Testungen sind im Zuge der Teststrategie des Hygienekonzeptes der Einrichtung geplant.

 

Vereinzelte Fälle von Covid-19 Infektionen  sind  auch in der Gemeinschaftsunterkunft in Michendorf und Seddiner See zu verzeichnen. Die betroffenen Personen wurden in  den Wohnbereichen isoliert. 

Foto zur Meldung: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM
Foto: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

Antragsformular für die Notfallbetreuung

(21. 12. 2020)

Im unteren Teil finden Sie das Antragsformular für die Notbetreuung ab 4. Januar 2021 für Kindern der 1. bis 4. Klasse, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Bereits eingereichte Anträge behalten ihre Gültigkeit behalten und es muss daher kein neuer gestellt werden.

[aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Notbetreuung - worauf muss ich jetzt achten?

(18. 12. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

wir haben Sie bereits mit den Elternbriefen über das weitere Verfahren zur Betreuung Ihrer Kinder der ersten bis vierten Klasse im Ganztag Lehnin und Damsdorf unterrichtet.

 

Der derzeitige Stand der aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus besagt lediglich, dass für Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe, deren Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen arbeiten, eine Notbetreuung eingerichtet werden soll. Das Land Brandenburg hat angekündigt, spätestens bis zum 22. Dezember 2020 zu definieren, auf welche Personenkreise dies zutrifft. Sobald feststeht, wer einen Anspruch auf Notbetreuung hat, werden Sie alle Informationen zum weiteren Antragsprozedere auf der Homepage der Gemeinde finden.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat mit den Elternbriefen und den von Seiten der Gemeinde Kloster Lehnin aufgestellten Antragsformularen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen und Ihnen heute schon die Möglichkeit eröffnet, sich auf diesen Umstand vorzubereiten.

 

Sofern Sie davon ausgehen, dass Ihre berufliche Tätigkeit dem Bereich der kritischen Infrastruktur zuzuordnen ist und Sie absehbar ab dem 4. Januar 2021 eine Notbetreuung für Ihr Kind/Ihre Kinder benötigen, bitten wir Sie, den Antrag auf Notbetreuung auszufüllen und die Bestätigung Ihres Arbeitgebers bzw. Ihrer Arbeitgeber bereits einzuholen. Bitte beachten Sie hierbei auch, dass die Möglichkeit der häuslichen Betreuung Vorrang hat.

 

Sobald das Land Brandenburg die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen hat und bekannt ist, wie die Gruppe der Anspruchsberechtigten definiert ist, kann eine kommunale Prüfung Ihres Antrages vorgenommen werden. Wir werden die vorliegenden Anträge umgehend bearbeiten und Sie bis zum 30.12.2020 über das Ergebnis informieren.

 

Wir möchten Sie bitten, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen, dies insbesondere um eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anträge zu ermöglichen.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Frau Keding

Fachbereichsleiterin

[Aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

(18. 12. 2020)

Zur Minimierung der Kontakte und dem Schutz von Mitarbeitern und Besuchern bitte das Lehniner Rathaus (Friedensstraße 3) derzeit nur in dringenden und unaufschiebbaren Fällen besuchen.

 

Es können weiterhin die Mitarbeiter/innen per Telefon (Zentrale 0 33 82/73 07-0) und per E-Mail kontaktiert werden.

 

Grund sind gestiegene Infektionszahlen, alleine in Kloster Lehnin sind es derzeit 33, denen wir alles erdenklich Gute wünschen und das sie schnell wieder gesund werden. Im Landkreis ist die Inzidenzzahl heute auf den Rekordwert von 251! gestiegen. Abrufbar sind die aktuellen Zahlen für Berlin-Brandenburg hier:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat darüber hinaus eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung u.a. auf Märkten im Kreisgebiet verlangt - zudem ist den Bürgerinnen und Bürgern aufgegeben worden, u.a. die Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes zu unterstützen.

 

Die Corona-Hotline von Potsdam-Mittelmark ist unter der Telefonnummer 033841-91 111 erreichbar.

Foto zur Meldung: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen
Foto: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

Teilweise Freigabe der Anschlussstelle Glindow zu Weihnachten

(17. 12. 2020)

Glindow ist ab Weihnachten wieder auf direktem Weg über die Autobahn A 10 erreichbar. Sowohl aus bzw. in Richtung Frankfurt (Oder) als auch aus bzw. in Richtung Magdeburg werden die Auf- und Abfahrten wieder freigegeben. Nach Klaistow bleibt die Landesstraße L 90 gesperrt. Zwischen der Anschlussstelle Glindow und dem Abzweig nach Kammerode bleibt die Strecke eine Baustelle und wird entsprechend ausgeschildert.

 

Die ab dem 24.12.2020 eingerichtete Freigabe bleibt bis voraussichtlich Ende März 2021 bestehen. Dann wird die Anschlussstelle aus Richtung Glindow wieder gesperrt weil der Fahrbahnabschnitt ausgebaut wird. Gebaut  wird zurzeit der zukünftige Kreisverkehr an der Zufahrt zum Spargelhof, die Erneuerung der Fahrbahn von der Zufahrt zum Spargelhof bis einschließlich der Anschlussstelle Glindow in beiden Richtungen und der Radweg in diesem Bereich. Diese Arbeiten sollen Ende März 2021 fertiggestellt sein und liegen zurzeit im Plan.

 

Bereits fertiggestellt sind die Ortsdurchfahrt Klaistow (einschließlich der Gehwege und Grundstückszufahrten) und der Bereich zwischen der Ortsdurchfahrt Klaistow und der Zufahrt zum Spargelhof. Außerdem sind im Abschnitt von der Anschlussstelle Glindow an der A 10 bis in Höhe Abzweig nach Kammerode umfangreiche Arbeiten am zukünftigen Radweg durchgeführt worden.

Meldeamt bitte nur in dringenden Fällen kontaktieren

(17. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 0 33 82 /730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Antragsformular für die Notfallbetreuung

(16. 12. 2020)

Im unteren Teil finden Sie das Antragsformular für die Notbetreuung für die ITB Damsdorf und ITB Lehnin, ab 4. Januar 2021, für Kinder der 1. bis 4. Klasse, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

[aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Der Schulstandort Lehnin wird noch attraktiver

(16. 12. 2020)

Die Gemeindevertretung hat gestern beschlossen, Tablets und Laptops für Schülerinnen und Schüler der elften Klassen zur Verfügung zu stellen, die sie für interaktives Lernen verwenden können. Die Finanzierung erfolgt in Teilen aus dem Förderprogramm „DigitalPakt“ des Landes Brandenburg.

 

Weiterhin wurde beschlossen, Eltern von Gesamtschülern, die an der Heinrich Julius Bruns Gesamtschule lernen, einen Fahrtkostenzuschuss zu gewähren. Voraussetzung ist, dass der Zuschuss vom Landkreis nicht auskömmlich ist.

 

Nach Fertigstellung des Schulanbaus auf dem Campus sind in den kommenden Jahren weitere Bauvorhaben auf dem Gelände vorgesehen. Derzeit lernen hier 830 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen von der 1. bis zur 11 Klasse.

Coronafälle in Seniorenanlage

(16. 12. 2020)

Der Landkreis meldet gerade Covid 19-Fälle in einer Senioren-Wohnanlage in Kloster Lehnin. Nach durchgeführten Tests sind mehrere infizierte Bewohnende zu verzeichnen, mindestens 9 Fälle wurden bestätigt.

 

Das Gesundheitsamt hat die Testung aller Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen angeordnet. Die Gemeinde steht im engen Austausch mit der Heimleitung und hat Unterstützung angeboten wenn sie gebraucht wird.

 

Von den am Mittwoch dem mittelmärkischen Gesundheitsamt gemeldeten 88 Neuinfektionen entfallen je 19 Fälle auf die Gemeinden Kloster Lehnin und Nuthetal. Aus Wiesenburg/Mark sind 9 Fälle bekannt geworden, aus dem Amt Ziesar wurden 7 Neuinfektionen gemeldet.

 

Wir wünschen den Betroffenen eine schnelle Genesung! Anbei die aktuellen Zahlen aus Potsdam-Mittelmark.

 

 

 

Foto zur Meldung: Coronafälle in Seniorenanlage
Foto: Coronafälle in Seniorenanlage

Wann und wie lange muss man in Quarantäne wegen Corona?

(16. 12. 2020)

Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat, sogenannte Kontaktperson der Kategorie I. Ein solches Risiko kann prinzipiell auf zweierlei Weise vorliegen:

 

- enger Kontakt zu einer wahrscheinlich infektiösen Person innerhalb von 1,5 Meter, im allgemeinen im Rahmen eines längeren Sprechkontaktes;

- Kontakt unabhängig vom Abstand, wenn davon auszugehen ist, dass eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole im Raum vorlag.

 

Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

 

Das RKI empfiehlt für enge Kontaktpersonen der Kategorie I eine häusliche Absonderung (Quarantäne) für 14 Tage - gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt infektiösen Person. Die Quarantäne kann auf 10 Tage verkürzt werden, wenn ein negativer SARS-CoV-2-Test (PCR- oder Antigentest) vorliegt; der Test darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden.

 

Bei medizinischem Personal gibt es die Möglichkeit, die Empfehlungen bei Personalmangel anzupassen, siehe Optionen zu vorzeitigen Tätigkeitsaufnahme von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern bei relevantem Personalmangel.

Landesweit nur gut die Hälfte aller Schüler im Präsenzunterricht in der Schule

(16. 12. 2020)

Seit Montag (14.12.) können Eltern und andere Sorgeberechtigte darüber entscheiden, ob ihr Kind im Präsenzunterricht in der Schule oder im Distanzunterricht zu Hause lernen soll. Die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts ist bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 18. Dezember 2020 aufgehoben. Ab 4. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für alle Schülerinnen und Schüler, Ausnahmen bilden allein die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Unser Appell an die Eltern ist angekommen: Laut ad-hoc-Abfrage waren gestern geschätzt nur noch rund 55 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den Schulen präsent, alle anderen sind zu Hause geblieben, darunter etwa 5 Prozent krankgemeldete Schülerinnen und Schüler. Im neuen Jahr stellen wir – mit wenigen Ausnahmen – erstmal komplett auf Distanzunterricht um. In Abwägung des Rechts auf Bildung, soziale Teilhabe und Gesundheitsschutz tragen damit auch die Schulen dazu bei, die physischen Kontakte untereinander auf ein Minimum zu beschränken. Nur so kann es gelingen, das Pandemiegeschehen einzudämmen. Ich danke allen Eltern, Schulleitungen und Lehrkräften für ihr besonderes Engagement in dieser nicht einfachen Zeit.“

Die Eltern wurden darüber informiert, dass sie der Schulleitung bitte formlos anzeigen, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bleibt bestehen. Insofern sollen die Eltern ihre Kinder zu Hause zum Lernen anhalten, in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnehmen würden. Damit ist eine Teilnahme am (Distanz-)Unterricht gesichert und es entstehen keine Fehltage, weder entschuldigt noch unentschuldigt.

 

Weitere Informationen auf https://mbjs.brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen.html?news=bb1.c.689896.de

 

Neue Linden in der Belziger Straße

(16. 12. 2020)

Der Landesbetrieb für Straßenwesen pflanzt heute Linden in der Belziger Straße in Lehnin. Die Maßnahme ist Bestandteil der bereits abgeschlossenen Sanierung der Lehniner Ortsdurchfahrt. Damit werden die Auflagen aus dem naturschutzrechtlichen Bescheid zur Fällung der ehemaligen Alleebäume von Dezember 2017 erfüllt.

Foto zur Meldung: Neue Linden in der Belziger Straße
Foto: Neue Linden in der Belziger Straße

Gemeindevertreter kündigt Rücktritt an

(16. 12. 2020)

Der Gemeindevertreter Peter Kamolz hat bei der gestrigen Gemeindevertretersitzung angekündigt, zurückzutreten.

 

Wir bedauern dies und finden es schade, dass insbesondere sein Feuerwehr-Sachverstand nun fehlen wird. Wir danken Herrn Kamolz für die vielen Jahre, für die er sich für die Gemeinde Kloster Lehnin und ihre Bürger/innen engagiert hat.

 

Einwohnermeldeamt: bitte nur noch dringende Anliegen

(15. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 03382 730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

ITBL mit verkürzten Öffnungszeiten

(15. 12. 2020)

Ab morgigen Mittwoch bis vorerst 18.12.2020 schließt die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) wegen der aktuellen Coronalage bereits um 16:30 Uhr.

 

Wir bitten um Verständnis.

Neue Eindämmungsverordnung des Landes

(15. 12. 2020)

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg mit allen Verhaltensregeln finden Sie im unten befindlichen Link. 

 

Halten Sie sich bitte an die Regeln und bleiben Sie gesund. 

[Hier gehts zur Eindämmungsverordnung im pdf-Format]

Kitabeiträge werden nach Übergangsfrist ab Jahresbeginn voll berechnet

(14. 12. 2020)

Das Kitagesetz das Landes erforderte eine Überarbeitung der Kloster Lehniner Kitakostenbeitragssatzung, die in der alten Fassung seit 12.06.2007 bestand. Eltern- und Gemeindevertreter, Verwaltung, Kita-Leitungen und die zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises diskutierten über mehrere Wochen über den neuen Entwurf der Kostenbeitragssatzung und erzielten dazu Einvernehmen.

 

Die Gemeinde hat mit der neuen Satzung keine zusätzlichen Einnahmen akquiriert. Es herrschte Konsens, dass Eltern mit geringem Einkommen und mit mehreren Kitakindern künftig weniger Beiträge zahlen. Diese Gruppe ist in der Vergangenheit sehr stark belastet gewesen.

 

Der Entwurf der Kostenbeitragssatzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge wurde seinerzeit auf einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt, in den Ausschüssen diskutiert und von der Gemeindevertretung beschlossen.  Die Kostenbeitragssatzung trat für den Kita- / Vorschulbereich am 01.04.2020 und den Grundschulbereich am 01.08.2020 in Kraft.

 

Das Zusammenführen von zwei vorher bestehenden Satzungen schuf für Eltern und Verwaltung mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit. In der Berechnung der neuen Kostenbeiträge wird für alle Familien gleich, egal wie viele unterhaltsverpflichtete Kinder eine Familie hat, ein einheitlicher Prozentsatz, der über dem existenzsichernden Einkommen der Familie liegt, festgelegt. Der Höchstsatz beim Elternbeitrag beträgt 420 Euro.

 

§ 13 der Kostenbeitragssatzung besagt, dass als Übergangslösung bis zum 31.12.2020 die maximale Erhöhung der Beiträge pro Monat 80,00 € beträgt.  Für 2021 wurden daher die Bescheide neu berechnet. Alle Eltern zahlen dann die Beiträge, die in der Satzung ausgewiesen sind.

 

Elternbrief des Bildungsministeriums

(13. 12. 2020)

Das Brandenburger Bildungsministerium hat heute einen Elternbrief herausgegeben, die wichtigsten Aussagen:

 

1. Schul- und Unterrichtsbetrieb in der Zeit vom 14. bis 18. Dezember 2020

 

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, gilt die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts, damit die Prüfungsvorbereitung so gut wie möglich erfolgen kann. Das betrifft die Jahrgangsstufe 10 an Ober-, Gesamt-, Förderschulen sowie des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 13 von Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und des Zweiten Bildungswegs sowie Schüler/innen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Für die übrigen Jahrgangsstufen entscheiden Sie, ob ihr Kind am Präsenzunter-richt in der Schule teilnimmt. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Da die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bestehen bleibt, halten Sie bitte Ihre Kinder in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnähmen, zum Lernen zu Hause an.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, aber Sie entscheiden, ob ihr Kind die Schule besucht. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wie Sie sich entschieden haben.

 

Die Schulen bzw. Lerngruppen, die den Unterricht im Wechselmodell organisiert haben, weil beispielweise eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkrei-ses oder einer kreisfreien Stadt dies vorgeschrieben hat, führen den Unterricht im Wechselmodell bis zum Beginn der Weihnachtsferien fort.

 

2. Schul- und Unterrichtsorganisation in der Zeit vom 04. Januar 2021 bis 08. Januar 2021

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, nehmen sie am Präsenzunterricht teil. Die Schulen sind gebeten, alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen zu nutzen, damit der Mindestabstand von 1,5 Meter nach Möglichkeit eingehalten werden kann.

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, Sie entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt.

Die übrigen Schüler/innen der Grundschulen, der Förderschulen, der weiterfüh-renden allgemeinbildenden Schulen und der Oberstufenzentren einschließlich des Zweiten Bildungswegs bleiben zu Hause und werden dem von jeder Schule für den Distanzunterricht entwickelten Konzept entsprechend distant unterrichtet.

 

3. Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 11. Januar 2021

In der 1. Kalenderwoche 2021 wird die Landesregierung im Zuge der Abstimmung einer Neufassung der Eindämmungsverordnung aufgrund der Ergebnisse ihrer Analyse des Infektionsgeschehens entscheiden, ob der Präsenzunterricht wieder ausgeweitet werden kann.

 

4. Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht - mit Ausnahme des Sportunterrichts - wird auf die Schüler/innen ab der Jahrgangsstufe 1 ausgeweitet. Ausnahmen davon sind im Einzelfall nur unter den in der Eindäm-mungsverordnung geregelten Voraussetzungen möglich. Dies betrifft voraussichtlich

a. die Schüler/innen der Förderschulen für geistige Entwicklung, für die Schulleiter/innen aus pädagogischen Gründen eine Befreiung von der Tragepflicht zulassen können;

b. die Schüler/innen, die sich Klausuren mit einer Dauer von 240 Minuten und mehr unterziehen müssen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann;

c. die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden;

d. im Außenbereich von Schulen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 1 bis 4.

[Den kompletten Elternbrief finden Sie hier:]

Pflicht zum Präsenzunterricht bis zum Beginn der Ferien ausgesetzt - Kita-Kinder möglichst Zuhause betreuen

(13. 12. 2020)

Brandenburgs Bildungsministerin gibt heute folgendes bekannt:

 

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und die Planungen der Landesregierung Brandenburg zu einem harten Lockdown haben ab dem 14. Dezember auch Auswirkungen auf die Organisation des Schulunterrichts in Brandenburg. Auch in Schulen und Kitas müssen Kontakte reduziert werden.

 

Regelungen vom 14. bis zum 18. Dezember 2020:

Vom 14. Dezember bis zum regulären Beginn der Ferien, am 18. Dezember 2020, wird die Präsenzpflicht an Brandenburgs Schulen ausgesetzt. Es findet demnach Unterricht statt, aber die Sorgeberechtigten können entscheiden, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden. Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Wechselunterricht, der bereits eingeführt wurde, bleibt bis zum Ferienbeginn bestehen.

 

Regelungen vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021:

Vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 1. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1- 4 wird eine Notbetreuung organisiert. Es besteht eine Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden.  Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Für die Abschlussklassen sollen vor allem ab Januar alle örtlich verfügbaren Räume für den Präsenzunterricht genutzt werden, um den Abstand von 1,50 m einzuhalten. Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs haben ebenfalls Präsenzunterricht. Die Durchführung von in dieser Zeit vorgesehenen Prüfungen gemäß Handwerksordnung und Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren bleibt zugelassen.

 

Die Kitas im vorschulischen Bereich bleiben geöffnet. Soweit möglich wird den Eltern der Kita-Kinder jedoch nahegelegt, ihre Kinder Zuhause zu betreuen.

 

Britta Ernst: „Wir bieten bereits ab dem 14. Dezember die Möglichkeit, nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen. Das gibt Eltern und Schülerinnen und Schülern mehr Optionen. Die Entscheidungen mussten mit Blick auf das Infektionsgeschehen getroffen werden. Auch in den Schulen und Kitas müssen Kontakte verringert werden. In der nächsten Woche können die Eltern zunächst selbst entscheiden, ob ihr Kind noch am Präsenzunterricht teilnimmt. In der ersten Januarwoche gehen alle Jahrgänge ins Distanzlernen. Wir möchten aber nach wie vor den Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr einen Schulabschluss anstreben, die Möglichkeit geben, sich mit ihren Lehrkräften im direkten Austausch vorzubereiten und die jetzt anstehenden Klausuren und Prüfungen zu schreiben. Damit werden die Abschlussklassen ausgenommen. An die Eltern von Kita-Kindern und Schulkindern appellieren wir, dass sie ihre Kinder möglichst Zuhause betreuen.“

Woidke: „Wir müssen Leben retten“

(13. 12. 2020)

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bundesweit ein sogenannter harter Lockdown notwendig. Darauf hat sich heute die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einvernehmlich verständig. Auf einer Pressekonferenz in Potsdam sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen ist der harte Schnitt jetzt dringend erforderlich. Viele Äußerungen aus der Bevölkerung zeigen mir, dass dafür bei der großen Mehrheit Zustimmung und Verständnis besteht. Dafür mein Dank!"

Die notwendige neue Eindämmungsverordnung wird umgehend erarbeitet und soll am morgigen Montag (14.12.2020) vom Kabinett beschlossen werden. Sie soll ab Mittwoch (16. Dezember) und bis vorerst 10. Januar 2021 gelten. Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts in Schulen werden jedoch bereits ab morgigem Montag gelten. Damit reagiert die Landesregierung auf die weiterhin hohen Infektionszahlen und vielen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt heute 206,8. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 145,0.

 

Vorgesehene Umsetzung neuer Einschränkungen in Brandenburg:

- Die bestehenden Beschränkungen (z. B. Schließung Gaststätten und Kultureinrichtungen, Kontaktbeschränkung auf fünf Personen aus höchstens zwei Haushalte, wobei davon Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind) sollen weiterhin und vorerst bis 10. Januar 2021 gelten.

- Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. Dezember bis 26. Dezember gilt, dass sich ein Haushalt unabhängig seiner eigenen Personenzahl mit maximal weiteren vier Personen treffen kann. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden dabei nicht mitgezählt. Damit soll gesichert werden. dass größere Familien nicht auseinandergerissen werden. Dringend wird daran appelliert, vor den Weihnachtstreffen Kontakte deutlich zu verringern („Schutzwoche").

- Landesweites An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr über die 5-er Begrenzung hinaus. Vorgesehen ist ein Feuerwerksverbot an publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird untersagt. Von Feuerwerken wird grundsätzlich dringend abgeraten.

- Der Einzel- und Großhandel sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr wird voraussichtlich ab 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen davon sind: Lebensmittelhandel, Tierbedarfshandel, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten.

- Körpernahe Dienstleistungen bleiben untersagt. Dies soll künftig auch für das Friseurhandwerk gelten. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

 

- Zur Schule ist vorgesehen: In der Woche vom 14.12 bis 18.12.2020 Aussetzen des Präsenzunterrichts, außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. Das bedeutet, wer sein Kind zu Hause betreuen kann, sollte das tun. In der Woche vom 4.1. bis 10.1.2021 ausschließlich Distanzunterricht außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. In dieser Zeit nach den Weihnachtsferien wird Notbetreuung gewährleistet.

 

- Kitas bleiben geöffnet. Eltern, die dies ermöglich können, sollten ihre Kinder aber zu Hause betreuen.

 

- Lieferung und Abholung von Speisen bleibt möglich, jedoch kein Verzehr vor Ort. Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit.

 

- Gottesdienste sind nur unter Einhaltung strenger Hygieneregeln möglich.

 

- Für Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sind besondere Maßnahmen zu treffen. Notwendig werden regelmäßige Tests in kurzen Abständen und das Tragen von FFP-2-Masken.

 

Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen

(11. 12. 2020)

Kreisfreie Städte und Landkreise versuchen das Infektionsgeschehen durch den Coronavirus durch Allgemeinverfügungen einzugrenzen. Die bisherigen Maßnahmen haben sich aus heutiger Sicht bisher leider noch nicht als ausreichend erwiesen. Das Gesundheitswesen hat in verschiedenen Teilen des Landes die Grenzen seiner Belastbarkeit erreicht.

 

In einer heutigen Telefonkonferenz mit den Oberbürgermeistern, Landräten, kommunalen Spitzenverbänden und den Mitgliedern der Landesregierung hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke vor diesem Hintergrund über Eckpunkte einer neuen Eindämmungsverordnung informiert. Diese soll demnach ab dem 16. Dezember 2020 gelten. Folgende weitergehende Maßnahmen sollen nach derzeitigem Stand u.a. vorgesehen werden:

 

• Der Präsenzunterricht ab der 7. Klasse mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschule soll vom 16. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 ausgesetzt werden.

• Märkte und Wochenmärkte sollen geschlossen werden. Hiervon ausgenommen sind Verkaufsangebote von Lebensmitteln.

• Verhängung eines ganztägigen Alkoholkonsum- und Alkoholabgabeverbotes in der Öffentlichkeit.

• Ausgangssperren zwischen 22 und 6 Uhr, wobei Ausnahmen für Besuche von hilfsbedürftigen oder kranken Menschen und der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts zugelassen sind.

• Geschäftsschließungen sollen ab einem - insbesondere mit den Nachbarländern abgestimmten - Zeitpunkt erfolgen. Vorgeschlagen ist derzeit der Zeitraum vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.

 

Für die Weihnachtsfeiertage sollen Regelungen vorgesehen werden, die Zusammenkünfte im engsten Familien- und Freundeskreis ermöglichen. Der Ministerpräsident informierte über eine für Sonntag terminierte Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs. Dort soll versucht werden, sich auf gemeinsame Regelungen zu verständigen. Die Beschlussfassung der Landesregierung über die neue Eindämmungsverordnung sei für den kommenden Dienstag, den 15. Dezember 2020,

vorgesehen.  

Foto zur Meldung: Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen
Foto: Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen

Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch

(11. 12. 2020)

Im Norden des Landes Brandenburg liegt seit 3.12.2020 ein Beobachtungsgebiet für die hochansteckende Geflügelpest durch einen Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern. Insbesondere Klein- und Hobbyhalter von Geflügel sind daher bereits jetzt aufgerufen, Vorkehrungen für den Fall einer amtstierärztlichen Anordnung zur Aufstallung zu treffen. Für einige Gemeinden im Landkreis Potsdam-Mittelmark gelten die Regelungen der Allgemeinverfügung vom 10. Dezember 2020 bereits verbindlich. Bisher betroffen sind:

 

· Gemeinde Päwesin mit den Ortsteilen Bagow und Bollmannsruh

· Gemeinde Roskow mit den Ortsteilen Lünow, Grabow, Roskow

· Gemeinde Groß Kreutz (Havel) mit den Ortsteilen Götz, Deetz, Schmergow

· Gemeinde Werder mit den Ortsteilen Phöben, Neu Töplitz, Alt Töplitz, Göttin, Kemnitz, Leest sowie der Stadt Werder (Havel)

· Gemeinde Schwielowsee mit den Ortsteilen Geltow und Caputh

· Stadt Beelitz mit dem Gemeindeteil Beelitz - Heilstätten.

 

 

Ist nicht genügend Stallkapazität vorhanden, kann eine überdachte Voliere so errichtet werden, dass keine Wildvogelkontakte entstehen - auch nicht Exkremente von Wildvögeln in die Voliere eingetragen werden können. Schlachtreifes Geflügel sollte alsbald geschlachtet werden. Krankheitsanzeichen mit mehr als 2% Verlusten oder erhebliches Nachlassen der Legeleistung innerhalb von 2 Tagen sollten sofort dem Hoftierarzt oder dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Landkreis Potsdam-Mittelmark - Tel. 03381 533-271 gemeldet werden, auch am Wochenende erreichbar über die Leitstelle Feuerwehr, Tel. 03381 -6230.

 

Amtstierärztin Petra Thiem weist auf die in der Geflügelpest-Verordnung bei der Feststellung der Geflügelpest vorgesehenen Maßnahmen hin. Grundsätzlich gilt: Wer Geflügel hält, also Hühner, Truthühner, Enten, Gänse, Fasanen, Perlhühner, Rebhühner, Wachteln und Tauben, muss seinen Tierbestand beim zuständigen Veterinäramt melden. Zudem sollte ein Bestandsregister geführt werden. Hier werden alle Zu- und Abgänge mit Datum, Art des Geflügels, Name und Anschrift des Transportunternehmers sowie des vorherigen bzw. zukünftigen Besitzers verzeichnet. Es sollte auch kein Geflügel über Märkte, Börsen oder mobile Händler zugekauft werden. Der Besuch anderer Geflügelbestände soll ebenfalls unterbleiben. Fremde Personen erhalten keinen Zutritt - außer der Tierarzt oder Amtstierarzt.

 

Zum Schutz vor der Geflügelpest sind die hygienischen Maßnahmen von Kleinbetrieben und Hobbyhaltern von Geflügel einzuhalten:

Hände sollen unmittelbar vor Betreten und nach dem Verlassen des Stalls gewaschen und desinfiziert werden.

Beim Betreten des Stalles sollten Sie bestandseigene Schutzkleidung (inklusive Schuhwerk) tragen. Die Schutzkleidung (inklusive Schuhwerk) verbleibt im Stall und sollte regelmäßig gewaschen und desinfiziert werden. Bei Verwendung von Einmalschutzkleidung ist diese nach Gebrauch unschädlich zu beseitigen. Desinfektionsmittel können im Landhandel oder bei einem praktizierenden Tierarzt erworben werden. Bitte achten Sie auf die Anwendungs- und Entsorgungshinweise.

Halter von Hunden und Katzen sollen sicherstellen, dass diese nicht frei herumlaufen und sich den Stallungen nähern.

 

Nach jeder Ein- und Ausstallung sollten die eingesetzten Gerätschaften sowie die leeren Ställe mit den vorhandenen Einrichtungen und Gegenstände gereinigt und desinfiziert werden.

 

Transportmittel für Geflügel (wie Viehtransportfahrzeuge, Anhänger, Kisten, Käfige, Behältnisse) sollten nach jeder Verwendung unverzüglich gereinigt und desinfiziert werden.

 

Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände (Gerätschaften, Maschinen), mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren. Hier soll nicht nur ein direkter Kontakt, sondern auch ein indirekter durch Kot von Wildvögeln verhindert werden. Abdecken durch Planen oder Einlagern in Gebäuden oder verschlossenen Behältern ist möglich. Eierkartons nur einmal verwenden und entsorgen nach dem Gebrauch. Speise- und Küchenabfälle (vor allem Eierschalen) sollten nicht verfüttert werden.

Regelmäßig sollen Schadnager in den Stallungen und im Außenbereich bekämpft werden. Insgesamt sollen die Stallungen in einem guten baulichen Zustand sein, um sie leichter reinigen und desinfizieren zu können.

 

Weitere Infos zum Thema unter Tel. 03381 533 271, Email:

Foto zur Meldung: Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch
Foto: Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch

Projekt Mobilstationen in Potsdam Mittelmark gewinnt Mobilitätswettbewerb der Landesregierung

(09. 12. 2020)

Mit der neuen Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg (Rili InnoMob) unterstützt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) kreative Konzepte und Projekte für den ÖPNV. Im dafür ausgeschriebenen Wettbewerb konnte sich nun unter anderem der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seiner Projektidee durchsetzen. Vorgesehen ist, die klassischen Umsteigestationen zwischen sämtlichen Verkehrsmitteln weiterzuentwickeln, um die intermodale Mobilität im Landkreis zu fördern. Dafür sind Fördermittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro vorgesehen.

 

Infrastrukturminister Guido Beermann: „Der ÖPNV in Brandenburg soll fit für die Zukunft werden. Um die Verkehrswende voranzutreiben, müssen wir über den Tellerrand blicken und Mobilität in unserem Land neu denken. Gefragt sind vor allem Ideen, die genau auf die Bedürfnisse der Menschen und verschiedenen Regionen Brandenburgs zugeschnitten sind. Deshalb fördern wir das Vorhaben des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das Projekt verbindet auf sehr innovative Weise die bisherigen Umsteigestationen mit neuen Funktionen wie abschließbaren Radboxen, Sharing-Angeboten oder Verleihstationen. Ich bin mir sicher, dass das Vorhaben auch über den Landkreis Potsdam-Mittelmark hinaus Schule machen wird.“

 

Die geplanten Mobilstationen sollen als Multi-Verkehrshub angelegt werden. Dabei wird die Anordnung der einzelnen Elemente an den jeweiligen Bedarf angepasst und barrierefrei gestaltet. Für die aufkommensstärksten Bushaltestellen im Landkreis soll eine konkretisierende Planung erfolgen. Für den Rest des Landkreises werden Gestaltungshinweise erarbeitet. Bei drei Haltestellen wird die Planung soweit erfolgen, dass diese direkt im Anschluss in Folgeprojekten realisiert werden kann. Vorgesehen ist auch, eine Corporate Identity mit einem hohen Wiedererkennungswert zu schaffen und landesweit einzusetzen. Darüber hinaus wird für das Projekt eine Software entwickelt, die die Andockung der Mobilstationen an die VBB-Software sicherstellen soll. Damit werden Funktionen wie Buchung oder Reservierung nutzbar.

 

Derzeit laufen Abstimmungen zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Kleinmachnow mit dem Ziel, in einem separaten Anwendungs- und Testfall eine erste kleine Mobilstation an der Bushaltestelle „Rathausmarkt“ zu schaffen. Dort steigen täglich 2.800 Menschen ein und aus. Sie wären somit die ersten, die die im Rahmen des InnoMob-Projektes entstehende Software auf Herz und Nieren testen könnten. Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg unterstützt das MIL die Konzeption, den Betrieb sowie die Evaluation ausgewählter ÖPNV-Modellprojekte. Bis 2022 stehen hierfür insgesamt 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

 

 

 

Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen

(09. 12. 2020)

Die Gemeinde hat am Montag und Dienstag die neuen Schilder vom Baubetriebshof anbringen lassen. Ursprünglich war die Maßnahme für die 49. Kalenderwoche geplant, wie es auch im Amtsblatt angekündigt wurde. Leider verzögerte sich die Beschilderung um einige Tage, wofür die Gemeinde um Verständnis bittet.

 

Damit gilt jetzt eine neue Verkehrsregelung für die Goethe-, Beethoven- und Lindenstraße. Die Beethovenstraße ist nunmehr ab Einmündung Lindenstraße in Richtung Goethestraße (Schulcampus) Einbahnstraße. Die Goethestraße wurde bis zum Fußgängerüberweg als Einbahnstraße ausgewiesen und die Lindenstraße wird ab Abzweig Beethovenstraße Richtung Rädel Einbahnstraße. Radfahrer dürfen die genannten Bereiche in beide Richtungen befahren.

 

Die neue Regelung wurde auf Anregung des Ortsbeirates und der Gemeindevertretung umgesetzt und dient der besseren Verkehrssicherheit, weil die Straßen sehr schmal sind. Die Polizei hat heute Autofahrer festgestellt, die noch verkehrt fahren. Bitte künftig die neue Beschilderung beachten.

Foto zur Meldung: Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen
Foto: Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen

Schule kompakt

(08. 12. 2020)

Die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin bietet auf einen Flyer eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Einrichtung.

 

Darunter Abschlüsse, Abitur, Kursangebote und Busverbindungen zum Schulcampus, wo derzeit Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet werden. Künftig können Schülerinnen und Schüler in Lehnin wieder ihr Abitur ablegen. Dazu hat die Gemeinde gerade einen Anbau fertiggestellt und plant weitere Baumaßnahmen.

 

Auf dem Lehniner Schulcampus werden derzeit ca. 830 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

[Flyer der Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns]

Foto zur Meldung: Schule kompakt
Foto: Schule kompakt

Veranstalter können GEMA-Gebühren zurückerstattet bekommen

(08. 12. 2020)

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter hat darüber informiert, dass für Betriebsschließungen während des November-/Dezember-Lockdowns und ggf. darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit, für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. Gutschriften zu erhalten.

 

Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließzeiten angeben. Dies sollte erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können. Voraussetzung ist, dass der Nutzer vorher (falls noch nicht vorhanden) auf der GEMA-Homepage sein Profil angelegt hat (www.gema.de/portal).

 

Weitere Informationen zu GEMA-Gutschriften finden Sie hier: https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Trainerteam möchte sich vergrößern

(04. 12. 2020)

Das Bildungswerk e.V. des Kreissportbundes PM bietet in Brandenburg, Lehnin, Werder, Bad Belzig und Umgebung verschiedene Sportkurse an, für diese nun weitere Trainer gesucht werden. Das Team freut sich über eine Verstärkung im Aquafitness-, Baby- und Kinderschwimm- sowie im Landtrainingsbereich.

 

Sportinteressierte (auch ohne Lizenz), die gern vor einer Trainingsgruppe stehen und andere mit Spaß motivieren, können sich ab sofort beim Bildungswerk telefonisch unter 03382 7040220 oder unter melden.  

Foto zur Meldung: Trainerteam möchte sich vergrößern
Foto: Trainerteam möchte sich vergrößern

Mit Gymnastik fit im Alter

(04. 12. 2020)

Die Lebensqualität im Alter hängt im hohen Maße mit der körperlichen und geistigen Fitness zusammen. Eng damit verbunden ist die eigene Mobilität, die möglichst lang erhalten bleiben soll. Das einfachste und effektivste Mittel dieses Ziel zu erreichen und auch im Alter eine hohe Lebensqualität zu erlangen, sind regelmäßiger Sport und Bewegung.

 

Das Bildungswerk bietet genau diese Bewegung in der Gruppe ab 60 Jahren unter qualifizierter Anleitung jeden Freitag um 9 Uhr in Lehnin an.

 

Interessente können sich ab sofort für eine kostenlose Probestunde (die nach der Corona-Lockdown-Lockerung stattfindet) telefonisch unter 0 33 82/70 40 200 oder per Mail anmelden.

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Foto: Mit Gymnastik fit im Alter

Bahnhofstraße ist Einbahnstraße

(04. 12. 2020)

Die Bahnhofstraße in Lehnin ist seit heute Morgen, 8:00 Uhr, eine Einbahnstraße von Kaltenhausen kommend. Die Einfahrt in die Bahnhofstraße von Seiten der Straße Marktplatz ist ab sofort gesperrt. Dies gilt voraussichtlich bis zum 31.05.2021.

 

Der sehr kurzfristige Antrag erfolgte seitens eines Grundstückseigentümers der Bahnhofstraße bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde.

 

Wir bitten um Verständnis.

Foto zur Meldung: Bahnhofstraße ist Einbahnstraße
Foto: Bahnhofstraße ist Einbahnstraße

Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden

(04. 12. 2020)

Am Gohlitzsee wurde ein schwarzer Jaguar-Autoschlüssel gefunden. Der Besitzer oder die Besitzerin können sich in der Zentrale des Rathauses in der Friedensstraße 3 melden. Weitere Infos unter 0 33 82/73 07 91.

Foto zur Meldung: Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden
Foto: Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden

Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?

(02. 12. 2020)

Die auf dem Lehniner Schulcampus befindliche Bibliothek „Bettina von Arnim“ ist im November wegen der Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus bis auf weiteres geschlossen worden. Neue Bücher können daher gegenwärtig nicht ausgeliehen werden. Wir bitten um Verständnis!

 

Die Ausleihfrist verlängert sich mit der Schließzeit. Wenn in der Schließzeit die Rückgabefrist ausläuft, werden keine Mahngebühren fällig. Wer dennoch seine Bücher abgeben möchte, kann dies in der Bücherbox tun, die im Eingangsbereich des Lehniner Rathauses in der Friedensstraße 3 zu den normalen Öffnungszeiten aufgestellt ist. Alle Bücher enthalten einen Barcode, über den der jeweilige Nutzer zuzuordnen ist.

 

Onlinemedien wie z. B. Podcasts, E-Books sowie elektronische Zeitungen und Magazine können weiterhin von Bibliotheksnutzern heruntergeladen werden - ein Button für den interaktiven Bibliotheks-Zugang befindet sich rechts auf der Startseite der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de.

 

 

Foto zur Meldung: Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?
Foto: Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?

Maskenpflicht jetzt auch auf Begegnungsplätzen vor Verkaufsstellen sowie zugehöriger Parkplätze

(01. 12. 2020)

Nach der neuen Eindämmungsverordnung des Landes, die seit heute in Kraft trat und zunächst bis 21. Dezember 2020 gilt, muss nun auch auf Begegnungs- und Verkehrsflächen sowie dazugehörigen Parkplätzen vor Verkaufsflächen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

Ordnungsamtsmitarbeiter der Gemeinde Kloster Lehnin beraten die Marktleiter bzw. Inhabern der einzelnen Märkte. Es wurden einige Bürgerinnen und Bürger angetroffen, die von der neuen Regelung nichts wussten. Sie zeigten sich allerdings einsichtig und setzten nach der Belehrung Masken auf. Das Ordnungsamt wird in nächster Zeit verstärkt Parkplätze vor Einkaufsmärkten und öffentliche Plätze, für die Maskenpflicht angeordnet wurden, bestreifen.

 

Danke für Ihr Verständnis.

Straßenbeleuchtung repariert

(01. 12. 2020)

Der Fehler an der Straßenbeleuchtungsanlage im Wohngebiet Hohlweg und Kaltenhausen wurde gefunden und behoben. Einstellungen an der Einschaltzeit werden noch vorgenommen, so dass die Wege und Plätze wieder sicher begangen werden können.

 

Lockdown im Land Brandenburg verlängert

(27. 11. 2020)

Brandenburg verlängert wegen der Pandemie den Teil-Lockdown bis zum 21. Dezember und passt die Corona-Maßnahmen in wichtigen Punkten an das aktuell hohe Infektionsgeschehen an. Das Kabinett hat dazu heute die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. So wird die Masken-Pflicht ausgeweitet, und die Kontaktbeschränkungen werden weiter verschärft. Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen anordnen, auf welchen belebten Straßen und Plätzen zum Jahreswechsel ein Silvesterfeuerwerk verboten ist.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Mit unserer heutigen Entscheidung machen wir deutlich: Es ist keine Zeit für Lockerungen. Im Gegenteil: Die physischen Kontakte müssen weiter verringert werden. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen erhöht sich deutlich. Die Zahl der Todesfälle steigt ebenfalls. Zur Zeit sind es täglich bundesweit rund 400. Das ist die Passagierzahl eines großen Urlaubsfliegers. Das macht mich betroffen und macht mir große Sorgen. Sofern sich die Lage nicht dramatisch zu-spitzt, soll es zu den Weihnachtstagen eine kleine Entlastung geben, damit sich Familien treffen können. Das Gesundheitsministerium bereitet alles vor, damit die Impfkampagne zügig starten kann, sobald der Impfstoff einsatzfähig ist.“

 

Die wichtigsten Regeln bis Jahresende:

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet: Grundsätzlich ist nun in allen öffentlich zugänglichen Räumen und Orten mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Also zum Beispiel in Banken, Postfilialen, Behörden, Krankenhäusern. Das gilt auch an Orten unter freiem Himmel, wo sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, zum Beispiel auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, einschließlich der dazugehörigen Parkplätzen.

 

Für private Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gelten folgende Einschränkungen: Sie sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen, zählen also in die Anzahl von bis zu 5 Personen nicht hinzu. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Jugendlichen, die alle älter als 14 Jahren sind, darf keinen weiteren Besuch in ihrer Wohnung empfangen, wenn alle anwesend sind.

 

Die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 01. Januar 2021 werden erweitert: Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis sind bis maximal 10 Personen erlaubt. Hinzu kommen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Hotels und Pensionen dürfen in Brandenburg Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen nicht beherbergen. Dazu zählen auch Personen, die aufgrund von Verwandtenbesuchen nach Brandenburg reisen. Wenn Personen Verwandte über die Feiertage besuchen möchten, müssen sie privat untergebracht werden.

 

Im Bereich der Religionsfreiheit gibt es keine neuen Einschränkungen. Religiöse Großveranstaltungen müssen vermieden werden. Alle Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, an denen Personen aus mehr als zwei Haushalten oder mehr als fünf Personen aus mehr als einem Haushalt teilnehmen, sind untersagt. Auf Weihnachtsfeiern sollte verzichtet werden.

 

Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels bleiben unter Hygieneauflagen weiter geöffnet. Die Einzelhändler müssen den Zutritt so steuern, dass Warteschlagen vermieden werden. Entsprechend der neuen Verordnung sind in der Adventszeit keine verkaufsoffenen Sonntage möglich. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. Bei größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt gilt: auf einer Fläche von 800 Quadratmetern ein Richtwert von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche und auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche.

 

Auf belebten Straßen und Plätzen ist Silvesterfeuerwerk untersagt. Das private Silvester-Feuerwerk auf dem eigenen Grundstück oder in Anwohnerstraßen ist erlaubt.

 

Die Erbringung körpernaher Dienstleistungen, bei denen das Abstandsgebot zwischen Beschäftigten und Kunden nicht eingehalten werden kann, ist weiter untersagt. Das betrifft zum Beispiel Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege wie Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und ähnliche Betriebe. Sie müssen weiter geschlossen bleiben. Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés sind weiter für den Publikumsverkehr zu schließen. Nur der Außerhausverkauf ist nach wie vor erlaubt. Imbissbuden können weiter an ihrem Stand Speisen oder Getränke verkaufen, die Kunden dürfen diese aber nicht dort verzehren. Es darf dort zu keinen Menschenansammlungen kommen. In Kantinen dürfen Gäste, die nicht zum Betrieb gehören, nicht essen gehen.

 

Alle Personen haben bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Kitas und Schulen bleiben weiter offen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auf die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, außer im Sportunterricht ausgeweitet. Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal müssen nunmehr im gesamten Schulgebäude und im Außenbereich (Schulhof) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Musikunterricht im Hort wird das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten verboten. Sportunterricht findet nur im Freien oder in halbierten Lerngruppen statt.

In Gebieten mit sehr hohen Infektionszahlen (Inzidenzwert 200 – Hotspots) treffen die Schulbehörde in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern weitere schulorganisatorischen Maßnahmen. Dabei wird zunächst ein Wechsel von Präsenz-und Distanzunterricht in allen Oberstufen sowie in den beruflichen Schulen vorgesehen.

 

Für den Publikumsverkehr sind weiter zu schließen: Diskotheken, Ausstellungen, Jahrmärkte, Volksfeste, Theater, Kinos, Museen, Tierparks, Schwimmbäder, Saunen und Freizeitparks.

Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“

(26. 11. 2020)

Das Radfahren erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und auf Grund der Corona-Reisebeschränkungen erlebte der Radtourismus in unserem Land in 2020 einen weiteren Höhepunkt.

 

Eine beliebte und geführte Radwegstrecke ist die „Tour Brandenburg“. Mit 1.088 Kilometern ist sie der längste Radfernweg Deutschlands. Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg, ermöglicht 31 Städte mit historischem Stadtkern Brandenburgs zu entdecken und durchzieht auch die Gemeinde Kloster Lehnin.

Von der L88 aus Busendorf kommend verläuft die bisherige Radroute entlang der Landesstraße größtenteils auf der Fahrbahn, teils auf einem die Landesstraße begleitendem Radweg. Immer mehr Menschen jedes Alters sind mit Elektrobikes aber auch mit Fahrrädern und Anhängern mit Kindern oder auch Hunden unterwegs.

 

Um das Radfahren entspannter zu gestalten und die Situation auf der Straße zu entschärfen, verfolgt die Gemeinde Kloster Lehnin in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark den Plan, die Streckenführung der „Tour Brandenburg“ im Gemeindegebiet leicht abzuändern, und den Radtouristen abseits der Landesstraße die Reize der beeindruckenden Flora und Fauna in Kloster Lehnin zu präsentieren. Zur Aufwertung soll der Teilbereich Potsdamer Straße in Lehnin für die Nutzung durch Radfahrer und Wanderer, als eine Voraussetzung für eine attraktivere Routenführung , aufgewertet werden. Hierzu wurden Fördermittel beantragt die, mit freundlicher Unterstützung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark, in Höhe von 300.000 Euro bewilligt wurden.

 

Am Reiterhof in Emstal verlassen die Radfahrenden zukünftig die L88 und fahren durch das „Hohe Stein-feld“ entlang an saftigen Wiesen und alten Baumbeständen Richtung Lehnin. An der Waldsiedlung und am Spargelhof angekommen, geht es rechts in den Wald und durch das Lehniner Wald und Seengebiet. Hier führt der Weg an der Alten Försterei vorbei, die sich auch als „Bett & Bike Herberge“ einen Namen machen konnte. Den Ort Lehnin befährt man anschließend aus Richtung Sportplatz an dem auch der Start-/Zielpunkt des Lehniner Laufparks ist. Am Sportplatz kann man eine Rast in der Sportlerklause machen, von dort aus in den Ort und ins Kloster fahren oder der „Tour Brandenburg“ weiter folgen in Richtung Damsdorf – Trechwitz – Havel.

 

Foto zur Meldung: Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“
Foto: Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“

Fehlersuche bei der Straßenbeleuchtung  Hohlweg/Kaltenhausen

(25. 11. 2020)

Aufgrund eines Kabelfehlers ist in letzter Zeit die Straßenbeleuchtung im Lehniner Wohngebiet Hohlweg und Kaltenhausen zeitweise ausgefallen. Vorerst wurde eine Übergangslösung geschaffen, um die Beleuchtung teilweise wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Suche des Kabelfehlers und die Reparatur wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

Wir bitten um Verständnis.

Ölspur in Lehnin beseitigt

(24. 11. 2020)

Die Feuerwehr Lehnin ?rückte heute Abend zur Alten Michelsdorfer Straße/Kaltenhausen (Parkplatz) aus, um eine Ölspur von der Fahrbahn zu beseitigen.

 

Vielen Dank! 

Foto zur Meldung: Ölspur in Lehnin beseitigt
Foto: Ölspur in Lehnin beseitigt

Corona-Geschehen im Landkreis

(24. 11. 2020)

Deutlich mehr Infektionen verzeichnete das Gesundheitsamtes des Landkreis Potsdam Mittelmark am heutigen Dienstag. Von den insgesamt 66 neuen Infektionen entfallen 33 auf die Stadt Teltow, mit 15 Fällen ist Kleinmachnow betroffen. Je 3 Fälle wurden in Treuenbrietzen und Ziesar gemeldet. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat derzeit fünf Infizierte.

 

Gestern registrierte das Gesundheitsamt 41 Neuinfektionen, darunter 9 Fälle in der Bad Belziger Reha-Klinik. Weitere Verdachtsfälle wurden in   Kita-Einrichtungen in Kleinmachnow, Ferch und Treuenbrietzen sowie in der Grundschule in Wusterwitz festgestellt.

 

Auch in der Lavendel-Residenz in Teltow gibt es ein Ausbruchsgeschehen. Maßnahmen wie gruppenweiser Isolierung, Verlegungs- und Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot wurden hier festgelegt.

 

Im Verdachtsfall einer SARS-CoV-2-Infektion können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger mittels des Meldeformulars an das Gesundheitsamt wenden. Dort sind die wesentlichen Fragen aufgeführt, die für eine Kontaktaufnahme und -verfolgung notwendig sind. Das Formular finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Meldebogen-COVID19.pdf

 

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Potsdam-Mittelmark finden Sie auf der Internetseite des Landesamts für Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und Gesundheit

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

 

 

Foto zur Meldung: Corona-Geschehen im Landkreis
Foto: Corona-Geschehen im Landkreis

Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren

(24. 11. 2020)

Kaum auf dem Markt, können regiobus-Kunden schon von ihnen profitieren: Neue verstärkt antiviral wirkende Aktivkohlefilter. Bis voraussichtlich Mitte Januar 2021, abhängig von der Verfügbarkeit, werden alle Klimaanlagen der rund 100 Mercedes-Busse von regiobus mit ihnen ausgestattet sein und für noch bessere und sicherere Luftqualität sorgen. Zusammen mit dem Partner Autohaus Jürgens in Brandenburg an der Havel wird am schnellstmöglichen Einbau gearbeitet.

 

Die neuen mehrlagig progressiv aufgebauten Hochleistungs-Partikelfilter verfügen zusätzlich über eine antivirale Funktionsschicht. Feinste Aerosole werden gefiltert und mikrobiologisch gereinigt, das haben physikalische Prüfungen und mikrobiologische Untersuchungen des Anbieters bewiesen.

 

Schon jetzt liegt der Frischluftanteil im Fahrzeug bei bis zu 80 Prozent. Alle zwei bis vier Minuten erfolgt ein kompletter Luftaustausch. Die neue Filtertechnik trägt nun zu einer noch höheren Luftqualität in den Fahrzeugen bei. Pro Fahrzeug investiert das landkreiseigene Nahverkehrsunternehmen rund 100,- EUR für Solo und 200,- EUR für Gelenkfahrzeuge in das Leistungsupgrade der Klimaanlagen. Innerhalb einer Stunde ist der Wechsel der Filter vollzogen und kann das Fahrzeug kann wieder in den Linienbetrieb gehen.

 

„Im Auftrag unseres Aufgabenträgers, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, arbeiten wir daran unseren ÖPNV-Kunden die aktuell jeweils größtmögliche Sicherheit zu bieten. Die weitere Luftverbesserung bringt hier zusammen mit dem bereits in den Businnenräumen aufgebrachtem Langzeitdesinfektionsmittel in Verbindung mit den allgemeinen Hygieneregeln die im ÖPNV bestmögliche Sicherheit“, so regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig.

Foto zur Meldung: Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren
Foto: Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren

Für drei Bauprojekte plant die Gemeinde die Ausschreibung von Planungs- bzw. Bauleistungen

(23. 11. 2020)

1. Vergabe von Planungsleistungen für den Neubau eines Schulgebäudes auf dem Schulcampus Lehnin. Zur Erweiterung des Raumangebotes auf dem Schulcampus Lehnin ist beabsichtigt, einen Neubau zu errichten, der die beiden vorhandenen Schulgebäude des Typs „Erfurt“ baulich miteinander verbindet.

Die Vergabe der erforderlichen Leistungen der Objektplanung erfolgt im Rahmen eines nichtoffenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb (EU-Ausschreibung). Die Ausschreibung wird auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg und auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 23.12.2020, 12:00 Uhr. Berücksichtigt werden nur vollständige Bewerbungen.

 

2. Vergabe von Abbruch- und Bauleistungen für Rückbau und Ersatzneubau des Sanitärgebäudes im Strandbad Lehnin:

Es ist beabsichtigt, das Sanitärgebäude im Strandbad Lehnin zeitnah zurückzubauen und durch einen modernen Anforderungen an ein Sanitärgebäude entsprechenden Neubau zu ersetzen. Die Ausschreibungen für die erforderlichen Abbruch- und Bauleistungen sind fortlaufend ab der 49. KW 2020 geplant.

 

3. Vorankündigung der Vergabe von Abbruch- und Bauleistungen für die Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Reckahn:

Es ist beabsichtigt, im Ortsteil Reckahn ein Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Gegenwärtig werden die erforderlichen planungstechnischen Vorleistungen erbracht.

 

 

Diakonissenhaus baut Klinik für Geriatrische Rehabilitation aus

(20. 11. 2020)

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin erhöht die Kapazität seiner Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin zu Beginn des Jahres 2021 auf 115 Plätze.  Das im gleichen Gebäude befindliche Krankenhaus der Grundversorgung mit 55 Betten und zehn Tagesklinikplätzen wird dann nicht fortgeführt. Bis dahin findet die medizinische Versorgung in bekanntem Umfang und in der bekannten Qualität statt. Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen stehen vor dem Abschluss.

 

Die Mitarbeitenden aus Pflege, therapeutischem und ärztlichem Dienst haben eine Arbeitsplatzgarantie erhalten. Für eine kleine Zahl von Mitarbeitenden aus der Funktionsdiagnostik wird es alternative Angebote aus dem Unternehmensverbund sowie individuelle Vereinbarungen geben. Vor einem Jahr war die Belegschaft informiert worden, dass angesichts jahrelanger hoher Defizite des Krankenhauses Strukturveränderungen erforderlich sind. Die Rahmenbedingungen zur Finanzierung kleiner Krankenhäuser haben sich seitdem nicht verbessert und werden sich perspektivisch auch noch verschlechtern. Andere Varianten, etwa die Fortführung der Palliativmedizin in einer „besonderen Einrichtung“ oder der Ausbau der Kapazitäten der Akutgeriatrie eröffneten auch aus Sicht von Ministerium und Kostenträgern keine belastbare Perspektive.

 

Mit der Konzentration auf die Rehabilitation eröffnet sich für Lehnin eine Perspektive, die den Gesundheitsstandort langfristig sichert. Während die Zahl der Patientinnen und Patienten sowie der Behandlungen im Krankenhaus seit Jahren kontinuierlich zurückging, steigt der Bedarf an altersmedizinischen Rehabilitationsangeboten weiter stark an. Diese Einschätzung wird von den Krankenkassen geteilt.

 

Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit zurzeit 70 Betten ist in den 1990er Jahren im Rahmen eines Modellprojekts als Teil eines vernetzten geriatrischen Zentrums konzipiert und aufgebaut worden. Als hochspezialisierte Fachklinik hat sie einen Einzugsbereich, der neben Brandenburg auch Berlin umfasst. Die Klinik erfüllt den allseits geforderten Vorrang der Rehabilitation vor Pflege. Die regionale medizinische Versorgung bleibt mit den Krankenhausstandorten in Brandenburg/Havel, Potsdam und Bad Belzig auf hohem Niveau gewährleistet.

 

Neue Mitglieder für PM-Naturschutzbeirat gesucht

(19. 11. 2020)

Im Februar 2021 endet die derzeitige Amtsdauer des Naturschutzbeirates. Für die nächste Amtsdauer (2021-2026) sucht die untere Naturschutzbehörde (uNB) zu den 5 derzeitigen Mitgliedern, die einer weiteren Amtszeit zugestimmt haben, insgesamt 2 neue Mitglieder und bis zu 7 Stellvertreter. Bewerber sollten besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Botanik, der Zoologie, der Ökologie, der Landschaftspflege, der Landschaftsplanung oder auf verwandten Gebieten besitzen. Die Erfahrung setzt in der Regel neben guten Ortskenntnissen eine längere, erfolgreiche Tätigkeit für den Naturschutz und die Landschaftspflege voraus.

 

Die Arbeit des Naturschutzbeirates beinhaltet die Wahrnehmung der im § 35 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) formulierten Aufgaben. Das wären insbesondere:

 

- die Naturschutzbehörden durch Vorschläge und Anregungen fachlich zu unterstützen,

- Fehlentwicklungen in Natur und Landschaft entgegenwirken,

- der Öffentlichkeit die Absichten und Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege vermitteln.  

 

Die Beiräte sind in die Vorbereitung aller wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der Naturschutzbehörde, insbesondere von Ausnahmegenehmigungen und Befreiungen, einzubeziehen. Die Tätigkeit des Beirates beinhaltet auch die Teilnahme an ca. 12 Sitzungen im Jahr, in denen die uNB die Fälle vorstellt, an denen der Naturschutzbeirat beteiligt werden muss oder für die die uNB die fachliche Expertise des Naturschutzbeirates wünscht.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark würde sich über aussagekräftige Bewerbungen von Personen, die Interesse an einer Mitarbeit als Mitglied oder Stellvertreter im Naturschutzbeirat haben und die Voraussetzungen erfüllen, sehr freuen.

 

Bewerbungen, insbesondere die Darlegung der Fachkunde, sind bis zum 31.12.2020 schriftlich an:

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Untere Naturschutzbehörde

Niemöllerstraße 1

14806 Bad Belzig

 

Oder per E-Mail an zu richten.

Landkreis bietet jetzt "Corona-Extra"

(18. 11. 2020)

Nachdem die Hotline des Kreises am letzten Wochenende wieder durchgängig erreichbar war, sind nun auch weitere Informationen auf der Internetseite ("Corona Extra") verfügbar. Hier sollen betroffene Mittelmärker/innen wichtige Hinweise erhalten, insbesondere wenn ein Verdachtsfall besteht. Auch zu Fragen der häuslichen Quarantäne und bei der Reiserückkehr finden Nutzer hilfreiche Hinweise.

 

Inzwischen wurde auch an Kitas und Schulen ein Elternbrief gerichtet, der über die Verfahrensfragen des Gesundheitsamtes aufklärt. Damit sollen wiederkehrende Fragen von Eltern und Einrichtungen beim Auftreten eines Infektionsfalles bereits im Vorfeld beantwortet werden.

 

Zu finden ist die Corona-Extra-Seite hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-extra/#c1619

 

Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr

(17. 11. 2020)

Im Rahmen der Schülerbeförderung gibt es seit dem 16.11.2020 "Verstärkerbusse". Neben Regiobus bieten die Busbetriebe Reich und Behrendt zusätzliche Fahrten an. Kurzfristig haben die beteiligten Busunternehmen auf den Vorstoß zur Erweiterung des Angebotes im Landkries reagieren können. Vizelandrat Christian Stein ist zufrieden: „Es ist ein weiterer Beitrag, um den Schulbetrieb in der Pandemiezeit aufrechterhalten zu können. Denn nicht nur in der Schule, auch auf den Fahrten zur oder von der Bildungseinrichtung können die Schülerinnen und Schüler den notwendigen Abstand einhalten.“ Zur Erweiterung der Kapazitäten im morgendlichen Schüler- und Berufsverkehr (6:30 bis 8 Uhr) werden 12 zusätzliche Busse eingesetzt.

 

Die rund 120.000 Euro kostenden zusätzlichen Fahrten werden vom Land Brandenburg finanziert und vom Landkreis Potsdam-Mittelmark unterstützt. Dadurch soll der Abstand der Fahrgäste in den besonders stark nachgefragten Fahrten erhöht und die angebotene Sitzplatzanzahl ausgeweitet werden.

 

Die Zusatzfahrten verkehren ca. 2 Minuten vor den regulären Linienfahrten und kommen auf den regiobus Linien X1, 553, 569, 580, 607, 611, 613, 620, 635, 643, 644 und 645 zum Einsatz. Auf der Linie 631 werden 2 zusätzliche Fahrten zwischen 6:45 Uhr und 7:15 Uhr von Werder (Havel), Post bis S Potsdam Hbf eingeführt. Sie verdichten den 15-Minuten-Takt auf einen 8/7-Minuten-Takt und verdoppeln das Fahrtenangebot der Linie 631 in dem Zeitbereich.

 

Bei der Firma Reich wird die Linie 549 auf der Fahrt um 06.56 Uhr von Jüterbog nach Treuenbrietzen sowie auf dem Rückweg um 14.02 Uhr und 15.44 Uhr verstärkt.

 

Die Firma Behrendt bietet zusätzliche Fahrten auf den Linien 554, 556 und 568 an. Hier werden Fahrplananpassungen vorgenommen, welche ebenfalls zu einer Entzerrung des Schülerverkehrs beitragen sollen. 

 

Die regulären Linienfahrten verkehren weiterhin unverändert.  In den zusätzlich eingesetzten Fahrzeugen ist allerdings kein Fahrscheinverkauf möglich. Der Zustieg ist ausschließlich Fahrgästen mit einer gültigen Fahrkarte gestattet. Die Einschränkung gilt nicht für die zusätzlichen Fahrten auf der Linie 631.  

Foto zur Meldung: Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr
Foto: Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr

Landkreis verfügt auf Wochenmärkten Maskenpflicht und trifft neue Regelungen zur schnelleren Kontaktverfolgung

(13. 11. 2020)

Wegen des hohen Anrufaufkommens wird die Hotline des Gesundheitsamtes künftig zeitlich länger erreichbar sein. Bereits am Sonnabend, 14.11.2020 sind die Kolleginnen telefonisch von 9 bis 14 Uhr für Fragen und Hinweise da. In der kommenden Woche wird die Hotline von Montag bis Freitag von 8 - 12 Uhr und von 13 - 17 Uhr für alle Betroffenen zu erreichen sein.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark verfügt Allgemeinverfügungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckung auf Märkten sowie zur Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes. Mit der letztgenannten Regelung soll es insbesondere zu einer schnelleren Kontaktnachverfolgung und Maßnahmen kommen. Bisher mussten betroffene Bürgerinnen und Bürger die Reaktion des Gesundheitsamtes abwarten.

 

Angesprochen werden damit Personen:

- die positiv auf SARS-CoV-2-Viren getestet wurden,

- die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und sich auf  ärztliche Empfehlung oder gesundheitsamtliche Anordnung einem Test auf SARS-CoV-2 unterzogen haben oder noch unterziehen werden (Verdachtspersonen),

- die eine Mitteilung vom Gesundheitsamt oder einem Arzt erhalten haben, dass sie Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (Kontaktpersonen der

Kategorie I).

- Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich – ohne weitere Anordnung – in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die konkrete Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen.

- weiterhin sind dem Gesundheitsamt umgehend alle Personen mit Vorname, Nachname und (soweit möglich) Adresse oder Telefonnummer zu benennen, mit denen sie in den letzten sieben Tagen persönlichen Kontakt gehabt haben.

 

Neu ist, dass Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I dazu verpflichtet sind, Personen, mit denen in den letzten sieben Tagen persönlicher Kontakt bestand, von sich aus über die Erkrankung, den Verdacht oder die Einstufung in die Kategorie I zu informieren. Damit soll erreicht werden, den betroffenen Personenkreis auf kürzestem Wege, unbürokratisch und ohne großen zeitlichen Verlust über die neue Situation in Kenntnis zu setzen. In der Allgemeinverfügung werden außerdem alle Formen, Verhaltensregeln und zeitlichen Abläufe der Quarantäne dargelegt sowie das Führen eines Tagebuches; notwendige Hygienemaßnahmen, die Entsorgung von kontaminierten Abfällen, die Nutzung der gemeinsamen Wohnung oder das Verhalten im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

 

Die Allgemeinverfügung zum Mund-Nase-Schutz auf Märkten wird ab dem 15.11.2020 in Kraft treten.

 

Im Landkreis wurden am Donnerstag 13 neue Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus gemeldet, 8 Fälle in Teltow und 4 in Stahnsdorf. Daneben hat das Gesundheitsamt im Laufe des Tages Kenntnis von weiteren Infektionen in einer Kita in Brück (2 Erziehende und 1 Kind) sowie am OSZ Werder - 3 Lehrer und 1 Schüler - erhalten. In Bad Belzig sind zwei Einrichtungen für behinderte Menschen mit mehreren infizierten Personen betroffen. Dort wird es am heutigen Freitag  Tests vor Ort für Bewohner und Betreuende der Wohngruppen geben.

 

Die Allgemeinverfügungen sind unter www.potsdam-mittelmark.de zu finden.

 

 

[Die komplette Allgemeinverfügung ist hier nachzulesen]

Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf

(12. 11. 2020)

Die Gemeinde versteigerte für 990 Euro eine Anhängeleiter der Ortswehr Lehnin, die für Einsätze nicht mehr benötigt wird. Anfangsgebot waren 200 Euro, insgesamt gingen 58 Gebote ein.

 

Der neue Eigentümer kommt aus Beetzendorf.

 

Sie wird mit Muskelkraft betrieben, ist voll funktionsfähig und fahrbereit.

 

Foto zur Meldung: Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf
Foto: Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf

Der LCV lebt - der Karneval lebt

(12. 11. 2020)

Mit der Botschaft „Der LCV lebt- der Karneval lebt!“ hat der Lehniner Carnevals Verein gestern das Lehniner Volk von der Pritsche des Vereins-LO, aus gebührender Entfernung, begrüßt.

 

"Damit, und mit einem erstmaligen Online- Rathaussturm in allen Social Media Kanälen, wurde die etwas andere 51. Session eröffnet! Bleibt gesund wünscht der LCV!", sagt Katrin Rose-Niewar vom LCV-Vorstand.

Foto zur Meldung: Der LCV lebt - der Karneval lebt
Foto: Der LCV lebt - der Karneval lebt

Die letzte Ruhestätte an einem Baum

(11. 11. 2020)

Auf dem Waldfriedhof in Lehnin wird derzeit ein neues Angebot für Bestattungen geschaffen. Hierzu erfolgte im letzten Jahr eine konzeptionelle Abstimmung mit dem Ortsbeirat. Damit ist eine seit 2007 andauernde Diskussion zu dem Thema beendet.

 

Derzeit wird eine 400 Quadratmeter große Teilfläche hinter der Trauerhalle, die durch Nadelbäume eingefasst ist und an deren oberen Ende zehn Pappeln stehen, bepflanzt. Dort stehen seit einigen Tagen vier ca. drei bis vier m hohe Eichen, um die ein Pflanzkreis mit verschiedenen Stauden und Bodendeckern angelegt wurde. Ausgesucht wurden dafür klimaresistente Sumpf- und Zerreichen. Die Sumpfeiche färbt sich im Herbst feuerrot. In jedem Kreis könnten zehn biologisch abbaubare Urnen beigesetzt werden. Erlaubt sind Namenstafeln für die Beerdigten. Parallel dazu wurden auch im neuen Friedhofsbereich Wasserleitungen mit Versenkregnern verlegt, damit die Anlage gut gepflegt werden kann.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: "Vielen gefällt der Gedanke, die letzte Ruhe am Fuße eines zuvor selbst ausgewählten Baumes zu finden. Schließlich lieben sie die Natur. Hinzu kommt, dass die Angehörigen oft verzogen sind bzw. nicht mehr die Zeit finden, ein Grab zu pflegen. Ich bin froh, dass wir nun einen Friedwald herrichten konnten. Bisher gab es allerdings nur vereinzelt Nachfragen nach einer solchen Bestattungsmöglichkeit in Lehnin."

 

Foto zur Meldung: Die letzte Ruhestätte an einem Baum
Foto: Die letzte Ruhestätte an einem Baum

Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle

(09. 11. 2020)

Die Zahl der an Covid19 erkrankten Menschen liegt aktuell im Landkreis PM bei 234. In Kloster Lehnin gibt es derzeit 4. In Quarantäne sind gegenwärtig 405 Mittelmärker, davon 9 aus Kloster Lehnin. Der Inzidenzwert stieg im Landkreis auf 90,50.

 

Neue Fälle gibt es vor allem in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Treuenbrietzen. Neue Covid-19 Erkrankungen gibt es auch in der Recura-Klinik und der Recura-Akademie in Beelitz-Heilstätten sowie im Walddorfkindergarten Kleinmachnow. Der 45. Corona-Todesfall im Landkreis betrifft einen Bewohner des Seniorenwohnparks in Treuenbrietzen.

 

Den Erkrankten alles Gute, werden Sie bitte schnell wieder gesund.

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Foto: Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle

Coronafälle weiter ansteigend

(06. 11. 2020)

Die Zahl der am Coronavirus Infizierten sind auch in der Gemeinde Kloster Lehnin derzeit ansteigend. Im Vergleich zu gestern um einen auf aktuell vier. Stark gestiegen ist die Zahl der Quarantänefälle von 2 am Donnerstag auf jetzt 8!

 

Bitte halten Sie sich an die Regeln und bleiben Sie gesund.

Foto zur Meldung: Coronafälle weiter ansteigend
Foto: Coronafälle weiter ansteigend

Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot

(06. 11. 2020)

Im Oktober stand bei der Baumfreunde-Kindern AG der Insektenhotelbau auf dem Plan. Bevor es losging, gab es für die Kinder einen sehr interessanten Vortrag über Wildbienen, ihre Vorkommen, Ihr Artenvielfalt, ihren Lebensraum und ihr Nistverhalten.

 

"Dieses Mal sollten die Hotels sehr spartanisch werden. Wir haben mit den Kindern gemeinsam  in vorher zugeschnittenen  ca. 30 cm langen Holzklötzen Löcher im Durchmesser von 6-8mm gebohrt und anschließend die Flächen glatt geschliffen, damit sich die Insekten nicht verletzen. An den Seiten wurden in etwas größeren Löchern Sisalbänder eingefädelt und dann durfte sich jedes Kind einen Baum auf dem Schulcampus aussuchen, an dem sein Insektenhotel angehängt wurde", berichtet Damaris Kanisch.

 

Das war ein großer Spaß für die Kinder und am Ende hängen jetzt 15 Insektenhotels in den Bäumen des Schulcampus. Die Baumfreunde-Kinder hoffen nun, dass die "Hotels" im Frühjahr und Sommer gut besucht werden und sich die Bewohner da drin wohlfühlen. Dieses einfache Insektenhotel kann man auch sehr schnell zu Hause nachbauen.

 

Foto zur Meldung: Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot
Foto: Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot

Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

(02. 11. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

es steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben an. Das gesamte Land Brandenburg gilt derzeit als Risikogebiet. Diese Entwicklung betreffen auch unseren Landkreis und unsere Gemeinde (siehe Tabelle).

 

Anzahl der erkrankten Personen im Landkreis Potsdam-Mittelmark/Gemeinde Kloster Lehnin

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit drei laborbestätigte infizierte Personen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen beträgt heute 3 (gestern vier).  

 

Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 30.10.2020

 

Seit dem 02.11.2020 gelten die Maßnahmen der neuen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg. Die wichtigsten Regelungen/Empfehlungen -zunächst bis zum 30.11.2020- sind:

 

Einhaltung der AHA CL- Regelungen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Beachten Sie bitte die Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts sowie die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html).

 

Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen ist weiterhin unverzichtbar. Ausnahmen gelten z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts, in der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr im öffentlichen Raum zu tragen. Dies gilt z. B. bei Versammlungen und religiösen Veranstaltungen, in Verkaufsstellen, beim Frisör, im Personennahverkehr (auch an Haltestellen/in Wartehäuschen) sowie für Schüler in den Innenbereichen von Schulen und des Horts außerhalb des Unterrichts bzw. von Betreuungsangeboten. Die gymnasiale Oberstufe muss die Bedeckung auch im Unterricht (außer Sport) aufsetzen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder für die es unzumutbar ist.

 

Die Gaststätten dürfen zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme abgeben.

 

Die neuen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum lassen grundsätzlich nur noch Angehörige des eigenen Haushalts mit Personen eines anderen Haushalts (insgesamt maximal 10 Personen) zu.

 

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, private Feiern und alle Treffen im privaten Umfeld mit Angehörigen aus mehr als zwei Haushalten und mehr als zehn Personen sind untersagt.

 

Es gilt wieder ein Beherbergungsverbot für touristische Zwecke.

 

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist untersagt. Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken sind geschlossen.

 

Erreichbarkeit des Rathauses:

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail () vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem entsprechenden Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen.

 

Für unaufschiebbare und wichtige Belange ist unsere Verwaltung weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Einschränkungen für Sie erreichbar. Eine telefonische Terminabstimmung ist nicht erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Unsere Mitarbeiterinnen am Empfang weisen Sie gern ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie sich weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

[Den Coronanewsletter zum Download]

Foto zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020
Foto: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

Bund und Länder beschlossen 2. Lockdown, der für November gilt

(29. 10. 2020)

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands an. Bund und Ländern streben nun an, die Infektionsdynamik zu unterbrechen. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen daher heute u.a. ergänzend zu ihren bisherigen Beschlüssen Maßnahmen, die ab 2. November bis Ende November befristet sind:

 

- Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit

10 Personen gestattet.

 

- Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

 

- Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a. Theater, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios.

 

- Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

 

- Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

 

- Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

 

- Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

 

- Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

 

- Schulen und Kindergärten bleiben offen.

 

- Für die von Schließungen erfassten Unternehmen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.

 

-  jedes Unternehmen muss auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Zudem ist zu prüfen inwieweit Homeoffice möglich ist.

 

 

Segler treffen sich nicht am Freitag

(29. 10. 2020)

Der Vorstand der Sektion Segeln vom SV Kloster Lehnin hat sich entschlossen, die für den morgigen Freitag, 30. Oktober, geplante Mitgliederversammlung / Vorstandswahl der Sektion Segeln abzusagen. Grund für diese Entscheidung ist die aktuelle Situation in Zusammenhang mit Corona.

 

"Wir wollen niemanden ohne wirkliche Notwendigkeit einem unnötigen persönlichen Risiko aussetzen. Vor diesem Hintergrund werden wir auch im November keine Mitgliederversammlung durchführen. Wenn es die Entwicklung bezüglich Corona zulässt, wollen wir unsere Vorstandswahl dann am 29. Januar 2021 durchführen. Ich denke, diese Entscheidung ist im Interesse unserer Mitglieder richtig", sagt Sektionsleiter Detlev Arndt.

 

 

Auf der A2 zwischen Wollin und Ziesar starben zwei Menschen

(28. 10. 2020)

Auf dem A2-Abschnitt Ziesar - Wollin gab es in der Nacht zwei Unfälle, bei denen zwei Menschen starben.

 

Zunächst verlor ein LKW-Fahrer auf den Weg in Richtung Berlin die Kontrolle über seinen Brummi und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Am Stauende fuhr ein Transporterfahrer auf einen stehenden Laster, er starb noch am Unfallort.  

 

Wegen der Bergungsarbeiten musste zwischenzeitlich die A2 vollgesperrt werden.

 

Der Verkehr staut sich noch immer, Teile der Autobahn sind weiter gesperrt.  Der Verkehr weicht auf angrenzende Straßen aus, wo ebenfalls Staugefahr besteht.

 

Bitte fahren Sie vorsichtig.

Landkreis reagiert auf hohe Infektionszahlen

(28. 10. 2020)

Die 7-Tage-Inzidenz von PM von 52,2 hat Auswirkungen gemäß der bestehenden Umgangsverordnung.

Es wurde nach Beurteilung des Infektionsgeschehens im Landkreis noch davon abgesehen, für einzelne Gebiete weitergehende Maßnahmen durch eine Allgemeinverfügung festzusetzen.

 

Die nachfolgenden Regeln sind - neben den bereits aus der Umgangsverordnung geltenden Maßnahmen - ab sofort zu befolgen:

- Gestatteter Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen des eigenen Haushalts

- Maskenpflicht zusätzlich in Gaststätten, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Personenaufzügen

- Privatfeiern nur maximal 10 Personen aus 2 Hausständen im privaten und maximal 10 Personen im öffentlichen Bereich oder angemieteten Räumlichkeiten - die Anzeigepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt 3 Werktage zuvor bleibt bestehen

- Gaststätten Alkoholausschankverbot ab 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr des Folgetages

- Veranstaltungen (Durchführung nur mit Hygienekonzept) sind begrenzt auf 150 Teilnehmer im Außenbereich (unter freiem Himmel) oder 100 Gäste in geschlossenen Räumen

Dies gilt seit 27.10.2020 für mindestens 10 Tage.

Hygienevorschriften auf den Geländen der APM Abfallwirtschaft

(26. 10. 2020)

APM-Wertstoffhöfe:

- Es darf sich hier nur eine bestimmte Anzahl von Kunden auf den Wertstoffhöfen aufhalten. (Wertstoffhof in Werder und Teltow max. 5 Kunden sowie max. 4 Kunden auf dem Wertstoffhof in Niemegk). Richten Sie sich demnach auf Wartezeiten ein!

 

- es gilt für alle die Maskenpflicht, d. h. sowohl für die Kunden sowie auch für die APM-Mitarbeiter/innen.

 

- Es gilt ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen, die nicht aus einem Haushalt sind, einzuhalten.

 

- Vor und nach dem Betreten der Kassen-Räume sind die Hände zu desinfizieren.

 

- es ist eine bargeldlose Zahlung erwünscht.

 

APM-Verwaltung:

- es darf nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern die Verwaltung betreten. Es empfiehlt sich daher, einen Besuchstermin zu vereinbaren.

 

- in den Räumlichkeiten der APM GmbH gilt für alle (Besucher und Mitarbeiter/innen) die Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen zu wahren.

 

- Korrespondenz sollte möglichst auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen.

 

 

Übrigens: Der Abfallratgeber und Tourenplan 2021 für den Landkreis Potsdam-Mittelmark wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte und Betriebe als Postwurfsendung durch die Deutsche Post AG verteilt. Die Zustellung erfolgt vom 14.11. bis 28.11.2020. Wer nach dem 28.11.2020 immer noch keinen Abfallratgeber für das Jahr 2021 erhalten hat, kann diesen bei der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH in Niemegk anfordern.

 

Alle abfallwirtschaftlichen Informationen in diesem Abfallratgeber stehen auch auf der Homepage und in der Müllman-App zur Verfügung.

 

Weitere Infos zum Unternehmen auf www.apm-niemegk.de.

Ölspur auf Lehniner Straßen

(26. 10. 2020)

In der Emstaler Straße über die Beelitzer Straße/Neuhäuser Straße bis Hasenkamp in Lehnin war es heute vormittag auf einer Länge von 3 Kilometern wegen einer Ölspur extrem rutschig.

 

Die Ortswehr Lehnin war als Erster vor Ort und hat die Ortswehren Damsdorf und Netzen nachalarmiert. Es wurden 310 kg Ölbinder verbraucht, um die Fahrbahn zu säubern.

 

 

Foto zur Meldung: Ölspur auf Lehniner Straßen
Foto: Ölspur auf Lehniner Straßen

Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

(23. 10. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

in unserem Land steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben leider wieder an. Diese Entwicklung zeigt sich auch in unserem Landkreis und in unserer Gemeinde. Deshalb möchte ich Sie hiermit über die Lageveränderungen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen informieren.

 

Die 7-Tage-Inzidenz (Neuerkrankungsrate/100.000 Einwohner) im Landkreis lag gestern bei 35,55 und heute bei 39,2.

 

Die Lage in der Gemeinde Kloster Lehnin stellte sich in den vergangenen Tagen stabil dar. Es waren keine Veränderungen bei den laborbestätigten infizierten Personen zu verzeichnen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen reduzierte sich heute auf vier (gestern fünf).  

 

Gültige Landesregelungen zur Bekämpfung der Pandemie 

 

Vor dem Hintergrund dieser Lageentwicklung hat die Landesregierung neue und abgestufte Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Diese Maßnahmen sollen zunächst bis zum 30. November 2020 gelten.

 

Die Möglichkeiten für gesellschaftliche Aktivitäten werden maßgeblich von den o. a. vorgegebenen Grenzwerten bestimmt. Von besonderer Bedeutung sind die in der Grafik dargestellten AHA CL- Regelungen.

 

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, dass Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb bitte ich Sie, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html) zu beachten.

 

Es soll ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen grundsätzlich eingehalten werden. Es bestehen bestimmte Ausnahmen, z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts und in Bereichen der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr u. a. in Verkaufsstellen, in Kinos, Theatern, bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. Frisör), bei Besuchen in Krankenhäusern, im Personennahverkehr, in den Innenbereichen von Schulen außerhalb des Unterrichts und sonstigen pädagogischen Angeboten sowie von Horteinrichtungen zu tragen. Besucher von Gaststätten, die sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten, müssen ebenfalls grundsätzlich eine entsprechende Bedeckung tragen.

 

Die Gaststätten dürfen zwischen 23 und 6 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken. Die Betreiber müssen weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen und Anwesenheitslisten mit Kontaktdaten für eine mögliche Rückverfolgung von Infektionsketten führen. Gäste, die falsche persönliche Angaben machen, müssen mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist sowie z. B. das Personal in Verkaufsstellen, wenn dort die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsreich verhindert wird.

 

Die o. a. Regelungen bei Privatfeiern gelten auch in unseren Gemeinschaftshäusern. Wichtig ist, dass Veranstalter/innen private Feiern mit mehr als 6 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb des eigenen Haushalts mindestens drei Tage vorher dem zuständigen Gesundheitsamt unter Angabe des Veranstaltungsortes und der geplanten Anzahl der Teilnehmenden formlos anzeigen müssen. Dies gilt für private Feiern im privaten Wohnraum und auch in angemieteten Räumen.

 

Innerdeutsche Reisen sind uneingeschränkt möglich. Die Landesregierung hat das Beherbergungs-verbot aus der Corona-Verordnung aufgehoben.

 

Sport in und auf allen Sportanlagen ist erlaubt, solange er kontaktfrei erfolgt. Die Betreiber müssen die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Der Wettkampfbetrieb darf stattfinden. In Stadien dürfen 20 Prozent der regulären Gesamtkapazität besetzt werden. Es gilt ein Alkoholverbot.

 

Feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen und im Individualsport von bis zu 5 Personen dürfen in der Sporthalle und in anderen geschlossenen Räumen trainieren. Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportaus-übung unmöglich ist, gilt, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen, wobei die Ausnahme vom Abstandsgebot nur für die reine Sportausübung gilt.

 

Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken dürfen öffnen, sofern der Mindest-abstand eingehalten wird. Konzerte können stattfinden, Theater und Kinos dürfen öffnen, wenn die Auflagen zur Hygiene und die Mindestabstände eingehalten werden.

 

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen Besuch empfangen. Dasselbe gilt für Menschen in Pflegeheimen. Es gelten die Hygieneregeln. Ausnahmen für das Abstandsgebot gibt es für nahe Angehörige von Schwerkranken oder zur Sterbebegleitung sowie für therapeutische Versorgungen und Seelsorge. Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchs-recht gilt auch nicht, wenn in der Einrichtung aktuell ein Sars-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt.

 

Erreichbarkeit der Verwaltung im Rathaus

 

Unsere Verwaltung ist weiterhin zu den Öffnungszeiten ohne Einschränkungen erreichbar. Es ist keine telefonische Terminabstimmung erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und können mit unseren Mitarbeiterinnen am Empfang Ihre Anliegen besprechen. Diese weisen Sie ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können Sie per E-Mail an: oder Telefon 03 38 41/91 111 richten.

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail () vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem ent-sprechenden Sachbearbeitern Kontakt aufnehmen.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

[Den Infobrief zum Download]

Foto zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020
Foto: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

Überbrückungshilfe für coronageschädigte Unternehmen

(23. 10. 2020)

Kleine und mittelständische Unternehmen, die hohe Umsatzeinbußen verbuchten, können für den Zeitraum September bis Dezember 2020 Corona-Überbrückungshilfe beantragen.

 

Im Vergleich zur Überbrückungshilfe I sind nunmehr die Zugangsbedingungen flexibler. So wurden die Begrenzung der maximalen Förderung für kleine Unternehmen aufgehoben, die Fördersätze etwas erhöht und die ansetzbaren pauschalen Personalkosten von 10% auf 20% der förderfähigen Kosten verdoppelt.

 

Unverändert bleibt, dass die Hilfen ausschließlich über akkreditierte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte beantragt werden können. Mit der Beibehaltung dieser Regelung möchte die Politik missbräuchliche Anträge vermeiden.

[Infoblatt zur Überbrückungshilfe]

[Die Anträge können hier gestellt werden]

Kultur der Extraklasse am 24. und 25. Oktober

(22. 10. 2020)

Nach über einem halben Jahr Corona bedingter Kulturpause, gibt es am 24.und 25. Oktober 2020 ein ganz besonders Kulturwochenende.

 

Der Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ und die „Tage des offenen Ateliers“ werden zu einem Kulturwochenende vereint.

 

Über 100 Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Potsdam-Mittelmark laden bereits zum 22. Mal zu den „Tagen des offenen Ateliers“ ein. Nachdem im Frühling die Türen geschlossen bleiben mussten, öffnen mit 5 Monaten Verspätung die Ateliers ihre Türen.

 

Aus Kloster Lehnin dabei sind Wolfgang Lorenz (Schlichtingstraße 13), das LIKK (Zum Strandbad 39), Michael Theis (Emstaler Landstraße 34), Franka Schwarz (Neusiedlerstraße 8), Ilona Vogl Lemnitzer (Hauptstraße 17) und Martina Breyer (Krahner Hauptstraße 7).

 

An beiden Tagen können die Besucher die Gelegenheit ergreifen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, natürlich MIT ABSTAND; begleitet von verschiedenen Aktionen und Attraktionen in einem ganz besonderen Ambiente. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben und sich auch selbst künstlerisch zu erproben. Neben der Bildenden Kunst in ihren unterschiedlichsten Facetten gibt es in den Ateliers auch musikalische, literarische und kulinarische Angebote.

 

Eine Liste der beteiligten Künstler/innen finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/2020_Tage_des_offenen_Ateliers_aktualisiert.pdf

 

Auktion für Feuerwehrleiter

(21. 10. 2020)

Die Gemeinde versteigert ab heute eine Anhängeleiter der Ortswehr von Lehnin, die für Einsätze nicht mehr benötigt wird.

 

Die Leiter wird mit Muskelkraft betrieben, ist voll funktionsfähig und fahrbereit. Sie weist an einigen Stellen Lackschäden und Flugrost auf. Die Auktion läuft noch bis 4. November. Angehangen werden kann die Leiter für den Transport an einen LKW. Die Transportgeschwindigkeit beträgt maximal 25 km/h.

 

Mindestgebot sind 200 Euro. Viel Spaß beim Bieten! Die Auktion mit weiteren Fotos und Infos finden Sie unter:

https://www.zoll-auktion.de/auktion/auktion.php?id=675698

 

Foto zur Meldung: Auktion für Feuerwehrleiter
Foto: Auktion für Feuerwehrleiter

Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin

(20. 10. 2020)

Im letzten Sommer präsentierte sich die Gemeinde Kloster Lehnin auf dem Lehniner Platz in Berlin. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister, Herr Brückner, eine Einladung nach Lehnin an den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Herrn Reinhard Naumann, aus. Nun fand dieser Besuch in der Gemeinde Kloster Lehnin statt.

 

Am Sonntagvormittag traf Herr Naumann am Rathaus Lehnin ein. Herr Naumann sah sich zunächst die Ausstellung der „Aktion Lehniner Platz im Jahr 2019“ im unteren Flur des Rathauses an. Erster Programmpunkt war eine Führung durch den landwirtschaftlichen Betrieb von Timo Wessels. Nach einem Mittagessen auf dem Reiterhof/Trechwitz, ging es zurück nach Lehnin um dem Einführungsgottesdienst von Pfarrer Demke in der Klosterkirche beizuwohnen. Danach führte Herr Baier in sackkundiger und humorvoller Art über das Klostergelände. Von dort ging es dann zu Fuß zum Bootsanleger am Klostersee.

 

Am Bootssteg wartete schon das Canaletto des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur e.V. (LIK e. V.) und setzte die Gäste über. Im LIK angekommen, führten Herr Eckhart Haisch, der Initiator des LIK e.V. und sein Künstlerkollege, Karl Menzen, durch den Skulpturenpark und  erläuterten eindrucksvoll phänomenale Details der dort aufgestellten Skulpturen. Zudem berichtete Herr Haisch von der Entstehung des LIK e.V.

 

Als es dämmerte, ging es am Gelände des Segel- und Ruderklubs vorbei bis zum Strandbad. Dort stand die Tür offen, sodass auch noch das Strandbad besichtigt werden konnte. Zum Ausklang eines lebhaften und abwechslungsreichen Tages gab es ein Abendessen.

 

Der zweite Besuchstag von Herrn Naumann begann am Montagmorgen in Reckahn. Dort empfing Frau Marita Müller die Gäste herzlich und führte durch die Dauerausstellung im Schloss Reckahn. Auch das im Haus befindliche Standesamt mit Blick auf den Park wurde geöffnet. Weiter ging es zum gegenüberliegenden Renaissancebau, der erst vor wenigen Wochen nach aufwendiger Sanierung fertiggestellt worden ist. Die Besichtigung dieses Gebäudes fand großen Anklang. Herr Naumann zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Gemeinde, ein derart großes Projekt zu stemmen. Das anschließende lockere Pressegespräch fand im Cafébereich des Rochow-Museums statt. 

Weiter ging es im Programm zum Kunstgut Krahne, wo das Ehepaar Martina Breyer und Lutz Raschke die Gäste begrüßte. Die Führung endete in der Atelier-Küche mit einem Erfrischungsgetränk. Nach einem kurzen Blick auf das sehr gelungen sanierte Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr und Erzählung der Sage von den Krahner Riesen und dem blauen Stein, ging es in Richtung Lehnin.

 

In Lehnin angekommen gab es eine gemeinsame Mittagspause im Hotel Markgraf. Es folgte die Besichtigung des Schulcampus Lehnin. Am Nachmittag endete der Besuch.

 

Wegen der großen Resonanz auf beiden Seiten verabredeten Herr Naumann und Herr Brückner, dass versucht werden soll, im nächsten Jahr die „Aktion Lehniner Platz“ in Berlin erneut durchzuführen.

Foto zur Meldung: Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin
Foto: Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin

Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

(20. 10. 2020)

Die Zahl der Coronainfizierten steigt derzeit auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark, auf derzeit 77. Damit sind seit Beginn der Coronapandemie 781 Potsdam-Mittelmärker an dem Virus laborbestätigt erkrankt. 43 Todesfälle wurden registriert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg heute auf 32,8.

 

In Kloster Lehnin haben sich bisher 54 Menschen mit dem Virus angesteckt, davon sind zwei gestorben. Drei Kloster Lehniner befinden sich gegenwärtig in Quarantäne, die vom Gesundheitsamt angeordnet wird.

Foto zur Meldung: Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen
Foto: Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus

(19. 10. 2020)

Seit vielen Jahrzehnten ist es Tradition, sich zum ersten Advent in Lehnin unter der großes Tanne auf dem alten Amtshof im Kloster zu treffen und gemeinsam in die Vorweihnachtszeit zu starten. In diesem Jahr ist das leider nicht möglich.

 

Der Tourismusverein als Veranstalter hat beschlossen, den Markt in diesem Jahr auszusetzen. Die Vorstandsmitglieder des Vereines haben es sich mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. Die letzten Monate waren von der Hoffnung und dem Wunsch geprägt, den Adventsmarkt auch unter den erschwerten Bedingen der Pandemie durchführen zu können.

 

Die Entwicklung der letzten Tage und Wochen und die nunmehr zu erwartende perspektivische Entwicklung der Covid-19-Ausbreitung haben den Vereinsvorstand zu der Entscheidung bewogen, den Markt 2020 abzusagen.

 

Der Vereinsvorstand bedauert es sehr, dass die Umstände keine nach allen Seiten abgesicherte und gesundheitspolitisch zu verantwortende Umsetzung zulassen und hofft auf eine baldige Verbesserung der Situation, eine Stabilisierung der Lage und gesunde Perspektiven für die nahe Zukunft. 2021 soll es wieder einen Lehniner Adventsmarkt geben.

 

Foto zur Meldung: Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus
Foto: Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus

GEMA bewilligt Corona-Gutschriften

(19. 10. 2020)

Für die Beantragung von GEMA-Corona-Gutschriften bei behördlich veranlassten Schließungen während der Corona-Pandemie wurde eine Gutschriftenaktion gestartet.

 

Infos dazu finden Sie hier:

https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Des Weiteren wird die GEMA die Kunden zeitnah per Anschreiben über die genauen Abläufe informieren. Dann werden auch weitere Details (insbesondere Daten für den Zugang zu dem Eingabe-Portal für die Ermittlung der Schließzeiten mittels eines eigen vergebenen Codes) erläutert.

 

Die GEMA bittet darum, dass Anliegen von Kunden zu Corona nicht mehr über das Postfach eingereicht werden. Die Abwicklung der Gutschriften soll ausschließlich über das hierfür extra bereitgestellte Online-Portal erfolgen.

[Weitere Infos zur GEMA-Gutschriftenaktion finden Sie hier]

Bundes- und Landesregierung verschärfen Corona-Regeln

(19. 10. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder betrachten das aktuell zunehmende Infektionsgeschehen mit Sorge. Deshalb appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt in den Herbst und Wintermonaten sehr konsequent auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu achten, die Hygieneregeln stets einzuhalten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) zu tragen. Hinzu kommt die dringende

Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Einhaltung dieser AHA+AL Regeln ist die wesentliche Grundlage für die erfolgreiche

Eindämmung des Infektionsgeschehens und dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion. Insbesondere die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen gilt verbindlich

und wird entsprechend von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert.

 

Vor dem Hintergrund, dass das Infektionsgeschehen derzeit in weiten Teilen Deutschlands ansteigt, ist es erforderlich, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung trotz des Beginns der kalten Jahreszeit und der damit

verbundenen Verlegung vieler Aktivitäten in Innenräume wieder gezielt da zu reduzieren, wo besondere Ansteckungsgefahren bestehen.

 

Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis Infektionen verbreiten können. Alle Bürgerinnen und Bürger werden erneut gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen,

ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind. Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung

bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten.

 

Es soll dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

 

Darüber hinaus empfehlen Bund und Länder dort, wo die Infektionszahlen kontinuierlich steigen und insbesondere bei steigenden Infektionszahlen oberhalb einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in

einer Woche eine Sperrstunde in der Gastronomie einzuführen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen.

 

Dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche soll die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen weiter begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

Brandenburger Beherbergungsverbot vorläufig außer Vollzug gesetzt

(19. 10. 2020)

Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat in zwei Eilverfahren § 7 Abs. 2 der aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg im Wege der einstweiligen Anordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt.

 

Die Vorschrift regelt, dass Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen dürfen, die aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder einem Stadtstaat der Bundesrepublik anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben.

 

Die Antragstellerinnen, ein Hotelbetrieb im Landkreis Dahme-Spree und eine Vermieterin von Ferienwohnungen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, hatten unter anderem geltend gemacht, dass die genannte Regelung für sie zu erheblichen Einnahmeverlusten führe und ihre verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit verletze.

 

Der 11. Senat ist dieser Argumentation im Ergebnis gefolgt. Das Beherbergungsverbot sei voraussichtlich unverhältnismäßig. Das Maß, in dem es voraussichtlich zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitrage, stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu dem Gewicht der daraus folgenden Einschränkungen der Berufsfreiheit der Antragstellerinnen, aber auch der verfassungsrechtlich geschützten allgemeinen Handlungsfreiheit der Personen aus Risikogebieten, denen ein Übernachtungsaufenthalt oder Urlaub in Brandenburg verwehrt werde. Das Infektionsgeschehen könne innerhalb der Beherbergungsbetriebe etwa durch ein Hygienekonzept deutlich verringert werden. Zudem würden Gäste in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen im Allgemeinen allein oder gemeinsam mit Personen ihres eigenen Haushalts übernachten.

 

Der Besuch eines Hotelrestaurants unterscheide sich nicht ersichtlich vom Besuch gastronomischer Einrichtungen außerhalb des Beherbergungsbetriebs, der nicht untersagt sei. Es sei ferner zu berücksichtigen, dass die Verordnung auch Tagesbesuche aus Risikogebieten nicht ausschließe. So könnten Familien mit schulpflichtigen Kindern aus der Millionenstadt Berlin den ausgefallenen Urlaub in Brandenburg durch entsprechende Tagesausflüge kompensieren, dabei unterschiedliche Ziele ansteuern und das Infektionsrisiko in der Fläche noch breiter streuen. Zudem gebe es einen erheblichen Anteil von Pendlern

zwischen Berlin und Brandenburg. Hinter die damit verbundene Gefahr des Einschleppens von Infektionen nach Brandenburg trete die Infektionsgefahr, die mit der angegriffenen Regelung verhindert werden soll, zurück.

 

Die Unverhältnismäßigkeit des Beherbergungsverbots entfalle auch nicht dadurch, dass sich potentielle Gäste durch Vorlage eines negativen Coronatests von dem Verbot befreien lassen könnten. Zum einen seien solche Tests insbesondere für Familien mit mehreren Kindern mit erheblichen, möglicherweise abschreckenden Kosten verbunden. Zum anderen sei es angesichts der derzeitigen Auslastung der Testkapazitäten zweifelhaft, ob ein entsprechendes Testergebnis fristgerecht zu erhalten sei. Im Übrigen habe auch das Robert-Koch-Institut bereits darauf hingewiesen, dass ein negativer Virus-Nachweis nur eine Momentaufnahme darstelle, die nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen dürfe, und dass der zusätzliche Testbedarf durch Urlauber die Belastungssituation der Labore weiter verschärft habe.

 

Maßnahmen gegen die Schweinepest

(08. 10. 2020)

Nach Feststellung des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Schwarzwildbestand in den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und Märkisch-Oderland sowie des massiven Seuchengeschehens in der Republik Polen, Wojewodschaft Lebuser Land, trifft der Landkreis Potsdam-Mittelmark folgende Anordnungen für Jäger/innen:

 

1) Zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist die Bejagung von Schwarzwild im Landkreises Potsdam-Mittelmark flächendeckend

zu verstärken.

 

2) Die Fallwildsuche im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist zu intensivieren.

 

3) Jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sofort anzuzeigen und zu kennzeichnen. Die Anzeige kann telefonisch oder per E-Mail unter erfolgen.

 

4) Jedes verendet aufgefundene Stück Schwarzwild, auch Unfallwild, ist mittels Tupferprobe zur virologischen Untersuchung, zu beproben.

 

5) Soweit Verkehrssicherungspflichten nicht entgegenstehen, verbleibt der beprobte Tierkörper am Fundort.

Buslinien werden bestreikt

(08. 10. 2020)

Aufgrund des vonseiten der Gewerkschaft Verdi angekündigten Warnstreiks wird es am morgigen Freitag, 09. Oktober 2020,  ab 3:00 Uhr bis in den frühen Nachmittag zu Fahrtausfällen und Anschlussverlusten im gesamten Bediengebiet der regiobus kommen.

 

"Konkrete Aussagen, ob und welche Linien bedient werden können, sind leider zurzeit nicht möglich. Einzelne Busse verkehren in unregelmäßigen Takten auf den Linien 601, 608, 611, 622, 623, 631 sowie weiteren TKS-Linien und Linien in Brück, Brandenburg und Bad Belzig", teilt regiobus-Sprecherin Annette Lang mit.

Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin

(07. 10. 2020)

Im letzten Jahr wurde stark um einen neuen/alternativen Standort für die alte bisherige Poststelle gerungen. Nach langem Suchen und Verhandlungen wurde ein neuer Betreiber gefunden. Im BC Haus- und Gartenmarkt (Am Bahnhof 2, 14797 Kloster Lehnin, Telefon: 03382 7078240) stehen jetzt alle gängigen Postdienstleistungen mit persönlichem Kontakt zur Verfügung.

 

Seit wenigen Tage ist ebenfalls eine Post-Packstation im Ortsteil Lehnin nutzbar. Am Lidl-Supermarkt im Ortskern hat die Deutsche Post eine Anlage installiert, die zusätzlich zum Filialbetrieb die Möglichkeit eröffnet, rund um die Uhr Pakete aufzugeben bzw. gelieferte Pakete und Päckchen in Empfang zu nehmen.

 

An Packstationen können von der Deutschen Post oder DHL beförderte Sendungen bis zu einer Größe von 75 cm × 60 cm × 40 cm empfangen werden. Sobald eine Sendung eingetroffen ist, wird der registrierte Kunde per E-Mail oder Push-Benachrichtigung in der DHL Paket App bzw. durch eine Benachrichtungskarte im Briefkasten informiert. Die Benachrichtigung enthält den für die Abholung notwendigen Code. An der Packstation öffnet sich nach dem Einlesen des Codes an einem Scanner die entsprechende Tür, hinter der die Sendung hinterlegt ist.

 

Einzelheiten und Beschreibungen finden Sie hier: https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-versenden/pakete-abgeben/packstation.html

 

[Details zu Packstationen]

Foto zur Meldung: Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin
Foto: Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin

Neue Corona-Bestimmungen ab Sonntag

(06. 10. 2020)

Die Brandenburger Landesregierung hat heute Nachmittag weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bekannt gegeben.

 

Ab Sonntag gilt in Brandenburg eine Maskenpflicht nicht nur im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel, sondern auch in Bürogebäuden - allerdings erst ab einem bestimmten regionalen Grenzwert für neue Infektionen.

 

Gibt es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 35 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (derzeit sind es landesweit 8,6 und im LK PM 18), soll Mund-Nasen-Schutz in Büro- und Verwaltungsgebäuden gelten, wenn man nicht am eigenen Arbeitsplatz ist und der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl 35 müssen Gastronomie-Mitarbeiter mit Gästekontakt ein Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt auch für Gäste, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Wer falsche Angaben in Restaurants zur Nachverfolgung von Kontakten macht, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Wird der Grenzwert überschritten sollen zudem nur noch 50 Menschen an Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen teilnehmen können und 25 Menschen an Feiern im privaten Umfeld.

 

Alle Regelungen gelten ab Sonntag, den 11. Oktober, zunächst bis 8. November 2020.

Potsdam-Mittelmark als Smarte LandRegion ausgewählt

(06. 10. 2020)

Der Landkreis PM erhielt die Nachricht, dass Potsdam-Mittelmark zu den 7 Kreisen bundesweit gehört, die als Modellregionen „Smarte LandRegion“ in den nächsten 4 Jahren mit rund 1 Mio. € vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert werden.

 

„Das macht uns sehr stolz, eröffnet völlig neue Perspektiven für die interkommunale Zusammenarbeit und steigert unser Image als Landkreis mit attraktiven Orten zum Wohnen, Arbeiten und Erholen“, so Landrat Wolfgang Blasig.

 

Unterstützt werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass diese für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. Konkret geht es darum, innovative digitale Dienste und Anwendungen zu entwickeln und zu erproben, die den Alltag der Menschen in ländlichen Räumen verbessern, insbesondere die Daseinsvorsorge.

 

In Potsdam-Mittelmark stehen die Themen Bürgerbeteiligung und Mobilität im Mittelpunkt des Förderantrags.

Wohnmobilstellplatz Lehnin, Rosenparkplatz 

(06. 10. 2020)

In der Öffentlichkeit wird die Schaffung von Trink- und Abwasseranschlüssen auf dem Rosenparkplatz kontrovers diskutiert.

 

Zur Stärkung des Tourismus wurden vor ca. 12 Jahren auf dem Rosenparkplatz u. a. Stellplätze für Wohnmobile geschaffen. Auf den 4 Stellplätzen ist ein Abstellen von Fahrzeugen über einen Zeitraum von bis zu 2 Wochen zulässig (Parken). Es ist ein einmaliges Übernachten (bis zu ca. 10 Stunden) zur Wiederherstellung der eigenen Fahrtüchtigkeit in den Wohnmobilen möglich. Das Übernachten bezieht sich auf das Innere des Fahrzeugs. Z. B. ist ein Aufstellen von Möbeln außerhalb des Fahrzeugs unzulässig. Weitere Übernachtungen in dem Wohnmobil sind ordnungswidrig.

 

Letztes Jahr prüfte die Verwaltung, wie ein Trink- und Abwasseranschluss umgesetzt werden könnte. Ein Trinkwasseranschluss ist technisch realisierbar. Die Voraussetzungen für einen Abwasseranschluss waren nicht gegeben und die Finanzierung der Maßnahme nicht gesichert.

 

Im August 2020 bat die Gemeindevertretung um erneute Prüfung. Das Ergebnis wurde am 22.09.2020 vorgestellt. Zwischenzeitlich besteht auch die Möglichkeit für eine Aufleitung von Abwasser (bis 10 m³/ monatlich) auf eine Kläranlage. Die Kosten zur Herstellung der Anschlüsse hätte die Gemeinde zu tragen. Es besteht ein Risiko für eine Verschmutzung der Fäkalien, z. B. mit Ch