Platzhalter Bannerbild
Suche:
Newsletter:

Lehnin

Westfassade der Klosterkirche

Einwohner: 3.090 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

Hier gelangen Sie zum

 

Lehnin verdankt seine Entstehung dem Zisterzienserkloster "der heiligen Maria", das im Jahr 1180 von Markgraf Otto I. gestiftet wurde. Es war das erste in der Mark Brandenburg und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bedeutendsten seiner Art in der weiteren Umgebung. Zum Zeitpunkt seiner höchsten Blüte, um 1450, besaß das Kloster Lehnin u.a. 64 Dörfer und 54 Seen. Es diente den Askaniern und anfangs auch den Hohenzollern als Grablege.

 

Im Zuge der Reformation löste Kurfürst Joachim II. 1542 das Kloster auf. Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) wurde Lehnin mehrmals von schwedischen Truppen und Wallensteinschen Söldnern geplündert und gebrandschatzt. Auch die Klostergebäude wurden nicht verschont und anschließend dem Verfall preisgegeben.

 

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688) veranlasste den Umbau der alten Klausur in ein Jagdschloss und die Errichtung eines Falkonierhauses auf dem Klostergelände. Von hier aus startete er fortan seine Reiherbeizen.

Im Sinne der zu dieser Zeit einsetzenden Romantisierung ließ der damalige Kronprinz Friedrich III. die Klosterkirche zwischen 1871 und 1878 nach historischen Vorlagen wieder aufbauen. Treibende Kraft war seinerzeit der Rittergutsbesitzer von Lehnin, Robert von Loebell (1815 - 1905). Ihm zu Ehren wurde auf dem Alten Amtshof unweit des Kloster-Museums ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Die Evangelische Kirche erwarb 1911 das Klostergelände und gründete das Diakonissenmutterhaus "Luise-Henrietten-Stift". Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde dort ein Notkrankenhaus eingerichtet. Daraus entwickelte sich die heutige Krankenhausanlage. Dazu gehören die geriatrische Rehabilitationsklinik, die Innere Klinik, das Alten- und Pflegeheim, die Diakoniestation, die Altenhöfe, der Kindergarten, die Krankenpflegeschule, das Hospiz u.a.. Das Luise-Henrietten-Stift ist heute diakonische Einrichtung innerhalb der Stiftung "Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin".

 

In der jüngeren Vergangenheit entstand auf dem Gelände der Klinikneubau. Ein Museum informiert über das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in der Vergangenheit und dem Wirken der Diakonissen in der Gegenwart in Lehnin. Nähere Informationen über das Kloster und das Luise-Henrietten-Stift erhalten Sie unter 0 33 82 / 76 88 41.

 

Zahlreiche private und kommunale Bauvorhaben trugen in den letzten Jahren zur Verschönerung des Ortes, vor allem der Ortsmitte, bei. Der neugestaltete Markgrafenplatz, der Busbahnhof und der Marktplatz wirken einladender denn je.

 

Die jährlichen Sommermusiken in der Klosterkirche, das Floßfest sowie der Adventsmarkt tragen, wie die steigenden Zahlen der Besucher zeigen, zum Bekanntheitsgrad Lehnins bei.

 

Sehenswürdigkeiten/ Wissenswertes:

Um die Naturschönheiten in und um Lehnin zu erhalten, wurden große Bereiche zu Landschafts- und Naturschutzgebieten erklärt. Das sind umfangreiche Waldungen, Bruch- und Sumpfgebiete im Bereich der vielen Seen, wie der Gohlitz-, Schamp- , Mittel- und Kolpinsee sowie der Klostersee. Ebenso empfehlenswert sind Wanderungen zum Traumsee, ein idyllischer kleiner und klarer See am Grunde einer ehemaligen Tongrube - ein Zeitzeuge der blühenden Ziegel- und Tonwirtschaft des 19. Jahrhunderts in Lehnin und Umgebung. Die Ziegel-Produkte wurden überwiegend auf dem Wasserweg transportiert und so bis Berlin und Hamburg verschifft.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer
  • Markgrafenfest
  • Lehniner Sommermusiken
  • Oktoberfest
  • Adventsmarkt

 

Anreise:

Den Ortsteil Lehnin erreichen Sie über die Autobahn BAB 2 Berlin/ Hannover, Abfahrt Lehnin oder Netzen/ Nahmitz.

 

Weiterhin ist eine gute Busanbindung vorhanden:


Aktuelle Meldungen

Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

(27. 01. 2021)

Die Gemeinde kaufte nach mehrjährigen Verhandlungen jetzt das Gebäude, in dem sich das Backofenmuseum befindet. Es liegt am Anger in der Emstaler Hauptstraße 29, im Ortsteil Emstal. Im Jahr 2000 wurde mit dem damaligen Eigentümer ein Pachtvertrag über 20 Jahre für den ehemaligen Dorfladen abgeschlossen, um darin ein Backofenmuseum einzurichten. Für den Ausbau als Museum wurden inzwischen 111.500 € investiert, davon ca. 108.300 € Fördermittel. Genutzt wurde das Objekt bisher durch die Interessengemeinschaft „Backofenmuseum Emstal“, aus deren Reihen sich 2020 der „Backofenverein Emstal e.V.“ gründete.

 

Im Museum zu besichtigen sind historische Geräte und Backutensilien aus Haushalten und Bäckereien. Besucher/innen erhalten Einblicke in dörfliche Traditionen, wie vor Jahrhunderten gebacken wurde und über die Arbeit der Backofengemeinschaft heute. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Backofenplatz, auf dem historische Lehmbacköfen stehen. Zwei sind  noch in Betrieb. Der Backofenverein hält sie instand und nutzt diese noch. Traditionelle Backtage am Lehmbackofen sind (außerhalb der Coronazeit) Karfreitag, Himmelfahrt (mit Eisbeinessen), Pfingstsonnabend, beim Backofenfest (Sonnabend nach Pfingsten), am 3. Oktober und am 23. Dezember.

 

Zum Anfang des Projektes hatten die Emstaler nur eine kleine Backstube zur Verfügung. Da diese aber zu klein und zu weit von den Öfen weg war, musste ein neues Gebäude in der Nähe der Öfen gefunden werden. Glück im Unglück war für die Backofen-Freunde die Schließung des alten Konsums, der sich direkt gegenüber den Öfen befand.

 

Die Emstaler backten ihre Brote bis ins frühere Jahrhundert in 14-tägigem Abstand in bis zu 20 Backöfen. In beiden Kriegen wurden die Backöfen mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerieten die Backöfen in Vergessenheit. Erst 1983 wurde das Interesse für die Backöfen wiedergeweckt. Die damalige Bürgermeisterin Lilo Behrendt stellte die Frage, was denn mit den Backöfen passieren soll da sie ein Schandfleck in der Ortsmitte Emstals darstellten. Die zündende Idee kam vom damaligen LPG-Vorsitzenden Herbert Schenk: „Wir restaurieren den noch gut erhaltenen Backofen, gründen eine Interessengemeinschaft und backen Brot, wie zu Großmutters-Zeiten." Am 14. März 1983 gründeten acht Familien eine Interessengemeinschaft. Am 19. März 1983 gingen alle Mitglieder in den Wald zum Knackbinden. Der noch gut erhaltene Backofen wurde gesäubert, defekte Stellen wurden repariert und mit einer Mischung aus Wasser, Lehm und Stroh neu verschmiert. Der erste Probebacktermin der Interessengemeinschaft war dann am 28. Mai 1983 – und das Brot gelang vortrefflich.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner ist heute glücklich über den Kauf der Immobilie: „In Coronazeiten müssen wir auch an das Danach denken. Mit dem Kauf sichert die Gemeinde den langfristigen Erhalt des Backofenmuseums. Das Brotbacken ist nicht nur ein kulinarischer Gewinn für die Kloster Lehniner und ihre Gäste, sondern auch ein Hobby, dass den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Die Kaufsumme ist daher gut angelegt.“

 

Foto zur Meldung: Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum
Foto: Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

Förderung von Projekten, die Zusammenhalt auf dem Land stärken

(27. 01. 2021)

Initiatoren kleiner lokaler, sozialer Projekte können ab sofort bis zum 10.03.2021 Projektvorschläge bei der LAG Fläming-Havel e. V. einreichen.

 

Vorschlagsberechtigt sind Vereine, Verbände, Stiftungen sowie juristische Personen öffentlichen Rechts in der LEADER-Region Fläming-Havel. Bis zu 80% der Kosten für investive Maßnahmen, maximal 5.000 € pro Projekt, kann die LAG Fläming-Havel übernehmen. Einreicher, die im Rahmen des Aktionsplans 2020 gefördert wurden, können in diesem Jahr nicht berücksichtigt werden. Vereine können den Eigenanteil auch durch Eigenleistungen erbringen. Die Förderung erfolgt aus LEADER-Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER.

 

Die Initiativen sollen dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt im Ort zu stärken, die Daseinsvorsorge und lokale Infrastruktur zu verbessern oder auch Barrieren abzubauen. Entscheidend für die Auswahl des Projektvorschlags ist die Wirksamkeit für die Bevölkerung vor Ort. Die Realisierung der ausgewählten Vorschläge kann etwa ab Herbst 2021 nach Genehmigung des gesamten Aktionsplanes durch das Landesamt in Groß Glienicke erfolgen.

 

Projektvorschläge sind im Regionalbüro der LAG (Schlossstraße 1 B, 14827 Wiesenburg) einzureichen. Informationen zum Verfahren, das Projektvorschlags-Formular und Bewertungskriterien sind ebenso wie die bisher geförderte Initiativen unter www.flaeming-havel.de zu finden. Gern steht Uta Hohlfeld telefonisch unter 033849 901948 oder per E-Mail unter für Fragen zur Verfügung.

 

Winterferien und Zeugnisse für rund 295.000 Schüler

(26. 01. 2021)

Am Freitag ist der letzte Schultag vor den Winterferien. Sie beginnen am Montag, den 1. Februar und dauern eine Woche. Die diesjährigen Halbjahreszeugnisse gibt es am letzten Schultag vor den Ferien coronabedingt anders als üblich: Nur die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf ihre Prüfungen vorbereiten, bekommen sie direkt in der Schule ausgehändigt.

 

Der Präsenzunterricht in den Schulen ist laut Eindämmungsverordnung derzeit grundsätzlich untersagt, die Schülerinnen und Schüler werden im Distanzunterricht (zu Hause) unterrichtet. Die Zeugnisse werden daher per Post zugestellt. Der Versand erfolgt am ersten Schultag nach den Winterferien (8. Februar), der Versand per Email ist aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. Alle Zeugnisse erhalten als Datum den Ausgabetag 29.01.2021.

 

Die Eltern von Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe benötigen aufgrund der anstehenden Übergangsverfahren in die weiterführenden Schulen das Zeugnis samt aller Unterlagen (Grundschulgutachten) schneller. Der Versand der Zeugnisse erfolgt daher bereits am Zeugnistag (29. Januar), der Versand per Email ist aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. Alle Zeugnisse erhalten als Datum den Ausgabetag 29.01.2021.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und im letzten Ausbildungsjahr an OSZ (die turnusgemäß in der Schule sind) sowie die Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ bekommen ihr Zeugnis am Zeugnistag (29. Januar) in der Schule – unter Beachtung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Die Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge (12 und 13) haben ihre Halbjahreszeugnisse bereits erhalten, da dort der Halbjahreswechsel bereits nach Weihnachten erfolgt ist.

 

Einbruch ins Lehniner Rathaus

(26. 01. 2021)

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind Unbekannte über die Rückseite ins Lehniner Rathaus eingedrungen. Dazu deinstallierten sie die Bewegungsmelder auf dem Gelände und beschädigten einen Zaun zu einem Nachbargrundstück.

 

Über ein Fenster, dass sie aufhebelten, gelangten die Täter ins Rathaus und drangen hier in das verschlossene Büro des Einwohnermeldeamtes ein. Dabei wurde eine Tür und ihre Zarge beschädigt.

 

Die Einbrecher machten sich an einem Tresor zu schaffen, wurden aber offenbar dabei gestört.

 

Mitarbeiter der Gemeinde bemerkten morgens den Einbruch und verständigten sofort die Polizei und Rufbereitschaft der Gemeinde. Die Polizei sicherte umgehend im Gebäude die Einbruchspuren.

 

Für die Reparatur des beschädigten Inventars werden derzeit Kostenvoranschläge eingeholt.

 

Foto zur Meldung: Einbruch ins Lehniner Rathaus
Foto: Einbruch ins Lehniner Rathaus

Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021

(25. 01. 2021)

Auch wenn aktuell zum jetzigen Zeitpunkt gemeinsame Aktivitäten im Sportverein nicht möglich sind, schaut der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark optimistisch in das Sportjahr 2021.

 

Für geplante Freizeitmaßnahmen wie zum Beispiel Ferienfahrten, Feriencamps vor Ort und Bildungsmaßnahmen mit Themen wie Natur, Umwelt, Sport, Gesundheit oder Kultur stehen Fördermittel zur Verfügung, die bis zum 31.Januar 2021 bei der Sportjugend Potsdam-Mittelmark beantragt werden müssen.

 

Ansprechpartner für die Förderung der Sportvereine im LK Potsdam-Mittelmark ist Holger Jurich, Tel: 03382 705684, E-Mail: .

Foto zur Meldung: Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021
Foto: Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021

Brief an die Eltern, deren Kinder in Kloster Lehnin betreut werden

(22. 01. 2021)

Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, 

Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin.

 

Erforderliche Formulare finden Sie ganz unten!

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen unterrichten:

 

1. Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause

 

die Landesregierung hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und eine Entlas-tung von Beiträgen für die Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen und somit zu einer Mi-nimierung der Kontakte und Ansteckungsrisiken beitragen, beschlossen. Die neue Eindäm-mungsverordnung und die Richtlinie zur Erstattung der Elternbeiträge liegen den Gemein-den aber noch nicht vor.

 

Eine Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungs-berechtigen und der Gemeinde, die eine Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Die Rückerstattung des Elternbeitrages für den Januar 2021 erfordert noch eine im Januar 2021 geschlossene Vereinbarung. Hierzu stellen Sie bitte kurzfristig einen formlosen Antrag an die Gemeindeverwaltung.

 

2. Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

Für die Öffnung der Kindertageseinrichtungen (Krippe und Kindergarten) soll es jedoch zu-nächst keine Änderung geben. Sie bleiben weiterhin offen.

 

Im Falle eines Inzidenzwertes von über 300 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen die Landkreise die Schließung der Kindertageseinrichtungen anordnen und eine Notbetreuung einführen. Heute liegt der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 242,9.

 

Um für den Fall einer möglichen Schließung besser vorbereitet zu sein, stellt die Gemeinde Kloster Lehnin bereits jetzt auf der Internetseite und in den Kindertageseinrichtungen Not-betreuungsanträge zur Verfügung. Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, ihren Antrag schnellstmöglich mit den entsprechenden Arbeitgebernachweisen vorsorglich in der Ge-meindeverwaltung einzureichen.

 

3. Aussetzung der Einziehung der Elternbeiträge im Februar und März 2021

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin wird für die Monate Februar und März 2021 die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt jedoch keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach dem Vorliegen der entsprechenden Richtlinie des Landes soll in Abstimmung mit den anderen Kommunen festgelegt werden, wie die Erhebung der Elternbeiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung erfolgt frühestens im April 2021. Bitte stellen Sie sich darauf ein.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

[Vereinbarung über freiwillige Nichtanspruchnahme von Betreuungsleistungen]

[Elternbrief zum Herunterladen]

[Notbetreuungsantrag]

[Arbeitgeberauskunft zum Ausfüllen]

Corona und der Öffentliche Nahverkehr

(22. 01. 2021)

Seit den Einschränkungen zur Bekämpfung der Covid19- Pandemie gab oder gibt es immer wieder Schwierigkeiten für Reisende, sich einen Fahrschein zu kaufen. Regionale Verkaufsstellen haben geschlossen und ob und wie in Bus und Bahn Fahrausweise gekauft werden können, war nicht immer eindeutig bzw. überall gleich.

 

Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, die viele Linien in und um Kloster Lehnin und im Landkreis abdeckt, hat auf Anfrage der Gemeinde folgende Aussage abgegeben:

„Die Busse der regiobus sind mit Schutzscheiben am Fahrerplatz versehen worden, die Fahrer und Fahrgäste vor Kontaminationen schützen sollen. Daher kann das komplette, bar bezahlbare Fahrausweissortiment in allen Fahrzeugen erworben werden. Der einzige Unterschied zwischen stationärem Verkauf in Agenturen und dem Verkauf direkt im Bus ist, dass Fahrausweise des Bartarifs (Einzelfahrausweise, 24-Stunden-, Anschluss-, Kleingruppenkarten) im Bus zum sofortigen Fahrtantritt und nicht zur Entwertung ausgestellt werden. Ein Vordatieren dieser Tickets ist daher nicht möglich.“

 

Da regiobus Mitglied im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ist, können die im Bus der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH erworbenen Fahrscheine auch je nach Gültigkeitsradius für verschiedenen Verkehrsmittel genutzt werden. Ein Ticketkauf für den sofortigen Antritt wird es daher in der Gemeinde Kloster Lehnin geben, wenn die Fahrt mit dem Bus gestartet wird.

Foto zur Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr
Foto: Corona und der Öffentliche Nahverkehr

Corona-Lockdown: Verlängerung bis einschließlich 14. Februar vorgesehen

(21. 01. 2021)

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden im Land Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft.

 

Ministerpräsident Woidke: „Mit einigen Konkretisierungen wollen wir dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. So sollen durch die Ausweitung von Homeoffice die Kontakte weiter reduziert werden. Wenn mehr Menschen zu Hause arbeiten, wird auch der ÖPNV weniger belastet. Gerade weil wir noch zu wenig über die Verbreitung der Mutationen wissen, sollten wir uns und andere noch besser durch die Nutzung von speziellen Masken schützen. Ich setze weiterhin insbesondere auf die Vernunft und Einsicht der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Sich an die Regeln zu halten, ist die beste Währung im Kampf gegen die Pandemie."

 

Für heute wurde landesweit ein 7-Tage-Inzidenzwert von 224,7 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Er liegt damit zwar unter den 3 Höchstwerten im Januar (299,3 am 11.01; 290,8 am 10.01.; 286,1 am 12.01.), jedoch weit über dem Zielwert von 50. Dauerhafte Werte unter 50 seien laut Woidke notwendig, um Öffnungsperspektiven z. B. für Handel, Gastronomie und Kultur zu entwickeln.

 

Neben der Verlängerung der bestehenden Einschränkungen über den 31. Januar hinaus bis einschließlich 14. Februar legt die neue Verordnung fest bzw. ergibt sich aus dem MPK-Beschluss:

 

- Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten - soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen - Homeoffice zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich die Berufsverkehre entzerren können.

- Im ÖPNV sind medizinische Gesichtsmasken zu tragen (z.B. OP-Masken oder FFP2-Masken). Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (z. B. Schutzwand an Kassen). Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen vorgeschrieben.

- Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb sind dort die verpflichtenden Schnelltests mehrmals wöchentlich für Beschäftigte umzusetzen. FFP2-Masken sind für die Beschäftigten beim Kontakt mit Bewohnern zu nutzen.

- In Brandenburg erfolgt in Schulen Distanzunterricht. Ausnahmen mit Präsenzunterricht bestehen für Abschlussklassen und für Förderschulen.

- Eltern von Kita-Kindern werden nachdrücklich gebeten, ihre Kinder soweit es möglich ist, zu Hause zu betreuen. Für diejenigen, wo dies nicht möglich ist, verbleibt es jedoch bei der Betreuungsmöglichkeit in der Kita.

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Das Land übernimmt - wie bereits beim Lockdown im Frühjahr - Elternbeiträge, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist jedoch die Möglichkeit der Splittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita). Dann übernimmt das Land anteilig. Die notwendige Richtlinie des Jugendministeriums hierzu wird derzeit abgestimmt. Sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2021 gelten. Zusätzliche Unterstützung gibt die von Bundestag und Bundesrat kurzfristig beschlossene Änderung zum Kinderkrankentagegeld. Dieses wurde für das Jahr 2021 pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt.

 

Mit Stand vom 20. Januar lagen der ILB 14.199 Anträge auf Unterstützung aus den November- und Dezemberhilfen vor. Mehr als 90 Prozent der Antragsteller haben einen Abschlag erhalten. Beantragt wurden insgesamt 151,8 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung rund 60 Millionen Euro ausgezahlt.

 

Die Zahl der bisher in Brandenburg durchgeführten Corona-Schutzimpfungen liegt bei insgesamt 50.671 (+4.477 im Vergleich zum Vortag; Stand: 20.01.2021). Diese Gesamtzahl enthält 49.548 Erstimpfungen und 1.123 Zweitimpfungen. In Altenpflegeheimen wurden 8.143 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Woidke: „Für mich hat das Impfangebot für Alten- und Pflegeheime weiter oberste Priorität. Mit der Errichtung der Impfzentren und Impfstellen bereiten wir uns auf die Ausweitung der Impfkapazitäten im gesamten Land Brandenburg vor. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen zu verlässlichen Lieferzeiten einhält."

Kitas sollen geöffnet bleiben

(21. 01. 2021)

Das Land Brandenburg beabsichtigt, die Kitas weiter offen zu halten. Die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren des Landkreiseses Potsdam-Mittelmark haben in einer heutigen Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen auf die neuen Pläne der Landesregierung zur Viruseindämmung bei der Kitabetreuung abgesprochen. Hintergrund sind die zu erwartenden neuen Regelungen in der Eindämmungsverordnung und der Richtlinie zur Erstattung von Elternbeiträgen des Landes Brandenburg, die ab Samstag, den 23.01.2021, gelten sollen und bisher nur im Entwurf vorliegen.

 

Ausdrücklich begrüßen alle Hauptverwaltungsbeamten die Absichtserklärung der Landesregierung, die Eltern, die mit der Betreuung ihre Kinder zu Hause zu einer Minimierung der Kontakte und der Ansteckungsrisiken beitragen, von den Beiträgen zu entlasten.

 

Folgende Festlegungen wurden getroffen:

 

1. Beitragserhebung

Die Gemeinden werden in den Monaten Februar und März die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach Vorliegen der endgültigen Bestimmungen durch das Land wird eine einheitliche Regelung zwischen den Kommunen abgestimmt, wie die Erhebung der Beiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung wird dann mit dem Beitragseinzug im April erfolgen. Es wird eine angemessene Lösung für die Erziehungsberechtigten angestrebt.

 

Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungsberechtigten und der Gemeinde, die die Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Wer für den Januar den Beitrag zurückerstattet haben möchte, benötigt auch noch im Januar eine entsprechende Vereinbarung. Hierzu ist ein formloser Antrag an die Gemeinde Kloster Lehnin zu stellen.

 

2. Offenhaltung der Kitaeinrichtung

Im Entwurf sieht die Eindämmungsverordnung vor, dass ab einer mehrtätigen Inzidenzzahl von über 300 die Landkreise über die Schließung der Kitas und die Einführung der Notbetreuung in den Kindereinrichtungen entscheiden müssen. Keiner kann derzeit einschätzen, wann und ob dieser Fall eintreten wird.

 

Um jedoch auf diesen Fall vorbereitet zu sein, beginnt die Gemeinde mit der Ermittlung der Notbetreuungsberechtigten für den Fall des Eintritts dieser Situation. In Kloster Lehnin werden hierzu auch auf der Internetseite der Gemeinde und in den Kitaeinrichtungen Notbetreuungsverträge für die Eltern zur Verfügung gestellt.

 

Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, diese Anträge vorsorglich in der Verwaltung einzureichen, damit sie im Bedarfsfall vorliegen. Die Bearbeitung kann somit im Vorfeld erfolgen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Vereinfachung und Verbesserung der staatlichen Wirtschaftshilfen 

(20. 01. 2021)

Durch Anpassungen soll die Überbrückungshilfe III für Betriebe, die von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

 

Antragsberechtigt sind nunmehr Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

 

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert.

 

Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die

Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige gibt es weitere Möglichkeiten.

 

Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben, die aufgrund der angeordneten Geschäftsschließung nicht mehr oder nur mit erheblichen Wertverlusten verkauft werden konnte. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechend angemessene Kosten bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.

 

Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen wird die Branchenbelastung deutlich abgefedert.

 

 

[Die komplette Information des Bundes zum Thema finden Sie hier]

Endlagersuche für radioaktive Abfälle

(19. 01. 2021)

2017 wurden mit dem Standortauswahlgesetz die bundesgesetzlichen Grundlagen für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle im Bundesgebiet beschlossen. Danach erfolgt die Suche einer geeigneten Endlagerstätte im kristallinen Grundgestein (Granit u. ä.), Ton- oder in Salzgestein. Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen wurden ausschließlich geologische Kriterien zur Beurteilung der Eignung herangezogen. Raumplanerische Aspekte, wie Abstände zu Siedlungsgebieten u. ä., werden erst in weiteren Bearbeitungsschritten geprüft.

 

Im Herbst 2020 erreichte der Suchprozess mit dem Zwischenbericht Teilgebiete einen ersten Zwischenstand. Es sind etwa 54 % der Fläche Deutschlands als Teilgebiete identifiziert, die nun näher untersucht werden sollen. Für das Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin werden zwei Teilgebiete im Zwischenbericht ausgewiesen: die Salzstruktur Lehnin (Teilgebiet: 006_00IG_S_s_z) und jurazeitliche Tongesteine der norddeutschen Senke (Teilgebiet: 005_00TG_055_00IG_T_f_jm).

 

Unter www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de können über eine interaktive Karte Detailinformationen zu den einzelnen Teilgebieten abgerufen sowie Fragen oder Stellungnahmen zum Zwischenbericht eingereicht werden. Ferner werden Fachkonferenzen durchgeführt: Die erste findet vom 5. bis 7.02.2021 coronabedingt online statt. Interessierte  BürgerInnen können sich dazu anmelden (siehe Link).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, sich aktiv in den Beteiligungsprozess einzubringen und wird selber das Vorhaben kritisch begleiten.“

[Anmeldung Bürgerbeteiligung]

Lockdown wird bundesweit bis mind. 14.2. verlängert

(19. 01. 2021)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen heute eine Fortsetzung des Lockdowns. Was konkret umgesetzt wird, hängt aber von den Verordnungen der Länder ab, die in den nächsten Tagen folgen.

 

Heute vereinbart wurden u.a.:

 

- Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 fort.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des

Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird.

 

- In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen medizinischer Masken ( OP-Masken oder auch FFP2-Masken) verbindlich. Das Fahrgastaufkommen soll deutlich zurückgehen durch verstärkte Homeoffice-Möglichkeiten und in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel.

 

- Schulen bleiben geschlossen bzw. die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.

 

- Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen. Mindestens bis die Impfungen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, besteht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal.

 

- Zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden.

 

- Die Gesundheitsämter werden personell verstärkt und erhalten bis Ende Februar die Software SORMAS zur besseren Kontaktkettenverfolgung Infizierter

 

- Die Überbrückungshilfe III des Bundes wird verbessert. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den

Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben.

 

- Für Reisen in und aus dem Ausland sind verschärfte Test- und Quarantänepflichten vorgesehen.

Kinderkrankengeld für Eltern und Alleinerziehende ausgeweitet

(19. 01. 2021)

Der Bundesrat hat am 18.1.2021 mit Brandenburg einer Ausweitung des Kinderkrankengeldes zugestimmt. Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

 

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Politik muss verlässlich sein. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Vereinbarung vom 5. Januar so schnell von Bundestag und Bundesrat umgesetzt wurde. Die Verdopplung der Tage für die Inanspruchnahme des Kinderkrankengeldes wird für viele Familien und Alleinerziehende eine wertvolle Unterstützung sein. Gerade Familien und Alleinerziehende tragen in diesen schwierigen Pandemiezeiten erhebliche Lasten und sind auf unsere Hilfen angewiesen."

 

30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte

(18. 01. 2021)

Der Grebser "Arbeitskreis Dorfgeschichte"  hat das Büchlein „Aufbruch in eine neue Zeit - die Entwicklung des Dorfes Grebs von 1990- 2020“ fertig gestellt.

 

So manchen Grebser werden beim Lesen Erinnerungen an wichtige Ereignisse dieser Zeit hochkommen und es gibt auch Episoden zum Schmunzeln.

 

Die Broschüre ist für 5 Euro ab sofort hier erhältlich:

Willi Insel, Görnsee Straße 16, Telefon 03382 835

Eberhard Schulze, Michelsdorfer Landstraße 9, Telefon 03382 824

Bettina Ewald, Im Wiesengrund 13, Telefon 03382 7414040

Ortsvorsteher Harry Grunert, Am Mühlenberg 3, Telefon 03382 701998

 

Bestellungen können auch telefonisch geordert werden.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Foto zur Meldung: 30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte
Foto: 30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte

Online-Seminare für Lockdown-Betroffene

(18. 01. 2021)

Die AWO Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Potsdam Mittelmark veranstaltet in den kommenden Wochen zwei interessante Online Seminare als Zoom Meetings.

 

Zum einen ein Training zum Thema "Gut durch den Lockdown" mit Jana Gose (systemische Beraterin, Fitnesstrainerin und Gründerin von Reboot Potsdam).

 

Zum anderen ein "Online-Taiji-Angebot" mit Mirko Lorenz (Taiji und QiGong Trainer, Bewegungsbotschafter, Gründer von Keep Moving.

 

Beide Kurse finden über Zoom statt und sind kostenfrei.

 

 

[Mehr Infos zu diesen Veranstaltungen]

Foto zur Meldung: Online-Seminare für Lockdown-Betroffene
Foto: Online-Seminare für Lockdown-Betroffene

Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur

(18. 01. 2021)

Schule kompakt: die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin bietet auf einen Flyer eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Einrichtung.

 

Darunter Abschlüsse, Abitur, Kursangebote und Busverbindungen zum Schulcampus, wo derzeit Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet werden.

 

Künftig können Schülerinnen und Schüler in Lehnin wieder ihr Abitur ablegen. Dazu hat die Gemeinde gerade einen Anbau fertiggestellt und plant weitere Baumaßnahmen.

 

Auf dem Lehniner Schulcampus werden derzeit ca. 830 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

Foto zur Meldung: Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur
Foto: Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur

Schwanrettung auf Gohlitzsee

(17. 01. 2021)

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die Feuerwehr Lehnin heute Vormittag zum Lehniner Gohlitzsee aus. Tierretter hatten berichtet, dass drei Schwäne auf dem See eingefroren sein sollen.

 

Vor Ort zog sich Kamerad Torsten Schumitz einen Kälteschutzanzug an, fuhr mit einem Paddelboot zur Unglücksstelle und versuchte die Tiere zu befreien. Die suchten aber das Weite bevor der Feuerwehrmann Hand anlegen konnte. Somit war weitere Hilfe nicht mehr nötig.

 

Trotzdem vielen Dank für den schnellen und beherzten Einsatz!

Foto zur Meldung: Schwanrettung auf Gohlitzsee
Foto: Schwanrettung auf Gohlitzsee

Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

(14. 01. 2021)

Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 152 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Besonders die Gemeinde Michendorf (32 Fälle) ist betroffen, zudem sind die Stadt Werder (Havel) mit 21 Infektionen, die Stadt Teltow mit 16 und Beelitz mit 11 Fällen verzeichnet. Leider sind erneut 3 Menschen an oder mit der Corona-Erkrankung verstorben, zwei in der Stadt Teltow, ein Erkrankter in Groß Kreutz (Havel).

 

Die Zahlen am 14.01.2021 für Kloster Lehnin: 41 aktuell Infizierte, davon 13 neue Fälle.

 

In weiteren Gemeinschaftseinrichtungen sind Neuinfektionen ermittelt worden. In der Beelitzer Kita "Kinderland" sind 4 Erziehende positiv getestet worden. Nach der Umgebungsuntersuchung wird es eine umfassende Testung von Mitarbeitenden und Kindern geben.

 

Die Kita "Rappelkiste" in Teltow ist mit einem Infektionsfall eines Mitarbeitenden betroffen. Ebenfalls traten in den Kindertagesstätten in Fichtenwalde sowie Wiesenburg/Mark und Michendorf einzelne positive Testergebnisse auf. Quarantäneanordnungen sind entsprechend erlassen worden.

Auch in vier Seniorenpflegeeinrichtungen in Kleinmachnow und Teltow sind einzelne Neuinfektionen sowohl bei Mitarbeitenden als auch Bewohnenden aufgetreten. Zudem gibt es aktuelle mehrere Infektionsfälle in der Einrichtung Ev. Diakonissenhaus Teltow, hier sind ebenfalls in einer Wohneinheit Bewohnende und Personal betroffen.

 

Aufgrund der im Januar (Start war am 11. Januar) begonnenen Strukturänderungen kann es noch zu einzelnen Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Hotline unter 033841 91 111 weiter täglich - also auch am Wochenende - erreichbar.

Foto zur Meldung: Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM
Foto: Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

Jetzt bewerben: regiobus bildet Mechatroniker aus

(14. 01. 2021)

Das Leben geht nach der Schule weiter. Wer einen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatroniker sucht: regiobus bildet dich aus!

 

Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr ist der 31.01.2021.

 

Mehr Infos gibt es auch auf https://www.regiobus-pm.de/unternehmen/karriere

 

Viel Glück für die Bewerbung!👍

 

[Hier wird gezeigt, wie‘s geht:]

Ein Drittel der Novemberhilfen und 40 Prozent der Dezemberhilfen sind über Abschläge ausgezahlt

(13. 01. 2021)

Im Rahmen der so genannten „November- und Dezemberhilfe“ wurden bereits 28,6 bzw. 14,7 Millionen Euro an Abschlagszahlungen ausgezahlt. Das gab Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bekannt. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) kann am Mittwoch mit der kompletten Auszahlung der „Novemberhilfen“ für die von den Corona-Einschränkungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen in Brandenburg beginnen. Voraussichtlich ab Ende Januar sollen die Anträge auf „Dezemberhilfe“ bearbeitet werden können. Zugleich kündigte Steinbach ein „Plus“-Unterstützungsprogramm an, nachdem die EU-Kommission dazu grünes Licht gegeben hat. Damit können Betriebe in der Coronakrise mit bis zu 4 Millionen Euro unterstützt werden. Bisher lag die Grenze bei einer Million Euro.

 

Insgesamt lagen der ILB 7.868 Anträge auf Unterstützung aus den „Novemberhilfen“ vor, 92,3 Prozent der Antragsteller erhielten einen Abschlag. „Beantragt wurden rund 85 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung 28,6 Millionen ausgezahlt, also rund ein Drittel“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

Zudem lagen der ILB 3.424 Anträge auf „Dezemberhilfe“ vor, davon haben 95 Prozent einen Abschlag erhalten. Es seien rund 32,6 Millionen Euro Förderung beantragt worden. „Davon sind 14,7 Millionen ausgezahlt gezahlt worden, das sind rund 40 Prozent“, sagte Steinbach.    

 

Der Minister weiter: „Ich bin froh, dass die letzten technischen Schwierigkeiten nun ausgeräumt sind, so dass die Auszahlung der vollen Novemberhilfen jetzt starten kann. Es ist wichtig, dass das Geld in voller Höhe schnell bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommt. Auch wenn die Betroffenen bereits eine Abschlagszahlung bekommen haben, ist dies nur ein Bruchteil dessen, was die Firmen aktuell zum Überleben benötigen. Aufgrund der bundesweit einheitlichen Systematik war eine frühere Auszahlung jedoch leider nicht möglich.“

 

Alle Unternehmen (Einzelhandel u.a.), die zum 16. Dezember 2020 geschlossen wurden, können die Überbrückungshilfe 3. Phase in Anspruch nehmen. Hierzu laufen aktuell die letzten Abstimmungen auf Bundesebene. Anträge sollen noch im Januar 2021 gestellt werden können.

 

 

Lehniner Bahnhofstraße gesperrt

(13. 01. 2021)

Die Bahnhofstraße in Lehnin wird ab morgigen Donnerstag, 14.01.2021, bis voraussichtlich 21. Januar für den Autoverkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten an einem Haus, die u.a. auch das Aufstellen einer "Betonkuh" erforderlich machen.

 

Die Zufahrt zu ihren Grundstücken ist für Anwohner/innen gewährleistet.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

 

Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

(12. 01. 2021)

In der Gemeinde Kloster Lehnin sind aktuell 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, im gesamten Landkreis sind es 527. Der Inzidenzwert in Potsdam-Mittelmark liegt heute bei 230,88. Die höchsten Infektionszahlen im Kreis hat derzeit Werder mit 74, gefolgt von Michendorf (55) und Treuenbrietzen (43).

Foto zur Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin
Foto: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

Ausbildung zum Busfahrer

(12. 01. 2021)

Das Leben geht nach der Schule weiter - wer einen Ausbildungsplatz sucht: Wie der Weg zum Berufskraftfahrer bei der regiobus ist, wird unten im Video gezeigt.

 

Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr ist der 31.01.2021. Mehr Infos gibt es auch auf https://www.regiobus-pm.de/unternehmen/karriere

 

Viel Glück für die Bewerbung!

[Video für angehende Busfahrer/innen]

Landkreis verändert Struktur zur Pandemiebekämpfung

(11. 01. 2021)

Die Struktur innerhalb der Kreisverwaltung zum Zwecke der Pandemiebekämpfung  wird in diesem Monat gezielt angepasst und zugleich werden die Arbeitsprozesse im Fachdienst Gesundheit gestrafft.

 

Bisher hat das Team Hygiene im Gesundheitsamt dezentral alle notwendigen Aufgaben – bis auf die Hotline, grundsätzliche Fragen und organisatorische Anforderungen – bei der Bewältigung der Pandemie erledigt. Naturgemäß bedeutet die Aufstellung an den drei kreislichen Standorten Teltow, Werder (Havel) und in Brandenburg an der Havel eine größere Störanfälligkeit bei Ausfall von Mitarbeitenden, Vertretungsengpässen usw. – damit einhergehend eine anhaltend starke Belastung der relativ kleinen Teams.

 

Trotz der mehrfach erfolgten Verstärkung der Standorte durch weitere Mitarbeitende der Kreisverwaltung geriet die Struktur an räumliche und technische Grenzen.

Daher hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark für die Dauer der Pandemiebekämpfung die Aufgaben und Prozesse gebündelt. Die wesentlichen Entscheidungen sind:

- Die Befund- und Personenerfassung erfolgt künftig zentral in Bad Belzig

(am neuen Standort im TGZ Bad Belzig)

- Es wird die Kontaktnachverfolgung am Standort Teltow zusammengefasst (Standort Lankeweg)

- Das Team Hygiene konzentriert sich vordringlich auf das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen, um eine schnellere Intervention zu ermöglichen; räumlich verbleiben die Gesundheitsaufseher an den bisherigen Standorten, mit den personell angepassten Teams

- Im Team Grundsatzfragen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erfasst und für die Mitarbeitenden aufbereitet – und es werden für den Landkreis notwendige Regelungen – wie Allgemeinverfügungen – erarbeitet

- Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Außendienst dient der Öffentlichkeit als Ansprechpartner und überprüft die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

- Die Anwendungsbetreuung stellt die ordnungsgemäße Verarbeitung der Daten sicher und meldet die statistisch notwendigen Zahlen an die betreffenden Dienststellen.

 

Im Zuge der Änderungen wird die bisherige Hotline auf das bestehende ServiceCenter der Kreisverwaltung geleitet. Die Rufnummer „033841–91 111“

bleibt bestehen, die Anrufenden werden nun mit ihrem Anliegen direkt an den richtigen Ansprechpartner gelenkt.

Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

(09. 01. 2021)

Ab heute gilt die neue - in Einzelbereichen verschärfte - Verordnung der Landesregierung, die vorerst bis 31. Januar gilt und die Infektionszahlen mit dem Coronavirus reduzieren soll.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die vor uns liegenden Monate werden weiter erhebliche Ausdauer und Disziplin verlangen. Jeder einzelne Fall steht für Menschen, die um ihre Liebsten bangen. Jeden Tag sterben bundesweit so viele Menschen, wie in einem mittleren brandenburgischen Dorf wohnen. Deshalb macht mich der Egoismus und die Ignoranz einiger wütend und fassungslos. Es liegt nur an uns, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Deshalb müssen wir uns alle an die Regeln halten. Wer Abstand hält und Maske trägt, hilft damit wir rauskommen aus der Pandemie – und damit Bildung, Kultur, Gastronomie und Beisammensein wieder möglich werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die gerade anlaufenden Impfungen wecken Hoffnung für das neue Jahr. Bis aber ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist, werden noch Monate vergehen. Trotz Teil-Lockdown gelingt es allerdings nicht, die hohen Zahlen an Neuinfektionen in Brandenburg runterzudrücken. Wenn wir die Überlastung der Krankenhäuser nicht abwenden, sterben mehr Menschen. Vor diesem Hintergrund ist die Verlängerung und teilweise Verschärfung der Einschränkungen bis Ende Januar unausweichlich."

 

Im Einzelnen hat das Brandenburger Kabinett mit der neuen Verordnung u.a.  beschlossen:

- Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden – abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung – bis 31. Januar verlängert

- In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebens-jahr.

- Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind weiterhin möglich.

- Der Präsenzunterricht bleibt weiterhin ausgesetzt. Der Distanzunterricht wird damit zunächst verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

- Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt.

- Die Krippen und Kindergärten bleiben geöffnet. Es wird aber an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen.

- Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn eine Inzidenz von 300 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner vorliegt.

- Neu festgelegt wurde, dass Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort erhalten, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies gilt ab Montag, 18. Januar.

- -Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.

- Neu ist auch, dass Kantinen – von Ausnahmen abgesehen – zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.

- Die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr wird aufgehoben.

Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

(08. 01. 2021)

Die Landesregierung soll heute am Abend eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen haben. Diese liegt allerdings bisher noch nicht vor. Dem Vernehmen nach soll sie ab morgen gelten.

 

Unabhängig davon bleibt die dramatische Pandemie-Lage bestehen (Inzidenzzahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark: Negativrekord von 261,4!). Deshalb sind weitere Kontaktbeschränkungen unverzichtbar, die die Landesregierung noch veröffentlichen wird. Unter anderem soll der Bewegungsradius in Gebieten mit Infektionszahlen von über 200 Fällen/100.000 Einwohner auf 15 km eingeschränkt werden, soweit es sich nicht um notwendige Fahrten (Arbeit, Einkäufe oder Arztbesuche) handelt.

 

Die Schulen in Brandenburg bleiben geschlossen. Die jetzt bestehenden Ausnahmen für die Abschlussklassen werden fortgeführt. Die ITBL und die ITBD führen eine Notbetreuung durch, d. h. Erziehungsberechtigte, die beide in systemrelevanten Berufen tätig sind, können entsprechende Anträge für die Betreuung ihrer Kinder stellen. Die Landesregierung beabsichtigt dies ab dem 18.01.2021 auch Alleinerziehenden zu ermöglichen. Eine Anordnung, die Kita’s zu schließen, gibt es nicht. Die Landesregierung appelliert jedoch, dass die Eltern ihre Kinder möglichst zu Hause betreuen.

 

Das Rathaus wird ab dem 11.01.2021 für den Besucherverkehr geschlossen. Die Kommunikation zwischen Bürger/innen und Verwaltung muss grundsätzlich schriftlich oder telefonisch erfolgen. Während der üblichen Öffnungszeiten (montags 9-12 Uhr, dienstags 9-12 Uhr und 15-18 Uhr sowie donnerstags 7:30-12 Uhr und 14-16 Uhr) ist das Rathaus durchgängig telefonisch erreichbar (033 82 73 070). Die E-Mail-Erreichbarkeit lautet: bzw. . In dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten können die Bürger/innen die Verwaltung nach einer Terminabstimmung aufsuchen.

 

Bleiben Sie gesund!

Foto zur Meldung: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag
Foto: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

Zwei weitere Wochen Distanzunterricht für Schulen in Brandenburg

(08. 01. 2021)

Am heutigen Freitag wird das Kabinett eine neue Eindämmungsverordnung beschließen. Sie enthält auch wichtige Festlegungen für den Schulbereich.

 

Demnach bleibt der Präsenzunterricht weiterhin ausgesetzt und der Distanzunterricht wird um zwei Wochen bis zum 22. Januar verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.

 

Die Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen und für den Zeitraum die Lohnersatzleistungen des Bundes und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen. In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas jedoch geschlossen werden., wie dies z. B. derzeit für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es ist wichtig, insbesondere den Eltern und Schülerinnen und Schülern eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Die Landesregierung steht weiterhin dazu, dass Schulen und Kita so schnell wie möglich wieder in den Regelbetrieb gehen sollen. Das Infektionsgeschehen erlaubt aber derzeit leider keine Öffnung der Schulen. Deshalb haben wir den Distanzunterricht für zwei Wochen verlängert. Die Ausnahme bilden weiterhin die Abschlussklassen und Förderschulen. Wir werden die Situation zu Beginn der nächsten Woche vor dem Hintergrund der dann aktuellen Daten neu bewerten. Sofern sich die Infektionslage bis dahin deutlich verbessert haben sollte, tritt die zweite Stufe des vom Bildungsministerium zu Wochenbeginn vorgestellten Stufenplans in Kraft und die Grundschülerinnen und Grundschüler erhalten wieder Unterricht im Wechselmodell. Bei der Gestaltung dieses Wechselmodells wird den Grundschulen ein großer Spielraum zugestanden. Wenn die Grundschulen wieder öffnen, öffnen auch die Horte wieder im Regelbetrieb. Über weitere Details werden die Schulen am morgigen Freitag in einem Schulorganisationsbrief informiert. Damit können Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen.“

 

 

Inzidenzwert in PM heute auf 213!

(07. 01. 2021)

Der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist heute auf 213,3 gestiegen. In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit 23 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Gesamtzahl stieg damit auf 214.

 

Wir wünschen schnelle Genesung!

Foto zur Meldung: Inzidenzwert in PM heute auf 213!
Foto: Inzidenzwert in PM heute auf 213!

Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

(06. 01. 2021)

Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

Die Brandenburgische Landesregierung wird abschließend am Freitag (08.01.2021) über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus bis zum 31.01.2021 beschließen.

 

Nach einer Presseveröffentlichung der Landesregierung sollen die Betreuungseinrichtungen für Kinder weiterhin geöffnet bleiben. Demnach könnten die Kinder weiterhin bedarfsgerecht betreut werden, wenn sie nicht infektiös sind oder unter Quarantäne stehen. Die bestehenden Verträge behalten ihre Gültigkeit. Bei der Organisation der Kindertagesstätten wird eine Gruppenkonstanz – soweit möglich – gesichert, um infektionsrelevante Durchmischungen mit der Folge langer Kontaktketten zu vermeiden.

 

Die Landesregierung legt allen Eltern dringend nahe, ihre Kinder Zuhause zu betreuen, um Kontakte einzudämmen.

Eltern müssen zu anderen Eltern, dem Personal der Einrichtung und zu nichtverwandten Kindern weiterhin einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Das Kita-Personal ist im Rahmen der Kindertagesbetreuung vom Abstandsgebot ausgenommen.

Für die Integrierten Tagesbetreuungseinrichtungen in Lehnin und Damsdorf sollen die Bestimmungen zur Notbetreuung im Land Brandenburg ebenfalls zunächst bis zum 31.01.2021 fortbestehen. Eltern, die systemrelevante Berufe ausüben, können Anträge auf eine Notbetreuung ihrer Kinder stellen, die u.a. auf der Homepage der Gemeinde zu finden sind.

 

Soweit die Entscheidungen der Landeregierung konkret vorliegen und sich noch Änderungen ergeben sollten, werden wir unverzüglich darüber informieren.

Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

(06. 01. 2021)

Impfzentrum in Schönefeld startet am 11. Januar – Termine werden telefonisch unter 116 117 vergeben

Die ersten beiden Impfzentren im Land Brandenburg wurden wie geplant am 05.01.2021 in Potsdam (Metropolis Halle) und Cottbus (Messe Cottbus ) eröffnet. Das dritte Impfzentrum startet am 11. Januar in Schönefeld (Flughafen Schönefeld - Terminal 5 / Terminalbereich M). Bis Ende Januar sollen landesweit insgesamt elf Impfzentren am Netz sein. Der Zutritt zu einem Impfzentrum ist nur nach einer Terminbestätigung möglich. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch über die kostenfreie Rufnummer 116117 (täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar). Zu jedem Impfzentrum gehören mehrere mobile Impfteams, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen impfen. Die Termine für die Impftage können die Pflegeeinrichtungen über ein zentrales Online-Terminbuchungssystem des DRK vereinbaren.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Mit dem Start der ersten beiden Impfzentren haben wir eine weitere wichtige Etappe im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erreicht. Da in der Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können noch nicht alle Menschen sofort geimpft werden. Um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren, sollen nach der Coronavirus-Impfverordnung zuerst Personen über 80 Jahre und Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Gleichzeitig erhält medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege ein Impfangebot. Alle anderen bitten wir noch um etwas Geduld.“

 

Dr. Peter Noack, Vorsitzender der KVBB: „Der Aufbau der Impfzentren ist eine gewaltige logistische Herausforderung, die wir unter Pandemiebedingungen in kürzester Zeit bewältigt haben. Die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der KVBB-Verwaltung, bei unserem Dienstleister Production Office, dem DRK und weiteren Hilfsorganisationen sowie den Ortsverbänden des THW kannten in den vergangenen Tagen weder Feierabend, Wochenende noch Feiertage. Der Betrieb der Impfzentren wird nun ermöglicht von vielen freiwilligen Vertragsärztinnen und -ärzte, die sich bereit erklärt haben, Impfdienste in den Zentren zu übernehmen. Die Brandenburger können sich seit Beginn der Pandemie auf die Ärzteschaft verlassen. Meine Kolleginnen und Kollegen waren nicht nur innerhalb der Regelversorgung für ihre Patienten da, sondern haben darüber hinaus zusätzliche Testungen in ihren Praxen sowie Auf-gaben in Corona-Abklärungsstellen übernommen. 9 von 10 COVID-19 Erkrankten wurden ambulant behandelt. Allen Beteiligten, die sich so vehement gegen die Corona-Pandemie stemmen, verdienen größten Respekt und unseren besonderen Dank.“

 

Hubertus C. Diemer, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Brandenburg: „Nach dem Impfstart mit unseren mobilen Impfteams am 27. Dezember ist die Eröffnung der Impfzentren in Potsdam und Cottbus ein weiterer zentraler Baustein für die Umsetzung der Nationalen Impfstrategie in Brandenburg. Zusammen mit den Brandenburger Hilfsorganisationen unterstützt das DRK die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beim Betrieb der Impfzentren in Brandenburg. Außerdem starten auch unsere mobilen Impfteams aus den Impfzentren. Von dort wird der Impfstoff durch einen Rettungssanitäter der Hilfsorganisationen in die Pflegeeinrichtungen gebracht. Die enge Zusammenarbeit von Impfzentren und mobilen Impfteams ist daher entscheidend, um möglichst schnell überall in Brandenburg Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen impfen zu können."

 

Antworten auf mögliche Fragen:

 

Wer kann jetzt geimpft werden?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut.

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Coronavirus-Impfverordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal die-ser Häuser Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

 

Zur Gruppe der höchsten Priorität, die jetzt Anspruch auf eine Schutzimpfung haben (§2 Coronavirus-Impfverordnung), gehören:

• Über 80-Jährige (Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben),

• Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

• Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten (Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen be-handeln, betreuen oder pflegen),

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungser-bringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Trans-plantationsmedizin.

 

Wer wird in Impfzentren geimpft?

In den Impfzentren werden über 80-jährige sowie Beschäftigte von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie medizinischen Einrichtungen geimpft.

 

Wie bekomme ich einen Termin für eine Impfung in Impfzentren?

Die Terminvereinbarung erfolgt im Land Brandenburg telefonisch über die Rufnummer 116117. Wenn Sie einen Impftermin vereinbaren wollen, geben Sie Ihr Bundesland oder die PLZ Ihres Wohnortes in Brandenburg an. Sie werden dann an das Callcenter für den Impfterminservice im Land Brandenburg weitergeleitet. Hier haben Sie die Möglichkeit sich zu allgemeinen Fragen zum Impfen oder auch Fragen zum Datenschutz zu informieren oder sich direkt mit einem Mitarbeiter zur Buchung eines Termins verbinden zu lassen.

Der Mitarbeiter nimmt Ihre Daten, wie z.B. Name, Wohnort, E-Mail und Telefonnummer, auf und bespricht mit Ihnen, an welchen beiden Tagen Sie zur Impfung im nächsterreichbaren geöffneten Impfzentrum kommen können. Auch erhalten Sie weitere Informationen zum Aufklärungsmerkblatt und Anamnesebogen sowie zu den zum Impftermin unbedingt mitzubringenden Unterlagen.

 

Was muss ich zur Impfung im Impfzentrum mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihre schriftliche Terminbestätigung, Ihren Impfpass sowie das Aufklärungsblatt und die Impfeinwilligung, beide unterschrieben, mit. Darüber hinaus ist Ihre Krankenversichertenkarte sehr hilfreich, um ihre persönlichen Daten schnell und einfach zu erfassen. Eine Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt nicht.

 

Wie ist ein Impfzentrum aufgebaut?

Jedes Impfzentrum besteht aus mehreren sogenannten „Impfstraßen“, die in vier aufeinanderfolgenden Bereiche gegliedert ist.

1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation

2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen

3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.

4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen sollen sich hier unter Auf-sicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen.

 

Wie läuft eine Impfung in einem Impfzentren ab?

Anmeldung/Aufnahme: Bereits vor dem Gebäude wird überprüft, ob ein Termin besteht (Terminbestätigung). Nur Personen, die impfberechtigt sind und einen Termin haben, können in das Gebäude. Personen, die auf eine Begleitung angewiesen sind, können selbstverständlich auch von einer Person begleitet werden.

Im Gebäude folgt der Empfang und die Registrierung. Bei der Anmeldung im Impf-zentrum gleicht das Personal zuerst die Daten ab. Es folgt ein Wartebereich (Sitzmöglichkeiten mit Abstand vorhanden). Hier wartet man auf den nächsten freien Beratungsraum.

 

Aufklärung und Impfung: Sobald ein Beratungsraum frei ist, folgt das Beratungsgespräch mit einer Ärztin bzw. einem Arzt. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Am besten ist es, wenn man den Aufklärungsbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft.

Beobachtungsbereich: Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum (30 Minuten). Das ist die sogenannte Überwachungsphase nach erfolgter Impfung. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

 

Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI und die Datenschutzinformationen herunterladen: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/

 

Wann werden die nächsten Impfzentren eröffnet?

In Brandenburg sollen bis Ende Januar zunächst elf Impfzentren entstehen: nach Potsdam und Cottbus folgt Schönefeld (Eröffnung am 11.01.), Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Oranienburg (voraussichtliche Eröffnung am 18.01.), Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde. Je nach Verfügbarkeit von Impfdosen können in diesen Impfzentren die Kapazitäten erhöht werden. Zusätzlich wird die Möglichkeit der Errichtung weiterer Impfzentren in den Landkreisen Prignitz, Havelland und Spree-Neiße im Rahmen geprüft.

 

Wo finde ich weitere Informationen?

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht:

https://brandenburg-impft.de

 

Foto zur Meldung: Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos
Foto: Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

Brandenburg impft!

(02. 01. 2021)

Der erste Impfstoff gegen das Coronavirus wurde zuugelassen. Impfen gilt als Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität.

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen mit dem COVID19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.

 

Anfangs sind aber nur begrenzt Impfdosen verfügbar. Deshalb werden zuerst nur Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sowie Beschäftigte aus systemrelevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Pflege berücksichtigt werden können.

 

Am 4. Januar 2021 startet die telefonische Terminvereinbarung für COVID-19 Impfungen im Land Brandenburg. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Rufnummer 116117.

 

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt Termine vereinbaren und geimpft werden. In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Höchste Priorität haben demnach folgende Personen:

 

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

- Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Nur diese Personengruppen können ab dem 4. Januar 2021 telefonisch einen Termin vereinbaren. Sobald weitere Personengruppen Impftermine vereinbaren können, wird darüber informiert. 

Silvesteransprache des Bürgermeisters

(31. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kloster Lehnin,

 

beim letzten Jahreswechsel ahnte niemand von uns, vor welche Herausforderungen uns das zu Ende gehende Jahr stellen würde. Die Corona-Krise stellte vieles auf den Kopf. Liebgewordene Gewohnheiten und menschliche Nähe waren plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Das hat viele von Ihnen in verschiedenen Lebensbereichen an die Grenzen geführt und von allen Altersgruppen ein besonderes Verständnis erfordert. Mit Engagement, Flexibilität und vereinten Kräften konnten Herausforderungen gemeistert und das Beste aus der jeweiligen Situation gemacht werden.

 

Leider kann nach der aktuellen Entwicklung noch nicht bestimmt werden, ab wann in das persönliche und gesellschaftliche Leben wieder etwas mehr „Normalität“ einkehren kann. Derzeit hat das Gesundheitssystem seine Grenzen erreicht, sodass wir das Ziel verfolgen müssen, die Infektionszahlen zu senken. Wir müssen in den nächsten Monaten solidarisch miteinander bleiben und rücksichtsvoll gegenüber anderen sein. Die beginnenden Impfungen lassen Hoffnung aufkommen.

 

Dieser Jahreswechsel, den wir im engsten Familienkreis begehen, wird uns lange in besonderer Erinnerung bleiben. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch in ein hoffentlich entspanntes neues Jahr. Möge 2021 ein gutes, friedliches und erfolgreiches Jahr werden.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

 

Uwe Brückner

 

Foto zur Meldung: Silvesteransprache des Bürgermeisters
Foto: Silvesteransprache des Bürgermeisters

Gemeinde Kloster Lehnin - Jahresrückblick 2020 und Ausblick für das Jahr 2021

(28. 12. 2020)

Die Einwohneranzahl der Gemeinde Kloster Lehnin stieg leicht um 99 Einwohner auf 11.168 (01.12.2020). Im Vergleich zum Vorjahr hatten die Ortsteile Damsdorf (80), Nahmitz (26) und Göhlsdorf (15) den größten Zuwachs. Hingegen gesunken ist die Einwohnerzahl vor allem in Prützke (-20) und Lehnin (-15).

 

Der Gemeindehaushalt 2020/21 umfasst für das Jahr 2020 Einzahlungen in Höhe von 22.8 Mio. Euro und Auszahlungen in Höhe von 24.6 Mio. Euro. Für das Jahr 2021 sind ca. 22.2 Mio. Euro an Einzahlungen und 24.5 Mio. Euro an Auszahlungen geplant.

 

Die größte Herausforderung für die Gemeindeverwaltung stellte im zu Ende gehenden Jahr die Corona-Pandemie dar. Zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Regelmäßig galt es sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen. Dies hatte Auswirkungen auf alle Verwaltungsbereiche. Der Besucherverkehr im Rathaus wurde vorübergehend eingeschränkt und Notfallpläne mussten erarbeitet werden. Zeitweise waren - bis auf eine Notbetreuung für Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten - die Betreuungseinrichtungen zu schließen. Es entstanden Verzögerungen auf den Baustellen oder bei der Bearbeitung von Vorgängen. Leider mussten wegen Coronafällen vorübergehend zwei Kitas (Netzen und Reckahn) schließen. Diese Zeit wurde allerdings genutzt, um in den Einrichtungen Renovierungen durchzuführen.

 

Dennoch konnten in diesem Jahr mehrere Bauvorhaben abgeschlossen werden. Der nun sanierte, umgebaute und um einen Anbau erweiterte Renaissancebau Reckahn ist an die Stiftung „Der Kinderfreund“ übergeben worden. Die Gesamtkosten betrugen ca. 3.8 Mio. Euro. Der Bau beherbergt jetzt ein kulturelles und bildungspolitisches Zentrum.

 

Der 1.8 Mio. Euro teure und 440 Quadratmeter große Anbau auf dem Lehniner Schulcampus wurde nach zwölfmonatiger Bauzeit fertig. Die Räume konnten nach den Herbstferien von den SchülerInnen bezogen werden. Die Erweiterung war aufgrund steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe II, die zu Schuljahresbeginn im Rathaus durch Schulleiter Dr. Hans-Dirk Lenius und Bürgermeister Uwe Brückner mit den verantwortlichen Lehrern begrüßt wurde, notwendig. Im nächsten Jahr erfolgen die Planungsleistungen für die Bauabschnitte 2 und 3, die ab 2022 ausgeführt werden sollen, um weitere Klassenräume, Fachkabinette und eine neue Mensa zu schaffen.

 

In Damsdorf wurde der Anbau an die Kita „Kinderland“ eingeweiht. Er passt sich architektonisch an die 1976 erbaute Kitalandschaft an und wurde für ca. 1 Mio. € auf gemeindeeigenem Grundstück errichtet. Die Gemeinde reagierte mit dem Erweiterungsbau auf den gestiegenen Bedarf an Kindergartenplätzen im Gemeindegebiet und erhöhte dadurch die Kapazität in Damsdorf von 128 auf 178.

 

In Rietz wurde für ca. 190 T€ ein Anbau an das Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt und eingeweiht.

 

Im nächsten Jahr soll Start für einen ca. 600 T€ teuren Neubau des Reckahner Feuerwehrgerätehauses sein. Der historische Bestandsbau wird integriert. Die Gemeinde beantragte für diese Maßnahme Fördermittel. Geplant ist in den kommenden Jahren auch ein Feuerwehr-Neubau in Trechwitz.

 

Der zweite Bauabschnitt des überregionalen Zaucheradweges wurde nach dreimonatiger Bauzeit fertig und im Dezember freigegeben. Der bisher sandige Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emsterkanal wurde asphaltiert. Die neu entstandenen 1.454 Meter sind Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Sportler. Der Weg verläuft teilweise entlang des Emsterkanals und ermöglicht einzigartige Blicke auf das Wasser. Die Gesamtkosten betrugen 545.677,14 €, davon waren 409.257,85 € Fördermittel. Der erste, gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel realisierte  Bauabschnitt vom Schöpfwerk in Gollwitz bis zur Rietzer Brücke, der eine Länge von 2.400 Meter hat, wurde im Juli 2020 eingeweiht. Der dritte geplante Bauabschnitt ist das Verbindungsstück zwischen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße. Hier hofft die Gemeinde auf Unterstützung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Zur Straßenentwässerung im Bereich der Beelitzer Straße 1 bis 25 und der Einmündung Am Hasenkamp wurden die Rohrrigolen getauscht. Nach der Baumaßnahme soll das Regenwasser besser versickern können (13 T€).

 

Bürgermeister Uwe Brückner übergab im Beisein der Ortswehrführer in Krahne einen neu angeschafften Kommandowagen vom Typ VW Amarok dem Gemeindewehrführer Marko Riesenberg-Leo. Das alte Fahrzeug, ein Golf Country, war bei einer Auktion für 10.000 Euro verkauft worden. Das neue Auto wurde weiß gekauft und auf Teilflächen foliert. Nach Feierabend und an Wochenenden steckten drei Kameraden viel Zeit darin, dass bisher zivile Fahrzeug umzubauen sowie mit Blaulicht und Funktechnik auszurüsten.Insgesamt investiert die Gemeinde laut dem stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff rund 35.000 Euro in das geländegängige Allrad-Fahrzeug, das fünf Sitzplätze und eine Ladefläche für Verkehrssicherung und Führungsausrüstung besitzt.

 

Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug wurde der Ortswehr Damsdorf übergeben. Der rund 55 T€ teure Mercedes Sprinter wurden bedarfsgerecht umgebaut und erhielt Tisch, Funktechnik, Laptop, Standheizung, Rundumleuchte und um 180 Grad drehbare Vordersitze. Für die Ortswehr Göhlsdorf ist ein neues Einsatzfahrzeug (TSW) bestellt worden. Die Auslieferung wird im Jahr 2021 erwartet. Ein Gerätewagen wurde für die Ortswehr Nahmitz vom Landkreis ersteigert und wird Anfang des Jahres 2021 in den Dienst gestellt. Ein modernes Ausbildungsgerät, um die Reanimation von Patienten besser trainieren zu können, hat die Jugendfeuerwehr übergeben bekommen.

 

Die Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet ist weiter verbessert worden. Um Wald- und Feldbrände schneller und effektiver bekämpfen zu können, steht künftig mehr Löschwasser für die Feuerwehr im Waldgebiet zur Verfügung. So schloss die Gemeinde mit der Unternehmensgruppe Thiermann eine Vereinbarung, dass die Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr im Brandfall Löschwasser aus Brunnen der Unternehmensgruppe in den Ortslagen Prützke, Lehnin, Netzen und Nahmitz entnehmen kann. Darüber hinaus ist ein Löschwasserentnahmebrunnen zwischen Grebs und Michelsdorf im Wald in Betrieb genommen worden. Der Bau wurde zu 100 % (ca. 18.2 T€ brutto) durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg gefördert. Ferner wurde mit Unterstützung der in Prützke ansässigen Remondis Ost GmbH ein 35 m tiefer Löschbrunnen am Feuerwehrgerätehaus in der Pernitzer Straße erneuert und eingeweiht. Unabhängig davon wurden weitere Löschwasserentnahmebrunnen in den Ortsteilen Göhlsdorf, Reckahn, Damsdorf, Michelsdorf und Prützke errichtet.

 

Für den Baubetriebshof wurde ein Minibagger für ca. 27.800 € angeschafft. Er wird in der Straßenunterhaltung, im Friedhofswesen und in der Grünanlagenpflege eingesetzt. Auf dem Waldfriedhof in Lehnin ist auf 400 Quadratmetern ein Angebot für Baum-Bestattungen geschaffen worden.

 

Gegenwärtig wird eine neue Tourismuskonzeption erarbeitet. Sie soll im 1. Halbjahr 2021 vorliegen.

 

Der Berliner Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, besuchte zum Erfahrungsaustausch die Gemeinde Kloster Lehnin. Er folgte damit einer Einladung anlässlich der Aktion „Lehniner Platz“. Herr Naumann besuchte u. a. die Reckahner Museen, das Klostermuseum, das Kunstgut Krahne, das Vogelschutzgebiet am Rietzer See, den Schulcampus Lehnin und den Trechwitzer Biohof. Es sind weitere gemeinsame Aktionen geplant. So soll für den 05.06.2021 eine erneute Aktion unserer Gemeinde auf dem Lehnin Platz vorgesehen werden. Nach öffentlich zugänglichen Hotspots am Markgrafenplatz, am Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal haben auch das Grebser Dreiseitenhof-Museum und das Strandbad Lehnin frei zugängliches WLAN bekommen. Neue Sitzbänke, Knorpelschänken und Infotafeln verschönern demnächst das Ortsbild der Gemeinde Kloster Lehnin. Die Klostertour, als Verbindung nach Brandenburg an der Havel, wird auch auf dem Gemeindegebiet ausgeschildert. Insgesamt werden vier überdachte Sitzgruppen, 15 Bänke und sechs Infotafeln installiert. Die Gesamtkosten betragen rund 57 T€.

 

Im Rahmen der Straßenunterhaltung wurden an den Betonstraßen in den Abschnitten Seestraße 12 bis 18 und Straße zum Kombinat 3 bis 5 in Netzen partiell Schadstellen repariert (Kosten: 45.746,92 € brutto).

 

Für die bessere digitale Ausstattung der Schulen in Damsdorf und Lehnin wurden Medienentwicklungspläne ausgearbeitet und Anträge für das Förderprogramm „DigitalPakt Schulen“ gestellt. Für jede Schülerin und jeden Schüler der Sekundarstufe II stehen für das interaktive Lernen Tablets und Laptops zur Verfügung. Eltern von Gesamtschülern, die an der Heinrich Julius Bruns Gesamtschule lernen, bekommen einen Zuschuss der Gemeinde, wenn der Landkreis nicht alle Fahrkosten erstattet.

 

Ab dem 01.04.2020 startete die Frühstücks- und Vesperversorgung in den Gemeinde-Kindergärten.

 

Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lud der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark 48 Mädchen und Jungen der Integrierten Tagesbetreuung (ITB) Lehnin auf den Lehniner Schulsportplatz ein. Nach einer musikalischen Erwärmung konnten die Teilnehmer/innen bei schönstem Sonnenschein verschiedene Sportstationen absolvieren.

 

Nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung wurden Tegenne Kirchhoff und Georgia Tyra Till bei der Gemeinde eingestellt.

 

Für die Rettungsaktion der sieben Entenbabys, die Mitte Juni aus einem Gulli in der Rädeler Straße in Michelsdorf von den Gemeinde-Mitarbeitern Matthias Blaake und Daniel Bräkow befreit und mit einem Karton behutsam zum Gohlitzsee transportiert wurden, zeichnete die Tierschutz-Organisation PETA Matthias Blaake als „Helden der Tiere“ aus.

 

Auf dem Reckahner Spielplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus wurden ein "Federwipp- Pferd" und die Spielanlage „Augsburg“ neu aufgebaut. Letztere besitzt Sitzmöglichkeiten auf und unter dem Podest, zwei „Burgfenster", ein Aufstieg über eine Edelstahlrutschstange, ein Kletternetz, eine Rampe mit Tritthilfen und Halteseil sowie ein kleines Türmchen auf dem Dach. Die Kosten belaufen sich auf 12.663,72 €.

 

Spannung bis zur letzten Minute lieferte das Gemeindefußballturnier mit sieben Mannschaften. Am Ende setzten sich die Ratsmanager vor der Polizeidirektion West und den Alten Herren Damsdorf durch.

 

2020 gaben sich 67 Paare in Kloster Lehnin das „Ja-Wort“. Die Gemeinde wünscht viel Glück!

 

 

 

Foto zur Meldung: Gemeinde Kloster Lehnin - Jahresrückblick 2020 und Ausblick für das Jahr 2021
Foto: Die Einweihung des Renaissancebaus gehörte zu den Höhepunkten in 2020

Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

(24. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kloster Lehnin,

 

ein herausforderndes und ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Es stand im Zeichen der Corona-Pandemie, die große Teile unseres persönlichen und gesellschaftlichen Lebens stark beeinflusste. Die umfangreichen Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung der Pandemie reichten nicht aus, das Virus so zu beherrschen, dass eine Rückkehr zu dem „normalen“ Leben möglich war.

 

Leider gibt es weiterhin eine steigende Anzahl an Infizierten und auch im Zusammenhang mit der Krankheit Sterbende. Unsere Gemeinde trifft die Pandemie momentan sehr stark. Es sind aktuell verschiedene Einrichtungen, z. B. Pflegeheime und Kinderbetreuungseinrichtungen, betroffen. Es ist erfreulich, dass in dieser Situation Menschen zusammenrücken, füreinander da sind und Hilfe sowie Unterstützung gewähren. Danke dafür!

 

Wir hatten gemeinsam schwierige Situationen zu meistern. Kinderbetreuung, Schulunterricht, Arbeit und Freizeit, fast alle Facetten des Lebens erwiesen sich als große Herausforderungen. Erschwerend kamen für manche Beschäftigte Existenzsorgen dazu.

 

Derzeit kommt das Gesundheitssystem an seine Grenzen, sodass wir alle gemeinsam das Ziel verfolgen müssen, die Infektionszahlen zu senken. Die kommenden Wochen und Monate sind daher weiterhin eine Prüfung für uns alle. Disziplin und Geduld sind die Tugenden, die vor allem in diesem Winter auf eine harte Probe gestellt werden.

 

Ich wünsche Ihnen -auch im Namen der Ortsvorsteher/innen, der Gemeindevertretung und -verwaltung ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr. Ich hoffe, dass Sie trotz der Einschränkungen an den Feiertagen Zeit zum Entspannen finden und sich im engsten Familienkreis treffen können. Wir alle müssen Kraft sammeln, um die Herausforderungen des nächsten Jahres meistern zu können.

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mitgeholfen haben, unsere Gemeinde in diesem Jahr voranzubringen, die sich für andere engagierten und da waren, wenn Hilfe benötigt wurde.

 

Vielen Dank auch allen, die während der Feiertage ihren Dienst versehen, sei es im Krankenhaus, bei der Polizei, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Feuerwehr oder in der Pflege.

 

Die Gemeindeverwaltung ist zwischen den Feiertagen für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten für Sie im Rathaus ansprechbar.

 

 

Ihr Bürgermeister

 

Uwe Brückner

 

Foto zur Meldung: Weihnachtsansprache des Bürgermeisters
Foto: Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr

(23. 12. 2020)

Die Feuerwehr Emstal hatte überraschenden Besuch vom Weihnachtsmann. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Emstal hatte er eine kleine Weihnachtsüberraschung dabei. Die Jugendwarte halfen beim Verteilen der Geschenke.

 

Die Kamerad(inn)en der Ortswehr Emstal und der Feuerwehrverein Emstal e.V. wünschen allen Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Foto zur Meldung: Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr
Foto: Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr

Lehniner Kameraden ausgezeichnet

(22. 12. 2020)

Im Anschluss an den heutigen Einsatz wurde durch die Feuerwehr Lehnin-Führung die Gelegenheit genutzt, um einige Kameraden zu befördern oder für treue Dienste im Brandschutz auszuzeichnen. 

 

Wir gratulieren: Robert Lehmann, Denny Back, Dieter Riesenberg und Tino Stollen.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Foto zur Meldung: Lehniner Kameraden ausgezeichnet
Foto: Lehniner Kameraden ausgezeichnet

Jugendlicher verunglückt

(22. 12. 2020)

Aus Presseberichten haben wir soeben erfahren, dass es sich bei dem am Montag am Bahnübergang Götz verunglückten Jugendlichen um einen 16-jährigen Schüler aus der Gemeinde Kloster Lehnin handeln soll.

Wir sind bestürzt und betroffen. Unser Mitgefühl gilt jetzt seiner Familie. Wir wünschen den Angehörigen in diesen schweren Stunden viel Kraft, um diese schlimme Zeit zu bewältigen.

Wir trauern um diesen jungen Mann, der sein Leben noch vor sich hatte und durch einen tragischen Unfall zu Tode gekommen ist.

LKW-Rettungsaktion in Lehnin

(22. 12. 2020)

Zu einem Unfall rückte die Feuerwehr Lehnin heute in die Alte Michelsdorfer Straße aus. Beim Wenden ist hier ein LKW in eine Straßenlaterne gerutscht und hat sich zwischen Hinterrad und Tank mit dem Mast verfangen. Die Kameraden befreiten in einer rund einstündigen Rettungsaktion mit einer Seilwinde den Laster und ein Techniker befestigte danach wieder die Laterne.

 

Vielen Dank für Eure schnelle Hilfe!

 

 

Foto zur Meldung: LKW-Rettungsaktion in Lehnin
Foto: LKW-Rettungsaktion in Lehnin

Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

(22. 12. 2020)

Auch 21.12.2020 wurden an das Gesundheitsamt über 150 Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet, dabei war besonders die Gemeinden Kleinmachnow mit 31 Fällen Kloster Lehnin mit 23 ,  die Städte Werder (Havel) und Teltow mit 13 Infektionen betroffen.

 

In einigen Gemeinschaftseinrichtungen im Landkreis wurden neue positive Testergebnisse bekannt. Insbesondere sind Senioreneinrichtungen mit weiteren positiven Ergebnissen gemeldet, so auch in Kleinmachnow. Dort sind inzwischen 25 Bewohnende postiv auf Covid-19 getestet worden und 21 Mitarbeitende.

 

Betroffen ist auch die Seniorenresidenz "AM Mühlenteich" in Kloster Lehnin. Es sind dort sowohl Bewohner als auch Personal an Covid 19 erkrankt. Seit vergangenen Donnerstag bis heute insgesamt 25 Personen. Das Testteam des Gesundheitsamtes hat das gesamte Personal und alle Bewohner abgestrichen. Maßnahmen sind eingeleitet, Kohortenisolierung, Verlegungsstopp, Aufnahmestopp, Pflege in festen, zugewiesenen Pflegeteams und Arbeiten unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen sowie ein Besuchsverbot.

Weitere Testungen sind im Zuge der Teststrategie des Hygienekonzeptes der Einrichtung geplant.

 

Vereinzelte Fälle von Covid-19 Infektionen  sind  auch in der Gemeinschaftsunterkunft in Michendorf und Seddiner See zu verzeichnen. Die betroffenen Personen wurden in  den Wohnbereichen isoliert. 

Foto zur Meldung: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM
Foto: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

Antragsformular für die Notfallbetreuung

(21. 12. 2020)

Im unteren Teil finden Sie das Antragsformular für die Notbetreuung ab 4. Januar 2021 für Kindern der 1. bis 4. Klasse, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Bereits eingereichte Anträge behalten ihre Gültigkeit behalten und es muss daher kein neuer gestellt werden.

[aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Notbetreuung - worauf muss ich jetzt achten?

(18. 12. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

wir haben Sie bereits mit den Elternbriefen über das weitere Verfahren zur Betreuung Ihrer Kinder der ersten bis vierten Klasse im Ganztag Lehnin und Damsdorf unterrichtet.

 

Der derzeitige Stand der aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus besagt lediglich, dass für Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe, deren Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen arbeiten, eine Notbetreuung eingerichtet werden soll. Das Land Brandenburg hat angekündigt, spätestens bis zum 22. Dezember 2020 zu definieren, auf welche Personenkreise dies zutrifft. Sobald feststeht, wer einen Anspruch auf Notbetreuung hat, werden Sie alle Informationen zum weiteren Antragsprozedere auf der Homepage der Gemeinde finden.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat mit den Elternbriefen und den von Seiten der Gemeinde Kloster Lehnin aufgestellten Antragsformularen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen und Ihnen heute schon die Möglichkeit eröffnet, sich auf diesen Umstand vorzubereiten.

 

Sofern Sie davon ausgehen, dass Ihre berufliche Tätigkeit dem Bereich der kritischen Infrastruktur zuzuordnen ist und Sie absehbar ab dem 4. Januar 2021 eine Notbetreuung für Ihr Kind/Ihre Kinder benötigen, bitten wir Sie, den Antrag auf Notbetreuung auszufüllen und die Bestätigung Ihres Arbeitgebers bzw. Ihrer Arbeitgeber bereits einzuholen. Bitte beachten Sie hierbei auch, dass die Möglichkeit der häuslichen Betreuung Vorrang hat.

 

Sobald das Land Brandenburg die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen hat und bekannt ist, wie die Gruppe der Anspruchsberechtigten definiert ist, kann eine kommunale Prüfung Ihres Antrages vorgenommen werden. Wir werden die vorliegenden Anträge umgehend bearbeiten und Sie bis zum 30.12.2020 über das Ergebnis informieren.

 

Wir möchten Sie bitten, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen, dies insbesondere um eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anträge zu ermöglichen.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Frau Keding

Fachbereichsleiterin

[Aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

(18. 12. 2020)

Zur Minimierung der Kontakte und dem Schutz von Mitarbeitern und Besuchern bitte das Lehniner Rathaus (Friedensstraße 3) derzeit nur in dringenden und unaufschiebbaren Fällen besuchen.

 

Es können weiterhin die Mitarbeiter/innen per Telefon (Zentrale 0 33 82/73 07-0) und per E-Mail kontaktiert werden.

 

Grund sind gestiegene Infektionszahlen, alleine in Kloster Lehnin sind es derzeit 33, denen wir alles erdenklich Gute wünschen und das sie schnell wieder gesund werden. Im Landkreis ist die Inzidenzzahl heute auf den Rekordwert von 251! gestiegen. Abrufbar sind die aktuellen Zahlen für Berlin-Brandenburg hier:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat darüber hinaus eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung u.a. auf Märkten im Kreisgebiet verlangt - zudem ist den Bürgerinnen und Bürgern aufgegeben worden, u.a. die Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes zu unterstützen.

 

Die Corona-Hotline von Potsdam-Mittelmark ist unter der Telefonnummer 033841-91 111 erreichbar.

Foto zur Meldung: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen
Foto: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

Teilweise Freigabe der Anschlussstelle Glindow zu Weihnachten

(17. 12. 2020)

Glindow ist ab Weihnachten wieder auf direktem Weg über die Autobahn A 10 erreichbar. Sowohl aus bzw. in Richtung Frankfurt (Oder) als auch aus bzw. in Richtung Magdeburg werden die Auf- und Abfahrten wieder freigegeben. Nach Klaistow bleibt die Landesstraße L 90 gesperrt. Zwischen der Anschlussstelle Glindow und dem Abzweig nach Kammerode bleibt die Strecke eine Baustelle und wird entsprechend ausgeschildert.

 

Die ab dem 24.12.2020 eingerichtete Freigabe bleibt bis voraussichtlich Ende März 2021 bestehen. Dann wird die Anschlussstelle aus Richtung Glindow wieder gesperrt weil der Fahrbahnabschnitt ausgebaut wird. Gebaut  wird zurzeit der zukünftige Kreisverkehr an der Zufahrt zum Spargelhof, die Erneuerung der Fahrbahn von der Zufahrt zum Spargelhof bis einschließlich der Anschlussstelle Glindow in beiden Richtungen und der Radweg in diesem Bereich. Diese Arbeiten sollen Ende März 2021 fertiggestellt sein und liegen zurzeit im Plan.

 

Bereits fertiggestellt sind die Ortsdurchfahrt Klaistow (einschließlich der Gehwege und Grundstückszufahrten) und der Bereich zwischen der Ortsdurchfahrt Klaistow und der Zufahrt zum Spargelhof. Außerdem sind im Abschnitt von der Anschlussstelle Glindow an der A 10 bis in Höhe Abzweig nach Kammerode umfangreiche Arbeiten am zukünftigen Radweg durchgeführt worden.

Meldeamt bitte nur in dringenden Fällen kontaktieren

(17. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 0 33 82 /730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Antragsformular für die Notfallbetreuung

(16. 12. 2020)

Im unteren Teil finden Sie das Antragsformular für die Notbetreuung für die ITB Damsdorf und ITB Lehnin, ab 4. Januar 2021, für Kinder der 1. bis 4. Klasse, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

[aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Der Schulstandort Lehnin wird noch attraktiver

(16. 12. 2020)

Die Gemeindevertretung hat gestern beschlossen, Tablets und Laptops für Schülerinnen und Schüler der elften Klassen zur Verfügung zu stellen, die sie für interaktives Lernen verwenden können. Die Finanzierung erfolgt in Teilen aus dem Förderprogramm „DigitalPakt“ des Landes Brandenburg.

 

Weiterhin wurde beschlossen, Eltern von Gesamtschülern, die an der Heinrich Julius Bruns Gesamtschule lernen, einen Fahrtkostenzuschuss zu gewähren. Voraussetzung ist, dass der Zuschuss vom Landkreis nicht auskömmlich ist.

 

Nach Fertigstellung des Schulanbaus auf dem Campus sind in den kommenden Jahren weitere Bauvorhaben auf dem Gelände vorgesehen. Derzeit lernen hier 830 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen von der 1. bis zur 11 Klasse.

Coronafälle in Seniorenanlage

(16. 12. 2020)

Der Landkreis meldet gerade Covid 19-Fälle in einer Senioren-Wohnanlage in Kloster Lehnin. Nach durchgeführten Tests sind mehrere infizierte Bewohnende zu verzeichnen, mindestens 9 Fälle wurden bestätigt.

 

Das Gesundheitsamt hat die Testung aller Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen angeordnet. Die Gemeinde steht im engen Austausch mit der Heimleitung und hat Unterstützung angeboten wenn sie gebraucht wird.

 

Von den am Mittwoch dem mittelmärkischen Gesundheitsamt gemeldeten 88 Neuinfektionen entfallen je 19 Fälle auf die Gemeinden Kloster Lehnin und Nuthetal. Aus Wiesenburg/Mark sind 9 Fälle bekannt geworden, aus dem Amt Ziesar wurden 7 Neuinfektionen gemeldet.

 

Wir wünschen den Betroffenen eine schnelle Genesung! Anbei die aktuellen Zahlen aus Potsdam-Mittelmark.

 

 

 

Foto zur Meldung: Coronafälle in Seniorenanlage
Foto: Coronafälle in Seniorenanlage

Wann und wie lange muss man in Quarantäne wegen Corona?

(16. 12. 2020)

Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat, sogenannte Kontaktperson der Kategorie I. Ein solches Risiko kann prinzipiell auf zweierlei Weise vorliegen:

 

- enger Kontakt zu einer wahrscheinlich infektiösen Person innerhalb von 1,5 Meter, im allgemeinen im Rahmen eines längeren Sprechkontaktes;

- Kontakt unabhängig vom Abstand, wenn davon auszugehen ist, dass eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole im Raum vorlag.

 

Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

 

Das RKI empfiehlt für enge Kontaktpersonen der Kategorie I eine häusliche Absonderung (Quarantäne) für 14 Tage - gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt infektiösen Person. Die Quarantäne kann auf 10 Tage verkürzt werden, wenn ein negativer SARS-CoV-2-Test (PCR- oder Antigentest) vorliegt; der Test darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden.

 

Bei medizinischem Personal gibt es die Möglichkeit, die Empfehlungen bei Personalmangel anzupassen, siehe Optionen zu vorzeitigen Tätigkeitsaufnahme von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern bei relevantem Personalmangel.

Landesweit nur gut die Hälfte aller Schüler im Präsenzunterricht in der Schule

(16. 12. 2020)

Seit Montag (14.12.) können Eltern und andere Sorgeberechtigte darüber entscheiden, ob ihr Kind im Präsenzunterricht in der Schule oder im Distanzunterricht zu Hause lernen soll. Die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts ist bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 18. Dezember 2020 aufgehoben. Ab 4. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für alle Schülerinnen und Schüler, Ausnahmen bilden allein die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Unser Appell an die Eltern ist angekommen: Laut ad-hoc-Abfrage waren gestern geschätzt nur noch rund 55 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den Schulen präsent, alle anderen sind zu Hause geblieben, darunter etwa 5 Prozent krankgemeldete Schülerinnen und Schüler. Im neuen Jahr stellen wir – mit wenigen Ausnahmen – erstmal komplett auf Distanzunterricht um. In Abwägung des Rechts auf Bildung, soziale Teilhabe und Gesundheitsschutz tragen damit auch die Schulen dazu bei, die physischen Kontakte untereinander auf ein Minimum zu beschränken. Nur so kann es gelingen, das Pandemiegeschehen einzudämmen. Ich danke allen Eltern, Schulleitungen und Lehrkräften für ihr besonderes Engagement in dieser nicht einfachen Zeit.“

Die Eltern wurden darüber informiert, dass sie der Schulleitung bitte formlos anzeigen, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bleibt bestehen. Insofern sollen die Eltern ihre Kinder zu Hause zum Lernen anhalten, in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnehmen würden. Damit ist eine Teilnahme am (Distanz-)Unterricht gesichert und es entstehen keine Fehltage, weder entschuldigt noch unentschuldigt.

 

Weitere Informationen auf https://mbjs.brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen.html?news=bb1.c.689896.de

 

Neue Linden in der Belziger Straße

(16. 12. 2020)

Der Landesbetrieb für Straßenwesen pflanzt heute Linden in der Belziger Straße in Lehnin. Die Maßnahme ist Bestandteil der bereits abgeschlossenen Sanierung der Lehniner Ortsdurchfahrt. Damit werden die Auflagen aus dem naturschutzrechtlichen Bescheid zur Fällung der ehemaligen Alleebäume von Dezember 2017 erfüllt.

Foto zur Meldung: Neue Linden in der Belziger Straße
Foto: Neue Linden in der Belziger Straße

Gemeindevertreter kündigt Rücktritt an

(16. 12. 2020)

Der Gemeindevertreter Peter Kamolz hat bei der gestrigen Gemeindevertretersitzung angekündigt, zurückzutreten.

 

Wir bedauern dies und finden es schade, dass insbesondere sein Feuerwehr-Sachverstand nun fehlen wird. Wir danken Herrn Kamolz für die vielen Jahre, für die er sich für die Gemeinde Kloster Lehnin und ihre Bürger/innen engagiert hat.

 

Einwohnermeldeamt: bitte nur noch dringende Anliegen

(15. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 03382 730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

ITBL mit verkürzten Öffnungszeiten

(15. 12. 2020)

Ab morgigen Mittwoch bis vorerst 18.12.2020 schließt die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) wegen der aktuellen Coronalage bereits um 16:30 Uhr.

 

Wir bitten um Verständnis.

Neue Eindämmungsverordnung des Landes

(15. 12. 2020)

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg mit allen Verhaltensregeln finden Sie im unten befindlichen Link. 

 

Halten Sie sich bitte an die Regeln und bleiben Sie gesund. 

[Hier gehts zur Eindämmungsverordnung im pdf-Format]

Kitabeiträge werden nach Übergangsfrist ab Jahresbeginn voll berechnet

(14. 12. 2020)

Das Kitagesetz das Landes erforderte eine Überarbeitung der Kloster Lehniner Kitakostenbeitragssatzung, die in der alten Fassung seit 12.06.2007 bestand. Eltern- und Gemeindevertreter, Verwaltung, Kita-Leitungen und die zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises diskutierten über mehrere Wochen über den neuen Entwurf der Kostenbeitragssatzung und erzielten dazu Einvernehmen.

 

Die Gemeinde hat mit der neuen Satzung keine zusätzlichen Einnahmen akquiriert. Es herrschte Konsens, dass Eltern mit geringem Einkommen und mit mehreren Kitakindern künftig weniger Beiträge zahlen. Diese Gruppe ist in der Vergangenheit sehr stark belastet gewesen.

 

Der Entwurf der Kostenbeitragssatzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge wurde seinerzeit auf einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt, in den Ausschüssen diskutiert und von der Gemeindevertretung beschlossen.  Die Kostenbeitragssatzung trat für den Kita- / Vorschulbereich am 01.04.2020 und den Grundschulbereich am 01.08.2020 in Kraft.

 

Das Zusammenführen von zwei vorher bestehenden Satzungen schuf für Eltern und Verwaltung mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit. In der Berechnung der neuen Kostenbeiträge wird für alle Familien gleich, egal wie viele unterhaltsverpflichtete Kinder eine Familie hat, ein einheitlicher Prozentsatz, der über dem existenzsichernden Einkommen der Familie liegt, festgelegt. Der Höchstsatz beim Elternbeitrag beträgt 420 Euro.

 

§ 13 der Kostenbeitragssatzung besagt, dass als Übergangslösung bis zum 31.12.2020 die maximale Erhöhung der Beiträge pro Monat 80,00 € beträgt.  Für 2021 wurden daher die Bescheide neu berechnet. Alle Eltern zahlen dann die Beiträge, die in der Satzung ausgewiesen sind.

 

Elternbrief des Bildungsministeriums

(13. 12. 2020)

Das Brandenburger Bildungsministerium hat heute einen Elternbrief herausgegeben, die wichtigsten Aussagen:

 

1. Schul- und Unterrichtsbetrieb in der Zeit vom 14. bis 18. Dezember 2020

 

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, gilt die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts, damit die Prüfungsvorbereitung so gut wie möglich erfolgen kann. Das betrifft die Jahrgangsstufe 10 an Ober-, Gesamt-, Förderschulen sowie des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 13 von Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und des Zweiten Bildungswegs sowie Schüler/innen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Für die übrigen Jahrgangsstufen entscheiden Sie, ob ihr Kind am Präsenzunter-richt in der Schule teilnimmt. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Da die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bestehen bleibt, halten Sie bitte Ihre Kinder in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnähmen, zum Lernen zu Hause an.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, aber Sie entscheiden, ob ihr Kind die Schule besucht. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wie Sie sich entschieden haben.

 

Die Schulen bzw. Lerngruppen, die den Unterricht im Wechselmodell organisiert haben, weil beispielweise eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkrei-ses oder einer kreisfreien Stadt dies vorgeschrieben hat, führen den Unterricht im Wechselmodell bis zum Beginn der Weihnachtsferien fort.

 

2. Schul- und Unterrichtsorganisation in der Zeit vom 04. Januar 2021 bis 08. Januar 2021

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, nehmen sie am Präsenzunterricht teil. Die Schulen sind gebeten, alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen zu nutzen, damit der Mindestabstand von 1,5 Meter nach Möglichkeit eingehalten werden kann.

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, Sie entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt.

Die übrigen Schüler/innen der Grundschulen, der Förderschulen, der weiterfüh-renden allgemeinbildenden Schulen und der Oberstufenzentren einschließlich des Zweiten Bildungswegs bleiben zu Hause und werden dem von jeder Schule für den Distanzunterricht entwickelten Konzept entsprechend distant unterrichtet.

 

3. Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 11. Januar 2021

In der 1. Kalenderwoche 2021 wird die Landesregierung im Zuge der Abstimmung einer Neufassung der Eindämmungsverordnung aufgrund der Ergebnisse ihrer Analyse des Infektionsgeschehens entscheiden, ob der Präsenzunterricht wieder ausgeweitet werden kann.

 

4. Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht - mit Ausnahme des Sportunterrichts - wird auf die Schüler/innen ab der Jahrgangsstufe 1 ausgeweitet. Ausnahmen davon sind im Einzelfall nur unter den in der Eindäm-mungsverordnung geregelten Voraussetzungen möglich. Dies betrifft voraussichtlich

a. die Schüler/innen der Förderschulen für geistige Entwicklung, für die Schulleiter/innen aus pädagogischen Gründen eine Befreiung von der Tragepflicht zulassen können;

b. die Schüler/innen, die sich Klausuren mit einer Dauer von 240 Minuten und mehr unterziehen müssen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann;

c. die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden;

d. im Außenbereich von Schulen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 1 bis 4.

[Den kompletten Elternbrief finden Sie hier:]

Pflicht zum Präsenzunterricht bis zum Beginn der Ferien ausgesetzt - Kita-Kinder möglichst Zuhause betreuen

(13. 12. 2020)

Brandenburgs Bildungsministerin gibt heute folgendes bekannt:

 

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und die Planungen der Landesregierung Brandenburg zu einem harten Lockdown haben ab dem 14. Dezember auch Auswirkungen auf die Organisation des Schulunterrichts in Brandenburg. Auch in Schulen und Kitas müssen Kontakte reduziert werden.

 

Regelungen vom 14. bis zum 18. Dezember 2020:

Vom 14. Dezember bis zum regulären Beginn der Ferien, am 18. Dezember 2020, wird die Präsenzpflicht an Brandenburgs Schulen ausgesetzt. Es findet demnach Unterricht statt, aber die Sorgeberechtigten können entscheiden, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden. Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Wechselunterricht, der bereits eingeführt wurde, bleibt bis zum Ferienbeginn bestehen.

 

Regelungen vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021:

Vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 1. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1- 4 wird eine Notbetreuung organisiert. Es besteht eine Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden.  Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Für die Abschlussklassen sollen vor allem ab Januar alle örtlich verfügbaren Räume für den Präsenzunterricht genutzt werden, um den Abstand von 1,50 m einzuhalten. Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs haben ebenfalls Präsenzunterricht. Die Durchführung von in dieser Zeit vorgesehenen Prüfungen gemäß Handwerksordnung und Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren bleibt zugelassen.

 

Die Kitas im vorschulischen Bereich bleiben geöffnet. Soweit möglich wird den Eltern der Kita-Kinder jedoch nahegelegt, ihre Kinder Zuhause zu betreuen.

 

Britta Ernst: „Wir bieten bereits ab dem 14. Dezember die Möglichkeit, nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen. Das gibt Eltern und Schülerinnen und Schülern mehr Optionen. Die Entscheidungen mussten mit Blick auf das Infektionsgeschehen getroffen werden. Auch in den Schulen und Kitas müssen Kontakte verringert werden. In der nächsten Woche können die Eltern zunächst selbst entscheiden, ob ihr Kind noch am Präsenzunterricht teilnimmt. In der ersten Januarwoche gehen alle Jahrgänge ins Distanzlernen. Wir möchten aber nach wie vor den Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr einen Schulabschluss anstreben, die Möglichkeit geben, sich mit ihren Lehrkräften im direkten Austausch vorzubereiten und die jetzt anstehenden Klausuren und Prüfungen zu schreiben. Damit werden die Abschlussklassen ausgenommen. An die Eltern von Kita-Kindern und Schulkindern appellieren wir, dass sie ihre Kinder möglichst Zuhause betreuen.“

Woidke: „Wir müssen Leben retten“

(13. 12. 2020)

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bundesweit ein sogenannter harter Lockdown notwendig. Darauf hat sich heute die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einvernehmlich verständig. Auf einer Pressekonferenz in Potsdam sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen ist der harte Schnitt jetzt dringend erforderlich. Viele Äußerungen aus der Bevölkerung zeigen mir, dass dafür bei der großen Mehrheit Zustimmung und Verständnis besteht. Dafür mein Dank!"

Die notwendige neue Eindämmungsverordnung wird umgehend erarbeitet und soll am morgigen Montag (14.12.2020) vom Kabinett beschlossen werden. Sie soll ab Mittwoch (16. Dezember) und bis vorerst 10. Januar 2021 gelten. Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts in Schulen werden jedoch bereits ab morgigem Montag gelten. Damit reagiert die Landesregierung auf die weiterhin hohen Infektionszahlen und vielen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt heute 206,8. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 145,0.

 

Vorgesehene Umsetzung neuer Einschränkungen in Brandenburg:

- Die bestehenden Beschränkungen (z. B. Schließung Gaststätten und Kultureinrichtungen, Kontaktbeschränkung auf fünf Personen aus höchstens zwei Haushalte, wobei davon Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind) sollen weiterhin und vorerst bis 10. Januar 2021 gelten.

- Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. Dezember bis 26. Dezember gilt, dass sich ein Haushalt unabhängig seiner eigenen Personenzahl mit maximal weiteren vier Personen treffen kann. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden dabei nicht mitgezählt. Damit soll gesichert werden. dass größere Familien nicht auseinandergerissen werden. Dringend wird daran appelliert, vor den Weihnachtstreffen Kontakte deutlich zu verringern („Schutzwoche").

- Landesweites An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr über die 5-er Begrenzung hinaus. Vorgesehen ist ein Feuerwerksverbot an publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird untersagt. Von Feuerwerken wird grundsätzlich dringend abgeraten.

- Der Einzel- und Großhandel sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr wird voraussichtlich ab 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen davon sind: Lebensmittelhandel, Tierbedarfshandel, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten.

- Körpernahe Dienstleistungen bleiben untersagt. Dies soll künftig auch für das Friseurhandwerk gelten. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

 

- Zur Schule ist vorgesehen: In der Woche vom 14.12 bis 18.12.2020 Aussetzen des Präsenzunterrichts, außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. Das bedeutet, wer sein Kind zu Hause betreuen kann, sollte das tun. In der Woche vom 4.1. bis 10.1.2021 ausschließlich Distanzunterricht außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. In dieser Zeit nach den Weihnachtsferien wird Notbetreuung gewährleistet.

 

- Kitas bleiben geöffnet. Eltern, die dies ermöglich können, sollten ihre Kinder aber zu Hause betreuen.

 

- Lieferung und Abholung von Speisen bleibt möglich, jedoch kein Verzehr vor Ort. Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit.

 

- Gottesdienste sind nur unter Einhaltung strenger Hygieneregeln möglich.

 

- Für Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sind besondere Maßnahmen zu treffen. Notwendig werden regelmäßige Tests in kurzen Abständen und das Tragen von FFP-2-Masken.

 

Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen

(11. 12. 2020)

Kreisfreie Städte und Landkreise versuchen das Infektionsgeschehen durch den Coronavirus durch Allgemeinverfügungen einzugrenzen. Die bisherigen Maßnahmen haben sich aus heutiger Sicht bisher leider noch nicht als ausreichend erwiesen. Das Gesundheitswesen hat in verschiedenen Teilen des Landes die Grenzen seiner Belastbarkeit erreicht.

 

In einer heutigen Telefonkonferenz mit den Oberbürgermeistern, Landräten, kommunalen Spitzenverbänden und den Mitgliedern der Landesregierung hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke vor diesem Hintergrund über Eckpunkte einer neuen Eindämmungsverordnung informiert. Diese soll demnach ab dem 16. Dezember 2020 gelten. Folgende weitergehende Maßnahmen sollen nach derzeitigem Stand u.a. vorgesehen werden:

 

• Der Präsenzunterricht ab der 7. Klasse mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschule soll vom 16. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 ausgesetzt werden.

• Märkte und Wochenmärkte sollen geschlossen werden. Hiervon ausgenommen sind Verkaufsangebote von Lebensmitteln.

• Verhängung eines ganztägigen Alkoholkonsum- und Alkoholabgabeverbotes in der Öffentlichkeit.

• Ausgangssperren zwischen 22 und 6 Uhr, wobei Ausnahmen für Besuche von hilfsbedürftigen oder kranken Menschen und der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts zugelassen sind.

• Geschäftsschließungen sollen ab einem - insbesondere mit den Nachbarländern abgestimmten - Zeitpunkt erfolgen. Vorgeschlagen ist derzeit der Zeitraum vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.

 

Für die Weihnachtsfeiertage sollen Regelungen vorgesehen werden, die Zusammenkünfte im engsten Familien- und Freundeskreis ermöglichen. Der Ministerpräsident informierte über eine für Sonntag terminierte Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs. Dort soll versucht werden, sich auf gemeinsame Regelungen zu verständigen. Die Beschlussfassung der Landesregierung über die neue Eindämmungsverordnung sei für den kommenden Dienstag, den 15. Dezember 2020,

vorgesehen.  

Foto zur Meldung: Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen
Foto: Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen

Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch

(11. 12. 2020)

Im Norden des Landes Brandenburg liegt seit 3.12.2020 ein Beobachtungsgebiet für die hochansteckende Geflügelpest durch einen Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern. Insbesondere Klein- und Hobbyhalter von Geflügel sind daher bereits jetzt aufgerufen, Vorkehrungen für den Fall einer amtstierärztlichen Anordnung zur Aufstallung zu treffen. Für einige Gemeinden im Landkreis Potsdam-Mittelmark gelten die Regelungen der Allgemeinverfügung vom 10. Dezember 2020 bereits verbindlich. Bisher betroffen sind:

 

· Gemeinde Päwesin mit den Ortsteilen Bagow und Bollmannsruh

· Gemeinde Roskow mit den Ortsteilen Lünow, Grabow, Roskow

· Gemeinde Groß Kreutz (Havel) mit den Ortsteilen Götz, Deetz, Schmergow

· Gemeinde Werder mit den Ortsteilen Phöben, Neu Töplitz, Alt Töplitz, Göttin, Kemnitz, Leest sowie der Stadt Werder (Havel)

· Gemeinde Schwielowsee mit den Ortsteilen Geltow und Caputh

· Stadt Beelitz mit dem Gemeindeteil Beelitz - Heilstätten.

 

 

Ist nicht genügend Stallkapazität vorhanden, kann eine überdachte Voliere so errichtet werden, dass keine Wildvogelkontakte entstehen - auch nicht Exkremente von Wildvögeln in die Voliere eingetragen werden können. Schlachtreifes Geflügel sollte alsbald geschlachtet werden. Krankheitsanzeichen mit mehr als 2% Verlusten oder erhebliches Nachlassen der Legeleistung innerhalb von 2 Tagen sollten sofort dem Hoftierarzt oder dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Landkreis Potsdam-Mittelmark - Tel. 03381 533-271 gemeldet werden, auch am Wochenende erreichbar über die Leitstelle Feuerwehr, Tel. 03381 -6230.

 

Amtstierärztin Petra Thiem weist auf die in der Geflügelpest-Verordnung bei der Feststellung der Geflügelpest vorgesehenen Maßnahmen hin. Grundsätzlich gilt: Wer Geflügel hält, also Hühner, Truthühner, Enten, Gänse, Fasanen, Perlhühner, Rebhühner, Wachteln und Tauben, muss seinen Tierbestand beim zuständigen Veterinäramt melden. Zudem sollte ein Bestandsregister geführt werden. Hier werden alle Zu- und Abgänge mit Datum, Art des Geflügels, Name und Anschrift des Transportunternehmers sowie des vorherigen bzw. zukünftigen Besitzers verzeichnet. Es sollte auch kein Geflügel über Märkte, Börsen oder mobile Händler zugekauft werden. Der Besuch anderer Geflügelbestände soll ebenfalls unterbleiben. Fremde Personen erhalten keinen Zutritt - außer der Tierarzt oder Amtstierarzt.

 

Zum Schutz vor der Geflügelpest sind die hygienischen Maßnahmen von Kleinbetrieben und Hobbyhaltern von Geflügel einzuhalten:

Hände sollen unmittelbar vor Betreten und nach dem Verlassen des Stalls gewaschen und desinfiziert werden.

Beim Betreten des Stalles sollten Sie bestandseigene Schutzkleidung (inklusive Schuhwerk) tragen. Die Schutzkleidung (inklusive Schuhwerk) verbleibt im Stall und sollte regelmäßig gewaschen und desinfiziert werden. Bei Verwendung von Einmalschutzkleidung ist diese nach Gebrauch unschädlich zu beseitigen. Desinfektionsmittel können im Landhandel oder bei einem praktizierenden Tierarzt erworben werden. Bitte achten Sie auf die Anwendungs- und Entsorgungshinweise.

Halter von Hunden und Katzen sollen sicherstellen, dass diese nicht frei herumlaufen und sich den Stallungen nähern.

 

Nach jeder Ein- und Ausstallung sollten die eingesetzten Gerätschaften sowie die leeren Ställe mit den vorhandenen Einrichtungen und Gegenstände gereinigt und desinfiziert werden.

 

Transportmittel für Geflügel (wie Viehtransportfahrzeuge, Anhänger, Kisten, Käfige, Behältnisse) sollten nach jeder Verwendung unverzüglich gereinigt und desinfiziert werden.

 

Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände (Gerätschaften, Maschinen), mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren. Hier soll nicht nur ein direkter Kontakt, sondern auch ein indirekter durch Kot von Wildvögeln verhindert werden. Abdecken durch Planen oder Einlagern in Gebäuden oder verschlossenen Behältern ist möglich. Eierkartons nur einmal verwenden und entsorgen nach dem Gebrauch. Speise- und Küchenabfälle (vor allem Eierschalen) sollten nicht verfüttert werden.

Regelmäßig sollen Schadnager in den Stallungen und im Außenbereich bekämpft werden. Insgesamt sollen die Stallungen in einem guten baulichen Zustand sein, um sie leichter reinigen und desinfizieren zu können.

 

Weitere Infos zum Thema unter Tel. 03381 533 271, Email:

Foto zur Meldung: Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch
Foto: Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch

Projekt Mobilstationen in Potsdam Mittelmark gewinnt Mobilitätswettbewerb der Landesregierung

(09. 12. 2020)

Mit der neuen Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg (Rili InnoMob) unterstützt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) kreative Konzepte und Projekte für den ÖPNV. Im dafür ausgeschriebenen Wettbewerb konnte sich nun unter anderem der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seiner Projektidee durchsetzen. Vorgesehen ist, die klassischen Umsteigestationen zwischen sämtlichen Verkehrsmitteln weiterzuentwickeln, um die intermodale Mobilität im Landkreis zu fördern. Dafür sind Fördermittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro vorgesehen.

 

Infrastrukturminister Guido Beermann: „Der ÖPNV in Brandenburg soll fit für die Zukunft werden. Um die Verkehrswende voranzutreiben, müssen wir über den Tellerrand blicken und Mobilität in unserem Land neu denken. Gefragt sind vor allem Ideen, die genau auf die Bedürfnisse der Menschen und verschiedenen Regionen Brandenburgs zugeschnitten sind. Deshalb fördern wir das Vorhaben des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das Projekt verbindet auf sehr innovative Weise die bisherigen Umsteigestationen mit neuen Funktionen wie abschließbaren Radboxen, Sharing-Angeboten oder Verleihstationen. Ich bin mir sicher, dass das Vorhaben auch über den Landkreis Potsdam-Mittelmark hinaus Schule machen wird.“

 

Die geplanten Mobilstationen sollen als Multi-Verkehrshub angelegt werden. Dabei wird die Anordnung der einzelnen Elemente an den jeweiligen Bedarf angepasst und barrierefrei gestaltet. Für die aufkommensstärksten Bushaltestellen im Landkreis soll eine konkretisierende Planung erfolgen. Für den Rest des Landkreises werden Gestaltungshinweise erarbeitet. Bei drei Haltestellen wird die Planung soweit erfolgen, dass diese direkt im Anschluss in Folgeprojekten realisiert werden kann. Vorgesehen ist auch, eine Corporate Identity mit einem hohen Wiedererkennungswert zu schaffen und landesweit einzusetzen. Darüber hinaus wird für das Projekt eine Software entwickelt, die die Andockung der Mobilstationen an die VBB-Software sicherstellen soll. Damit werden Funktionen wie Buchung oder Reservierung nutzbar.

 

Derzeit laufen Abstimmungen zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Kleinmachnow mit dem Ziel, in einem separaten Anwendungs- und Testfall eine erste kleine Mobilstation an der Bushaltestelle „Rathausmarkt“ zu schaffen. Dort steigen täglich 2.800 Menschen ein und aus. Sie wären somit die ersten, die die im Rahmen des InnoMob-Projektes entstehende Software auf Herz und Nieren testen könnten. Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg unterstützt das MIL die Konzeption, den Betrieb sowie die Evaluation ausgewählter ÖPNV-Modellprojekte. Bis 2022 stehen hierfür insgesamt 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

 

 

 

Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen

(09. 12. 2020)

Die Gemeinde hat am Montag und Dienstag die neuen Schilder vom Baubetriebshof anbringen lassen. Ursprünglich war die Maßnahme für die 49. Kalenderwoche geplant, wie es auch im Amtsblatt angekündigt wurde. Leider verzögerte sich die Beschilderung um einige Tage, wofür die Gemeinde um Verständnis bittet.

 

Damit gilt jetzt eine neue Verkehrsregelung für die Goethe-, Beethoven- und Lindenstraße. Die Beethovenstraße ist nunmehr ab Einmündung Lindenstraße in Richtung Goethestraße (Schulcampus) Einbahnstraße. Die Goethestraße wurde bis zum Fußgängerüberweg als Einbahnstraße ausgewiesen und die Lindenstraße wird ab Abzweig Beethovenstraße Richtung Rädel Einbahnstraße. Radfahrer dürfen die genannten Bereiche in beide Richtungen befahren.

 

Die neue Regelung wurde auf Anregung des Ortsbeirates und der Gemeindevertretung umgesetzt und dient der besseren Verkehrssicherheit, weil die Straßen sehr schmal sind. Die Polizei hat heute Autofahrer festgestellt, die noch verkehrt fahren. Bitte künftig die neue Beschilderung beachten.

Foto zur Meldung: Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen
Foto: Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen

Schule kompakt

(08. 12. 2020)

Die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin bietet auf einen Flyer eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Einrichtung.

 

Darunter Abschlüsse, Abitur, Kursangebote und Busverbindungen zum Schulcampus, wo derzeit Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet werden. Künftig können Schülerinnen und Schüler in Lehnin wieder ihr Abitur ablegen. Dazu hat die Gemeinde gerade einen Anbau fertiggestellt und plant weitere Baumaßnahmen.

 

Auf dem Lehniner Schulcampus werden derzeit ca. 830 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

[Flyer der Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns]

Foto zur Meldung: Schule kompakt
Foto: Schule kompakt

Veranstalter können GEMA-Gebühren zurückerstattet bekommen

(08. 12. 2020)

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter hat darüber informiert, dass für Betriebsschließungen während des November-/Dezember-Lockdowns und ggf. darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit, für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. Gutschriften zu erhalten.

 

Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließzeiten angeben. Dies sollte erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können. Voraussetzung ist, dass der Nutzer vorher (falls noch nicht vorhanden) auf der GEMA-Homepage sein Profil angelegt hat (www.gema.de/portal).

 

Weitere Informationen zu GEMA-Gutschriften finden Sie hier: https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Trainerteam möchte sich vergrößern

(04. 12. 2020)

Das Bildungswerk e.V. des Kreissportbundes PM bietet in Brandenburg, Lehnin, Werder, Bad Belzig und Umgebung verschiedene Sportkurse an, für diese nun weitere Trainer gesucht werden. Das Team freut sich über eine Verstärkung im Aquafitness-, Baby- und Kinderschwimm- sowie im Landtrainingsbereich.

 

Sportinteressierte (auch ohne Lizenz), die gern vor einer Trainingsgruppe stehen und andere mit Spaß motivieren, können sich ab sofort beim Bildungswerk telefonisch unter 03382 7040220 oder unter melden.  

Foto zur Meldung: Trainerteam möchte sich vergrößern
Foto: Trainerteam möchte sich vergrößern

Mit Gymnastik fit im Alter

(04. 12. 2020)

Die Lebensqualität im Alter hängt im hohen Maße mit der körperlichen und geistigen Fitness zusammen. Eng damit verbunden ist die eigene Mobilität, die möglichst lang erhalten bleiben soll. Das einfachste und effektivste Mittel dieses Ziel zu erreichen und auch im Alter eine hohe Lebensqualität zu erlangen, sind regelmäßiger Sport und Bewegung.

 

Das Bildungswerk bietet genau diese Bewegung in der Gruppe ab 60 Jahren unter qualifizierter Anleitung jeden Freitag um 9 Uhr in Lehnin an.

 

Interessente können sich ab sofort für eine kostenlose Probestunde (die nach der Corona-Lockdown-Lockerung stattfindet) telefonisch unter 0 33 82/70 40 200 oder per Mail anmelden.

Foto zur Meldung: Mit Gymnastik fit im Alter
Foto: Mit Gymnastik fit im Alter

Bahnhofstraße ist Einbahnstraße

(04. 12. 2020)

Die Bahnhofstraße in Lehnin ist seit heute Morgen, 8:00 Uhr, eine Einbahnstraße von Kaltenhausen kommend. Die Einfahrt in die Bahnhofstraße von Seiten der Straße Marktplatz ist ab sofort gesperrt. Dies gilt voraussichtlich bis zum 31.05.2021.

 

Der sehr kurzfristige Antrag erfolgte seitens eines Grundstückseigentümers der Bahnhofstraße bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde.

 

Wir bitten um Verständnis.

Foto zur Meldung: Bahnhofstraße ist Einbahnstraße
Foto: Bahnhofstraße ist Einbahnstraße

Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden

(04. 12. 2020)

Am Gohlitzsee wurde ein schwarzer Jaguar-Autoschlüssel gefunden. Der Besitzer oder die Besitzerin können sich in der Zentrale des Rathauses in der Friedensstraße 3 melden. Weitere Infos unter 0 33 82/73 07 91.

Foto zur Meldung: Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden
Foto: Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden

Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?

(02. 12. 2020)

Die auf dem Lehniner Schulcampus befindliche Bibliothek „Bettina von Arnim“ ist im November wegen der Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus bis auf weiteres geschlossen worden. Neue Bücher können daher gegenwärtig nicht ausgeliehen werden. Wir bitten um Verständnis!

 

Die Ausleihfrist verlängert sich mit der Schließzeit. Wenn in der Schließzeit die Rückgabefrist ausläuft, werden keine Mahngebühren fällig. Wer dennoch seine Bücher abgeben möchte, kann dies in der Bücherbox tun, die im Eingangsbereich des Lehniner Rathauses in der Friedensstraße 3 zu den normalen Öffnungszeiten aufgestellt ist. Alle Bücher enthalten einen Barcode, über den der jeweilige Nutzer zuzuordnen ist.

 

Onlinemedien wie z. B. Podcasts, E-Books sowie elektronische Zeitungen und Magazine können weiterhin von Bibliotheksnutzern heruntergeladen werden - ein Button für den interaktiven Bibliotheks-Zugang befindet sich rechts auf der Startseite der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de.

 

 

Foto zur Meldung: Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?
Foto: Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?

Maskenpflicht jetzt auch auf Begegnungsplätzen vor Verkaufsstellen sowie zugehöriger Parkplätze

(01. 12. 2020)

Nach der neuen Eindämmungsverordnung des Landes, die seit heute in Kraft trat und zunächst bis 21. Dezember 2020 gilt, muss nun auch auf Begegnungs- und Verkehrsflächen sowie dazugehörigen Parkplätzen vor Verkaufsflächen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

Ordnungsamtsmitarbeiter der Gemeinde Kloster Lehnin beraten die Marktleiter bzw. Inhabern der einzelnen Märkte. Es wurden einige Bürgerinnen und Bürger angetroffen, die von der neuen Regelung nichts wussten. Sie zeigten sich allerdings einsichtig und setzten nach der Belehrung Masken auf. Das Ordnungsamt wird in nächster Zeit verstärkt Parkplätze vor Einkaufsmärkten und öffentliche Plätze, für die Maskenpflicht angeordnet wurden, bestreifen.

 

Danke für Ihr Verständnis.

Straßenbeleuchtung repariert

(01. 12. 2020)

Der Fehler an der Straßenbeleuchtungsanlage im Wohngebiet Hohlweg und Kaltenhausen wurde gefunden und behoben. Einstellungen an der Einschaltzeit werden noch vorgenommen, so dass die Wege und Plätze wieder sicher begangen werden können.

 

Lockdown im Land Brandenburg verlängert

(27. 11. 2020)

Brandenburg verlängert wegen der Pandemie den Teil-Lockdown bis zum 21. Dezember und passt die Corona-Maßnahmen in wichtigen Punkten an das aktuell hohe Infektionsgeschehen an. Das Kabinett hat dazu heute die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. So wird die Masken-Pflicht ausgeweitet, und die Kontaktbeschränkungen werden weiter verschärft. Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen anordnen, auf welchen belebten Straßen und Plätzen zum Jahreswechsel ein Silvesterfeuerwerk verboten ist.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Mit unserer heutigen Entscheidung machen wir deutlich: Es ist keine Zeit für Lockerungen. Im Gegenteil: Die physischen Kontakte müssen weiter verringert werden. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen erhöht sich deutlich. Die Zahl der Todesfälle steigt ebenfalls. Zur Zeit sind es täglich bundesweit rund 400. Das ist die Passagierzahl eines großen Urlaubsfliegers. Das macht mich betroffen und macht mir große Sorgen. Sofern sich die Lage nicht dramatisch zu-spitzt, soll es zu den Weihnachtstagen eine kleine Entlastung geben, damit sich Familien treffen können. Das Gesundheitsministerium bereitet alles vor, damit die Impfkampagne zügig starten kann, sobald der Impfstoff einsatzfähig ist.“

 

Die wichtigsten Regeln bis Jahresende:

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet: Grundsätzlich ist nun in allen öffentlich zugänglichen Räumen und Orten mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Also zum Beispiel in Banken, Postfilialen, Behörden, Krankenhäusern. Das gilt auch an Orten unter freiem Himmel, wo sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, zum Beispiel auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, einschließlich der dazugehörigen Parkplätzen.

 

Für private Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gelten folgende Einschränkungen: Sie sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen, zählen also in die Anzahl von bis zu 5 Personen nicht hinzu. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Jugendlichen, die alle älter als 14 Jahren sind, darf keinen weiteren Besuch in ihrer Wohnung empfangen, wenn alle anwesend sind.

 

Die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 01. Januar 2021 werden erweitert: Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis sind bis maximal 10 Personen erlaubt. Hinzu kommen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Hotels und Pensionen dürfen in Brandenburg Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen nicht beherbergen. Dazu zählen auch Personen, die aufgrund von Verwandtenbesuchen nach Brandenburg reisen. Wenn Personen Verwandte über die Feiertage besuchen möchten, müssen sie privat untergebracht werden.

 

Im Bereich der Religionsfreiheit gibt es keine neuen Einschränkungen. Religiöse Großveranstaltungen müssen vermieden werden. Alle Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, an denen Personen aus mehr als zwei Haushalten oder mehr als fünf Personen aus mehr als einem Haushalt teilnehmen, sind untersagt. Auf Weihnachtsfeiern sollte verzichtet werden.

 

Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels bleiben unter Hygieneauflagen weiter geöffnet. Die Einzelhändler müssen den Zutritt so steuern, dass Warteschlagen vermieden werden. Entsprechend der neuen Verordnung sind in der Adventszeit keine verkaufsoffenen Sonntage möglich. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. Bei größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt gilt: auf einer Fläche von 800 Quadratmetern ein Richtwert von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche und auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche.

 

Auf belebten Straßen und Plätzen ist Silvesterfeuerwerk untersagt. Das private Silvester-Feuerwerk auf dem eigenen Grundstück oder in Anwohnerstraßen ist erlaubt.

 

Die Erbringung körpernaher Dienstleistungen, bei denen das Abstandsgebot zwischen Beschäftigten und Kunden nicht eingehalten werden kann, ist weiter untersagt. Das betrifft zum Beispiel Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege wie Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und ähnliche Betriebe. Sie müssen weiter geschlossen bleiben. Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés sind weiter für den Publikumsverkehr zu schließen. Nur der Außerhausverkauf ist nach wie vor erlaubt. Imbissbuden können weiter an ihrem Stand Speisen oder Getränke verkaufen, die Kunden dürfen diese aber nicht dort verzehren. Es darf dort zu keinen Menschenansammlungen kommen. In Kantinen dürfen Gäste, die nicht zum Betrieb gehören, nicht essen gehen.

 

Alle Personen haben bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Kitas und Schulen bleiben weiter offen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auf die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, außer im Sportunterricht ausgeweitet. Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal müssen nunmehr im gesamten Schulgebäude und im Außenbereich (Schulhof) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Musikunterricht im Hort wird das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten verboten. Sportunterricht findet nur im Freien oder in halbierten Lerngruppen statt.

In Gebieten mit sehr hohen Infektionszahlen (Inzidenzwert 200 – Hotspots) treffen die Schulbehörde in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern weitere schulorganisatorischen Maßnahmen. Dabei wird zunächst ein Wechsel von Präsenz-und Distanzunterricht in allen Oberstufen sowie in den beruflichen Schulen vorgesehen.

 

Für den Publikumsverkehr sind weiter zu schließen: Diskotheken, Ausstellungen, Jahrmärkte, Volksfeste, Theater, Kinos, Museen, Tierparks, Schwimmbäder, Saunen und Freizeitparks.

Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“

(26. 11. 2020)

Das Radfahren erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und auf Grund der Corona-Reisebeschränkungen erlebte der Radtourismus in unserem Land in 2020 einen weiteren Höhepunkt.

 

Eine beliebte und geführte Radwegstrecke ist die „Tour Brandenburg“. Mit 1.088 Kilometern ist sie der längste Radfernweg Deutschlands. Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg, ermöglicht 31 Städte mit historischem Stadtkern Brandenburgs zu entdecken und durchzieht auch die Gemeinde Kloster Lehnin.

Von der L88 aus Busendorf kommend verläuft die bisherige Radroute entlang der Landesstraße größtenteils auf der Fahrbahn, teils auf einem die Landesstraße begleitendem Radweg. Immer mehr Menschen jedes Alters sind mit Elektrobikes aber auch mit Fahrrädern und Anhängern mit Kindern oder auch Hunden unterwegs.

 

Um das Radfahren entspannter zu gestalten und die Situation auf der Straße zu entschärfen, verfolgt die Gemeinde Kloster Lehnin in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark den Plan, die Streckenführung der „Tour Brandenburg“ im Gemeindegebiet leicht abzuändern, und den Radtouristen abseits der Landesstraße die Reize der beeindruckenden Flora und Fauna in Kloster Lehnin zu präsentieren. Zur Aufwertung soll der Teilbereich Potsdamer Straße in Lehnin für die Nutzung durch Radfahrer und Wanderer, als eine Voraussetzung für eine attraktivere Routenführung , aufgewertet werden. Hierzu wurden Fördermittel beantragt die, mit freundlicher Unterstützung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark, in Höhe von 300.000 Euro bewilligt wurden.

 

Am Reiterhof in Emstal verlassen die Radfahrenden zukünftig die L88 und fahren durch das „Hohe Stein-feld“ entlang an saftigen Wiesen und alten Baumbeständen Richtung Lehnin. An der Waldsiedlung und am Spargelhof angekommen, geht es rechts in den Wald und durch das Lehniner Wald und Seengebiet. Hier führt der Weg an der Alten Försterei vorbei, die sich auch als „Bett & Bike Herberge“ einen Namen machen konnte. Den Ort Lehnin befährt man anschließend aus Richtung Sportplatz an dem auch der Start-/Zielpunkt des Lehniner Laufparks ist. Am Sportplatz kann man eine Rast in der Sportlerklause machen, von dort aus in den Ort und ins Kloster fahren oder der „Tour Brandenburg“ weiter folgen in Richtung Damsdorf – Trechwitz – Havel.

 

Foto zur Meldung: Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“
Foto: Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“

Fehlersuche bei der Straßenbeleuchtung  Hohlweg/Kaltenhausen

(25. 11. 2020)

Aufgrund eines Kabelfehlers ist in letzter Zeit die Straßenbeleuchtung im Lehniner Wohngebiet Hohlweg und Kaltenhausen zeitweise ausgefallen. Vorerst wurde eine Übergangslösung geschaffen, um die Beleuchtung teilweise wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Suche des Kabelfehlers und die Reparatur wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

Wir bitten um Verständnis.

Ölspur in Lehnin beseitigt

(24. 11. 2020)

Die Feuerwehr Lehnin 🚒rückte heute Abend zur Alten Michelsdorfer Straße/Kaltenhausen (Parkplatz) aus, um eine Ölspur von der Fahrbahn zu beseitigen.

 

Vielen Dank! 

Foto zur Meldung: Ölspur in Lehnin beseitigt
Foto: Ölspur in Lehnin beseitigt

Corona-Geschehen im Landkreis

(24. 11. 2020)

Deutlich mehr Infektionen verzeichnete das Gesundheitsamtes des Landkreis Potsdam Mittelmark am heutigen Dienstag. Von den insgesamt 66 neuen Infektionen entfallen 33 auf die Stadt Teltow, mit 15 Fällen ist Kleinmachnow betroffen. Je 3 Fälle wurden in Treuenbrietzen und Ziesar gemeldet. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat derzeit fünf Infizierte.

 

Gestern registrierte das Gesundheitsamt 41 Neuinfektionen, darunter 9 Fälle in der Bad Belziger Reha-Klinik. Weitere Verdachtsfälle wurden in   Kita-Einrichtungen in Kleinmachnow, Ferch und Treuenbrietzen sowie in der Grundschule in Wusterwitz festgestellt.

 

Auch in der Lavendel-Residenz in Teltow gibt es ein Ausbruchsgeschehen. Maßnahmen wie gruppenweiser Isolierung, Verlegungs- und Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot wurden hier festgelegt.

 

Im Verdachtsfall einer SARS-CoV-2-Infektion können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger mittels des Meldeformulars an das Gesundheitsamt wenden. Dort sind die wesentlichen Fragen aufgeführt, die für eine Kontaktaufnahme und -verfolgung notwendig sind. Das Formular finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Meldebogen-COVID19.pdf

 

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Potsdam-Mittelmark finden Sie auf der Internetseite des Landesamts für Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und Gesundheit

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

 

 

Foto zur Meldung: Corona-Geschehen im Landkreis
Foto: Corona-Geschehen im Landkreis

Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren

(24. 11. 2020)

Kaum auf dem Markt, können regiobus-Kunden schon von ihnen profitieren: Neue verstärkt antiviral wirkende Aktivkohlefilter. Bis voraussichtlich Mitte Januar 2021, abhängig von der Verfügbarkeit, werden alle Klimaanlagen der rund 100 Mercedes-Busse von regiobus mit ihnen ausgestattet sein und für noch bessere und sicherere Luftqualität sorgen. Zusammen mit dem Partner Autohaus Jürgens in Brandenburg an der Havel wird am schnellstmöglichen Einbau gearbeitet.

 

Die neuen mehrlagig progressiv aufgebauten Hochleistungs-Partikelfilter verfügen zusätzlich über eine antivirale Funktionsschicht. Feinste Aerosole werden gefiltert und mikrobiologisch gereinigt, das haben physikalische Prüfungen und mikrobiologische Untersuchungen des Anbieters bewiesen.

 

Schon jetzt liegt der Frischluftanteil im Fahrzeug bei bis zu 80 Prozent. Alle zwei bis vier Minuten erfolgt ein kompletter Luftaustausch. Die neue Filtertechnik trägt nun zu einer noch höheren Luftqualität in den Fahrzeugen bei. Pro Fahrzeug investiert das landkreiseigene Nahverkehrsunternehmen rund 100,- EUR für Solo und 200,- EUR für Gelenkfahrzeuge in das Leistungsupgrade der Klimaanlagen. Innerhalb einer Stunde ist der Wechsel der Filter vollzogen und kann das Fahrzeug kann wieder in den Linienbetrieb gehen.

 

„Im Auftrag unseres Aufgabenträgers, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, arbeiten wir daran unseren ÖPNV-Kunden die aktuell jeweils größtmögliche Sicherheit zu bieten. Die weitere Luftverbesserung bringt hier zusammen mit dem bereits in den Businnenräumen aufgebrachtem Langzeitdesinfektionsmittel in Verbindung mit den allgemeinen Hygieneregeln die im ÖPNV bestmögliche Sicherheit“, so regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig.

Foto zur Meldung: Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren
Foto: Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren

Für drei Bauprojekte plant die Gemeinde die Ausschreibung von Planungs- bzw. Bauleistungen

(23. 11. 2020)

1. Vergabe von Planungsleistungen für den Neubau eines Schulgebäudes auf dem Schulcampus Lehnin. Zur Erweiterung des Raumangebotes auf dem Schulcampus Lehnin ist beabsichtigt, einen Neubau zu errichten, der die beiden vorhandenen Schulgebäude des Typs „Erfurt“ baulich miteinander verbindet.

Die Vergabe der erforderlichen Leistungen der Objektplanung erfolgt im Rahmen eines nichtoffenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb (EU-Ausschreibung). Die Ausschreibung wird auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg und auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 23.12.2020, 12:00 Uhr. Berücksichtigt werden nur vollständige Bewerbungen.

 

2. Vergabe von Abbruch- und Bauleistungen für Rückbau und Ersatzneubau des Sanitärgebäudes im Strandbad Lehnin:

Es ist beabsichtigt, das Sanitärgebäude im Strandbad Lehnin zeitnah zurückzubauen und durch einen modernen Anforderungen an ein Sanitärgebäude entsprechenden Neubau zu ersetzen. Die Ausschreibungen für die erforderlichen Abbruch- und Bauleistungen sind fortlaufend ab der 49. KW 2020 geplant.

 

3. Vorankündigung der Vergabe von Abbruch- und Bauleistungen für die Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Reckahn:

Es ist beabsichtigt, im Ortsteil Reckahn ein Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Gegenwärtig werden die erforderlichen planungstechnischen Vorleistungen erbracht.

 

 

Diakonissenhaus baut Klinik für Geriatrische Rehabilitation aus

(20. 11. 2020)

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin erhöht die Kapazität seiner Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin zu Beginn des Jahres 2021 auf 115 Plätze.  Das im gleichen Gebäude befindliche Krankenhaus der Grundversorgung mit 55 Betten und zehn Tagesklinikplätzen wird dann nicht fortgeführt. Bis dahin findet die medizinische Versorgung in bekanntem Umfang und in der bekannten Qualität statt. Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen stehen vor dem Abschluss.

 

Die Mitarbeitenden aus Pflege, therapeutischem und ärztlichem Dienst haben eine Arbeitsplatzgarantie erhalten. Für eine kleine Zahl von Mitarbeitenden aus der Funktionsdiagnostik wird es alternative Angebote aus dem Unternehmensverbund sowie individuelle Vereinbarungen geben. Vor einem Jahr war die Belegschaft informiert worden, dass angesichts jahrelanger hoher Defizite des Krankenhauses Strukturveränderungen erforderlich sind. Die Rahmenbedingungen zur Finanzierung kleiner Krankenhäuser haben sich seitdem nicht verbessert und werden sich perspektivisch auch noch verschlechtern. Andere Varianten, etwa die Fortführung der Palliativmedizin in einer „besonderen Einrichtung“ oder der Ausbau der Kapazitäten der Akutgeriatrie eröffneten auch aus Sicht von Ministerium und Kostenträgern keine belastbare Perspektive.

 

Mit der Konzentration auf die Rehabilitation eröffnet sich für Lehnin eine Perspektive, die den Gesundheitsstandort langfristig sichert. Während die Zahl der Patientinnen und Patienten sowie der Behandlungen im Krankenhaus seit Jahren kontinuierlich zurückging, steigt der Bedarf an altersmedizinischen Rehabilitationsangeboten weiter stark an. Diese Einschätzung wird von den Krankenkassen geteilt.

 

Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit zurzeit 70 Betten ist in den 1990er Jahren im Rahmen eines Modellprojekts als Teil eines vernetzten geriatrischen Zentrums konzipiert und aufgebaut worden. Als hochspezialisierte Fachklinik hat sie einen Einzugsbereich, der neben Brandenburg auch Berlin umfasst. Die Klinik erfüllt den allseits geforderten Vorrang der Rehabilitation vor Pflege. Die regionale medizinische Versorgung bleibt mit den Krankenhausstandorten in Brandenburg/Havel, Potsdam und Bad Belzig auf hohem Niveau gewährleistet.

 

Neue Mitglieder für PM-Naturschutzbeirat gesucht

(19. 11. 2020)

Im Februar 2021 endet die derzeitige Amtsdauer des Naturschutzbeirates. Für die nächste Amtsdauer (2021-2026) sucht die untere Naturschutzbehörde (uNB) zu den 5 derzeitigen Mitgliedern, die einer weiteren Amtszeit zugestimmt haben, insgesamt 2 neue Mitglieder und bis zu 7 Stellvertreter. Bewerber sollten besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Botanik, der Zoologie, der Ökologie, der Landschaftspflege, der Landschaftsplanung oder auf verwandten Gebieten besitzen. Die Erfahrung setzt in der Regel neben guten Ortskenntnissen eine längere, erfolgreiche Tätigkeit für den Naturschutz und die Landschaftspflege voraus.

 

Die Arbeit des Naturschutzbeirates beinhaltet die Wahrnehmung der im § 35 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) formulierten Aufgaben. Das wären insbesondere:

 

- die Naturschutzbehörden durch Vorschläge und Anregungen fachlich zu unterstützen,

- Fehlentwicklungen in Natur und Landschaft entgegenwirken,

- der Öffentlichkeit die Absichten und Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege vermitteln.  

 

Die Beiräte sind in die Vorbereitung aller wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der Naturschutzbehörde, insbesondere von Ausnahmegenehmigungen und Befreiungen, einzubeziehen. Die Tätigkeit des Beirates beinhaltet auch die Teilnahme an ca. 12 Sitzungen im Jahr, in denen die uNB die Fälle vorstellt, an denen der Naturschutzbeirat beteiligt werden muss oder für die die uNB die fachliche Expertise des Naturschutzbeirates wünscht.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark würde sich über aussagekräftige Bewerbungen von Personen, die Interesse an einer Mitarbeit als Mitglied oder Stellvertreter im Naturschutzbeirat haben und die Voraussetzungen erfüllen, sehr freuen.

 

Bewerbungen, insbesondere die Darlegung der Fachkunde, sind bis zum 31.12.2020 schriftlich an:

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Untere Naturschutzbehörde

Niemöllerstraße 1

14806 Bad Belzig

 

Oder per E-Mail an zu richten.

Landkreis bietet jetzt "Corona-Extra"

(18. 11. 2020)

Nachdem die Hotline des Kreises am letzten Wochenende wieder durchgängig erreichbar war, sind nun auch weitere Informationen auf der Internetseite ("Corona Extra") verfügbar. Hier sollen betroffene Mittelmärker/innen wichtige Hinweise erhalten, insbesondere wenn ein Verdachtsfall besteht. Auch zu Fragen der häuslichen Quarantäne und bei der Reiserückkehr finden Nutzer hilfreiche Hinweise.

 

Inzwischen wurde auch an Kitas und Schulen ein Elternbrief gerichtet, der über die Verfahrensfragen des Gesundheitsamtes aufklärt. Damit sollen wiederkehrende Fragen von Eltern und Einrichtungen beim Auftreten eines Infektionsfalles bereits im Vorfeld beantwortet werden.

 

Zu finden ist die Corona-Extra-Seite hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-extra/#c1619

 

Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr

(17. 11. 2020)

Im Rahmen der Schülerbeförderung gibt es seit dem 16.11.2020 "Verstärkerbusse". Neben Regiobus bieten die Busbetriebe Reich und Behrendt zusätzliche Fahrten an. Kurzfristig haben die beteiligten Busunternehmen auf den Vorstoß zur Erweiterung des Angebotes im Landkries reagieren können. Vizelandrat Christian Stein ist zufrieden: „Es ist ein weiterer Beitrag, um den Schulbetrieb in der Pandemiezeit aufrechterhalten zu können. Denn nicht nur in der Schule, auch auf den Fahrten zur oder von der Bildungseinrichtung können die Schülerinnen und Schüler den notwendigen Abstand einhalten.“ Zur Erweiterung der Kapazitäten im morgendlichen Schüler- und Berufsverkehr (6:30 bis 8 Uhr) werden 12 zusätzliche Busse eingesetzt.

 

Die rund 120.000 Euro kostenden zusätzlichen Fahrten werden vom Land Brandenburg finanziert und vom Landkreis Potsdam-Mittelmark unterstützt. Dadurch soll der Abstand der Fahrgäste in den besonders stark nachgefragten Fahrten erhöht und die angebotene Sitzplatzanzahl ausgeweitet werden.

 

Die Zusatzfahrten verkehren ca. 2 Minuten vor den regulären Linienfahrten und kommen auf den regiobus Linien X1, 553, 569, 580, 607, 611, 613, 620, 635, 643, 644 und 645 zum Einsatz. Auf der Linie 631 werden 2 zusätzliche Fahrten zwischen 6:45 Uhr und 7:15 Uhr von Werder (Havel), Post bis S Potsdam Hbf eingeführt. Sie verdichten den 15-Minuten-Takt auf einen 8/7-Minuten-Takt und verdoppeln das Fahrtenangebot der Linie 631 in dem Zeitbereich.

 

Bei der Firma Reich wird die Linie 549 auf der Fahrt um 06.56 Uhr von Jüterbog nach Treuenbrietzen sowie auf dem Rückweg um 14.02 Uhr und 15.44 Uhr verstärkt.

 

Die Firma Behrendt bietet zusätzliche Fahrten auf den Linien 554, 556 und 568 an. Hier werden Fahrplananpassungen vorgenommen, welche ebenfalls zu einer Entzerrung des Schülerverkehrs beitragen sollen. 

 

Die regulären Linienfahrten verkehren weiterhin unverändert.  In den zusätzlich eingesetzten Fahrzeugen ist allerdings kein Fahrscheinverkauf möglich. Der Zustieg ist ausschließlich Fahrgästen mit einer gültigen Fahrkarte gestattet. Die Einschränkung gilt nicht für die zusätzlichen Fahrten auf der Linie 631.  

Foto zur Meldung: Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr
Foto: Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr

Landkreis verfügt auf Wochenmärkten Maskenpflicht und trifft neue Regelungen zur schnelleren Kontaktverfolgung

(13. 11. 2020)

Wegen des hohen Anrufaufkommens wird die Hotline des Gesundheitsamtes künftig zeitlich länger erreichbar sein. Bereits am Sonnabend, 14.11.2020 sind die Kolleginnen telefonisch von 9 bis 14 Uhr für Fragen und Hinweise da. In der kommenden Woche wird die Hotline von Montag bis Freitag von 8 - 12 Uhr und von 13 - 17 Uhr für alle Betroffenen zu erreichen sein.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark verfügt Allgemeinverfügungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckung auf Märkten sowie zur Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes. Mit der letztgenannten Regelung soll es insbesondere zu einer schnelleren Kontaktnachverfolgung und Maßnahmen kommen. Bisher mussten betroffene Bürgerinnen und Bürger die Reaktion des Gesundheitsamtes abwarten.

 

Angesprochen werden damit Personen:

- die positiv auf SARS-CoV-2-Viren getestet wurden,

- die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und sich auf  ärztliche Empfehlung oder gesundheitsamtliche Anordnung einem Test auf SARS-CoV-2 unterzogen haben oder noch unterziehen werden (Verdachtspersonen),

- die eine Mitteilung vom Gesundheitsamt oder einem Arzt erhalten haben, dass sie Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (Kontaktpersonen der

Kategorie I).

- Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich – ohne weitere Anordnung – in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die konkrete Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen.

- weiterhin sind dem Gesundheitsamt umgehend alle Personen mit Vorname, Nachname und (soweit möglich) Adresse oder Telefonnummer zu benennen, mit denen sie in den letzten sieben Tagen persönlichen Kontakt gehabt haben.

 

Neu ist, dass Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I dazu verpflichtet sind, Personen, mit denen in den letzten sieben Tagen persönlicher Kontakt bestand, von sich aus über die Erkrankung, den Verdacht oder die Einstufung in die Kategorie I zu informieren. Damit soll erreicht werden, den betroffenen Personenkreis auf kürzestem Wege, unbürokratisch und ohne großen zeitlichen Verlust über die neue Situation in Kenntnis zu setzen. In der Allgemeinverfügung werden außerdem alle Formen, Verhaltensregeln und zeitlichen Abläufe der Quarantäne dargelegt sowie das Führen eines Tagebuches; notwendige Hygienemaßnahmen, die Entsorgung von kontaminierten Abfällen, die Nutzung der gemeinsamen Wohnung oder das Verhalten im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

 

Die Allgemeinverfügung zum Mund-Nase-Schutz auf Märkten wird ab dem 15.11.2020 in Kraft treten.

 

Im Landkreis wurden am Donnerstag 13 neue Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus gemeldet, 8 Fälle in Teltow und 4 in Stahnsdorf. Daneben hat das Gesundheitsamt im Laufe des Tages Kenntnis von weiteren Infektionen in einer Kita in Brück (2 Erziehende und 1 Kind) sowie am OSZ Werder - 3 Lehrer und 1 Schüler - erhalten. In Bad Belzig sind zwei Einrichtungen für behinderte Menschen mit mehreren infizierten Personen betroffen. Dort wird es am heutigen Freitag  Tests vor Ort für Bewohner und Betreuende der Wohngruppen geben.

 

Die Allgemeinverfügungen sind unter www.potsdam-mittelmark.de zu finden.

 

 

[Die komplette Allgemeinverfügung ist hier nachzulesen]

Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf

(12. 11. 2020)

Die Gemeinde versteigerte für 990 Euro eine Anhängeleiter der Ortswehr Lehnin, die für Einsätze nicht mehr benötigt wird. Anfangsgebot waren 200 Euro, insgesamt gingen 58 Gebote ein.

 

Der neue Eigentümer kommt aus Beetzendorf.

 

Sie wird mit Muskelkraft betrieben, ist voll funktionsfähig und fahrbereit.

 

Foto zur Meldung: Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf
Foto: Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf

Der LCV lebt - der Karneval lebt

(12. 11. 2020)

Mit der Botschaft „Der LCV lebt- der Karneval lebt!“ hat der Lehniner Carnevals Verein gestern das Lehniner Volk von der Pritsche des Vereins-LO, aus gebührender Entfernung, begrüßt.

 

"Damit, und mit einem erstmaligen Online- Rathaussturm in allen Social Media Kanälen, wurde die etwas andere 51. Session eröffnet! Bleibt gesund wünscht der LCV!", sagt Katrin Rose-Niewar vom LCV-Vorstand.

Foto zur Meldung: Der LCV lebt - der Karneval lebt
Foto: Der LCV lebt - der Karneval lebt

Die letzte Ruhestätte an einem Baum

(11. 11. 2020)

Auf dem Waldfriedhof in Lehnin wird derzeit ein neues Angebot für Bestattungen geschaffen. Hierzu erfolgte im letzten Jahr eine konzeptionelle Abstimmung mit dem Ortsbeirat. Damit ist eine seit 2007 andauernde Diskussion zu dem Thema beendet.

 

Derzeit wird eine 400 Quadratmeter große Teilfläche hinter der Trauerhalle, die durch Nadelbäume eingefasst ist und an deren oberen Ende zehn Pappeln stehen, bepflanzt. Dort stehen seit einigen Tagen vier ca. drei bis vier m hohe Eichen, um die ein Pflanzkreis mit verschiedenen Stauden und Bodendeckern angelegt wurde. Ausgesucht wurden dafür klimaresistente Sumpf- und Zerreichen. Die Sumpfeiche färbt sich im Herbst feuerrot. In jedem Kreis könnten zehn biologisch abbaubare Urnen beigesetzt werden. Erlaubt sind Namenstafeln für die Beerdigten. Parallel dazu wurden auch im neuen Friedhofsbereich Wasserleitungen mit Versenkregnern verlegt, damit die Anlage gut gepflegt werden kann.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: "Vielen gefällt der Gedanke, die letzte Ruhe am Fuße eines zuvor selbst ausgewählten Baumes zu finden. Schließlich lieben sie die Natur. Hinzu kommt, dass die Angehörigen oft verzogen sind bzw. nicht mehr die Zeit finden, ein Grab zu pflegen. Ich bin froh, dass wir nun einen Friedwald herrichten konnten. Bisher gab es allerdings nur vereinzelt Nachfragen nach einer solchen Bestattungsmöglichkeit in Lehnin."

 

Foto zur Meldung: Die letzte Ruhestätte an einem Baum
Foto: Die letzte Ruhestätte an einem Baum

Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle

(09. 11. 2020)

Die Zahl der an Covid19 erkrankten Menschen liegt aktuell im Landkreis PM bei 234. In Kloster Lehnin gibt es derzeit 4. In Quarantäne sind gegenwärtig 405 Mittelmärker, davon 9 aus Kloster Lehnin. Der Inzidenzwert stieg im Landkreis auf 90,50.

 

Neue Fälle gibt es vor allem in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Treuenbrietzen. Neue Covid-19 Erkrankungen gibt es auch in der Recura-Klinik und der Recura-Akademie in Beelitz-Heilstätten sowie im Walddorfkindergarten Kleinmachnow. Der 45. Corona-Todesfall im Landkreis betrifft einen Bewohner des Seniorenwohnparks in Treuenbrietzen.

 

Den Erkrankten alles Gute, werden Sie bitte schnell wieder gesund.

Foto zur Meldung: Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle
Foto: Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle

Coronafälle weiter ansteigend

(06. 11. 2020)

Die Zahl der am Coronavirus Infizierten sind auch in der Gemeinde Kloster Lehnin derzeit ansteigend. Im Vergleich zu gestern um einen auf aktuell vier. Stark gestiegen ist die Zahl der Quarantänefälle von 2 am Donnerstag auf jetzt 8!

 

Bitte halten Sie sich an die Regeln und bleiben Sie gesund.

Foto zur Meldung: Coronafälle weiter ansteigend
Foto: Coronafälle weiter ansteigend

Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot

(06. 11. 2020)

Im Oktober stand bei der Baumfreunde-Kindern AG der Insektenhotelbau auf dem Plan. Bevor es losging, gab es für die Kinder einen sehr interessanten Vortrag über Wildbienen, ihre Vorkommen, Ihr Artenvielfalt, ihren Lebensraum und ihr Nistverhalten.

 

"Dieses Mal sollten die Hotels sehr spartanisch werden. Wir haben mit den Kindern gemeinsam  in vorher zugeschnittenen  ca. 30 cm langen Holzklötzen Löcher im Durchmesser von 6-8mm gebohrt und anschließend die Flächen glatt geschliffen, damit sich die Insekten nicht verletzen. An den Seiten wurden in etwas größeren Löchern Sisalbänder eingefädelt und dann durfte sich jedes Kind einen Baum auf dem Schulcampus aussuchen, an dem sein Insektenhotel angehängt wurde", berichtet Damaris Kanisch.

 

Das war ein großer Spaß für die Kinder und am Ende hängen jetzt 15 Insektenhotels in den Bäumen des Schulcampus. Die Baumfreunde-Kinder hoffen nun, dass die "Hotels" im Frühjahr und Sommer gut besucht werden und sich die Bewohner da drin wohlfühlen. Dieses einfache Insektenhotel kann man auch sehr schnell zu Hause nachbauen.

 

Foto zur Meldung: Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot
Foto: Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot

Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

(02. 11. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

es steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben an. Das gesamte Land Brandenburg gilt derzeit als Risikogebiet. Diese Entwicklung betreffen auch unseren Landkreis und unsere Gemeinde (siehe Tabelle).

 

Anzahl der erkrankten Personen im Landkreis Potsdam-Mittelmark/Gemeinde Kloster Lehnin

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit drei laborbestätigte infizierte Personen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen beträgt heute 3 (gestern vier).  

 

Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 30.10.2020

 

Seit dem 02.11.2020 gelten die Maßnahmen der neuen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg. Die wichtigsten Regelungen/Empfehlungen -zunächst bis zum 30.11.2020- sind:

 

Einhaltung der AHA CL- Regelungen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Beachten Sie bitte die Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts sowie die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html).

 

Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen ist weiterhin unverzichtbar. Ausnahmen gelten z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts, in der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr im öffentlichen Raum zu tragen. Dies gilt z. B. bei Versammlungen und religiösen Veranstaltungen, in Verkaufsstellen, beim Frisör, im Personennahverkehr (auch an Haltestellen/in Wartehäuschen) sowie für Schüler in den Innenbereichen von Schulen und des Horts außerhalb des Unterrichts bzw. von Betreuungsangeboten. Die gymnasiale Oberstufe muss die Bedeckung auch im Unterricht (außer Sport) aufsetzen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder für die es unzumutbar ist.

 

Die Gaststätten dürfen zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme abgeben.

 

Die neuen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum lassen grundsätzlich nur noch Angehörige des eigenen Haushalts mit Personen eines anderen Haushalts (insgesamt maximal 10 Personen) zu.

 

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, private Feiern und alle Treffen im privaten Umfeld mit Angehörigen aus mehr als zwei Haushalten und mehr als zehn Personen sind untersagt.

 

Es gilt wieder ein Beherbergungsverbot für touristische Zwecke.

 

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist untersagt. Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken sind geschlossen.

 

Erreichbarkeit des Rathauses:

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail () vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem entsprechenden Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen.

 

Für unaufschiebbare und wichtige Belange ist unsere Verwaltung weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Einschränkungen für Sie erreichbar. Eine telefonische Terminabstimmung ist nicht erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Unsere Mitarbeiterinnen am Empfang weisen Sie gern ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie sich weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

[Den Coronanewsletter zum Download]

Foto zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020
Foto: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

Bund und Länder beschlossen 2. Lockdown, der für November gilt

(29. 10. 2020)

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands an. Bund und Ländern streben nun an, die Infektionsdynamik zu unterbrechen. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen daher heute u.a. ergänzend zu ihren bisherigen Beschlüssen Maßnahmen, die ab 2. November bis Ende November befristet sind:

 

- Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit

10 Personen gestattet.

 

- Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

 

- Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a. Theater, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios.

 

- Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

 

- Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

 

- Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

 

- Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

 

- Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

 

- Schulen und Kindergärten bleiben offen.

 

- Für die von Schließungen erfassten Unternehmen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.

 

-  jedes Unternehmen muss auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Zudem ist zu prüfen inwieweit Homeoffice möglich ist.

 

 

Segler treffen sich nicht am Freitag

(29. 10. 2020)

Der Vorstand der Sektion Segeln vom SV Kloster Lehnin hat sich entschlossen, die für den morgigen Freitag, 30. Oktober, geplante Mitgliederversammlung / Vorstandswahl der Sektion Segeln abzusagen. Grund für diese Entscheidung ist die aktuelle Situation in Zusammenhang mit Corona.

 

"Wir wollen niemanden ohne wirkliche Notwendigkeit einem unnötigen persönlichen Risiko aussetzen. Vor diesem Hintergrund werden wir auch im November keine Mitgliederversammlung durchführen. Wenn es die Entwicklung bezüglich Corona zulässt, wollen wir unsere Vorstandswahl dann am 29. Januar 2021 durchführen. Ich denke, diese Entscheidung ist im Interesse unserer Mitglieder richtig", sagt Sektionsleiter Detlev Arndt.

 

 

Auf der A2 zwischen Wollin und Ziesar starben zwei Menschen

(28. 10. 2020)

Auf dem A2-Abschnitt Ziesar - Wollin gab es in der Nacht zwei Unfälle, bei denen zwei Menschen starben.

 

Zunächst verlor ein LKW-Fahrer auf den Weg in Richtung Berlin die Kontrolle über seinen Brummi und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Am Stauende fuhr ein Transporterfahrer auf einen stehenden Laster, er starb noch am Unfallort.  

 

Wegen der Bergungsarbeiten musste zwischenzeitlich die A2 vollgesperrt werden.

 

Der Verkehr staut sich noch immer, Teile der Autobahn sind weiter gesperrt.  Der Verkehr weicht auf angrenzende Straßen aus, wo ebenfalls Staugefahr besteht.

 

Bitte fahren Sie vorsichtig.

Landkreis reagiert auf hohe Infektionszahlen

(28. 10. 2020)

Die 7-Tage-Inzidenz von PM von 52,2 hat Auswirkungen gemäß der bestehenden Umgangsverordnung.

Es wurde nach Beurteilung des Infektionsgeschehens im Landkreis noch davon abgesehen, für einzelne Gebiete weitergehende Maßnahmen durch eine Allgemeinverfügung festzusetzen.

 

Die nachfolgenden Regeln sind - neben den bereits aus der Umgangsverordnung geltenden Maßnahmen - ab sofort zu befolgen:

- Gestatteter Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen des eigenen Haushalts

- Maskenpflicht zusätzlich in Gaststätten, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Personenaufzügen

- Privatfeiern nur maximal 10 Personen aus 2 Hausständen im privaten und maximal 10 Personen im öffentlichen Bereich oder angemieteten Räumlichkeiten - die Anzeigepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt 3 Werktage zuvor bleibt bestehen

- Gaststätten Alkoholausschankverbot ab 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr des Folgetages

- Veranstaltungen (Durchführung nur mit Hygienekonzept) sind begrenzt auf 150 Teilnehmer im Außenbereich (unter freiem Himmel) oder 100 Gäste in geschlossenen Räumen

Dies gilt seit 27.10.2020 für mindestens 10 Tage.

Hygienevorschriften auf den Geländen der APM Abfallwirtschaft

(26. 10. 2020)

APM-Wertstoffhöfe:

- Es darf sich hier nur eine bestimmte Anzahl von Kunden auf den Wertstoffhöfen aufhalten. (Wertstoffhof in Werder und Teltow max. 5 Kunden sowie max. 4 Kunden auf dem Wertstoffhof in Niemegk). Richten Sie sich demnach auf Wartezeiten ein!

 

- es gilt für alle die Maskenpflicht, d. h. sowohl für die Kunden sowie auch für die APM-Mitarbeiter/innen.

 

- Es gilt ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen, die nicht aus einem Haushalt sind, einzuhalten.

 

- Vor und nach dem Betreten der Kassen-Räume sind die Hände zu desinfizieren.

 

- es ist eine bargeldlose Zahlung erwünscht.

 

APM-Verwaltung:

- es darf nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern die Verwaltung betreten. Es empfiehlt sich daher, einen Besuchstermin zu vereinbaren.

 

- in den Räumlichkeiten der APM GmbH gilt für alle (Besucher und Mitarbeiter/innen) die Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen zu wahren.

 

- Korrespondenz sollte möglichst auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen.

 

 

Übrigens: Der Abfallratgeber und Tourenplan 2021 für den Landkreis Potsdam-Mittelmark wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte und Betriebe als Postwurfsendung durch die Deutsche Post AG verteilt. Die Zustellung erfolgt vom 14.11. bis 28.11.2020. Wer nach dem 28.11.2020 immer noch keinen Abfallratgeber für das Jahr 2021 erhalten hat, kann diesen bei der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH in Niemegk anfordern.

 

Alle abfallwirtschaftlichen Informationen in diesem Abfallratgeber stehen auch auf der Homepage und in der Müllman-App zur Verfügung.

 

Weitere Infos zum Unternehmen auf www.apm-niemegk.de.

Ölspur auf Lehniner Straßen

(26. 10. 2020)

In der Emstaler Straße über die Beelitzer Straße/Neuhäuser Straße bis Hasenkamp in Lehnin war es heute vormittag auf einer Länge von 3 Kilometern wegen einer Ölspur extrem rutschig.

 

Die Ortswehr Lehnin war als Erster vor Ort und hat die Ortswehren Damsdorf und Netzen nachalarmiert. Es wurden 310 kg Ölbinder verbraucht, um die Fahrbahn zu säubern.

 

 

Foto zur Meldung: Ölspur auf Lehniner Straßen
Foto: Ölspur auf Lehniner Straßen

Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

(23. 10. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

in unserem Land steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben leider wieder an. Diese Entwicklung zeigt sich auch in unserem Landkreis und in unserer Gemeinde. Deshalb möchte ich Sie hiermit über die Lageveränderungen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen informieren.

 

Die 7-Tage-Inzidenz (Neuerkrankungsrate/100.000 Einwohner) im Landkreis lag gestern bei 35,55 und heute bei 39,2.

 

Die Lage in der Gemeinde Kloster Lehnin stellte sich in den vergangenen Tagen stabil dar. Es waren keine Veränderungen bei den laborbestätigten infizierten Personen zu verzeichnen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen reduzierte sich heute auf vier (gestern fünf).  

 

Gültige Landesregelungen zur Bekämpfung der Pandemie 

 

Vor dem Hintergrund dieser Lageentwicklung hat die Landesregierung neue und abgestufte Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Diese Maßnahmen sollen zunächst bis zum 30. November 2020 gelten.

 

Die Möglichkeiten für gesellschaftliche Aktivitäten werden maßgeblich von den o. a. vorgegebenen Grenzwerten bestimmt. Von besonderer Bedeutung sind die in der Grafik dargestellten AHA CL- Regelungen.

 

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, dass Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb bitte ich Sie, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html) zu beachten.

 

Es soll ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen grundsätzlich eingehalten werden. Es bestehen bestimmte Ausnahmen, z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts und in Bereichen der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr u. a. in Verkaufsstellen, in Kinos, Theatern, bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. Frisör), bei Besuchen in Krankenhäusern, im Personennahverkehr, in den Innenbereichen von Schulen außerhalb des Unterrichts und sonstigen pädagogischen Angeboten sowie von Horteinrichtungen zu tragen. Besucher von Gaststätten, die sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten, müssen ebenfalls grundsätzlich eine entsprechende Bedeckung tragen.

 

Die Gaststätten dürfen zwischen 23 und 6 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken. Die Betreiber müssen weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen und Anwesenheitslisten mit Kontaktdaten für eine mögliche Rückverfolgung von Infektionsketten führen. Gäste, die falsche persönliche Angaben machen, müssen mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist sowie z. B. das Personal in Verkaufsstellen, wenn dort die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsreich verhindert wird.

 

Die o. a. Regelungen bei Privatfeiern gelten auch in unseren Gemeinschaftshäusern. Wichtig ist, dass Veranstalter/innen private Feiern mit mehr als 6 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb des eigenen Haushalts mindestens drei Tage vorher dem zuständigen Gesundheitsamt unter Angabe des Veranstaltungsortes und der geplanten Anzahl der Teilnehmenden formlos anzeigen müssen. Dies gilt für private Feiern im privaten Wohnraum und auch in angemieteten Räumen.

 

Innerdeutsche Reisen sind uneingeschränkt möglich. Die Landesregierung hat das Beherbergungs-verbot aus der Corona-Verordnung aufgehoben.

 

Sport in und auf allen Sportanlagen ist erlaubt, solange er kontaktfrei erfolgt. Die Betreiber müssen die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Der Wettkampfbetrieb darf stattfinden. In Stadien dürfen 20 Prozent der regulären Gesamtkapazität besetzt werden. Es gilt ein Alkoholverbot.

 

Feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen und im Individualsport von bis zu 5 Personen dürfen in der Sporthalle und in anderen geschlossenen Räumen trainieren. Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportaus-übung unmöglich ist, gilt, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen, wobei die Ausnahme vom Abstandsgebot nur für die reine Sportausübung gilt.

 

Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken dürfen öffnen, sofern der Mindest-abstand eingehalten wird. Konzerte können stattfinden, Theater und Kinos dürfen öffnen, wenn die Auflagen zur Hygiene und die Mindestabstände eingehalten werden.

 

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen Besuch empfangen. Dasselbe gilt für Menschen in Pflegeheimen. Es gelten die Hygieneregeln. Ausnahmen für das Abstandsgebot gibt es für nahe Angehörige von Schwerkranken oder zur Sterbebegleitung sowie für therapeutische Versorgungen und Seelsorge. Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchs-recht gilt auch nicht, wenn in der Einrichtung aktuell ein Sars-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt.

 

Erreichbarkeit der Verwaltung im Rathaus

 

Unsere Verwaltung ist weiterhin zu den Öffnungszeiten ohne Einschränkungen erreichbar. Es ist keine telefonische Terminabstimmung erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und können mit unseren Mitarbeiterinnen am Empfang Ihre Anliegen besprechen. Diese weisen Sie ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können Sie per E-Mail an: oder Telefon 03 38 41/91 111 richten.

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail () vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem ent-sprechenden Sachbearbeitern Kontakt aufnehmen.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

[Den Infobrief zum Download]

Foto zur Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020
Foto: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

Überbrückungshilfe für coronageschädigte Unternehmen

(23. 10. 2020)

Kleine und mittelständische Unternehmen, die hohe Umsatzeinbußen verbuchten, können für den Zeitraum September bis Dezember 2020 Corona-Überbrückungshilfe beantragen.

 

Im Vergleich zur Überbrückungshilfe I sind nunmehr die Zugangsbedingungen flexibler. So wurden die Begrenzung der maximalen Förderung für kleine Unternehmen aufgehoben, die Fördersätze etwas erhöht und die ansetzbaren pauschalen Personalkosten von 10% auf 20% der förderfähigen Kosten verdoppelt.

 

Unverändert bleibt, dass die Hilfen ausschließlich über akkreditierte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte beantragt werden können. Mit der Beibehaltung dieser Regelung möchte die Politik missbräuchliche Anträge vermeiden.

[Infoblatt zur Überbrückungshilfe]

[Die Anträge können hier gestellt werden]

Kultur der Extraklasse am 24. und 25. Oktober

(22. 10. 2020)

Nach über einem halben Jahr Corona bedingter Kulturpause, gibt es am 24.und 25. Oktober 2020 ein ganz besonders Kulturwochenende.

 

Der Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ und die „Tage des offenen Ateliers“ werden zu einem Kulturwochenende vereint.

 

Über 100 Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Potsdam-Mittelmark laden bereits zum 22. Mal zu den „Tagen des offenen Ateliers“ ein. Nachdem im Frühling die Türen geschlossen bleiben mussten, öffnen mit 5 Monaten Verspätung die Ateliers ihre Türen.

 

Aus Kloster Lehnin dabei sind Wolfgang Lorenz (Schlichtingstraße 13), das LIKK (Zum Strandbad 39), Michael Theis (Emstaler Landstraße 34), Franka Schwarz (Neusiedlerstraße 8), Ilona Vogl Lemnitzer (Hauptstraße 17) und Martina Breyer (Krahner Hauptstraße 7).

 

An beiden Tagen können die Besucher die Gelegenheit ergreifen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, natürlich MIT ABSTAND; begleitet von verschiedenen Aktionen und Attraktionen in einem ganz besonderen Ambiente. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben und sich auch selbst künstlerisch zu erproben. Neben der Bildenden Kunst in ihren unterschiedlichsten Facetten gibt es in den Ateliers auch musikalische, literarische und kulinarische Angebote.

 

Eine Liste der beteiligten Künstler/innen finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/2020_Tage_des_offenen_Ateliers_aktualisiert.pdf

 

Auktion für Feuerwehrleiter

(21. 10. 2020)

Die Gemeinde versteigert ab heute eine Anhängeleiter der Ortswehr von Lehnin, die für Einsätze nicht mehr benötigt wird.

 

Die Leiter wird mit Muskelkraft betrieben, ist voll funktionsfähig und fahrbereit. Sie weist an einigen Stellen Lackschäden und Flugrost auf. Die Auktion läuft noch bis 4. November. Angehangen werden kann die Leiter für den Transport an einen LKW. Die Transportgeschwindigkeit beträgt maximal 25 km/h.

 

Mindestgebot sind 200 Euro. Viel Spaß beim Bieten! Die Auktion mit weiteren Fotos und Infos finden Sie unter:

https://www.zoll-auktion.de/auktion/auktion.php?id=675698

 

Foto zur Meldung: Auktion für Feuerwehrleiter
Foto: Auktion für Feuerwehrleiter

Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin

(20. 10. 2020)

Im letzten Sommer präsentierte sich die Gemeinde Kloster Lehnin auf dem Lehniner Platz in Berlin. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister, Herr Brückner, eine Einladung nach Lehnin an den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Herrn Reinhard Naumann, aus. Nun fand dieser Besuch in der Gemeinde Kloster Lehnin statt.

 

Am Sonntagvormittag traf Herr Naumann am Rathaus Lehnin ein. Herr Naumann sah sich zunächst die Ausstellung der „Aktion Lehniner Platz im Jahr 2019“ im unteren Flur des Rathauses an. Erster Programmpunkt war eine Führung durch den landwirtschaftlichen Betrieb von Timo Wessels. Nach einem Mittagessen auf dem Reiterhof/Trechwitz, ging es zurück nach Lehnin um dem Einführungsgottesdienst von Pfarrer Demke in der Klosterkirche beizuwohnen. Danach führte Herr Baier in sackkundiger und humorvoller Art über das Klostergelände. Von dort ging es dann zu Fuß zum Bootsanleger am Klostersee.

 

Am Bootssteg wartete schon das Canaletto des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur e.V. (LIK e. V.) und setzte die Gäste über. Im LIK angekommen, führten Herr Eckhart Haisch, der Initiator des LIK e.V. und sein Künstlerkollege, Karl Menzen, durch den Skulpturenpark und  erläuterten eindrucksvoll phänomenale Details der dort aufgestellten Skulpturen. Zudem berichtete Herr Haisch von der Entstehung des LIK e.V.

 

Als es dämmerte, ging es am Gelände des Segel- und Ruderklubs vorbei bis zum Strandbad. Dort stand die Tür offen, sodass auch noch das Strandbad besichtigt werden konnte. Zum Ausklang eines lebhaften und abwechslungsreichen Tages gab es ein Abendessen.

 

Der zweite Besuchstag von Herrn Naumann begann am Montagmorgen in Reckahn. Dort empfing Frau Marita Müller die Gäste herzlich und führte durch die Dauerausstellung im Schloss Reckahn. Auch das im Haus befindliche Standesamt mit Blick auf den Park wurde geöffnet. Weiter ging es zum gegenüberliegenden Renaissancebau, der erst vor wenigen Wochen nach aufwendiger Sanierung fertiggestellt worden ist. Die Besichtigung dieses Gebäudes fand großen Anklang. Herr Naumann zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Gemeinde, ein derart großes Projekt zu stemmen. Das anschließende lockere Pressegespräch fand im Cafébereich des Rochow-Museums statt. 

Weiter ging es im Programm zum Kunstgut Krahne, wo das Ehepaar Martina Breyer und Lutz Raschke die Gäste begrüßte. Die Führung endete in der Atelier-Küche mit einem Erfrischungsgetränk. Nach einem kurzen Blick auf das sehr gelungen sanierte Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr und Erzählung der Sage von den Krahner Riesen und dem blauen Stein, ging es in Richtung Lehnin.

 

In Lehnin angekommen gab es eine gemeinsame Mittagspause im Hotel Markgraf. Es folgte die Besichtigung des Schulcampus Lehnin. Am Nachmittag endete der Besuch.

 

Wegen der großen Resonanz auf beiden Seiten verabredeten Herr Naumann und Herr Brückner, dass versucht werden soll, im nächsten Jahr die „Aktion Lehniner Platz“ in Berlin erneut durchzuführen.

Foto zur Meldung: Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin
Foto: Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin

Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

(20. 10. 2020)

Die Zahl der Coronainfizierten steigt derzeit auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark, auf derzeit 77. Damit sind seit Beginn der Coronapandemie 781 Potsdam-Mittelmärker an dem Virus laborbestätigt erkrankt. 43 Todesfälle wurden registriert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg heute auf 32,8.

 

In Kloster Lehnin haben sich bisher 54 Menschen mit dem Virus angesteckt, davon sind zwei gestorben. Drei Kloster Lehniner befinden sich gegenwärtig in Quarantäne, die vom Gesundheitsamt angeordnet wird.

Foto zur Meldung: Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen
Foto: Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus

(19. 10. 2020)

Seit vielen Jahrzehnten ist es Tradition, sich zum ersten Advent in Lehnin unter der großes Tanne auf dem alten Amtshof im Kloster zu treffen und gemeinsam in die Vorweihnachtszeit zu starten. In diesem Jahr ist das leider nicht möglich.

 

Der Tourismusverein als Veranstalter hat beschlossen, den Markt in diesem Jahr auszusetzen. Die Vorstandsmitglieder des Vereines haben es sich mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. Die letzten Monate waren von der Hoffnung und dem Wunsch geprägt, den Adventsmarkt auch unter den erschwerten Bedingen der Pandemie durchführen zu können.

 

Die Entwicklung der letzten Tage und Wochen und die nunmehr zu erwartende perspektivische Entwicklung der Covid-19-Ausbreitung haben den Vereinsvorstand zu der Entscheidung bewogen, den Markt 2020 abzusagen.

 

Der Vereinsvorstand bedauert es sehr, dass die Umstände keine nach allen Seiten abgesicherte und gesundheitspolitisch zu verantwortende Umsetzung zulassen und hofft auf eine baldige Verbesserung der Situation, eine Stabilisierung der Lage und gesunde Perspektiven für die nahe Zukunft. 2021 soll es wieder einen Lehniner Adventsmarkt geben.

 

Foto zur Meldung: Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus
Foto: Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus

GEMA bewilligt Corona-Gutschriften

(19. 10. 2020)

Für die Beantragung von GEMA-Corona-Gutschriften bei behördlich veranlassten Schließungen während der Corona-Pandemie wurde eine Gutschriftenaktion gestartet.

 

Infos dazu finden Sie hier:

https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Des Weiteren wird die GEMA die Kunden zeitnah per Anschreiben über die genauen Abläufe informieren. Dann werden auch weitere Details (insbesondere Daten für den Zugang zu dem Eingabe-Portal für die Ermittlung der Schließzeiten mittels eines eigen vergebenen Codes) erläutert.

 

Die GEMA bittet darum, dass Anliegen von Kunden zu Corona nicht mehr über das Postfach eingereicht werden. Die Abwicklung der Gutschriften soll ausschließlich über das hierfür extra bereitgestellte Online-Portal erfolgen.

[Weitere Infos zur GEMA-Gutschriftenaktion finden Sie hier]

Bundes- und Landesregierung verschärfen Corona-Regeln

(19. 10. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder betrachten das aktuell zunehmende Infektionsgeschehen mit Sorge. Deshalb appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt in den Herbst und Wintermonaten sehr konsequent auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu achten, die Hygieneregeln stets einzuhalten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) zu tragen. Hinzu kommt die dringende

Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Einhaltung dieser AHA+AL Regeln ist die wesentliche Grundlage für die erfolgreiche

Eindämmung des Infektionsgeschehens und dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion. Insbesondere die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen gilt verbindlich

und wird entsprechend von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert.

 

Vor dem Hintergrund, dass das Infektionsgeschehen derzeit in weiten Teilen Deutschlands ansteigt, ist es erforderlich, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung trotz des Beginns der kalten Jahreszeit und der damit

verbundenen Verlegung vieler Aktivitäten in Innenräume wieder gezielt da zu reduzieren, wo besondere Ansteckungsgefahren bestehen.

 

Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis Infektionen verbreiten können. Alle Bürgerinnen und Bürger werden erneut gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen,

ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind. Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung

bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten.

 

Es soll dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

 

Darüber hinaus empfehlen Bund und Länder dort, wo die Infektionszahlen kontinuierlich steigen und insbesondere bei steigenden Infektionszahlen oberhalb einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in

einer Woche eine Sperrstunde in der Gastronomie einzuführen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen.

 

Dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche soll die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen weiter begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

Brandenburger Beherbergungsverbot vorläufig außer Vollzug gesetzt

(19. 10. 2020)

Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat in zwei Eilverfahren § 7 Abs. 2 der aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg im Wege der einstweiligen Anordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt.

 

Die Vorschrift regelt, dass Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen dürfen, die aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder einem Stadtstaat der Bundesrepublik anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben.

 

Die Antragstellerinnen, ein Hotelbetrieb im Landkreis Dahme-Spree und eine Vermieterin von Ferienwohnungen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, hatten unter anderem geltend gemacht, dass die genannte Regelung für sie zu erheblichen Einnahmeverlusten führe und ihre verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit verletze.

 

Der 11. Senat ist dieser Argumentation im Ergebnis gefolgt. Das Beherbergungsverbot sei voraussichtlich unverhältnismäßig. Das Maß, in dem es voraussichtlich zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitrage, stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu dem Gewicht der daraus folgenden Einschränkungen der Berufsfreiheit der Antragstellerinnen, aber auch der verfassungsrechtlich geschützten allgemeinen Handlungsfreiheit der Personen aus Risikogebieten, denen ein Übernachtungsaufenthalt oder Urlaub in Brandenburg verwehrt werde. Das Infektionsgeschehen könne innerhalb der Beherbergungsbetriebe etwa durch ein Hygienekonzept deutlich verringert werden. Zudem würden Gäste in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen im Allgemeinen allein oder gemeinsam mit Personen ihres eigenen Haushalts übernachten.

 

Der Besuch eines Hotelrestaurants unterscheide sich nicht ersichtlich vom Besuch gastronomischer Einrichtungen außerhalb des Beherbergungsbetriebs, der nicht untersagt sei. Es sei ferner zu berücksichtigen, dass die Verordnung auch Tagesbesuche aus Risikogebieten nicht ausschließe. So könnten Familien mit schulpflichtigen Kindern aus der Millionenstadt Berlin den ausgefallenen Urlaub in Brandenburg durch entsprechende Tagesausflüge kompensieren, dabei unterschiedliche Ziele ansteuern und das Infektionsrisiko in der Fläche noch breiter streuen. Zudem gebe es einen erheblichen Anteil von Pendlern

zwischen Berlin und Brandenburg. Hinter die damit verbundene Gefahr des Einschleppens von Infektionen nach Brandenburg trete die Infektionsgefahr, die mit der angegriffenen Regelung verhindert werden soll, zurück.

 

Die Unverhältnismäßigkeit des Beherbergungsverbots entfalle auch nicht dadurch, dass sich potentielle Gäste durch Vorlage eines negativen Coronatests von dem Verbot befreien lassen könnten. Zum einen seien solche Tests insbesondere für Familien mit mehreren Kindern mit erheblichen, möglicherweise abschreckenden Kosten verbunden. Zum anderen sei es angesichts der derzeitigen Auslastung der Testkapazitäten zweifelhaft, ob ein entsprechendes Testergebnis fristgerecht zu erhalten sei. Im Übrigen habe auch das Robert-Koch-Institut bereits darauf hingewiesen, dass ein negativer Virus-Nachweis nur eine Momentaufnahme darstelle, die nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen dürfe, und dass der zusätzliche Testbedarf durch Urlauber die Belastungssituation der Labore weiter verschärft habe.

 

Maßnahmen gegen die Schweinepest

(08. 10. 2020)

Nach Feststellung des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Schwarzwildbestand in den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und Märkisch-Oderland sowie des massiven Seuchengeschehens in der Republik Polen, Wojewodschaft Lebuser Land, trifft der Landkreis Potsdam-Mittelmark folgende Anordnungen für Jäger/innen:

 

1) Zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist die Bejagung von Schwarzwild im Landkreises Potsdam-Mittelmark flächendeckend

zu verstärken.

 

2) Die Fallwildsuche im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist zu intensivieren.

 

3) Jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sofort anzuzeigen und zu kennzeichnen. Die Anzeige kann telefonisch oder per E-Mail unter erfolgen.

 

4) Jedes verendet aufgefundene Stück Schwarzwild, auch Unfallwild, ist mittels Tupferprobe zur virologischen Untersuchung, zu beproben.

 

5) Soweit Verkehrssicherungspflichten nicht entgegenstehen, verbleibt der beprobte Tierkörper am Fundort.

Buslinien werden bestreikt

(08. 10. 2020)

Aufgrund des vonseiten der Gewerkschaft Verdi angekündigten Warnstreiks wird es am morgigen Freitag, 09. Oktober 2020,  ab 3:00 Uhr bis in den frühen Nachmittag zu Fahrtausfällen und Anschlussverlusten im gesamten Bediengebiet der regiobus kommen.

 

"Konkrete Aussagen, ob und welche Linien bedient werden können, sind leider zurzeit nicht möglich. Einzelne Busse verkehren in unregelmäßigen Takten auf den Linien 601, 608, 611, 622, 623, 631 sowie weiteren TKS-Linien und Linien in Brück, Brandenburg und Bad Belzig", teilt regiobus-Sprecherin Annette Lang mit.

Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin

(07. 10. 2020)

Im letzten Jahr wurde stark um einen neuen/alternativen Standort für die alte bisherige Poststelle gerungen. Nach langem Suchen und Verhandlungen wurde ein neuer Betreiber gefunden. Im BC Haus- und Gartenmarkt (Am Bahnhof 2, 14797 Kloster Lehnin, Telefon: 03382 7078240) stehen jetzt alle gängigen Postdienstleistungen mit persönlichem Kontakt zur Verfügung.

 

Seit wenigen Tage ist ebenfalls eine Post-Packstation im Ortsteil Lehnin nutzbar. Am Lidl-Supermarkt im Ortskern hat die Deutsche Post eine Anlage installiert, die zusätzlich zum Filialbetrieb die Möglichkeit eröffnet, rund um die Uhr Pakete aufzugeben bzw. gelieferte Pakete und Päckchen in Empfang zu nehmen.

 

An Packstationen können von der Deutschen Post oder DHL beförderte Sendungen bis zu einer Größe von 75 cm × 60 cm × 40 cm empfangen werden. Sobald eine Sendung eingetroffen ist, wird der registrierte Kunde per E-Mail oder Push-Benachrichtigung in der DHL Paket App bzw. durch eine Benachrichtungskarte im Briefkasten informiert. Die Benachrichtigung enthält den für die Abholung notwendigen Code. An der Packstation öffnet sich nach dem Einlesen des Codes an einem Scanner die entsprechende Tür, hinter der die Sendung hinterlegt ist.

 

Einzelheiten und Beschreibungen finden Sie hier: https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-versenden/pakete-abgeben/packstation.html

 

[Details zu Packstationen]

Foto zur Meldung: Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin
Foto: Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin

Neue Corona-Bestimmungen ab Sonntag

(06. 10. 2020)

Die Brandenburger Landesregierung hat heute Nachmittag weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bekannt gegeben.

 

Ab Sonntag gilt in Brandenburg eine Maskenpflicht nicht nur im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel, sondern auch in Bürogebäuden - allerdings erst ab einem bestimmten regionalen Grenzwert für neue Infektionen.

 

Gibt es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 35 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (derzeit sind es landesweit 8,6 und im LK PM 18), soll Mund-Nasen-Schutz in Büro- und Verwaltungsgebäuden gelten, wenn man nicht am eigenen Arbeitsplatz ist und der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl 35 müssen Gastronomie-Mitarbeiter mit Gästekontakt ein Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt auch für Gäste, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Wer falsche Angaben in Restaurants zur Nachverfolgung von Kontakten macht, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Wird der Grenzwert überschritten sollen zudem nur noch 50 Menschen an Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen teilnehmen können und 25 Menschen an Feiern im privaten Umfeld.

 

Alle Regelungen gelten ab Sonntag, den 11. Oktober, zunächst bis 8. November 2020.

Potsdam-Mittelmark als Smarte LandRegion ausgewählt

(06. 10. 2020)

Der Landkreis PM erhielt die Nachricht, dass Potsdam-Mittelmark zu den 7 Kreisen bundesweit gehört, die als Modellregionen „Smarte LandRegion“ in den nächsten 4 Jahren mit rund 1 Mio. € vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert werden.

 

„Das macht uns sehr stolz, eröffnet völlig neue Perspektiven für die interkommunale Zusammenarbeit und steigert unser Image als Landkreis mit attraktiven Orten zum Wohnen, Arbeiten und Erholen“, so Landrat Wolfgang Blasig.

 

Unterstützt werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass diese für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. Konkret geht es darum, innovative digitale Dienste und Anwendungen zu entwickeln und zu erproben, die den Alltag der Menschen in ländlichen Räumen verbessern, insbesondere die Daseinsvorsorge.

 

In Potsdam-Mittelmark stehen die Themen Bürgerbeteiligung und Mobilität im Mittelpunkt des Förderantrags.

Wohnmobilstellplatz Lehnin, Rosenparkplatz 

(06. 10. 2020)

In der Öffentlichkeit wird die Schaffung von Trink- und Abwasseranschlüssen auf dem Rosenparkplatz kontrovers diskutiert.

 

Zur Stärkung des Tourismus wurden vor ca. 12 Jahren auf dem Rosenparkplatz u. a. Stellplätze für Wohnmobile geschaffen. Auf den 4 Stellplätzen ist ein Abstellen von Fahrzeugen über einen Zeitraum von bis zu 2 Wochen zulässig (Parken). Es ist ein einmaliges Übernachten (bis zu ca. 10 Stunden) zur Wiederherstellung der eigenen Fahrtüchtigkeit in den Wohnmobilen möglich. Das Übernachten bezieht sich auf das Innere des Fahrzeugs. Z. B. ist ein Aufstellen von Möbeln außerhalb des Fahrzeugs unzulässig. Weitere Übernachtungen in dem Wohnmobil sind ordnungswidrig.

 

Letztes Jahr prüfte die Verwaltung, wie ein Trink- und Abwasseranschluss umgesetzt werden könnte. Ein Trinkwasseranschluss ist technisch realisierbar. Die Voraussetzungen für einen Abwasseranschluss waren nicht gegeben und die Finanzierung der Maßnahme nicht gesichert.

 

Im August 2020 bat die Gemeindevertretung um erneute Prüfung. Das Ergebnis wurde am 22.09.2020 vorgestellt. Zwischenzeitlich besteht auch die Möglichkeit für eine Aufleitung von Abwasser (bis 10 m³/ monatlich) auf eine Kläranlage. Die Kosten zur Herstellung der Anschlüsse hätte die Gemeinde zu tragen. Es besteht ein Risiko für eine Verschmutzung der Fäkalien, z. B. mit Chemikalien. Insoweit kommt als alternative technische Lösung eine abflusslose Sammelgrube infrage. Gemäß eines Kostenüberschlages muss für diese Alternative und den Trinkwasseranschluss mit Kosten von ca. 48.500 € gerechnet werden.

 

Die Fraktion SPD/Baumfreunde/Die Linke schlug zur Finanzierung der Maßnahme die Einsparung einer konkret besetzten Stelle vor und möchte so bis 100.000 € jährlich einsparen. Ein Blick in den Stellenplan und in die Vergütungstabellen für den öffentlichen Dienst zeigt, dass diese Einschätzung realitätsfern ist. Es ist auch nicht möglich, arbeitsrechtliche Verhältnisse beliebig zu beenden.

 

Durch die Pandemie verzeichnet die Gemeinde Mindereinnahmen. In dieser Situation für die Umsetzung eines nicht im Haushaltsplan formulierten Ziels den in diesem Jahr beschlossenen Stellenplan infrage zu stellen, schafft Verunsicherung und Unverständnis unter den Verwaltungsmitarbeiter/Innen. Teilweise fragen sie sich, ob ihr Arbeitsplatz nicht mehr gesichert ist und sehen diesen Vorschlag als unsozial, diskreditierend und mitarbeiterverachtend an. Offenkundig soll in einer wirtschaftlich schwierigen Situation zusätzlich ein politisches Projekt auf Kosten der Mitarbeiter umgesetzt werden.

 

Es ist grundsätzlich anzumerken, dass die Verwaltung Initiativen begrüßt, die den Tourismus in unserer Gemeinde stärken und das Erscheinungsbild einer gästefreundlichen Gemeinde fördern. Aufgrund der angespannten Haushaltssituation und des Investitionsvolumens wird derzeit eine Umsetzung als schwierig erachtet. Deshalb sollte zunächst ein Abschluss der politischen Diskussion zu Art und Umfang sowie zur Umsetzung der Maßnahme, einschließlich der Finanzierung, erfolgen.

Foto zur Meldung: Wohnmobilstellplatz Lehnin, Rosenparkplatz 
Foto: Wohnmobilstellplatz Lehnin, Rosenparkplatz 

ADFC-Check: Wie ist Radfahren in Deiner Gemeinde?

(05. 10. 2020)

Bis zum 30.11.2020 können Interessierte die Situation für Radfahrende in ihrer Gemeinde im ADFC-Fahrradklima-Test 2020 bewerten. Natürlich auch in Kloster Lehnin. Dazu ruft der "Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club" (ADFC) auf.

 

Teilnehmende haben somit die Chance, Politik und Verwaltung ein wichtiges Feedback zum Thema zu geben.

 

Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Orte nach sechs Einwohner-Größenklassen. Am vorangegangenen Test im Jahr 2018 nahmen bundesweit 170.000 Menschen teil. 683 Orte wurden bewertet.

 

Den Fragebogen gibt es hier: www.fahrradklima-test.adfc.de.

 

[Für den Fragebogen bitte hier klicken]

Foto zur Meldung: ADFC-Check: Wie ist Radfahren in Deiner Gemeinde?
Foto: ADFC-Check: Wie ist Radfahren in Deiner Gemeinde?

Saisoneröffnung bei den Baumfreunde Kindern

(25. 09. 2020)

Nach lange coronabedingter Pause startete heute zum ersten Mal in diesem Schuljahr die AG Baumfreunde. Viele neue Kinder aus der Integrierten Tagesbetreuungseinrichtung Lehnin (ITBL) kamen zum Baumfreunde-Kinder-Kurs, um mit Natur- und Wanderführerin Gabriele Wichary durch das Kloster zu wandern.

 

Sie hatte ein Baumquiz auf Karten vorbereitet und die Aufgabe der Kinder war es, die entsprechenden Baumarten im Klostergelände zu suchen und zu finden.

 

Es war sehr interessant, dass dort neben den üblichen Kastanien, Schwarzerlen und Eichenbäumen auch große Platanenbäume, Ebereschen, Pfaffenhütchen, Ulmen, Eschen, Pappeln und eine Blutpflaume zu finden waren. Sogar einen amerikanischen Tulpenbaum und eine Kornelkirsche wurde auf der Wanderung entdeckt. Die Kinder lernten, dass die Beeren des Pfaffenhütchens sehr giftig sind –dass man aber aus den Vogelbeeren leckere Marmelade kochen kann.

 

Mit den Taschen voller gesammelter Kastanien traten sie den Rückweg zur ITBL an. Alle Teilnehmer hatten sehr viel Freude an dieser Tour und danken Frau Wichary für diese sehr interessante Lehrstunde! Das nächste Treffen der AG Baumfreunde ist im Oktober geplant.

 

Foto zur Meldung: Saisoneröffnung bei den Baumfreunde Kindern
Foto: Saisoneröffnung bei den Baumfreunde Kindern

Bürgermeister unterbreitet Vorschlag zur Mediation

(23. 09. 2020)

In den letzten Monaten wird immer wieder öffentlich Kritik an der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister, insbesondere durch den Fraktionsvorsitzenden der SPD/Baumfreunde/Die Linke geäußert.

 

„Für mich geht es offenkundig nicht mehr allein um die Sache. In dieser kann man immer unterschiedlicher Auffassung sein. Dieses Vorgehen schadet allen Beteiligten, den Verwaltungsmitarbeitern und nicht nur mir als Bürgermeister, sondern dem Ansehen unserer Gemeinde“, betont Uwe Brückner, der weiterhin sagt: „Wir sind alle gewählt worden, um die anstehenden Probleme für unsere Einwohner/Innen zu lösen. Dies betrifft alle 14 Ortsteile! Denn diese machen die Gemeinde Kloster Lehnin aus und nicht nur 1 oder 2! Natürlich geht nicht überall alles gleichzeitig, aber wir können Schwerpunkte setzen und diese gemeinsam abarbeiten. Die Einwohner/innen unserer Gemeinde möchten, dass wir in ihrem Interesse zusammenwirken und keinen Dauerwahlkampf führen.“

 

Um den Streit zu begegnen, bietet Brückner eine Mediation an. Herr Niewar stimmte dem in der Gemeindevertretersitzung öffentlich zu.

 

 

Funktionsträger der Feuerwehren erhalten eine höhere Aufwandsentschädigung

(23. 09. 2020)

Es besteht innerhalb der Kloster Lehniner Gemeindevertretung Einvernehmen, dass das Engagement der Kamerad(inn)en der Freiwilligen Feuerwehren Wertschätzung und Anerkennung verdient. Die größte Motivation ist dabei eine bestmögliche Ausstattung mit Einsatzmitteln, Kleidung, Fahrzeugen und zweckmäßig eingerichteten Feuerwehrgerätehäusern. Dies wird auch konsequent nach einem Maßnahmeplan umgesetzt.

 

Es gibt einen breiten Konsens zwischen der Gemeindevertretung, der Gemeindewehrführung und den Ortswehrführungen, dass Entschädigung für alle Funktions- und Aufgabenträger angehoben wird und dass alle Ortswehrführer die gleiche Aufwandsentschädigung erhalten. Die erforderlichen Mittel sind im Haushalt eingestellt.

 

Weitere Entschädigungen z.B. für Einsatzkräfte und Ausbilder, sollen eventuell für den Haushaltsplan 2022/23 diskutiert werden. Auf keinen Fall sollte eine höhere Entschädigung dazu führen, dass Mittel bei der Anschaffung von Ausstattung oder bei Investitionen gekürzt werden.

 

 

 

Straßenentwässerung wird erneuert

(23. 09. 2020)

Im Laufe des Oktobers werden in Lehnin im Bereich der Straßenentwässerung Beelitzer Straße 1 bis 25 und Einmündung Am Hasenkamp die vorhandenen Rohrrigolen durch die Firma Kober Straßen- und Tiefbau GmbH aus Luckenwalde getauscht.

 

Eine Wanderbaustelle wird dazu zeitversetzt an vier verschiedenen Standorten eingerichtet. Die ca. 20 m langen Bauabschnitte werden halbseitig gesperrt.

 

Nach der Baumaßnahme soll das Regenwasser besser versickern können.

 

Wir bitten um Verständnis.

 

Gemeinde befürwortet Investition ins ehemalige Lehniner Schulinternat

(23. 09. 2020)

Die Gemeinde sieht dem Kauf des ehemaligen Internates der Sonderschule durch einen Privaten positiv entgegen. Die Gemeinde habe sich lange um den Kauf des Areals in der Goethestraße/Beethovenstraße bemüht, sei aber bei den Verhandlungen mit dem Eigentümer nicht zu einem Ergebnis gekommen.

 

Die Idee des neuen Eigentümers, dort einen Kindergarten mit Schulküche oder barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen zu schaffen, werde grundsätzlich begrüßt.

 

„Wir wünschen dem Investor gutes Gelingen und werden ihn bei seinem Vorhaben unterstützen soweit es der Gemeinde möglich ist“, betont Bürgermeister Uwe Brückner.

Derzeit 5 Corona-Erkrankte in PM

(22. 09. 2020)

In Potsdam-Mittelmark sind derzeit 5 Personen an Covid-19 erkrankt. 641 Mittelmärker sind bisher (laborbestätigt) an dem Virus erkrankt, davon sind 43 gestorben.

 

Für Kloster Lehnin wurden bisher insgesamt 51 Coronafälle vom Gesundheitsamt registriert. Zwei Kloster Lehniner sind nachweislich an dem Virus gestorben.

Foto zur Meldung: Derzeit 5 Corona-Erkrankte in PM
Foto: Derzeit 5 Corona-Erkrankte in PM

Infotelefon zur Schweinepest geschaltet

(21. 09. 2020)

Das Verbraucherschutzministerium und das Landwirtschaftsministerium des Landes Brandenburg haben ein Info-Telefon zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingerichtet.

 

Unter der Rufnummer 0331 866-5666 beantworten Beschäftigte aus beiden Ministerien von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr Fragen rund um das Thema Afrikanische Schweinepest.

 

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher: "Trotz aller Abwehrbemühungen ist die Afrikanische Schweinepest jetzt auch in Brandenburg nachgewiesen worden. Jetzt gilt es, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet einzudämmen und auf jeden Fall zu verhindern, dass die Infektion auf Hausschweinbestände übergreift. Dafür müssen zahlreiche Maßnahmen wie die Ausweisung von Restriktionszonen sowie ein vorläufiges Jagdverbot im gefährdeten Gebiet ergriffen werden. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich."

 

Agrarminister Axel Vogel: "Die Situation für Landwirte und Waldbewirtschafter hat sich mit der Feststellung der Afrikanischen Schweinepest im Wildschweinbestand zugespitzt. Sie müssen gravierende wirtschaftliche Folgen befürchten. Die Landesregierung nimmt ihre Sorgen sehr ernst. Wir befinden uns in einem intensiven Austausch, um alle Fragen zu notwendigen Maßnahmen zu klären und deren Auswirkungen zu begrenzen. Oberstes Ziel ist es, die Hausschweinbestände vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen."

 

 

Crash an der Autobahn

(21. 09. 2020)

Am heutigen Vormittag ereignete sich ein Auffahrunfall auf der L86 zwischen Lehnin und Damsdorf an der Autobahnauffahrt Lehnin. Zum Glück wurde niemand der Insassen schwerverletzt, so das der RTW und das NEF die Einsatzstelle schnell wieder verlassen konnten.

Die Kameraden der Feuerwehr Lehnin sicherten die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf, klemmten die Batterien ab und stellten den Brandschutz sicher.

Vielen Dank für den Einsatz!

Foto zur Meldung: Crash an der Autobahn
Foto: Crash an der Autobahn

Die Bauern unserer Gemeinde brauchen unser Verständnis

(21. 09. 2020)

Die Afrikanische Schweinepest könnte auch Folgen für die Landwirte der Region haben. Wird ein infiziertes Tier festgestellt, darf im Umkreis von mehreren Kilometern nicht mehr gemäht, geerntet oder neu ausgesät werden.  Dies wäre nach den schlechten Ernten der vergangenen zwei Jahre eine Katastrophe.

 

Bevor das Ernteverbot möglicherweise auch hierzulande kommt, müssen nun die Flächen vorfristig geerntet bzw. bewirtschaftet werden. Bei allem schwingt die Sorge um den Ernteertrag und um die Tiere mit, die weiter frisches Futter brauchen.

 

Die Gemeinde bittet daher um Verständnis, wenn es für ca. eine Woche Tag und Nacht zu erhöhten Verkehr von Landwirtschafts-Fahrzeugen auf den Feldern und auf unseren Straßen kommt.

Tolle ITBL-Pläne für die Herbstferien

(15. 09. 2020)

In den Herbstferien (12. bis 23. Oktober) können Kinder in der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) viel Spaß haben. Geplant sind u. a. neben Sportspielen, Basteln, Kürbisschnitzen und Papierfliegerweitwurf auch eine Waldwanderung zum Gohlitzsee und Drachensteigen.

[Das Ferienprogramm zum runterladen]

Foto zur Meldung: Tolle ITBL-Pläne für die Herbstferien
Foto: Tolle ITBL-Pläne für die Herbstferien

Schutzkleidung an Gemeindefeuerwehr übergeben

(11. 09. 2020)

Der 3. Stellv. Gemeindewehrführer, Torsten Schumitz, und der Kleiderkammerwart Thomas Alburg haben heute die neue Schutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger übergeben bekommen. Die Schutzkleidung wird demnächst an die Kameraden ausgegeben. Die Hosen und Jacken haben ca. 25.000 € gekostet.

 

Damit haben fast alle Atemschutzgeräteträger der Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr moderne Überbekleidung, die speziell für den Innenangriff brennender Häuser entwickelt wurde. "Mit der Schutzkleidung sind wir auf einem guten Weg", sagt Schumitz. Es seien weitere Anschaffungen in den nächsten Jahren notwendig  und auch geplant. Die Erhöhung der finanziellen Mittel in Jahren 2020 und 2021 machen dies auch möglich.

 

Foto zur Meldung: Schutzkleidung an Gemeindefeuerwehr übergeben
Foto: Schutzkleidung an Gemeindefeuerwehr übergeben

Minihäuser am Klostersee geplant

(10. 09. 2020)

Zu dem in einer Zeitung angekündigten „Quartier für Minihäuser am Lehniner Klostersee“ liegt der Gemeindeverwaltung bisher noch keine Projektbeschreibung vor.

 

Bei Vorlage entsprechender Unterlagen werden die planungsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen geprüft und der Investor entsprechend beraten.

 

Ein erster Kontakt mit dem Investor bezüglich der bestehenden Steganlage im betreffenden Areal hat bereits stattgefunden.

 

Die Gemeindeverwaltung geht jedoch davon aus, dass für die Errichtung einer Tiny-House-Siedlung  zunächst ein Bebauungsplan notwendig sein wird.

 

 

Donnerstag ist Warntag

(09. 09. 2020)

Auf Grund eines Beschlusses der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) wird am Donnerstag, 10.09., erstmals ein „Bundesweiter Warntag 2020" durchgeführt.

 

Ziel der Veranstalter ist es, das Thema Warnung innerhalb der Bevölkerung stärker ins Bewusstsein zu rufen. Der Tag soll künftig jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden.

 

In Absprache mit der Regionalleitstelle Brandenburg sieht der Landkreis Potsdam-Mittelmark dafür vor, um 11 Uhr alle Sirenen über die Leitstelle anzusteuern. Hierbei wird ein "NUR TON Alarm" an die "Unteradresse A" (Sirenenprobe) ausgegeben. Auch eine Entwarung wird vom BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Nationale Warnzentrale) für das gesamte Bundesgebiet ausgesendet.


 


 


 

 

Aktuelle Corona-Bilanz

(08. 09. 2020)

In Potsdam-Mittelmark gibt es derzeit 12 Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, das entspricht einem Wert von 3,7  auf 100.000 Einwohner. Der Landkreis hat 214.664 Einwohner. Seit Registrierung von Covid 19 sind 629 Mittelmärker an dem Virus erkrankt, 43 Todesfälle sind in diesem Zusammenhang zu beklagen.

 

In Kloster Lehnin wurden insgesamt 51 Covid-19-Fälle registriert, wovon zwei gestorben sind.

Foto zur Meldung: Aktuelle Corona-Bilanz
Foto: Aktuelle Corona-Bilanz

Landkreis-Offensive „Aktiv sein im Alter“

(08. 09. 2020)

Trotz Corona führt der Landkreis PM seine Offensive „Aktiv sein im Alter“ weiter.

 

Vertreter/innen der Generation 55 +  sind aufgerufen, Angebote und Aktivitäten vor Ort zu entwickeln und in generationenübergreifenden Projekten umzusetzen.  Ziel ist es, Begegnungen und die Identität vor Ort zu stärken und ein generationenübergreifendes Miteinander zu beleben.

 

Letzter Abgabeschluss ist der 30. September. Voraussetzung für die Bewilligung ist u.a. der Projektstart noch in diesem Jahr.

 

Konzeptideen können beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingereicht werden. Formulare für die Beantragung erhalten Sie direkt über den Fachdienst Soziales und Wohnen oder auf der Homepage.

 

Ansprechpartnerin ist Daniela Berlin, Telefon: 033841 91-368.

[Hier gibt es weiterführende Infos zu dem Projekt]

Bauarbeiter vom Gerüst gerettet

(08. 09. 2020)

Kameraden der Feuerwehren Lehnin und Werder, die die Drehleiter bereitstellten, haben heute Vormittag einen Bauarbeiter von einem Gerüst gerettet.

 

Der Mann bekam bei der Arbeit an einem Privathaus in Kaltenhausen gesundheitliche Probleme. Er konnte jedoch selbständig in den Korb der Drehleiter einsteigen. Während des Aufstellens der Drehleiter sperrte die Feuerwehr vorübergehend die Straße. Rettungssanitäter und ein Notarzt kümmerten sich weiter um den Patienten.

Die Gemeinde bedankt sich für den Einsatz und wünscht gute Besserung.

Foto zur Meldung: Bauarbeiter vom Gerüst gerettet
Foto: Bauarbeiter vom Gerüst gerettet

Gedenken an die toten Kameraden

(06. 09. 2020)

Am Samstage jährt sich der 3. Jahrestag der größten Tragödie, die Kloster Lehnin in jüngster Zeit erlebt hat.

 

Am 05. September 2017 sind der damalige Gemeindewehrführer, Sebastian K. und der Kamerad Philipp R., in der Blüte ihres Lebens bei einem Unfall auf der BAB2 tragisch ums Leben gekommen.

 

Sie gaben ihr Leben, um ein anderes Leben zu retten. Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt und Dank!  

 

Zusammen mit der Gemeindewehrführung und Delegationen der Ortswehren gedachten wir unserer verstorbenen Kameraden und legten Kränze an der Gedenkstelle vor dem Lehniner Feuerwehrgerätehaus nieder.

 

Wir sind immer noch tief betroffen und sehr traurig.

 

Unsere Gedanken sind auch bei den Angehörigen der Verstorbenen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Gedenken an die toten Kameraden
Foto: Gedenken an die toten Kameraden

Sirenenalarm zum Gedenken

(04. 09. 2020)

Am 5.9.2017 kamen auf tragische Weise bei einem Einsatz auf der Autobahn die beiden Kloster Lehniner Feuerwehrleute Sebastian K. und Philipp R. ums Leben.

 

Am 3. Jahrestag des Unglücks werden am morgigen Samstag um 19 Uhr zum Gedenken alle ca. 20 Sirenen in ganz Kloster Lehnin kurz aufheulen.

 

Wir bitten um Verständnis.

Anglerprüfung am 24. September in Brandenburg

(03. 09. 2020)

Wer im Land Brandenburg die Raubfischangel auswerfen möchte, benötigt den unbefristeten Fischereischein. Voraussetzung für diesen Fischereischein ist das Bestehen einer Anglerprüfung.

 

Die untere Fischereibehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark bietet deshalb am Donnerstag, dem  24.09. um 17 Uhr eine Anglerprüfung zum Erwerb des unbefristeten Fischereischeins in der Dienststelle des Landkreises - Untere Fischereibehörde -, Potsdamer Straße 18, in Brandenburg an der Havel an.

 

Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und an dieser Anglerprüfung teilnehmen möchte, kann sich in der unteren Fischereibehörde bis zum 18.09.2020 schriftlich anmelden. Das Antragsformular sowie die Links zum Fragenpool und zum Onlinetest sind im Internet unter www.potsdam-mittelmark.de eingestellt. Die Prüfungsgebühr beträgt 25 Euro. 

 

Weitere Fragen zur Anglerprüfung werden gern unter der Telefon-Nr. 03381 533-149 beantwortet.

Neuer Ausbildungskurs „Sterbende begleiten lernen“

(03. 09. 2020)

Der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst Potsdam-Mittelmark des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin bildet Menschen aus, die sich dem Thema „Sterben, Tod und Trauer“ nähern und ehrenamtlich engagieren wollen.

 

Der Kurs beginnt am 16. Oktober 2020 um 17 Uhr und wird in Teltow stattfinden. Anmeldeschluss ist der 10. September. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase ehrenamtlich begleiten möchten. Die kostenlose Ausbildung nach dem Celler Modell erfolgt in einem Grund- und Vertiefungskurs und beinhaltet ein Praktikum.

 

Interessierte melden sich bei Monika Alcantara-Klamm, Tel.  0172 5742300 oder E-Mail: .

 

Unfall zwischen Lehnin und Michelsdorf

(03. 09. 2020)

14 Kameraden der Feuerwehr Lehnin rückten mit drei Fahrzeugen zu einem Unfall auf der L86 zwischen Lehnin und Michelsdorf aus. Auf regennasser Fahrbahn hatte sich ein Kleintransporter überschlagen. Der Einsatz dauerte etwa 1,5 Stunden. Der Fahrer wurde ins Städtische Klinikum Brandenburg gefahren.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Foto zur Meldung: Unfall zwischen Lehnin und Michelsdorf
Foto: Unfall zwischen Lehnin und Michelsdorf

Antenne Brandenburg berichtet den ganzen Tag über Kloster Lehnin

(02. 09. 2020)

Der Radiosender "Antenne Brandenburg" erzählt heute einen ganzen Tag bunte Geschichten und Episoden aus der Gemeinde Kloster Lehnin.

 

U.a. berichtet der Grebser Ortsvorsteher Harry Grunert, warum Lehnin als "Stadt der fröhlichen Leute gilt", der Wanderwegewart Konrad Müller erzählt über seine Berufung zur Natur.

 

Der Vogelbeobachtungsturm in Rietz wird ebenso vorgestellt, wie das Kunstgut Krahne (1100 Quadratmeter Denkmalschutz pur) und die meterdicken Backstein-Mauern des Kloster Lehnins, ohne dessen Existenz wohl der Weinanbau nicht in unsere Region gefunden hätte. Kay Schattenberg vom Strandbad erzählt über die Sonnenseiten des 11.000-Einwohner-Ortes und quicklebendig geht es in dem Beitrag des Rädeler Papageiengnadenhofs"Pappagalli" zu.

 

Insgesamt eine gelungene Aktion von Antenne Brandenburg. Vielen Dank!

 

Wer keine Zeit hat, Radio zu hören, kann die Hörfunkbeiträge auf der Homepage  des Senders aufrufen.

 

[Hier geht es zu den Hörfunkbeiträgen von Kloster Lehnin]

Foto zur Meldung: Antenne Brandenburg berichtet den ganzen Tag über Kloster Lehnin
Foto: Antenne Brandenburg berichtet den ganzen Tag über Kloster Lehnin

Landesregierung legt Anpassungen der Corona-Verordnungen fest

(02. 09. 2020)

Zu den wesentlichen Punkten gehören: Indoor-Kontaktsport ist unter Auflagen auch für über 27-Jährige wieder möglich, und in Restaurants können bis zu sechs Gäste aus unterschiedlichen Haushalten an einem Tisch ohne Abstand sitzen. Private und familiäre Feierlichkeiten im privaten Wohnraum oder Garten mit mehr als 75 zeitgleich Anwesenden sind untersagt, Großveranstaltungen wie z.B. Konzerte mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen bleiben bis Neujahr 2021 verboten. Wer vorsätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verweigert, muss künftig ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro zahlen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Pandemie ist über den Sommer leider nicht verschwunden, sondern wir stecken mittendrin. Die Zahlen steigen bundesweit – in Brandenburg auch, aber auf niedrigerem Niveau. Das ist auch dem zumeist besonnenen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken. Wir kommen jetzt aber in schwierigere Monate und müssen vorsichtig sein. Deshalb: Wir müssen vorsorgen, damit wir nicht nachsorgen müssen. Unser Brandenburg-Monitor hat gezeigt: Rund zwei Drittel der Bevölkerung (63%) halten unsere Maßnahmen für gerechtfertigt; für 7% sind sie sogar „nicht weitgehend genug“. Und einige demonstrieren dagegen. Das ist ihr gutes Recht. Aber das ist an Auflagen gebunden, um andere zu schützen. Das muss eingehalten werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten fort und müssen von allen diszipliniert eingehalten werden. Unnötige Reisen besonders in Risikogebiete sowie größere Menschenansammlungen sollten vermieden werden. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist eine sehr wichtige und wirksame Maßnahme, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Es kommt aber darauf an, dass sie richtig getragen wird. Die Alltagsmasken helfen nur dann, wenn sie neben dem Mund auch die Nase bedecken.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Unsere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind angemessen. Wir müssen weiter diszipliniert bleiben, also möglichst Abstand halten und Maske tragen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Mit der Maske schützen wir die anderen vor uns selbst. Eine Maske zu tragen, ist ein Akt der Mitmenschlichkeit und Rücksichtnahme. Da es leider eine kleine Gruppe von Unbelehrbaren gibt, denen der Schutz ihrer Mitmenschen nicht ausreichend bedeutsam ist, werden Verstöße künftig mit einem Bußgeld belegt.“

 

Müllabfuhr verspätet sich am 11.09.

(01. 09. 2020)

Wegen einer Belegschaftsversammlung ist die Verwaltung der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH in Niemegk am Freitag, den 11.09., von 7 bis 9 Uhr nicht erreichbar.

 

Die Wertstoffhöfe sind davon nicht betroffen und haben wie gewohnt geöffnet.

 

Alle regulären Abfallsammeltouren finden an diesem Tag mit etwas Verspätung statt. Die Abfallbehälter sind dennoch zur gewohnten Zeit am gewohnten Abholort abzustellen.

Kloster Lehnin geht Mittwoch auf Sendung

(01. 09. 2020)

"Brandenburg hat viele Perlen, manche sind ganz offensichtlich, andere eher versteckt. Wir finden diese Perlen für Sie! " verspricht der Radiosender Antenne Brandenburg. Was hat der Ort, was andere nicht haben? Was dürfen Hörer nicht verpassen? Was ist liebenswert und einzigartig, und wo drückt gerade der Schuh? Unter dem Motto: "Ihr Ort ist unser Star" rückt am morgigen Mittwoch, 02.09.2020 Kloster Lehnin in den Fokus. Die Radiomacher stellen Kloster Lehniner und ihre Geschichten vor.

 

Die Antenne-Reporterin Johanna Siegemund: "Liebe Kloster Lehniner und Kloster Lehninerinnen, Wie Sie heute vielleicht schon im Programm bei Antenne Brandenburg gehört haben, ist es morgen endlich soweit: Wir berichten den ganzen Tag über Ihren schönen Ort. An dieser Stelle erst einmal ein herzliches Dankeschön, dass Sie alle mitgewirkt haben - ohne Sie wären die ganzen Berichte und Beiträge nicht zustande gekommen! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören."

 

Hier die groben Sendetermine für morgen:

 

Guten Morgen Brandenburg (05.00 - 10.00 Uhr)

• Umfrage: Was macht Kloster Lehnin so liebens- und lebenswert? (mit allen Gesprächspartnern und -partnerinnen)

• Das Kloster in Kloster Lehnin (Gespräch mit Stefan Baier)

 

Hallo Brandenburg (10.00 - 14.00 Uhr)

• Papageiengnadenhof "PAPPAGALLI" im Ortsteil Rädel

 

Antenne am Nachmittag (14.00 - 17.00 Uhr)

• Wanderwegewart Conrad Müller - seit 19 Jahren Herr der Wanderwege in Kloster Lehnin

Panorama (17.00 - 19.00 Uhr)

• Das Kunstgut Krahne

 

 

 

 

 

Bürgermeister verabschiedet Azubis: beide werden von der Gemeindeverwaltung übernommen

(28. 08. 2020)

Nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung in der Gemeinde Kloster Lehnin wurden heute Tegenne Kirchhoff und Georgia Tyra Till von Bürgermeister Uwe Brückner zum guten Abschluss beglückwünscht.

 

Beide erhielten Arbeitsverträge in der Gemeinde Kloster Lehnin und überlegen, ob sie eine Qualifikation zum Verwaltungsfachwirten für den gehobenen Dienst absolvieren. Für beide ist klar, dass sie den richtigen Beruf gewählt haben, was sie zum Zeitpunkt des Abiturs noch nicht so gewusst haben. Für Tegenne ist es auch ein echter Vorteil, nur fünf Minuten Arbeitsweg zu haben. Beide fühlen sich in der Gemeindeverwaltung wohl.

 

Die neuen Mitarbeiterinnen werden künftig in ihren Wunsch-Sachgebieten eingesetzt. Georgia im Baubereich und Tegenne im Ordnungsamt.

 

Lebenslanges Lernen und damit verbundene Qualifikationen seien heute nötig, sagt Brückner. Es gebe kaum noch jemanden, der etwas lernt und diesen Job bis zur Rente ausübt. Das Leben und auch die gesellschaftliche Entwicklung halte viele Überraschungen und Herausforderungen bereit.

 

Der Vorteil in einer kleinen Behörde wie dem Lehniner Rathaus zu arbeiten ist es, sachgebietsübergreifende Aufgaben ausführen zu können. Die Tätigkeit ist sehr vielfältig und lässt auch über den sprichwörtlich berühmten Tellerrand blicken.

 

Uwe Brückner sagte, er hoffe, dass die neuen Mitarbeiterinnen der Dienststelle noch lange erhalten bleiben und wünschte beiden einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Foto zur Meldung: Bürgermeister verabschiedet Azubis: beide werden von der Gemeindeverwaltung übernommen
Foto: Bürgermeister verabschiedet Azubis: beide werden von der Gemeindeverwaltung übernommen

PETA ernennt Rathaus-Mitarbeiter zum "Helden für Tiere"

(28. 08. 2020)

Die Rettungsaktion für sieben Entenbabys, die Mitte Juni aus einem Gulli in der Rädeler Straße in Michelsdorf von den Gemeinde-Mitarbeitern Matthias Blaake und Daniel Bräkow befreit und mit einem Karton behutsam zum Gohlitzsee transportiert wurden, hat die Tierschutz-Organisation PETA dazu bewogen, Matthias Blaake als „Helden der Tiere“ auszuzeichnen.

 

PETA lobt die „Empathie und das Fingerspitzengefühl“ der Retter: „Wir gratulieren Herrn Blaake ganz herzlich zu dessen umsichtigen und tierfreundlichen Verhalten. Er hat unsere Auszeichnung zum ,Helden für Tiere` wahrlich verdient", so Nadja Michler, PETAs Fachreferentin für Wildtiere.

 

PETA zeichnet regelmäßig Menschen für besonders tierfreundliches Verhalten aus.

 

Bürgermeister Uwe Brückner lobt: "Ich freue mich, dass unseren Mitarbeitern das Tierwohl so am Herzen liegt und dass sie dabei ein Engagement zeigen, dass man nicht immer und nicht von jedem erwarten kann."

 

Foto zur Meldung: PETA ernennt Rathaus-Mitarbeiter zum "Helden für Tiere"
Foto: PETA ernennt Rathaus-Mitarbeiter zum "Helden für Tiere"

Wasserspielplatz auf dem Schulcampus eingeweiht

(26. 08. 2020)

Die Leiterin der Integrierten Kindertagesbetreuungseinrichtung Lehnin (ITBL), Petra Rocke, Schulleiter Dr. Dirk Lenius, Primarstufenleiterin Dörte Fandrey, Vize-Bürgermeisterin Dagmar Keding, Fördervereinschef David Mittelbach und seine „rechte Hand“ Bettina Tonn sowie die Leiterin der Lehniner Filiale der Brandenburger Bank, Bettina Andrews, eröffneten am Mittwoch bei strömenden Regen den neuen Wasserspielplatz auf dem Lehniner Schulcampus, der von allen 840 Schülern genutzt werden kann.

 

Nicht nur zum Spielen in der Freizeit, sondern auch zum Experimentieren für praxisnahe Unterrichtszwecke, beispielsweise Wasserkraft zu messen. Die Anlage vom Typ „Wasserspiel Goethestraße II“ ergänzt die bestehenden Spiel- und Sportmöglichkeiten auf dem Gelände.

 

Erzieher/innen  der ITBL sowie Mitglieder des Fördervereins „Schulcampus Lehnin“ e.V. hatten sich diese Lern- und Spielmöglichkeit für die Kinder gewünscht und stießen bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten auf ein Projekt der Brandenburger Bank, das ehrenamtliche Projekte wie dieses mit 520 Euro finanziell unterstützt: Für jeden Beitrag ab 5 Euro hat die Bank bis zur Erreichung der Zielsumme 5 Euro dazugegeben.

 

 „Schon am ersten Tag, als wir das sogenannte Crowdfunding starteten, gingen die ersten Spenden ein“, erinnert sich die Leiterin der ITBL, Petra Rocke. Nach wenigen Wochen wurden von mehr als 100 Personen insgesamt 6.008 Euro gesammelt und weil das Geld nicht reichte, wurden auch Kloster Lehniner Firmen und Vereine um ein Sponsoring gebeten. Die Erzieher/innen organisierten Kuchenbasare, die weitere 1.200 Euro einspielten. Der Schulförderverein gab 3.400 Euro dazu. Eine Firma spendete sogar stolze 1.000 Euro!

 

 „Insgesamt konnte so binnen weniger Monate die erforderliche Investitionssumme von ca. 12.500 Euro zusammengebracht werden“, freut sich die Einrichtungsleiterin. Die Firma Kubus gGmbH aus Rädel baute kostenlos dann die (erweiterbare) Matschanlage aus Edelstahl, die einem Bach nachempfunden wurde, auf, und der Baubetriebshof installierte eine Wasserentnahmestelle, bei der die Kinder Wasser in Gießkannen holen können.

 

Susen Ludwig, Projektmanagerin bei der Brandenburger Bank: „Die Crowdfunding-Plattform der Brandenburger Bank bringt die Genossenschaftsidee der Volksbanken Raiffeisenbanken ins digitale Zeitalter. Unter dem Motto ,Viele schaffen mehr` bietet sie gemeinnützigen Vereinen und Verbänden die Möglichkeit, sich auf diesem Weg vor Ort zu engagieren.

 

Die Spendenplattform ist speziell dafür da, regionale, gemeinnützige Projekte zu finanzieren. Dabei kann jeder Einzelne schon mit kleinen Spendenbeträgen viel erreichen, denn beim Crowdfunding geht es nicht um die Höhe der Spendensumme, sondern um das Engagement vieler für eine gemeinsame Sache. Die Plattform kann von Vereinen kostenlos genutzt werden und die Bank unterstützt jedes Projekt mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.“

 

Bürgermeister Uwe Brückner freut sich über die private Elterninitiative. Mit der neuen Matchanlage könnten die Erkenntnisse der Kinder zum Thema „Lebensraum Wasser“ erweitert werden. Zudem habe sich gezeigt, dass die Lehniner bei wichtigen Projekten zusammenstehen und gemeinsam etwas voranbringen. Spielmöglichkeiten auf dem Campus seien wichtig, um die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen.

Foto zur Meldung: Wasserspielplatz auf dem Schulcampus eingeweiht
Foto: Wasserspielplatz auf dem Schulcampus eingeweiht

Einmal symbolisch um den Erdball gerudert

(24. 08. 2020)

Am 22.08.2020 - coronabedingt etwas verspätet - lud der Deutsche Ruderverband zur Ehrung der Teilnehmer am Fahrtenwettbewerb des DRV in den Ruderverein Richtershorn ein.

 

René Pieloth und Bernd Frömmel haben in den letzten 30 Jahren jedes Jahr die Bedingungen des DRV zum Fahrtenwettbewerb erfüllt (je nach Jahrgang bis zu 1000km Ruderleistung/Jahr) und René Pieloth hat zudem die Bedingungen des Äquatorpreises erfüllt.

 

Zur Preisverleihung ruderten die beiden, die von Klaudia, Felix und Pierre begleitet wurden.  Dazu wurde ein Vierer der RG Grünau ausgeliehen und es ging über einen Umweg (ca. 27km) über den Müggelsee zum Ort der Preisverleihung, der eigentlich nur drei km entfernt war. Gegen 14.30 Uhr begann die Verleihung der Fahrtenabzeichen mit den 25x Erfüllern. Danach wurden die Erfüller, die sich 30 Jahre jedes Jahr wieder ins Boot setzen, geehrt. Dazu gehörten René Pieloth und Bernd Frömmel vom SV Kloster Lehnin. Anschließend gab es die Fahrtenabzeichen für 35, 40, 45 (1 Ruderin) und sogar 50 Jahre (ein Ruderer) rudern.

 

Der Äquatorpreis ist mit der Kilometerleistung 40077km verbunden. Diese hat René Pieloth im letzten Jahr geknackt. Er hat eine Strecke von 41193km errudert.

 

René und Bernd erhielten von Klaudia noch einen leckeren Kuchen mit der Zahl 30 und René bekam noch einen ganz besonderen Äquatorpreis von Klaudia, Felix und Pierre überreicht: Eine Melone mit den Umrissen der Kontinente und einem Ruderpiktogramm, das darstellen soll, das René 1x rund herum gerudert ist. Nach der Verleihung hat der Gastgeberverein zu Musik, Getränken und Essen geladen. "Ich möchte mich bei meinen Mitruderern für den schönen Rudertag bedanken", sagt Bernd Frömmel.

 

Die Gemeinde gratuliert den erfolgreichen Ruderern ganz herzlich.

Foto zur Meldung: Einmal symbolisch um den Erdball gerudert
Foto: Einmal symbolisch um den Erdball gerudert

PM plant die Zukunft des Sports

(21. 08. 2020)

Wissenschaftlich begleitet, hat der Landkreis eine Umfrage gestartet, bei der 8000 Mittelmärker darüber Auskunft geben sollen, wie und wo sie Sport treiben. Zudem wird u. a. nach sportlichen Bedarfen und Verbesserungsvorschlägen gefragt. Die Ergebnisse sollen in den neuen Sportentwicklungsplan einfließen.

 

Die Interviewpartner erhalten die Fragebögen nach dem Zufallsprinzip zugesandt. zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten bekommen.

 

Neben den Umfragen soll es 2021 themenbezogene Workshops mit Beteiligten aus der Verwaltung, den Sportvereinen, Kindertagesstätten, Schulen und mit Bürgern geben.

 

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier:

https://www.inspo-sportentwicklungsplanung.de/potsdam-mittelmark-plant-die-zukunft-des-sports/

Für den Erhalt des Lehniner Krankenhauses

(19. 08. 2020)

Die Gemeindevertretung von Kloster Lehnin hat Bürgermeister Uwe Brückner beauftragt, Gesundheitsministerin Dr. Ursula Nonnenmacher, sowie der Geschäftsführung des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, eine Resolution zu übermitteln und sich für den Erhalt als Krankenhaus der Grundversorgung einzusetzen.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin ist besorgt darüber, dass dem Krankenhaus, das der Grundversorgung der Bevölkerung dienen sollte, durch die Schließung der Klinik für Innere Medizin der Nährboden entzogen wird. Sie befürchtet, dass - nach der Schließung der Chirurgie vor einigen Jahren und jetzt der Rettungsstelle - nun die nächste Etappe hin zu einem schleichenden Untergang des Gesundheitsstandortes Lehnin eingeleitet wird. Durch den Wegfall der Diagnostik würde zudem die medizinische Qualität der Geriatrischen Rehabilitation und der Palliativmedizin nicht mehr aufrechterhalten werden können.

 

Die Gemeindevertretung befürchtet, dass es dadurch für die Bevölkerung der Gemeinde Kloster Lehnin zu einer verzögerten Akutbehandlung in lebensbedrohlichen Lebenssituationen kommen wird sowie darüber hinaus größere Entfernungen und längere Einsatzzeiten bei Rettungseinsätzen verursacht werden. Dies ist nicht hinnehmbar.

 

Die Gemeindevertretung Kloster hält die im Gegenzug geplante Aufstockung der Geriatrie zwar für eine wirtschaftliche Variante für den Betreiber, weist aber darauf hin, dass dies nicht dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen in der Region entspricht, welches primär durch die Rettungsstelle, die Fachabteilungen für Innere Medizin, für Palliativmedizin und einer Abteilung für Akutgeriatrie befördert wird.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin hält diese Schließung nicht vereinbar mit dem Koalitionsvertrag von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Darin heißt es: „Die Koalition wird alle Krankenhausstandorte im Land erhalten. Eine solide Grundversorgung muss es überall geben; komplexe Leistungen konzentrieren wir an geeigneten Standorten, Krankhäuser der ländlichen Grundversorgung sollen zu modernen ambulant-stationären Gesundheitszentren weiter entwickelt werden.“

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin fordert, dass der Krankenhausstandort in Lehnin ein Krankenhaus der Grundversorgung bleibt und nach ca. drei Jahrzehnten endlich in ein ruhiges und stabiles Fahrwasser kommt. Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin ist davon überzeugt, dass die aktuelle Corona-Pandemie deutlich machte, wie unverzichtbar dezentrale Krankenhaustrukturen sind, um das Gesundheitssystem in der Region insgesamt zu stabilisieren.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin hält die Schließung auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nicht für sachgerecht. Ein zunehmendes Lebensalter der Menschen, die Nachfrage nach einer ganzheitlichen Behandlung und eine komplexere Medizin werden zu immer größeren Herausforderungen führen. Dieser Entwicklung sollte mit einer funktionierenden Krankenhauslandschaft, bestehend aus dezentralen Grundversorgern, zentralen Vollversorgern und Spezialkliniken begegnet werden.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin ist sich bewusst, dass das Krankenhaus mit 55 Betten auf der Inneren Station und einem Einzugsgebiet von rund 10.000 Einwohnern relativ klein ist und sich insbesondere in Potsdam und Brandenburg große Krankenhäuser befinden. Durch die Schließung der Chirurgie werden nicht mehr die besonderen Fördervoraussetzungen für Kliniken im ländlichen Raum erfüllt. Der Betreiber des Krankenhauses, das „Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin“ erwirtschaftete deshalb seit Jahren ein Defizit, obwohl er die erforderlichen Maßnahmen (z. B. Einführung des DRG-System etc.) eingeleitet und getragen hat, um die Grundversorgung auch in Kloster Lehnin aufrecht zu erhalten.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin fordert die Landesregierung Brandenburg und die Geschäftsführung des Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin auf, für den Standort Kloster Lehnin ein trag-, zukunfts- und vor allem finanzierungsfähiges Konzept als Krankenhaus der Grundversorgung mit Rettungsstelle und weiteren Elementen der medizinischen Versorgung zu erarbeiten und umzusetzen.

 

 

So geht’s weiter in Kloster Lehnin

(19. 08. 2020)

Dienstagabend tagte die Gemeindevertretung in der Lehniner Schul-Mensa. Eine Auswahl von Beschlüssen, die gefasst worden sind:

 

Einstimmig angenommen wurde eine Resolution für den Erhalt des Lehniner Krankenhauses.

 

Die Gemeindevertreter haben Aufträge für weitere Bauarbeiten im Schulanbau, darunter für Heizung und Sanitärinstallationen, Estricharbeiten und Malerarbeiten genehmigt.

 

Ebenfalls beschlossen wurde eine Ausschreibung für ein Transponder-Schließsystem für den Schulcampus, dass die Sicherheit auf dem Gelände erhöhen soll.

 

Geändert wird die Innenbereichssatzung in Göhlsdorf im Bereich der Kirchstraße. Bauvorhaben der Grundstückseigentümer sollen so erleichtert werden.

 

Ebenfalls in Göhlsdorf bewilligt wurde ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, der die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf einem 15 ha großen Grundstück ermöglicht, dass derzeit landwirtschaftlich genutzt wird.

 

Insbesondere für den sozialen Wohnungsbau haben die Gemeindevertreter eine wohnungspolitische Strategie verabschiedet, die in der ersten Phase für die Bereiche Damsdorf, Lehnin, Göhlsdorf, Grebs, Prützke und Michelsdorf gelten soll. Es soll gelingen, Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau zu akquirieren, um preiswerten Wohnraum anbieten zu können. Eine Ausweitung auf weitere Ortsteile ist denkbar. Es gibt einen ersten Interessenten, der Miethäuser bauen möchten.

 

Eine Halteverbotszone wird in der Lehniner Lindenstraße beim Landkreis beantragt. Grund: Mit der Einführung des Einbahnstraßensystems wird sich das Verkehrsaufkommen in der Lindenstraßen verändern. Parkende Fahrzeuge könnten dann noch stärker den fließenden Verkehr in der relativ engen Lindenstraße behindern.

 

Zudem beschlossen die Gemeindevertreter die Eingliederung des TAZV „Freies Havelbruch“ zum 01.01.2021 in den ebenfalls in Brück ansässigen WAV „Hoher Fläming“, der bereits die technische und kaufmännische Geschäftsführung übernommen hat. 

 

Begehung der Lehniner Schulanbau-Baustelle

(19. 08. 2020)

Architekt Bernd Messner vom Potsdamer Architekturbüro Hallier führte durch die Baustelle des Lehniner Schulanbaus. Der Estrich im Fußbodenbereich ist fertig, die Heizkörper wurden zum Teil schon installiert sowie Elektro- und IT-Leitungen sind fertig verlegt.

 

Die noch ausstehenden Fassadenarbeiten sollen nächste Woche beginnen. Demnächst können die Schallschutzdecken geschlossen, die Wände gemalert und der Fußboden verlegt werden. Die ausstehenden Restarbeiten sollen zügig vorangehen. Danach folgt die Möblierung der Räume. Bis zu den Herbstferien sollen hier nach den Planungen Messners alle Gewerke fertig sein und die Schüler die neuen Räume beziehen.

 

Notwendig wird der Anbau wegen steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin nicht gab. Auf dem Schulcampus sollen in zwei Jahren Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse beschult werden. Die Gemeinde hat gegen alle Widerstände dafür gekämpft, dass der Schulentwicklungsplan des Landkreises dahingehend geändert wird, dass dies möglich ist.

 

Auf dem Campus sind noch zwei weitere Bauabschnitte geplant, bei denen mit Hilfe des Landes insgesamt ca. 12 Mio. Euro investiert werden sollen. Bis zur Fertigstellung wird der Anbau, der ca. 1,8 Mio. Euro kostet, von den angehenden Abiturienten genutzt. Parallel zu den Bauarbeiten wird auch die IT-Ausstattung mit Hilfe von Fördermittelgebern in den nächsten drei Jahren für ca. 319.000 Euro modernisiert. Dazu gehören leistungsstarke Laptops, Wide Boards und Tablets.

 

Derzeit besuchen den Lehniner Schulcampus 840 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen aus über 40 Orten.

 

Foto zur Meldung: Begehung der Lehniner Schulanbau-Baustelle
Foto: Begehung der Lehniner Schulanbau-Baustelle

Zwei neue Wanderwegewarte ins Amt berufen

(18. 08. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat heute den neuen ehrenamtlichen Kloster Lehniner Wanderwegewarten Jutta Scherling und Klaus-Peter Lenz ihre Berufungsurkunden überreicht. Die beiden Pensionäre machen gern Aktivurlaub, treiben viel Sport an der frischen Luft und wollen sich für ihren Heimatort engagieren.

 

Sie werden von Konrad Müller, der dieses Amt seit 19 Jahren ausübt, bis Jahresende eingearbeitet und bei Touren begleitet. Der inzwischen 75-jährige will weiter wandern, aber das damit verbundene Ehrenamt in jüngere Hände geben. Er genießt die Bewegung an frischer Luft, die Ruhe und die schöne Gegend immer wieder aufs Neue. Wanderwegewarte bieten u. a. Führungen an und sind für die Zustandskontrolle der Wanderwege zuständig.

 

Den neuen Wanderwegewarten, die ab kommendem Jahr im Landkreis „Wegepaten“ genannt werden, liegt z. B. die Ausbesserung des Radweges Damsdorf – Lehnin am Herzen. Hier plant das zuständige Landesstraßenamt einen Neubau, der allerdings noch nicht terminiert ist. Ein weiterer Radwanderweg ist von Damsdorf nach Göhlsdorf geplant.

 

Die 11.000 Einwohner-Gemeinde mit ihren 14 Ortsteilen bietet 14 Wanderwege für jeden Geschmack, die zum Teil mit Unterstützung des Landkreises und dem Land wunderschön hergerichtet wurden. Dazu zählen der Rochow-Wanderweg mit seinen 9,5 Kilometern Länge, Storchenwanderweg (15 km), Willibald-Alexis-Wanderweg (7,5 km), Klosterrundweg (7,9 km), der Rundweg um den Schamp- und Kolpinsee sowie am Netzener See (10,3 km), der 10,5 km lange Elsterquellweg, der Dreieckenwanderweg (8,4 km), der Rundweg ums Damsdorfer Fenn (1,8 km), der Pilgerweg (35 km), der Baumkreiswanderweg (62,6 km), der Spargelwanderweg (36 km), der Kloster-Havel-Wanderweg (30 km) und ein Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 11, das durch die Gemeinde führt.

 

Für welche Wanderroute sich der Einzelne entscheidet, hängt von der persönlichen Affinität ab. Kulturinteressierte könnten beispielsweise auf dem Willibald-Alexis-Wanderweg auf ihren Wander-Geschmack kommen. Der Weg ist nach dem berühmten Dichter benannt, der bei Besuchen der Lehniner Verwandtschaft zwei Romane schrieb: „Die Hosen des Herrn von Bredow“ und „Der Werwolf“). Verarbeitet wurden dort Sagen aus der Gegend z.B. von der Burg Ziatz, die hier einmal gestanden haben soll. Am Gohlitzsee soll sich das Dorf Gohlitz befunden haben, das bei einer Flutwelle untergegangen sein soll, weil die Bewohner ihre Kinder mit Brot abgerieben haben, um sie zu reinigen.

 

Der Rochow-Wanderweg mit Start und Ziel am Barockschloß führt von Reckahn nach Krahne und Meßdunk am Schulmuseum vorbei, wo einst einer der ersten deutschen Dorfschulen eingerichtet wurde. Ebenfalls am Wegesrand zu bewundern ist eine Steinpyramide zu Ehren von Kürassieren an den Krähenbergen, ein blauer Stein im Wald bei Krahne und die Grabstelle des Adelsgeschlechtes deren von Rochow. Sehenswert sind auch die Fischteiche.

 

Wer mehr auf Entspannung setzt und sportlich unterwegs sein will, probiert den Rundweg um den glasklaren Kolpiner See und Schampsee aus, der an Badestellen vorbeiführt und auf dem Wanderer das Gezwitscher vieler Vogelarten hören können.

 

Der Pilgerweg führt an Kirchen vorbei – die Gemeinde hat immerhin 15 dieser Denkmäler. Es gibt dabei zwei Routen: Damsdorf, Trechwitz, Netzen und Nahmitz zum einen sowie Lehnin, Rädel und Emstal zum anderen.

 

Alle Wanderwege sind ausgeschildert und mit Infotafeln versehen. Gerade in Coronazeiten erfreuen sich die Kloster Lehniner Wanderwege vor allem bei Berliner Ausflugsgästen und Touristen von außerhalb zunehmender Beliebtheit.

 

 

Foto zur Meldung: Zwei neue Wanderwegewarte ins Amt berufen
Foto: Zwei neue Wanderwegewarte ins Amt berufen

Diakonissenhaus mit freien Plätzen für FSJ und BFD

(14. 08. 2020)

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin hat zum 1. September noch freie Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu vergeben. Ein Freiwilligendienst im Diakonissenhaus ist in den Bereichen Gesundheit, Teilhabe und Bildung sowie in der Altenhilfe möglich. Insbesondere Einrichtungen der Behindertenhilfe freuen sich noch über freiwillige Verstärkung.

 

Ein Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit zur beruflichen (Neu-)Orientierung, zum Sammeln erster Erfahrungen in der beruflichen Praxis und zur persönliche Weiterentwicklung.

Dabei sind ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen willkommen, die älter als 27 Jahre sind, denn anders als das Freiwillige Soziale Jahr kennt der Bundesfreiwilligendienst keine Altersgrenze nach oben.

 

Die Freiwilligen unterstützen etwa bei Pflege und Betreuung, gestalten pädagogische Angebote und Freizeitaktivitäten mit oder helfen im hauswirtschaftlichen Bereich. Erfahrene Fachkräfte leiten die Freiwilligen an und begleiten sie während ihrer gesamten Dienstzeit.  Weitere Informationen rund um das FSJ und den BFD am Diakonissenhaus gibt es im Internet unter www.diakonissenhaus.de/freiwilligendienste.

 

Ansprechpartnerin: Birgit Mathissen, Referentin Freiwilligendienste, Tel.: 03328 433-518, E-Mail: .

 

Bücherzelle in Rädel aufgestellt

(13. 08. 2020)

Rädel hat jetzt in der Hauptstraße an der Bushaltestelle nähe Feuerwehrgerätehaus eine eigene Bücherzelle. Eine alte Telefonzelle wurde dazu erworben und dient jetzt mit einem eigens darin angepasstem Regal, in dem für viele Bücher Platz ist, als Büchertausch. Hier können sich Interessierte Bücher entnehmen, aber auch gut erhaltene aktuelle nicht mehr gebrauchte Bücher, hineinstellen.

 

An diesem Standort stand bis vor wenigen Jahren ein echter Fernsprecher. Die Zelle wurde auf Initiative des Heimatvereins Naturdorf Rädel e.V. angeschafft und zusammen mit der Gemeinde Kloster Lehnin wurde nach einem geeigneten Platz gesucht.

 

In nächster Zeit wird die Bücherzelle mit Mitteln des Ortsteil-Budgets noch von außen gestaltet.

Foto zur Meldung: Bücherzelle in Rädel aufgestellt
Foto: Bücherzelle in Rädel aufgestellt

Feuerwehr kämpft gegen die Hitze

(13. 08. 2020)

Die Feuerwehr Lehnin hat gestern ebenfalls die Natur im Kampf gegen das Austrocknen unterstützt.

 

"Es wurden mit sechs Kameradinnen und Kameraden 14.000 Liter Wasser in drei Stunden über zwei Fahrzeuge abgegeben", berichtet Ortswehrführer Robert Lehmann.

 

Die Gemeinde bedankt sich bei allen Helfern, tolle Aktion!

Foto zur Meldung: Feuerwehr kämpft gegen die Hitze
Foto: Feuerwehr kämpft gegen die Hitze

Neuer Kletterturm in Kita Lehnin eingeweiht

(12. 08. 2020)

Einen neuen ca. 9.000 Euro teuren Abenteuerspielplatz haben heute auf dem Gelände der Lehniner Kita „Knirpsentreff“ die Kinder Loreley und Mio mit Kitaleiterin Martina Meier und mir eingeweiht. Wir durchschnitten dazu feierlich ein Band bevor mit viel Applaus die Knirpse das neue Spielgerät in Besitz nahmen.

 

Neben der Kletterlandschaft aus naturbelassenen Robinienholz wurde eine Wiese angelegt, auf der die Kinder bei schönem Wetter umhertollen oder sich einfach auf eine Decke legen können.

 

„Ich möchte mich bei allen Unterstützern und beteiligten Firmen bedanken. Die neue Kletterlandschaft fordert den Mut unserer Kinder heraus, trainiert Geschicklichkeit und Kraft sowie passt sich gut auf unserem Gelände ein“, freut sich Martina Meier. Der Kletterturm mit Rutsche erfüllt die Standards hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ökologie.

 

Die Gemeinde investiert regelmäßig in die acht Kinderbetreuungs-Einrichtungen. Neben ausreichend Plätzen ist uns auch der bauliche Zustand und die Ausstattung wichtig. Das Geld zum Wohle der Kinder ist gut angelegt.

Foto zur Meldung: Neuer Kletterturm in Kita Lehnin eingeweiht
Foto: Neuer Kletterturm in Kita Lehnin eingeweiht

Kloster Lehniner Straßen werden gesplittet

(12. 08. 2020)

Erhaltungsarbeiten durch das Aufbringen einer Oberflächenbehandlung (umgangssprachlich auch Rollsplitt genannt) werden von Mitte bis Ende August auf den Fahrbahndecken Seestraße Netzen (zum Friedhof), Neusiedler Straße in Trechwitz, Meßdunker Straße in Reckahn, Bergstraße in Damsdorf, Siedlung in Lehnin und Zum Traumsee in Lehnin durchgeführt.

 

Für die Verkehrsbeeinträchtigungen beim Aufbringen der Oberflächenbehandlung und dem anschließenden Einfahren des Rollsplittes bitten wir um Verständnis.

 

Helfen Sie Straßenbäumen durch die Trockenheit

(11. 08. 2020)

Straßenbäume geben nicht nur Sauerstoff, sie sind auch wichtiger Lebensraum für Vögel, Pilze und Insekten. Diese sind in Trockenperioden bedroht.

 

Der Baubetriebshof der Gemeinde Kloster Lehnin schafft es nicht alleine alle Bäume zu versorgen. Daher appelliert die Gemeinde an die Bürger: "Helfen Sie den Straßenbäumen durch die Trockenheit, damit sie weiter Schatten spenden, die Straßen kühlen und begrünen können“. Gießen Sie die Straßenbäume in Ihrer Straße!

 

Beachten Sie hierbei bitte: Am Morgen oder am Abend, lieber alle paar Tage richtig gießen, als jeden Tag ein bisschen. Das Wasser muss tief in den Boden dringen, um die Wurzeln zu versorgen. Erst das Wasser versickern lassen und dann weiter gießen, sonst droht das Wasser ungenutzt abzufließen."

 

Durch regelmäßiges Gießen werden die Bäume widerstandsfähiger gegen Hitze und Schädlingsbefall. 

 

Hitzegeplagten Bäumen sieht man den Stress an: sie wachsen kaum noch, werfen frühzeitig ihr Laub ab oder sogar ganze Äste, die Blätter sind kleiner als normalerweise und sie bilden viele Samen, um ihre Nachkommen zu sichern.

 

Foto zur Meldung: Helfen Sie Straßenbäumen durch die Trockenheit
Foto: Helfen Sie Straßenbäumen durch die Trockenheit

In Nahmitz und Lehnin verändern sich Straßenbeschilderungen

(11. 08. 2020)

In Nahmitz wurde heute eine neue Beschilderung auf Anordnung des Landkreises durch den Baubetriebshof vorgenommen, was der Ortsbeirat Nahmitz angeregt hatte.

 

Neu ist: In der Dorfstraße in Richtung Alte Göhlsdorfer Straße wurde ab Feuerwehrmuseum eine Einbahnstraße neu eingerichtet. Dabei ist jetzt die Vorfahrt beim Einbiegen in die Alte Göhlsdorfer Straße zu beachten. Die Alte Göhlsdorfer Straße, vom Nahmitzer Ausbau kommend, wird mit dem nach rechts abbiegenden Straßenverlauf, der in die Dorfstraße mündet, jetzt zur Vorfahrtsstraße. 

 

Im Lehniner Wohngebiet am Hohlweg erfolgt am morgigen Mittwoch (12.08.2020) die Einrichtung einer Tempo 30-Zone mit weiteren verkehrlichen Einschränkungen, die ausgeschildert sind. Betroffen sind die Straßen: Hohlweg, An der alten Ziegelei, Fuchsbau, Heckenweg, Fichtenhang, Belziger Straße, Belziger Chaussee, Pappelallee, Ahornweg, Lindenallee, Grüner Weg, Siedlung und Wildacker. Die Gemeindevertretung hat den Beschluss dazu aus Sicherheits-Gründen getroffen.  

 

 

Foto zur Meldung: In Nahmitz und Lehnin verändern sich Straßenbeschilderungen
Foto: In Nahmitz und Lehnin verändern sich Straßenbeschilderungen

Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Lehnin ist für die nächsten Jahre gerüstet

(11. 08. 2020)

"Wir sprechen hier von einem Refurbishing oder Refurbischment – also einer „qualitätsgesicherten Überholung und Instandsetzung“, teilt der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff mit und berichtet weiter, dass dieser Schritt zur Erhaltung des hochgeländegängigen Tanklöschfahrzeugs zwingend notwendig war.

 

Bei einer genaueren Fahrzeuginspektion hatte sich herausgestellt, dass es Korrosionsschäden am Hilfsrahmen des Kofferaufbaus gab welche zeitnah beseitigt werden mussten. Die Fa. Rosenbauer aus Luckenwalde, aus dessen Werkshallen (ehemals FGL) das Tanklöschfahrzeug stammt, wurde mit der Durchführung der Instandsetzungsarbeiten beauftragt.

 

Die Arbeiten umfassten unter anderem die Trennung von Fahrgestell und Aufbau. Das Fahrgestell vom Typ Unimog wurde durch Mercedes Benz einer vollumfänglichen Wartung unterzogen. Der Aufbau wurde durch Beseitigung der Korrosionsschäden, Laminierung von schadhaften Stellen des GFK und anschließender Lackierung wieder instandgesetzt. Die Feuerlöschkreiselpumpe wurde gewartet und deren Antriebswelle überholt. In diesem Zuge wurden auch diverse Modernisierungsarbeiten, wie z.B. das Umrüsten der Beleuchtung auf LED-Technik oder die Verlastung moderner Ausrüstungsgegenstände für die Brandbekämpfung, durchgeführt.

 

Mit einer zeitlichen Verzögerung konnte das Fahrzeug heute in Empfang genommen und wieder in Dienst gestellt werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 50.000 € welche hinsichtlich einer Neuanschaffung die mit ca. 445.500 € (Kalkulation des Landes Brandenburg) zu Buche schlagen würden, eine durchaus sinnvolle Investition darstellen. Derartige Maßnahmen werden auch bei anderen Trägern des Brandschutzes praktiziert, wie der Artikel – Keine Angst vor „Second hand“ und „Refurbished“ -  erschienen im Feuerwehr-Magazin, zeigt.

[Fachartikel im Feuerwehrmagazin]

Foto zur Meldung: Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Lehnin ist für die nächsten Jahre gerüstet
Foto: Bürgermeister Uwe Brückner übergibt Fahrzeug an Gemeindewehrführer Marco Riesenberg-Leo

Gratulation zur Einschulung

(10. 08. 2020)

Liebe Kinder,

sehr geehrte Eltern und Familienangehörige,

sehr geehrte Lehrer/innen und Erzieher/innen,

 

für Euch als ABC-Schützen hat am Samstag ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Die Einschulung ist ein unvergesslicher Tag, von dem ihr noch lange erzählen werdet.

 

Ihr werdet jetzt die Welt mit neuen Augen entdecken und vieles lernen, was Ihr später im Leben dringend braucht.

Seid neugierig und fleißig, denn Ihr lernt für euch und nicht für Eure Eltern oder Lehrer.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin als Schulträger investiert jedes Jahr in die beiden Schulen in Lehnin und Damsdorf, damit die Lernbedingungen immer besser werden. Demnächst geht ein Anbau auf dem Lehniner Schulcampus in Betrieb, der ermöglichst, dass wir wieder die Sekundarstufe 2 einführen konnten. Die elften Klassen starten ebenfalls heute.

 

Eine gute Schulbildung darf nicht zu einer Kostenfrage werden. Infrastruktur und Ausstattung müssen stimmen und mit der Zeit mitgehen. Hier ist die Gemeinde Kloster Lehnin, das Land und der Bund aufgefordert, gemeinsam an einen Strang zum Wohle der Schüler zu ziehen.

 

 

Liebe Schulanfänger,

 

ich gratuliere Euch zu Eurer Einschulung sehr herzlich und wünsche für die Zukunft alles Gute. Findet Spaß am gemeinsamen Lernen, fühlt Euch wohl in der Schule und schließt Freundschaften. Fragt Euren Lehrern „Löcher in den Bauch“, wenn Ihr etwas nicht versteht.

 

Alles Gute für Euren neuen Lebensabschnitt!

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

Wiedereinrichtung von 11. Klassen in der Lehniner Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule

(10. 08. 2020)

Der große Besprechungssaal im Lehniner Rathaus wurde am Montag Klassenzimmer. Schulleiter Dr. Dirk Lenius und Bürgermeister Uwe Brückner begrüßten mit verantwortlichen Lehrern die neuen elften Klassen der Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule. Alle 40 Schüler bekamen ein Begrüßungsgeschenk von der Gemeinde, dass sie an den Tag erinnern soll.

 

„Die Gemeinde Kloster Lehnin freut sich auf den Start der Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin nicht gab. Auf dem Schulcampus Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse zu beschulen war uns immer eine Herzensangelegenheit. Wir haben daher auch gegen Widerstände dafür gekämpft, dass der Schulentwicklungsplan des Landkreises dahingehend geändert wird“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Dazu musste auch ein Anbau an das ehemalige Gebäude der Oberschule vorgenommen werden, der kurz vor seiner Fertigstellung steht. Laut dem Bürgermeister sind noch zwei weitere Bauabschnitte auf dem Lehniner Schulcampus geplant, bei denen mit Hilfe des Landes insgesamt ca. 12 Mio. Euro investiert werden sollen. Bis zur Fertigstellung wird der Anbau von den angehenden Abiturienten genutzt.

 

Schulleiter Dr. Dirk Lenius freut sich vor allem über die starke Nachfrage nach dem Mathe-Leistungskurs. Die 40 Schüler der 11. Klassen würden in zwei Tutorien aufgeteilt. Freudig hat das Lehrerteam auch die Information aufgenommen, dass für eine bessere IT-Ausstattung mit Hilfe von Fördermittelgebern in den nächsten drei Jahren 319.000 Euro fließen. Dazu gehören moderne leistungsstarke Laptops, Wideboards und Tablets.

 

Derzeit besuchen den Lehniner Schulcampus 840 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen aus über 40 Orten.

 

Foto zur Meldung: Wiedereinrichtung von 11. Klassen in der Lehniner Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule
Foto: Wiedereinrichtung von 11. Klassen in der Lehniner Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule

Neuen elften Klassen werden am Montag im Rathaus begrüßt

(07. 08. 2020)

Der große Besprechungssaal im Lehniner Rathaus wird am Montag Klassenzimmer. Schulleiter Dr. Dirk Lenius, Bürgermeister Uwe Brückner und Vize-Bürgermeisterin Dagmar Keding begrüßen hier die neuen elften Klassen der Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin freut sich auf den Start der neuen Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin nicht gab. Durch einen Schulanbau kann künftig wieder das Abitur in Lehnin absolviert werden. Auf dem Schulcampus lernen in der Zukunft die 1. bis 13. Klassen.

 

Allen, die sich dafür stark gemacht haben, vielen Dank. Derzeit besuchen den Lehniner Schulcamps ca. 800 Schülerinnen und Schüler aus über 40 Orten.

Foto zur Meldung: Neuen elften Klassen werden am Montag im Rathaus begrüßt
Foto: Neuen elften Klassen werden am Montag im Rathaus begrüßt

Maskenpflicht in Brandenburgs Schulen

(06. 08. 2020)

Am Mittwoch haben sich Bildungsministerin Britta Ernst und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher vor dem Hintergrund des veränderten Infektionsgeschehens zur Maskenpflicht in den Schulen verständigt. Eine Maskenpflicht für alle Schulen wird in die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg aufgenommen.

 

Danach müssen alle Personen in den Schulgebäuden, also in Fluren, Gängen, Treppenhäusern und Aulen sowie beim Anstehen in der Mensa eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Maskenpflicht soll aber nicht im Unterricht und nicht auf dem Schulhof gelten. Für die Horte soll es ähnliche Regelungen geben. Hier werden die pädagogischen Räume und die Außenanlagen ausgenommen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ziel ist es, alles dafür zu tun, dass Unterricht in Brandenburg möglichst im Regelbetrieb stattfinden kann. Außerdem tragen wir damit den Sorgen und Wünschen der Eltern und Schülerinnen und Schüler Rechnung, die sich in vielen Briefen an uns gewendet haben.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Weltweit und in allen Bundesländern nimmt das Infektionsgeschehen in unterschiedlichem Ausmaß wieder spürbar zu. Zum Ende der Reisezeit besteht auch in Brandenburg die Gefahr, dass das Infektionsgeschehen angefacht wird. Angesichts dieser aktuellen Lage wollen wir den Schulstart im Regelbetrieb mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen flankieren.“

 

(Quelle: PM des Landes Brandenburg)

Fundsachen – was ist zu beachten?

(06. 08. 2020)

Sie haben etwas verloren oder gefunden? Marcella Mähner vom Fundbüro im Rathaus (Friedensstraße 3) ist hier die richtige Ansprechpartnerin. Erreichbar ist sie per E-Mail und Tel. 03382 – 730791.

 

Wer etwas verloren hat, kann zu den normalen Rathaus-Öffnungszeiten nachfragen, ob der Gegenstand schon abgegeben wurde. Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für abgegebene Fundsachen beträgt 6 Monate. Der Finder kann entweder Eigentumserwerb oder Finderlohn anmelden. Hat sich der Eigentümer innerhalb der Frist nicht gemeldet, kann der Finder die Fundsache behalten.

 

Wer Fundsachen abholen möchte, muss seinen Personalausweis oder Reisepasses vorlegen. Bei Abholung durch Dritte ist eine Vollmacht vorzulegen. Des Weiteren ist ein Nachweis über das Eigentum an der verlorenen Sache zu erbringen. Nach der Abgabe von bestimmten Fundsachen (z.B. Fahrrädern) arbeitet die Gemeinde mit dem Baubetriebshof zusammen. Gegenstände, von denen anzunehmen ist, dass der Eigentümer sie absichtlich weggeworfen hat (Schrott), werden vom Fundbüro nicht angenommen.

 

Die Gemeindeverwaltung behält sich vor, eingelagerte und fristabgelaufene Fundsachen öffentlich zu versteigern.

 

Foto zur Meldung: Fundsachen – was ist zu beachten?
Foto: Fundsachen – was ist zu beachten?

Clara Gill ist die neue Auszubildende der Gemeinde

(06. 08. 2020)

Clara Gill aus Golzow hat Anfang August ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Gemeinde Kloster Lehnin begonnen. Sie ist in Lehnin zur Schule gegangen und hat bereits in der Belziger Verwaltung in den Beruf reingeschnuppert. „Verwaltung finde ich sehr spannend und abwechslungsreich“, erzählt die 16-Jährige.

 

Über die dreijährige Ausbildungszeit verteilt, wird sie alle Bereiche der Gemeindeverwaltung kennenlernen. Sie selbst interessiert sich sehr für soziale Themen. In welchem Sachgebiet sie nach ihrer Ausbildung einmal eingesetzt werden möchte, darüber hat sie noch keine genauen Vorstellungen. Im Oktober startet ihre schulische Ausbildung in Potsdam, die sich mit der praktischen Ausbildung in der Gemeinde abwechselt.

 

Für die Gemeindeverwaltung als Ausbildungsbehörde habe sie sich entschieden, weil sie Kloster Lehnin schon ganz gut kennt und die Busverbindung in den Heimatort perfekt ist. „Das ist hier nur ein Katzensprung bis nach Hause“, freut sich die Golzowerin, die ihre Freizeit gerne mit ihrer Hündin Elli verbringt.

 

Die Lehniner Gemeindeverwaltung bildet regelmäßig Azubis aus – so ist der qualifizierte Nachwuchs auch in der Zukunft gesichert.

Foto zur Meldung: Clara Gill ist die neue Auszubildende der Gemeinde
Foto: Clara Gill ist die neue Auszubildende der Gemeinde

Internationaler Feuerwehrverband auf TÜP Lehnin

(03. 08. 2020)

Zum ersten Mal trainierte vergangene Woche der Verein @Fire Internationaler Katastrophenschutz e.V. auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.

 

Gemeinsam mit der Bundeswehrfeuerwache Lehnin wurde unter anderem geprobt, wie sich mit präventiven, kontrollierten Feuern die Brandlast verringern lässt. Das ist wichtig, um Wald- und Flächenbrände eindämmen zu können.

 

„Die großen Brände der letzten Jahre in unseren Nachbargemeinden haben gezeigt, dass der Schutz vor Wald- und Flächenbränden ein wichtiges Thema ist, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Darauf wollen wir gut und umfassend vorbereitet sein. Von der Übung konnten alle Seiten profitieren. Wir haben viele interessante Erkenntnisse gewonnen”, sagt die Platzkommandantin Oberstleutnant Marico Klingler.

 

Quellen: @Alex (Text) und @Anja (Fotos)

Foto zur Meldung: Internationaler Feuerwehrverband auf TÜP Lehnin
Foto: Internationaler Feuerwehrverband auf TÜP Lehnin

Stromunterbrechung: Abfallwirtschaft mit Einschränkungen

(29. 07. 2020)

Wegen der Unterbrechung der Stromversorgung am Freitag, den 07.08.2020 ab 12 Uhr sind die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH sowie die APM-Wertstoffhöfe telefonisch nicht erreichbar.

 

Das bedeutet auch, dass die Mitarbeiter/innen der APM-Verwaltung, des APM-Service-Center sowie der APM-Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow, Werder/Havel keine Emails oder Faxe entgegen können.

 

Angenommen in den APM-Wertstoffhöfen werden nur noch die gebührenfreien Abfälle, also Elektroaltgeräte, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, Pappe/Papier, Sperrmüll von Haushalten, CDs/ DVDs, Schadstoffe, Druckerpatronen, Tonerkartuschen, Metallschrott und Altkleider.

 

Die regulären Abholtermine bzw. Abfallsammeltouren bleiben davon unberührt und finden wie gewohnt statt.  Weitere Infos auf www.apm-niemegk.de.

Einfamilienhaus am Wiesenweg brennt aus

(29. 07. 2020)

Um 3:37 Uhr wurde die Feuerwehr informiert, dass ein Einfamilienhaus am Lehniner Wiesenweg brennt. Es rückten ca. 35 Kameraden der Ortswehren Lehnin, Nahmitz, Rädel, Trechwitz, Prützke sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Werder aus. Das Haus ist seit längerer Zeit unbewohnt, wodurch es durch den Brand zum Glück zu keinen Verletzten kam.

 

Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen dem Holzdach mit Pappschindeln schwierig, es wurde daher die Drehleiter aus Werder nachgeordert, um von oben besser an die Flammen zu kommen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Vormittag an. Wegen der langen Einsatzzeit wurden zusätzliche Atemschutzgeräte vom Landkreis angefordert.

 

Zeitweise musste die Straße Richtung Nahmitz (teil)gesperrt werden, sie ist jetzt wieder frei befahrbar.

 

"Das Einfamilienhaus ist ausgebrannt, aber es gelang zum Glück, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbar-Grundstücke zu verhindern. Wegen der hohen Gefahr konnten wir keine Kameraden zum Löschen ins Gebäude lassen", berichtet der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff.

 

Die Versorgung der Kameraden mit leckeren Brötchen übernahm die Bäckerei Kirstein. Allen beteiligten Kameraden und sonstigen Helfern für den tollen Einsatz herzlichen Dank.

Foto zur Meldung: Einfamilienhaus am Wiesenweg brennt aus
Foto: Einfamilienhaus am Wiesenweg brennt aus

Feuerwehrübungen auf TÜP Lehnin

(27. 07. 2020)

Aufgrund von Feuerwehrübungen kann es auf dem Truppenübungsplatz Lehnin von Mittwoch an bis Ende der Woche zu erhöhter Rauchentwicklung kommen. Ein ca. 20köpfiges Spezialteam der internationalen Feuerwehrorganisation @fire Internationaler Katastrophenschutz e.V. trainiert in Lehnin.

 

Die Experten sind auch auf Brandbekämpfung in Gebieten spezialisiert, wo es wenig Löschwasser gibt. Mitte Juni übten sie zusammen mit Kloster Lehniner Feuerwehrmännern im Gewerbegebiet Damsdorf, wo ihnen die Firma JOLA-Rent das Betriebsgelände zur Verfügung stellt.

Foto zur Meldung: Feuerwehrübungen auf TÜP Lehnin
Foto: Feuerwehrübungen auf TÜP Lehnin

Kostenlose Workshopreihe für Kreative und Unternehmer

(27. 07. 2020)

Die "MaC Village Innovations-Workshops" bringen die regional ansässigen Unternehmen und Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen. Die Workshop-Reihe rückt lokale Innovationspotentiale in den Mittelpunkt und bringt frischen Wind mit neuen Methoden.

 

So lassen sich mit viel Spaß übergreifende Angebote und Produkte entwickeln, die es so noch nicht gab, was die Wettbewerbsfähigkeit einer Firma verbessern kann.

 

Die Workshops sind in die Themen „Produkt entdecken“, „Geschäftsmodell schärfen“ sowie „Markt & Netzwerk" untergliedert.

 

Sie sind für alle Unternehmer und Kreativschaffende aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark nutzbar und finden im Raum Beelitz, Treuenbrietzen und Wiesenburg statt.

 

Termine und weitere Informationen gibt es hier: www.wirtschaft.pm/macvillage.

Lehniner Adventsmarkt auch dieses Jahr geplant

(23. 07. 2020)

Die Corona-Pandemie hat viele Veranstaltungs-Pläne zunichte gemacht. Immer noch ist ungewiss, wie sich die Lage in Deutschland entwickelt und was mittelfristig und langfristig möglich wird.

 

Der Tourismusverein Kloster Lehnin e.V. glaubt und hofft, dass sich die Lage zum positiven entwickelt und dass Stück für Stück Normalität einkehren werden. Dazu müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen zulassen, dass Veranstaltungen wie der Adventsmarkt Lehnin unter bestimmten Bedingungen stattfinden können. Ein Abstandsregelung verbunden mit einer Schutzpflicht mit Maske oder Acrylwand etc. wird es aber mit Sicherheit noch eine Weile geben.

 

Der Tourismusverein lotet derzeit Möglichkeiten aus, auch in diesem Jahr den traditionellen Adventsmarkt veranstalten zu können. Als Termin geplant ist wie in jedem Jahr der erste Advent (Sonntag, 29. November 2020). Angedacht ist u.a. eine Ausweitung auf andere Bereiche des Klostergeländes, damit sich die Menschenmengen verteilen und Abstände eingehalten werden können.

 

Der Tourismusverein bittet Interessenten, die beim Adventsmarkt einen Stand betreiben möchten, sich ab sofort zu melden. Bei Mark Thurley unter Tel. 0 33 82 / 23 63 899 oder E-Mail: .

Beratung zur Wasser- und Bodenqualität am 30. Juli im Rathaus

(23. 07. 2020)

Der Naturschutzverein "Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie" bietet Bürgern die Möglichkeit, sich am Donnerstag, den 30. Juli 2020 von 11.15 - 12.15 Uhr im Lehniner Rathaus  (Friedensstraße 3) zu Fragen der Wasser- und Bodenqualität, der Wasseraufbereitung und Bodendüngung zu informieren.

 

Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollte frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitgebracht werden. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter z.B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft werden.

 

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

Weitere Infos unter Tel.: 0 37 27 / 97 63 11 / E-Mail .

Wiedereröffnung der Tourist-Information in Lehnin am Samstag

(22. 07. 2020)

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde auch die Tourist-Information in Lehnin für den Publikumsverkehr geschlossen. Mittlerweile haben sich die Beschränkungen soweit gelockert, dass Touristen wieder unsere Gemeinde besuchen und auch in Beratungsstellen mit vorgeschriebener Abstands- und Hygieneregelung Gäste wieder empfangen werden können.

 

Die Verwaltung hat sich die derzeitige Lage in der Gemeinde angeschaut und für die Tourist-Information vorläufige Öffnungszeiten definiert, die für spätere Zeiten am Bedarf angepasst werden können.

 

Öffnungszeiten der Tourist-Information Lehnin sind bis auf weiteres von Mittwoch bis Samstag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Dieser Service startet am Samstag den 25. Juli 2020.

 

In der Tourist-Information kann man sich dann wieder wie gewohnt über touristische Highlights, Unterkünfte und Veranstaltungen in der Gemeinde informieren, sich Auskünfte zum öffentlichen Nahverkehr einholen oder auch Fahrscheine für den Verkehrsverbund-Berlin-Brandenburg kaufen.

 

Die Info auf dem Markgrafenplatz 1 in Lehnin ist erreichbar unter der Telefonnummer 03382 / 236 38 99 oder per E-Mail .

Foto zur Meldung: Wiedereröffnung der Tourist-Information in Lehnin am Samstag
Foto: Wiedereröffnung der Tourist-Information in Lehnin am Samstag

Jugendfeuerwehr wird neu ausgestattet

(22. 07. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat an Gemeindejugendfeuerwehrwart Heiko Wagner 100 Schutzausrüstungen in unterschiedlichen Größen für die Kinder- und Jugendfeuerwehr übergeben. Dazu gehören Schutzhelme, Jacken und Hosen. Kosten: ca. 12.000 Euro, davon werden 8.100 Euro vom Brandenburgischen Innen-Ministerium gefördert.

 

Das Fördergeld stammt aus der "Richtlinie zur Förderung der Nachwuchsgewinnung im Brand- und Katastrophenschutz und in der Brandschutzerziehung im Land Brandenburg".

 

Die alte, zum Teil schon abgenutzte Kleidung, die für den Ausbildungs- und Übungsdienst benötigt wird, kann mit der großzügigen Förderung nun teilweise ausgesondert werden. Mitglied in der Kloster Lehniner Gemeindejugendfeuerwehr sind laut dem stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff derzeit ca. 150 Kinder aus elf Ortswehren.

 

Für 2021 wird erneut ein Förderantrag gestellt, um auch die restlichen Kinder und Jugendlichen mit moderner Kleidung auszustatten.

 

Preuschoff: "Die Gemeinde ist sehr dankbar über die Förderung. Ohne unseren Nachwuchs fehlen uns später Einsatzkräfte."

Foto zur Meldung: Jugendfeuerwehr wird neu ausgestattet
Foto: Jugendfeuerwehr wird neu ausgestattet

Polizei Lehnin mit veränderter Telefonnummer

(20. 07. 2020)

Der Polizeiposten Lehnin ist ab sofort nicht mehr unter der Telefonnummer 0 33 82/266 erreichbar. Die neue Nummer ist die 01 71/686 01 92.

 

Die Sprechstunden jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr bleiben bestehen.

Kinder übernachteten in der ITBL

(17. 07. 2020)

25 Kinder haben in der Integrierten Tagesbetreuungseinrichtung (ITBL) auf dem Lehniner Schulcampus geschlafen. Einige Kinder wollten trotz starken Regens draußen im Zelt schlafen, die andere schliefen in der Gymnastikhalle.

 

Das große Highlight war die Nachtwanderung bei der mit Taschenlampen der Lehniner Wald erkundet wurde und Tiere beobachtet wurden.

 

Erzieherin Janine Hendrischke: "Ein großes Dankeschön an die Eltern, die uns unterstützt haben. Bis zum nächsten Jahr!"

Foto zur Meldung: Kinder übernachteten in der ITBL
Foto: Kinder übernachteten in der ITBL

Einweihung erster Bauabschnitt Zaucheradweg

(16. 07. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat am Donnerstag mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann und Gabriela Philipp-Plagemann von der Fachgruppe Stadtentwicklung der Stadt Brandenburg an der Havel den ersten Bauabschnitt des überregionalen „multifunktionalen Wirtschaftsweges“ als Teil des Zaucheradweges auf Kloster Lehniner Gebiet eingeweiht. Die gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel durchgeführte Baumaßnahme startete am 22. Juli 2019. Der erste Bauabschnitt führt vom Schöpfwerk in Gollwitz bis zur Rietzer Brücke am Emster Kanal entlang. Die Trasse hat auf dem Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin eine Länge von 850 m.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Der neue Radweg ist nicht nur für Fahrradtouristen und Wanderer eine Bereicherung und ein einzigartiges Naturerlebnis, sondern auch für unsere Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit sportlich in Wassernähe erholen und betätigen wollen. Wir werden schrittweise gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel die Trasse in den nächsten Jahren weiterbauen. Allen Beteiligten meinen herzlichen Dank.“ Die Idee für die Trasse habe es bereits 2011 gegeben. Das sie nun umgesetzt werde, zeuge von einem großen Durchhaltevermögen aller beteiligter Akteure.

 

Gabriela Philipp-Plagemann: „Es wird mit dem Zaucheradweg eine Verbindung zwischen dem überregionalen „Havelradweg und dem internationalen „Europaradweg R1“ geschaffen. Die Verbindung wird mit diesem Ausbau zwischen Rietz und Gollwitz geschlossen. Der neue multifunktionale Wirtschaftsweg dient weiterhin der Erschließung der anliegenden Acker- und Waldflächen und der Zuwegung zu den Gebäuden beim Schöpfwerk und dem Emster-Damm.“

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann sagte, dass es wichtig sei, Orte über Radwege miteinander zu verbinden und diese auch mit dem öffentlichen Nahverkehr zu vernetzen. Vom neuen Radweg aus sei eine wunderschöne Natur zu erleben. Sie wünsche allen Radfahrern eine unfallfreie Fahrt.

Die Gesamtkosten für den Lehniner Teil belaufen sich auf 343.263 Euro. Davon werden 257.447 Euro aus dem Programm „Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches“ gefördert. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 85.816 Euro. Auf dem Gebiet der Stadt Brandenburg werden auf 1,6 km Länge insgesamt ca. 600.000 Euro investiert, davon sind 450.000 Euro Förderung.

 

Der 2,50 m breite asphaltierte Deichweg (zuzüglich Bankett an den Randstreifen) führt durch Natur- und Vogelschutzgebiete und ist Teilstück des überregionalen Zaucheradweges von Emstal über Lehnin, Nahmitz, Netzen, Grebs, Prützke und Rietz bis nach Gollwitz. Dort bindet er an den Havelradweg an. Die Stadt Brandenburg an der Havel baut auf ihrem Gebiet weiter bis zur B 1.

 

Zwei Bauabschnitte stehen auf Kloster Lehniner Gebiet noch aus. Ab 15. September 2020 bis voraussichtlich 28. Februar 2021 wird der jetzt noch sandige Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emster-Kanal asphaltiert. Ist dieser Abschnitt fertig, fehlt nur noch das Verbindungsstück zwischen den Ortsteilen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße. Hier hofft die Gemeinde auf Unterstützung durch den Landkreis.

 

Foto zur Meldung: Einweihung erster Bauabschnitt Zaucheradweg
Foto: Einweihung erster Bauabschnitt Zaucheradweg

Feldbett im Rathausflur

(15. 07. 2020)

Das derzeit im Rathaus aufgebaute Feldbett gehört zu einer Lieferung von 30 Exemplaren, die für die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kloster Lehnin beschafft wurden.

 

Möglich war dieses nur durch eine Förderung des Ministeriums des Inneren und Kommunales in Höhe von 80 Prozent. Das Land Brandenburg unterstützt damit die Gemeinde Kloster Lehnin im Rahmen des Förderprogramms zur Nachwuchsgewinnung und Brandschutzerziehung.

 

"Verwendung finden die Feldbetten u. a. bei den Zeltlagern der Jugendfeuerwehr sowie wenn Notunterkünfte eingerichtet werden", teilte der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff mit und kündigt an: "Die Feldbetten werden kurzfristig an die Jugendfeuerwehr übergeben."

Foto zur Meldung: Feldbett im Rathausflur
Foto: Feldbett im Rathausflur

Ausbau der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

(14. 07. 2020)

Ausbau der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

 

Am Dienstag Abend trafen sich der Gemeindewehrführer, Marko Riesenberg-Leo, dessen Stellvertreter Thomas Preuschoff und der Leiter der Bundeswehrfeuerwache Lehnin, Joachim Kloss, zu einem Beratungsgespräch auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.

 

Hintergrund des Treffens ist eine noch bessere Zusammenarbeit bei der Feuerwehrausbildung und bei Einsätzen.

 

In dem zweistündigen Gespräch wurde auch die Löschwasserversorgung sowie die zukünftige Ausrichtung der Bundeswehrfeuerwehr von Brandamtsrat Joachim Kloss erläutert. Auch wurden feste Ansprechpartner festgelegt.

 

Einsätze auf den jeweiligen Territorien müssen aufgrund vieler Besonderheiten sehr genau abgestimmt werden. Marko Riesenberg-Leo und Joachim Kloss sind sichtlich zufrieden und freuen sich auf die künftige tolle Zusammenarbeit.

Foto zur Meldung: Ausbau der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr
Foto: Ausbau der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

Sportabzeichentag für Kloster Lehniner Kinder🥇

(14. 07. 2020)

Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lud der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark Dienstagvormittag 48 Mädchen und Jungen der Integrierten Tagesbetreuung (ITB) Lehnin auf den Lehniner Schulsportplatz ein. Nach einer musikalischen Erwärmung konnten die Teilnehmer bei schönstem Sonnenschein verschiedene Sportstationen absolvieren. Darunter 30 m-Lauf, Weitsprung, Standweitsprung, Schlagballweitwurf, 800 m-Lauf, Standweitsprung und Seilspringen.

 

Das Erzieherteam um ITBL-Chefin Petra Rocke feuerte die Kinder nicht nur an der Strecke an, sondern machte aktiv mit. Neben Einzelabzeichen wurde auch der Teampokal errungen, bei dem je ein Erwachsener eine Station absolvierte. "Der Sportabzeichentag war vom Kreissportbund super organisiert und hat uns riesigen Spaß bereitet", lobt Rocke, die selbst im Walken aktiv war. Die Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren bereiteten sich bei einem Probetraining auf den Sportabzeichentag vor. "Solch eine Veranstaltung ist eine schöne Abwechslung im Ferienprogramm und sollte im nächsten Jahr auf alle Fälle wiederholt werden", betont die Einrichtungsleiterin.

 

Spaß bereiteten den Kindern neben dem Sport auch die Abziehbilder vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), die sie auf ihre Haut auftragen durften. Manche fanden sie so fetzig, dass sie auf der Wange aufgetragen wurden.

 

"Der Sportabzeichen-Tag hat keinen Wettkampfcharakter. Jeder macht mit, entsprechend seinen Möglichkeiten", betont Holger Jurich vom Kreissportbund, der die Veranstaltung moderierte und ergänzt: "Alle Teilnehmer erhielten am Ende eine Urkunde mit einem Erinnerungspräsent und wer es schaffte, bekam zusätzlich das DOSB-Sportabzeichen überreicht. Sechs Kinder schafften Gold, 18 Silber und fünf Bronze." Potential sieht Jurich bei den Lehniner Kids vor allem noch im Ballwerfen. Aber bei soviel Spaß am Sporttreiben ist das sicher in Zukunft kein Problem mehr.

 

Der Kreissportbund bedankt sich beim Landkreis Potsdam-Mittelmark für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

Foto zur Meldung: Sportabzeichentag für Kloster Lehniner Kinder🥇
Foto: Sportabzeichentag für Kloster Lehniner Kinder🥇

Seifenkistenführerschein in der ITBL

(14. 07. 2020)

In kleinen Gruppen lernten die Kinder der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) alles, was sie über die Seifenkiste und deren Benutzung wissen mussten. Z.B., dass sie vor Fahrbeginn alle Teile der Seifenkiste überprüfen müssen, ob die Seile für die Lenkung straff genug gespannt sind, sodass sich das Lenkrad und die Vorderachse gut bewegen lassen. Sie erfuhren, wie wichtig es ist, immer auf ihre Umgebung zu achten, um Unfälle zu vermeiden. Dass sie immer Rücksicht nehmen und andere durch Rufen warnen, falls doch mal ein anderer ihre Fahrbahn kreuzt, lernten sie zudem in der praktischen Fahrprüfung. Zu dieser wurden sie allerdings erst zugelassen, wenn sie die schriftliche Prüfung bestanden hatten. Sie stellten somit unter Beweis, dass sie die Theorie verstanden haben.

 

Anschließend durften sie ihr Wissen in der praktischen Prüfung beweisen. Hielten sie sich an die Regeln, achteten sie auf ihre Umgebung und warnten sie andere durch Rufen? All das war Teil der praktischen Prüfung. Auch die Nutzung der Bremse und das Zurückbringen der Seifenkiste an den Start war Teil der Prüfung, um am Ende stolzer Besitzer des Seifenkistenführerscheins zu sein.

 

Viel Spaß beim Fahren wünschen die Erzieher/innen der ITBL. (Autorin: M. Kuplin – Erzieherin der ITBL)

Foto zur Meldung: Seifenkistenführerschein in der ITBL
Foto: Seifenkistenführerschein in der ITBL

Kinder druckten ihr eigenes Buch

(14. 07. 2020)

Zu den Highlights in den Sommerferien der Kinder der ITBL zählte das Buchprojekt im LiKK mit dem Künstler Klaus Zylla. Die Kinder erhielten die Möglichkeit, über drei Tage Siebdruck auszuprobieren und ein eigenes Buch zu drucken. Darin sind jetzt Sannas Drachen, Hannas Katze, Jamies Krebs, Gianninas Landschaft, Mairas Einhorn sowie Leonies Schmetterling verewigt.

 

Ganz schön viele Arbeitsschritte waren dafür nötig. Besonders spannend wurde es jedoch, wenn Klaus Zylla mit dem Rakel die Farbe über die Schablone gezogen hat und jeder seinen ersten eigenen Siebdruck in den Händen hielt.

 

"Klaus Zylla hat uns mit „Geduld und Spucke“ durch das Projekt geführt und für jedes Kind das Wunschtier als Unikat für das eigene Buch gezeichnet. Damit wir die einzelnen Arbeitsschritte nicht vergessen und noch später unseren Enkeln davon berichten können, haben wir auf der letzten Seite des Buches alles aufgeschrieben. Danke Klaus!", sagt ITBL-Chefin Petra Rocke.

Foto zur Meldung: Kinder druckten ihr eigenes Buch
Foto: Kinder druckten ihr eigenes Buch

Projektförderung - Offensive „Aktiv sein im Alter“ läuft weiter!

(14. 07. 2020)

Trotz Corona führt der Landkreis auch im Jahr 2020 seine Offensive „Aktiv sein im Alter“ weiter Die Generation 55 +  ist erneut aufgerufen, Angebote und Aktivitäten vor Ort zu entwickeln und in generationenübergreifenden Projekten umzusetzen. 

 

Der Landkreis ruft deshalb wieder zu dieser Initiative auf, mit dem Ziel, Begegnungen und die Identität vor Ort zu stärken und ein generationenübergreifendes Miteinander zu beleben.

 

Konzeptideen können beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingereicht werden. Formulare für die Beantragung erhalten Sie direkt über den Fachdienst Soziales und Wohnen oder unter https://www.potsdam-mittelmark.de/de/bildung-soziales/bildungsangebote-fuer-jung-und-alt/offensive-aktiv-sein-im-alter/Antragsformular Projektskizze.

 

Abgabeschluss für das Jahr 2020 ist der 30. September 2020

 

Ansprechpartnerin im Fachdienst Soziales und Wohnen:

Daniela Berlin, Telefon: 033841 91-368,

Coronafälle in PM rückläufig

(13. 07. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (-21 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 1 (Vortag 2) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 43 (+0).

 

Aktuell befinden sich 15 (am Vortag 16) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.685. Es wurden 1.815 als negativ getestet gemeldet und 747 stellten sich als unbegründet heraus.

 

Die aktuelle Umgangsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 1.

 

Unter der Telefonnummer 0331 8665050 informiert die Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" - und hat zusätzlich eine Infoseite im Internet unter www.corona.brandenburg.de eingerichtet. Im Landkreis besteht eine Corona-Hotline unter der Telefonnummer 033841-91 111. Diese ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.

Diakonissenhaus mit Neubesetzungen in den Geschäftsführungen

(10. 07. 2020)

Im Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin nahmen eine neue Geschäftsführerin sowie zwei neue Geschäftsführer ihren Dienst auf. Während Manuela Schikora und Roberto Heuer die Geschäftsführung des Bereiches Teilhabe und Bildung übernommen haben, besetzt Tobias Bruckhaus neben Dr. Karsten Bittigau die zweite Geschäftsführerposition im Bereich Gesundheit.

 

Zugleich haben Bittigau und Bruckhaus die Geschäftsführungen des Geschäftsbereichs Kliniken, der Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow gemeinnützige GmbH, der Evangelisches Krankenhaus Luckau gGmbH, der Lutherstift gGmbH sowie der MEG gGmbH Teltow inne.

 

Die Gemeinde wünscht den "Neuen" für ihr verantwortungsvolles Amt viel Erfolg, Inspiration, Weitsicht und stets das richtige Quäntchen Glück, ohne dem kein großes Vorhaben gelingen kann. Wir freuen uns über eine angenehme Zusammenarbeit.

Foto zur Meldung: Diakonissenhaus mit Neubesetzungen in den Geschäftsführungen
Foto: Diakonissenhaus mit Neubesetzungen in den Geschäftsführungen

Kloster Lehniner Jugendfeuerwehr erhält Erste-Hilfe-Trainingsgerät

(07. 07. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner übergab Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Heiko Wagner ein modernes Ausbildungsgerät, um die Reanimation von Patienten besser trainieren zu können.

 

Die Gemeindefeuerwehr besitzt damit ein modernes Gerät, welches auch auf der Ebene professioneller Schulungen von medizinischen Fachpersonal verwendet wird. Es ist mit einem austauschbaren Einweg-Lungenbeutel und wechselbaren Gesichtsmasken ausgestattet, um höchste Hygienestandards zu gewährleisten. "Mit einem manuellen und digitalen (über Tablet) Anzeigesystem können die Ausbilder der Gemeindefeuerwehr die Ausbildung überwachen, so können Fehler bei falscher Beatmung oder Herzdruckmassage erkannt und durch Anweisungen korrigiert werden. Des Weiteren lässt sich ein fühlbarer Puls am Hals erzeugen", sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff.

 

Heiko Wagner begrüßt das moderne Ausbildungsgerät und möchte es unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Pandemie so schnell wie möglich in der Jugendfeuerwehr zur Anwendung bringen: "Die Jugendlichen in den Ortswehren haben sehr viel Spaß an der praktischen Ausbildung und werden begeistert der ersten Ausbildungseinheit entgegenfiebern. Auch in den Einsatzabteilungen freut man sich über der Art gute Ausbildungsmaterialien.

Derzeit findet keine Ausbildung in den Jugendfeuerwehr statt. Möglich ist dies eventuell nach den Ferien", so Wagner.

 

Die Anschaffung wurde durch das Land Brandenburg im Rahmen der Nachwuchsgewinnung mit 80% gefördert.

Foto zur Meldung: Kloster Lehniner Jugendfeuerwehr erhält Erste-Hilfe-Trainingsgerät
Foto: Kloster Lehniner Jugendfeuerwehr erhält Erste-Hilfe-Trainingsgerät

Präventionskonzert des Landespolizeiorchesters

(25. 06. 2020)

Ein ganz normaler Tag ist ein Präventionskonzert des Landespolizeiorchesters (LPO), mit dem eine Geschichte erzählt wird, in der ein kleiner Junge auf dem Weg in den Kindergarten auf einige gefährliche Situationen trifft.

 

Der 24. Juni war diesmal ein ganz besonderer Tag, nicht für einen kleinen Jungen, sondern für die Patienten des Krankenhauses Kloster Lehnin und den Bewohner des Alten- und Pflegeheims "Lothar Kreyssig Haus" auf dem Gelände des Klosterstiftes.

 

Hier spielte die Kleine Blasmusik des LPO auf. Seit Wochen touren die Musiker in kleinen Formationen durch das Land um in der Coronazeit den Menschen ein wenig Freude zu bringen. Und das funktioniert! Schon Thomas Petersdorf brachte die Zuhörer mit seiner Begrüßung “Liebe Senioren liebe Senioritas…“ zum Lachen. Mit Begeisterung wurde das zweistündige Konzert aufgenommen. Die Physiotherapeuten verlegten die Übungen auf die Balkone und verabreichten so „Medizin nach Noten“, in der Senoirenwohnanlage wurde sogar getanzt und aus den geöffneten Fenstern hörte man den Applaus und die Bravorufe der Patienten, die ihr Bett zurzeit nicht verlassen können.

 

Eine 92jährige Patientin im Rollstuhl wollte sich unbedingt persönlich bedanken. Psychotherapeutin Andrea Emmer dazu: „Sie haben der Frau Tamme, die seit einigen Wochen bei uns in der Reha ist, heute mit dem kleinen Konzert eine große Freude gemacht. Sie liebt die Musik und verbindet damit besonders schöne Erlebnisse in der Vergangenheit. Ich habe die Patientin heute im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als angestellte Psychologin im Krankenhaus begleitet, wohlwissend, dass schöne Erlebnisse im Krankenhausalltag und das seelische Wohlbefinden der Patienten für die Genesung wichtig sind.“

 

Wie gesagt, ein ganz besonderer Tag! Herzlichen Dank an die 8 Musiker des LPO!

 

(Autor: Dr. Andreas Bernig)

Foto zur Meldung: Präventionskonzert des Landespolizeiorchesters
Foto: Präventionskonzert des Landespolizeiorchesters

Auftaktveranstaltung „Neues Tourismuskonzept“

(25. 06. 2020)

In den letzten Jahren hat die Gemeinde Kloster Lehnin verschiedene öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen durchgeführt, um für seine schöne Landschaft, die Natur und viele Sehenswürdigkeiten zu werben. So sind z. B. im Ergebnis des im Jahre 2017 durchgeführten Projektes 2017 „Stadt – Land – Gestalten“ sechs transportable Litfasssäulen, die Kloster Lehnin eindrucksvoll beschreiben, und eine Broschüre entstanden. Im letzten Jahr führte die 11.000 Einwohner-Gemeinde eine viel beachtete Werbeveranstaltung auf dem Lehniner Platz neben dem Kurfürstendamm in Berlin durch. Darüber hinaus gab es 2018/2019 Ortsspaziergänge in allen Ortsteilen.

 

Bei diesen und ähnlichen Veranstaltungen sind viele Anregungen, Hinweise und Informationen gesammelt worden, die einen Grundstein für ein neues touristisches Konzept bilden könnten. Es soll dabei auch der weitere touristische Ausbau in den Fokus genommen werden. „Ziel ist es, über die Standardstrategien hinaus, weitere Ideen zu entwickeln, um das touristische Potenzial der Gemeinde Kloster Lehnin noch besser ausschöpfen zu können“, betont Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Es ist gelungen, eine renommierte Agentur „destination to market“ zu verpflichten, die Kloster Lehnin bei der Entwicklung und Gestaltung eines neuen Tourismuskonzepts professionell unterstützen wird. Gemeinsam wird einen Leitfaden für den regionalen Ausbau des Fremdenverkehrs erarbeitet.

Mit einer Auftaktveranstaltung startet heute dieses Projekt. Hierzu sind über 70 Experten (Personen/ Organisationen aus der Wirtschaft, von den Vereinen und der Kommunalpolitik) eingeladen. In weiteren Workshops wird dann das Konzept gemeinsam erarbeitet.

 

Die Maßnahme wird durch EU-Mittel aus dem Europäischem Landschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie durch Bundesmittel für die Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gefördert.

 

Foto zur Meldung: Auftaktveranstaltung „Neues Tourismuskonzept“
Foto: Auftaktveranstaltung „Neues Tourismuskonzept“

Beratung zur Wasser- und Bodenqualität am 30. Juli im Rathaus

(19. 06. 2020)

Der Naturschutzverein "Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie" bietet Bürgern die Möglichkeit, sich am Donnerstag, den 30. Juli 2020 von 11.15 - 12.15 Uhr im Lehniner Rathaus ( Friedensstraße 3) zu Fragen der Wasser- und Bodenqualität, der Wasseraufbereitung und Bodendüngung zu informieren.

 

Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollte frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitgebracht werden. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter z.B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft werden.

 

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

Weitere Infos unter Tel.: 0 37 27 / 97 63 11 / E-Mail .

Kommunen erhalten Gewerbesteuerausfälle erstattet

(19. 06. 2020)

Die Bundeskanzlerin hat sich mit den Regierungschefs der Länder unter anderem darauf verständigt, das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 zu verlängern. Inwieweit es zu einer Änderung der GroßveranstVerbV kommt, die mit Ausnahme von Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art, derzeit nur bis einschließlich 31. August 2020 untersagt, ist noch nicht bekannt.

 

In den Beratungen der Bundeskanzlerin mit Regierungschefs der Länder hinsichtlich des Konjunkturpaketes  wurde vereinbart, dass die Länder, die Mittel zum Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle, die hälftig vom Bund übernommen werden, an die Städte und Gemeinden weitergeben und sie zudem die andere Hälfte der Ausfälle kompensieren.

 

Wasser und Abwasser wird beim WAZV möglicherweise günstiger

(19. 06. 2020)

Am 3. Juni 2020 hat der Koalitionsausschuss Eckpunkte für ein Maßnahmen-Programm zur Ankurbelung der Konjunktur („Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“) beschlossen. Teil dessen ist auch die vorübergehende Senkung der derzeit geltenden Mehrwertsteuerregelsätze im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 auf 16 % bzw. 5 %. Ab dem 1. Januar 2021 sollen dann dem Plan zufolge wieder die heute geltenden Steuersätze zur Anwendung kommen.

 

Die Umsatzsteuersenkung betrifft auch alle umsatzsteuerpflichtigen Lieferungen und Leistungen des WAZV, also in erster Linie die in den jeweiligen Entgeltregelungen für die Versorgung mit Trinkwasser enthaltenen Wasserpreise oder Baukostenzuschüsse, nicht aber die Lieferungen und Leistungen der Abwasserbeseitigung wie bspw. Gebühren oder Beiträge. Die Umsatzsteuersenkungen werden bei den Kunden und Vertragspartnern berücksichtigt.

 

Die vorübergehende Senkung der beiden Steuersätze ist jedoch auch für den WAZV mit erheblichen Umsetzungsfragen verbunden. Neben umfangreichen und aufwendigen technischen Maßnahmen ergeben sich diverse rechtliche und steuerrechtliche Fragen, um deren Beantwortung sich der WAZV zeitnah bemüht.

 

 

Neuer Busfahrplan startet Ende Juni

(19. 06. 2020)

Ende Juni sind Fahrplanänderungen der Regiobus-Linien 551, 580, 586, 607, 630, 641 und 644 vorgesehen. Das betrifft auch das Kloster Lehniner Gebiet.

 

Auf den regiobus-Linie 551 und 586 ändern sich die Fahrpläne ab dem 25.06.2020 wie folgt:

An Ferientagen gibt es von Montag bis Freitag neue zusätzliche Fahrten zur Anbindung des Horts in Golzow. Morgens verkehrt eine zusätzliche Fahrt um 7:25 Uhr von Brandenburg, ZOB bis Golzow, Anger. Am Nachmittag wird das Fahrtenpaar 15:07 Uhr ab Brandenburg, ZOB und 15:29 Uhr ab Krahne, Hauptstraße bis bzw. ab Golzow, Anger via Golzow, Schule verlängert.

 

Aufgrund der halbseitigen Sperrung der Potsdamer Straße in Werder (Havel) werden die Linien 580 Richtung Bad Belzig/Golzow sowie 607 und 630 Richtung Werder, Bahnhof vom 29.06.2020 bis 10.07.2020 umgeleitet.

 

Bauarbeiten auf der L90 im Bereich Klaistow haben für die Linien 641 und 644 Auswirkungen.  Die Landesstraße L90 wird zwischen Klaistow und der Einfahrt zum Spargelhof vollgesperrt. Während dieser Bauphase wird die Linie 641 über den Ortskern Klaistow und den Spargelhof umgeleitet. Die Abfahrtszeiten im Abschnitt Klaistow - Beelitz verschieben sich um bis zu 6 Minuten. Zudem ergeben sich Haltestellenänderungen.

 

 

[Alle Fahrpläne gibt es bei Regiobus]

Sportabzeichentag für Kloster Lehniner Kinder

(18. 06. 2020)

Lehnin. Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lädt der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark alle Mädchen und Jungen der ITB Lehnin am 14. Juli von 9.30-12.00 Uhr auf den Schulsportplatz herzlich ein. Nach einer musikalischen Erwärmung können die Teilnehmer verschiedene Sportstationen absolvieren, wie z. B. 30 m-Lauf, Weitsprung, Zonenweitsprung, Schlagballweitwurf, Dauerlauf, Standweitsprung oder Seilspringen. Außerdem hält der Kreissportbund das eine oder andere Überraschungsspiel für die Mädchen und Jungen bereit.

 

"Der Sportabzeichen-Tag hat keinen Wettkampfcharakter. Jeder macht mit, entsprechend seinen Möglichkeiten", betont Holger Jurich vom Kreissportbund und ergänzt: "Alle Teilnehmer erhalten am Ende eine Urkunde mit einem Erinnerungspräsent und wer es schafft, bekommt zusätzlich das DOSB-Sportabzeichen überreicht."

 

Der Kreissportbund bittet vorab um Anmeldung und - wenn möglich - um Abgabe des „Nachweises der Schwimmfertigkeit“ (Voraussetzung für Erwerb des DOSB-Sportabzeichen -50m ohne Zeit) in der ITBL. Tipp: Wer seine Fitness testen will, der kann bereits am 30.06.2020 ein Probetraining absolvieren und seine Lieblingsdisziplin herausfinden. Weitere Infos beim Kreissportbund unter Tel. 0 33 82/70 56 84 oder per E-Mail .

Notfall-Telefonnummern auf einen Klick

(17. 06. 2020)

Alltagssituationen können schnell zu Konfliktsituationen führen.
Wer Hilfe benötigt, kann diese schnell, kostenfrei, telefonisch
oder online - auf Wunsch auch anonym - erhalten.

 

Eine Auflistung wichtiger Telefonnummern steht zum Download auf dem Link bereit.

[Auflistung wichtiger Notfall-Telefone]

Süßer Waschbären-Alarm im Rathaus

(17. 06. 2020)

Die 14-jährige Katharina Kinner aus Michelsdorf hat heute gegen 8:05 Uhr unter einem Auto auf ihrem elterlichen Grundstück ein Waschbär-Baby gefunden, was offensichtlich die Mutter verloren hat und einen großen Appetit hatte.

 

Unsere Mitarbeiter aus dem Ordnungsamt, Matthias Blaake und Nicol Brösicke, brachten das Waschbär-Mädchen ins Rathaus, wo es gefüttert wurde und Streicheleinheiten bekam, bevor es von der Potsdamer Tierrettung abgeholt wird.

 

Waschbären sind schwer erziehbar und eignen sich in der Regel nicht als Haustiere.

Foto zur Meldung: Süßer Waschbären-Alarm im Rathaus
Foto: Süßer Waschbären-Alarm im Rathaus

Hier gibt es schnelle Hilfe

(16. 06. 2020)

Alltagssituationen können schnell zu Konfliktsituationen führen. Wer Hilfe benötigt, kann diese schnell, kostenfrei, telefonisch oder online - auf Wunsch auch anonym - erhalten.

 

Hier die wichtigsten Hilfe-Hotlines in der Region:

 

Beratung für Kinder und Jugendliche: 116 111

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 / 22 55 530

Hilfe für Kriminalitätsopfer (Weißer Ring): 116 006

Beratungsstelle für Pflege in Not: 0800 26555666

Pflegeberatung PM: 0 33 27/73 93 43

Beratung für Eltern: 08 00/111 0550

Polizei Opferschutzbeauftragter: 03 31/5508 1084

Frauenhaus Potsdam: 03 31/96 45 16

Beratungsstelle für Frauen und Mädchen: 01 76/83996268

Frauenhaus Brandenburg an der Havel: 0 33 81/30 13 27

 

Müll an der Kreisstraße entsorgt

(16. 06. 2020)

Leicht brennbaren Sondermüll haben Guido Meier und Tino Knippel Montag abend zwischen Rietz und Schmerzke entdeckt. Es wurde sofort die Polizei verständigt. Der Baubetriebshof stellte am Dienstag morgen den Müll sicher.

 

Hinweise, wo der Müll herstammen könnte, können an das Kloster Lehniner Ordnungsamt per E-Mail eingehen. Wir sind bemüht, den Versacher zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen!

Foto zur Meldung: Müll an der Kreisstraße entsorgt
Foto: Müll an der Kreisstraße entsorgt

Neue Corona-Verordnung: Nur noch wenige Einschränkungen

(15. 06. 2020)

Bis auf wenige konkrete Einschränkungen ist vieles wieder erlaubt. Das Kabinett hat am Freitag dazu die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Sie tritt am heutigen Montag, 15. Juni, in Kraft und löst die bisherige Eindämmungsverordnung ab. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiterhin generell eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt weiterhin. Die Kontaktbeschränkungen fallen weg. Öffentliche und private Veranstaltungen können wieder mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Gaststätten dürfen ohne zeitliche Begrenzung geöffnet haben. Die Besuchs- und Zutrittsbeschränkungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden schrittweise gelockert: So sind nun Besuche mit bis zu zwei Personen möglich, ab dem 15. Juli entfallen die zahlenmäßigen Begrenzungen des Besuchsrechts ganz. Lediglich Clubs, Diskotheken und Dampfsaunen sind aus Infektionsschutzgründen für den Publikumsverkehr weiterhin zu schließen.

 

Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieses Abstandsgebot gilt nicht:

- für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,

- im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung,

- ab dem 25. Juni 2020 zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal in den Schulen.

 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ab Personen ab 6. Lebensjahr weiterhin erforderlich:

- in Verkaufsstellen des Einzelhandels,

- in Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseur- und Fußpflegebetriebe, Kosmetik- und Nagelstudios oder anderen Dienstleistungseinrichtungen, Dienstleistungseinrichtungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet,

- bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs (insbesondere ÖPNV, Taxen, Schülerbeförderung),

- bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Neu ist die Regelung hinsichtlich Reisebus-reisen und vergleichbaren touristischen Angeboten. Diese Klarstellung wurde ein-gefügt, da es gerade vor der beginnenden Urlaubszeit hierzu zahlreiche Fragen sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Reiseanbietern gab. Boots- und Floßausflüge im privaten Bereich fallen jedoch nicht unter den Begriff „Schiffsaus-flüge“.

 

Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind:

- Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, mit denen sie kommunizieren,

- Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.

- Beschäftigte in Verkaufsstellen und Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn an ihrem Arbeitsplatz die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird,

- das Fahrpersonal im öffentlichen Personenverkehr während der Fahrt.

 

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen entfallen. Das bedeutet, dass sich Freunde, Verwandte und Bekannte wieder treffen können, ohne eine bestimmte Obergrenze einhalten zu müssen. Private Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich können also wieder ohne gewichtigen Anlass – wie zuletzt mit der Eindämmungsordnung geregelt – stattfinden. Aber: Alle müssen die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Das bedeutet: Wenn Verwandte oder Freunde zu Besuch kommen, sollten Umarmungen und Begrüßungsküsschen weiter tabu sein.

 

Die Obergrenze der Teilnehmenden wird für Veranstaltungen auf bis zu 1.000 zeitgleich Anwesenden erlaubt. Veranstalter müssen auf der Grundlage eines Hygienekonzepts bei Veranstaltungen und Versammlungen, die unter freiem Himmel stattfinden, die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen sowie den Zutritt und Aufenthalt der Teilnehmenden steuern und beschränken. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Veranstalterinnen und Veranstalter aufgrund des vergleichsweise höheren Infektionsrisikos zusätzlich für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sorgen sowie die Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. Teilnehmende müssen bei Versammlungen und Veranstaltungen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, es wird aber allgemein empfohlen.

 

Gaststätten, Kneipen, Bars und vergleichbare Einrichtungen können wieder ohne zeitliche Einschränkungen für ihre Gäste öffnen. Aber auch sie müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sowie den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen.

 

Betreiberinnen und Betreiber von Hotels, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie alle Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten haben die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherzustellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie zum Beispiel Frühstücks- und Essensräumen, Aufenthaltsbereichen oder Spielzimmern müssen sie außerdem den regelmäßigen Aus-tausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen.

 

Sport in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist grundsätzlich erlaubt. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage von Hygienekonzepten die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Außerdem müssen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen erfolgen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten. Beim Sport in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt und müssen Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In allen Fällen muss die Sportausübung kontaktfrei erfolgen (ausgenommen sind die Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt, zum Beispiel Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts sowie Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht). Dies gilt nicht für den Schulbetrieb. Das bedeutet, dass im Amateurbereich Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Hand-ball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich sind, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb (zum Beispiel Punkt- und Pokalspiele).

 

Der Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- und Olympiastützpunkten, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, kann durchgeführt werden.

Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder, Freibäder und sonstige Badeanlagen dürfen ebenfalls alle wieder öffnen. Hier gelten die gleichen Anforderungen wie für die Sportanlagen.

 

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner in solchen Einrichtungen können nun täglich durch bis zu zwei Personen besucht werden (bislang war das nur bis zu einer Person möglich). Aber: Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen.

 

Regelungen zur Kindertagesbetreuung sind im Unterschied zur bisherigen Eindämmungsverordnung in der neuen Umgangsverordnung nicht mehr enthalten. Die Kitas wurden seit 15. Juni in den Regelbetrieb übernommen. Das Gesundheitsministerium hat den „Rahmenhygieneplan Kitas“ entsprechend überarbeitet und angepasst. Die Regelungen zu den Schulen in der neuen Umgangsverordnung gelten bis einschließlich 24. Juni 2020. Das bedeutet: mit Beginn der Sommerferien gilt der Paragraf zu den „Schulen“ nicht mehr. Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb wiederaufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.

Ein Radweg mit wunderschönem Wasserblick

(15. 06. 2020)

Schrittweise entsteht in Bauabschnitten mit dem Zaucheradweg ein neuer Anziehungspunkt für Erholungssuchende, Touristen und Sportler, der teilweise entlang des Emsterkanals auf Kloster Lehniner Gebiet wunderschöne Wasserblicke ermöglicht. Da macht Sport an der frischen Luft doppelt Spaß.

 

Beginnend in Emstal über Lehnin, Nahmitz, Netzen, Grebs, Prützke bis zur Gemarkungsgrenze Gollwitz/Rietz sind es ca. 26 Kilometer, die auf dem angrenzenden Gebiet der Stadt Brandenburg/Havel an den überregionalen Havelradweg anbinden. Jetzt wurde auf Kloster Lehniner Gebiet ein 850 m langer asphaltierter Deichweg von der Rietzer Brücke bis zur Gemarkungsgrenze und von dort bis zum Schöpfwerk bei Gollwitz freigegeben. Das Ereignis hat sich schnell herumgesprochen und wurde schon von vielen Radlern ausgetestet.

 

Der Kloster Lehniner Teil des Radweges wurde mit 343.000 Euro hergerichtet -gefördert aus dem Programm "Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches" und kofinanziert durch den Bund aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" sowie vom Land Brandenburg.

 

Zwei Bauabschnitte stehen noch aus. Ab 15. September 2020 bis voraussichtlich 28. Februar 2021 wird der jetzt noch sandige Rad- und Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emster-Kanal asphaltiert werden. Ist dieser Abschnitt fertig, fehlt nur noch das Verbindungsstück zwischen den Ortsteilen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße.

 

Probleme mit der Telefon-Anlage im Rathaus sind gelöst

(15. 06. 2020)

Die vorübergehenden Probleme mit der Telefonanlage sind gelöst. Das Rathaus ist wieder besser erreichbar und die Funktionen: Anruferliste, Senden der Telefonnummer an den Empfänger sowie die korrekte Anzeige der Anrufernummer auf den Rathaus-Telefonen erfolgen wieder.

 

Das Rathausteam bedankt sich bei allen Bürgern für die Geduld und das Verständnis.

Bibliothek „Bettina von Arnim“ Lehnin mit gewohnten Öffnungszeiten

(15. 06. 2020)

Unter strikter Beachtung erforderlicher Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts sowie einer Vermeidung von Warteschlangen eröffnete die Bibliothek Lehnin nach der Coronapause am 05. Mai 2020 zunächst eingeschränkt ihre Türen für den Publikumsverkehr. Ab sofort gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 10 bis 12 sowie von 13 bis 17 Uhr sowie Dienstag von 13 bis 18 Uhr.  

 

Um einen möglichst sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln:

• Es wird max. 3 Personen gleichzeitig der Zutritt erlaubt.

• Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten!

• Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 10 Minuten.

• Lediglich die Medienausleihe ist wieder möglich.

• Ein längeres Verweilen, Lesen, Lernen und Spielen ist derzeit nicht gestattet.

• Ein Mund-Nasenschutz ist zu tragen

• Die Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

 

Vor der Tür und im Vorraum wird ein Wartebereich mit drei Sitzgelegenheiten im Abstand von jeweils zwei Metern eingerichtet. Zur Verkürzung der Wartezeit stellt die Bibliothek dort Lesestoff bereit. Menschenansammlungen gilt es zu vermeiden. Sollten alle Warteplätze besetzt sein, wird entsprechend darum gebeten, zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen oder einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

 

Buch und Medienrückgaben bitte vor dem Eintritt in den Hauptraum in die dafür vorgesehene Box im Eingangsbereich der Bibliothek ablegen.

 

Medienverlängerungen können im Internet über das eigene Nutzerkonto durchgeführt werden. (http://www.klosterlehnin.de, unter der Rubrik Leben und der Bibliothek „Bettina von Arnim“ , OPAC- Onlinekatalog aufrufen und mit Lesernummer/ Passwort: eigenes Geburtsdatum, anmelden). Da momentan lediglich ein Aufenthalt von zehn Minuten möglich ist, wird empfohlen, bereits vor dem Bibliotheksbesuch im Online-Katalog nach den Wunschmedien Ausschau zu halten.

 

Tolle Fassadengestaltung der Trafostation auf dem Lehniner Schulcampus mit sportlichen Motiven

(12. 06. 2020)

Kunst statt Schmierereien: Der Stromnetzbetreiber E.DIS gestaltete die Trafostation auf dem Schulcampus Lehnin zu einem Kunstobjekt um. Symbolisch übergab Heiko Nimpsch, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, am Freitag, die fertige Gestaltung an Uwe Brückner, Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin, und Schulleiter Dr. Dirk Lenius.

 

Zu sehen sind stilistische Figuren, die unterschiedliche Sportarten betreiben. Die Gestaltung wurde durch die E.DIS Netz GmbH beauftragt und von Mario Winkler von der Firma Motivwunsch umgesetzt. Sie passt sich gut in das Farbkonzept der Sporthalle ein.

 

Uwe Brückner freut sich über das neue Erscheinungsbild dieser Trafostation. Der Schulcampus wurde und wird  mit viel Einsatz und Geld zu einem modernen Bildungsstandort umgebaut. Beschmierte Wände, wie sie vor der Fassadengestaltung auch hier zu sehen waren, schmälern den positiven Gesamteindruck des Schulcampus. Uwe Brückner: „Ich hoffe, dass das Werk der Graffitikünstler von anderen Mitmenschen mit gestalterischen Ambitionen geachtet wird und uns lange in seiner jetzigen Form erhalten bleibt.“ 

 

Wie Heiko Nimpsch sagt, habe die E.DIS vor 15 Jahren mit der Gestaltung der Fassaden von Trafostationen angefangen. Durch die optische Umgestaltung sollen sich die Anlagen besser in das Ortsbild einfügen. Denn nicht jedem Bürger gefallen die technischen Anlagen in ihrer weiß-grauen Reinform – zumal sie häufig auch beschmiert werden. „Wir sind für die Infrastruktur zuständig und die Trafostationen müssen dort stehen, wo die Verbraucher sind“, wirbt Heiko Nimpsch um Verständnis. „Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, sagt der Referent Kommunalmanagement. Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen. „Denn wir wollen, dass es den Bürgern letztlich auch gefällt.“

 

Pro Kunstwerk gibt das Unternehmen laut eigener Aussage zwischen 700 und 1000 Euro aus. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 60 E.DIS Stationen gestaltet.

Foto zur Meldung: Tolle Fassadengestaltung der Trafostation auf dem Lehniner Schulcampus mit sportlichen Motiven
Foto: Tolle Fassadengestaltung der Trafostation auf dem Lehniner Schulcampus mit sportlichen Motiven

Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

(12. 06. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

die Landesregierung plant, die Beschränkungen für die Kindertagesstätten und Integrierte Tagesbetreu-ungen wieder aufzuheben. Die sogenannte Notbetreuung und der eingeschränkte Regelbetrieb sollen der Vergangenheit angehören und die Kinderbetreuungs-Einrichtungen ab 15.06.2020 wieder zum Normalbe-trieb übergehen.

 

Unsere Gemeinde ist darauf vorbereitet, dass Ihre Kinder entsprechend der bestehenden vertraglichen Regelungen bei uns wieder zu den bekannten Öffnungszeiten betreut werden können. Somit dürfte wie-der ein großer Schritt in Richtung Normalität für alle möglich sein.

 

Sofern Fragen bestehen, kontaktieren Sie uns bitte per Tel. 0 33 82/73 07 13 oder E-Mail: .

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

 

[Elternbrief des Bürgermeisters zur Rückkehr in den Regelbetrieb]

[Für die Eltern zum Ausfüllen]

Foto zur Meldung: Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 
Foto: Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

Kloster Lehniner Feuerwehr kann jetzt auch Landwirtschaftsbrunnen nutzen

(11. 06. 2020)

Um Wald- und Feldbrände schneller und effektiver löschen zu können, haben Bürgermeister Uwe Brückner und der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Thiermann, Heinrich Thiermann, eine Vereinbarung geschlossen. Sie sieht vor, dass die Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr im Brandfall Löschwasser aus Brunnen der Unternehmensgruppe in den Ortslagen Prützke, Lehnin, Netzen und Nahmitz entnehmen kann, die normalerweise der Bewässerung der Felder dienen.

 

Für die Brandbekämpfung hält die Gemeinde Kloster Lehnin ein Löschwasserbrunnennetz vor, das regelmäßig ergänzt wird. Ferner steht ein Hydrantennetz (Trinkwasser) im Bedarfsfall in den Ortslagen (außer Nahmitz) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es mehrere Zisternen. Auch Tanklöschfahrzeuge und ein Wasserbehälter (10.000 Liter) stehen für die Brandbekämpfung auf Kloster Lehniner Gebiet zur Verfügung.

 

Um das Netz an Löschwasserbrunnen weiter zu verbessern, wurden dieses Jahr bereits in Reckahn, Göhlsdorf und Prützke weitere Löschwasserbrunnen gebaut. In naher Zukunft folgen Neubauten in Damsdorf und im Grebser Wald.

 

"Insgesamt sind wir in Kloster Lehnin, was die Versorgung mit Löschwasser anbetrifft, gut versorgt", schätzt Thomas Preuschoff ein, der selbst regelmäßig Einsätze leitet und in der Gemeinde für Feuerwehrwesen zuständig ist. Im Ernstfall zähle jede Minute und da seien zusätzliche Löschbrunnen-Standorte willkommen, um die Brandbekämpfung zu erleichtern.

 

Bürgermeister Uwe Brückner dankte Heinrich Thiermann für die gute und verlässliche Zusammenarbeit.

Foto zur Meldung: Kloster Lehniner Feuerwehr kann jetzt auch Landwirtschaftsbrunnen nutzen
Foto: Kloster Lehniner Feuerwehr kann jetzt auch Landwirtschaftsbrunnen nutzen

Coronabilanz von PM: derzeit keine Neuinfizierten

(10. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42.

 

Aktuell befinden sich 19 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises steht von Montag bis Samstag für Fragen zur Verfügung.

 

 

Zuwendungsbescheid für Strandbad Lehnin

(09. 06. 2020)

Familienfreundlich steht in Kloster Lehnin nicht nur auf dem Blatt Papier, es wird auch aktiv gelebt. Die Gemeinde betreibt nicht nur acht Kinderbetreuungseinrichtungen und zwei Schulen, sondern hat auch das Lehniner Strandbad verpachtet. In dieser Badesaison, die coronabedingt voraussichtlich Mitte Juli startet, bekommen alle Kloster Lehniner Schüler mit Wohnsitz in der Gemeinde einen Ferienpass gratis, der in dieser Badesaison den freien Eintritt ermöglicht. Mit der Maßnahme soll der Anteil der Kloster Lehniner unter den Strandbad-Besuchern von derzeit nur 15 Prozent deutlich erhöht werden.

 

Das Strandbad soll in den kommenden Jahren saniert und weiterentwickelt werden. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat dazu ein Bebauungsplanverfahren für das Areal am Klostersee initiiert.

 

Die erste Ausbaustufe sieht u. a. die behindertengerechte Sanierung und Erweiterung der Sanitäranlagen (Duschen für Wasserwanderer) vor. Für diese Baumaßnahme kam Anfang Juni ein Zuwendungsbescheid des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg über 187.500 Euro. Das entspricht ca. 75 Prozent der gesamten Baukosten. Die erste Bauphase sieht den Rückbau der sanitären Anlagen und einen Ersatzneubau des Sozialtraktes vor. Die Maßnahme soll in diesem und nächsten Jahr durchgeführt werden. Die Ausschreibungen für die Bauleistungen werden zeitnah erfolgen.

 

„Die Entwicklung des Geländes ist nicht nur enorm wichtig für die Naherholung der Bevölkerung, sondern auch für touristische Angebote wie Paddeltouren und Übernachten im Strandbad“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

 

 

Foto zur Meldung: Zuwendungsbescheid für Strandbad Lehnin
Foto: Zuwendungsbescheid für Strandbad Lehnin

PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

(09. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42. Aktuell befinden sich 26 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 4 (am Vortag 4).

 

Für Fragen rund um Corona ist das "Corona-Telefon" des Landkreises montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 14 unter 033841 91 111 zu erreichen.

 

 

Foto zur Meldung: PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen
Foto: PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

Was bei der Kinderbetreuung zu beachten ist

(08. 06. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

aufgrund vermehrter Nachfragen zur erweiterten Regelbetreuung, in den Einrichtungen (Kitas und Integrierte Tagesbetreuung) der Gemeinde Kloster Lehnin, möchten wir Ihnen diesbezüglich folgende Hinweise geben:

 

  • Elternauskunft:

mit dem Ziel, einen größtmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus der Beschäftigten wie der Kinder in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg während der Stufen der Wiederaufnahme zur Betreuung im Zeitraum der andauernden Corona-Pandemie zu erreichen, wurden seitens des für den Infektions- und Arbeitsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) besondere Hygienestandards und Maßnahmen des Arbeitsschutzes festgelegt.

So dürfen Kinder nur betreut werden, wenn sie:

    1. keine Krankheitssymptome der Krankheit COVID-19 aufweisen und
    2. nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und in der Familie keine Krankheitssymptome aufgetreten sind.

Diese Voraussetzungen sollen sich die Träger der Einrichtung täglich beim Bringen der Kinder schriftlich durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten bestätigen lassen.

 

Auch für unsere Erzieher/-innen ist die Umsetzung der Hygieneregeln mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Deshalb appellieren wir an Ihr Verständnis für die täglich abzugebende Erklärung zum Schutze aller in der Kita Beschäftigten und Ihrer eigenen Kinder.

 

Kitas:

Werden die Kinder persönlich von den Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten in die Einrichtung gebracht, erfolgt die tägliche Erklärung in einer Kontaktliste durch deren Unterschrift.

 

Werden die Kinder von anderen Personen wie Bruder, Großeltern pp. gebracht, ist die tägliche Erklärung* Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten unterschrieben dem „Bringer“ mitzugeben.

 

ITB´s:

Die tägliche Erklärung* durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten ist den Kindern bzw. dem „Bringer“ unterschrieben mitzugeben.

 

Die tägliche Erklärung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.  

 

 

  • Erweiterte Regelbetreuung:

 

Der Mindestumfang der eingeschränkten Regelbetreuung erstreckt sich auf 4 Stunden an mindestens einem Tag in der Woche.

Die Einrichtungen können je nach Kapazität auch eine längere Betreuungszeit als 4 Stunden/Tag und auf mehrere Tage/Woche anbieten. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Gruppengrößen entsprechend den individuellen räumlichen Bedingungen unter Einhaltung der Regelungen des Rahmenhygieneplans.

 

Für die Aufnahme in die erweiterte Regelbetreuung setzen Sie sich bitte mit Ihrer jeweiligen Einrichtung in Verbindung. Es ist hierfür, ab sofort, kein separater Antrag notwendig.

 

Sollten Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, gelten weiterhin die Regelungen seit dem 27.04.2020. Den hierfür notwendigen Antrag finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.

 

Das für 1. August geplante Volleyballmeeting des SV Kloster fällt aus

(08. 06. 2020)

Am 1. August 2020 sollte auf dem Segelplatz des SVKL das inzwischen 23. Volleyballmeeting stattfinden. Auf Grund der Corona-Situation kann dieses Event in diesem Jahr leider nicht stattfinden, teilt der Verein mit.

 

In diesem Jahr hätten sich die Kloster Lehniner Volleyball-Interessierten zum 23. Mal auf dem Segelplatz getroffen, um auf zwei Volleyballfeldern miteinander in den Wettstreit zu treten. "Der Corona-Virus macht uns dabei (wie schon bei unserer Regatta) leider einen Strich durch die Rechnung. Wir werden in diesem Jahr also eine Pause einlegen ... und 2021 dann alles nachholen", sagt Sektionsleiter Detlev Arndt.

Pflegeheime: was gilt für Besuche von Angehörigen?

(05. 06. 2020)

Bewohnerinnen und Bewohner in brandenburgischen Alten- und Pflegeheimen dürfen unter strengen Auflagen Besuch bekommen. Wichtig ist aber, das Familienangehörigen und Freunde ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit dem Pflegeheim abzustimmen.

 

Pflegeheim-Bewohner dürfen Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass: der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der

Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

 

Vor Besuch der Einrichtung sind die hauseigenen Regeln in Erfahrung zu bringen.

Veränderte Öffnungszeiten für Kita Reckahn und ITBL

(05. 06. 2020)

Ab dem 08.06.2020 haben die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

Was gilt für private Familienfeiern?

(05. 06. 2020)

Nach der neuen Corona-Verordnung sind in Brandenburg jetzt Zusammenkünfte und Feiern im privaten oder familiären Bereich „aus gewichtigem Anlass“ mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen zum Beispiel Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung in einem etwas größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich herausragende Bedeutung im Leben

eines Menschen haben.

 

Damit sind zum Beispiel auch private Feiern zur Kommunion, Firmung oder Konfirmation sowie Jugendweihe gemeint. Auch bei Silberne, Goldene oder Diamantene Ehejubiläen, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen jetzt wieder möglich, wenn dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

 

Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden? Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen.

 

Sportstätten dürfen öffnen, aber was ist zu beachten?

(05. 06. 2020)

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-Eindv) beschlossen, die seit 28.05.2020 gelten, und auch Sportler betreffen.

 

Zulässig sind wieder Indoor-Sportarten ohne engen Körperkontakt. Die Pächter / Betreiber der Sportstätten können entscheiden, in welchem Umfang der Sportbetrieb wieder aufgenommen wird.

 

In der Regel sind das in Kloster Lehnin - bei verpachteten Sportstätten in den Ortsteilen - Vereine, die im Fall der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten die Kontrolle/ Überwachung der Einhaltung der Regelungen der in der jeweils aktuellen Fassung geltenden SARS-CoV-2-Eindv in Ihrem Verantwortungsbereich haben.

 

Folgendes legt die Landesregierung dazu fest:

 

Die Betreiber haben Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen:

 

-             das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten

-             der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner) stattfinden

-             es müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Umkleiden und Sanitäreinrichtungen

-             die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben werden

-             es ist ein mindestens stündliches Lüften einzuhalten

 

Die Schulsportstätten auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin bleiben derzeit noch geschlossen. Grund dafür ist, dass nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies jedoch derzeit weder zeitlich noch personell realisierbar.

 

 

 

 

Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

(04. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet.  Es werden aktuell 22 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 41 (+1).

 

Aktuell befinden sich 36 (am Vortag 54) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Seit 15.05. war die Kita „Sonnenschein“ in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. 6 Kinder und 2 Mitarbeitende wurden positiv auf Viren getestet. Alle Betroffenen befanden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung ist wieder geöffnet worden.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs waren 2 positive Fälle bekannt. Ein Bewohner befand sich in stationärer Betreuung im Brandenburger Klinikum. Weitere Abstriche wurden daraufhin veranlasst. Eine weitere Bewohnerin wurde als Covid-19 positiv gemeldet. Sie wurde im Haus isoliert untergebracht. Beide Personen sind inzwischen negativ getestet.

 

In der ambulanten Pflege der Diakonie Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid-19 infiziert.

 

Seit kurzem gehen  die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.

 

An Grund- und weiterführenden Schulen gilt:

Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens

zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote an

den Grundschulen und der Sekundarstufe I werden fortgeführt

• für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch

Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder

• die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen

Umfeld besser geschützt werden oder

• im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

Foto zur Meldung: Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot
Foto: Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

Achtung! Postanschrift vom Rathaus ändert sich!

(03. 06. 2020)

Mit dem Umzug der Deutschen Post in Lehnin in den Haus- und Gartenmarkt wird es dort keine Postfächer mehr geben. Die Eröffnung der Poststelle im Haus- und Gartenmarkt erfolgt am 08.06.2020.

 

Das Postfach der Gemeinde Kloster Lehnin muss zum 12. Juni 2020 aufgelöst werden. Für eine Übergangsfrist von 3 Monaten wird das Postfach nach Schließung noch umgeleitet, so dass die Eingangspost auf die Hausanschrift umgeleitet wird.

 

Künftig ist Post an die Gemeinde an Friedensstraße 3, 14797 Kloster Lehnin, zu senden. Vielen Dank für das Verständnis!

 

Foto zur Meldung: Achtung! Postanschrift vom Rathaus ändert sich!
Foto: Achtung! Postanschrift vom Rathaus ändert sich!

Coronabilanz PM

(03. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 551 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Kloster Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40.

 

Aktuell befinden sich 54 (am Vortag 54) Personen aus Potsdam-Mittelmark in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.152 (am Vortag 3.143).

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 13 (am Vortag 17).

 

Unter der Telefonnummer 0331 / 8665050 informiert die Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" - und hat zusätzlich eine Infoseite im Internet unter www.corona.brandenburg.de eingerichtet.

 

Im Landkreis besteht eine Corona-Hotline unter der Telefonnummer 033841-91 111. Diese ist täglich in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr - auch am Wochenende - zu erreichen.

Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung,  der Großveranstaltungsverbotsverordnung und der Quarantäneverordnung 

(30. 05. 2020)

Die Landesregierung hat mit Wirkung vom 28.05.2020 die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Der Ministerpräsident weist darauf hin, dass es dennoch dabei bleibt: „Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“ Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit und die Pflicht, eine Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tragen,  besteht weiterhin.

 

Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nachhilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

 

Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können öffnen. Bei den Bädern sowie an ausgewiesenen Badegewässern ist ein Betrieb mit Auflagen gestattet. Bei allen Badeeinrichtungen, die gewerblich betrieben werden und somit Zutrittsregelungen unterliegen, müssen die Betreiber auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten. Ferner ist die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten sicherzustellen. Es sind die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung zu erheben und die erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchzuführen. Sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräume, WC-Anlagen sind nur unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu nutzen.

Die Nutzung ausgewiesener Badestellen ist unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt.

 

Es sind wieder Versammlungen und Veranstaltungen (z. B. Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

 

Die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten ist aufgehoben.

 

Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, z. B. Hochzeitsfeiern, können mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden. Geburtstage fallen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in einem kleineren Kreis von (zugleich) bis zu zehn Personen  erlaubt.

Feste an Schulen zu besonderen Anlässen sind unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien.

 

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen ist wieder möglich.

 

Für den Sportbetrieb gilt grundsätzlich, dass öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios wieder öffnen dürfen. Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen. Indoor-Spielplätze bleiben geschlossen.

 

Die Sporthallen der Gemeinde Kloster Lehnin bleiben zunächst geschlossen. Die betroffenen Vereine werden in der nächsten Woche durch die Verwaltung kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Es dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Soweit ein Kundenkontakt stattfindet, gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

Verbesserte Kitabetreuung ab 02.06.2020 in Kloster Lehnin

(29. 05. 2020)

Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV) des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 27.05.2020 besteht nunmehr die rechtliche Möglichkeit, neben der Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in definierten systemrelevanten Berufen tätig sind, eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ einzurichten. Mit der Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 wurde die Entscheidung zur praktischen Umsetzung den Gemeinden übertragen.

 

Der Gesetzgeber versteht unter einer „eingeschränkten Regelbetreuung“, dass Kinder, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben, nun mindestens vier Stunden an einem Tag in der Woche betreut werden sollen. Diese Aufnahme von weiteren Kindern führt zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos. Insofern wird empfohlen, weiterhin zu prüfen, ob eine Betreuung im privaten Umfeld möglich ist.

 

Unabhängig davon beabsichtigt die Gemeinde Kloster Lehnin ab dem 02.06.2020 neben der bisherigen Notbetreuung für alle bisher nicht betreuten Kinder ein über den Mindestanspruch (4 Stunden an einem Tag der Woche) hinausgehendes Betreuungsangebot zu unterbreiten. Dabei ist ein von der Landesregierung vorgegebener Rahmenhygieneplan einzuhalten. Es sind feste Betreuungsgruppen zu bilden, die sich in definierten Räumen aufhalten.

 

Die Erhöhung der Anzahl der zu betreuenden Kinder stellt alle kommunalen Einrichtungen vor besondere personelle und räumliche Herausforderungen. Einen Übergang zu einem vollständigen Regelbetrieb lassen diese Rahmenbedingungen noch nicht zu.

 

Diese Ausweitung des Betreuungsumfanges erfordert eine Beschränkung der Öffnungszeiten der Einrichtungen und ggf. der jeweiligen Betreuungszeiten. Ab dem 02.06. 2020 haben die Kitas in Damsdorf von 6:00 bis 17:00 Uhr und Lehnin von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr sowie die Kitas in Göhlsdorf, Grebs und Netzen von 07:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin nimmt ab 02.06.2020 zunächst wieder die Notbetreuung im bisherigen Umfang auf.

 

In der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin bleiben die Öffnungszeiten unverändert, in der ITB Damsdorf sind die neuen Öffnungszeiten von 6:30 bis 16 Uhr.

Neu ist auch, dass eine Elternauskunft, die auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden kann, täglich ausgefüllt und in der Einrichtung abgegeben werden muss. 

 

Diese Entscheidungen sollen es ermöglichen, dass für alle Kinder wieder ein wenig „Alltagsnormalität“ eintritt. Gleichzeitig wird damit die Hoffnung verbunden, dass sich dadurch auch die Situation für die überwiegende Anzahl der Eltern verbessert.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin bittet um Verständnis für diese Maßnahmen, die unter den aktuellen rechtlichen Gegebenheiten und in Abwägung aller Umstände gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungs-Leitungen getroffen worden sind.

 

Im Anhang: Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark über die Übertragung der Entscheidung über die Aufnahme in die eingeschränkte Regelbetreuung

[Allgemeinverfügung]

[Elternbrief für die Notfallbetreuung]

Kloster Lehniner Sporthallen bleiben vorerst geschlossen

(29. 05. 2020)

Die Gemeinde Kloster Lehnin stellt die Sporthallen auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin Vereinen zu Trainingszwecken zur Verfügung. Mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie war die Schließung der Sporthallen erforderlich.

 

Eine Öffnung der Hallen aufgrund der seitens der Regierung des Landes Brandenburg beschlossen Lockerungen vom 27.05.2020 kann jedoch nicht erfolgen, da nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies weder zeitlich noch personell realisierbar.

 

Es wird demnächst in einem Gespräch mit den Vereinsvorsitzenden erörtert, unter welchen Bedingungen das Training in den Hallen unter Einhaltung der Hygienevorschriften stattfinden könnten.

Lindenwanzen auf dem Lehniner Schulgelände

(29. 05. 2020)

Im Bereich des Schulcampus werden derzeit vermehrt Käfer an Lindenstämmen festgestellt. Es handelt sich vermutlich um  Lindenwanzen die zwar auffällig aber ungefährlich sind.

Die wärmeliebende Wanzenart ist etwa fünf bis sechs Millimeter lang und stammt eigentlich aus Südeuropa und Afrika.

 

Besonders im Frühjahr und Herbst neigt die Lindenwanze dazu, an Stämmen und starken Ästen Kolonien von teilweise mehr als einem Meter Länge zu bilden, die aus tausenden Individuen bestehen. Die Wanzen und ihre Larven saugen in der Vegetationszeit in den Kronen von Linden an den Trieben, ohne diese nennenswert zu schädigen.

 

Eine Bekämpfung ist nicht erforderlich, da weder für die menschliche Gesundheit noch für die Bäume eine Gefahr besteht.

Foto zur Meldung: Lindenwanzen auf dem Lehniner Schulgelände
Foto: Lindenwanzen auf dem Lehniner Schulgelände

Coronabilanz PM: 12 MA in Stahnsdorfer Postverteilzentrum positiv getestet

(28. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 541 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 53 (Vortag 54) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40, davon zwei in Kloster Lehnin. Durch intensive Recherche stellte sich laut Landkreis heraus, dass 2 Verstorbene nicht an Covid-19 erkrankt waren und fehlerhaft als Covid-19-Fälle erfasst wurden. Aktuell befinden sich 126 (am Vortag 125) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 23 (am Vortag 26).

 

Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind aktuell 12 Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet worden, 5 von ihnen sind aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Alle positiven Fälle zeigen keine Symptome. Auf freiwilliger Basis hatte die Betriebsärztin den Mitarbeitenden der Nachtschicht angeboten, sich abstreichen zu lassen. 58 von ihnen wurden bereits am 25.5. abgestrichen, weitere 26 am 26.05. Die Testergebnisse liegen inzwischen alle vor. 72 der 84 getesteten Personen sind negativ. Das Gesundheitsamt steht mit dem Unternehmen und der Betriebsärztin zu den weiteren Schritten in engem Austausch. Weitere Mitarbeitende des Unternehmens können sich freiwillig testen lassen. Eine generelle Anordnung gibt es dafür nicht.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn (Gemeinde Kloster Lehnin) von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen. In dem Zusammenhang steht auch der positive Covid-19 Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Seniorenpflegeeinrichtungen „Haus am Zernsee“ und „Blütentraum“

 

In der Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“ waren insgesamt 36 Bewohner und 16 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Inzwischen sind 24 Heimbewohner und 14 Mitarbeiter wieder als genesen gemeldet. Leider verstarben seit Beginn der Infektionen 11 Bewohnende im Heim.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen. In der ambulanten Pflege der Diakonie in Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid 19 infiziert.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen

 

Weitere Infos zum Thema am "Corona-Telefon" des Landkreises unter 033841 91 111.

 

Zeitungsinterview zu Coronafall in Kita Reckahn

(27. 05. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner gibt folgendes Statement ab: 

 

"Eltern aus Krahne und Reckahn haben zu den Abläufen im Zusammenhang mit den Coronafällen in der Kita Reckahn Fragen. Ich bin gebeten worden, die Antworten der Verwaltung öffentlich zu machen. Im Sinne einer transparenten Politik mache ich das gerne.

 

Ihre Verwaltung nimmt Ihre Sorgen und Ängste sehr ernst und hat Verständnis dafür! Deshalb habe ich einem sehr aktivem Elternteil aus Krahne einen Vorschlag für ein Gespräch übermittelt. Ich hoffe, dass wir dieses bald -nach der Quarantänezeit, die hoffentlich alle Betroffenen unbeschadet überstehen- durchführen können.

 

Eine Zeitung fragte aus diesem Grund gestern ebenfalls zu diesem Thema an. Die Fragen und meine Antworten dazu, finden Sie nachfolgend. Lassen sie uns gemeinsam die Coronakrise erfolgreich meistern."

 

 

1.Warum wurden nach Ausbruch des Virus in der Kita Reckahn nicht alle Angehörigen und Eltern sofort und unverzüglich informiert?

 

Ihre Zeitung zitierte in dem Artikel „Zoff um Corona-Fälle: Kritik am Krisen-Management entbrannt„ am 22.05.2020 den Leiter des Katastrophenstabes und Vize-Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Herrn Stein, „Fehler können passieren, doch dem Kloster Lehniner Bürgermeister ist kein Vorwurf zu machen. Sollte es zu Ansteckungen kommen, ist immer das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens.“.

Dem entsprechend legte das fachlich zuständige Gesundheitsamt nach einer eigenen Lagebeurteilung die Folgemaßnahmen nach der Ansteckung einer Mitarbeiterin mit dem Coronavirus fest, leitete die erforderlichen personenbezogenen Maßnahmen zum Schutz ein und nahm die notwendigen Unterrichtungen vor.

Die Einzelheiten des Vorgehens können Sie der Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 16.05.2020 unter der Überschrift „Zum aktuellen Informationsgeschehen im Landkreis“ entnehmen.

Zur Arbeitserleichterung füge ich die entsprechende Textpassage in Auszügen bei:

„Seit dem 15.05.2020 ist … die Kita Sonnenschein in Reckahn betroffen, in der eine Mitarbeiterin positiv … getestet worden ist. In der Folge sind 5 Kinder sowie 2 Erwachsene in häusliche Quarantäne gesetzt worden. Die Kita wird in Absprache mit der Kommune geschlossen bleiben. Nach Desinfektion der gesamten Einrichtung kann die Kommune die Einrichtung wieder nutzen.

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder als auch für die Erzieherinnen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern wird die Quarantäne für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.“

 

 

2.Wann wurden Sie selbst über den Ausbruch in der Kita informiert und von wem?

 

Am späten Nachmittag des 15.05.2020 ging die Information bei mir ein.

 

 

3.Wie sind die lückenhaften Meldelisten an das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht zu erklären? (Einzelne Kinder, die mit infizierten Kindern Kontakt hatten, wurden nicht als Kontakte registriert und nicht getestet).

 

Aus hiesiger Sicht gibt es keine lückenhaften Meldelisten. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess, in dem aufgrund von neuen Lageerkenntnissen (z. B. weitere Krankheitsfälle) Informationen durch die Gemeinde übermittelt oder vom Gesundheitsamt abgefordert werden.

 

 

4. Warum mussten die Erzieherinnen die Kita selber desinfizieren und warum wurde keine professionelle Reinigung der Kita in Auftrag gegeben? War das eine freiwillige Leistung der Erzieherinnen oder wurden sie angewiesen und sind sie dafür qualifiziert? Wenn ja, wodurch?

 

Hierzu führte die zuständige Fachbereichsleiterin bereits in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 19.05.2020 im Beisein eines Redakteurs Ihrer Zeitung aus. Die Kita Reckahn wird generell durch der Kita Reckahn zugeordnetes technisches Personal gereinigt.

Bei der Desinfizierung unterstützten zwei Erzieher/innen. Die Abstimmung der Maßnahmen erfolgte vor Ort in Umsetzung des bestehenden Hygieneplans. Eine dienstliche Anweisung gab es nicht.

 

 

5.Warum wurde am Folgetag nach dem Ausbruch die Kita wiedereröffnet?

 

Siehe Antwort zu Frage 1.

Die Information über den Coronafall erfolgte am 15.05.2020. Die Kita ist am 18.05.2020 desinfiziert und am 19.05.2020 -nach der Durchführung der durch das Gesundheitsamt empfohlenen Maßnahmen- wieder in Betrieb genommen worden.

 

 

6.Wann wusste die Verwaltung (außer Ihnen) vom positiven Testergebnis Ihrer angestellten Erzieherin? Warum war eine Mitteilung an die betroffenen Familien nicht zwingend erforderlich, als die Erzieherin mit Krankheitssymptomen bereits die Teststelle aufsuchte?

 

Siehe Antwort zu Frage 2.

Die Information über das Testergebnis ist von mir unverzüglich an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet worden.

Wie bereits ausgeführt, ist das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens. Dieses legt unter fachlichen Aspekten fest, wer, wann und durch wen unterrichtet werden soll.

Unabhängig davon war hier nicht bekannt, dass ein Test erfolgte.

 

 

7.Wie viele Personen aus Krahne und Reckahn inkl. ihrer Anverwandten stehen aktuell unter Quarantäne? Wie viele waren es insgesamt – incl. der wieder aus der Quarantäne entlassenen.

 

Eine ortsteilbezogene Statistik liegt der Gemeinde nicht vor.

 

 

8.Warum hat das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht nur eine Gruppe unter Quarantäne gestellt, die andren Kinder jedoch nicht? Warum wurden die Eltern dieser Kinder dann erst einige Tage später informiert? Und warum dann überhaupt noch?

 

Es verbietet sich, dass eine unzuständige Behörde eine Bewertung der von einer Fachbehörde getroffenen Maßnahmen vornimmt.

 

 

9.Warum wurde seitens der Gemeinde Kloster Lehnin nach Ausbruch der Pandemie im März 2020 kein Hilfs- und/oder Infonetzwerk für Betroffene gegründet?

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin ist ein privates Hilfsnetzwerk aktiv. Es wird bei Bedarf von der Gemeinde unterstützt. Unabhängig davon verfügen beide Ortsteile über intakte soziale Strukturen, sodass die erforderliche Hilfe in fast allen Fällen unmittelbar vor Ort organisiert wird. Unterstützungsersuchen können an die Gemeindeverwaltung und auch an die Ortsvorsteher gerichtet werden.

Ferner betrieb die Gemeinde zeitweise eine spezielle Hotline. Die Erreichbarkeiten der Verwaltung (via E-Mail oder telefonisch) sind in der Krisensituation verstärkt auf verschiedenen Wegen kommuniziert worden. Darüber hinaus ist u. a. der Sachbereich Kitawesen personell verstärkt worden und ist in der Regel über die üblichen Öffnungszeiten hinaus ansprechbar.

 

 

10.Warum erfahren die Eltern nur über die Internetseite der Gemeinde Kloster Lehnin/Pressemeldung LK PM, dass Tests/ Abstriche empfohlen wurden? (Betroffenen Eltern hatten zu keiner Zeit, von einer Empfehlung Kenntnis. Eltern haben sich selber unter schwierigen Bedingungen um einen Test gekümmert. Nach unseren Informationen wurde nur durch diese Eigeninitiative eine ganze Reihe von Infektionen entdeckt.)

 

Die Testungen empfiehlt das Gesundheitsamt bzw. der Haus- oder Kinderarzt auf der Basis von fachlichen Kriterien des Robert-Koch-Institutes.

 

 

11.Wie sind Ihre Pläne für die Öffnung der Kita und wann soll geöffnet werden und unter welchen Umständen?

 

Die Kita ist bereits desinfiziert und könnte frühestens nach dem Ende der verordneten Quarantäne am 02.06.2020 wieder öffnen.

 

 

12.Wie viele Kita-Erzieherinnen, technisches Personal und Kinder waren und sind infiziert und werden alle Erzieher jetzt in regelmäßigen Abständen getestet?

 

Gemäß der Presseerklärung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 sind sechs Kinder und zwei Mitarbeitende (Erzieherin/technische Kraft) infiziert.

 

 

13.Was können Sie und Ihre Verwaltung in Zukunft unternehmen um die Infektion zu verhindern/ zu unterbrechen?

 

Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Krise und erfordert die Mitwirkung aller Menschen. Eine Verwaltung ist dabei ein Teil in dem Prozess. Weitere Infizierungen können nicht mit einer 100 %-igen Sicherheit verhindert werden. Die von der Gemeinde bereits getroffenen Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen und ggf. auf neue Situationen anzupassen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Strategie des Landes.

 

 

14.Müssen Eltern der Gemeinde Kloster Lehnin bzw. der Kita eine Bescheinigung künftig vorlegen, bevor ehemals positiv getestete Kinder die Einrichtung wieder besuchen können?

 

Im Betreuungsvertrag geregelt ist: „Bei Wiederaufnahme nach ansteckenden Krankheiten in die Kindereinrichtung muss ein ärztlicher Attest bescheinigen, dass gegen die Rückkehr des Kindes in die Kita keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.“

 

 

15.Wie bewerten Sie im Angesicht der Krise die Arbeit a.) Ihrer Verwaltung b.) des Gesundheitsamt des Landkreises PM und wurden aus Ihrer Sicht Fehler gemacht? Wenn ja, wo?

 

zu a)

Die Bewältigung der Coronakrise stellt für alle Verwaltungen eine große Herausforderung dar und bringt auch einen Erkenntnisgewinn. Die gemeindlichen Konzepte gingen bisher grundsätzlich auf. Eine Gesamtbetrachtung der krisenbedingten Arbeit wird noch erfolgen. Diese wird die Abläufe in der Kita Reckahn mit einschließen.

 

zu b)

Siehe Antwort zu Frage 8.

 

Über 2250 Unterschriften für Erhalt des Lehniner Krankenhauses gesammelt

(27. 05. 2020)

Am 26.05.2020 übergab der Landtagsabgeordnete Udo Wernitz im Petitionsausschuß die in sechs Wochen gesammelten 2267 Unterschriften zur Petition „Klinik für Innere Medizin in Lehnin erhalten! Schleichenden Untergang des Gesundheitsstandortes Lehnin verhindern! Präventionssport nicht in Gefahr bringen! Koalitionsvertrag erfüllen!“

 

Kern der Petition ist die Aufforderung an die Landesregierung den Koalitionsvertrag zu erfüllen und alle Krankenhausstandort zu erhalten. Nachdem sechs Erstunterzeichner die Petition am 06.04.2020 eingereicht hatten, begann die Unterschriftensammlung. Initiiert hatte die Petition Ramona Henseler aus Damsdorf.

 

Wegen der Einschränkungsmaßnahmen war es schwer, persönlich Unterschriften auf Listen zu sammeln, wenn man nicht gegen die Auflagen verstoßen wollte. Andreas Thomas Klauner erklärte sich bereit, die Petition auf die Internetplattform von weACT zu stellen.  Hier unterzeichneten bis zum 24.05.2020  1721 Bürgerinnen und Bürger.

556 Unterschriften kamen durch die Listensammlung zusammen.  Unterstützt wurde die Unterschriftensammlung durch den Kreissportbund und das Evangelische Pfarramt Plötzin, das die Petition in der Maiausgabe des Gemeindebriefes veröffentlichte.

 

Mitunterzeichner Dr. Andreas Bernig: „Nach demoskopisch-soziologischen Kriterien ist das ein sehr gutes Ergebnis. Bleibt zu hoffen, dass die Petition Wirkung zeigt, und die Landesregierung die Koordinierung/Moderation  der Maßnahmen zur Erhaltung der Krankenhausstandortes  übernimmt!“

 

Für eine saubere Umwelt: Landkreis holt Grünabfälle ab

(27. 05. 2020)

Ob Grünanlagen, Gartenbeete, Balkons und Terrassen, alles steht wieder in voller Pracht. Was bedeutet, dass bei deren Pflege Grünabfälle anfallen. Diese holt der Landkreis Potsdam-Mittelmark im Rahmen des Grünabfallservice objektnah ab. Somit kann jeder, der seine Grünabfälle nicht selber kompostieren kann, über den Grünabfallservice des Landkreises Potsdam-Mittelmark ordnungsgemäß entsorgen. Per Sack oder Behältnis.

 

Entsorgungskosten: Grünabfallsack/-bund 3,25 € / Stück, Ein-Kubikmeter-Bigback 48 € / Stück. Alternative ist die braune Biotonne, die es in den Größen 60 L, 120L und 240 L mietfrei gibt. Die Abholung kostet hier 2,10 € / Leerung (60 l), 4,20 € (120 l) und 8,40 € (240 l).

 

Darüber hinaus kann Grünabfall selber zu den APM-Wertstoffhöfen oder Kompostieranlagen gebracht werden. Die Annahme dort ist ebenso kostenpflichtig.

 

Weitere Infos unter Telefon: 033843 /30-671; -681; -685 oder per E-Mail .

Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus weiter gelockert

(26. 05. 2020)

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt einen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten Infektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“

 

Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nach-hilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht. Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni.

 

Die Neuerungen im Einzelnen:

Ab Donnerstag, 28. Mai:

- Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

- Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.

- Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.

- Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.

- Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich

- Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben je-doch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.

- Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;

- Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.

Ab Samstag, 13. Juni

- Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trockensaunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen.

 

Gewerbe ab Donnerstag, 28. Mai:

- Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Ab Samstag, 6. Juni:

Können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert

(26. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 534 (+6 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von

Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 55 (Vortag 55) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 120 (am Vortag 114) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser

Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 22 (am Vortag 18).

 

Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind 5 Mitarbeitende an Covid-19 erkrankt. Beginnend mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag wurde allen Mitarbeitenden die Möglichkeit eingeräumt sich testen zu lassen. Pro Schicht arbeiten im Postverteilerzentrum ca. 100 Personen, insgesamt etwa 340 Mitarbeitende. Das Gesundheitszentrum steht mit dem Unternehmen zu den weiteren Schritten im engen Austausch.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.

 

Auch im Lehniner Rathaus und in der Grundschule "Am Fenn" ist ein Coronafall aufgetreten. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen.

 

 Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage und wo wird abgestrichen?

 

Haus- und Kinderärzte können den Test machen. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das

Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage

bis die Testergebnisse vorliegen. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der

epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

 

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den

14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von

Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem

laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-

Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist

oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen

 

Weitere Infos zum mittelmärkischen Corona-Geschehen unter 033841 91 111.

 

Foto zur Meldung: Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert
Foto: Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert

regiobus setzt neuartiges Flächendesinfektionsmittel mit Langzeitwirkung ein

(26. 05. 2020)

Wie kann man die Reise mit dem Linienbus noch sicherer machen? Regiobus setzt auf ein innovatives neues Langzeitdesinfektionsmittel. Der Clou: Die antimikrobielle und so auch antivirale Wirkung beruht auf Aktivsauerstoff, der bei der Beleuchtung der Beschichtung entsteht. Einmal aufgetragen wirkt es bis zu 12 Monate gegen Bakterien, Viren, Pilze und sogar multiresistente Keime, so der Hersteller und dies völlig unschädlich für den Menschen. Kein Biozid oder sonstige giftige Stoffe kommen bei dem diesem neuentwickelten Mittel namens Dyphox zum Einsatz.

 

„Kollegen aus Regensburg und Tübingen haben bereits gute Erfahrungen mit dem Desinfektionsmittel gesammelt. Mit ihm entfällt das aufwendige tägliche Auftragen bisher verwendeter Mittel. Die zertifizierte Langzeitwirkung trägt zur Sicherheit über die gesamte Einsatzzeit der Fahrzeuge bei. Das kann natürlich nur gut für unsere Fahrgäste und Mitarbeiter sein“, so der regiobus Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig. Er ist stolz darauf, dass regiobus mit dem Mitteleinsatz als drittes Verkehrsunternehmen bundesweit wiederum zu den Vorreitern in der Branche gehört.

 

Die Wirkung ist im Klinikeinsatz erprobt und von verschiedenen Prüflaboren zertifiziert worden.

 

Die Innovation wurde bei regiobus gleich noch mit einer Weiterbildung für den Nachwuchs verbunden: Zwei Azubis des ersten Lehrjahres bekamen die Aufgabe den Einsatz und die Logistik des Auftragens des Mittels bei den 150 Linienbussen der regiobus zu planen. Dazu gehört neben dem richtigen Ablauf natürlich auch der Arbeitsschutz und die Busplanung. Eine Herausforderung, der sich Matti Hainke und Leon Eilert gern stellten. Zusammen mit Teams der anderen vier Betriebshöfen der regiobus werden sie in den kommenden Tagen an die weitere Umsetzung gehen. Mitte Juni sollen dann alle Busse der regiobus ausgestattet sein.

Foto zur Meldung: regiobus setzt neuartiges Flächendesinfektionsmittel mit Langzeitwirkung ein
Foto: regiobus setzt neuartiges Flächendesinfektionsmittel mit Langzeitwirkung ein

Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert

(25. 05. 2020)

Eine Mitarbeiterin aus der Gemeindeverwaltung Kloster Lehnin ist positiv auf das Coranavirus getestet worden. Durch das zuständige Gesundheitsamt von Potsdam-Mittelmark ist bis zum 01.06.2020 eine häusliche Quarantäne geordnet worden. Die Kollegin steht in enger familiärer Beziehung zu anderen bereits bestätigten Coronafällen.

 

Eine weitere Kollegin, die eng mit der Infizierten zusammenarbeitet, ist vorsorglich ebenfalls auf das Virus getestet worden. Zum Glück war der Befund negativ. Dennoch ordnet auch hier das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne an.

 

Wie bereits öffentlich informiert, hat das Gesundheitsamt nach mehreren bestätigten Coronafällen unter Mitarbeiterinnen und Kindern die Schließung der Kita „Sonnenschein“ im Kloster Lehniner Ortsteil Reckahn angeordnet. Aus heutiger Sicht könnte die Einrichtung ab dem 02.06.2020 wieder die Notbetreuung aufnehmen.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Der Betrieb des Rathauses in Lehnin und des eingeschränkten Besucherverkehres bleiben im bisherigen Umfang bestehen. Die Gemeinde wünscht allen Betroffenen eine baldige Genesung ohne bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen.“

 

Gerüchte, wonach der Ortsvorsteher oder der Bürgermeister alle Reckahner / Krahner aufgerufen haben soll, sich auf Covid-19 testen zu lassen, stimmen nicht! Dennoch sollte jede Person, die Krankheitssymptome aufweist, einen Arzt aufsuchen oder sich mit dem Gesundheitsamt austauschen, welche Maßnahmen zweckmäßig sind, um Klarheit zu erhalten.

 

 

Foto zur Meldung: Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert
Foto: Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert

Coronafall jetzt auch im Seniorenheim Grebs

(23. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 521 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 56 (Vortag 56) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41.  Aktuell befinden sich 101 (am Vortag 107) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind drei Mitarbeiterinnen (+ 1 seit 21.05.2020) positiv auf Coronaviren getestet worden und vier Kinder. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.  In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.   In diesem Zusammenhang steht auch der Covid-19 positive Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden. Es liegen derzeit erste (negative) Labortests vor.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Ein weiterer positiver Covid-19-Fall wurde im Seniorenzentrum in Grebs gemeldet. Betroffen ist ein Heimbewohner. Das Gesundheitsamt legt derzeit mit der Heimleitung alle weiteren Schritte fest.  

 

Seit 15. Mai 2020 kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. WC dürfen in Trainingsstätten benutzt werden, Duschen bleiben geschlossen.

 

Seit dem 15. Mai 2020 können Gaststätten in der Zeit von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafés, wenn die jeweilige Betreiberin oder Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt. Ebenso können seit dem 15. Mai 2020 Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben.

 

Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen wieder möglich, wenn in der Einrichtung kein aktives Infektionsgeschehen besteht.

 

Durch eine Änderung der Eindämmungsverordnung sollen ab dem 25. Mai 2020 Kinder in einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ in den Einrichtungen wieder betreut werden können. Eine Regelung hat die Landesregierung am 19.05.2020 getroffen und im Gesetz- und Verordnungsblatt am 20.05. veröffentlicht. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis die Kindertagespflegestellen heute über die ab dem 25.05. geltenden Regelungen unterrichtet; dort werden die Einschränkungen ab Montag wieder aufgehoben. Mit den Gemeinden und Ämtern wird Anfang kommender Woche über die Details der „eingeschränkten Regelbetreuung“ im Landkreis gemeinsam beraten.

 

Die Eindämmungsverordnung gilt bis einschließlich 5. Juni 2020.

https://kkm.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/2020-05-08_Corona_Verordnung_ES.3888187.pdf

 

Wer gegen die Hygienevorschriften verstößt, muss mit Strafen rechnen. Den Bußgeld-Katalog finden sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/_Bussgeldkatalog_Amtsblatt._18S_aus_BUD__08.05.__20.49_Uhr.pdf

 

Weitere Fragen können an das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 täglich von 9 bis 15 Uhr gestellt werden.

Foto zur Meldung: Coronafall jetzt auch im Seniorenheim Grebs
Foto: Coronafall jetzt auch im Seniorenheim Grebs

Dürfen Sportler auf dem Vereinsgelände duschen?

(22. 05. 2020)

Unsere Gemeinde erreichten Anfragen von Sportlern, ob u.a. die Duschen und die Toiletten auf den Vereinsgeländen schon genutzt werden können. Wir haben da volles Verständnis für Euer Anliegen aber die Gesundheit der Vereinssportler steht nach wie vor im Vordergrund!

 

Mit Stand von heute gilt immer noch § 6 Abs. 1 Satz 2 i.V.m.§ 6 Abs. 2 der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 08.05.

 

Danach ist Sport unter freiem Himmel nur mit Nutzung der WC-Anlage gestattet. Andere Sanitäranlagen sind geschlossen zu lassen!

Neue Wärmebildkamera für die Gemeindefeuerwehr

(22. 05. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat Mittwochabend dem stellvertretenden Ortswehrführer der Feuerwehr Lehnin, Denny Back (rechts im Bild), eine neue leistungsfähige knapp 9.000 Euro teure Wärmebildkamera übergeben.

 

„Sie zeichnet sich durch hohe Bildschirmauflösung sowie die Möglichkeit von Bild- und Tonaufnahmen aus und bietet bis dato unbekannte Einsatzmöglichkeiten“, sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff, der betont: „Die neue WBK, die mit Fördermitteln des Landes Brandenburg finanziert wurde, ist ein technisch ausgefeiltes Produkt, dass so nur in der Stützpunktfeuerwehr Sinn macht.“

 

Die bis dato von der Lehniner Ortswehr benutzte Kamera wird künftig von der Ortswehr Krahne benutzt.

 

Mit dieser Anschaffung sind derzeit in allen vier Zügen der Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr, der 13 Ortswehren angehören, eine Wärmebildkamera für die Personensuche in dichtem Rauch, das Auffinden von Glutnestern an Brandstellen oder auch das Ermitteln von Flüssigkeitsständen in Tanksattelzügen, z. B. auf der Bundesautobahn 2, möglich.

 

 

Foto zur Meldung: Neue Wärmebildkamera für die Gemeindefeuerwehr
Foto: Neue Wärmebildkamera für die Gemeindefeuerwehr

Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas nach Pfingsten geplant

(20. 05. 2020)

Die Landesregierung hat am heutigen 20.05.2020 die brandenburgische SARSCoV- 2-Eindämmungsverordnung geändert und damit die Möglichkeit eröffnet, dass in Kitas eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ aufgenommen werden kann. Außerdem wurde die Schließung der Kindertagespflegestellen ab dem 25.05.2020 aufgehoben.

 

Diese Lockerungen stehen aber unter dem Vorbehalt, dass in den Einrichtungen strenge Hygieneanforderungen eingehalten werden. Landrat Wolfgang Blasig begrüßt die Öffnung der Tagespflegestellen: „In den Tagespflegestellen werden maximal fünf Kinder betreut. Dadurch ist das Infektionsrisiko begrenzt. Dass wir nach acht Wochen die Schließung der Tagespflegestellen beenden können, ist sowohl für die Kinder als auch deren Eltern ein wichtiger Schritt zu mehr Normalität. Dieser Schritt war aber nur möglich, weil unsere Maßnahmen Wirkung gezeigt haben und das Infektionsgeschehen sich deutlich abgeschwächt hat.“

 

Für den Bereich der Kitas ist aber eine Rückkehr zum Regelbetrieb noch nicht möglich. Potsdam-Mittelmark gehört zu den Regionen im Land mit den höchsten Infektionszahlen und noch in der letzten Woche hat es einen Corona-Fall in einer Kita im Kreis gegeben. Aus diesem Grund muss der Übergang von der derzeit geltenden Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung gut vorbereitet werden. Das Land hat einen Rahmenhygieneplan für Kitas angekündigt, der aber der Kreisverwaltung noch nicht vorliegt. Auf dieser Grundlage müssen die Hygienepläne der Kitas überarbeitet werden, so dass eine Erweiterung der Zahl der betreuten Kinder erst nach Pfingsten möglich ist.

 

Landrat Wolfgang Blasig: „Niemand ist geholfen, wenn durch eine überstürzte Öffnung der Kitas neue Infektionsherde entstehen. Die Abwägung zwischen den

weiter erforderlichen Hygieneanforderungen und dem Ziel, wieder mehr Familien eine Kinderbetreuung anbieten zu können, ist nicht leicht und muss vor Ort für

jede Einrichtung vorgenommen werden.“ In der kommenden Woche wird der Kreis in Abstimmung mit den Gemeinden regeln, wie und in welchen Schritten nach Pfingsten der  Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung organisiert wird. Daher wird über bereits eingehende Anträge auf Ausdehnung der Kinderbetreuung erst dann entschieden.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner sagt, er sei dankbar, dass der Landrat für Klarheit bei der Kinderbetreuung sorge: "Bei allem Verständnis für den Wunsch zur Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kinderbetreuungseinrichtungen müssen zunächst die erforderlichen Maßnahmen geprüft werden. Vor dem Hintergrund, dass anders, als im Landesdurchschnitt, sich in unserer Gemeinde bereits mehr als die Hälfte der Kinder in der Notbetreuung befinden, ist die Einhaltung der gegenwärtigen Hygieneregeln bei einem weiteren Aufwuchs der Kinderzahlen nur schwer möglich."

Lehniner Kanu-Saison hat begonnen

(20. 05. 2020)

Die Paddelsaison hat begonnen. Die Kanuvermietung im Strandbad Lehnin (Zum Strandbad 49) ist ab sofort geöffnet. Anmeldung unter 0151 / 70 15 22 01. Weitere Infos unter www.sin-natur.de.

Foto zur Meldung: Lehniner Kanu-Saison hat begonnen
Foto: Lehniner Kanu-Saison hat begonnen

Historische Gemeindevertretersitzung unter Corona-Bedingungen

(20. 05. 2020)

Erstmals während der Corona-Pandemie fand in Kloster Lehnin am Dienstag eine Gemeindevertretersitzung in der Mensa der Grund- und Gesamtschule (Heinrich Julius Bruns“ statt. Unter strengen Auflagen. Um die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes und der Eindämmungsverordnung des Landes einhalten zu können, wurde der Tagungsort vom Rathaus in die Schulmensa verlegt. Es galten besondere Sicherheitsvorkehrungen.

 

Besprochen wurden 35 Tagesordnungspunkte. U.a. beschlossen bzw. zur Kenntnis gebracht wurden folgende Sachverhalte:

5759 Euro spendiert das Land für Gefahrenmittel für Feuerwehr-Einsätze auf der Autobahn.

 

Die Restaurierung des Altbaus des Reckahner Renaissancebaus befindet sich in den Endzügen. Im Juni soll der Anbau fertig sein. Aus dem Kreisentwicklungsbudget fließen weitere 115.000 Euro für die Außenanlagen. 

 

Mehrkosten bewilligt wurden für die Fertigstellung des Anbaus an der Gesamtschule Heinrich Julius Bruns und des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Rietz. Umplanungen führten zu Mehrkosten von 70.000 Euro.

 

Auf dem Schulcampus sorgen u. a. eine nicht geplante Heizungsanlagen-Umprojektierung, Probleme mit einer Decke, nicht erkennbare Schäden an der Trinkwasserleitung, neue Schächte für digitale Leitungen und eine Umplanung von Büroräumen für Mehrkosten von rund 480.000 Euro.

 

Die Gemeindevertretung stimmte auch der Auftragsvergabe zur Lieferung von Schulbüchern bis zum Schuljahr 2022/23 zu in Höhe von 111.290 Euro für die Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf sowie der Heinrich Julius Bruns Grund- und Gesamtschule.

 

Zudem genehmigten die Gemeindevertreter einen Ferienbus der Linie 551 vormittags und nachmittags zwischen Reckahn/Krahne und Golzow. Die Kosten für diese zwei Zusatzbusse betragen 3.500 Euro für die Gemeinde.

 

Elternbeiträge für die sechs Gemeindekitas und zwei Integrierten Tagesbetreuungen werden von allen zunächst ausgesetzt. Kinder, die nicht in der Notbetreuung sind, zahlen generell nichts. In einer späteren Gemeindevertreter-Sitzung soll anhand belastbarer Zahlen diskutiert werden, was jene Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, für die Monate April bis Juni zahlen sollen.

 

Für 180.452 Euro wird ein Tragkraftspritzenfahrzeug für die Ortswehr Göhlsdorf angeschafft.

 

Teilweise Einbahnstraßen-Regelungen sind für den Hohlweg, Lindenstraße und Goethestraße geplant. Dies soll der Verkehrsberuhigung und der Sicherheit der Schulkinder dienen.

 

 

 

Foto zur Meldung: Historische Gemeindevertretersitzung unter Corona-Bedingungen
Foto: Historische Gemeindevertretersitzung unter Corona-Bedingungen

PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen

(20. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von

Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 51 (Vortag 52) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der

Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 84 (am Vortag 82) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das Gesundheitsamt hat empfohlen, dass alle Schüler der 5b der Damsdorfer Grundschule "Am Fenn" getestet werden - eine Schülerin war an Corona erkrankt. Alle Schüler sowie die Lehrerin befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Der Klassenraum wurde  desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

- Atemwegsbeschwerden und Kontakt zu Labor bestätigtem

  COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung und Zusammenhang

  mit Häufungen von

- Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in

  einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung ohne

  Alternativdiagnose und ohne Kontakt zu einem Labor

 bestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu

  einem Labor bestätigtem COVID-19-Fall, insbe-

  sondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis

  oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe

  angehört

 

Informationen zu den Abstreichstellen:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/landkreis-verwaltung/daten-fakten/

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841/91 111.

 

Foto zur Meldung: PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen
Foto: PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen

Landesregierung plant weitere Lockerungen

(19. 05. 2020)

Ab 25. Mai können wieder mehr Kinder in Brandenburgs Krippen und Kitas gehen. Dafür hat das Kabinett heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus geändert und eine eingeschränkte Regelbetreuung für die Kitas beschlossen. Für kommende Woche ist eine erneute Aktualisierung der Verordnung geplant. Vorgesehen sind dabei weitere Er-leichterungen zum Beispiel für Fitnessstudios und Freibäder. Die ursprünglich bis zum 5. Juni geltende Quarantäne-Verordnung für nach Brandenburg einreisende Personen wird bereits zum morgigen 20. Mai deutlich gelockert.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Erleichterungen im Kitabereich sind für viele Kinder und ihre Eltern von großer Bedeutung. Ich freue mich, dass wir diesen Schritt bereits jetzt gehen können. Die weiterhin relativ positive Entwicklung ermöglicht das“.

 

Weiterer Fahrplan für Lockerungen, für Donnerstag, 28. Mai:

- Öffnung von Fitness-Studios bei Personenbegrenzung (Distanzgebot) und Stoßlüftung inklusive der Duschen

- Öffnung der Freibäder unter der mit einem jeweiligen Konzept der Begrenzung der Personenanzahl in Abhängigkeit der Beckengröße und Liegeflächen

- Erlaubnis von Indoor-Sport mit Sportarten ohne engen Körperkontakt mit Personennutzungskonzept (Anzahl der Personen, Duschnutzung, Lüftung bzw. Erhöhung der Luftaustauschraten, Distanzgebot)

- Erweiterung des bereits möglichen Outdoor-Sports für Vereine mit der künftig möglichen Nutzung der Umkleideräume und Duschen. Hier prüft die Kloster Lehniner Verwaltung wie das unter Einhaltung der Hygienevorschriften umgesetzt werden kann. 

 

 

 

Für Samstag, 13. Juni:

- Öffnung von Indoor-Bädern einschließlich Thermen/Thermalbädern, mit Begrenzung der Personenzahl und Konzept für die Umkleiden und Gemeinschaftsduschen plus Erhöhung der Luftaustauschraten

- Trockensaunen ab mindestens 80 °C Grad und ohne Aufgüsse können ab 13. Juni starten; andere Saunen wie Dampfsaunen müssen geschlossen bleiben

 

Weiterer Fahrplan für die Kinderbetreuung:

Bei der weiteren Öffnung der Kindertagesstätten wird den Landkreisen und kreisfreien Städten ab dem 25. Mai ein größerer Gestaltungsspielraum gegeben. Die derzeitige Auslastung der Kitas liegt durchschnittlich bei 34 Prozent. Sie soll aber kontinuierlich erhöht werden, um trotz der angespannten Lage in der Pandemie so vielen Kindern und Eltern wie möglich ein Stück Normalität zurückzugeben. Die Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden, wie weit sie die eingeschränkte Regelbetreuung im Hinblick auf verfügbare Betreuungskapazitäten aufnehmen können. Eltern, die bisher unter die Notfallbetreuung fielen, behalten ihren Anspruch. Zusätzlich wird für weitere Kinder eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Vorrangig sollen Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung wieder die Kita besuchen. Der neue Mindestrechtsanspruch für Kinder, die angenommen werden, gilt für vier Stunden an mindestens einem Tag in der Woche. Das kann je nach Kapazität ausgeweitet werden. Voraussetzung ist, dass die Kinder in einer festen Gruppe in der Kindertagesstätte betreut werden können.

 

Hundekotbeutel sorgen für Ärger in den Grünanlagen

(19. 05. 2020)

Mit Beginn der Mähsaison erleben die Kloster Lehniner Baubetriebshofmitarbeiter unangenehme Überraschungen: weil Hundekotbeutel in den Grünanlagen entsorgt werden, obwohl sich zumeist auch Papierkörbe in der Nähe befinden, fliegt den Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes die Sch…. um die Ohren beim Mähen.

 

Neben der Umweltverschmutzung durch die Plastiktüten besteht auch ein erhöhte Gesundheitsgefährdung der Baubetriebshofmitarbeiter.

 

Deswegen bitte benutzte Hundekottüten regulär entsorgen und diese nicht in der Natur wegwerfen.

 

Coronabilanz PM: Gaststätten haben wieder bis 22 Uhr geöffnet

(19. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 52 (Vortag 53) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 82 (am Vortag 53) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle – auf Grundlage der Meldungen an den Krisenstab - beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 2.877 (am Vortag 2.848). Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 19.

 

Coronafälle wurden in den vergangenen Tagen in der Kita Reckahn und Grundschule Damsdorf registriert. Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Nach den Lockerungen in der Eindämmungsverordnung dürfen u. a. öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder wieder genutzt werden. Seit 15. Mai kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden sowie Gaststätten von 6 bis 22 Uhr öffnen. Ebenso können Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben. Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter Auflagen wieder möglich.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 täglich von 9-15 Uhr.

 

Bürgermeister: Kitas öffnen für alle widerspricht der Notbetreuung

(18. 05. 2020)

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Potsdam-Mittelmark sind entsetzt vom Alleingang von Bildungsministerin Britta Ernst zu einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ an den Kitas und Horten des Landes Brandenburg. Vier Tage nach Veröffentlichung der neuen Eindämmungsverordnung hat die Ministerin überraschend angekündigt, dass Brandenburg mit einem „Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb“ in den Kitas und Horten beginnen wird.

 

Demnach sollen alle Kinder, die zurzeit noch nicht in der Notbetreuung sind, ab Ende Mai einen Anspruch bekommen, mindestens einmal wöchentlich in die Kita zu gehen. Mit dieser Ankündigung werden sämtliche Bestimmungen zur erweiterten Notbetreuung in Kitas und Horten von Potsdam-Mittelmark ad absurdum geführt.

 

Mit einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ sind Abstands- und Hygieneregeln an den Einrichtungen in den Kommunen räumlich, organisatorisch und rechtssicher nicht mehr umzusetzen. Auch eine Schonung von Risikogruppen bei den Kita-Beschäftigten ist dann nicht mehr möglich. Die Ministerin fährt damit einen gefährlichen Schlingerkurs, der Unsicherheit bei Eltern, Beschäftigten und bei unseren Kommunen schafft.

 

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Potsdam-Mittelmark erwarten von der Landesregierung eine klare und abgestimmte Ansage, ob die erweiterte Notbetreuung in der bestehenden und bereits grenzwertigen Form fortgesetzt wird oder wie von der Bildungsministerin angekündigt, in einen normalen Regelbetrieb, unter Aussetzung des Infektionsschutzgesetzes, in Kitas und Horten zurückgekehrt werden soll.

1. Gemeindevertretersitzung während der Corona-Pandemie

(18. 05. 2020)

Erstmals während der Corona-Pandemie findet in Kloster Lehnin Dienstag, 19.05., 19 Uhr in der Mensa der Grund- und Gesamtschule (Heinrich Julius Bruns“ (Goethestraße 13-15) wieder eine  Gemeindevertretersitzung statt. Unter strengen Auflagen. Um die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes und der Eindämmungsverordnung des Landes einhalten zu können, wurde der Tagungsort vom Rathaus in die Schulmensa verlegt. Die Ansteckungsgefahr soll dabei minimiert werden.

 

Vor Eintritt in den Sitzungsraum müssen Besucher auf der Toilette die Hände desinfizieren. Es ist ein separater Besucher-Eingang zu benutzen und ein Eintrag in die Besucherliste am Eingang (Name, Adresse, Telefonnummer) vorzunehmen, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Im Sitzungsraum stehen die Stühle mit mindestens 1,5 m Abstand. Es wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

 

Geplant sind 35 Tagesordnungspunkte, darunter 28 im öffentlichen Teil. Diskutiert wird u.a. über die  Baumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus Rietz und Schulcampus Lehnin sowie über Maßnahmen der Gemeindeverwaltung zur Bewältigung der Corona-Pandemie.  Das Rathaus ist seit einer Woche wieder eingeschränkt für den Besucherverkehr geöffnet. 

 

Ortsdurchfahrt in Lehnin fast fertig

(18. 05. 2020)

Wie angekündigt befindet sich der Ausbau der Ortsdurchfahrt Lehnin in den letzten Zügen. In der Zeit vom 18.05. bis 20.05.2020 erfolgt der letzte Asphalt-Einbau im Bereich des Kreisverkehrs in Kaltenhausen, so dass nach derzeitigem Stand die Baustelle in den ersten beiden Juniwochen beräumt wird.

 

Coronabilanz PM: Gesundheitsamt erhält "Containment Scouts"

(15. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 503 (+3 zum Vortag 500) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (161) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 52 (Vortag 52) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich zum Vortag um 1 erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 81 (Vortag 89) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 legt einen Grenzwert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen auf 50 fest. Für Potsdam-Mittelmark würde das bedeuten, dass bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche das der Fall sein wird. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 14 (Vortag 13). In der Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“ waren insgesamt 36 Bewohner und 16 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Inzwischen sind 23 zum Vortag (19) Heimbewohner und 12 Mitarbeiter wieder genesen. Leider sind inzwischen auch 11 Verstorbene im Heim zu beklagen.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung entsprechend der epidemiologischen

Falldefinition des Robert-Koch-Institutes:

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen

vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in

einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem

laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall,

insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer

Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

 

Der Landkreis hat für die Arbeit im Krisenstab die weitere Unterstützung der Bundeswehr beantragt (zunächst bis Ende

Juli 2020). Außerdem nehmen, durch das RKI bereitgestellt, Containment Scouts, zur Unterstützung des Gesundheitsamtes an den Standorten Brandenburg a.d. Havel, Teltow und Werder-H., ihre Tätigkeit auf.

 

Mund-Nasen Schutz ist nach wie vor von allen Menschen ab vollendetem 6. Lebensjahr im ÖPNV und allen Verkaufseinrichtungen zu tragen. Auch im Lehniner Rathaus gilt für Besucher/innen eine Maskenpflicht. Von der Pflicht befreit sind Fahrerinnen und Fahrer des ÖPNV + Personen, die ein entsprechendes ärztliches Attest besitzen und mitführen müssen.

Die Maske ist zu wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist. Nach Gebrauch bei 60°C bis 95°C waschen oder entsorgen.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

Foto zur Meldung: Coronabilanz PM: Gesundheitsamt erhält "Containment Scouts"
Foto: Coronabilanz PM: Gesundheitsamt erhält "Containment Scouts"

Die neuen Coronaregeln - Tipps, was zu beachten ist

(14. 05. 2020)

Am 8. Mai 2020 hat die Landeregierung eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen. Diese regelt weitere Lockerungen u.a. im § 5 zu Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen, Zusammenkünften sowie in § 6 zu Sportstätten, Sportbetrieben und Spielplätzen.

 

So dürfen z.B. öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr wieder genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass durch eine anwesende aufsichtsbefugte Person die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregel sichergestellt wird.

 

Die Regel nach § 5 der Eindämmungs-VO (…mit 50 Personen…) schließt allerdings z.B. bei einer Hochzeitszeremonie nicht ein, dass in diesem Kreis danach eine Feier stattfinden darf.

 

Ab 15. Mai 2020 kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden.

 

§ 8 regelt die Öffnung von gastronomischen Einrichtungen. So können ab dem 15. Mai 2020 Gaststätten von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafés, wenn der jeweilige Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt.

 

Ebenso können ab dem 15. Mai 2020 Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben.

 

Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen wieder möglich. Vor Besuch der Einrichtung wird empfohlen, sich zu

erkundigen, ob es von Seiten der Träger Sonderregelungen gibt.

 

Geregelt sind auch alle weiteren Maßnahmen zu Schulen und Kindertageseinrichtungen in den §§ 12 und 13.

 

Die Eindämmungsverordnung, die zunächst bis 5. Juni 2020 gilt kann hier eingesehen werden:

https://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/GVBl_II_30_2020.pdf

Die neuen Lockerungen für den Kinder- und Jugendbereich: Was ist zu beachten?

(13. 05. 2020)

Die neue Eindämmungsverordnung gilt seit 9. Mai - was ist bei Lockerungen aus Sicht der Kreisverwaltung zu beachten?

 

Große Erleichterungen bei der nachbarschaftlich organisierten Kinderbeaufsichtigung:

Künftig können auch andere Aufsichtspersonen mit mehreren Kindern im öffentlichen Raum - zum Beispiel auf Spielplätzen oder in Parks gehen. Auch im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung kann jetzt eine Person auch wieder die Kinder von anderen beaufsichtigen.

 

Öffentliche Spielplätze wieder geöffnet:

Der Besuch und die Nutzung öffentlich zugänglicher Spielplätze und -flächen ist unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gestattet, wenn die Eltern oder eine andere volljährige Person dies beaufsichtigen. Notwendig ist, dass die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregeln sichergestellt wird. Auch öffentliche Plätze und Straßen können im Rahmen von Aktivitäten der Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe oder im Rahmen von nachbarschaftlich organisierter Kinderbetreuung wieder betreten und genutzt werden.

 

Weiterbildung:

In den Weiterbildungseinrichtungen werden – neben digitalen Lernangeboten – in begrenztem Umfang wieder Präsenzangebote möglich. Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung sind wieder zu gelassen, es wird nur die Zahl der Teilnehmenden auf maximal 5 begrenzt. Hilfen zur Erziehung Unterstützungsangebote für Kinder und Familien – wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche – können ihren Betrieb wieder aufnehmen, es sei denn, das jeweils zuständige Jugendamt widerspricht.

 

Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit:

Jugendfreizeiteinrichtungen, wichtige Treffpunkte für junge Menschen, können wieder öffnen und – unter Wahrung der gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen – sozialpädagogische Angebote für Jugendliche machen, wenn das Jugendamt keine Bedenken hat. Ebenso sind wieder alle Angebote der Jugendsozialarbeit geöffnet. Jede Einrichtung erarbeitet einen Hygieneplan und setzt die daran enthaltenen Maßgaben um. Jede KJH-Einrichtung die öffnet, führt Besucherlisten bzw. ein Besucherbuch. Diesen müssen den Tag des Besuchs sprich Datum, Vor- und Zunahmen, die Anschrift und Telefonnummer enthalten. Diese Erfassung dient der Nachverfolgung im Infektionsfall. Menschen mit Erkältungssymptomen dürfen KJH-Einrichtung nicht nutzen! COVID-19 typischen Krankheitszeichen sind: trockener Husten, Fieber, Atembeschwerden, zeitweiser Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, Halsschmerzen u.a.

 

Allgemeine Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum:

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind weiter untersagt. Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden, zum Beispiel Demonstrationen, kann die zuständige kommunale Versammlungsbehörde im Einzelfall auf Antrag Ausnahmen zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. In geschlossenen Räumen ist bei Veranstaltungen und Beratungen ein textiler Mundschutz zu tragen.

 

Lockerungen nicht übertreiben, bleiben Sie gesund!

 

Weitere Öffnung von Schulen und Kitas bis zu den Sommerferien

(13. 05. 2020)

Allen Schülerinnen und Schülern in Brandenburg wird vor den Sommerferien, die am 24. Juni starten, der Schulbesuch und die Teilnahme am Präsenzunterricht mindestens tage- oder wochenweise ermöglicht werden.  Bereits seit 27. April findet für mehrere Klassenstufen Unterricht statt. Die schriftlichen Abiturprüfungen konnten erfolgreich durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen alle Kinder, die bisher nicht an der am 18. März gestarteten Notfallbetreuung in den Kindertagesstätten teilnehmen konnten, ab Ende Mai zumindest einmal wöchentlich in die Kitas gehen können. Dabei sollen Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung besondere Beachtung finden.

 

Dieser von Bildungs- und Jugendministerin Britta Ernst im Kabinett vorgeschlagene konkretisierte Fahrplan wirkt ab 25. Mai. Britta Ernst: „Gerne würde ich sofort alle Krippen, Kitas, Horte und Schulen öffnen. Das ist aber leider aufgrund der weiterhin bestehenden Pandemie nicht möglich. Deshalb können wir leider nur schrittweise vorgehen. Für viele Familien stellt die gegenwärtige Situation eine große Herausforderung dar. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist oftmals schwierig. Den Kindern und Jugendlichen fehlen ihr soziales Umfeld außerhalb der Familie und damit Bildungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. Zwar ist zurzeit noch nicht absehbar, wann in den Kitas und Schulen ein Normalbetrieb wieder stattfinden kann, aber es soll weitere Lockerungen geben. Aktuell hat Brandenburg mit mehr als 30 Prozent bewilligter Notfallbetreuung an Kitas bundesweit bereits eine sehr hohe Quote. Jetzt geht es darum, ergänzend mit dem Einstieg in den eingeschränkten Krippen- und Kita-Regelbetrieb ab Ende Mai zu beginnen. Außerdem sind 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler bereits wieder in der Schule. Es sollen aber auch alle anderen Kinder vor den Sommerferien zumindest zeitweise noch einmal in die Schule gehen."

 

Die Notfallbetreuung wurde für alle Eltern aus systemrelevanten Berufen und alle Alleinerziehenden bereits ausgeweitet, die keine alternative Betreuung für ihre Kinder haben. Eine Betreuung erfolgt ebenfalls aus Gründen des Kindeswohls. Die Kita-Betreuungsquote ist in Brandenburg von 7 Prozent seit Beginn der Notfallbetreuung auf 33 Prozent gestiegen.

 

Viele Schülerinnen und Schüler gehen inzwischen wieder zur Schule: die 6. und 9. Klassen, die 10. Abschlussklassen, die 11. Klassen an Gymnasien sowie die 12. Klassen an Gesamtschulen. Für die Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht gut erreicht wurden, werden pädagogische Angebote gemacht.

 

Grundschulen: Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 1 bis 4 wieder zur Schule gehen. Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Die Schulen bekommen dafür Modelle vorgegeben und erhalten bei der Umsetzung Gestaltungsspielräume, um den Gegebenheiten vor Ort angemessen Rechnung tragen zu können.

Bei zusätzlichen räumlichen und personellen Ressourcen wird das Angebot für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ausgeweitet. Es ist ein Schichtmodell geplant, um die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag zu verteilen.

 

Weiterführende Schulen:

Ab 25. Mai werden die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule gehen.

Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.

 

An Grund- und weiterführenden Schulen gilt:

Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab.

 

PM-Corona-Bilanz: Behindertenheim unter Quarantäne

(13. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 497 (+4 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet.  Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern nicht erhöht und liegt bei insgesamt 40 Menschen. Aktuell befinden sich 117 (Vortag: 118) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne - Verweigerer müssen mit einer Einweisung in ein Heim in Schönefeld rechnen, was bereits einmal vollzogen wurde. Die Zahl der Verdachtsfälle hat sich erhöht und beträgt 2.638 (2503) Personen.

 

Eine Behinderteneinrichtung des Evangelische Diakonissenhaus in Teltow, das Haus Nazareth, wurde unter Gesamtquarantäne gestellt. Betroffen sind dort 20 Bewohner und 4 Betreuer, von denen einer positiv mit Covid-19 getestet wurde. Das Gesundheitsamt hat aufgrund der besonderen Situation angeordnet, alle Mitarbeiter und Bewohner abzustreichen. Bei allen 20 Bewohnern und einem Mitarbeiter sind die Tests negativ ausgefallen. 2 Ergebnisse stehen derzeit noch aus.

 

Das "Corona-Telefon" ist für Fragen unter 033841 91 111 die ganze Woche von 9-15 Uhr erreichbar.

 

Foto zur Meldung: PM-Corona-Bilanz: Behindertenheim unter Quarantäne
Foto: PM-Corona-Bilanz: Behindertenheim unter Quarantäne

Gemeinde versteigert einen 9-sitzigen Mannschaftstransportwagen

(12. 05. 2020)

Die Gemeinde Kloster Lehnin versteigert einen MTW Ford Transit - ein Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Damsdorf - ohne feuerwehrtechnisch Beladung und funktechnische Einbauten.

 

Tag der Erstzulassung ist der 16.01.1992. Der 51 KW starke und 2496 cm³ große Diesel  hat eine Höchstgeschwindigkeit von 129 km/h  und bietet 9 Personen Platz.

 

Das ehemalige Einsatz-Fahrzeug war bis zum März 2020 voll funktionsfähig und im Einsatzdienst. Es wurde kürzlich durch ein neues MTW ausgetauscht. Seit dem steht es in einer Halle des Betriebshofes der Gemeinde Kloster Lehnin.

 

Das Fahrzeug weist dem Alter entsprechende Abnutzungs- und Verschleißspuren auf. Die Polsterungen der Sitze sind sauber und in einem allgemein guten Zustand. Die Standheizung funktioniert. Instandhaltungsarbeiten wurden regelmäßig durchgeführt.

 

Die Auktion läuft noch bis 31. Mai 2020. Derzeitiges Höchstgebot ist 2050 Euro.

 

Weitere Infos gibt es bei Thomas Preuschoff unter Tel. 03382 7307-23 bzw. auf der Auktionsseite (KLICK hier).

[Verlinkung zur Internetauktion]

Foto zur Meldung: Gemeinde versteigert einen 9-sitzigen Mannschaftstransportwagen
Foto: Gemeinde versteigert einen 9-sitzigen Mannschaftstransportwagen

Kloster Lehniner Feuerwehr freut sich über Sachspende

(12. 05. 2020)

Die Firma LIQUI MOLY  unterstützt Rettungsdienste und Feuerwehren mit einer Millionenspende. Nach Firmenangaben ist die Spende eine Geste gegenüber all jenen Menschen, die jeden Tag so unermüdlich dafür kämpfen, dass die Corona-Krise nicht noch schlimmer wird. Für die Einsatzfahrzeuge spendet der Öl- und Additivspezialist Produkte. Darunter Motorenöle, Additive und andere Autopflegemittel.

 

Auch der stellvertretende Gemeindewehrführer von Kloster Lehnin, Thomas Preuschoff, hat eine Spende für die 24 Fahrzeuge der Gemeindefeuerwehr beantragt, die heute per Post im Rathaus eintraf.

 

"Wir haben uns sehr gefreut und werden die Mittel zügig dem Gerätewart übergeben. Eine professionelle regelmäßige Pflege der Technik das "A und O" um die Einsatzbereitschaft unserer Ortswehren gewährleisten zu können“, so Preuschoff.

 

Foto zur Meldung: Kloster Lehniner Feuerwehr freut sich über Sachspende
Foto: Kloster Lehniner Feuerwehr freut sich über Sachspende

Handgefertigtes für unsere Gesundheit

(12. 05. 2020)

Über 1.000 handgefertigte Masken, darunter auch aus Kloster Lehnin, sind seit dem Aufruf des Landrates am 25. März im Feuerwehrtechnischen Zentrum Beelitz-Heilstätten abgegeben worden.  Wolfgang Blasig hat seinerzeit gebeten, Mund-Nase-Schutz selbst zu nähen und zu spenden.

 

Besonders eifrig zeigt sich die Familie von Rashid Rasho aus Neuseddin, die jetzt durch ihren Bekannten Bodo Schade, erneut 100 Stoffexemplare an den Beigeordneten und Leiter des Krisenstabes Potsdam-Mittelmark, Christian Stein, übergeben hat. Der Vize-Landrat bedankte sich bei der Familie mit einer Einladung zum Besuch des

Feuerwehrtechnischen Zentrums in Beelitz-Heilstätten – natürlich erst dann einzulösen, wenn die Bestimmungen zum Schutz vor dem Coronavirus dies wieder zulassen.

 

Christian Stein: „Es ist in diesen schwierigen Zeiten immer

wieder erfreulich zu sehen, dass die Hilfsbereitschaft der Menschen in Potsdam-Mittelmark weiter stark ausgeprägt ist. Und dass, obgleich jeder auch in seinem privaten Umfeld etliche Hindernisse bewältigen muss.“

 

Auch die Gemeinde Kloster Lehnin nimmt weiterhin selbstgenähte Masken in einer Spenderbox, die vor dem Rathaus wochentags von 8 bis 14 Uhr platziert ist, an und dankt allen bisherigen Spendern.  

Foto zur Meldung: Handgefertigtes für unsere Gesundheit
Foto: Handgefertigtes für unsere Gesundheit

Erste Lockerungen für den Vereinssport ab 15.05.2020

(11. 05. 2020)

Unsere Verwaltung erreichten Fragen von Sportvereinen, welche Möglichkeiten für den Trainingsbetrieb ab dem 15.05.2020 bestehen.

 

Die neue Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 08.05.2020 regelt insbesondere in § 6 bezüglich des Betriebs der gemeindlichen Sportstätten:

 

-             Indoorsport ist weiterhin untersagt. Die Nutzung

              der gemeindlichen Turnhalle oder von

              Vereinsgebäuden sind damit grundsätzlich

              ausgeschlossen.

-             Kontaktfreier Outdoorsport (unter freiem Himmel)

              ist ab dem 15. Mai 2020 auf öffentlichen und

              privaten Sportanlagen für den Breiten- und

              Freizeitsport erlaubt.

-             Im Zusammenhang mit dem Sport unter freiem

              Himmel ist es dann erlaubt, Gebäude zu betreten

              zum Entnehmen und Zurückstellen von

              Sportgeräten oder um WC-Anlagen zu benutzen.

              Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind

              zu     berücksichtigen.

-             Ausdrücklich nicht gestattet ist jedoch die

              Benutzung von anderen Sanitäreinrichtungen (z. B.

              Duschen) oder Umkleiden.

-             Ausnahmen von der Untersagung können in

              begründeten Einzelfällen durch schriftliche

              Genehmigung des Gesundheitsamtes des

              Landkreises zugelassen werden.

 

Weitere Informationen können der Kreissportbund und Landessportbund bzw. die jeweiligen Landesverbände geben.

 

 

 

 

Neue Coronaregeln bis 5. Juni - was ist zu beachten?

(11. 05. 2020)

Am 8. Mai 2020 hat die Landesregierung eine neue Eindämmungsverordnung beschlossen. Diese regelt weitere Lockerungen u.a. im § 5 zu Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen, Zusammenkünften, in § 6 zu Sportstätten, Sportbetrieben und Spielplätzen.

 

So dürfen öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr wieder genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass durch eine anwesende aufsichtsbefugte Person die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregel sichergestellt wird.

 

§ 8 regelt die Öffnung von gastronomischen Einrichtungen. So können ab dem 15. Mai 2020 Gaststätten in der Zeit von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafes, wenn der Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt.

 

Ebenso können ab 15. Mai 2020 Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene

Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben. Dies regelt der § 9.

 

Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen möglich.

Geregelt sind auch alle weiteren Maßnahmen zu Schulen und Kindertageseinrichtungen in den §§ 12 und 13.

 

Die neue Eindämmungsverordnung gilt bis einschließlich 5. Juni 2020.

Foto zur Meldung: Neue Coronaregeln bis 5. Juni - was ist zu beachten?
Foto: Neue Coronaregeln bis 5. Juni - was ist zu beachten?

Coronabilanz PM: Neuinfektionsquote liegt bei 8 auf 100.000 – bis 50 sind erlaubt

(11. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind mit Stand Sonntag (10.05.) 493 (+ 2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 54 der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40 Menschen, davon zwei aus Kloster Lehnin.  Aktuell befinden sich 124 (Vortag: 135) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die neue Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 regelt die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen. Dieser Wert liegt bei 50. Für Potsdam-Mittelmark würde das bedeuten max. 100 Neuinfektionen innerhalb einer Woche. Die aktuelle Summe der Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen 7-Tage liegt momentan bei 8, die aktuelle Gesamtsumme der Anzahl der Neuinfektionen im Landkreis PM innerhalb der vergangenen 7-Tage bei 17.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

 

Masken zu tragen sind im ÖPNV und allen Verkaufseinrichtungen. Dabei zu beachten ist:

-  jeder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr muss dort eine Maske tragen

-  von der Pflicht befreit sind Fahrerinnen und Fahrer des ÖPNV + Personen, die ein entsprechendes ärztliches Attest besitzen und mitführen müssen

- auch mit dem Mund-Nase-Schutz muss der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden

- vor dem Anlegen und nach dem Ablegen die Hände gründlich mit Seife waschen

- Innen- und Außenseite der Maske nicht berühren, nicht um den Hals hängen oder unter das Kinn schieben, nur Seiten und Bänder berühren

- Maske wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist

- nach Gebrauch die Maske bei 60°C bis 95°C waschen oder entsorgen

 

 

 

 

 

Private Initiative sammelte Geld für neue Schaukel am Hohlweg

(10. 05. 2020)

Spielen an frischer Luft ist für Kinder unheimlich wichtig. Spielplätze sind ein beliebter Anlaufpunkt für die ganze Familie. Zur Unterhaltung der Spielgeräte ist jedes Jahr ein großer Aufwand nötig – nicht nur Manpower aus dem Baubetriebshof, sondern auch Mittel aus dem Haushalt für Reparaturen und Neuanschaffungen.

 

Umso mehr hat es uns gefreut, dass eine private Initiative unter Koordination von Jeanette und Michael Günther Geld für eine rote Doppelschaukel für den Spielplatz am Lehniner Hohlweg gesammelt hat. Das Vorgängermodell war in die Jahre gekommen und musste daher demontiert werden. Dank vieler Spenden, bei denen insgesamt 1780 Euro zusammen kamen, konnte die neue Konstruktion von Mitarbeitern unseres Baubetriebshofes standsicher aufgebaut werden.

 

Wegen der Beschränkungen durch die coronabedingte Eindämmungsverordnung war das neue Spielgerät noch einige Wochen gesperrt und erhielt mit Wiedereröffnung des Spielplatzes am heutigen Samstag erst die beiden Schaukel-Elemente, die Bauhof-Mitarbeiter André Koppe anbrachte. Zu den ersten Nutzern gehörte die kleine Marlene, die mit Mutti Jeanette das neue Spielgerät gleich ausprobierte.

 

Der Spielplatz am Hohlweg gehört jetzt zu den schönsten in Kloster Lehnin und bietet vielfältige Spiel- und Sportmöglichkeiten für unsere Kleinsten.

Die Gemeinde bedankt sich bei allen Spendern und den Initiatoren um Familie Günther. Kinder sind unsere Zukunft und natürlich freuen wir uns, wenn auch für sie das Umfeld attraktiver gestaltet werden kann.

Foto zur Meldung: Private Initiative sammelte Geld für neue Schaukel am Hohlweg
Foto: Private Initiative sammelte Geld für neue Schaukel am Hohlweg

regiobus: Ticketkauf im Bus ab 11. Mai 2020 wieder möglich

(08. 05. 2020)

Ab Montag, den 11. Mai 2020 nimmt die regiobus den Verkauf von Fahrausweisen in den Linienbussen wieder auf. Dazu wird die erste Tür geöffnet, um Fahrgästen ohne Fahrausweis den Einstieg beim Fahrer und den Ticketkauf zu ermöglichen. Wo machbar, bleibt ein Türflügel geschlossen, um weiteren Abstand zu halten.

 

ÖPNV-Kunden mit Fahrausweisen können weiterhin die hinteren Türen als Zugang nutzen. Zum Schutz werden die Fahrerkabinen in den Bussen sukzessive mit klappbaren Plexiglasscheiben ausgestattet. Alle Fahrer erhielten zudem bereits Mund-Nasen-Schutz, Handschuhe und Desinfektionsmittel, welche bei Bedarf genutzt werden können. Damit wird der Schutz des Fahrpersonals auch bei der Unterstützung von zum Beispiel geheingeschränkten Personen möglich.

 

Die Sperrung der ersten Sitzreihen in den Fahrzeugen wird beibehalten.

Lehniner Rathaus wird schrittweise geöffnet

(08. 05. 2020)

In Kloster Lehnin werden die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder schrittweise gelockert. Nach der Öffnung der Bibliothek „Bettina von Arnim“ am Dienstag und der wegen eines Coronafalles vorübergehend geschlossenen Kita „Dreikäsehoch“ in Netzen soll auch das Lehniner Rathaus ab kommenden Montag, 11.05.2020, schrittweise geöffnet werden.

 

Zu den regulären Öffnungszeiten können mit dem zuständigen Sachbearbeiter telefonisch oder per E-Mail Termine vereinbart werden. Sollten die Kontaktdaten nicht bekannt sein, kann die Emailadresse bzw. die Telefonnummer 0 33 82/73 07 91 verwendet werden. Angemeldete Besucher/innen erhalten über die Klingeln Zutritt, wenn eine Terminvereinbarung besteht.

 

Verwaltungsbesucher werden gebeten, einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen, wie er auch in Bussen und bei Besuchen in Geschäften üblich ist. In den Büros wurde teilweise weiterer Schutz durch Plexiverglasungen installiert. In den Toiletten steht Desinfektion zum Waschen der Hände zur Verfügung.

 

Eine Aufweitung der Betretungs-Einschränkungen ist von der Lageentwicklung und den Änderungen in der Eindämmungsverordnung der Landesregierung abhängig.

 

„Mit den jüngsten Schritten reagieren wir auf den Rückgang der Infektionszahlen. Es ist ein erster Schritt in Richtung Normalität. Die Gemeinde wird alles dafür tun, die coronabedingten Einschränkungen zu lockern. Allerdings steht der Gesundheitsschutz an oberster Stelle, auch für unsere Mitarbeiter/innen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Foto zur Meldung: Lehniner Rathaus wird schrittweise geöffnet
Foto: Lehniner Rathaus wird schrittweise geöffnet

Gesamtschule Heinrich Julius Bruns darf 11. Klassen einrichten

(08. 05. 2020)

Der Schulleiter der Heinrich-Julius Bruns Gesamtschule Lehnin, Dr. Hans-Dirk Lenius hat Bürgermeister Uwe Brückner am heutigen Freitag darüber informiert, dass das Staatliche Schulamt grünes Licht für die Einrichtung einer Abiturstufe gegeben hat. Die Lehniner dürfen nach einigen Jahren der Abstinenz ab kommenden Schuljahr wieder eine 11. Jahrgangsstufe einrichten. Dazu sind laut Dr. Lenius Aufnahmebescheide an die Eltern verschickt worden.

 

Die Gesamtschule hat derzeit ca. 750 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 10. Klasse, die aus 48 Orten stammen. Mit Einführung der Abiturstufe wird in den kommenden Jahren ein Aufwuchs der Schülerzahl auf 1.000 und mehr gerechnet.

 

„Die Schüler aus der Region sparen damit weitere Wege nach Werder, Brandenburg an der Havel oder Belzig. Die Einrichtung der Abiturstufe beweist, dass wir auf einen guten Weg mit der Entwicklung des Schulcampus sind. Derzeit errichten wir einen Anbau und haben die IT-Struktur verbessert. Weitere millionenschwere Investitionen werden in Kürze geplant. Der Schulcampus in Lehnin beweist, dass auch auf dem Lande der Bedarf für eine hervorragende Bildungslandschaft besteht. Wir werden auch weiterhin keine Kosten scheuen, um den Schulcampus attraktiver zu machen und optimale Lernbedingungen zu schaffen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Foto zur Meldung: Gesamtschule Heinrich Julius Bruns darf 11. Klassen einrichten
Foto: Gesamtschule Heinrich Julius Bruns darf 11. Klassen einrichten

Landesregierung plant stufenweise Erleichterungen

(07. 05. 2020)

Nach der Videokonferenz der Bundesregierung mit den 16 Ministerpräsidenten wurden weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen vereinbart und ein Fahrplan für die kommenden Wochen entwickelt. Ministerpräsident Woidke warnt allerdings vor einem trügerischen Sicherheitsgefühl: „Ich freue mich, dass weitere Erleichterungen möglich sind. Aber: Die Pandemie ist nicht vorbei. Die relativ gute Entwicklung darf uns darüber nicht täuschen. Und: Weiterhin Abstand zu halten, bleibt das A und O.“ Am 8. Mai wird das Kabinett zusammentreten und aktuell erforderliche Aktualisierungen beraten. Die neue Eindämmungsverordnung soll ab 9. Mai gelten.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Mit den Eindämmungsmaßnahmen ist es uns gelungen, eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu verhindern. In den vergangenen Tagen ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich zurückgegangen. Deswegen können wir behutsam weitere Öffnungsschritte gehen. In den kommenden Monaten müssen wir weiter diszipliniert auf Abstand und Hygiene achten, bis es einen Impfstoff gibt.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Wir haben den Menschen in den vergangenen Wochen viel abverlangen müssen, um die Infektionswelle zu bremsen. In manchen Bereichen hat das zu schmerzhaften Einschnitten und Verlusten geführt. Aber es war wichtig und es war erfolgreich.“

 

Das Kabinett wird am Freitag eine Neufassung der Eindämmungsverordnung beschließen. Dabei gelten immer die zu beachtenden Kontakt- und Hygieneregeln:

 

Ab Samstag, dem 9. Mai

- werden die Spielplätze wieder geöffnet.

- werden die bisherigen Kontaktbeschränkungen auf die häusliche Ge-meinschaft bzw. eine andere Person geändert. Vorgesehen ist, dass sich nun zwei Hausstände treffen können.

- wird die Verkaufsbeschränkung von 800 m2 Verkaufsfläche aufgehoben.

 

Ab Montag, dem 11. Mai

- sind, unter Einhaltung der Hygieneauflagen, körpernahe Dienstleistungen wie z. B. Fußpflege oder Kosmetik wieder gestattet, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt.

- entfallen die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen.

 

Ab Freitag, dem 15. Mai

- können Restaurants, Cafés und Kneipen unter Auflagen wieder öffnen. Zu den Auflagen gehören Abstandsregeln, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkte Öffnungszeiten.

- sind Dauercamping und Wohnmobilcamping wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist.

- können Außen-Sportanlagen wieder öffnen. Das gilt z. B. für Marinas und Bootsverleih oder den Flugsport.

- kann der Trainingsbetrieb in Sportvereinen ohne Wettkämpfe wiederauf-genommen werden. Das Training soll möglichst kontaktlos erfolgen. Zu Wettkämpfen wie zum Beispiel Fußball gibt es noch keine Festlegungen.

 

Ab Montag, dem 25. Mai

- soll die touristische Vermietung wieder ermöglicht werden, so zum Beispiel in Hotels und Ferienwohnungen. Dies soll auch für das normale Cam-ping gelten.

 

Für Verkaufsstellen des Einzelhandels wird mit der für Freitag vorgesehenen Verordnung klargestellt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht für Beschäftigte gilt, die keinen Kundenkontakt haben oder wenn bei Kundenkontakt durch andere Vorrichtungen ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann.

 

- Alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können wieder öffnen, es sei denn, das zuständige Jugendamt widerspricht. Dies gilt jedoch nicht für die normale Krippen- und Kitabetreuung.

- In Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sollen Möglichkeiten der Beschäftigung geschaffen werden.

- Die Besuchsmöglichkeiten von mit der Seelsorge betrauten Personen werden wieder stets zugelassen, gegebenenfalls unter Auferlegung erforderli-cher Verhaltensmaßregeln.

- Die Ausnahmen zum Kontakt- und Betretungsverbot werden um Außenaktivitäten und nachbarschaftlich organisierte Aufsichten über Kinder im Alter bis zum 14. Lebensjahr erweitert.

- Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen Senioren- oder Behinderteneinrichtungen sollen erleichtert werden.

 

 

Coronabilanz von PM: LK weist erstmals Quarantäne-Verweigerer in Ausreisesammelstelle ein

(07. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 488 (+ 9 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (153) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber den vergangenen Tagen um eine weitere Person erhöht und liegt bei insgesamt 39 Menschen. Aktuell befinden sich 159 (Vortag: 106) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle hat sich erhöht und beträgt jetzt 2.385 (2327) Personen.

 

Trotz eindeutiger Anweisungen muss immer wieder festgestellt werden, dass sich vereinzelt Bürgerinnen und Bürger gegen die Quarantäne-Anordnungen widersetzen. In schweren Fällen kann der Landkreis mit einer richterlichen Anordnung potentielle Quarantäne-Verweigerer für die Dauer der Quarantäne in die Ausreisesammelstelle Schönefeld einweisen, das ist am 5.5. erstmals erfolgt. Eine Person aus der Gemeinschaftsunterkunft in Teltow hatte sich der Quarantäne durch Entfernen aus der Einrichtung widersetzt. Nach Erscheinen in der Einrichtung wurde die betroffene Person mit Hilfe der Polizei festgenommen und mit einem Krankentransport der Johanniter in die Ausreisesammelstelle Schönefeld gebracht. Das ist der erste Fall, der im Land Brandenburg mit dieser Konsequenz vollzogen wurde.

 

Die angebotene Email-Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wird gut angenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, z. B. bei Verlust von Kfz-Kennzeichen oder der amtlichen Papiere.

 

Das "Corona-Telefon" des Landkreises ist unter 033841 91 111 täglich von 9-15 Uhr für Fragen zum Thema erreichbar.

 

Foto zur Meldung: Coronabilanz von PM: LK weist erstmals Quarantäne-Verweigerer in Ausreisesammelstelle ein
Foto: Coronabilanz von PM: LK weist erstmals Quarantäne-Verweigerer in Ausreisesammelstelle ein

Tipps rund um Masken und wie sie getragen werden

(07. 05. 2020)

Zum Anfertigen von einfachem Mund-Nasen-Schutz steht die Freiwilligendienst-Koordinatorin des Landkreises – Steffi Wiesner - als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie nimmt entsprechende Wünsche entgegen und kann auch Sachspenden (z.B. Stoff) koordinieren: E-Mail: .

 

Der Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen im ÖPNV und in allen Verkaufseinrichtungen. Jeder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr muss dort eine Maske tragen. Von der Pflicht befreit sind Fahrerinnen und Fahrer des ÖPNV + Personen, die ein entsprechendes ärztliches Attest besitzen und mitführen müssen.

 

Tipps zum Tragen:

-  Wichtig: Auch mit Maske muss der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden

- Vor dem Anlegen und nach dem Ablegen die Hände gründlich mit Seife waschen

- Innen- und Außenseite der Maske nicht berühren, nicht um den Hals hängen oder unter das Kinn schieben, nur Seiten und Bänder berühren

- Maske muss über Mund, Nase und Wangen platziert werden und an den Rändern möglichst eng anliegen

- Maske wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist

- Nach Gebrauch die Maske bei 60°C bis 95°C waschen oder entsorgen

 

 

Foto zur Meldung: Tipps rund um Masken und wie sie getragen werden
Foto: Tipps rund um Masken und wie sie getragen werden

Bund und Länder einigten sich heute über Lockerungsmaßnahmen

(06. 05. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder haben sich heute für einen erheblichen weiteren Öffnungsschritt entschlossen, insbesondere um die Bildungschancen von jungen Menschen zu wahren, um den

wirtschaftlichen Schaden, den das Eindämmen des Virus verursacht, zu begrenzen und die freiheitseinschränkenden Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger auf das Notwendige zu begrenzen.

 

Konkret wurde u .a. folgendes vereinbart:

 

- in der Öffentlichkeit ist weiter ein Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

 

- Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen.

 

- der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit den Angehörigen des eigenen sowie mit Personen eines weiteren Haushaltes möglich.

 

- eine Kontakt-App ( „contact tracing“) wird zur freiwilligen Nutzung bereitgestellt: Nutzer sollen so zügig zu erfahren, wenn sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten

 

- Die Schulen sollen schrittweise eine Beschulung aller Schüler unter Durchführung entsprechender Hygienemaßnahmen bzw. Einhaltung von Abstandsregeln ermöglichen. Diese betreffen sowohl den Unterricht, als auch das Pausengeschehen und die Schülerbeförderung. Die Wiederaufnahme des Unterrichts in Form von teilweisem Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler hat begonnen und soll in weiteren Schritten fortgesetzt

werden. Ziel ist, dass in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen bis zu den Sommerferien jede Schülerin und jeder Schüler einmal die Schule besuchen kann. Parallel dazu sollen digitale Unterrichtskonzepte und -angebote weiterentwickelt werden.

 

- die Kinderbetreuung wird durch eine flexible und stufenweise Erweiterung der Notbetreuung spätestens ab dem 11. Mai in allen Bundesländern eingeführt. Dabei wird sichergestellt, dass bis zu den Sommerferien jedes Kind am Übergang zur Schule vor dem Ende seiner Kita-Zeit noch einmal die Kita besuchen kann.

 

- Krankenhäuser, Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen werden besonders geschützt, müssen aber eine soziale Isolation der Betroffenen vermeiden.

 

- Unternehmen muss auf der Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden müssen vermieden werden, Hygienemaßnahmen sind umzusetzen. Wo immer dies umsetzbar ist, sollte Heimarbeit ermöglicht werden.

 

- alle Geschäfte können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen. Dabei ist wichtig, dass eine

maximale Personenzahl (Kunden und Personal) bezogen auf die Verkaufsfläche vorgegeben wird, die einerseits der Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den Geschäften durch Sicherstellung von Abständen dient, aber auch darauf abzielt, den Publikumsverkehr im öffentlichen Raum und im ÖPNV insgesamt zu begrenzen.

 

- Der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wird wieder erlaubt.

 

- Der Spielbetriebes in der 1. und 2. Fußballbundesliga kann ab der zweiten Maihälfte fortgesetzt werden

 

- Gastronomie, Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen werden mit Auflagen auf der Grundlage von Hygiene- und Abstandskonzepten schrittweise wieder geöffnet

 

- Schrittweise wird auch der Betrieb von Theater, Opern, Konzerthäuser und Kinos mit Auflagen wieder möglich

 

- In Länderhoheit geprüft wird die Öffnung von Bars, Clubs, Diskotheken, Messen, Fahrschulen, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Fitnessstudios und Freizeitparks

 

- Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Gemeinde- und Schützenfeste bleiben voraussichtlich bis 31. August 2020 untersagt.

Notfallbetreuung stößt in Kloster Lehnin an ihre Grenzen

(04. 05. 2020)

Mit der Verlängerung der Notbetreuung in Kindereinrichtungen hat die Landesregierung die Anzahl der berechtigten Eltern erhöht, die ihr Kind betreuen lassen können. Gleichzeitig wurde aber klargestellt, dass der Gesundheitsschutz an oberster Stelle steht. Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Hort) ist in der Regel untersagt. Es können Ausnahmen gestattet werden, die wie folgt aussehen:

 

-             die Sorgeberechtigten arbeiten in kritischen

              Infrastrukturbereichen und können keine häusliche

              oder private Betreuung organisieren

-             das Kindeswohl ist zu schützen

-             Landräte können Härtefallregelungen treffen

 

Vor dem 20. April 2020 erteilte Ausnahmen gelten fort, ohne dass ein neuer Antrag nötig ist.

 

Die Gruppengröße für die Notfallbetreuung soll für Kinder bis 3 Jahre bei fünf Kindern liegen. Die Gruppen der älteren Kinder können etwas größer sein, wenn es die Räume ermöglichen und die Hygienevorschriften eingehalten werden können.

 

Obwohl alle acht Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde Kloster Lehnin ab morgigen Dienstag wieder geöffnet sind, stößt die Notfallbetreuung in einigen Einrichtungen an ihre Grenzen.

 

Daher kann es sein, dass Kinder von Eltern, die einen Anspruch auf Notfallbetreuung haben, nicht in ihrem Wunsch-Kindergarten untergebracht werden können bzw. nicht mehr aufgenommen werden. Die Sicherheit der Kinder, die bereits die Einrichtung besuchen, genießt oberste Priorität. In Abhängigkeit der Infektionsausbreitung kann der Landrat die Notfallbetreuung begrenzen.

 

Neu aufzunehmende Kinder müssen auch den jetzt gesetzlich vorgeschriebenen Impfschutz gegen Masern nachweisen.

Foto zur Meldung: Notfallbetreuung stößt in Kloster Lehnin an ihre Grenzen
Foto: Notfallbetreuung stößt in Kloster Lehnin an ihre Grenzen

Bibliothek „Bettina von Arnim“ Lehnin ab 05. Mai wieder geöffnet

(04. 05. 2020)

Unter Beachtung erforderlicher Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts sowie einer Vermeidung von Warteschlangen öffnet die Bibliothek Lehnin am Dienstag, dem 05. Mai 2020, wieder eingeschränkt ihre Türen für den Publikumsverkehr. Um einen möglichst sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln:

 

•             Es wird max. 3 Personen gleichzeitig der Zutritt erlaubt.

•             Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten!

•             Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 10 Minuten.

•             Lediglich die Medienausleihe ist wieder möglich.

•             Ein längeres Verweilen, Lesen, Lernen und Spielen ist derzeit nicht gestattet.

•             Ein Mund-Nasenschutz ist zu tragen

•             Die Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

 

Vor der Tür und im Vorraum wird ein Wartebereich mit drei Sitzgelegenheiten im Abstand von jeweils zwei Metern eingerichtet. Zur Verkürzung der Wartezeit stellt die Bibliothek dort Lesestoff bereit. Menschenansammlungen gilt es zu vermeiden. Sollten alle Warteplätze besetzt sein, wird entsprechend darum gebeten, zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen oder einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

 

Buch und Medienrückgaben bitte vor dem Eintritt in den Hauptraum in die dafür vorgesehene Box im Eingangsbereich der Bibliothek ablegen. Medienverlängerungen können im Internet über das eigene Nutzerkonto durchgeführt werden. (www.klosterlehnin.de, unter der Rubrik Leben und der Bibliothek „Bettina von Arnim“ , OPAC- Onlinekatalog aufrufen und mit Lesernummer/ Passwort: eigenes Geburtsdatum, anmelden) Da momentan lediglich ein Aufenthalt von zehn Minuten möglich ist, wird empfohlen, bereits vor dem Bibliotheksbesuch im Online-Katalog nach den Wunschmedien Ausschau zu halten.

 

Derzeit gelten folgende geänderte Öffnungszeiten:

Montag               13:00 bis 17:00 Uhr

Dienstag              13:00 bis 18:00 Uhr

Freitag                 13:00 bis 17:00 Uhr

 

 

Coronabilanz PM - bei Attest besteht keine Maskenpflicht im Bus

(04. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind nunmehr 476 (+7 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (150) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, und Beelitz. Es werden aktuell 67 (+1) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern nicht erhöht und liegt bei insgesamt 38 Menschen. Der Erkrankung sind 22 Menschen aus Werder (Havel), 6 aus der Stadt Beelitz, 2 aus Bad Belzig, 2 aus der Gemeinde Michendorf und 2 aus dem Amt Niemegk, jeweils einer aus Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Kleinmachnow sowie dem Amt Brück/Mark erlegen. Aktuell befinden sich 109 (Vortag: 120) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist gestiegen und beträgt 2.274 (Vortag 2.267) Personen.

 

Die in Werder (Havel) verzeichneten hohen Fallzahlen hängen auch mit der dort frühzeitig gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten gleich zu Beginn der Corona-Krise eingerichteten Anlaufstelle für Atemwegserkrankte mit Abstrichstelle zusammen. Diese wird stark frequentiert und dadurch werden viele Fälle frühzeitig erkannt, die sonst unentdeckt geblieben wären. Das zieht höhere Fallzahlen in Werder (Havel) als in vergleichbaren Kommunen nach sich. Zudem sind Seniorenheime mit besonderen Infektionsrisiken behaftet. Dadurch ist es dort durch hohes Alter und Vorerkrankungen leider zu einer sehr hohen Zahl von Todesfällen gekommen.

 

Die vom Coronafall einer Erzieherin betroffene Kita Netzen ist desinfiziert worden und nimmt am 05.05.2020 den Betrieb wieder auf.

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises weist darauf hin, dass die angeordnete Maskenpflicht im Land Brandenburg für den ÖPNV und Verkaufseinrichtungen nicht für Personen gilt, die ein entsprechendes ärztliches Attest vorweisen können. Dieses Attest ist immer mitzuführen!

 

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen ist immer noch untersagt. Lediglich die Notfallbetreuung ist erweitert worden. Grundvoraussetzung für die Notfallbetreuung ist, dass die Sorgeberechtigten keine Betreuung ihres Kindes organisieren können. Es bleibt der Vorrang der häuslichen Betreuung. Bei der Notfallbetreuung sind strenge Regelungen zu Gruppengrößen und Hygienestandards einzuhalten.

 

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 900 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.

 

Auch am Wochenende wurde die Einhaltung der Eindämmungsverordnung in Absprache mit den Kommunen durch mehrere Teams des Landkreises unterstützt.  Am 1. Mai musste in der Stadt Werder (Havel) aufgrund des sehr hohen Besucheransturms die Polizei, das örtliche Ordnungsamt und das Kontrollteam des Landkreises mit vereinten Kräften die Einhaltung der Eindämmungsverordnung durchsetzen.

 

Dem Landkreis sind bereits mehr als 100 Anträge auf Ausnahmegenehmigung zur Eindämmungsverordnung zugegangen. Allerdings ist die Regelung in § 5 der Eindämmungsverordnung so getroffen worden, dass der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen untersagt ist. Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann und über eine Ausnahmegenehmigung verfügt. Die Verordnung gilt einschließlich bis 8. Mai 2020.

 

Die angebotene Email-Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wurde gut angenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, z. B.  bei Verlust von Kfz-Kennzeichen oder der amtlichen Papiere.

Das Jugendamt teilt ergänzend mit, dass es Terminvereinbarungen telefonisch für die Standorte gibt: Standorte Bad Belzig und Brandenburg- 033841 91 490, für den Standort Teltow 03328 318 242 und für den Standort Werder 03327 739 367. Jagdbehörde und Fischereibehörde sind ebenfalls nur eingeschränkt zu erreichen.

 

Foto zur Meldung: Coronabilanz PM - bei Attest besteht keine Maskenpflicht im Bus
Foto: Coronabilanz PM - bei Attest besteht keine Maskenpflicht im Bus

Wertstoffhöfe wieder regulär geöffnet - aber mit Einschränkungen

(04. 05. 2020)

Die APM Potsdam-Mittelmark GmbH informiert, dass ab dem 05.05.2020 die Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow und Werder (Havel) wieder regulär für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises geöffnet haben:

 

Mo.           : geschlossen

Di. bis Fr. : 08:30 – 17:00 Uhr

Sa.            : 08:30 – 12:00 Uhr

 

Es ist zu beachten, dass sich aufgrund der Corona-Krisensituation nur bis vier bzw. fünf Kunden gleichzeitig auf den Wertstoffhöfen aufhalten dürfen. Deswegen kann es hier zu längeren Wartezeiten bei der Annahme kommen.

 

Aus Rücksichtnahme auf sich selbst und gegenüber anderen Personen wird gebeten, bei Anlieferung auf dem Wertstoffhof einen 2-m-Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten! Kinder müssen im Auto bleiben. Die bargeldlose Zahlungsweise ist erwünscht.

 

Die APM-Verwaltungen in Niemegk sowie in Potsdam bleiben noch weiter für den persönlichen Kundenverkehr geschlossen.

Trotzdem können sich Bürgerinnen und Bürger fernmündlich und auf schriftlichem Weg an den Abfallwirtschaftsbetrieb wenden.

 

Über alle aktuellen Dinge, die die Abfallentsorgung betreffen, wird auf der Website www.apm-niemegk.de informiert.

regiobus startet wieder Ticketverkauf

(04. 05. 2020)

Seit 20. April bedient Regiobus Potsdam Mittelmark wieder den regulären Schulfahrplan. In diesem Zusammenhang wird auf die Verpflichtung hingewiesen, in den Bussen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, um andere Fahrgäste aber auch sich selber zu schützen.

 

Die regiobus-Kundenbüros - das Mobile Kundenbüro am Bahnhof Werder (Havel) sowie das regiobus-Büro Waldschänke Stahnsdorf - sind ab dem 4. Mai 2020 wieder regulär geöffnet.

 

Neben dem Ticketverkauf werden den Kund(inn)en Beratungen zu Fahrplan und Tarifen sowie der Abschluss von Abonnements angeboten. Die Möglichkeit zur postalischen Zusendung von Fahrausweisen auf Rechnung besteht weiterhin.

 

Hierfür genügt eine schriftliche Anforderung per E-Mail an: oder per Post: regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, Tarif/Vertrieb, Brücker Landstraße 22, 14806 Bad Belzig.

 

In dringenden Fällen können Fahrausweise auch auf den regiobus- Betriebshöfen in Bad Belzig (Einsatzleitung am Haupteingang) sowie auf dem Betriebshof in Potsdam-Babelsberg (Fahrdienstleitung am Eingang zum Betriebsgelände) erworben werden.

Darüber hinaus ist der Fahrausweiskauf bei zahlreichen regiobus-Vertriebspartnern in Potsdam-Mittelmark möglich.

 

Nähere Information dazu unter: www.regiobus.pm/service.

Coronakrise: Quarantäne-Verweigerern droht Ausreisesammelstelle Schönefeld

(30. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind nunmehr 441 (+ 1 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern leider um 4 erhöht (Bewohner des Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“) und liegt jetzt bei insgesamt 35 Menschen. Der Erkrankung sind 21 Menschen aus Werder (Havel), 4 aus der kreisangehörigen Stadt Beelitz, 2 aus Bad Belzig, 2 aus der Gemeinde Michendorf und 2 aus dem Amt Niemegk, jeweils einer aus Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Kleinmachnow, sowie dem Amt Brück/Mark erlegen. Aktuell befinden sich 129 (Vortag: 137) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist gestiegen und beträgt 2.238 (Vortag 2.231) Personen, davon wurden 417 (411 Vortag) negativ getestet, die restlichen sind in der Abklärung.

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises weist darauf hin, dass die angeordnete Maskenpflicht im Land Brandenburg für den ÖPNV und Verkaufseinrichtungen nicht für Personen gilt, die ein entsprechendes ärztliches Attest vorweisen können. Dieses Attest ist immer mitzuführen!

 

Diese Woche erhielt der Landkreis erneut eine Materiallieferung. Inzwischen ist ausreichend Handdesinfektionsmittel als auch OP- und FFP 2 Masken vorhanden. Bei Bedarf können sich Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und Kommunen im Feuerwehrtechnischen Zentrum melden. Mangelware sind weiterhin Pflegekittel und Schutzanzüge. Der Landkreis hat inzwischen weitere Lagerkapazitäten im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten für die großen Mengen an Material geschaffen. Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 800 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.

 

Auch am kommenden verlängerten Wochenende wird die Einhaltung der Eindämmungsverordnung in Absprache mit den Kommunen durch mehrere Teams des Landkreises kontrolliert. Insbesondere werden die Lockerungen der Eindämmungsverordnung ins Visier genommen, vorzugsweise auf Ausflugsschwerpunkte sowie Vereinssportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze, die durch die vom Landkreis erlassene Allgemeinverfügung zu öffentlichen und privaten Sportbetrieben geöffnet sein dürfen. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat eine Allgemeinverfügung über die Zulassung von Ausnahmen vom Verbot des Sportbetriebs in öffentlichen und privaten Sportanlagen erlassen. Sie tritt am heutigen Tag, 30.04.2020, in Kraft - zu finden  u. a. unter www.potsdam-mittelmark.de.

 

Dem Landkreis sind bereits mehr als 100 Anträge auf Ausnahmegenehmigung zur Eindämmungsverordnung zugegangen. Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann und über eine Ausnahmegenehmigung verfügt. Die Verordnung gilt bis zum 8. Mai 2020.

 

Inzwischen musste festgestellt werden, dass sich vereinzelt Bürgerinnen und Bürger den Quarantäne-Anordnungen widersetzen. In besonders schweren Fällen kann der Landkreis Verweigerer zum Quarantäne-Aufenthalt in der Ausreisesammelstelle verpflichten. Der Landkreis hat in sechs Fällen Anhörungsverfahren bei Verstößen gegen die EindämmungsVO eingeleitet und zwei Fälle an die Staatsanwaltschaft zur Einleitung eines Strafverfahrens abgegeben.

 

Das "Corona-Telefon" für Infos zum Thema ist unter 033841 91 111 täglich von  9-15 Uhr erreichbar.

Foto zur Meldung: Coronakrise: Quarantäne-Verweigerern droht Ausreisesammelstelle Schönefeld
Foto: Coronakrise: Quarantäne-Verweigerern droht Ausreisesammelstelle Schönefeld

Coronabilanz PM: Maskenpflicht entfällt bei Menschen mit ärztlichem Attest

(29. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind nunmehr 440 (+ 2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es sind die meisten Fälle (137) in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee und Nuthetal zu verzeichnen. Es werden aktuell 82  (+ 0) der infizierten Personen stationär betreut.

 

Nach dem "Coronafall" einer Erzieherin der Kita Netzen sind bisher keine weiteren Fälle beim in Quarantäne befindlichen Personal und Kindern festgestellt worden.

 

Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage? Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung (u. a. im Krankenhaus Lehnin) generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

- wer Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte und Symptome hat,

- wer aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und Symptome hat

- wer eindeutige für Corona typische Symptome zeigt und durch Entscheidung des Arztes getestet werden muss.

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises weist darauf hin, dass die angeordnete Maskenpflicht im Land Brandenburg für den ÖPNV und Verkaufseinrichtungen nicht für Personen gilt, die ein entsprechendes ärztliches Attest vorweisen können. Dieses Attest ist mitzuführen.

 

Angekündigte Lieferungen von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes sind seit dem 30.03.2020 in fünf Tranchen, zuletzt am 24.04.2020 eingetroffen – insbesondere bei Schutzkleidung besteht aber weiterer Bedarf. Unabhängig von diesen Teillieferungen war und ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Inzwischen ist ausreichend Handdesinfektionsmittel als auch  OP- und FFP 2 Masken vorhanden. Bei Bedarf können sich Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und Kommunen im Feuerwehrtechnischen Zentrum melden. Mangelware sind weiterhin Pflegekittel und Schutzanzüge. Der Landkreis hat inzwischen weitere Lagerkapazitäten im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten für die großen Mengen an Material geschaffen. 

 

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 800 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.

 

Dem Landkreis sind bereits mehr als 100 Anträge auf Ausnahmegenehmigung zur  Eindämmungsverordnung zugegangen. Allerdings ist die Regelung in § 5 der Eindämmungsverordnung so getroffen worden, dass der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen untersagt ist. Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein -  sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann und über eine Ausnahmegenehmigung verfügt. Die Verordnung gilt einschließlich bis zum 8. Mai 2020.

Foto zur Meldung: Coronabilanz PM: Maskenpflicht entfällt bei Menschen mit ärztlichem Attest
Foto: Coronabilanz PM: Maskenpflicht entfällt bei Menschen mit ärztlichem Attest

Coronakrise: PM-Kontrolleure stoßen weitgehend auf Verständnis

(28. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind nunmehr 438 (+ 2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern nicht erhöht und blieb bei insgesamt 31 Menschen. Aktuell befinden sich 137 (Vortag: 151) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist gestiegen und beträgt 2.210 (Vortag 2.174) Personen, davon wurden 407 (367 Vortag) negativ getestet, die restlichen sind in der Abklärung.

 

Am 24.04.2020 ist die Infektion eines Mitarbeiters des Rettungsdienstes im Kreis Potsdam- Mittelmark bestätigt worden, dieser befindet sich nun bereits in häuslicher Isolation. Obwohl der Betreffende – zunächst negativ getestet - bereits seit 10 Tagen nicht im Dienst gewesen ist, wurden alle Kolleginnen abgestrichen. Nach ersten Symptomen der Erkrankung wurde durch einen erneuten Abstrich die Covid-19-Infektion positiv bestätigt.

 

Am 23.04. war als erste im Landkreis die Kita in Netzen von einem Coronafall betroffen, in der eine Erzieherin positiv auf Corona-Viren getestet worden ist. Alle betroffenen Personen wurden vom Gesundheitsamt telefonisch kontaktiert und für die Kinder sowie ein sorgeberechtigtes Elternteil als auch für die Erzieherinnen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Alle direkten Kontaktpersonen werden ermittelt und informiert. Es wurden von der Behörde bisher keine Abstriche angeordnet.

 

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 800 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer. Die Freiwilligendienst-Koordinatorin des Landkreises – Steffi Wiesner - steht in diesen Fragen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie nimmt entsprechende Wünsche entgegen und kann auch Sachspenden (z.B. Stoff) koordinieren- E-Mail: .

 

Die Einhaltung der Eindämmungsverordnung wird in Absprache mit den Kommunen durch mehrere Teams des Landkreises unterstützt. Insbesondere die Lockerungen der

Eindämmungsverordnung wurden ins Visier genommen. Das führte dazu, dass insbesondere auch Vereinssportanlagen wie Golf- oder Tennisplätze, die mit Genehmigung geöffnet sein dürfen, kontrolliert wurden. Es gab keine Beanstandungen. Die Kontrollteams stellten fest, dass allerorts mit großem Verständnis alle Anordnungen beachtete wurden.

 

Dem Landkreis sind bereits mehr als 100 Anträge auf Ausnahmegenehmigung zur Eindämmungsverordnung zugegangen. Allerdings ist die Regelung in § 5 der Eindämmungsverordnung so getroffen worden, dass der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen untersagt ist.

 

Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann und über eine

Ausnahmegenehmigung verfügt. Die Verordnung gilt einschließlich bis 8. Mai 2020.

 

Das "Corona-Telefon" ist unter 03 38 41 / 91 111 von montags bis sonntags jeweils von 9-15 Uhr erreichbar.

 

Foto zur Meldung: Coronakrise: PM-Kontrolleure stoßen weitgehend auf Verständnis
Foto: Coronakrise: PM-Kontrolleure stoßen weitgehend auf Verständnis

Befristete Sonderparkrechte für ambulante Pflegedienste

(28. 04. 2020)

Um die Menschen zu entlasten, die sich beruflich um die medizinische und pflegerische Versorgung häuslich versorgter Pflegebedürftiger kümmern, gelten derzeit landesweit Sonderparkrechte für ambulante Pflegedienste.

 

Beschäftigte von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und selbständige Pflegekräfte können demnach während ihrer medizinisch pflegerischen Tätigkeiten vor Ort mit ihren Fahrzeugen

- im eingeschränkten Haltverbot / in Haltverbotszonen,

- auf öffentlichen Parkplätzen mit Parkscheibenpflicht ohne Beachtung der Höchstparkdauer und

- auf Bewohnerparkplätzen parken.

 

Dies ist auf maximal zwei Stunden pro Parkvorgang begrenzt, eine Parkscheibe ist zu verwenden. Wenn diese Sonderparkrechte in Anspruch genommen werden, dürfen Dritte weder gefährdet noch behindert werden. Zum Nachweis ist im Fahrzeug eine von außen gut sichtbare Karte zu platzieren, auf der das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs sowie der ambulante Pflegedienst unter Angabe der Handelsregisternummer bzw. die selbständige Pflegekraft mit vollständiger Nennung der Adresse des Betriebssitzes benannt sind.

 

Nicht zulässig ist das Nutzen von Bereichen, die durch mobile Zeichen gekennzeichnet sind, in denen Verkehrsflächen u. a. zur Durchführung von Bauarbeiten, Umzüge) freizuhalten sind, von Parkplätzen für Schwerbehinderte und Bereiche des absoluten Haltverbots.

 

Vielen Dank allen Pflegekräften, die gerade in der heutigen Zeit, ihren Dienst leisten!

Maskenpflicht  und Erlaubnis von Gottesdiensten

(27. 04. 2020)

Zur weiteren Eindämmung des Coronavirus gilt in Brandenburg seit Montag, 27. April, im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz. Das hat die Landesregierung beschlossen. Die Höchstzahl der Teilnehmer bei Versammlungen unter freiem Himmel wird ab 4. Mai von bisher 20 Personen auf bis zu 50 erhöht. Dafür sind jedoch für jeden Einzelfall Genehmigungen der zuständigen Behörden erforderlich. Mit dieser Höchstzahl sind ab 4. Mai auch wieder Gottesdienste erlaubt. Festgelegt wurde auch, dass Friseurbetriebe ab 4. Mai wieder öffnen dürfen. Die Verordnung gilt ansonsten in ihrer Fassung vom 17. April bis längstens zum 8. Mai weiter. Allerdings müssen hierzu Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Verantwortlich sind die Veranstalter.

 

In der Verordnung ist u. a. neu festgelegt:

1. zum Einzelhandel und zur Nutzung des ÖPNV:

„Ab dem 27. April 2020 haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie Fahrgäste bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.“

Zum ÖPNV gehört auch die Nutzung von Regionalbahnen und Regionalexpress. Menschen mit Behinderungen und diejenigen Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

 

2. Zu Gottesdiensten und religiösen / nichtreligiösen Veranstaltungen heißt es in der Verordnung und sind damit ab 4. Mai erlaubt:

- „Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen mit bis zu 50 Personen; die Veranstalter haben sicherzustellen, dass die Hygienestandards eingehalten werden“.

- „nichtreligiöse Bestattungen mit bis zu 50 Personen und Trauerfeiern im privaten und familiären Bereich mit bis zu 20 Personen sowie die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis“.

 

Weiterhin wichtig bleibt u.a., den Mindestabstand einzuhalten und die Hygieneregeln zu beachten. So kann die Verbreitung des Virus weiter verlangsamt werden.

Eine Atemmaske ist kein Allheilmittel. Sie ist ein zusätzlicher Schutz, muss aber regelmäßig ausgetauscht oder sterilisiert wird. Sonst kann aus dem zusätzlichen Virenschutz schnell eine Virenschleuder werden.

 

Foto zur Meldung: Maskenpflicht  und Erlaubnis von Gottesdiensten
Foto: Maskenpflicht  und Erlaubnis von Gottesdiensten

Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen weiterhin erreichbar

(27. 04. 2020)

In der aktuellen Corona-Krise ist die Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen über Telefon und E-Mail weiterhin zu erreichen. Menschen mit Bedarf können somit trotz der herausfordernden Situation beraten werden und Hilfe erhalten.

 

Ansprechpartner in der Region Kloster Lehnin, Ziesar, Wusterwitz, Beetzsee, Groß Kreutz ist Jacqueline Borrmann: jacqueline.borrmann@diakonissenhaus.de, Tel. 0152 22 54 32 87

 

Die Beratungsstelle unterstützt Angehörige von Menschen mit Demenz mit einem umfangreichen Informationsangebot und leiten sie im Umgang mit den Erkrankten an. Auch Hilfen wie etwa eine kurzzeitige Betreuung und die Vermittlung stundenweiser Betreuung in der Häuslichkeit durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gehören zum Angebot der Beratungsstellen.

Corona-Bilanz PM: 436 Infizierte, 31 Verstorbene

(27. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 436 (+ 2 zum Vortag) Personen infiziert. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern nicht erhöht und ist bei insgesamt 31 Menschen geblieben. Aktuell befinden sich 151 (Vortag: 130) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist gestiegen und beträgt 2.174.

 

Am 24.04.2020 ist die Infektion eines Mitarbeiters des Rettungsdienstes im Kreis Potsdam-Mittelmark bestätigt worden, dieser befindet sich nun bereits in häuslicher Isolation. Obwohl der Betreffende – zunächst negativ getestet - bereits seit 10 Tagen nicht im Dienst gewesen ist, wurden alle Kolleginnen abgestrichen. Nach ersten Symptomen der Erkrankung wurde durch einen erneuten Abstrich die Covid-19-Infektion positiv bestätigt.

 

Am 23.04. war als erste im Landkreis die Kita in Netzen (Gemeinde Kloster Lehnin) betroffen, in der eine Erzieherin positiv auf Corona-Viren getestet worden ist. Die Kita ist in Absprache mit der Kommune am 23.04. sofort geschlossen worden. Nach Desinfektion der gesamten Einrichtung kann die Kommune die Kita mit neuem Personal wieder nutzen. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder als auch für die Erzieherinnen eine 14 tägige angeordnete Quarantäne ausgesprochen.

 

Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage? Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung (u. a. im Krankenhaus Lehnin) generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

- wer Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte und Symptome hat,

- wer aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und Symptome hat

 - wer eindeutige für Corona typische Symptome zeigt und durch Entscheidung des Arztes  getestet werden muss.

 

Regiobus Potsdam Mittelmark bedient wieder den regulären Schulfahrplan. Der Erwerb von Fahrausweisen ist bei den Verkaufsstellen der regiobus-Partner im Landkreis, über den Postweg nach schriftlicher Anforderung bei regiobus sowie für Notfälle auch auf den Betriebshöfen der regiobus in Bad Belzig und Potsdam-Babelsberg möglich.

 

Angekündigte Lieferungen von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes sind seit dem 30.03.2020 in fünf Tranchen, zuletzt am 24.04.2020 eingetroffen – insbesondere bei Schutzkleidung besteht aber weiterer Bedarf. Unabhängig von diesen Teillieferungen war und ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Am 20.04. wurden u.a. 100.000 OP-Masken angeliefert.   Der Landkreis verfügt nunmehr über ausreichend Desinfektionsmittel, die u.a. an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden. Der Landkreis hat inzwischen weitere Lagerkapazitäten im Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten für die großen Mengen an Material geschaffen. 

 

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 750 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer. Die Freiwilligendienst-Koordinatorin des Landkreises – Steffi Wiesner - steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Sie nimmt entsprechende Wünsche entgegen und kann auch Sachspenden (z.B. Stoff) koordinieren- E-Mail: freiwillig-pm@samev.de.

 

Dem Landkreis sind bereits mehr als 100 Anträge auf Ausnahmegenehmigung zur  Eindämmungsverordnung zugegangen. Allerdings ist die Regelung in § 5 der Eindämmungsverordnung so getroffen worden, dass der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen untersagt ist.  Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein -  sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot klar einhalten kann und über eine Ausnahmegenehmigung verfügt. Die Verordnung gilt einschließlich bis zum 8. Mai 2020.

 

Zur Überprüfung der Einhaltung der Quarantäneanordnungen unterstützen den Landkreis bisher 8 Kommunen, u.a. Werder (Havel), Nuthetal, Amt Brück, Niemegk, Kloster Lehnin (u.a.). Die Beschäftigten weisen sich bei Kontrollen vor Ort aus und sind mit entsprechenden Westen und/oder Fahrzeugen erkennbar ausgestattet. In Werder (Havel) und anderen Orten fanden bereits Kontrollen zur Einhaltung von Quarantäne-Anordnungen statt. Inzwischen musste festgestellt werden, dass sich vereinzelt Bürgerinnen und Bürger den Quarantäne-Anordnungen widersetzen. Der Landkreis hat in sechs Fällen Anhörungsverfahren bei Verstößen gegen die EindämmungsVO eingeleitet und zwei Fälle an die Staatsanwaltschaft zur Einleitung eines Strafverfahrens abgegeben.

 

Am 24.04. besuchte der Leiter des Regionalen Führungsstabes 3 OST, Brigadegeneral Bernd Stöckmann mit dem Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg, Oberst Olaf Detlefsen, den Krisenstab in Beelitz-Heilstätten sowie den Standort des Gesundheitsamtes in Werder (Havel), um sich über die Arbeit der dorthin abgeordneten Soldaten vor Ort ein Bild zu machen. Vizelandrat Christian Stein begrüßte die Abordnung der Bundeswehr und bedankte sich persönlich nochmals für die Hilfeleistung, die von Soldaten des Logistik-Bataillon 172 aus Beelitz tatkräftig erfolgt.

 

Für die Entsorgungen von Grünabfall, Sperrmüll und Elektrogeräten werden ab sofort wieder Termine vergeben. Alle APM-Wertstoffhöfe (Niemegk, Teltow und Werder haben mit diesen geänderten Annahmezeiten/-terminen  geöffnet: Montag, 27.04.2020 bis Donnerstag, 30.04.2020 von 08.30 - 17.00 Uhr. Samstag, 02.05.2020 geschlossen!

Zu beachten ist, sich nur eine bestimmte Anzahl von Kunden auf den Wertstoffhöfen aufhalten darf. Dadurch kann es ggf. zu längeren Wartezeiten bei der Annahme kommen. Bei  Anlieferung auf dem Wertstoffhof ist unbedingt auf einen 2-m-Mindestabstand zu anderen Personen zu achten, Kinder müssen im Auto bleiben. Die bargeldlose Zahlungsweise ist erwünscht.

 

Weitere Infos am Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 11. 

 

Foto zur Meldung: Corona-Bilanz PM: 436 Infizierte, 31 Verstorbene
Foto: Corona-Bilanz PM: 436 Infizierte, 31 Verstorbene

Renovierungsarbeiten in Kloster Lehniner Kitas

(22. 04. 2020)

Heute informierte sich MAZ-Redakteur Frank Bürstenbinder in der Lehniner Kita "Knirpsentreff" über den Fortgang der Renovierungsarbeiten und Betrieb als "Notfallkita" mit derzeit 30 Kinder.

 

Baubetriebshof und Erzieherinnen, die nicht für die Betreuung der Kinder benötigt werden, malern im Moment außerplanmäßig Haus 1, das wegen der reduzierten Kinderzahl gerade nicht benötigt wird.  Normalerweise betreuen auf dem Gelände in der Lindenstraße 7 elf Erzieherinnen und ein Erzieher rund 100 Kinder.

 

Die Räume bekommen frische Farbanstriche, es werden Toiletten- und Waschbecken tiefergelegt, um sie auch für kleinere Kinder nutzbar zu machen. Der Keller wurde aufgeräumt und das Spielzeug desinfiziert. "Wir schaffen hier eine sehr angenehme, schöpferische Arbeitsatmosphäre", erzählt Kitaleiterin Martina Meier.

 

Die Kita wäre in diesem Jahr 70 geworden, die Jubiläumsparty muss aber wegen der Coronakrise verschoben werden. Das Jubiläumsgeschenk wird indes aufgebaut: eine Kletter-Kombination aus naturbelassenen Holz wird im hinteren Geländebereich bis Juni aufgestellt.

 

"Wir nutzen die Coronakrise, in der einige Kitaräume nicht benötigt werden, um Renovierungsarbeiten vorzuziehen. So wie in Lehnin wurde auch bereits in Reckahn, Grebs und Netzen gemalert. Die Zusammenarbeit zwischen den Erziehern und dem Bauhof funktioniert einwandfrei", lobt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Die Gemeinde hat bereits in den vergangenen Jahren erhebliche Gelder in ihre acht Kindereinrichtungen investiert. Im vergangenen Jahr u.a. in die Kita Damsdorf und Göhlsdorf sowie in die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin (ITBL). Auch künftig sind Investitionen vorgesehen - das Wohl der Kleinsten genießt in Kloster Lehnin hohe Priorität.

Foto zur Meldung: Renovierungsarbeiten in Kloster Lehniner Kitas
Foto: Renovierungsarbeiten in Kloster Lehniner Kitas

​​​​​​​Waldkontrollen wegen Waldbrandstufe 5

(22. 04. 2020)

Nach den jüngsten Bränden in Kloster Lehnin weist die Gemeindeverwaltung nochmals daraufhin, dass wir Waldbrandgefahrenstufe 5 infolge der Trockenheit haben! Das heißt, dass das Befahren des Waldes mit Fahrzeugen sowie Campen verboten sind. Rauchen und Grillen im Wald schließt sich sowieso aus.

 

Die Forstverwaltung, aber auch der Ordnungsdienst der Gemeinde, werden in nächster Zeit verstärkt Kontrollen durchführen und Verstöße auch mit Bußgeldern ahnden.

Weiterhin im Wald möglich sind Spazierengehen und Radfahren - natürlich mit gebotenen Abstand und unter Einhaltung der Regeln der aktuellen Corona-Eindämmungsverordnung.

Wir wünschen viel Spaß bei Bewegung an frischer (Wald)Luft. Das stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern ist auch gut für unser Herz-Kreislauf-System und den Aufbau der Muskulatur.

Foto zur Meldung: ​​​​​​​Waldkontrollen wegen Waldbrandstufe 5
Foto: ​​​​​​​Waldkontrollen wegen Waldbrandstufe 5

Corona-Bilanz PM: dem Landkreis wurden 100.000 OP-Masken geliefert

(22. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 379 (+ 4 zum Vortag) Personen infiziert. Es werden aktuell 74 (+ 1) der infizierten Personen  betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber gestern um zwei Menschen auf insgesamt 23 erhöht. Der Erkrankung sind 12 Menschen aus Werder (Havel), 3 aus der kreisangehörigen Stadt Beelitz und 2 aus Bad Belzig, jeweils einer aus der Gemeinde Michendorf, Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Kleinmachnow, sowie den Ämtern Brück/Mark und Niemegk erlegen. Aktuell befinden sich 142 (Vortag: 152) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.918 (Vortag 1.777).

 

Der Erwerb von Fahrausweisen ist bei den Verkaufsstellen der regiobus-Partner im Landkreis, über den Postweg nach schriftlicher Anforderung bei regiobus sowie für Notfälle auch auf den Betriebshöfen der regiobus in Bad Belzig und Potsdam-Babelsberg möglich.

 

Die angekündigten Lieferungen von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes sind am

30.03.2020, am 02.04.20, am 09.04., am 11.04. und zuletzt am 20.04.2020 eingetroffen – insbesondere bei Schutzkleidung besteht aber weiter Bedarf. Unabhängig von diesen

Teillieferungen war und ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Am 20.04. wurden u.a. 100.000 OP-Masken angeliefert.

 

Der Landkreis verfügt nunmehr über ausreichend Desinfektionsmittel, die an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden. Hier gab es eine entsprechende Abfrage des Bedarfs. Inzwischen haben etliche Einrichtungen Ihren Bedarf gemeldet und wurden beliefert. Mit weiteren Firmen in der Region bestehen Kontakte, um eine schnelle Lieferung oder eine eigene Produktion herbeizuführen. Der Landkreis hat eine große Anzahl von Angeboten erhalten. Inzwischen sind die Gemeinden und Ämter im Landkreis mit Teillieferungen an

Schutzausrüstungen versorgt worden. Am 17.04.2020 wurde die Schulverwaltung des Landkreises mit Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmitteln versorgt, um die bevorstehenden Abitur-Prüfungen in den betreffenden Schulen aus hygienischer Sicht abzusichern. Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten.

 

Zur Überprüfung der Einhaltung der Quarantäneanordnungen ist dem Landkreis Unterstützung bisher aus 8 Kommunen zugesagt (Werder (Havel), Nuthetal, Amt Brück, u.a.). Die Beschäftigten werden sich bei Kontrollen vor Ort ausweisen und sind mit entsprechenden Westen und/oder Fahrzeugen erkennbar ausgestattet. In Werder (Havel) fanden bereits Kontrollen zur Einhaltung von Quarantäne-Anordnungen statt, die allesamt keine Verstöße ergaben. Am Mittwoch (22.04.2020) erwartet der Landkreis Potsdam-Mittelmark die angeforderte personelle Unterstützung von 20 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Diese werden die Kreisverwaltung insbesondere bei der Nachverfolgung von Kontaktketten und allgemeinen Verwaltungstätigkeiten bis zunächst Ende Mai unterstützen. Nach einer kurzen Schulung werden die Kräfte der Bundeswehr an den Standorten der Kreisverwaltung

ihre Arbeit aufnehmen.

 

Weitere Informationen am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111, montags bis sonntags von 9-15 Uhr.  

Foto zur Meldung: Corona-Bilanz PM: dem Landkreis wurden 100.000 OP-Masken geliefert
Foto: Corona-Bilanz PM: dem Landkreis wurden 100.000 OP-Masken geliefert

Telefonanlage im Rathaus manchmal überlastet

(21. 04. 2020)

Die Telefonanlage im Lehniner Rathaus ist in jüngster Zeit mehrfach ausgefallen. Die Verwaltung bittet dies zu entschuldigen. Die Dienststelle ist mit dem Anbieter im Gespräch, wie eine stabilere Verbindung erreicht werden kann.

 

Momentan wird durch die Einschränkungen im Besucherverkehr im Rathaus verstärkt telefoniert, was zu einer stärkeren Auslastung der Leistungskapazität sorgt.

Bürgermeister Uwe Brückner bittet die Bürgerinnen und Bürger, wenn immer möglich, die Verwaltung per Email zu kontaktieren.

Foto zur Meldung: Telefonanlage im Rathaus manchmal überlastet
Foto: Telefonanlage im Rathaus manchmal überlastet

Versammlungen bleiben in der Regel verboten

(21. 04. 2020)

Bei Kontrollen des Kloster Lehniner Ordnungsdienstes ist ein Missverständnis festgestellt worden. Bürger/innen treffen sich weil sie denken, dass dies nach der Neufassung der Eindämmungsverordnung zulässig ist.

 

Dies ist ein Irrtum. Öffentliche und private Veranstaltungen sowie Versammlungen sind weiterhin untersagt. Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Teilnehmenden kann die zuständige Versammlungsbehörde, in diesem Fall die Polizeidirektion, im begründeten Einzelfall Ausnahmen von der Untersagung machen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Das zuständige Gesundheitsamt ist zu beteiligen. Im Regelfall wird dies nur für kleinere Demonstrationen im Sinne des Grundgesetzes, Artikel 8, gelten, die angemeldet werden müssen.

 

Vom Verbot ausgeschlossen sind u. a. die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs, der Aufenthalt am Arbeitsplatz, die Durchführung von Prüfungen, die Ernte auf Feldern und Trauerfeiern.

Angebote für Kinder und Jugendliche

(20. 04. 2020)

Die Sozialarbeiterinnen der Kloster Lehniner Schulen und des EKIZ sind auch weiterhin für die Kinder da - telefonisch und auf den sozialen Medien. U.a. auf Instagram und Facebook werden die aktuellen Angebote gepostet. Darunter Live Talk, Schulaufgabenhilfe, Improvisationstheater und vieles mehr.

 

Die Erreichbarkeiten im Einzelnen von montags bis freitags 10 bis 15 Uhr:

Jugendkoordinatorin Sabine Strich: Tel. 01 52/27 21 32 04 , E-Mail jugendsozialarbeit@gfb-potsdam.de sowie auf Instagram Jugendclub_Lehnin.

 

Leiterin EKIZ, Kerstin Krämer: Tel. 0 33 82/70 59 182, E-Mail ekiz@gfb-potsdam.de.

 

Schulsozialarbeiterinnen Stefanie Bräunig (Tel. 01 62/88 71 805), Miriam Senst (Tel. 01 52/25 49 39 99) und Sandra Geisler (01 52/27 21 32 40) & E-Mail sas.damsdorf@gfb-potsdam.de. Facebook: SAS.Lehnin, TikTok: @schulsozialarbeitlehnin.

 

 

Foto zur Meldung: Angebote für Kinder und Jugendliche
Foto: Angebote für Kinder und Jugendliche

PM-Corona-Bilanz vom Sonntag: 1761 Verdachtsfälle, 19 Verstorbene

(20. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 363 (+11 zum Vortag) Personen erkrankt. Es werden aktuell 73 (-5) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich gegenüber Samstag auf 19 erhöht. 73 Erkrankte befinden sich in stationärer Behandlung, davon werden 3 Patienten beatmet. Aktuell befinden sich 162 (Vortag: 175) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.761 (Vortag 1.710) Personen.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am 17.04.2020 die Allgemeinverfügungen zum Verbot der Unterrichtserteilung in Schulen, des Verbots des Betriebs von

Kindertageseinrichtungen sowie der Betreuung von Kindern in Kindertagespflegestellen im Landkreis erlassen. Damit gelten die bereits geltenden Regelungen über den 19. April 2020 bis zum 26.04.2020 fort. Daneben ist die Allgemeinverfügung für Reiserückkehrende aus Risikogebieten aufgehoben worden, da inzwischen die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg diese Regelung ersetzt hat. Die genannten Allgemeinverfügungen sind auf www.potsdam-mittelmark.de einsehbar.

 

Inzwischen sind im Feuerwehrtechnischen Zentrum weitere 10 000 Stück einfache Mund-Nasen-Masken eingetroffen. Am 17.04.2020 wurde die Schulverwaltung des Landkreises mit Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmitteln versorgt, um die bevorstehenden Abitur-Prüfungen in den betreffenden Schulen aus hygienischer Sicht abzusichern.

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen erreichten rund 650 genähte Masken das FTZ - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.

 

Der Landrat hat die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren um Amtshilfe bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung gebeten. Wie bereits am Osterwochenende wurde auch dieses Wochenende die Einhaltung der Eindämmungsverordnung, u. a. auf öffentlichen Plätzen, Ausflugszielen, Freizeitstätten sowie Einkaufsmöglichkeiten und Supermärkten kontrolliert. In Bad Belzig, Borkwalde, Treuenbrietzen und Klaistow mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Ärger gab es in einer Forellenzuchtanlage in Niemegk. Der Aufforderung, das Gelände zu verlassen, kamen einige Angler nicht nach. Verbale Auseinandersetzungen und auch die Androhung von Gewalt waren die Folge. Gegen den Betreiber wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

 

In diesem Zusammenhang wird nochmals auf die Eindämmungsverordnung hingewiesen. Darin heißt es, dass die Öffnung von Sport- und Spielbetrieben untersagt ist und ebenso Einrichtungen für den Publikumsverkehr zu schließen sind, die Freizeitaktivitäten anbieten. Zusammenkünfte in Vereinen – unabhängig ob Sportverein oder sonstiger Verein - sind weiterhin verboten. Nicht untersagt ist aber der Zutritt auf das Vereinsgelände, wenn der Verein die Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln garantieren kann. Das gemeinsame Training im Verein in Gruppen ist verboten, individueller Sport allein oder zu zweit (zum Beispiel Tennis oder Golf) ist zulässig, wenn der Verein auf dem Gelände das Abstandsgebot einhalten kann! Die Verordnung gilt einschließlich bis 8. Mai 2020. Der Landkreis erhielt auch die Information, dass Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung vorliegen (Grillparty und Eröffnung der Spargelernte). Der Landkreis wird diesen beiden Fällen unverzüglich nachgehen und jeweils eine Anhörung veranlassen.

 

Weitere Infos über das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

Foto zur Meldung: PM-Corona-Bilanz vom Sonntag: 1761 Verdachtsfälle, 19 Verstorbene
Foto: PM-Corona-Bilanz vom Sonntag: 1761 Verdachtsfälle, 19 Verstorbene

Freundschaftsregatta 2020 des SV Kloster Lehnin fällt wegen Corona aus

(17. 04. 2020)

Am Wochenende 23./24. Mai 2020 sollte die 41. Freundschaftsregatta auf dem Lehniner Klostersee stattfinden. Auf Grund der Situation in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kann diese Regatta im Jahr 2020 erstmals seit 1979 nicht stattfinden. "Wir bitten um Euer Verständnis. 2021 holen wir alles wieder nach!", teilt der Vereinsvorstand mit, der betont: "Diese Entscheidung ist uns wirklich nicht leicht gefallen! Wir haben bis heute gehofft, dass sich die Situation entspannt. Das ist nach der aktuellen Lage jedoch nicht möglich und so haben wir entschieden, bezüglich unserer Regatta klare Verhältnisse zu schaffen."

 

Die Regatta findet seit 1979 ununterbrochen jeweils in der zweiten Maihälfte statt. In diesem Jahr hätten wir also die 41. Freundschaftsregatta "der Neuzeit" ausgerichtet. Davor gab es nach einem extremen Herbststurm im Jahr 1972 und der nachfolgenden Einlagerung von "Wasserholz" bis zum Jahr 1978 eine Zwangspause wegen Unpassierbarkeit des Netzener See.

 

Der Verein dankt den schon gemeldeten Regattateilnehmern sowie Wettfahrtleiter Olrik Handrock und Schiedsrichter Mathias Schulze, die bereits für 2021 erneut zugesagt haben.

 

Der SV Kloster Lehnin hofft nun, dass die später im Jahr geplanten Segelregatten im Revier Brandenburg stattfinden können und dass sich die Situation im Sport und im Zusammenleben bald wieder normalisiert.

Notfallbetreuung der Kitas wird erweitert

(17. 04. 2020)

Die Landesregierung plant in den nächsten Tagen eine Ausweitung der Notfallbetreuung in den Kitas. Derzeit werden in den acht Einrichtungen der Gemeinde Kloster Lehnin ca. 150 Kinder betreut. Mit der Erweiterung um weitere Berufe rechnet Bürgermeister Uwe Brückner, dass die Kinderzahl in den Einrichtungen auf ca. 400 anwachsen wird.

 

Sobald die Landesregierung eine entsprechende Verordnung erlassen hat, wird die Gemeinde die Voraussetzungen dafür schaffen und u. a. die Kita in Grebs wieder öffnen. Die betroffenen Eltern können ab sofort entsprechende Anträge auf Notfallbetreuung stellen. Die Göhlsdorfer Kinder dürfen zunächst weiter in Damsdorf betreut werden.

 

Die Gemeinde hat die Schließungen der Kitas in Grebs und Göhlsdorf sowie vonTeilbereichen der übrigen Kindereinrichtungen genutzt, Räume zu malern. Grebs, Netzen und Reckahn sind bereits renoviert. Im Moment werden Räume in der Lehniner Kita renoviert.

 

Fragen beantwortet die zuständige Sachbearbeiterin per E-Mail: kita@lehnin.de.

Corona in PM: jetzt auch Asylbewerber betroffen

(17. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 330 (+ 22 zum Vortag) Personen erkrankt. Der Erkrankung sind 6 Menschen aus Werder (Havel), 2 aus Beelitz und 2 aus Bad Belzig, und jeweils einer aus Kloster Lehnin, Kleinmachnow, dem Amt Brück/Mark, dem Amt Niemegk und der Gemeinde Groß Kreutz erlegen. Das Städtische Klinikum Brandenburg hat die koordinierende Rolle für die Region Havelland-Fläming übernommen. Grund ist die Situation im Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam und seit dem gestrigen Tag im St. Josefs Krankenhaus in Potsdam. Dort werden keine Covid Patienten mehr aufgenommen. Alle anderen akuten Notfälle werden jedoch versorgt und nicht abgewiesen.

 

Neben dem Seniorenpflegeheim „Haus am Zernsee, wo jetzt 21 Bewohner (davon 4 verstorben) und 8 Mitarbeitende positiv mit Covid-19 infiziert sind, ist nun auch das Seniorenheim „Blütentraum“ in Werder (Havel) betroffen. Die hohen Fallzahlen in Werder (Havel) haben auch damit zu tun, dass die Stadt Werder (Havel) frühzeitig und sehr konsequent gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten gleich zu Beginn der Corona-Krise eine Anlaufstelle für Atemwegserkrankte mit Abstrichstelle organisiert hat, die sehr stark auch von außerhalb frequentiert wird und dadurch viele Fälle frühzeitig erkannt werden, die sonst unentdeckt geblieben wären. Das hat zur Folge, dass die Fallzahlen in Werder (Havel) höher sind, als in anderen Kommunen.

 

Inzwischen steht fest, dass in der Unterkunft für Asylbewerber in der Ruhlsdorfer Straße in Stahnsdorf ein Fall von Corona aufgetreten ist. Die betreffende Person wurde umgehend separiert und ebenso 2 Mitbewohner. Der Landkreis hat für diesen Fall schon im Vorfeld organisiert, dass in Teltow in der Potsdamer Straße 5 an Covid erkrankte Asylbewerber getrennt untergebracht werden können. 3 Personen befinden sich jetzt in angeordneter Quarantäne. Ein Lieferservice für Dinge des täglichen Bedarfs wurde organisiert und der Wachschutz verstärkt. Aktuell befinden sich 144 (Vortag: 135) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.611 (Vortag 1.425) Personen.

 

In Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion West wurden die Betreiber von Spargelhöfen in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass auch die ausländischen Erntehelfer die Eindämmungsverordnung beachten müssen. Der Einsatzstab hat die landwirtschaftlichen Unternehmen deshalb gebeten, die Erntehelfer entsprechend zu schulen und auch alle anderen Maßnahmen und hygienischen Standards in Zusammenhang mit dem Corona-Virus umzusetzen. Arbeitgeber, die Saisonarbeitskräfte im Rahmen dieser Verordnung beschäftigen, müssen diese dem Fachdienst Gesundheit des Landkreises anzeigen. Ebenfalls ist eine Dokumentation über die ergriffenen betrieblichen Schutzmaßnahmen für die ersten 14 Tage nach der Einreise der Saisonarbeitskräfte zu übermitteln.

 

Mit dem Ende der Osterferien wird regiobus Potsdam Mittelmark am 20. April 2020 wieder zum regulären Schulfahrplan übergehen. Dies entschied der Aufgabenträger Landkreis Potsdam-Mittelmark. „Auch wenn es aufgrund der Corona-Pandemie zum massiven Kundenrückgang kam und der Schulbetrieb zu diesem Zeitpunkt noch nicht wiederaufgenommen wird, ist es für die Zukunft der Mobilität im Landkreis wichtig, dass der ÖPNV ein verlässlicher Alltagspartner bleibt“, betont der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark Wolfgang Blasig. „Insbesondere Pendler und Menschen ohne Mobilitätsalternative nutzen auch in diesen Tagen das regiobus-Angebot. Es einzuschränken, hieße daher zu verunsichern und letztlich auch, dass die Fahrt zur Arbeit, Arztbesuche oder auch der Weg zur Abiturprüfung in Frage stünden. Jetzt ist klar – wir sind, unter Beibehaltung der Schutzmaßnahmen, weiterhin für unsere Kunden da“, begrüßt der Geschäftsführer der regiobus Hans-Jürgen Hennig die Entscheidung.

 

Die Corona-Schutzmaßnahmen in den Bussen, wie das verstärkte Reinigen der Fahrzeuge auf den Betriebshöfen, das Sperrung der ersten Tür der ersten Sitzreihen beim Fahrerbereich werden bis auf Weiteres bestehen bleiben. Damit ist ebenfalls weiterhin kein Kauf von Fahrausweisen in den Bussen möglich. Um hier wieder handlungsfähiger zu werden und auch die Situation beim Ein- und Ausstieg für die Kunden zu verbessern, wird bei regiobus aktuell an alternativen Möglichkeiten zur weitergehenden Verkleidung des direkten Fahrerbereiches gearbeitet. Bis dahin wird weiterhin ein Erwerb von Fahrausweisen bei den Verkaufsstellen der regiobus-Partner im Landkreis, über den Postweg nach schriftlicher Anforderung bei regiobus sowie für Notfälle auch auf den Betriebshöfen der regiobus in Bad Belzig und Potsdam-Babelsberg ermöglicht.

 

Die angekündigten Lieferungen von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes sind am 30.03.2020, am 02.04.20, am 09.04. und am 11.04.2020 eingetroffen – der Bedarf ist jedoch weitaus größer. Unabhängig von diesen Teillieferungen ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Vor ein paar Tagen traf erneut eine Lieferung dieser selbst bestellten Chargen ein, u.a. 5.000 Mund-Nase-Masken nach FFP2-Standard. Inzwischen sind die Gemeinden und Ämter im Landkreis mit Teillieferungen an Schutzausrüstungen versorgt worden.

 

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Der Landrat bedankt sich für die Unterstützung, denn inzwischen sind rund 1500 genähte Masken im FTZ eingetroffen - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 und www.corona.brandenburg.de.

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Corona in PM: jetzt auch Asylbewerber betroffen
Foto: Corona in PM: jetzt auch Asylbewerber betroffen

 450 Masken im Lehniner Rathaus abgegeben

(16. 04. 2020)

U. a. für Pflegekräfte wurde im Rathaus eine große Menge an selbstgenähten Masken (450 Stück) mit verschiedensten Motiven abgegeben. Ehrenamtlich genäht von einer Lehninerin, die nicht namentlich genannt werden möchte. Die Masken sind beidseitig tragbar und aus festem Baumwollstoff mit Gummi-, oder Stoffbändern zum Befestigen an den Ohren.

 

Ein großes Lob an die fleißigen Näher(innen), die so tolle Arbeit leisten und unterstützen! Bislang haben somit insgesamt ca. 560 selbstgenähte Masken das Rathaus erreicht. Wir sind sehr froh, dass sich viele Menschen finden, die anderen in der Not helfen möchten.

 

Absprachen zur Abgabe können weiterhin bei unserer freundlichen Empfangsdame Marcella Mähner unter Tel. 0 33 82/73 07 91 getätigt werden.

 

 

Foto zur Meldung:  450 Masken im Lehniner Rathaus abgegeben
Foto:  450 Masken im Lehniner Rathaus abgegeben

Anpassungen auf den Buslinien 553, 555, 580, 581, 582, 586, 624 und 631

(16. 04. 2020)

Ab 20. April 2020: Anpassungen auf den Buslinien 553, 555, 580, 581, 582, 586, 624 und 631 sowie Ende des Baustellenfahrplans in Lehnin und Treuenbrietzen.

 

Mit dem Ende der Osterferien wird regiobus Potsdam Mittelmark ab 20. April 2020 neben der Aufnahme des regulären Schulfahrplans auch einige Anpassungen zur Anschlussverbesserung vornehmen.

 

PlusBus-Linien 553 und 580:

Nach dem Ende der Baustelle im Zentrum der Gemeinde Lehnin entfällt die Umleitung über die Bahnhofstraße. Infolge dessen sind auf der Linie 580 die früheren Abfahrtszeiten zwischen Lehnin und Bad Belzig zu beachten. Die Haltestelle Belziger Str. wird wieder durch die Linie 553 bedient.

 

Linien 555 und 586:

Kleine Fahrplananpassungen am Wochenende führen zu geringfügigen Fahrtzeitveränderungen bei den Fahrten des Bürgerbusses. Die Fahrten der Linie 586 werden zudem bis Niemegk, Schule

verlängert.

 

PlusBus-Linie 581:

Zur besseren Realisierung der Anschlüsse zum Stadtverkehr der VBBr startet die erste Fahrt der Linie 581 Mo. – Fr. bereits 4 Minuten früher (4:20 Uhr ab Bad Belzig, Am Betriebshof).

 

PlusBus-Linie 582:

Nach dem Ende der Baustelle in Treuenbrietzen wird nun wieder die Haltestelle Treuenbrietzen,

Berliner Dreieck bedient. Damit kommt es in Treuenbrietzen zu geänderten Abfahrtszeiten.

 

Linie 624:

In Fahrtrichtung Teltow, Warthestraße, hält die Linie 624 bereits ab der Haltestelle Stahnsdorf

Hildegardstr. nur zum Ausstieg. Alternativ kann die Linie 627 genutzt werden.

 

Linie 631:

In Richtung Werder (Havel) verkehrt die Linie 631 am Samstag und Sonntag bereits um 4:00 Uhr

(alt: 4:03 Uhr) ab Potsdam, S Hauptbahnhof. Die folgenden Haltestellen werden ebenfalls

entsprechend eher bedient. Ziel ist der verbesserte Anschluss an die Züge des RE 1 am Bahnhof

Werder (Havel).

 

Der Beginn des Saisonverkehrs auf den Linien 569, 572 und 607 ist bis auf Weiteres verschoben. Alle aktuellen Fahrpläne und Informationen finden Sie unter www.regiobus.pm.

Weitere Lieferungen an Schutzausrüstung im Landkreis eingetroffen

(16. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 308 (+ 14 zum Vortag) Personen erkrankt. 63 (+2) der infizierten Personen werden bisher stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich auf 14 erhöht. Aktuell befinden sich 135 (Vortag: 118) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.425 (Vortag 1.384) Personen.

 

Am 09.04.2020 hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz die Verordnung (kurz SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung) erlassen: Wer aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreist – oder über ein anderes Bundesland nach Einreise ins Brandenburgische zurückkehrt – muss sich umgehend für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Es gilt die Verpflichtung, sich umgehend bei dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

 

Die angekündigten Lieferungen von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes sind am 30.03., 02.04., 09.04. und 11.04. eingetroffen – der Bedarf ist jedoch weitaus größer. Unabhängig von diesen Teillieferungen ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Vor ein paar Tagen traf erneut eine Lieferung dieser selbst bestellten Chargen ein, u.a. 5.000 Mund-Nase-Masken nach FFP2-Standard. Der Landkreis verfügt nunmehr über ausreichend Desinfektionsmittel, die an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden. Hier gab es eine entsprechende Abfrage des Bedarfs. Inzwischen haben etliche Einrichtungen Ihren Bedarf gemeldet und wurden beliefert. Mit weiteren Firmen in der Region bestehen Kontakte, um eine schnelle Lieferung oder eine eigene Produktion herbeizuführen. Der Landkreis hat eine große Anzahl von Angeboten erhalten. Inzwischen sind die ersten Gemeinden und Ämter im Landkreis mit Teillieferungen an Schutzausrüstungen versorgt worden, gestern holten das Amt Brück sowie die Gemeinde Schwielowsee und die Stadt Beelitz u.a. FFP2-Schutzmasken ab, heute u.a. Treuenbrietzen und Werder (Havel).

 

Inzwischen sind im Feuerwehrtechnischen Zentrum weitere 10 000 Stück einfache Mund-Nasen-Masken eingetroffen. Zwischen Landrat und Bürgermeistern sowie Amtsdirektoren ist das Thema der in Eigeninitiative gefertigten Nase-Mund-Masken aufgegriffen worden. Der Landrat bedankte sich für die Unterstützung, denn inzwischen sind rund 500 genähte Masken im FTZ eingetroffen - und fanden bereits viele dankbare Abnehmer. Am 4.04. nahm z.B. die 2. Vorsitzende des Hebammenverbandes Brandenburg 50 Behelfsmasken vom Krisenstab im FTZ entgegen, weitere Ambulante Pflegedienste nahmen das Angebot dankend an.

 

Für die Entsorgungen von Grünabfall, Sperrmüll und Elektrogeräten werden ab sofort wieder Termine vergeben! Ab 21.04.2020 haben wieder alle APM-Wertstoffhöfe (Niemegk, Teltow und Werder (Havel)) mit diesen geänderten Annahmezeiten geöffnet. Weitere Infos per "Corona-Telefon" unter 033841/ 91 111.  

Foto zur Meldung: Weitere Lieferungen an Schutzausrüstung im Landkreis eingetroffen
Foto: Weitere Lieferungen an Schutzausrüstung im Landkreis eingetroffen

Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft sind ans Gesundheitsamt zu melden

(16. 04. 2020)

Landwirte sind verpflichtet, die Arbeitsaufnahme der Saisonarbeitskräfte, die ab dem 10.04.2020 in das Bundesgebiet eingereist sind, beim Landkreis Potsdam-Mittelmark, Fachdienst Gesundheit, anzuzeigen.

 

Ebenfalls ist eine Dokumentation über die ergriffenen betrieblichen Schutzmaßnahmen für die ersten 14 Tage nach der Einreise der Saisonarbeitskräfte zu übermitteln. Per E-Mail: gesundheitsamt@potsdam-mittelmark.de oder per Post an den Landkreis Potsdam-Mittelmark, Fachdienst Gesundheit, Niemöllerstraße 1, 14806 Bad Belzig. Fragen werden unter Tel. 033841/ 91111 beantwortet.

 

 

 

Jetzt Fördermittel sichern und Energie sparen

(16. 04. 2020)

Während der Corona-Zeit wollen viele Menschen die Zeit zu Hause sinnvoll nutzen. Passend dazu bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale verschiedene Online-Vorträge an, in denen ihre Energieexperten live zu vielfältigen Aspekten des Energiesparens sprechen und Fragen beantworten. Mieter sowie private Haus- und Wohnungseigentümer können sich kostenlos und bequem von zu Hause aus über die Nutzung von Steckersolar-Geräten, staatliche Förderprogramme zur energetischen Sanierung sowie zum Thema Altbausanierung und Effizienzmaßnahmen im Denkmal informieren.

 

Solarstrom vom Dach ist längst günstiger als Strom aus dem Netz. Inzwischen gibt es auch für Mieter und Bewohner von Mehrfamilienhäusern Möglichkeiten, Solarstrom zu gewinnen: zum Beispiel mit einem Steckersolar-Gerät auf dem Balkongeländer, der Terrasse oder an der Hauswand. Die Verbraucherzentrale informiert Mieter und Wohnungseigentümer zu Technik, Kosten und Anbringung von Steckersolar-Geräten. Außerdem gibt sie Hinweise, wie Verbraucher Konflikte mit dem Netzbetreiber, dem Vermieter und den Nachbarn vermeiden können. Termin: 28. April 2020, 18:00 bis 19:00 Uhr - Thema Solarstrom.

 

Nie waren die finanziellen Hilfen des Staates zur Verringerung des Energiebedarfs so umfangreich wie in diesem Jahr. Verbraucher können öffentliche Gelder zum Beispiel für den Austausch der alten Ölheizung, für die Installation einer Solaranlage auf dem eigenen Dach oder die energetische Sanierung der Gebäudehülle nutzen.

Die Verbraucherzentrale stellt privaten Haus- und Wohnungseigentümern, Vermietern und Kaufinteressenten die wichtigsten Förderprogramme des Bundes vor. Termine: 30. April und 18. Juni 2020, jeweils 17:30 bis 18:15 Uhr – Fördermittel fürs Haus

 

Außenwände, Dach und Türen eines Hauses müssen eine Vielzahl von Funktionen erfüllen, wie dem Schutz von unerwünschten Umwelteinflüssen. Gleichzeitig leisten sie aber einen wesentlichen Beitrag zur Statik und prägen das äußere Erscheinungsbild des Hauses.

 

Eigentümer, die nachträglich dämmen oder Fenster und Türen modernisieren wollen, müssen insbesondere bei Baudenkmälern viel beachten. Die Verbraucherzentrale gibt Hauseigentümern unter anderem Tipps, mit welchen der Wärmeschutz von denkmalgeschützten Häusern und Altbauten verbessert werden kann, was bei der Beauftragung von Planungsleistungen beachtet werden sollte und welche Förderprogramme des Bundes zur Finanzierung genutzt werden können. Termin: 12. Mai 2020, 18:30 bis 19:30 Uhr – Wärmeschutz im Altbau und Denkmal

 

Mehr Infos auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und kostenfrei unter Tel. 0800 – 809 802 400.

Bund und Landeschefs vereinbarten heute neue Corona-Regeln

(15. 04. 2020)

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder haben heute u.a. folgende Beschlüsse gefasst, um vor allem ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen:

 

- Die getroffenen Verfügungen werden bis 3. Mai verlängert.

 

- In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand zu nicht zum Haushalt gehörenden Personen von 1,5 m zu halten

 

- Die Test-Teams werden verstärkt, um die Testkapazität von derzeit bundesweit 650.000 pro Woche zu erhöhen und die Kontaktnachverfolgung von Infizierten verbessert

 

- Es wird einen sogenannte Tracking App eingeführt, die u. a. feststellt, wenn jemand Kontakt zu einer infizierten Person hatte

 

- Der Bund unterstützt die Länder und kassenärztlichen Vereinigungen bei der Beschaffung von medizinischer Schutzausrüstung, es werden hierzu auch in Deutschland neue Produktionskapazitäten geschaffen.

 

- Den Bürgern wird das Tragen von Masken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkauf dringend empfohlen

 

- die Notbetreuung in Kitas und Horten wird fortgesetzt und auf weitere Berufe ausgedehnt

 

- Prüfungen und deren Vorbereitungen sollen ab 4. Mai stattfinden können. Bis 29. April soll von der Kultusministerkonferenz ein Konzept vorliegen, wie Unterricht unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen stattfinden kann.

 

- Großveranstaltungen bleiben bis 31. August untersagt

 

- Öffnen können alle Geschäfte bis 800 qm Verkaufsfläche sowie Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen

 

- Geöffnet bleiben weiterhin u. a. Lebensmittel-EH, Wochenmärkte, Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Großhandel sowie alle Einrichtungen des Gesundheitswesens.

 

- Friseure dürfen ab 4. Mai wieder arbeiten

 

- Zusammenkünfte in Kirchen bleiben verboten

 

- private Reisen und Besuche bei Verwandten sollen weiter unterbleiben

 

- zu erlassen sind Besuchsregeln für Krankenhäuser und Pflegeheime

Abfallentsorgung in PM: Was Sie jetzt wissen sollten

(15. 04. 2020)

Für die Entsorgungen von Grünabfall, Sperrmüll und Elektrogeräten in Potsdam-Mittelmark werden ab sofort wieder Termine vergeben. Ab 21.04.2 haben wieder alle APM-Wertstoffhöfe (Niemegk, Teltow und Werder/H.) mit vorerst geänderten Annahmezeiten geöffnet:

Dienstag, 21.04. bis Freitag, 24.04. von 08.30 - 17.00 Uhr, Samstag, 25.04.von 08.30 - 14.00 Uhr sowie Montag, 27.04. bis Donnerstag, 30.04.2020 von 08.30 - 17.00 Uhr.

Über die Öffnungszeiten der APM-Wertstoffhöfe ab dem 04.05.2020 wird noch gesondert informiert.

 

Bitte richten Sie sich darauf ein, dass sich in Zeiten der Corona-Krisensituation nur eine bestimmte Anzahl von Kunden auf den Wertstoffhöfen aufhalten darf (Wertstoffhof in Werder und Teltow max. 5 Kunden sowie max. 4 Kunden auf dem Wertstoffhof in Niemegk). Hierbei kann es ggf. zu längeren Wartezeiten bei der Annahme kommen. Achten Sie bei Ihrer Anlieferung auf dem Wertstoffhof bitte unbedingt auf einen 2-m-Mindestabstand zu anderen Personen! Kinder müssen bitte im Auto bleiben. Die bargeldlose Zahlungsweise ist erwünscht.

 

Weiterhin bleiben die APM-Verwaltungen in Niemegk sowie in Potsdam für den Kundenverkehr geschlossen. Die Korrespondenz kann hier ausschließlich auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen. Weitere Infos unter www.apm-niemegk.de. 

Kontrollen über Ostern - Bevölkerung verhielt sich überwiegend vorbildlich

(14. 04. 2020)

Über Ostern waren in Kloster Lehnin insgesamt 9 Streifen mit je 2 Personen des Lehniner Ordnungsamtes im Einsatz. Im Großen und Ganzen haben sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Lehnin sehr vorbildlich verhalten.

 

Kleinere Vergehen gegen die Corona-Eindämmungsverordnung konnten meist in einem freundlichen Gespräch aufgeklärt werden und die Angesprochenen sind dann allesamt den Anweisungen des Ordnungsamtes gefolgt.

 

Am Karfreitag kam es zu einem Polizeieinsatz am Kolpinsee, bei dem das Ordnungsamt unterstützend tätig wurde: Die bei der Polizei angezeigte größere Versammlung von Jugendlichen konnte vor Ort allerdings nicht festgestellt werden.

 

Foto zur Meldung: Kontrollen über Ostern - Bevölkerung verhielt sich überwiegend vorbildlich
Foto: Kontrollen über Ostern - Bevölkerung verhielt sich überwiegend vorbildlich

Einwohnermeldeamt geschlossen

Das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Kloster Lehnin ist bis auf Weiteres wegen der Ansteckungsgefahr durch Coronaviren geschlossen.

In dringenden Fällen schreiben Sie uns bitte direkt eine E-Mail an meldewesen@lehnin.de oder rufen Sie uns an unter 03382 7307-22.

Abfallentsorgung auf Friedhöfen kann teuer werden

(14. 04. 2020)

Die Friedhofsverwaltung bittet Besucher, den Friedhofs-Abfall besser zu sortieren bzw. sachgerecht zu entsorgen.

 

Laut dem  Paragraphen 5 der Kloster Lehniner Friedhofsatzung  dürfen Pflanzgefäße, Paletten oder ähnliche Abfallstoffe nicht auf Friedhöfen  deponiert werden. Zum Grünschnitt gehören ausschließlich kompostierbare organische Abfälle, wie z.B. Laub und Pflanzen. Pflanzliche Teile von Gestecken dürfen nur in den Abfallcontainern entsorgt werden, wenn sie von jeglichen „Restmüll“ wie Draht und Kunststoff und Bändern etc. befreit wurden.

 

Restmüll, Vasen, Gestecke, Grabschmuck, Glas, Draht, Tontöpfe und ähnliche Abfälle sowie Kränze und größere Blumengebinde mit Anhaftungen (Draht, Kunststoff, Bänder) müssen wieder mit nach Hause genommen und privat entsorgt werden, das betrifft auch die Ablageflächen an den Gemeinschaftsanlagen.

 

Wird der Müll nicht ordnungsgemäß entsorgt, muss dieser von Hand nachsortiert werden. Grünabfälle, die mit Restmüll durchsetzt sind, lassen sich nicht kompostieren und müssen in die Müllverbrennung. Dadurch erhöhen sich die Kosten um ein Vielfaches. Im Endeffekt kann das dazu führen, dass die Friedhofsgebühren erhöht werden müssen. Deshalb bitten wir die Besucher der kommunalen Friedhöfe der Gemeinde Kloster Lehnin, ihren Grünabfall in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen und den Restmüll privat zu entsorgen. Noch besser ist es, schon beim Einkauf auf die mögliche Vermeidung von Müll zu achten.

 

 

Schmierereien an Wegweisern und Infotafeln

(14. 04. 2020)

Vermehrt kommt es zurzeit wieder zu Schmierereien und Beschädigungen an touristischen Wegweisern und Infotafeln. Zuletzt u.a. am Mühlenteich (OT Lehnin) nahe des Parkplatzes City Tankstelle sowie an der "Blauen Brücke" und "Am Kessel".

Das ist zum einen nicht schön anzusehen, zum anderen kostet es viel Zeit und Geld, das wieder in Ordnung zu bringen. Wichtige Informationen könnten unter Umständen nicht mehr lesbar sein.

Die Gemeinde hat Anzeige erstattet und den Baubetriebshof gebeten, die betroffenen Flächen zu reinigen. Vorsorglich wurde für solche Zwecke an vielen Tafeln Anti-Graffiti-Folie aufgebracht.

Foto zur Meldung: Schmierereien an Wegweisern und Infotafeln
Foto: Schmierereien an Wegweisern und Infotafeln

Bahnhofstraße jetzt gesperrt

(14. 04. 2020)

Seit Gründonnerstag ist im Zuge der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt die Verkehrsführung in Lehnin umgestellt. Friedensstraße und Belziger Straße sind wieder befahrbar.

 

Die Absperrung im Kreisverkehr Kaltenhausen wurde auf die östliche Hälfte verlegt und damit ist die Bahnhofstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dies führt dazu, dass derzeit der Durchgangsverkehr in Richtung Nahmitz die Friedensstraße-Belziger Straße-Kaltenhausen als Umleitungsstrecke nutzen sollte.

 

Wir bitten um Verständnis.

Corona-Oster-Bilanz im Landkreis PM

(14. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 289 (+ 2 zum Vortag) Personen erkrankt. Die meisten Fälle (71) sind in Werder (Havel) sowie in Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf, Michendorf, Schwielowsee und Kloster Lehnin zu verzeichnen. 61 (+0) der infizierten Personen werden bisher stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen beträgt im Landkreis 11. Im Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Bad Belzig sind inzwischen auch Covid 19 Fälle zu verzeichnen, allerdings durch Verlegung aus dem Haupthaus in Potsdam. Vor Verlegung wurden die Patienten jedoch abgetrichen und waren negativ. Erst ein weiterer Abstrich in Bad Belzig ergab dann 4 Patientenfälle und 2 Fälle beim medizinischen Personal. Inzwischen wurden 3 Patienten verlegt und nur ein Patient wird aus medizinischen Gründen noch in Bad Belzig versorgt. Das gesamte Bad Belziger Personal ist inzwischen auf Covid 19 getestet. Bisher ist kein weiterer Fall zu verzeichnen.

 

Neben dem Seniorenpflegeheim „Haus am Zernsee, wo aktuell 16 Bewohner und 6 Mitarbeiterinnen positiv mit Covid-19 infiziert sind, ist nun auch das Seniorenheim „Blütentraum“ in Werder (Havel) betroffen. In den vergangenen Tagen wurden ca. 100 Tests gemacht. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

 

Aktuell befinden sich 110 (Vortag: 116) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter angestiegen und beträgt 1.352 (Vortag 1.324) Personen, davon wurden 214 (214 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

 

Busverkehr: Mit Beginn der Ferien trat der Ferienfahrplan in Kraft. Nach Beendigung der Osterferien wird der Regelfahrplan im Busverkehr garantiert.

 

Am 09.04.2020 hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung erlassen: Wer aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreist – oder über ein anderes Bundesland nach Einreise ins Brandenburgische zurückkehrt – muss sich umgehend für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Es gilt die Verpflichtung, sich umgehend bei dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden.

 

Die angekündigten Lieferungen von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes sind am 30.03.2020, am 02.04.20 und am 09.04.2020 eingetroffen – der Bedarf ist jedoch weitaus größer. Unabhängig von diesen Teillieferungen ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Vor ein paar Tagen traf erneut eine Lieferung dieser selbst bestellten Chargen ein, u.a. 5.000 Mund-Nase-Masken nach FFP2-Standard. Der Landkreis verfügt nunmehr über ausreichend Desinfektionsmittel, die an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden.

 

Von Karfreitag bis Ostermontag hat der Landkreis die Einhaltung der Eindämmungsverordnung (u. a. öffentliche Plätze, Ausflugsziele, Einkaufsmöglichkeiten, Supermärkte) mit drei Teams verstärkt kontrolliert. Am Ostersonntag waren die Eisdielen an der Fähre in Caputh und die Eisdiele in Treuenbrietzen stark frequentiert. Hier mussten die Besucherinnen und Besucher mehrfach auf die Einhaltung der Abstandsregeln angesprochen werden. Auch in Bad Belzig gab es mit dem Sportplatz und dem Wohngebiet Klinkengrund zwei Schwerpunkte, wo die Kontrollteams mehrfach verwarnend eingegriffen haben. Insgesamt wird eingeschätzt, dass im gesamten Landkreis die Lage ruhig ist und die Menschen sehr umsichtig mit der Eindämmungsverordnung umgegangen sind.

Foto zur Meldung: Corona-Oster-Bilanz im Landkreis PM
Foto: Corona-Oster-Bilanz im Landkreis PM

1500 Masken für unsere medizinischen Einrichtungen in Potsdam-Mittelmark

(14. 04. 2020)

Es wird genäht und somit geholfen! Jede Maske, egal welche Form und Größenordnung, trägt zum Erfolg bei!

 

Über 1.500 handgefertigte Masken sind seit dem Aufruf des Landrates am 25. März bisher im Feuerwehrtechnischen Zentrum Beelitz-Heilstätten (Straße nach Fichtenwalde 10) abgegeben worden, darunter auch welche von Kloster Lehniner Bürgerinnen und Bürgern.

 

Die abgegebenen Spenden reichen von medizinisch hochwertigen Schutzmasken bis hin zu selbstgenähten Exemplaren. Dafür herzlichen Dank!

Foto zur Meldung: 1500 Masken für unsere medizinischen Einrichtungen in Potsdam-Mittelmark
Foto: 1500 Masken für unsere medizinischen Einrichtungen in Potsdam-Mittelmark

Gemeinde und Bundeswehr kooperieren

(09. 04. 2020)

Die Kommandantin des Truppenübungsplatzes Lehnin, Oberstleutnant Marico Klingler und Bürgermeister Uwe Brückner, haben die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Gemeinde u.a. auf den Gebieten Brandschutz und öffentliche Sicherheit erörtert.

 

Auf dem ca. 7500 ha großen Truppenübungsplatz, der zwischen Kloster Lehnin, Beelitz und Brück liegt, arbeiten ca. 175 Menschen, darunter eine 46-köpfige Berufsfeuerwehr. 7 Feuerwehrkräfte sind rund um die Uhr im Einsatz, die Truppe, der u.a. drei Tanklöschfahrzeuge und ein Löschgruppenfahrzeug zur Verfügung stehen, wird bei Schießübungen oder besonderen Lagen auf zehn aufgestockt. Wegen der Coronakrise ist der Betrieb auf dem Truppenübungsplatz bisher auf ein Minimum beschränkt, sämtliche Übungen wurden zunächst bis 1. Juni 2020 abgesagt.

 

Erst kürzlich kam es auf dem Truppenübungsplatz wieder zu einem Brand, der sich auf ca. einem Hektar Wald bei Rädel ausdehnte. Fahrlässige Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. An anderen Stellen könnte solch ein Feuer schnell anliegende Ortschaften erfassen. Der Kiefernwaldboden ist derzeit extrem trocken, es gilt Waldbrandstufe 4. Brückner und Klingler appellieren an die Bürger/innen, keine Zigaretten achtlos beim Spaziergang wegzuwerfen.

 

Auch sei das Betreten des Truppenübungsplatzes verboten – hier lauern viele Gefahren. Feldjäger, militärisches sowie ziviles Wachpersonal überwacht das Betretungsverbot. Leider komme es immer wieder zu Verstößen. Dabei wird auch Müll abgeladen.

 

Brückner betonte, dass die Ordnungskräfte, die derzeit die Einhaltung der Eindämmungsverordnung kontrollieren, auch im Wald Verstöße ahnden. Er hoffe, dass gerade auch Ostern der Wald nicht zur Umgehung der Verordnung genutzt wird, um sich illegal in größeren Gruppen zu treffen. Die Bundeswehr könne auf die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bauen. Das schließe nicht nur Kooperationen bei der Bestreifung ein, sondern auch gemeinsame Einsätze bei Bränden, an denen die Freiwilligen Feuerwehren beteiligt sind.

 

Der Bürgermeister lobte, dass ein Großteil der Kloster Lehniner sich bisher an die aktuellen Regeln zur Bekämpfung der Coronakrise hielten. Sorgen machten ihn verstärkt allerdings Ausflügler aus dem Berliner Raum.

Oster-Grußwort des Bürgermeisters

(09. 04. 2020)

Liebe Kloster Lehniner/innen,

 

dieses Jahr wird das Osterfest ein besonderes sein und uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben.  Es wird nur im kleinsten Familienkreis gefeiert werden können und wird viel Einfallsreichtum erfordern, um die üblichen Rituale durchzuführen.

 

Über die Osterfeiertage herrscht weiterhin ein Kontaktverbot, weil auch der Osterhase keinen Impfstoff im Nest hat und sich immer noch jeden Tag viele Menschen mit dem Coronavirus infizieren.

 

Das Verstecken von Ostereiern in Verbindung mit Bewegung an frischer Luft ist weiterhin erlaubt. Sonne, Frühling und die Hoffnung auf bessere Zeiten sind nicht abgesagt.

 

In unserer Gemeinde gibt es leider Menschen, die immer weniger bereit sind, die Sperren zu akzeptieren. Natürlich fällt es bei diesem schönen Wetter besonders schwer, aber ich appelliere an die Einsicht in die Notwendigkeit. Es ist weiterhin wichtig, die Regeln einzuhalten und wir als Gemeinde sind verpflichtet, das zu kontrollieren und notfalls zu ahnden.

 

Allen, die an den Feiertagen arbeiten müssen, um das tägliche Leben aufrecht zu erhalten, wünschen wir einen entspannten Dienst und viel Durchhaltevermögen. An dieser Stelle herzlichen Dank!

 

Ich hoffe, dass wir nach Ostern stolz resümieren können, wie wir mit der Herausforderung des nahezu kontaktlosen Ostern umgegangen sind.

 

In diesem Sinne allen einen fleißigen Osterhasen und bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Bürgermeister Uwe Brückner

Foto zur Meldung: Oster-Grußwort des Bürgermeisters
Foto: Oster-Grußwort des Bürgermeisters

Ortsdurchfahrt von Ortsmitte Richtung Golzow wieder befahrbar

(09. 04. 2020)

Die Friedensstraße in Lehnin ist heute nach ihrer mehrmonatigen Grunderneuerung wieder planmäßig für den Verkehr freigegeben. Sie kann als Ortsdurchfahrt Richtung Golzow genutzt werden. Die Zufahrt zur Bäckerei Kirstein über den Parkplatz der Gemeindeverwaltung entfällt künftig, da die regulären Parkplätze wieder nutzbar sind.

 

Bitte fahren Sie langsam, weil sich die Anwohner/innen erst wieder an den Verkehr gewöhnen müssen. Für die Belziger Straße ist wegen Restarbeiten noch Schritttempo verordnet. Wegen der Fahrbahn-Einengung kann es auch zu kleinen Staus kommen.

 

Wir bitten um Verständnis!

Foto zur Meldung: Ortsdurchfahrt von Ortsmitte Richtung Golzow wieder befahrbar
Foto: Ortsdurchfahrt von Ortsmitte Richtung Golzow wieder befahrbar

PM-Corona-Bilanz: 226 Infizierte, 10 Tote

(09. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 226 (+ 13 zum Vortag) Personen erkrankt. Weiterhin sind die meisten Fälle im Raum Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf sowie Werder (Havel) und Michendorf zu verzeichnen. 38 (+7) der infizierten Personen müssen bisher stationär betreut werden. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis ist auf insgesamt zehn Personen angestiegen. Der Erkrankung sind 3 Menschen aus Werder (Havel), 2 aus Beelitz und jeweils einer aus Kloster Lehnin, Kleinmachnow, Bad Belzig, Amt Brück/Mark und Amt Niemegk erlegen. Derzeit befinden sich 214 (Vortag: 214) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist angestiegen und beträgt 1.199.

 

Das Städtische Klinikum Brandenburg hat die koordinierende Rolle für die Region Havelland-Fläming übernommen. Grund ist die Situation im Ernst von Bergmann Klinikum Potsdam. Dem Netzwerk gehören alle in dem Bereich ansässigen Kliniken an. Oberstes Ziel ist, sich kollegial und ressourcenorientiert abzustimmen!

 

Das Gesundheitsamt hatte nach dem Tod eines 80jährigen Bewohners an Corona aus dem Seniorenpflegeheim „Haus am Zernsee“ veranlasst, dass die Bewohner und Mitarbeitenden abgestrichen werden. Aktuell sind 16 Bewohner und 6 Mitarbeiterinnen positiv mit Covid-19 infiziert.

 

Eine Abstreichstelle für Corona-Verdachtsfälle, die vom Arzt bestimmt werden, ist u.a. im Krankenhaus Lehnin , Klosterkirchplatz 8a, eingerichtet. Sprechzeit: Montag-Freitag 9:00-12:30 Uhr. Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Die Verteilung soll dorthin erfolgen, wo der Bedarf dringend ist.

 

Weitere Infos zu ehrenamtlicher Hilfe per E-Mail freiwillig-pm@samev.de. Das "Corona-Telefon" ist unter 033841 91 111 täglich von 9-15 Uhr erreichbar. Weitere Infos zur Ausbreitung des Coronavirus im Land Brandenburg unter www.corona.brandenburg.de.

 

Foto zur Meldung: PM-Corona-Bilanz: 226 Infizierte, 10 Tote
Foto: PM-Corona-Bilanz: 226 Infizierte, 10 Tote

Alle Osterfeuer fallen aus

(08. 04. 2020)

Die Eindämmungsverordnung des Landes lässt derzeit keine Menschenansammlungen zu. Es gilt die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Daher müssen alle Osterfeuer in Kloster Lehnin – auch die bereits genehmigten - von uns abgesagt bzw. verboten werden.

 

Die Trechwitzer bauen jedes Jahr imposante Bauwerke, die eine gewisse Vorlaufzeit haben. So war zum 25. Osterfeuer eine „Kuckucksuhr“ in Vorbereitung, die jetzt vor der Vollendung und ohne Publikum kontrolliert abgebrannt werden musste. Einer Verlegung auf einen späteren Zeitpunkt ist auch wegen des Tierschutzes leider nicht möglich.

 

Die Gemeinde bittet daher um Verständnis, dass dieses Spektakel, das alljährlich mehrere tausend Gäste anzieht, dieses Jahr genauso ausfallen muss wie viele andere Veranstaltungen.

 

Ostern feiern müssen alle dieses Jahr nur im kleinsten Kreis. Hierzu noch einige Tipps:

- Grillpartys mit Freunden/Nachbarn sind verboten

- Picknick an Seen/öffentlichen Plätzen ist auch innerhalb einer Familie/allein verboten

- baden in Seen ist erlaubt, ein ausgiebiges Sonnenbad danach jedoch nicht Toleriert werden 5 Minuten zum abtrocknen und ggf. umziehen

- das Sonnen auf Bänken an öffentlichen Plätzen ist sowohl allein, als auch in jeder anderen Form verboten, selbst wenn die Bank nicht abgesperrt sein sollte.

 

Bitte halten Sie sich an die Regeln – nur so können wir gemeinsam die Coronakrise schnell und vor allem gesund hinter uns bringen. Zu Ostern werden verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Eindämmungs-Verordnung durchgeführt. Wir hoffen, dass keine Bußgelder ausgesprochen werden müssen.

Private Initiative sammelte Geld für neue Schaukel am Hohlweg

(08. 04. 2020)

Spielen an frischer Luft ist für Kinder unheimlich wichtig. Außerhalb von Corona-Sperrzeiten sind die Spielplätze ein beliebter Anlaufpunkt für die ganze Familie. Zur Unterhaltung der Spielgeräte ist jedes Jahr ein großer Aufwand nötig – nicht nur Manpower aus dem Baubetriebshof, sondern auch Mittel  aus dem Haushalt für Reparaturen und Neuanschaffungen.

 

Umso mehr hat es uns gefreut, dass eine private Initiative unter Koordination von Jeanette und Michael Günther Geld für eine rote Doppelschaukel für den Spielplatz am Lehniner Hohlweg gesammelt hat. Das Vorgängermodell war in die Jahre gekommen und musste daher demontiert werden. Dank vieler Spenden, bei denen insgesamt 1780 Euro zusammen kamen, konnte die neue Konstruktion nun von Mitarbeitern unseres Baubetriebshofes standsicher aufgebaut werden.

 

Derzeit darf der Spielplatz wegen der Coronakrise nicht betreten werden, das ist auch gut für die neuen Fundamente, die jetzt aushärten können. Die Einweihung findet ganz sicher nach Aufhebung der Sperrungen statt.

 

Die Gemeinde bedankt sich bei allen Spendern und den Initiatoren. Kinder sind unsere Zukunft und natürlich freuen wir uns, wenn auch für sie das Umfeld attraktiver gestaltet werden kann.

Corona-Bilanz für PM: 204 Personen erkrankt

(07. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 204 (+ 5 zum Vortag) Personen erkrankt. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis ist auf insgesamt sechs Personen (2 in Werder, 2 in Beelitz und Kloster Lehnin sowie Brück) angestiegen. Das Gesundheitsamt hatte nach dem Tod eines 80jährigen Bewohners an Corona aus dem Seniorenpflegeheim „Haus am Zernsee“ veranlasst, dass die Bewohner und Mitarbeitenden abgestrichen werden. Aktuell sind 16 Bewohner und 6 Mitarbeiterinnen positiv mit Covid-19 infiziert. Das Gesundheitsamt steht in engem Austausch mit der Heimleitung sowie den dort betreuenden Hausärzten.

 

Aktuell befinden sich 231 (Vortag: 231) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist leicht angestiegen und beträgt 1.098 (1.088 Vortag) Personen, davon wurden 203 (199 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung (326).

 

Abstreichstellen befinden sich u.a. in Bad Belzig, Praxis Schulze-Köhn, Niemegker Straße Str. 38, Krankenhaus Lehnin, Klosterkirchplatz 8a und in der Turnhalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder, Kesselgrundstraße 62-68. In Teltow ist das neue „Zentrum für Atemwegserkrankungen“ am 6. April eröffnet worden. Dabei stellt die Stadt Teltow die Räumlichkeiten in der Breiten Straße 6 zur Verfügung, die sie von der kommunalen Wohnungsgesellschaft WGT angemietet hat. Der Landkreis sorgte für die erforderliche Schutzausrüstung. Die Patienten werden von den niedergelassenen Hausarztpraxen dorthin verwiesen, es ist daher kein Besuch ohne Überweisung möglich.

 

Der Landkreis erhielt erneut eine Lieferung – zweite Bundeslieferung - von diversen Ausrüstungsgegenständen wie Masken, Handschuhe, Schutzkleidung sowie Hand-Desinfektionsmittel. Die Stückzahlen blieben auch diesmal unter dem notwendigen Bedarf. Landrat Wolfgang Blasig bedankte sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung bei Mund-Nase-Masken, denn inzwischen sind rund 400 genähte Masken im FTZ eingetroffen - und fanden bereits dankbare Abnehmer. Am 4.04. nahm die 2. Vorsitzende des Hebammenverbandes Brandenburg 50 Behelfsmasken vom Krisenstab im FTZ entgegen. Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten.

 

In Potsdam-Mittelmark werden auch in diesem Jahr die Osterfeuer ausfallen. Dies ergibt sich schon allein aus der Eindämmungsverordnung, die Menschenansammlungen über 2 Personen untersagt. Ziel ist es in erster Linie auch weiterhin die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermeiden. Ostern kann es in diesem Jahr nur im kleinsten Kreis geben, denn auch Verwandtschaftsbesuche sollten unterbleiben.

 

Bei Bedarf kann der Landkreis jetzt Verwaltungspersonal der Bundeswehr zur Unterstützung abfordern. U.a. könnte dieses Personal für Telefonabfragen oder andere Verwaltungstätigkeiten im Rahmen der Corona-Krise eingesetzt werden. Eine Bedarfsmeldung wird vorbereitet.

 

Das "Corona-Telefon" des Landkreises ist unter 033841 91 111 erreichbar. Die Servicezeit wurde auch auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt.

Foto zur Meldung: Corona-Bilanz für PM: 204 Personen erkrankt
Foto: Corona-Bilanz für PM: 204 Personen erkrankt

Baumfreunde sammelten Müll und bauten Insektenhotel

(06. 04. 2020)

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich - vor den Corona-Beschränkungen - ca. 20 Baumfreundinnen und -freunde sowie deren Kinder zu einem frühlingshaften Spaziergang rund um den Klostersee. Mit Tüten und Handschuhen ausgestattet sammelten sie entlang der Wege Müll ein. "Besonders unsere Herren hatte der Ehrgeiz gepackt, sämtliche Nahmitzer Wälder restlos vom Müll befreien zu wollen.  Mehr als 10 Müllsäcke sollten am Ende so zusammen kommen", berichtet Sandra Leue.

 

Ziel war das direkt am Klostersee gelegene Lehniner Institut für Kunst und Handwerk. Erwartet wurde dort die Gruppe von Gustavo. Er ist aus Südamerika, absolviert derzeit jedoch ein Freiwilliges Internationales Jahr und packt deswegen tatkräftig beim LIK mit an. Genauso eifrig ist er auch dabei, wenn einmal im Monat der Ganztagskurs der Baumfreunde AG in der Schule durchgeführt wird.

Aufgewärmt durch eine leckere Kürbissuppe und dampfendem Glühwein wurde das nächste Projekt des Tages gestartet. Auf dem Plan stand noch der Bau eines Insektenhotels.

 

"Man ahnt ja nicht, was sich dahinter für ein Aufwand verbirgt und was für Planung und Recherche dafür nötig ist. Bambus geht, Schilf besser nicht – die Insekten mögen es nicht ausgefranst, Holz mit Löchern darf es sein – aber nur mit Bohrung in Richtung der Maserung. Lehm und Steine nicht zu vergessen.  Gottseidank war Familie Kieling schon im Vorfeld fleißig und hatte das Rahmengerüst bereits gebaut und aufgestellt, so dass wir nur noch das Ganze befüllen mussten. Wir mussten feststellen, dass eine Menge an Füllmaterial in so ein Konstrukt passt und das ganz schön lange dauert es da rein zu bekommen.

 

So wurden gleich noch Arbeitsaufträge an die Handwerker, die sich vor Ort durch hervorragende handwerkliche Fähigkeiten auszeichneten, mit nach Hause gegeben. Demnächst sollte unser erstes Insektenhotel dann wohl wirklich fertig befüllt sein und hoffentlich auch rege durch neue Bewohner genutzt werden", sagt die Baumfreundin.

Alles in Allem war es ein schöner Nachmittag. Ganz lieben Dank an dieser Stelle nochmal an alle Helfer (inklusive der Müllentsorger).

Foto zur Meldung: Baumfreunde sammelten Müll und bauten Insektenhotel
Foto: Baumfreunde sammelten Müll und bauten Insektenhotel

199 Corona-Infizierte in PM, fünf starben bereits 

(06. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 199 (+11 zum Vortag) Personen erkrankt. 28 (-1) der infizierten Personen müssen bisher stationär (außerhalb von PM) betreut werden. Seit dem 01.04. kann das Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam wegen etlicher Corona-Fälle keine Patienten mehr aufnehmen. Der Rettungsdienst bringt neue Patienten in die anderen Krankenhäuser im Landkreis oder der Region.

 

Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis ist auf insgesamt fünf Personen (2 in Werder (Havel), 2 in Beelitz und Kloster Lehnin) angestiegen. Das Gesundheitsamt hatte nach dem Tod eines 80jährigen Bewohners an Corona aus dem Seniorenpflegeheim „Haus am Zernsee“ veranlasst, dass die Bewohner und Mitarbeitenden abgestrichen werden. Inzwischen steht fest, dass 15 Bewohner und 6 Mitarbeiterinnen positiv mit Covid 19 infiziert sind. Aktuell befinden sich 231 (Vortag: 234) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist gleich geblieben und beträgt 1.088 (1.088 Vortag) Personen, davon wurden 199 (199 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung (388).

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung nach diesen Regeln: wer Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und Symptome hat bzw. wer eindeutige für Corona typische Symptome zeigt und durch Entscheidung des Arztes getestet werden muss.

In Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion West wurden die Betreiber von Spargelhöfen in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass auch die ausländischen Erntehelfer die Eindämmungsverordnung beachten müssen. Der Einsatzstab hat die landwirtschaftlichen Unternehmen deshalb gebeten, Ihre Erntehelfer entsprechend zu schulen und auch alle anderen Maßnahmen und hygienischen Standards in Zusammenhang mit dem Corona-Virus umzusetzen.

 

Am 02.04. konnte eine kleine Lieferung mit Schutzausrüstung in Empfang genommen werden. Sie deckt in keiner Weise auch nur annähernd den Bedarf eines Krankenhauses für mehrere Tage. Unabhängig von diesen Teillieferungen ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Der Landkreis verfügt über ausreichend Desinfektionsmittel, die an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden. Hier gab es eine entsprechende Abfrage des Bedarfs. Inzwischen haben etliche Einrichtungen Ihren Bedarf gemeldet und wurden beliefert. Mit weiteren Firmen in der Region bestehen Kontakte, um eine schnelle Lieferung oder eine eigene Produktion herbeizuführen. Derzeit erwartet der Landkreis erneut eine Lieferung von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen wie Masken, Handschuhe und Schutzkleidung.

 

Der Aufruf des Landkreises, Masken zu nähen bzw. zu spenden, wird aufrechterhalten. Die Verteilung soll dorthin erfolgen, wo der Bedarf dringend ist. Der Bitte aus der Bevölkerung an den Landkreis, Material / Geld zur Verfügung zu stellen, muss der Landkreis ablehnen, weil er dies organisatorisch derzeit nicht leisten kann. Mit Frau Wiesner - der Freiwilligendienst-Koordinatorin des Landkreises (E-Mail: freiwillig-pm@samev.de – steht eine Ansprechpartnerin zur Verfügung, die entsprechende Wünsche entgegennehmen kann. Das trifft auch auf Sachspenden (z.B. Stoff) zu, die dem Landkreis angeboten worden sind oder schon beim FTZ abgegeben wurden.

Ostern wird die Einhaltung der Eindämmungsverordnung verstärkt durch die kommunalen Ordnungsämter und die Polizei kontrolliert. Wer sich dem entzieht, muss mit einem Bußgeld rechnen. Das "Corona-Telefon" ist unter 033841 91 111 zu erreichen. Weitere Infos unter www.corona.brandenburg.de und der Landes-Hotline 0331 866 5050.

Coronakrise – Gemeinsam die Herausforderung meistern

(04. 04. 2020)

Offener Brief des Bürgermeisters an die Bürgerinnen und Bürger von Kloster Lehnin

 

Die Coronakrise verursacht tiefe Einschnitte in unser Leben. Die Folgen für die Gesellschaft sind katastrophal. Die Krise bringt Leid in Familien, Sorgen um die Gesundheit, die Existenz und den Arbeitsplatz. Kontaktbeschränkungen beeinträchtigen uns stark.

 

Besuche der Großeltern/Eltern und von Freunden sind kaum noch möglich. Allen wird ein Höchstmaß an Verständnis, Disziplin, Flexibilität und Einsatz abverlangt. Die täglichen Lagedarstellungen zeigen uns, dass eine Entschärfung der Situation noch nicht in Sicht ist.

 

Deshalb sind die Einhaltung der Verhaltensempfehlungen sowie der Eindämmungsverordnung unverzichtbare Bestandteile der Bekämpfungsstrategie des Landes Brandenburg (siehe www.corona.brandenburg.de). Bitte beachten Sie diese Regeln! Halten Sie die Kontaktbeschränkungen ein, trotz des erwarteten schönen Wetters.

 

Leider gibt es vereinzelt Mitmenschen, die diese Kontaktbeschränkungen ignorieren. Aus diesem Grund reagiert das Land Brandenburg nun mit Bußgeldern bei Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung, um die Allgemeinheit zu schützen. Unsere Mitarbeiter/innen werden -nun auch in Amtshilfe für den Landkreis Potsdam-Mittelmark- im Gemeindegebiet die Einhaltung der Beschränkungen kontrollieren. Dies erfolgt auch an den Abenden und an den Wochenenden. Sie werden im erforderlichen Umfang aufklären und ggf. Verstöße ahnden.

 

Als Bürgermeister bitte ich Sie um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen. Bringen Sie unseren Mitarbeiter/innen Respekt entgegen und seien sie kooperativ. Denn diese setzten die Verordnungen des Landes um, damit Sie geschützt werden.

 

Die Maßnahmen haben nur ein Ziel: Die Eindämmung der Ausbreitung des Virus, denn derzeit steigt die Zahl der Infizierten täglich an. Deshalb müssen die sozialen Kontakte auf ein unverzichtbares Maß reduziert werden. Im Rathaus, in den Kitas und ITB’s sowie im Baubetriebshof sind Ihre Verwaltungsmitarbeiter/innen weiterhin für Sie ansprechbar. Leider können nicht alle Services in dem gewohnten Umfang aufrechterhalten bleiben. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn Ihre Anfrage ggf. etwas später beantwortet wird.

 

Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, allen zu danken, die daran mitwirken, dass das öffentliche Leben gewährleistet bleibt. Sie ermöglichen durch Ihr Engagement, dass wir die Herausforderungen in dieser Zeit gemeinsam meistern. In meinen Dank beziehe ausdrücklich auch die vielen ehrenamtlichen Initiativen und Helfer mit ein!

 

Ich bin sicher, dass es uns gemeinsam gelingen wird, diese Krise zu bewältigen. Unterstützen wir uns gegenseitig und rücken in dieser Zeit näher zusammen, füreinander und miteinander.

 

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!

 

Ihr Uwe Brückner

 

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Coronakrise – Gemeinsam die Herausforderung meistern
Foto: Coronakrise – Gemeinsam die Herausforderung meistern

Besondere Ostergrußkarten von kleinen Freudeschenkern

(03. 04. 2020)

Wer kennt dieses schöne Gefühl nicht, wenn man anderen eine Freude bereitet? Auch für Kinder ist es eine wunderbare Erfahrung, wenn sie anderen Menschen, egal ob jung oder alt, ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

Unter diesen Worten stand ein ganz besonderes Projekt in der Kita „Kinderland“ in Damsdorf und dem Seniorenheim Lietzmann in Kloster Lehnin. Geleitet wurde das Projekt von Erzieherin Alina Josefski und Eileen Lietzmann, welche die Tochter der Geschäftsführerin ist und selbst im Familienunternehmen tätig ist. 

Das kurzfristig entstandene Projekt beinhaltete das Gestalten vieler Osterkarten. Insgesamt 15 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren wirkten an diesem Projekt mit. So entstanden zum Schluss 40 Grußkarten.

Die Idee entstand unter dem Hintergrund, dass die Bewohner des Heims und des betreuten Wohnens auf Grund des COVID-19 Virus keinen Besuch empfangen dürfen. Dennoch sollten sie ein kleines Osterpräsent erhalten, um sich nicht ganz so allein zu fühlen.

Alle Kinder waren Feuer- und Flamme für dieses kleine Projekt. Heute übergab Frau Josefski die kunterbunten Kunstwerke an Frau Lietzmann. Die Bewohner/innen selbst, erhalten die Karten erst als kleines Geschenk zu Ostersonntag. Auch die Verwaltung und die beiden Schwesternzimmern im Pflegeheim bekamen ein Osterkunstwerk der kleinen Künstler. Die beiden Projektleiterinnen waren sich einig, dass dieses Mini-Projekt nicht das letzte gewesen sein sollte.

 

(Autorin Alina Josefski, Erzieherin Kita Kinderland Damsdorf)

Foto zur Meldung: Besondere Ostergrußkarten von kleinen Freudeschenkern
Foto: Besondere Ostergrußkarten von kleinen Freudeschenkern

Eine Kloster Lehniner Firma, die seit 125 Jahren auf dem Markt ist

(03. 04. 2020)

Anlässlich ihres 125-jährigen Firmenjubiläums hat die Gemeinde der im Kloster Lehniner Ortsteil Rietz ansässigen Metallbau Windeck GmbH postalisch gratuliert. Das persönliche muss wegen der aktuellen Coronakrise noch warten.

Windeck ist eine Marke, die weit über die Region herausstrahlt und die auch die Gemeinde Kloster Lehnin bekannter gemacht hat. Die in der Kaiserzeit gegründete Firma hat inzwischen zwei Weltkriege und mehrere Gesellschaftsordnungen überlebt und sie wird ganz sicher auch die aktuelle Coronakrise gut meistern. Ich möchte Ihnen, Ihrer Familie, die mit Verantwortung im Unternehmen trägt, und Ihren rund 150 Mitarbeitern zu dieser Meisterleistung gratulieren.

Sie haben viele Spuren im märkischen Sand hinterlassen. Ihr mit dem Zukunftspreis des Landes Brandenburg und dem „Deutschen Metallbaupreis“ ausgezeichnetes Familienunternehmen ist nunmehr schon in der vierten Generation international erfolgreich und ein Aushängeschild für unsere regionale Wirtschaft. Ihre Refenzliste ist beeindruckend.

Gegründet 1895 als Schlosserei, steht Windeck heute für hochwertige und innovative Fassaden- und Dach-Konstruktionen aus Aluminium, Stahl und Glas, die anschaulich und zugleich robust verbaut sind.

Bürgermeister Uwe Brückner: "Metallbau Windeck leistet Großartiges und dafür ist heute eine wunderbare Gelegenheit, Danke zu sagen. Ich wünsche Ihnen für Ihre weiteren Vorhaben gutes Gelingen und auch das Quäntchen Glück, dass jeder haben muss, um an vorderster Linie auf dem Markt mitmischen zu können."

Alltagshelden, auf die wir stolz sind: Wenn das Maskennähen zum Hobby wird

(03. 04. 2020)

Sabine Stolz ist extra mit dem Bus aus Kanin angereist, um heute 32 Masken im Lehniner Rathaus abzugeben. Sie habe von dem Aufruf gelesen und gedacht: "Da muss ich helfen", erzählt sie.

Normalerweise näht Frau Stolz T-Shirts und Hosen für ihre Enkel, derzeit widmet sie ihrer Leidenschaft nur den Masken. Dazu hat sie sich die auf der Gemeindehomepage veröffentlichte Anleitung für die Masken heruntergeladen, um danach eigene Modelle zu kreieren.

"Die Vorbereitung dauert am längsten, weil der Draht eingearbeitet werden muss. Und mittlerweile ist es auch schwer, Material zu bekommen. Egal wo ich online bestellen möchte, sind die Lieferzeiten lange und unbestimmt oder die Anbieter sagen gleich, dass sie derzeit nicht liefern können", erzählt die Kaninerin, die für sich selbst noch keine Maske hergestellt hat. Immerhin hat sie von dem Grundmaterial genug: sie verwendet hierfür Bettbezüge.

Mit den von Sabine Stolz gelieferten Masken erhöht sich die Gesamtzahl der in der Sammelbox vor dem Lehniner Rathaus (Friedensstraße 3) abgegeben Masken auf ca. 150. Die Gemeinde ist dazu im engen Kontakt mit dem mittelmärkischen Katastrophenschutz, der die Masken an medizinische Einrichtungen im Landkreis verteilt. Noch fehlen sehr viele Masken. Für Sabine Stolz ist daher klar, dass sie weiter nähen wird.

 Vielen Dank bei den fleißigen Näher(inne)n, wir sind stark beeindruckt! Absprachen zur Abgabe der selbstgenähten Masken im Lehniner Rathaus können bei Bedarf bei unserer Empfangsdame Marcella Mähner unter Tel. 0 33 82/73 07 91 getätigt werden. Die Sammelbox ist werktags von 8 bis 14 Uhr aufgestellt.

 

 

[Anleitung zum Nähen von Behelfsmasken]

Foto zur Meldung: Alltagshelden, auf die wir stolz sind: Wenn das Maskennähen zum Hobby wird
Foto: Alltagshelden, auf die wir stolz sind: Wenn das Maskennähen zum Hobby wird

Coronavirus in PM: inzwischen vier Tote

(03. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 145 (+8 zum Vortag) Personen erkrankt. Eine weitere Person aus Werder (Havel) ist inzwischen an Covid verstorben. Die Zahl erhöht sich damit im Landkreis insgesamt auf vier (Werder, Beelitz und Kloster Lehnin. Aktuell befinden sich 198 (Vortag: 177) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt nun 980 (868 Vortag) Personen, davon wurden 191 (129 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

 

Mit Beginn der Ferien tritt der Ferienfahrplan in Kraft. Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist am 30.03.2020 eingetroffen – und wurde direkt aus Wünsdorf abgeholt. Auch heute konnte erneut eine kleine Lieferung in Empfang genommen werden. Sie stellt jedoch einen Tropfen auf den heißen Stein dar und deckt in keiner Weise auch nur annähernd den Bedarf eines Krankenhauses für mehrere Tage. Unabhängig von diesen Teillieferungen ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Der Landkreis verfügt über ausreichend Desinfektionsmittel, die an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden sollen. Auf weitere Lieferungen des Bundes ist der Kreis vorbereitet.

 

In Zusammenhang mit dem bevorstehenden Osterfest macht der Landkreis auf Folgendes aufmerksam: Osterfeuer sind verboten, auch private im Familienrahmen sollten nicht stattfinden. In Potsdam-Mittelmark werden die Osterfeuer ausfallen. Dies ergibt sich aus der Eindämmungsverordnung, die Menschenansammlungen über 2 Personen untersagt.

 

Weitere Infos zum Coronavirus unter www.corona.brandenburg.de und 0331 866 5050.

Foto zur Meldung: Coronavirus in PM: inzwischen vier Tote
Foto: Coronavirus in PM: inzwischen vier Tote

Landkreis legt Bußgelder bis 25.000 Euro fest bei Verstoß gegen Eindämmungsverordnung

(03. 04. 2020)

Der Landkreis gibt folgendes bekannt:

In Potsdam-Mittelmark werden auch in diesem Jahr die Osterfeuer ausfallen.  Grund ist diesmal nicht die Trockenheit, sondern die Corona-Pandemie. Dies ergibt sich schon allein aus der Eindämmungsverordnung, die Menschenansammlungen über 2 Personen untersagt.

Ziel ist es in erster Linie auch weiterhin die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu vermeiden. Der Gesundheitsschutz steht in diesem Jahr vor der Tradition. Auch Familienverbände sollten sich an diese Regeln halten. Wenn es auch schwer fällt: Ostern kann es in diesem Jahr nur im kleinsten Kreis geben, denn auch Verwandtschaftsbesuche sollten unterbleiben.

 

In diesem Zusammenhang wird noch einmal darauf hingewiesen, dass zu den anstehenden Osterfeiertagen die Einhaltung der Eindämmungsverordnung verstärkt durch die kommunalen Ordnungsämter und die Polizei kontrolliert wird.

Wer sich dem entzieht, muss mit einem Bußgeld oder Strafen rechnen:

 

Bußgeld in Höhe von 50 bis 500 Euro

- für die Teilnahme an öffentlichen oder privaten Veranstaltungen, die derzeit untersagt sind.

- für den Besuch eines Spielplatzes, Freizeitbads, Fitnessstudios oder ähnlichem, obwohl diese Stätten derzeit geschlossen sein müssen.

- wer andere Angebote von Sport- oder Bildungseinrichtungen wahrnimmt, die derzeit untersagt sind.

- wer mit Personen Kontakt hat, die nicht zum eigenen Haushalt gehören. Weiterhin gelten hier die Ausnahmen, etwa für Menschen, die andere pflegen.

 

Bußgeld in Höhe von 100 bis 1.000 Euro

- bei Verstößen gegen die aktuellen Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder andere Betreuungsangebote.

- bei Verstößen gegen die Einschränkungen, denen Rückkehrer aus Risikogebieten unterstehen.

 

Bußgeld in Höhe von 250 bis 2.500 Euro:

- bei Verstößen gegen die derzeitigen Regeln für Lieferdienste.

- wenn Träger von Notbetreuungseinrichtungen, die verschärften Hygiene- und Abstandsregeln unterliegen, nicht sicherstellen, dass diese eingehalten werden.

- wer gegen die Abstandsregel von 1,5 Metern in Warteschlangen verstößt oder zulässt, dass sich mehr als die erlaubten zehn Personen in Wartebereichen aufhalten oder der Mindestabstand verletzt wird.

- wer eine private oder öffentliche Veranstaltung organisiert, muss mit einem Bußgeld zwischen 500 und 2.500 Euro rechnen.

 

Bußgelder zwischen 1.000 und 10.000 Euro:

Richtig teuer werden Verstöße von allen, die in irgendeiner Weise Betreiber und Inhaber von Geschäften oder Einrichtungen oder Ausrichter von Events sind, die derzeit untersagt sind. Dazu gehören unter anderem, aber nicht nur:

- Ladenbetreiber im Einzelhandel, für die keine Ausnahmen gelten; Betreiber von Kultureinrichtungen oder anderen Vergnügungseinrichtungen; Betreiber von Sport- oder Wellnessstätten, der derzeit nicht geöffnet haben dürfen; Gaststätten und ähnliche, die sich nicht an die Einschränkungen bei der Bewirtung halten; Krankenhäuser, die Vorgaben im Umgang mit Covid-19 nicht einhalten, so wie es in der Verordnung der Landesregierung beschrieben ist.

 

Wer wiederholt gegen Bestimmungen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro rechnen.

 

Foto zur Meldung: Landkreis legt Bußgelder bis 25.000 Euro fest bei Verstoß gegen Eindämmungsverordnung
Foto: Landkreis legt Bußgelder bis 25.000 Euro fest bei Verstoß gegen Eindämmungsverordnung

Kloster Lehniner Bauarbeiten werden trotz Coronakrise fortgeführt

(02. 04. 2020)

Durch die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg sind viele Läden, Dienstleistungen und Gaststätten in Kloster Lehnin geschlossen, einige Betriebe meldeten Kurzarbeit an. Bürgermeister Uwe Brückner rechnet in diesem Jahr beim Gewerbesteueraufkommen der Gemeinde Kloster Lehnin mit Einbrüchen zwischen 50 und 75 Prozent. „Das sind Millionenbeträge, bei denen wir derzeit noch nicht wissen, wie wir sie im bereits verabschiedeten Haushalt 2020/21 auffangen sollen“, sagt der Bürgermeister.

Unabhängig davon versucht die Gemeinde die ortsansässige Wirtschaft zu unterstützen wie es irgendwie geht. So sollen trotz der prognostizierten Mindereinnahmen die geplanten Bauarbeiten etwa an der Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin, am Feuerwehranbau Rietz und am Anbau des Reckahner Renaissancebaus planmäßig fortgeführt werden. „Unsere aktuellen Baustellen führen wir zügig weiter, auch um die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern“, betont Brückner.

 

Foto zur Meldung: Kloster Lehniner Bauarbeiten werden trotz Coronakrise fortgeführt
Foto: Kloster Lehniner Bauarbeiten werden trotz Coronakrise fortgeführt

Absage Festwoche "Kita Knirpsentreff" Lehnin

(02. 04. 2020)

Vor 70 Jahren (1950) wurde in Lehnin der Grundstein für eine kommunale Kindertagesbetreuung gelegt. Zuvor gab es nur einen Kindergarten im Luise-Henrietten-Stift, der nicht mehr ausreichend war.

Nach den entbehrungsreichen Zeiten des Krieges nahm die Entwicklung sowie die Beschäftigung in der Landwirtschaft und Industrie wieder Fahrt auf. Viele Frauen sorgten für den Lebensunterhalt der Familie, da Männer und Väter teilweise im Krieg blieben oder durch die Kriegsereignisse nicht mehr wie gewohnt arbeiten konnten.

Viele Lehniner/innen besuchten die heutige Kita Knirpsentreff in der Lindenstraße. Inzwischen können mehrere Generationen von einer Buddelkastenzeit in Lehnin berichten, über Spaziergänge zum Gohlitzsee und von Wanderungen durch die Lehniner Forst oder von Besuchen im Kloster, wo man im letzten Jahrhundert noch regelmäßig auf Diakonissen traf.

Viele Ehemalige haben ihren Lebensmittelpunkt weiterhin in Lehnin. So ist es nicht verwunderlich, dass sich regelmäßig bisherige oder aktuelle Kindergartenkinder mit ihren Erzieher/innen beim Spazieren im Ort begegnen, freundlich grüßen und ein nettes Schwätzchen halten.

2020 wollte die Kita  im Rahmen eines Festes gemeinsam auf die letzten Jahrzehnte schauen, die schöne Zeit in der Kita noch einmal in Bildern, Geschichten und in gemütlichen Runden Revue passieren lassen, Kinder spielerisch in die Zeitreise einbinden und das in der Themenwoche Erarbeitete würdig feiern.

Die geplante Festwoche vom 15. bis 20. Juni 2020 muss nun - auf Grund des Coronavirus, den daraus nicht abschätzbaren zeitlichen Verzögerungen und den nicht planbaren Aktionen – leider verschoben werden.

 

Foto zur Meldung: Absage Festwoche "Kita Knirpsentreff" Lehnin
Foto: Absage Festwoche "Kita Knirpsentreff" Lehnin

Masken mit speziellen Taschen

(02. 04. 2020)

 

Im Rathaus wurden heute wieder selbstgenähte Masken ? abgegeben, die in Absprache mit dem Katastrophenschutz ausnahmsweise an Erzieher/innen in Kloster Lehniner Kindergärten verteilt werden, die sich eine solche Maske gewünscht haben.

Eine Besonderheit bei den schwarzen Ausführungen ist eine spezielle Tasche, die für Taschentücher oder Ventile gedacht ist.

Vielen Dank bei den fleißigen Näher(inne)n, wir sind stark beeindruckt! Die Zahl der insgesamt gespendeten Masken erhöht sich damit auf ca. 115. Absprachen zur Abgabe können auch bei unserer freundlichen Empfangsdame Marcella Mähner unter Tel. 0 33 82/73 07 91 getätigt werden.

Foto zur Meldung: Masken mit speziellen Taschen
Foto: Masken mit speziellen Taschen

Friedensstraße zu Ostern ?wieder auf

(02. 04. 2020)

Im Laufe des Gründonnerstags, 09. April, wird im Zuge der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt die Verkehrsführung in Lehnin umgestellt. Nachmittags wird die Friedensstraße in Richtung Marktplatz wieder für den allgemeinen Fahrzeugverkehr geöffnet.

An diesem Tag wird auch die Absperrung im Kreisverkehr Kaltenhausen auf die östliche Hälfte verlegt und damit die Bahnhofstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dies führt dazu, dass ab diesem Zeitpunkt der Durchgangsverkehr in Richtung Nahmitz die Friedensstraße-Belziger Straße-Kaltenhausen als Umleitungsstrecke nutzen sollte.

Wir bitten um Verständnis.

Foto zur Meldung: Friedensstraße zu Ostern ?wieder auf
Foto: Friedensstraße zu Ostern ?wieder auf

Jetzt 137 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark

(02. 04. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 137 (+17 zum Vortag) Personen erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow, Werder (Havel) und Michendorf zu verzeichnen. 13 (+2) der infizierten Personen müssen bisher stationär betreut werden. Erschwerend kommt der Fakt hinzu, dass das Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam wegen etlichen Corona-Fällen geschlossen ist und keine Patienten mehr aufnimmt. Der Rettungsdienst wurde entsprechend informiert, neue Patienten auf die anderen Krankenhäuser im Landkreis oder angrenzende Gebietskörperschaften zu verteilen.

Eine ältere männliche Person aus dem Landkreis (aus Werder (Havel) und zwei weitere weibliche Personen aus Beelitz und Kloster Lehnin sind während des Klinikaufenthalts in Potsdam der Erkrankung erlegen. Inzwischen befinden sich aktuell 177 (Vortag: 156) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 868 (802 Vortag) Personen, davon wurden 129 (128 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

Bis zum Beginn der Osterferien wird der von regiobus PM organisierte ÖPN nach dem normalen Fahrplan ablaufen. Mit Beginn der Ferien tritt der Ferienfahrplan in Kraft. Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist am 30.03.2020 eingetroffen – und wurde direkt aus Wünsdorf abgeholt. Unabhängig von der Teillieferung ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Der Landkreis verfügt über ausreichend Desinfektionsmittel, die an Einrichtungen des Gesundheitswesens verteilt werden sollen. Hier gab es eine entsprechende Abfrage des Bedarfs. Inzwischen haben etliche Einrichtungen Ihren Bedarf gemeldet. Mit weiteren Firmen in der Region bestehen Kontakte, um eine schnelle Lieferung oder eine eigene Produktion herbeizuführen. Der Landkreis hat eine große Anzahl von Angeboten erhalten, die nun entschieden werden. Auf weitere Lieferungen des Bundes ist der Kreis vorbereitet.

Auch aus diesem Grund hat der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, in Eigeninitiative Atemschutzmasken selbst anzufertigen. Vor dem Eingang zum FTZ steht ein Container, in dem die Masken eingeworfen werden können. Weitere Masken sind in einigen Rathäusern abgegeben worden und werden abgeholt. Der Landkreis bedankt sich nochmals sehr für diese Unterstützung!

Auch hier wird die Verteilung vorbereitet, es sollen ambulante Pflegedienste und andere Einrichtungen bei der Vergabe bedacht werden.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark unterstützt die Plattform „HelpTo“, die bereits in der Flüchtlingshilfe genutzt worden ist.

Durch die Schließung vieler öffentlicher, gewerblicher sowie privater Einrichtungen wie bspw. Kindertagesstätten, Schulen, Hotels, Sportstätten, Restaurants etc. ist der bestimmungsgemäße Betrieb von Trinkwasser-Installationen nicht mehr gewährleistet. Zwar ist Covid-19 nicht über das Trinkwasser übertragbar, jedoch kann die Stagnation des Trinkwassers in den Leitungen zur mikrobiologischen Aufkeimung des Wassers mit Legionellen oder auch anderen pathogenen Keimen führen. Um dies zu verhindern sind entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Eine Möglichkeit sind Spülmaßnahmen der Kalt- und Warmwasserleitungen. Eine andere Möglichkeit ist die vorübergehende Stilllegung der Trinkwasser-Installation.

Weitere Infos zum Thema per  "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

Foto zur Meldung: Jetzt 137 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark
Foto: Jetzt 137 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark

Geschockt über erste Coronavirus-Tote

(01. 04. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner reagiert betroffen auf die Nachricht über den Tod einer Kloster Lehninerin

„Die Nachricht über die erste tote Kloster Lehninerin, die offensichtlich an dem Coronavirus gestorben ist, hat uns tief berührt. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Wir wünschen der Familie, dass sie die Kraft findet, die schlimme Zeit zu überstehen.

Der Fall zeigt, wie schnell Krisen Auswirkungen auf unser Leben haben können. Einmal mehr ein Grund alles zu tun, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dazu müssen wir uns weiterhin strikt an die vorgegebenen Hygiene- und Kontaktverbots-Regeln halten!

Ich würde mir wünschen, dass wir Verständnis für die Lage entwickeln, auch wenn es für den Einzelnen starke Einschränkungen bedeuten kann. Wir sollten solidarisch miteinander umgehen und gemeinsam die Krise meistern. Was die Gemeinde dazu beitragen kann, wird getan. Viele Initiativen, auch in unserer Gemeinde, die anderen helfen, machen mir Mut, dass es gelingt, das niemand auf der Strecke bleibt. Bleiben Sie bitte alle gesund!“

Foto zur Meldung: Geschockt über erste Coronavirus-Tote
Foto: Im stillen Gedenken

Jetzt 101 Corona-Erkrankte in PM / LK erfolgreich bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen

(31. 03. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 101 (+ 3 zum Vortag) Personen erkrankt, davon zwei in Kloster Lehnin. Neun (+2) der infizierten Personen müssen bisher stationär betreut werden, einer davon wird beatmet. Inzwischen befinden sich 156 (Vortag: 124) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 777 (713 Vortag) Personen.

Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist heute eingetroffen – es wurde direkt aus Wünsdorf abgeholt. Unabhängig von der Teillieferung ist der Landkreis aktiv bei der Akquise von Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken, die eigenständig geordert werden. Der Landkreis verfügt über ausreichend Desinfektionsmittel, die kurzfristig an Hauskrankenpflegeeinrichtungen verteilt werden sollen. Hier gab es eine entsprechende Abfrage des Bedarfs. Mit weiteren Firmen in der Region bestehen Kontakte, um eine schnelle Lieferung oder eine eigene Produktion herbeizuführen. Der Landkreis hat eine große Anzahl von Angeboten erhalten, die nun entschieden werden. Auf weitere Lieferungen des Bundes ist der Kreis auch vorbereitet.

Auch aus diesem Grund hat der Landkreis die Bürger dazu aufgerufen, in Eigeninitiative Atemschutzmasken selbst anzufertigen. Auch Montag sind wieder Masken im Feuerwehrtechnischen Zentrum eingetroffen, so dass die Anzahl weit mehr als 200 Masken beträgt, sowohl selbst genähte als auch aus gewerblichen Beständen. Vor dem Eingang zum FTZ steht ein Container, in dem die Masken eingeworfen werden können. Weitere Masken sind auch heute wieder in einigen Rathäusern abgegeben worden und werden abgeholt.

Vize-Landrat Christian Stein hat eine weitere Allgemeinverfügung in Kraft gesetzt. Diese betrifft das Verbot zur Betreuung von Kindern in Kindertagespflegen in eigenen Räumen von Tagespflegepersonen (zu Hause) und anderen geeigneten angemieteten Räumlichkeiten. Sie regelt auch weitere Fälle der Notbetreuung:  Eltern, die in Laboren zur Lebensmittel- und /oder Wasseruntersuchung arbeiten oder in Gebäudereinigungsfirmen beschäftigt sind, gehören zu dem Personenkreis kritische Infrastruktur.

Weitere Infos zum Thema unter www.corona.brandenburg.de und der neuen Hotline 0331 / 866 5050.

Foto zur Meldung: Jetzt 101 Corona-Erkrankte in PM / LK erfolgreich bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen
Foto: Jetzt 101 Corona-Erkrankte in PM / LK erfolgreich bei der Beschaffung von Schutzausrüstungen

Interaktives Lernen von zu Hause aus

(30. 03. 2020)

Langeweile zu Hause? Dann ist das Lese-, Spiele- und Lernangebot mit guten und spannenden Geschichten der Stiftung Lesen vielleicht etwas für Euch. Das Angebot richtet sich an Familien, aber auch an Lehrkräfte.

 

Über www.stiftunglesen.de gehts über den „Corona-Kurzlink“ u. a. auf:

- digitale Vorlesegeschichten

- (Vor-) Lese-Apps

- Buchtipps

- Bastel- und Aktionsideen

- Vorlesen mit Kindern ab 1 Jahr

- Infos und Materialien für Lehrkräfte

 

Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt. Die Gemeinde wünscht Euch viel Spaß beim Lesen und interaktiven Lernen! Nutzt die Corona-Zeit, um Euch weiterzubilden.

[Lese- und Spielangebot der Stiftung Lesen]

Coronafälle in PM auf 97 gestiegen

(30. 03. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind mit Stand 29.03.2020 97 (+ 4 zum Vortag) Personen erkrankt. Nach wie vor sind die meisten Fälle im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. Sieben der infizierten Personen müssen bisher stationär (außerhalb von PM) betreut werden, einer davon wird beatmet. Inzwischen befinden sich aktuell 113 (Vortag: 124) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 713 (709 Vortag) Personen, davon wurden 117 (117 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

 

Getestet wird nach Rücksprache mit dem Hausarzt: wer Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und Symptome hat oder wer eindeutige für Corona typische Symptome zeigt und durch Entscheidung des Arztes getestet werden muss.

 

In Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion West wurden die Betreiber von Spargelhöfen in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass auch die

ausländischen Erntehelfer die Eindämmungsverordnung beachten müssen. Leider gab es in 2 Supermärkten in Beelitz und Kloster Lehnin einen Polizeieinsatz, wegen Nichteinhaltung der Allgemeinverfügung. Der Einsatzstab hat diese landwirtschaftlichen Unternehmen deshalb gebeten, Ihre Erntehelfer entsprechend zu schulen und auch alle anderen Maßnahmen und hygienischen Standards in Zusammenhang mit dem Corona-Virus umzusetzen.

 

Der Verwaltungsstab hat beschlossen, dass der von regiobus PM organisierte ÖPNV bis zum Beginn der Osterferien nach dem normalen Fahrplan ablaufen wird. Mit Beginn der Ferien tritt der Ferienfahrplan in Kraft.

 

Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist bisher beim Landkreis nicht eingetroffen. Aus diesem Grund hat der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, in Eigeninitiative Atemschutzmasken selbst anzufertigen. Auch heute sind wieder Masken im Feuerwehrtechnischen Zentrum eingetroffen, so dass die Anzahl weit mehr als 100 Masken beträgt, sowohl selbst genähte als auch aus gewerblichen Beständen. Vor dem Eingang zum FTZ ein Container steht, in dem die Masken eingeworfen werden können. Weitere Masken sind bereits in einigen Rathäusern abgegeben worden und werden abgeholt. Außerdem ist der Landkreis weiterhin bemüht, Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken eigenständig zu ordern. Mit einigen Firmen in der Region bestehen Kontakte, um eine schnelle Lieferung oder eine eigene Produktion herbeizuführen. Inzwischen bereitet sich der Landkreis personell darauf vor, die Lieferungen des Bundes zu übernehmen.

 

Mit Wirkung vom 26.03.2020 trat eine weitere Allgemeinverfügung in Kraft. Diese betrifft das Verbot zur Betreuung von Kindern in Kindertagespflegen in eigenen Räumen von Tagespflegepersonen (zu Hause) und anderen geeigneten angemieteten Räumlichkeiten. Eltern, die in Laboren zur Lebensmittel- und /oder Wasseruntersuchung arbeiten oder in Gebäudereinigungsfirmen beschäftigt sind, gehören zu dem Personenkreis kritische Infrastruktur. Auch das hat der Verwaltungsstab festgelegt.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841/ 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wurde auch auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt. Das Gesundheitsamt setzt die Schuleingangsuntersuchungen derzeit aus.

 

Am 26.03. hat der Landkreis an Unternehmen appelliert, das Corona-Virus nicht zu ignorieren und entsprechende Maßnahmen in Ihren Unternehmen zu veranlassen. Leider haben sich vermehrt besorgte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Landkreis darüber beschwert, dass etliche Firmen in Bezug auf das Corona-Virus grob fahrlässig handeln.

 

Die neu angebotene Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wurde gut angenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, z. B. bei Verlust von Kfz-Kennzeichen oder der amtlichen Papiere.

Das Jugendamt teilt ergänzend mit, dass es Terminvereinbarungen telefonisch für die Standorte gibt: Standorte Bad Belzig und Brandenburg- 033841 91 490, für den Standort Teltow 03328 318 242 und für den Standort Werder 03327 739 367.

Es dürfen jetzt mehr Kinder in die Notfallbetreuung

(29. 03. 2020)

Das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg hat die Notfallbetreuung in Horten und Kitas ergänzt. Die Gemeinde wurde über die Neuregelung am späten Sonntag Nachmittag durch den Landkreis informiert. Alle Leiterinnen der gemeindeeigenen Kitas und ITB's wurden durch den Krisenstab der Gemeinde unterrichtet.

Künftig haben u. a. auch Kinder einen Anspruch auf eine Notbetreuung in einer Kindereinrichtung, deren Eltern bei den Medien, in der Veterinärmedizin, bei Banken sowie in Reinigungsfirmen arbeiten, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Darüber hinaus ist es ab sofort ausreichend für einen Platzanspruch, wenn ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet: dazu zählen u. a. der Gesundheitsbereich, gesundheitstechnische und pharmazeutische Berufe und Erzieherberufe. Arbeitet ein Elternteil allerdings in Homeoffice, entfällt der Anspruch. Aufgenommen in die Kindereinrichtungen werden auch Zöglinge, deren Kindeswohl dies erfordert.

Die Aufteilung in kleinen Gruppen ist aus Sicht der Landesregierung eine gute Strategie, Infektionen vorzubeugen.

Übersicht über Coronavirus-Erkrankten in PM sowie die aktuelle Situation

(27. 03. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 65 Personen erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. Vier der infizierten Personen müssen bisher stationär (außerhalb von PM) betreut werden, einer davon wird beatmet.

Inzwischen befinden sich noch 118  Personen in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 629 (534 Vortag) Personen, davon wurden 112 (107 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

 

Eine Abstreichstelle befindet sich u.a. im Krankenhaus Lehnin, Klosterkirchplatz 8a - Sprechzeit: 9:00-12:00 und in der Turnhalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder (Kesselgrundstraße 62-68), Sprechzeit:  08:00 -12:00 Uhr. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen.

 

In Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion West wurden die Betreiber von Spargelhöfen in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass auch die ausländischen Erntehelfer die Eindämmungsverordnung beachten müssen. Leider gab es in 2 Supermärkten in Beelitz und Kloster Lehnin einen Polizeieinsatz, wegen Nichteinhaltung der Allgemeinverfügung. Der Einsatzstab hat diese landwirtschaftlichen Unternehmen deshalb gebeten, Ihre Erntehelfer entsprechend zu schulen und auch alle anderen Maßnahmen und hygienischen Standards in Zusammenhang mit dem Corona-Virus umzusetzen. Der Verwaltungsstab hat beschlossen, dass der von regiobus PM organisierte ÖPNV bis zum Beginn der Osterferien nach dem normalen Fahrplan ablaufen wird. Mit Beginn der Ferien tritt der Ferienfahrplan in Kraft.

 

Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist bisher beim Landkreis nicht eingetroffen.  Aus diesem Grund hat der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, in Eigeninitiative Atemschutzmasken selbst anzufertigen.  Bisher sind im Feuerwehrtechnischen Zentrum 77 Masken eingetroffen. Hier gibt es den Hinweis, dass vor dem Eingang zum FTZ ein Container steht, in dem die Masken eingeworfen werden können. Weitere ca. 40 Masken liegen in Kloster Lehnin zur Abholung bereit. Der Landkreis bedankt sich sehr für diese Unterstützung! Außerdem ist der Landkreis weiterhin bemüht, Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken eigenständig zu ordern.

 

Mit Wirkung vom 26.03.2020 trat eine weitere Allgemeinverfügung in Kraft. Diese betrifft das Verbot zur Betreuung von Kindern in Kindertagespflegen in eigenen Räumen von Tagespflegepersonen (zu Hause) und anderen geeigneten angemieteten Räumlichkeiten.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wurde auch auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt. Das Gesundheitsamt setzt die Schuleingangsuntersuchungen derzeit aus. Für Gewerbetreibende sind inzwischen umfangreiche Hilfestellungen kommuniziert worden, daher verweist die Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf diese Angebote unter www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen.

 

Gestern hat der Landkreis an Firmen und Unternehmen appelliert, das Corona-Virus nicht zu ignorieren und entsprechende Maßnahmen in Ihren Unternehmen zu veranlassen. Leider haben sich vermehrt besorgte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Landkreis darüber beschwert, dass etliche Firmen und Unternehmen in Bezug auf das Corona-Virus grob fahrlässig handeln.

 

Neu ist die interaktive Karte zu den positiven Fällen für Potsdam-Mittelmark auf der Website potsdam-mittelmark.de. Weitere Informationsquellen bestehen unter www.corona.brandenburg.de und der neuen Hotline 0331 866 5050. Diese hat das Land Brandenburg an den Start gebracht.

Öffentliche Hotspots abgeschaltet

(27. 03. 2020)

Um das aktuelle Versammlungsverbot auf öffentlichen Plätzen durchzusetzen, hat die Landesregierung angewiesen, ab heute öffentliche Hotspots wie sie in Kloster Lehnin u.a. am Busbahnhof, am Backofenmuseum Emstal und auf dem Markgrafenplatz existieren, vorübergehend abzuschalten.

Es besteht aus Sicht der Landesregierung die Gefahr, dass sich an diesen Standorten vermehrt Personen versammeln, um kostenfrei in das Internet zu gelangen.

regiobus fährt vollen Regelfahrplan bis zum Beginn der Osterferien / Ferienfahrplan vom 6. – 17. April

(27. 03. 2020)

Der Geschäftsführer der regiobus, Hans-Jürgen Hennig kündigt an: „In Absprache mit dem Aufgabenträger der regiobus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark wird die regiobus bis zu den Osterferien weiterhin planmäßig den Regelfahrplan fahren, in der Ferienzeit vom 6. – 17. April den Ferienfahrplan. Gegen Ende der Osterferien wird das Weitere entsprechend der aktuellen Lage entschieden werden."

Auch wenn die Zahl der Fahrgäste auf den regiobus-Linien deutlich zurückgegangen sei, zeigten die letzten Wochen, dass der ÖPNV für viele Menschen in Potsdam-Mittelmark unverzichtbar ist, um die Arbeitsstätte, den Arzt oder den Einkaufsmarkt zu erreichen. Die Maßnahmen zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste wie das das Sperren der ersten Tür und Sitzreihe, das Öffnen der hinteren Türen an jeder