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Trechwitz

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Einwohner: 312 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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„Otto von Trechwitz" verdankt der Ort seine erste urkundliche Erwähnung. Er war 1186 Zeuge einer Beurkundung. Trechwitz war eines der ersten Besitzungen des Klosters Lehnin. Für die Unterstützung der Dorfbewohner beim Klosterbau in Lehnin bekamen sie vom Abt Heinricus die noch heute im Kirchturm hängende kleine Glocke überreicht. Nach Säkularisierung des Klosters wechselte das Dorf mehrmals seinen Besitzer. Im 17. Jahrhundert ging der Besitz schließlich auf Rittmeister Ehrenreich Adolf von Rochow über.

 

Ein von Rochow war es auch, der die 1750 geweihte Kirche bauen ließ. Ludolf Ehrenreich von Rochow nutze dabei wahrscheinlich seine namenhaften Beziehungen. Rochow verkehrte am Potsdamer Königshof und machte dabei die Bekanntschaft mit dem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, als dieser das Schloss Sanssouci erbaute. Für die Bekanntschaft zwischen Rochow und Knobelsdorff spricht auch die Heirat des Sohnes Botho Wiegandt mit Caroline Juliane von Knobelsdorff, eine illegitime Tochter des Baumeisters. Das Wappen an der Patronatsloge, entstanden um 1770, trägt die Initialien des Paares, deren Ruhestätte sich auf dem Trechwitzer Friedhof befindet. Ebenso aus dieser Zeit stammen die prächtige Innenausstattung mit dem Kanzelaltar, die Empore auf toskanischen Säulen und der im Kirchenschiff schwebende Engel mit Taufschale. Einen Ausflug ist die Kirche auch nach Einbruch der Dunkelheit wert. Von Scheinwerfern angestrahlt erscheint sie den Besuchern in einem mystischen Licht.

 

Traditionelle Feste:

 

Fotos Ortsspaziergang vom 21.10.2018

 

Anreise:
Den Ortsteil Damsdorf erreichen Sie mit dem Auto über die Autobahn A 2 Hannover - Berlin, Abfahrt Lehnin.
 

Es besteht folgende öffentliche Verkehrsanbindung:

  • Buslinie 554 PlusBus Emsterland: Lehnin - Damsdorf - Trechwitz - Jeserig- Schenkenberg - Götz - Wust - Brandenburg (zum Fahrplan...)

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Aktuelle Meldungen

Bauernproteste in Berlin gehen uns alle an

(26. 11. 2019)

Nach dem Motto "Land schafft Verbindung" und "Dialog statt Bauerntod" demonstrieren heute tausende Landwirte mit ihren Traktoren vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung. Es sind auch Landwirte aus Kloster Lehnin dabei.

Der Protest richtet sich unter anderem gegen schärfere Auflagen zum Insekten- und Umweltschutz, weitere Düngebeschränkungen, zunehmende Bürokratie. Ferner werden den Bauern ihre landwirtschaftlichen Produkte nur zu Schleuderpreisen abgenommen.

Die aktuelle Politik gefährdet die Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe. Immer mehr Bauern geben ihre Betriebe auf, weil diese nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können. In unserer ländlich geprägten Gemeinde spielen diese Betriebe eine bedeutende Rolle. Sie schaffen regionale Produkte, die wir alle zum Leben brauchen. Für ihre Arbeit erhalten sie dabei oft nicht den gerechten Lohn. Schlechte Ernten erschweren die Situation der Betriebe.

Wir brauchen die landwirtschaftlichen Betriebe in unserer Gemeinde. Sie geben vielen Menschen Arbeit und schaffen vielfältige regionale Angebote.

Gestern Abend in Trechwitz stand eine Traktoren-Kolonne auf dem Hof von Timo Wessels. Die Bauern möchten sich heute in Berlin Gehör verschaffen. Sie haben nichts gegen verstärkte Auflagen, um umweltgerechter zu wirtschaften. Jedoch erfordert die Umsetzung der immer neuen Auflagen viel Geld, das sie nicht haben und bei den derzeitigen Marktbedingungen auch nicht erwirtschaften können.

Berufspendler werden die "Sternfahrt" der Bauern nach Berlin spüren, dass die Bauern auf ihre Probleme hinweisen, ist verständlich.

Wir als Gemeinde werden alles tun, um die Bauern zu unterstützen. Die Landwirte und ihre Mitarbeiter/innen müssen faire Löhne generieren dürfen, wenn Auflagen die Produktion verteuert, muss sich dieses auch in den Marktpreisen niederschlagen.

Foto zur Meldung: Bauernproteste in Berlin gehen uns alle an
Foto: Bauernproteste in Berlin gehen uns alle an

Kleiner Ort beim Feiern ganz groß

(03. 09. 2019)

Unser von den Einwohnern her kleinster Ortsteil Trechwitz stellt die größten Veranstaltungen auf die Beine, zuletzt das inzwischen 16. Treckertreffen. Dafür unseren Respekt und vielen Dank an den Freizeit- und Jugendverein Trechwitz!

Über 1000 Besucherinnen und Besucher schauten sich auf dem Reitplatz Eigenbau- und Oldtimer-Stahlrösser aller Arten und PS-Klassen an, deren einfallsreiche Fahrer in einem Parcours Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellten, um am Ende die begehrten Pokale mit nach Hause nehmen zu können.

Die Auswahl war riesig und für Fans von Landwirtschaftsmaschinen und Trecker-Oldtimern ein Augenschmaus. Eine unterhaltsame Show, die für Junge und Alte etwas bot. Viele Besucher freuen sich daher bereits auf das nächste Treckertreffen in zwei Jahren.

Foto zur Meldung: Kleiner Ort beim Feiern ganz groß
Foto: Kleiner Ort beim Feiern ganz groß

16. Treckertreffen am 1.9. in Trechwitz

(14. 08. 2019)

Zum 16. Mal findet Sonntag, 1.9., ab 10 Uhr auf dem Sportplatz in der Schmiedestraße das Trechwitzer Treckertreffen statt. 

Besitzer von Eigenbau- und Oldtimer-Stahlrössern aller Arten und PS-Klassen messen ab 12 Uhr in einem aufwendigen Parcours Geschicklichkeit und Schnelligkeit, um am Ende die begehrten Pokale mit nach Hause nehmen zu können. Ihr Beifall wird der Lohn sein für die Arbeit in Schweiß, Staub und Schlamm.

Alte Traktoren und andere landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge werden ausgestellt - hierzu können sich noch Aussteller bei Sebastian Gaidecka​unter Tel. 01 62/100 20 76. Ferner findet ein Trödelmarkt statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Freizeit- und Jugendverein Trechwitz. 

Foto zur Meldung: 16. Treckertreffen am 1.9. in Trechwitz
Foto: 16. Treckertreffen am 1.9. in Trechwitz

Trechwitzer Ortschef setzt auf gute Zusammenarbeit

(25. 06. 2019)

Wolfgang Koßmehl ist seit 1993 Ortsvorsteher von Trechwitz und wurde für weitere fünf Jahre gewählt. "Ich fühle mich meinem Ort sehr verbunden und möchte Projekte, die wir begonnen haben mit meinen Mitstreitern weiterführen", sagt er. Ebenfalls im Trechwitzer Ortsbeirat vertreten sind Björn Dähne (Vize) und Neuling Peter Förster. In den vergangenen 25 Jahren seien in Trechwitz viele große und kleine Bauprojekte verwirklicht worden, zumeist mindestens eins pro Jahr. Da ein Vorhaben herauszuheben, wäre schwierig, so Koßmehl, der sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung bedankt. Wolfgang Koßmehl hat für die Entwicklung seines Naturdorfes immer ein Ohr an den Bürgern.Schwerpunkt für die neue Arbeit sei die Sanierung und Modernisierung der Freiwilligen Feuerwehr, für die ein Maßnahmeplan existiert. Das Dorf- und Vereinsleben funktioniert im Ortsteil hervorragend. So gelingt es im Schulterschluss mit allen Akteuren überregional bekannte Veranstaltungen wie z. B. das Osterfeuer, Reitturniere und das Treckertreffen zu organisieren. Mit Unterstützung des Ortsvorstehers finden regelmäßige Seniorentreffen statt.

Foto zur Meldung: Trechwitzer Ortschef setzt auf gute Zusammenarbeit
Foto: Trechwitzer Ortschef setzt auf gute Zusammenarbeit


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Broschüre

 

 

http://www.findcity.de/?m=gemeinde-kloster-lehnin-stadtplan-14797pb