Planung für Industriegebiet an der A2 beschlossen
Die Stadtverordnetenversammlung Brandenburg an der Havel hat am 30. September 2026 der Aufstellung eines Bebauungsplans für das geplante Industriegebiet an der A2 zugestimmt. Nach einem Bericht von Meetingpoint Brandenburg votierten 27 Stadtverordnete dafür und 14 dagegen. Eine Person enthielt sich.
Das gemeinsam mit der Gemeinde Kloster Lehnin verfolgte Vorhaben soll Flächen für mögliche industrielle Ansiedlungen vorbereiten. Damit wollen die Kommunen bei künftigen Investitionsanfragen schneller geeignete Standorte anbieten können.
In der Beratung standen wirtschaftliche Chancen und mögliche Auswirkungen gegenüber. Befürworter aus CDU, SPD und Freien Wählern verwiesen auf Arbeitsplätze, zusätzliche Steuereinnahmen und die Anbindung an die Autobahn.
Kritische Wortmeldungen betrafen unter anderem die Entwicklung des Areals, eine fehlende zusätzliche Verkehrsanbindung und die erwartete Zahl neuer Arbeitsplätze. Zudem wurden Bedenken hinsichtlich möglicher Rüstungsbetriebe und großflächiger Energieanlagen geäußert.
Oberbürgermeister Daniel Keip betonte die Bedeutung verfügbarer Industrieflächen für die wirtschaftliche Entwicklung. Welche Unternehmen sich künftig ansiedeln könnten, stehe noch nicht fest.
Mit dem Aufstellungsbeschluss wird die weitere Planung eingeleitet. Konkrete Unternehmensansiedlungen wurden damit nicht beschlossen.
Der Originalbeitrag von Meetingpoint Brandenburg enthält weitere Informationen zur Beratung und den einzelnen Wortmeldungen: https://meetingpoint-brandenburg.de/artikel/18218-svv-nach-hitziger-diskussion-weg-fuer-a2-industriegebiet-frei-gemacht
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