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Backofenmuseum Emstal

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Auf dem Anger, mitten im Dorf, befindet sich der Backofenplatz. Hier stehen historische Lehmbacköfen, von denen noch zwei in Betrieb sind und durch die Interessengemeinschaft Backofen instandgehalten und genutzt werden. Backtage am Lehmbackofen sind Karfreitag, Himmelfahrt (mit Eisbeinessen - aus dem Backofen), Pfingstsonnabend, Backofenfest (Sonnabend nach Pfingsten), am 3. Oktober und am 23. Dezember. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite finden Sie das Backofen-Museum mit alten historischen Geräten und Backutensilien aus Haushalt und Bäckerei. Hier erhalten Sie Einblick in dörfliche Traditionen, wie vor Jahrhunderten gebacken wurde und über die Arbeit der Backofengemeinschaft heute.

 

Eintritt

 Preis p.P.
Erwachsene/Kinder

 frei (Spenden)

Emstaler Hauptstr. 21
14797 Kloster Lehnin OT Emstal

Telefon (03382) 74 17 60

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.backofen-emstal.de

Öffnungszeiten:
April bis Oktober
Sa 14:00 - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung


Veranstaltungen

02.04.​2021
09:00 Uhr
 
13.05.​2021
09:00 Uhr
 
30.05.​2021
09:00 Uhr
 
03.10.​2021
09:00 Uhr
 
23.12.​2021
09:00 Uhr
 

Aktuelle Meldungen

Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

(27. 01. 2021)

Die Gemeinde kaufte nach mehrjährigen Verhandlungen jetzt das Gebäude, in dem sich das Backofenmuseum befindet. Es liegt am Anger in der Emstaler Hauptstraße 29, im Ortsteil Emstal. Im Jahr 2000 wurde mit dem damaligen Eigentümer ein Pachtvertrag über 20 Jahre für den ehemaligen Dorfladen abgeschlossen, um darin ein Backofenmuseum einzurichten. Für den Ausbau als Museum wurden inzwischen 111.500 € investiert, davon ca. 108.300 € Fördermittel. Genutzt wurde das Objekt bisher durch die Interessengemeinschaft „Backofenmuseum Emstal“, aus deren Reihen sich 2020 der „Backofenverein Emstal e.V.“ gründete.

 

Im Museum zu besichtigen sind historische Geräte und Backutensilien aus Haushalten und Bäckereien. Besucher/innen erhalten Einblicke in dörfliche Traditionen, wie vor Jahrhunderten gebacken wurde und über die Arbeit der Backofengemeinschaft heute. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Backofenplatz, auf dem historische Lehmbacköfen stehen. Zwei sind  noch in Betrieb. Der Backofenverein hält sie instand und nutzt diese noch. Traditionelle Backtage am Lehmbackofen sind (außerhalb der Coronazeit) Karfreitag, Himmelfahrt (mit Eisbeinessen), Pfingstsonnabend, beim Backofenfest (Sonnabend nach Pfingsten), am 3. Oktober und am 23. Dezember.

 

Zum Anfang des Projektes hatten die Emstaler nur eine kleine Backstube zur Verfügung. Da diese aber zu klein und zu weit von den Öfen weg war, musste ein neues Gebäude in der Nähe der Öfen gefunden werden. Glück im Unglück war für die Backofen-Freunde die Schließung des alten Konsums, der sich direkt gegenüber den Öfen befand.

 

Die Emstaler backten ihre Brote bis ins frühere Jahrhundert in 14-tägigem Abstand in bis zu 20 Backöfen. In beiden Kriegen wurden die Backöfen mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerieten die Backöfen in Vergessenheit. Erst 1983 wurde das Interesse für die Backöfen wiedergeweckt. Die damalige Bürgermeisterin Lilo Behrendt stellte die Frage, was denn mit den Backöfen passieren soll da sie ein Schandfleck in der Ortsmitte Emstals darstellten. Die zündende Idee kam vom damaligen LPG-Vorsitzenden Herbert Schenk: „Wir restaurieren den noch gut erhaltenen Backofen, gründen eine Interessengemeinschaft und backen Brot, wie zu Großmutters-Zeiten." Am 14. März 1983 gründeten acht Familien eine Interessengemeinschaft. Am 19. März 1983 gingen alle Mitglieder in den Wald zum Knackbinden. Der noch gut erhaltene Backofen wurde gesäubert, defekte Stellen wurden repariert und mit einer Mischung aus Wasser, Lehm und Stroh neu verschmiert. Der erste Probebacktermin der Interessengemeinschaft war dann am 28. Mai 1983 – und das Brot gelang vortrefflich.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner ist heute glücklich über den Kauf der Immobilie: „In Coronazeiten müssen wir auch an das Danach denken. Mit dem Kauf sichert die Gemeinde den langfristigen Erhalt des Backofenmuseums. Das Brotbacken ist nicht nur ein kulinarischer Gewinn für die Kloster Lehniner und ihre Gäste, sondern auch ein Hobby, dass den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Die Kaufsumme ist daher gut angelegt.“

 

Foto zu Meldung: Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

Neues Internet am Markgrafenplatz, Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal

(18. 11. 2019)

Die Touristinformation auf dem Markgrafenplatz verfügt über einen weiteren öffentlich zugänglichen Internet-Hotspot. Darüber können alle Interessierten kostenlos im Internet "surfen".

Die Reichweite geht nunmehr bis zum Busbahnhof und zum angrenzenden Parkplatz. Der Netzwerkname ist "BrandenburgWLAN". Zugangspasswörter sind nicht nötig. Also, einfach auf "Verbinden" klicken und los geht es.

Einen weiteren Hotspot erhielt auch das Emstaler Backofenmuseum. Laut dem Vereinsvorsitzenden Udo Wernitz sollen künftig Besuchergruppen auch Präsentationen und Wissenswertes über die Brotherstellung via Internet sich informieren können. Der kostenlose Hotspot kann auch genutzt werden, wenn man sich in der Nähe des Museums aufhält.

Die beiden neuen Kloster Lehniner Hotspots sind Bestandteil von 1.200 WLAN-Hotspots im Land Brandenburg. Ein weiterer öffentlicher Internetzugang im Gemeindegebiet soll am Strandbad eingerichtet werden. Finanziert werden diese Projekte vom Landesministerium für Wirtschaft und Energie.

Bürgermeister Uwe Brückner begrüßt die öffentlichen Hotspots. Vor allem für Busreisende, Touristen und auch für die Lehniner, sei das eine gute Gelegenheit, in Lehnins Mitte oder auch rund ums Backofenmuseum beispielsweise kostenfrei Mails abzurufen, soziale Medien zu nutzen oder Onlinezeitungen zu lesen.

Natürlich kann sich auf der Homepage der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de auch über Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen informiert werden. 

 

Broschüre

 

Logo

 

http://www.findcity.de/?m=gemeinde-kloster-lehnin-stadtplan-14797pb