Richtfest für den Sozialanbau am Feuerwehrgerätehaus Damsdorf
Investition in Einsatzbereitschaft und Gemeinschaft
Am Dienstag, dem 9. Dezember, wurde in Damsdorf das Richtfest für den neuen Sozialtrakt der Freiwilligen Feuerwehr begangen. Trotz leichten Nieselregens versammelten sich zahlreiche Gäste am Feuerwehrstandort, um diesen Baufortschritt gemeinsam zu würdigen. Unter den Anwesenden befanden sich Kameradinnen und Kameraden der Ortswehr Damsdorf, der Kreisbrandmeister Jens Heinze, der Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Kevin Bolz, der Ausschussvorsitzende für Feuerwehr und Bau Rainer Siegel, Vertreter der Gemeindeverwaltung sowie der ausführenden Firmen.
Kevin Bolz sprach Grußworte und stellte in seiner Ansprache das Bauvorhaben ausführlich vor. Er ging dabei auf die hohe Priorität ein, die Feuerwehrmaßnahmen im Gemeindehaushalt seit Jahren genießen, und lobte die deutlich verbesserte Ausstattung sowie den gestärkten Zusammenhalt der Ortswehren. Besonders betonte er, dass die Gemeinde durch gezielte Unterstützung den Nachwuchs erfolgreich in die Feuerwehr integrieren konnte. Dies habe dazu geführt, dass sich in allen Ortsteilen sowohl junge als auch erfahrene Mitglieder aktiv einbringen, was die Einsatzfähigkeit und Zukunftssicherheit der Wehren wesentlich stärkt. Bolz dankte den Mitgliedern der Gemeindevertretung für deren Bereitschaft, die Notwendigkeit solcher Investitionen zu erkennen und mitzutragen. Gerade in herausfordernden Zeiten sei es wichtig, kommunale Maßnahmen mit Augenmaß und Verantwortungsbewusstsein umzusetzen.
Im Anschluss an die Grußworte folgte der traditionelle Teil des Richtfestes. Mark Thurley aus der Gemeindeverwaltung übernahm den Richtspruch und sprach die symbolischen Wünsche für das Bauwerk und die Feuerwehr aus. Nach dem Ausrufen der Wünsche wurden – wie es der Brauch verlangt – die Gläser geleert und zu Boden geworfen. Damsdorfs Ortswehrführer Daniel Bräkow schlug anschließend symbolisch den letzten Nagel ins Holz und richtete ebenfalls einige Worte an die Gäste. Er lobte die schnelle und qualitativ hochwertige Umsetzung des Rohbaus und bedankte sich bei allen beteiligten Akteuren. Besonders hob er das große Engagement der eigenen Kameradinnen und Kameraden hervor, die den Bau durch Eigenleistung und Einsatzfreude aktiv unterstützt haben. Unter diesen Voraussetzungen könne das Bauprojekt gelingen und für den Ort ein echter Gewinn werden.
Der neue Anbau schafft Platz für moderne Umkleideräume, Duschen, Toilettenanlagen sowie Schulungs- und Lagerräume. Zudem wird ein barrierefreies Behinderten-WC eingebaut, dessen Finanzierung mit einem Zuschuss der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) unterstützt wurde. Die restlichen Baukosten werden vollständig aus dem kommunalen Haushalt der Gemeinde Kloster Lehnin getragen.
Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Mit dem Neubau werden die Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte deutlich verbessert. Gleichzeitig dient das Projekt der langfristigen Stärkung des Ehrenamts im ländlichen Raum. Die Feuerwehren der Gemeinde Kloster Lehnin leisten nicht nur einen unverzichtbaren Beitrag zur Gefahrenabwehr bei Bränden und Unfällen, sondern sind auch tragende Säulen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens vor Ort.

Weitere Informationen
Veröffentlichung
Bild zur Meldung
Mehr über
Weitere Meldungen

Austausch zwischen Kloster Lehnin und Stadt Brandenburg
Mi, 26. August 2026

Große Schampseebrücke ab 31. August gesperrt
Mi, 26. August 2026




