Neue Direktorin in Damsdorf begrüßt
Am Donnerstag, den 19.02.2026, besuchte der Bürgermeister Uwe Brückner die Grundschule "Am Fenn" in Damsdorf, um die neue Schulleiterin Frau Susanne Brose-Kaiser offiziell willkommen zu heißen und ihr für ihre neue Aufgabe alles Gute zu wünschen.
Frau Brose-Kaiser hat die Leitung der Schule zum zweiten Schulhalbjahr 2025/2026 übernommen. Zuvor war sie Lehrerin an der Hans-Grade-Grundschule in Borkheide tätig. Sie zeigte sich dankbar für den herzlichen Empfang in der Schule sowie im Ortsteil und berichtete von einem sehr gelungenen Start. Die ersten Tage seien geprägt gewesen von Offenheit, Hilfsbereitschaft und einem freundlichen, professionellen Umgang im Kollegium. Auch die Zusammenarbeit im Leitungsteam verlaufe harmonisch. Unterstützt wird sie von der stellvertretender Schulleitung Frau Claudia Schlegel. Ihre Vorgängerin, Frau Heike Fürstenberg, ging in den verdienten Ruhestand.
Ein zentrales Anliegen der neuen Schulleitung ist unter anderem die zeitnahe Aktualisierung der bestehenden Schulhomepage sowie langfristig die Entwicklung eines modernen Internetauftritts. Eine aktuelle und ansprechend gestaltete Homepage sei für die Außendarstellung der Schule von großer Bedeutung und zugleich eine wichtige Informationsplattform für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Kooperationspartner. Die Gemeinde sagte Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu.
Aktuell werden an der Schule 251 Kinder unterrichtet. Für das kommende Schuljahr liegen bereits rund 40 Neuanmeldungen vor, weitere Wechselanträge sind gestellt. Gegenwärtig wird zweizügig unterrichtet. Für das Schuljahr 2026/2027 werden die Anmeldungen derzeit gesammelt und ausgewertet. Das Interesse an der Einrichtung ist laut Direktorin Brose-Kaiser groß.
Frau Brose-Kaiser lobte ausdrücklich die Ausstattung der Damsdorfer Schule. Insbesondere die digitale Technik ermögliche zeitgemäßen Unterricht auf hohem Niveau. Die Schule müsse keinen Vergleich mit größeren Städten scheuen. Bürgermeister Brückner sicherte zu, die Einrichtung weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen.
Gleichzeitig verwies der Bürgermeister auf die angespannte Haushaltslage der Kommunen. Die kommenden Jahre würden für öffentliche Einrichtungen, auch für Kitas und Schulen, herausfordernd bleiben. Die Gemeinde setze deshalb auf vorausschauendes und flexibles Handeln, um mögliche Belastungen abzufedern. Dazu gehörten langfristige Investitionen und strategische Projekte, wie der großflächige gewerblich-industrielle Vorsorgestandort im Bereich Krahne/Reckahn, der die wirtschaftliche Entwicklung stärken und damit Infrastruktur sowie Lebensqualität nachhaltig sichern solle.
Derzeit besteht in der Gemeinde ein Überhang von rund 170 nicht benötigten Kitaplätzen. Nach Vorlage des neuen Kitabedarfsplans des Landkreises wird sich die Gemeinde gemeinsam mit den Gremien mit notwendigen wirtschaftlichen Entscheidungen befassen müssen.
Für alle Belange und Themen gilt es, eine offene Kommunikation und transparente Prioritäten zu setzen. Das ist entscheidend für die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger bei künftigen Maßnahmen.
Die Gemeinde Kloster Lehnin wünscht Frau Brose-Kaiser für ihre Tätigkeit weiterhin viel Erfolg und freut sich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse der Schülerinnen und Schüler.
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