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Anteil Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch der Gemeinde Kloster Lehnin



Der Verwaltung liegt die Auswertung des Landkreises Potsdam-Mittelmark zur Nutzung regenerativer Energie in den kreisangehörigen Kommunen im Landkreis für das Jahr 2012 vor.

Die Daten wurden für 2012 vom Landkreis auf der Basis der nach EEG zu veröffentlichenden Daten zusammengestellt.

 

Danach wurden in der Gemeinde Kloster Lehnin im Jahr 2012: 73,38 Mio. KWh (73.381.600 kWh) Elektroenergie verbraucht (2011 waren es 71,54Mio.kWh).

 

Dem gegenüber steht eine Energieeinspeisung durch Windkraft-, Biogas-, und Photovoltaikanlagen von 118,66 Mio. kWh (118.667.675 kWh / 2011 – 112,79Mio.kWh). Dabei wurden im Einzelnen

  • durch Windenergie 48,7 Mio.kWh (48.702.092 kWh /Vorjahr 50.913.155 kWh),
  • durch Biomasse (9 Anlagen) 29,9 Mio. kWh (29.934.939 kWh /Vorjahr 21.892.780 kWh),
  • durch Photovoltaik  40,0 Mio. kWh (40.030.644 kWh /Vorjahr 39.986.566 kWh)

 

Strom erzeugt. Die Steigerung von ca. 8 Mio. kWh durch Biomasse ist auf den weiteren Ausbau, bei nunmehr 9 Biogasanlagen, zurückzuführen.

 

(Zum Vergleich: Amt Niemegk Verbrauch 23,8 Mio. ./. Energieeinspeisung 134,8 Mio.

 

Stadt Treuenbrietzen Verbrauch 27 Mio. ./. Energieeinspeisung 132,9 Mio.)

 

Die Bedarfsabdeckung (Verhältnis Stromverbrauch zu –erzeugung) liegt demnach bei 161,7 %. (Im Vorjahr 2011 lag dieser Wert bei 157.7 %/2010 bei 88,4 %).

 

Weitere allgemeine Aussagen aus der Mitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

 

„Die Energiestrategie der Regionalen Planungsstelle, an der der Landkreis maßgeblich mitgewirkt hat, liefert über den Bereich Strom hinaus auch für die Bereiche Wärme und Mobilität belastbare Zahlen.

 

Betrachtet man die Veränderungen in den einzelnen Gebietskörperschaften kann man Folgendes fest-stellen. In vielen Gebietskörperschaften ist der Stromverbrauch rückläufig, welcher weitgehend mit der Bevölkerungsentwicklung erklärbar ist. Erhöhte Energieverbrauche gibt es in Kloster Lehnin und Schwielowsee. Die Verdopplung des Stromverbrauches in Schwielowsee hängt mit der Zuordnung eines lokalen Energieversorgers zur Gemeinde Schwielowsee zusammen.

 

Hinsichtlich der Bedarfsdeckung sind signifikante Steigerungen in Groß Kreutz (von 39,6 % auf 53,4 %), Treuenbrietzen (von 455,3 % auf 492,1 %), dem Amt Brück (von 77,2 % auf 109,6 %), dem Amt Niemegk (von 514,9 % auf 564,4 %) und dem Amt Wusterwitz (von 205,3 % auf 262,4 %) zu verzeichnen. Das Amt Brück hat erstmalig die 100-%-Grenze überschritten.

 

Die Entwicklung der letzten Jahre macht deutlich, dass die starke Dominanz der Windkrafterzeugung weiter zurückgeht und die BHKW und die Photovoltaik nunmehr ca. ein Drittel zum Aufkommen an erneuerbaren Energien beitragen.

BHKW sind vielfach in Biogasanlagen installiert. Für die Wärmenutzung besteht im Landkreis noch ein

erhebliches Effizienzsteigerungspotenzial. Die Lösungen können langfristig aber nicht im Bereich der

Nahwärmenetze zu suchen sein, da Nahwärmenetze nur bei einem sehr hohen Wärmebedarf wirt-schaftlich sind und damit Wohnsiedlungen langfristig nicht über Nahwärmenetze herkömmlicher Art erschlossen werden können. Lösungen der verstärkten Nutzung der anfallenden Wärme müssen entweder in einer unmittelbaren gewerblichen Nutzung oder in der Reduzierung des Wärmeanfalls durch neue Technologien gesucht werden.

 

Die Entwicklung des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Bereich erneuerbarer Energien verläuft im

Strombereich relativ kontinuierlich.

 

Haupthemmnisse sind u.a.

- der fehlende Ausbau der Netze

- Akzeptanz der Bürger und daraus die unzureichenden Entwicklung im Bereich der Erhöhung der  

   Energieeffizienz.

 

Darüber hinaus ist zu erwarten, dass der Strombedarf für die Abdeckung der Mobilität und des

Wärmebedarfes steigt und damit fossile Energieträger schrittweise abgelöst werden.

 

Der Anteil erneuerbaren Stromes am Gesamtstromverbrauch erhöhte sich im Landkreis von 2011 auf 2012 von 70,4 % auf 73,9 % (2010 bei 51,6 %).“

 

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