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Was geschah in Lehnin vor 500 Jahren?

Was geschah in Lehnin vor 500 Jahren?

 

Vor  10 Jahren         

2005: Lehnin feierte sein 825-jähriges Jubiläum. Während der Festwoche gab es ein buntes Markttreiben, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte, Musik- und Tanzabende. Höhepunkt war der historische Festumzug, der von der Belziger Straße bis zum Sportplatz führte.

 

Vor 50 Jahren          

1965: In Lehnin wurde die zentrale Müllabfuhr eingeführt.  In der Damsdorfer Chaussee wurden alle Straßenbäume gefällt. Auf der Kleinbahnstrecke Lehnin – Groß Kreutz wurde der Personenverkehr eingestellt und durch Busse ersetzt. Der Güterverkehr bestand zunächst weiter, wurde jedoch 2 Jahre später auch eingestellt.

 

Vor 100 Jahren

1915: Die neu erbaute Volksschule (mit Uhrenturm) wurde feierlich ihrer Bestimmung übergeben. In der Klosterkirche fand die erste Schwesterneinsegnung statt. Im Elisabethhaus

des Luise – Henrietten – Stiftes wurde ein Reservelazarett und ein Erholungsheim für Soldaten mit 25 Betten eingerichtet.

 

Vor 150 Jahren        

1865: Der Lehniner Fabrikbesitzer Louis Fischer (Schlichtingstraße/Ecke Am Klostersee) warb im „Zauch-Belziger Kreisblatt“ für seine Ton-, Töpferwaren und Dachsteine. Nach ihm

wurde der „Fischersberg“ am Ortsausgang in Richtung Damsdorf benannt. Der königliche Landrat des Zauch-Belzigschen Kreises, Herr von Stülpnagel, erteilte dem Rittergutbesitzer, Herrn von Löbell, die Erlaubnis, mit Waffengewalt gegen Holz- und Wilddiebe vorzugehen.

 

Vor 200 Jahren        

1815: Der Staat verkaufte das Amtsvorwerk Kaltenhausen sowie die 1736 errichtete Amtsziegelei für 56.000 Taler an Privatleute. Der Amtshof Lehnin wurde vom Amtsrat Friedrich August Heinrich Uebel für 134.000 Taler gekauft. Ihm gehörte nun alles außer der Kirche, der Klausur, dem Cecilienhaus und den unvermessenen Hofräumen. Auf dem Marktplatz wurde die noch heute dort stehende Friedenseiche gepflanzt.

 

Vor rund 250 Jahren 

1763: Nachdem die kurfürstliche Schule 1760 geschlossen wurde, wird auf Anregung des preußischen Schulreformers Friedrich Eberhard von Rochow die „Landgnadenschule“ in Lehnin gegründet.

 

Vor 300 Jahren        

1715: Während der Regierungszeit von König Friedrich Wilhelm I. verfällt das kurfürstliche Jagdschloss auf dem Klostergelände mehr und mehr.

 

Vor rund 400 Jahren 

1617: Zwei Kossäten aus Rädel fanden in einem Gewölbe nahe des Kreuzganges im 2. Stockwerk der Klosterkirche eine zugemauerte Stelle, hinter der sie Altardecken, Bücher und

Handschriften entdeckten.

 

Vor 500 Jahren        

1515: Um eigene Schulden zu decken, nahm die Stadt Leipzig im Lehniner Kloster einen Kredit auf.

 

Jürgen Back, Ortschronist Lehnin

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Veröffentlichung

Lehnin
Mo, 27. April 2015

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