Wandern

Grebs ist ein lebendiges Dorf

Grebs, den 25.06.2019

"Wir sind stolz auf unseren schönen Ort aber dennoch wollen wir uns nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen und haben noch viele Ideen", sagt der frischgewählte Grebser Ortsvorsteher Harry Grunert, der mit den Ortsbeiratsmitgliedern Jens Koloska und Ronald Hilsky künftig die Geschicke im Ortsteil lenkt. Zurzeit saniert wird die Außenhülle der Kita. Abwasser- und Trinkwassernetz, Rad- und Gehwege sind in einem guten Zustand.
Er stehe für ein lebendiges Dorf, in dem sich alle Akteure - insbesondere der Vereine und der Feuerwehr - abstimmen und an einen Strang ziehen. Nicht nur bei Veranstaltungen wie dem alljährlichen Oldtimertreffen, das viele Besucher anzieht. Wichtig ist Grunert, dass die Ortsfeuerwehr erhalten bleibt - berufsbedingt haben die Kameraden derzeit Not, alle Einsätze zu besetzen. Das ehemalige Kinderferienlager am Görnsee wird zurzeit abgerissen, aber was aus dem Filet-Grundstück wird, ist derzeit ungeklärt: weitere Eigenheim-Flächen wäre im Ort willkommen. Wünschenswert wäre es auch, den Wanderweg um den See wieder freizuschneiden, die Bushaltestelle zu erneuern und die Feuerwehr gemäß dem Gefahrenabwehrplan besser auszustatten. Große Probleme bereitet der Schwerlastverkehr durch die Dorfstraße, die zunehmend reparaturbedürftiger wird.
Ungewiss ist die Zukunft der Traditionsbäckerei Schmidt im Ort, die gesundheitsbedingt zum Jahresende schließt. Die Besitzerin des 1895 als Bäckerei und Mühle gegründeten Handwerksbetriebes möchte verkaufen, hat aber bislang keinen Nachfolger gefunden. "Grunert: "Die Schließung der Bäckerei wäre für unsere Bürger ein herber Verlust. Wir müssen alles tun, um einen neuen Betreiber zu finden."
Einen Wunsch hat Harry Grunert noch an seine Grebser Bürger: jeder solle bitte vor seinem Grundstück die Flächen sauber und unkrautfrei halten.

 

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