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Nachbereitung des Feuerwehreinsatzes an Grebser Pumpstation

Während einer Sitzung am 21.06.2021 wurden im Beisein des Kreisbrandmeisters sowie Vertretern des Wasser- und Abwasserzweckverbandes  Werder-Havelland (WAZV), der Einsatzleitung und Gemeindewehrführung die Ursachen für den Feuerwehreinsatz am 04.06.2021 ermittelt und bewertet. An einer Pumpstation des WAZV traten Stoffe aus, die durch Einsatzkräfte der Gefahrenstoffeinheit des Landkreises sowie durch Kameraden der Ortswehren Grebs, Lehnin, Netzen und Prützke beseitigt wurden.

 

Ursache für die Havarie war die Beschädigung eines freiliegenden Schlauches, welche vermutlich Nagetiere verursachten. Inzwischen wurde an der Stelle vorsorglich ein zusätzliches Schutzrohr angebracht, um den erneuten Austritt von Stoffen, trotz wöchentlicher Wartung, zu vermeiden.

 

Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass eine Evakuierung der Anwohner*innen nach der GAMS-Regel sowie das Tragen der Sonderschutzbekleidung durch die Einsatzkräfte nicht erforderlich gewesen wäre, da die austretende Flüssigkeit keineswegs so gefährlich war wie zunächst angenommen. Bei dem ausgelaufenen Stoff handelte es sich um Eisen(II)-chlorid, welches in wässriger Lösung in Sicherheitsbehältern am Pumpwerk vorgehalten wird. Dies ist den technischen Datenblättern, welche u. a. an allen Einsatzorten vorhanden sind, dokumentiert. Es wird genutzt, um die Bildung von Schwefelwasserstoff und die damit verbundenen Geruchsprobleme in Abwasserkanälen und -druckleitungen zu minimieren.

 

Um die Kameraden in Zukunft besser auf Einsätze dieser Art vorzubereiten, bot der WAZV eine Schulung für die Ortswehrführer*innen über die vom Verband verwendeten Stoffe (Nutriox und Eisen(II)-chlorid) an. Dort soll die bestmögliche Verfahrensweise in Havarie-Situationen erörtert werden. Das Angebot wird von der Gemeindewehrführung gern in Anspruch genommen.

 

Übrigens: Havarien beim WAZV können jederzeit über die Bereitschaftsnummer 0180 222 31 34 gemeldet werden.

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Veröffentlichung

Fr, 25. Juni 2021

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