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2. Bauabschnitt des Zaucheradweges eingeweiht


Bild zur Meldung: 2. Bauabschnitt des Zaucheradweges eingeweiht



Der zweite Bauabschnitt des überregionalen Zaucheradweges, der auch als „multifunktionaler Wirtschaftsweg“ ausgewiesen ist, wurde heute u.a. von Bürgermeister Uwe Brückner, dem Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel, Steffen Scheller, der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann, dem Landtagsabgeordneten Udo Wernitz, der Ortsvorsteherin Petra Gorgas und dem Michendorfer Zweigstellenleiter der Firma Matthäi, Dipl.-Ing. (FH) Lars Schmidt, mit dem feierlichen Durchschneiden des Bandes eingeweiht.

 

Der bisher sandige Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emsterkanal wurde asphaltiert. Die neu entstandenen 1.454 Meter sind Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Sportler. Der Weg verläuft teilweise direkt entlang am Emsterkanal und ermöglicht einzigartige Blicke auf das Wasser. Er dient auch der Erschließung der anliegenden Acker- und Waldflächen und der Zuwegung zu den Gebäuden beim Schöpfwerk und dem Emster-Damm.

 

Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt betrugen 489.163,79 €, davon waren 366.872,84 € Fördermittel. Der Bau des Weges wurde gefördert aus dem Programm „Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches" und kofinanziert durch den Bund aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" sowie vom Land Brandenburg.

 

Der erste, gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel, realisierte Bauabschnitt vom Schöpfwerk in Gollwitz bis zur Rietzer Brücke, der eine Länge von 2400 m hat, wurde im Juli 2020 eingeweiht – der erste Spatenstich erfolgte im Jahre 2019. Seitdem nutzten viele Radler*innen den neuen Uferweg.

 

Der dritte geplante Bauabschnitt ist das Verbindungsstück zwischen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße. Hier hofft die Gemeinde auf Unterstützung durch den Landkreis. Im Endausbau soll der Zaucheradweg auf Kloster Lehniner Gebiet 26 Kilometer betragen. Er soll in Emstal beginnen und über Lehnin, Nahmitz, Netzen, Grebs, Prützke bis Gollwitz/Rietz führen. Dort bindet er auf dem Gebiet der Stadt Brandenburg an der Havel an den überregionalen Havelradweg an.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Der Zaucheradweg ist ein Meilenstein in der touristischen Erschließung unserer Gemeinde und für die Erholung unserer Bürger*innen hervorragend. Gerade in der heutigen Zeit wird Bewegung an frischer Luft immer wichtiger. Zudem sind Radwege abseits der Straßen sicherer. Mein herzlicher Dank geht an die bauausführenden Firmen und all denen, die sich für eine Finanzierung stark gemacht haben, natürlich auch den am Bau beteiligten Mitarbeitern unserer Gemeinde, allen voran Herrn Hoffmann. Ich wünsche allen Nutzern eine stets unfallfreie Fahrt, schönes Wetter, viel Freude und einzigartige Naturerlebnisse.“

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann sagte, Radwege würden vielerorts derzeit thematisiert und seien wichtig. Bund, Land und Kommunen müssten im Schulterschluss solche Projekte vorantreiben. Wünschenswert wäre, so Tiemann, dass die Planungszeiten sich wieder verkürzten.

 

Oberbürgermeister Steffen Scheller freut sich, dass der neue Radweg „mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt.“ Ein ähnliches Vorhabe startet die Stadt Brandenburg jetzt zwischen den Ortsteilen Saaringen und Klein Kreutz. Die Sicherheit der Radfahrer*innen stehe dabei an vorderster Stelle. Scheller wünscht sich weitere gemeinsame Projekte mit Umlandgemeinden und lud seinen Kloster Lehniner Amtskollegen schon mal für den ersten Spatenstich der Wuster Bahnüberführung ein, die wohl bald realisiert werden soll.

 

Der Landtagsabgeordnete Udo Wernitz kündigte an, dass das Land dieses Jahr 30 Mio. Euro für neue Radwege bereitstelle. Eine Rekordsumme, die Klimaschutz, Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung stärkten.

 

Die Ortsvorsteherin Petra Gorgas dankte für die neue Radverbindung ins benachbarte Gollwitz und wünschte sich zugleich, dass ein weiterer Radweg Richtung Schmerzke gebaut würde. Sie hoffe, dass hier alle gemeindlichen Gremien und Fördermittelgeber zusammenarbeiten, um eine Lösung zu finden.

 

 

 

 

 

 

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