Ehemaliges Zisterzienserkloster in LehninBadestelle am Emstaler SchlauchGrüne Weiden - Glückliche TiereBannerbild

Tourismuskonzept in Reckahn vorgestellt

Nach Beschluss durch die Gemeindevertretung wurde das neue Tourismuskonzept, das in den nächsten Jahren schrittweise in der Gemeinde Kloster Lehnin umgesetzt werden soll, im sanierten Renaissancebau Reckahn vorgestellt. Unter anderem sollen touristische Anlaufpunkte und Akteure besser vernetzt sowie die Angebots-, Erlebnis- und Lebensqualität in der Gemeinde verbessert werden. Der / die Besucher*in können Geschichte und Natur erleben, Erholung finden und sich von den vielen positiven Eindrücken inspirieren lassen.

 

Vor ca. 30 Touristikern, Gemeindevertretern, Ortsvorstehern, Vertretern des Tourismusverbandes Havelland und der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel e. V. stellten die Kloster Lehniner Tourismusbeauftragte Manuela Hadler, Bürgermeister Uwe Brückner und die Vorsitzende des Tourismusvereines, Angelika Hermann, die Eckpunkte des Konzeptes vor. Nach der zusammenfassenden Präsentation des touristischen Konzepts und einer kurzen Pause, bildeten sich Arbeitsgruppen zu den vier Themenfeldern (Kloster, Kunst-Kultur-Geschichte, Natur, Begegnungen). In den jeweiligen Gruppen-Workshops wurde dann über erste Umsetzungsmaßnahmen in den definierten 12 Handlungsfeldern gesprochen.

 

Soviel steht fest: wer die Gemeinde Kloster Lehnin besucht, trifft zukünftig auf neue Angebote im Bereich geschichtlicher Bildung, Natur, Kulturveranstaltungen und Kunstevents.

 

Manuela Hadler sieht im touristischen Sektor noch viel Potential: „Die Übernachtungsnachfrage ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Die Nachfrage ist in vielen Monaten des Jahres höher als das Angebot. Dabei dominieren Tagungs- und Geschäftsreisen aber auch Veranstaltungen ziehen viele (Tages-) Besucher an.  Es muss daran gearbeitet werden, Gäste für längere Aufenthalte in unserer Gemeinde zu gewinnen. Unseren Unterkünften fehlt es zum Teil an thematischer Spezifizierung. Auf jeden Fall sind die kulinarischen Angebote zu knapp und könnten regionaler und zeitgemäßer werden.“

 

Das ehemalige Zisterzienserkloster und Schloss Reckahn sind bisher die großen touristischen Anlaufpunkte in der Gemeinde. Allerdings existieren auch viele Kleinode wie das z.B. das Backofenmuseum in Emstal, der Dreiseitenhof in Grebs und weitere, die bisher kaum touristisch entwickelt worden sind. Auch das Vogelschutzgebiet mit dem Beobachtungturm hat ein Alleinstellungsmerkmal. Potential für Besucher*innen birgt auch die heimische aktive Kunst- und Kreativszene.

 

Gute Wandermöglichkeiten in der seen- und waldreichen Umgebung bieten die Wanderwege der Gemeinde. Aber auch hier gibt es Verbesserungsvorstellungen. Für den zunehmenden Radtourismus gibt es dagegen nach Meinung der Expert*innen noch hohen Nachholbedarf. In diesem Zusammenhang fehlt es auch an Mobilitätsangeboten für Gäste mit Fahrrädern, die den ÖPNV nutzen möchten.

Im Bereich Gastronomie sehen die Touristiker Stärken in der Regionalvermarktung von regionalen Produkten wie Wein und Spargel, die künftig besser beworben werden könnten.

 

Bürgermeister Uwe Brückner sieht mit der Entwicklung des Tourismus auch die Möglichkeit, neue Arbeitsplätze im Bereich Handel, Gastronomie und Beherbergung, zu schaffen. 

 

Das Tourismuskonzept können interessierte unter anfordern. 
Am 18.11.2021 treffen sich die Arbeitsgruppen des Tourismusvereins, um die vier Themenfelder zu diskutieren, weiter zu entwickeln und Umsetzungsideen zu besprechen.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mi, 27. Oktober 2021

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