Wandern

Schloss und Rochow-Museum Reckahn

Vorschaubild

Reckahner Dorfstr. 27
14797 Kloster Lehnin OT Reckahn

Telefon (033835) 60 67 2
Telefax (033835) 60 67 3

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.reckahner-museen.de

Öffnungszeiten:
April bis Oktober
Di - Fr 9:00 - 16:00 Uhr
Sa u So 10:00 - 17:00 Uhr - Café 14:00 - 17:30 Uhr

November bis März
Di - Fr 9:00 - 16:00 Uhr
Sa - So 10:00 - 16:00 Uhr - Café 14:00 - 16:30 Uhr

Feiertage 10:00 - 17:00 Uhr und nach Vereinbarung

Winterschließzeit:
16. Dezember 2018 - 28. Februar 2019
14. Dezember 2019 - 29. Februar 2020

Schließtage: Dienstag nach Ostern und Pfingsten

Blick in einen Ausstellungsraum

Das Schloss Reckahn (1729) beherbergt seit August 2001 das Rochow-Museum mit seiner Dauerausstellung „Vernunft fürs Volk". Die Exposition im Erdgeschoss mit seltenen Originalen, Ton- und Bildinszenierungen verbindet das Reformwerk F. E. von Rochows mit den Themen Aufklärung, Toleranz, Bildung und Ökonomie. Im Obergeschoss finden Sonderausstellungen, Konzerte, Veranstaltungen aber auch standesamtliche Trauungen statt. Die Räumlichkeiten können privat und geschäftlich gemietet werden.


Das Rochow-Museum ist ein „Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung". Zwanzig Institutionen in den Neuen Bundesländern gehören zu den Kulturellen Gedächtnisorten, die im „Blaubuch" der Bundesregierung verzeichnet sind.

 

Träger: Stiftung „Der Kinderfreund“ Victoria D. v. Rochow-Litscher
Mitfinanzierer: Universität Potsdam

 

Eintritt (Kombiticket)

 Preis p.P.
Erwachsene  5,00 €
Ermäßigt  3,50 €
Schüler  2,00 €


Aktuelle Meldungen

Veranstaltung anlässlich der Wiederherstellung des Rochowschen  Renaissancebaus in Reckahn

(15.11.2019)

Der seit Mitte 2017 umfassend sanierte und umgebaute Renaissancebau Reckahn in der Reckahner Dorfstraße, der im zweiten Bauabschnitt demnächst noch einen Anbau erhält, wurde am heutigen Freitag, 15.11.2019, in einem Festakt feierlich eingeweiht. Einige Restarbeiten erfolgen in den nächsten Wochen.

Es handelt sich hier um ein Leuchtturm-Projekt zur Rettung eines denkmalgeschützten Hauses, das künftig als „Jugend-, Kultur-, Gemeinde- und Kongresszentrum“ im ländlichen Raum genutzt wird. Im 18. Jahrhundert haben hier viele Gäste der von Rochows übernachtet. Später wurden hier u.a. Wohnungen eingerichtet.

Das 2017 gestartete Bauvorhaben wird durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (Teil des Zukunftsinvestionsprogramms der Bundesregierung)“ finanziell gefördert (1,12 Mio. Euro). Weitere Zuwendungen kamen vom Landkreis Potsdam-Mittelmark, z. B. aus der „Projektförderung für Ausstattung und Einrichtung“, „Projektförderung zur Sicherung der Gesamtfinanzierung“, „Archäologische Dokumentation im Bereich des geschützten Bodendenkmals“ sowie aus dem Kreisentwicklungsbudget.

Die Gesamtkosten von rund 2,5 Mio. Euro sind zwischenzeitlich auf ca. 3,2 Mio. Euro angestiegen. Ursächlich für diese Erhöhung der Baukosten sind vor allem die gestiegenen Baupreise, daraus resultierende Bauverzögerungen und der Aufwand aufgrund ergänzender denkmalschutzrechtlicher Auflagen.

„Die Sanierung war für unsere Gemeinde ein großer Kraftakt. Wer den lange leer stehenden Bau, dessen ältester Bestand aus dem Jahr 1605 stammt, vorher gesehen hat, weiß, warum der Sanierungsaufwand so hoch ist. Zwischenzeitlich mussten wir aus archäologischen Gründen umplanen und eine Unterkellerung für die Unterbringung der Technik verwerfen. Mit der jetzigen Sanierung konnten wir den Verfall abwenden und dieses wertvolle Denkmal für die Nachwelt sichern. Als kulturelles und bildungspolitisches Zentrum für die Menschen in der Gemeinde, im Ortsteil Reckahn und darüber hinaus“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Landrat Wolfgang Blasig sagte, der Landkreis Potsdam-Mittelmark habe für dieses Bauprojekt nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch ein offenes Portemonnaie. Die archäologischen Erkenntnisse, die sich aus dem Bauvorhaben ergaben, seien wichtig für die Reckahner Geschichtsschreibung. Offenbar sei der Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert von einem Wassergraben umgeben gewesen, so Blasig, demzufolge Reste der Ofenanlage auf mehrere Bauepochen schließen ließen. Von Reckahn gingen bis in die heutige Zeit pädagogische Forschungen aus, die über die Landesgrenzen hinweg von sich Reden machen.

Schirmherr und Ex-Bildungsminister Günter Baaske, der Ehrenschüler in Reckahn ist, erinnerte an die Nachwendezeit, in der er und seine Weggefährten nie gedacht hätten, dass die mittelmärkischen Herrenhäuser wieder saniert und mit neuem Leben erfüllt werden könnten. Die Finanzierungen seien so bunt wie die Staffelei des Malers van Gogh gewesen aber das Ziel sei nach 30 Jahren erreicht. Nahezu alle Häuser seien saniert, umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt, lobte Baaske. Demzufolge hat sich Reckahn zu einem bildungspolitischen Campus von überregionaler Bedeutung entwickelt. Er wünsche sich, dass an diesem altehrwürdigen Ort viel gelernt, gefeiert und Erfahrungen ausgetauscht würden.

Architekt Egon Behrens sprach von der großen Herausforderung, unterschiedliche Nutzungen unter ein Dach zu bringen: u. a.mit Seminarräumen für wissenschaftliche Konferenzen, einem Café, Jugendclub, 23 Übernachtungsräumen und einem Foyer für Feiern und feierliche Anlässe. Soviel Geschichte an einem Ort habe er in seiner ganzen beruflichen Laufbahn noch nicht erlebt, lobt der 63-Jährige, der die Zusammenarbeit aller Akteure als sehr angenehm empfand.

Ideengeber, Motor des Vorhabens und Chef der Stiftung „Der Kinderfreund“, Prof. Hanno Schmitt, hat mehr als 15 Jahre für die Verwirklichung seiner im Herrenhaus umgesetzten Vision gekämpft und dafür u.a. 95 Baubesprechungen auf sich genommen. Die Einweihung sei für ihn jetzt ein unglaubliches Wunder, so Schmitt, der in seinem neu erschienenen Buch einen über 200-jährigen Reisebericht aus Reckahn erwähnt: der Besucher empfand den Ort und seine Menschen damals wie den „Vorhof zum Himmel“.

Der Renaissancebau, der eine Nutzfläche von ca. 900 Quadratmeter aufweist, komplettiert das historische Ensemble mit Schulmuseum Reckahn, Schloß Reckahn und Schloßpark.

Am Standort Reckahn wird seit Jahren durch die Stiftung „Der Kinderfreund“ an Rochows Vermächtnis angeknüpft: mit Liebe und Verständnis Wissen zu vermitteln.

Foto zur Meldung: Veranstaltung anlässlich der Wiederherstellung des Rochowschen  Renaissancebaus in Reckahn
Foto: Veranstaltung anlässlich der Wiederherstellung des Rochowschen  Renaissancebaus in Reckahn

Fontane-Programm im Schloss Reckahn

(02.10.2019)

Anlässlich des Fontane-Jahres lädt der Förderverein Historisches Reckahn e. V. Sonntag, 6. Oktober, 16 Uhr, auf Schloss Reckahn zu einem literarisch-musikalischen Programm ein. Motto: „Man hat keine andere Heimat als die Erde - Unterwegs mit Theodor Fontane“. Die Autoren Antje und Martin Schneider gestalten gemeinsam mit der Pianistin Angela Maria Stoll diesen besonderen Nachmittag.

Seit dem 1. Oktober erinnert eine Stele auf dem Gutsparkgelände in Reckahn an die berühmten Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Entlang einer Radroute werden mittels Stelen an ca. 60 Orten Fontanes Biografie und Lyrik nähergebracht und „seine“ historischen Orte vorgestellt. Reckahn gehörte zu den ursprünglichen Zielen, die Fontane besuchen und wohl auch beschreiben wollte. Jedoch verhinderten Kriege und die Berichterstattung darüber seine Besuche bei dem Gutsherren.

Karten im Vorverkauf 12 Euro (Reservierung unter Tel.: 03 38 35 / 606 72, an der Abendkasse 15 Euro).

Foto zur Meldung: Fontane-Programm im Schloss Reckahn
Foto: Fontane-Programm im Schloss Reckahn

Denkmaltag mit Sonderführung, Konzert und Kichererbsenkaffee

(09.09.2019)

Zum Tag des offenen Denkmals gab es Sonntag auf dem Reckahner Schloßgelände als Besonderheit eine Baustellenführung im 1605 erbauten Renaissancebau mit dem Architekten Egon Behrens und ca. 20 Interessierten. Hier wurde Umbrüchen in Kunst und Architektur nachgegangen. Die Sanierung des Herrenhauses Reckahn und ein neuer Anbau sollen im zweiten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Vorgesehen ist hier ein Jugend-, Gemeinde- und Kongresszentrum, das u. a. Übernachtungen und wissenschaftliche Tagungen ermöglicht. Zudem ist ein Café geplant. Das Bauprojekt komplettiert das historische Ensemble in Reckahn.

Später begann im ausverkauften Konzertsaal des Schloßes das Konzert des Salontrios des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde mit dem Bariton Daniel Nicholson und 60 Musikliebhabern. Gut besucht waren laut der Museumsleiterin Dr. Silke Siebrecht-Grabig auch die Zuckertüten-Ausstellung im Schloßmuseum, die vor kurzem eröffnet wurde und das Schulmuseum im historischen Schulhaus von 1773.

Die Ausstellung des Archivs historische Alltagsfotografie in Kooperation mit dem Schulmuseum Reckahn erzählt, wie Kinder ihren ersten Schultag erlebten. Im 19. Jahrhundert entstand der Brauch, den ABC-Schützen eine mit Naschereien gefüllte Zuckertüte zu überreichen. Neben zahlreichen Fotografien und biografischen Anekdoten werden historische Schulutensilien wie Griffelkasten, Schiefertafel, Zeugnismappen, Fibeln und Schultüten aus den letzten hundert Jahren präsentiert. Die Erinnerungsstücke spiegeln auch die Bedeutung der Einschulung wider und veranschaulichen den Wandel bei der Ausstattung der Schüler in Kleidung, Schultaschen und Schultüten.

Im Museumscafé gab es selbstgebackenen Kuchen und Kichererbsenkaffee, wie er einst in Reckahn als Kaffeeersatz erfunden wurde. „Der Denkmaltag lockte auch Besucher an, die vorher noch nie in Reckahn waren“, freut sich die Museumsleiterin.

Foto zur Meldung: Denkmaltag mit Sonderführung, Konzert und Kichererbsenkaffee
Foto: Denkmaltag mit Sonderführung, Konzert und Kichererbsenkaffee

Sonderführungen durch Denkmäler in Reckahn am 8.9.2019

(04.09.2019)

Zum Tag des offenen Denkmals, Sonntag 8. September, wird das Architekturbüro Behrens & Heinlein um 14.00 Uhr durch den Renaissancebau (1605) neben dem Reckahner Schloss führen. Auf der Baustelle wird dem Motto des diesjährigen Denkmaltages: Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur nachgegangen. Die Gemeinde saniert gerade das Objekt.

Das Schulmuseum im historischen Schulhaus von 1773 und das Rochow-Museum im Schloss von 1729 von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Barockkirche von 1741 ist in der Zeit von 13.30 bis 16.00 Uhr offen. Das Museumscafé im Schloss bietet von 14.00 bis 17.30 u. a. selbstgebackenen Kuchen und Kichererbsenkaffee an, wie er einst in Reckahn als Kaffeeersatz erfunden wurde.

Foto zur Meldung: Sonderführungen durch Denkmäler in Reckahn am 8.9.2019
Foto: Sonderführungen durch Denkmäler in Reckahn am 8.9.2019

Tiemann tourt durch Kloster Lehnin

(23.08.2019)

Die Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann ist in der Sommerpause des Parlaments in ihrem Wahlkreis unterwegs. In Begleitung des Vorsitzenden der Groß Kreutzer Gemeindevertretung, Franz Herbert Schäfer, informierte sie sich über soziale Einrichtungen und Projekte. Bürgermeister Uwe Brückner führte die Gäste am heutigen Freitag an vier wichtige Baustellen der Gemeinde Kloster Lehnin.

Die Sanierung des Herrenhauses Reckahn und ein Anbau sollen im zweiten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Die Gemeinde finanziert rund 1,7 Mio. Euro des insgesamt 3,2 Mio. Euro teuren Bauvorhabens, an dem sich auch Bund und Kreis beteiligen. Vorgesehen ist hier ein Jugend-, Gemeinde- und Kongresszentrum, das u. a. Übernachtungen und wissenschaftliche Tagungen ermöglicht. Zudem ist ein Café geplant. Das Bauprojekt komplettiert das historische Ensemble in Reckahn.

Die Gäste bekamen von Frau Dr. Silke Siebrecht-Grabig eine erste Führung durch die Ausstellung "Von ABC-Schützen und Zuckertüten", die am Sonntag öffnet.

Wegen fehlender Fördermittel steht noch nicht fest, wie es baulich im Strandbad Lehnin weitergeht. Es muss saniert und touristisch weiterentwickelt werden. Ihre Vorstellungen stellten Kay Schattenberg (Betreiber des Strandbades) und Carola Sockel (SinNature, Kanuverleih) dar. Die Gemeinde Kloster Lehnin leitete hierfür ein Bebauungsplan-Verfahren für das Areal am Klostersee ein. Geplant ist zunächst eine Sanierung der Sanitäranlagen. Später soll die Neugestaltung eines Veranstaltungsbereiches erfolgen.

Mit dem 1,36 Mio. Euro teuren Anbau auf dem Lehniner Schulcampus sollen Klassenräume vergrößert und der Bereich für die Schulleitung und das Sekretariat verlegt werden. Die Bauarbeiten sollen im Oktober/November beginnen. 16 Räume wurden bereits leer gezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten im alten Schulgebäude statt. Langfristig ist auch ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule vorgesehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit 756 auf ca. 1.100 steigen.

Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im September 2020 enden. Der Schulleiter, Herr Dr. Hans-Dirk Lenius, stellte die konzeptionelle Ausrichtung vor.

 

Zurzeit liegt die Kapazität der Damsdorfer Kita Kinderland bei 128 Plätzen. Problematisch ist derzeit in Damsdorf vor allem die Unterbringung der unter Dreijährigen.

Durch den 950.000 Euro teuren Anbau, der derzeit entsteht, und im Herbst fertig werden soll, wird ein separater Bereich für Kleinere geschaffen, während die Größeren teilweise in den Anbau ziehen. Die Kapazität steigt damit auf ca. 175 Plätze. Frau Marina Gaidecka (Leiterin der Kita) erläuterte das pädagogische Konzept.

Nach Damsdorf ziehen im Moment viele Familien. 15 Einfamilienhäuser sind derzeit im Bau, weitere 60 sind geplant.

Frau Dr. Dietlind Tiemann bedankte sich und war beeindruckt, was unsere Gemeinde leistet und nimmt viele Anregungen für ihre Arbeit im Deutscher Bundestag mit. Sie versprach, dass sie die Projekte in Kloster Lehnin weiterhin unterstützt und im nächsten Jahr wiederkommen wird. Vielen Dank für ihren Besuch und ihr Interesse.

Foto zur Meldung: Tiemann tourt durch Kloster Lehnin
Foto: Tiemann tourt durch Kloster Lehnin

Zuckertüten-Ausstellung auf Schloß Reckahn

(23.08.2019)

Sonntag, 25. August, wird um 15 Uhr im Schloss Reckahn (Reckahner Dorfstraße 27) die Sonderausstellung „ABC-Schützen und Zuckertüten - Rund um den 1. Schultag“ eröffnet. 

Die Ausstellung des Archivs historische Alltagsfotografie in Kooperation mit dem Schulmuseum Reckahn erzählt, wie Kinder ihren ersten Schultag erlebten. Im 19. Jahrhundert entstand der Brauch, den ABC-Schützen eine mit Naschereien gefüllte Zuckertüte zu überreichen.

Neben zahlreichen Fotografien und biografischen Anekdoten werden historische Schulutensilien wie Griffelkasten, Schiefertafel, Zeugnismappen, Fibeln und Schultüten aus den letzten hundert Jahren präsentiert. Die Erinnerungsstücke spiegeln auch die Bedeutung der Einschulung wider und veranschaulichen den Wandel bei der Ausstattung der Schüler in Kleidung, Schultaschen und Schultüten.

Die Sonderschau läuft bis zum 27. Oktober 2019. Öffnungszeiten: Di-Fr 9 bis 16 Uhr, Sa und So 10 bis 17 Uhr.

Foto zur Meldung: Zuckertüten-Ausstellung auf Schloß Reckahn
Foto: Zuckertüten-Ausstellung auf Schloß Reckahn

Classic Open Air "Liebesgrüße im Park"

(24.07.2019)

Rochow-Museum im Schloss Reckahn empfiehlt:

Liebesgrüße im Park - Classic Open Air im Gutspark Reckahn

 

Samstag, 27. Juli 2019, 18 Uhr

Gutspark am Schloss Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27, 14797 Kloster Lehnin/ Ortsteil Reckahn, Tel.: (033835) 60672


Unter der Leitung von Holger Schella präsentieren die Musiker des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde gemeinsam mit der Mezzosopranistin Alexandra Broneske und dem Bariton Daniel Nicholson Liebeslieder unter anderem von Edward Elgar, Johann Strauss, Cole Porter und Wolfgang Amadeus Mozart. Für den Musikgenuss im Freien sind Picknickkörpe und -decken willkommen.


Veranstalter: Brandenburgisches Konzertorchester Eberswalde in Kooperation mit dem Förderverein Historisches Reckahn e.V.


Karten im Vorverkauf 15 €, an der Abendkasse 18 € unter Tel.: (033835) 60672.


Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Kirche statt.

Foto zur Meldung: Classic Open Air "Liebesgrüße im Park"
Foto: Brandenburgisches Konzertorchester Eberswalde

65 Experten trafen sich zur Achten Konferenz zu Menschen- und Kinderrechten in pädagogischen Beziehungen in Reckahn

(06.11.2018)

Am 2. und 3. November 2018 fand die achte Expertenkonferenz zum Thema „Kinderrechte in Pädagogischen Beziehungen“ im Rochow-Museum Reckahn statt. Ziel der Zusammenkunft von 65 Expert*innen war es, anerkennende pädagogische Beziehungen in kinderrechtlicher Perspektive in der Forschungs- und Bildungslandschaft zu verankern und ethisch fundierte Orientierungen zu stärken. Die Arbeit mit den 2016 erstellten „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“ wurde dabei weiterentwickelt.
 
Veranstaltet wurde die diesjährige Konferenz von folgenden Institutionen: Rochow-Museum und Akademie, MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam, Arbeitsbereiche der Universität Kassel, Deutsches Institut für Menschenrechte/Berlin und Ursula Winklhofer DJI/ München. Finanzielle Unterstützung erfuhr die Konferenz durch die Robert Bosch Stiftung.
 
„Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“
 
Die Reckahner Reflexionen beruhen auf einer fünfjährigen interdisziplinären und internationalen Auseinandersetzung mit dem Thema Ethik pädagogischer Beziehungen, an dem Fachleute aus Praxis, Leitung, Verwaltung, Wissenschaft, Bildungspolitik und Stiftungen beteiligt waren. Die Zusammenarbeit wurde ab 2011 in jährlichen Expertenkonferenzen des Arbeitskreises Menschenrechtsbildung in der Reckahner Einrichtung Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung e. V. an der Universität Potsdam realisiert (abgekürzt: Rochow Akademie). Aus diesem Expertenkreis sind zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema hervorgegangen. Eine internationale Konferenz „Kinderrechte in pädagogischen Beziehungen“ fand 2013 mit sehr großer Resonanz an der Universität Potsdam statt.

 

Der Tagungsort des Arbeitskreises Menschenrechtsbildung, das Dorf Reckahn unweit der Stadt Brandenburg / Havel, ist von herausragender Bedeutung für das kulturelle Gedächtnis. An diesem Ort tragen die Reckahner Museen auf der Basis einer 250-jährigen aufgeklärten Tradition zur Stärkung von Kinderrechten in pädagogischen Beziehungen bei.

 

Reckahn beherbergt ein historisches Ensemble, zu dem die original erhaltene, von Friedrich Eberhard von Rochow (1734–1805) und Christiane Louise von Rochow (1734–1808) erbaute und im Jahr 1773 eingeweihte erste philanthropische Musterschule gehört. In dieser Schule wurden alle Schülerinnen und Schüler des Dorfes im Geiste der Aufklärung unterrichtet. Der dort realisierte menschenfreundliche Unterricht wandte sich bereits vor fast 250 Jahren gegen die Prügelstrafe und gegen ständische, religiöse oder rassistische Diskriminierung. Kinder wurden vom Schulanfang an als vernunftbegabte Wesen respektiert.
 
Weitere Informationen zu den Reckahner Reflexionen unter www.paedagogische-beziehungen.eu und zu den Reckahner Museen unter www.reckahner-museen.de
 
 

Foto zur Meldung: 65 Experten trafen sich zur Achten Konferenz zu Menschen- und Kinderrechten in pädagogischen Beziehungen in Reckahn
Foto: 65 Experten trafen sich zur Achten Konferenz zu Menschen- und Kinderrechten in pädagogischen Beziehungen in Reckahn

Trägerwechsel Rochow-Museum Reckahn

(29.03.2018)

Trägerwechsel Rochow-Museum Reckahn
 

Das Rochow-Museum Reckahn befindet sich ab 1. April 2018 in neuer Trägerschaft. Der Förderverein Historisches Reckahn e.V. übergibt die Betreibung des Museums im Schloss Reckahn an die Stiftung „Der Kinderfreund“ Victoria D. v. Rochow-Litscher.
 
Die Stiftung bürgerlichen Rechts wurde 2002 von Nachfahren der Adelsfamilie von Rochow gegründet. Sie soll den Erhalt, das Gedenken und die Zukunftsorientierung des Lebenswerks Friedrich Eberhard von Rochows (1734-1805) ermöglichen.
 
Der Förderverein Historisches Reckahn e.V. hat mit der Neugründung des Rochow-Museums im Jahr 2001 die Trägerschaft übernommen und damit maßgeblichen Anteil an der Erfolgsgeschichte des Museumsprojektes. Nach der Übergabe des Rochow-Museums an die Stiftung „Der Kinderfreund“ wird sich der Verein verstärkt der Förderung von Projekten im Schulmuseum und im Rochow-Museum widmen.
 
Weitere Informationen: Dr. Silke Siebrecht-Grabig, Leiterin der Reckahner Museen, Reckahner Museen, Tel.: (033835) 60672 und unter http://www.rochow-museum.de/foerderer-und-sponsoren/stiftung.html
 

BUMMI - Ausstellung lockte über 2.000 Besucher nach Reckahn

(13.12.2017)

Die Sonderausstellung „Die Kinderzeitschrift BUMMI zwischen Spielzeugland und sozialistischer Ideologie“ im Rochow-Museum Reckahn lockte über 2.000 Besucher an, davon fast 600 Kinder. Anlass für die Ausstellung war das 60jährige Gründungsjubiläum der Zeitschrift. 

 

Die Familienausstellung widmete sich erstmals BUMMI im Kontext seiner Zeit. Die Themen der Zeitschrift gehörten ebenso dazu wie ihre moderne Verbreitung und der Blick in die Gegenwart. Ermöglicht wurde eine kritische Sicht auf den DDR-Alltag und das Bildungssystem, ohne Engagement und künstlerische Vielfalt zu vergessen. Zu Wort kamen Menschen, die das Magazin hergestellt haben. Zu sehen waren Originalzeichnungen für BUMMI, Bastelbögen, Filme und Tondokumente – und natürlich viele Geschichten mit dem gelben Bären.

 

Das Begleitprogramm zur Ausstellung stieß auf großes Interesse. Neben den Sonderführungen durch die Ausstellung waren vor allem die Kurzfilmprogramme beliebt. 

 

Während der Ausstellung entstanden zahlreiche Zeichnungen und Bummi-Geschichten von Kindern. Diese wurden am letzten Ausstellungstag präsentiert und prämiert.

 

Das Begleitbuch zur Ausstellung mit 100 Seiten und zahlreichen großformatigen Bildern kann weiterhin für 15 €  im Rochow-Museum Reckahn erworben werden. 

 

Aufgrund der großen Resonanz ist eine Wanderausstellung geplant.


Zur Ausstellung
Vor 60 Jahren startete in der DDR die einzige Vorschulzeitschrift für Kinder. Ihr Titelheld BUMMI sollte die Drei- bis Sechsjährigen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und ihnen die Heimat nahe bringen. Humanistische und sozialistische Bildung, kindgerechte Geschichten, politische Propaganda und ideologische Erziehungsziele der SED verschmolzen miteinander.

 

BUMMI erschien zwischen 1957 und 1964 monatlich, danach vierzehntägig im Verlag „Junge Welt“. Das Vorschulmagazin konnte abonniert werden, die meisten Exemplare gingen jedoch im freien Verkauf über den Ladentisch. Der Preis blieb von 1959 bis 1989 stabil: 25 Pfennige pro Heft. BUMMI erreichte eine Auflage von einer Dreiviertelmillion.

 

Um Kinder sozialistisch zu erziehen, setzte die Zeitschrift auf ein multimediales Konzept, das Mitmachaktionen einschloss. Darauf aufbauend entwickelte sich BUMMI in den 1960er Jahren zur Marke: Produkte warben mit dem Bären, Filme mit ihm kamen heraus. Sein Name zierte Kindergärten und Kaufhäuser. Noch heute gibt es BUMMI am Kiosk zu kaufen. 2011 war er wieder im Fernsehen zu sehen.


Veranstalter
Förderverein Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung e.V. an der Universität Potsdam

 

Idee und Konzeption
Jeanette Toussaint, Dr. Ralf Forster

 

Förderer
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
Landkreis Potsdam-Mittelmark
Förderverein Historisches Reckahn e.V.

 

Kooperationspartner
Deutsches Rundfunkarchiv
Universität Potsdam
 

Foto zur Meldung: BUMMI - Ausstellung lockte über 2.000 Besucher nach Reckahn
Foto: BUMMI - Ausstellung lockte über 2.000 Besucher nach Reckahn

600 Besucher beim Nikolausfest im Schloss Reckahn

(11.12.2017)

Das gestrige Nikolausfest im Schloss Reckahn in Kooperation mit der Brandenburger Bank war ein voller Erfolg. Auf dem Adventsmarkt im Kellergewölbe und vor dem Schloss Reckahn boten die Händler ihre Waren erfolgreich an. Großer Andrang herrschte auch beim Weihnachtsprogramm des Kindergartens „Sonnenschein“. Eltern, Geschwister und Großeltern verfolgten gespannt die tolle Vorführung ihrer Kleinen.

Der traditionelle Adventsmarkt des Fördervereins „Historisches Reckahn“ e.V. fand zum fünften Mal in Kooperation mit der Brandenburger Bank statt. Seither ist ein Besucheranwachs  zu verzeichnen. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Helfern und bei allen Händlern. 
Zur Finissage der BUMMI-Sonderausstellung wurden drei Bilder von jungen Besuchern prämiert. Die Ausstellung fand reges Interesse am letzten Öffnungstag.

 

Den Abschluss des Nikolausfestes bildete um 18.30 Uhr das ausverkaufte Weihnachtskonzert der Brandenburger Bank in Kooperation mit der Kirchengemeinde Reckahn in der Barockkirche. Das Ensemble der freien Musikschule Brandenburg präsentierte vor über 200 begeisterten Zuhörern traditionelle und moderne Weihnachtslieder, nationale und internationale Lieder sowie Besinnliches und Heiteres.

 

Weitere Informationen: Dr. Silke Siebrecht-Grabig (Leiterin der Reckahner Museen), Tel.: 033835-60672.
 

Foto zur Meldung: 600 Besucher beim Nikolausfest im Schloss Reckahn
Foto: 600 Besucher beim Nikolausfest im Schloss Reckahn

„Reformation & Bildung“ - Tagung in Reckahn und Potsdam mit Forschern aus Polen, Tschechien und Deutschland

(25.11.2017)

Vom 23. bis 25. November 2017 trafen sich die Arbeitsbereiche Historische Bildungsforschung der Partneruniversitäten  Potsdam und Opole im Rochow-Museum Reckahn. Die Tagung stand unter dem Thema „Reformation & Bildung – Historische und pädagogische Facetten“. 

 

Die Teilnehmer informierten sich zunächst in den Reckahner Museen über die Bildungs- und Agrarreformen des Gusherrenpaares von Rochow im 18. Jahrhundert. Auch ein Besuch der Rochowschen Kirche in Reckahn gehörte zum Programm. Sie diskutierten die Auswirkungen der Reformation in Brandenburg, Schlesien und Böhmen sowie deren Bedeutung für die Schulentwicklungen vom 18. bis 20. Jahrhundert. Den Abschluss bildete ein Besuch der Sonderausstellung „Reformation und Freiheit. Luther und die Folgen für Preußen und Brandenburg“ im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam.

 

Die Tagung wurde gefördert vom Akademischen Auslandsamt und der Professur Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung der Humanwissenschaftlichen Fakultät – Department Erziehungswissenschaft der Universität Potsdam.

 

Die Zusammenarbeit von Bildungshistorikern aus Potsdam und Opole hat eine lange Tradition. Bereits seit 1977 gab es regelmäßige Treffen, die 2004 wiederbelebt wurden. Die nächste Tagung wird im Herbst 2018 in Opole stattfinden.

 

Weitere Informationen: Dr. Silke Siebrecht-Grabig, Leiterin der Reckahner Museen, Tel.: (033835) 60672 und Prof. Dr. Frank Tosch, apl. Professor Historische Bildungsforschung an der Universität Potsdam, tosch@uni-potsdam.de

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Foto zur Meldung: „Reformation & Bildung“ - Tagung in Reckahn und Potsdam  mit Forschern aus Polen, Tschechien und Deutschland
Foto: „Reformation & Bildung“ - Tagung in Reckahn und Potsdam mit Forschern aus Polen, Tschechien und Deutschland

Expertenkonferenz zu den „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“

(06.11.2017)

Pädagogische Beziehungen bilden ein Fundament dafür, dass Leben, Lernen und demokratische Sozialisation gelingen. Nachdem körperliche und sexualisierte Gewalt geächtet wurde, sind seelische Verletzungen die häufigste und zugleich die am meisten ignorierte Gewaltform im Bildungswesen. Empirisch belegt ist, dass in allen Bildungsstufen ethisch begründetes, die Würde der Kinder und Jugendlichen in ausreichendem Maße achtendes und ethisch unzulässiges, missachtendes pädagogisches Handeln vorzufinden ist. 

 

Am 3. und 4. November 2107 trafen sich im brandenburgischen Rochow-Museum in Reckahn 60 Expertinnen und Experten, um Strategien zur Verbesserung pädagogischer Beziehungen zu erarbeiten. Erstmals wurde enge Kooperation zwischen den versammelten Experten, den internationalen Kooperationspartnern und dem Jugendamt des Landkreises Potsdam Mittelmark vereinbart.


Das Vorhaben beruht auf den in fünfjährigem Entwicklungsprozess durch den Arbeitskreis Menschenrechtsbildung erarbeiteten kinderrechtlich fundierten „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“. Die Expertenkonferenz diente dazu, diese Leitlinien zur kinderrechtlichen Verbesserung pädagogischer Beziehungen lokal, bundesweit und international zu verbreiten, Fortbildungskonzeptionen dazu zu entwickeln sowie interdisziplinäre Forschungsvorhaben anzustoßen. Die Leitlinien sollen Reflexionen anregen und als Orientierung für dauerhafte professionelle Entwicklungen auf der Beziehungsebene dienen. Sie wenden sich an Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Verantwortliche in allen Bereichen des Bildungswesens. Auch Versionen der Leitlinien für Kinder und Jugendliche sowie in leichter Sprache werden gegenwärtig entwickelt.


Die Reckahner Reflexionen knüpfen an humane Traditionen der aufgeklärten philanthropischen Pädagogik an, die nachweislich u.a. in der historischen Musterschule in Reckahn zwischen 1773 und 1805 praktiziert wurden. Von diesem „Kulturellen Gedächtnisort mit nationaler Bedeutung“ (Blaubuch Kulturelle Gedächtnisorte 2006) ausgehend sollen gegenwarts- und zukunftsbezogene Perspektiven entwickelt werden. 

 

Projektförderungen und Laufzeiten: 

  • Umfassende Projektförderung durch die Robert Bosch Stiftung für die Laufzeit 2017-2021
  • Anschubfinanzierungen für jährliche Expertenkonferenzen im Rochow-Museum durch die Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. und die Helga Breuninger Stiftung in den Jahren 2011-2017
  • Unterstützung eines Vorbereitungskongresses 2013 an der Universität Potsdam durch: GEW, Hamburger Stiftung, Robert Bosch Stiftung und Deutsche Gesellschaft für Erwachsenenbildung
  • Studien zur Projektthematik seit 2002


Herausgeber der Reckahner Reflexionen, Projektträger und Kooperationspartner: 

  • Herausgeber: Deutsches Institut für Menschenrechte Berlin; Deutsches Jugendinstitut e.V. München; MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam 
  • Herausgeber und Projektträger: Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung e.V. an der Universität Potsdam
  • Kooperationspartner, u.a.: Universitäten Kassel, Rostock, Frankfurt/M; International Human Rights Forum Luzern/CH; Großgemeinde Kloster Lehnin (zu der Reckahn gehört) und ihre europäischen Partnerkommunen; Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin

 

Projektteam: 

  • Prof. Dr. Annedore Prengel (Projektleitung); Anne Piezunka, MA (Projektmitarbeiterin ab 1.1.2018); Dr. Silke Siebrecht-Grabig (Leiterin der Reckahner Museen), Dr. Jörg W. Link (Rochow-Akademie).
  • Der seit 6 Jahren kontinuierlich aktive internationale Arbeitskreis Menschenrechtsbildung an der Rochow-Akademie mit ca. 150 mitwirkenden Personen aus allen Bildungsbereichen.
  • Die Reaktionsgruppe der Reckahner Reflexionen: Prof. Dr. Annedore Prengel (Universitäten Potsdam + Frankfurt/M; Rochow-Akademie); Prof. Dr. Friederike Heinzel (Uni Kassel); Dr. Sandra Reitz (Deut-sches Institut für Menschenrechte Berlin); Ursula Winklhofer, MA (Deutsches Jugendinstitut München). 

 

Materialien: Broschüre (20 S.) Plakat, Flyer und Miniflyer der „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“, Rochow-Edition Reckahn 2017. Kostenlos zu bestellen und abrufbar unter: http://www.rochow-museum.uni-potsdam.de/reckahnerreflexionen.html

 

Neue offene Fortbildungsangebote für Angehörige aller pädagogischen Berufe sowie team- und kollegiumsinterne Schulungen werden ab 2018 durch die Rochow-Akademie in Reckahn angeboten. 

 

 

Unterzeichnung: Institutionen und namhafte Personen befürworten die Reckahner Reflexionen. Dazu gehören u.a.:

  • International Human Rights Forum Luzern (CH). (Ich begrüße herzlich die Schweizer Delegantion mit Thomas Kirchschläger, der in der Gründungskonferenz 2011 dabei war.)
  • Initiative für große Kinder e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik
  • Deutsche Liga für das Kind
  • National Coalition Deutschland
  • Grundschulverband
  • Verband Sonderpädagogik e.V.
  • Pestalozzi-Fröbel-Verband e.V. Fachverband für Kindheit und Bildung

 

Personen und Institutionen, die die Reckahner Reflexionen zur Ethik Pädagogischer Beziehungen befürworten, sind eingeladen, sich als Unterzeichner registrieren zu lassen ( aprengel@uni-potsdam.de ).

 

Neue offene Fortbildungstage sowie team- und kollegiumsinterne Studientage zum Thema pädagogische Beziehungen werden im Jahr 2018 im Rochow-Museum und Akademie für bildungshistorische und zeitdiagnostische Forschung e.V. an der Universität Potsdam angeboten.
 

Foto zur Meldung: Expertenkonferenz zu den „Reckahner Reflexionen  zur Ethik pädagogischer Beziehungen“
Foto: Expertenkonferenz zu den „Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“

Besucheransturm in Reckahn – über 250 Besucher kamen zum Aktionstag „Feuer & Flamme in unseren Museen“

(29.10.2017)

Zum diesjährigen Aktionstag des Landkreises Potsdam-Mittelmark „Feuer & Flamme für unsere Museen“ besuchten über 250 Gäste die Reckahner Museen und die Barockkirche. Bereits am frühen Nachmittag strömten Interessierte aus Nah und Fern. Allein im Schulmuseum probierten sich 90 Erwachsene und 30 Kinder an historischen Schreibübungen oder nahmen an Führungen durch die neue Dauerausstellung teil.

 

Im Rochow-Museum fand vor allem die Sonderausstellung über die Kinderzeitschrift BUMMI mit 150 Gästen großes Interesse. Allein zur Kuratorenführung  kamen fast 50 Gäste und zur Filmveranstaltung „Der bewegte BUMMI“ über 30 Personen. Die Dauerausstellung „ Vernunft fürs Volk besuchten 45 Gäste. Der Laternenumzug fand mit fast 60 Gästen statt. 
Aufgrund des starken Windes wurde auf das Aufstellen von Fackeln im Gutspark verzichtet. Statt Knüppelkuchen an der großen Feuerschale gab es Waffeln für die kleinen Besucher.

Erfolgreicher Denkmaltag in Reckahn mit 150 Besuchern

(18.09.2017)

Am gestrigen Internationalen Tag des offenen Denkmals kamen über 150 Besucher nach Reckahn. Die Reckahner Museen öffneten bei freiem Eintritt ihre Türen. Die erste öffentliche Baustellenführung durch den Renaissancebau neben dem Schloss Reckahn mit dem Architektenbüro Behrens & Heinlein und die Führung durch die Sonderausstellung "Die Kinderzeitschrift BUMMI..." mit den Kuratoren Jeanette Toussaint und Dr. Ralf Forster waren besonders begehrt.

Bei bestem Wetter verbanden viele Gäste die Angebote in den Museen mit einem Spaziergang im Gutspark oder der Besichtigung der Reckahner Barockkirche.

 

Anbei drei ausgewählte Fotos zu Ihrer Verfügung (Fotograf: Silke Siebrecht-Grabig).

 

Mit freundlichen Grüßen

Silke Siebrecht-Grabig

Foto zur Meldung: Erfolgreicher Denkmaltag in Reckahn mit 150 Besuchern
Foto: Tag des offenen Denkmals

Ausstellungseröffnung in Reckahn mit über 100 Gästen

(18.07.2017)

„Die Kinderzeitschrift BUMMI

zwischen Spielzeugland und sozialistischer Ideologie“

 

Die Sonderausstellung "Die Kinderzeitschrift BUMMI zwischen Spielzeugland und sozialistischer Ideologie" wurde gestern im Rochow-Museum Reckahn eröffnet. Unter den über 100 Gästen waren ehemaliger Grafiker der Zeitschrift wie Reinhard Link sowie Angehörige von Manfred Bofinger und Inge Meyer-Rey, die Erfinderin der Bummi-Figur.

 

Nach der Begrüßung durch die Museumsleiterin Dr. Silke Siebrecht-Grabig sprach Dr. Jens Hüttmann von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Er betonte die kritische Sicht der Ausstellung auf den DDR-Alltag und das Bildungssystem, ohne Engagement und künstlerische Vielfalt zu vergessen. Die Kuratoren Jeanette Toussaint und Dr. Ralf Forster berichteten von der Idee zur Ausstellung, den Recherchen, den Gesprächen mit der ehemaligen Chefredakteurin, Ursula Böhnke-Kuckhoff und Grafikern, die für die Zeitschrift gearbeitet haben sowie dem Suchen und Finden von besonderen Leihgaben. Zu sehen sind zum Beispiel ein Tor mit BUMMI-Figuren aus dem ehemaligen BUMMI-Kindergarten in Hermsdorf oder ein großer Plüsch-Teddy, der Teil einer Massengymnastik mit 1152 Kindergartenkindern im Leipziger Zentralstadion 1977 war. Mit einem Wunsch, der auf große Resonanz stieß bei den Zuhörern, beendeten die Kuratoren ihren Beitrag: Eine Wanderausstellung über BUMMI in dem 1962 gebauten BUMMI-Schiff.

 

Die Familienausstellung läuft noch bis zum 10. Dezember 2017.

 

 

Zur Ausstellung

 

Vor 60 Jahren startete in der DDR die einzige Vorschulzeitschrift für Kinder. Ihr Titelheld BUMMI sollte die Drei- bis Sechsjährigen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten und ihnen die Heimat nahe bringen. Humanistische und sozialistische Bildung, kindgerechte Geschichten, politische Propaganda und ideologische Erziehungsziele der SED verschmolzen miteinander.

 

BUMMI erschien zwischen 1957 und 1964 monatlich, danach vierzehntägig im Verlag „Junge Welt“. Das Vorschulmagazin konnte abonniert werden, die meisten Exemplare gingen jedoch im freien Verkauf über den Ladentisch. Der Preis blieb von 1959 bis 1989 stabil: 25 Pfennige pro Heft. BUMMI erreichte eine Auflage von einer Dreiviertelmillion.

 

Um Kinder sozialistisch zu erziehen, setzte die Zeitschrift auf ein multimediales Konzept, das Mitmachaktionen einschloss. Darauf aufbauend entwickelte sich BUMMI in den 1960er Jahren zur Marke: Produkte warben mit dem Bären, Filme mit ihm kamen heraus. Sein Name zierte Kindergärten und Kaufhäuser. Noch heute gibt es BUMMI am Kiosk zu kaufen. 2011 war er wieder im Fernsehen zu sehen.

 

Die Familienausstellung widmet sich erstmals BUMMI im Kontext seiner Zeit. Die Themen der Zeitschrift gehören dazu ebenso wie ihre moderne Verbreitung und der Blick in die Gegenwart. Ermöglicht wird die kritische Sicht auf den DDR-Alltag und das Bildungssystem, ohne Engagement und künstlerische Vielfalt zu vergessen. Zu Wort kommen Menschen, die das Magazin hergestellt haben. Zu sehen sind Originalzeichnungen für BUMMI, Bastelbögen, Filme und Tondokumente – und natürlich viele Geschichten mit dem gelben Bären.

 

 

Veranstalter

Förderverein Rochow-Museum und Akademie für bildungsgeschichtliche und zeitdiagnostische Forschung e.V. an der Universität Potsdam

 

Idee und Konzeption

Jeanette Toussaint, Dr. Ralf Forster

 

Förderer

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Stiftung der Mittelbrandenburgischen Sparkassen in Potsdam

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Förderverein Historisches Reckahn e.V.

 

Kooperationspartner

Deutsches Rundfunkarchiv

Universität Potsdam

 

Veranstaltungsort

Rochow-Museum im Schloss Reckahn, Reckahner Dorfstraße 27, 14797 Kloster Lehnin/ Ortsteil Reckahn

 

Öffnungszeiten

Di-Fr 9-16 Uhr, Sa und So 10 -17 Uhr

 

Eintritt: frei

 

 

Begleitprogramm im Museum

 

Sonntag, 10. September
15.00 Uhr Kuratorenführung
16.30 Uhr Kurzfilmprogramm:

Der bewegte Bummi I – als Zeitungsmacher, im Zoo und bei Meister Nadelöhr

Jeanette Toussaint und Dr. Ralf Forster (Kuratoren)

 

Sonntag, 28. Oktober

15.00 Uhr Kuratorenführung
16.30 Uhr Kurzfilmprogramm:

Der bewegte Bummi II – bei Pittiplatsch und Schnatterinchen, als Verkehrspolizist

und andere Geschichten

Jeanette Toussaint und Dr. Ralf Forster (Kuratoren)

 

Freitag, 17. November

14.30 Uhr Fortbildung für Multiplikatoren: Politische Erziehung in der DDR – Vortrag, Gespräch und Vorstellung didaktischer Materilaien

Dr. Jens Hüttmann (Leiter Schulische Bildungsarbeit, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)

 

Sonntag, 10. Dezember
16:30 Uhr Finissage mit BUMMIs Weihnachtsmarkt im Rahmen des Nikolausfestes im Schloss Reckahn.

 

 

Führungen

für Schüler und Erwachsene auf Anfrage

 

Eine Dokumentation mit ca. 90 Seiten ist voraussichtlich Mitte August erhältlich.

 

[Weitere Informationen zur Sonderausstellung]

Foto zur Meldung: Ausstellungseröffnung in Reckahn mit über 100 Gästen
Foto: Ausstellungseröffnung in Reckahn mit über 100 Gästen


Veranstaltungen

17.11.​2019
15:00 Uhr
"Reckahner Salon", Schloss Reckahn
Im Schloss Reckahn wird aus Anlass des Geburtstages von Friedrich Eberhard von Rochow zum zweiten ... [mehr]
 
08.12.​2019
13:00 Uhr
Nikolausfest
Nikolausfest in Kooperation mit der Brandenburger Bank und Weihnachtskonzert in der Barockkirche [mehr]