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Reckahn

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Einwohner: 369 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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Ungefähr 16 km von Lehnin entfernt liegt die Gemeinde Reckahn. Erstmals 1351 urkundlich erwähnt, war es Rittersitz und ein Dorf der Zauche. Reckahn, gelegen an dem Flüsschen Plane, ist untrennbar mit dem Adelsgeschlecht "von Rochow" verbunden. Eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten sind noch heute hier zu finden. Das älteste Gebäude ist das alte Schloss von 1606 mit dem auffälligem Renaissancegiebel. Das barocke Schloss, gebaut zwischen 1720 und 1730, schließt sich an. Hier verfasste Friedrich-Eberhard von Rochow (1734-1805) seine bekannten pädagogischen und ökonomischen Schriften, so das erste Volksschullesebuch "Der Kinderfreund".


Im Schloss wurde anlässlich des 250. Geburtstages von Rochows 1984 eine Gedenkstätte errichtet, die jedoch 1989 erst wieder zu neuem Leben erwachte. Seit 1992 beherbergt das alte Schulhaus, bis 1945 noch als Schule und später als Kinderkrippe genutzt, ein Schulmuseum. Hier besteht die Möglichkeit, in einem original erhaltenem Klassenzimmer der Jahrhundertwende Platz zu nehmen. Auch das Schreiben mit dem Federkiel oder dem Griffel auf der Schiefertafel kann geübt werden. Dokumentationsräume über Zeitepochen der Schulgeschichte vervollständigen die Reise in die Vergangenheit.


Am Rande der Ortschaft befindet sich die Steinpyramide, die infolge des 1741 bei Reckahn abgehaltenen Heerlagers Friedrich II. (1712-1786) errichtet wurde. Sie weist auf die Schäden hin, die das Heerlager verursacht hat.

 

Fotos Ortsspaziergang Reckahn 

 

Traditionelle Feste:

  • Reiterfest mit Volksfestcharakter
  • Historisches Schulfest
  • Konzerte im Rahmen der Havelländischen Musikfestspiele

 

Anreise:

Den Ortsteil Reckahn erreichen Sie mit dem Auto über die Autobahn A 2 Berlin-Hannover, Abfahrt Brandenburg.

 

Es besteht folgende öffentliche Verkehrsanbindung:


Veranstaltungen

25.09.​2020
18:00 Uhr
 

Aktuelle Meldungen

Nach Corona-Schließung: Einrichtung wieder in Betrieb

(03. 06. 2020)

Die Kita "Sonnenschein" in Reckahn hat wieder die erweiterte Notbetreuung aufgenommen. Die Einrichtung musste vorübergehend schließen, weil sich zunächst eine Erzieherin und später eine weitere Kollegin sowie Kinder mit dem Virus ansteckten. Bürgermeister Uwe Brückner erkundigte sich heute vor Ort von der Situation und sprach beste Genesungswünsche aus. Die Arbeit läuft wieder normal. Etwa ein Drittel der Kinder waren heute zur Betreuung in der Kita.

 

„Wenn Menschen an Corona erkranken ist das nicht schön. Wir arbeiten ständig daran, die Hygienepläne und Verhaltensregeln umzusetzen, so dass die Ansteckungsgefahr minimiert wird. Ganz auszuschließen ist sie aber nie, weil sich einige Kollegen auch im häuslichen Umfeld ansteckten. Gegenseitige Schuldzuweisungen und die Verbreitung von Unwahrheiten bringen nichts. Eine solche Krise ist nur durch ein Miteinander zu meistern und in letzter Zeit haben wir viel Zuspruch für unser Rathaus- und Erzieherteam erfahren. Vielen Dank dafür.“

 

Ebenfalls wieder zurück ist die Schulklasse 5b der Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf, die wegen einer coronaerkrankten Mitschülerin mit ihrer Klassenlehrerin vorübergehend vom Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne geschickt wurde.

Foto zu Meldung: Nach Corona-Schließung: Einrichtung wieder in Betrieb

Überraschungstüten für Kinder, die sich in Quarantäne befinden

(29. 05. 2020)

Für  die Gemeinde hat sich jetzt eine private „Nachbarschaftshilfe Kloster Lehnin“ gegründet, die mit den Landfrauen aus Krahne und Reckahn Familien unterstützt, die sich wegen dem Coronavirus in Quarantäne befinden. In Kloster Lehnin sind derzeit mehrere davon betroffen. An dieser Stelle allen beste Genesungswünsche!

 

U. a. wird Hilfe beim Hund ausführen, einkaufen oder Postweg bringen angeboten.    

 

In einer ersten Aktion haben die Landfrauen und die Nachbarschaftshilfe Überraschungstüten an die Betroffenen verteilt, um wie Petra Müller von den Landfrauen sagt, den Kindern die Wartezeit zu verkürzen, bis die Kita Reckahn wieder am 02.06. öffnet. Die Initiatoren bedanken sich bei den Spendern Brandenburger Bank, Apotheke in Golzow und Thalia.

 

Wer auch Hilfe benötigt, kann sich bei Sandra Leute per E-Mail oder Tel. 0160- 756 76 56 melden.

 

Vielen Dank allen, die helfen und bleiben Sie gesund!

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Aktueller Stand bei Corona-Fällen in Kita Reckahn und GS Damsdorf

(21. 05. 2020)

Nachdem in der Kita Sonnenschein in Reckahn eine Mitarbeiterin positiv auf Covid-19-Viren getestet worden ist, sind in der Folge zunächst acht Kinder sowie vier Erwachsene vom Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne gesetzt worden.

 

Ein Abstrich für alle betroffenen Kita-Kinder wurde durch das Gesundheitsamt empfohlen. In der Folge sind nunmehr vier Kinder der Kita – sowie eine weitere Mitarbeiterin - positiv getestet worden. In Absprache mit der Kommune muss die Einrichtung vorerst geschlossen bleiben.

 

In diesem Zusammenhang steht auch der Covid-19 positive Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden. Es liegen derzeit erste (negative) Labortests vor.

 

Der Klassenraum wurde desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita Reckahn als auch für die Grundschule Damsdorf eingeleitet:

 

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

 

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

 

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

 

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über das Corona-Telefon 033841/ 91 111 an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Die Gemeinde wünscht allen Erkrankten gute Besserung!

 

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 519 (+1 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 56 (Vortag 51) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der am Coronavirus Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei 41.

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Weitere Coronafälle in Reckahner Kita

(20. 05. 2020)

Nach der Covid-19-Ansteckung einer Erzieherin aus dem Reckahner Kindergarten „Sonnenschein“, die sich vermutlich im häuslichen Umfeld infiziert hat, sind nach Testungen weitere Coronafälle in Reckahn aufgetreten.

Nach bisherigen Erkenntnissen sind zwei Kinder sowie mindestens eine weitere Erwachsene mit dem Coronavirus infiziert. Die Kita, in der nach der Desinfektion am Montag noch vier Kinder von zwei Erzieherinnen betreut wurden, wird vom zuständigen Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit sofortiger Wirkung bis Ende der angeordneten Quarantäne bis 29.05. geschlossen.

 

Als der erste Fall Ende voriger Woche bekannt wurde, befanden sich in der Einrichtung 18 Kinder in der Notbetreuung. Das Gesundheitsamt hatte bereits am Wochenende für vier von sieben Erzieherinnen sowie für acht Kinder häusliche Quarantäne angeordnet. 

Reckahn ist die zweite Kita, die in Kloster Lehnin vom Coronavirus betroffen ist. Vor einigen Wochen erkrankte eine Erzieherin in der Kita Netzen, die sich im häuslichen Umfeld angesteckt hatte. Danach wurden alle Kinder und Bediensteten, die mit der Kollegin unmittelbaren Kontakt hatten, Quarantäne verordnet. Erkrankt ist seinerzeit zum Glück keine zweite Person. Die Gemeinde betreibt insgesamt sechs Kitas und zwei Integrierte Tagesbetreuungs-Einrichtungen (ITB).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Im Namen der Gemeinde gehen unsere besten Genesungswünsche an die erkrankten Kinder und Erzieherinnen. Die Gemeinde setzt in ihren Einrichtungen seit Wochen umfassende Hygienepläne um, die ein Anstecken großer Gruppen verhindern soll. Wir müssen auch weiterhin jeden Fall auswerten und schauen, ob wir etwas ändern können, um weitere Ausbrüche vermeiden zu können. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Familien.“

Erzieherin aus Reckahn mit Coronavirus infiziert

(16. 05. 2020)

Eine Erzieherin aus dem Reckahner Kindergarten „Sonnenschein“ wurde positiv auf Covid- 19 getestet. Sie hat sich vermutlich im häuslichen Umfeld angesteckt. Ein zweites Familienmitglied zeigt Symptome. Beiden Personen wurde vom zuständigen Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark sofortige häusliche Quarantäne verordnet.

 

Zum relevanten Tag befanden sich 18 Kinder in der Notbetreuung. Nach Auffassung des Gesundheitsamtes müssen nun vier von sieben Erzieherinnen sowie acht Kinder in 14-tägige häusliche Quarantäne. Die Kita wird ab Montag geschlossen, um die erforderliche Reinigung und Desinfektion vornehmen zu können. Die Kinderbetreuung muss neu organisiert werden. 

 

Die weiteren Maßnahmen werden laut Bürgermeister Uwe Brückner mit dem Gesundheitsamt abgestimmt.

 

Es ist die zweite Kita, die in Kloster Lehnin vom Coronavirus betroffen ist. Vor einigen Wochen erkrankte eine Erzieherin in der Kita Netzen, die sich im häuslichen Umfeld angesteckt hatte. Danach wurden alle Kinder und Bediensteten, die mit der Kollegin unmittelbaren Kontakt hatten, in 14-tägige Quarantäne versetzt. Erkrankt ist seinerzeit zum Glück keine zweite Person. Die Gemeinde betreibt insgesamt sechs Kitas.

 

Bürgermeister Brückner: „Wir wünschen den erkrankten Personen gute Genesung und werden alles dafür tun, dass sich nicht weitere Mitarbeiter oder Kinder anstecken. Die Eltern der Kinder werden umgehend von uns informiert.“

 

Reckahner Rochow-Museum erhält 7.000 Euro Coronahilfe

(15. 05. 2020)

Kulturministerin Manja Schüle und die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg, Susanne Köstering, werben für den diesjährigen 43. Internationalen Museumstag am 17. Mai. Das Land Brandenburg ist Austragungsort der bundesweiten Eröffnung des Museumstages. Mehr als 70 Museen - darunter auch aus Kloster Lehnin - werden landesweit öffnen, der Museumsverband wird zudem mit Online-Ausstellungen, virtuellen Ausstellungs- und Stadtrundgängen, Objektportalen, Videos, Sounds, Social Media-Angeboten und Apps die vielfältige brandenburgische Museumslandschaft digital vorstellen.

 

Kulturministerin Manja Schüle: „Die Museen bewahren nicht nur unser kulturelles Erbe. Sie öffnen Zeitfenster in vergangene Epochen, vermitteln Wissen und Zusammenhänge, sind kulturelle Anker und erschließen – nicht nur Kindern – neue Welten. Deswegen war es mir auch wichtig, dass wir als erstes Bundesland wieder die Museen öffnen und damit kulturelles Leben ermöglichen. Auch wenn noch nicht alle Einrichtungen wieder offen sind und die Zahl der Besucher*innen begrenzt bleibt: Die vielfältige Museumslandschaft Brandenburgs lässt sich in diesem Jahr sowohl analog als auch digital erleben. Mit unserer Corona-Hilfe in Höhe von bis zu 35 Millionen Euro helfen wir den Kultureinrichtungen dabei, ihre Einnahmeverluste abzumildern. Ich freue mich besonders, dass zwei Wochen nach dem Start des Unterstützungsprogramms zwei Museen zu den ersten Empfängern dieser Hilfe gehören: Mit mehr als 7.000 Euro unterstützen wir das Rochow-Museum im Schloss Reckahn. Rund 10.000 Euro erhält das Heidekrautbahn-Museum Basdorf. Damit sichern wir unsere vielfältige Kulturlandschaft.“

 

Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg: „Wir freuen uns, dass die brandenburgischen Museen wieder alle Menschen einladen dürfen, ihre Ausstellungen zu genießen und vielleicht auch einen Blick in die Werkstätten und Magazine zu werfen. Sie feiern den Internationalen Museumstag in diesem Jahr aber auch mit vielfältigen, manchmal überraschenden digitalen Angeboten, mit denen sie Grüße in die ganze Welt hinaussenden und Einblicke aus der Ferne ermöglichen: www.museen-brandenburg.de“, so Köstering.

 

Die Leiterin der reckahner Museen, Dr. Silke Siebrecht-Grabig ist über die finanzielle Unterstützung sehr glücklich. Den Antrag zur Corona-Hilfe des Landes habe sie am "Tag der Arbeit" vorbereitet und dem Ministerium zugesendet. "Ich bin sehr erleichtert, dass das Rochow-Museum so schnell bedacht wurde. Wir benötigen die Mittel dringend, um die laufenden Kosten decken zu können. Durch die Schließung des Museums und den kompletten Ausfall der Einnahmen aus der Besucherbetreuung, den Veranstaltungen und Untervermietungen sind wir in eine Notlage geraten. Das Rochow-Museum und das Schulmuseum haben inzwischen wieder geöffnet. Der Besucherverkehr hält sich aber sehr in Grenzen. Die Einnahmeverluste werden sich bis mindestens Ende des Jahres fortsetzen, denn allein die sonst täglich anwesenden Schulklassen können nicht mehr zu uns kommen", so Siebrecht-Grabig.

 

Die Reckahner Museen haben am Interntionalen Museumstag geöffnet und auch diverse digitale Angebote auf der Homepage versammelt. Es lohnt sich, persönlich vorbeizukommen, einen Spaziergang durch den weitläufigen Gutspark zu machen und den leckeren selbstgebackenen Kuchen aus dem  Museumscafé zu naschen...

 

 

 

Reckahner Museen öffnen am 22. April wieder ihre Pforten

(21. 04. 2020)

Auf Grund der Beschlüsse der Landesregierung Brandenburg zur Lockerung der Corona-Beschränkungen können das Schulmuseum und Rochow-Museum in Reckahn wieder besucht werden.

 

 Ab 22. April bis zunächst 4. Mai 2020 gelten folgende Öffnungszeiten und Besonderheiten für den Besuch:  Die Museen sind am Samstag und Sonntag sowie am 1. Mai 2020 von 10 bis 16 Uhr für Einzelbesucher geöffnet. Von Dienstag bis Freitag ist der Besuch nach vorheriger Absprache möglich.

 Um die Hygiene-Auflagen und die Abstandsregelung einzuhalten, sollen die Besucher einzeln eintreten und sich in notwendiger Distanz durch die Ausstellungsräume bewegen. Die Anzahl von fremden Personen in einem Ausstellungsraum ist auf 2 begrenzt.

 

 Museumsführungen und historische Schulstunden sind noch nicht möglich. Das gilt auch für Veranstaltungen, Tagungen und Feierlichkeiten. Das Museumscafé bleibt weiterhin geschlossen.

 

Eine ständige Besetzung der Büros in den Museen ist von Dienstag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr gewährleistet. Anfragen und Umbuchungen werden per Mail unter schulmuseum@t-online.de oder schloss.reckahn@t-online.de entgegengenommen.

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Reckahner Museen schließen

(18. 03. 2020)

Auf Grund der Corona-Pandemie schließen das Schulmuseum und das Rochow-Museum in Reckahn vom 18. März bis voraussichtlich zum 20. April 2020 für den Besucherverkehr. Das gilt auch für das Museumscafé am Wochenende.

Alle Veranstaltungen, Tagungen und Feierlichkeiten in diesem Zeitraum wurden abgesagt.

Eine ständige Besetzung der Büros in den Museen ist von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr gewährleistet. Anfragen und Umbuchungen werden auch per Mail unter schulmuseum@t-online.de oder schloss.reckahn@t-online.de entgegen genommen. 

Bürger fordern mehr Lärmschutz an der A2

(14. 02. 2020)

Der Prützker Ortsvorsteher Marco Abram lädt die Ortsvorsteher und ihre Stellvertreter von Reckahn, Grebs, Netzen, Nahmitz und Göhlsdorf am Donnerstag, 20.02., um 19 Uhr ins Prützer Gemeindehaus ein. Es soll gemeinsam beraten werden, wie der Lärmschutz an der Autobahn 2 verbessert werden kann und wie es gelingen kann, dass Behörden geeignete Maßnahmen ergreifen.

"Der Lärmschutz an der A2 ist seit vielen Jahren ein Thema. Obwohl der Autoverkehr zugenommen hat, wurde nichts unternommen. In Grebs ist es so schlimm, dass bei bestimmter Windrichtung nachts das halbe Dorf nicht bei offenen Fenster schlafen kann", kritisiert der Grebser Ortsvorsteher Harry Grunert. Er möchte mit Mitstreitern und Betroffenen eine parteiübergreifende Bürgerinitiative gründen. Aus seiner Sicht kann die beidseitige Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 130 sowie eine Verlängerung und Erhöhung der bestehenden Schallschutzwände viel bewirken. Umso unverständlicher sei es, dass es inzwischen ganze Mappen voller Absagen gebe, so Grunert.

Kontakt aufgenommen wurde bereits zu Bundes- und Landespolitikern. "Viele Bürger verstehen nicht warum in der Nähe Geld für Wildbrücken ausgegeben wird, aber angeblich keine Mittel für Lärmschutzwände da sein sollen", beklagt Grunert.

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Erfolgreiche Präsentation des Schüler-Videos „LIVE  - Der Kinderfreund“  im Schloss Reckahn

(09. 12. 2019)

Schüler, Eltern und Projektmitarbeiter erwarteten gespannt auf die Vorführung eines von Schülern der Grundschule F. E. v. Rochow in Golzow erarbeiteten Videos. In nur drei Wochen im November 2019 entstand ein 8-min-Film mit Geschichten aus dem Lesebuch „Der Kinderfreund“ vom Schulaufklärer von Rochow. Die Kinder im Alter von 9-12 Jahren schrieben am Drehbuch, wählten Requisiten und Kostüme für die Szenen aus, machten mit professioneller Unterstützung die Regie, richteten das Licht ein, lernten den Text, spielten, führten eigenhändig die Videokameras und lernten Anfänge der Videoschnittkunst.

Das Filmprojekt wurde vom Förderverein „Historisches Reckahn“ initiiert, von den Reckahner Museen aktiv begleitet und von der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren finanziell unterstützt, deren Projekt „Jugend ins Zentrum“ im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Die Schüler erhielten durch einen Schauspieler, Mediengestalter/Kameramann und zwei Medien-Studenten der Technischen Hochschule Brandenburg professionelle Unterstützung. Das Schulmuseum Reckahn stellte seinen Kostümfundus für die Ausgestaltung bereit.

 Das liebevoll gestaltete, unterhaltsame und lehrreiche Video wird demnächst auf den Webseiten der Golzower Grundschule und der Reckahner Museen zu sehen sein. Die Schüler sind sehr stolz auf ihr Werk und freuen sich auf eine mögliche Weiterführung des Projektes. 

Nikolausfest in Reckahn am 8. Dezember

(06. 12. 2019)

Sonntag, den 8. Dezember, findet von 13 bis 18 Uhr das beliebte Nikolausfest im Schloss Reckahn in Kooperation mit der Brandenburger Bank statt. Kleine und große Besucher können auf dem Adventsmarkt im Kellergewölbe und vor dem Schloss Reckahn schauen, mitmachen und genießen. Das Spinnen und das Töpfern wird vorgeführt. Die kleinen Gäste können an verschiedenen Stationen kreativ werden. Händler aus der Region bieten Schmuck, Getöpfertes, Tiere und Dekoration aus Holz, Produkte aus Schafwolle und regionale Köstlichkeiten sowie Weihnachtsdekoration an.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt mit Gegrilltem, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone der Freiwilligen Feuerwehr Göttin, Reckahner Blechkuchen, Pfannkuchen & Krapfen, heiße Waffeln von den Landfrauen, Weihnachtsleckereien der Bäckerei Heuer aus Golzow sowie Glühwein & Kinderpunsch.

Um 15 Uhr präsentiert die Kita Sonnenschein aus Reckahn ihr Weihnachtsprogramm im Saal des Schlosses Reckahn. In der Barockkirche Reckahn spielt um 18.30 Uhr die Bigband der Freien Musikschule Brandenburg unter Leitung von Felix Komoll. Eintritt zum Adventsmarkt ist frei. Karten für das Weihnachtskonzert sind unter (03381) 357704 erhältlich. 

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Fürstin Luise von Anhalt-Dessau und Hofkapellmeister Reichardt zu Gast in Reckahn

(19. 11. 2019)

Aus Anlass des Geburtstages von Friedrich Eberhard von Rochow (1734-1805) wurde in Reckahn zum zweiten Mal ein geselliger Nachmittag bei den Rochows wie im 18. Jahrhundert veranstaltet.

Friedrich Eberhard von Rochow (Karsten Kiepert) und seine Frau Christiane Luise (Ingrid Haug) luden zur Teegesellschaft im Jahr 1790 ein. Neben Luise Fürstin von Anhalt-Dessau (Beate Fritsch), dem Hofkapellmeister Johann Friedrich Reichardt (Martin Prescha) und dem Lehrer und Kantor Heinrich Julius Bruns (Matthias Fritsch) folgten auch die Pädagogin Caroline Rudolphie (Patricia Gottschlich) und Christina Gräfin von Brühl (Martia Müller) der Einladung. Bei Tee und Gebäck sprachen sie über die Mode des Teetrinkens, die neue empfindsame Liedkultur, die Notwendigkeit einer frühen musikalischen Erziehung der Jugend und die frisch gegründeten Singakademie in Berlin.

Die Sängerin Wilhelmine Caroline Bachmann (Dörthe Maria Sandmann) und der Komponist Friedrich Wilhelm Rust (Armin Thalheim) präsentierten Lieder von Johann Sebastian Bach, Johann Abraham Peter Schulz, Johann Friedrich Reichardt und Carl Friedrich Zelter. Schließlich führte die Teegesellschaft zwei neuartige Tänze von Ludwig van Beethoven vor.

Das begeisterte Publikum konnte im Anschluss selbst Tee und Pomeranzen-Brot probieren und mit den historischen Persönlichkeiten ins Gespräch kommen.

Idee, Konzept und Regie des zweiten „Reckahnen Salons“ lagen in den Händen von Marita Müller, die auch die Requisiten und Kostüme beisteuerte. Die historische Musik präsentierten Dörthe Maria Sandmann (Sopran) und Armin Thalheim (Flügel), den historischer Tanz Mitglieder des Maison Voltaire e.V. Veranstalter waren der Förderverein Historisches Reckahn e.V. in Kooperation mit den Reckahner Museen. Die Veranstaltung wurde gefördert vom Landkreis Potsdam-Mittelmark. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veranstaltung anlässlich der Wiederherstellung des Rochowschen  Renaissancebaus in Reckahn

(15. 11. 2019)

Der seit Mitte 2017 umfassend sanierte und umgebaute Renaissancebau Reckahn in der Reckahner Dorfstraße, der im zweiten Bauabschnitt demnächst noch einen Anbau erhält, wurde am heutigen Freitag, 15.11.2019, in einem Festakt feierlich eingeweiht. Einige Restarbeiten erfolgen in den nächsten Wochen.

Es handelt sich hier um ein Leuchtturm-Projekt zur Rettung eines denkmalgeschützten Hauses, das künftig als „Jugend-, Kultur-, Gemeinde- und Kongresszentrum“ im ländlichen Raum genutzt wird. Im 18. Jahrhundert haben hier viele Gäste der von Rochows übernachtet. Später wurden hier u.a. Wohnungen eingerichtet.

Das 2017 gestartete Bauvorhaben wird durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (Teil des Zukunftsinvestionsprogramms der Bundesregierung)“ finanziell gefördert (1,12 Mio. Euro). Weitere Zuwendungen kamen vom Landkreis Potsdam-Mittelmark, z. B. aus der „Projektförderung für Ausstattung und Einrichtung“, „Projektförderung zur Sicherung der Gesamtfinanzierung“, „Archäologische Dokumentation im Bereich des geschützten Bodendenkmals“ sowie aus dem Kreisentwicklungsbudget.

Die Gesamtkosten von rund 2,5 Mio. Euro sind zwischenzeitlich auf ca. 3,2 Mio. Euro angestiegen. Ursächlich für diese Erhöhung der Baukosten sind vor allem die gestiegenen Baupreise, daraus resultierende Bauverzögerungen und der Aufwand aufgrund ergänzender denkmalschutzrechtlicher Auflagen.

„Die Sanierung war für unsere Gemeinde ein großer Kraftakt. Wer den lange leer stehenden Bau, dessen ältester Bestand aus dem Jahr 1605 stammt, vorher gesehen hat, weiß, warum der Sanierungsaufwand so hoch ist. Zwischenzeitlich mussten wir aus archäologischen Gründen umplanen und eine Unterkellerung für die Unterbringung der Technik verwerfen. Mit der jetzigen Sanierung konnten wir den Verfall abwenden und dieses wertvolle Denkmal für die Nachwelt sichern. Als kulturelles und bildungspolitisches Zentrum für die Menschen in der Gemeinde, im Ortsteil Reckahn und darüber hinaus“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Landrat Wolfgang Blasig sagte, der Landkreis Potsdam-Mittelmark habe für dieses Bauprojekt nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch ein offenes Portemonnaie. Die archäologischen Erkenntnisse, die sich aus dem Bauvorhaben ergaben, seien wichtig für die Reckahner Geschichtsschreibung. Offenbar sei der Vorgängerbau aus dem 15. Jahrhundert von einem Wassergraben umgeben gewesen, so Blasig, demzufolge Reste der Ofenanlage auf mehrere Bauepochen schließen ließen. Von Reckahn gingen bis in die heutige Zeit pädagogische Forschungen aus, die über die Landesgrenzen hinweg von sich Reden machen.

Schirmherr und Ex-Bildungsminister Günter Baaske, der Ehrenschüler in Reckahn ist, erinnerte an die Nachwendezeit, in der er und seine Weggefährten nie gedacht hätten, dass die mittelmärkischen Herrenhäuser wieder saniert und mit neuem Leben erfüllt werden könnten. Die Finanzierungen seien so bunt wie die Staffelei des Malers van Gogh gewesen aber das Ziel sei nach 30 Jahren erreicht. Nahezu alle Häuser seien saniert, umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt, lobte Baaske. Demzufolge hat sich Reckahn zu einem bildungspolitischen Campus von überregionaler Bedeutung entwickelt. Er wünsche sich, dass an diesem altehrwürdigen Ort viel gelernt, gefeiert und Erfahrungen ausgetauscht würden.

Architekt Egon Behrens sprach von der großen Herausforderung, unterschiedliche Nutzungen unter ein Dach zu bringen: u. a.mit Seminarräumen für wissenschaftliche Konferenzen, einem Café, Jugendclub, 23 Übernachtungsräumen und einem Foyer für Feiern und feierliche Anlässe. Soviel Geschichte an einem Ort habe er in seiner ganzen beruflichen Laufbahn noch nicht erlebt, lobt der 63-Jährige, der die Zusammenarbeit aller Akteure als sehr angenehm empfand.

Ideengeber, Motor des Vorhabens und Chef der Stiftung „Der Kinderfreund“, Prof. Hanno Schmitt, hat mehr als 15 Jahre für die Verwirklichung seiner im Herrenhaus umgesetzten Vision gekämpft und dafür u.a. 95 Baubesprechungen auf sich genommen. Die Einweihung sei für ihn jetzt ein unglaubliches Wunder, so Schmitt, der in seinem neu erschienenen Buch einen über 200-jährigen Reisebericht aus Reckahn erwähnt: der Besucher empfand den Ort und seine Menschen damals wie den „Vorhof zum Himmel“.

Der Renaissancebau, der eine Nutzfläche von ca. 900 Quadratmeter aufweist, komplettiert das historische Ensemble mit Schulmuseum Reckahn, Schloß Reckahn und Schloßpark.

Am Standort Reckahn wird seit Jahren durch die Stiftung „Der Kinderfreund“ an Rochows Vermächtnis angeknüpft: mit Liebe und Verständnis Wissen zu vermitteln.

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Neue Spieltürme für unsere Kleinsten

(13. 11. 2019)

Spielgeräte hat die Gemeinde Kloster Lehnin für rund 26.000 Euro für die Damsdorfer Kita "Kinderland" und die Reckahner Kita "Sonnenschein" von einer Rietzer Firma aufstellen lassen.  Bürgermeister Uwe Brückner weihte sie mit den Kindern heute ein.

In Damsdorf sind die beiden Spieltürme aus Robinie mit einer Brücke verbunden sowie mit  Kletternetz, Baumstamm-Aufstieg und Rutsche ausgestattet. Zudem wurde auf dem Spielplatz-Sand ausgetauscht. In Reckahn erhielt der neue Turm ebenfalls eine Rutsche.

Die Wahl für den Baustoff fiel laut Martin Bertz vom Lehniner Baubetriebshof auf Robinie, weil sie im Boden nicht verfault und lange haltbar ist:  "Die Gemeinde setzt auf natürliche nachwachsende Rohstoffe, die langlebig sind." Das alte Spielgerät hat immer hin über 30 Jahre gehalten.

"Unsere 39 Kinder und auch wir Erzieher sind glücklich und stolz auf diese neue Anschaffung", freut sich Reckahns Kitaleiterin Ute Menzel, die ein Kuchenbuffet zur Einweihung organisiert hatte. Reckahns Ortsbürgermeister Klaus Perle sagte, die Lütten hätten sichtlich Spaß am neuen Spielgerät. Nun müsse noch ein öffentlicher Abenteuerplatz folgen.

Die Damsdorfer Kitaleiterin Marina Gaidecka ergänzt, das neue Spielgerät passe gut ins neue Konzept "Bewegungskita": "Neben dem sportlichen Spielen lernen die Kinder hier auch Hindernisse zusammen zu überwinden und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Der Holzbau passt sich zudem gut in unser parkähnliches Außengelände ein. Die Kinder fragen schon seit Tagen, wann sie endlich darauf spielen können, die Freude darüber war heute natürlich sehr groß."

Bürgermeister Uwe Brückner sagte, die Gemeinde wolle in den kommenden Jahren verstärkt Spielplätze erneuern oder neu anlegen. Er hofft, dass die Gemeindevertretung die erforderlichen Mittel im Haushalt freigibt. "Investitionen in Kitas sind Mosaiksteine für unser familienfreundliches Gesamtpaket. Kloster Lehnin ist eine Gemeinde, in der viele junge Familien leben und auch noch neue durch Häuserbau zuziehen", so Brückner, der allen Kindern viel Spaß auf ihren neuen Tummelplätzen wünscht. 

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Fontane-Programm im Schloss Reckahn

(02. 10. 2019)

Anlässlich des Fontane-Jahres lädt der Förderverein Historisches Reckahn e. V. Sonntag, 6. Oktober, 16 Uhr, auf Schloss Reckahn zu einem literarisch-musikalischen Programm ein. Motto: „Man hat keine andere Heimat als die Erde - Unterwegs mit Theodor Fontane“. Die Autoren Antje und Martin Schneider gestalten gemeinsam mit der Pianistin Angela Maria Stoll diesen besonderen Nachmittag.

Seit dem 1. Oktober erinnert eine Stele auf dem Gutsparkgelände in Reckahn an die berühmten Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Entlang einer Radroute werden mittels Stelen an ca. 60 Orten Fontanes Biografie und Lyrik nähergebracht und „seine“ historischen Orte vorgestellt. Reckahn gehörte zu den ursprünglichen Zielen, die Fontane besuchen und wohl auch beschreiben wollte. Jedoch verhinderten Kriege und die Berichterstattung darüber seine Besuche bei dem Gutsherren.

Karten im Vorverkauf 12 Euro (Reservierung unter Tel.: 03 38 35 / 606 72, an der Abendkasse 15 Euro).

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Denkmaltag mit Sonderführung, Konzert und Kichererbsenkaffee

(09. 09. 2019)

Zum Tag des offenen Denkmals gab es Sonntag auf dem Reckahner Schloßgelände als Besonderheit eine Baustellenführung im 1605 erbauten Renaissancebau mit dem Architekten Egon Behrens und ca. 20 Interessierten. Hier wurde Umbrüchen in Kunst und Architektur nachgegangen. Die Sanierung des Herrenhauses Reckahn und ein neuer Anbau sollen im zweiten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Vorgesehen ist hier ein Jugend-, Gemeinde- und Kongresszentrum, das u. a. Übernachtungen und wissenschaftliche Tagungen ermöglicht. Zudem ist ein Café geplant. Das Bauprojekt komplettiert das historische Ensemble in Reckahn.

Später begann im ausverkauften Konzertsaal des Schloßes das Konzert des Salontrios des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde mit dem Bariton Daniel Nicholson und 60 Musikliebhabern. Gut besucht waren laut der Museumsleiterin Dr. Silke Siebrecht-Grabig auch die Zuckertüten-Ausstellung im Schloßmuseum, die vor kurzem eröffnet wurde und das Schulmuseum im historischen Schulhaus von 1773.

Die Ausstellung des Archivs historische Alltagsfotografie in Kooperation mit dem Schulmuseum Reckahn erzählt, wie Kinder ihren ersten Schultag erlebten. Im 19. Jahrhundert entstand der Brauch, den ABC-Schützen eine mit Naschereien gefüllte Zuckertüte zu überreichen. Neben zahlreichen Fotografien und biografischen Anekdoten werden historische Schulutensilien wie Griffelkasten, Schiefertafel, Zeugnismappen, Fibeln und Schultüten aus den letzten hundert Jahren präsentiert. Die Erinnerungsstücke spiegeln auch die Bedeutung der Einschulung wider und veranschaulichen den Wandel bei der Ausstattung der Schüler in Kleidung, Schultaschen und Schultüten.

Im Museumscafé gab es selbstgebackenen Kuchen und Kichererbsenkaffee, wie er einst in Reckahn als Kaffeeersatz erfunden wurde. „Der Denkmaltag lockte auch Besucher an, die vorher noch nie in Reckahn waren“, freut sich die Museumsleiterin.

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Oldtimer "durchwandern" Kloster Lehnin

(29. 08. 2019)

Die zweitägige 4. ADAC Landpartie mit 100 Oldtimer-Fahrzeugen führt Samstag, 31. August, auch durch Kloster Lehnin. Von 9.30 Uhr bis 12 Uhr ist ein Stopp im Schulmuseum Reckahn vorgesehen, bevor es dann weiter nach Brandenburg an der Havel zur ADAC-Geschäftsstelle in der Steinstraße und ins Industriemuseum Brandenburg an der Havel geht.

Start an dem Tag ist um 8.15 Uhr in der Russischen Kolonie Alexandrowka in Potsdam. Besucher sind zu allen Stopps willkommen. Eine Fachjury bewertet jedes teilnehmende Fahrzeug nach Zustand, Originalität, Schönheit und Geschichte.

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Zuckertüten-Ausstellung auf Schloß Reckahn

(23. 08. 2019)

Sonntag, 25. August, wird um 15 Uhr im Schloss Reckahn (Reckahner Dorfstraße 27) die Sonderausstellung „ABC-Schützen und Zuckertüten - Rund um den 1. Schultag“ eröffnet. 

Die Ausstellung des Archivs historische Alltagsfotografie in Kooperation mit dem Schulmuseum Reckahn erzählt, wie Kinder ihren ersten Schultag erlebten. Im 19. Jahrhundert entstand der Brauch, den ABC-Schützen eine mit Naschereien gefüllte Zuckertüte zu überreichen.

Neben zahlreichen Fotografien und biografischen Anekdoten werden historische Schulutensilien wie Griffelkasten, Schiefertafel, Zeugnismappen, Fibeln und Schultüten aus den letzten hundert Jahren präsentiert. Die Erinnerungsstücke spiegeln auch die Bedeutung der Einschulung wider und veranschaulichen den Wandel bei der Ausstattung der Schüler in Kleidung, Schultaschen und Schultüten.

Die Sonderschau läuft bis zum 27. Oktober 2019. Öffnungszeiten: Di-Fr 9 bis 16 Uhr, Sa und So 10 bis 17 Uhr.

Foto zu Meldung: Zuckertüten-Ausstellung auf Schloß Reckahn

Kloster Lehnin will TAZV "Freies Havelbruch" in WAV "Hoher Fläming" überführen

(15. 08. 2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin erwägt zusammen mit Golzow die Überführung des TAZV "Freies Havelbruch" (TAZV) in den WAV "Hoher Fläming" (WAV). Käme es dazu, wäre das eine historische Entscheidung. Die Gemeinde Planebruch (Ortsteil Oberjünne) möchte diesen Weg möglicherweise nicht mitgehen.

Der TAZV versorgt derzeit drei Gemeinden, darunter die Ortsteile Reckahn und Krahne, mit Trinkwasser. Außerdem entsorgt der Verband das Schmutzwasser für ca. 2500 Haushalte. Trotz erheblicher Förderungen in Mio.-Höhe ist der Verband in Zukunft wirtschaftlich nicht tragfähig.

Um eine Gebührenstabilität in den nächsten Jahren zu erhalten, bliebe nur die Fusion mit einem anderen Verband. Der Wechsel zum benachbarten WAV ist eine Möglichkeit, die auch durch ein externes Gutachten gestützt ist. Der Vorteil beim WAV liegt vor allem daran, dass dieser Verband bereits seit Jahren die Wartung und Reparaturen der technischen Anlagen des TAZV vornimmt und somit kennt.

Durch den Übergang zum WAV würde auch die Gemeindeverwaltung erheblich entlastet. Zudem könnte die Fusion durch das Land mit ca. 800.000 € unterstützt werden.

Die Kloster Lehniner Gemeindevertretung folgte dem Bürgermeister Uwe Brückner, der nun die weiteren Verhandlungen mit unterschiedlichen Optionen führen kann. Die Ortsbeiräte seien bei der Entscheidungsfindung eng mit eingebunden, betont Brückner.

Ein barocker Ort blüht auf

(21. 06. 2019)

Im Reckahner Ortsbeirat arbeitet Klaus Perle seit DDR-Zeiten mit, seit 2014 ist er auch Ortsvorsteher und wurde jetzt wiedergewählt. Er sei noch einmal zur Wahl angetreten, um die begonnenen Maßnahmen beenden zu können, erzählt der 66-Jährige. Ihm zur Seite stehen im Ortsbeirat Marcus Ecker und Andreas Hummel.
Perle setzt auf eine gutes Miteinander im Ort und auf die enge Vernetzung mit und zwischen den Vereinen. 
In Perles Amtszeit wurde mit der 3,2 Mio. Euro teuren Restaurierung und dem Umbau des ehemaligen Herrenhauses begonnen. Im II. Halbjahr soll das neue Jugend-, Gemeinde- und Kongresszentrum eingeweiht werden. Bereits fertig ist der Neubau der Göttiner Straße mit Regenentwässerung sowie des Radweges zwischen Reckahn und Krahne. Ebenfalls neu angelegt wurde eine Urnengrabstelle, die von vielen im Ort gewünscht wurde.
Für die neue Amtsperiode wünscht sich Klaus Perle eine Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, das modernen Ansprüchen nicht mehr genüge. Zudem brauche die voriges Jahr gegründete Jugendfeuerwehr Platz im Gebäude, betont der Ortschef. Ebenfalls erneuert werden soll der Gemeindespielplatz, auf dem sich nur noch zwei Spielgeräte befinden. Zusammen mit einer ortsansässigen Firma wollen die Reckahner einen Spielturm wieder aufarbeiten. Ebenfalls erneuert werden müsse dringend der Gehweg von der Planebrücke bis zum Friseur. Der jetzige Weg sei für gehbehinderte Bürger schwer begehbar, beklagt Perle.
Für die gute Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof möchte sich der Ortsvorsteher an dieser Stelle bedanken.
 

Foto zu Meldung: Ein barocker Ort blüht auf

 

Broschüre

 

 

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