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Lehnin

Westfassade der Klosterkirche

Einwohner: 3.090 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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Lehnin verdankt seine Entstehung dem Zisterzienserkloster "der heiligen Maria", das im Jahr 1180 von Markgraf Otto I. gestiftet wurde. Es war das erste in der Mark Brandenburg und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bedeutendsten seiner Art in der weiteren Umgebung. Zum Zeitpunkt seiner höchsten Blüte, um 1450, besaß das Kloster Lehnin u.a. 64 Dörfer und 54 Seen. Es diente den Askaniern und anfangs auch den Hohenzollern als Grablege.

 

Im Zuge der Reformation löste Kurfürst Joachim II. 1542 das Kloster auf. Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) wurde Lehnin mehrmals von schwedischen Truppen und Wallensteinschen Söldnern geplündert und gebrandschatzt. Auch die Klostergebäude wurden nicht verschont und anschließend dem Verfall preisgegeben.

 

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688) veranlasste den Umbau der alten Klausur in ein Jagdschloss und die Errichtung eines Falkonierhauses auf dem Klostergelände. Von hier aus startete er fortan seine Reiherbeizen.

Im Sinne der zu dieser Zeit einsetzenden Romantisierung ließ der damalige Kronprinz Friedrich III. die Klosterkirche zwischen 1871 und 1878 nach historischen Vorlagen wieder aufbauen. Treibende Kraft war seinerzeit der Rittergutsbesitzer von Lehnin, Robert von Loebell (1815 - 1905). Ihm zu Ehren wurde auf dem Alten Amtshof unweit des Kloster-Museums ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Die Evangelische Kirche erwarb 1911 das Klostergelände und gründete das Diakonissenmutterhaus "Luise-Henrietten-Stift". Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde dort ein Notkrankenhaus eingerichtet. Daraus entwickelte sich die heutige Krankenhausanlage. Dazu gehören die geriatrische Rehabilitationsklinik, die Innere Klinik, das Alten- und Pflegeheim, die Diakoniestation, die Altenhöfe, der Kindergarten, die Krankenpflegeschule, das Hospiz u.a.. Das Luise-Henrietten-Stift ist heute diakonische Einrichtung innerhalb der Stiftung "Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin".

 

In der jüngeren Vergangenheit entstand auf dem Gelände der Klinikneubau. Ein Museum informiert über das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in der Vergangenheit und dem Wirken der Diakonissen in der Gegenwart in Lehnin. Nähere Informationen über das Kloster und das Luise-Henrietten-Stift erhalten Sie unter 0 33 82 / 76 88 41.

 

Zahlreiche private und kommunale Bauvorhaben trugen in den letzten Jahren zur Verschönerung des Ortes, vor allem der Ortsmitte, bei. Der neugestaltete Markgrafenplatz, der Busbahnhof und der Marktplatz wirken einladender denn je.

 

Die jährlichen Sommermusiken in der Klosterkirche, das Floßfest sowie der Adventsmarkt tragen, wie die steigenden Zahlen der Besucher zeigen, zum Bekanntheitsgrad Lehnins bei.

 

Sehenswürdigkeiten/ Wissenswertes:

Um die Naturschönheiten in und um Lehnin zu erhalten, wurden große Bereiche zu Landschafts- und Naturschutzgebieten erklärt. Das sind umfangreiche Waldungen, Bruch- und Sumpfgebiete im Bereich der vielen Seen, wie der Gohlitz-, Schamp- , Mittel- und Kolpinsee sowie der Klostersee. Ebenso empfehlenswert sind Wanderungen zum Traumsee, ein idyllischer kleiner und klarer See am Grunde einer ehemaligen Tongrube - ein Zeitzeuge der blühenden Ziegel- und Tonwirtschaft des 19. Jahrhunderts in Lehnin und Umgebung. Die Ziegel-Produkte wurden überwiegend auf dem Wasserweg transportiert und so bis Berlin und Hamburg verschifft.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer
  • Markgrafenfest
  • Lehniner Sommermusiken
  • Oktoberfest
  • Adventsmarkt

 

Anreise:

Den Ortsteil Lehnin erreichen Sie über die Autobahn BAB 2 Berlin/ Hannover, Abfahrt Lehnin oder Netzen/ Nahmitz.

 

Weiterhin ist eine gute Busanbindung vorhanden:


Fotoalben



Aktuelle Meldungen

Landkreis legt ab Montag verschärfte Corona-Regeln fest

(18. 04. 2021)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am 17.04.2021 die 7-Tage Inzidenz mit 129,8 festgestellt worden, somit überschritt dieser Wert an drei aufeinander folgenden Tagen - nämlich am 15.04., 16.04. und am 17.04. - den Wert 100.

 

Aufgrund § 26 Abs. 2 der 7. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg gelten im Landkreis Potsdam-Mittelmark folgende Regelungen ab Montag, 19. April 2021 für mindestens 14 Tage:

 

- Die 2-Haushalte-Regelung bei Besuchen wird wieder umgestellt auf: 1 Haushalt + eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen)

 

- Der Einzelhandel wird geschlossen (außer Abholmöglichkeiten); nicht geschlossen ist der Einzelhandel des täglichen Bedarfs

 

- Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

 

- Kindersport in Gruppen ist untersagt.

 

- Museen, Ausstellungshäuser und öffentliche Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Die sonstigen Bestimmungen der Siebten Eindämmungsverordnung gelten weiterhin.

Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

(16. 04. 2021)

Bundesweit wird am morgigen Sonntag, dem 18. April, auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier eine zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie stattfinden. Damit soll den Hinterbliebenen eine Möglichkeit des Trauerns und Abschiednehmens gegeben werden.

Unsere Gemeinde möchte sich in Abstimmung mit der Gemeindevertretung daran beteiligen, denn auch in unserer Gemeinde sind leider zehn Todesopfer zu beklagen.

 

Daher bitte ich Sie, dass wir gemeinsam am 18.04.2021 der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorbenen Menschen gedenken sowie den Angehörigen unsere tiefe Anteilnahme aussprechen.

 

Ich habe Trauerbeflaggung am Rathaus angeordnet und werde mich in einer Videobotschaft äußern. Religionsgemeinschaften in der Region haben Gedenk-Gottesdienste angekündigt.

 

Es ist eine schwierige Zeit für alle Menschen, Vereine, Institutionen und auch für Teile unserer Wirtschaft, denn die weltweite Corona-Pandemie ist noch nicht bekämpft. Wir müssen sicherlich noch einige Monate mit erheblichen Einschränkungen leben.

 

Lassen Sie uns die bevorstehenden Schwierigkeiten meistern und optimistisch in eine gute Zukunft blicken.

[Für das Video auf Facebook hier klicken]

Foto zu Meldung: Gedenken für die Verstorbenen der Corona-Pandemie

Testpflicht für Schulen und Kitabeschäftigte ab Montag

(16. 04. 2021)

Die Landesregierung hat eine Testpflicht für Schulen sowie für die Beschäftigten der Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen festgelegt

 

Ab dem 19. April 2021 ist der Zutritt zu Schulen nur den Personen gestattet, die der jeweiligen Schule einen Nachweis über ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Schülerinnen

 

und Schüler sowie das Schulpersonal haben an zwei nicht aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche eine Bescheinigung über ein tagesaktuelles negatives Testergebnis vorzulegen.

 

Die Selbsttests sollen, wie in der Arbeitsgruppe „Sichere und offene Schule“ vereinbart, ab der Woche des 19. April 2021 in der Regel zu Hause durchgeführt werden. Wenn Schülerinnen und Schüler den Test vergessen haben, kann er an der Schule durchgeführt werden. Bei einem positiven Testergebnis ist die Schule unverzüglich zu verlassen.

 

Personen, die Schülerinnen und Schüler zum Unterricht der Primarstufe in die Notbetreuung in Grundschulen oder in Förderschulen bringen oder sie von dort abholen, ist der kurzzeitige Zutritt von Schulen ohne Nachweis eines negativen Testergebnisses gestattet. Diese Zutrittsregelungen für die Schulen gelten für Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen (insbesondere Horte) entsprechend.

 

Auch das in der Kindertagesbetreuung tätige Personal muss sich ab dem 19. April 2021 testen lassen. Kinder in der vorschulischen Kindertagesbetreuung sind von den Zutrittsregelungen ausgenommen.

 

Das Zutrittsverbot für Schule, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen gilt nicht für folgende Personen:

 

- die unmittelbar nach dem Betreten der Schule eine Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchführen,

 

- die Kinder zum Unterricht in der Primarstufe oder in Förderschulen, in die Kindertagesbetreuung oder zur Notbetreuung bringen oder sie von dort abholen,

 

- deren Zutritt zur Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung zur Aufrechterhaltung dessen Betriebs zwingend erforderlich ist (insbesondere zur Durchführung notwendiger betriebs- oder einrichtungserhaltender Bau oder Reparaturmaßnahmen),

 

- deren Zutritt zur Schule oder Einrichtung der Kindertagesbetreuung zur Erfüllung eines Einsatzauftrages der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei oder des Katastrophenschutzes notwendig ist.

 

Mit der Einführung der Testpflicht ab dem 19. April 2021 nehmen die Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen teil, die im Wechselmodell unterrichtet werden (Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht). Es sind dies die Jahrgangsstufen 1 bis 6 in der Primarstufe, die Abschlussklassen und die Klassen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Schülerinnen und Schüler, die die Bestätigung eines negativen Tests nicht vorlegen, verbringen die Lernzeit zu Hause, nehmen am Distanzunterricht für die Lerngruppe

 

teil und werden ansonsten mit Lernaufgaben versorgt. Mit der Einführung der Testpflicht entfällt die Aufhebung der Präsenzpflicht.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Leistungs- und Begabungsklassen, der Jahrgangstufen 7 bis 11 und 12 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium) sowie der

 

beruflichen Schulen und der Schulen des Zweiten Bildungswegs erhalten bis auf Weiteres Distanzunterricht. Für sie besteht die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht.

48 Menschen am ersten Tag in Impfstelle Lehnin geimpft

(15. 04. 2021)

In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Lehnin eröffnete heute Vizelandrat Christian Stein eine Impfstelle.  „Wir freuen uns, dass wir am Gesundheitsstandort Lehnin einen weiteren Impfort einrichten konnten. Impfberechtigte Personen in der Region können damit lange Wege ins nächste Impfzentrum vermeiden“, erklärt Dr. Karsten Bittigau, Geschäftsführer im Unternehmensbereich Gesundheit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. 

 

Geimpft wird immer dienstags und donnerstags. Die ersten 48 Kloster Lehniner wurden am ersten Tag mit Biontech/Pfizer geimpft - die Termine waren im nu vergeben. Künftig können die Impfstoffe auch variieren. Der Landkreis nimmt nur soviele Anmeldungen an, wie Impfstoff verfügbar ist. Damit werden Absagen vermieden. Die Gemeinde hofft, dass Lehnin künftig mehr Impfdosen geliefert bekommt, um vielen Menschen in der Region eine zeitnahe Impfung ermöglichen zu können.

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann bezeichnete die heutige Eröffnung der Impfstelle in Lehnin als weiteren sehr wichtigen Schritt in Richtung flächendeckendes Impfen im Land Brandenburg. "Gerade Impfstellen wie diese in Lehnin in der Tagesklinik mit aktuell knapp 50 und in der kommenden Woche mit bis zu 100 Impfungen am Tag tragen dazu bei, dass Menschen im ländlichen Raum geimpft werden können. Wir brauchen dezentrale Strukturen, kurze Wege für ältere Menschen und unkomplizierte Verfahren."

 

Das Diakonissenhaus weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich über den Landkreis unter www.potsdam-mittelmark.de erfolgt (siehe Link Anmeldung).

 

Ohne Termin erfolgt keine Impfung.  Priorität haben Menschen ab 70 Jahren oder jene, die Atteste ihres Arbeitgebers oder Arztes vorweisen können. Personen, die zur Impfung kommen, können auf dem großen Parkplatz an der Zufahrt zum ehemaligen Kloster kostenfrei parken. Der Fußweg zur Impfstelle ist ausgeschildert. Es sollte unbedingt der Impfpass mitgebracht werden.

[Zur Anmeldung im Impfzentrum gehts hier]

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Vize-Bürgermeisterin verlässt die Gemeinde

(15. 04. 2021)

Bürgermeister Uwe Brückner hat im nichtöffentlichen Teil der jüngsten Gemeindevertretersitzung darüber unterrichtet, dass die Kämmerin und Vize-Bürgermeisterin Dagmar Keding nach ca. 25jähriger Tätigkeit die Gemeindeverwaltung von Kloster Lehnin in diesem Jahr verlassen wird.

Herr Brückner bedauert diesen Schritt außerordentlich: „Mit Frau Keding verlieren wir eine sehr versierte Fachbereichsleiterin, die an vielen Stellen in der Gemeinde ihre Spuren hinterlassen hat. Sie wird eine große Lücke reißen, die nur schwer zu schließen sein wird. Ich danke der Kämmerin für ihre langjährige Arbeit und wünsche ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

Die Gründe für den Weggang lägen ausschließlich im persönlichen Bereich und an äußeren Umständen. Sie hätten nichts mit der Arbeit im Rathaus zu tun.

 

 

Fassadengestaltung der Trafostation Prützke

(15. 04. 2021)

Die Trafostation auf der Verkehrsinsel Prützke Waldstraße/ Ecke Altes Dorf ist jetzt mit einem schönen Landschaftsbild gestaltet. Heute übergab Heiko Nimpsch, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, symbolisch die fertige Gestaltung an Bürgermeister Uwe Brückner, der sich über die Aufwertung des Grundstückes sehr freut.

 

Zu sehen ist eine Blumenwiese mit Bäumen im Hintergrund. Die Gestaltung wurde durch die E.DIS Netz GmbH beauftragt und von Mario Winkler von der Firma Motivwunsch umgesetzt. Sie ist ein weiterer Schritt um die für die Versorgung der Gemeinde notwendige Infrastruktur angenehm ins Ortsbild zu integrieren. 

 

Laut Heiko Nimpsch habe die E.DIS vor 16 Jahren mit der Gestaltung der Fassaden von Trafostationen angefangen, damit sie sich besser in das Ortsbild einfügen. Denn manch einem Bürger sind diese technischen Anlagen optisch ein Dorn im Auge – zumal sie häufig auch beschmiert werden und dann unschön aussehen. „Wir sind für die Infrastruktur zuständig und die Trafostationen müssen dort stehen, wo die Verbraucher sind“, wirbt Heiko Nimpsch um Verständnis. „Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, sagt der Referent Kommunalmanagement.

 

Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen. „Denn wir wollen, dass es den Bürgern letztlich auch gefällt.“ Mittlerweile gebe es eine Warteliste, nicht alle Wünsche können zeitnah erfüllt werden angesichts von rund 20 000 Trafostationen im gesamten Versorgungsgebiet. Die E.DIS Netz GmbH arbeitet bei der Gestaltung der Stationen mit vier Dienstleistern zusammen. Pro Kunstwerk gibt E.DIS zwischen 700 und 1000 Euro aus. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Stationen gestaltet.

Foto zu Meldung: Fassadengestaltung der Trafostation Prützke

Testkonzept für Schüler/innen

(13. 04. 2021)

Das Brandenburgische Bildungsministerium stellt zu Testungen von Schülerinnen und Schülern klar:

 

1. Die Selbsttests werden, wie in der Arbeitsgruppe „Sichere und offene Schule“ vereinbart, ab 19.4.21 in der Regel zu Hause durchgeführt.

 

2. In Ausnahmefällen, wenn Schülerinnen und Schüler den Test vergessen haben, kann er an der Schule durchgeführt werden.

 

Auf dieser Basis hat das Bildungsministerium (MBJS) am 9. April 2021 das Testkonzept für die Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft im Land Brandenburg herausgeben. Es ist hier nachzulesen:

https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/testkonzept-des-mbjs.html

 

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Impfstelle Lehnin öffnet am Donnerstag

(13. 04. 2021)

In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin nimmt am Donnerstag, den 15. April 2021 eine weitere Impfstelle des Landkreises Potsdam-Mittelmark ihre Arbeit auf.

 

„Wir freuen uns, dass wir am Gesundheitsstandort Lehnin einen weiteren Impfort einrichten konnten. Impfberechtigte Personen in der Region können damit lange Wege ins nächste Impfzentrum vermeiden“, erklärt Dr. Karsten Bittigau, Geschäftsführer im Unternehmensbereich Gesundheit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin.  Geimpft wird immer dienstags und donnerstags.

 

Das Diakonissenhaus weist darauf hin, dass die Terminvergabe ausschließlich über den Landkreis unter www.potsdam-mittelmark.de erfolgt. Der Link wird demnächst freigeschaltet:

https://termin.samedi.de/b/gesundheitsamt-landkreis-potsdam-mittelmark/1/covid-19-schutzimpfung-comirnaty-lehnin/personen-mit-impfberechtigungsnachweis-erstimpfung-mit-mrna-impfstoff-von-biontech-pfizer-zweitdosis-in-6-wochen-garantiert--2

 

Ohne Termin erfolgt keine Impfung.  Personen, die zur Impfung kommen, können auf dem großen Parkplatz an der Zufahrt zum ehemaligen Kloster kostenfrei parken. Der Fußweg zur Impfstelle ist ausgeschildert. Auf dem Klostergelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung.

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Neue Spielanlage auf dem Lehniner Schulcampus eingeweiht

(13. 04. 2021)

Schüler/innen der Lerngruppe 2a weihten mit Bürgermeister Uwe Brückner, ITBL-Leiterin Petra Rocke, Anja Wieser vom Kitawesen, André Siegel (Bauhof) und Bernd Hänig von der ausführenden Rietzer Firma „Hammer SHM GmbH“ den neuen Abenteuerspielplatz auf dem Gelände des Lehniner Schulcampus ein.

 

Petra Rocke äußerte sich begeistert mit einem Zitat der Kinderbuchautorin Cornelia Funke: „Abenteuer kann man nicht planen wie Ballett. Die warten um die Ecke und zack! Plötzlich sind sie da.“ Es sei nie vorher klar, wie sich ein Spiel entwickele, sagte Rocke, die von Anja Wieser auch Spielzeug für die Einrichtung in Empfang nehmen durfte.

 

Bürgermeister Uwe Brückner bezeichnete den neuen Spielplatz als „kleines Wunder“. Im Dezember habe ihm ein Damsdorfer Unternehmer die Anlage, die aus mehreren märchenhaften Türmen und einer Rutsche besteht und in der Neubeschaffung ca. 50.000 Euro gekostet hätte, kostenlos angeboten. Die Rietzer Firma Hammer SHM GmbH habe dann in zweiwöchiger Handarbeit die Anlage abgebaut und vor der ITBL in Lehnin neu aufgebaut. Die Rasenfläche war vorher für einen größere Spielanlage freigehalten worden.

 

Ab- und Aufbau haben rund 15.000 Euro gekostet, für die im Haushalt kein Geld eingeplant war. Der Damsdorfer Ortsbeirat erklärte sein Verständnis, die erforderlichen Mittel zunächst aus dem dortigen Spielplatzbudget zu nehmen und Geld für den  neuen Damsdorfer Spielplatz 2022 bereitzustellen.

 

Bürgermeister Brückner wünschte den Kindern, die die Anlage sofort nach der Eröffnung ausprobierten, viel Spaß. „Ich danke auch allen Beteiligten, natürlich unserem Sponsor, der ausführenden Firma, der ITBL-Leitung und unserem Baubetriebshof, der die Arbeiten koordiniert hat, für den reibungslosen Ablauf“, so Brückner.

 

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Rädel baut neue Kinder-Fußballmannschaft auf

(12. 04. 2021)

Seit 2016 findet in Rädel regelmäßig Fußballtraining für Kinder statt. Mit Dustin Göde und Mathias Pape haben sich beim FC Blau-Weiß Rädel zwei langjährige und erfahrene Vereinsmitglieder bereit erklärt, eine neue Mannschaft aufzubauen. Die Mitgliedschaft kostet 30€ im Jahr.

 

Training geplant ist immer mittwochs um 17 Uhr. Dafür sucht der Verein noch Kinder aus den Geburtsjahren 2011-2013. Beim Verein sind alle Möglichkeiten gegeben, um ein ordentliches Training durchzuführen.

 

Rückfragen an Abteilungsleiter Patrick Pape (0172/1504108).

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79 Personen ließen sich in Lehnin testen

(09. 04. 2021)

Trotz Ferien und schlechtem Wetter kamen gestern zur Teststelle in der Turnhalle auf dem Lehniner Schulcampus wieder 79 Menschen, die das Angebot von Gemeinde, Landkreis und Arbeiter-Samariter-Bund nutzten, sich kostenlos schnelltesten zu lassen. Alle Testpersonen erhielten ein schriftliches Testergebnis ausgehändigt.

 

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helfer/innen, die uns in den Teststellen unterstützen und so für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Wartezeiten konnten bisher trotz des Andranges sehr kurz gehalten werden. Wer ehrenamtlich im Empfang der Testenden mithelfen möchte und universell einsetzbar ist, meldet sich per E-Mail an . Selbstverständlich muss nicht jeder an jedem Testtag helfen, sondern kann dies tun, wann es persönlich passt. Wir sind für jede Hilfe dankbar.

 

Die nächste Testung möglich ist kommenden Montag, 12.04.21, in der Sporthalle der Grundschule "Am Fenn" in Damsdorf.  Bitte Ausweis nicht vergessen! Personen, die Symptome aufweisen, werden nicht getestet. Sie melden sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen!    

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Seminar zur Neustarthilfe für Soloselbständige

(08. 04. 2021)

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell unterstützt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 coronabedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt.

 

Müssen die anderen Fördergelder über prüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte) beantragt werden, so können Soloselbstständige die Neustarthilfe selbst beantragen.

 

Als Hilfestellung dafür wird die IHK Potsdam am Donnerstag, dem 15.4., den Antragsprozess live simulieren sowie auf Fragen zu diesem Förderinstrument eingehen.

 

Hier geht es zur Anmeldung:

https://www.ihk-potsdam.de/system/vst/2365988?id=362590&terminId=621150

 

[Anmeldung]

Landkreis lockert Corona-Maßnahmen

(08. 04. 2021)

Aufgrund der unter 100 gesunkenen Inzidenzwerte des Landkreises am 10. bis 12. Tage der am 26.3.2021 bekannt gemachten vierzehntätigen Einschränkungen gemäß § 26 der 7. EindV, sind diese am Samstag, 10.4.2021, nach 24:00 Uhr wieder aufgehoben. Das betrifft die §§ 4, 7, 8, 12, 23!

 

Ab dem 11.4.2021, 0:00 Uhr, gelten wieder § 4 Absatz 1 Halbsatz 1 (gemeinsamer Aufenthalt im öffentlichen Raum), § 7 Absatz 1 Halbsatz 1 (Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter), § 7 Absatz 5 Halbsatz 1 (Durchführung von privaten Feiern und Zusammenkünften), § 8 Absatz 1 (Betreibung von Verkaufsstellen des Einzelhandels auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzeptes), § 12 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 (Individualsport), § 23 Absatz 1 (Öffnung von Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken auf Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts).

 

Die übrigen Regelungen der 7. Eindämmungsverordnung gelten unverändert weiter.

 

Rein vorsorglich wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Einschränkungen des § 26 Abs. 2 der 7. Eindämmungsverordnung automatisch in Kraft treten, wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert von 100 wieder überschritten wird.

Hund biss Kinder – jetzt ist er im Tierheim

(08. 04. 2021)

Vertreter von Ordnungsamt, Polizei, Veterinäramt und der Tierrettung Potsdam haben heute einen fünf Jahre alten Hund aus einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Lehnin sichergestellt und in ein Tierheim verbracht. Das Tier hatte innerhalb eines Monats zwei Kinder gebissen.

 

Nach dem ersten Vorfall war vom Ordnungsamt Maulkorb- sowie Leinenzwang außerhalb des befriedeten Besitztums angeordnet worden. Bedauerlicherweise missachteten die Halter die Anordnung.

 

Für den Hund wird jetzt ein Rassegutachten erstellt. Sollte sich herausstellen, dass die Rasse im Land Brandenburg verboten ist (siehe § 8 Abs. 2 Hundehalterverordnung), darf das Tier nicht zu seiner Familie zurück, sondern wird nach einem Wesenstest ggf. an neue Halter außerhalb vom Land Brandenburg vermittelt.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob sein Tier beißt, sollte im öffentlichen Raum einen Maulkorb verwenden. Darüber hinaus hat jeder Hund in Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Verkehrsmittels einen Maulkorb zu tragen.

 

Allgemeiner Leinenzwang herrscht z.B. bei jeglichen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen, auf Sport- sowie Campingplätzen, als auch in Mehrfamilienhäusern auf Zuwegungen und in Treppenhäusern (siehe § 3 Abs. 1 Hundehalterverordnung).

 

Kostenlos am Donnerstag in Lehnin testen lassen

(07. 04. 2021)

In der alten (kleinen) Turnhalle auf dem Lehniner Schulcampus können sich am morgigen Donnerstag von 15 bis 18 Uhr wieder Bürger/innen kostenlos testen lassen. Die Anmeldung schließt um 17:40 Uhr. Umgesetzt wird das Testzentrum von der Gemeinde in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund.

 

Um die Wartezeiten so gering wie möglich halten, bitte folgendes beachten:

 

- Die Zuwegung erfolgt ausschließlich über das Tor von der Goethestraße am Eingang des Medienzentrums Potsdam-Mittelmark (Kreisbildstelle). Der Weg zum Testzentrum ist ausgeschildert. Spazierengehen auf dem Campusgelände ist verboten.

 

-  Auf dem Schulcampus und im Testzentrum herrscht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 Metern. Sie sollten sich wenigstens 30 min. Zeit für ihren Aufenthalt im Testzentrum einplanen.

 

- Am Testzentrum werden Sie in Empfang genommen, es werden Ihnen Warteplätze zugewiesen.

 

- Bitte Ausweis mitbringen sowie Tel. und falls vorhanden, E-Mailadresse bereithalten!

 

- Sie erhalten einen Aufklärungsbogen, den Sie unterschreiben müssen.

 

- Nach der Auswertung des Testes verlassen Sie bitte umgehend auf dem markierten Weg das Gelände.

 

 

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Brandenburg zieht Notbremse weiter an: Distanzunterricht in weiterführenden Schulen und Ausweitung der Teststrategie

(07. 04. 2021)

Die Landesregierung hat über das weitere Vorgehen in Schule und Kita nach den Osterferien beraten. Angesichts des Infektionsgeschehens starten die weiterführenden Schulen – mit Ausnahme der Abschlussklassen - ab dem 12. April im Distanzunterricht. Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 der Primarstufe erfolgt auch nach den Ferien im Wechselmodell. Die Kitas bleiben geöffnet, und die Eltern werden weiterhin gebeten, soweit möglich ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

 

Die Teststrategie wird angepasst: Mit dem Schulstart nach den Osterferien stehen für alle Schülerinnen und Schüler ausreichend Tests zur Verfügung, so dass zwei Mal wöchentlich getestet werden kann. Ab Montag, 19. April, soll das Testen dann zwei Mal wöchentlich verpflichtend sein, d.h., die Durchführung der Tests ist die Voraussetzung, um die Schulen betreten und am Präsenz- beziehungsweise Wechselunterricht teilnehmen zu können.

 

Die wichtigsten Punkte im Einzelnen:

Der Unterricht an den weiterführenden Schulen erfolgt ab dem 12. April im Distanzunterricht. Davon ausgenommen sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs sowie die Schülerinnen und Schüler der Förderschulen mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Diese verbleiben im Wechselmodell.

 

Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 6 in den Grundschulen erfolgt wie vor den Ferien im Wechselmodell.

 

Die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bleibt zunächst aufgehoben.

 

Die Durchführung von Prüfungen an den Schulen, schulische Testverfahren und Prüfungen nach der Handwerksordnung und dem Berufsbildungsgesetz in den Räumen von Schulen bleiben zugelassen.

 

Nachdem das Personal an Kitas und Schulen bereits seit Monaten die Möglichkeit hat, sich anlasslos testen zu lassen, sollen nun auch Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich getestet in die Schule kommen. Ausreichend Tests sind in den Ferien an die Schulen ausgeliefert worden. Die Tests werden in der Regel – wie vor den Ferien vereinbart – in den Familien durchgeführt.

 

Ab Montag, 19. April, gilt die Testpflicht. Das heißt: Ab dem 19. April ist die Durchführung der Tests Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht/Wechselunterricht.

 

An volljährige Jugendliche können die Tests zur Durchführung direkt ausgehändigt werden. Eltern und Erziehungsberechtigte können für minderjährige Schülerinnen und Schüler die Selbsttests abholen oder der Schule erlauben, diese den Kindern mitzugeben.

 

Schülerinnen und Schüler, die nicht zweimal wöchentlich einen negativen Test vorlegen, werden automatisch im Distanzunterricht beschult. Der Nachweis bei Selbsttests kann über ein von den Eltern bzw. den volljährigen Schülern ausgefülltes Formular erbracht werden. Dieses wird den Schulen/Familien zeitnah zur Verfügung gestellt.

 

Die Kitas bleiben geöffnet. Er wird erneut an die Eltern appelliert, zur Reduzierung der Kontakte ihre Kinder nach Möglichkeit selbst zu betreuen. Die Teststrategie an Kitas wird durch den Einsatz von Selbsttests für Kinder ergänzt. Diese sind nicht verpflichtend. Für die Teststrategie der Kitas werden zur Unterstützung der Träger durch das Land Selbsttests bestellt und zur Verfügung gestellt.

 

Freikarten-Aktion für das Lehniner Strandbad

(06. 04. 2021)

Nach dem großen Erfolg der Freikarten-Aktion im Lehniner Strandbad wird es auch 2021 wieder freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren der Gemeinde Kloster Lehnin geben. Der Ferienpass wird diesmal länger gültig sein - ab dem 24.06.2021 bis Saisonende.

 

Die Verteilung startet demnächst über die Schulen der Gemeinde Kloster Lehnin sowie über die Touristinformation, sobald diese wieder für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Ab Saisonstart sind die Freikarten auch direkt im Lehniner Strandbad bei Vorlage eines Schülerausweises oder Personalausweises erhältlich.

 

Die Aktion ist ein Projekt der Kinder- und Jugendförderung der Gemeinde Kloster Lehnin in Zusammenarbeit mit dem Strandbad Lehnin.

 

Foto zu Meldung: Freikarten-Aktion für das Lehniner Strandbad

Schultafeln sind verkauft

(06. 04. 2021)

Die Schultafeln sind alle verkauft, vielen Dank für das Interesse! Bitte nicht mehr anrufen.

Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin

(04. 04. 2021)

Die Protestaktion am Lehniner Rathauses war überraschend und führte in der Öffentlichkeit wohl zu erhoffter Resonanz sowie in den sozialen Medien zu einer Diskussion. Da die Initiatoren anonym blieben, kann ich nicht persönlich zu Ihnen Kontakt aufnehmen.

 

Zu einer Demokratie gehört die Meinungsfreiheit. Jeder kann öffentlich seine Ansichten äußern und sollte aber auch die Meinung Andersdenkender respektieren.

 

Die Bitten und Wünsche der Protestierenden werde ich an die Landesregierung weiterleiten, damit diese sie bei den weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus berücksichtigen kann. Ebenfalls werde ich unseren Landtagsabgeordneten, Udo Wernitz, informieren, damit dieser sich für Ihre Belange einsetzen kann. Ich werde versuchen, ihm die vor dem Rathaus abgelegten Dinge zu übergeben, damit sie bei der Regierung ankommen.

 

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass in dieser bereits sehr lange anhaltenden Pandemie die Belastungen für die Eltern, insbesondere mit Schulkindern, enorm sind. Ebenso verstehe ich, dass sich die Eltern um das Wohl ihrer Kinder sorgen und Benachteiligungen befürchten. 

 

Unsere Gemeinde bemüht sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in dem von der Landesregierung vorgegebenen Rahmen das Erforderliche zu veranlassen. Dies ist für unsere Beschäftigten, die teilweise auch Eltern von Schulkindern und insofern ebenfalls betroffen sind, nicht einfach.

 

Die öffentlichen Diskussionen und das unterschiedliche Vorgehen der politisch Verantwortlichen auf der Bundes- und Landesebene tragen meiner Meinung nach nicht unerheblich zu einer Verunsicherung bei. Unstrittig ist, dass diese Pandemie sehr gefährlich für bestimmte Personengruppen ist, sodass wirksame Maßnahmen zum Schutz erforderlich sind.

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister 

Foto zu Meldung: Protest gegen Corona-Maßnahmen mit Plakaten, Spielzeug und Schuhen vor dem Rathaus Kloster Lehnin

72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus

(01. 04. 2021)

72 Menschen nutzten heute die Gelegenheit, sich erstmalig in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin kostenlos auf Ansteckung durch den Coronavirus testen zu lassen.

 

Der anfängliche Ansturm zu Beginn flaute schnell ab, so dass es zwischen Registrierung und Testung kaum noch Wartezeiten gab. Erstmals wurde an jeweils zwei Stellen Aufnahme und Testung realisiert. Alle Besucher haben sich vorbildlich an die Regeln gehalten, dafür unseren Dank!

 

Die nächste Testmöglichkeit ist kommenden Donnerstag (8. April) von 15 bis 18 Uhr wieder auf dem Schulcampus Lehnin. Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Die Teststelle am Montag in Damsdorf fällt wegen Feiertag aus.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Das Testteam wünscht allen schöne Ostern!

Foto zu Meldung: 72 Besucher/innen in der Teststelle auf dem Schulcampus

Ostergrußwort

(01. 04. 2021)

Liebe Kloster Lehniner/innen,

 

in diesem Jahr erleben wird das „Osterfest“ zum zweiten Mal auf eine andere Weise, als wir es traditionell kennen. Treffen mit der Familie oder mit Freunden sowie Ausflüge und Osterfeuer können in diesem Jahr oft nicht wie gewohnt stattfinden. Die Landesregierung verschärfte wegen der steigenden Infektionszahlen die Corona-Maßnahmen, um Menschenansammlungen und die damit einhergehenden Ansteckungsgefahren zu vermeiden.

 

Überall werden vielfältige Anstrengungen unternommen, um die Pandemie besser in den Griff zu bekommen. So soll z. B. ab Mitte April in Lehnin (ehemaliges Klostergelände) ein Impfzentrum eingerichtet sein. Seit dieser Woche können Sie sich montags in Damsdorf und donnerstags in Lehnin kostenlos testen lassen. Diese flankierenden Maßnahmen werden helfen, die Ansteckungsrisiken mit dem Coronavirus zu minimieren.

 

Wir alle müssen mit dieser Ausnahmesituation umgehen und das Beste daraus machen. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig bestärken und weiterhin positiv denken, auch wenn nicht wenige von uns kritisch (mit Sorgen) in die Zukunft sehen.

 

Ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihr Verständnis für die belastenden Einschränkungen sowie für Ihre Einsicht und das vorbildliche Verhalten bedanken. Jeder trägt somit dazu bei, dass wir die Krise bald bewältigt haben werden.

 

Einen ganz besonderen Dank möchte ich an diejenigen richten, die in den verschiedensten Berufen dafür sorgen, dass das öffentliche Leben aufrecht erhalten bleibt.

 

Trotz der schwierigen Umstände wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein schönes Osterfest!

 

Bleiben Sie gesund!

 

 

Ihr

 

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Ostergrußwort

Was zum morgigen Start des Corona-Test-Zentrums in Lehnin zu beachten ist

(31. 03. 2021)

Nachdem am Montag bereits mit dem Testen in Damsdorf begonnen wurde, ist am morgigen Donnerstag, den 01. April 2021 (kein Aprilscherz), auch der Start für das Lehniner Zentrum vorbereitet.

 

Auf dem Schulcampusgelände in der alten kleinen Turnhalle hat die Gemeinde Kloster Lehnin in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund eine Testmöglichkeit für die Bevölkerung geschaffen. Dieser Test ist für die Bevölkerung kostenfrei. Für den Test notwendig ist die Vorlage Ihres Ausweises. Weiterhin wird zur Anmeldung eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse abgefragt, wobei man auch ohne E-Mail-Adresse getestet wird.

 

Um einen reibungslosen und schnellen Ablauf aller Prozesse von der Zuwegung, über Registrierung, Test bis zur Auswertung sicherzustellen, bitte folgendes beachten:

• Die Zuwegung erfolgt ausschließlich über das Tor von der Goethestraße am Eingang des Medienzentrums Potsdam-Mittelmark (Kreisbildstelle) – NICHT über das Tor / Eingang am Busbahnhof! – Aufsteller weisen Ihnen den richtigen Weg. Idealer Weise nutzen Sie den Parkplatz auf dem Markgrafenplatz (Busbahnhof) und laufen ein Stück.

• Sie folgen auf dem Schulgelände den Wegweisern auf dem kürzesten Weg zum Testzentrum (Kleine Sporthalle). Das Spazierengehen auf dem Campusgelände ist verboten.

• Auf dem gesamten Schulcampusgelände und ebenso im Testzentrum herrscht Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 Metern.

• Am Testzentrum werden Sie in Empfang genommen, es werden Ihnen Warteplätze zugewiesen.

• Bei der Registrierung werden Ihre Personalien festgestellt und registriert. Der Ausweis sollte hier bereitgehalten werden. Sie erhalten einen Aufklärungsbogen, den Sie unterschreiben.

• Sie sollten wenigstens 30 min. Zeit für ihren Aufenthalt im Testzentrum einplanen.

• Nach dem Test und der Auswertung verlassen Sie bitte umgehend auf dem markierten Weg das Campusgelände.

• WICHTIG: Das Testzentrum arbeitet zwar von 15 bis 18 Uhr. Da die Registrierung, der Test und die Ergebnisanalyse schon zusammen knapp 20 Minuten dauern, werden Testgäste nur bis 17:40 Uhr angenommen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Zukünftig wird an diesem Standort in Lehnin bis auf weiteres immer donnerstags von 15  bis 18 Uhr getestet. In Damsdorf an der Schulsporthalle immer montags von 9:00 Uhr bis 12:30 Uhr (Einlass bis 12:00 Uhr). An Feiertage wird nicht getestet.

 

Wir freuen uns auf Sie in Lehnin und in Damsdorf.

Das Testteam Kloster Lehnin

 

[Tipps zum Testen]

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Neues Seniorenzentrum Lietzmann eröffnet am Gründonnerstag

(31. 03. 2021)

Der Pflegedienst Lietzmann hat in der Beethovenstraße 7 für 3,5 Mio. Euro ein neues zweigeschossiges Gebäude gebaut. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2019. Auf dem Gelände befand sich früher ein Gebäude für die Krippen- und später Hortbetreuung. Coronabedingt ist die offizielle Eröffnung im Sommer geplant. 

 

Heute wird das Gebäude bezogen, morgen soll es bereits eröffnen. Auf zwei Etagen wird hier ab Gründonnerstag für bis zu 33 Menschen altersgerechtes Wohnen angeboten. Anders als am bisherigen Standort in der Kurfürstenstraße, den der Pflegedienst bisher angemietet hatte, bekommt jetzt jeder Bewohner ein eigenes Zimmer mit modernem Bad. Das Essen wird frisch in der hauseigenen Küche zubereitet. Die Bewohner können hierzu auf Hochbeeten Gemüse und Blumen ansäen oder im kleinen hauseigenen Zoo Tiere bestaunen, die von der Tierrettung Potsdam zur Verfügung gestellt werden. Zum Angebot im Haus zählen eine 24-Stunden-Versorgung, der onkologische Pflegedienst und eine Fachkraft für Schmerztherapie.

 

"Wir freuen uns, dass wir dieses ambitionierte Bauvorhaben jetzt zu Ende führen konnten und unseren Bewohnern ein tolles neues Zuhause anbieten können. Wir wollen auch Projekte anbieten, bei denen Kitakinder mit den Senioren zusammen singen, spielen und basteln“, sagt Eileen Lietzmann, die zusammen mit ihrer Mutter Kathrin den Familienbetrieb mit 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet.

 

Der Pflegedienst wurde 1991 von Helga Lietzmann gegründet und nunmehr in dritter Generation geleitet.

 

Bürgermeister Uwe Brückner freut sich über das unternehmerische Engagement der Familie Lietzmann und die Einweihung nicht nur, weil sie Arbeitsplätze in der Pflege und in seniorennahen Dienstleistungen sichert: "Unsere Gesellschaft wird immer älter und traditionelle familiäre Strukturen verändern sich. Natürlich wollen Menschen solange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Aber wenn dies nicht mehr geht, können sie trotzdem im vertrauten Umfeld bleiben und in das Seniorenheim in die Beethovenstraße ziehen. Der Dienstleistungsfaktor ist für unsere Gemeinde sehr wichtig. Wir gratulieren Familie Leitzmann herzlich zu diesem Projekt und wünschen allseits zufriedene Bewohnerinnen und Bewohner."

 

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Landesregierung passt Corona-Verordnung an: Steigende Werte erfordern zusätzliche Maßnahmen

(31. 03. 2021)

Die Corona-Infektionszahlen steigen auch in Brandenburg deutlich. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 145,54, in Potsdam-Mittelmark bei 113,60.  Deshalb hat die Landesregierung gestern eine zweite Verordnung zur Änderung der Siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung erlassen und die Regeln verschärft. Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 18. April.

 

Die wichtigsten Punkte der Eindämmungsverordnung sind:

 

Für Kreise und kreisfreie Städte gilt weiterhin eine Notbremse ab Überschreiten des 100er-Inzidenzwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen.

 

Diese wird durch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ergänzt. Die Ausgangsbeschränkung gilt im Zeitraum von Donnerstag (1. April) bis Montag (5. April). Sie beginnt jeweils um 22 Uhr und endet um 5 Uhr des Folgetages. Ausnahmen gibt es nur für triftige Gründe.

 

Vom 1. April bis Ostermontag 24.00 Uhr gilt: Unabhängig von den 7-Tage-Inzidenzen sind private Zusammenkünfte mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch mit höchstens fünf Personen erlaubt. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

 

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben sicherzustellen, dass alle Beschäftigte mindestens an einem Tag pro Woche einen Corona-Test (Schnell- oder Selbsttest) absolvieren können.

 

Wenn Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden müssen, ist das nun auch in elektronischer Form per Smartphone-App möglich (z. B. Luca-App.)

 

In Pflegeeinrichtungen gilt künftig keine Personengrenze für Besuche sofern mindestens 75 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner seit mindestens zwei Wochen den vollen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2-Virus erhalten haben, die Beschäftigten die Möglichkeit zur Impfung hatten und in der Einrichtung aktuell kein Corona-Ausbruch vorliegt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir müssen verhindern, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird. Deshalb ist nicht von Lockerung zu reden. Nein, wir müssen die Regeln zur Eindämmung sogar verschärfen. Experten sagen uns, dass das Infektionsgeschehen vor allem im privaten Bereich und im Arbeitsumfeld seinen Ursprung hat. Dementsprechend haben wir die Eindämmungsverordnung aktualisiert. Dazu gehören Ausgangsbeschränkungen über die Ostertage. Aufgrund der dynamischen Entwicklung haben wir uns dazu entschlossen, den Start der Modellprojekte vorerst zu verschieben."

 

 

 

Corona-Schnelltests in der Frauenarztpraxis im Kloster

(26. 03. 2021)

Stellvertretend für die niedergelassenen Ärzte im Gesundheitszentrum im Kloster bietet die Frauenarztpraxis im Kloster allen Bürgern von Kloster Lehnin und Umgebung einen kostenlosen Corona-Schnelltest an. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Patientinnen der Praxis, sondern auch an Männer und Kinder.

 

Die Testung kann Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und Mo-Di 18 Uhr/Do 20 Uhr/Fr 14 Uhr durchgeführt werden. Größere Gruppen (bspw. Firmen, Schulen, etc.) können vom Praxispersonal auch an dem jeweiligen Ort getestet werden. Bitte melden Sie sich vor Ihrem Besuch unbedingt auf folgender Seite an: http://termin.frauenarztpraxis-im-kloster.de

 

Kontakt:

Frauenarztpraxis im Kloster

Klosterkirchplatz 11

14797 Kloster Lehnin

Tel. 03382 - 346

E-Mail:

Homepage: www.frauenarztpraxis-im-kloster.de

Grundbildungszentrum in Teltow eingerichtet

(26. 03. 2021)

Die Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark hat mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond der EU, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und des Landkreises ein Grundbildungszentrum eingerichtet.

 

Das Angebot richtet sich an geschätzt 17.000 erwachsene Menschen in Potsdam-Mittelmark, die Probleme in der Grundbildung haben. Diese Menschen werden dabei unterstützt, ihre Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen, aber auch im Umgang mit dem Computer und in der englischen Sprache zu verbessern.

 

Im Förderzeitraum 2021/2022 wird ein Alpha-Netzwerk entwickelt, das alle einbezieht, die mit denjenigen zu tun haben, die Hilfe bei der Grund-Bildung benötigen. Dazu gehören Sozialberatungsstellen, Arbeitgeber und Behörden. Ein Teil-Schwerpunkt liegt in der Kooperation mit den Familienzentren.

 

Die beiden Leiterinnen, Dajena Schlöffel und Marion Welsch, sehen in Potsdam-Mittelmark einen großen Bedarf für das neue Grundbildungszentrum. „Gutbezahlte Arbeitsplätze verlangen gute Kenntnisse in dieser Basis-Bildung und manche, die in ihrer Jugend einen weniger guten Start in der Schule hatten, tragen dieses Defizit ihr ganzes Leben mit sich herum. Viele sind dennoch berufstätig, wünschen sich aber eine bessere Arbeit und ein höheres Einkommen. Es ist ihnen oft peinlich, dass sie nicht so gut lesen und schreiben können und versuchen es zu verbergen“, erklärt Marion Welsch.

 

In den Arztpraxen, bei den Behörden, im Restaurant, im Internet - überall müssen sie lesen oder Formulare ausfüllen. Auf den wenig übersichtlichen Seiten im Internet das Richtige zu finden, Werbung von Informationen zu unterscheiden und „Fake News“ von Fakten ist schwer und verlangt viel Übung. Arbeitsplätze ohne Kenntnisse am Computer sind kaum noch zu finden. Je sicherer jemand in den Grund-Fertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen ist, umso größer und besser ist die Teilhabe an der Gesellschaft. Jetzt haben alle die, die es brauchen, auch in Potsdam-Mittelmark eine neue Chance, sich vertrauensvoll beraten zu lassen und genau da mit Unterstützung weiter zu lernen, wo sie es möchten.

Das neue Grundbildungszentrum ist im Gesundheitszentrum Teltow in der Potsdamer Straße 7 zu finden. Die beiden Leiterinnen beraten, bieten individuelle Lernbegleitung an und vermitteln, wenn gewünscht, in die passenden Kurse an Standorten der Kreisvolkshochschule im Landkreis.

 

Aufgrund der Pandemie sind bis auf Weiteres nur telefonische Beratungen und Verabredungen möglich unter 03328/3533482 und 0163/0800759: montags von 15:00 - 18:00 und mittwochs von 09:00 - 12:00. Kontakt per Email unter .

Inzidenz im Landkreis an 3 Tagen dauerhaft über 100

(26. 03. 2021)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am 25.03.2021 die 7-Tage Inzidenz mit 110,8 festgestellt worden, somit an drei aufeinander folgenden Tagen. Aufgrund der 7.

Eindämmungsverordnung (EindV) des Landes Brandenburg gilt im Landkreis folgende Regelung ab Samstag, dem 27. März 2021 für mindestens 14 Tage:

 

Es sind direkt die folgenden Schutzmaßnahmen für die Dauer von mindestens 14 Tagen angeordnet:

1. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und

mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

2. Die Durchführung von Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur mit den

Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

3. Die Durchführung von privaten Feiern und Zusammenkünften ist nur mit den Angehörigen

des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet,

4. Alle Verkaufsstellen des Einzelhandels sind zu schließen, soweit sie nicht als Ausnahme*

gelten,

5. Der Individualsport ist auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel nur allein, zu zweit oder mit

den Angehörigen des eigenen Haushalts zulässig,

6. Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und

öffentliche Bibliotheken sind für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Ausgenommen sind von der Schließung des Einzelhandels:

- Lebensmittelgeschäfte und Getränkemärkte,

- Drogerien, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Babyfachmärkte,

- Buchhandel sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel, Tabakwarenhandel,

Tierbedarfshandel und Futtermittelmärkte,

- Baufachmärkte, Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte,

- landwirtschaftliche Direktvermarkter von Lebensmitteln,

- Verkaufsstände auf Wochenmärkten beschränkt auf die für den stationären Einzelhandel nach dieser Verordnung zugelassenen Sortimente,

- Banken und Sparkassen sowie Poststellen,

- Optiker und Hörgeräteakustiker,

- Reinigungen und Waschsalons,

- Werkstätten für Fahrräder und Kraftfahrzeuge, Tankstellen,

- Abhol- und Lieferdienste.

 

Unterschreitet der Landkreis den 7-Tage-Inzidenzwert 100 zwischen dem 10. und 12. Tag nach der Bekanntgabe, kann die Beschränkung aufgehoben werden.

 

Gemeinde bietet zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund in Kloster Lehnin Teststellen an

(25. 03. 2021)

Mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Landesverband Brandenburg und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark bietet die Gemeinde ab kommenden Montag (29.03.2021) Teststellen an. Bürger/innen können sich hier kostenlos und ohne Anmeldung auf eine mögliche Ansteckung durch den Coronavirus testen lassen. Etwa 15 Minuten nach der Testung erhalten die Testpersonen ein Attest, das amtlich anerkannt ist.

 

Die Gemeinde ist für diese Aktivitäten des Landrates sehr dankbar und unterstützt die Aktion durch die Bereitstellung von Räumen, Personal und Dienstleistungen.

 

Eingerichtet werden die Teststellen montags von 9 bis 12:30 Uhr (Testannahme bis 30 Minuten vor Schließung) in der Sporthalle der Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf (Damsdorfer Schulstraße 6) und sowie donnerstags von 15 bis 18 Uhr (Testannahme bis 30 Minuten vor Schließung) in der kleinen Turnhalle auf dem Schulcampus Lehnin (Goethestraße 13). An Feiertagen entfällt die Testung. Der Zugang in Lehnin erfolgt ausschließlich über den Eingang Goethestraße, Parkplätze sind in Busbahnhof-Nähe zu finden.

 

Nach einem Aufruf der Gemeinde haben sich Bürger/innen bereiterklärt, bei der Organisation der Arbeit in den Teststellen zu helfen. Bürgermeister Uwe Brückner freut das ganz besonders, weil es zeige, dass Ehrenamtliche der Kit seien, der diese Gesellschaft zusammenhält. Ohne solche Helfer seien viele Projekte nicht mehr umsetzbar. Ihnen gebühre daher großer Dank und Anerkennung.

 

Mit den Teststellen wird auf viele Nachfragen von Bürgern, die sich eine Anlaufstelle für Testungen wünschen, reagiert. Die Teststrategie dient dazu, Erkrankte rechtzeitig zu erkennen bevor sie andere Menschen anstecken. Andererseits gibt es viele Bürger/innen, die vor dem Besuch von Verwandten und Freunden oder vor einer Kurzreise sicher gehen wollen, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.

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Glasfaser für den Landkreis Potsdam-Mittelmark

(25. 03. 2021)

Jetzt wird gebaut: Rund 12.000 Haushalte, Unternehmen und Schulen, in allen 38 Kommunen im Landkreis Potsdam-Mittelmark können einen Glasfaser-Anschluss im Rahmen des Förderprojektes zum Breitbandausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark erhalten. Als ausführendes Unternehmen wird die Telekom bis Ende 2022 rund 4.000 Kilometer Glasfaser verlegen und rund 500 neue Glasfaser-Verteiler errichten. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s). Damit haben die Haushalte, Schulen und Unternehmen einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von Zuhause.

 

Den Startschuss für das Projekt gaben in der Gemeinde Michendorf der Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Wolfgang Blasig, und Kerstin Müller, bei der Telekom verantwortlich für die Umsetzung des Glasfaserprojekts im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

„Ich freue mich, dass die Arbeiten im Landkreis Potsdam-Mittelmark heute in Michendorf gestartet sind“, sagt Landrat Blasig. „Es ist ein gutes Gefühl, wenn nach langer, intensiver Vorbereitung die Bagger endlich rollen. Das Internet gehört heutzutage zum Leben – privat und geschäftlich. Schnelle Internetverbindungen sind ein wichtiger Standortvorteil. Schnelles Internet ist entscheidend für Lebensqualität, Wirtschaft und Wachstum. Es ist auch Voraussetzung für neue Technologien und Dienstleistungen, wie eine leistungsfähige Telemedizin oder Online-Angebote der Verwaltung. Der Glasfaserausbau im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist gut für die Entwicklung der gesamten Region.“

 

Mit dem Spatenstich beginnt der Ausbau mit dem Aufbau der Netzverteiler am Straßenrand und dem Verlegen der neuen Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis in die Häuser und Wohnungen. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen und Anschlüsse in das Gesamtnetz. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2021 werden die ersten Haushalte, Unternehmen und Schulen ihre neuen Anschlüsse nutzen können. Allerdings ist der Umfang der Tiefbauarbeiten so groß, dass diese im gesamten Ausbaugebiet noch bis Ende 2022 andauern werden. Dabei werden auch neue Verlegetechnologien eingesetzt (u.a. Trenching, Pflügen, Verlegen in Mindertiefe und auch das Verlegen oberirdischer Leitungen). Diese sind zeitsparend, ressourcenschonend und kosteneffizient. Sie führen zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner“, sagt Kerstin Müller, bei der Telekom verantwortlich für die Umsetzung des Glasfaserausbaus im Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Landrat Blasig macht deutlich, worauf es in den kommenden Monaten ankommt: „Den Bürgerinnen und Bürgern in den Ausbaugebieten kann damit in punkto Telekommunikation das beste Angebot gemacht werden. Ich hoffe, dass möglichst alle Gebäude- und Wohnungseigentümer in den Ausbaugebieten von diesem Angebot Gebrauch machen und an diesem Projekt teilnehmen, indem sie den kostenlosen Anschluss an das Glasfasernetz herstellen lassen. Mit dieser zukunftsfähigen Infrastruktur hat unser Landkreis die Chance, als attraktivster Wohn- und Arbeitsstandort weiter zu punkten.“ Und Kerstin Müller ergänzt: „Glasfaser gibt es nur gemeinsam: Kein Unternehmen wird den Glasfaser-Ausbau in Deutschland allein stemmen können. Darum begrüßen wir als Unternehmen, dass öffentliche Mittel eingesetzt werden, um den Aufbau einer möglichst flächendeckenden Gigabit-Infrastruktur zu ermöglichen.“

 

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s beim Herunterladen und 200 MBit/s beim Heraufladen angeboten.

 

Interessierte Kunden in den Ausbaugebieten können sich auf www.telekom.de/brandenburg für die neuen Anschlüsse registrieren und erhalten eine Nachricht, sobald diese gebucht werden können.

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Gigantische Burganlage auf dem Gelände der ITBL

(25. 03. 2021)

„Komm mit! So etwas hast Du noch nie gesehen!“, sagt Paul und zupft Erik an der Jacke, um ihn völlig aufgeregt hinter das Gebäude der ITBL zu ziehen. Beide bleiben stehen und staunen nicht schlecht, was hier in den letzten Tagen entstanden ist.

 

Eine gigantische Burganlage lädt zum Spielen ein und versetzt die beiden in Märchenstimmung. Ihre gedankliche Zeitreise beginnt und entführt sie in eine fantastische Welt. Sofort schlüpfen sie in Rollen, erleben die Stärke der Riesen, die Macht des Königs, den Zauber der Hexen und Zwerge. Sie fliegen auf dem Drachen über die Burganlage und werden Helden nach dem Bestehen der unzähligen Prüfungen, wie dem Retten der Prinzessin aus dem hohen Turm der Burganlage. Paul und Erik wollen nur eins nicht, ihre Burg verlassen und die Traumreise beenden. Aber keine Angst: „Diese Burg wird ewig leben.“

 

Die ITBL auf dem Schulcampus Lehnin bedankt sich bei dem Sponsor für ein außergewöhnliches Spielgerät und wünscht allen Kindern bis zur offiziellen Eröffnung ganz viel Vorfreude für das Spiel im Märchenreich.

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Kettensäge sorgt für "Gasalarm" bei der Post

(24. 03. 2021)

Zu einem ungewöhnlichen Gasgeruch wurden die Feuerwehren aus Lehnin, Emstal und Rädel sowie der Rettungsdienst am heutigen Mittwoch gegen 16:40 Uhr in die Postfiliale nach Lehnin gerufen.

 

Vor Ort wurde durch die eingesetzten Kräfte ein starker Geruch wahrgenommen, der aus einem Paket kam. Der Einsatzleiter entschied, das Paket im Beisein der Post-Mitarbeiter zu öffnen.

 

Zum Vorschein kam eine schlecht verpackte Kettensäge. Der Einsatz der Feuerwehren war nach ca. 30 Minuten beendet.

 

Foto: Christian Mendel

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Ölspur in Emstal

(23. 03. 2021)

Am Dienstag Abend, kurz nach 19 Uhr, wurde die Ortswehr Emstal in den Bereich der Bushaltestelle "Brücker Straße " gerufen.

 

Die Gefahrenquelle - eine Diesel-Spur - wurde Bindemittel abgestumpft. Im Anschluss wurde das verunreinigte Bindemittel aufgenommen und fachgerecht entsorgt. Der Einsatz war nach ca. 1 Stunde für die beiden Fahrzeuge und die beteiligten Kameraden beendet.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

 

@Foto: Christian Mendel

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​​​​​​​WAV teilt mit: ​​​​​​​Sanierung des Wasserwerkes Golzow und Neubau des Reinwasserbehälters

(23. 03. 2021)

In dieser Woche wird für das Golzower Wasserwerk die Anlage für den "Wasserwerksübergangsbetrieb" geliefert und aufgebaut.

 

Da die Anlage über eine eigene Filterstrecke verfügt, muss die Anlage "eingefahren" werden, bis die gewünschte Aufbereitung des Rohwassers realisiert werden kann. Für diesen Vorgang wird Brunnen 1 benötigt, während Brunnen 2 für die kontinuierliche Netzversorgung verbleibt.

 

Des Weiteren werden in (KW 13) die ersten Tiefbauarbeiten (Suchschachtungen, Rohrverlegearbeiten) beginnen.

 

Für die Bauphase bis Ostern sind, bedingt durch die Arbeiten, keine spürbaren Unterbrechungen der Wasserversorgung für die vom Wasserwerk Golzow versorgten Kunden zu erwarten.

 

Erst ab KW 14 muss mit einer temporären Unterbrechung der Trinkwasserversorgung gerechnet werden, dies ist für die Umbindungen der neuen Rohwasserleitung erforderlich. Der WAV wird versuchen, die Unterbrechung so weit wie möglich im Vorfeld anzuzeigen, sodass sich alle Kunden darauf einstellen können.

 

 

Keine Osterfeuer, aber kleine private Feuer sind erlaubt

(23. 03. 2021)

Die traditionellen großen Osterfeuer, die teilweise überregional bekannt sind (Trechwitz) sind auch in diesem Jahr wegen der Ansteckungsgefahr verboten. Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes erlaubt im § 7 Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter nur bis zu einer Personenzahl von höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten. Kinder bis vollendeten 14. Lebensjahr bleiben dabei unberücksichtigt.

 

Das heißt aber auch, dass private Feuer, mit maximal fünf Erwachsenen aus zwei Haushalten, erlaubt sind. Für Feuer, die größer als 1 Kubikmeter sind, müssen Anträge bei der örtlichen Ordnungsbehörde (Formular auf der Homepage der Gemeinde) gestellt werden. 

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Gemeinde muss Badestege sperren

(23. 03. 2021)

Für einen Schock hat die jüngste Mitteilung des Kommunalen Schadenausgleichs (KSA) gesorgt, wonach die Gemeinde die öffentlichen Badestege in Netzen, Rädel und Grebs sperren soll. Grund ist die zu geringe Wassertiefe. In Emstal könnte der Steg offen bleiben, wenn sich eine Badeaufsicht findet. Dies wäre bei normaler Wassertiefe auch in Netzen, Rädel und Grebs erforderlich. 

 

Interessenten für die Badeaufsicht können sich gerne im Rathaus melden.

 

Die Verwaltung reagiert sofort und hat die betroffenen Ortsvorsteher heute Abend zu einer Gesprächsrunde ins Rathaus eingeladen, um das weitere Vorgehen zu beraten.

 

„Die Auffassung des Versicherers müssen wir so akzeptieren, wenngleich wir feststellen, dass die Vorschriften in Deutschland immer weiter von der Lebenswirklichkeit abrücken und von vielen Menschen nicht mehr verstanden werden können. Was mehr als 100 Jahre möglich war und zur beliebten Erholung im Sommer diente, soll nun nicht mehr möglich sein. Es ist schon immer unmöglich gewesen, die Baderisiken völlig auszuschließen. Das wird auch nicht anders sein, wenn unsere Bürger/innen woanders baden gehen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

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Die Arbeiten auf neuem ITBL-Spielplatz kommen voran

(22. 03. 2021)

Die Arbeiten auf dem neuen Spielbereich auf dem Gelände der ITBL auf dem Schulcampus Lehnin gehen zügig voran. Die Spielgeräte wurden von einem Damsdorfer gesponsert.

 

Die Kinder warten schon darauf, den neuen Spielbereich benutzen zu können.

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Pflicht zum Präsenzunterricht bis zu den Osterferien ausgesetzt mit Ausnahme der Abschlussklassen

(21. 03. 2021)

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat am Wochenende die Pflicht zum Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt. Damit können bis zu den Osterferien die Eltern und Erziehungsberechtigten entscheiden, ob die Kinder vor Ort am Unterricht teilnehmen. Das von den Schulen jeweils gewählte Modell des Wechselunterrichts bleibt bis zu den Osterferien weiter bestehen.

 

Wenn Eltern sich entscheiden, die Kinder nicht zur Schule zu schicken, werden sie gebeten, die Schulen entsprechend zu informieren. Abwesenheiten der Schülerinnen und Schüler aus diesem Grund werden nicht als unentschuldigte Fehlzeiten gewertet.

Impfen im Landkreis wird noch im März möglich

(19. 03. 2021)

In der kommenden Woche wird es auch neben den bekannten Impfwegen eine neue Möglichkeit geben. Im Landkreis Potsdam-Mittelmark werden an drei Klinikstandorten jeweils eine Impfstation eingerichtet.

 

Beginnend mit dem Ernst von Bergmann Klinikum (EvB) Bad Belzig in der Kreisstadt, sollen die Standorte Kloster Lehnin und Treuenbrietzen schnell folgen. Der Landkreis stellt den Kliniken dafür ein Kontingent an Impfstoffen zur Verfügung. Rund 900 Dosen AstraZenica und 3000 x BioNTech können verimpft werden. Wichtig: Die Priorität haben Personen, die in der Impfverordnung des Bundes genannt werden, also u.a. über 80-Jährige Menschen und die Bewohnenden in stationären, medizinischen Einrichtungen sowie die dort Pflegenden.

 

Der Start soll in der kommenden Woche sein. „Es sollen in der Woche rund 1500 Dosen an unserem Standort geimpft werden können“, so Kathrin Eberhardt, Geschäftsführerin des EvB Bad Belzig. Es wird dazu eine Terminanmeldung online geben.

 

Beigeordneter Christian Stein hat die Gespräche mit den Trägern geführt: „Es ist eine großartige Nachricht, dass es im Landkreis nun eigene Impfstellen gibt, damit die Impfung zum Bürger kommt und lange Wege für Ältere vermieden werden."

 

Die Anmeldung wird über diesen Link auf der Internetseite des Landkreises möglich sein:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-aktuell/impfung/

 

Landesregierung verschärft Corona-Maßnahmen

(19. 03. 2021)

Einer Mitteilung der Landesregierung zu entnehmen ist:

 

Für Brandenburgs Kreise und kreisfreie Städte gilt ab Montag eine verschärfte Festlegung zur Eindämmung der Corona-Pandemie: Sobald dort der 7-Tage-Inzidenzwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird, müssen regional Einschränkungen für mindestens 14 Tage vorgenommen werden. Damit wird in betroffenen Kommunen der dritte Öffnungsschritt gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 3. März zurückgenommen.

 

Die Kabinettsbefassung hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke einberufen, da sich die landesweite Inzidenz beharrlich der 100-er Grenze nähert (Donnerstag: 90,6). Dieses Vorgehen hatte die Landesregierung vergangene Woche vereinbart, um kurzfristig Entscheidungen treffen zu können.

 

In der Abwägung wird die Landkreis-/Stadt-bezogene Rücknahme von Öffnungen als sachgerechter angesehen. Damit können die im Flächenland Brandenburg sehr unterschiedlichen Infektionslagen angemessen berücksichtigt werden.

 

Die aktualisierte Eindämmungsverordnung, die heute vom Kabinett beschlossen wird, gilt ab Montag, 22. März, bis 11. April.

 

Konkret bedeutet das in betroffenen Kreisen / kreisfreien Städten:

 

- Die 2-Haushalte-Regelung wird wieder umgestellt auf: 1 Haushalt + eine haushaltsfremde Person (Kinder bis 14 Jahren sind ausgenommen)

- Der Einzelhandel wird geschlossen (außer Abholmöglichkeiten); nicht geschlossen wird der Einzelhandel des täglichen Bedarfs

- Individualsport auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel wird auf maximal 2 Personen bzw. die Personen des eigenen Haushalts beschränkt.

- Kindersport in Gruppen wird vollständig untersagt.

- Gedenkstätten, Museen, Ausstellungshäuser, Galerien, Planetarien, Archive und öffentliche Bibliotheken werden für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

In Abhängigkeit der regionalen Entwicklung mit weiter steigenden Werten sind die Landkreise / kreisfreien Städte aufgefordert, weitere Maßnahmen zu ergreifen.

 

Da der MPK-Beschluss im dritten Öffnungsschritt nur diese Punkte aufzählt, bleiben andere Öffnungen bestehen, dazu gehören u. a.:

 

- körpernahe Dienstleistungen unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln

- Baumärkte

- Buchhandel, sowie Zeitungs- und Zeitschriftenhandel

- Baumschulen, Gartenfachmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte

- Auch der Wechselbetrieb an den Schulen wird gekoppelt an regelmäßige Testungen bis zu den Osterferien weitergeführt.

Spielgerät wird auf Schulcampus aufgebaut

(18. 03. 2021)

Das neue Spielgerät, das von einem Damsdorfer Unternehmer gesponsert wurde, wird gerade vor dem ITBL-Gebäude auf dem Lehniner Schulcampus aufgebaut.

 

Es besteht aus mehreren Türmen und einer Rutsche. "Die Kinder warten schon voller Freude darauf, die Spielanlage testen zu können", verrät ITBL-Leiterin Petra Rocke.

Foto zu Meldung: Spielgerät wird auf Schulcampus aufgebaut

Alle Impftermine mit Impfstoff von AstraZeneca gestoppt

(15. 03. 2021)

Bis auf weiteres finden in Brandenburg keine weiteren Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff vom Hersteller AstraZeneca statt. Das betrifft sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen. Nach dem das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) heute Nachmittag (15.03.) seine Empfehlung zur vorübergehenden Aussetzung der Impfung mit AstraZeneca veröffentlicht hat, wurden alle Impfstellen im Land über diese aktuelle Entscheidung sofort informiert und die Impfungen gestoppt. Neue Termin-Buchungen sind aktuell unter www.impfterminservice.de nicht möglich.

 

In den elf Impfzentren im Land Brandenburg waren in dieser Woche insgesamt rund 22.500 Impftermine mit dem Impfstoff von AstraZeneca gebucht. Betroffene Personen, die bei der Terminbuchung eine E-Mail-Adresse hinterlegt haben, werden umgehend per E-Mail über die Terminabsage informiert.

 

Alle bereits gebuchten Termine mit dem Impfstoff von BioNTech sind nicht betroffen und finden wie vereinbart statt.

 

Das Paul-Ehrlich-Institut empfiehlt nach intensiven Beratungen zu den aufgetretenen schwerwiegenden thrombotischen Ereignissen die vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff AstraZeneca. Bei Analyse des neuen Datenstands sehen die Expertinnen und Experten des PEI jetzt eine auffällige Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenen-Thrombosen (Sinusvenenthrombose) in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca. Bis zum Abschluss der Bewertung durch die EMA werden die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca in ganz Deutschland ausgesetzt.

 

Das PEI weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen (z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen), sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

THW unterstützt Auslieferung von Schnelltests für Brandenburger Schulen

(13. 03. 2021)

35 ehrenamtliche Einsatzkräfte des THW  haben an zwei Tagen 300.000 Testkits für über 900 Schulen des Landes Brandenburg im Zentrallager des Zentraldienstes der Polizei für die Auslieferung vorbereitet. Im Anschluss werden die Testkits durch private Lieferdienste an die Schulen gebracht. Die Tests sollen ab kommender Woche den Schülerinnen und Schülern an den Schulen zur Verfügung stehen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die erfolgreiche Kooperation, für die Unterstützung durch das Technische Hilfswerk und den Zentraldienst der Polizei. Ohne den ehrenamtlichen Einsatz wäre das nicht möglich gewesen. Nur so konnten die Tests so schnell an die Schulen kommen.“

 

Der THW-Landesbeauftragte Sebastian Gold: „Das THW ist in der Corona-Lage deutschlandweit im Einsatz. Ich freue mich, dass unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte aktuell das Land Brandenburg unterstützen können, damit die Corona-Schnelltests zügig an die Schulen ausgeliefert werden.“

Helfer/innen für CORONA-TEST-ZENTRUM gesucht

(13. 03. 2021)

Die Bundesregierung möchte jedem Bürger/jeder Bürgerin ein Testangebot unterbreiten. Dafür ist geplant, zeitnah flächendeckend Teststationen aufzubauen.

 

Auch die Gemeinde Kloster Lehnin prüft derzeit in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark Möglichkeiten für ein solches Zentrum, damit den Bürgern Wege in andere Kommunen erspart bleiben.

 

Für den Fall, dass Kloster Lehnin ein Testzentrum erhält, wird es notwendig, dieses personell zu unterstützen, um einem breiten Publikum Testmöglichkeiten anbieten zu können.

 

Daher die Bitte: Unterstützen Sie den Kampf gegen Corona! Helfen Sie mit beim Testen! Sie können sich zu unseren Öffnungszeiten unter der Rathaus-Tel. 03382 /73 07 18 registrieren lassen.

 

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

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Feuerwehr fuhr sich nach Einsatz fest

(12. 03. 2021)

Aufgrund eines technischen Defektes kam es am heutigen Freitag gegen 11:07 Uhr im Segelverein des SV Kloster Lehnin zu einem Brand. Dabei erlitt eine Person eine Rauchvergiftung. Das Feuer wurde bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht.

 

Zu Problemen bei dem Einsatz kam es, weil die Rasenfläche, auf der die Einsatzfahrzeuge wenden wollten, komplett durchnässt war. Beim Wendeversuch fuhr sich erst das Lehniner HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) fest. Das TLF (Tanklöschfahrzeug), welches das HLF rausziehen wollte, fuhr sich ebenfalls fest. nach mehreren Versuchen, sich mit Motorkraft zu befreien, wurde entschieden, bei beiden Fahrzeugen das mitgeführte Löschwasser in den See zu pumpen, um so das Gewicht der Fahrzeuge zu verringern. Auch dies führte für das HLF nicht zum gewünschten Erfolg.

 

Erst der Einsatz der Seilwinde führte zum gewünschten Ergebnis. Der Einsatz war nach ca. 2 Stunden beendet. Im Einsatz waren der 1. Zug  mit den Ortswehren Lehnin, Rädel, Emstal und Nahmitz sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

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Hundekotbeutel sorgen für Ärger

(11. 03. 2021)

Die Gemeinde hat 2019 an 15 Stellen Hundekotbeutelspender aufgestellt. Leider führen die Hundetüten nicht überall zum gewünschten Erfolg - eine saubere Umwelt, sondern zu zusätzlichen Verschmutzungen. Der Aufwand ist teilweise sogar gestiegen.

 

Einige Hundebesitzer werfen die Tüten mit dem Kot in Grünanlagen oder auf Wiesen. Spätestens beim Mähen fliegen die "Tretminen" den Baubetriebshofmitarbeitern buchstäblich um die Ohren.

 

Deswegen noch einmal der Appell, die gefüllten Kotbeutel in den dafür vorgesehenen Behältnissen zu entsorgen. Vielen Dank für die Mitarbeit!

Endlagersuche für radioaktive Abfälle

(11. 03. 2021)

2017 wurden mit dem Standortauswahlgesetz die bundesgesetzlichen Grundlagen für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle im Bundesgebiet beschlossen. Danach erfolgt die Suche einer geeigneten Endlagerstätte im kristallinen Grundgestein (Granit u. ä.), Ton- oder in Salzgestein. Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen wurden ausschließlich geologische Kriterien zur Beurteilung der Eignung herangezogen. Raumplanerische Aspekte, wie Abstände zu Siedlungsgebieten u. ä., werden erst in weiteren Bearbeitungsschritten geprüft.

 

Im Herbst 2020 erreichte der Suchprozess mit dem Zwischenbericht Teilgebiete einen ersten Zwischenstand. Es sind etwa 54 % der Fläche Deutschlands als Teilgebiete identifiziert, die nun näher untersucht werden sollen. Für das Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin werden zwei Teilgebiete im Zwischenbericht ausgewiesen: die Salzstruktur Lehnin (Teilgebiet: 006_00IG_S_s_z) und jurazeitliche Tongesteine der norddeutschen Senke (Teilgebiet: 005_00TG_055_00IG_T_f_jm).

 

Unter www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de können über eine interaktive Karte Detailinformationen zu den einzelnen Teilgebieten abgerufen sowie Fragen oder Stellungnahmen zum Zwischenbericht eingereicht werden. Ferner werden Fachkonferenzen durchgeführt. Termine sind: 15. - 18.04.2021 sowie 10. - 13.06.2021. Interessierte  BürgerInnen können sich dazu anmelden (siehe Link).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, sich aktiv in den Beteiligungsprozess einzubringen und wird selber das Vorhaben kritisch begleiten.“

[Anmeldung Bürgerbeteiligung]

Sport – was ist erlaubt, was verboten?

(10. 03. 2021)

Der § 12 der neuen Eindämmungsverordnung des Landes, der Regeln für sportliche Aktivitäten festlegt, kann durchaus verschieden ausgelegt werden. Auf Nachfrage beim Bildungsministerium hat sich nun eine Präzisierung der Corona-Auflagen für Kinder bis 14 Jahre ergeben.

Danach gilt derzeit:

  • Der Sportbetrieb in Turnhallen und Fitnessstudios bleibt für Sportvereine untersagt. Das gilt nicht für den Schulbetrieb und Sport, der zu sozial-therapeutischen Zwecken ausgeübt wird.
  • Vereine können mit Hygienekonzept, das auch eine Protokollierung der Teilnehmer vorsieht, im Freien kontaktfreien Sport anbieten. Die Sportgruppen dürfen hierbei aus maximal zehn Personen bestehen, bei Kinder-Sportgruppen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr sind maximal 20 Kinder zulässig.
  • Die Nutzung von Umkleideräumen und Sanitäranlagen ist für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gestattet. Für Personen ab dem 14. Lebensjahr ist die Nutzung von Umkleiden und anderen Aufenthaltsräumen und Gemeinschaftseinrichtungen untersagt.
  • Auf weitläufigen Außensportanlagen dürfen mehrere Gruppen trainieren, sofern jeder Gruppe mindestens 800 Quadratmeter Fläche zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen.

 

Wir bitten die Vereine, zu beachten, dass die Nutzung der Schulsportanlagen, innen wie außen, weiterhin ausschließlich den Schuleinrichtungen vorbehalten bleibt. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

 

Schnelltestungen für alle?

(10. 03. 2021)

Die Bundesregierung hat am 8. März 2021 die „Verordnung zum Anspruch auf Testung“ aktualisiert.

 

Zuständig für die Schnelltests sind die unteren Landesbehörden, das sind z. B. kreisfreie Städte wie Brandenburg an der Havel bzw. die Landkreise.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat unabhängig davon bei den ortsansässigen Apotheken im Ort nachgefragt, ob diese Schnelltests durchführen können. Leider ist dies aufgrund örtlicher Rahmenbedingungen nicht möglich.

 

Bürger/innen haben laut der Testverordnung des Bundes „im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten“ Anspruch auf Testung. Berechtigt zum Testen sind gemäß § 6 der o. a. Verordnung u.a. Arztpraxen, Zahnärzte, medizinische Labore, Apotheken sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen.

 

Der Landkreis entwickelt derzeit mit den Kommunen eine Strategie. Sobald weitere Infos vorliegen, wird unterrichtet. Die Gemeinde würde – sofern Bedarf besteht – Räume z. B. in derzeit geschlossenen Turnhallen und Dorfgemeinschaftshäusern, für die Testungen zur Verfügung stellen.

 

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Corona-Selbsttestung von Lehrkräften, Schülern sowie Kita-Personal

(10. 03. 2021)

Nach den Angeboten für Beschäftigte in den Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, sich testen zu lassen, bekommen jetzt auch die Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeit nach Selbsttests auf Kosten des Landes. Für Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft ist vorgesehen, dass sich die dort Beschäftigten sowie alle Schülerinnen und Schüler zu Beginn der nächsten Woche selbst testen können. Bei Positivtests müssen umgehend PCR-Testungen erfolgen. Diese Testmöglichkeit soll ab Verfügbarkeit der Selbsttests bis zu Beginn der Sommerferien gelten.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Damit erhalten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und schulisches Personal größere Sicherheit. Gerade auch vor dem Hintergrund des Unterrichtsbetriebs im Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht an weiterführenden Schulen ab 15. März sind die Selbsttests neben den Masken, dem Abstand und dem Lüften eine wichtige weitere Maßnahme für einen sicheren Schulbetrieb und flankieren weitere Öffnungsschritte. Jetzt müssen die Selbsttests schnell in die Schulen gelangen.“

 

Mit der Beschaffung der Selbsttests für Schulen wurde der Zentraldienst der Polizei (ZDPol) beauftragt. Die Kosten werden aus dem Rettungsschirm 2021 des Landes getragen.

 

Bereits seit dem Herbst 2020 können sich alle Beschäftigten an Schulen in Brandenburg auf Kosten des Landes Schnelltests bei Hausärzten unterziehen; dazu hat das Land eine Vereinbarung mit der Kassenärztlichen Vereinigung getroffen. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe werden seit Anfang Februar 2021 zweimal wöchentlich Schnell- und Selbsttests, die die Träger ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten, finanziell vom Land gefördert.

 

Seit dem 22. Januar sind die Grundschulen im Wechselunterricht, ab dem 15.3. werden auch die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Wechselunterricht wieder zur Schule gehen können.

 

 

iPhone in Damsdorf gefunden

(08. 03. 2021)

Im Rathaus (Friedensstraße 3 in Lehnin) wurde heute ein schwarzes iPhone abgegeben. Fundort: die Landstraße am Industriegebiet Damsdorf.

 

Der Eigentümer kann sich bei Marcella Mähner in der Zentrale des Rathauses (Einlassbereich) melden und passendes Ladekabel mitbringen. Weitere Infos unter 0 33 82/73 07 91 oder per E-Mail .

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Blumige Grüße zum Frauentag

(08. 03. 2021)

Bürgermeister Uwe Brückner gratuliert allen Damen zum heutigen Ehrentag:

 

"Ich gratuliere allen Frauen zum Internationalen Frauentag und überreiche einen virtuellen Blumenstrauß.

 

Viele Frauen „stehen heute ihren Mann“ – in der Familie, im Beruf, im Ehrenamt, in der Politik – und das jeden Tag des Jahres. Frauen leisten Unglaubliches, denn sie bewältigen täglich -in der gegenwärtigen Situation im besonderen Maße- den Spagat zwischen beruflicher Tätigkeit, Haushaltsarbeit und Kinderbetreuung.

 

Ihnen allen gebührt Anerkennung, Dank und Respekt – das wünsche ich allen Frauen nicht nur heute am Internationalen Frauentag, sondern für jeden Tag des Jahres.

 

Genießen Sie den heutigen Tag und lassen Sie sich verwöhnen!"

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Landesregierung verständigt sich über Öffnungsschritte

(05. 03. 2021)

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Land Brandenburg wird bis 28. März verlängert. Die notwendige neue Verordnung soll am Montag, 8. März 2021, in Kraft treten.

 

Die wichtigsten Punkte sind:

- Private Zusammenkünfte sind mit dem eigenen Haushalt und einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 werden dabei nicht mitgezählt.

 

- Schule: Für die Klassen 1 bis 6 in der Primarstufe begann der Unterricht bereits am 22. Februar 2021 im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Ab dem 15. März 2021 erfolgt der Unterricht dann auch an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, den Oberstufenzentren, den Schulen des Zweiten Bildungswegs sowie an den Förderschulen „Lernen", „Körperliche und motorische Entwicklung", „Sehen" und „Hören" im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht.

 

- Der bisher von der Schließungsanordnung betroffene Einzelhandel kann für Termin-Shopping-Angebote („Click & Meet") öffnen. Dies wird jedoch auf eine Kundin / einen Kunden bzw. einen Hausstand pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. Notwendig: Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung. Baumärkte können öffnen. Für Gartenmärkte und Floristikbetriebe entfällt die 50-Prozent-Regel zur Außenverkaufsfläche. Dies ist insbesondere für kleinere Blumenläden wichtig.

 

- Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Kosmetik-, Tattoo- und Sonnenstudios können unter Auflagen öffnen. Sofern keine Maske getragen werden kann, müssen Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnelltest vorweisen.

 

- Auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel ist kontaktfreier Sport mit bis zu zehn Personen in dokumentierten Gruppen erlaubt. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren ist gemeinsamer Sport in einer Gruppe bis zu 20 Personen (zuzüglich Aufsichtspersonal) gestattet.

 

- Museen, Gedenkstätten, Galerien, Planetarien, öffentliche Bibliotheken können unter Auflagen (z.B. vorherige Terminvergabe) öffnen.

 

Notbremse: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz für mindestens drei Tage in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 200 werden wieder schärfere Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen festgesetzt.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „ Wir befinden uns im Spagat zwischen konsequentem Gesundheitsschutz aufgrund der steten Gefahr steigender Infektionen und den nach meiner Ansicht notwendigen Lockerungen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmer, die Gastronomen, die Künstler - sie alle brauchen eine Perspektive. Aber es wäre falsch, jetzt alles komplett aufzumachen und damit in eine große dritte Welle zu provozieren. Grundsätzlich bleibt es notwendig, dass sich alle an die bestehenden Hygieneregeln halten. Das ist in Verbindung mit der künftig stark steigenden Zahl an Impfungen entscheidend im Kampf gegen die Pandemie und für die ersehnten Öffnungsschritte. Das vom Bund angekündigte umfangreiche Testprogramm ist hilfreich, um Infektionsketten schnell brechen zu können. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen einhält und die erforderlichen Testkapazitäten verfügbar sind."

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ich freue mich, dass wir weitere Öffnungsschritte in den weiterführenden Schulen im Wechselunterricht gehen. Jede Woche, die Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen können, ist mir wichtig. Auch das in der Jugendarbeit wieder Präsenzangebote für Jugendliche bis 18 Jahren angeboten werden können, ist eine sehr gute Nachricht. Nach wie vor appelliere ich an die Eltern von Kita-Kindern, ihre Kinder nicht in die Krippe und in den Kindergarten zu bringen. Es erleichtert die Bildung kleiner fester Gruppen. Die Eltern, die dem Appell nachkommen, müssen keine Elternbeiträge zahlen."

 

Landesregierung gibt heute Abend mögliche Lockerungen bekannt

(05. 03. 2021)

Nachdem Bund und Länder bereits Lockerungen der bisherigen Corona-Maßnahmen beschlossen haben, wird nun erwartet, dass das Land Brandenburg konkrete Regelungen festlegt. Unter anderen soll es um Schulen gehen. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke wird heute ab 17:30 Uhr die neuen Corona-Regeln mit möglichen Öffnungsschritten je nach Infektionslage bekanntgeben, die zum Teil bereits ab Montag (08.03.21) gelten sollen. Leider liegen diese bisher den Kommunen nicht vor.

 

Die Gemeinde wird nächste Woche schnellstmöglich darauf reagieren und dies auch auf Facebook und auf der Homepage bekannt geben. Bis dahin bleibt alles beim Alten.

 

Nach telefonischer Abfrage steht fest: die beiden Lehniner Apotheken können zunächst keine Schnelltests anbieten, deren Bezahlung die Bundesregierung angeboten hat. Hintergrund dafür seien fehlende räumliche und personelle Kapazitäten, die eine qualitativ hochwertige Testung nicht zuließen, teilte der Inhaber mit.  

 

Bund und Länder einigen sich auf Lockerungs-Fahrplan

(04. 03. 2021)

Bund und Länder haben sich auf einen Fünf-Stufen-Plan (siehe Grafik) für die Lockerungen der Corona-Auflagen verständigt. Der Lockdown wird allerdings bis Ende März verlängert.

 

Bereits am kommenden Montag (8. März) soll der Einzelhandel in Regionen mit einem Inzidenzwert von unter 50 wieder öffnen dürfen. Bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100 dürfen Kunden nach vorheriger Terminbuchung kommen.

 

Ab Montag (8. März) sollen wieder Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt erlaubt sein - beschränkt auf fünf Teilnehmer, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt.

 

 

In Museen dürfen ab 8. März bei einer Inzidenz von unter 50 Besucher eingelassen werden, insofern pro Person 10 Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

 

14 Tage später - also frühestens am 22. März - sollen weitere Öffnungen erfolgen, wenn die Inzidenzwerte nicht steigen. Öffnen dürfen dann die Außengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater und Kinos sowie unter Auflagen auch Sportstätten. Besuche können bei Inzidenzwerten unter 50 ohne Corona-Schnelltest erfolgen, im Bereich von 50 bis 100 nur mit negativem Testergebnis.

 

Auch Gruppensport für höchstens zehn Personen soll ab dem 8. März wieder möglich sein. Bei einer Inzidenz unter 50 ist das kontaktfrei unter freiem Himmel wieder möglich. Liegt die Inzidenz unter 100, dürfen maximal zwei erwachsene Personen sowie maximal zehn Kinder bis 14 Jahren kontaktfrei draußen gemeinsam Sport treiben

 

Außerdem einigten sich Bund und Länder darauf, dass Hausarztpraxen ab Ende März in die Impfstrategie einbezogen werden.

 

Allerdings wird jetzt die Landesregierung für das Land Brandenburg konkrete Maßnahmen festlegen.

 

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Corona-Hilfe 2021- Ministerium unterstützt Vereine und Einrichtungen

(03. 03. 2021)

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg setzt die finanzielle Hilfe für gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports fort. Die Hilfen dienen zur Überwindung von existenzgefährdenden Notlagen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind und müssen nicht zurückgezahlt werden. Dafür stellt die Landesregierung insgesamt 5 Millionen Euro bis zum 31. Dezember 2021 zur Verfügung.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Selbstverständlich unterstützen wir die Einrichtungen der Jugendarbeit, der Weiterbildung, der Kinder- und Jugenderholung und des Sports unseres Ressortbereichs. Das haben wir im Vorjahr getan und das leisten wir auch in diesem Jahr wieder. Wir wissen alle, wie wertvoll diese Arbeit für die Kinder und Jugendlichen unseres Landes, für ihre Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt ist.“

 

Mit der jetzt veröffentlichten Richtlinie MBJS-Corona-Hilfe 2021 verlängert das Ministerium die Hilfen, die seit Ende April 2020 zur Abwendung von Liquiditätsengpässen und wirtschaftlicher Existenznot den Trägern und Vereinen gewährt werden und gut angenommen wurden.

 

Bis zum 31. Dezember 2020 sind 85 Anträge auf Soforthilfen mit einem Antragsvolumen von rund 5,5 Millionen Euro eingegangen (Sportvereine zählen hier als ein Antrag des LSB). Von diesen sind nach abschließender Prüfung 66 bewilligt und Hilfen in Höhe von insgesamt rund 4,9 Millionen Euro ausgezahlt worden. Die Anträge sind in erster Linie von den Jugendbildungsstätten, dem Jugendherbergswerk, den Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen und den Sportvereinen gestellt worden. Darüber hinaus haben anerkannte Weiterbildungsorganisationen, Heimbildungsstätten und außerschulische Lernorte Hilfen erhalten.

 

Die Hilfen werden als Festbetrag gewährt. Sie entsprechen der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten/Verpflichtungen nach Abzug aller verfügbarer Einnahmen (z. B. Zuwendungen, sonstige Corona-Hilfen, Kurzarbeitergeld) ergibt. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle erforderlichen Kosten/Verpflichtungen und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten für den Zeitraum der beantragten Hilfe anzugeben.

 

Die Corona-Hilfe 2021 wird für drei Monate rückwirkend ab dem 1. Januar 2021, maximal bis zum 31. Dezember 2021, als eine nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Erneute Antragstellungen sind möglich. Als finanzieller Schaden gelten seit dem 1. Januar 2021 entstandene und voraussichtliche Liquiditätsengpässe.

 

Der Antragsteller muss mit dem Antrag versichern, dass er durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten aus den fortlaufenden Personal- und Sachkosten in dem genannten Zeitraum zu zahlen (Liquiditätsengpass).

 

Antragsberechtigt sind:

- gemeinnützige Träger von Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen, die ihre Bildungs- oder Beherbergungseinrichtung im Land Brandenburg haben und gemäß § 85 Absatz 2 Ziffer 3 SGB VIII überörtlich tätig sind,

die Jugendbildungsstätten nach Ziffer 5.4.5. der Richtlinie zur Förderung der Jugendbildung und Jugendbegegnung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 1. Januar 2020,

das Deutsche Jugendherbergswerk Landesverband Berlin-Brandenburg e. V. für seine in Brandenburg gelegenen Jugendherbergen,

gemäß Brandenburgisches Weiterbildungsgesetz (BbgWBG) zum 1. Januar 2020 anerkannte Heimbildungsstätten und Landesorganisationen der Weiterbildung,

freie Träger gemäß BbgWBG zum 1. Januar 2020 anerkannter Einrichtungen,

der Landessportbund Brandenburg e. V. (LSB) für Sportvereine, überregionale wirksame außerschulische Lernorte im Land Brandenburg in gemeinnütziger Trägerschaft, die schwerpunktmäßig mit spezifischem Angebot Schülerinnen und Schüler ansprechen, andere Träger von Einrichtungen für Leistungen nach §§ 11 bis 14 SGB VIII, wenn sie gemäß § 75 SGB VIII anerkannt sind, ihren Sitz im Land Brandenburg haben und ihre Einrichtungen im Land Brandenburg betrieben werden und die Liquiditätsengpässe nicht auf einer Kürzung öffentlicher Zuwendungen und Zuschüsse beruhen.

 

Der ausgefüllte Antrag ist auszudrucken, zu unterschreiben und einschließlich Anlagen entweder als Scan oder Foto (als Datei im jpeg- oder pdf-Format) per E-Mail an oder per Post an das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg bis einschließlich zum 30. November 2021 zu senden.

 

Sportvereine stellen ihren Antrag bis einschließlich 15. November 2021 direkt an den Landessportbund (LSB) per E-Mail an .

 

Der gültige Antrag für Sportvereine ist unter www.lsb-brandenburg.de abrufbar.

 

Landesgartenschauen in Brandenburg: Zielgerade für Beelitz 2022

(03. 03. 2021)

Die Landesregierung wird die Ausrichtung der Landesgartenschau (LAGA) im Jahr 2026 unterstützen. Das Landwirtschaftsministerium wird die achte LAGA in Brandenburg für das Jahr 2026 ausschreiben. Während sich interessierte Kommunen um das prestigeträchtige Event bewerben können, geht die Stadt Beelitz als nächster Austragungsort der LAGA 2022 mit ihren Vorbereitungen für das „Gartenfest für alle Sinne" schon auf die Zielgerade. Den aktuellen Stand der Vorbereitungsarbeiten stellte Landwirtschaftsminister Axel Vogel gemeinsam mit dem Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth vor.

 

Axel Vogel: „Landesgartenschauen fördern das Image, die Identität und den Bekanntheitsgrad einer Kommune. Sie stärken die eigene städtische und ländliche Entwicklung sowie den Bürger- und Gemeinschaftssinn - und das sowohl im Vorfeld, bei der Durchführung und im Nachgang einer LAGA. Diese Effekte sind bei der Vorbereitung der Schau in Beelitz schon greif-, sicht- und spürbar. Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zur Fortführung der Landesgartenschau im Jahr 2026 setzen wir die Vereinbarung der Regierungsfraktionen im Koalitionsvertrag um. Damit geben wir gerade auch in der Corona-Pandemie Perspektiven für einen neuen nachhaltigen Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben unseres Landes. Die Abstimmungen zwischen den Ministerien sind gelaufen, sodass wir in den nächsten Wochen zur Interessenbekundung als ersten Schritt im Vergabeverfahren aufrufen können."

 

In gut 400 Tagen, am 14. April 2022, startet die siebte Landesgartenschau als „Gartenfest für alle Sinne" in der Stadt Beelitz. Das 15 Hektar große LAGA-Gelände wird als Freizeit- und Erholungsareal ausgestaltet. Rund sechs Kilometer umfassende Wegestrukturen sind neu angelegt worden. Bereits im Herbst 2020 wurden 60 Kopf- und Silberweiden sowie Ulmen, Maulbeer- und Obstbäume gepflanzt; auf 4.800 Quadratmeter werden mehrjährige Stauden erblühen. Ein rund 6.000 Quadratmeter großer Spiel- und Sportbereich für unterschiedliche Altersgruppen mit verschiedenen barrierefreien Spielgeräten wird wie viele andere Bausteine der LAGA auch über das Ende der Schau hinaus nach dem 31. Oktober 2022 genutzt werden können.

 

14 wechselnde, von Brandenburger und Berliner Gärtnerinnen und Gärtnern ausgerichtete Hallenschauen bekommen ihren Platz in der Kirche St. Marien-St. Nikolai im Zentrum der historischen Altstadt. Das bei Landesgartenschauen schon traditionelle Grüne Klassenzimmer wird seinen Lern- und Erlebnisort direkt an der Nieplitz im Naturpark Nuthe-Nieplitz haben. Das Landwirtschaftsministerium hat für die investive Vorbereitung der LAGA Beelitz bisher rund 6,5 Millionen Euro LEADER-Mittel und für die Unterstützung der Leistungspräsentation des gärtnerischen Berufstandes rund 700.000 Euro Landesmittel bereitgestellt.

 

Der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth freut sich darauf, im kommenden Jahr Gastgeber der LAGA zu sein, deren Konzept den Anforderungen einer wachsenden Stadt und den Bedürfnissen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Gäste Rechnung trägt. „Bei allen Investitionen steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Uns kommt es darauf an, für die Bürgerinnen und Bürger in der Region eine noch bessere Lebensqualität zu schaffen. Die Landesgartenschau ist zudem eine große Chance, die Menschen für den Klimaschutz zu sensibilisieren, beispielsweise durch die Erhaltung der Artenvielfalt und nachhaltige Bewässerungsmethoden", so Bernhard Knuth.

Beim Regionalmarkt in der Innenstadt rund um die Kirche ist der Name Programm: In Zusammenarbeit mit fünf LEADER-Aktionsgruppen werden ausschließlich regionale Erzeugerinnen und Erzeuger ihre Produkte anbieten. Gäste können sich dort auf Pflanzen und Lebensmittel sowie Kunsthandwerk aus der Uckermark, dem Spreewald, dem Havelland und den Regionen Fläming-Havel und Teltow-Fläming sowie kulinarische Köstlichkeiten freuen.

 

Parallel zu den Vorbereitungen auf die Landesgartenschau in Beelitz startet in diesem Jahr das Auswahlverfahren für die Landesgartenschau 2026. Nach einem in wenigen Wochen beginnenden Interessenbekundungsverfahren erhalten in einer zweiten Stufe die Städte, die die Voraussetzungen für die Ausrichtung einer LAGA erfüllen, die Möglichkeit, detaillierte Bewerbungsunterlagen im Agrar- und Umweltministerium einzureichen. Bis April 2022 soll feststehen, welche Stadt den Staffelstab zur Ausrichtung der LAGA 2026 von Beelitz übernehmen wird.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein bereits guter Stand in der städtebaulichen und infrastrukturellen Entwicklung. Die Landesregierung wird die austragende Kommune und den gärtnerischen Berufsstand mit Mitteln aus bestehenden Förderprogrammen gezielt unterstützen.

 

Seit dem Jahr 2000 hat das Land Brandenburg sechs Landesgartenschauen durchgeführt:

 

Luckau (2000) - „Ein Blütenfest zwischen historischen Mauern"

Eberswalde (2002) - „Blumenträume am Finowkanal"

Rathenow (2006) - „Den Farben auf der Spur"

Oranienburg (2009) - „Traumlandschaften einer Kurfürstin"

Prenzlau (2013) - „Die Grüne Wonne"

Wittstock/Dosse (2019) - „Rundum schöne Aussichten".

 

Bundesgartenschauen fanden in Brandenburg 1995 in Cottbus, 2001 in Potsdam und 2015 in der Havelregion von Brandenburg und Sachsen-Anhalt statt.

 

 

Neu an der Autobahn: Brandenburg verabschiedet Gäste mit malerischer Seenkulisse

(02. 03. 2021)

Glitzerndes Wasser und strahlender Sonnenschein als Plakatgruß: Zum ersten Mal in seiner Landesgeschichte und zum meteorologischen

Frühjahrsbeginn verabschiedet Brandenburg seine Gäste, die auf Autobahnen das Land verlassen. Geworben wird mit dem neuen Slogan: „Warum wegfahren? Rausschwimmen!“ mit märkischer Lebensqualität und dem Freizeitwert Brandenburgs.

 

Staatssekretär Benjamin Grimm: „Brandenburg ist das wasserreichste deutsche Bundesland. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal. Mit dem charmanten Abschiedsgruß bleiben wir bei Gästen und Transitreisenden auf unterhaltsame Weise in Erinnerung und werben für die Vorzüge der Mark.“  

 

Fotoquelle: www.brandenburg.de

 

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Brandenburg impft alle Personen, die in der Kindertagesbetreuung oder in Grund- und Förderschulen tätig sind

(02. 03. 2021)

Personen, die in der Kindertagestreuung, in der Kindertagespflege und in der Primarstufe sowie Förderschulen tätig sind, haben ab heute (02. März 2021) die Möglichkeit, auf der Online-Plattform www.impfterminservice.de einen Termin für ihre Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu buchen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Die jetzt beginnende Impfung von Personen, die in der Kindertagesbetreuung und in den Grund- und Förderschulen tätig sind, ist ein weiterer, sehr wichtiger Baustein, die Infektionsrisiken für die Kinder, Schülerinnen und Schüler, für die Eltern und für in diesen Bereichen tätigen Personen weiter zu minimieren. Ich bin sehr dankbar, dass sich Brandenburg sehr dafür eingesetzt hat, dass die Personen, die in der Kindertagesbetreuung, in den Grund- und Förderschulen tätig sind, in der Impfpriorität eine Stufe aufrücken. Jetzt gilt es, zügig die Impfungen zu ermöglichen, was angesichts der verhältnismäßig großen Zahl von betroffenen Personen und der teilweise recht komplexen Strukturen eine Herausforderung darstellt. Ich werde mit ganzer Kraft dafür werben, dass die jetzt berechtigten Personen die Impfmöglichkeit tatsächlich aufgreifen.“

 

Erfasst werden neben den Erzieherinnen und Erziehern in den Krippen, Kindergärten und Horten auch alle Personen, die in der Kindertagespflege tätig sind oder in den Kitas regelmäßig Kontakt zu den Kindern oder Eltern haben (wie z.B. bei der Essensversorgung, der Kita-Beratung oder der Aufsicht). Die berechtigten Personen sind gebeten, eigenständig einen Termin zur Impfung in einem der brandenburgischen Impfzentren abzustimmen. Hierfür steht ab Dienstag auch die Online-Plattform zur Verfügung. Betroffen sind rund 2.000 Kindertagesstätten (Krippen, Kindergärten und Horte) von rund 750 öffentlichen und freien Trägern mit aktuell geschätzt rund 28.000 Personen. Darunter befinden sich auch die rund 1.000 Tagesmütter und -väter der Kindertagespflege. Es kommt nicht darauf an, wo die Personen wohnen.

 

Personen an öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, die in der Primarstufte oder in den Förderschulen eingesetzt werden, wurden ebenfalls erfasst. Das Impfangebot richtet sich an folgende Personengruppen:

- Lehrkräfte und sonstiges pädagogisches Personal,

- sonstige für das Land im schulischen Bereich eigenverantwortlich tätige Personen und

- sonstige in der Verantwortung anderer Träger im schulischen Bereich tätige Personen (z. B. Schulsekretariat, Hausmeisterservice, Dienstleister der Schulträger (Caterer der Essensausgabe, Reinigungskräfte, sofern die Reinigung zeitnah vor Unterrichtsbeginn erfolgt).

 

Die Schulleiterinnen und Schulleiter wurden gebeten, den Impfberechtigten den Anspruch auf Impfung zu bescheinigen. Für die Impfungen wird der Impfstoff von AstraZeneca verwendet. Vorzulegen ist beim Impftermin die Bescheinigung der Schule.

 

Die Tätigkeitsbescheinigung kann hier heruntergeladen werden:

https://mbjs.brandenburg.de/media_fast/6288/taetigkeitsbescheinigung_zur_impfung_gegen_covid-19.pdf

 

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz

(01. 03. 2021)

Am Freitag, den 16. April 2021 um 19:00 Uhr findet in der Mensa auf dem Schulcampus in Lehnin die Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz

mit turnusmäßiger Neuwahl des Vorstandes statt.

 

Tagesordnung

1.           Begrüßung, Regularien

2.           Protokoll über die Vollversammlung 2019,2020

3.           Bericht des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes

4.           Kassenbericht, Entlastung des Kassenwarts

5.           Bericht der Pächtergesellschaft

6.           Wahl des Vorstandes der Jagdgenossenschaft

7.           Diskussion, Verschiedenes

 

Alle Jagdgenossen sind zur Teilnahme eingeladen.

Um an den Abstimmungen teilnehmen zu können, werden die Teilnehmer aufgefordert, aktuelle Nachweise (Grundbuchauszüge) über ihre bejagbaren Grundstücke im Geltungsbereich der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz vorzulegen.

 

Um den Vorschriften der Corona bedingt derzeit gültigen Eindämmungsverordnung zu genügen, ist nur eine Teilnahme von max. 50 Personen erlaubt. Es wird deshalb darum gebeten, von der Erteilung von Vollmachten an teilnehmende Jagdgenossen Gebrauch zu machen.

 

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass gemäß Hygienekonzept für diese Veranstaltung Folgendes sichergestellt wird:

- max. Zahl der im Raum Anwesenden: 50

- Abstandsgebot (entsprechende Bestuhlung)

- Zutritts- und Aufenthaltssteuerung durch den Veranstalter

- Verpflichtung zur Mund-Nasen-Bedeckung

- Erfassung der Personendaten

- regelmäßiger Raumluftaustausch

 

Für eine zügige Abwicklung der Personendatenerfassung und Vorbereitung der Abstimmungen wird darum gebeten, die Teilnahme möglichst bis zum 09. April 2021 per E-Mail an oder schriftlich bei folgenden Vorstandsmitglieder anzumelden:

 

Wilhelm Andert, Rädeler Str. 1, 14797 Kloster Lehnin, OT Michelsdorf

 

Wilfried Lauterbach, Im Winkel 4, 14797 Kloster Lehnin, OT Nahmitz

 

Peter Meinke, Alte Michelsdorfer Str. 7, 14797 Kloster Lehnin, OT Lehnin

 

Pachtauszahlung der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz

(01. 03. 2021)

Durch die coronabedingten Einschränkungen konnte 2020 keine Auszahlung der Jagdpacht für den Pachtzeitraum 2016 bis 2020 erfolgen. Um die Auszahlung nicht noch weiter hinauszuzögern, hat sich der Vorstand der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz entschlossen, die Auszahlung der fälligen Pacht per Banküberweisung vorzunehmen.

 

Alle Jagdgenossen der Jagdgenossenschaft Michelsdorf-Lehnin-Nahmitz werden daher gebeten, dem Vorstand der Jagdgenossenschaft bis spätesten zum 15. April 2021 ihre Bankdaten mitzuteilen. Benötigt werde folgende Angaben:

•             Name, Vorname

•             Adresse

•             IBAN

•             Katasterangaben über die Flächen, für die eine Pachtanspruch besteht

 

Die Angaben können per E-Mail an oder schriftlich an folgende Vorstandsmitglieder übermittelt werden:

Wilhelm Andert, Rädeler Str. 1, 14797 Kloster Lehnin, OT Michelsdorf

 

Wilfried Lauterbach, Im Winkel 4, 14797 Kloster Lehnin, OT Nahmitz

 

Peter Meinke, Alte Michelsdorfer Str. 7, 14797 Kloster Lehnin, OT Lehnin

 

Nach Prüfung und Anerkennung der Ansprüche ist eine Überweisung bis zum 15. Mai 2021 geplant.

 

Nur mit Pappe und Papier kann Papierrecycling funktionieren

(26. 02. 2021)

Die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH musste in den vergangenen Monaten feststellen, dass die blauen Papiertonnen immer öfter falsch befüllt werden.

 

Unter anderen befinden sich darin Hausmüll, Folie, Kunststoff- und Metall- sowie Verbundverpackungen, Hygieneartikel (Servietten, Papierhandtücher bzw. Küchenkrepp, Papiertaschentücher, Windeln, Einwegmasken), Pappgeschirr, fettige Pizzakartons, Tapetenreste, Bauabfälle, Elektrogeräte oder gar Sperrmüll.

 

Fehlbefüllungen mindern jedoch die Qualität der Papierverwertung und gefährden damit den Erfolg der getrennten Sammlung. Die Müllwerker sind deshalb angewiesen, fehlbefüllte Papiertonnen nicht zu leeren. Mittels eines angebrachten roten Aufklebers und einem zusätzlichen Tonnenanhänger werden die betreffenden Papiertonnen beanstandet und dokumentiert. Es ist nicht ausgeschlossen, dass verursachte Fehlbefüllungen der Papiertonnen als Ordnungswidrigkeit nach § 27 Abs. 6 der gültigen Abfallentsorgungssatzung des Landkreises Potsdam-Mittelmark geahndet und mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren belegt werden.

 

Um Volumen in den Sammelbehältern zu sparen, sollten Zeitungen gestapelt und sperriges Material wie Kartons, Schachteln gefaltet eingeworfen werden. Auf keinen Fall das Papier in kleine Stücke reißen. Das Altpapier wird vor der Verwertung noch nachsortiert. Kleine Stücke erschweren den Sortiervorgang.

 

Was geschieht mit dem gesammelten Altpapier?

Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe sind ein Musterbeispiel für eine ökologisch orientierte Kreislaufwirtschaft. Bei der Herstellung von Papier aus dem Rohstoff Altpapier wird im Gegensatz zur Herstellung von Papier aus Holz nur 25% der Energie benötigt, die Abwasserbelastung wird um 94%, der Wasserverbrauch um 98% reduziert. Neben Hygienepapier und Zeitungsdruckpapier ist die Herstellung von Vorprodukten für die Verpackungserzeugung ein wesentlicher Einsatzbereich für Altpapier. Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe werden in Deutschland zu einem hohen Anteil aus Altpapier hergestellt.

 

Foto zu Meldung: Nur mit Pappe und Papier kann Papierrecycling funktionieren

Grundschulen sind landesweit wieder gut gestartet

(24. 02. 2021)

Seit Montag bieten landesweit alle 485 Schulen der Primarstufe in öffentlicher Trägerschaft den Präsenzunterricht für die Schülerinnen und Schüler wieder an. Die Modelle sind A/B wochenweiser Wechsel, Wechsel zwischen Mo/Mi/Fr und Di/Do, Schichtmodell vormittags/nachmittags.

 

Die Nutzung der beiden Modelle „A/B-Woche“ im wochenweisen Wechsel (46,80 Prozent) und „Mo/Mi/Fr und Die/Do“ (50,31 Prozent) erfolgt fast zu gleichen Teilen, je nach Raum- und Personalsituation an den Schulen. Beide Modelle haben sich bewährt. Nur eine kleine Zahl der Schulen nutzt das Schichtmodell (2,89 Prozent).

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es freut mich, dass die Öffnung der Grundschulen gut angelaufen ist. Es war für alle Familien eine harte Zeit, als die Schulen geschlossen waren. Die Kinder haben sich sehr über diese Entscheidung gefreut. Die Schulen in Brandenburg sind im Wechselmodell in Brandenburg mit maximal 15 Schülerinnen und Schüler gestartet. Die Kinder sitzen in großen Abständen und schützen sich durch medizinische Masken."

Perspektiven zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg

(23. 02. 2021)

Die Landesregierung hat sich heute mit den Perspektiven der Bewältigung der Corona-Pandemie in Brandenburg befasst. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Menschen erwarten, dass am 3. März Öffnungsperspektiven für wichtige Wirtschafts- und Lebensbereiche vorgelegt werden. Die Inzidenz kann nicht das einzige Kriterium für Öffnungen sein. Die Belastung des Gesundheitswesens, umfassende Testmöglichkeiten und der Impffortschritt sind in die Entscheidungen einzubeziehen. So ist auch die Eröffnung im Bereich der Gartenfachmärkte und Baumschulen zum 1. März zu verstehen. Die Pflanzen stehen in den Gärtnereien. Wenn sie jetzt nicht verkauft werden können, müssten sie vernichtet werden."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die Eindämmungsmaßnahmen haben in den vergangenen Wochen zu einem spürbaren Rückgang des Infektionsgeschehens geführt. Das ist ein Erfolg. Aus diesem Grund konnten wir beginnen, die Grundschulen schrittweise im Wechselunterricht wieder zu öffnen. Gerade Kinder leiden sehr unter den Kontaktbeschränkungen. Mir liegt am Herzen, dass diese vorsichtige Öffnung der Schulen gut gelingt. Dafür sind flankierende Maßnahmen sehr wichtig. Wir können beim Impfen wieder deutlich Fahrt aufnehmen. Und wir haben große Erwartungen an die angekündigte Ausweitung der nationalen Teststrategie des Bundes."

 

Landwirtschaftsminister Axel Vogel: „Gartenbaubetriebe bieten in ihrem Sortiment einen großen Anteil an systemrelevanten Produkten wie Gemüsejungpflanzen und Sämereien an. Das einsetzende Frühlingswetter lockt die Menschen in die Gärten und weckt die Lust auf Garten- und Balkonarbeit. Vor diesem Hintergrund begrüße ich sehr, dass sich das Kabinett für eine Öffnung der Betriebe ausgesprochen hat. Damit reagiert Brandenburg auch auf die Regelungen, wie sie bereits in anderen Bundesländern getroffen wurden. Die Gartenbaubetriebe sind sich ihrer Verantwortung, die mit der Öffnung einhergeht, sehr bewusst. Viele haben bereits im vergangenen Jahr Hygienekonzepte erarbeitet."

 

Stufe 1 (aktuell geltende Eindämmungsverordnung)

Kita geöffnet, Betreuung zu Hause soweit möglich

Wechselunterricht Grundschulen; Präsenz Abschlussklassen

Kontaktbeschränkung 1 Haushalt/1 Person (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Elementare körpernahe Dienstleistungen (Dienstleistende im Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, soweit diese medizinisch, pflegerisch oder therapeutisch notwendige Leistungen erbringen, insbesondere im Bereich der Physio- oder Ergotherapie, Logopädie, Podologie sowie der Fußpflege, die nicht rein kosmetischen Zwecken dient sowie Frisöre)

 

 

Stufe 2

Kita geöffnet, Betreuung zu Hause soweit möglich

Wechselunterricht Grundschulen und weiterführende Schulen; Präsenz Abschlussklassen

Kontaktbeschränkung 2 Haushalte/5 Personen (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Einzelhandel mit Zugangsbegrenzungen

Einstieg in außerschulische Bildungsangebote

Einstieg in Jugendarbeit > 14 Jahre

Sport mit Abstand, feste Gruppen (außen vor innen)

Museen, Ausstellungshäuser, Planetarien, Bibliotheken

Einrichtungen unter freiem Himmel wie Gedenkstätten

Veranstaltungen im Freien (Begrenzung der Personenzahl)

Outdoor-Freizeitangebote

 

 

Stufe 3

Kita Regelbetrieb

Ausweitung Präsenzpflicht an Grundschulen und weiterführenden Schulen

Kontaktbeschränkung 3 Haushalte/10 Personen (Kinder bis 14 Jahre dieser HH bleiben unberücksichtigt)

Theater, Konzerte, Kino

Einstieg Gastronomie

Beherbergung Einzelobjekte Ferienhäuser/Ferienwohnungen/Camping

Sport, Training und Wettkampf größere Gruppen ohne Abstand (außen vor innen)

Körpernahe Dienstleistungen wie z. B. Kosmetik

Freizeitangebote innen (Begrenzung Personenzahl)

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (Begrenzung Personenzahl)

Versammlungen: unter freiem Himmel Ausweitung Teilnehmerzahl auf über 500; in geschlossenen Räumen weiterhin Begrenzung durch Hygieneregeln in Abhängigkeit von Raumgröße und Beschaffenheit

 

 

Stufe 4

Kita / Schule Regelbetrieb

Keine Kontaktbeschränkung

Beherbergung Hotel / Ferienwohnungen

Freizeitangebote innen ausweiten

Schwimmbäder/Thermen/ Wellness

Spielhallen

Bauarbeiten verzögern sich

(23. 02. 2021)

In der Beelitzer Straße 85-119 in Lehnin kommt es bei der Verlegung der Trinkwasserleitung wegen einer Auftragserweiterung und damit verbundenen Planänderungen zu einer verlängerten Bauzeit.

 

Hinzugekommen ist der Teilabschnitt zwischen den Hausnummern 73 und 85 sowie eine Gewässerquerung am Schampsgraben. Bauende ist nun laut der beauftragten Firma voraussichtlich der 19.06.2021.

 

Im Leitungsbereich sind von den Grundstückseigentümern Bewuchs und Befestigungen zu entfernen. Weitere Fragen beantwortet der Bauleiter unter Tel. 03 38 35/47 10.

 

Brandenburger Impfgipfel: Ab 2. Quartal deutliche Zunahme der Impfungen – Hausärzte werden einbezogen

(19. 02. 2021)

Ab Anfang des zweiten Quartals ist in Brandenburg mit einer erheblichen Zunahme der Lieferung von Impfstoff gegen das Coronavirus zu rechnen. Die Impfkapazitäten im gesamten Land werden entsprechend angepasst. Darauf verständigten sich Ministerpräsident Dietmar Woidke und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher mit den Landkreisen und kreisfreien Städten. An der Beratung auf Einladung von Dietmar Woidke nahmen auch die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) - Landesverband Brandenburg, die Landesärztekammer, die Landeskrankenhausgesellschaft sowie Kienbaum als Projektleitung teil.

 

Die erwarteten deutlich steigenden Lieferungen ergeben sich aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums. Sie basieren auf dem nationalen Impfplan des Ministeriums, der Anfang Februar auf Initiative Brandenburgs von Bund und Ländern vereinbart worden war. Im Februar werden etwa 130.000 Dosen verimpft. Ziel sind im zweiten und dritten Quartal ansteigend mindestens 530.000 Impfungen monatlich. Vorgesehen ist, auch an Wochenenden zu impfen.

 

Dietmar Woidke: „Nach den bisherigen Engpässen bei den Impfstoffen wird bald deutlich mehr geliefert werden. Darauf müssen wir uns gemeinsam mit allen Partnern vorbereiten, damit sofort ein Rad ins andere greifen kann. Das bedeutet für alle Beteiligten noch viel Arbeit. Der Impfgipfel hat ganz klar gezeigt, dass dazu alle bereit sind und mitziehen. Nach den bundesweiten Engpässen und Ärgernissen werden wir voraussichtlich ab Mitte März in eine deutlich bessere Situation kommen. Dafür brauchen wir erheblich mehr Impfkapazitäten. Es bleibt dabei: Ein schneller Fortschritt beim Impfen ist der Schlüssel für dauerhafte Lockerungen bei den Corona-Eindämmungsmaßnahmen."

 

Vereinbart wurde auf dem Brandenburger Impfgipfel:

1.       Die Impfkapazitäten mit den Säulen Impfzentren und -stellen, Mobile Impfteams (derzeit 33), Krankenhäuser und niedergelassene Ärzteschaft werden ausgebaut. Dezentrale Konzepte wie beispielsweise Impfbusse oder örtliche Impftage sollen das System unterstützen. Nur dadurch ist es möglich, allen impfbereiten Brandenburgerinnen und Brandenburgern bis Ende Sommer 2021 ein Impfangebot zu unterbreiten. Dazu müssen im zweiten und dritten Quartal etwa 3 Mio. Impfdosen verimpft werden.

 

2.       Ergänzend zu den bestehenden 11 Impfzentren werden - wie angekündigt - weitere Zentren oder regionale Impfstellen in 7 Kreisen eingerichtet (Prignitz, Havelland, Märkisch-Oderland, Potsdam-Mittelmark, Oder-Spree, Oderspreewald Lausitz und Spree-Neiße). Daran wird bereits mit konkreten und auf die jeweilige Situation zugeschnittenen Konzepten gearbeitet. Das Land schafft die rechtlichen, technischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen. Sie sollen nach Möglichkeit noch im ersten Quartal 2021 starten.

 

3.       Die Partner des Impfgipfels begrüßen die Bereitschaft der KVBB, Corona-Impfungen in geeigneten Arztpraxen, z. B. Schwerpunktpraxen, Medizinischen Versorgungszentren und vergleichbaren Einrichtungen der ambulanten Versorgung modellhaft erproben zu lassen. Die Landesregierung wird hierfür die entsprechenden Voraussetzungen schaffen.

 

4.       Die niedergelassene Ärzteschaft soll auch in ihren Praxen bzw. im Rahmen von Hausbesuchen in die Impfkampagne eingebunden werden. Die Landesregierung will dazu Modellvorhaben mit Hausärzten starten.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss die Verordnung - wie von ihm angekündigt - schnell aktualisieren, denn wir kommen nur breit in die Fläche, wenn die Hausärzte eingebunden werden. Ein Modellversuch ist dafür zu wenig. Aber damit können wir die Abstimmung und Abläufe bereits einüben und später auf das gesamte System übertragen."

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher erklärte: „Es ist wichtig, dass wir die Impfkapazitäten jetzt gemeinsam wie geplant deutlich ausbauen, damit wir - sobald mehr Impfstoffe geliefert werden - die vielen Impfwünsche schnellstmöglich erfüllen können. Die Impfbereitschaft in der Brandenburger Bevölkerung ist weiterhin sehr groß."

 

Bisher wurden im Land Brandenburg insgesamt 142.953 Impfungen verabreicht (Gesamtzahl kumulativ ab dem 27.12.2020, Stand: 16.02.2021). Diese Gesamtzahl enthält 81.989 Erstimpfungen (Impfquote: 3,3 Prozent) und 60.964 Zweitimpfungen (Impfquote: 2,4).

Buchhalter/in gesucht

(19. 02. 2021)

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland sucht einen engagierten Sachbearbeiter (w/m/d) im Bereich Buchhaltung als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis voraussichtlich August 2022.

 

Die Einstellung erfolgt auf der Grundlage des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD).

 

Nähere Informationen zum Stellenangebot erhalten Sie auf der Homepage des WAZV www.wazv.de.

 

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis spätestens 19.03.2021 an oder an WAZV Werder-Havelland, Am Markt 13 A, 14542 Werder (Havel).

 

Einführung des Wechselunterrichtes ab 22.02. in Kloster Lehnin

(18. 02. 2021)

Die Schulleitungen der Grundschulen in Damsdorf und Lehnin haben die Eltern informiert, wie es ab dem 22. Februar mit dem Unterricht weitergeht. Die Maßnahmen im Detail stimmt der jeweilige Klassenlehrer mit den Eltern ab, sie können etwas variieren.

 

Zunächst wird Wechselunterricht eingeführt. Das bedeutet den Wechsel zwischen Präsenz - und Distanzunterricht. Hierzu werden grundsätzlich die größeren Klassen von den Klassenlehrern in zwei  Gruppen aufgeteilt, um den geforderten Abstand von 1,50 m einhalten zu können. Während Gruppe A Präsenzunterricht hat, erhält die Gruppe B der Klasse die Aufgaben weiterhin über die Schule bzw. Schul-Cloud. In der darauffolgenden Woche wird gewechselt.

 

Kinder mit einem Betreuungsvertrag dürfen in der Präsenzunterrichtswoche die ITB (Hort) nutzen. Dieser ist ab dem 22.02.2021 von 6.00 - 16.30 Uhr in der ITBD und von 6.00 – 17.30 Uhr in der ITBL geöffnet. Eine Vesper kann noch nicht angeboten werden. Das Mittagessen ist möglich.

 

Kinder, die Anspruch auf eine Notbetreuung haben, kommen in der Woche, in der sie keinen Präsenzunterricht haben, wie gewohnt in die Schule und melden sich bei einem Erzieher oder im Sekretariat. 

 

Malwettbewerb zum Kindertag – 21 Tablets zu gewinnen

(16. 02. 2021)

Ministerpräsident Dietmar Woidke lobt gemeinsam mit Bildungsministerin Britta Ernst einen Malwettbewerb zum Internationalen Kindertag am 1. Juni aus. Das traditionelle Kinderfest in der Potsdamer Staatskanzlei mit 100 Grundschulkindern muss aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie auch für 2021 abgesagt werden.

In dem Aufruf, der auch als Videobotschaft von Woidke und Ernst unter https://kindertag.brandenburg.de/ verbreitet wird, heißt es: „Das Corona-Virus hat Brandenburg und die Welt weiterhin fest im Griff, sodass es uns leider auch in diesem Jahr nicht möglich ist, gemeinsam unbeschwert zu feiern. Darüber sind wir sehr traurig. Uns ist es wichtig, trotzdem mit euch in Kontakt zu bleiben. Wir wollen wissen, was euch im vergangenen Jahr bewegt hat. Deswegen rufen wir zum Malwettbewerb „Mein Jahr 2020" auf. Malt, zeichnet oder klebt eure Gedanken zum Jahr 2020 auf. Es war sicherlich ein außergewöhnliches und nicht immer leichtes Jahr für viele von euch. Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wir freuen uns auf Eure Arbeiten."

Aufgerufen sind alle Brandenburger Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Unter dem Motto „Mein Jahr 2020" können Bilder in A4 oder A3 Format gestaltet werden. Die fertigen Kunstwerke müssen bis spätestens 12. März - versehen mit Namen, Alter und Anschrift - in die Potsdamer Staatskanzlei gelangen. Eine Jury aus Mitarbeitenden der Staatskanzlei und des Bildungsministeriums sowie einem Kunstpädagogen wird die 21 schönsten Bilder (3 je Alterskategorie) auswählen. Zu gewinnen gibt es 21 Tablets. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten als Dankeschön fürs Mitmachen den Brandenburger Familienpass. Die Siegerkunstwerke werden in einer Ausstellung in der Potsdamer Staatskanzlei zu sehen sein, die pünktlich zum Internationalen Kindertag am 1. Juni eröffnet wird. Alle ausgestellten Bilder werden in einem Online-Album auf brandenburg.de ausgestellt.

Bewerbungen sind bis spätestens 12. März an folgende Adresse zu richten:

 

Staatskanzlei Brandenburg, Presseamt, Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam

 

Alle Informationen rund um den Malwettbewerb unter: https://kindertag.brandenburg.de/

 

Wie geht’s weiter in den Schulen?

(16. 02. 2021)

Vorerst bis 7. März werden die meisten Schülerinnen und Schüler weiter im Distanzunterricht unterrichtet, das bedeutet: Lernen zu Hause unter Anleitung durch die Lehrkräfte.

 

Ausnahmen:

Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen

(Jahrgangsstufen 10, 12 (Gymnasium) und 13 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium, Schule des Zweiten Bildungswegs) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs erhalten weiterhin Präsenzunterricht. Sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt – aufgrund besonders hoher Infektionszahlen in der Region – nichts Anderes regelt. Die Schulleitungen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen ein Mindestabstand eingehalten werden kann.

 

Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts Anderes regelt. Die Sorgeberechtigten entscheiden in Abstimmung mit der Schulleitung über den Schulbesuch. Die schulischen Hygienekonzepte sind dabei besonders zu berücksichtigen. Appell an die Eltern: Bitte behalten Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause.

 

Ab 22. Februar kehren – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – als erstes die Klassenstufen 1 bis 6 der Grundschule in den Präsenzunterricht zurück, und zwar in Form eines Wechselmodells in kleineren Gruppen und mit Abstandsregeln. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Beispielsweise Präsenzunterricht für eine Gruppe am Montag, Mittwoch und Freitag, für die andere am Dienstag und Donnerstag, nach einer Woche wird gewechselt. Oder wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht. Den Schulen werden Spielräume eingeräumt, um den Wechselunterricht zu organisieren. Sie entscheiden aufgrund ihrer konkreten Möglichkeiten vor Ort selbstständig, wie sie den Wechsel zwischen den beiden Unterrichtsformen organisieren. Über den genauen Rahmen werden sie zeitnah informiert.

 

Die übrigen Schülerinnen und Schüler der Förderschulen, der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und der beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs verbleiben bis 7. März 2021 im Distanzunterricht.

 

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

Praktischer Sportunterricht findet mit Ausnahme der Spezialschulen und Spezialklassen Sport ausschließlich im Freien statt; ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt. Aktuell besteht die Sorge, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Distanzunterrichts und auch in ihrer Freizeit nicht genug bewegen und dies negative gesundheitliche Folgen haben könnte. Die Lehrkräfte sind gebeten, dies bei der Organisation des Distanzunterrichts zu berücksichtigen und auch Aktivitäten einzuplanen, die bewegungsfördernd - möglichst im Freien - wirken können. Es sollen Veränderungen der Körperhaltung wie regelmäßiges Stehen, Dehnen oder Bewegen an Ort und Stelle gefördert werden.

 

Im 1. Quartal 2021 finden keine Schülerbetriebspraktika gemäß der Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung Nummer 16 Absatz 1 statt. In diesem Zeitraum geplante Schülerbetriebspraktika sind abzusagen.

 

Sollten ab April 2021 wieder Praktika stattfinden können, so sind die zum Zeitpunkt der Durchführung jeweils geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Gegebenfalls sind in Abstimmung mit dem Praktikumsgeber darüberhinausgehende Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu ergreifen.

 

Die Durchführung von Schulfahrten bleibt bis zum 7. März 2021 verboten.

 

Weitere Infos: https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html

 

Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht

(16. 02. 2021)

Rund 100 Kräfte sind im Landkreis Potsdam-Mittelmark derzeit bei der Bewältigung der Corona-Pandemie tätig. Neben den Soldaten der Bundeswehr sind in diesem Team auch 6 sogenannte Containment-Scouts, die als besondere Unterstützung über das Robert-Koch-Institut eingesetzt werden.

 

Zurzeit benötigt die Kreisverwaltung diese Unterstützung am Standort Bad Belzig für das Team der Befund- und Personenerfassung mit den folgenden Aufgaben:

- eingehende Anrufe und E-Mails von positiv getesteten Bürger/innen bzw. Kontaktpersonen beantworten

- eingehende Laborbefunde und Verdachtsmeldungen von Ärzt(inn)en in der Fachsoftware des Fachdienstes Gesundheit erfassen

- Klärung bei unklaren oder nicht vorhandenen Kontakt- und Befunddaten

- Kontaktaufnahme zur Ermittlung des Gesundheitszustandes von Personen, welche sich in Quarantäne befinden

- allgemeine Bürgeranfragen beantworten

 

Von den Bewerber/innen erwartet werden:

- Kenntnisse MS-Office (Word, Excel)

- ausgeprägte Motivation und Einsatzbereitschaft

- hohe Selbständigkeit

- Belastbarkeit und Stresstoleranz

- Team- und Kooperationsfähigkeit

 

Die Anstellung erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt. Die ausgewählten Bewerber/innen werden direkt dem Fachdienst Gesundheit zugewiesen. Eine Tätigkeit ist ausschließlich in Vollzeit möglich und wird nach dem Tarif  TVöD, Entgeltgruppe 3, Stufe 1 (2.325 Brutto) vergütet.

 

Die Bewerbung mit Lebenslauf sollte an die Email-Adresse  gesendet werden.

Foto zu Meldung: Mitarbeitende als Containment-Scout gesucht

Brand am Klostersee

(13. 02. 2021)

Am heutigen Samstag um 16:24 Uhr wurde die Feuerwehr über einen Brand einer Laube am "Kellnerfenn" in der Nähe des Lehniner Strandbades informiert. 42 Kameraden der Ortswehren Emstal, Rädel, Nahmitz, Lehnin und Damsdorf rückten aus.

 

"Zum Löschen mit zwei C-Rohren wurde ein Loch ins Eis des Klostersees gesägt und eine ca. 300 m lange Schlauchverbindung zum Einsatzort verlegt. Nach zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Personen wurden nach unseren Informationen nicht verletzt", berichtet Einsatzleiter Torsten Schumitz. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache.

 

Allen Einsatzkräften vielen Dank!

Foto zu Meldung: Brand am Klostersee

Kabinett beschließt neue Eindämmungsverordnung - Lockdown bis 7. März verlängert

(12. 02. 2021)

Grundaussagen der neuen Eindämmungsverordnung: Grundschulen starten ab 22. Februar mit Wechselunterricht - Friseure dürfen ab 1. März wieder öffnen - Häufigere Testungen in Pflegeeinrichtungen

 

Die Landesregierung hat heute entschieden, die bestehenden Kontaktbeschränkungen beizubehalten und den Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitgehend um drei Wochen bis zum 7. März zu verlängern (z. B. Schließungen Gastronomie, weite Teile des Einzelhandels und Kultureinrichtungen). Die aktualisierte Verordnung tritt am Montag (15.02.) in Kraft.

 

Die wichtigsten Regeln:

- Private Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis sind weiter nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit einer weiteren haushaltsfremden Person gestattet (zuzüglich Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr aus diesen beiden Haushalten). Das gilt für Zusammenkünfte sowohl im privaten Wohnraum und Garten als auch in öffentlichen oder angemieteten Räumen.

 

- Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen wird dringend empfohlen, in allen Situationen, bei denen zwei oder mehr Personen zusammenkommen. Im ÖPNV, Bahnverkehr sowie in Geschäften sind sie Pflicht.

 

- Nicht notwendige private Reisen und Besuche sollten unterlassen werden. Das gilt auch für überregionale touristische Ausflüge.

 

- um Kontakte am Arbeitsplatz  zu vermeiden, soll das Homeoffice intensiv genutzt werden

 

- ab 22. Februar wird der Unterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird im Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht aufgenommen. Alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben, mit den Ausnahmen Abschlussklassen der jeweiligen Schulform und Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung", im Distanzunterricht.

 

- Alle Lehrkräfte und Beschäftigte in den Schulen können sich ab 15. Februar bis Ende April insgesamt bis zu fünfmal auf das Coronavirus per Antigen-Schnelltestes in einer Arztpraxis testen lassen. Das Land Brandenburg trägt hierfür die Kosten (bis zu 5,5 Mio. EUR).

 

- geöffnet sind Krippe, Kindergarten, altersgemischte Einrichtungen, Kindertagespflegestellen und sonstige Kindertagesbetreuungsangebote - verbunden mit dem Appell an alle Eltern, ihre Kinder soweit möglich zu Hause zu betreuen

 

- Die Sportanlagen unter freiem Himmel können wieder von Kindergärten und Horten genutzt werden.

 

- Ab 1. März können Friseurbetriebe unter Auflagen wieder öffnen.

 

- Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten fallen ebenfalls nicht mehr unter der Schließungsanordnung. Ausgenommen sind Tierhäuser.

 

- Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Pflegeheime und besondere Wohnformen: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner dürfen weiterhin täglich von höchstens einer Person besucht werden. Besucherinnen und Besucher haben während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine FFP2-Maske zu tragen. Neu: Besucherinnen und Besucher benötigen einen negativen Test, der nicht älter als 48 h sein darf. Dazu müssen die Einrichtungen Besucherinnen und Besuchern die Durchführung eines PoC-Antigen-Schnelltest anbieten. Neu in diesem Bereich ist außerdem: Zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich alle Beschäftigten sich nun mindestens an drei (statt wie bisher zwei) Tagen pro Woche auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen.

 

Soweit für Kinder unter 14 Jahren keine passende medizinische Maske zur Verfügung steht, ist ersatzweise eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) zu tragen.

 

Der nächste Öffnungsschritt soll bei einer stabilen Inzidenz von höchsten 35 über mehrere Tage den Einzelhandel sowie Museen und Galerien umfassen.

 

[Die neue Eindämmungsverordnung finden Sie hier]

Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten wollen Lockdown bis 7. März verlängern

(11. 02. 2021)

Die Bundeskanzlerin hat sich gestern mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Coronakrise verständigt. Derzeit ist bundesweit ein deutlicher Rückgang des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Der Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ bleibt aber das wesentliche Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

 

Das Tragen medizinischer Masken in Innenräumen reduziert das Infektionsgeschehen deutlich – es wird, sofern nicht ohnehin rechtlich vorgeschrieben, daher dringend in allen Situationen empfohlen, bei denen zwei oder mehr Personen in Innenräumen zusammenkommen. Eine zügige Impfung der Bevölkerung ist die Voraussetzung, das Virus langfristig wirksam zu bekämpfen. Sobald bei entsprechender Verfügbarkeit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, gibt es eine Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen.

 

Vor diesem Hintergrund wurde gestern u.a. vereinbart:

 

- Der Lockdown wird bis zum 7. März 2021 verlängert.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person

gestattet.

 

- das Tragen von medizinischen Masken ist Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften.

 

- nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sind

weiterhin zu unterlassen.

 

- Arbeiten im Homeoffice ist zu ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.

 

- Vermehrt sollen Schnelltests den sicheren Unterricht und die sichere Betreuung und Bildung in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege

ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren.

 

- es wird geprüft, ob Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung sowie Grundschullehrer/innen frühzeitiger als bisher vorgesehen -in der Kategorie 2 mit hoher Priorität- geimpft werden können. Die Länder entscheiden über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung des Angebots der Kindertagesbetreuung. Sie werden gleichzeitig ihre Anstrengungen vergrößern, die Digitalisierung des Lernens zu befördern, um Teilungsunterricht und das schrittweise Hochfahren zu flankieren. Der Bund unterstützt dies durch den Digitalpakt Schule einschließlich der Sofortprogramme für Endgeräte von Schülern und Lehrern.

 

- Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März

2021 wieder aufnehmen.

 

- ab einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 soll die Öffnung des Einzelhandels, Museen und körpernaher Dienstleistungen mit Einschränkungen möglich sein

 

- Bund und Länder halten an dem Ziel fest, dass allen Bürgerinnen und Bürgern spätestens bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann.

 

Allerdings: am Freitag (12.02.21) will die Landesregierung eine eigene Eindämmungsverordnung verabschieden, die von den Vorgaben der Bundeskanzlerin/MP-Konferenz abweichen können.

 

BBH hilft Renaultfahrer

(11. 02. 2021)

Beim Winterdienst in der Brücker Straße in Emstal haben Mitarbeiter des Baubetriebshofes gerade einem Anwohner aus der Patsche geholfen: er ist mit seinem Renault in eine 50 cm tiefe Mulde gerutscht, aus der er alleine wohl nicht mehr herausgekommen wäre.

 

Kurzerhand wurde das Fahrzeug mit einem Seil mit dem BBH-Multicar aus dem Schnee gezogen.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

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Bioabfallentsorgung wird vorerst wegen Frost eingestellt

(10. 02. 2021)

Nach Erkenntnissen der Entsorgungsfirma APM friert derzeit der Bioabfall in den Biotonnen fest. Dieser verbleibt bei der Leerung trotz mehrmals kräftigen Rüttelns in der Tonne zurück. 

 

Das bringt Unmut bei Abfallbesitzern hervor, weil die Tonne nicht vollständig geleert werden konnte, aber die volle Leerungsgebühr dafür entrichtet werden muss. In solchen Fällen besteht laut APM auch kein Anspruch auf eine kostenlose Ersatzleerung der Biotonne.

 

"Leider können bei diesen Frosttemperaturen auch Vorsorgemaßnahmen der Abfallbesitzer wenig ausrichten, um die Leerung reibungslos zu ermöglichen. Weil so gut wie jede  Biotonne davon betroffen ist, stellen wir die Bioabfallentsorgung vom 11.02.2021 bis zum Ende dieser Frostperiode ein", teilt eine Unternehmenssprecherin mit.

Bis dahin können Bioabfälle über die roten 40-l-Restmüllsäcke des Landkreises entsorgt werden. Sie sind in Vertriebseinrichtungen für  1,92 €/ Stück zu erwerben oder können auf https://apm-niemegk.de/abfallsaecke-bestellen-neu#restabfallsaecke im Online-Versand zuzüglich Porto direkt bei der APM GmbH bestellt werden.

 

Weitere Infos zum Thema auf www.apm-niemegk.de.

 

 

Brandenburg impft, was muss ich dazu wissen?

(10. 02. 2021)

Auf der vom Land Brandenburg und der Kassenärztlichen Vereinigung betriebenen Homepage https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/ heißt es derzeit: "Aufgrund der geringen Impfstoffmengen können für die Corona-Schutzimpfung des Landes Brandenburg vorübergehend keine neuen Impftermine vergeben werden. Alle Termine sind derzeit ausgebucht. Wir bitten um Ihr Verständnis."

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen geimpft werden. Bislang gibt es in der EU Zulassungen für die Covid-Impfstoffe von den Herstellern Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca.

 

Da anfangs nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, werden Corona-Schutzimpfungen zunächst an priorisierten Personengruppen durchgeführt, um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren.

 

Grundlage für diese Impf-Priorisierung sind in Deutschland die COVID-19-Impfempfehlung der Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut sowie die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes. Nach diesen Vorgaben wird die Impfstrategie COVID-19 auch im Land Brandenburg umgesetzt.

 

Danach können folgende Personen zuerst geimpft werden:

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- das Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

 

Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Impfungen werden auf drei Wegen angeboten:

- In Krankenhäusern wird das dortige Personal geimpft.

- Mobile Impfteams impfen in stationären Pflegeeinrichtungen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegepersonal.

- In Impfzentren werden über 80-Jährige sowie alle anderen impfberechtigten Personen geimpft. Impfzentren sind bereits in Potsdam, Cottbus und Schönefeld in Betrieb. Weitere Impfzentren werden bis Ende Januar in Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde eröffnet.

 

Hinweis: Pflegebedürftige Menschen über 80 können aufgrund der Eigenschaften der bisher zugelassenen Impfstoffe noch nicht zu Hause geimpft werden.

Termine für eine COVID-19 Impfung in einem Impfzentrum werden in Brandenburg ausschließlich unter der Rufnummer 116117 vergeben – und aktuell nur für die genannten priorisierten Personengruppen.

 

Weitere Infos zum Thema unter https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/.

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Gemeinde Kloster Lehnin fordert Impfungen und Tests für Erzieher/innen

(07. 02. 2021)

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet seit Februar ihren 200 Mitarbeiter/innen regelmäßige kostenlose Corona-Schelltests an. Ein Testergebnis schafft Sicherheit und hilft, ggf. die Ausbreitung des Virus einzugrenzen.

 

Vor dem Hintergrund, dass vor allem die Bediensteten in den Kindertagesbetreuungen zahlreichen Kontakten ausgesetzt sind und die Abstandsregeln regelmäßig nicht einhalten können, sind sie im Beruf erheblichen Risiken ausgesetzt.

 

„Umso widersprüchlicher ist es, dass die zuständige Ministerin des Landes Brandenburg die Kindertagesstätten geöffnet hält, aber nicht gleichzeitig dafür sorgt, dass die Reglungen für die freiwilligen Corona-Tests für die Erzieher/innen fortgesetzt werden. Auf Anordnung werden die Kontakte überall auf ein Mindestmaß eingeschränkt, aber wenn es um Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten geht, hält man sich zurück. Es versteht deshalb kein Mensch, dass die Teststrategie des Landes seit dem 23.01.2021 nicht fortsetzt wird. Allein Absichtserklärungen reichen nicht aus. Es sind endlich Taten gefragt und keine endlosen Abstimmungsrunden zwischen Bildungs- und Gesundheitsministerium! Wir erwarten endlich eine Fortsetzung der Tests bzw. eine Übernahme der Kosten durch das Land“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Brückner hält es auch für sachgerecht, wenn angesichts der langen Wartezeiten für Impftermine jetzt umgesteuert wird und wegen der hohen Anzahl der Kontakte und der damit verbundenen Ansteckungsrisiken auch Erzieher/innen und Lehrer/innen bevorzugt geimpft werden. Er sieht das Land in der Pflicht, das Personal in diesen Einrichtungen besonders zu schützen.

 

Abfallentsorgung kann sich im Winter verzögern

(05. 02. 2021)

Winterliches Wetter erschwert nicht nur Autofahrern und Fußgängern den Alltag, sondern bereitet auch den Abfallentsorgern Probleme.

 

Das Entsorgungsunternehmen APM informiert darüber, dass sich in Folge dessen die Abfallentsorgung wegen der dann winterlichen Straßenverhältnisse verzögern kann.

 

Tipps: Lassen Sie Ihre Abfallbehälter deswegen vor dem Grundstück stehen, bis diese geleert wurden. Bis zum Samstag (13.02.2021) sollen alle Abholtermine in dieser Woche erledigt sein, sofern es die Straßenverhältnisse bei Ihnen vor Ort zulassen. Anwohner, in deren Straßen zum Zeitpunkt der Abfallentsorgung kein Winterdienst geleistet wurde, stellen bitte ihre Abfallbehälter am Abfuhrtag bis 6 Uhr an die nächstgelegene, beräumte Straße, zur Entsorgung bereit und holen diese nach erfolgter Leerung wieder zurück. Ggf. nutzen Sie vorübergehend auch die 40-l-Restmüllsäcke des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Halten Sie den Abfallbehälterstandplatz und dessen Zugang schnee- und eisfrei.

 

Bei Frost können nasse Abfälle in Rest- und Bio-Behältern festfrieren und während sowie nach der Leerung darin verbleiben. Das ist sehr ärgerlich. Doch den Müllwerkern ist es strengstens untersagt, in den Abfallbehälter zu greifen, um festgefrorenen Abfall zu lösen. Deswegen bitte nasse Abfälle nicht lose in den Abfallbehälter werfen, wasserundurchlässige Abfalltüten nutzen (nicht für Bioabfall!), die Seitenwände im Behälter mit verschmutztem Papier auslegen. Sind die Abfälle in der Tonne bereits festgefroren, können Sie versuchen, diese mit einem Spaten vorsichtig vom Behälterrand zu lösen.

 

Im Moment ist es nicht möglich, die geplante Sperrmüllentsorgung und Elektrogeräteabholung durchzuführen. Der Grund sind die Schneemengen unter denen die bereitgestellten Gegenstände begraben sind.
Diese Entsorgungen werden nachgeholt, sobald es die Wetterlage wieder einigermaßen zulässt.

Vorbereitungen für den Schneesturm

(05. 02. 2021)

Für die kommenden Tage haben Meteorologen starke Schneefälle, Glätte und Sturm  vorausgesagt.

 

In besonderen Wetterlagen ist der gesamte 18-köpfige Baubetriebshof, von denen derzeit urlaubs- und krankheitsbedingt 15 Mann einsatzbereit sind, mit Schneeräumen beschäftigt. Die einzelnen Teams, die bei starken Schneefällen um 5 Uhr ausrücken, haben jeweils eigene Abschnitte zu beräumen.

 

Der Kloster Lehniner Baubetriebshof übernimmt den Winterdienst in den Ortsteilen Damsdorf, Göhlsdorf, Trechwitz, Emstal, Michelsdorf, Lehnin und Rädel. Die MEBRA ist für den Winterdienst in den Ortsteilen Krahne, Reckahn, Rietz, Prützke, Grebs, Netzen und Nahmitz zuständig. Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg beräumt Bundes- und Landesstraßen sowie der Kreisstraßenbetrieb die Kreisstraßen.

 

In der Kloster Lehniner Straßenreinigungssatzung sind alle Straßen aufgeführt.  Sie sind in verschiedene Kategorien unterteilt, für die unterschiedliche Bedingungen zum Einsatz des Winterdienstes definiert wurden. Ist der Schnee besonders hoch, hilft der Baubetriebshof in den Ortsteilen Damsdorf, Göhlsdorf, Trechwitz, Emstal, Michelsdorf, Lehnin und Rädel auch in den Bereichen, wo normalerweise nur die Anwohner zuständig sind.

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Winterdienst - was haben Anwohner zu beachten?

(05. 02. 2021)

Aufgrund der bevorstehenden Schneefälle weist die Gemeindeverwaltung alle Eigentümer und Nutzer von Grundstücken, die innerhalb von bebauten Ortslagen liegen, noch einmal auf den erforderlichen Winterdienst hin, der in der Straßenreinigungssatzung festgelegt ist.

 

Alle Gehwege sind in einer Breite von 0,80 m von Schnee freizuhalten und bei Eis- und Schneeglätte mit abstumpfenden Mittel zu behandeln. Die Verwendung von auftauenden Stoffen ist nur erlaubt bei Eisregen und an gefährlichen Stellen wie Treppen, Rampen, Brückenauf- oder -abgängen und bei starkem Gefälle.

 

Auf Straßen der Kategorie C, die nicht über einen Gehweg verfügen, ist zur bebauten Fahrbahnseite hin, ein bis zu 1,50 m, mindestens jedoch 0,80 m breiter Streifen für Fußgänger parallel zur Grundstücksgrenze von Schnee freizuhalten und zu bestreuen.

 

Auf Straßen der Kategorie C wird der Winterdienst durch die Anlieger durchgeführt. Die Straße ist so von Schnee zu räumen, dass sie befahrbar bleibt und ein Begegnungsverkehr möglich ist. Der Schnee ist dabei am Rand der Fahrbahn anzuhäufen, der dem eigenen Anliegergrundstück am nächsten liegt. Die Reinigungspflichtigen haben die erforderlichen Streumittel selbst zu beschaffen. Bei extremen Witterungsverhältnissen übernimmt die Gemeinde den Fahrbahnwinterdienst.

 

Begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Mitteln bestreut werden. Auch die Ablagerung von salzhaltigen oder mit auftauenden Stoffen durchsetzten Schnee ist auf diesen Flächen untersagt.

 

Täglich von 07:00 bis 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte ist nach Beendigung des Schneefalls zu beseitigen. Nach 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 07.00 Uhr, samstags bis 8.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 09:00 Uhr zu beseitigen. Eine Verpflichtung zum Streuen ist nicht gegeben, solange das Streuen wegen anhaltenden starken Schneefalls keine nachhaltige Sicherungswirkung erzielt.

 

Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder -wo dies nicht möglich ist- auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fußgänger und Fahrverkehr hierdurch nicht gefährdet oder behindert wird.  Die Einläufe in Entwässerungsanlagen, Hydranten, Hausanschlussschieber sind von Eis und Schnee freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg oder die Fahrbahn verbracht werden. Die zu räumenden Flächen dürfen weder durch mechanische noch durch chemische Mittel beschädigt werden.

 

Der komplette Satzungstext über Pflichten im Rahmen der Straßenreinigung ist im Internet unter www.klosterlehnin.de nachzulesen.

 

Durch die Ordnungsbehörde werden Kontrollen durchgeführt und Verstöße ordnungsrechtlich verfolgt.

 

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Erweiterung von Remondis ist Glücksfall für Gemeinde

(04. 02. 2021)

Mit einem neuen dreigeschossigen Verwaltungsgebäude an der Pernitzer Straße hat sich das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen Remondis GmbH & Co. KG zum Standort Prützke, einem Ortsteil von Kloster Lehnin, bekannt. Die komplette Fertigstellung des Areals ist nach Unternehmensangaben noch im Februar vorgesehen.  

 

Die Firma beschäftigt am Standort Prützke ca. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für ca. 60 Niederlassungen und Unternehmensbeteiligungen die kaufmännische und verwaltungstechnische Aufgaben wahrnehmen. Im neu gebauten rund 5 Mio. Euro teuren Verwaltungsgebäude arbeiten künftig 64 Beschäftigte. Derzeit sind freie Stellen für die insgesamt 32 neuen Büros ausgeschrieben.

 

Die Gemeinde, die eine unternehmensfreundliche Politik betreibt, freut sich über die Erweiterung des Standortes. Remondis sei ein wichtiger Arbeitgeber, aber auch Steuerzahler im Ort. Die Ansiedlung sei ein Glücksfall für die Gemeinde, betont Bürgermeister Uwe Brückner, der im regelmäßigen Kontakt mit der Geschäftsführung steht. Die Gemeinde kooperiert auch mit Remondis, beispielsweise beim Betrieb eines Feuerlöschbrunnens im Umfeld des Firmenareals.

 

REMONDIS zählt zu den weltweit größten Dienstleistern für Recycling, Service und Wasser. Die Unternehmensgruppe ist in Europa, Afrika, Asien und Australien auf tätig: Sie gewinnt z. B. Rohstoffe aus Abfällen, entwickelt innovative Recyclingprodukte, produziert alternative Energieträger und engagiert sich in der Wasserversorgung sowie in der Abwasserreinigung.

 

Ergebnis des Covid-19 Impfgipfels: Impfstoff-Produktion wird erhöht

(02. 02. 2021)

Die nationale Impfstrategie wird durch das Bundesgesundheitsministerium konkretisiert und weiterentwickelt und daraus ein nationaler Impfplan entwickelt. Er soll zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vorgelegt werden, die voraussichtlich am 10. Februar zusammenkommen wird. Die für das 1. Quartal zugesagten Lieferungen von BioNTech und Moderna wurden von den Unternehmen bestätigt.  Darauf  haben sich am Montag auf dem „Impfgipfel“ die 16 Ministerpräsidentinnen und –präsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mitgliedern des Bundeskabinetts verständigt. An einem vorgeschalteten Expertengespräch nahmen Vertreter der EU-Kommission, der Impfstoffhersteller und relevanter Verbände teil.

 

Die Hersteller haben zugesichert, alles dafür zu tun, um die Produktionszahlen deutlich zu erhöhen. Dazu wird die Produktionsinfrastruktur ausgebaut. Die Bedarfe von Impfstoffherstellern sollen auf einer Plattform zusammengeführt werden, für deren Einrichtung der Bund Sorge tragen wird. Ziel ist weiterhin, dass bis Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege- und Alteneinrichtungen und bis 21. September alle Impfwilligen ein Impfangebot erhalten. Ebenfalls prioritär sind die Impfangebote für über 80-Jährige, die nicht in Einrichtungen, sondern z. B. zu Hause oder in Wohngemeinschaften leben. Für sie soll ein möglichst wohnortnahes Angebot zur Verfügung stehen.

 

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke wertete das Treffen „als ersten und guten Schritt, um bei der Impfkampagne gegen das Coronavirus voranzukommen. Ich freue mich, dass dieses so dringend erforderliche Treffen so kurzfristig stattfinden konnte. Es ist nicht die Zeit für Schuldvorwürfe. Denn jetzt brauchen wir jede Minute, um bei der Impfkampagne voranzukommen.“

 

Woidke: „Die Impfkampagne kann nur in einem engen Schulterschluss von Bund, den Ländern und den Herstellern funktionieren. Wir brauchen Klarheit, Transparenz und Verlässlichkeit. Das erwarten die Bürger zu Recht von uns. Der heute zugesagte nationale Impfplan muss zuverlässige Angaben zu den Impfstofflieferungen enthalten. Wir Länder brauchen Planungssicherheit. Wir können es uns nicht leisten, im Nebel zu stochern. Und vor allem müssen wir unbedingt Verunsicherung vermeiden – insbesondere bei den älteren Menschen. Wir haben die Logistik mit den mobilen Teams und den Impfzentren hochgefahren. Jetzt muss mehr Impfstoff folgen, damit wir Fahrt aufnehmen können.

 

Mit Stand 01.02.2021 wurden im Land Brandenburg insgesamt 73.844 Erst-Impfungen verabreicht. Mit einer Quote von 2,9 Prozent liegt damit Brandenburg auf dem 4. Platz bundesweit (Bundesdurchschnitt 2,3 Prozent).

Bundeswehr unterstützt Seniorenheime bei Schnelltests

(01. 02. 2021)

Am Sonntag trat eine neue Allgemeinverfügung des Landkreises in Kraft, die die bisherige Regelung vom 12.11.2020 nunmehr bis 31.03.2021 verlängert. Diese Allgemeinverfügung unterstützt das Gesundheitsamt bei der Verfolgung der Infektionsketten und stellt eine Entlastung der Behörde dar. Sie ist hier aufrufbar: https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Allgemeinverfuegung_2_Entlastung_Gesundheitsamt_13_ausfertigung.pdf

 

Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie 1 haben sich ohne weitere Anordnung — in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen. Zudem sind die Genannten verpflichtet, ihre Kontakte unaufgefordert dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

 

Seit Donnerstag, dem 28.01.2021, testen 14 Soldaten einer Marineinfanterie-Einheit aus Eckernförde in Seniorenwohnheimen des Landkreises Pflegepersonal und BesucherInnen. Dieser Einsatz ist zunächst für 3 Wochen geplant und soll die Einrichtungen entlasten. Die vier Teams sind jeweils von 8 bis 18 Uhr im Einsatz. Am 28.01.2021 wurden 140 Schnelltests in Dahlen, im St. Norbert in Michendorf und im Bethesda in Teltow gemacht. Die Ausrüstungen und Schnelltests werden von den Betreibern der Senioreneinrichtungen zur Verfügung gestellt.

Lehniner Schulcampus wird schrittweise neugestaltet

(01. 02. 2021)

Derzeit werden die letzten Handgriffe an den Außenanlagen erledigt, dann ist der Anbau auf dem Lehniner Schulcampus nach gut einjähriger Bauzeit fertig. Die Räume wurden nach den Herbstferien von den Schülerinnen und Schülern bezogen.  Zusätzlich werden demnächst Malerarbeiten in zwei Treppenhäusern durchgeführt. Die Einweihung wird wegen der gegenwärtigen Coronaauflagen im Frühjahr geplant.

 

Notwendig wurde der 440 Quadratmeter große Anbau an ein Gebäude aus den 1970er Jahren wegen steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin wegen seinerzeit zu geringer Schülerzahlen nicht gab. Inzwischen ist die Gemeinde aber Zuzugsgebiet und die Bevölkerungszahl steigt. Neue Wohnparks, wie derzeit in Damdorf und Lehnin, locken bauwillige Familien an.

 

Durch den Anbau wurden zusätzlich Klassenräume geschaffen und vorhandene vergrößert. Auf dem Schulcampus sollen in zwei Jahren Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse beschult werden. Die Gemeinde hat dafür gekämpft, dass dies möglich ist.

 

Für die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns sind zwei weitere Bauabschnitte geplant. In dem neu zu errichtenden Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule sollen einmal Mensa, Aula, Fach- und Klassenräume sowie Büroräume untergebracht werden. Die Planungen sollen demnächst beauftragt werden. Bis zur Fertigstellung des neuen Komplexes wird der Anbau, der ca. 1,8 Mio. Euro gekostet hat, von den angehenden Abiturienten genutzt. Parallel zu den Bauarbeiten wird auch die IT-Ausstattung mit Hilfe von Fördermitteln in den nächsten drei Jahren für ca. 319.000 Euro modernisiert. Dazu gehören leistungsstarke Laptops, interaktive Whiteboards und Tablets. Die Digitalisierung ist auf dem Schulcampus in vollem Gange. Für Schüler/innen der Sekundarstufe 2 hat die Gemeindevertretung Mittel bewilligt, um zusätzliche Tablets zu beschaffen.

 

Das jüngste Bauprojekt auf dem Schulcampus ist Teil einer Sanierungsoffensive für den Schulcampus, die bereits vor Jahren gestartet ist. Bisher umgesetzt wurden u.a. die Dachsanierung der Sporthalle und des Gesamtschulhauses sowie der Umzug der Integrierten Tagesbetreuung ITBL in das Sockelgeschoss der Turnhalle. „Der millionenschwere Umbau auf dem Schulcampus ist ein Leuchtturmprojekt in der Bildungslandschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark, das nur mit dem Zusammenwirken von Land, Kreis, Kommune und Gemeindevertretern umsetzbar ist. Wir sichern damit eine weiterhin hohe Unterrichts-Qualität und den langfristigen Erhalt des Schulstandortes. Eine attraktive Schule bietet beste Lernbedingungen und wird gerne bei der Schulwahl der Kinder und Eltern berücksichtigt“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Derzeit besuchen die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns 830 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen aus Kloster Lehnin, Groß Kreutz, und benachbarten Orten. Sie werden von 70 Lehrer(inne)n und zehn Erzieher/innen der ITBL betreut. Bis 2023 wird die Schülerzahl voraussichtlich nach gegenwärtigen Prognosen bei 900 bis 1000 liegen.

Das Schulprogramm steht unter dem Motto: „Leben, lernen, lachen“. Zu den Schultraditionen gehören Theaterprojekte, Sprachreisen, Kontakte zu Partnerschulen in Polen und Frankreich, Schülerband, sportliche Entspannungsangebote, Schülercafé, Lego-Roboter-Projekt, die Teilnahme an Sportevents, Praxislerntage und Projekte zum sozialen Lernen.

 

Der Lehniner Schulcampus konzentriert vielfältigste Angebote an einem Platz. Hier gibt es u.a. zwei Turnhallen, einen Sportplatz, eine integrierte Tagesbetreuung  (ITBL/ früher Hort), ein Eltern-Kind-Zentrum (EKiz), die Bibliothek „Bettina von Arnim“ und einen Jugendclub. Auch der Kreissportbund und Vereine nutzen die Sportanlagen.

 

Vier Sozialarbeiter/innen sind auf dem Gelände tätig. Der Schulförderverein unterstützt die Schule sowohl materiell als auch bei der Durchführung von Veranstaltungen. In der Nähe befindet sich fußläufig erreichbar der Busbahnhof, wo sich neun regionale Linien kreuzen, so dass die Kinder und Jugendlichen schnell nach Unterrichtsende nach Hause kommen.

 

 

[Weitere Infos zum Lehniner Schulcampus gibt es hier]

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Gemeinde bietet Mitarbeitern kostenlose Schnelltests

(29. 01. 2021)

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet ab Montag, 01. Februar 2021, seinen rund 200 Mitarbeiter/innen kostenlose Corona-Schelltests an. Insbesondere Bedienstete aus den Kitas haben diesen Wunsch an die Dienststellenleitung herangetragen. Eine Abfrage unter der Belegschaft ergab, dass ein erheblicher Teil sich testen lassen möchte. Es gibt Ängste, selbst angesteckt zu sein oder andere anstecken zu können. Mit dem Testergebnis in der Tasche, fühlen sich viele sicherer.

 

Die Schnelltests werden dienstags bis freitags in der Tagesklinik der Evangelischen Kliniken des Luise-Henrietten-Stifts in Lehnin durchgeführt. Die Mitarbeiter/innen können die Häufigkeit der Testungen selbst bestimmen – maximal zwei sind pro Woche möglich. Dabei ist es auch unerheblich, ob jemand Symptome aufweist.

 

„Vor dem Hintergrund, dass vor allem die Bediensteten in den Kindertagesbetreuungen zahlreichen Kontakten ausgesetzt sind und die Abstandsregeln regelmäßig nicht einhalten können, sind sie im Beruf nicht unerheblichen Risiken ausgesetzt. Auch wir wissen nicht, ab wann das Land Brandenburg die am 23. Januar ausgelaufenen Corona-Tests fortsetzt. Daher wird nun dieses umfassende Angebot unterbreitet – und zwar allen Mitarbeitern. Schnelltests helfen, den Mitarbeiter/innen Sicherheit zu geben, Ansteckungen schneller zu erkennen und die Zeit der Quarantäne möglicherweise zu verkürzen“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner. Er bedankt sich beim Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Udo Wernitz, dass dieser mit ihm gemeinsam diese Notwendigkeit sieht.

 

 

 

ITBL-Kinder schmeckten bitter-süße Erkenntnisse

(29. 01. 2021)

Corona-Zeit bedeutet schwere Zeit, auch für unser Essverhalten und unsere Gesundheit. Umso wichtiger und interessanter war die Gestaltung einiger Erzieherzeiten in der ITBL zum Thema Ernährung. Es zeigte sich schnell ein reges Interesse seitens der Kinder; die Arbeit in Kleingruppen an einer Ernährungspyramide mit einigen Fragen an die Teams garniert, sorgte für eine spaßige Atmosphäre. Am Ende stand bei jedem eine selbstgestaltete Pyramide für das Portfolio mit passender Zuordnung der vorgegeben Lebensmittel.

 

Darauf aufbauend folgte eine Woche später dann das Zuckerwürfelexperiment: in denselben Kleingruppen wurde besprochen, wie viel ein Würfel Zucker wiegt und wie viele in verschiedenen Lebensmitteln (Cola, Nüsse, Säfte usw.) drin sind. Während des spannenden Wettkampfs gab es viele Überraschungsmomente, z.B. zur Anzahl der Würfel in einigen Lebensmitteln.

 

Am Ende standen die gewählten Teamkapitäne gemeinsam vor einem großen Nutellaglas und schätzten anhand der Nährwerttabelle die Zuckerwürfelanzahl. Mit 122 Würfeln waren die Kinder schon gut dabei, dass es am Ende aber über 140 Würfel waren, erstaunte viele Schüler. Seit dem steht übrigens Obst und Gemüse beim Mittagessen in der Lehniner Mensa ganz weit oben auf der Vorliebenliste.

 

(Der Autor Herr Goerke ist Erzieher in der  ITBL)

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Schulen auch nach den Winterferien weiter im Distanzunterricht, mit wenigen Ausnahmen

(28. 01. 2021)

Die Pandemie-Lage erlaubt derzeit nicht, das im Brandenburger Stufenplan angestrebte Wechselmodell für Grundschulen in Kraft zu setzen. Bis mindestens 14. Februar bleiben Brandenburgs Schülerinnen und Schüler, mit den bekannten Ausnahmen, daher im Distanzunterricht.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium werten wir regelmäßig die pandemische Lage aus, um – wenn möglich – unseren Stufenplan zur Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht umzusetzen. Die aktuelle Situation gebietet jedoch, dass die Schülerinnen und Schüler auch nach dem Ende der Winterferien am 8. Februar weiterhin im Distanzunterricht lernen werden, mit wenigen Ausnahmen für die Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten. Wir werden die Schulen zeitnah informieren, wenn wir zu einer anderen Bewertung des Infektionsgeschehens kommen.“

 

Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, Förderschulen, weiterführenden allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen sowie der Schulen und Einrichtungen des Zweiten Bildungswegs werden bis mindestens 14. Februar 2021 im Distanzunterricht unterrichtet.

 

Ausnahmen:

Die Schüler/innen der Abschlussklassen (Jahrgangsstufen 10, 12 (Gymnasium) und 13 (Gesamtschule und berufliches Gymnasium, Zweiter Bildungsweg)) sowie im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs erhalten weiterhin Präsenzunterricht, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts Anderes regelt. Die Schuleiter/innen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen ein Mindestabstand eingehalten werden kann.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, sofern eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt nichts anderes regelt. Die Sorgeberechtigten entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Verbunden mit einem Appell an die Sorgeberechtigten, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu behalten. 

 

Im Musikunterricht darf nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

Praktischer Sportunterricht findet mit Ausnahme der Spezialschulen und Spezialklassen Sport ausschließlich im Freien statt; ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt.

 

Notbetreuung

Die Organisation der Notbetreuung für Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 sowie im Einzelfall der Jahrgangsstufen 5 und 6 in Verantwortung der Schulen mit Primarstufe wird mindestens bis 14. Februar 2021 weitergeführt. In den Winterferien entfällt die Notbetreuung in den Schulen.

 

Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

(27. 01. 2021)

Die Gemeinde kaufte nach mehrjährigen Verhandlungen jetzt das Gebäude, in dem sich das Backofenmuseum befindet. Es liegt am Anger in der Emstaler Hauptstraße 29, im Ortsteil Emstal. Im Jahr 2000 wurde mit dem damaligen Eigentümer ein Pachtvertrag über 20 Jahre für den ehemaligen Dorfladen abgeschlossen, um darin ein Backofenmuseum einzurichten. Für den Ausbau als Museum wurden inzwischen 111.500 € investiert, davon ca. 108.300 € Fördermittel. Genutzt wurde das Objekt bisher durch die Interessengemeinschaft „Backofenmuseum Emstal“, aus deren Reihen sich 2020 der „Backofenverein Emstal e.V.“ gründete.

 

Im Museum zu besichtigen sind historische Geräte und Backutensilien aus Haushalten und Bäckereien. Besucher/innen erhalten Einblicke in dörfliche Traditionen, wie vor Jahrhunderten gebacken wurde und über die Arbeit der Backofengemeinschaft heute. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich der Backofenplatz, auf dem historische Lehmbacköfen stehen. Zwei sind  noch in Betrieb. Der Backofenverein hält sie instand und nutzt diese noch. Traditionelle Backtage am Lehmbackofen sind (außerhalb der Coronazeit) Karfreitag, Himmelfahrt (mit Eisbeinessen), Pfingstsonnabend, beim Backofenfest (Sonnabend nach Pfingsten), am 3. Oktober und am 23. Dezember.

 

Zum Anfang des Projektes hatten die Emstaler nur eine kleine Backstube zur Verfügung. Da diese aber zu klein und zu weit von den Öfen weg war, musste ein neues Gebäude in der Nähe der Öfen gefunden werden. Glück im Unglück war für die Backofen-Freunde die Schließung des alten Konsums, der sich direkt gegenüber den Öfen befand.

 

Die Emstaler backten ihre Brote bis ins frühere Jahrhundert in 14-tägigem Abstand in bis zu 20 Backöfen. In beiden Kriegen wurden die Backöfen mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg gerieten die Backöfen in Vergessenheit. Erst 1983 wurde das Interesse für die Backöfen wiedergeweckt. Die damalige Bürgermeisterin Lilo Behrendt stellte die Frage, was denn mit den Backöfen passieren soll, da sie ein Schandfleck in der Ortsmitte Emstals darstellten. Die zündende Idee kam vom damaligen LPG-Vorsitzenden Herbert Schenk: „Wir restaurieren den noch gut erhaltenen Backofen, gründen eine Interessengemeinschaft und backen Brot, wie zu Großmutters-Zeiten." Am 14. März 1983 gründeten acht Familien eine Interessengemeinschaft. Am 19. März 1983 gingen alle Mitglieder in den Wald zum Knackbinden. Der noch gut erhaltene Backofen wurde gesäubert, defekte Stellen wurden repariert und mit einer Mischung aus Wasser, Lehm und Stroh neu verschmiert. Der erste Probebacktermin der Interessengemeinschaft war dann am 28. Mai 1983 – und das Brot gelang vortrefflich.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner ist heute glücklich über den Kauf der Immobilie: „In Coronazeiten müssen wir auch an das Danach denken. Mit dem Kauf sichert die Gemeinde den langfristigen Erhalt des Backofenmuseums. Das Brotbacken ist nicht nur ein kulinarischer Gewinn für die Kloster Lehniner und ihre Gäste, sondern auch ein Hobby, dass den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Die Kaufsumme ist daher gut angelegt.“

 

Foto zu Meldung: Gemeinde kauft Gebäude für Emstaler Backofenmuseum

Förderung von Projekten, die Zusammenhalt auf dem Land stärken

(27. 01. 2021)

Initiatoren kleiner lokaler, sozialer Projekte können ab sofort bis zum 10.03.2021 Projektvorschläge bei der LAG Fläming-Havel e. V. einreichen.

 

Vorschlagsberechtigt sind Vereine, Verbände, Stiftungen sowie juristische Personen öffentlichen Rechts in der LEADER-Region Fläming-Havel. Bis zu 80% der Kosten für investive Maßnahmen, maximal 5.000 € pro Projekt, kann die LAG Fläming-Havel übernehmen. Einreicher, die im Rahmen des Aktionsplans 2020 gefördert wurden, können in diesem Jahr nicht berücksichtigt werden. Vereine können den Eigenanteil auch durch Eigenleistungen erbringen. Die Förderung erfolgt aus LEADER-Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER.

 

Die Initiativen sollen dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt im Ort zu stärken, die Daseinsvorsorge und lokale Infrastruktur zu verbessern oder auch Barrieren abzubauen. Entscheidend für die Auswahl des Projektvorschlags ist die Wirksamkeit für die Bevölkerung vor Ort. Die Realisierung der ausgewählten Vorschläge kann etwa ab Herbst 2021 nach Genehmigung des gesamten Aktionsplanes durch das Landesamt in Groß Glienicke erfolgen.

 

Projektvorschläge sind im Regionalbüro der LAG (Schlossstraße 1 B, 14827 Wiesenburg) einzureichen. Informationen zum Verfahren, das Projektvorschlags-Formular und Bewertungskriterien sind ebenso wie die bisher geförderte Initiativen unter www.flaeming-havel.de zu finden. Gern steht Uta Hohlfeld telefonisch unter 033849 901948 oder per E-Mail unter für Fragen zur Verfügung.

 

Winterferien und Zeugnisse für rund 295.000 Schüler

(26. 01. 2021)

Am Freitag ist der letzte Schultag vor den Winterferien. Sie beginnen am Montag, den 1. Februar und dauern eine Woche. Die diesjährigen Halbjahreszeugnisse gibt es am letzten Schultag vor den Ferien coronabedingt anders als üblich: Nur die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, die sich im Präsenzunterricht auf ihre Prüfungen vorbereiten, bekommen sie direkt in der Schule ausgehändigt.

 

Der Präsenzunterricht in den Schulen ist laut Eindämmungsverordnung derzeit grundsätzlich untersagt, die Schülerinnen und Schüler werden im Distanzunterricht (zu Hause) unterrichtet. Die Zeugnisse werden daher per Post zugestellt. Der Versand erfolgt am ersten Schultag nach den Winterferien (8. Februar), der Versand per Email ist aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. Alle Zeugnisse erhalten als Datum den Ausgabetag 29.01.2021.

 

Die Eltern von Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe benötigen aufgrund der anstehenden Übergangsverfahren in die weiterführenden Schulen das Zeugnis samt aller Unterlagen (Grundschulgutachten) schneller. Der Versand der Zeugnisse erfolgt daher bereits am Zeugnistag (29. Januar), der Versand per Email ist aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. Alle Zeugnisse erhalten als Datum den Ausgabetag 29.01.2021.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und im letzten Ausbildungsjahr an OSZ (die turnusgemäß in der Schule sind) sowie die Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ bekommen ihr Zeugnis am Zeugnistag (29. Januar) in der Schule – unter Beachtung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Die Schülerinnen und Schüler der Abiturjahrgänge (12 und 13) haben ihre Halbjahreszeugnisse bereits erhalten, da dort der Halbjahreswechsel bereits nach Weihnachten erfolgt ist.

 

Einbruch ins Lehniner Rathaus

(26. 01. 2021)

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind Unbekannte über die Rückseite ins Lehniner Rathaus eingedrungen. Dazu deinstallierten sie die Bewegungsmelder auf dem Gelände und beschädigten einen Zaun zu einem Nachbargrundstück.

 

Über ein Fenster, dass sie aufhebelten, gelangten die Täter ins Rathaus und drangen hier in das verschlossene Büro des Einwohnermeldeamtes ein. Dabei wurde eine Tür und ihre Zarge beschädigt.

 

Die Einbrecher machten sich an einem Tresor zu schaffen, wurden aber offenbar dabei gestört.

 

Mitarbeiter der Gemeinde bemerkten morgens den Einbruch und verständigten sofort die Polizei und Rufbereitschaft der Gemeinde. Die Polizei sicherte umgehend im Gebäude die Einbruchspuren.

 

Für die Reparatur des beschädigten Inventars werden derzeit Kostenvoranschläge eingeholt.

 

Foto zu Meldung: Einbruch ins Lehniner Rathaus

Fördermittel für Ferienfreizeiten und Bildungsmaßnahmen 2021

(25. 01. 2021)

Auch wenn aktuell zum jetzigen Zeitpunkt gemeinsame Aktivitäten im Sportverein nicht möglich sind, schaut der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark optimistisch in das Sportjahr 2021.

 

Für geplante Freizeitmaßnahmen wie zum Beispiel Ferienfahrten, Feriencamps vor Ort und Bildungsmaßnahmen mit Themen wie Natur, Umwelt, Sport, Gesundheit oder Kultur stehen Fördermittel zur Verfügung, die bis zum 31.Januar 2021 bei der Sportjugend Potsdam-Mittelmark beantragt werden müssen.

 

Ansprechpartner für die Förderung der Sportvereine im LK Potsdam-Mittelmark ist Holger Jurich, Tel: 03382 705684, E-Mail: .

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Brief an die Eltern, deren Kinder in Kloster Lehnin betreut werden

(22. 01. 2021)

Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, 

Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin.

 

Erforderliche Formulare finden Sie ganz unten!

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen unterrichten:

 

1. Entlastung von Beiträgen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause

 

die Landesregierung hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und eine Entlas-tung von Beiträgen für die Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen und somit zu einer Mi-nimierung der Kontakte und Ansteckungsrisiken beitragen, beschlossen. Die neue Eindäm-mungsverordnung und die Richtlinie zur Erstattung der Elternbeiträge liegen den Gemein-den aber noch nicht vor.

 

Eine Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungs-berechtigen und der Gemeinde, die eine Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Die Rückerstattung des Elternbeitrages für den Januar 2021 erfordert noch eine im Januar 2021 geschlossene Vereinbarung. Hierzu stellen Sie bitte kurzfristig einen formlosen Antrag an die Gemeindeverwaltung.

 

2. Aussetzung des Elternbeitrages und Vorbereitungen auf eine mögliche Schließung der Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin

 

Für die Öffnung der Kindertageseinrichtungen (Krippe und Kindergarten) soll es jedoch zu-nächst keine Änderung geben. Sie bleiben weiterhin offen.

 

Im Falle eines Inzidenzwertes von über 300 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen die Landkreise die Schließung der Kindertageseinrichtungen anordnen und eine Notbetreuung einführen. Heute liegt der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 242,9.

 

Um für den Fall einer möglichen Schließung besser vorbereitet zu sein, stellt die Gemeinde Kloster Lehnin bereits jetzt auf der Internetseite und in den Kindertageseinrichtungen Not-betreuungsanträge zur Verfügung. Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, ihren Antrag schnellstmöglich mit den entsprechenden Arbeitgebernachweisen vorsorglich in der Ge-meindeverwaltung einzureichen.

 

3. Aussetzung der Einziehung der Elternbeiträge im Februar und März 2021

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin wird für die Monate Februar und März 2021 die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt jedoch keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach dem Vorliegen der entsprechenden Richtlinie des Landes soll in Abstimmung mit den anderen Kommunen festgelegt werden, wie die Erhebung der Elternbeiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung erfolgt frühestens im April 2021. Bitte stellen Sie sich darauf ein.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

[Vereinbarung über freiwillige Nichtanspruchnahme von Betreuungsleistungen]

[Elternbrief zum Herunterladen]

[Notbetreuungsantrag]

[Arbeitgeberauskunft zum Ausfüllen]

Corona und der Öffentliche Nahverkehr

(22. 01. 2021)

Seit den Einschränkungen zur Bekämpfung der Covid19- Pandemie gab oder gibt es immer wieder Schwierigkeiten für Reisende, sich einen Fahrschein zu kaufen. Regionale Verkaufsstellen haben geschlossen und ob und wie in Bus und Bahn Fahrausweise gekauft werden können, war nicht immer eindeutig bzw. überall gleich.

 

Die regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, die viele Linien in und um Kloster Lehnin und im Landkreis abdeckt, hat auf Anfrage der Gemeinde folgende Aussage abgegeben:

„Die Busse der regiobus sind mit Schutzscheiben am Fahrerplatz versehen worden, die Fahrer und Fahrgäste vor Kontaminationen schützen sollen. Daher kann das komplette, bar bezahlbare Fahrausweissortiment in allen Fahrzeugen erworben werden. Der einzige Unterschied zwischen stationärem Verkauf in Agenturen und dem Verkauf direkt im Bus ist, dass Fahrausweise des Bartarifs (Einzelfahrausweise, 24-Stunden-, Anschluss-, Kleingruppenkarten) im Bus zum sofortigen Fahrtantritt und nicht zur Entwertung ausgestellt werden. Ein Vordatieren dieser Tickets ist daher nicht möglich.“

 

Da regiobus Mitglied im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ist, können die im Bus der regiobus Potsdam Mittelmark GmbH erworbenen Fahrscheine auch je nach Gültigkeitsradius für verschiedenen Verkehrsmittel genutzt werden. Ein Ticketkauf für den sofortigen Antritt wird es daher in der Gemeinde Kloster Lehnin geben, wenn die Fahrt mit dem Bus gestartet wird.

Foto zu Meldung: Corona und der Öffentliche Nahverkehr

Corona-Lockdown: Verlängerung bis einschließlich 14. Februar vorgesehen

(21. 01. 2021)

Die bestehenden Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werden im Land Brandenburg bis einschließlich 14. Februar verlängert und einige zusätzliche Einschränkungen festgelegt. Darauf hat sich heute das Kabinett verständigt und die 5. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. Sie tritt am Samstag, 23. Januar (0.00 Uhr), in Kraft.

 

Ministerpräsident Woidke: „Mit einigen Konkretisierungen wollen wir dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. So sollen durch die Ausweitung von Homeoffice die Kontakte weiter reduziert werden. Wenn mehr Menschen zu Hause arbeiten, wird auch der ÖPNV weniger belastet. Gerade weil wir noch zu wenig über die Verbreitung der Mutationen wissen, sollten wir uns und andere noch besser durch die Nutzung von speziellen Masken schützen. Ich setze weiterhin insbesondere auf die Vernunft und Einsicht der Brandenburgerinnen und Brandenburger. Sich an die Regeln zu halten, ist die beste Währung im Kampf gegen die Pandemie."

 

Für heute wurde landesweit ein 7-Tage-Inzidenzwert von 224,7 pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Er liegt damit zwar unter den 3 Höchstwerten im Januar (299,3 am 11.01; 290,8 am 10.01.; 286,1 am 12.01.), jedoch weit über dem Zielwert von 50. Dauerhafte Werte unter 50 seien laut Woidke notwendig, um Öffnungsperspektiven z. B. für Handel, Gastronomie und Kultur zu entwickeln.

 

Neben der Verlängerung der bestehenden Einschränkungen über den 31. Januar hinaus bis einschließlich 14. Februar legt die neue Verordnung fest bzw. ergibt sich aus dem MPK-Beschluss:

 

- Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten - soweit es die Tätigkeit erlaubt und die technischen Voraussetzungen bestehen - Homeoffice zu ermöglichen. Sie sollen auch flexible Arbeitszeiten anbieten, damit sich die Berufsverkehre entzerren können.

- Im ÖPNV sind medizinische Gesichtsmasken zu tragen (z.B. OP-Masken oder FFP2-Masken). Dies gilt auch für Kundinnen und Kunden in Geschäften sowie vor den Verkaufsstellen, zum Beispiel auf zugehörigen Parkplätzen. Das Personal muss mindestens eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist von der Tragepflicht aber befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder es geeignete technische Vorrichtungen gibt (z. B. Schutzwand an Kassen). Entsprechende Masken sind auch bei den erlaubten körpernahen Dienstleistungen vorgeschrieben.

- Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Deshalb sind dort die verpflichtenden Schnelltests mehrmals wöchentlich für Beschäftigte umzusetzen. FFP2-Masken sind für die Beschäftigten beim Kontakt mit Bewohnern zu nutzen.

- In Brandenburg erfolgt in Schulen Distanzunterricht. Ausnahmen mit Präsenzunterricht bestehen für Abschlussklassen und für Förderschulen.

- Eltern von Kita-Kindern werden nachdrücklich gebeten, ihre Kinder soweit es möglich ist, zu Hause zu betreuen. Für diejenigen, wo dies nicht möglich ist, verbleibt es jedoch bei der Betreuungsmöglichkeit in der Kita.

In Landkreisen bzw. kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen müssen die Kitas geschlossen werden, sofern die 7-Tages-Inzidenz über mehrere Tage den Wert von 300 überschreitet. Eine Notbetreuung wird angeboten. Auch in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 300 können Kitas von den Landräten, der Landrätin oder den Oberbürgermeistern geschlossen werden, wenn es aufgrund des regionalen Infektionsgeschehens notwendig ist. Das Land übernimmt - wie bereits beim Lockdown im Frühjahr - Elternbeiträge, wenn die Betreuung zu Hause erfolgt. Neu ist jedoch die Möglichkeit der Splittung (z.B. 3 Tage zu Hause, 2 Tage Kita). Dann übernimmt das Land anteilig. Die notwendige Richtlinie des Jugendministeriums hierzu wird derzeit abgestimmt. Sie soll rückwirkend ab 1. Januar 2021 gelten. Zusätzliche Unterstützung gibt die von Bundestag und Bundesrat kurzfristig beschlossene Änderung zum Kinderkrankentagegeld. Dieses wurde für das Jahr 2021 pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt.

 

Mit Stand vom 20. Januar lagen der ILB 14.199 Anträge auf Unterstützung aus den November- und Dezemberhilfen vor. Mehr als 90 Prozent der Antragsteller haben einen Abschlag erhalten. Beantragt wurden insgesamt 151,8 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung rund 60 Millionen Euro ausgezahlt.

 

Die Zahl der bisher in Brandenburg durchgeführten Corona-Schutzimpfungen liegt bei insgesamt 50.671 (+4.477 im Vergleich zum Vortag; Stand: 20.01.2021). Diese Gesamtzahl enthält 49.548 Erstimpfungen und 1.123 Zweitimpfungen. In Altenpflegeheimen wurden 8.143 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Woidke: „Für mich hat das Impfangebot für Alten- und Pflegeheime weiter oberste Priorität. Mit der Errichtung der Impfzentren und Impfstellen bereiten wir uns auf die Ausweitung der Impfkapazitäten im gesamten Land Brandenburg vor. Wichtig ist, dass der Bund seine Zusagen zu verlässlichen Lieferzeiten einhält."

Kitas sollen geöffnet bleiben

(21. 01. 2021)

Das Land Brandenburg beabsichtigt, die Kitas weiter offen zu halten. Die BürgermeisterInnen und Amtsdirektoren des Landkreiseses Potsdam-Mittelmark haben in einer heutigen Telefonkonferenz ein einheitliches Vorgehen auf die neuen Pläne der Landesregierung zur Viruseindämmung bei der Kitabetreuung abgesprochen. Hintergrund sind die zu erwartenden neuen Regelungen in der Eindämmungsverordnung und der Richtlinie zur Erstattung von Elternbeiträgen des Landes Brandenburg, die ab Samstag, den 23.01.2021, gelten sollen und bisher nur im Entwurf vorliegen.

 

Ausdrücklich begrüßen alle Hauptverwaltungsbeamten die Absichtserklärung der Landesregierung, die Eltern, die mit der Betreuung ihre Kinder zu Hause zu einer Minimierung der Kontakte und der Ansteckungsrisiken beitragen, von den Beiträgen zu entlasten.

 

Folgende Festlegungen wurden getroffen:

 

1. Beitragserhebung

Die Gemeinden werden in den Monaten Februar und März die Einziehung der Elternbeiträge aussetzen. Die Aussetzung der Einziehung stellt keinen Verzicht auf die Elternbeiträge dar. Nach Vorliegen der endgültigen Bestimmungen durch das Land wird eine einheitliche Regelung zwischen den Kommunen abgestimmt, wie die Erhebung der Beiträge vollzogen wird. Die endgültige Abrechnung wird dann mit dem Beitragseinzug im April erfolgen. Es wird eine angemessene Lösung für die Erziehungsberechtigten angestrebt.

 

Voraussetzung für die Rückzahlung ist eine Vereinbarung zwischen den Erziehungsberechtigten und der Gemeinde, die die Betreuung des Kindes außerhalb der Einrichtung zum Inhalt hat. Wer für den Januar den Beitrag zurückerstattet haben möchte, benötigt auch noch im Januar eine entsprechende Vereinbarung. Hierzu ist ein formloser Antrag an die Gemeinde Kloster Lehnin zu stellen.

 

2. Offenhaltung der Kitaeinrichtung

Im Entwurf sieht die Eindämmungsverordnung vor, dass ab einer mehrtätigen Inzidenzzahl von über 300 die Landkreise über die Schließung der Kitas und die Einführung der Notbetreuung in den Kindereinrichtungen entscheiden müssen. Keiner kann derzeit einschätzen, wann und ob dieser Fall eintreten wird.

 

Um jedoch auf diesen Fall vorbereitet zu sein, beginnt die Gemeinde mit der Ermittlung der Notbetreuungsberechtigten für den Fall des Eintritts dieser Situation. In Kloster Lehnin werden hierzu auch auf der Internetseite der Gemeinde und in den Kitaeinrichtungen Notbetreuungsverträge für die Eltern zur Verfügung gestellt.

 

Wir bitten die anspruchsberechtigten Eltern, diese Anträge vorsorglich in der Verwaltung einzureichen, damit sie im Bedarfsfall vorliegen. Die Bearbeitung kann somit im Vorfeld erfolgen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Vereinfachung und Verbesserung der staatlichen Wirtschaftshilfen 

(20. 01. 2021)

Durch Anpassungen soll die Überbrückungshilfe III für Betriebe, die von coronabedingten Einschränkungen betroffen sind und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

 

Antragsberechtigt sind nunmehr Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

 

Um das Verfahren möglichst unbürokratisch und einfach auszugestalten, gibt es einen Musterkatalog fixer Kosten, die berücksichtigt werden können: insbesondere Mieten und Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, etc. Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert.

 

Für die besonders von der Krise betroffenen Branchen wie die Reisebüros und Reiseveranstalter, die Kultur und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel, die

Pyrotechnikbranche und für Soloselbständige gibt es weitere Möglichkeiten.

 

Einzelhändler sollen nicht auf den Kosten für Saisonware sitzenbleiben, die aufgrund der angeordneten Geschäftsschließung nicht mehr oder nur mit erheblichen Wertverlusten verkauft werden konnte. Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind. Konkret werden entsprechend angemessene Kosten bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.

 

Die Reisebranche gehört zu den am stärksten betroffen Branchen. Durch eine umfassende Berücksichtigung der Kosten und Umsatzausfälle durch Absagen und Stornierungen wird die Branchenbelastung deutlich abgefedert.

 

 

[Die komplette Information des Bundes zum Thema finden Sie hier]

Endlagersuche für radioaktive Abfälle

(19. 01. 2021)

2017 wurden mit dem Standortauswahlgesetz die bundesgesetzlichen Grundlagen für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle im Bundesgebiet beschlossen. Danach erfolgt die Suche einer geeigneten Endlagerstätte im kristallinen Grundgestein (Granit u. ä.), Ton- oder in Salzgestein. Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen wurden ausschließlich geologische Kriterien zur Beurteilung der Eignung herangezogen. Raumplanerische Aspekte, wie Abstände zu Siedlungsgebieten u. ä., werden erst in weiteren Bearbeitungsschritten geprüft.

 

Im Herbst 2020 erreichte der Suchprozess mit dem Zwischenbericht Teilgebiete einen ersten Zwischenstand. Es sind etwa 54 % der Fläche Deutschlands als Teilgebiete identifiziert, die nun näher untersucht werden sollen. Für das Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin werden zwei Teilgebiete im Zwischenbericht ausgewiesen: die Salzstruktur Lehnin (Teilgebiet: 006_00IG_S_s_z) und jurazeitliche Tongesteine der norddeutschen Senke (Teilgebiet: 005_00TG_055_00IG_T_f_jm).

 

Unter www.onlinebeteiligung-endlagersuche.de können über eine interaktive Karte Detailinformationen zu den einzelnen Teilgebieten abgerufen sowie Fragen oder Stellungnahmen zum Zwischenbericht eingereicht werden. Ferner werden Fachkonferenzen durchgeführt: Die erste findet vom 5. bis 7.02.2021 coronabedingt online statt. Interessierte  BürgerInnen können sich dazu anmelden (siehe Link).

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung empfiehlt, sich aktiv in den Beteiligungsprozess einzubringen und wird selber das Vorhaben kritisch begleiten.“

[Anmeldung Bürgerbeteiligung]

Lockdown wird bundesweit bis mind. 14.2. verlängert

(19. 01. 2021)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen heute eine Fortsetzung des Lockdowns. Was konkret umgesetzt wird, hängt aber von den Verordnungen der Länder ab, die in den nächsten Tagen folgen.

 

Heute vereinbart wurden u.a.:

 

- Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten zunächst befristet bis zum 14. Februar 2021 fort.

 

- Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des

Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird.

 

- In öffentlichen Verkehrsmitteln wird das Tragen medizinischer Masken ( OP-Masken oder auch FFP2-Masken) verbindlich. Das Fahrgastaufkommen soll deutlich zurückgehen durch verstärkte Homeoffice-Möglichkeiten und in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs zusätzlich eingesetzte Verkehrsmittel.

 

- Schulen bleiben geschlossen bzw. die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. In Kindertagesstätten wird analog verfahren.

 

- Für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen wird beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht vorgesehen. Mindestens bis die Impfungen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, besteht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal.

 

- Zur Förderung der Digitalisierung werden bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1. Januar 2021 sofort abgeschrieben. Damit können insoweit die Kosten für Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung zukünftig im Jahr der Anschaffung oder Herstellung steuerlich vollständig berücksichtigt werden.

 

- Die Gesundheitsämter werden personell verstärkt und erhalten bis Ende Februar die Software SORMAS zur besseren Kontaktkettenverfolgung Infizierter

 

- Die Überbrückungshilfe III des Bundes wird verbessert. Für den besonders betroffenen Einzelhandel werden die handelsrechtlichen Abschreibungen auf nicht verkäufliche Saisonware bei den

Fixkosten berücksichtigt. Der Bund wird außerdem die Zugangsvoraussetzungen vereinfachen und die monatlichen Förderhöchstbeträge für Unternehmen und Soloselbständige deutlich anheben.

 

- Für Reisen in und aus dem Ausland sind verschärfte Test- und Quarantänepflichten vorgesehen.

Kinderkrankengeld für Eltern und Alleinerziehende ausgeweitet

(19. 01. 2021)

Der Bundesrat hat am 18.1.2021 mit Brandenburg einer Ausweitung des Kinderkrankengeldes zugestimmt. Gesetzlich versicherte Eltern können im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage. Diese neue Regelung gilt rückwirkend ab 5. Januar.

 

Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde. Eltern können das Kinderkrankengeld auch beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. Abgerechnet werden die zusätzlichen Leistungen über die Krankenkassen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Politik muss verlässlich sein. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Vereinbarung vom 5. Januar so schnell von Bundestag und Bundesrat umgesetzt wurde. Die Verdopplung der Tage für die Inanspruchnahme des Kinderkrankengeldes wird für viele Familien und Alleinerziehende eine wertvolle Unterstützung sein. Gerade Familien und Alleinerziehende tragen in diesen schwierigen Pandemiezeiten erhebliche Lasten und sind auf unsere Hilfen angewiesen."

 

30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte

(18. 01. 2021)

Der Grebser "Arbeitskreis Dorfgeschichte"  hat das Büchlein „Aufbruch in eine neue Zeit - die Entwicklung des Dorfes Grebs von 1990- 2020“ fertig gestellt.

 

So manchen Grebser werden beim Lesen Erinnerungen an wichtige Ereignisse dieser Zeit hochkommen und es gibt auch Episoden zum Schmunzeln.

 

Die Broschüre ist für 5 Euro ab sofort hier erhältlich:

Willi Insel, Görnsee Straße 16, Telefon 03382 835

Eberhard Schulze, Michelsdorfer Landstraße 9, Telefon 03382 824

Bettina Ewald, Im Wiesengrund 13, Telefon 03382 7414040

Ortsvorsteher Harry Grunert, Am Mühlenberg 3, Telefon 03382 701998

 

Bestellungen können auch telefonisch geordert werden.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Foto zu Meldung: 30 Jahre Grebser Nachwende-Geschichte

Online-Seminare für Lockdown-Betroffene

(18. 01. 2021)

Die AWO Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Potsdam Mittelmark veranstaltet in den kommenden Wochen zwei interessante Online Seminare als Zoom Meetings.

 

Zum einen ein Training zum Thema "Gut durch den Lockdown" mit Jana Gose (systemische Beraterin, Fitnesstrainerin und Gründerin von Reboot Potsdam).

 

Zum anderen ein "Online-Taiji-Angebot" mit Mirko Lorenz (Taiji und QiGong Trainer, Bewegungsbotschafter, Gründer von Keep Moving.

 

Beide Kurse finden über Zoom statt und sind kostenfrei.

 

 

[Mehr Infos zu diesen Veranstaltungen]

Foto zu Meldung: Online-Seminare für Lockdown-Betroffene

Lernen von der 1. Klasse bis zum Abitur

(18. 01. 2021)

Schule kompakt: die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin bietet auf einen Flyer eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Einrichtung.

 

Darunter Abschlüsse, Abitur, Kursangebote und Busverbindungen zum Schulcampus, wo derzeit Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet werden.

 

Künftig können Schülerinnen und Schüler in Lehnin wieder ihr Abitur ablegen. Dazu hat die Gemeinde gerade einen Anbau fertiggestellt und plant weitere Baumaßnahmen.

 

Auf dem Lehniner Schulcampus werden derzeit ca. 830 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

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Schwanrettung auf Gohlitzsee

(17. 01. 2021)

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückte die Feuerwehr Lehnin heute Vormittag zum Lehniner Gohlitzsee aus. Tierretter hatten berichtet, dass drei Schwäne auf dem See eingefroren sein sollen.

 

Vor Ort zog sich Kamerad Torsten Schumitz einen Kälteschutzanzug an, fuhr mit einem Paddelboot zur Unglücksstelle und versuchte die Tiere zu befreien. Die suchten aber das Weite bevor der Feuerwehrmann Hand anlegen konnte. Somit war weitere Hilfe nicht mehr nötig.

 

Trotzdem vielen Dank für den schnellen und beherzten Einsatz!

Foto zu Meldung: Schwanrettung auf Gohlitzsee

Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

(14. 01. 2021)

Am Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt insgesamt 152 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Besonders die Gemeinde Michendorf (32 Fälle) ist betroffen, zudem sind die Stadt Werder (Havel) mit 21 Infektionen, die Stadt Teltow mit 16 und Beelitz mit 11 Fällen verzeichnet. Leider sind erneut 3 Menschen an oder mit der Corona-Erkrankung verstorben, zwei in der Stadt Teltow, ein Erkrankter in Groß Kreutz (Havel).

 

Die Zahlen am 14.01.2021 für Kloster Lehnin: 41 aktuell Infizierte, davon 13 neue Fälle.

 

In weiteren Gemeinschaftseinrichtungen sind Neuinfektionen ermittelt worden. In der Beelitzer Kita "Kinderland" sind 4 Erziehende positiv getestet worden. Nach der Umgebungsuntersuchung wird es eine umfassende Testung von Mitarbeitenden und Kindern geben.

 

Die Kita "Rappelkiste" in Teltow ist mit einem Infektionsfall eines Mitarbeitenden betroffen. Ebenfalls traten in den Kindertagesstätten in Fichtenwalde sowie Wiesenburg/Mark und Michendorf einzelne positive Testergebnisse auf. Quarantäneanordnungen sind entsprechend erlassen worden.

Auch in vier Seniorenpflegeeinrichtungen in Kleinmachnow und Teltow sind einzelne Neuinfektionen sowohl bei Mitarbeitenden als auch Bewohnenden aufgetreten. Zudem gibt es aktuelle mehrere Infektionsfälle in der Einrichtung Ev. Diakonissenhaus Teltow, hier sind ebenfalls in einer Wohneinheit Bewohnende und Personal betroffen.

 

Aufgrund der im Januar (Start war am 11. Januar) begonnenen Strukturänderungen kann es noch zu einzelnen Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Hotline unter 033841 91 111 weiter täglich - also auch am Wochenende - erreichbar.

Foto zu Meldung: Infektionszahlen weiter hoch im Landkreis PM

Jetzt bewerben: regiobus bildet Mechatroniker aus

(14. 01. 2021)

Das Leben geht nach der Schule weiter. Wer einen Ausbildungsplatz als Kfz-Mechatroniker sucht: regiobus bildet dich aus!

 

Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr ist der 31.01.2021.

 

Mehr Infos gibt es auch auf https://www.regiobus-pm.de/unternehmen/karriere

 

Viel Glück für die Bewerbung!👍

 

[Hier wird gezeigt, wie‘s geht:]

Ein Drittel der Novemberhilfen und 40 Prozent der Dezemberhilfen sind über Abschläge ausgezahlt

(13. 01. 2021)

Im Rahmen der so genannten „November- und Dezemberhilfe“ wurden bereits 28,6 bzw. 14,7 Millionen Euro an Abschlagszahlungen ausgezahlt. Das gab Wirtschaftsminister Jörg Steinbach bekannt. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) kann am Mittwoch mit der kompletten Auszahlung der „Novemberhilfen“ für die von den Corona-Einschränkungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständigen, Vereine und Einrichtungen in Brandenburg beginnen. Voraussichtlich ab Ende Januar sollen die Anträge auf „Dezemberhilfe“ bearbeitet werden können. Zugleich kündigte Steinbach ein „Plus“-Unterstützungsprogramm an, nachdem die EU-Kommission dazu grünes Licht gegeben hat. Damit können Betriebe in der Coronakrise mit bis zu 4 Millionen Euro unterstützt werden. Bisher lag die Grenze bei einer Million Euro.

 

Insgesamt lagen der ILB 7.868 Anträge auf Unterstützung aus den „Novemberhilfen“ vor, 92,3 Prozent der Antragsteller erhielten einen Abschlag. „Beantragt wurden rund 85 Millionen Euro Förderung. Davon sind über die Abschlagsregelung 28,6 Millionen ausgezahlt, also rund ein Drittel“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach.

Zudem lagen der ILB 3.424 Anträge auf „Dezemberhilfe“ vor, davon haben 95 Prozent einen Abschlag erhalten. Es seien rund 32,6 Millionen Euro Förderung beantragt worden. „Davon sind 14,7 Millionen ausgezahlt gezahlt worden, das sind rund 40 Prozent“, sagte Steinbach.    

 

Der Minister weiter: „Ich bin froh, dass die letzten technischen Schwierigkeiten nun ausgeräumt sind, so dass die Auszahlung der vollen Novemberhilfen jetzt starten kann. Es ist wichtig, dass das Geld in voller Höhe schnell bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommt. Auch wenn die Betroffenen bereits eine Abschlagszahlung bekommen haben, ist dies nur ein Bruchteil dessen, was die Firmen aktuell zum Überleben benötigen. Aufgrund der bundesweit einheitlichen Systematik war eine frühere Auszahlung jedoch leider nicht möglich.“

 

Alle Unternehmen (Einzelhandel u.a.), die zum 16. Dezember 2020 geschlossen wurden, können die Überbrückungshilfe 3. Phase in Anspruch nehmen. Hierzu laufen aktuell die letzten Abstimmungen auf Bundesebene. Anträge sollen noch im Januar 2021 gestellt werden können.

 

 

Lehniner Bahnhofstraße gesperrt

(13. 01. 2021)

Die Bahnhofstraße in Lehnin wird ab morgigen Donnerstag, 14.01.2021, bis voraussichtlich 21. Januar für den Autoverkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten an einem Haus, die u.a. auch das Aufstellen einer "Betonkuh" erforderlich machen.

 

Die Zufahrt zu ihren Grundstücken ist für Anwohner/innen gewährleistet.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

 

Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

(12. 01. 2021)

In der Gemeinde Kloster Lehnin sind aktuell 29 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, im gesamten Landkreis sind es 527. Der Inzidenzwert in Potsdam-Mittelmark liegt heute bei 230,88. Die höchsten Infektionszahlen im Kreis hat derzeit Werder mit 74, gefolgt von Michendorf (55) und Treuenbrietzen (43).

Foto zu Meldung: Aktuell 29 Coronafälle in Kloster Lehnin

Ausbildung zum Busfahrer

(12. 01. 2021)

Das Leben geht nach der Schule weiter - wer einen Ausbildungsplatz sucht: Wie der Weg zum Berufskraftfahrer bei der regiobus ist, wird unten im Video gezeigt.

 

Bewerbungsschluss für das kommende Ausbildungsjahr ist der 31.01.2021. Mehr Infos gibt es auch auf https://www.regiobus-pm.de/unternehmen/karriere

 

Viel Glück für die Bewerbung!

[Video für angehende Busfahrer/innen]

Landkreis verändert Struktur zur Pandemiebekämpfung

(11. 01. 2021)

Die Struktur innerhalb der Kreisverwaltung zum Zwecke der Pandemiebekämpfung  wird in diesem Monat gezielt angepasst und zugleich werden die Arbeitsprozesse im Fachdienst Gesundheit gestrafft.

 

Bisher hat das Team Hygiene im Gesundheitsamt dezentral alle notwendigen Aufgaben – bis auf die Hotline, grundsätzliche Fragen und organisatorische Anforderungen – bei der Bewältigung der Pandemie erledigt. Naturgemäß bedeutet die Aufstellung an den drei kreislichen Standorten Teltow, Werder (Havel) und in Brandenburg an der Havel eine größere Störanfälligkeit bei Ausfall von Mitarbeitenden, Vertretungsengpässen usw. – damit einhergehend eine anhaltend starke Belastung der relativ kleinen Teams.

 

Trotz der mehrfach erfolgten Verstärkung der Standorte durch weitere Mitarbeitende der Kreisverwaltung geriet die Struktur an räumliche und technische Grenzen.

Daher hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark für die Dauer der Pandemiebekämpfung die Aufgaben und Prozesse gebündelt. Die wesentlichen Entscheidungen sind:

- Die Befund- und Personenerfassung erfolgt künftig zentral in Bad Belzig

(am neuen Standort im TGZ Bad Belzig)

- Es wird die Kontaktnachverfolgung am Standort Teltow zusammengefasst (Standort Lankeweg)

- Das Team Hygiene konzentriert sich vordringlich auf das Infektionsgeschehen in Gemeinschaftseinrichtungen, um eine schnellere Intervention zu ermöglichen; räumlich verbleiben die Gesundheitsaufseher an den bisherigen Standorten, mit den personell angepassten Teams

- Im Team Grundsatzfragen werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erfasst und für die Mitarbeitenden aufbereitet – und es werden für den Landkreis notwendige Regelungen – wie Allgemeinverfügungen – erarbeitet

- Das Team Öffentlichkeitsarbeit und Außendienst dient der Öffentlichkeit als Ansprechpartner und überprüft die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

- Die Anwendungsbetreuung stellt die ordnungsgemäße Verarbeitung der Daten sicher und meldet die statistisch notwendigen Zahlen an die betreffenden Dienststellen.

 

Im Zuge der Änderungen wird die bisherige Hotline auf das bestehende ServiceCenter der Kreisverwaltung geleitet. Die Rufnummer „033841–91 111“

bleibt bestehen, die Anrufenden werden nun mit ihrem Anliegen direkt an den richtigen Ansprechpartner gelenkt.

Die neuen Coronaregeln im Land Brandenburg

(09. 01. 2021)

Ab heute gilt die neue - in Einzelbereichen verschärfte - Verordnung der Landesregierung, die vorerst bis 31. Januar gilt und die Infektionszahlen mit dem Coronavirus reduzieren soll.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die vor uns liegenden Monate werden weiter erhebliche Ausdauer und Disziplin verlangen. Jeder einzelne Fall steht für Menschen, die um ihre Liebsten bangen. Jeden Tag sterben bundesweit so viele Menschen, wie in einem mittleren brandenburgischen Dorf wohnen. Deshalb macht mich der Egoismus und die Ignoranz einiger wütend und fassungslos. Es liegt nur an uns, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Deshalb müssen wir uns alle an die Regeln halten. Wer Abstand hält und Maske trägt, hilft damit wir rauskommen aus der Pandemie – und damit Bildung, Kultur, Gastronomie und Beisammensein wieder möglich werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die gerade anlaufenden Impfungen wecken Hoffnung für das neue Jahr. Bis aber ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist, werden noch Monate vergehen. Trotz Teil-Lockdown gelingt es allerdings nicht, die hohen Zahlen an Neuinfektionen in Brandenburg runterzudrücken. Wenn wir die Überlastung der Krankenhäuser nicht abwenden, sterben mehr Menschen. Vor diesem Hintergrund ist die Verlängerung und teilweise Verschärfung der Einschränkungen bis Ende Januar unausweichlich."

 

Im Einzelnen hat das Brandenburger Kabinett mit der neuen Verordnung u.a.  beschlossen:

- Alle bisherigen und bis 10. Januar befristeten Einschränkungen werden – abgesehen von der nächtlichen Ausgangsbeschränkung – bis 31. Januar verlängert

- In Erweiterung der bisherigen Beschlüsse werden private Zusammenkünfte nur mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebens-jahr.

- Der Bewegungsradius wird für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien auf einen 15 Kilometer-Radius um den jeweiligen Landkreis / die kreisfreie Stadt beschränkt, wenn dort eine 7-Tages-Inzidenz von über 200 vorliegt. Notwendige Fahrten über diesen Radius hinaus, z. B. zur Arbeit oder zum Arzt sind weiterhin möglich.

- Der Präsenzunterricht bleibt weiterhin ausgesetzt. Der Distanzunterricht wird damit zunächst verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

- Die Notbetreuung in Grundschule und Hort wird fortgesetzt.

- Die Krippen und Kindergärten bleiben geöffnet. Es wird aber an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich Zuhause zu betreuen und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen.

- Einrichtungen der Kindertagesbetreuung sollen jedoch geschlossen werden, wenn eine Inzidenz von 300 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner vorliegt.

- Neu festgelegt wurde, dass Alleinerziehende einen Anspruch auf Notbetreuung an den Schulen und im Hort erhalten, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Dies gilt ab Montag, 18. Januar.

- -Indoor-Sport wird grundsätzlich untersagt. Ausgenommen sind Sportanlagen, die ausschließlich zu medizinisch notwendigen oder zu sozialtherapeutischen Zwecken genutzt werden.

- Neu ist auch, dass Kantinen – von Ausnahmen abgesehen – zu schließen sind, jedoch können Speisen und Getränke zur Mitnahme angeboten werden. Die Schließungsanordnung gilt nicht für Betriebe, sofern die Essensversorgung der Beschäftigten nicht anders zu bewerkstelligen ist. Sie gilt grundsätzlich auch nicht für Schulkantinen.

- Die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr wird aufgehoben.

Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

(08. 01. 2021)

Die Landesregierung soll heute am Abend eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschlossen haben. Diese liegt allerdings bisher noch nicht vor. Dem Vernehmen nach soll sie ab morgen gelten.

 

Unabhängig davon bleibt die dramatische Pandemie-Lage bestehen (Inzidenzzahl im Landkreis Potsdam-Mittelmark: Negativrekord von 261,4!). Deshalb sind weitere Kontaktbeschränkungen unverzichtbar, die die Landesregierung noch veröffentlichen wird. Unter anderem soll der Bewegungsradius in Gebieten mit Infektionszahlen von über 200 Fällen/100.000 Einwohner auf 15 km eingeschränkt werden, soweit es sich nicht um notwendige Fahrten (Arbeit, Einkäufe oder Arztbesuche) handelt.

 

Die Schulen in Brandenburg bleiben geschlossen. Die jetzt bestehenden Ausnahmen für die Abschlussklassen werden fortgeführt. Die ITBL und die ITBD führen eine Notbetreuung durch, d. h. Erziehungsberechtigte, die beide in systemrelevanten Berufen tätig sind, können entsprechende Anträge für die Betreuung ihrer Kinder stellen. Die Landesregierung beabsichtigt dies ab dem 18.01.2021 auch Alleinerziehenden zu ermöglichen. Eine Anordnung, die Kita’s zu schließen, gibt es nicht. Die Landesregierung appelliert jedoch, dass die Eltern ihre Kinder möglichst zu Hause betreuen.

 

Das Rathaus wird ab dem 11.01.2021 für den Besucherverkehr geschlossen. Die Kommunikation zwischen Bürger/innen und Verwaltung muss grundsätzlich schriftlich oder telefonisch erfolgen. Während der üblichen Öffnungszeiten (montags 9-12 Uhr, dienstags 9-12 Uhr und 15-18 Uhr sowie donnerstags 7:30-12 Uhr und 14-16 Uhr) ist das Rathaus durchgängig telefonisch erreichbar (033 82 73 070). Die E-Mail-Erreichbarkeit lautet: bzw. . In dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten können die Bürger/innen die Verwaltung nach einer Terminabstimmung aufsuchen.

 

Bleiben Sie gesund!

Foto zu Meldung: Corona erfordert Schließung des Rathauses ab Montag

Zwei weitere Wochen Distanzunterricht für Schulen in Brandenburg

(08. 01. 2021)

Am heutigen Freitag wird das Kabinett eine neue Eindämmungsverordnung beschließen. Sie enthält auch wichtige Festlegungen für den Schulbereich.

 

Demnach bleibt der Präsenzunterricht weiterhin ausgesetzt und der Distanzunterricht wird um zwei Wochen bis zum 22. Januar verlängert. Ausgenommen bleiben weiterhin die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“. In der übernächsten Woche (ab dem 18. Januar) soll die Situation neu bewertet und dann entschieden werden, ob es aufgrund eines deutlich gesunkenen Infektionsgeschehens Spielräume für eine Öffnung an Grundschulen für einen Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht in der Woche vor den Winterferien gibt.

 

Die Krippen und Kindergärten bleiben wie bisher geöffnet. Es wird allerdings an die Eltern appelliert, ihre Kinder soweit wie möglich zu Hause zu betreuen und für den Zeitraum die Lohnersatzleistungen des Bundes und die Ausweitung der Anspruchsdauer des Kinderkrankengelds zu nutzen. In Abhängigkeit von der lokalen Infektionslage können Kitas jedoch geschlossen werden., wie dies z. B. derzeit für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gilt.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Es ist wichtig, insbesondere den Eltern und Schülerinnen und Schülern eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Die Landesregierung steht weiterhin dazu, dass Schulen und Kita so schnell wie möglich wieder in den Regelbetrieb gehen sollen. Das Infektionsgeschehen erlaubt aber derzeit leider keine Öffnung der Schulen. Deshalb haben wir den Distanzunterricht für zwei Wochen verlängert. Die Ausnahme bilden weiterhin die Abschlussklassen und Förderschulen. Wir werden die Situation zu Beginn der nächsten Woche vor dem Hintergrund der dann aktuellen Daten neu bewerten. Sofern sich die Infektionslage bis dahin deutlich verbessert haben sollte, tritt die zweite Stufe des vom Bildungsministerium zu Wochenbeginn vorgestellten Stufenplans in Kraft und die Grundschülerinnen und Grundschüler erhalten wieder Unterricht im Wechselmodell. Bei der Gestaltung dieses Wechselmodells wird den Grundschulen ein großer Spielraum zugestanden. Wenn die Grundschulen wieder öffnen, öffnen auch die Horte wieder im Regelbetrieb. Über weitere Details werden die Schulen am morgigen Freitag in einem Schulorganisationsbrief informiert. Damit können Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen.“

 

 

Inzidenzwert in PM heute auf 213!

(07. 01. 2021)

Der Inzidenzwert im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist heute auf 213,3 gestiegen. In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit 23 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Gesamtzahl stieg damit auf 214.

 

Wir wünschen schnelle Genesung!

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Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

(06. 01. 2021)

Kitas sollen voraussichtlich nicht geschlossen werden

Die Brandenburgische Landesregierung wird abschließend am Freitag (08.01.2021) über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus bis zum 31.01.2021 beschließen.

 

Nach einer Presseveröffentlichung der Landesregierung sollen die Betreuungseinrichtungen für Kinder weiterhin geöffnet bleiben. Demnach könnten die Kinder weiterhin bedarfsgerecht betreut werden, wenn sie nicht infektiös sind oder unter Quarantäne stehen. Die bestehenden Verträge behalten ihre Gültigkeit. Bei der Organisation der Kindertagesstätten wird eine Gruppenkonstanz – soweit möglich – gesichert, um infektionsrelevante Durchmischungen mit der Folge langer Kontaktketten zu vermeiden.

 

Die Landesregierung legt allen Eltern dringend nahe, ihre Kinder Zuhause zu betreuen, um Kontakte einzudämmen.

Eltern müssen zu anderen Eltern, dem Personal der Einrichtung und zu nichtverwandten Kindern weiterhin einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Das Kita-Personal ist im Rahmen der Kindertagesbetreuung vom Abstandsgebot ausgenommen.

Für die Integrierten Tagesbetreuungseinrichtungen in Lehnin und Damsdorf sollen die Bestimmungen zur Notbetreuung im Land Brandenburg ebenfalls zunächst bis zum 31.01.2021 fortbestehen. Eltern, die systemrelevante Berufe ausüben, können Anträge auf eine Notbetreuung ihrer Kinder stellen, die u.a. auf der Homepage der Gemeinde zu finden sind.

 

Soweit die Entscheidungen der Landeregierung konkret vorliegen und sich noch Änderungen ergeben sollten, werden wir unverzüglich darüber informieren.

Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

(06. 01. 2021)

Impfzentrum in Schönefeld startet am 11. Januar – Termine werden telefonisch unter 116 117 vergeben

Die ersten beiden Impfzentren im Land Brandenburg wurden wie geplant am 05.01.2021 in Potsdam (Metropolis Halle) und Cottbus (Messe Cottbus ) eröffnet. Das dritte Impfzentrum startet am 11. Januar in Schönefeld (Flughafen Schönefeld - Terminal 5 / Terminalbereich M). Bis Ende Januar sollen landesweit insgesamt elf Impfzentren am Netz sein. Der Zutritt zu einem Impfzentrum ist nur nach einer Terminbestätigung möglich. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch über die kostenfreie Rufnummer 116117 (täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar). Zu jedem Impfzentrum gehören mehrere mobile Impfteams, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen impfen. Die Termine für die Impftage können die Pflegeeinrichtungen über ein zentrales Online-Terminbuchungssystem des DRK vereinbaren.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Mit dem Start der ersten beiden Impfzentren haben wir eine weitere wichtige Etappe im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erreicht. Da in der Anfangsphase nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, können noch nicht alle Menschen sofort geimpft werden. Um die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Sterbefälle möglichst schnell zu reduzieren, sollen nach der Coronavirus-Impfverordnung zuerst Personen über 80 Jahre und Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Gleichzeitig erhält medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege ein Impfangebot. Alle anderen bitten wir noch um etwas Geduld.“

 

Dr. Peter Noack, Vorsitzender der KVBB: „Der Aufbau der Impfzentren ist eine gewaltige logistische Herausforderung, die wir unter Pandemiebedingungen in kürzester Zeit bewältigt haben. Die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der KVBB-Verwaltung, bei unserem Dienstleister Production Office, dem DRK und weiteren Hilfsorganisationen sowie den Ortsverbänden des THW kannten in den vergangenen Tagen weder Feierabend, Wochenende noch Feiertage. Der Betrieb der Impfzentren wird nun ermöglicht von vielen freiwilligen Vertragsärztinnen und -ärzte, die sich bereit erklärt haben, Impfdienste in den Zentren zu übernehmen. Die Brandenburger können sich seit Beginn der Pandemie auf die Ärzteschaft verlassen. Meine Kolleginnen und Kollegen waren nicht nur innerhalb der Regelversorgung für ihre Patienten da, sondern haben darüber hinaus zusätzliche Testungen in ihren Praxen sowie Auf-gaben in Corona-Abklärungsstellen übernommen. 9 von 10 COVID-19 Erkrankten wurden ambulant behandelt. Allen Beteiligten, die sich so vehement gegen die Corona-Pandemie stemmen, verdienen größten Respekt und unseren besonderen Dank.“

 

Hubertus C. Diemer, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Brandenburg: „Nach dem Impfstart mit unseren mobilen Impfteams am 27. Dezember ist die Eröffnung der Impfzentren in Potsdam und Cottbus ein weiterer zentraler Baustein für die Umsetzung der Nationalen Impfstrategie in Brandenburg. Zusammen mit den Brandenburger Hilfsorganisationen unterstützt das DRK die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg beim Betrieb der Impfzentren in Brandenburg. Außerdem starten auch unsere mobilen Impfteams aus den Impfzentren. Von dort wird der Impfstoff durch einen Rettungssanitäter der Hilfsorganisationen in die Pflegeeinrichtungen gebracht. Die enge Zusammenarbeit von Impfzentren und mobilen Impfteams ist daher entscheidend, um möglichst schnell überall in Brandenburg Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende von Pflegeeinrichtungen impfen zu können."

 

Antworten auf mögliche Fragen:

 

Wer kann jetzt geimpft werden?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt (Coronavirus-Impfverordnung), die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut.

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Coronavirus-Impfverordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen geimpft. Auch das Personal die-ser Häuser Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

 

Zur Gruppe der höchsten Priorität, die jetzt Anspruch auf eine Schutzimpfung haben (§2 Coronavirus-Impfverordnung), gehören:

• Über 80-Jährige (Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben),

• Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

• Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten (Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen be-handeln, betreuen oder pflegen),

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungser-bringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten,

• Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Trans-plantationsmedizin.

 

Wer wird in Impfzentren geimpft?

In den Impfzentren werden über 80-jährige sowie Beschäftigte von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie medizinischen Einrichtungen geimpft.

 

Wie bekomme ich einen Termin für eine Impfung in Impfzentren?

Die Terminvereinbarung erfolgt im Land Brandenburg telefonisch über die Rufnummer 116117. Wenn Sie einen Impftermin vereinbaren wollen, geben Sie Ihr Bundesland oder die PLZ Ihres Wohnortes in Brandenburg an. Sie werden dann an das Callcenter für den Impfterminservice im Land Brandenburg weitergeleitet. Hier haben Sie die Möglichkeit sich zu allgemeinen Fragen zum Impfen oder auch Fragen zum Datenschutz zu informieren oder sich direkt mit einem Mitarbeiter zur Buchung eines Termins verbinden zu lassen.

Der Mitarbeiter nimmt Ihre Daten, wie z.B. Name, Wohnort, E-Mail und Telefonnummer, auf und bespricht mit Ihnen, an welchen beiden Tagen Sie zur Impfung im nächsterreichbaren geöffneten Impfzentrum kommen können. Auch erhalten Sie weitere Informationen zum Aufklärungsmerkblatt und Anamnesebogen sowie zu den zum Impftermin unbedingt mitzubringenden Unterlagen.

 

Was muss ich zur Impfung im Impfzentrum mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihre schriftliche Terminbestätigung, Ihren Impfpass sowie das Aufklärungsblatt und die Impfeinwilligung, beide unterschrieben, mit. Darüber hinaus ist Ihre Krankenversichertenkarte sehr hilfreich, um ihre persönlichen Daten schnell und einfach zu erfassen. Eine Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt nicht.

 

Wie ist ein Impfzentrum aufgebaut?

Jedes Impfzentrum besteht aus mehreren sogenannten „Impfstraßen“, die in vier aufeinanderfolgenden Bereiche gegliedert ist.

1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation

2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen

3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.

4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen sollen sich hier unter Auf-sicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen.

 

Wie läuft eine Impfung in einem Impfzentren ab?

Anmeldung/Aufnahme: Bereits vor dem Gebäude wird überprüft, ob ein Termin besteht (Terminbestätigung). Nur Personen, die impfberechtigt sind und einen Termin haben, können in das Gebäude. Personen, die auf eine Begleitung angewiesen sind, können selbstverständlich auch von einer Person begleitet werden.

Im Gebäude folgt der Empfang und die Registrierung. Bei der Anmeldung im Impf-zentrum gleicht das Personal zuerst die Daten ab. Es folgt ein Wartebereich (Sitzmöglichkeiten mit Abstand vorhanden). Hier wartet man auf den nächsten freien Beratungsraum.

 

Aufklärung und Impfung: Sobald ein Beratungsraum frei ist, folgt das Beratungsgespräch mit einer Ärztin bzw. einem Arzt. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Am besten ist es, wenn man den Aufklärungsbogen bereits ausgefüllt und unterschrieben mitbringt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft.

Beobachtungsbereich: Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum (30 Minuten). Das ist die sogenannte Überwachungsphase nach erfolgter Impfung. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

 

Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI und die Datenschutzinformationen herunterladen: https://brandenburg-impft.de/bb-impft/de/downloads/

 

Wann werden die nächsten Impfzentren eröffnet?

In Brandenburg sollen bis Ende Januar zunächst elf Impfzentren entstehen: nach Potsdam und Cottbus folgt Schönefeld (Eröffnung am 11.01.), Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Oranienburg (voraussichtliche Eröffnung am 18.01.), Eberswalde, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Kyritz und Luckenwalde. Je nach Verfügbarkeit von Impfdosen können in diesen Impfzentren die Kapazitäten erhöht werden. Zusätzlich wird die Möglichkeit der Errichtung weiterer Impfzentren in den Landkreisen Prignitz, Havelland und Spree-Neiße im Rahmen geprüft.

 

Wo finde ich weitere Informationen?

Alle aktuellen Informationen zur Umsetzung der Nationalen Impfstrategie COVID-19 im Land Brandenburg werden auf dieser neuen Internetseite veröffentlicht:

https://brandenburg-impft.de

 

Foto zu Meldung: Impfzentren gehen an den Start - hier alle wichtigen Infos

Brandenburg impft!

(02. 01. 2021)

Der erste Impfstoff gegen das Coronavirus wurde zuugelassen. Impfen gilt als Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität.

 

Seit dem 27. Dezember 2020 können in der Europäischen Union Menschen mit dem COVID19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft werden.

 

Anfangs sind aber nur begrenzt Impfdosen verfügbar. Deshalb werden zuerst nur Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sowie Beschäftigte aus systemrelevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Pflege berücksichtigt werden können.

 

Am 4. Januar 2021 startet die telefonische Terminvereinbarung für COVID-19 Impfungen im Land Brandenburg. Die Terminvereinbarung erfolgt über die Rufnummer 116117.

 

Zu Beginn stehen nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung. Daher können nicht alle Menschen direkt Termine vereinbaren und geimpft werden. In der Impfverordnung hat das Bundesgesundheitsministerium festgelegt, wer zuerst geimpft wird. Höchste Priorität haben demnach folgende Personen:

 

- Personen im Alter von 80 Jahren und älter

- Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dortige Personal

- Personal in der ambulanten Altenpflege

- Personal in medizinischen Einrichtungen mit besonders hohem Ansteckungsrisiko zum Beispiel bei Rettungsdiensten, in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten, als Leistungserbringer in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung sowie in den Corona-Impfzentren

- Personal, das in medizinischen Einrichtungen regelmäßigen Personen behandelt, betreut oder pflegt, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

 

Nur diese Personengruppen können ab dem 4. Januar 2021 telefonisch einen Termin vereinbaren. Sobald weitere Personengruppen Impftermine vereinbaren können, wird darüber informiert. 

Silvesteransprache des Bürgermeisters

(31. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kloster Lehnin,

 

beim letzten Jahreswechsel ahnte niemand von uns, vor welche Herausforderungen uns das zu Ende gehende Jahr stellen würde. Die Corona-Krise stellte vieles auf den Kopf. Liebgewordene Gewohnheiten und menschliche Nähe waren plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Das hat viele von Ihnen in verschiedenen Lebensbereichen an die Grenzen geführt und von allen Altersgruppen ein besonderes Verständnis erfordert. Mit Engagement, Flexibilität und vereinten Kräften konnten Herausforderungen gemeistert und das Beste aus der jeweiligen Situation gemacht werden.

 

Leider kann nach der aktuellen Entwicklung noch nicht bestimmt werden, ab wann in das persönliche und gesellschaftliche Leben wieder etwas mehr „Normalität“ einkehren kann. Derzeit hat das Gesundheitssystem seine Grenzen erreicht, sodass wir das Ziel verfolgen müssen, die Infektionszahlen zu senken. Wir müssen in den nächsten Monaten solidarisch miteinander bleiben und rücksichtsvoll gegenüber anderen sein. Die beginnenden Impfungen lassen Hoffnung aufkommen.

 

Dieser Jahreswechsel, den wir im engsten Familienkreis begehen, wird uns lange in besonderer Erinnerung bleiben. Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch in ein hoffentlich entspanntes neues Jahr. Möge 2021 ein gutes, friedliches und erfolgreiches Jahr werden.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

 

Uwe Brückner

 

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Gemeinde Kloster Lehnin - Jahresrückblick 2020 und Ausblick für das Jahr 2021

(28. 12. 2020)

Die Einwohneranzahl der Gemeinde Kloster Lehnin stieg leicht um 99 Einwohner auf 11.168 (01.12.2020). Im Vergleich zum Vorjahr hatten die Ortsteile Damsdorf (80), Nahmitz (26) und Göhlsdorf (15) den größten Zuwachs. Hingegen gesunken ist die Einwohnerzahl vor allem in Prützke (-20) und Lehnin (-15).

 

Der Gemeindehaushalt 2020/21 umfasst für das Jahr 2020 Einzahlungen in Höhe von 22.8 Mio. Euro und Auszahlungen in Höhe von 24.6 Mio. Euro. Für das Jahr 2021 sind ca. 22.2 Mio. Euro an Einzahlungen und 24.5 Mio. Euro an Auszahlungen geplant.

 

Die größte Herausforderung für die Gemeindeverwaltung stellte im zu Ende gehenden Jahr die Corona-Pandemie dar. Zahlreiche Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Regelmäßig galt es sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen. Dies hatte Auswirkungen auf alle Verwaltungsbereiche. Der Besucherverkehr im Rathaus wurde vorübergehend eingeschränkt und Notfallpläne mussten erarbeitet werden. Zeitweise waren - bis auf eine Notbetreuung für Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten - die Betreuungseinrichtungen zu schließen. Es entstanden Verzögerungen auf den Baustellen oder bei der Bearbeitung von Vorgängen. Leider mussten wegen Coronafällen vorübergehend zwei Kitas (Netzen und Reckahn) schließen. Diese Zeit wurde allerdings genutzt, um in den Einrichtungen Renovierungen durchzuführen.

 

Dennoch konnten in diesem Jahr mehrere Bauvorhaben abgeschlossen werden. Der nun sanierte, umgebaute und um einen Anbau erweiterte Renaissancebau Reckahn ist an die Stiftung „Der Kinderfreund“ übergeben worden. Die Gesamtkosten betrugen ca. 3.8 Mio. Euro. Der Bau beherbergt jetzt ein kulturelles und bildungspolitisches Zentrum.

 

Der 1.8 Mio. Euro teure und 440 Quadratmeter große Anbau auf dem Lehniner Schulcampus wurde nach zwölfmonatiger Bauzeit fertig. Die Räume konnten nach den Herbstferien von den SchülerInnen bezogen werden. Die Erweiterung war aufgrund steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe II, die zu Schuljahresbeginn im Rathaus durch Schulleiter Dr. Hans-Dirk Lenius und Bürgermeister Uwe Brückner mit den verantwortlichen Lehrern begrüßt wurde, notwendig. Im nächsten Jahr erfolgen die Planungsleistungen für die Bauabschnitte 2 und 3, die ab 2022 ausgeführt werden sollen, um weitere Klassenräume, Fachkabinette und eine neue Mensa zu schaffen.

 

In Damsdorf wurde der Anbau an die Kita „Kinderland“ eingeweiht. Er passt sich architektonisch an die 1976 erbaute Kitalandschaft an und wurde für ca. 1 Mio. € auf gemeindeeigenem Grundstück errichtet. Die Gemeinde reagierte mit dem Erweiterungsbau auf den gestiegenen Bedarf an Kindergartenplätzen im Gemeindegebiet und erhöhte dadurch die Kapazität in Damsdorf von 128 auf 178.

 

In Rietz wurde für ca. 190 T€ ein Anbau an das Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt und eingeweiht.

 

Im nächsten Jahr soll Start für einen ca. 600 T€ teuren Neubau des Reckahner Feuerwehrgerätehauses sein. Der historische Bestandsbau wird integriert. Die Gemeinde beantragte für diese Maßnahme Fördermittel. Geplant ist in den kommenden Jahren auch ein Feuerwehr-Neubau in Trechwitz.

 

Der zweite Bauabschnitt des überregionalen Zaucheradweges wurde nach dreimonatiger Bauzeit fertig und im Dezember freigegeben. Der bisher sandige Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emsterkanal wurde asphaltiert. Die neu entstandenen 1.454 Meter sind Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Sportler. Der Weg verläuft teilweise entlang des Emsterkanals und ermöglicht einzigartige Blicke auf das Wasser. Die Gesamtkosten betrugen 545.677,14 €, davon waren 409.257,85 € Fördermittel. Der erste, gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel realisierte  Bauabschnitt vom Schöpfwerk in Gollwitz bis zur Rietzer Brücke, der eine Länge von 2.400 Meter hat, wurde im Juli 2020 eingeweiht. Der dritte geplante Bauabschnitt ist das Verbindungsstück zwischen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße. Hier hofft die Gemeinde auf Unterstützung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark.

 

Zur Straßenentwässerung im Bereich der Beelitzer Straße 1 bis 25 und der Einmündung Am Hasenkamp wurden die Rohrrigolen getauscht. Nach der Baumaßnahme soll das Regenwasser besser versickern können (13 T€).

 

Bürgermeister Uwe Brückner übergab im Beisein der Ortswehrführer in Krahne einen neu angeschafften Kommandowagen vom Typ VW Amarok dem Gemeindewehrführer Marko Riesenberg-Leo. Das alte Fahrzeug, ein Golf Country, war bei einer Auktion für 10.000 Euro verkauft worden. Das neue Auto wurde weiß gekauft und auf Teilflächen foliert. Nach Feierabend und an Wochenenden steckten drei Kameraden viel Zeit darin, dass bisher zivile Fahrzeug umzubauen sowie mit Blaulicht und Funktechnik auszurüsten.Insgesamt investiert die Gemeinde laut dem stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff rund 35.000 Euro in das geländegängige Allrad-Fahrzeug, das fünf Sitzplätze und eine Ladefläche für Verkehrssicherung und Führungsausrüstung besitzt.

 

Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug wurde der Ortswehr Damsdorf übergeben. Der rund 55 T€ teure Mercedes Sprinter wurden bedarfsgerecht umgebaut und erhielt Tisch, Funktechnik, Laptop, Standheizung, Rundumleuchte und um 180 Grad drehbare Vordersitze. Für die Ortswehr Göhlsdorf ist ein neues Einsatzfahrzeug (TSW) bestellt worden. Die Auslieferung wird im Jahr 2021 erwartet. Ein Gerätewagen wurde für die Ortswehr Nahmitz vom Landkreis ersteigert und wird Anfang des Jahres 2021 in den Dienst gestellt. Ein modernes Ausbildungsgerät, um die Reanimation von Patienten besser trainieren zu können, hat die Jugendfeuerwehr übergeben bekommen.

 

Die Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet ist weiter verbessert worden. Um Wald- und Feldbrände schneller und effektiver bekämpfen zu können, steht künftig mehr Löschwasser für die Feuerwehr im Waldgebiet zur Verfügung. So schloss die Gemeinde mit der Unternehmensgruppe Thiermann eine Vereinbarung, dass die Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr im Brandfall Löschwasser aus Brunnen der Unternehmensgruppe in den Ortslagen Prützke, Lehnin, Netzen und Nahmitz entnehmen kann. Darüber hinaus ist ein Löschwasserentnahmebrunnen zwischen Grebs und Michelsdorf im Wald in Betrieb genommen worden. Der Bau wurde zu 100 % (ca. 18.2 T€ brutto) durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg gefördert. Ferner wurde mit Unterstützung der in Prützke ansässigen Remondis Ost GmbH ein 35 m tiefer Löschbrunnen am Feuerwehrgerätehaus in der Pernitzer Straße erneuert und eingeweiht. Unabhängig davon wurden weitere Löschwasserentnahmebrunnen in den Ortsteilen Göhlsdorf, Reckahn, Damsdorf, Michelsdorf und Prützke errichtet.

 

Für den Baubetriebshof wurde ein Minibagger für ca. 27.800 € angeschafft. Er wird in der Straßenunterhaltung, im Friedhofswesen und in der Grünanlagenpflege eingesetzt. Auf dem Waldfriedhof in Lehnin ist auf 400 Quadratmetern ein Angebot für Baum-Bestattungen geschaffen worden.

 

Gegenwärtig wird eine neue Tourismuskonzeption erarbeitet. Sie soll im 1. Halbjahr 2021 vorliegen.

 

Der Berliner Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, besuchte zum Erfahrungsaustausch die Gemeinde Kloster Lehnin. Er folgte damit einer Einladung anlässlich der Aktion „Lehniner Platz“. Herr Naumann besuchte u. a. die Reckahner Museen, das Klostermuseum, das Kunstgut Krahne, das Vogelschutzgebiet am Rietzer See, den Schulcampus Lehnin und den Trechwitzer Biohof. Es sind weitere gemeinsame Aktionen geplant. So soll für den 05.06.2021 eine erneute Aktion unserer Gemeinde auf dem Lehnin Platz vorgesehen werden. Nach öffentlich zugänglichen Hotspots am Markgrafenplatz, am Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal haben auch das Grebser Dreiseitenhof-Museum und das Strandbad Lehnin frei zugängliches WLAN bekommen. Neue Sitzbänke, Knorpelschänken und Infotafeln verschönern demnächst das Ortsbild der Gemeinde Kloster Lehnin. Die Klostertour, als Verbindung nach Brandenburg an der Havel, wird auch auf dem Gemeindegebiet ausgeschildert. Insgesamt werden vier überdachte Sitzgruppen, 15 Bänke und sechs Infotafeln installiert. Die Gesamtkosten betragen rund 57 T€.

 

Im Rahmen der Straßenunterhaltung wurden an den Betonstraßen in den Abschnitten Seestraße 12 bis 18 und Straße zum Kombinat 3 bis 5 in Netzen partiell Schadstellen repariert (Kosten: 45.746,92 € brutto).

 

Für die bessere digitale Ausstattung der Schulen in Damsdorf und Lehnin wurden Medienentwicklungspläne ausgearbeitet und Anträge für das Förderprogramm „DigitalPakt Schulen“ gestellt. Für jede Schülerin und jeden Schüler der Sekundarstufe II stehen für das interaktive Lernen Tablets und Laptops zur Verfügung. Eltern von Gesamtschülern, die an der Heinrich Julius Bruns Gesamtschule lernen, bekommen einen Zuschuss der Gemeinde, wenn der Landkreis nicht alle Fahrkosten erstattet.

 

Ab dem 01.04.2020 startete die Frühstücks- und Vesperversorgung in den Gemeinde-Kindergärten.

 

Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lud der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark 48 Mädchen und Jungen der Integrierten Tagesbetreuung (ITB) Lehnin auf den Lehniner Schulsportplatz ein. Nach einer musikalischen Erwärmung konnten die Teilnehmer/innen bei schönstem Sonnenschein verschiedene Sportstationen absolvieren.

 

Nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung wurden Tegenne Kirchhoff und Georgia Tyra Till bei der Gemeinde eingestellt.

 

Für die Rettungsaktion der sieben Entenbabys, die Mitte Juni aus einem Gulli in der Rädeler Straße in Michelsdorf von den Gemeinde-Mitarbeitern Matthias Blaake und Daniel Bräkow befreit und mit einem Karton behutsam zum Gohlitzsee transportiert wurden, zeichnete die Tierschutz-Organisation PETA Matthias Blaake als „Helden der Tiere“ aus.

 

Auf dem Reckahner Spielplatz hinter dem Feuerwehrgerätehaus wurden ein "Federwipp- Pferd" und die Spielanlage „Augsburg“ neu aufgebaut. Letztere besitzt Sitzmöglichkeiten auf und unter dem Podest, zwei „Burgfenster", ein Aufstieg über eine Edelstahlrutschstange, ein Kletternetz, eine Rampe mit Tritthilfen und Halteseil sowie ein kleines Türmchen auf dem Dach. Die Kosten belaufen sich auf 12.663,72 €.

 

Spannung bis zur letzten Minute lieferte das Gemeindefußballturnier mit sieben Mannschaften. Am Ende setzten sich die Ratsmanager vor der Polizeidirektion West und den Alten Herren Damsdorf durch.

 

2020 gaben sich 67 Paare in Kloster Lehnin das „Ja-Wort“. Die Gemeinde wünscht viel Glück!

 

 

 

Foto zu Meldung: Gemeinde Kloster Lehnin - Jahresrückblick 2020 und Ausblick für das Jahr 2021

Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

(24. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Kloster Lehnin,

 

ein herausforderndes und ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Es stand im Zeichen der Corona-Pandemie, die große Teile unseres persönlichen und gesellschaftlichen Lebens stark beeinflusste. Die umfangreichen Maßnahmen der Landesregierung zur Eindämmung der Pandemie reichten nicht aus, das Virus so zu beherrschen, dass eine Rückkehr zu dem „normalen“ Leben möglich war.

 

Leider gibt es weiterhin eine steigende Anzahl an Infizierten und auch im Zusammenhang mit der Krankheit Sterbende. Unsere Gemeinde trifft die Pandemie momentan sehr stark. Es sind aktuell verschiedene Einrichtungen, z. B. Pflegeheime und Kinderbetreuungseinrichtungen, betroffen. Es ist erfreulich, dass in dieser Situation Menschen zusammenrücken, füreinander da sind und Hilfe sowie Unterstützung gewähren. Danke dafür!

 

Wir hatten gemeinsam schwierige Situationen zu meistern. Kinderbetreuung, Schulunterricht, Arbeit und Freizeit, fast alle Facetten des Lebens erwiesen sich als große Herausforderungen. Erschwerend kamen für manche Beschäftigte Existenzsorgen dazu.

 

Derzeit kommt das Gesundheitssystem an seine Grenzen, sodass wir alle gemeinsam das Ziel verfolgen müssen, die Infektionszahlen zu senken. Die kommenden Wochen und Monate sind daher weiterhin eine Prüfung für uns alle. Disziplin und Geduld sind die Tugenden, die vor allem in diesem Winter auf eine harte Probe gestellt werden.

 

Ich wünsche Ihnen -auch im Namen der Ortsvorsteher/innen, der Gemeindevertretung und -verwaltung ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr. Ich hoffe, dass Sie trotz der Einschränkungen an den Feiertagen Zeit zum Entspannen finden und sich im engsten Familienkreis treffen können. Wir alle müssen Kraft sammeln, um die Herausforderungen des nächsten Jahres meistern zu können.

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mitgeholfen haben, unsere Gemeinde in diesem Jahr voranzubringen, die sich für andere engagierten und da waren, wenn Hilfe benötigt wurde.

 

Vielen Dank auch allen, die während der Feiertage ihren Dienst versehen, sei es im Krankenhaus, bei der Polizei, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Feuerwehr oder in der Pflege.

 

Die Gemeindeverwaltung ist zwischen den Feiertagen für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten für Sie im Rathaus ansprechbar.

 

 

Ihr Bürgermeister

 

Uwe Brückner

 

Foto zu Meldung: Weihnachtsansprache des Bürgermeisters

Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr

(23. 12. 2020)

Die Feuerwehr Emstal hatte überraschenden Besuch vom Weihnachtsmann. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Emstal hatte er eine kleine Weihnachtsüberraschung dabei. Die Jugendwarte halfen beim Verteilen der Geschenke.

 

Die Kamerad(inn)en der Ortswehr Emstal und der Feuerwehrverein Emstal e.V. wünschen allen Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein gesundes neues Jahr!

Foto zu Meldung: Weihnachtsmann bei Emstaler Feuerwehr

Lehniner Kameraden ausgezeichnet

(22. 12. 2020)

Im Anschluss an den heutigen Einsatz wurde durch die Feuerwehr Lehnin-Führung die Gelegenheit genutzt, um einige Kameraden zu befördern oder für treue Dienste im Brandschutz auszuzeichnen. 

 

Wir gratulieren: Robert Lehmann, Denny Back, Dieter Riesenberg und Tino Stollen.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

Foto zu Meldung: Lehniner Kameraden ausgezeichnet

Jugendlicher verunglückt

(22. 12. 2020)

Aus Presseberichten haben wir soeben erfahren, dass es sich bei dem am Montag am Bahnübergang Götz verunglückten Jugendlichen um einen 16-jährigen Schüler aus der Gemeinde Kloster Lehnin handeln soll.

Wir sind bestürzt und betroffen. Unser Mitgefühl gilt jetzt seiner Familie. Wir wünschen den Angehörigen in diesen schweren Stunden viel Kraft, um diese schlimme Zeit zu bewältigen.

Wir trauern um diesen jungen Mann, der sein Leben noch vor sich hatte und durch einen tragischen Unfall zu Tode gekommen ist.

LKW-Rettungsaktion in Lehnin

(22. 12. 2020)

Zu einem Unfall rückte die Feuerwehr Lehnin heute in die Alte Michelsdorfer Straße aus. Beim Wenden ist hier ein LKW in eine Straßenlaterne gerutscht und hat sich zwischen Hinterrad und Tank mit dem Mast verfangen. Die Kameraden befreiten in einer rund einstündigen Rettungsaktion mit einer Seilwinde den Laster und ein Techniker befestigte danach wieder die Laterne.

 

Vielen Dank für Eure schnelle Hilfe!

 

 

Foto zu Meldung: LKW-Rettungsaktion in Lehnin

Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

(22. 12. 2020)

Auch 21.12.2020 wurden an das Gesundheitsamt über 150 Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus gemeldet, dabei war besonders die Gemeinden Kleinmachnow mit 31 Fällen Kloster Lehnin mit 23 ,  die Städte Werder (Havel) und Teltow mit 13 Infektionen betroffen.

 

In einigen Gemeinschaftseinrichtungen im Landkreis wurden neue positive Testergebnisse bekannt. Insbesondere sind Senioreneinrichtungen mit weiteren positiven Ergebnissen gemeldet, so auch in Kleinmachnow. Dort sind inzwischen 25 Bewohnende postiv auf Covid-19 getestet worden und 21 Mitarbeitende.

 

Betroffen ist auch die Seniorenresidenz "AM Mühlenteich" in Kloster Lehnin. Es sind dort sowohl Bewohner als auch Personal an Covid 19 erkrankt. Seit vergangenen Donnerstag bis heute insgesamt 25 Personen. Das Testteam des Gesundheitsamtes hat das gesamte Personal und alle Bewohner abgestrichen. Maßnahmen sind eingeleitet, Kohortenisolierung, Verlegungsstopp, Aufnahmestopp, Pflege in festen, zugewiesenen Pflegeteams und Arbeiten unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen sowie ein Besuchsverbot.

Weitere Testungen sind im Zuge der Teststrategie des Hygienekonzeptes der Einrichtung geplant.

 

Vereinzelte Fälle von Covid-19 Infektionen  sind  auch in der Gemeinschaftsunterkunft in Michendorf und Seddiner See zu verzeichnen. Die betroffenen Personen wurden in  den Wohnbereichen isoliert. 

Foto zu Meldung: Erneut deutlicher Anstieg der Infektionszahlen  im Landkreis PM

Antragsformular für die Notfallbetreuung

(21. 12. 2020)

Im unteren Teil finden Sie das Antragsformular für die Notbetreuung ab 4. Januar 2021 für Kindern der 1. bis 4. Klasse, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Bereits eingereichte Anträge behalten ihre Gültigkeit behalten und es muss daher kein neuer gestellt werden.

[aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Notbetreuung - worauf muss ich jetzt achten?

(18. 12. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

wir haben Sie bereits mit den Elternbriefen über das weitere Verfahren zur Betreuung Ihrer Kinder der ersten bis vierten Klasse im Ganztag Lehnin und Damsdorf unterrichtet.

 

Der derzeitige Stand der aktuellen Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus besagt lediglich, dass für Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe, deren Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen arbeiten, eine Notbetreuung eingerichtet werden soll. Das Land Brandenburg hat angekündigt, spätestens bis zum 22. Dezember 2020 zu definieren, auf welche Personenkreise dies zutrifft. Sobald feststeht, wer einen Anspruch auf Notbetreuung hat, werden Sie alle Informationen zum weiteren Antragsprozedere auf der Homepage der Gemeinde finden.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat mit den Elternbriefen und den von Seiten der Gemeinde Kloster Lehnin aufgestellten Antragsformularen die erforderlichen Vorbereitungen getroffen und Ihnen heute schon die Möglichkeit eröffnet, sich auf diesen Umstand vorzubereiten.

 

Sofern Sie davon ausgehen, dass Ihre berufliche Tätigkeit dem Bereich der kritischen Infrastruktur zuzuordnen ist und Sie absehbar ab dem 4. Januar 2021 eine Notbetreuung für Ihr Kind/Ihre Kinder benötigen, bitten wir Sie, den Antrag auf Notbetreuung auszufüllen und die Bestätigung Ihres Arbeitgebers bzw. Ihrer Arbeitgeber bereits einzuholen. Bitte beachten Sie hierbei auch, dass die Möglichkeit der häuslichen Betreuung Vorrang hat.

 

Sobald das Land Brandenburg die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen hat und bekannt ist, wie die Gruppe der Anspruchsberechtigten definiert ist, kann eine kommunale Prüfung Ihres Antrages vorgenommen werden. Wir werden die vorliegenden Anträge umgehend bearbeiten und Sie bis zum 30.12.2020 über das Ergebnis informieren.

 

Wir möchten Sie bitten, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen, dies insbesondere um eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anträge zu ermöglichen.

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Frau Keding

Fachbereichsleiterin

[Aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

(18. 12. 2020)

Zur Minimierung der Kontakte und dem Schutz von Mitarbeitern und Besuchern bitte das Lehniner Rathaus (Friedensstraße 3) derzeit nur in dringenden und unaufschiebbaren Fällen besuchen.

 

Es können weiterhin die Mitarbeiter/innen per Telefon (Zentrale 0 33 82/73 07-0) und per E-Mail kontaktiert werden.

 

Grund sind gestiegene Infektionszahlen, alleine in Kloster Lehnin sind es derzeit 33, denen wir alles erdenklich Gute wünschen und das sie schnell wieder gesund werden. Im Landkreis ist die Inzidenzzahl heute auf den Rekordwert von 251! gestiegen. Abrufbar sind die aktuellen Zahlen für Berlin-Brandenburg hier:

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat darüber hinaus eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung u.a. auf Märkten im Kreisgebiet verlangt - zudem ist den Bürgerinnen und Bürgern aufgegeben worden, u.a. die Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes zu unterstützen.

 

Die Corona-Hotline von Potsdam-Mittelmark ist unter der Telefonnummer 033841-91 111 erreichbar.

Foto zu Meldung: Rathaus bitte nur in dringenden Fällen besuchen

Teilweise Freigabe der Anschlussstelle Glindow zu Weihnachten

(17. 12. 2020)

Glindow ist ab Weihnachten wieder auf direktem Weg über die Autobahn A 10 erreichbar. Sowohl aus bzw. in Richtung Frankfurt (Oder) als auch aus bzw. in Richtung Magdeburg werden die Auf- und Abfahrten wieder freigegeben. Nach Klaistow bleibt die Landesstraße L 90 gesperrt. Zwischen der Anschlussstelle Glindow und dem Abzweig nach Kammerode bleibt die Strecke eine Baustelle und wird entsprechend ausgeschildert.

 

Die ab dem 24.12.2020 eingerichtete Freigabe bleibt bis voraussichtlich Ende März 2021 bestehen. Dann wird die Anschlussstelle aus Richtung Glindow wieder gesperrt weil der Fahrbahnabschnitt ausgebaut wird. Gebaut  wird zurzeit der zukünftige Kreisverkehr an der Zufahrt zum Spargelhof, die Erneuerung der Fahrbahn von der Zufahrt zum Spargelhof bis einschließlich der Anschlussstelle Glindow in beiden Richtungen und der Radweg in diesem Bereich. Diese Arbeiten sollen Ende März 2021 fertiggestellt sein und liegen zurzeit im Plan.

 

Bereits fertiggestellt sind die Ortsdurchfahrt Klaistow (einschließlich der Gehwege und Grundstückszufahrten) und der Bereich zwischen der Ortsdurchfahrt Klaistow und der Zufahrt zum Spargelhof. Außerdem sind im Abschnitt von der Anschlussstelle Glindow an der A 10 bis in Höhe Abzweig nach Kammerode umfangreiche Arbeiten am zukünftigen Radweg durchgeführt worden.

Meldeamt bitte nur in dringenden Fällen kontaktieren

(17. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 0 33 82 /730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Antragsformular für die Notfallbetreuung

(16. 12. 2020)

Im unteren Teil finden Sie das Antragsformular für die Notbetreuung für die ITB Damsdorf und ITB Lehnin, ab 4. Januar 2021, für Kinder der 1. bis 4. Klasse, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

[aktueller Antrag auf Notbetreuung]

Der Schulstandort Lehnin wird noch attraktiver

(16. 12. 2020)

Die Gemeindevertretung hat gestern beschlossen, Tablets und Laptops für Schülerinnen und Schüler der elften Klassen zur Verfügung zu stellen, die sie für interaktives Lernen verwenden können. Die Finanzierung erfolgt in Teilen aus dem Förderprogramm „DigitalPakt“ des Landes Brandenburg.

 

Weiterhin wurde beschlossen, Eltern von Gesamtschülern, die an der Heinrich Julius Bruns Gesamtschule lernen, einen Fahrtkostenzuschuss zu gewähren. Voraussetzung ist, dass der Zuschuss vom Landkreis nicht auskömmlich ist.

 

Nach Fertigstellung des Schulanbaus auf dem Campus sind in den kommenden Jahren weitere Bauvorhaben auf dem Gelände vorgesehen. Derzeit lernen hier 830 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen von der 1. bis zur 11 Klasse.

Coronafälle in Seniorenanlage

(16. 12. 2020)

Der Landkreis meldet gerade Covid 19-Fälle in einer Senioren-Wohnanlage in Kloster Lehnin. Nach durchgeführten Tests sind mehrere infizierte Bewohnende zu verzeichnen, mindestens 9 Fälle wurden bestätigt.

 

Das Gesundheitsamt hat die Testung aller Bewohner/innen und Mitarbeiter/innen angeordnet. Die Gemeinde steht im engen Austausch mit der Heimleitung und hat Unterstützung angeboten wenn sie gebraucht wird.

 

Von den am Mittwoch dem mittelmärkischen Gesundheitsamt gemeldeten 88 Neuinfektionen entfallen je 19 Fälle auf die Gemeinden Kloster Lehnin und Nuthetal. Aus Wiesenburg/Mark sind 9 Fälle bekannt geworden, aus dem Amt Ziesar wurden 7 Neuinfektionen gemeldet.

 

Wir wünschen den Betroffenen eine schnelle Genesung! Anbei die aktuellen Zahlen aus Potsdam-Mittelmark.

 

 

 

Foto zu Meldung: Coronafälle in Seniorenanlage

Wann und wie lange muss man in Quarantäne wegen Corona?

(16. 12. 2020)

Eine Quarantäne (häusliche Absonderung) wird dann behördlich angeordnet, wenn ein hohes Risiko besteht, dass man sich angesteckt hat, sogenannte Kontaktperson der Kategorie I. Ein solches Risiko kann prinzipiell auf zweierlei Weise vorliegen:

 

- enger Kontakt zu einer wahrscheinlich infektiösen Person innerhalb von 1,5 Meter, im allgemeinen im Rahmen eines längeren Sprechkontaktes;

- Kontakt unabhängig vom Abstand, wenn davon auszugehen ist, dass eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole im Raum vorlag.

 

Die Beurteilung des Ansteckungsrisikos und damit die Anordnung und Aufhebung der Quarantäne obliegt im Einzelfall dem zuständigen Gesundheitsamt.

 

Das RKI empfiehlt für enge Kontaktpersonen der Kategorie I eine häusliche Absonderung (Quarantäne) für 14 Tage - gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt infektiösen Person. Die Quarantäne kann auf 10 Tage verkürzt werden, wenn ein negativer SARS-CoV-2-Test (PCR- oder Antigentest) vorliegt; der Test darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden.

 

Bei medizinischem Personal gibt es die Möglichkeit, die Empfehlungen bei Personalmangel anzupassen, siehe Optionen zu vorzeitigen Tätigkeitsaufnahme von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern bei relevantem Personalmangel.

Landesweit nur gut die Hälfte aller Schüler im Präsenzunterricht in der Schule

(16. 12. 2020)

Seit Montag (14.12.) können Eltern und andere Sorgeberechtigte darüber entscheiden, ob ihr Kind im Präsenzunterricht in der Schule oder im Distanzunterricht zu Hause lernen soll. Die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts ist bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 18. Dezember 2020 aufgehoben. Ab 4. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für alle Schülerinnen und Schüler, Ausnahmen bilden allein die Abschlussklassen und die Förderschulen „geistige Entwicklung“.

Bildungsministerin Britta Ernst: „Unser Appell an die Eltern ist angekommen: Laut ad-hoc-Abfrage waren gestern geschätzt nur noch rund 55 Prozent der Schülerinnen und Schüler in den Schulen präsent, alle anderen sind zu Hause geblieben, darunter etwa 5 Prozent krankgemeldete Schülerinnen und Schüler. Im neuen Jahr stellen wir – mit wenigen Ausnahmen – erstmal komplett auf Distanzunterricht um. In Abwägung des Rechts auf Bildung, soziale Teilhabe und Gesundheitsschutz tragen damit auch die Schulen dazu bei, die physischen Kontakte untereinander auf ein Minimum zu beschränken. Nur so kann es gelingen, das Pandemiegeschehen einzudämmen. Ich danke allen Eltern, Schulleitungen und Lehrkräften für ihr besonderes Engagement in dieser nicht einfachen Zeit.“

Die Eltern wurden darüber informiert, dass sie der Schulleitung bitte formlos anzeigen, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bleibt bestehen. Insofern sollen die Eltern ihre Kinder zu Hause zum Lernen anhalten, in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnehmen würden. Damit ist eine Teilnahme am (Distanz-)Unterricht gesichert und es entstehen keine Fehltage, weder entschuldigt noch unentschuldigt.

 

Weitere Informationen auf https://mbjs.brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen.html?news=bb1.c.689896.de

 

Neue Linden in der Belziger Straße

(16. 12. 2020)

Der Landesbetrieb für Straßenwesen pflanzt heute Linden in der Belziger Straße in Lehnin. Die Maßnahme ist Bestandteil der bereits abgeschlossenen Sanierung der Lehniner Ortsdurchfahrt. Damit werden die Auflagen aus dem naturschutzrechtlichen Bescheid zur Fällung der ehemaligen Alleebäume von Dezember 2017 erfüllt.

Foto zu Meldung: Neue Linden in der Belziger Straße

Gemeindevertreter kündigt Rücktritt an

(16. 12. 2020)

Der Gemeindevertreter Peter Kamolz hat bei der gestrigen Gemeindevertretersitzung angekündigt, zurückzutreten.

 

Wir bedauern dies und finden es schade, dass insbesondere sein Feuerwehr-Sachverstand nun fehlen wird. Wir danken Herrn Kamolz für die vielen Jahre, für die er sich für die Gemeinde Kloster Lehnin und ihre Bürger/innen engagiert hat.

 

Einwohnermeldeamt: bitte nur noch dringende Anliegen

(15. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

in Anbetracht der steigenden Covid-19-Fallzahlen, im Lichte der aktualisierten Eindämmungsverordnung und zum Schutze der anderen, wird das Einwohnermelde-/Ausweis-/Passamt unserer Gemeinde nur noch dringende Angelegenheiten bearbeiten. Somit soll die Anzahl der möglichen Kontakte auch im Lehniner Rathaus gemindert werden.

 

In dringenden Fällen können Sie uns eine E-Mail schreiben ( ) oder anrufen unter 03382 730722.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

ITBL mit verkürzten Öffnungszeiten

(15. 12. 2020)

Ab morgigen Mittwoch bis vorerst 18.12.2020 schließt die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) wegen der aktuellen Coronalage bereits um 16:30 Uhr.

 

Wir bitten um Verständnis.

Neue Eindämmungsverordnung des Landes

(15. 12. 2020)

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg mit allen Verhaltensregeln finden Sie im unten befindlichen Link. 

 

Halten Sie sich bitte an die Regeln und bleiben Sie gesund. 

[Hier gehts zur Eindämmungsverordnung im pdf-Format]

Kitabeiträge werden nach Übergangsfrist ab Jahresbeginn voll berechnet

(14. 12. 2020)

Das Kitagesetz das Landes erforderte eine Überarbeitung der Kloster Lehniner Kitakostenbeitragssatzung, die in der alten Fassung seit 12.06.2007 bestand. Eltern- und Gemeindevertreter, Verwaltung, Kita-Leitungen und die zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises diskutierten über mehrere Wochen über den neuen Entwurf der Kostenbeitragssatzung und erzielten dazu Einvernehmen.

 

Die Gemeinde hat mit der neuen Satzung keine zusätzlichen Einnahmen akquiriert. Es herrschte Konsens, dass Eltern mit geringem Einkommen und mit mehreren Kitakindern künftig weniger Beiträge zahlen. Diese Gruppe ist in der Vergangenheit sehr stark belastet gewesen.

 

Der Entwurf der Kostenbeitragssatzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge wurde seinerzeit auf einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt, in den Ausschüssen diskutiert und von der Gemeindevertretung beschlossen.  Die Kostenbeitragssatzung trat für den Kita- / Vorschulbereich am 01.04.2020 und den Grundschulbereich am 01.08.2020 in Kraft.

 

Das Zusammenführen von zwei vorher bestehenden Satzungen schuf für Eltern und Verwaltung mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit. In der Berechnung der neuen Kostenbeiträge wird für alle Familien gleich, egal wie viele unterhaltsverpflichtete Kinder eine Familie hat, ein einheitlicher Prozentsatz, der über dem existenzsichernden Einkommen der Familie liegt, festgelegt. Der Höchstsatz beim Elternbeitrag beträgt 420 Euro.

 

§ 13 der Kostenbeitragssatzung besagt, dass als Übergangslösung bis zum 31.12.2020 die maximale Erhöhung der Beiträge pro Monat 80,00 € beträgt.  Für 2021 wurden daher die Bescheide neu berechnet. Alle Eltern zahlen dann die Beiträge, die in der Satzung ausgewiesen sind.

 

Elternbrief des Bildungsministeriums

(13. 12. 2020)

Das Brandenburger Bildungsministerium hat heute einen Elternbrief herausgegeben, die wichtigsten Aussagen:

 

1. Schul- und Unterrichtsbetrieb in der Zeit vom 14. bis 18. Dezember 2020

 

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, gilt die Pflicht zum Besuch des Präsenzunterrichts, damit die Prüfungsvorbereitung so gut wie möglich erfolgen kann. Das betrifft die Jahrgangsstufe 10 an Ober-, Gesamt-, Förderschulen sowie des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums, die Jahrgangsstufe 13 von Gesamtschulen, beruflichen Gymnasien und des Zweiten Bildungswegs sowie Schüler/innen im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

 

Für die übrigen Jahrgangsstufen entscheiden Sie, ob ihr Kind am Präsenzunter-richt in der Schule teilnimmt. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen soll. Da die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht bestehen bleibt, halten Sie bitte Ihre Kinder in der Zeit, in der sie ansonsten am Unterricht teilnähmen, zum Lernen zu Hause an.

 

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, aber Sie entscheiden, ob ihr Kind die Schule besucht. Bitte informieren Sie die Schulleiter/innen formlos, wie Sie sich entschieden haben.

 

Die Schulen bzw. Lerngruppen, die den Unterricht im Wechselmodell organisiert haben, weil beispielweise eine Allgemein- oder Einzelverfügung eines Landkrei-ses oder einer kreisfreien Stadt dies vorgeschrieben hat, führen den Unterricht im Wechselmodell bis zum Beginn der Weihnachtsferien fort.

 

2. Schul- und Unterrichtsorganisation in der Zeit vom 04. Januar 2021 bis 08. Januar 2021

Besuchen Ihre Kinder eine Abschlussklasse, nehmen sie am Präsenzunterricht teil. Die Schulen sind gebeten, alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen zu nutzen, damit der Mindestabstand von 1,5 Meter nach Möglichkeit eingehalten werden kann.

Die Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt geistige Entwicklung bleiben geöffnet, Sie entscheiden und informieren die Schulleiter/innen formlos darüber, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt.

Die übrigen Schüler/innen der Grundschulen, der Förderschulen, der weiterfüh-renden allgemeinbildenden Schulen und der Oberstufenzentren einschließlich des Zweiten Bildungswegs bleiben zu Hause und werden dem von jeder Schule für den Distanzunterricht entwickelten Konzept entsprechend distant unterrichtet.

 

3. Schul- und Unterrichtsorganisation ab dem 11. Januar 2021

In der 1. Kalenderwoche 2021 wird die Landesregierung im Zuge der Abstimmung einer Neufassung der Eindämmungsverordnung aufgrund der Ergebnisse ihrer Analyse des Infektionsgeschehens entscheiden, ob der Präsenzunterricht wieder ausgeweitet werden kann.

 

4. Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht - mit Ausnahme des Sportunterrichts - wird auf die Schüler/innen ab der Jahrgangsstufe 1 ausgeweitet. Ausnahmen davon sind im Einzelfall nur unter den in der Eindäm-mungsverordnung geregelten Voraussetzungen möglich. Dies betrifft voraussichtlich

a. die Schüler/innen der Förderschulen für geistige Entwicklung, für die Schulleiter/innen aus pädagogischen Gründen eine Befreiung von der Tragepflicht zulassen können;

b. die Schüler/innen, die sich Klausuren mit einer Dauer von 240 Minuten und mehr unterziehen müssen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann;

c. die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden;

d. im Außenbereich von Schulen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 1 bis 4.

[Den kompletten Elternbrief finden Sie hier:]

Pflicht zum Präsenzunterricht bis zum Beginn der Ferien ausgesetzt - Kita-Kinder möglichst Zuhause betreuen

(13. 12. 2020)

Brandenburgs Bildungsministerin gibt heute folgendes bekannt:

 

Die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz und die Planungen der Landesregierung Brandenburg zu einem harten Lockdown haben ab dem 14. Dezember auch Auswirkungen auf die Organisation des Schulunterrichts in Brandenburg. Auch in Schulen und Kitas müssen Kontakte reduziert werden.

 

Regelungen vom 14. bis zum 18. Dezember 2020:

Vom 14. Dezember bis zum regulären Beginn der Ferien, am 18. Dezember 2020, wird die Präsenzpflicht an Brandenburgs Schulen ausgesetzt. Es findet demnach Unterricht statt, aber die Sorgeberechtigten können entscheiden, ob ihr Kind am Präsenzunterricht in der Schule teilnimmt. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden. Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Wechselunterricht, der bereits eingeführt wurde, bleibt bis zum Ferienbeginn bestehen.

 

Regelungen vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021:

Vom 4. Januar bis zum 10. Januar 2021 gilt das Distanzlernen für die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 1. Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1- 4 wird eine Notbetreuung organisiert. Es besteht eine Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht. Ausgenommen sind die Abschlussklassen (10, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen und beruflichen Schulen), die weiterhin in Präsenz unterrichtet werden.  Die Förderschulen „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet. Für die Abschlussklassen sollen vor allem ab Januar alle örtlich verfügbaren Räume für den Präsenzunterricht genutzt werden, um den Abstand von 1,50 m einzuhalten. Schülerinnen und Schüler im letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs haben ebenfalls Präsenzunterricht. Die Durchführung von in dieser Zeit vorgesehenen Prüfungen gemäß Handwerksordnung und Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren bleibt zugelassen.

 

Die Kitas im vorschulischen Bereich bleiben geöffnet. Soweit möglich wird den Eltern der Kita-Kinder jedoch nahegelegt, ihre Kinder Zuhause zu betreuen.

 

Britta Ernst: „Wir bieten bereits ab dem 14. Dezember die Möglichkeit, nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen. Das gibt Eltern und Schülerinnen und Schülern mehr Optionen. Die Entscheidungen mussten mit Blick auf das Infektionsgeschehen getroffen werden. Auch in den Schulen und Kitas müssen Kontakte verringert werden. In der nächsten Woche können die Eltern zunächst selbst entscheiden, ob ihr Kind noch am Präsenzunterricht teilnimmt. In der ersten Januarwoche gehen alle Jahrgänge ins Distanzlernen. Wir möchten aber nach wie vor den Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Jahr einen Schulabschluss anstreben, die Möglichkeit geben, sich mit ihren Lehrkräften im direkten Austausch vorzubereiten und die jetzt anstehenden Klausuren und Prüfungen zu schreiben. Damit werden die Abschlussklassen ausgenommen. An die Eltern von Kita-Kindern und Schulkindern appellieren wir, dass sie ihre Kinder möglichst Zuhause betreuen.“

Woidke: „Wir müssen Leben retten“

(13. 12. 2020)

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist bundesweit ein sogenannter harter Lockdown notwendig. Darauf hat sich heute die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Bundeskanzlerin Angela Merkel einvernehmlich verständig. Auf einer Pressekonferenz in Potsdam sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen ist der harte Schnitt jetzt dringend erforderlich. Viele Äußerungen aus der Bevölkerung zeigen mir, dass dafür bei der großen Mehrheit Zustimmung und Verständnis besteht. Dafür mein Dank!"

Die notwendige neue Eindämmungsverordnung wird umgehend erarbeitet und soll am morgigen Montag (14.12.2020) vom Kabinett beschlossen werden. Sie soll ab Mittwoch (16. Dezember) und bis vorerst 10. Januar 2021 gelten. Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts in Schulen werden jedoch bereits ab morgigem Montag gelten. Damit reagiert die Landesregierung auf die weiterhin hohen Infektionszahlen und vielen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die landesweite 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt heute 206,8. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 145,0.

 

Vorgesehene Umsetzung neuer Einschränkungen in Brandenburg:

- Die bestehenden Beschränkungen (z. B. Schließung Gaststätten und Kultureinrichtungen, Kontaktbeschränkung auf fünf Personen aus höchstens zwei Haushalte, wobei davon Kinder bis 14 Jahre ausgenommen sind) sollen weiterhin und vorerst bis 10. Januar 2021 gelten.

- Für die Weihnachtsfeiertage vom 24. Dezember bis 26. Dezember gilt, dass sich ein Haushalt unabhängig seiner eigenen Personenzahl mit maximal weiteren vier Personen treffen kann. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden dabei nicht mitgezählt. Damit soll gesichert werden. dass größere Familien nicht auseinandergerissen werden. Dringend wird daran appelliert, vor den Weihnachtstreffen Kontakte deutlich zu verringern („Schutzwoche").

- Landesweites An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr über die 5-er Begrenzung hinaus. Vorgesehen ist ein Feuerwerksverbot an publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird untersagt. Von Feuerwerken wird grundsätzlich dringend abgeraten.

- Der Einzel- und Großhandel sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr wird voraussichtlich ab 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen davon sind: Lebensmittelhandel, Tierbedarfshandel, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörakustiker, Sparkassen und Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufsstellen, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten.

- Körpernahe Dienstleistungen bleiben untersagt. Dies soll künftig auch für das Friseurhandwerk gelten. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

 

- Zur Schule ist vorgesehen: In der Woche vom 14.12 bis 18.12.2020 Aussetzen des Präsenzunterrichts, außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. Das bedeutet, wer sein Kind zu Hause betreuen kann, sollte das tun. In der Woche vom 4.1. bis 10.1.2021 ausschließlich Distanzunterricht außer bei den Abschlussklassen und Förderschulen. In dieser Zeit nach den Weihnachtsferien wird Notbetreuung gewährleistet.

 

- Kitas bleiben geöffnet. Eltern, die dies ermöglich können, sollten ihre Kinder aber zu Hause betreuen.

 

- Lieferung und Abholung von Speisen bleibt möglich, jedoch kein Verzehr vor Ort. Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit.

 

- Gottesdienste sind nur unter Einhaltung strenger Hygieneregeln möglich.

 

- Für Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sind besondere Maßnahmen zu treffen. Notwendig werden regelmäßige Tests in kurzen Abständen und das Tragen von FFP-2-Masken.

 

Coronalage spitzt sich zu - diese Maßnahmen könnten die Brandenburger betreffen

(11. 12. 2020)

Kreisfreie Städte und Landkreise versuchen das Infektionsgeschehen durch den Coronavirus durch Allgemeinverfügungen einzugrenzen. Die bisherigen Maßnahmen haben sich aus heutiger Sicht bisher leider noch nicht als ausreichend erwiesen. Das Gesundheitswesen hat in verschiedenen Teilen des Landes die Grenzen seiner Belastbarkeit erreicht.

 

In einer heutigen Telefonkonferenz mit den Oberbürgermeistern, Landräten, kommunalen Spitzenverbänden und den Mitgliedern der Landesregierung hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke vor diesem Hintergrund über Eckpunkte einer neuen Eindämmungsverordnung informiert. Diese soll demnach ab dem 16. Dezember 2020 gelten. Folgende weitergehende Maßnahmen sollen nach derzeitigem Stand u.a. vorgesehen werden:

 

• Der Präsenzunterricht ab der 7. Klasse mit Ausnahme von Abschlussklassen und Förderschule soll vom 16. Dezember 2020 bis zum 8. Januar 2021 ausgesetzt werden.

• Märkte und Wochenmärkte sollen geschlossen werden. Hiervon ausgenommen sind Verkaufsangebote von Lebensmitteln.

• Verhängung eines ganztägigen Alkoholkonsum- und Alkoholabgabeverbotes in der Öffentlichkeit.

• Ausgangssperren zwischen 22 und 6 Uhr, wobei Ausnahmen für Besuche von hilfsbedürftigen oder kranken Menschen und der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts zugelassen sind.

• Geschäftsschließungen sollen ab einem - insbesondere mit den Nachbarländern abgestimmten - Zeitpunkt erfolgen. Vorgeschlagen ist derzeit der Zeitraum vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021.

 

Für die Weihnachtsfeiertage sollen Regelungen vorgesehen werden, die Zusammenkünfte im engsten Familien- und Freundeskreis ermöglichen. Der Ministerpräsident informierte über eine für Sonntag terminierte Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs. Dort soll versucht werden, sich auf gemeinsame Regelungen zu verständigen. Die Beschlussfassung der Landesregierung über die neue Eindämmungsverordnung sei für den kommenden Dienstag, den 15. Dezember 2020,

vorgesehen.  

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Geflügelpestvirus auf dem Vormarsch

(11. 12. 2020)

Im Norden des Landes Brandenburg liegt seit 3.12.2020 ein Beobachtungsgebiet für die hochansteckende Geflügelpest durch einen Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern. Insbesondere Klein- und Hobbyhalter von Geflügel sind daher bereits jetzt aufgerufen, Vorkehrungen für den Fall einer amtstierärztlichen Anordnung zur Aufstallung zu treffen. Für einige Gemeinden im Landkreis Potsdam-Mittelmark gelten die Regelungen der Allgemeinverfügung vom 10. Dezember 2020 bereits verbindlich. Bisher betroffen sind:

 

· Gemeinde Päwesin mit den Ortsteilen Bagow und Bollmannsruh

· Gemeinde Roskow mit den Ortsteilen Lünow, Grabow, Roskow

· Gemeinde Groß Kreutz (Havel) mit den Ortsteilen Götz, Deetz, Schmergow

· Gemeinde Werder mit den Ortsteilen Phöben, Neu Töplitz, Alt Töplitz, Göttin, Kemnitz, Leest sowie der Stadt Werder (Havel)

· Gemeinde Schwielowsee mit den Ortsteilen Geltow und Caputh

· Stadt Beelitz mit dem Gemeindeteil Beelitz - Heilstätten.

 

 

Ist nicht genügend Stallkapazität vorhanden, kann eine überdachte Voliere so errichtet werden, dass keine Wildvogelkontakte entstehen - auch nicht Exkremente von Wildvögeln in die Voliere eingetragen werden können. Schlachtreifes Geflügel sollte alsbald geschlachtet werden. Krankheitsanzeichen mit mehr als 2% Verlusten oder erhebliches Nachlassen der Legeleistung innerhalb von 2 Tagen sollten sofort dem Hoftierarzt oder dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Landkreis Potsdam-Mittelmark - Tel. 03381 533-271 gemeldet werden, auch am Wochenende erreichbar über die Leitstelle Feuerwehr, Tel. 03381 -6230.

 

Amtstierärztin Petra Thiem weist auf die in der Geflügelpest-Verordnung bei der Feststellung der Geflügelpest vorgesehenen Maßnahmen hin. Grundsätzlich gilt: Wer Geflügel hält, also Hühner, Truthühner, Enten, Gänse, Fasanen, Perlhühner, Rebhühner, Wachteln und Tauben, muss seinen Tierbestand beim zuständigen Veterinäramt melden. Zudem sollte ein Bestandsregister geführt werden. Hier werden alle Zu- und Abgänge mit Datum, Art des Geflügels, Name und Anschrift des Transportunternehmers sowie des vorherigen bzw. zukünftigen Besitzers verzeichnet. Es sollte auch kein Geflügel über Märkte, Börsen oder mobile Händler zugekauft werden. Der Besuch anderer Geflügelbestände soll ebenfalls unterbleiben. Fremde Personen erhalten keinen Zutritt - außer der Tierarzt oder Amtstierarzt.

 

Zum Schutz vor der Geflügelpest sind die hygienischen Maßnahmen von Kleinbetrieben und Hobbyhaltern von Geflügel einzuhalten:

Hände sollen unmittelbar vor Betreten und nach dem Verlassen des Stalls gewaschen und desinfiziert werden.

Beim Betreten des Stalles sollten Sie bestandseigene Schutzkleidung (inklusive Schuhwerk) tragen. Die Schutzkleidung (inklusive Schuhwerk) verbleibt im Stall und sollte regelmäßig gewaschen und desinfiziert werden. Bei Verwendung von Einmalschutzkleidung ist diese nach Gebrauch unschädlich zu beseitigen. Desinfektionsmittel können im Landhandel oder bei einem praktizierenden Tierarzt erworben werden. Bitte achten Sie auf die Anwendungs- und Entsorgungshinweise.

Halter von Hunden und Katzen sollen sicherstellen, dass diese nicht frei herumlaufen und sich den Stallungen nähern.

 

Nach jeder Ein- und Ausstallung sollten die eingesetzten Gerätschaften sowie die leeren Ställe mit den vorhandenen Einrichtungen und Gegenstände gereinigt und desinfiziert werden.

 

Transportmittel für Geflügel (wie Viehtransportfahrzeuge, Anhänger, Kisten, Käfige, Behältnisse) sollten nach jeder Verwendung unverzüglich gereinigt und desinfiziert werden.

 

Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände (Gerätschaften, Maschinen), mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sind für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren. Hier soll nicht nur ein direkter Kontakt, sondern auch ein indirekter durch Kot von Wildvögeln verhindert werden. Abdecken durch Planen oder Einlagern in Gebäuden oder verschlossenen Behältern ist möglich. Eierkartons nur einmal verwenden und entsorgen nach dem Gebrauch. Speise- und Küchenabfälle (vor allem Eierschalen) sollten nicht verfüttert werden.

Regelmäßig sollen Schadnager in den Stallungen und im Außenbereich bekämpft werden. Insgesamt sollen die Stallungen in einem guten baulichen Zustand sein, um sie leichter reinigen und desinfizieren zu können.

 

Weitere Infos zum Thema unter Tel. 03381 533 271, Email:

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Projekt Mobilstationen in Potsdam Mittelmark gewinnt Mobilitätswettbewerb der Landesregierung

(09. 12. 2020)

Mit der neuen Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg (Rili InnoMob) unterstützt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) kreative Konzepte und Projekte für den ÖPNV. Im dafür ausgeschriebenen Wettbewerb konnte sich nun unter anderem der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit seiner Projektidee durchsetzen. Vorgesehen ist, die klassischen Umsteigestationen zwischen sämtlichen Verkehrsmitteln weiterzuentwickeln, um die intermodale Mobilität im Landkreis zu fördern. Dafür sind Fördermittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro vorgesehen.

 

Infrastrukturminister Guido Beermann: „Der ÖPNV in Brandenburg soll fit für die Zukunft werden. Um die Verkehrswende voranzutreiben, müssen wir über den Tellerrand blicken und Mobilität in unserem Land neu denken. Gefragt sind vor allem Ideen, die genau auf die Bedürfnisse der Menschen und verschiedenen Regionen Brandenburgs zugeschnitten sind. Deshalb fördern wir das Vorhaben des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das Projekt verbindet auf sehr innovative Weise die bisherigen Umsteigestationen mit neuen Funktionen wie abschließbaren Radboxen, Sharing-Angeboten oder Verleihstationen. Ich bin mir sicher, dass das Vorhaben auch über den Landkreis Potsdam-Mittelmark hinaus Schule machen wird.“

 

Die geplanten Mobilstationen sollen als Multi-Verkehrshub angelegt werden. Dabei wird die Anordnung der einzelnen Elemente an den jeweiligen Bedarf angepasst und barrierefrei gestaltet. Für die aufkommensstärksten Bushaltestellen im Landkreis soll eine konkretisierende Planung erfolgen. Für den Rest des Landkreises werden Gestaltungshinweise erarbeitet. Bei drei Haltestellen wird die Planung soweit erfolgen, dass diese direkt im Anschluss in Folgeprojekten realisiert werden kann. Vorgesehen ist auch, eine Corporate Identity mit einem hohen Wiedererkennungswert zu schaffen und landesweit einzusetzen. Darüber hinaus wird für das Projekt eine Software entwickelt, die die Andockung der Mobilstationen an die VBB-Software sicherstellen soll. Damit werden Funktionen wie Buchung oder Reservierung nutzbar.

 

Derzeit laufen Abstimmungen zwischen dem Landkreis und der Gemeinde Kleinmachnow mit dem Ziel, in einem separaten Anwendungs- und Testfall eine erste kleine Mobilstation an der Bushaltestelle „Rathausmarkt“ zu schaffen. Dort steigen täglich 2.800 Menschen ein und aus. Sie wären somit die ersten, die die im Rahmen des InnoMob-Projektes entstehende Software auf Herz und Nieren testen könnten. Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von innovativen Mobilitätsangeboten im Land Brandenburg unterstützt das MIL die Konzeption, den Betrieb sowie die Evaluation ausgewählter ÖPNV-Modellprojekte. Bis 2022 stehen hierfür insgesamt 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

 

 

 

Drei Lehniner Straßen sind jetzt Einbahnstraßen

(09. 12. 2020)

Die Gemeinde hat am Montag und Dienstag die neuen Schilder vom Baubetriebshof anbringen lassen. Ursprünglich war die Maßnahme für die 49. Kalenderwoche geplant, wie es auch im Amtsblatt angekündigt wurde. Leider verzögerte sich die Beschilderung um einige Tage, wofür die Gemeinde um Verständnis bittet.

 

Damit gilt jetzt eine neue Verkehrsregelung für die Goethe-, Beethoven- und Lindenstraße. Die Beethovenstraße ist nunmehr ab Einmündung Lindenstraße in Richtung Goethestraße (Schulcampus) Einbahnstraße. Die Goethestraße wurde bis zum Fußgängerüberweg als Einbahnstraße ausgewiesen und die Lindenstraße wird ab Abzweig Beethovenstraße Richtung Rädel Einbahnstraße. Radfahrer dürfen die genannten Bereiche in beide Richtungen befahren.

 

Die neue Regelung wurde auf Anregung des Ortsbeirates und der Gemeindevertretung umgesetzt und dient der besseren Verkehrssicherheit, weil die Straßen sehr schmal sind. Die Polizei hat heute Autofahrer festgestellt, die noch verkehrt fahren. Bitte künftig die neue Beschilderung beachten.

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Schule kompakt

(08. 12. 2020)

Die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns in Lehnin bietet auf einen Flyer eine Übersicht über die wichtigsten Informationen zur Einrichtung.

 

Darunter Abschlüsse, Abitur, Kursangebote und Busverbindungen zum Schulcampus, wo derzeit Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet werden. Künftig können Schülerinnen und Schüler in Lehnin wieder ihr Abitur ablegen. Dazu hat die Gemeinde gerade einen Anbau fertiggestellt und plant weitere Baumaßnahmen.

 

Auf dem Lehniner Schulcampus werden derzeit ca. 830 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

[Flyer der Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns]

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Veranstalter können GEMA-Gebühren zurückerstattet bekommen

(08. 12. 2020)

Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter hat darüber informiert, dass für Betriebsschließungen während des November-/Dezember-Lockdowns und ggf. darüber hinaus keine GEMA-Gebühren für abgeschlossene und noch laufende Nutzungsverträge gezahlt werden müssen. Nach Aussage der GEMA haben alle Musiknutzer erneut die Möglichkeit, für den Zeitraum behördlich veranlasster Schließungen ihr bereits gezahltes Geld zurück zu bekommen bzw. Gutschriften zu erhalten.

 

Betroffene Betriebe können auf der GEMA-Homepage in ihrem Online-Kundenkonto ihre behördlich veranlassten Schließzeiten angeben. Dies sollte erst nach Wiedereröffnung des Betriebes erfolgen, damit auch alle Schließungstage angegeben werden können. Voraussetzung ist, dass der Nutzer vorher (falls noch nicht vorhanden) auf der GEMA-Homepage sein Profil angelegt hat (www.gema.de/portal).

 

Weitere Informationen zu GEMA-Gutschriften finden Sie hier: https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Trainerteam möchte sich vergrößern

(04. 12. 2020)

Das Bildungswerk e.V. des Kreissportbundes PM bietet in Brandenburg, Lehnin, Werder, Bad Belzig und Umgebung verschiedene Sportkurse an, für diese nun weitere Trainer gesucht werden. Das Team freut sich über eine Verstärkung im Aquafitness-, Baby- und Kinderschwimm- sowie im Landtrainingsbereich.

 

Sportinteressierte (auch ohne Lizenz), die gern vor einer Trainingsgruppe stehen und andere mit Spaß motivieren, können sich ab sofort beim Bildungswerk telefonisch unter 03382 7040220 oder unter melden.  

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Mit Gymnastik fit im Alter

(04. 12. 2020)

Die Lebensqualität im Alter hängt im hohen Maße mit der körperlichen und geistigen Fitness zusammen. Eng damit verbunden ist die eigene Mobilität, die möglichst lang erhalten bleiben soll. Das einfachste und effektivste Mittel dieses Ziel zu erreichen und auch im Alter eine hohe Lebensqualität zu erlangen, sind regelmäßiger Sport und Bewegung.

 

Das Bildungswerk bietet genau diese Bewegung in der Gruppe ab 60 Jahren unter qualifizierter Anleitung jeden Freitag um 9 Uhr in Lehnin an.

 

Interessente können sich ab sofort für eine kostenlose Probestunde (die nach der Corona-Lockdown-Lockerung stattfindet) telefonisch unter 0 33 82/70 40 200 oder per Mail anmelden.

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Bahnhofstraße ist Einbahnstraße

(04. 12. 2020)

Die Bahnhofstraße in Lehnin ist seit heute Morgen, 8:00 Uhr, eine Einbahnstraße von Kaltenhausen kommend. Die Einfahrt in die Bahnhofstraße von Seiten der Straße Marktplatz ist ab sofort gesperrt. Dies gilt voraussichtlich bis zum 31.05.2021.

 

Der sehr kurzfristige Antrag erfolgte seitens eines Grundstückseigentümers der Bahnhofstraße bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde.

 

Wir bitten um Verständnis.

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Jaguar-Schlüssel am Gohlitzsee gefunden

(04. 12. 2020)

Am Gohlitzsee wurde ein schwarzer Jaguar-Autoschlüssel gefunden. Der Besitzer oder die Besitzerin können sich in der Zentrale des Rathauses in der Friedensstraße 3 melden. Weitere Infos unter 0 33 82/73 07 91.

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Bibliotheksschließung: Was ist zu beachten?

(02. 12. 2020)

Die auf dem Lehniner Schulcampus befindliche Bibliothek „Bettina von Arnim“ ist im November wegen der Ansteckungsgefahr durch den Coronavirus bis auf weiteres geschlossen worden. Neue Bücher können daher gegenwärtig nicht ausgeliehen werden. Wir bitten um Verständnis!

 

Die Ausleihfrist verlängert sich mit der Schließzeit. Wenn in der Schließzeit die Rückgabefrist ausläuft, werden keine Mahngebühren fällig. Wer dennoch seine Bücher abgeben möchte, kann dies in der Bücherbox tun, die im Eingangsbereich des Lehniner Rathauses in der Friedensstraße 3 zu den normalen Öffnungszeiten aufgestellt ist. Alle Bücher enthalten einen Barcode, über den der jeweilige Nutzer zuzuordnen ist.

 

Onlinemedien wie z. B. Podcasts, E-Books sowie elektronische Zeitungen und Magazine können weiterhin von Bibliotheksnutzern heruntergeladen werden - ein Button für den interaktiven Bibliotheks-Zugang befindet sich rechts auf der Startseite der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de.

 

 

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Maskenpflicht jetzt auch auf Begegnungsplätzen vor Verkaufsstellen sowie zugehöriger Parkplätze

(01. 12. 2020)

Nach der neuen Eindämmungsverordnung des Landes, die seit heute in Kraft trat und zunächst bis 21. Dezember 2020 gilt, muss nun auch auf Begegnungs- und Verkehrsflächen sowie dazugehörigen Parkplätzen vor Verkaufsflächen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

Ordnungsamtsmitarbeiter der Gemeinde Kloster Lehnin beraten die Marktleiter bzw. Inhabern der einzelnen Märkte. Es wurden einige Bürgerinnen und Bürger angetroffen, die von der neuen Regelung nichts wussten. Sie zeigten sich allerdings einsichtig und setzten nach der Belehrung Masken auf. Das Ordnungsamt wird in nächster Zeit verstärkt Parkplätze vor Einkaufsmärkten und öffentliche Plätze, für die Maskenpflicht angeordnet wurden, bestreifen.

 

Danke für Ihr Verständnis.

Straßenbeleuchtung repariert

(01. 12. 2020)

Der Fehler an der Straßenbeleuchtungsanlage im Wohngebiet Hohlweg und Kaltenhausen wurde gefunden und behoben. Einstellungen an der Einschaltzeit werden noch vorgenommen, so dass die Wege und Plätze wieder sicher begangen werden können.

 

Lockdown im Land Brandenburg verlängert

(27. 11. 2020)

Brandenburg verlängert wegen der Pandemie den Teil-Lockdown bis zum 21. Dezember und passt die Corona-Maßnahmen in wichtigen Punkten an das aktuell hohe Infektionsgeschehen an. Das Kabinett hat dazu heute die Zweite SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen. So wird die Masken-Pflicht ausgeweitet, und die Kontaktbeschränkungen werden weiter verschärft. Die Landkreise und kreisfreien Städte müssen anordnen, auf welchen belebten Straßen und Plätzen zum Jahreswechsel ein Silvesterfeuerwerk verboten ist.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Mit unserer heutigen Entscheidung machen wir deutlich: Es ist keine Zeit für Lockerungen. Im Gegenteil: Die physischen Kontakte müssen weiter verringert werden. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen erhöht sich deutlich. Die Zahl der Todesfälle steigt ebenfalls. Zur Zeit sind es täglich bundesweit rund 400. Das ist die Passagierzahl eines großen Urlaubsfliegers. Das macht mich betroffen und macht mir große Sorgen. Sofern sich die Lage nicht dramatisch zu-spitzt, soll es zu den Weihnachtstagen eine kleine Entlastung geben, damit sich Familien treffen können. Das Gesundheitsministerium bereitet alles vor, damit die Impfkampagne zügig starten kann, sobald der Impfstoff einsatzfähig ist.“

 

Die wichtigsten Regeln bis Jahresende:

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet: Grundsätzlich ist nun in allen öffentlich zugänglichen Räumen und Orten mit Publikumsverkehr eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Also zum Beispiel in Banken, Postfilialen, Behörden, Krankenhäusern. Das gilt auch an Orten unter freiem Himmel, wo sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, zum Beispiel auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten sowie in Büro- und Verwaltungsgebäuden haben die Beschäftigten sowie Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht gilt auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben, einschließlich der dazugehörigen Parkplätzen.

 

Für private Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gelten folgende Einschränkungen: Sie sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen, zählen also in die Anzahl von bis zu 5 Personen nicht hinzu. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Jugendlichen, die alle älter als 14 Jahren sind, darf keinen weiteren Besuch in ihrer Wohnung empfangen, wenn alle anwesend sind.

 

Die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 01. Januar 2021 werden erweitert: Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis sind bis maximal 10 Personen erlaubt. Hinzu kommen Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Hotels und Pensionen dürfen in Brandenburg Personen zu touristischen Zwecken wie Freizeitreisen nicht beherbergen. Dazu zählen auch Personen, die aufgrund von Verwandtenbesuchen nach Brandenburg reisen. Wenn Personen Verwandte über die Feiertage besuchen möchten, müssen sie privat untergebracht werden.

 

Im Bereich der Religionsfreiheit gibt es keine neuen Einschränkungen. Religiöse Großveranstaltungen müssen vermieden werden. Alle Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, an denen Personen aus mehr als zwei Haushalten oder mehr als fünf Personen aus mehr als einem Haushalt teilnehmen, sind untersagt. Auf Weihnachtsfeiern sollte verzichtet werden.

 

Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels bleiben unter Hygieneauflagen weiter geöffnet. Die Einzelhändler müssen den Zutritt so steuern, dass Warteschlagen vermieden werden. Entsprechend der neuen Verordnung sind in der Adventszeit keine verkaufsoffenen Sonntage möglich. In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten. Bei größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt gilt: auf einer Fläche von 800 Quadratmetern ein Richtwert von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche und auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche von höchstens einer Kundin oder Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche.

 

Auf belebten Straßen und Plätzen ist Silvesterfeuerwerk untersagt. Das private Silvester-Feuerwerk auf dem eigenen Grundstück oder in Anwohnerstraßen ist erlaubt.

 

Die Erbringung körpernaher Dienstleistungen, bei denen das Abstandsgebot zwischen Beschäftigten und Kunden nicht eingehalten werden kann, ist weiter untersagt. Das betrifft zum Beispiel Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege wie Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, Sonnenstudios und ähnliche Betriebe. Sie müssen weiter geschlossen bleiben. Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés sind weiter für den Publikumsverkehr zu schließen. Nur der Außerhausverkauf ist nach wie vor erlaubt. Imbissbuden können weiter an ihrem Stand Speisen oder Getränke verkaufen, die Kunden dürfen diese aber nicht dort verzehren. Es darf dort zu keinen Menschenansammlungen kommen. In Kantinen dürfen Gäste, die nicht zum Betrieb gehören, nicht essen gehen.

 

Alle Personen haben bei Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Kitas und Schulen bleiben weiter offen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird auf die Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse, außer im Sportunterricht ausgeweitet. Lehrkräfte und sonstiges Schulpersonal müssen nunmehr im gesamten Schulgebäude und im Außenbereich (Schulhof) eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Im Musikunterricht im Hort wird das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten verboten. Sportunterricht findet nur im Freien oder in halbierten Lerngruppen statt.

In Gebieten mit sehr hohen Infektionszahlen (Inzidenzwert 200 – Hotspots) treffen die Schulbehörde in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern weitere schulorganisatorischen Maßnahmen. Dabei wird zunächst ein Wechsel von Präsenz-und Distanzunterricht in allen Oberstufen sowie in den beruflichen Schulen vorgesehen.

 

Für den Publikumsverkehr sind weiter zu schließen: Diskotheken, Ausstellungen, Jahrmärkte, Volksfeste, Theater, Kinos, Museen, Tierparks, Schwimmbäder, Saunen und Freizeitparks.

Startfrei für neue Kloster Lehniner Radweg-Anbindung „Tour Brandenburg“

(26. 11. 2020)

Das Radfahren erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und auf Grund der Corona-Reisebeschränkungen erlebte der Radtourismus in unserem Land in 2020 einen weiteren Höhepunkt.

 

Eine beliebte und geführte Radwegstrecke ist die „Tour Brandenburg“. Mit 1.088 Kilometern ist sie der längste Radfernweg Deutschlands. Die Tour führt rund um Berlin durch das ganze Land Brandenburg, ermöglicht 31 Städte mit historischem Stadtkern Brandenburgs zu entdecken und durchzieht auch die Gemeinde Kloster Lehnin.

Von der L88 aus Busendorf kommend verläuft die bisherige Radroute entlang der Landesstraße größtenteils auf der Fahrbahn, teils auf einem die Landesstraße begleitendem Radweg. Immer mehr Menschen jedes Alters sind mit Elektrobikes aber auch mit Fahrrädern und Anhängern mit Kindern oder auch Hunden unterwegs.

 

Um das Radfahren entspannter zu gestalten und die Situation auf der Straße zu entschärfen, verfolgt die Gemeinde Kloster Lehnin in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark den Plan, die Streckenführung der „Tour Brandenburg“ im Gemeindegebiet leicht abzuändern, und den Radtouristen abseits der Landesstraße die Reize der beeindruckenden Flora und Fauna in Kloster Lehnin zu präsentieren. Zur Aufwertung soll der Teilbereich Potsdamer Straße in Lehnin für die Nutzung durch Radfahrer und Wanderer, als eine Voraussetzung für eine attraktivere Routenführung , aufgewertet werden. Hierzu wurden Fördermittel beantragt die, mit freundlicher Unterstützung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark, in Höhe von 300.000 Euro bewilligt wurden.

 

Am Reiterhof in Emstal verlassen die Radfahrenden zukünftig die L88 und fahren durch das „Hohe Stein-feld“ entlang an saftigen Wiesen und alten Baumbeständen Richtung Lehnin. An der Waldsiedlung und am Spargelhof angekommen, geht es rechts in den Wald und durch das Lehniner Wald und Seengebiet. Hier führt der Weg an der Alten Försterei vorbei, die sich auch als „Bett & Bike Herberge“ einen Namen machen konnte. Den Ort Lehnin befährt man anschließend aus Richtung Sportplatz an dem auch der Start-/Zielpunkt des Lehniner Laufparks ist. Am Sportplatz kann man eine Rast in der Sportlerklause machen, von dort aus in den Ort und ins Kloster fahren oder der „Tour Brandenburg“ weiter folgen in Richtung Damsdorf – Trechwitz – Havel.

 

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Fehlersuche bei der Straßenbeleuchtung  Hohlweg/Kaltenhausen

(25. 11. 2020)

Aufgrund eines Kabelfehlers ist in letzter Zeit die Straßenbeleuchtung im Lehniner Wohngebiet Hohlweg und Kaltenhausen zeitweise ausgefallen. Vorerst wurde eine Übergangslösung geschaffen, um die Beleuchtung teilweise wieder in Betrieb nehmen zu können. Die Suche des Kabelfehlers und die Reparatur wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

Wir bitten um Verständnis.

Ölspur in Lehnin beseitigt

(24. 11. 2020)

Die Feuerwehr Lehnin 🚒rückte heute Abend zur Alten Michelsdorfer Straße/Kaltenhausen (Parkplatz) aus, um eine Ölspur von der Fahrbahn zu beseitigen.

 

Vielen Dank! 

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Corona-Geschehen im Landkreis

(24. 11. 2020)

Deutlich mehr Infektionen verzeichnete das Gesundheitsamtes des Landkreis Potsdam Mittelmark am heutigen Dienstag. Von den insgesamt 66 neuen Infektionen entfallen 33 auf die Stadt Teltow, mit 15 Fällen ist Kleinmachnow betroffen. Je 3 Fälle wurden in Treuenbrietzen und Ziesar gemeldet. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat derzeit fünf Infizierte.

 

Gestern registrierte das Gesundheitsamt 41 Neuinfektionen, darunter 9 Fälle in der Bad Belziger Reha-Klinik. Weitere Verdachtsfälle wurden in   Kita-Einrichtungen in Kleinmachnow, Ferch und Treuenbrietzen sowie in der Grundschule in Wusterwitz festgestellt.

 

Auch in der Lavendel-Residenz in Teltow gibt es ein Ausbruchsgeschehen. Maßnahmen wie gruppenweiser Isolierung, Verlegungs- und Aufnahmestopp sowie ein Besuchsverbot wurden hier festgelegt.

 

Im Verdachtsfall einer SARS-CoV-2-Infektion können sich betroffene Bürgerinnen und Bürger mittels des Meldeformulars an das Gesundheitsamt wenden. Dort sind die wesentlichen Fragen aufgeführt, die für eine Kontaktaufnahme und -verfolgung notwendig sind. Das Formular finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/Meldebogen-COVID19.pdf

 

Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Potsdam-Mittelmark finden Sie auf der Internetseite des Landesamts für Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und Gesundheit

https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/corona/fallzahlen-land-brandenburg/

 

 

 

Foto zu Meldung: Corona-Geschehen im Landkreis

Bessere Luft im Bus: Neue Filtertechnik bringt noch mehr Sicherheit gegen Viren

(24. 11. 2020)

Kaum auf dem Markt, können regiobus-Kunden schon von ihnen profitieren: Neue verstärkt antiviral wirkende Aktivkohlefilter. Bis voraussichtlich Mitte Januar 2021, abhängig von der Verfügbarkeit, werden alle Klimaanlagen der rund 100 Mercedes-Busse von regiobus mit ihnen ausgestattet sein und für noch bessere und sicherere Luftqualität sorgen. Zusammen mit dem Partner Autohaus Jürgens in Brandenburg an der Havel wird am schnellstmöglichen Einbau gearbeitet.

 

Die neuen mehrlagig progressiv aufgebauten Hochleistungs-Partikelfilter verfügen zusätzlich über eine antivirale Funktionsschicht. Feinste Aerosole werden gefiltert und mikrobiologisch gereinigt, das haben physikalische Prüfungen und mikrobiologische Untersuchungen des Anbieters bewiesen.

 

Schon jetzt liegt der Frischluftanteil im Fahrzeug bei bis zu 80 Prozent. Alle zwei bis vier Minuten erfolgt ein kompletter Luftaustausch. Die neue Filtertechnik trägt nun zu einer noch höheren Luftqualität in den Fahrzeugen bei. Pro Fahrzeug investiert das landkreiseigene Nahverkehrsunternehmen rund 100,- EUR für Solo und 200,- EUR für Gelenkfahrzeuge in das Leistungsupgrade der Klimaanlagen. Innerhalb einer Stunde ist der Wechsel der Filter vollzogen und kann das Fahrzeug kann wieder in den Linienbetrieb gehen.

 

„Im Auftrag unseres Aufgabenträgers, dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, arbeiten wir daran unseren ÖPNV-Kunden die aktuell jeweils größtmögliche Sicherheit zu bieten. Die weitere Luftverbesserung bringt hier zusammen mit dem bereits in den Businnenräumen aufgebrachtem Langzeitdesinfektionsmittel in Verbindung mit den allgemeinen Hygieneregeln die im ÖPNV bestmögliche Sicherheit“, so regiobus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig.

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Für drei Bauprojekte plant die Gemeinde die Ausschreibung von Planungs- bzw. Bauleistungen

(23. 11. 2020)

1. Vergabe von Planungsleistungen für den Neubau eines Schulgebäudes auf dem Schulcampus Lehnin. Zur Erweiterung des Raumangebotes auf dem Schulcampus Lehnin ist beabsichtigt, einen Neubau zu errichten, der die beiden vorhandenen Schulgebäude des Typs „Erfurt“ baulich miteinander verbindet.

Die Vergabe der erforderlichen Leistungen der Objektplanung erfolgt im Rahmen eines nichtoffenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb (EU-Ausschreibung). Die Ausschreibung wird auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg und auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Die Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge endet am 23.12.2020, 12:00 Uhr. Berücksichtigt werden nur vollständige Bewerbungen.

 

2. Vergabe von Abbruch- und Bauleistungen für Rückbau und Ersatzneubau des Sanitärgebäudes im Strandbad Lehnin:

Es ist beabsichtigt, das Sanitärgebäude im Strandbad Lehnin zeitnah zurückzubauen und durch einen modernen Anforderungen an ein Sanitärgebäude entsprechenden Neubau zu ersetzen. Die Ausschreibungen für die erforderlichen Abbruch- und Bauleistungen sind fortlaufend ab der 49. KW 2020 geplant.

 

3. Vorankündigung der Vergabe von Abbruch- und Bauleistungen für die Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Reckahn:

Es ist beabsichtigt, im Ortsteil Reckahn ein Feuerwehrgerätehaus zu errichten. Gegenwärtig werden die erforderlichen planungstechnischen Vorleistungen erbracht.

 

 

Diakonissenhaus baut Klinik für Geriatrische Rehabilitation aus

(20. 11. 2020)

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin erhöht die Kapazität seiner Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin zu Beginn des Jahres 2021 auf 115 Plätze.  Das im gleichen Gebäude befindliche Krankenhaus der Grundversorgung mit 55 Betten und zehn Tagesklinikplätzen wird dann nicht fortgeführt. Bis dahin findet die medizinische Versorgung in bekanntem Umfang und in der bekannten Qualität statt. Die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg sowie der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Krankenkassen stehen vor dem Abschluss.

 

Die Mitarbeitenden aus Pflege, therapeutischem und ärztlichem Dienst haben eine Arbeitsplatzgarantie erhalten. Für eine kleine Zahl von Mitarbeitenden aus der Funktionsdiagnostik wird es alternative Angebote aus dem Unternehmensverbund sowie individuelle Vereinbarungen geben. Vor einem Jahr war die Belegschaft informiert worden, dass angesichts jahrelanger hoher Defizite des Krankenhauses Strukturveränderungen erforderlich sind. Die Rahmenbedingungen zur Finanzierung kleiner Krankenhäuser haben sich seitdem nicht verbessert und werden sich perspektivisch auch noch verschlechtern. Andere Varianten, etwa die Fortführung der Palliativmedizin in einer „besonderen Einrichtung“ oder der Ausbau der Kapazitäten der Akutgeriatrie eröffneten auch aus Sicht von Ministerium und Kostenträgern keine belastbare Perspektive.

 

Mit der Konzentration auf die Rehabilitation eröffnet sich für Lehnin eine Perspektive, die den Gesundheitsstandort langfristig sichert. Während die Zahl der Patientinnen und Patienten sowie der Behandlungen im Krankenhaus seit Jahren kontinuierlich zurückging, steigt der Bedarf an altersmedizinischen Rehabilitationsangeboten weiter stark an. Diese Einschätzung wird von den Krankenkassen geteilt.

 

Die Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit zurzeit 70 Betten ist in den 1990er Jahren im Rahmen eines Modellprojekts als Teil eines vernetzten geriatrischen Zentrums konzipiert und aufgebaut worden. Als hochspezialisierte Fachklinik hat sie einen Einzugsbereich, der neben Brandenburg auch Berlin umfasst. Die Klinik erfüllt den allseits geforderten Vorrang der Rehabilitation vor Pflege. Die regionale medizinische Versorgung bleibt mit den Krankenhausstandorten in Brandenburg/Havel, Potsdam und Bad Belzig auf hohem Niveau gewährleistet.

 

Neue Mitglieder für PM-Naturschutzbeirat gesucht

(19. 11. 2020)

Im Februar 2021 endet die derzeitige Amtsdauer des Naturschutzbeirates. Für die nächste Amtsdauer (2021-2026) sucht die untere Naturschutzbehörde (uNB) zu den 5 derzeitigen Mitgliedern, die einer weiteren Amtszeit zugestimmt haben, insgesamt 2 neue Mitglieder und bis zu 7 Stellvertreter. Bewerber sollten besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Botanik, der Zoologie, der Ökologie, der Landschaftspflege, der Landschaftsplanung oder auf verwandten Gebieten besitzen. Die Erfahrung setzt in der Regel neben guten Ortskenntnissen eine längere, erfolgreiche Tätigkeit für den Naturschutz und die Landschaftspflege voraus.

 

Die Arbeit des Naturschutzbeirates beinhaltet die Wahrnehmung der im § 35 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) formulierten Aufgaben. Das wären insbesondere:

 

- die Naturschutzbehörden durch Vorschläge und Anregungen fachlich zu unterstützen,

- Fehlentwicklungen in Natur und Landschaft entgegenwirken,

- der Öffentlichkeit die Absichten und Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege vermitteln.  

 

Die Beiräte sind in die Vorbereitung aller wichtigen Entscheidungen und Maßnahmen der Naturschutzbehörde, insbesondere von Ausnahmegenehmigungen und Befreiungen, einzubeziehen. Die Tätigkeit des Beirates beinhaltet auch die Teilnahme an ca. 12 Sitzungen im Jahr, in denen die uNB die Fälle vorstellt, an denen der Naturschutzbeirat beteiligt werden muss oder für die die uNB die fachliche Expertise des Naturschutzbeirates wünscht.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark würde sich über aussagekräftige Bewerbungen von Personen, die Interesse an einer Mitarbeit als Mitglied oder Stellvertreter im Naturschutzbeirat haben und die Voraussetzungen erfüllen, sehr freuen.

 

Bewerbungen, insbesondere die Darlegung der Fachkunde, sind bis zum 31.12.2020 schriftlich an:

Landkreis Potsdam-Mittelmark

Untere Naturschutzbehörde

Niemöllerstraße 1

14806 Bad Belzig

 

Oder per E-Mail an zu richten.

Landkreis bietet jetzt "Corona-Extra"

(18. 11. 2020)

Nachdem die Hotline des Kreises am letzten Wochenende wieder durchgängig erreichbar war, sind nun auch weitere Informationen auf der Internetseite ("Corona Extra") verfügbar. Hier sollen betroffene Mittelmärker/innen wichtige Hinweise erhalten, insbesondere wenn ein Verdachtsfall besteht. Auch zu Fragen der häuslichen Quarantäne und bei der Reiserückkehr finden Nutzer hilfreiche Hinweise.

 

Inzwischen wurde auch an Kitas und Schulen ein Elternbrief gerichtet, der über die Verfahrensfragen des Gesundheitsamtes aufklärt. Damit sollen wiederkehrende Fragen von Eltern und Einrichtungen beim Auftreten eines Infektionsfalles bereits im Vorfeld beantwortet werden.

 

Zu finden ist die Corona-Extra-Seite hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-extra/#c1619

 

Zusatzfahrten im morgendlichen Schülerverkehr

(17. 11. 2020)

Im Rahmen der Schülerbeförderung gibt es seit dem 16.11.2020 "Verstärkerbusse". Neben Regiobus bieten die Busbetriebe Reich und Behrendt zusätzliche Fahrten an. Kurzfristig haben die beteiligten Busunternehmen auf den Vorstoß zur Erweiterung des Angebotes im Landkries reagieren können. Vizelandrat Christian Stein ist zufrieden: „Es ist ein weiterer Beitrag, um den Schulbetrieb in der Pandemiezeit aufrechterhalten zu können. Denn nicht nur in der Schule, auch auf den Fahrten zur oder von der Bildungseinrichtung können die Schülerinnen und Schüler den notwendigen Abstand einhalten.“ Zur Erweiterung der Kapazitäten im morgendlichen Schüler- und Berufsverkehr (6:30 bis 8 Uhr) werden 12 zusätzliche Busse eingesetzt.

 

Die rund 120.000 Euro kostenden zusätzlichen Fahrten werden vom Land Brandenburg finanziert und vom Landkreis Potsdam-Mittelmark unterstützt. Dadurch soll der Abstand der Fahrgäste in den besonders stark nachgefragten Fahrten erhöht und die angebotene Sitzplatzanzahl ausgeweitet werden.

 

Die Zusatzfahrten verkehren ca. 2 Minuten vor den regulären Linienfahrten und kommen auf den regiobus Linien X1, 553, 569, 580, 607, 611, 613, 620, 635, 643, 644 und 645 zum Einsatz. Auf der Linie 631 werden 2 zusätzliche Fahrten zwischen 6:45 Uhr und 7:15 Uhr von Werder (Havel), Post bis S Potsdam Hbf eingeführt. Sie verdichten den 15-Minuten-Takt auf einen 8/7-Minuten-Takt und verdoppeln das Fahrtenangebot der Linie 631 in dem Zeitbereich.

 

Bei der Firma Reich wird die Linie 549 auf der Fahrt um 06.56 Uhr von Jüterbog nach Treuenbrietzen sowie auf dem Rückweg um 14.02 Uhr und 15.44 Uhr verstärkt.

 

Die Firma Behrendt bietet zusätzliche Fahrten auf den Linien 554, 556 und 568 an. Hier werden Fahrplananpassungen vorgenommen, welche ebenfalls zu einer Entzerrung des Schülerverkehrs beitragen sollen. 

 

Die regulären Linienfahrten verkehren weiterhin unverändert.  In den zusätzlich eingesetzten Fahrzeugen ist allerdings kein Fahrscheinverkauf möglich. Der Zustieg ist ausschließlich Fahrgästen mit einer gültigen Fahrkarte gestattet. Die Einschränkung gilt nicht für die zusätzlichen Fahrten auf der Linie 631.  

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Landkreis verfügt auf Wochenmärkten Maskenpflicht und trifft neue Regelungen zur schnelleren Kontaktverfolgung

(13. 11. 2020)

Wegen des hohen Anrufaufkommens wird die Hotline des Gesundheitsamtes künftig zeitlich länger erreichbar sein. Bereits am Sonnabend, 14.11.2020 sind die Kolleginnen telefonisch von 9 bis 14 Uhr für Fragen und Hinweise da. In der kommenden Woche wird die Hotline von Montag bis Freitag von 8 - 12 Uhr und von 13 - 17 Uhr für alle Betroffenen zu erreichen sein.

 

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark verfügt Allgemeinverfügungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckung auf Märkten sowie zur Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes. Mit der letztgenannten Regelung soll es insbesondere zu einer schnelleren Kontaktnachverfolgung und Maßnahmen kommen. Bisher mussten betroffene Bürgerinnen und Bürger die Reaktion des Gesundheitsamtes abwarten.

 

Angesprochen werden damit Personen:

- die positiv auf SARS-CoV-2-Viren getestet wurden,

- die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und sich auf  ärztliche Empfehlung oder gesundheitsamtliche Anordnung einem Test auf SARS-CoV-2 unterzogen haben oder noch unterziehen werden (Verdachtspersonen),

- die eine Mitteilung vom Gesundheitsamt oder einem Arzt erhalten haben, dass sie Kontakt mit einem bestätigtem COVID-19-Fall hatten (Kontaktpersonen der

Kategorie I).

- Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich – ohne weitere Anordnung – in häusliche Quarantäne zu begeben und dem Gesundheitsamt die konkrete Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen.

- weiterhin sind dem Gesundheitsamt umgehend alle Personen mit Vorname, Nachname und (soweit möglich) Adresse oder Telefonnummer zu benennen, mit denen sie in den letzten sieben Tagen persönlichen Kontakt gehabt haben.

 

Neu ist, dass Erkrankte, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen der Kategorie I dazu verpflichtet sind, Personen, mit denen in den letzten sieben Tagen persönlicher Kontakt bestand, von sich aus über die Erkrankung, den Verdacht oder die Einstufung in die Kategorie I zu informieren. Damit soll erreicht werden, den betroffenen Personenkreis auf kürzestem Wege, unbürokratisch und ohne großen zeitlichen Verlust über die neue Situation in Kenntnis zu setzen. In der Allgemeinverfügung werden außerdem alle Formen, Verhaltensregeln und zeitlichen Abläufe der Quarantäne dargelegt sowie das Führen eines Tagebuches; notwendige Hygienemaßnahmen, die Entsorgung von kontaminierten Abfällen, die Nutzung der gemeinsamen Wohnung oder das Verhalten im Falle einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

 

Die Allgemeinverfügung zum Mund-Nase-Schutz auf Märkten wird ab dem 15.11.2020 in Kraft treten.

 

Im Landkreis wurden am Donnerstag 13 neue Infektionen mit dem SARS-CoV2-Virus gemeldet, 8 Fälle in Teltow und 4 in Stahnsdorf. Daneben hat das Gesundheitsamt im Laufe des Tages Kenntnis von weiteren Infektionen in einer Kita in Brück (2 Erziehende und 1 Kind) sowie am OSZ Werder - 3 Lehrer und 1 Schüler - erhalten. In Bad Belzig sind zwei Einrichtungen für behinderte Menschen mit mehreren infizierten Personen betroffen. Dort wird es am heutigen Freitag  Tests vor Ort für Bewohner und Betreuende der Wohngruppen geben.

 

Die Allgemeinverfügungen sind unter www.potsdam-mittelmark.de zu finden.

 

 

[Die komplette Allgemeinverfügung ist hier nachzulesen]

Lehniner Anhängeleiter geht für 990 Euro nach Beetzendorf

(12. 11. 2020)

Die Gemeinde versteigerte für 990 Euro eine Anhängeleiter der Ortswehr Lehnin, die für Einsätze nicht mehr benötigt wird. Anfangsgebot waren 200 Euro, insgesamt gingen 58 Gebote ein.

 

Der neue Eigentümer kommt aus Beetzendorf.

 

Sie wird mit Muskelkraft betrieben, ist voll funktionsfähig und fahrbereit.

 

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Der LCV lebt - der Karneval lebt

(12. 11. 2020)

Mit der Botschaft „Der LCV lebt- der Karneval lebt!“ hat der Lehniner Carnevals Verein gestern das Lehniner Volk von der Pritsche des Vereins-LO, aus gebührender Entfernung, begrüßt.

 

"Damit, und mit einem erstmaligen Online- Rathaussturm in allen Social Media Kanälen, wurde die etwas andere 51. Session eröffnet! Bleibt gesund wünscht der LCV!", sagt Katrin Rose-Niewar vom LCV-Vorstand.

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Die letzte Ruhestätte an einem Baum

(11. 11. 2020)

Auf dem Waldfriedhof in Lehnin wird derzeit ein neues Angebot für Bestattungen geschaffen. Hierzu erfolgte im letzten Jahr eine konzeptionelle Abstimmung mit dem Ortsbeirat. Damit ist eine seit 2007 andauernde Diskussion zu dem Thema beendet.

 

Derzeit wird eine 400 Quadratmeter große Teilfläche hinter der Trauerhalle, die durch Nadelbäume eingefasst ist und an deren oberen Ende zehn Pappeln stehen, bepflanzt. Dort stehen seit einigen Tagen vier ca. drei bis vier m hohe Eichen, um die ein Pflanzkreis mit verschiedenen Stauden und Bodendeckern angelegt wurde. Ausgesucht wurden dafür klimaresistente Sumpf- und Zerreichen. Die Sumpfeiche färbt sich im Herbst feuerrot. In jedem Kreis könnten zehn biologisch abbaubare Urnen beigesetzt werden. Erlaubt sind Namenstafeln für die Beerdigten. Parallel dazu wurden auch im neuen Friedhofsbereich Wasserleitungen mit Versenkregnern verlegt, damit die Anlage gut gepflegt werden kann.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: "Vielen gefällt der Gedanke, die letzte Ruhe am Fuße eines zuvor selbst ausgewählten Baumes zu finden. Schließlich lieben sie die Natur. Hinzu kommt, dass die Angehörigen oft verzogen sind bzw. nicht mehr die Zeit finden, ein Grab zu pflegen. Ich bin froh, dass wir nun einen Friedwald herrichten konnten. Bisher gab es allerdings nur vereinzelt Nachfragen nach einer solchen Bestattungsmöglichkeit in Lehnin."

 

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Landkreis-Bilanz: 45 Corona-Todesfälle

(09. 11. 2020)

Die Zahl der an Covid19 erkrankten Menschen liegt aktuell im Landkreis PM bei 234. In Kloster Lehnin gibt es derzeit 4. In Quarantäne sind gegenwärtig 405 Mittelmärker, davon 9 aus Kloster Lehnin. Der Inzidenzwert stieg im Landkreis auf 90,50.

 

Neue Fälle gibt es vor allem in Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Treuenbrietzen. Neue Covid-19 Erkrankungen gibt es auch in der Recura-Klinik und der Recura-Akademie in Beelitz-Heilstätten sowie im Walddorfkindergarten Kleinmachnow. Der 45. Corona-Todesfall im Landkreis betrifft einen Bewohner des Seniorenwohnparks in Treuenbrietzen.

 

Den Erkrankten alles Gute, werden Sie bitte schnell wieder gesund.

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Coronafälle weiter ansteigend

(06. 11. 2020)

Die Zahl der am Coronavirus Infizierten sind auch in der Gemeinde Kloster Lehnin derzeit ansteigend. Im Vergleich zu gestern um einen auf aktuell vier. Stark gestiegen ist die Zahl der Quarantänefälle von 2 am Donnerstag auf jetzt 8!

 

Bitte halten Sie sich an die Regeln und bleiben Sie gesund.

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Insektenhotels ohne Beherbergungsverbot

(06. 11. 2020)

Im Oktober stand bei der Baumfreunde-Kindern AG der Insektenhotelbau auf dem Plan. Bevor es losging, gab es für die Kinder einen sehr interessanten Vortrag über Wildbienen, ihre Vorkommen, Ihr Artenvielfalt, ihren Lebensraum und ihr Nistverhalten.

 

"Dieses Mal sollten die Hotels sehr spartanisch werden. Wir haben mit den Kindern gemeinsam  in vorher zugeschnittenen  ca. 30 cm langen Holzklötzen Löcher im Durchmesser von 6-8mm gebohrt und anschließend die Flächen glatt geschliffen, damit sich die Insekten nicht verletzen. An den Seiten wurden in etwas größeren Löchern Sisalbänder eingefädelt und dann durfte sich jedes Kind einen Baum auf dem Schulcampus aussuchen, an dem sein Insektenhotel angehängt wurde", berichtet Damaris Kanisch.

 

Das war ein großer Spaß für die Kinder und am Ende hängen jetzt 15 Insektenhotels in den Bäumen des Schulcampus. Die Baumfreunde-Kinder hoffen nun, dass die "Hotels" im Frühjahr und Sommer gut besucht werden und sich die Bewohner da drin wohlfühlen. Dieses einfache Insektenhotel kann man auch sehr schnell zu Hause nachbauen.

 

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Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 02.11.2020

(02. 11. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

es steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben an. Das gesamte Land Brandenburg gilt derzeit als Risikogebiet. Diese Entwicklung betreffen auch unseren Landkreis und unsere Gemeinde (siehe Tabelle).

 

Anzahl der erkrankten Personen im Landkreis Potsdam-Mittelmark/Gemeinde Kloster Lehnin

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin gibt es derzeit drei laborbestätigte infizierte Personen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen beträgt heute 3 (gestern vier).  

 

Umgangsverordnung des Landes Brandenburg vom 30.10.2020

 

Seit dem 02.11.2020 gelten die Maßnahmen der neuen Umgangsverordnung des Landes Brandenburg. Die wichtigsten Regelungen/Empfehlungen -zunächst bis zum 30.11.2020- sind:

 

Einhaltung der AHA CL- Regelungen, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Beachten Sie bitte die Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts sowie die der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html).

 

Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen ist weiterhin unverzichtbar. Ausnahmen gelten z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts, in der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr im öffentlichen Raum zu tragen. Dies gilt z. B. bei Versammlungen und religiösen Veranstaltungen, in Verkaufsstellen, beim Frisör, im Personennahverkehr (auch an Haltestellen/in Wartehäuschen) sowie für Schüler in den Innenbereichen von Schulen und des Horts außerhalb des Unterrichts bzw. von Betreuungsangeboten. Die gymnasiale Oberstufe muss die Bedeckung auch im Unterricht (außer Sport) aufsetzen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder für die es unzumutbar ist.

 

Die Gaststätten dürfen zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme abgeben.

 

Die neuen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum lassen grundsätzlich nur noch Angehörige des eigenen Haushalts mit Personen eines anderen Haushalts (insgesamt maximal 10 Personen) zu.

 

Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, private Feiern und alle Treffen im privaten Umfeld mit Angehörigen aus mehr als zwei Haushalten und mehr als zehn Personen sind untersagt.

 

Es gilt wieder ein Beherbergungsverbot für touristische Zwecke.

 

Der Sportbetrieb auf und in allen Sportanlagen ist untersagt. Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken sind geschlossen.

 

Erreichbarkeit des Rathauses:

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail () vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem entsprechenden Sachbearbeiter Kontakt aufnehmen.

 

Für unaufschiebbare und wichtige Belange ist unsere Verwaltung weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten ohne Einschränkungen für Sie erreichbar. Eine telefonische Terminabstimmung ist nicht erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Unsere Mitarbeiterinnen am Empfang weisen Sie gern ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie sich weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

[Den Coronanewsletter zum Download]

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Bund und Länder beschlossen 2. Lockdown, der für November gilt

(29. 10. 2020)

Trotz der Maßnahmen, die Bund und Länder vor zwei Wochen vereinbart haben, steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands an. Bund und Ländern streben nun an, die Infektionsdynamik zu unterbrechen. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen daher heute u.a. ergänzend zu ihren bisherigen Beschlüssen Maßnahmen, die ab 2. November bis Ende November befristet sind:

 

- Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit

10 Personen gestattet.

 

- Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten- zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

 

- Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a. Theater, Kinos, Freizeitparks, Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios.

 

- Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

 

- Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

 

- Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

 

- Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

 

- Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.

 

- Schulen und Kindergärten bleiben offen.

 

- Für die von Schließungen erfassten Unternehmen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.

 

-  jedes Unternehmen muss auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen. Zudem ist zu prüfen inwieweit Homeoffice möglich ist.

 

 

Segler treffen sich nicht am Freitag

(29. 10. 2020)

Der Vorstand der Sektion Segeln vom SV Kloster Lehnin hat sich entschlossen, die für den morgigen Freitag, 30. Oktober, geplante Mitgliederversammlung / Vorstandswahl der Sektion Segeln abzusagen. Grund für diese Entscheidung ist die aktuelle Situation in Zusammenhang mit Corona.

 

"Wir wollen niemanden ohne wirkliche Notwendigkeit einem unnötigen persönlichen Risiko aussetzen. Vor diesem Hintergrund werden wir auch im November keine Mitgliederversammlung durchführen. Wenn es die Entwicklung bezüglich Corona zulässt, wollen wir unsere Vorstandswahl dann am 29. Januar 2021 durchführen. Ich denke, diese Entscheidung ist im Interesse unserer Mitglieder richtig", sagt Sektionsleiter Detlev Arndt.

 

 

Auf der A2 zwischen Wollin und Ziesar starben zwei Menschen

(28. 10. 2020)

Auf dem A2-Abschnitt Ziesar - Wollin gab es in der Nacht zwei Unfälle, bei denen zwei Menschen starben.

 

Zunächst verlor ein LKW-Fahrer auf den Weg in Richtung Berlin die Kontrolle über seinen Brummi und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Am Stauende fuhr ein Transporterfahrer auf einen stehenden Laster, er starb noch am Unfallort.  

 

Wegen der Bergungsarbeiten musste zwischenzeitlich die A2 vollgesperrt werden.

 

Der Verkehr staut sich noch immer, Teile der Autobahn sind weiter gesperrt.  Der Verkehr weicht auf angrenzende Straßen aus, wo ebenfalls Staugefahr besteht.

 

Bitte fahren Sie vorsichtig.

Landkreis reagiert auf hohe Infektionszahlen

(28. 10. 2020)

Die 7-Tage-Inzidenz von PM von 52,2 hat Auswirkungen gemäß der bestehenden Umgangsverordnung.

Es wurde nach Beurteilung des Infektionsgeschehens im Landkreis noch davon abgesehen, für einzelne Gebiete weitergehende Maßnahmen durch eine Allgemeinverfügung festzusetzen.

 

Die nachfolgenden Regeln sind - neben den bereits aus der Umgangsverordnung geltenden Maßnahmen - ab sofort zu befolgen:

- Gestatteter Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen des eigenen Haushalts

- Maskenpflicht zusätzlich in Gaststätten, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Personenaufzügen

- Privatfeiern nur maximal 10 Personen aus 2 Hausständen im privaten und maximal 10 Personen im öffentlichen Bereich oder angemieteten Räumlichkeiten - die Anzeigepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt 3 Werktage zuvor bleibt bestehen

- Gaststätten Alkoholausschankverbot ab 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr des Folgetages

- Veranstaltungen (Durchführung nur mit Hygienekonzept) sind begrenzt auf 150 Teilnehmer im Außenbereich (unter freiem Himmel) oder 100 Gäste in geschlossenen Räumen

Dies gilt seit 27.10.2020 für mindestens 10 Tage.

Hygienevorschriften auf den Geländen der APM Abfallwirtschaft

(26. 10. 2020)

APM-Wertstoffhöfe:

- Es darf sich hier nur eine bestimmte Anzahl von Kunden auf den Wertstoffhöfen aufhalten. (Wertstoffhof in Werder und Teltow max. 5 Kunden sowie max. 4 Kunden auf dem Wertstoffhof in Niemegk). Richten Sie sich demnach auf Wartezeiten ein!

 

- es gilt für alle die Maskenpflicht, d. h. sowohl für die Kunden sowie auch für die APM-Mitarbeiter/innen.

 

- Es gilt ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen, die nicht aus einem Haushalt sind, einzuhalten.

 

- Vor und nach dem Betreten der Kassen-Räume sind die Hände zu desinfizieren.

 

- es ist eine bargeldlose Zahlung erwünscht.

 

APM-Verwaltung:

- es darf nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern die Verwaltung betreten. Es empfiehlt sich daher, einen Besuchstermin zu vereinbaren.

 

- in den Räumlichkeiten der APM GmbH gilt für alle (Besucher und Mitarbeiter/innen) die Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Personen zu wahren.

 

- Korrespondenz sollte möglichst auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen.

 

 

Übrigens: Der Abfallratgeber und Tourenplan 2021 für den Landkreis Potsdam-Mittelmark wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte und Betriebe als Postwurfsendung durch die Deutsche Post AG verteilt. Die Zustellung erfolgt vom 14.11. bis 28.11.2020. Wer nach dem 28.11.2020 immer noch keinen Abfallratgeber für das Jahr 2021 erhalten hat, kann diesen bei der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH in Niemegk anfordern.

 

Alle abfallwirtschaftlichen Informationen in diesem Abfallratgeber stehen auch auf der Homepage und in der Müllman-App zur Verfügung.

 

Weitere Infos zum Unternehmen auf www.apm-niemegk.de.

Ölspur auf Lehniner Straßen

(26. 10. 2020)

In der Emstaler Straße über die Beelitzer Straße/Neuhäuser Straße bis Hasenkamp in Lehnin war es heute vormittag auf einer Länge von 3 Kilometern wegen einer Ölspur extrem rutschig.

 

Die Ortswehr Lehnin war als Erster vor Ort und hat die Ortswehren Damsdorf und Netzen nachalarmiert. Es wurden 310 kg Ölbinder verbraucht, um die Fahrbahn zu säubern.

 

 

Foto zu Meldung: Ölspur auf Lehniner Straßen

Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

(23. 10. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Kloster Lehnin,

 

in unserem Land steigt die Anzahl der Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben leider wieder an. Diese Entwicklung zeigt sich auch in unserem Landkreis und in unserer Gemeinde. Deshalb möchte ich Sie hiermit über die Lageveränderungen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen informieren.

 

Die 7-Tage-Inzidenz (Neuerkrankungsrate/100.000 Einwohner) im Landkreis lag gestern bei 35,55 und heute bei 39,2.

 

Die Lage in der Gemeinde Kloster Lehnin stellte sich in den vergangenen Tagen stabil dar. Es waren keine Veränderungen bei den laborbestätigten infizierten Personen zu verzeichnen. Die Anzahl der in Quarantäne befindlichen Personen reduzierte sich heute auf vier (gestern fünf).  

 

Gültige Landesregelungen zur Bekämpfung der Pandemie 

 

Vor dem Hintergrund dieser Lageentwicklung hat die Landesregierung neue und abgestufte Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Diese Maßnahmen sollen zunächst bis zum 30. November 2020 gelten.

 

Die Möglichkeiten für gesellschaftliche Aktivitäten werden maßgeblich von den o. a. vorgegebenen Grenzwerten bestimmt. Von besonderer Bedeutung sind die in der Grafik dargestellten AHA CL- Regelungen.

 

Einfache Hygieneregeln tragen im Alltag dazu bei, dass Ansteckungsrisiko zu verringern. Deshalb bitte ich Sie, die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Kocht-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/hygiene-beachten.html) zu beachten.

 

Es soll ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen grundsätzlich eingehalten werden. Es bestehen bestimmte Ausnahmen, z. B. bei Mitgliedern eines Haushalts und in Bereichen der Kindertagesbetreuung, der Jugendarbeit sowie an Schulen.

 

Eine Mund-Nasen-Bedeckung haben alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr u. a. in Verkaufsstellen, in Kinos, Theatern, bei körpernahen Dienstleistungen (z. B. Frisör), bei Besuchen in Krankenhäusern, im Personennahverkehr, in den Innenbereichen von Schulen außerhalb des Unterrichts und sonstigen pädagogischen Angeboten sowie von Horteinrichtungen zu tragen. Besucher von Gaststätten, die sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten, müssen ebenfalls grundsätzlich eine entsprechende Bedeckung tragen.

 

Die Gaststätten dürfen zwischen 23 und 6 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken. Die Betreiber müssen weiterhin die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen und Anwesenheitslisten mit Kontaktdaten für eine mögliche Rückverfolgung von Infektionsketten führen. Gäste, die falsche persönliche Angaben machen, müssen mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Ausgenommen von der Maskenpflicht sind z. B. Gehörlose oder Menschen, denen das aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist sowie z. B. das Personal in Verkaufsstellen, wenn dort die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsreich verhindert wird.

 

Die o. a. Regelungen bei Privatfeiern gelten auch in unseren Gemeinschaftshäusern. Wichtig ist, dass Veranstalter/innen private Feiern mit mehr als 6 zeitgleich anwesenden Gästen außerhalb des eigenen Haushalts mindestens drei Tage vorher dem zuständigen Gesundheitsamt unter Angabe des Veranstaltungsortes und der geplanten Anzahl der Teilnehmenden formlos anzeigen müssen. Dies gilt für private Feiern im privaten Wohnraum und auch in angemieteten Räumen.

 

Innerdeutsche Reisen sind uneingeschränkt möglich. Die Landesregierung hat das Beherbergungs-verbot aus der Corona-Verordnung aufgehoben.

 

Sport in und auf allen Sportanlagen ist erlaubt, solange er kontaktfrei erfolgt. Die Betreiber müssen die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Der Wettkampfbetrieb darf stattfinden. In Stadien dürfen 20 Prozent der regulären Gesamtkapazität besetzt werden. Es gilt ein Alkoholverbot.

 

Feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen und im Individualsport von bis zu 5 Personen dürfen in der Sporthalle und in anderen geschlossenen Räumen trainieren. Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportaus-übung unmöglich ist, gilt, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen, wobei die Ausnahme vom Abstandsgebot nur für die reine Sportausübung gilt.

 

Galerien, Museen, Ausstellungen und öffentliche Bibliotheken dürfen öffnen, sofern der Mindest-abstand eingehalten wird. Konzerte können stattfinden, Theater und Kinos dürfen öffnen, wenn die Auflagen zur Hygiene und die Mindestabstände eingehalten werden.

 

Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern dürfen Besuch empfangen. Dasselbe gilt für Menschen in Pflegeheimen. Es gelten die Hygieneregeln. Ausnahmen für das Abstandsgebot gibt es für nahe Angehörige von Schwerkranken oder zur Sterbebegleitung sowie für therapeutische Versorgungen und Seelsorge. Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen. Ein Besuchs-recht gilt auch nicht, wenn in der Einrichtung aktuell ein Sars-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt.

 

Erreichbarkeit der Verwaltung im Rathaus

 

Unsere Verwaltung ist weiterhin zu den Öffnungszeiten ohne Einschränkungen erreichbar. Es ist keine telefonische Terminabstimmung erforderlich.

 

Sie erhalten nach dem Klingeln Einlass, wenn Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und können mit unseren Mitarbeiterinnen am Empfang Ihre Anliegen besprechen. Diese weisen Sie ein und stehen Ihnen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

 

Bitte halten Sie weiterhin an das eingeführte Besuchskonzept und beachten Sie die Hygienevorschriften. Wir versuchen Wartezeiten weitgehend zu vermeiden.

 

Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können Sie per E-Mail an: oder Telefon 03 38 41/91 111 richten.

 

Wegen des gegenwärtig erhöhten Informationsbedarfes bitte ich Sie, die Erledigung Ihrer Anliegen bei der Gemeindeverwaltung möglichst schriftlich oder per E-Mail () vorzunehmen. Sie können das Rathaus aber auch unter der Nummer 0 33 82/73 07 91 erreichen oder direkt mit dem ent-sprechenden Sachbearbeitern Kontakt aufnehmen.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

 

lassen Sie uns gemeinsam diese schwierige Zeit meistern, damit nicht noch weitere Einschränkungen erforderlich werden.

 

Bitte bleiben Sie vorsichtig und beachten die Hygieneregeln. Schützen Sie sich und andere!

 

Bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

[Den Infobrief zum Download]

Foto zu Meldung: Einwohnerinformation zur Corona-Pandemie vom 23.10.2020

Überbrückungshilfe für coronageschädigte Unternehmen

(23. 10. 2020)

Kleine und mittelständische Unternehmen, die hohe Umsatzeinbußen verbuchten, können für den Zeitraum September bis Dezember 2020 Corona-Überbrückungshilfe beantragen.

 

Im Vergleich zur Überbrückungshilfe I sind nunmehr die Zugangsbedingungen flexibler. So wurden die Begrenzung der maximalen Förderung für kleine Unternehmen aufgehoben, die Fördersätze etwas erhöht und die ansetzbaren pauschalen Personalkosten von 10% auf 20% der förderfähigen Kosten verdoppelt.

 

Unverändert bleibt, dass die Hilfen ausschließlich über akkreditierte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwälte beantragt werden können. Mit der Beibehaltung dieser Regelung möchte die Politik missbräuchliche Anträge vermeiden.

[Infoblatt zur Überbrückungshilfe]

[Die Anträge können hier gestellt werden]

Kultur der Extraklasse am 24. und 25. Oktober

(22. 10. 2020)

Nach über einem halben Jahr Corona bedingter Kulturpause, gibt es am 24.und 25. Oktober 2020 ein ganz besonders Kulturwochenende.

 

Der Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ und die „Tage des offenen Ateliers“ werden zu einem Kulturwochenende vereint.

 

Über 100 Bildende Künstlerinnen und Künstler aus Potsdam-Mittelmark laden bereits zum 22. Mal zu den „Tagen des offenen Ateliers“ ein. Nachdem im Frühling die Türen geschlossen bleiben mussten, öffnen mit 5 Monaten Verspätung die Ateliers ihre Türen.

 

Aus Kloster Lehnin dabei sind Wolfgang Lorenz (Schlichtingstraße 13), das LIKK (Zum Strandbad 39), Michael Theis (Emstaler Landstraße 34), Franka Schwarz (Neusiedlerstraße 8), Ilona Vogl Lemnitzer (Hauptstraße 17) und Martina Breyer (Krahner Hauptstraße 7).

 

An beiden Tagen können die Besucher die Gelegenheit ergreifen, Künstlern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, natürlich MIT ABSTAND; begleitet von verschiedenen Aktionen und Attraktionen in einem ganz besonderen Ambiente. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen, Arbeiten zu erwerben und sich auch selbst künstlerisch zu erproben. Neben der Bildenden Kunst in ihren unterschiedlichsten Facetten gibt es in den Ateliers auch musikalische, literarische und kulinarische Angebote.

 

Eine Liste der beteiligten Künstler/innen finden Sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/2020_Tage_des_offenen_Ateliers_aktualisiert.pdf

 

Auktion für Feuerwehrleiter

(21. 10. 2020)

Die Gemeinde versteigert ab heute eine Anhängeleiter der Ortswehr von Lehnin, die für Einsätze nicht mehr benötigt wird.

 

Die Leiter wird mit Muskelkraft betrieben, ist voll funktionsfähig und fahrbereit. Sie weist an einigen Stellen Lackschäden und Flugrost auf. Die Auktion läuft noch bis 4. November. Angehangen werden kann die Leiter für den Transport an einen LKW. Die Transportgeschwindigkeit beträgt maximal 25 km/h.

 

Mindestgebot sind 200 Euro. Viel Spaß beim Bieten! Die Auktion mit weiteren Fotos und Infos finden Sie unter:

https://www.zoll-auktion.de/auktion/auktion.php?id=675698

 

Foto zu Meldung: Auktion für Feuerwehrleiter

Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin

(20. 10. 2020)

Im letzten Sommer präsentierte sich die Gemeinde Kloster Lehnin auf dem Lehniner Platz in Berlin. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister, Herr Brückner, eine Einladung nach Lehnin an den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Herrn Reinhard Naumann, aus. Nun fand dieser Besuch in der Gemeinde Kloster Lehnin statt.

 

Am Sonntagvormittag traf Herr Naumann am Rathaus Lehnin ein. Herr Naumann sah sich zunächst die Ausstellung der „Aktion Lehniner Platz im Jahr 2019“ im unteren Flur des Rathauses an. Erster Programmpunkt war eine Führung durch den landwirtschaftlichen Betrieb von Timo Wessels. Nach einem Mittagessen auf dem Reiterhof/Trechwitz, ging es zurück nach Lehnin um dem Einführungsgottesdienst von Pfarrer Demke in der Klosterkirche beizuwohnen. Danach führte Herr Baier in sackkundiger und humorvoller Art über das Klostergelände. Von dort ging es dann zu Fuß zum Bootsanleger am Klostersee.

 

Am Bootssteg wartete schon das Canaletto des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur e.V. (LIK e. V.) und setzte die Gäste über. Im LIK angekommen, führten Herr Eckhart Haisch, der Initiator des LIK e.V. und sein Künstlerkollege, Karl Menzen, durch den Skulpturenpark und  erläuterten eindrucksvoll phänomenale Details der dort aufgestellten Skulpturen. Zudem berichtete Herr Haisch von der Entstehung des LIK e.V.

 

Als es dämmerte, ging es am Gelände des Segel- und Ruderklubs vorbei bis zum Strandbad. Dort stand die Tür offen, sodass auch noch das Strandbad besichtigt werden konnte. Zum Ausklang eines lebhaften und abwechslungsreichen Tages gab es ein Abendessen.

 

Der zweite Besuchstag von Herrn Naumann begann am Montagmorgen in Reckahn. Dort empfing Frau Marita Müller die Gäste herzlich und führte durch die Dauerausstellung im Schloss Reckahn. Auch das im Haus befindliche Standesamt mit Blick auf den Park wurde geöffnet. Weiter ging es zum gegenüberliegenden Renaissancebau, der erst vor wenigen Wochen nach aufwendiger Sanierung fertiggestellt worden ist. Die Besichtigung dieses Gebäudes fand großen Anklang. Herr Naumann zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Gemeinde, ein derart großes Projekt zu stemmen. Das anschließende lockere Pressegespräch fand im Cafébereich des Rochow-Museums statt. 

Weiter ging es im Programm zum Kunstgut Krahne, wo das Ehepaar Martina Breyer und Lutz Raschke die Gäste begrüßte. Die Führung endete in der Atelier-Küche mit einem Erfrischungsgetränk. Nach einem kurzen Blick auf das sehr gelungen sanierte Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr und Erzählung der Sage von den Krahner Riesen und dem blauen Stein, ging es in Richtung Lehnin.

 

In Lehnin angekommen gab es eine gemeinsame Mittagspause im Hotel Markgraf. Es folgte die Besichtigung des Schulcampus Lehnin. Am Nachmittag endete der Besuch.

 

Wegen der großen Resonanz auf beiden Seiten verabredeten Herr Naumann und Herr Brückner, dass versucht werden soll, im nächsten Jahr die „Aktion Lehniner Platz“ in Berlin erneut durchzuführen.

Foto zu Meldung: Besuch des Bezirksbürgermeisters Naumann aus Berlin in Kloster Lehnin

Corona-Inzidenz in PM auf 32,8 gestiegen

(20. 10. 2020)

Die Zahl der Coronainfizierten steigt derzeit auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark, auf derzeit 77. Damit sind seit Beginn der Coronapandemie 781 Potsdam-Mittelmärker an dem Virus laborbestätigt erkrankt. 43 Todesfälle wurden registriert. Die 7-Tage-Inzidenz stieg heute auf 32,8.

 

In Kloster Lehnin haben sich bisher 54 Menschen mit dem Virus angesteckt, davon sind zwei gestorben. Drei Kloster Lehniner befinden sich gegenwärtig in Quarantäne, die vom Gesundheitsamt angeordnet wird.

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Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus

(19. 10. 2020)

Seit vielen Jahrzehnten ist es Tradition, sich zum ersten Advent in Lehnin unter der großes Tanne auf dem alten Amtshof im Kloster zu treffen und gemeinsam in die Vorweihnachtszeit zu starten. In diesem Jahr ist das leider nicht möglich.

 

Der Tourismusverein als Veranstalter hat beschlossen, den Markt in diesem Jahr auszusetzen. Die Vorstandsmitglieder des Vereines haben es sich mit der Entscheidung nicht leicht gemacht. Die letzten Monate waren von der Hoffnung und dem Wunsch geprägt, den Adventsmarkt auch unter den erschwerten Bedingen der Pandemie durchführen zu können.

 

Die Entwicklung der letzten Tage und Wochen und die nunmehr zu erwartende perspektivische Entwicklung der Covid-19-Ausbreitung haben den Vereinsvorstand zu der Entscheidung bewogen, den Markt 2020 abzusagen.

 

Der Vereinsvorstand bedauert es sehr, dass die Umstände keine nach allen Seiten abgesicherte und gesundheitspolitisch zu verantwortende Umsetzung zulassen und hofft auf eine baldige Verbesserung der Situation, eine Stabilisierung der Lage und gesunde Perspektiven für die nahe Zukunft. 2021 soll es wieder einen Lehniner Adventsmarkt geben.

 

Foto zu Meldung: Adventsmarkt Lehnin setzt 2020 aus

GEMA bewilligt Corona-Gutschriften

(19. 10. 2020)

Für die Beantragung von GEMA-Corona-Gutschriften bei behördlich veranlassten Schließungen während der Corona-Pandemie wurde eine Gutschriftenaktion gestartet.

 

Infos dazu finden Sie hier:

https://www.gema.de/aktuelles/gesamtvertragspartner/aktuelles/gutschriften/

 

Des Weiteren wird die GEMA die Kunden zeitnah per Anschreiben über die genauen Abläufe informieren. Dann werden auch weitere Details (insbesondere Daten für den Zugang zu dem Eingabe-Portal für die Ermittlung der Schließzeiten mittels eines eigen vergebenen Codes) erläutert.

 

Die GEMA bittet darum, dass Anliegen von Kunden zu Corona nicht mehr über das Postfach eingereicht werden. Die Abwicklung der Gutschriften soll ausschließlich über das hierfür extra bereitgestellte Online-Portal erfolgen.

[Weitere Infos zur GEMA-Gutschriftenaktion finden Sie hier]

Bundes- und Landesregierung verschärfen Corona-Regeln

(19. 10. 2020)

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder betrachten das aktuell zunehmende Infektionsgeschehen mit Sorge. Deshalb appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt in den Herbst und Wintermonaten sehr konsequent auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu achten, die Hygieneregeln stets einzuhalten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) zu tragen. Hinzu kommt die dringende

Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Einhaltung dieser AHA+AL Regeln ist die wesentliche Grundlage für die erfolgreiche

Eindämmung des Infektionsgeschehens und dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion. Insbesondere die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten öffentlichen Bereichen gilt verbindlich

und wird entsprechend von den Ordnungsbehörden konsequent kontrolliert und sanktioniert.

 

Vor dem Hintergrund, dass das Infektionsgeschehen derzeit in weiten Teilen Deutschlands ansteigt, ist es erforderlich, die Zahl der Kontakte in der Bevölkerung trotz des Beginns der kalten Jahreszeit und der damit

verbundenen Verlegung vieler Aktivitäten in Innenräume wieder gezielt da zu reduzieren, wo besondere Ansteckungsgefahren bestehen.

 

Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis Infektionen verbreiten können. Alle Bürgerinnen und Bürger werden erneut gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen,

ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind. Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung

bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten.

 

Es soll dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche eine ergänzende Maskenpflicht im öffentlichen Raum dort eingeführt werden, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.

 

Darüber hinaus empfehlen Bund und Länder dort, wo die Infektionszahlen kontinuierlich steigen und insbesondere bei steigenden Infektionszahlen oberhalb einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in

einer Woche eine Sperrstunde in der Gastronomie einzuführen sowie zusätzliche Auflagen und Kontrollen einzuführen.

 

Dort, wo die Infektionszahlen steigen und spätestens bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche soll die Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen weiter begrenzt werden. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes.

Brandenburger Beherbergungsverbot vorläufig außer Vollzug gesetzt

(19. 10. 2020)

Der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat in zwei Eilverfahren § 7 Abs. 2 der aktuellen SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg im Wege der einstweiligen Anordnung vorläufig außer Vollzug gesetzt.

 

Die Vorschrift regelt, dass Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen dürfen, die aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder einem Stadtstaat der Bundesrepublik anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben.

 

Die Antragstellerinnen, ein Hotelbetrieb im Landkreis Dahme-Spree und eine Vermieterin von Ferienwohnungen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, hatten unter anderem geltend gemacht, dass die genannte Regelung für sie zu erheblichen Einnahmeverlusten führe und ihre verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit verletze.

 

Der 11. Senat ist dieser Argumentation im Ergebnis gefolgt. Das Beherbergungsverbot sei voraussichtlich unverhältnismäßig. Das Maß, in dem es voraussichtlich zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitrage, stehe in keinem angemessenen Verhältnis zu dem Gewicht der daraus folgenden Einschränkungen der Berufsfreiheit der Antragstellerinnen, aber auch der verfassungsrechtlich geschützten allgemeinen Handlungsfreiheit der Personen aus Risikogebieten, denen ein Übernachtungsaufenthalt oder Urlaub in Brandenburg verwehrt werde. Das Infektionsgeschehen könne innerhalb der Beherbergungsbetriebe etwa durch ein Hygienekonzept deutlich verringert werden. Zudem würden Gäste in Hotelzimmern oder Ferienwohnungen im Allgemeinen allein oder gemeinsam mit Personen ihres eigenen Haushalts übernachten.

 

Der Besuch eines Hotelrestaurants unterscheide sich nicht ersichtlich vom Besuch gastronomischer Einrichtungen außerhalb des Beherbergungsbetriebs, der nicht untersagt sei. Es sei ferner zu berücksichtigen, dass die Verordnung auch Tagesbesuche aus Risikogebieten nicht ausschließe. So könnten Familien mit schulpflichtigen Kindern aus der Millionenstadt Berlin den ausgefallenen Urlaub in Brandenburg durch entsprechende Tagesausflüge kompensieren, dabei unterschiedliche Ziele ansteuern und das Infektionsrisiko in der Fläche noch breiter streuen. Zudem gebe es einen erheblichen Anteil von Pendlern

zwischen Berlin und Brandenburg. Hinter die damit verbundene Gefahr des Einschleppens von Infektionen nach Brandenburg trete die Infektionsgefahr, die mit der angegriffenen Regelung verhindert werden soll, zurück.

 

Die Unverhältnismäßigkeit des Beherbergungsverbots entfalle auch nicht dadurch, dass sich potentielle Gäste durch Vorlage eines negativen Coronatests von dem Verbot befreien lassen könnten. Zum einen seien solche Tests insbesondere für Familien mit mehreren Kindern mit erheblichen, möglicherweise abschreckenden Kosten verbunden. Zum anderen sei es angesichts der derzeitigen Auslastung der Testkapazitäten zweifelhaft, ob ein entsprechendes Testergebnis fristgerecht zu erhalten sei. Im Übrigen habe auch das Robert-Koch-Institut bereits darauf hingewiesen, dass ein negativer Virus-Nachweis nur eine Momentaufnahme darstelle, die nicht zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen dürfe, und dass der zusätzliche Testbedarf durch Urlauber die Belastungssituation der Labore weiter verschärft habe.

 

Maßnahmen gegen die Schweinepest

(08. 10. 2020)

Nach Feststellung des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Schwarzwildbestand in den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und Märkisch-Oderland sowie des massiven Seuchengeschehens in der Republik Polen, Wojewodschaft Lebuser Land, trifft der Landkreis Potsdam-Mittelmark folgende Anordnungen für Jäger/innen:

 

1) Zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes ist die Bejagung von Schwarzwild im Landkreises Potsdam-Mittelmark flächendeckend

zu verstärken.

 

2) Die Fallwildsuche im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist zu intensivieren.

 

3) Jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung sofort anzuzeigen und zu kennzeichnen. Die Anzeige kann telefonisch oder per E-Mail unter erfolgen.

 

4) Jedes verendet aufgefundene Stück Schwarzwild, auch Unfallwild, ist mittels Tupferprobe zur virologischen Untersuchung, zu beproben.

 

5) Soweit Verkehrssicherungspflichten nicht entgegenstehen, verbleibt der beprobte Tierkörper am Fundort.

Buslinien werden bestreikt

(08. 10. 2020)

Aufgrund des vonseiten der Gewerkschaft Verdi angekündigten Warnstreiks wird es am morgigen Freitag, 09. Oktober 2020,  ab 3:00 Uhr bis in den frühen Nachmittag zu Fahrtausfällen und Anschlussverlusten im gesamten Bediengebiet der regiobus kommen.

 

"Konkrete Aussagen, ob und welche Linien bedient werden können, sind leider zurzeit nicht möglich. Einzelne Busse verkehren in unregelmäßigen Takten auf den Linien 601, 608, 611, 622, 623, 631 sowie weiteren TKS-Linien und Linien in Brück, Brandenburg und Bad Belzig", teilt regiobus-Sprecherin Annette Lang mit.

Post-DHL-Packstation jetzt auch in Lehnin

(07. 10. 2020)

Im letzten Jahr wurde stark um einen neuen/alternativen Standort für die alte bisherige Poststelle gerungen. Nach langem Suchen und Verhandlungen wurde ein neuer Betreiber gefunden. Im BC Haus- und Gartenmarkt (Am Bahnhof 2, 14797 Kloster Lehnin, Telefon: 03382 7078240) stehen jetzt alle gängigen Postdienstleistungen mit persönlichem Kontakt zur Verfügung.

 

Seit wenigen Tage ist ebenfalls eine Post-Packstation im Ortsteil Lehnin nutzbar. Am Lidl-Supermarkt im Ortskern hat die Deutsche Post eine Anlage installiert, die zusätzlich zum Filialbetrieb die Möglichkeit eröffnet, rund um die Uhr Pakete aufzugeben bzw. gelieferte Pakete und Päckchen in Empfang zu nehmen.

 

An Packstationen können von der Deutschen Post oder DHL beförderte Sendungen bis zu einer Größe von 75 cm × 60 cm × 40 cm empfangen werden. Sobald eine Sendung eingetroffen ist, wird der registrierte Kunde per E-Mail oder Push-Benachrichtigung in der DHL Paket App bzw. durch eine Benachrichtungskarte im Briefkasten informiert. Die Benachrichtigung enthält den für die Abholung notwendigen Code. An der Packstation öffnet sich nach dem Einlesen des Codes an einem Scanner die entsprechende Tür, hinter der die Sendung hinterlegt ist.

 

Einzelheiten und Beschreibungen finden Sie hier: https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-versenden/pakete-abgeben/packstation.html

 

[Details zu Packstationen]

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Neue Corona-Bestimmungen ab Sonntag

(06. 10. 2020)

Die Brandenburger Landesregierung hat heute Nachmittag weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bekannt gegeben.

 

Ab Sonntag gilt in Brandenburg eine Maskenpflicht nicht nur im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel, sondern auch in Bürogebäuden - allerdings erst ab einem bestimmten regionalen Grenzwert für neue Infektionen.

 

Gibt es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mehr als 35 neue Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (derzeit sind es landesweit 8,6 und im LK PM 18), soll Mund-Nasen-Schutz in Büro- und Verwaltungsgebäuden gelten, wenn man nicht am eigenen Arbeitsplatz ist und der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

Übersteigt die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl 35 müssen Gastronomie-Mitarbeiter mit Gästekontakt ein Mund-Nasenschutz tragen. Das gilt auch für Gäste, die sich nicht an ihrem Platz aufhalten. Wer falsche Angaben in Restaurants zur Nachverfolgung von Kontakten macht, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro rechnen.

 

Wird der Grenzwert überschritten sollen zudem nur noch 50 Menschen an Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen teilnehmen können und 25 Menschen an Feiern im privaten Umfeld.

 

Alle Regelungen gelten ab Sonntag, den 11. Oktober, zunächst bis 8. November 2020.

Potsdam-Mittelmark als Smarte LandRegion ausgewählt

(06. 10. 2020)

Der Landkreis PM erhielt die Nachricht, dass Potsdam-Mittelmark zu den 7 Kreisen bundesweit gehört, die als Modellregionen „Smarte LandRegion“ in den nächsten 4 Jahren mit rund 1 Mio. € vom Bundeslandwirtschaftsministerium gefördert werden.

 

„Das macht uns sehr stolz, eröffnet völlig neue Perspektiven für die interkommunale Zusammenarbeit und steigert unser Image als Landkreis mit attraktiven Orten zum Wohnen, Arbeiten und Erholen“, so Landrat Wolfgang Blasig.

 

Unterstützt werden Vorhaben, die modellhaften Charakter haben, neue Ideen aufgreifen und übertragbare Lösungen entwickeln, so dass diese für andere ländliche Regionen als Vorbild dienen können. Konkret geht es darum, innovative digitale Dienste und Anwendungen zu entwickeln und zu erproben, die den Alltag der Menschen in ländlichen Räumen verbessern, insbesondere die Daseinsvorsorge.

 

In Potsdam-Mittelmark stehen die Themen Bürgerbeteiligung und Mobilität im Mittelpunkt des Förderantrags.

Wohnmobilstellplatz Lehnin, Rosenparkplatz 

(06. 10. 2020)

In der Öffentlichkeit wird die Schaffung von Trink- und Abwasseranschlüssen auf dem Rosenparkplatz kontrovers diskutiert.

 

Zur Stärkung des Tourismus wurden vor ca. 12 Jahren auf dem Rosenparkplatz u. a. Stellplätze für Wohnmobile geschaffen. Auf den 4 Stellplätzen ist ein Abstellen von Fahrzeugen über einen Zeitraum von bis zu 2 Wochen zulässig (Parken). Es ist ein einmaliges Übernachten (bis zu ca. 10 Stunden) zur Wiederherstellung der eigenen Fahrtüchtigkeit in den Wohnmobilen möglich. Das Übernachten bezieht sich auf das Innere des Fahrzeugs. Z. B. ist ein Aufstellen von Möbeln außerhalb des Fahrzeugs unzulässig. Weitere Übernachtungen in dem Wohnmobil sind ordnungswidrig.

 

Letztes Jahr prüfte die Verwaltung, wie ein Trink- und Abwasseranschluss umgesetzt werden könnte. Ein Trinkwasseranschluss ist technisch realisierbar. Die Voraussetzungen für einen Abwasseranschluss waren nicht gegeben und die Finanzierung der Maßnahme nicht gesichert.

 

Im August 2020 bat die Gemeindevertretung um erneute Prüfung. Das Ergebnis wurde am 22.09.2020 vorgestellt. Zwischenzeitlich besteht auch die Möglichkeit für eine Aufleitung von Abwasser (bis 10 m³/ monatlich) auf eine Kläranlage. Die Kosten zur Herstellung der Anschlüsse hätte die Gemeinde zu tragen. Es besteht ein Risiko für eine Verschmutzung der Fäkalien, z. B. mit Chemikalien. Insoweit kommt als alternative technische Lösung eine abflusslose Sammelgrube infrage. Gemäß eines Kostenüberschlages muss für diese Alternative und den Trinkwasseranschluss mit Kosten von ca. 48.500 € gerechnet werden.

 

Die Fraktion SPD/Baumfreunde/Die Linke schlug zur Finanzierung der Maßnahme die Einsparung einer konkret besetzten Stelle vor und möchte so bis 100.000 € jährlich einsparen. Ein Blick in den Stellenplan und in die Vergütungstabellen für den öffentlichen Dienst zeigt, dass diese Einschätzung realitätsfern ist. Es ist auch nicht möglich, arbeitsrechtliche Verhältnisse beliebig zu beenden.

 

Durch die Pandemie verzeichnet die Gemeinde Mindereinnahmen. In dieser Situation für die Umsetzung eines nicht im Haushaltsplan formulierten Ziels den in diesem Jahr beschlossenen Stellenplan infrage zu stellen, schafft Verunsicherung und Unverständnis unter den Verwaltungsmitarbeiter/Innen. Teilweise fragen sie sich, ob ihr Arbeitsplatz nicht mehr gesichert ist und sehen diesen Vorschlag als unsozial, diskreditierend und mitarbeiterverachtend an. Offenkundig soll in einer wirtschaftlich schwierigen Situation zusätzlich ein politisches Projekt auf Kosten der Mitarbeiter umgesetzt werden.

 

Es ist grundsätzlich anzumerken, dass die Verwaltung Initiativen begrüßt, die den Tourismus in unserer Gemeinde stärken und das Erscheinungsbild einer gästefreundlichen Gemeinde fördern. Aufgrund der angespannten Haushaltssituation und des Investitionsvolumens wird derzeit eine Umsetzung als schwierig erachtet. Deshalb sollte zunächst ein Abschluss der politischen Diskussion zu Art und Umfang sowie zur Umsetzung der Maßnahme, einschließlich der Finanzierung, erfolgen.

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ADFC-Check: Wie ist Radfahren in Deiner Gemeinde?

(05. 10. 2020)

Bis zum 30.11.2020 können Interessierte die Situation für Radfahrende in ihrer Gemeinde im ADFC-Fahrradklima-Test 2020 bewerten. Natürlich auch in Kloster Lehnin. Dazu ruft der "Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club" (ADFC) auf.

 

Teilnehmende haben somit die Chance, Politik und Verwaltung ein wichtiges Feedback zum Thema zu geben.

 

Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Orte nach sechs Einwohner-Größenklassen. Am vorangegangenen Test im Jahr 2018 nahmen bundesweit 170.000 Menschen teil. 683 Orte wurden bewertet.

 

Den Fragebogen gibt es hier: www.fahrradklima-test.adfc.de.

 

[Für den Fragebogen bitte hier klicken]

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Saisoneröffnung bei den Baumfreunde Kindern

(25. 09. 2020)

Nach lange coronabedingter Pause startete heute zum ersten Mal in diesem Schuljahr die AG Baumfreunde. Viele neue Kinder aus der Integrierten Tagesbetreuungseinrichtung Lehnin (ITBL) kamen zum Baumfreunde-Kinder-Kurs, um mit Natur- und Wanderführerin Gabriele Wichary durch das Kloster zu wandern.

 

Sie hatte ein Baumquiz auf Karten vorbereitet und die Aufgabe der Kinder war es, die entsprechenden Baumarten im Klostergelände zu suchen und zu finden.

 

Es war sehr interessant, dass dort neben den üblichen Kastanien, Schwarzerlen und Eichenbäumen auch große Platanenbäume, Ebereschen, Pfaffenhütchen, Ulmen, Eschen, Pappeln und eine Blutpflaume zu finden waren. Sogar einen amerikanischen Tulpenbaum und eine Kornelkirsche wurde auf der Wanderung entdeckt. Die Kinder lernten, dass die Beeren des Pfaffenhütchens sehr giftig sind –dass man aber aus den Vogelbeeren leckere Marmelade kochen kann.

 

Mit den Taschen voller gesammelter Kastanien traten sie den Rückweg zur ITBL an. Alle Teilnehmer hatten sehr viel Freude an dieser Tour und danken Frau Wichary für diese sehr interessante Lehrstunde! Das nächste Treffen der AG Baumfreunde ist im Oktober geplant.

 

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Bürgermeister unterbreitet Vorschlag zur Mediation

(23. 09. 2020)

In den letzten Monaten wird immer wieder öffentlich Kritik an der Gemeindeverwaltung und dem Bürgermeister, insbesondere durch den Fraktionsvorsitzenden der SPD/Baumfreunde/Die Linke geäußert.

 

„Für mich geht es offenkundig nicht mehr allein um die Sache. In dieser kann man immer unterschiedlicher Auffassung sein. Dieses Vorgehen schadet allen Beteiligten, den Verwaltungsmitarbeitern und nicht nur mir als Bürgermeister, sondern dem Ansehen unserer Gemeinde“, betont Uwe Brückner, der weiterhin sagt: „Wir sind alle gewählt worden, um die anstehenden Probleme für unsere Einwohner/Innen zu lösen. Dies betrifft alle 14 Ortsteile! Denn diese machen die Gemeinde Kloster Lehnin aus und nicht nur 1 oder 2! Natürlich geht nicht überall alles gleichzeitig, aber wir können Schwerpunkte setzen und diese gemeinsam abarbeiten. Die Einwohner/innen unserer Gemeinde möchten, dass wir in ihrem Interesse zusammenwirken und keinen Dauerwahlkampf führen.“

 

Um den Streit zu begegnen, bietet Brückner eine Mediation an. Herr Niewar stimmte dem in der Gemeindevertretersitzung öffentlich zu.

 

 

Funktionsträger der Feuerwehren erhalten eine höhere Aufwandsentschädigung

(23. 09. 2020)

Es besteht innerhalb der Kloster Lehniner Gemeindevertretung Einvernehmen, dass das Engagement der Kamerad(inn)en der Freiwilligen Feuerwehren Wertschätzung und Anerkennung verdient. Die größte Motivation ist dabei eine bestmögliche Ausstattung mit Einsatzmitteln, Kleidung, Fahrzeugen und zweckmäßig eingerichteten Feuerwehrgerätehäusern. Dies wird auch konsequent nach einem Maßnahmeplan umgesetzt.

 

Es gibt einen breiten Konsens zwischen der Gemeindevertretung, der Gemeindewehrführung und den Ortswehrführungen, dass Entschädigung für alle Funktions- und Aufgabenträger angehoben wird und dass alle Ortswehrführer die gleiche Aufwandsentschädigung erhalten. Die erforderlichen Mittel sind im Haushalt eingestellt.

 

Weitere Entschädigungen z.B. für Einsatzkräfte und Ausbilder, sollen eventuell für den Haushaltsplan 2022/23 diskutiert werden. Auf keinen Fall sollte eine höhere Entschädigung dazu führen, dass Mittel bei der Anschaffung von Ausstattung oder bei Investitionen gekürzt werden.

 

 

 

Straßenentwässerung wird erneuert

(23. 09. 2020)

Im Laufe des Oktobers werden in Lehnin im Bereich der Straßenentwässerung Beelitzer Straße 1 bis 25 und Einmündung Am Hasenkamp die vorhandenen Rohrrigolen durch die Firma Kober Straßen- und Tiefbau GmbH aus Luckenwalde getauscht.

 

Eine Wanderbaustelle wird dazu zeitversetzt an vier verschiedenen Standorten eingerichtet. Die ca. 20 m langen Bauabschnitte werden halbseitig gesperrt.

 

Nach der Baumaßnahme soll das Regenwasser besser versickern können.

 

Wir bitten um Verständnis.

 

Gemeinde befürwortet Investition ins ehemalige Lehniner Schulinternat

(23. 09. 2020)

Die Gemeinde sieht dem Kauf des ehemaligen Internates der Sonderschule durch einen Privaten positiv entgegen. Die Gemeinde habe sich lange um den Kauf des Areals in der Goethestraße/Beethovenstraße bemüht, sei aber bei den Verhandlungen mit dem Eigentümer nicht zu einem Ergebnis gekommen.

 

Die Idee des neuen Eigentümers, dort einen Kindergarten mit Schulküche oder barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen zu schaffen, werde grundsätzlich begrüßt.

 

„Wir wünschen dem Investor gutes Gelingen und werden ihn bei seinem Vorhaben unterstützen soweit es der Gemeinde möglich ist“, betont Bürgermeister Uwe Brückner.

Derzeit 5 Corona-Erkrankte in PM

(22. 09. 2020)

In Potsdam-Mittelmark sind derzeit 5 Personen an Covid-19 erkrankt. 641 Mittelmärker sind bisher (laborbestätigt) an dem Virus erkrankt, davon sind 43 gestorben.

 

Für Kloster Lehnin wurden bisher insgesamt 51 Coronafälle vom Gesundheitsamt registriert. Zwei Kloster Lehniner sind nachweislich an dem Virus gestorben.

Foto zu Meldung: Derzeit 5 Corona-Erkrankte in PM

Infotelefon zur Schweinepest geschaltet

(21. 09. 2020)

Das Verbraucherschutzministerium und das Landwirtschaftsministerium des Landes Brandenburg haben ein Info-Telefon zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingerichtet.

 

Unter der Rufnummer 0331 866-5666 beantworten Beschäftigte aus beiden Ministerien von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr Fragen rund um das Thema Afrikanische Schweinepest.

 

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher: "Trotz aller Abwehrbemühungen ist die Afrikanische Schweinepest jetzt auch in Brandenburg nachgewiesen worden. Jetzt gilt es, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet einzudämmen und auf jeden Fall zu verhindern, dass die Infektion auf Hausschweinbestände übergreift. Dafür müssen zahlreiche Maßnahmen wie die Ausweisung von Restriktionszonen sowie ein vorläufiges Jagdverbot im gefährdeten Gebiet ergriffen werden. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich."

 

Agrarminister Axel Vogel: "Die Situation für Landwirte und Waldbewirtschafter hat sich mit der Feststellung der Afrikanischen Schweinepest im Wildschweinbestand zugespitzt. Sie müssen gravierende wirtschaftliche Folgen befürchten. Die Landesregierung nimmt ihre Sorgen sehr ernst. Wir befinden uns in einem intensiven Austausch, um alle Fragen zu notwendigen Maßnahmen zu klären und deren Auswirkungen zu begrenzen. Oberstes Ziel ist es, die Hausschweinbestände vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen."

 

 

Crash an der Autobahn

(21. 09. 2020)

Am heutigen Vormittag ereignete sich ein Auffahrunfall auf der L86 zwischen Lehnin und Damsdorf an der Autobahnauffahrt Lehnin. Zum Glück wurde niemand der Insassen schwerverletzt, so das der RTW und das NEF die Einsatzstelle schnell wieder verlassen konnten.

Die Kameraden der Feuerwehr Lehnin sicherten die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf, klemmten die Batterien ab und stellten den Brandschutz sicher.

Vielen Dank für den Einsatz!

Foto zu Meldung: Crash an der Autobahn

Die Bauern unserer Gemeinde brauchen unser Verständnis

(21. 09. 2020)

Die Afrikanische Schweinepest könnte auch Folgen für die Landwirte der Region haben. Wird ein infiziertes Tier festgestellt, darf im Umkreis von mehreren Kilometern nicht mehr gemäht, geerntet oder neu ausgesät werden.  Dies wäre nach den schlechten Ernten der vergangenen zwei Jahre eine Katastrophe.

 

Bevor das Ernteverbot möglicherweise auch hierzulande kommt, müssen nun die Flächen vorfristig geerntet bzw. bewirtschaftet werden. Bei allem schwingt die Sorge um den Ernteertrag und um die Tiere mit, die weiter frisches Futter brauchen.

 

Die Gemeinde bittet daher um Verständnis, wenn es für ca. eine Woche Tag und Nacht zu erhöhten Verkehr von Landwirtschafts-Fahrzeugen auf den Feldern und auf unseren Straßen kommt.

Tolle ITBL-Pläne für die Herbstferien

(15. 09. 2020)

In den Herbstferien (12. bis 23. Oktober) können Kinder in der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) viel Spaß haben. Geplant sind u. a. neben Sportspielen, Basteln, Kürbisschnitzen und Papierfliegerweitwurf auch eine Waldwanderung zum Gohlitzsee und Drachensteigen.

[Das Ferienprogramm zum runterladen]

Foto zu Meldung: Tolle ITBL-Pläne für die Herbstferien

Schutzkleidung an Gemeindefeuerwehr übergeben

(11. 09. 2020)

Der 3. Stellv. Gemeindewehrführer, Torsten Schumitz, und der Kleiderkammerwart Thomas Alburg haben heute die neue Schutzkleidung für die Atemschutzgeräteträger übergeben bekommen. Die Schutzkleidung wird demnächst an die Kameraden ausgegeben. Die Hosen und Jacken haben ca. 25.000 € gekostet.

 

Damit haben fast alle Atemschutzgeräteträger der Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr moderne Überbekleidung, die speziell für den Innenangriff brennender Häuser entwickelt wurde. "Mit der Schutzkleidung sind wir auf einem guten Weg", sagt Schumitz. Es seien weitere Anschaffungen in den nächsten Jahren notwendig  und auch geplant. Die Erhöhung der finanziellen Mittel in Jahren 2020 und 2021 machen dies auch möglich.

 

Foto zu Meldung: Schutzkleidung an Gemeindefeuerwehr übergeben

Minihäuser am Klostersee geplant

(10. 09. 2020)

Zu dem in einer Zeitung angekündigten „Quartier für Minihäuser am Lehniner Klostersee“ liegt der Gemeindeverwaltung bisher noch keine Projektbeschreibung vor.

 

Bei Vorlage entsprechender Unterlagen werden die planungsrechtlichen Zulässigkeitsvoraussetzungen geprüft und der Investor entsprechend beraten.

 

Ein erster Kontakt mit dem Investor bezüglich der bestehenden Steganlage im betreffenden Areal hat bereits stattgefunden.

 

Die Gemeindeverwaltung geht jedoch davon aus, dass für die Errichtung einer Tiny-House-Siedlung  zunächst ein Bebauungsplan notwendig sein wird.

 

 

Donnerstag ist Warntag

(09. 09. 2020)

Auf Grund eines Beschlusses der Innenminister und -senatoren der Länder (IMK) wird am Donnerstag, 10.09., erstmals ein „Bundesweiter Warntag 2020" durchgeführt.

 

Ziel der Veranstalter ist es, das Thema Warnung innerhalb der Bevölkerung stärker ins Bewusstsein zu rufen. Der Tag soll künftig jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden.

 

In Absprache mit der Regionalleitstelle Brandenburg sieht der Landkreis Potsdam-Mittelmark dafür vor, um 11 Uhr alle Sirenen über die Leitstelle anzusteuern. Hierbei wird ein "NUR TON Alarm" an die "Unteradresse A" (Sirenenprobe) ausgegeben. Auch eine Entwarung wird vom BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Nationale Warnzentrale) für das gesamte Bundesgebiet ausgesendet.


 


 


 

 

Aktuelle Corona-Bilanz

(08. 09. 2020)

In Potsdam-Mittelmark gibt es derzeit 12 Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, das entspricht einem Wert von 3,7  auf 100.000 Einwohner. Der Landkreis hat 214.664 Einwohner. Seit Registrierung von Covid 19 sind 629 Mittelmärker an dem Virus erkrankt, 43 Todesfälle sind in diesem Zusammenhang zu beklagen.

 

In Kloster Lehnin wurden insgesamt 51 Covid-19-Fälle registriert, wovon zwei gestorben sind.

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Landkreis-Offensive „Aktiv sein im Alter“

(08. 09. 2020)

Trotz Corona führt der Landkreis PM seine Offensive „Aktiv sein im Alter“ weiter.

 

Vertreter/innen der Generation 55 +  sind aufgerufen, Angebote und Aktivitäten vor Ort zu entwickeln und in generationenübergreifenden Projekten umzusetzen.  Ziel ist es, Begegnungen und die Identität vor Ort zu stärken und ein generationenübergreifendes Miteinander zu beleben.

 

Letzter Abgabeschluss ist der 30. September. Voraussetzung für die Bewilligung ist u.a. der Projektstart noch in diesem Jahr.

 

Konzeptideen können beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingereicht werden. Formulare für die Beantragung erhalten Sie direkt über den Fachdienst Soziales und Wohnen oder auf der Homepage.

 

Ansprechpartnerin ist Daniela Berlin, Telefon: 033841 91-368.

[Hier gibt es weiterführende Infos zu dem Projekt]

Bauarbeiter vom Gerüst gerettet

(08. 09. 2020)

Kameraden der Feuerwehren Lehnin und Werder, die die Drehleiter bereitstellten, haben heute Vormittag einen Bauarbeiter von einem Gerüst gerettet.

 

Der Mann bekam bei der Arbeit an einem Privathaus in Kaltenhausen gesundheitliche Probleme. Er konnte jedoch selbständig in den Korb der Drehleiter einsteigen. Während des Aufstellens der Drehleiter sperrte die Feuerwehr vorübergehend die Straße. Rettungssanitäter und ein Notarzt kümmerten sich weiter um den Patienten.

Die Gemeinde bedankt sich für den Einsatz und wünscht gute Besserung.

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Gedenken an die toten Kameraden

(06. 09. 2020)

Am Samstage jährt sich der 3. Jahrestag der größten Tragödie, die Kloster Lehnin in jüngster Zeit erlebt hat.

 

Am 05. September 2017 sind der damalige Gemeindewehrführer, Sebastian K. und der Kamerad Philipp R., in der Blüte ihres Lebens bei einem Unfall auf der BAB2 tragisch ums Leben gekommen.

 

Sie gaben ihr Leben, um ein anderes Leben zu retten. Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt und Dank!  

 

Zusammen mit der Gemeindewehrführung und Delegationen der Ortswehren gedachten wir unserer verstorbenen Kameraden und legten Kränze an der Gedenkstelle vor dem Lehniner Feuerwehrgerätehaus nieder.

 

Wir sind immer noch tief betroffen und sehr traurig.

 

Unsere Gedanken sind auch bei den Angehörigen der Verstorbenen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sirenenalarm zum Gedenken

(04. 09. 2020)

Am 5.9.2017 kamen auf tragische Weise bei einem Einsatz auf der Autobahn die beiden Kloster Lehniner Feuerwehrleute Sebastian K. und Philipp R. ums Leben.

 

Am 3. Jahrestag des Unglücks werden am morgigen Samstag um 19 Uhr zum Gedenken alle ca. 20 Sirenen in ganz Kloster Lehnin kurz aufheulen.

 

Wir bitten um Verständnis.

Anglerprüfung am 24. September in Brandenburg

(03. 09. 2020)

Wer im Land Brandenburg die Raubfischangel auswerfen möchte, benötigt den unbefristeten Fischereischein. Voraussetzung für diesen Fischereischein ist das Bestehen einer Anglerprüfung.

 

Die untere Fischereibehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark bietet deshalb am Donnerstag, dem  24.09. um 17 Uhr eine Anglerprüfung zum Erwerb des unbefristeten Fischereischeins in der Dienststelle des Landkreises - Untere Fischereibehörde -, Potsdamer Straße 18, in Brandenburg an der Havel an.

 

Wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und an dieser Anglerprüfung teilnehmen möchte, kann sich in der unteren Fischereibehörde bis zum 18.09.2020 schriftlich anmelden. Das Antragsformular sowie die Links zum Fragenpool und zum Onlinetest sind im Internet unter www.potsdam-mittelmark.de eingestellt. Die Prüfungsgebühr beträgt 25 Euro. 

 

Weitere Fragen zur Anglerprüfung werden gern unter der Telefon-Nr. 03381 533-149 beantwortet.

Neuer Ausbildungskurs „Sterbende begleiten lernen“

(03. 09. 2020)

Der Ambulante Hospiz- und Palliativdienst Potsdam-Mittelmark des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin bildet Menschen aus, die sich dem Thema „Sterben, Tod und Trauer“ nähern und ehrenamtlich engagieren wollen.

 

Der Kurs beginnt am 16. Oktober 2020 um 17 Uhr und wird in Teltow stattfinden. Anmeldeschluss ist der 10. September. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Schwerkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase ehrenamtlich begleiten möchten. Die kostenlose Ausbildung nach dem Celler Modell erfolgt in einem Grund- und Vertiefungskurs und beinhaltet ein Praktikum.

 

Interessierte melden sich bei Monika Alcantara-Klamm, Tel.  0172 5742300 oder E-Mail: .

 

Unfall zwischen Lehnin und Michelsdorf

(03. 09. 2020)

14 Kameraden der Feuerwehr Lehnin rückten mit drei Fahrzeugen zu einem Unfall auf der L86 zwischen Lehnin und Michelsdorf aus. Auf regennasser Fahrbahn hatte sich ein Kleintransporter überschlagen. Der Einsatz dauerte etwa 1,5 Stunden. Der Fahrer wurde ins Städtische Klinikum Brandenburg gefahren.

 

Vielen Dank für Euren Einsatz!

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Antenne Brandenburg berichtet den ganzen Tag über Kloster Lehnin

(02. 09. 2020)

Der Radiosender "Antenne Brandenburg" erzählt heute einen ganzen Tag bunte Geschichten und Episoden aus der Gemeinde Kloster Lehnin.

 

U.a. berichtet der Grebser Ortsvorsteher Harry Grunert, warum Lehnin als "Stadt der fröhlichen Leute gilt", der Wanderwegewart Konrad Müller erzählt über seine Berufung zur Natur.

 

Der Vogelbeobachtungsturm in Rietz wird ebenso vorgestellt, wie das Kunstgut Krahne (1100 Quadratmeter Denkmalschutz pur) und die meterdicken Backstein-Mauern des Kloster Lehnins, ohne dessen Existenz wohl der Weinanbau nicht in unsere Region gefunden hätte. Kay Schattenberg vom Strandbad erzählt über die Sonnenseiten des 11.000-Einwohner-Ortes und quicklebendig geht es in dem Beitrag des Rädeler Papageiengnadenhofs"Pappagalli" zu.

 

Insgesamt eine gelungene Aktion von Antenne Brandenburg. Vielen Dank!

 

Wer keine Zeit hat, Radio zu hören, kann die Hörfunkbeiträge auf der Homepage  des Senders aufrufen.

 

[Hier geht es zu den Hörfunkbeiträgen von Kloster Lehnin]

Foto zu Meldung: Antenne Brandenburg berichtet den ganzen Tag über Kloster Lehnin

Landesregierung legt Anpassungen der Corona-Verordnungen fest

(02. 09. 2020)

Zu den wesentlichen Punkten gehören: Indoor-Kontaktsport ist unter Auflagen auch für über 27-Jährige wieder möglich, und in Restaurants können bis zu sechs Gäste aus unterschiedlichen Haushalten an einem Tisch ohne Abstand sitzen. Private und familiäre Feierlichkeiten im privaten Wohnraum oder Garten mit mehr als 75 zeitgleich Anwesenden sind untersagt, Großveranstaltungen wie z.B. Konzerte mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen bleiben bis Neujahr 2021 verboten. Wer vorsätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verweigert, muss künftig ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro zahlen.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Pandemie ist über den Sommer leider nicht verschwunden, sondern wir stecken mittendrin. Die Zahlen steigen bundesweit – in Brandenburg auch, aber auf niedrigerem Niveau. Das ist auch dem zumeist besonnenen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken. Wir kommen jetzt aber in schwierigere Monate und müssen vorsichtig sein. Deshalb: Wir müssen vorsorgen, damit wir nicht nachsorgen müssen. Unser Brandenburg-Monitor hat gezeigt: Rund zwei Drittel der Bevölkerung (63%) halten unsere Maßnahmen für gerechtfertigt; für 7% sind sie sogar „nicht weitgehend genug“. Und einige demonstrieren dagegen. Das ist ihr gutes Recht. Aber das ist an Auflagen gebunden, um andere zu schützen. Das muss eingehalten werden.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Die Abstands- und Hygieneregeln gelten fort und müssen von allen diszipliniert eingehalten werden. Unnötige Reisen besonders in Risikogebiete sowie größere Menschenansammlungen sollten vermieden werden. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist eine sehr wichtige und wirksame Maßnahme, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Es kommt aber darauf an, dass sie richtig getragen wird. Die Alltagsmasken helfen nur dann, wenn sie neben dem Mund auch die Nase bedecken.“

 

Innenminister Michael Stübgen: „Unsere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind angemessen. Wir müssen weiter diszipliniert bleiben, also möglichst Abstand halten und Maske tragen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Mit der Maske schützen wir die anderen vor uns selbst. Eine Maske zu tragen, ist ein Akt der Mitmenschlichkeit und Rücksichtnahme. Da es leider eine kleine Gruppe von Unbelehrbaren gibt, denen der Schutz ihrer Mitmenschen nicht ausreichend bedeutsam ist, werden Verstöße künftig mit einem Bußgeld belegt.“

 

Müllabfuhr verspätet sich am 11.09.

(01. 09. 2020)

Wegen einer Belegschaftsversammlung ist die Verwaltung der APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH in Niemegk am Freitag, den 11.09., von 7 bis 9 Uhr nicht erreichbar.

 

Die Wertstoffhöfe sind davon nicht betroffen und haben wie gewohnt geöffnet.

 

Alle regulären Abfallsammeltouren finden an diesem Tag mit etwas Verspätung statt. Die Abfallbehälter sind dennoch zur gewohnten Zeit am gewohnten Abholort abzustellen.

Kloster Lehnin geht Mittwoch auf Sendung

(01. 09. 2020)

"Brandenburg hat viele Perlen, manche sind ganz offensichtlich, andere eher versteckt. Wir finden diese Perlen für Sie! " verspricht der Radiosender Antenne Brandenburg. Was hat der Ort, was andere nicht haben? Was dürfen Hörer nicht verpassen? Was ist liebenswert und einzigartig, und wo drückt gerade der Schuh? Unter dem Motto: "Ihr Ort ist unser Star" rückt am morgigen Mittwoch, 02.09.2020 Kloster Lehnin in den Fokus. Die Radiomacher stellen Kloster Lehniner und ihre Geschichten vor.

 

Die Antenne-Reporterin Johanna Siegemund: "Liebe Kloster Lehniner und Kloster Lehninerinnen, Wie Sie heute vielleicht schon im Programm bei Antenne Brandenburg gehört haben, ist es morgen endlich soweit: Wir berichten den ganzen Tag über Ihren schönen Ort. An dieser Stelle erst einmal ein herzliches Dankeschön, dass Sie alle mitgewirkt haben - ohne Sie wären die ganzen Berichte und Beiträge nicht zustande gekommen! Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören."

 

Hier die groben Sendetermine für morgen:

 

Guten Morgen Brandenburg (05.00 - 10.00 Uhr)

• Umfrage: Was macht Kloster Lehnin so liebens- und lebenswert? (mit allen Gesprächspartnern und -partnerinnen)

• Das Kloster in Kloster Lehnin (Gespräch mit Stefan Baier)

 

Hallo Brandenburg (10.00 - 14.00 Uhr)

• Papageiengnadenhof "PAPPAGALLI" im Ortsteil Rädel

 

Antenne am Nachmittag (14.00 - 17.00 Uhr)

• Wanderwegewart Conrad Müller - seit 19 Jahren Herr der Wanderwege in Kloster Lehnin

Panorama (17.00 - 19.00 Uhr)

• Das Kunstgut Krahne

 

 

 

 

 

Bürgermeister verabschiedet Azubis: beide werden von der Gemeindeverwaltung übernommen

(28. 08. 2020)

Nach erfolgreicher dreijähriger Ausbildung in der Gemeinde Kloster Lehnin wurden heute Tegenne Kirchhoff und Georgia Tyra Till von Bürgermeister Uwe Brückner zum guten Abschluss beglückwünscht.

 

Beide erhielten Arbeitsverträge in der Gemeinde Kloster Lehnin und überlegen, ob sie eine Qualifikation zum Verwaltungsfachwirten für den gehobenen Dienst absolvieren. Für beide ist klar, dass sie den richtigen Beruf gewählt haben, was sie zum Zeitpunkt des Abiturs noch nicht so gewusst haben. Für Tegenne ist es auch ein echter Vorteil, nur fünf Minuten Arbeitsweg zu haben. Beide fühlen sich in der Gemeindeverwaltung wohl.

 

Die neuen Mitarbeiterinnen werden künftig in ihren Wunsch-Sachgebieten eingesetzt. Georgia im Baubereich und Tegenne im Ordnungsamt.

 

Lebenslanges Lernen und damit verbundene Qualifikationen seien heute nötig, sagt Brückner. Es gebe kaum noch jemanden, der etwas lernt und diesen Job bis zur Rente ausübt. Das Leben und auch die gesellschaftliche Entwicklung halte viele Überraschungen und Herausforderungen bereit.

 

Der Vorteil in einer kleinen Behörde wie dem Lehniner Rathaus zu arbeiten ist es, sachgebietsübergreifende Aufgaben ausführen zu können. Die Tätigkeit ist sehr vielfältig und lässt auch über den sprichwörtlich berühmten Tellerrand blicken.

 

Uwe Brückner sagte, er hoffe, dass die neuen Mitarbeiterinnen der Dienststelle noch lange erhalten bleiben und wünschte beiden einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

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PETA ernennt Rathaus-Mitarbeiter zum "Helden für Tiere"

(28. 08. 2020)

Die Rettungsaktion für sieben Entenbabys, die Mitte Juni aus einem Gulli in der Rädeler Straße in Michelsdorf von den Gemeinde-Mitarbeitern Matthias Blaake und Daniel Bräkow befreit und mit einem Karton behutsam zum Gohlitzsee transportiert wurden, hat die Tierschutz-Organisation PETA dazu bewogen, Matthias Blaake als „Helden der Tiere“ auszuzeichnen.

 

PETA lobt die „Empathie und das Fingerspitzengefühl“ der Retter: „Wir gratulieren Herrn Blaake ganz herzlich zu dessen umsichtigen und tierfreundlichen Verhalten. Er hat unsere Auszeichnung zum ,Helden für Tiere` wahrlich verdient", so Nadja Michler, PETAs Fachreferentin für Wildtiere.

 

PETA zeichnet regelmäßig Menschen für besonders tierfreundliches Verhalten aus.

 

Bürgermeister Uwe Brückner lobt: "Ich freue mich, dass unseren Mitarbeitern das Tierwohl so am Herzen liegt und dass sie dabei ein Engagement zeigen, dass man nicht immer und nicht von jedem erwarten kann."

 

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Wasserspielplatz auf dem Schulcampus eingeweiht

(26. 08. 2020)

Die Leiterin der Integrierten Kindertagesbetreuungseinrichtung Lehnin (ITBL), Petra Rocke, Schulleiter Dr. Dirk Lenius, Primarstufenleiterin Dörte Fandrey, Vize-Bürgermeisterin Dagmar Keding, Fördervereinschef David Mittelbach und seine „rechte Hand“ Bettina Tonn sowie die Leiterin der Lehniner Filiale der Brandenburger Bank, Bettina Andrews, eröffneten am Mittwoch bei strömenden Regen den neuen Wasserspielplatz auf dem Lehniner Schulcampus, der von allen 840 Schülern genutzt werden kann.

 

Nicht nur zum Spielen in der Freizeit, sondern auch zum Experimentieren für praxisnahe Unterrichtszwecke, beispielsweise Wasserkraft zu messen. Die Anlage vom Typ „Wasserspiel Goethestraße II“ ergänzt die bestehenden Spiel- und Sportmöglichkeiten auf dem Gelände.

 

Erzieher/innen  der ITBL sowie Mitglieder des Fördervereins „Schulcampus Lehnin“ e.V. hatten sich diese Lern- und Spielmöglichkeit für die Kinder gewünscht und stießen bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten auf ein Projekt der Brandenburger Bank, das ehrenamtliche Projekte wie dieses mit 520 Euro finanziell unterstützt: Für jeden Beitrag ab 5 Euro hat die Bank bis zur Erreichung der Zielsumme 5 Euro dazugegeben.

 

 „Schon am ersten Tag, als wir das sogenannte Crowdfunding starteten, gingen die ersten Spenden ein“, erinnert sich die Leiterin der ITBL, Petra Rocke. Nach wenigen Wochen wurden von mehr als 100 Personen insgesamt 6.008 Euro gesammelt und weil das Geld nicht reichte, wurden auch Kloster Lehniner Firmen und Vereine um ein Sponsoring gebeten. Die Erzieher/innen organisierten Kuchenbasare, die weitere 1.200 Euro einspielten. Der Schulförderverein gab 3.400 Euro dazu. Eine Firma spendete sogar stolze 1.000 Euro!

 

 „Insgesamt konnte so binnen weniger Monate die erforderliche Investitionssumme von ca. 12.500 Euro zusammengebracht werden“, freut sich die Einrichtungsleiterin. Die Firma Kubus gGmbH aus Rädel baute kostenlos dann die (erweiterbare) Matschanlage aus Edelstahl, die einem Bach nachempfunden wurde, auf, und der Baubetriebshof installierte eine Wasserentnahmestelle, bei der die Kinder Wasser in Gießkannen holen können.

 

Susen Ludwig, Projektmanagerin bei der Brandenburger Bank: „Die Crowdfunding-Plattform der Brandenburger Bank bringt die Genossenschaftsidee der Volksbanken Raiffeisenbanken ins digitale Zeitalter. Unter dem Motto ,Viele schaffen mehr` bietet sie gemeinnützigen Vereinen und Verbänden die Möglichkeit, sich auf diesem Weg vor Ort zu engagieren.

 

Die Spendenplattform ist speziell dafür da, regionale, gemeinnützige Projekte zu finanzieren. Dabei kann jeder Einzelne schon mit kleinen Spendenbeträgen viel erreichen, denn beim Crowdfunding geht es nicht um die Höhe der Spendensumme, sondern um das Engagement vieler für eine gemeinsame Sache. Die Plattform kann von Vereinen kostenlos genutzt werden und die Bank unterstützt jedes Projekt mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen.“

 

Bürgermeister Uwe Brückner freut sich über die private Elterninitiative. Mit der neuen Matchanlage könnten die Erkenntnisse der Kinder zum Thema „Lebensraum Wasser“ erweitert werden. Zudem habe sich gezeigt, dass die Lehniner bei wichtigen Projekten zusammenstehen und gemeinsam etwas voranbringen. Spielmöglichkeiten auf dem Campus seien wichtig, um die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen.

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Einmal symbolisch um den Erdball gerudert

(24. 08. 2020)

Am 22.08.2020 - coronabedingt etwas verspätet - lud der Deutsche Ruderverband zur Ehrung der Teilnehmer am Fahrtenwettbewerb des DRV in den Ruderverein Richtershorn ein.

 

René Pieloth und Bernd Frömmel haben in den letzten 30 Jahren jedes Jahr die Bedingungen des DRV zum Fahrtenwettbewerb erfüllt (je nach Jahrgang bis zu 1000km Ruderleistung/Jahr) und René Pieloth hat zudem die Bedingungen des Äquatorpreises erfüllt.

 

Zur Preisverleihung ruderten die beiden, die von Klaudia, Felix und Pierre begleitet wurden.  Dazu wurde ein Vierer der RG Grünau ausgeliehen und es ging über einen Umweg (ca. 27km) über den Müggelsee zum Ort der Preisverleihung, der eigentlich nur drei km entfernt war. Gegen 14.30 Uhr begann die Verleihung der Fahrtenabzeichen mit den 25x Erfüllern. Danach wurden die Erfüller, die sich 30 Jahre jedes Jahr wieder ins Boot setzen, geehrt. Dazu gehörten René Pieloth und Bernd Frömmel vom SV Kloster Lehnin. Anschließend gab es die Fahrtenabzeichen für 35, 40, 45 (1 Ruderin) und sogar 50 Jahre (ein Ruderer) rudern.

 

Der Äquatorpreis ist mit der Kilometerleistung 40077km verbunden. Diese hat René Pieloth im letzten Jahr geknackt. Er hat eine Strecke von 41193km errudert.

 

René und Bernd erhielten von Klaudia noch einen leckeren Kuchen mit der Zahl 30 und René bekam noch einen ganz besonderen Äquatorpreis von Klaudia, Felix und Pierre überreicht: Eine Melone mit den Umrissen der Kontinente und einem Ruderpiktogramm, das darstellen soll, das René 1x rund herum gerudert ist. Nach der Verleihung hat der Gastgeberverein zu Musik, Getränken und Essen geladen. "Ich möchte mich bei meinen Mitruderern für den schönen Rudertag bedanken", sagt Bernd Frömmel.

 

Die Gemeinde gratuliert den erfolgreichen Ruderern ganz herzlich.

Foto zu Meldung: Einmal symbolisch um den Erdball gerudert

PM plant die Zukunft des Sports

(21. 08. 2020)

Wissenschaftlich begleitet, hat der Landkreis eine Umfrage gestartet, bei der 8000 Mittelmärker darüber Auskunft geben sollen, wie und wo sie Sport treiben. Zudem wird u. a. nach sportlichen Bedarfen und Verbesserungsvorschlägen gefragt. Die Ergebnisse sollen in den neuen Sportentwicklungsplan einfließen.

 

Die Interviewpartner erhalten die Fragebögen nach dem Zufallsprinzip zugesandt. zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten bekommen.

 

Neben den Umfragen soll es 2021 themenbezogene Workshops mit Beteiligten aus der Verwaltung, den Sportvereinen, Kindertagesstätten, Schulen und mit Bürgern geben.

 

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier:

https://www.inspo-sportentwicklungsplanung.de/potsdam-mittelmark-plant-die-zukunft-des-sports/

Für den Erhalt des Lehniner Krankenhauses

(19. 08. 2020)

Die Gemeindevertretung von Kloster Lehnin hat Bürgermeister Uwe Brückner beauftragt, Gesundheitsministerin Dr. Ursula Nonnenmacher, sowie der Geschäftsführung des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, eine Resolution zu übermitteln und sich für den Erhalt als Krankenhaus der Grundversorgung einzusetzen.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin ist besorgt darüber, dass dem Krankenhaus, das der Grundversorgung der Bevölkerung dienen sollte, durch die Schließung der Klinik für Innere Medizin der Nährboden entzogen wird. Sie befürchtet, dass - nach der Schließung der Chirurgie vor einigen Jahren und jetzt der Rettungsstelle - nun die nächste Etappe hin zu einem schleichenden Untergang des Gesundheitsstandortes Lehnin eingeleitet wird. Durch den Wegfall der Diagnostik würde zudem die medizinische Qualität der Geriatrischen Rehabilitation und der Palliativmedizin nicht mehr aufrechterhalten werden können.

 

Die Gemeindevertretung befürchtet, dass es dadurch für die Bevölkerung der Gemeinde Kloster Lehnin zu einer verzögerten Akutbehandlung in lebensbedrohlichen Lebenssituationen kommen wird sowie darüber hinaus größere Entfernungen und längere Einsatzzeiten bei Rettungseinsätzen verursacht werden. Dies ist nicht hinnehmbar.

 

Die Gemeindevertretung Kloster hält die im Gegenzug geplante Aufstockung der Geriatrie zwar für eine wirtschaftliche Variante für den Betreiber, weist aber darauf hin, dass dies nicht dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen in der Region entspricht, welches primär durch die Rettungsstelle, die Fachabteilungen für Innere Medizin, für Palliativmedizin und einer Abteilung für Akutgeriatrie befördert wird.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin hält diese Schließung nicht vereinbar mit dem Koalitionsvertrag von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen. Darin heißt es: „Die Koalition wird alle Krankenhausstandorte im Land erhalten. Eine solide Grundversorgung muss es überall geben; komplexe Leistungen konzentrieren wir an geeigneten Standorten, Krankhäuser der ländlichen Grundversorgung sollen zu modernen ambulant-stationären Gesundheitszentren weiter entwickelt werden.“

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin fordert, dass der Krankenhausstandort in Lehnin ein Krankenhaus der Grundversorgung bleibt und nach ca. drei Jahrzehnten endlich in ein ruhiges und stabiles Fahrwasser kommt. Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin ist davon überzeugt, dass die aktuelle Corona-Pandemie deutlich machte, wie unverzichtbar dezentrale Krankenhaustrukturen sind, um das Gesundheitssystem in der Region insgesamt zu stabilisieren.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin hält die Schließung auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nicht für sachgerecht. Ein zunehmendes Lebensalter der Menschen, die Nachfrage nach einer ganzheitlichen Behandlung und eine komplexere Medizin werden zu immer größeren Herausforderungen führen. Dieser Entwicklung sollte mit einer funktionierenden Krankenhauslandschaft, bestehend aus dezentralen Grundversorgern, zentralen Vollversorgern und Spezialkliniken begegnet werden.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin ist sich bewusst, dass das Krankenhaus mit 55 Betten auf der Inneren Station und einem Einzugsgebiet von rund 10.000 Einwohnern relativ klein ist und sich insbesondere in Potsdam und Brandenburg große Krankenhäuser befinden. Durch die Schließung der Chirurgie werden nicht mehr die besonderen Fördervoraussetzungen für Kliniken im ländlichen Raum erfüllt. Der Betreiber des Krankenhauses, das „Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin“ erwirtschaftete deshalb seit Jahren ein Defizit, obwohl er die erforderlichen Maßnahmen (z. B. Einführung des DRG-System etc.) eingeleitet und getragen hat, um die Grundversorgung auch in Kloster Lehnin aufrecht zu erhalten.

 

Die Gemeindevertretung Kloster Lehnin fordert die Landesregierung Brandenburg und die Geschäftsführung des Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin auf, für den Standort Kloster Lehnin ein trag-, zukunfts- und vor allem finanzierungsfähiges Konzept als Krankenhaus der Grundversorgung mit Rettungsstelle und weiteren Elementen der medizinischen Versorgung zu erarbeiten und umzusetzen.

 

 

So geht’s weiter in Kloster Lehnin

(19. 08. 2020)

Dienstagabend tagte die Gemeindevertretung in der Lehniner Schul-Mensa. Eine Auswahl von Beschlüssen, die gefasst worden sind:

 

Einstimmig angenommen wurde eine Resolution für den Erhalt des Lehniner Krankenhauses.

 

Die Gemeindevertreter haben Aufträge für weitere Bauarbeiten im Schulanbau, darunter für Heizung und Sanitärinstallationen, Estricharbeiten und Malerarbeiten genehmigt.

 

Ebenfalls beschlossen wurde eine Ausschreibung für ein Transponder-Schließsystem für den Schulcampus, dass die Sicherheit auf dem Gelände erhöhen soll.

 

Geändert wird die Innenbereichssatzung in Göhlsdorf im Bereich der Kirchstraße. Bauvorhaben der Grundstückseigentümer sollen so erleichtert werden.

 

Ebenfalls in Göhlsdorf bewilligt wurde ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan, der die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf einem 15 ha großen Grundstück ermöglicht, dass derzeit landwirtschaftlich genutzt wird.

 

Insbesondere für den sozialen Wohnungsbau haben die Gemeindevertreter eine wohnungspolitische Strategie verabschiedet, die in der ersten Phase für die Bereiche Damsdorf, Lehnin, Göhlsdorf, Grebs, Prützke und Michelsdorf gelten soll. Es soll gelingen, Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau zu akquirieren, um preiswerten Wohnraum anbieten zu können. Eine Ausweitung auf weitere Ortsteile ist denkbar. Es gibt einen ersten Interessenten, der Miethäuser bauen möchten.

 

Eine Halteverbotszone wird in der Lehniner Lindenstraße beim Landkreis beantragt. Grund: Mit der Einführung des Einbahnstraßensystems wird sich das Verkehrsaufkommen in der Lindenstraßen verändern. Parkende Fahrzeuge könnten dann noch stärker den fließenden Verkehr in der relativ engen Lindenstraße behindern.

 

Zudem beschlossen die Gemeindevertreter die Eingliederung des TAZV „Freies Havelbruch“ zum 01.01.2021 in den ebenfalls in Brück ansässigen WAV „Hoher Fläming“, der bereits die technische und kaufmännische Geschäftsführung übernommen hat. 

 

Begehung der Lehniner Schulanbau-Baustelle

(19. 08. 2020)

Architekt Bernd Messner vom Potsdamer Architekturbüro Hallier führte durch die Baustelle des Lehniner Schulanbaus. Der Estrich im Fußbodenbereich ist fertig, die Heizkörper wurden zum Teil schon installiert sowie Elektro- und IT-Leitungen sind fertig verlegt.

 

Die noch ausstehenden Fassadenarbeiten sollen nächste Woche beginnen. Demnächst können die Schallschutzdecken geschlossen, die Wände gemalert und der Fußboden verlegt werden. Die ausstehenden Restarbeiten sollen zügig vorangehen. Danach folgt die Möblierung der Räume. Bis zu den Herbstferien sollen hier nach den Planungen Messners alle Gewerke fertig sein und die Schüler die neuen Räume beziehen.

 

Notwendig wird der Anbau wegen steigender Schülerzahlen und dem Neustart der Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin nicht gab. Auf dem Schulcampus sollen in zwei Jahren Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse beschult werden. Die Gemeinde hat gegen alle Widerstände dafür gekämpft, dass der Schulentwicklungsplan des Landkreises dahingehend geändert wird, dass dies möglich ist.

 

Auf dem Campus sind noch zwei weitere Bauabschnitte geplant, bei denen mit Hilfe des Landes insgesamt ca. 12 Mio. Euro investiert werden sollen. Bis zur Fertigstellung wird der Anbau, der ca. 1,8 Mio. Euro kostet, von den angehenden Abiturienten genutzt. Parallel zu den Bauarbeiten wird auch die IT-Ausstattung mit Hilfe von Fördermittelgebern in den nächsten drei Jahren für ca. 319.000 Euro modernisiert. Dazu gehören leistungsstarke Laptops, Wide Boards und Tablets.

 

Derzeit besuchen den Lehniner Schulcampus 840 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen aus über 40 Orten.

 

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Zwei neue Wanderwegewarte ins Amt berufen

(18. 08. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat heute den neuen ehrenamtlichen Kloster Lehniner Wanderwegewarten Jutta Scherling und Klaus-Peter Lenz ihre Berufungsurkunden überreicht. Die beiden Pensionäre machen gern Aktivurlaub, treiben viel Sport an der frischen Luft und wollen sich für ihren Heimatort engagieren.

 

Sie werden von Konrad Müller, der dieses Amt seit 19 Jahren ausübt, bis Jahresende eingearbeitet und bei Touren begleitet. Der inzwischen 75-jährige will weiter wandern, aber das damit verbundene Ehrenamt in jüngere Hände geben. Er genießt die Bewegung an frischer Luft, die Ruhe und die schöne Gegend immer wieder aufs Neue. Wanderwegewarte bieten u. a. Führungen an und sind für die Zustandskontrolle der Wanderwege zuständig.

 

Den neuen Wanderwegewarten, die ab kommendem Jahr im Landkreis „Wegepaten“ genannt werden, liegt z. B. die Ausbesserung des Radweges Damsdorf – Lehnin am Herzen. Hier plant das zuständige Landesstraßenamt einen Neubau, der allerdings noch nicht terminiert ist. Ein weiterer Radwanderweg ist von Damsdorf nach Göhlsdorf geplant.

 

Die 11.000 Einwohner-Gemeinde mit ihren 14 Ortsteilen bietet 14 Wanderwege für jeden Geschmack, die zum Teil mit Unterstützung des Landkreises und dem Land wunderschön hergerichtet wurden. Dazu zählen der Rochow-Wanderweg mit seinen 9,5 Kilometern Länge, Storchenwanderweg (15 km), Willibald-Alexis-Wanderweg (7,5 km), Klosterrundweg (7,9 km), der Rundweg um den Schamp- und Kolpinsee sowie am Netzener See (10,3 km), der 10,5 km lange Elsterquellweg, der Dreieckenwanderweg (8,4 km), der Rundweg ums Damsdorfer Fenn (1,8 km), der Pilgerweg (35 km), der Baumkreiswanderweg (62,6 km), der Spargelwanderweg (36 km), der Kloster-Havel-Wanderweg (30 km) und ein Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 11, das durch die Gemeinde führt.

 

Für welche Wanderroute sich der Einzelne entscheidet, hängt von der persönlichen Affinität ab. Kulturinteressierte könnten beispielsweise auf dem Willibald-Alexis-Wanderweg auf ihren Wander-Geschmack kommen. Der Weg ist nach dem berühmten Dichter benannt, der bei Besuchen der Lehniner Verwandtschaft zwei Romane schrieb: „Die Hosen des Herrn von Bredow“ und „Der Werwolf“). Verarbeitet wurden dort Sagen aus der Gegend z.B. von der Burg Ziatz, die hier einmal gestanden haben soll. Am Gohlitzsee soll sich das Dorf Gohlitz befunden haben, das bei einer Flutwelle untergegangen sein soll, weil die Bewohner ihre Kinder mit Brot abgerieben haben, um sie zu reinigen.

 

Der Rochow-Wanderweg mit Start und Ziel am Barockschloß führt von Reckahn nach Krahne und Meßdunk am Schulmuseum vorbei, wo einst einer der ersten deutschen Dorfschulen eingerichtet wurde. Ebenfalls am Wegesrand zu bewundern ist eine Steinpyramide zu Ehren von Kürassieren an den Krähenbergen, ein blauer Stein im Wald bei Krahne und die Grabstelle des Adelsgeschlechtes deren von Rochow. Sehenswert sind auch die Fischteiche.

 

Wer mehr auf Entspannung setzt und sportlich unterwegs sein will, probiert den Rundweg um den glasklaren Kolpiner See und Schampsee aus, der an Badestellen vorbeiführt und auf dem Wanderer das Gezwitscher vieler Vogelarten hören können.

 

Der Pilgerweg führt an Kirchen vorbei – die Gemeinde hat immerhin 15 dieser Denkmäler. Es gibt dabei zwei Routen: Damsdorf, Trechwitz, Netzen und Nahmitz zum einen sowie Lehnin, Rädel und Emstal zum anderen.

 

Alle Wanderwege sind ausgeschildert und mit Infotafeln versehen. Gerade in Coronazeiten erfreuen sich die Kloster Lehniner Wanderwege vor allem bei Berliner Ausflugsgästen und Touristen von außerhalb zunehmender Beliebtheit.

 

 

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Diakonissenhaus mit freien Plätzen für FSJ und BFD

(14. 08. 2020)

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin hat zum 1. September noch freie Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu vergeben. Ein Freiwilligendienst im Diakonissenhaus ist in den Bereichen Gesundheit, Teilhabe und Bildung sowie in der Altenhilfe möglich. Insbesondere Einrichtungen der Behindertenhilfe freuen sich noch über freiwillige Verstärkung.

 

Ein Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit zur beruflichen (Neu-)Orientierung, zum Sammeln erster Erfahrungen in der beruflichen Praxis und zur persönliche Weiterentwicklung.

Dabei sind ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen willkommen, die älter als 27 Jahre sind, denn anders als das Freiwillige Soziale Jahr kennt der Bundesfreiwilligendienst keine Altersgrenze nach oben.

 

Die Freiwilligen unterstützen etwa bei Pflege und Betreuung, gestalten pädagogische Angebote und Freizeitaktivitäten mit oder helfen im hauswirtschaftlichen Bereich. Erfahrene Fachkräfte leiten die Freiwilligen an und begleiten sie während ihrer gesamten Dienstzeit.  Weitere Informationen rund um das FSJ und den BFD am Diakonissenhaus gibt es im Internet unter www.diakonissenhaus.de/freiwilligendienste.

 

Ansprechpartnerin: Birgit Mathissen, Referentin Freiwilligendienste, Tel.: 03328 433-518, E-Mail: .

 

Bücherzelle in Rädel aufgestellt

(13. 08. 2020)

Rädel hat jetzt in der Hauptstraße an der Bushaltestelle nähe Feuerwehrgerätehaus eine eigene Bücherzelle. Eine alte Telefonzelle wurde dazu erworben und dient jetzt mit einem eigens darin angepasstem Regal, in dem für viele Bücher Platz ist, als Büchertausch. Hier können sich Interessierte Bücher entnehmen, aber auch gut erhaltene aktuelle nicht mehr gebrauchte Bücher, hineinstellen.

 

An diesem Standort stand bis vor wenigen Jahren ein echter Fernsprecher. Die Zelle wurde auf Initiative des Heimatvereins Naturdorf Rädel e.V. angeschafft und zusammen mit der Gemeinde Kloster Lehnin wurde nach einem geeigneten Platz gesucht.

 

In nächster Zeit wird die Bücherzelle mit Mitteln des Ortsteil-Budgets noch von außen gestaltet.

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Feuerwehr kämpft gegen die Hitze

(13. 08. 2020)

Die Feuerwehr Lehnin hat gestern ebenfalls die Natur im Kampf gegen das Austrocknen unterstützt.

 

"Es wurden mit sechs Kameradinnen und Kameraden 14.000 Liter Wasser in drei Stunden über zwei Fahrzeuge abgegeben", berichtet Ortswehrführer Robert Lehmann.

 

Die Gemeinde bedankt sich bei allen Helfern, tolle Aktion!

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Neuer Kletterturm in Kita Lehnin eingeweiht

(12. 08. 2020)

Einen neuen ca. 9.000 Euro teuren Abenteuerspielplatz haben heute auf dem Gelände der Lehniner Kita „Knirpsentreff“ die Kinder Loreley und Mio mit Kitaleiterin Martina Meier und mir eingeweiht. Wir durchschnitten dazu feierlich ein Band bevor mit viel Applaus die Knirpse das neue Spielgerät in Besitz nahmen.

 

Neben der Kletterlandschaft aus naturbelassenen Robinienholz wurde eine Wiese angelegt, auf der die Kinder bei schönem Wetter umhertollen oder sich einfach auf eine Decke legen können.

 

„Ich möchte mich bei allen Unterstützern und beteiligten Firmen bedanken. Die neue Kletterlandschaft fordert den Mut unserer Kinder heraus, trainiert Geschicklichkeit und Kraft sowie passt sich gut auf unserem Gelände ein“, freut sich Martina Meier. Der Kletterturm mit Rutsche erfüllt die Standards hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ökologie.

 

Die Gemeinde investiert regelmäßig in die acht Kinderbetreuungs-Einrichtungen. Neben ausreichend Plätzen ist uns auch der bauliche Zustand und die Ausstattung wichtig. Das Geld zum Wohle der Kinder ist gut angelegt.

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Kloster Lehniner Straßen werden gesplittet

(12. 08. 2020)

Erhaltungsarbeiten durch das Aufbringen einer Oberflächenbehandlung (umgangssprachlich auch Rollsplitt genannt) werden von Mitte bis Ende August auf den Fahrbahndecken Seestraße Netzen (zum Friedhof), Neusiedler Straße in Trechwitz, Meßdunker Straße in Reckahn, Bergstraße in Damsdorf, Siedlung in Lehnin und Zum Traumsee in Lehnin durchgeführt.

 

Für die Verkehrsbeeinträchtigungen beim Aufbringen der Oberflächenbehandlung und dem anschließenden Einfahren des Rollsplittes bitten wir um Verständnis.

 

Helfen Sie Straßenbäumen durch die Trockenheit

(11. 08. 2020)

Straßenbäume geben nicht nur Sauerstoff, sie sind auch wichtiger Lebensraum für Vögel, Pilze und Insekten. Diese sind in Trockenperioden bedroht.

 

Der Baubetriebshof der Gemeinde Kloster Lehnin schafft es nicht alleine alle Bäume zu versorgen. Daher appelliert die Gemeinde an die Bürger: "Helfen Sie den Straßenbäumen durch die Trockenheit, damit sie weiter Schatten spenden, die Straßen kühlen und begrünen können“. Gießen Sie die Straßenbäume in Ihrer Straße!

 

Beachten Sie hierbei bitte: Am Morgen oder am Abend, lieber alle paar Tage richtig gießen, als jeden Tag ein bisschen. Das Wasser muss tief in den Boden dringen, um die Wurzeln zu versorgen. Erst das Wasser versickern lassen und dann weiter gießen, sonst droht das Wasser ungenutzt abzufließen."

 

Durch regelmäßiges Gießen werden die Bäume widerstandsfähiger gegen Hitze und Schädlingsbefall. 

 

Hitzegeplagten Bäumen sieht man den Stress an: sie wachsen kaum noch, werfen frühzeitig ihr Laub ab oder sogar ganze Äste, die Blätter sind kleiner als normalerweise und sie bilden viele Samen, um ihre Nachkommen zu sichern.

 

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In Nahmitz und Lehnin verändern sich Straßenbeschilderungen

(11. 08. 2020)

In Nahmitz wurde heute eine neue Beschilderung auf Anordnung des Landkreises durch den Baubetriebshof vorgenommen, was der Ortsbeirat Nahmitz angeregt hatte.

 

Neu ist: In der Dorfstraße in Richtung Alte Göhlsdorfer Straße wurde ab Feuerwehrmuseum eine Einbahnstraße neu eingerichtet. Dabei ist jetzt die Vorfahrt beim Einbiegen in die Alte Göhlsdorfer Straße zu beachten. Die Alte Göhlsdorfer Straße, vom Nahmitzer Ausbau kommend, wird mit dem nach rechts abbiegenden Straßenverlauf, der in die Dorfstraße mündet, jetzt zur Vorfahrtsstraße. 

 

Im Lehniner Wohngebiet am Hohlweg erfolgt am morgigen Mittwoch (12.08.2020) die Einrichtung einer Tempo 30-Zone mit weiteren verkehrlichen Einschränkungen, die ausgeschildert sind. Betroffen sind die Straßen: Hohlweg, An der alten Ziegelei, Fuchsbau, Heckenweg, Fichtenhang, Belziger Straße, Belziger Chaussee, Pappelallee, Ahornweg, Lindenallee, Grüner Weg, Siedlung und Wildacker. Die Gemeindevertretung hat den Beschluss dazu aus Sicherheits-Gründen getroffen.  

 

 

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Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Lehnin ist für die nächsten Jahre gerüstet

(11. 08. 2020)

"Wir sprechen hier von einem Refurbishing oder Refurbischment – also einer „qualitätsgesicherten Überholung und Instandsetzung“, teilt der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff mit und berichtet weiter, dass dieser Schritt zur Erhaltung des hochgeländegängigen Tanklöschfahrzeugs zwingend notwendig war.

 

Bei einer genaueren Fahrzeuginspektion hatte sich herausgestellt, dass es Korrosionsschäden am Hilfsrahmen des Kofferaufbaus gab welche zeitnah beseitigt werden mussten. Die Fa. Rosenbauer aus Luckenwalde, aus dessen Werkshallen (ehemals FGL) das Tanklöschfahrzeug stammt, wurde mit der Durchführung der Instandsetzungsarbeiten beauftragt.

 

Die Arbeiten umfassten unter anderem die Trennung von Fahrgestell und Aufbau. Das Fahrgestell vom Typ Unimog wurde durch Mercedes Benz einer vollumfänglichen Wartung unterzogen. Der Aufbau wurde durch Beseitigung der Korrosionsschäden, Laminierung von schadhaften Stellen des GFK und anschließender Lackierung wieder instandgesetzt. Die Feuerlöschkreiselpumpe wurde gewartet und deren Antriebswelle überholt. In diesem Zuge wurden auch diverse Modernisierungsarbeiten, wie z.B. das Umrüsten der Beleuchtung auf LED-Technik oder die Verlastung moderner Ausrüstungsgegenstände für die Brandbekämpfung, durchgeführt.

 

Mit einer zeitlichen Verzögerung konnte das Fahrzeug heute in Empfang genommen und wieder in Dienst gestellt werden. Die Kosten belaufen sich auf ca. 50.000 € welche hinsichtlich einer Neuanschaffung die mit ca. 445.500 € (Kalkulation des Landes Brandenburg) zu Buche schlagen würden, eine durchaus sinnvolle Investition darstellen. Derartige Maßnahmen werden auch bei anderen Trägern des Brandschutzes praktiziert, wie der Artikel – Keine Angst vor „Second hand“ und „Refurbished“ -  erschienen im Feuerwehr-Magazin, zeigt.

[Fachartikel im Feuerwehrmagazin]

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Gratulation zur Einschulung

(10. 08. 2020)

Liebe Kinder,

sehr geehrte Eltern und Familienangehörige,

sehr geehrte Lehrer/innen und Erzieher/innen,

 

für Euch als ABC-Schützen hat am Samstag ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Die Einschulung ist ein unvergesslicher Tag, von dem ihr noch lange erzählen werdet.

 

Ihr werdet jetzt die Welt mit neuen Augen entdecken und vieles lernen, was Ihr später im Leben dringend braucht.

Seid neugierig und fleißig, denn Ihr lernt für euch und nicht für Eure Eltern oder Lehrer.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin als Schulträger investiert jedes Jahr in die beiden Schulen in Lehnin und Damsdorf, damit die Lernbedingungen immer besser werden. Demnächst geht ein Anbau auf dem Lehniner Schulcampus in Betrieb, der ermöglichst, dass wir wieder die Sekundarstufe 2 einführen konnten. Die elften Klassen starten ebenfalls heute.

 

Eine gute Schulbildung darf nicht zu einer Kostenfrage werden. Infrastruktur und Ausstattung müssen stimmen und mit der Zeit mitgehen. Hier ist die Gemeinde Kloster Lehnin, das Land und der Bund aufgefordert, gemeinsam an einen Strang zum Wohle der Schüler zu ziehen.

 

 

Liebe Schulanfänger,

 

ich gratuliere Euch zu Eurer Einschulung sehr herzlich und wünsche für die Zukunft alles Gute. Findet Spaß am gemeinsamen Lernen, fühlt Euch wohl in der Schule und schließt Freundschaften. Fragt Euren Lehrern „Löcher in den Bauch“, wenn Ihr etwas nicht versteht.

 

Alles Gute für Euren neuen Lebensabschnitt!

 

Uwe Brückner

Bürgermeister

 

Wiedereinrichtung von 11. Klassen in der Lehniner Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule

(10. 08. 2020)

Der große Besprechungssaal im Lehniner Rathaus wurde am Montag Klassenzimmer. Schulleiter Dr. Dirk Lenius und Bürgermeister Uwe Brückner begrüßten mit verantwortlichen Lehrern die neuen elften Klassen der Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule. Alle 40 Schüler bekamen ein Begrüßungsgeschenk von der Gemeinde, dass sie an den Tag erinnern soll.

 

„Die Gemeinde Kloster Lehnin freut sich auf den Start der Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin nicht gab. Auf dem Schulcampus Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse zu beschulen war uns immer eine Herzensangelegenheit. Wir haben daher auch gegen Widerstände dafür gekämpft, dass der Schulentwicklungsplan des Landkreises dahingehend geändert wird“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Dazu musste auch ein Anbau an das ehemalige Gebäude der Oberschule vorgenommen werden, der kurz vor seiner Fertigstellung steht. Laut dem Bürgermeister sind noch zwei weitere Bauabschnitte auf dem Lehniner Schulcampus geplant, bei denen mit Hilfe des Landes insgesamt ca. 12 Mio. Euro investiert werden sollen. Bis zur Fertigstellung wird der Anbau von den angehenden Abiturienten genutzt.

 

Schulleiter Dr. Dirk Lenius freut sich vor allem über die starke Nachfrage nach dem Mathe-Leistungskurs. Die 40 Schüler der 11. Klassen würden in zwei Tutorien aufgeteilt. Freudig hat das Lehrerteam auch die Information aufgenommen, dass für eine bessere IT-Ausstattung mit Hilfe von Fördermittelgebern in den nächsten drei Jahren 319.000 Euro fließen. Dazu gehören moderne leistungsstarke Laptops, Wideboards und Tablets.

 

Derzeit besuchen den Lehniner Schulcampus 840 Schülerinnen und Schüler in 41 Klassen aus über 40 Orten.

 

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Neuen elften Klassen werden am Montag im Rathaus begrüßt

(07. 08. 2020)

Der große Besprechungssaal im Lehniner Rathaus wird am Montag Klassenzimmer. Schulleiter Dr. Dirk Lenius, Bürgermeister Uwe Brückner und Vize-Bürgermeisterin Dagmar Keding begrüßen hier die neuen elften Klassen der Heinrich-Julius-Bruns Gesamtschule.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin freut sich auf den Start der neuen Sekundarstufe 2, die es einige Jahre in Lehnin nicht gab. Durch einen Schulanbau kann künftig wieder das Abitur in Lehnin absolviert werden. Auf dem Schulcampus lernen in der Zukunft die 1. bis 13. Klassen.

 

Allen, die sich dafür stark gemacht haben, vielen Dank. Derzeit besuchen den Lehniner Schulcamps ca. 800 Schülerinnen und Schüler aus über 40 Orten.

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Maskenpflicht in Brandenburgs Schulen

(06. 08. 2020)

Am Mittwoch haben sich Bildungsministerin Britta Ernst und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher vor dem Hintergrund des veränderten Infektionsgeschehens zur Maskenpflicht in den Schulen verständigt. Eine Maskenpflicht für alle Schulen wird in die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg aufgenommen.

 

Danach müssen alle Personen in den Schulgebäuden, also in Fluren, Gängen, Treppenhäusern und Aulen sowie beim Anstehen in der Mensa eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Maskenpflicht soll aber nicht im Unterricht und nicht auf dem Schulhof gelten. Für die Horte soll es ähnliche Regelungen geben. Hier werden die pädagogischen Räume und die Außenanlagen ausgenommen.

 

Bildungsministerin Britta Ernst: „Ziel ist es, alles dafür zu tun, dass Unterricht in Brandenburg möglichst im Regelbetrieb stattfinden kann. Außerdem tragen wir damit den Sorgen und Wünschen der Eltern und Schülerinnen und Schüler Rechnung, die sich in vielen Briefen an uns gewendet haben.“

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Weltweit und in allen Bundesländern nimmt das Infektionsgeschehen in unterschiedlichem Ausmaß wieder spürbar zu. Zum Ende der Reisezeit besteht auch in Brandenburg die Gefahr, dass das Infektionsgeschehen angefacht wird. Angesichts dieser aktuellen Lage wollen wir den Schulstart im Regelbetrieb mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen flankieren.“

 

(Quelle: PM des Landes Brandenburg)

Fundsachen – was ist zu beachten?

(06. 08. 2020)

Sie haben etwas verloren oder gefunden? Marcella Mähner vom Fundbüro im Rathaus (Friedensstraße 3) ist hier die richtige Ansprechpartnerin. Erreichbar ist sie per E-Mail und Tel. 03382 – 730791.

 

Wer etwas verloren hat, kann zu den normalen Rathaus-Öffnungszeiten nachfragen, ob der Gegenstand schon abgegeben wurde. Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für abgegebene Fundsachen beträgt 6 Monate. Der Finder kann entweder Eigentumserwerb oder Finderlohn anmelden. Hat sich der Eigentümer innerhalb der Frist nicht gemeldet, kann der Finder die Fundsache behalten.

 

Wer Fundsachen abholen möchte, muss seinen Personalausweis oder Reisepasses vorlegen. Bei Abholung durch Dritte ist eine Vollmacht vorzulegen. Des Weiteren ist ein Nachweis über das Eigentum an der verlorenen Sache zu erbringen. Nach der Abgabe von bestimmten Fundsachen (z.B. Fahrrädern) arbeitet die Gemeinde mit dem Baubetriebshof zusammen. Gegenstände, von denen anzunehmen ist, dass der Eigentümer sie absichtlich weggeworfen hat (Schrott), werden vom Fundbüro nicht angenommen.

 

Die Gemeindeverwaltung behält sich vor, eingelagerte und fristabgelaufene Fundsachen öffentlich zu versteigern.

 

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Clara Gill ist die neue Auszubildende der Gemeinde

(06. 08. 2020)

Clara Gill aus Golzow hat Anfang August ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Gemeinde Kloster Lehnin begonnen. Sie ist in Lehnin zur Schule gegangen und hat bereits in der Belziger Verwaltung in den Beruf reingeschnuppert. „Verwaltung finde ich sehr spannend und abwechslungsreich“, erzählt die 16-Jährige.

 

Über die dreijährige Ausbildungszeit verteilt, wird sie alle Bereiche der Gemeindeverwaltung kennenlernen. Sie selbst interessiert sich sehr für soziale Themen. In welchem Sachgebiet sie nach ihrer Ausbildung einmal eingesetzt werden möchte, darüber hat sie noch keine genauen Vorstellungen. Im Oktober startet ihre schulische Ausbildung in Potsdam, die sich mit der praktischen Ausbildung in der Gemeinde abwechselt.

 

Für die Gemeindeverwaltung als Ausbildungsbehörde habe sie sich entschieden, weil sie Kloster Lehnin schon ganz gut kennt und die Busverbindung in den Heimatort perfekt ist. „Das ist hier nur ein Katzensprung bis nach Hause“, freut sich die Golzowerin, die ihre Freizeit gerne mit ihrer Hündin Elli verbringt.

 

Die Lehniner Gemeindeverwaltung bildet regelmäßig Azubis aus – so ist der qualifizierte Nachwuchs auch in der Zukunft gesichert.

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Internationaler Feuerwehrverband auf TÜP Lehnin

(03. 08. 2020)

Zum ersten Mal trainierte vergangene Woche der Verein @Fire Internationaler Katastrophenschutz e.V. auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.

 

Gemeinsam mit der Bundeswehrfeuerwache Lehnin wurde unter anderem geprobt, wie sich mit präventiven, kontrollierten Feuern die Brandlast verringern lässt. Das ist wichtig, um Wald- und Flächenbrände eindämmen zu können.

 

„Die großen Brände der letzten Jahre in unseren Nachbargemeinden haben gezeigt, dass der Schutz vor Wald- und Flächenbränden ein wichtiges Thema ist, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Darauf wollen wir gut und umfassend vorbereitet sein. Von der Übung konnten alle Seiten profitieren. Wir haben viele interessante Erkenntnisse gewonnen”, sagt die Platzkommandantin Oberstleutnant Marico Klingler.

 

Quellen: @Alex (Text) und @Anja (Fotos)

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Stromunterbrechung: Abfallwirtschaft mit Einschränkungen

(29. 07. 2020)

Wegen der Unterbrechung der Stromversorgung am Freitag, den 07.08.2020 ab 12 Uhr sind die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH sowie die APM-Wertstoffhöfe telefonisch nicht erreichbar.

 

Das bedeutet auch, dass die Mitarbeiter/innen der APM-Verwaltung, des APM-Service-Center sowie der APM-Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow, Werder/Havel keine Emails oder Faxe entgegen können.

 

Angenommen in den APM-Wertstoffhöfen werden nur noch die gebührenfreien Abfälle, also Elektroaltgeräte, Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen, Pappe/Papier, Sperrmüll von Haushalten, CDs/ DVDs, Schadstoffe, Druckerpatronen, Tonerkartuschen, Metallschrott und Altkleider.

 

Die regulären Abholtermine bzw. Abfallsammeltouren bleiben davon unberührt und finden wie gewohnt statt.  Weitere Infos auf www.apm-niemegk.de.

Einfamilienhaus am Wiesenweg brennt aus

(29. 07. 2020)

Um 3:37 Uhr wurde die Feuerwehr informiert, dass ein Einfamilienhaus am Lehniner Wiesenweg brennt. Es rückten ca. 35 Kameraden der Ortswehren Lehnin, Nahmitz, Rädel, Trechwitz, Prützke sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Werder aus. Das Haus ist seit längerer Zeit unbewohnt, wodurch es durch den Brand zum Glück zu keinen Verletzten kam.

 

Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen dem Holzdach mit Pappschindeln schwierig, es wurde daher die Drehleiter aus Werder nachgeordert, um von oben besser an die Flammen zu kommen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Vormittag an. Wegen der langen Einsatzzeit wurden zusätzliche Atemschutzgeräte vom Landkreis angefordert.

 

Zeitweise musste die Straße Richtung Nahmitz (teil)gesperrt werden, sie ist jetzt wieder frei befahrbar.

 

"Das Einfamilienhaus ist ausgebrannt, aber es gelang zum Glück, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbar-Grundstücke zu verhindern. Wegen der hohen Gefahr konnten wir keine Kameraden zum Löschen ins Gebäude lassen", berichtet der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff.

 

Die Versorgung der Kameraden mit leckeren Brötchen übernahm die Bäckerei Kirstein. Allen beteiligten Kameraden und sonstigen Helfern für den tollen Einsatz herzlichen Dank.

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Feuerwehrübungen auf TÜP Lehnin

(27. 07. 2020)

Aufgrund von Feuerwehrübungen kann es auf dem Truppenübungsplatz Lehnin von Mittwoch an bis Ende der Woche zu erhöhter Rauchentwicklung kommen. Ein ca. 20köpfiges Spezialteam der internationalen Feuerwehrorganisation @fire Internationaler Katastrophenschutz e.V. trainiert in Lehnin.

 

Die Experten sind auch auf Brandbekämpfung in Gebieten spezialisiert, wo es wenig Löschwasser gibt. Mitte Juni übten sie zusammen mit Kloster Lehniner Feuerwehrmännern im Gewerbegebiet Damsdorf, wo ihnen die Firma JOLA-Rent das Betriebsgelände zur Verfügung stellt.

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Kostenlose Workshopreihe für Kreative und Unternehmer

(27. 07. 2020)

Die "MaC Village Innovations-Workshops" bringen die regional ansässigen Unternehmen und Vertreter der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen. Die Workshop-Reihe rückt lokale Innovationspotentiale in den Mittelpunkt und bringt frischen Wind mit neuen Methoden.

 

So lassen sich mit viel Spaß übergreifende Angebote und Produkte entwickeln, die es so noch nicht gab, was die Wettbewerbsfähigkeit einer Firma verbessern kann.

 

Die Workshops sind in die Themen „Produkt entdecken“, „Geschäftsmodell schärfen“ sowie „Markt & Netzwerk" untergliedert.

 

Sie sind für alle Unternehmer und Kreativschaffende aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark nutzbar und finden im Raum Beelitz, Treuenbrietzen und Wiesenburg statt.

 

Termine und weitere Informationen gibt es hier: www.wirtschaft.pm/macvillage.

Lehniner Adventsmarkt auch dieses Jahr geplant

(23. 07. 2020)

Die Corona-Pandemie hat viele Veranstaltungs-Pläne zunichte gemacht. Immer noch ist ungewiss, wie sich die Lage in Deutschland entwickelt und was mittelfristig und langfristig möglich wird.

 

Der Tourismusverein Kloster Lehnin e.V. glaubt und hofft, dass sich die Lage zum positiven entwickelt und dass Stück für Stück Normalität einkehren werden. Dazu müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen zulassen, dass Veranstaltungen wie der Adventsmarkt Lehnin unter bestimmten Bedingungen stattfinden können. Ein Abstandsregelung verbunden mit einer Schutzpflicht mit Maske oder Acrylwand etc. wird es aber mit Sicherheit noch eine Weile geben.

 

Der Tourismusverein lotet derzeit Möglichkeiten aus, auch in diesem Jahr den traditionellen Adventsmarkt veranstalten zu können. Als Termin geplant ist wie in jedem Jahr der erste Advent (Sonntag, 29. November 2020). Angedacht ist u.a. eine Ausweitung auf andere Bereiche des Klostergeländes, damit sich die Menschenmengen verteilen und Abstände eingehalten werden können.

 

Der Tourismusverein bittet Interessenten, die beim Adventsmarkt einen Stand betreiben möchten, sich ab sofort zu melden. Bei Mark Thurley unter Tel. 0 33 82 / 23 63 899 oder E-Mail: .

Beratung zur Wasser- und Bodenqualität am 30. Juli im Rathaus

(23. 07. 2020)

Der Naturschutzverein "Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie" bietet Bürgern die Möglichkeit, sich am Donnerstag, den 30. Juli 2020 von 11.15 - 12.15 Uhr im Lehniner Rathaus  (Friedensstraße 3) zu Fragen der Wasser- und Bodenqualität, der Wasseraufbereitung und Bodendüngung zu informieren.

 

Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollte frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitgebracht werden. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter z.B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft werden.

 

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

Weitere Infos unter Tel.: 0 37 27 / 97 63 11 / E-Mail .

Wiedereröffnung der Tourist-Information in Lehnin am Samstag

(22. 07. 2020)

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde auch die Tourist-Information in Lehnin für den Publikumsverkehr geschlossen. Mittlerweile haben sich die Beschränkungen soweit gelockert, dass Touristen wieder unsere Gemeinde besuchen und auch in Beratungsstellen mit vorgeschriebener Abstands- und Hygieneregelung Gäste wieder empfangen werden können.

 

Die Verwaltung hat sich die derzeitige Lage in der Gemeinde angeschaut und für die Tourist-Information vorläufige Öffnungszeiten definiert, die für spätere Zeiten am Bedarf angepasst werden können.

 

Öffnungszeiten der Tourist-Information Lehnin sind bis auf weiteres von Mittwoch bis Samstag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Dieser Service startet am Samstag den 25. Juli 2020.

 

In der Tourist-Information kann man sich dann wieder wie gewohnt über touristische Highlights, Unterkünfte und Veranstaltungen in der Gemeinde informieren, sich Auskünfte zum öffentlichen Nahverkehr einholen oder auch Fahrscheine für den Verkehrsverbund-Berlin-Brandenburg kaufen.

 

Die Info auf dem Markgrafenplatz 1 in Lehnin ist erreichbar unter der Telefonnummer 03382 / 236 38 99 oder per E-Mail .

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Jugendfeuerwehr wird neu ausgestattet

(22. 07. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat an Gemeindejugendfeuerwehrwart Heiko Wagner 100 Schutzausrüstungen in unterschiedlichen Größen für die Kinder- und Jugendfeuerwehr übergeben. Dazu gehören Schutzhelme, Jacken und Hosen. Kosten: ca. 12.000 Euro, davon werden 8.100 Euro vom Brandenburgischen Innen-Ministerium gefördert.

 

Das Fördergeld stammt aus der "Richtlinie zur Förderung der Nachwuchsgewinnung im Brand- und Katastrophenschutz und in der Brandschutzerziehung im Land Brandenburg".

 

Die alte, zum Teil schon abgenutzte Kleidung, die für den Ausbildungs- und Übungsdienst benötigt wird, kann mit der großzügigen Förderung nun teilweise ausgesondert werden. Mitglied in der Kloster Lehniner Gemeindejugendfeuerwehr sind laut dem stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff derzeit ca. 150 Kinder aus elf Ortswehren.

 

Für 2021 wird erneut ein Förderantrag gestellt, um auch die restlichen Kinder und Jugendlichen mit moderner Kleidung auszustatten.

 

Preuschoff: "Die Gemeinde ist sehr dankbar über die Förderung. Ohne unseren Nachwuchs fehlen uns später Einsatzkräfte."

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Polizei Lehnin mit veränderter Telefonnummer

(20. 07. 2020)

Der Polizeiposten Lehnin ist ab sofort nicht mehr unter der Telefonnummer 0 33 82/266 erreichbar. Die neue Nummer ist die 01 71/686 01 92.

 

Die Sprechstunden jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr bleiben bestehen.

Kinder übernachteten in der ITBL

(17. 07. 2020)

25 Kinder haben in der Integrierten Tagesbetreuungseinrichtung (ITBL) auf dem Lehniner Schulcampus geschlafen. Einige Kinder wollten trotz starken Regens draußen im Zelt schlafen, die andere schliefen in der Gymnastikhalle.

 

Das große Highlight war die Nachtwanderung bei der mit Taschenlampen der Lehniner Wald erkundet wurde und Tiere beobachtet wurden.

 

Erzieherin Janine Hendrischke: "Ein großes Dankeschön an die Eltern, die uns unterstützt haben. Bis zum nächsten Jahr!"

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Einweihung erster Bauabschnitt Zaucheradweg

(16. 07. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat am Donnerstag mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann und Gabriela Philipp-Plagemann von der Fachgruppe Stadtentwicklung der Stadt Brandenburg an der Havel den ersten Bauabschnitt des überregionalen „multifunktionalen Wirtschaftsweges“ als Teil des Zaucheradweges auf Kloster Lehniner Gebiet eingeweiht. Die gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel durchgeführte Baumaßnahme startete am 22. Juli 2019. Der erste Bauabschnitt führt vom Schöpfwerk in Gollwitz bis zur Rietzer Brücke am Emster Kanal entlang. Die Trasse hat auf dem Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin eine Länge von 850 m.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Der neue Radweg ist nicht nur für Fahrradtouristen und Wanderer eine Bereicherung und ein einzigartiges Naturerlebnis, sondern auch für unsere Bürgerinnen und Bürger, die sich in ihrer Freizeit sportlich in Wassernähe erholen und betätigen wollen. Wir werden schrittweise gemeinsam mit der Stadt Brandenburg an der Havel die Trasse in den nächsten Jahren weiterbauen. Allen Beteiligten meinen herzlichen Dank.“ Die Idee für die Trasse habe es bereits 2011 gegeben. Das sie nun umgesetzt werde, zeuge von einem großen Durchhaltevermögen aller beteiligter Akteure.

 

Gabriela Philipp-Plagemann: „Es wird mit dem Zaucheradweg eine Verbindung zwischen dem überregionalen „Havelradweg und dem internationalen „Europaradweg R1“ geschaffen. Die Verbindung wird mit diesem Ausbau zwischen Rietz und Gollwitz geschlossen. Der neue multifunktionale Wirtschaftsweg dient weiterhin der Erschließung der anliegenden Acker- und Waldflächen und der Zuwegung zu den Gebäuden beim Schöpfwerk und dem Emster-Damm.“

 

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dietlind Tiemann sagte, dass es wichtig sei, Orte über Radwege miteinander zu verbinden und diese auch mit dem öffentlichen Nahverkehr zu vernetzen. Vom neuen Radweg aus sei eine wunderschöne Natur zu erleben. Sie wünsche allen Radfahrern eine unfallfreie Fahrt.

Die Gesamtkosten für den Lehniner Teil belaufen sich auf 343.263 Euro. Davon werden 257.447 Euro aus dem Programm „Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches“ gefördert. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 85.816 Euro. Auf dem Gebiet der Stadt Brandenburg werden auf 1,6 km Länge insgesamt ca. 600.000 Euro investiert, davon sind 450.000 Euro Förderung.

 

Der 2,50 m breite asphaltierte Deichweg (zuzüglich Bankett an den Randstreifen) führt durch Natur- und Vogelschutzgebiete und ist Teilstück des überregionalen Zaucheradweges von Emstal über Lehnin, Nahmitz, Netzen, Grebs, Prützke und Rietz bis nach Gollwitz. Dort bindet er an den Havelradweg an. Die Stadt Brandenburg an der Havel baut auf ihrem Gebiet weiter bis zur B 1.

 

Zwei Bauabschnitte stehen auf Kloster Lehniner Gebiet noch aus. Ab 15. September 2020 bis voraussichtlich 28. Februar 2021 wird der jetzt noch sandige Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emster-Kanal asphaltiert. Ist dieser Abschnitt fertig, fehlt nur noch das Verbindungsstück zwischen den Ortsteilen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße. Hier hofft die Gemeinde auf Unterstützung durch den Landkreis.

 

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Feldbett im Rathausflur

(15. 07. 2020)

Das derzeit im Rathaus aufgebaute Feldbett gehört zu einer Lieferung von 30 Exemplaren, die für die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Kloster Lehnin beschafft wurden.

 

Möglich war dieses nur durch eine Förderung des Ministeriums des Inneren und Kommunales in Höhe von 80 Prozent. Das Land Brandenburg unterstützt damit die Gemeinde Kloster Lehnin im Rahmen des Förderprogramms zur Nachwuchsgewinnung und Brandschutzerziehung.

 

"Verwendung finden die Feldbetten u. a. bei den Zeltlagern der Jugendfeuerwehr sowie wenn Notunterkünfte eingerichtet werden", teilte der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff mit und kündigt an: "Die Feldbetten werden kurzfristig an die Jugendfeuerwehr übergeben."

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Ausbau der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

(14. 07. 2020)

Ausbau der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr

 

Am Dienstag Abend trafen sich der Gemeindewehrführer, Marko Riesenberg-Leo, dessen Stellvertreter Thomas Preuschoff und der Leiter der Bundeswehrfeuerwache Lehnin, Joachim Kloss, zu einem Beratungsgespräch auf dem Truppenübungsplatz Lehnin.

 

Hintergrund des Treffens ist eine noch bessere Zusammenarbeit bei der Feuerwehrausbildung und bei Einsätzen.

 

In dem zweistündigen Gespräch wurde auch die Löschwasserversorgung sowie die zukünftige Ausrichtung der Bundeswehrfeuerwehr von Brandamtsrat Joachim Kloss erläutert. Auch wurden feste Ansprechpartner festgelegt.

 

Einsätze auf den jeweiligen Territorien müssen aufgrund vieler Besonderheiten sehr genau abgestimmt werden. Marko Riesenberg-Leo und Joachim Kloss sind sichtlich zufrieden und freuen sich auf die künftige tolle Zusammenarbeit.

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Sportabzeichentag für Kloster Lehniner Kinder🥇

(14. 07. 2020)

Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lud der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark Dienstagvormittag 48 Mädchen und Jungen der Integrierten Tagesbetreuung (ITB) Lehnin auf den Lehniner Schulsportplatz ein. Nach einer musikalischen Erwärmung konnten die Teilnehmer bei schönstem Sonnenschein verschiedene Sportstationen absolvieren. Darunter 30 m-Lauf, Weitsprung, Standweitsprung, Schlagballweitwurf, 800 m-Lauf, Standweitsprung und Seilspringen.

 

Das Erzieherteam um ITBL-Chefin Petra Rocke feuerte die Kinder nicht nur an der Strecke an, sondern machte aktiv mit. Neben Einzelabzeichen wurde auch der Teampokal errungen, bei dem je ein Erwachsener eine Station absolvierte. "Der Sportabzeichentag war vom Kreissportbund super organisiert und hat uns riesigen Spaß bereitet", lobt Rocke, die selbst im Walken aktiv war. Die Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren bereiteten sich bei einem Probetraining auf den Sportabzeichentag vor. "Solch eine Veranstaltung ist eine schöne Abwechslung im Ferienprogramm und sollte im nächsten Jahr auf alle Fälle wiederholt werden", betont die Einrichtungsleiterin.

 

Spaß bereiteten den Kindern neben dem Sport auch die Abziehbilder vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), die sie auf ihre Haut auftragen durften. Manche fanden sie so fetzig, dass sie auf der Wange aufgetragen wurden.

 

"Der Sportabzeichen-Tag hat keinen Wettkampfcharakter. Jeder macht mit, entsprechend seinen Möglichkeiten", betont Holger Jurich vom Kreissportbund, der die Veranstaltung moderierte und ergänzt: "Alle Teilnehmer erhielten am Ende eine Urkunde mit einem Erinnerungspräsent und wer es schaffte, bekam zusätzlich das DOSB-Sportabzeichen überreicht. Sechs Kinder schafften Gold, 18 Silber und fünf Bronze." Potential sieht Jurich bei den Lehniner Kids vor allem noch im Ballwerfen. Aber bei soviel Spaß am Sporttreiben ist das sicher in Zukunft kein Problem mehr.

 

Der Kreissportbund bedankt sich beim Landkreis Potsdam-Mittelmark für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

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Seifenkistenführerschein in der ITBL

(14. 07. 2020)

In kleinen Gruppen lernten die Kinder der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) alles, was sie über die Seifenkiste und deren Benutzung wissen mussten. Z.B., dass sie vor Fahrbeginn alle Teile der Seifenkiste überprüfen müssen, ob die Seile für die Lenkung straff genug gespannt sind, sodass sich das Lenkrad und die Vorderachse gut bewegen lassen. Sie erfuhren, wie wichtig es ist, immer auf ihre Umgebung zu achten, um Unfälle zu vermeiden. Dass sie immer Rücksicht nehmen und andere durch Rufen warnen, falls doch mal ein anderer ihre Fahrbahn kreuzt, lernten sie zudem in der praktischen Fahrprüfung. Zu dieser wurden sie allerdings erst zugelassen, wenn sie die schriftliche Prüfung bestanden hatten. Sie stellten somit unter Beweis, dass sie die Theorie verstanden haben.

 

Anschließend durften sie ihr Wissen in der praktischen Prüfung beweisen. Hielten sie sich an die Regeln, achteten sie auf ihre Umgebung und warnten sie andere durch Rufen? All das war Teil der praktischen Prüfung. Auch die Nutzung der Bremse und das Zurückbringen der Seifenkiste an den Start war Teil der Prüfung, um am Ende stolzer Besitzer des Seifenkistenführerscheins zu sein.

 

Viel Spaß beim Fahren wünschen die Erzieher/innen der ITBL. (Autorin: M. Kuplin – Erzieherin der ITBL)

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Kinder druckten ihr eigenes Buch

(14. 07. 2020)

Zu den Highlights in den Sommerferien der Kinder der ITBL zählte das Buchprojekt im LiKK mit dem Künstler Klaus Zylla. Die Kinder erhielten die Möglichkeit, über drei Tage Siebdruck auszuprobieren und ein eigenes Buch zu drucken. Darin sind jetzt Sannas Drachen, Hannas Katze, Jamies Krebs, Gianninas Landschaft, Mairas Einhorn sowie Leonies Schmetterling verewigt.

 

Ganz schön viele Arbeitsschritte waren dafür nötig. Besonders spannend wurde es jedoch, wenn Klaus Zylla mit dem Rakel die Farbe über die Schablone gezogen hat und jeder seinen ersten eigenen Siebdruck in den Händen hielt.

 

"Klaus Zylla hat uns mit „Geduld und Spucke“ durch das Projekt geführt und für jedes Kind das Wunschtier als Unikat für das eigene Buch gezeichnet. Damit wir die einzelnen Arbeitsschritte nicht vergessen und noch später unseren Enkeln davon berichten können, haben wir auf der letzten Seite des Buches alles aufgeschrieben. Danke Klaus!", sagt ITBL-Chefin Petra Rocke.

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Projektförderung - Offensive „Aktiv sein im Alter“ läuft weiter!

(14. 07. 2020)

Trotz Corona führt der Landkreis auch im Jahr 2020 seine Offensive „Aktiv sein im Alter“ weiter Die Generation 55 +  ist erneut aufgerufen, Angebote und Aktivitäten vor Ort zu entwickeln und in generationenübergreifenden Projekten umzusetzen. 

 

Der Landkreis ruft deshalb wieder zu dieser Initiative auf, mit dem Ziel, Begegnungen und die Identität vor Ort zu stärken und ein generationenübergreifendes Miteinander zu beleben.

 

Konzeptideen können beim Landkreis Potsdam-Mittelmark eingereicht werden. Formulare für die Beantragung erhalten Sie direkt über den Fachdienst Soziales und Wohnen oder unter https://www.potsdam-mittelmark.de/de/bildung-soziales/bildungsangebote-fuer-jung-und-alt/offensive-aktiv-sein-im-alter/Antragsformular Projektskizze.

 

Abgabeschluss für das Jahr 2020 ist der 30. September 2020

 

Ansprechpartnerin im Fachdienst Soziales und Wohnen:

Daniela Berlin, Telefon: 033841 91-368,

Coronafälle in PM rückläufig

(13. 07. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (-21 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 1 (Vortag 2) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 43 (+0).

 

Aktuell befinden sich 15 (am Vortag 16) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.685. Es wurden 1.815 als negativ getestet gemeldet und 747 stellten sich als unbegründet heraus.

 

Die aktuelle Umgangsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 1.

 

Unter der Telefonnummer 0331 8665050 informiert die Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" - und hat zusätzlich eine Infoseite im Internet unter www.corona.brandenburg.de eingerichtet. Im Landkreis besteht eine Corona-Hotline unter der Telefonnummer 033841-91 111. Diese ist Montag bis Freitag in der Zeit von 9:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.

Diakonissenhaus mit Neubesetzungen in den Geschäftsführungen

(10. 07. 2020)

Im Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin nahmen eine neue Geschäftsführerin sowie zwei neue Geschäftsführer ihren Dienst auf. Während Manuela Schikora und Roberto Heuer die Geschäftsführung des Bereiches Teilhabe und Bildung übernommen haben, besetzt Tobias Bruckhaus neben Dr. Karsten Bittigau die zweite Geschäftsführerposition im Bereich Gesundheit.

 

Zugleich haben Bittigau und Bruckhaus die Geschäftsführungen des Geschäftsbereichs Kliniken, der Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow gemeinnützige GmbH, der Evangelisches Krankenhaus Luckau gGmbH, der Lutherstift gGmbH sowie der MEG gGmbH Teltow inne.

 

Die Gemeinde wünscht den "Neuen" für ihr verantwortungsvolles Amt viel Erfolg, Inspiration, Weitsicht und stets das richtige Quäntchen Glück, ohne dem kein großes Vorhaben gelingen kann. Wir freuen uns über eine angenehme Zusammenarbeit.

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Kloster Lehniner Jugendfeuerwehr erhält Erste-Hilfe-Trainingsgerät

(07. 07. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner übergab Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Heiko Wagner ein modernes Ausbildungsgerät, um die Reanimation von Patienten besser trainieren zu können.

 

Die Gemeindefeuerwehr besitzt damit ein modernes Gerät, welches auch auf der Ebene professioneller Schulungen von medizinischen Fachpersonal verwendet wird. Es ist mit einem austauschbaren Einweg-Lungenbeutel und wechselbaren Gesichtsmasken ausgestattet, um höchste Hygienestandards zu gewährleisten. "Mit einem manuellen und digitalen (über Tablet) Anzeigesystem können die Ausbilder der Gemeindefeuerwehr die Ausbildung überwachen, so können Fehler bei falscher Beatmung oder Herzdruckmassage erkannt und durch Anweisungen korrigiert werden. Des Weiteren lässt sich ein fühlbarer Puls am Hals erzeugen", sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff.

 

Heiko Wagner begrüßt das moderne Ausbildungsgerät und möchte es unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Pandemie so schnell wie möglich in der Jugendfeuerwehr zur Anwendung bringen: "Die Jugendlichen in den Ortswehren haben sehr viel Spaß an der praktischen Ausbildung und werden begeistert der ersten Ausbildungseinheit entgegenfiebern. Auch in den Einsatzabteilungen freut man sich über der Art gute Ausbildungsmaterialien.

Derzeit findet keine Ausbildung in den Jugendfeuerwehr statt. Möglich ist dies eventuell nach den Ferien", so Wagner.

 

Die Anschaffung wurde durch das Land Brandenburg im Rahmen der Nachwuchsgewinnung mit 80% gefördert.

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Präventionskonzert des Landespolizeiorchesters

(25. 06. 2020)

Ein ganz normaler Tag ist ein Präventionskonzert des Landespolizeiorchesters (LPO), mit dem eine Geschichte erzählt wird, in der ein kleiner Junge auf dem Weg in den Kindergarten auf einige gefährliche Situationen trifft.

 

Der 24. Juni war diesmal ein ganz besonderer Tag, nicht für einen kleinen Jungen, sondern für die Patienten des Krankenhauses Kloster Lehnin und den Bewohner des Alten- und Pflegeheims "Lothar Kreyssig Haus" auf dem Gelände des Klosterstiftes.

 

Hier spielte die Kleine Blasmusik des LPO auf. Seit Wochen touren die Musiker in kleinen Formationen durch das Land um in der Coronazeit den Menschen ein wenig Freude zu bringen. Und das funktioniert! Schon Thomas Petersdorf brachte die Zuhörer mit seiner Begrüßung “Liebe Senioren liebe Senioritas…“ zum Lachen. Mit Begeisterung wurde das zweistündige Konzert aufgenommen. Die Physiotherapeuten verlegten die Übungen auf die Balkone und verabreichten so „Medizin nach Noten“, in der Senoirenwohnanlage wurde sogar getanzt und aus den geöffneten Fenstern hörte man den Applaus und die Bravorufe der Patienten, die ihr Bett zurzeit nicht verlassen können.

 

Eine 92jährige Patientin im Rollstuhl wollte sich unbedingt persönlich bedanken. Psychotherapeutin Andrea Emmer dazu: „Sie haben der Frau Tamme, die seit einigen Wochen bei uns in der Reha ist, heute mit dem kleinen Konzert eine große Freude gemacht. Sie liebt die Musik und verbindet damit besonders schöne Erlebnisse in der Vergangenheit. Ich habe die Patientin heute im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als angestellte Psychologin im Krankenhaus begleitet, wohlwissend, dass schöne Erlebnisse im Krankenhausalltag und das seelische Wohlbefinden der Patienten für die Genesung wichtig sind.“

 

Wie gesagt, ein ganz besonderer Tag! Herzlichen Dank an die 8 Musiker des LPO!

 

(Autor: Dr. Andreas Bernig)

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Auftaktveranstaltung „Neues Tourismuskonzept“

(25. 06. 2020)

In den letzten Jahren hat die Gemeinde Kloster Lehnin verschiedene öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen durchgeführt, um für seine schöne Landschaft, die Natur und viele Sehenswürdigkeiten zu werben. So sind z. B. im Ergebnis des im Jahre 2017 durchgeführten Projektes 2017 „Stadt – Land – Gestalten“ sechs transportable Litfasssäulen, die Kloster Lehnin eindrucksvoll beschreiben, und eine Broschüre entstanden. Im letzten Jahr führte die 11.000 Einwohner-Gemeinde eine viel beachtete Werbeveranstaltung auf dem Lehniner Platz neben dem Kurfürstendamm in Berlin durch. Darüber hinaus gab es 2018/2019 Ortsspaziergänge in allen Ortsteilen.

 

Bei diesen und ähnlichen Veranstaltungen sind viele Anregungen, Hinweise und Informationen gesammelt worden, die einen Grundstein für ein neues touristisches Konzept bilden könnten. Es soll dabei auch der weitere touristische Ausbau in den Fokus genommen werden. „Ziel ist es, über die Standardstrategien hinaus, weitere Ideen zu entwickeln, um das touristische Potenzial der Gemeinde Kloster Lehnin noch besser ausschöpfen zu können“, betont Bürgermeister Uwe Brückner.

 

Es ist gelungen, eine renommierte Agentur „destination to market“ zu verpflichten, die Kloster Lehnin bei der Entwicklung und Gestaltung eines neuen Tourismuskonzepts professionell unterstützen wird. Gemeinsam wird einen Leitfaden für den regionalen Ausbau des Fremdenverkehrs erarbeitet.

Mit einer Auftaktveranstaltung startet heute dieses Projekt. Hierzu sind über 70 Experten (Personen/ Organisationen aus der Wirtschaft, von den Vereinen und der Kommunalpolitik) eingeladen. In weiteren Workshops wird dann das Konzept gemeinsam erarbeitet.

 

Die Maßnahme wird durch EU-Mittel aus dem Europäischem Landschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie durch Bundesmittel für die Gemeinschaftsausgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) gefördert.

 

Foto zu Meldung: Auftaktveranstaltung „Neues Tourismuskonzept“

Beratung zur Wasser- und Bodenqualität am 30. Juli im Rathaus

(19. 06. 2020)

Der Naturschutzverein "Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie" bietet Bürgern die Möglichkeit, sich am Donnerstag, den 30. Juli 2020 von 11.15 - 12.15 Uhr im Lehniner Rathaus ( Friedensstraße 3) zu Fragen der Wasser- und Bodenqualität, der Wasseraufbereitung und Bodendüngung zu informieren.

 

Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollte frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Kunststoff-Mineralwasserflasche mitgebracht werden. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter z.B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität überprüft werden.

 

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

Weitere Infos unter Tel.: 0 37 27 / 97 63 11 / E-Mail .

Kommunen erhalten Gewerbesteuerausfälle erstattet

(19. 06. 2020)

Die Bundeskanzlerin hat sich mit den Regierungschefs der Länder unter anderem darauf verständigt, das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 zu verlängern. Inwieweit es zu einer Änderung der GroßveranstVerbV kommt, die mit Ausnahme von Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen, künstlerische Darbietungen jeder Art, derzeit nur bis einschließlich 31. August 2020 untersagt, ist noch nicht bekannt.

 

In den Beratungen der Bundeskanzlerin mit Regierungschefs der Länder hinsichtlich des Konjunkturpaketes  wurde vereinbart, dass die Länder, die Mittel zum Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle, die hälftig vom Bund übernommen werden, an die Städte und Gemeinden weitergeben und sie zudem die andere Hälfte der Ausfälle kompensieren.

 

Wasser und Abwasser wird beim WAZV möglicherweise günstiger

(19. 06. 2020)

Am 3. Juni 2020 hat der Koalitionsausschuss Eckpunkte für ein Maßnahmen-Programm zur Ankurbelung der Konjunktur („Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken“) beschlossen. Teil dessen ist auch die vorübergehende Senkung der derzeit geltenden Mehrwertsteuerregelsätze im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 auf 16 % bzw. 5 %. Ab dem 1. Januar 2021 sollen dann dem Plan zufolge wieder die heute geltenden Steuersätze zur Anwendung kommen.

 

Die Umsatzsteuersenkung betrifft auch alle umsatzsteuerpflichtigen Lieferungen und Leistungen des WAZV, also in erster Linie die in den jeweiligen Entgeltregelungen für die Versorgung mit Trinkwasser enthaltenen Wasserpreise oder Baukostenzuschüsse, nicht aber die Lieferungen und Leistungen der Abwasserbeseitigung wie bspw. Gebühren oder Beiträge. Die Umsatzsteuersenkungen werden bei den Kunden und Vertragspartnern berücksichtigt.

 

Die vorübergehende Senkung der beiden Steuersätze ist jedoch auch für den WAZV mit erheblichen Umsetzungsfragen verbunden. Neben umfangreichen und aufwendigen technischen Maßnahmen ergeben sich diverse rechtliche und steuerrechtliche Fragen, um deren Beantwortung sich der WAZV zeitnah bemüht.

 

 

Neuer Busfahrplan startet Ende Juni

(19. 06. 2020)

Ende Juni sind Fahrplanänderungen der Regiobus-Linien 551, 580, 586, 607, 630, 641 und 644 vorgesehen. Das betrifft auch das Kloster Lehniner Gebiet.

 

Auf den regiobus-Linie 551 und 586 ändern sich die Fahrpläne ab dem 25.06.2020 wie folgt:

An Ferientagen gibt es von Montag bis Freitag neue zusätzliche Fahrten zur Anbindung des Horts in Golzow. Morgens verkehrt eine zusätzliche Fahrt um 7:25 Uhr von Brandenburg, ZOB bis Golzow, Anger. Am Nachmittag wird das Fahrtenpaar 15:07 Uhr ab Brandenburg, ZOB und 15:29 Uhr ab Krahne, Hauptstraße bis bzw. ab Golzow, Anger via Golzow, Schule verlängert.

 

Aufgrund der halbseitigen Sperrung der Potsdamer Straße in Werder (Havel) werden die Linien 580 Richtung Bad Belzig/Golzow sowie 607 und 630 Richtung Werder, Bahnhof vom 29.06.2020 bis 10.07.2020 umgeleitet.

 

Bauarbeiten auf der L90 im Bereich Klaistow haben für die Linien 641 und 644 Auswirkungen.  Die Landesstraße L90 wird zwischen Klaistow und der Einfahrt zum Spargelhof vollgesperrt. Während dieser Bauphase wird die Linie 641 über den Ortskern Klaistow und den Spargelhof umgeleitet. Die Abfahrtszeiten im Abschnitt Klaistow - Beelitz verschieben sich um bis zu 6 Minuten. Zudem ergeben sich Haltestellenänderungen.

 

 

[Alle Fahrpläne gibt es bei Regiobus]

Sportabzeichentag für Kloster Lehniner Kinder

(18. 06. 2020)

Lehnin. Unter dem Motto: „Sportabzeichen zu Gast in Brandenburger Horten“ lädt der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark alle Mädchen und Jungen der ITB Lehnin am 14. Juli von 9.30-12.00 Uhr auf den Schulsportplatz herzlich ein. Nach einer musikalischen Erwärmung können die Teilnehmer verschiedene Sportstationen absolvieren, wie z. B. 30 m-Lauf, Weitsprung, Zonenweitsprung, Schlagballweitwurf, Dauerlauf, Standweitsprung oder Seilspringen. Außerdem hält der Kreissportbund das eine oder andere Überraschungsspiel für die Mädchen und Jungen bereit.

 

"Der Sportabzeichen-Tag hat keinen Wettkampfcharakter. Jeder macht mit, entsprechend seinen Möglichkeiten", betont Holger Jurich vom Kreissportbund und ergänzt: "Alle Teilnehmer erhalten am Ende eine Urkunde mit einem Erinnerungspräsent und wer es schafft, bekommt zusätzlich das DOSB-Sportabzeichen überreicht."

 

Der Kreissportbund bittet vorab um Anmeldung und - wenn möglich - um Abgabe des „Nachweises der Schwimmfertigkeit“ (Voraussetzung für Erwerb des DOSB-Sportabzeichen -50m ohne Zeit) in der ITBL. Tipp: Wer seine Fitness testen will, der kann bereits am 30.06.2020 ein Probetraining absolvieren und seine Lieblingsdisziplin herausfinden. Weitere Infos beim Kreissportbund unter Tel. 0 33 82/70 56 84 oder per E-Mail .

Notfall-Telefonnummern auf einen Klick

(17. 06. 2020)

Alltagssituationen können schnell zu Konfliktsituationen führen.
Wer Hilfe benötigt, kann diese schnell, kostenfrei, telefonisch
oder online - auf Wunsch auch anonym - erhalten.

 

Eine Auflistung wichtiger Telefonnummern steht zum Download auf dem Link bereit.

[Auflistung wichtiger Notfall-Telefone]

Süßer Waschbären-Alarm im Rathaus

(17. 06. 2020)

Die 14-jährige Katharina Kinner aus Michelsdorf hat heute gegen 8:05 Uhr unter einem Auto auf ihrem elterlichen Grundstück ein Waschbär-Baby gefunden, was offensichtlich die Mutter verloren hat und einen großen Appetit hatte.

 

Unsere Mitarbeiter aus dem Ordnungsamt, Matthias Blaake und Nicol Brösicke, brachten das Waschbär-Mädchen ins Rathaus, wo es gefüttert wurde und Streicheleinheiten bekam, bevor es von der Potsdamer Tierrettung abgeholt wird.

 

Waschbären sind schwer erziehbar und eignen sich in der Regel nicht als Haustiere.

Foto zu Meldung: Süßer Waschbären-Alarm im Rathaus

Hier gibt es schnelle Hilfe

(16. 06. 2020)

Alltagssituationen können schnell zu Konfliktsituationen führen. Wer Hilfe benötigt, kann diese schnell, kostenfrei, telefonisch oder online - auf Wunsch auch anonym - erhalten.

 

Hier die wichtigsten Hilfe-Hotlines in der Region:

 

Beratung für Kinder und Jugendliche: 116 111

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 / 22 55 530

Hilfe für Kriminalitätsopfer (Weißer Ring): 116 006

Beratungsstelle für Pflege in Not: 0800 26555666

Pflegeberatung PM: 0 33 27/73 93 43

Beratung für Eltern: 08 00/111 0550

Polizei Opferschutzbeauftragter: 03 31/5508 1084

Frauenhaus Potsdam: 03 31/96 45 16

Beratungsstelle für Frauen und Mädchen: 01 76/83996268

Frauenhaus Brandenburg an der Havel: 0 33 81/30 13 27

 

Müll an der Kreisstraße entsorgt

(16. 06. 2020)

Leicht brennbaren Sondermüll haben Guido Meier und Tino Knippel Montag abend zwischen Rietz und Schmerzke entdeckt. Es wurde sofort die Polizei verständigt. Der Baubetriebshof stellte am Dienstag morgen den Müll sicher.

 

Hinweise, wo der Müll herstammen könnte, können an das Kloster Lehniner Ordnungsamt per E-Mail eingehen. Wir sind bemüht, den Versacher zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen!

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Neue Corona-Verordnung: Nur noch wenige Einschränkungen

(15. 06. 2020)

Bis auf wenige konkrete Einschränkungen ist vieles wieder erlaubt. Das Kabinett hat am Freitag dazu die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Sie tritt am heutigen Montag, 15. Juni, in Kraft und löst die bisherige Eindämmungsverordnung ab. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiterhin generell eingehalten werden. Die Maskenpflicht im Einzelhandel und im Nahverkehr gilt weiterhin. Die Kontaktbeschränkungen fallen weg. Öffentliche und private Veranstaltungen können wieder mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden. Gaststätten dürfen ohne zeitliche Begrenzung geöffnet haben. Die Besuchs- und Zutrittsbeschränkungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden schrittweise gelockert: So sind nun Besuche mit bis zu zwei Personen möglich, ab dem 15. Juli entfallen die zahlenmäßigen Begrenzungen des Besuchsrechts ganz. Lediglich Clubs, Diskotheken und Dampfsaunen sind aus Infektionsschutzgründen für den Publikumsverkehr weiterhin zu schließen.

 

Abstand halten gehört zu den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Deshalb ist zwischen Personen im öffentlichen und privaten Bereich weiter grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Dieses Abstandsgebot gilt nicht:

- für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,

- im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung,

- ab dem 25. Juni 2020 zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal in den Schulen.

 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ab Personen ab 6. Lebensjahr weiterhin erforderlich:

- in Verkaufsstellen des Einzelhandels,

- in Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen wie zum Beispiel Friseur- und Fußpflegebetriebe, Kosmetik- und Nagelstudios oder anderen Dienstleistungseinrichtungen, Dienstleistungseinrichtungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet,

- bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs (insbesondere ÖPNV, Taxen, Schülerbeförderung),

- bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Neu ist die Regelung hinsichtlich Reisebus-reisen und vergleichbaren touristischen Angeboten. Diese Klarstellung wurde ein-gefügt, da es gerade vor der beginnenden Urlaubszeit hierzu zahlreiche Fragen sowohl von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Reiseanbietern gab. Boots- und Floßausflüge im privaten Bereich fallen jedoch nicht unter den Begriff „Schiffsaus-flüge“.

 

Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind:

- Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, mit denen sie kommunizieren,

- Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.

- Beschäftigte in Verkaufsstellen und Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, die keinen direkten Kundenkontakt haben oder wenn an ihrem Arbeitsplatz die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen wirkungsgleich verringert wird,

- das Fahrpersonal im öffentlichen Personenverkehr während der Fahrt.

 

Die bisherigen Kontaktbeschränkungen entfallen. Das bedeutet, dass sich Freunde, Verwandte und Bekannte wieder treffen können, ohne eine bestimmte Obergrenze einhalten zu müssen. Private Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich können also wieder ohne gewichtigen Anlass – wie zuletzt mit der Eindämmungsordnung geregelt – stattfinden. Aber: Alle müssen die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Das bedeutet: Wenn Verwandte oder Freunde zu Besuch kommen, sollten Umarmungen und Begrüßungsküsschen weiter tabu sein.

 

Die Obergrenze der Teilnehmenden wird für Veranstaltungen auf bis zu 1.000 zeitgleich Anwesenden erlaubt. Veranstalter müssen auf der Grundlage eines Hygienekonzepts bei Veranstaltungen und Versammlungen, die unter freiem Himmel stattfinden, die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen sowie den Zutritt und Aufenthalt der Teilnehmenden steuern und beschränken. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen die Veranstalterinnen und Veranstalter aufgrund des vergleichsweise höheren Infektionsrisikos zusätzlich für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sorgen sowie die Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. Teilnehmende müssen bei Versammlungen und Veranstaltungen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, es wird aber allgemein empfohlen.

 

Gaststätten, Kneipen, Bars und vergleichbare Einrichtungen können wieder ohne zeitliche Einschränkungen für ihre Gäste öffnen. Aber auch sie müssen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sowie den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen.

 

Betreiberinnen und Betreiber von Hotels, Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen sowie alle Vermieterinnen und Vermieter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten haben die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherzustellen. Und sie müssen die Personendaten der Gäste in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfassen. In allen gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie zum Beispiel Frühstücks- und Essensräumen, Aufenthaltsbereichen oder Spielzimmern müssen sie außerdem den regelmäßigen Aus-tausch der Raumluft durch Frischluft sicherstellen.

 

Sport in und auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist grundsätzlich erlaubt. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen auf der Grundlage von Hygienekonzepten die Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sowie die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts sicherstellen. Außerdem müssen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen erfolgen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten. Beim Sport in geschlossenen Räumen muss zusätzlich für eine ausreichende Raumlüftung gesorgt und müssen Personendaten in einer Anwesenheitsliste zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. In allen Fällen muss die Sportausübung kontaktfrei erfolgen (ausgenommen sind die Personen, für die das Abstandsgebot nicht gilt, zum Beispiel Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts sowie Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht). Dies gilt nicht für den Schulbetrieb. Das bedeutet, dass im Amateurbereich Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Hand-ball oder Basketball nur im kontaktfreien Training möglich sind, aber noch nicht im regulären Spielbetrieb (zum Beispiel Punkt- und Pokalspiele).

 

Der Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- und Olympiastützpunkten, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, kann durchgeführt werden.

Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder, Freibäder und sonstige Badeanlagen dürfen ebenfalls alle wieder öffnen. Hier gelten die gleichen Anforderungen wie für die Sportanlagen.

 

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner in solchen Einrichtungen können nun täglich durch bis zu zwei Personen besucht werden (bislang war das nur bis zu einer Person möglich). Aber: Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht ausgeschlossen.

 

Regelungen zur Kindertagesbetreuung sind im Unterschied zur bisherigen Eindämmungsverordnung in der neuen Umgangsverordnung nicht mehr enthalten. Die Kitas wurden seit 15. Juni in den Regelbetrieb übernommen. Das Gesundheitsministerium hat den „Rahmenhygieneplan Kitas“ entsprechend überarbeitet und angepasst. Die Regelungen zu den Schulen in der neuen Umgangsverordnung gelten bis einschließlich 24. Juni 2020. Das bedeutet: mit Beginn der Sommerferien gilt der Paragraf zu den „Schulen“ nicht mehr. Für die Schulen sollen alle Voraussetzungen geschaffen werden, damit sie nach den Sommerferien flächendeckend einen regulären Schulbetrieb wiederaufnehmen können. Grundsätzlich soll jeden Tag Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.

Ein Radweg mit wunderschönem Wasserblick

(15. 06. 2020)

Schrittweise entsteht in Bauabschnitten mit dem Zaucheradweg ein neuer Anziehungspunkt für Erholungssuchende, Touristen und Sportler, der teilweise entlang des Emsterkanals auf Kloster Lehniner Gebiet wunderschöne Wasserblicke ermöglicht. Da macht Sport an der frischen Luft doppelt Spaß.

 

Beginnend in Emstal über Lehnin, Nahmitz, Netzen, Grebs, Prützke bis zur Gemarkungsgrenze Gollwitz/Rietz sind es ca. 26 Kilometer, die auf dem angrenzenden Gebiet der Stadt Brandenburg/Havel an den überregionalen Havelradweg anbinden. Jetzt wurde auf Kloster Lehniner Gebiet ein 850 m langer asphaltierter Deichweg von der Rietzer Brücke bis zur Gemarkungsgrenze und von dort bis zum Schöpfwerk bei Gollwitz freigegeben. Das Ereignis hat sich schnell herumgesprochen und wurde schon von vielen Radlern ausgetestet.

 

Der Kloster Lehniner Teil des Radweges wurde mit 343.000 Euro hergerichtet -gefördert aus dem Programm "Vorhaben zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur außerhalb des Siedlungsbereiches" und kofinanziert durch den Bund aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" sowie vom Land Brandenburg.

 

Zwei Bauabschnitte stehen noch aus. Ab 15. September 2020 bis voraussichtlich 28. Februar 2021 wird der jetzt noch sandige Rad- und Wirtschaftsweg vom Ortsausgang Rietz bis zum Emster-Kanal asphaltiert werden. Ist dieser Abschnitt fertig, fehlt nur noch das Verbindungsstück zwischen den Ortsteilen Rietz und Prützke entlang der Kreisstraße.

 

Probleme mit der Telefon-Anlage im Rathaus sind gelöst

(15. 06. 2020)

Die vorübergehenden Probleme mit der Telefonanlage sind gelöst. Das Rathaus ist wieder besser erreichbar und die Funktionen: Anruferliste, Senden der Telefonnummer an den Empfänger sowie die korrekte Anzeige der Anrufernummer auf den Rathaus-Telefonen erfolgen wieder.

 

Das Rathausteam bedankt sich bei allen Bürgern für die Geduld und das Verständnis.

Bibliothek „Bettina von Arnim“ Lehnin mit gewohnten Öffnungszeiten

(15. 06. 2020)

Unter strikter Beachtung erforderlicher Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts sowie einer Vermeidung von Warteschlangen eröffnete die Bibliothek Lehnin nach der Coronapause am 05. Mai 2020 zunächst eingeschränkt ihre Türen für den Publikumsverkehr. Ab sofort gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 10 bis 12 sowie von 13 bis 17 Uhr sowie Dienstag von 13 bis 18 Uhr.  

 

Um einen möglichst sicheren und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, gelten folgende Regeln:

• Es wird max. 3 Personen gleichzeitig der Zutritt erlaubt.

• Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten!

• Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 10 Minuten.

• Lediglich die Medienausleihe ist wieder möglich.

• Ein längeres Verweilen, Lesen, Lernen und Spielen ist derzeit nicht gestattet.

• Ein Mund-Nasenschutz ist zu tragen

• Die Nies- und Hustenetikette (in die Armbeuge) ist einzuhalten.

 

Vor der Tür und im Vorraum wird ein Wartebereich mit drei Sitzgelegenheiten im Abstand von jeweils zwei Metern eingerichtet. Zur Verkürzung der Wartezeit stellt die Bibliothek dort Lesestoff bereit. Menschenansammlungen gilt es zu vermeiden. Sollten alle Warteplätze besetzt sein, wird entsprechend darum gebeten, zu einem späteren Zeitpunkt wiederzukommen oder einen kleinen Spaziergang zu unternehmen.

 

Buch und Medienrückgaben bitte vor dem Eintritt in den Hauptraum in die dafür vorgesehene Box im Eingangsbereich der Bibliothek ablegen.

 

Medienverlängerungen können im Internet über das eigene Nutzerkonto durchgeführt werden. (http://www.klosterlehnin.de, unter der Rubrik Leben und der Bibliothek „Bettina von Arnim“ , OPAC- Onlinekatalog aufrufen und mit Lesernummer/ Passwort: eigenes Geburtsdatum, anmelden). Da momentan lediglich ein Aufenthalt von zehn Minuten möglich ist, wird empfohlen, bereits vor dem Bibliotheksbesuch im Online-Katalog nach den Wunschmedien Ausschau zu halten.

 

Tolle Fassadengestaltung der Trafostation auf dem Lehniner Schulcampus mit sportlichen Motiven

(12. 06. 2020)

Kunst statt Schmierereien: Der Stromnetzbetreiber E.DIS gestaltete die Trafostation auf dem Schulcampus Lehnin zu einem Kunstobjekt um. Symbolisch übergab Heiko Nimpsch, Kommunalreferent der E.DIS Netz GmbH, am Freitag, die fertige Gestaltung an Uwe Brückner, Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin, und Schulleiter Dr. Dirk Lenius.

 

Zu sehen sind stilistische Figuren, die unterschiedliche Sportarten betreiben. Die Gestaltung wurde durch die E.DIS Netz GmbH beauftragt und von Mario Winkler von der Firma Motivwunsch umgesetzt. Sie passt sich gut in das Farbkonzept der Sporthalle ein.

 

Uwe Brückner freut sich über das neue Erscheinungsbild dieser Trafostation. Der Schulcampus wurde und wird  mit viel Einsatz und Geld zu einem modernen Bildungsstandort umgebaut. Beschmierte Wände, wie sie vor der Fassadengestaltung auch hier zu sehen waren, schmälern den positiven Gesamteindruck des Schulcampus. Uwe Brückner: „Ich hoffe, dass das Werk der Graffitikünstler von anderen Mitmenschen mit gestalterischen Ambitionen geachtet wird und uns lange in seiner jetzigen Form erhalten bleibt.“ 

 

Wie Heiko Nimpsch sagt, habe die E.DIS vor 15 Jahren mit der Gestaltung der Fassaden von Trafostationen angefangen. Durch die optische Umgestaltung sollen sich die Anlagen besser in das Ortsbild einfügen. Denn nicht jedem Bürger gefallen die technischen Anlagen in ihrer weiß-grauen Reinform – zumal sie häufig auch beschmiert werden. „Wir sind für die Infrastruktur zuständig und die Trafostationen müssen dort stehen, wo die Verbraucher sind“, wirbt Heiko Nimpsch um Verständnis. „Wir haben ein Budget, mit dem wir jährlich in Abstimmung mit den Kommunen Fassaden gestalten können“, sagt der Referent Kommunalmanagement. Auch die Motive werden mit den Verantwortlichen vor Ort besprochen. „Denn wir wollen, dass es den Bürgern letztlich auch gefällt.“

 

Pro Kunstwerk gibt das Unternehmen laut eigener Aussage zwischen 700 und 1000 Euro aus. Jährlich werden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 60 E.DIS Stationen gestaltet.

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Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und Integrierten Tagesbetreuungen 

(12. 06. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

die Landesregierung plant, die Beschränkungen für die Kindertagesstätten und Integrierte Tagesbetreu-ungen wieder aufzuheben. Die sogenannte Notbetreuung und der eingeschränkte Regelbetrieb sollen der Vergangenheit angehören und die Kinderbetreuungs-Einrichtungen ab 15.06.2020 wieder zum Normalbe-trieb übergehen.

 

Unsere Gemeinde ist darauf vorbereitet, dass Ihre Kinder entsprechend der bestehenden vertraglichen Regelungen bei uns wieder zu den bekannten Öffnungszeiten betreut werden können. Somit dürfte wie-der ein großer Schritt in Richtung Normalität für alle möglich sein.

 

Sofern Fragen bestehen, kontaktieren Sie uns bitte per Tel. 0 33 82/73 07 13 oder E-Mail: .

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

 

[Elternbrief des Bürgermeisters zur Rückkehr in den Regelbetrieb]

[Für die Eltern zum Ausfüllen]

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Kloster Lehniner Feuerwehr kann jetzt auch Landwirtschaftsbrunnen nutzen

(11. 06. 2020)

Um Wald- und Feldbrände schneller und effektiver löschen zu können, haben Bürgermeister Uwe Brückner und der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Thiermann, Heinrich Thiermann, eine Vereinbarung geschlossen. Sie sieht vor, dass die Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr im Brandfall Löschwasser aus Brunnen der Unternehmensgruppe in den Ortslagen Prützke, Lehnin, Netzen und Nahmitz entnehmen kann, die normalerweise der Bewässerung der Felder dienen.

 

Für die Brandbekämpfung hält die Gemeinde Kloster Lehnin ein Löschwasserbrunnennetz vor, das regelmäßig ergänzt wird. Ferner steht ein Hydrantennetz (Trinkwasser) im Bedarfsfall in den Ortslagen (außer Nahmitz) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es mehrere Zisternen. Auch Tanklöschfahrzeuge und ein Wasserbehälter (10.000 Liter) stehen für die Brandbekämpfung auf Kloster Lehniner Gebiet zur Verfügung.

 

Um das Netz an Löschwasserbrunnen weiter zu verbessern, wurden dieses Jahr bereits in Reckahn, Göhlsdorf und Prützke weitere Löschwasserbrunnen gebaut. In naher Zukunft folgen Neubauten in Damsdorf und im Grebser Wald.

 

"Insgesamt sind wir in Kloster Lehnin, was die Versorgung mit Löschwasser anbetrifft, gut versorgt", schätzt Thomas Preuschoff ein, der selbst regelmäßig Einsätze leitet und in der Gemeinde für Feuerwehrwesen zuständig ist. Im Ernstfall zähle jede Minute und da seien zusätzliche Löschbrunnen-Standorte willkommen, um die Brandbekämpfung zu erleichtern.

 

Bürgermeister Uwe Brückner dankte Heinrich Thiermann für die gute und verlässliche Zusammenarbeit.

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Coronabilanz von PM: derzeit keine Neuinfizierten

(10. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42.

 

Aktuell befinden sich 19 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises steht von Montag bis Samstag für Fragen zur Verfügung.

 

 

Zuwendungsbescheid für Strandbad Lehnin

(09. 06. 2020)

Familienfreundlich steht in Kloster Lehnin nicht nur auf dem Blatt Papier, es wird auch aktiv gelebt. Die Gemeinde betreibt nicht nur acht Kinderbetreuungseinrichtungen und zwei Schulen, sondern hat auch das Lehniner Strandbad verpachtet. In dieser Badesaison, die coronabedingt voraussichtlich Mitte Juli startet, bekommen alle Kloster Lehniner Schüler mit Wohnsitz in der Gemeinde einen Ferienpass gratis, der in dieser Badesaison den freien Eintritt ermöglicht. Mit der Maßnahme soll der Anteil der Kloster Lehniner unter den Strandbad-Besuchern von derzeit nur 15 Prozent deutlich erhöht werden.

 

Das Strandbad soll in den kommenden Jahren saniert und weiterentwickelt werden. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat dazu ein Bebauungsplanverfahren für das Areal am Klostersee initiiert.

 

Die erste Ausbaustufe sieht u. a. die behindertengerechte Sanierung und Erweiterung der Sanitäranlagen (Duschen für Wasserwanderer) vor. Für diese Baumaßnahme kam Anfang Juni ein Zuwendungsbescheid des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg über 187.500 Euro. Das entspricht ca. 75 Prozent der gesamten Baukosten. Die erste Bauphase sieht den Rückbau der sanitären Anlagen und einen Ersatzneubau des Sozialtraktes vor. Die Maßnahme soll in diesem und nächsten Jahr durchgeführt werden. Die Ausschreibungen für die Bauleistungen werden zeitnah erfolgen.

 

„Die Entwicklung des Geländes ist nicht nur enorm wichtig für die Naherholung der Bevölkerung, sondern auch für touristische Angebote wie Paddeltouren und Übernachten im Strandbad“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

 

 

 

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PM-Coronabilanz: niedrige Infektionszahlen

(09. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 555 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt weiterhin bei insgesamt 42. Aktuell befinden sich 26 (am Vortag 26) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 4 (am Vortag 4).

 

Für Fragen rund um Corona ist das "Corona-Telefon" des Landkreises montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 14 unter 033841 91 111 zu erreichen.

 

 

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Was bei der Kinderbetreuung zu beachten ist

(08. 06. 2020)

Sehr geehrte Eltern,

 

aufgrund vermehrter Nachfragen zur erweiterten Regelbetreuung, in den Einrichtungen (Kitas und Integrierte Tagesbetreuung) der Gemeinde Kloster Lehnin, möchten wir Ihnen diesbezüglich folgende Hinweise geben:

 

  • Elternauskunft:

mit dem Ziel, einen größtmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus der Beschäftigten wie der Kinder in Kindertageseinrichtungen im Land Brandenburg während der Stufen der Wiederaufnahme zur Betreuung im Zeitraum der andauernden Corona-Pandemie zu erreichen, wurden seitens des für den Infektions- und Arbeitsschutz zuständigen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) besondere Hygienestandards und Maßnahmen des Arbeitsschutzes festgelegt.

So dürfen Kinder nur betreut werden, wenn sie:

    1. keine Krankheitssymptome der Krankheit COVID-19 aufweisen und
    2. nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und in der Familie keine Krankheitssymptome aufgetreten sind.

Diese Voraussetzungen sollen sich die Träger der Einrichtung täglich beim Bringen der Kinder schriftlich durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten bestätigen lassen.

 

Auch für unsere Erzieher/-innen ist die Umsetzung der Hygieneregeln mit einem zusätzlichen Aufwand verbunden. Deshalb appellieren wir an Ihr Verständnis für die täglich abzugebende Erklärung zum Schutze aller in der Kita Beschäftigten und Ihrer eigenen Kinder.

 

Kitas:

Werden die Kinder persönlich von den Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten in die Einrichtung gebracht, erfolgt die tägliche Erklärung in einer Kontaktliste durch deren Unterschrift.

 

Werden die Kinder von anderen Personen wie Bruder, Großeltern pp. gebracht, ist die tägliche Erklärung* Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten unterschrieben dem „Bringer“ mitzugeben.

 

ITB´s:

Die tägliche Erklärung* durch die Personensorgeberechtigten/Erziehungsberechtigten ist den Kindern bzw. dem „Bringer“ unterschrieben mitzugeben.

 

Die tägliche Erklärung finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.  

 

 

  • Erweiterte Regelbetreuung:

 

Der Mindestumfang der eingeschränkten Regelbetreuung erstreckt sich auf 4 Stunden an mindestens einem Tag in der Woche.

Die Einrichtungen können je nach Kapazität auch eine längere Betreuungszeit als 4 Stunden/Tag und auf mehrere Tage/Woche anbieten. Ausschlaggebend sind die jeweiligen Gruppengrößen entsprechend den individuellen räumlichen Bedingungen unter Einhaltung der Regelungen des Rahmenhygieneplans.

 

Für die Aufnahme in die erweiterte Regelbetreuung setzen Sie sich bitte mit Ihrer jeweiligen Einrichtung in Verbindung. Es ist hierfür, ab sofort, kein separater Antrag notwendig.

 

Sollten Sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, gelten weiterhin die Regelungen seit dem 27.04.2020. Den hierfür notwendigen Antrag finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Kloster Lehnin unter „Corona-Formulare“.

 

Das für 1. August geplante Volleyballmeeting des SV Kloster fällt aus

(08. 06. 2020)

Am 1. August 2020 sollte auf dem Segelplatz des SVKL das inzwischen 23. Volleyballmeeting stattfinden. Auf Grund der Corona-Situation kann dieses Event in diesem Jahr leider nicht stattfinden, teilt der Verein mit.

 

In diesem Jahr hätten sich die Kloster Lehniner Volleyball-Interessierten zum 23. Mal auf dem Segelplatz getroffen, um auf zwei Volleyballfeldern miteinander in den Wettstreit zu treten. "Der Corona-Virus macht uns dabei (wie schon bei unserer Regatta) leider einen Strich durch die Rechnung. Wir werden in diesem Jahr also eine Pause einlegen ... und 2021 dann alles nachholen", sagt Sektionsleiter Detlev Arndt.

Pflegeheime: was gilt für Besuche von Angehörigen?

(05. 06. 2020)

Bewohnerinnen und Bewohner in brandenburgischen Alten- und Pflegeheimen dürfen unter strengen Auflagen Besuch bekommen. Wichtig ist aber, das Familienangehörigen und Freunde ihren Besuch telefonisch frühzeitig mit dem Pflegeheim abzustimmen.

 

Pflegeheim-Bewohner dürfen Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass: der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der

Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

 

Vor Besuch der Einrichtung sind die hauseigenen Regeln in Erfahrung zu bringen.

Veränderte Öffnungszeiten für Kita Reckahn und ITBL

(05. 06. 2020)

Ab dem 08.06.2020 haben die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Zeit von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

Was gilt für private Familienfeiern?

(05. 06. 2020)

Nach der neuen Corona-Verordnung sind in Brandenburg jetzt Zusammenkünfte und Feiern im privaten oder familiären Bereich „aus gewichtigem Anlass“ mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen zum Beispiel Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung in einem etwas größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich herausragende Bedeutung im Leben

eines Menschen haben.

 

Damit sind zum Beispiel auch private Feiern zur Kommunion, Firmung oder Konfirmation sowie Jugendweihe gemeint. Auch bei Silberne, Goldene oder Diamantene Ehejubiläen, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen jetzt wieder möglich, wenn dabei die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

 

Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden? Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen.

 

Sportstätten dürfen öffnen, aber was ist zu beachten?

(05. 06. 2020)

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen der Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-Eindv) beschlossen, die seit 28.05.2020 gelten, und auch Sportler betreffen.

 

Zulässig sind wieder Indoor-Sportarten ohne engen Körperkontakt. Die Pächter / Betreiber der Sportstätten können entscheiden, in welchem Umfang der Sportbetrieb wieder aufgenommen wird.

 

In der Regel sind das in Kloster Lehnin - bei verpachteten Sportstätten in den Ortsteilen - Vereine, die im Fall der Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten die Kontrolle/ Überwachung der Einhaltung der Regelungen der in der jeweils aktuellen Fassung geltenden SARS-CoV-2-Eindv in Ihrem Verantwortungsbereich haben.

 

Folgendes legt die Landesregierung dazu fest:

 

Die Betreiber haben Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen:

 

-             das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten

-             der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner) stattfinden

-             es müssen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Umkleiden und Sanitäreinrichtungen

-             die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben werden

-             es ist ein mindestens stündliches Lüften einzuhalten

 

Die Schulsportstätten auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin bleiben derzeit noch geschlossen. Grund dafür ist, dass nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies jedoch derzeit weder zeitlich noch personell realisierbar.

 

 

 

 

Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

(04. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 554 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet.  Es werden aktuell 22 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 41 (+1).

 

Aktuell befinden sich 36 (am Vortag 54) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Seit 15.05. war die Kita „Sonnenschein“ in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. 6 Kinder und 2 Mitarbeitende wurden positiv auf Viren getestet. Alle Betroffenen befanden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung ist wieder geöffnet worden.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs waren 2 positive Fälle bekannt. Ein Bewohner befand sich in stationärer Betreuung im Brandenburger Klinikum. Weitere Abstriche wurden daraufhin veranlasst. Eine weitere Bewohnerin wurde als Covid-19 positiv gemeldet. Sie wurde im Haus isoliert untergebracht. Beide Personen sind inzwischen negativ getestet.

 

In der ambulanten Pflege der Diakonie Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid-19 infiziert.

 

Seit kurzem gehen  die Jahrgänge 5 und 6 der Leistungs- und Begabtenklassen an Gymnasien sowie die 7. und 8. Jahrgänge wieder zur Schule. Das für die Jahrgangsstufen 9 und 10 schon eingeführte Modell des Unterrichts Mo/Mi/Fr wird für die eine Hälfte der Klasse und Di/Do für die andere Hälfte und einem Wechsel nach einer Woche auf die übrigen Jahrgangsstufen (5,6, 7 und 8 in der Sekundarstufe I) ausgeweitet. Dieses System kann aufgrund der an den weiterführenden Schulen vorhandenen Rahmenbedingungen (räumlich und personell) flexibel ausgestaltet werden. Allerdings soll mindestens zweimal in der Woche für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht organisiert werden. Das Präsenzangebot für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufen entfällt nach den Prüfungen.

 

An Grund- und weiterführenden Schulen gilt:

Präsenzunterricht und von den Lehrkräften im Homeoffice betreute Phasen des häuslichen Lernens

zur Vor- und Nachbereitung der Präsenzphasen wechseln sich ab. Die pädagogischen Angebote an

den Grundschulen und der Sekundarstufe I werden fortgeführt

• für Schülerinnen und Schüler, die beim häuslichen Lernen nur unzureichend durch

Lehrkräfte erreichbar sind (u.a. wegen unzureichender technischer Ausstattung) oder

• die durch eine schulische Präsenz vor möglichen besonderen Gefährdungen im häuslichen

Umfeld besser geschützt werden oder

• im Einzelfall besonderer Unterstützung bedürfen.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111.

Foto zu Meldung: Coronabilanz PM: Schulen erweitern Präsenzangebot

Achtung! Postanschrift vom Rathaus ändert sich!

(03. 06. 2020)

Mit dem Umzug der Deutschen Post in Lehnin in den Haus- und Gartenmarkt wird es dort keine Postfächer mehr geben. Die Eröffnung der Poststelle im Haus- und Gartenmarkt erfolgt am 08.06.2020.

 

Das Postfach der Gemeinde Kloster Lehnin muss zum 12. Juni 2020 aufgelöst werden. Für eine Übergangsfrist von 3 Monaten wird das Postfach nach Schließung noch umgeleitet, so dass die Eingangspost auf die Hausanschrift umgeleitet wird.

 

Künftig ist Post an die Gemeinde an Friedensstraße 3, 14797 Kloster Lehnin, zu senden. Vielen Dank für das Verständnis!

 

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Coronabilanz PM

(03. 06. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 551 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Kloster Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 21 (Vortag 21) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40.

 

Aktuell befinden sich 54 (am Vortag 54) Personen aus Potsdam-Mittelmark in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 3.152 (am Vortag 3.143).

Die aktuelle Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 13 (am Vortag 17).

 

Unter der Telefonnummer 0331 / 8665050 informiert die Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" - und hat zusätzlich eine Infoseite im Internet unter www.corona.brandenburg.de eingerichtet.

 

Im Landkreis besteht eine Corona-Hotline unter der Telefonnummer 033841-91 111. Diese ist täglich in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr - auch am Wochenende - zu erreichen.

Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung,  der Großveranstaltungsverbotsverordnung und der Quarantäneverordnung 

(30. 05. 2020)

Die Landesregierung hat mit Wirkung vom 28.05.2020 die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus gelockert. Der Ministerpräsident weist darauf hin, dass es dennoch dabei bleibt: „Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“ Die Abstands- und Hygieneregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit und die Pflicht, eine Mund- und Nasen-Bedeckung im öffentlichen Personenverkehr und in Geschäften zu tragen,  besteht weiterhin.

 

Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nachhilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

 

Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können öffnen. Bei den Bädern sowie an ausgewiesenen Badegewässern ist ein Betrieb mit Auflagen gestattet. Bei allen Badeeinrichtungen, die gewerblich betrieben werden und somit Zutrittsregelungen unterliegen, müssen die Betreiber auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleisten. Ferner ist die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten sicherzustellen. Es sind die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung zu erheben und die erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen regelmäßig durchzuführen. Sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräume, WC-Anlagen sind nur unter strikter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zu nutzen.

Die Nutzung ausgewiesener Badestellen ist unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt.

 

Es sind wieder Versammlungen und Veranstaltungen (z. B. Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

 

Die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten ist aufgehoben.

 

Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, z. B. Hochzeitsfeiern, können mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden. Geburtstage fallen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in einem kleineren Kreis von (zugleich) bis zu zehn Personen  erlaubt.

Feste an Schulen zu besonderen Anlässen sind unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien.

 

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen ist wieder möglich.

 

Für den Sportbetrieb gilt grundsätzlich, dass öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios wieder öffnen dürfen. Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen. Indoor-Spielplätze bleiben geschlossen.

 

Die Sporthallen der Gemeinde Kloster Lehnin bleiben zunächst geschlossen. Die betroffenen Vereine werden in der nächsten Woche durch die Verwaltung kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

Es dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Die Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Soweit ein Kundenkontakt stattfindet, gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

gez. Uwe Brückner

Bürgermeister

Verbesserte Kitabetreuung ab 02.06.2020 in Kloster Lehnin

(29. 05. 2020)

Aufgrund der aktuellen Eindämmungsverordnung (SARS-CoV-2-EindV) des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz vom 27.05.2020 besteht nunmehr die rechtliche Möglichkeit, neben der Notbetreuung von Kindern, deren Eltern in definierten systemrelevanten Berufen tätig sind, eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ einzurichten. Mit der Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 wurde die Entscheidung zur praktischen Umsetzung den Gemeinden übertragen.

 

Der Gesetzgeber versteht unter einer „eingeschränkten Regelbetreuung“, dass Kinder, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben, nun mindestens vier Stunden an einem Tag in der Woche betreut werden sollen. Diese Aufnahme von weiteren Kindern führt zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos. Insofern wird empfohlen, weiterhin zu prüfen, ob eine Betreuung im privaten Umfeld möglich ist.

 

Unabhängig davon beabsichtigt die Gemeinde Kloster Lehnin ab dem 02.06.2020 neben der bisherigen Notbetreuung für alle bisher nicht betreuten Kinder ein über den Mindestanspruch (4 Stunden an einem Tag der Woche) hinausgehendes Betreuungsangebot zu unterbreiten. Dabei ist ein von der Landesregierung vorgegebener Rahmenhygieneplan einzuhalten. Es sind feste Betreuungsgruppen zu bilden, die sich in definierten Räumen aufhalten.

 

Die Erhöhung der Anzahl der zu betreuenden Kinder stellt alle kommunalen Einrichtungen vor besondere personelle und räumliche Herausforderungen. Einen Übergang zu einem vollständigen Regelbetrieb lassen diese Rahmenbedingungen noch nicht zu.

 

Diese Ausweitung des Betreuungsumfanges erfordert eine Beschränkung der Öffnungszeiten der Einrichtungen und ggf. der jeweiligen Betreuungszeiten. Ab dem 02.06. 2020 haben die Kitas in Damsdorf von 6:00 bis 17:00 Uhr und Lehnin von 6:30 Uhr bis 17:00 Uhr sowie die Kitas in Göhlsdorf, Grebs und Netzen von 07:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Kita Reckahn und die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin nimmt ab 02.06.2020 zunächst wieder die Notbetreuung im bisherigen Umfang auf.

 

In der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin bleiben die Öffnungszeiten unverändert, in der ITB Damsdorf sind die neuen Öffnungszeiten von 6:30 bis 16 Uhr.

Neu ist auch, dass eine Elternauskunft, die auf der Homepage der Gemeinde heruntergeladen werden kann, täglich ausgefüllt und in der Einrichtung abgegeben werden muss. 

 

Diese Entscheidungen sollen es ermöglichen, dass für alle Kinder wieder ein wenig „Alltagsnormalität“ eintritt. Gleichzeitig wird damit die Hoffnung verbunden, dass sich dadurch auch die Situation für die überwiegende Anzahl der Eltern verbessert.

 

Die Gemeinde Kloster Lehnin bittet um Verständnis für diese Maßnahmen, die unter den aktuellen rechtlichen Gegebenheiten und in Abwägung aller Umstände gemeinsam mit den jeweiligen Einrichtungs-Leitungen getroffen worden sind.

 

Im Anhang: Allgemeinverfügung des Landkreises Potsdam-Mittelmark über die Übertragung der Entscheidung über die Aufnahme in die eingeschränkte Regelbetreuung

[Allgemeinverfügung]

[Elternbrief für die Notfallbetreuung]

Kloster Lehniner Sporthallen bleiben vorerst geschlossen

(29. 05. 2020)

Die Gemeinde Kloster Lehnin stellt die Sporthallen auf dem Schulgelände Damsdorf und dem Schulcampus Lehnin Vereinen zu Trainingszwecken zur Verfügung. Mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie war die Schließung der Sporthallen erforderlich.

 

Eine Öffnung der Hallen aufgrund der seitens der Regierung des Landes Brandenburg beschlossen Lockerungen vom 27.05.2020 kann jedoch nicht erfolgen, da nach jedem Nutzungswechsel eine desinfizierende Reinigung der Hallen und insbesondere der Sanitärbereiche erforderlich wäre. Aufgrund der Vielzahl der täglich mehrfach wechselnden Nutzungen ist dies weder zeitlich noch personell realisierbar.

 

Es wird demnächst in einem Gespräch mit den Vereinsvorsitzenden erörtert, unter welchen Bedingungen das Training in den Hallen unter Einhaltung der Hygienevorschriften stattfinden könnten.

Lindenwanzen auf dem Lehniner Schulgelände

(29. 05. 2020)

Im Bereich des Schulcampus werden derzeit vermehrt Käfer an Lindenstämmen festgestellt. Es handelt sich vermutlich um  Lindenwanzen die zwar auffällig aber ungefährlich sind.

Die wärmeliebende Wanzenart ist etwa fünf bis sechs Millimeter lang und stammt eigentlich aus Südeuropa und Afrika.

 

Besonders im Frühjahr und Herbst neigt die Lindenwanze dazu, an Stämmen und starken Ästen Kolonien von teilweise mehr als einem Meter Länge zu bilden, die aus tausenden Individuen bestehen. Die Wanzen und ihre Larven saugen in der Vegetationszeit in den Kronen von Linden an den Trieben, ohne diese nennenswert zu schädigen.

 

Eine Bekämpfung ist nicht erforderlich, da weder für die menschliche Gesundheit noch für die Bäume eine Gefahr besteht.

Foto zu Meldung: Lindenwanzen auf dem Lehniner Schulgelände

Coronabilanz PM: 12 MA in Stahnsdorfer Postverteilzentrum positiv getestet

(28. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 541 (+3 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen. Es werden aktuell 53 (Vortag 54) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt bei insgesamt 40, davon zwei in Kloster Lehnin. Durch intensive Recherche stellte sich laut Landkreis heraus, dass 2 Verstorbene nicht an Covid-19 erkrankt waren und fehlerhaft als Covid-19-Fälle erfasst wurden. Aktuell befinden sich 126 (am Vortag 125) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 23 (am Vortag 26).

 

Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind aktuell 12 Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet worden, 5 von ihnen sind aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Alle positiven Fälle zeigen keine Symptome. Auf freiwilliger Basis hatte die Betriebsärztin den Mitarbeitenden der Nachtschicht angeboten, sich abstreichen zu lassen. 58 von ihnen wurden bereits am 25.5. abgestrichen, weitere 26 am 26.05. Die Testergebnisse liegen inzwischen alle vor. 72 der 84 getesteten Personen sind negativ. Das Gesundheitsamt steht mit dem Unternehmen und der Betriebsärztin zu den weiteren Schritten in engem Austausch. Weitere Mitarbeitende des Unternehmens können sich freiwillig testen lassen. Eine generelle Anordnung gibt es dafür nicht.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn (Gemeinde Kloster Lehnin) von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen. In dem Zusammenhang steht auch der positive Covid-19 Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Seniorenpflegeeinrichtungen „Haus am Zernsee“ und „Blütentraum“

 

In der Werderaner Seniorenpflegeeinrichtung „Haus am Zernsee“ waren insgesamt 36 Bewohner und 16 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Inzwischen sind 24 Heimbewohner und 14 Mitarbeiter wieder als genesen gemeldet. Leider verstarben seit Beginn der Infektionen 11 Bewohnende im Heim.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen. In der ambulanten Pflege der Diakonie in Kloster Lehnin ist ein Mitarbeiter mit Covid 19 infiziert.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen

 

Weitere Infos zum Thema am "Corona-Telefon" des Landkreises unter 033841 91 111.

 

Zeitungsinterview zu Coronafall in Kita Reckahn

(27. 05. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner gibt folgendes Statement ab: 

 

"Eltern aus Krahne und Reckahn haben zu den Abläufen im Zusammenhang mit den Coronafällen in der Kita Reckahn Fragen. Ich bin gebeten worden, die Antworten der Verwaltung öffentlich zu machen. Im Sinne einer transparenten Politik mache ich das gerne.

 

Ihre Verwaltung nimmt Ihre Sorgen und Ängste sehr ernst und hat Verständnis dafür! Deshalb habe ich einem sehr aktivem Elternteil aus Krahne einen Vorschlag für ein Gespräch übermittelt. Ich hoffe, dass wir dieses bald -nach der Quarantänezeit, die hoffentlich alle Betroffenen unbeschadet überstehen- durchführen können.

 

Eine Zeitung fragte aus diesem Grund gestern ebenfalls zu diesem Thema an. Die Fragen und meine Antworten dazu, finden Sie nachfolgend. Lassen sie uns gemeinsam die Coronakrise erfolgreich meistern."

 

 

1.Warum wurden nach Ausbruch des Virus in der Kita Reckahn nicht alle Angehörigen und Eltern sofort und unverzüglich informiert?

 

Ihre Zeitung zitierte in dem Artikel „Zoff um Corona-Fälle: Kritik am Krisen-Management entbrannt„ am 22.05.2020 den Leiter des Katastrophenstabes und Vize-Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Herrn Stein, „Fehler können passieren, doch dem Kloster Lehniner Bürgermeister ist kein Vorwurf zu machen. Sollte es zu Ansteckungen kommen, ist immer das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens.“.

Dem entsprechend legte das fachlich zuständige Gesundheitsamt nach einer eigenen Lagebeurteilung die Folgemaßnahmen nach der Ansteckung einer Mitarbeiterin mit dem Coronavirus fest, leitete die erforderlichen personenbezogenen Maßnahmen zum Schutz ein und nahm die notwendigen Unterrichtungen vor.

Die Einzelheiten des Vorgehens können Sie der Pressemitteilung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 16.05.2020 unter der Überschrift „Zum aktuellen Informationsgeschehen im Landkreis“ entnehmen.

Zur Arbeitserleichterung füge ich die entsprechende Textpassage in Auszügen bei:

„Seit dem 15.05.2020 ist … die Kita Sonnenschein in Reckahn betroffen, in der eine Mitarbeiterin positiv … getestet worden ist. In der Folge sind 5 Kinder sowie 2 Erwachsene in häusliche Quarantäne gesetzt worden. Die Kita wird in Absprache mit der Kommune geschlossen bleiben. Nach Desinfektion der gesamten Einrichtung kann die Kommune die Einrichtung wieder nutzen.

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder als auch für die Erzieherinnen eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern wird die Quarantäne für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.“

 

 

2.Wann wurden Sie selbst über den Ausbruch in der Kita informiert und von wem?

 

Am späten Nachmittag des 15.05.2020 ging die Information bei mir ein.

 

 

3.Wie sind die lückenhaften Meldelisten an das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht zu erklären? (Einzelne Kinder, die mit infizierten Kindern Kontakt hatten, wurden nicht als Kontakte registriert und nicht getestet).

 

Aus hiesiger Sicht gibt es keine lückenhaften Meldelisten. Es handelt sich um einen dynamischen Prozess, in dem aufgrund von neuen Lageerkenntnissen (z. B. weitere Krankheitsfälle) Informationen durch die Gemeinde übermittelt oder vom Gesundheitsamt abgefordert werden.

 

 

4. Warum mussten die Erzieherinnen die Kita selber desinfizieren und warum wurde keine professionelle Reinigung der Kita in Auftrag gegeben? War das eine freiwillige Leistung der Erzieherinnen oder wurden sie angewiesen und sind sie dafür qualifiziert? Wenn ja, wodurch?

 

Hierzu führte die zuständige Fachbereichsleiterin bereits in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 19.05.2020 im Beisein eines Redakteurs Ihrer Zeitung aus. Die Kita Reckahn wird generell durch der Kita Reckahn zugeordnetes technisches Personal gereinigt.

Bei der Desinfizierung unterstützten zwei Erzieher/innen. Die Abstimmung der Maßnahmen erfolgte vor Ort in Umsetzung des bestehenden Hygieneplans. Eine dienstliche Anweisung gab es nicht.

 

 

5.Warum wurde am Folgetag nach dem Ausbruch die Kita wiedereröffnet?

 

Siehe Antwort zu Frage 1.

Die Information über den Coronafall erfolgte am 15.05.2020. Die Kita ist am 18.05.2020 desinfiziert und am 19.05.2020 -nach der Durchführung der durch das Gesundheitsamt empfohlenen Maßnahmen- wieder in Betrieb genommen worden.

 

 

6.Wann wusste die Verwaltung (außer Ihnen) vom positiven Testergebnis Ihrer angestellten Erzieherin? Warum war eine Mitteilung an die betroffenen Familien nicht zwingend erforderlich, als die Erzieherin mit Krankheitssymptomen bereits die Teststelle aufsuchte?

 

Siehe Antwort zu Frage 2.

Die Information über das Testergebnis ist von mir unverzüglich an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet worden.

Wie bereits ausgeführt, ist das Gesundheitsamt Herr des Verfahrens. Dieses legt unter fachlichen Aspekten fest, wer, wann und durch wen unterrichtet werden soll.

Unabhängig davon war hier nicht bekannt, dass ein Test erfolgte.

 

 

7.Wie viele Personen aus Krahne und Reckahn inkl. ihrer Anverwandten stehen aktuell unter Quarantäne? Wie viele waren es insgesamt – incl. der wieder aus der Quarantäne entlassenen.

 

Eine ortsteilbezogene Statistik liegt der Gemeinde nicht vor.

 

 

8.Warum hat das Gesundheitsamt aus Ihrer Sicht nur eine Gruppe unter Quarantäne gestellt, die andren Kinder jedoch nicht? Warum wurden die Eltern dieser Kinder dann erst einige Tage später informiert? Und warum dann überhaupt noch?

 

Es verbietet sich, dass eine unzuständige Behörde eine Bewertung der von einer Fachbehörde getroffenen Maßnahmen vornimmt.

 

 

9.Warum wurde seitens der Gemeinde Kloster Lehnin nach Ausbruch der Pandemie im März 2020 kein Hilfs- und/oder Infonetzwerk für Betroffene gegründet?

 

In der Gemeinde Kloster Lehnin ist ein privates Hilfsnetzwerk aktiv. Es wird bei Bedarf von der Gemeinde unterstützt. Unabhängig davon verfügen beide Ortsteile über intakte soziale Strukturen, sodass die erforderliche Hilfe in fast allen Fällen unmittelbar vor Ort organisiert wird. Unterstützungsersuchen können an die Gemeindeverwaltung und auch an die Ortsvorsteher gerichtet werden.

Ferner betrieb die Gemeinde zeitweise eine spezielle Hotline. Die Erreichbarkeiten der Verwaltung (via E-Mail oder telefonisch) sind in der Krisensituation verstärkt auf verschiedenen Wegen kommuniziert worden. Darüber hinaus ist u. a. der Sachbereich Kitawesen personell verstärkt worden und ist in der Regel über die üblichen Öffnungszeiten hinaus ansprechbar.

 

 

10.Warum erfahren die Eltern nur über die Internetseite der Gemeinde Kloster Lehnin/Pressemeldung LK PM, dass Tests/ Abstriche empfohlen wurden? (Betroffenen Eltern hatten zu keiner Zeit, von einer Empfehlung Kenntnis. Eltern haben sich selber unter schwierigen Bedingungen um einen Test gekümmert. Nach unseren Informationen wurde nur durch diese Eigeninitiative eine ganze Reihe von Infektionen entdeckt.)

 

Die Testungen empfiehlt das Gesundheitsamt bzw. der Haus- oder Kinderarzt auf der Basis von fachlichen Kriterien des Robert-Koch-Institutes.

 

 

11.Wie sind Ihre Pläne für die Öffnung der Kita und wann soll geöffnet werden und unter welchen Umständen?

 

Die Kita ist bereits desinfiziert und könnte frühestens nach dem Ende der verordneten Quarantäne am 02.06.2020 wieder öffnen.

 

 

12.Wie viele Kita-Erzieherinnen, technisches Personal und Kinder waren und sind infiziert und werden alle Erzieher jetzt in regelmäßigen Abständen getestet?

 

Gemäß der Presseerklärung des Landkreises Potsdam-Mittelmark vom 26.05.2020 sind sechs Kinder und zwei Mitarbeitende (Erzieherin/technische Kraft) infiziert.

 

 

13.Was können Sie und Ihre Verwaltung in Zukunft unternehmen um die Infektion zu verhindern/ zu unterbrechen?

 

Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Krise und erfordert die Mitwirkung aller Menschen. Eine Verwaltung ist dabei ein Teil in dem Prozess. Weitere Infizierungen können nicht mit einer 100 %-igen Sicherheit verhindert werden. Die von der Gemeinde bereits getroffenen Maßnahmen weiterhin konsequent umzusetzen und ggf. auf neue Situationen anzupassen ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Strategie des Landes.

 

 

14.Müssen Eltern der Gemeinde Kloster Lehnin bzw. der Kita eine Bescheinigung künftig vorlegen, bevor ehemals positiv getestete Kinder die Einrichtung wieder besuchen können?

 

Im Betreuungsvertrag geregelt ist: „Bei Wiederaufnahme nach ansteckenden Krankheiten in die Kindereinrichtung muss ein ärztlicher Attest bescheinigen, dass gegen die Rückkehr des Kindes in die Kita keine gesundheitlichen Bedenken bestehen.“

 

 

15.Wie bewerten Sie im Angesicht der Krise die Arbeit a.) Ihrer Verwaltung b.) des Gesundheitsamt des Landkreises PM und wurden aus Ihrer Sicht Fehler gemacht? Wenn ja, wo?

 

zu a)

Die Bewältigung der Coronakrise stellt für alle Verwaltungen eine große Herausforderung dar und bringt auch einen Erkenntnisgewinn. Die gemeindlichen Konzepte gingen bisher grundsätzlich auf. Eine Gesamtbetrachtung der krisenbedingten Arbeit wird noch erfolgen. Diese wird die Abläufe in der Kita Reckahn mit einschließen.

 

zu b)

Siehe Antwort zu Frage 8.

 

Über 2250 Unterschriften für Erhalt des Lehniner Krankenhauses gesammelt

(27. 05. 2020)

Am 26.05.2020 übergab der Landtagsabgeordnete Udo Wernitz im Petitionsausschuß die in sechs Wochen gesammelten 2267 Unterschriften zur Petition „Klinik für Innere Medizin in Lehnin erhalten! Schleichenden Untergang des Gesundheitsstandortes Lehnin verhindern! Präventionssport nicht in Gefahr bringen! Koalitionsvertrag erfüllen!“

 

Kern der Petition ist die Aufforderung an die Landesregierung den Koalitionsvertrag zu erfüllen und alle Krankenhausstandort zu erhalten. Nachdem sechs Erstunterzeichner die Petition am 06.04.2020 eingereicht hatten, begann die Unterschriftensammlung. Initiiert hatte die Petition Ramona Henseler aus Damsdorf.

 

Wegen der Einschränkungsmaßnahmen war es schwer, persönlich Unterschriften auf Listen zu sammeln, wenn man nicht gegen die Auflagen verstoßen wollte. Andreas Thomas Klauner erklärte sich bereit, die Petition auf die Internetplattform von weACT zu stellen.  Hier unterzeichneten bis zum 24.05.2020  1721 Bürgerinnen und Bürger.

556 Unterschriften kamen durch die Listensammlung zusammen.  Unterstützt wurde die Unterschriftensammlung durch den Kreissportbund und das Evangelische Pfarramt Plötzin, das die Petition in der Maiausgabe des Gemeindebriefes veröffentlichte.

 

Mitunterzeichner Dr. Andreas Bernig: „Nach demoskopisch-soziologischen Kriterien ist das ein sehr gutes Ergebnis. Bleibt zu hoffen, dass die Petition Wirkung zeigt, und die Landesregierung die Koordinierung/Moderation  der Maßnahmen zur Erhaltung der Krankenhausstandortes  übernimmt!“

 

Für eine saubere Umwelt: Landkreis holt Grünabfälle ab

(27. 05. 2020)

Ob Grünanlagen, Gartenbeete, Balkons und Terrassen, alles steht wieder in voller Pracht. Was bedeutet, dass bei deren Pflege Grünabfälle anfallen. Diese holt der Landkreis Potsdam-Mittelmark im Rahmen des Grünabfallservice objektnah ab. Somit kann jeder, der seine Grünabfälle nicht selber kompostieren kann, über den Grünabfallservice des Landkreises Potsdam-Mittelmark ordnungsgemäß entsorgen. Per Sack oder Behältnis.

 

Entsorgungskosten: Grünabfallsack/-bund 3,25 € / Stück, Ein-Kubikmeter-Bigback 48 € / Stück. Alternative ist die braune Biotonne, die es in den Größen 60 L, 120L und 240 L mietfrei gibt. Die Abholung kostet hier 2,10 € / Leerung (60 l), 4,20 € (120 l) und 8,40 € (240 l).

 

Darüber hinaus kann Grünabfall selber zu den APM-Wertstoffhöfen oder Kompostieranlagen gebracht werden. Die Annahme dort ist ebenso kostenpflichtig.

 

Weitere Infos unter Telefon: 033843 /30-671; -681; -685 oder per E-Mail .

Die Landesregierung hat heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus weiter gelockert

(26. 05. 2020)

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir gehen jetzt einen weiteren mutigen Schritt. Das ist aufgrund des anhaltend moderaten Infektionsgeschehens in Brandenburg zu verantworten. Aber es bleibt dabei: Alle müssen sich an die Kontakt- und Hygieneregeln halten.“

 

Die Änderungen betreffen insbesondere kulturelle Veranstaltungen sowie Kinos, Freibäder, Freizeitparks, Tanz- und Fitnessstudios, Sportstätten, Unterricht in Fahrschulen oder Nach-hilfe sowie private und familiäre Feiern. Zugleich wird die erlaubte Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen, die bereits seit längerem wieder möglich sind, zum Beispiel Gottesdienste, erhöht. Die Neufassung der Verordnung tritt am Donnerstag, 28. Mai, in Kraft und gilt vorerst bis 15. Juni.

 

Die Neuerungen im Einzelnen:

Ab Donnerstag, 28. Mai:

- Sind Versammlungen und Veranstaltungen (zum Beispiel genehmigte Demonstrationen oder Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen) unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

- Wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben.

- Können Zusammenkünfte oder Feiern im privaten oder familiären Bereich aus gewichtigem Anlass, zum Beispiel Hochzeitsfeiern, mit bis zu 50 Personen durchgeführt werden.

- Feste an Schulen zu besonderen Anlässen unter freiem Himmel mit bis zu 150 und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen sind erlaubt. Für Kitas gilt dies nur für Veranstaltungen im Freien. Inhäusig müssen sie leider verboten bleiben.

- Ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Personen oder zwei Hausständen möglich

- Dürfen nunmehr auch öffentliche und private Indoor-Sportanlagen, insbesondere Gymnastik-, Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios grundsätzlich wieder öffnen. Geschlossen bleiben je-doch Indoor-Spielplätze, da hier die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln nicht gewährleistet werden kann.

- Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen, die folgende Merkmale erfüllen müssen: das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten; der Sport darf nur kontaktfrei (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner); geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben; ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten;

- Auch Freibäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder geöffnet werden.

Ab Samstag, 13. Juni

- Können Indoor-Bäder einschließlich Spaß- und Freizeitbäder, Trockensaunen über 80 °C ohne Aufgüsse, Thermen, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen öffnen.

 

Gewerbe ab Donnerstag, 28. Mai:

- Dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen. Auch hier gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Soweit dabei ein Kundenkontakt stattfindet, gilt hier auch die Pflicht zum Tagen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Ab Samstag, 6. Juni:

Können Kulturveranstaltungen in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden. Zu den Veranstaltungsformaten gehören zum Beispiel Konzerte, Theater und Kinos.

Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert

(26. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 534 (+6 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von

Kleinmachnow, Teltow, Beelitz, Lehnin und Michendorf. Es werden aktuell 55 (Vortag 55) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 120 (am Vortag 114) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Wenn dieser

Wert -kumulativ gerechnet- überschritten wird, müssten die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 22 (am Vortag 18).

 

Im Postverteilzentrum in Stahnsdorf sind 5 Mitarbeitende an Covid-19 erkrankt. Beginnend mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag wurde allen Mitarbeitenden die Möglichkeit eingeräumt sich testen zu lassen. Pro Schicht arbeiten im Postverteilerzentrum ca. 100 Personen, insgesamt etwa 340 Mitarbeitende. Das Gesundheitszentrum steht mit dem Unternehmen zu den weiteren Schritten im engen Austausch.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind 6 Kinder und 2 Mitarbeitende positiv auf Viren getestet worden. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.

 

Auch im Lehniner Rathaus und in der Grundschule "Am Fenn" ist ein Coronafall aufgetreten. Die Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

 

Im Seniorenzentrum in Grebs wurde ein Heimbewohner als positiv gemeldet. Im Laufe dieser Woche werden alle Mitarbeiter und Bewohner abgestrichen.

 

 Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage und wo wird abgestrichen?

 

Haus- und Kinderärzte können den Test machen. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das

Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage

bis die Testergebnisse vorliegen. Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der

epidemiologischen Falldefinition des Robert-Koch-Institutes, das heißt:

 

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere UND Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall in den

14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung UND Zusammenhang mit Häufungen von

Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung OHNE Alternativdiagnose und OHNE Kontakt zu einem

laborbestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu einem laborbestätigtem COVID-19-

Fall, insbesondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus tätig ist

oder einer Risikogruppe angehört, aber auch bei allen anderen Patienten

- Tests bei asymptomatischen Personen werden in der Regel nicht empfohlen

 

Weitere Infos zum mittelmärkischen Corona-Geschehen unter 033841 91 111.

 

Foto zu Meldung: Coronabilanz PM: 534 Menschen infiziert

regiobus setzt neuartiges Flächendesinfektionsmittel mit Langzeitwirkung ein

(26. 05. 2020)

Wie kann man die Reise mit dem Linienbus noch sicherer machen? Regiobus setzt auf ein innovatives neues Langzeitdesinfektionsmittel. Der Clou: Die antimikrobielle und so auch antivirale Wirkung beruht auf Aktivsauerstoff, der bei der Beleuchtung der Beschichtung entsteht. Einmal aufgetragen wirkt es bis zu 12 Monate gegen Bakterien, Viren, Pilze und sogar multiresistente Keime, so der Hersteller und dies völlig unschädlich für den Menschen. Kein Biozid oder sonstige giftige Stoffe kommen bei dem diesem neuentwickelten Mittel namens Dyphox zum Einsatz.

 

„Kollegen aus Regensburg und Tübingen haben bereits gute Erfahrungen mit dem Desinfektionsmittel gesammelt. Mit ihm entfällt das aufwendige tägliche Auftragen bisher verwendeter Mittel. Die zertifizierte Langzeitwirkung trägt zur Sicherheit über die gesamte Einsatzzeit der Fahrzeuge bei. Das kann natürlich nur gut für unsere Fahrgäste und Mitarbeiter sein“, so der regiobus Geschäftsführer Hans-Jürgen Hennig. Er ist stolz darauf, dass regiobus mit dem Mitteleinsatz als drittes Verkehrsunternehmen bundesweit wiederum zu den Vorreitern in der Branche gehört.

 

Die Wirkung ist im Klinikeinsatz erprobt und von verschiedenen Prüflaboren zertifiziert worden.

 

Die Innovation wurde bei regiobus gleich noch mit einer Weiterbildung für den Nachwuchs verbunden: Zwei Azubis des ersten Lehrjahres bekamen die Aufgabe den Einsatz und die Logistik des Auftragens des Mittels bei den 150 Linienbussen der regiobus zu planen. Dazu gehört neben dem richtigen Ablauf natürlich auch der Arbeitsschutz und die Busplanung. Eine Herausforderung, der sich Matti Hainke und Leon Eilert gern stellten. Zusammen mit Teams der anderen vier Betriebshöfen der regiobus werden sie in den kommenden Tagen an die weitere Umsetzung gehen. Mitte Juni sollen dann alle Busse der regiobus ausgestattet sein.

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Mitarbeiterin des Lehniner Rathauses mit Coronavirus infiziert

(25. 05. 2020)

Eine Mitarbeiterin aus der Gemeindeverwaltung Kloster Lehnin ist positiv auf das Coranavirus getestet worden. Durch das zuständige Gesundheitsamt von Potsdam-Mittelmark ist bis zum 01.06.2020 eine häusliche Quarantäne geordnet worden. Die Kollegin steht in enger familiärer Beziehung zu anderen bereits bestätigten Coronafällen.

 

Eine weitere Kollegin, die eng mit der Infizierten zusammenarbeitet, ist vorsorglich ebenfalls auf das Virus getestet worden. Zum Glück war der Befund negativ. Dennoch ordnet auch hier das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne an.

 

Wie bereits öffentlich informiert, hat das Gesundheitsamt nach mehreren bestätigten Coronafällen unter Mitarbeiterinnen und Kindern die Schließung der Kita „Sonnenschein“ im Kloster Lehniner Ortsteil Reckahn angeordnet. Aus heutiger Sicht könnte die Einrichtung ab dem 02.06.2020 wieder die Notbetreuung aufnehmen.

 

Bürgermeister Uwe Brückner: „Die Gemeindeverwaltung steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, um die weiteren Maßnahmen abzustimmen. Der Betrieb des Rathauses in Lehnin und des eingeschränkten Besucherverkehres bleiben im bisherigen Umfang bestehen. Die Gemeinde wünscht allen Betroffenen eine baldige Genesung ohne bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen.“

 

Gerüchte, wonach der Ortsvorsteher oder der Bürgermeister alle Reckahner / Krahner aufgerufen haben soll, sich auf Covid-19 testen zu lassen, stimmen nicht! Dennoch sollte jede Person, die Krankheitssymptome aufweist, einen Arzt aufsuchen oder sich mit dem Gesundheitsamt austauschen, welche Maßnahmen zweckmäßig sind, um Klarheit zu erhalten.

 

 

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Coronafall jetzt auch im Seniorenheim Grebs

(23. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 521 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Es werden aktuell 56 (Vortag 56) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis liegt unverändert bei insgesamt 41.  Aktuell befinden sich 101 (am Vortag 107) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Seit 15.05. ist die Kita Sonnenschein in Reckahn von mehreren Covid-19-Fällen betroffen. Momentan sind drei Mitarbeiterinnen (+ 1 seit 21.05.2020) positiv auf Coronaviren getestet worden und vier Kinder. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.  In Absprache mit der Kommune bleibt die Einrichtung vorerst geschlossen.   In diesem Zusammenhang steht auch der Covid-19 positive Fall in der Jahrgangsstufe 5 der Damsdorfer Grundschule. Das Gesundheitsamt hat für 16 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrkraft häusliche Quarantäne bis zum 29.5.2020 angeordnet. Weitere Quarantäneanordnungen gibt es für Familienangehörige des erkrankten Kindes. Empfohlen wurde außerdem, dass alle Kinder der betroffenen Schulklasse abgestrichen werden. Es liegen derzeit erste (negative) Labortests vor.

 

Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen. Die schriftliche Anweisung der Quarantäne wird an die Betroffenen versendet.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die zuständige Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Ein weiterer positiver Covid-19-Fall wurde im Seniorenzentrum in Grebs gemeldet. Betroffen ist ein Heimbewohner. Das Gesundheitsamt legt derzeit mit der Heimleitung alle weiteren Schritte fest.  

 

Seit 15. Mai 2020 kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden. WC dürfen in Trainingsstätten benutzt werden, Duschen bleiben geschlossen.

 

Seit dem 15. Mai 2020 können Gaststätten in der Zeit von 6-22 Uhr öffnen, die zubereitete Speisen verabreichen, einschließlich Cafés, wenn die jeweilige Betreiberin oder Betreiber die Einhaltung der Hygieneregeln nach § 3 sicherstellt. Ebenso können seit dem 15. Mai 2020 Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben.

 

Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter strengen Auflagen wieder möglich, wenn in der Einrichtung kein aktives Infektionsgeschehen besteht.

 

Durch eine Änderung der Eindämmungsverordnung sollen ab dem 25. Mai 2020 Kinder in einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ in den Einrichtungen wieder betreut werden können. Eine Regelung hat die Landesregierung am 19.05.2020 getroffen und im Gesetz- und Verordnungsblatt am 20.05. veröffentlicht. Auf dieser Grundlage hat der Landkreis die Kindertagespflegestellen heute über die ab dem 25.05. geltenden Regelungen unterrichtet; dort werden die Einschränkungen ab Montag wieder aufgehoben. Mit den Gemeinden und Ämtern wird Anfang kommender Woche über die Details der „eingeschränkten Regelbetreuung“ im Landkreis gemeinsam beraten.

 

Die Eindämmungsverordnung gilt bis einschließlich 5. Juni 2020.

https://kkm.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/2020-05-08_Corona_Verordnung_ES.3888187.pdf

 

Wer gegen die Hygienevorschriften verstößt, muss mit Strafen rechnen. Den Bußgeld-Katalog finden sie hier:

https://www.potsdam-mittelmark.de/fileadmin/extern/user_upload/_Bussgeldkatalog_Amtsblatt._18S_aus_BUD__08.05.__20.49_Uhr.pdf

 

Weitere Fragen können an das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 täglich von 9 bis 15 Uhr gestellt werden.

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Dürfen Sportler auf dem Vereinsgelände duschen?

(22. 05. 2020)

Unsere Gemeinde erreichten Anfragen von Sportlern, ob u.a. die Duschen und die Toiletten auf den Vereinsgeländen schon genutzt werden können. Wir haben da volles Verständnis für Euer Anliegen aber die Gesundheit der Vereinssportler steht nach wie vor im Vordergrund!

 

Mit Stand von heute gilt immer noch § 6 Abs. 1 Satz 2 i.V.m.§ 6 Abs. 2 der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 08.05.

 

Danach ist Sport unter freiem Himmel nur mit Nutzung der WC-Anlage gestattet. Andere Sanitäranlagen sind geschlossen zu lassen!

Neue Wärmebildkamera für die Gemeindefeuerwehr

(22. 05. 2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat Mittwochabend dem stellvertretenden Ortswehrführer der Feuerwehr Lehnin, Denny Back (rechts im Bild), eine neue leistungsfähige knapp 9.000 Euro teure Wärmebildkamera übergeben.

 

„Sie zeichnet sich durch hohe Bildschirmauflösung sowie die Möglichkeit von Bild- und Tonaufnahmen aus und bietet bis dato unbekannte Einsatzmöglichkeiten“, sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff, der betont: „Die neue WBK, die mit Fördermitteln des Landes Brandenburg finanziert wurde, ist ein technisch ausgefeiltes Produkt, dass so nur in der Stützpunktfeuerwehr Sinn macht.“

 

Die bis dato von der Lehniner Ortswehr benutzte Kamera wird künftig von der Ortswehr Krahne benutzt.

 

Mit dieser Anschaffung sind derzeit in allen vier Zügen der Kloster Lehniner Gemeindefeuerwehr, der 13 Ortswehren angehören, eine Wärmebildkamera für die Personensuche in dichtem Rauch, das Auffinden von Glutnestern an Brandstellen oder auch das Ermitteln von Flüssigkeitsständen in Tanksattelzügen, z. B. auf der Bundesautobahn 2, möglich.

 

 

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Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas nach Pfingsten geplant

(20. 05. 2020)

Die Landesregierung hat am heutigen 20.05.2020 die brandenburgische SARSCoV- 2-Eindämmungsverordnung geändert und damit die Möglichkeit eröffnet, dass in Kitas eine „eingeschränkte Regelbetreuung“ aufgenommen werden kann. Außerdem wurde die Schließung der Kindertagespflegestellen ab dem 25.05.2020 aufgehoben.

 

Diese Lockerungen stehen aber unter dem Vorbehalt, dass in den Einrichtungen strenge Hygieneanforderungen eingehalten werden. Landrat Wolfgang Blasig begrüßt die Öffnung der Tagespflegestellen: „In den Tagespflegestellen werden maximal fünf Kinder betreut. Dadurch ist das Infektionsrisiko begrenzt. Dass wir nach acht Wochen die Schließung der Tagespflegestellen beenden können, ist sowohl für die Kinder als auch deren Eltern ein wichtiger Schritt zu mehr Normalität. Dieser Schritt war aber nur möglich, weil unsere Maßnahmen Wirkung gezeigt haben und das Infektionsgeschehen sich deutlich abgeschwächt hat.“

 

Für den Bereich der Kitas ist aber eine Rückkehr zum Regelbetrieb noch nicht möglich. Potsdam-Mittelmark gehört zu den Regionen im Land mit den höchsten Infektionszahlen und noch in der letzten Woche hat es einen Corona-Fall in einer Kita im Kreis gegeben. Aus diesem Grund muss der Übergang von der derzeit geltenden Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung gut vorbereitet werden. Das Land hat einen Rahmenhygieneplan für Kitas angekündigt, der aber der Kreisverwaltung noch nicht vorliegt. Auf dieser Grundlage müssen die Hygienepläne der Kitas überarbeitet werden, so dass eine Erweiterung der Zahl der betreuten Kinder erst nach Pfingsten möglich ist.

 

Landrat Wolfgang Blasig: „Niemand ist geholfen, wenn durch eine überstürzte Öffnung der Kitas neue Infektionsherde entstehen. Die Abwägung zwischen den

weiter erforderlichen Hygieneanforderungen und dem Ziel, wieder mehr Familien eine Kinderbetreuung anbieten zu können, ist nicht leicht und muss vor Ort für

jede Einrichtung vorgenommen werden.“ In der kommenden Woche wird der Kreis in Abstimmung mit den Gemeinden regeln, wie und in welchen Schritten nach Pfingsten der  Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung organisiert wird. Daher wird über bereits eingehende Anträge auf Ausdehnung der Kinderbetreuung erst dann entschieden.

 

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner sagt, er sei dankbar, dass der Landrat für Klarheit bei der Kinderbetreuung sorge: "Bei allem Verständnis für den Wunsch zur Rückkehr in den Regelbetrieb in den Kinderbetreuungseinrichtungen müssen zunächst die erforderlichen Maßnahmen geprüft werden. Vor dem Hintergrund, dass anders, als im Landesdurchschnitt, sich in unserer Gemeinde bereits mehr als die Hälfte der Kinder in der Notbetreuung befinden, ist die Einhaltung der gegenwärtigen Hygieneregeln bei einem weiteren Aufwuchs der Kinderzahlen nur schwer möglich."

Lehniner Kanu-Saison hat begonnen

(20. 05. 2020)

Die Paddelsaison hat begonnen. Die Kanuvermietung im Strandbad Lehnin (Zum Strandbad 49) ist ab sofort geöffnet. Anmeldung unter 0151 / 70 15 22 01. Weitere Infos unter www.sin-natur.de.

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Historische Gemeindevertretersitzung unter Corona-Bedingungen

(20. 05. 2020)

Erstmals während der Corona-Pandemie fand in Kloster Lehnin am Dienstag eine Gemeindevertretersitzung in der Mensa der Grund- und Gesamtschule (Heinrich Julius Bruns“ statt. Unter strengen Auflagen. Um die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes und der Eindämmungsverordnung des Landes einhalten zu können, wurde der Tagungsort vom Rathaus in die Schulmensa verlegt. Es galten besondere Sicherheitsvorkehrungen.

 

Besprochen wurden 35 Tagesordnungspunkte. U.a. beschlossen bzw. zur Kenntnis gebracht wurden folgende Sachverhalte:

5759 Euro spendiert das Land für Gefahrenmittel für Feuerwehr-Einsätze auf der Autobahn.

 

Die Restaurierung des Altbaus des Reckahner Renaissancebaus befindet sich in den Endzügen. Im Juni soll der Anbau fertig sein. Aus dem Kreisentwicklungsbudget fließen weitere 115.000 Euro für die Außenanlagen. 

 

Mehrkosten bewilligt wurden für die Fertigstellung des Anbaus an der Gesamtschule Heinrich Julius Bruns und des Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Rietz. Umplanungen führten zu Mehrkosten von 70.000 Euro.

 

Auf dem Schulcampus sorgen u. a. eine nicht geplante Heizungsanlagen-Umprojektierung, Probleme mit einer Decke, nicht erkennbare Schäden an der Trinkwasserleitung, neue Schächte für digitale Leitungen und eine Umplanung von Büroräumen für Mehrkosten von rund 480.000 Euro.

 

Die Gemeindevertretung stimmte auch der Auftragsvergabe zur Lieferung von Schulbüchern bis zum Schuljahr 2022/23 zu in Höhe von 111.290 Euro für die Grundschule „Am Fenn“ in Damsdorf sowie der Heinrich Julius Bruns Grund- und Gesamtschule.

 

Zudem genehmigten die Gemeindevertreter einen Ferienbus der Linie 551 vormittags und nachmittags zwischen Reckahn/Krahne und Golzow. Die Kosten für diese zwei Zusatzbusse betragen 3.500 Euro für die Gemeinde.

 

Elternbeiträge für die sechs Gemeindekitas und zwei Integrierten Tagesbetreuungen werden von allen zunächst ausgesetzt. Kinder, die nicht in der Notbetreuung sind, zahlen generell nichts. In einer späteren Gemeindevertreter-Sitzung soll anhand belastbarer Zahlen diskutiert werden, was jene Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, für die Monate April bis Juni zahlen sollen.

 

Für 180.452 Euro wird ein Tragkraftspritzenfahrzeug für die Ortswehr Göhlsdorf angeschafft.

 

Teilweise Einbahnstraßen-Regelungen sind für den Hohlweg, Lindenstraße und Goethestraße geplant. Dies soll der Verkehrsberuhigung und der Sicherheit der Schulkinder dienen.

 

 

 

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PM-Corona-Bilanz: Tests für gesamte 5b der Damsdorfer Grundschule empfohlen

(20. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+0 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von

Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 51 (Vortag 52) der infizierten Personen stationär (außerhalb von Potsdam-Mittelmark) betreut. Die Zahl der

Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 84 (am Vortag 82) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne.

 

Das Gesundheitsamt hat empfohlen, dass alle Schüler der 5b der Damsdorfer Grundschule "Am Fenn" getestet werden - eine Schülerin war an Corona erkrankt. Alle Schüler sowie die Lehrerin befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Der Klassenraum wurde  desinfiziert. Die Schule setzt zudem ein Hygienekonzept um, das Begegnungen auf den Fluren ausschließt und die Infektionsmöglichkeiten auf dem Schulgelände minimiert.

 

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt/Kinderarzt erfolgt eine Testung wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

- Atemwegsbeschwerden und Kontakt zu Labor bestätigtem

  COVID-19-Fall in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn

- Hinweise auf eine Lungenentzündung und Zusammenhang

  mit Häufungen von

- Lungenentzündung in einer Pflegeeinrichtung oder in

  einem Krankenhaus

- Hinweise auf eine Lungenentzündung ohne

  Alternativdiagnose und ohne Kontakt zu einem Labor

 bestätigten COVID-19-Fall

- Atemwegsbeschwerden jeder Schwere OHNE Kontakt zu

  einem Labor bestätigtem COVID-19-Fall, insbe-

  sondere dann wenn der Patient in der Pflege, Arztpraxis

  oder Krankenhaus tätig ist oder einer Risikogruppe

  angehört

 

Informationen zu den Abstreichstellen:

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/landkreis-verwaltung/daten-fakten/

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841/91 111.

 

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Landesregierung plant weitere Lockerungen

(19. 05. 2020)

Ab 25. Mai können wieder mehr Kinder in Brandenburgs Krippen und Kitas gehen. Dafür hat das Kabinett heute die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus geändert und eine eingeschränkte Regelbetreuung für die Kitas beschlossen. Für kommende Woche ist eine erneute Aktualisierung der Verordnung geplant. Vorgesehen sind dabei weitere Er-leichterungen zum Beispiel für Fitnessstudios und Freibäder. Die ursprünglich bis zum 5. Juni geltende Quarantäne-Verordnung für nach Brandenburg einreisende Personen wird bereits zum morgigen 20. Mai deutlich gelockert.

 

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Erleichterungen im Kitabereich sind für viele Kinder und ihre Eltern von großer Bedeutung. Ich freue mich, dass wir diesen Schritt bereits jetzt gehen können. Die weiterhin relativ positive Entwicklung ermöglicht das“.

 

Weiterer Fahrplan für Lockerungen, für Donnerstag, 28. Mai:

- Öffnung von Fitness-Studios bei Personenbegrenzung (Distanzgebot) und Stoßlüftung inklusive der Duschen

- Öffnung der Freibäder unter der mit einem jeweiligen Konzept der Begrenzung der Personenanzahl in Abhängigkeit der Beckengröße und Liegeflächen

- Erlaubnis von Indoor-Sport mit Sportarten ohne engen Körperkontakt mit Personennutzungskonzept (Anzahl der Personen, Duschnutzung, Lüftung bzw. Erhöhung der Luftaustauschraten, Distanzgebot)

- Erweiterung des bereits möglichen Outdoor-Sports für Vereine mit der künftig möglichen Nutzung der Umkleideräume und Duschen. Hier prüft die Kloster Lehniner Verwaltung wie das unter Einhaltung der Hygienevorschriften umgesetzt werden kann. 

 

 

 

Für Samstag, 13. Juni:

- Öffnung von Indoor-Bädern einschließlich Thermen/Thermalbädern, mit Begrenzung der Personenzahl und Konzept für die Umkleiden und Gemeinschaftsduschen plus Erhöhung der Luftaustauschraten

- Trockensaunen ab mindestens 80 °C Grad und ohne Aufgüsse können ab 13. Juni starten; andere Saunen wie Dampfsaunen müssen geschlossen bleiben

 

Weiterer Fahrplan für die Kinderbetreuung:

Bei der weiteren Öffnung der Kindertagesstätten wird den Landkreisen und kreisfreien Städten ab dem 25. Mai ein größerer Gestaltungsspielraum gegeben. Die derzeitige Auslastung der Kitas liegt durchschnittlich bei 34 Prozent. Sie soll aber kontinuierlich erhöht werden, um trotz der angespannten Lage in der Pandemie so vielen Kindern und Eltern wie möglich ein Stück Normalität zurückzugeben. Die Landkreise und kreisfreien Städte entscheiden, wie weit sie die eingeschränkte Regelbetreuung im Hinblick auf verfügbare Betreuungskapazitäten aufnehmen können. Eltern, die bisher unter die Notfallbetreuung fielen, behalten ihren Anspruch. Zusätzlich wird für weitere Kinder eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Vorrangig sollen Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung wieder die Kita besuchen. Der neue Mindestrechtsanspruch für Kinder, die angenommen werden, gilt für vier Stunden an mindestens einem Tag in der Woche. Das kann je nach Kapazität ausgeweitet werden. Voraussetzung ist, dass die Kinder in einer festen Gruppe in der Kindertagesstätte betreut werden können.

 

Hundekotbeutel sorgen für Ärger in den Grünanlagen

(19. 05. 2020)

Mit Beginn der Mähsaison erleben die Kloster Lehniner Baubetriebshofmitarbeiter unangenehme Überraschungen: weil Hundekotbeutel in den Grünanlagen entsorgt werden, obwohl sich zumeist auch Papierkörbe in der Nähe befinden, fliegt den Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes die Sch…. um die Ohren beim Mähen.

 

Neben der Umweltverschmutzung durch die Plastiktüten besteht auch ein erhöhte Gesundheitsgefährdung der Baubetriebshofmitarbeiter.

 

Deswegen bitte benutzte Hundekottüten regulär entsorgen und diese nicht in der Natur wegwerfen.

 

Coronabilanz PM: Gaststätten haben wieder bis 22 Uhr geöffnet

(19. 05. 2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind derzeit 512 (+2 zum Vortag) Personen als infiziert gemeldet. Die meisten Fälle (164) sind in Werder (Havel) zu verzeichnen, gefolgt von Kleinmachnow, Teltow, Beelitz und Michendorf. Es werden aktuell 52 (Vortag 53) der infizierten Personen stationär betreut. Die Zahl der Verstorbenen im Landkreis hat sich zu den vergangenen Tagen nicht erhöht und liegt bei insgesamt 41. Aktuell befinden sich 82 (am Vortag 53) Personen in (angeordneter) häuslicher Quarantäne. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle – auf Grundlage der Meldungen an den Krisenstab - beträgt seit Beginn der Aufzeichnungen 2.877 (am Vortag 2.848). Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 legt einen Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen 7 Tagen fest. Für Potsdam-Mittelmark würde dies bei 107 Neuinfektionen innerhalb einer Woche eintreten. Der aktuelle Wert liegt momentan bei 19.

 

Coronafälle wurden in den vergangenen Tagen in der Kita Reckahn und Grundschule Damsdorf registriert. Folgende Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises für die Kita als auch für die Grundschule eingeleitet:

1. Alle betroffenen Personen wurden telefonisch kontaktiert und für die Kinder, für die Erzieherinnen als auch die Lehrkräfte eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

2. Bei den Kindern unter 12 Jahre wird die Quarantäne auch für das sorgeberechtigte Elternteil angewiesen, da die Kinder nun zu Hause beaufsichtigt werden müssen.

3. Alle direkten Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und informiert.

4. Betroffene haben die Möglichkeit, sich bei Fragen direkt an das Gesundheitsamt oder über die Hotline an die Gesundheitsaufseherin zu wenden.

 

Nach den Lockerungen in der Eindämmungsverordnung dürfen u. a. öffentlich zugängliche Spielplätze und -flächen unter freiem Himmel durch Kinder wieder genutzt werden. Seit 15. Mai kann der kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden sowie Gaststätten von 6 bis 22 Uhr öffnen. Ebenso können Campingplätze, Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen und -häuser sowie Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit für Gäste öffnen, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen und sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen geschlossen bleiben. Auch Besuche in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern durch Einzelpersonen sind unter Auflagen wieder möglich.

 

Weitere Infos am "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 täglich von 9-15 Uhr.

 

Bürgermeister: Kitas öffnen für alle widerspricht der Notbetreuung

(18. 05. 2020)

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Potsdam-Mittelmark sind entsetzt vom Alleingang von Bildungsministerin Britta Ernst zu einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ an den Kitas und Horten des Landes Brandenburg. Vier Tage nach Veröffentlichung der neuen Eindämmungsverordnung hat die Ministerin überraschend angekündigt, dass Brandenburg mit einem „Einstieg in einen eingeschränkten Regelbetrieb“ in den Kitas und Horten beginnen wird.

 

Demnach sollen alle Kinder, die zurzeit noch nicht in der Notbetreuung sind, ab Ende Mai einen Anspruch bekommen, mindestens einmal wöchentlich in die Kita zu gehen. Mit dieser Ankündigung werden sämtliche Bestimmungen zur erweiterten Notbetreuung in Kitas und Horten von Potsdam-Mittelmark ad absurdum geführt.

 

Mit einer „eingeschränkten Regelbetreuung“ sind Abstands- und Hygieneregeln an den Einrichtungen in den Kommunen räumlich, organisatorisch und rechtssicher nicht mehr umzusetzen. Auch eine Schonung von Risikogruppen bei den Kita-Beschäftigten ist dann nicht mehr möglich. Die Ministerin fährt damit einen gefährlichen Schlingerkurs, der Unsicherheit bei Eltern, Beschäftigten und bei unseren Kommunen schafft.

 

Die Bürgermeister und Amtsdirektoren des Landkreises Potsdam-Mittelmark erwarten von der Landesregierung eine klare und abgestimmte Ansage, ob die erweiterte Notbetreuung in der bestehenden und bereits grenzwertigen Form fortgesetzt wird oder wie von der Bildungsministerin angekündigt, in einen normalen Regelbetrieb, unter Aussetzung des Infektionsschutzgesetzes, in Kitas und Horten zurückgekehrt werden soll.

1. Gemeindevertretersitzung während der Corona-Pandemie

(18. 05. 2020)

Erstmals während der Corona-Pandemie findet in Kloster Lehnin Dienstag, 19.05., 19 Uhr in der Mensa der Grund- und Gesamtschule (Heinrich Julius Bruns“ (Goethestraße 13-15) wieder eine  Gemeindevertretersitzung statt. Unter strengen Auflagen. Um die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Institutes und der Eindämmungsverordnung des Landes einhalten zu können, wurde der Tagungsort vom Rathaus in die Schulmensa verlegt. Die Ansteckungsgefahr soll dabei minimiert werden.

 

Vor Eintritt in den Sitzungsraum müssen Besucher auf der Toilette die Hände desinfizieren. Es ist ein separater Besucher-Eingang zu benutzen und ein Eintrag in die Besucherliste am Eingang (Name, Adresse, Telefonnummer) vorzunehmen, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Im Sitzungsraum stehen die Stühle mit mindestens 1,5 m Abstand. Es wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

 

Geplant sind 35 Tagesordnungspunkte, darunter 28 im öffen