Wandern

Lehnin

Westfassade der Klosterkirche

Einwohner: 3.090 (Stand: 01. Jan. 2017)

 

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Lehnin verdankt seine Entstehung dem Zisterzienserkloster "der heiligen Maria", das im Jahr 1180 von Markgraf Otto I. gestiftet wurde. Es war das erste in der Mark Brandenburg und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bedeutendsten seiner Art in der weiteren Umgebung. Zum Zeitpunkt seiner höchsten Blüte, um 1450, besaß das Kloster Lehnin u.a. 64 Dörfer und 54 Seen. Es diente den Askaniern und anfangs auch den Hohenzollern als Grablege.

 

Im Zuge der Reformation löste Kurfürst Joachim II. 1542 das Kloster auf. Während des 30jährigen Krieges (1618-1648) wurde Lehnin mehrmals von schwedischen Truppen und Wallensteinschen Söldnern geplündert und gebrandschatzt. Auch die Klostergebäude wurden nicht verschont und anschließend dem Verfall preisgegeben.

 

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688) veranlasste den Umbau der alten Klausur in ein Jagdschloss und die Errichtung eines Falkonierhauses auf dem Klostergelände. Von hier aus startete er fortan seine Reiherbeizen.

Im Sinne der zu dieser Zeit einsetzenden Romantisierung ließ der damalige Kronprinz Friedrich III. die Klosterkirche zwischen 1871 und 1878 nach historischen Vorlagen wieder aufbauen. Treibende Kraft war seinerzeit der Rittergutsbesitzer von Lehnin, Robert von Loebell (1815 - 1905). Ihm zu Ehren wurde auf dem Alten Amtshof unweit des Kloster-Museums ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Die Evangelische Kirche erwarb 1911 das Klostergelände und gründete das Diakonissenmutterhaus "Luise-Henrietten-Stift". Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde dort ein Notkrankenhaus eingerichtet. Daraus entwickelte sich die heutige Krankenhausanlage. Dazu gehören die geriatrische Rehabilitationsklinik, die Innere Klinik, das Alten- und Pflegeheim, die Diakoniestation, die Altenhöfe, der Kindergarten, die Krankenpflegeschule, das Hospiz u.a.. Das Luise-Henrietten-Stift ist heute diakonische Einrichtung innerhalb der Stiftung "Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin".

 

In der jüngeren Vergangenheit entstand auf dem Gelände der Klinikneubau. Ein Museum informiert über das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in der Vergangenheit und dem Wirken der Diakonissen in der Gegenwart in Lehnin. Nähere Informationen über das Kloster und das Luise-Henrietten-Stift erhalten Sie unter 0 33 82 / 76 88 41.

 

Zahlreiche private und kommunale Bauvorhaben trugen in den letzten Jahren zur Verschönerung des Ortes, vor allem der Ortsmitte, bei. Der neugestaltete Markgrafenplatz, der Busbahnhof und der Marktplatz wirken einladender denn je.

 

Die jährlichen Sommermusiken in der Klosterkirche, das Floßfest sowie der Adventsmarkt tragen, wie die steigenden Zahlen der Besucher zeigen, zum Bekanntheitsgrad Lehnins bei.

 

Sehenswürdigkeiten/ Wissenswertes:

Um die Naturschönheiten in und um Lehnin zu erhalten, wurden große Bereiche zu Landschafts- und Naturschutzgebieten erklärt. Das sind umfangreiche Waldungen, Bruch- und Sumpfgebiete im Bereich der vielen Seen, wie der Gohlitz-, Schamp- , Mittel- und Kolpinsee sowie der Klostersee. Ebenso empfehlenswert sind Wanderungen zum Traumsee, ein idyllischer kleiner und klarer See am Grunde einer ehemaligen Tongrube - ein Zeitzeuge der blühenden Ziegel- und Tonwirtschaft des 19. Jahrhunderts in Lehnin und Umgebung. Die Ziegel-Produkte wurden überwiegend auf dem Wasserweg transportiert und so bis Berlin und Hamburg verschifft.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer
  • Markgrafenfest
  • Lehniner Sommermusiken
  • Oktoberfest
  • Adventsmarkt

 

Anreise:

Den Ortsteil Lehnin erreichen Sie über die Autobahn BAB 2 Berlin/ Hannover, Abfahrt Lehnin oder Netzen/ Nahmitz.

 

Weiterhin ist eine gute Busanbindung vorhanden:


Fotoalben



Veranstaltungen

13.06.​2020
10:00 Uhr
16. Lehniner Klosterlauf
Der 16. Lehniner Klosterlauf, der auch für den Mothor HavelCup gewertet wird, findet am Samstag, ... [mehr]
 
23.06.​2020
 

Aktuelle Meldungen

Übersicht über Coronavirus-Erkrankten in PM sowie die aktuelle Situation

(27.03.2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 65 Personen erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Treuenbrietzen zu verzeichnen. Vier der infizierten Personen müssen bisher stationär (außerhalb von PM) betreut werden, einer davon wird beatmet.

Inzwischen befinden sich noch 118  Personen in angeordneter häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 629 (534 Vortag) Personen, davon wurden 112 (107 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

 

Eine Abstreichstelle befindet sich u.a. im Krankenhaus Lehnin, Klosterkirchplatz 8a - Sprechzeit: 9:00-12:00 und in der Turnhalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder (Kesselgrundstraße 62-68), Sprechzeit:  08:00 -12:00 Uhr. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen.

 

In Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion West wurden die Betreiber von Spargelhöfen in einem Schreiben darauf aufmerksam gemacht, dass auch die ausländischen Erntehelfer die Eindämmungsverordnung beachten müssen. Leider gab es in 2 Supermärkten in Beelitz und Kloster Lehnin einen Polizeieinsatz, wegen Nichteinhaltung der Allgemeinverfügung. Der Einsatzstab hat diese landwirtschaftlichen Unternehmen deshalb gebeten, Ihre Erntehelfer entsprechend zu schulen und auch alle anderen Maßnahmen und hygienischen Standards in Zusammenhang mit dem Corona-Virus umzusetzen. Der Verwaltungsstab hat beschlossen, dass der von regiobus PM organisierte ÖPNV bis zum Beginn der Osterferien nach dem normalen Fahrplan ablaufen wird. Mit Beginn der Ferien tritt der Ferienfahrplan in Kraft.

 

Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist bisher beim Landkreis nicht eingetroffen.  Aus diesem Grund hat der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, in Eigeninitiative Atemschutzmasken selbst anzufertigen.  Bisher sind im Feuerwehrtechnischen Zentrum 77 Masken eingetroffen. Hier gibt es den Hinweis, dass vor dem Eingang zum FTZ ein Container steht, in dem die Masken eingeworfen werden können. Weitere ca. 40 Masken liegen in Kloster Lehnin zur Abholung bereit. Der Landkreis bedankt sich sehr für diese Unterstützung! Außerdem ist der Landkreis weiterhin bemüht, Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken eigenständig zu ordern.

 

Mit Wirkung vom 26.03.2020 trat eine weitere Allgemeinverfügung in Kraft. Diese betrifft das Verbot zur Betreuung von Kindern in Kindertagespflegen in eigenen Räumen von Tagespflegepersonen (zu Hause) und anderen geeigneten angemieteten Räumlichkeiten.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wurde auch auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt. Das Gesundheitsamt setzt die Schuleingangsuntersuchungen derzeit aus. Für Gewerbetreibende sind inzwischen umfangreiche Hilfestellungen kommuniziert worden, daher verweist die Wirtschaftsförderung des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf diese Angebote unter www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen.

 

Gestern hat der Landkreis an Firmen und Unternehmen appelliert, das Corona-Virus nicht zu ignorieren und entsprechende Maßnahmen in Ihren Unternehmen zu veranlassen. Leider haben sich vermehrt besorgte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Landkreis darüber beschwert, dass etliche Firmen und Unternehmen in Bezug auf das Corona-Virus grob fahrlässig handeln.

 

Neu ist die interaktive Karte zu den positiven Fällen für Potsdam-Mittelmark auf der Website potsdam-mittelmark.de. Weitere Informationsquellen bestehen unter www.corona.brandenburg.de und der neuen Hotline 0331 866 5050. Diese hat das Land Brandenburg an den Start gebracht.

Handgefertigte Masken für unsere Pflegekräfte👏

(27.03.2020)

Heute wurden in der Sammelbox vor dem Rathaus fünf handgefertigte Schutzmasken abgegeben, die wir umgehend an den Katastrophenschutz des Landkreises weiterleiten. Es sind wunderschöne Exemplare! Die ersten gespendeten Masken sind schon zu Pflegekräften und medizinischem Personal im Landkreis unterwegs.

Lieben Dank! Und natürlich sammeln wir weiter Masken.

Sie können in einer Sammelbox von Montag bis Freitag von 08:00 bis 14:00 Uhr vor dem Eingang des Lehniner Rathauses (Friedensstraße 3) abgegeben werden.

Füreinander, miteinander in der aktuellen Situation sein. Zusammen schaffen wir das! 👏

Foto zu Meldung: Handgefertigte Masken für unsere Pflegekräfte👏

Öffentliche Hotspots abgeschaltet

(27.03.2020)

Um das aktuelle Versammlungsverbot auf öffentlichen Plätzen durchzusetzen, hat die Landesregierung angewiesen, ab heute öffentliche Hotspots wie sie in Kloster Lehnin u.a. am Busbahnhof, am Backofenmuseum Emstal und auf dem Markgrafenplatz existieren, vorübergehend abzuschalten.

Es besteht aus Sicht der Landesregierung die Gefahr, dass sich an diesen Standorten vermehrt Personen versammeln, um kostenfrei in das Internet zu gelangen.

regiobus fährt vollen Regelfahrplan bis zum Beginn der Osterferien / Ferienfahrplan vom 6. – 17. April

(27.03.2020)

Der Geschäftsführer der regiobus, Hans-Jürgen Hennig kündigt an: „In Absprache mit dem Aufgabenträger der regiobus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark wird die regiobus bis zu den Osterferien weiterhin planmäßig den Regelfahrplan fahren, in der Ferienzeit vom 6. – 17. April den Ferienfahrplan. Gegen Ende der Osterferien wird das Weitere entsprechend der aktuellen Lage entschieden werden."

Auch wenn die Zahl der Fahrgäste auf den regiobus-Linien deutlich zurückgegangen sei, zeigten die letzten Wochen, dass der ÖPNV für viele Menschen in Potsdam-Mittelmark unverzichtbar ist, um die Arbeitsstätte, den Arzt oder den Einkaufsmarkt zu erreichen. Die Maßnahmen zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste wie das das Sperren der ersten Tür und Sitzreihe, das Öffnen der hinteren Türen an jeder Haltestelle zum Durchlüftung der Fahrzeuge sowie deren verstärkte Reinigung hätten sich bewährt und werden weiterhin durchgeführt, betont Hennig.

[Alle Fahrpläne und aktuelle Fahrinformationen]

Foto zu Meldung: regiobus fährt vollen Regelfahrplan bis zum Beginn der Osterferien / Ferienfahrplan vom 6. – 17. April

Die ersten Masken 😷 erreichten das Rathaus👏

(26.03.2020)

Die Mitarbeiter/innen des Lehniner Rathauses haben sich heute sehr gefreut! Es trafen die ersten Mund-Nase-Masken ein, die für mittelmärkische Pflegekräfte vom Landkreis gesammelt werden.

Die dringend benötigten Masken - gerne auch selbstgefertigte - können in einer Sammelbox von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 - 14:00 Uhr vor dem Eingang des Lehniner Rathauses (Friedensstraße 3) abgegeben werden. Die Box wird zwischendurch immer wieder geleert.

Wir hoffen, dass es noch weitere Unterstützung gibt, um gemeinsam die Coronakrise zu meistern. Füreinander und miteinander einzustehen sowie sich solidarisch gegenüber seinen Mitmenschen zeigen, ist wichtig in der derzeitigen Lage. Vielen Dank für die Hilfe!

 

Foto zu Meldung: Die ersten Masken 😷 erreichten das Rathaus👏

Land will Elternbeiträge für Kinder ohne Notfallbetreuung zum Teil übernehmen

(26.03.2020)

Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg empfiehlt seinen Mitgliedern, die Kita-Elternbeiträge für die Zeit der Schließung der Kitas wegen der Corona-Pandemie bis zur geregelten Wiederinbetriebnahme der Kitas auszusetzen.

Mit der Landesregierung konnte sich jetzt geeinigt werden, dass ein Förderprogramm aufgelegt wird, um den Gemeinden die ausfallenden Kita-Elternbeiträge für die Eltern zu erstatten, für die keine Notfallbetreuung in Anspruch genommen wird. In Kloster Lehnin werden derzeit 113 von ca. 800 Kindern weiter betreut.

Die Regelung soll ab 1. April 2020 gelten. Keine Erstattung erfolgt für Kinder, die sich im letzten Jahr vor der Einschulung befinden sowie für Transferleistungsempfänger und Geringverdienende. Hier gelten die bisherigen von einer Elternbeitragsplicht freistellenden Regelungen fort.

Die Gemeinde Kloster Lehnin hatte bereits im Vorfeld angekündigt, prüfen zu wollen, im April die Elternbeiträge auszusetzen.

Jetzt 54 Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark

(26.03.2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 54 Personen erkrankt. Es befinden sich 126  Personen in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 534 (472 Vortag) Personen, davon wurden 107 (105 Vortag) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

In Teltow soll es eine weitere Abstreichstelle geben. Die Verantwortung zur Einrichtung liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung, der Landkreis unterstützt dies.

Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt und keine Symptome zeigt, sollte zu Hause bleiben. Bitte dies mit dem Arbeitgeber absprechen und auch dem Gesundheitsamt melden.

Die angekündigte Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes ist bisher beim Landkreis nicht eingetroffen.  Aus diesem Grund hat der Landkreis die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, in Eigeninitiative Atemschutzmasken selbst anzufertigen.

Mit Wirkung vom 26.03.2020 tritt auch eine weitere Allgemeinverfügung des Landkreises in Kraft. Diese betrifft das Verbot zur Betreuung von Kindern in Kindertagespflegen in eigenen Räumen von Tagespflegepersonen (zu Hause) und anderen geeigneten angemieteten Räumlichkeiten. Sie ist zu finden auf der Internetseite des Landkreises unter https://www.potsdam-mittelmark.de/de/buergerservice/corona-informationen/#c1078

Das "Corona-Telefon" unter 033841 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wurde auch auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt.

Für Gewerbetreibende sind inzwischen umfangreiche Hilfestellungen kommuniziert worden, u.a. unter www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen.

Heute hat der Landkreis an Firmen und Unternehmen appelliert, das Corona-Virus nicht zu ignorieren und entsprechende Maßnahmen in Ihren Unternehmen zu veranlassen. Leider haben sich vermehrt besorgte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Landkreis darüber beschwert, dass etliche Firmen und Unternehmen in Bezug auf das Corona-Virus grob fahrlässig handeln.

Die neu angebotene Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wurde gut angenommen.

Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, z. B.  bei Verlust von Kfz-Kennzeichen oder der amtlichen Papiere.

Das Jugendamt teilt mit, dass es Terminvereinbarungen telefonisch für die Standorte gibt: Standorte Bad Belzig und Brandenburg- 033841 91 490, für den Standort Werder 03327 739 367.

 

Landrat: "Bitte fertigt Masken für unsere Pflegekräfte"

(25.03.2020)

Landrat Wolfgang Blasig hat an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Potsdam-Mittelmark wegen der Coronakrise eine ungewöhnliche Bitte: Da dringend benötigte Schutzmasken in nächster Zeit nicht zur Verfügung stehen, ruft er die Bevölkerung auf, Mund-Nase-Masken anzufertigen!

Benötigt werden die Masken für Einrichtungen im Landkreis insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen oder Pflege. Abgegeben werden können die Masken am Feuerwehrtechnischen Zentrum in Beelitz-Heilstätten, Straße nach Fichtenwalde 10, von Montag bis Sonntag in der Zeit von 8:00 -16:00 Uhr. Möglich ist die Abgabe auch in einer Sammelbox, die vor der Rathaustür in der Friedensstraße 3 in Lehnin deponiert ist.

Vielen Dank für die Unterstützung!

[Anleitung zum Maskenbau]

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Staatliche Soforthilfe für Kleinstunternehmen

(24.03.2020)

Eckpunkte für eine 50-Mrd. Euro umfassende staatliche Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen und Angehörigen der Freien Berufe:

- bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten

- bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten 

Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä.

Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona.

 

Die Beantragung bei der ILB ist ab morgigen Mittwoch möglich. Mehr Infos:

https://www.ilb.de/de/index.html. Das Wirtschaftsministerium hat Service-Rufnummern (Mo-Fr 8 bis 18 Uhr) geschaltet: 0331/866-1887, -1888, -1889.

Bibliotheksschließung: Wohin mit den Büchern?

(24.03.2020)

Die Lehniner Bibliothek musste wegen der Coronakrise geschlossen werden. Die Ausleihfrist verlängert sich mit der Schließzeit. Wenn also jetzt die Rückgabefrist ausläuft, werden keine Mahngebühren fällig. Wer dennoch seine Bücher abgeben möchte, kann dies in der Bücherbox tun, die vor dem Rathaus in der Friedensstraße 3 steht. Sie wird zu den normalen Bürozeiten geleert.

 

Onlinemedien wie z. B. Podcasts, E-Books und elektronische Zeitungen und Magazine können weiterhin von Bibliotheksnutzern genutzt werden - ein Button für den Zugang befindet sich rechts auf der Startseite der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de.

 

Tipp für Bücherwürmer: Eine Bücherbox befindet sich u.a. in Nahmitz.

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Coronavirus - so ist die Lage in der Region

(24.03.2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 38 Personen an Corona erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow zu verzeichnen.

Die Zahl der Verdachtsfälle ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 421 (346 Vortag) Personen, davon wurden 102 (96) negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung (186).

In Lehnin befindet sich eine Abstreichstelle im Krankenhaus, Klosterkirchplatz 8a, Sprechzeit: 9:00-12:00 Uhr. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen.

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt u.a. eine Testung für Personen, die Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatten bzw. aus einem Risikogebiet kommen und gleichzeitig Symptome aufweisen. Zugelassen sind auch Menschen, die eindeutige für Corona typische Symptome zeigen und durch Entscheidung des Arztes  getestet werden müssen.

Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt und keine Symptome zeigt, sollte zu Hause bleiben. Bitte dies immer mit dem Arbeitgeber absprechen und auch dem Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt wird den Fall überprüfen und relevante Bereiche abfragen. Dann kann auch eine häusliche Quarantäne angeordnet werden. Der Rettungsdienst des Landkreises arbeitet weiter ohne Einschränkungen. 

Der Landkreis konnte die für Montag angekündigte  Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen seitens des Bundes bisher nicht verbuchen. Dem Vernehmen nach wurden zunächst Schwerpunktkliniken direkt beliefert. Mögliche Lieferungen werden dann priorisiert bei den Krankenhäusern, Abstrichstellen und dem Rettungsdienst zur Grundversorgung der Bevölkerung des Landkreises Potsdam Mittelmark eingesetzt. Bundesweit gibt es Anstrengungen mehr Material zu ordern.

Der Landkreis hat die Ämter und Gemeinden über die neu erlassene verschärfte Eindämmungsverordnung vom 22.03.2020 informiert. Eine Telefonkonferenz vom Leiter des Stabes, Christian Stein, fand mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren statt. Dort sind u.a. Fragen zur Verfolgung von Verstößen gegen die Verordnung besprochen worden, da die Zuständigkeit dafür bei den örtlichen Ordnungsbehörden liegt.

Allgemein wird über ein kooperatives Verhalten der Bürger/innen im gesamten Landkreis berichtet. Auf Anfragen von Reiterhöfen wurde beschieden, dass diese wie Bauernhöfe behandelt werden.

Das "Corona-Telefon" unter 033841/ 91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung. Die Servicezeit wird auf das Wochenende von 9-15 Uhr ausgedehnt. Das Gesundheitsamt setzt die Schuleingangsuntersuchungen derzeit aus.Gewerbetreibende können sich auf der Webseite der TGZ PM GmbH: www.wirtschaft.pm/wirtschaftsforumpm/informationen-corona-und-unternehmen/ informieren.

Die neu angebotene Terminvereinbarung in der Zulassungsstelle, Fahrerlaubnisbehörde sowie Ausländerbehörde wurde gut angenommen. Es ist jedoch zu beachten, dass aufgrund der Einschränkungen nur dringende Angelegenheiten erledigt werden können, zum Beispiel bei Verlust von KfZ-Kennzeichen oder amtlichen Papieren.

Neu ist die interaktive Karte zu den positiven Fällen für Potsdam-Mittelmark auf der Website www.potsdam-mittelmark.de.  Weitere Informationsquellen bestehen seit unter www.corona.brandenburg.de und der neuen Brandenburg-Hotline 0331/ 866 5050.

Ausgangsbeschränkungen im Land Brandenburg: was ist noch offen, was muss schließen?

(23.03.2020)

Die Landesregierung Brandenburg hat am Sonntag die Beschränkungen noch einmal verschärft. Sie gelten vorerst einschließlich 5. April.

 

Untersagt wird  das Betreten öffentlicher Orte. Ausnahmen  sind u.a. zugelassen:

- Fahrten zum Arbeitsplatz und zurück,

- für Besuche bei (Tier)Ärzten und Physiotherapeuten soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist.

- für Einkäufe

- zur Abgabe von Blutspenden

- zum Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern

- für Sport und Bewegung im Freien

- zur Versorgung von Tieren

- zur Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine bei Behörden und Anwälten

 

Erlaubt ist das Betreten der öffentliche Orte allerdings nur allein, in Begleitung der im jeweiligen Haushalt lebenden Personen oder einer nicht im jeweiligen Haushalt lebenden Person. Dabei gilt für alle Personen ein Mindestabstand von 1,5 Meter.

 

Gaststätten müssen schließen - es sind noch Liefer- und Abholdienste für Speisen möglich. Alle Handelseinrichtungen sind geschlossen, einschließlich Dienstleistungseinrichtungen wie Friseure oder Tattoo-Studios. Diese Vorgabe gilt vorerst bis zum 19. April.

 

Der Einkauf von Waren für den täglichen Bedarf ist weiter möglich. Die Geschäfte können auch sonntags und an Feiertagen zwischen 12 und 18 Uhr öffnen. Geöffnet bleiben weiterhin u. a.:

- Lebensmitteleinzelhandel

- Wochenmärkte

- Abhol- und Lieferdienste

- Getränkemärkte

- Apotheken

- Sanitätshäuser

- Drogerien

- Tankstellen

- Banken und Sparkassen

- Poststellen

- Waschsalons

- Zeitungsverkauf

- Bau- und Gartenmärkte

- Tierbedarfshandel

- Großhandel

 

Auch Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich dürfen weiter öffnen. Handwerksbetriebe sind von den Einschränkungen nicht betroffen.

 

Reiterhöfe fallen als landwirtschaftliche Betriebe nicht unter die Einrichtungen, die für den Publikumsverkehr generell zu sperren sind.

Es steht in der Verantwortung der Betreiber, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, eine Weiterverbreitung von Coronaviren zu verhindern.

Sonntagsfahrverbot für LKW bis 26. April 2020 aufgehoben

(23.03.2020)

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des „Corona-Viurs" ist festzustellen, dass es im Land Brandenburg in stärkerem Maße Artikel aller Art nachgefragt werden und es hierdurch zu Versorgungsengpässen kommen kann. Um die ausreichende Verfügbarkeit der für die Bevölkerung und Wirtschaft wichtigen Güter — auch im Blick auf längere Transportzeiten durch Grenzschließungen/Grenzkontrollen sowie besondere Bedarfe des Einzelhandels infolge veränderter Öffnungszeiten — zu garantieren, sind effiziente Lieferketten erforderlich.

Vor diesem Hintergrund wird für das Land Brandenburg vom "Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung" eine Ausnahmegenehmigung für LKW-Verkehr gemäß § 46 Abs. 2 StVO zum Sonn- und Feiertagsfahrverbot gemäß § 30 Abs. 3 und 4 StVO erteilt. Diese Ausnahmegenehmigung tritt ab sofort in Kraft und gilt bis 26. April 2020.

Weitere Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark: jetzt 35 Erkrankte

(23.03.2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind inzwischen 35 Personen an Corona erkrankt. Die meisten Fälle sind im Raum Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow zu verzeichnen. Eine der infizierten Personen muss bisher stationär (Charité in Berlin) betreut werden. 70 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der Verdachtsfälle  ist weiter gestiegen und beträgt inzwischen 346 Personen, davon wurden 96 negativ getestet und die restlichen befinden sich noch in der Abklärung.

 

In Kloster Lehnin befindet sich eine Abstreichstelle  im Krankenhaus Lehnin, Klosterkirchplatz 8a. Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen, je nach Belastung des Labors.

 

Die Abnahme von Testen ist Aufgabe des ambulanten Bereichs. Daher können sowohl Hausärzte als auch Kinderärzte den Test machen. Die Schwierigkeit besteht aber hauptsächlich darin, dass die erforderliche Schutzausrüstung oft nicht oder nicht mehr zur Verfügung steht.

 

Welcher Personenkreis kommt für einen Abstrich in Frage:

Nach Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgt eine Testung generell entsprechend der epidemiologischen Falldefinition des Robert Koch Institutes das heißt:

- wer Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte und Symptome hat,

- wer aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist und Symptome hat

- wer eindeutige für Corona typische Symptome zeigt und durch Entscheidung des Arztes getestet werden muss

 

Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt und keine Symptome zeigt, sollte zu Hause bleiben. Bitte dies immer mit dem Arbeitgeber absprechen und auch dem Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt wird den Fall überprüfen und relevante Bereiche abfragen. Dann kann auch eine häusliche Quarantäne angeordnet werden.

 

Der Rettungsdienst des Landkreises arbeitet ohne Einschränkungen. 

 

Der Landkreis erwartet heute die Lieferung von weiteren Schutzausrüstungen vom Bund. Außerdem wurden die Abstreichstellen mit Material beliefert. Bundesweit gibt es Anstrengungen, mehr Material zu ordern bzw. an die Länder zu liefern.

 

Das "Corona-Telefon" unter 033841/91 111 des Landkreises wurde personell verstärkt, insgesamt stehen nun 8 Kolleginnen und Kollegen für Fragen telefonisch zur Verfügung.

 Einschränkungen bei der mittelmärkischen Jagd- und Fischereibehörde

(23.03.2020)

Aufgrund der derzeit notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Aufrechterhaltung der Dienstfähigkeit der Mitarbeiter/innen bietet die untere Fischereibehörde sowie die Untere Jagdbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark ab sofort keinen persönlichen Sprechtag mehr an.

Notwendige Formulare sind zu finden unter: www.potsdam-mittelmark.de. Unterlagen können postalisch oder elektronisch übermittelt werden. Fax: 03381 533-269 oder E-Mail: FB3@potsdam-Mittelmark.de. 

Die untere Fischereibehörde ist unter der Telefonnummer: 03381 533-149 erreichbar. Für die Erteilung des Fischereischeins werden folgende Unterlagen benötigt: Antrag, Passfoto, Kopie des Anglerprüfungszeugnisses. Zur Erteilung der Fischereiabgabe ist die grüne Nachweiskarte einzureichen. Die geplante Anglerprüfung am 23.04.2020 fällt aus.

Die untere Jagdbehörde ist unter der Telefonnummer: 03381 533-324 erreichbar. Für die Jagdbehörde werden ausschließlich telefonische Sprechzeiten angeboten: Montag und Donnerstag 9 bis 10 Uhr,  Dienstag 9 bis 11 Uhr sowie 13 bis 15 Uhr. Zur Jagdschein-Weitererteilung werden folgende Unterlagen benötigt: Antrag, Jagdscheindokument, Versicherungsnachweis, ggf. Jagderlaubnis.

Neues Hilfsangebot zur Versorgung der Dorfbevölkerung

(23.03.2020)

Der "rollende Dorfladen" von EDEKA Schmidt, der die Dörfer rund um Lehnin an verschiedenen Stopps beliefert hat, wird vorübergehend - bis einer Entspannung der Coronakrise - eingestellt.

Grund sind laut der Inhaberin Carmen Schmidt die hohen Auflagen der Behörden: so dürfe der LKW nur noch von einer Person gleichzeitig betreten werden, was zu langen Wartezeiten führt, wodurch wiederum der Zeitplan nicht eingehalten werden kann.

Personen, die es nicht mehr schaffen, sich alleine mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen, können allerdings montags bis freitags im Lehniner Reifen-KFZ-Zentrum unter Tel. 0 33 82/318 anrufen. Die Bestellung wird dort aufgenommen, die Ware besorgt und dann zum Kunden ausgeliefert. 👏

Vielen Dank für das Engagement!

Ortsdurchfahrt Lehnin - so gehts weiter

(20.03.2020)

Die Bauarbeiten an der Lehniner Ortsdurchfahrt laufen weiter planmäßig. Am Montag, 23.03.2020, beginnt der angekündigte Einbau der Asphaltfahrbahn in der Friedensstraße. Bereits in den Morgenstunden kann es durch Baufahrzeuge zu Beeinträchtigungen der Zufahrt zum Rathaus kommen. Fahrzeuge sollten daher in der Lindenstraße oder auf dem Parkplatz des Busbahnhofes abgestellt werden.

Ab 09.04. bis voraussichtlich 05.06.2020 wird die Bahnhofstraße im Ortsteil Lehnin gesperrt. Der Straßenverkehr wird dann durch die Belziger Straße/Friedensstraße geleitet.

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Rauchmelderpflicht bis 31.12.2020

(20.03.2020)

Für Neu- und Umbauten besteht seit 1. Juli 2016 die Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern. In Bestandsbauten müssen sie im Land Brandenburg bis 31.12.2020 installiert sein. Der Sachbearbeiter Feuerwehrwesen der Gemeinde Kloster Lehnin, Thomas Preuschoff, ist sich sicher, dass Rauchwarnmelder dazu führen können, dass Brände frühzeitig erkannt und so Leben gerettet werden können.

Hinsichtlich der Rauchwarnmelderpflicht verweist Preuschoff auf die Brandenburgische Bauordnung § 48, Abs. 4.

Hier heißt es:

„In Wohnungen müssen Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten.“

Verantwortlich für Installation und Wartung ist der Eigentümer (bei selbstgenutztem und vermietetem Wohnraum).

 

 

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Spiel- und Sportplätze sind gesperrt

(19.03.2020)

Die Gemeinde hat für sämtliche Spiel- und Sportplätze von Kloster Lehnin ein Betretungsverbot ausgesprochen. Entsprechende Schilder sind angebracht und die Einhaltung wird auch durch unsere Ordnungskräfte kontrolliert. Ziel ist es, die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Die Gemeinde setzt damit eine Verordnung der Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg vom 17. März 2020 um.

Wir bitten um Verständnis.

Foto zu Meldung: Spiel- und Sportplätze sind gesperrt

Wie geht es mit den Kloster Lehniner Kindereinrichtungen weiter?

(19.03.2020)

Bis Freitag bleiben alle sechs gemeindeeigenen Kitas offen und auch die Integrierten Tagesbetreuungen (ITB) in Damsdorf und Lehnin. Betreut werden hier noch etwa 100 Kinder von Eltern, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Normalerweise besuchen die acht Einrichtungen ca. 800 Kinder. Inzwischen sind alle Anträge der Eltern beschieden.

Es wird beabsichtigt, die beiden Einrichtungen mit den geringsten Kinderzahlen – die Kitas in Göhlsdorf und Grebs – ab Montag vorübergehend zu schließen. Es könnte in diesem Fall dann jeweils eine Erzieherin der Einrichtungen die Kinder weiter betreuen.

Geplant ist auch, die Göhlsdorfer Kinder in Damsdorf und die Grebser Kinder in Netzen zu betreuen. Die Einrichtungen sind voneinander jeweils nur etwa zwei Kilometer entfernt – Wege, die für die Eltern zumutbar seien, betont Bürgermeister Uwe Brückner, der um Verständnis für die Maßnahmen bittet.

Die Kinder werden in kleineren Gruppen als üblich betreut – bei den Kleinsten teilen sich maximal 3 bis 5 Kinder einen Raum, bei den Größeren bis zu acht. Das Ansteckungsrisiko soll damit minimiert werden.

Für Erzieher/innen, die für die Betreuung nicht eingesetzt werden müssen, sind Laptops angeschafft worden, mit denen z. B. Portfolios und Konzeptionen für die spätere Arbeit mit den Kindern erstellt werden können. Zudem ist geplant, in den geschlossenen Kitas in Zusammenarbeit mit dem Baubetriebshof Renovierungen, Reparaturen und Grundreinigungen vorzuziehen.

Die Öffnungszeiten können in Abstimmung mit den Eltern angepasst werden.

Für Besucher, die in den vergangenen 14 Tagen aus einem vom Robert-Koch-Institut benannten Risikogebiet kommen, besteht für alle gemeindlichen Einrichtungen Betretungsverbot.

Trotz der Einschränkungen soll ab 1. April wie geplant die neue Frühstücks- und Vesperversorgung in den Gemeinde-Kindergärten starten. Die dazu notwendige Infrastruktur wurde geschaffen, Personal eingestellt und Verträge wurden mit Anbietern geschlossen.

Die Elternbeiträge für April wird die Gemeinde in Abstimmung mit anderen Kommunen des Landkreises aussetzen. Hier hofft Brückner, dass die Landesregierung eine Regelung zur Kostenübernahme trifft.

Weitere Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark

(19.03.2020)

Die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis hat sich um sechs auf jetzt insgesamt 20 erhöht. Zum Testen auf Coronaviren wurden im Landkreis mehrere "Abstreichstellen" eingerichtet.

Eine befindet sich seit dieser Woche in der Tagesklinik des Evangelisches Diakonissenhauses (Klosterkirchplatz 6,  Lehnin).

Die Auswertung wird von den Teststellen vorgenommen, da hier auch die Laborergebnisse ankommen. Das Gesundheitsamt wird bei positiver Testung umgehend informiert. In der Regel dauert es 2 - 4 Tage bis die Testergebnisse vorliegen. Nach Aussage der Amtsärztin Karen Brinkmann existieren die durch die Medien geisternden Schnelltests nicht, da die dafür benötigten Instrumentarien den Laboren nicht zur Verfügung stehen.

Die Abnahme von Testen ist Aufgabe des ambulanten Bereichs. Daher können sowohl Hausärzte als auch Kinderärzte den Test machen. Die Schwierigkeit besteht aber hauptsächlich darin, dass die erforderliche Schutzausrüstung oft nicht oder nicht mehr zur Verfügung steht.

Ein Abstrich kommt nur für Personen mit begründetem Verdacht in Frage nach genauer Abklärung mit dem Hausarzt. Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt und keine Symptome zeigt, sollte zu Hause bleiben und den Hausarzt kontaktieren. Dieser kann eine Krankschreibung anordnen. Das Gesundheitsamt wird den Fall überprüfen und relevante Bereiche abfragen und gegebenen Falls eine häusliche Quarantäne anordnen.

Einwohnermeldeamt geschlossen

(19.03.2020)

Das Einwohnermeldeamt der Gemeinde Kloster Lehnin ist bis auf Weiteres wegen der Ansteckungsgefahr durch Coronaviren geschlossen.

In dringenden Fällen schreiben Sie uns bitte direkt eine E-Mail an meldewesen@lehnin.de oder rufen Sie uns an unter 03382 7307-22.

Nachbarschafts-Challenge für Kloster Lehniner

(19.03.2020)

Der Alltag der Menschen ist zunehmend durch die Corona-Pandemie eingeschränkt. Unter dem Hashtag #nachbarschaftschallenge geht es darum, Menschen zu helfen, die zur Corona-Risikogruppe gehören. Dazu werden Hilfeangebote ausgetauscht und koordiniert. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin freuen sich sehr über Unterstützung im Alltag.

Interessierte, die sich engagieren möchten – egal in welcher Art und Weise – , können sich gerne telefonisch unter 0 33 28/ 433 298 oder per Mail an personal.ah@diakonissenhaus.de melden.👏

 

Weitere Einschränkungen durch die Corona-Krise

(18.03.2020)

Vom Land Brandenburg wurde durch die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV erlassen. Sie tritt am 18.März 2020 in Kraft und gilt bis zum 19. April 2020.

Die jetzt als Rechtsverordnung in Landesrecht umgesetzten Festlegungen verfolgen das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um damit das Gesundheitssystem weiterhin in die Lage zu versetzen, alle Erkrankten versorgen zu können. Neben den bereits bekannten und im Wege der Allgemeinverfügung durch die Landkreise und kreisfreien Städte umgesetzten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich treten am 18. März 2020 u.a. folgende Regelungen in Kraft:

• Das Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmenden. Wenn sich weniger als 50 Menschen zusammenfinden, gelten genaue Vorgaben über Anwesenheitslisten (§ 1). Die Gemeinde Kloster Lehnin untersagt darüber hinaus sämtliche öffentliche Veranstaltungen unabhängig von der Teilnehmerzahl und stellt die kommunalen Einrichtungen wie z.B. Gemeindezentren, Trauerhallen, Versammlungsräume in den Feuerwehrgerätehäusern nicht mehr für private Veranstaltungen zur Verfügung.

• Verkaufsstellen des Einzelhandels haben für den Publikumsverkehr zu schließen. Ausnahmen gelten für den Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte und den Großhandel (§ 2).

 

• Für all diese Bereiche wird das Sonntagsverkaufsverbot für die Dauer der Gültigkeit der Verordnung bis zum 19. April 2020 aufgehoben. Sie können demnach auch sonntags von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen (§ 2 Abs. 4).

• Gaststätten und Imbisse dürfen in der Zeit von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein, wenn die Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Übernachtungsangebote dürfen nur zu notwendigen Zwecken und nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden.

• Geschlossen für das Publikum werden dagegen auch Diskotheken, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen, Prostitutionsstätten sowie Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Jahrmärkte, Freizeit- und Tierparks, Spielplätze, Anbieter von Freizeitaktivitäten und ähnliche Einrichtungen (§ 3).

 

• Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios ist untersagt. In besonderen Einzelfällen können vor Ort Ausnahmen gewährt werden. Ferner sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen verboten (§ 4).

• Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und Hospizen dürfen keinen Besuch empfangen. Eine Ausnahme gilt für Kinder unter 16 Jahren und Schwerstkranke, die einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen dürfen, allerdings nicht von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

• Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und ähnlichen Wohnformen dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder von Menschen mit Atemwegsinfektionen.

"Mir ist bewusst, dass die Umsetzung der vorgenannten Regelungen schmerzliche Eingriffe in unseren Alltag mit sich bringen. Dennoch bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kloster Lehnin um ihre Mitwirkung und Unterstützung. Nur wenn wir uns jetzt alle gemeinsam an diese Regelungen halten und die sozialen Kontakte auf das absolute Mindestmaß herunterfahren, kann es uns gelingen, möglichst schadlos diese Krisenzeiten zu überwinden. Achten Sie auf sich und Ihre Nachbarn und bleiben Sie gesund!", sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Notfallbetreuung: Gemeinde unterstützt Eltern

(18.03.2020)

Liebe Eltern,

insgesamt betreut die Gemeinde Kloster Lehnin ca. 800 Kinder in Kitas und in Integrierter Tagesbetreuung, von denen ca. ein Achtel in den kommenden Wochen weiterbetreut wird.

Für den Fall, dass noch offene Fragen bei der Beantragung der Notfallbetreuung bestehen, bitte an die Leitung der Einrichtung oder an die Gemeindeverwaltung wenden. Im Zweifel am heutigen Mittwoch das Kind noch einmal in die Kita oder ITB bringen und eine Klärung herbeiführen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Änderungen bei der Abfallentsorgung

(17.03.2020)

Auch die APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH reagiert jetzt auf die Corona-Krise mit Maßnahmen zur Abfallentsorgung im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Mit sofortiger Wirkung und bis auf Weiteres:

 

• sind die APM-Verwaltungen in Niemegk sowie in Potsdam für den Kundenverkehr geschlossen. Die Korrespondenz kann ausschließlich auf dem schriftlichen und fernmündlichen Weg erfolgen

 

• sind ab Mittwoch, den 18.03.2020 alle APM-Wertstoffhöfe (Niemegk, Teltow und Werder/H.) geschlossen. Eine Annahme Ihrer Abfälle ist vorerst nicht möglich.

 

• wird die Terminvergabe für die Entsorgung von Grünabfall, Sperrmüll und Elektrogeräten ausgesetzt.

 

Die Entsorgung für Restabfall, Bioabfall, Papier und medizinische Abfälle wird vorerst wie gewohnt weiter fortgeführt. Weitere Infos auf: www.apm-niemegk.de.

Ergänzende Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Kloster Lehnin

(16.03.2020)

In einer Besprechung unterrichtete Bürgermeister Uwe Brückner heute die Mitarbeiter/innen über weitere Maßnahmen zur Vermeidung des Ansteckungsrisikos. Es werde das Mögliche unternommen, um die Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung zu erhalten und auf die Interessen der Mitarbeiter/innen einzugehen, betont Brückner.

 

Notfallpläne werden erarbeitet sowie Homeoffice geprüft etwa bei Schwangeren und Bediensteten, die zu zweit in einem Büro sitzen. Dazu soll neue Technik beschafft werden.

 

Das Minusstundenkonto könnte nach Vorstellungen der Dienststelle vorübergehend von derzeit acht auf 120 ausgeweitet bzw. es können Überstunden abgebaut werden. Ferner wäre es denkbar, dass Mitarbeiter/innen flexibler arbeiten können (z. B. abends bis 20 Uhr oder bereits ab 6 Uhr bzw. auch auf Samstag ausweichen). Urlaubsanträge werden zügig genehmigt. Möglich ist auch eine unbezahlte Freistellung.

 

Brückner: „Wir versuchen alles, dass unsere Mitarbeiter ihre Kinder gut betreuen können und ihre Familien die Epidemie bestmöglich überstehen.“

 

Die Bibliothek wird mit sofortiger Wirkung geschlossen. Die Bücher können in einer Box vor dem Rathaus zurückgegeben werden oder vorerst beim Ausleiher verbleiben – Gebühren wegen nicht eingehaltener Fristen entfallen für die Schließungszeit. Neue Ausleihen sind derzeit nur digital möglich.

 

Diskutiert wird eine Allgemeinverfügung für das Verbot von Treffen an bestimmten Plätzen (z. B. am Lehniner Busbahnhof). Über die Durchführung von Sitzungen der kommunalpolitischen Gremien wird voraussichtlich morgen im Kreis der Hauptverwaltungsbeamten beim Landrat eine Abstimmung erfolgen.

 

Versäumen Bürgerinnen und Bürger jetzt Fristen, weil die Sprechzeiten im Rathaus entfallen, werden in der Regel keine Ordnungswidrigkeiten verfolgt. In zeitlich dringenden Fällen kann nach vorheriger Terminabsprache das Rathaus betreten werden. Hierzu sind Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, um einen unmittelbaren Kontakt von Besuchern und Mitarbeitern zu vermeiden.

 

Die Tagesbetreuungseinrichtungen werden ab Mittwoch grundsätzlich geschlossen. Im Bedarfsfall werden alle Einrichtungen bis Freitag zur Verfügung stehen. In jedem Fall ist eine Notbetreuung der Kinder deren Eltern, zur Aufrechterhaltung von medizinischer Versorgung, Verwaltung und kritischer Infrastruktur dringend benötigt werden, gewährleistet. Wie viele Plätze benötigt werden, soll am Dienstag nach dem Rücklauf der Elternanträge feststehen. Um die Zeit der Schließzeiten zu nutzen, sind u.a. Renovierungsarbeiten geplant.

 

Für jene Eltern, die keinen Anspruch auf einen Platz in einer Notfallkita haben, hofft die Gemeinde, dass sie sich mit ihrem Arbeitgeber über flexible Arbeitszeitmodelle einigen, die es ermöglichen, die Kinder zu Hause zu betreuen, denn die Corona-Krise kann nur bewältigt werden, wenn es zur Solidarität und gegenseitiger Rücksichtnahme aller Beteiligten kommt. Sie wird indes spürbare Einschränkungen mit sich bringen.

 

Die Gemeinde Kloster sagt ihre Veranstaltungen und Weiterbildungen ab, unabhängig davon wieviel Besucher erwartet werden. Kommunale Veranstaltungsräume stehen in diesem Zeitraum nicht mehr zur Verfügung.

 

Für Betreuungsfragen hat die Gemeinde Kloster Lehnin für die Eltern die Hotline 03382 7307-55 eingerichtet, die bis Dienstag, 17.03., von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie 14:00 bis 16:00 Uhr eingerichtet ist. Zudem können die Fragen auch per E-Mail geschickt werden an notfall@kloster-lehnin.net .

 

Viele Anfragen konnten schon im Vorfeld durch Veröffentlichungen auf Facebook und der Gemeinde-Homepage beantwortet werden. Was nicht telefonisch geklärt werden konnte, wurde an den zuständigen Sachbearbeiter mit der Bitte um schnelle Beantwortung weitergeleitet. Die Betroffenen bekommen eine Rückantwort.

 

Unverzichtbare Verwaltungsangelegenheiten können nach Terminabsprache unter 033 82/ 730 791 oder per E-Mail zentrale@lehnin.de erledigt werden.

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Gewässerschau-Termin abgesagt

(16.03.2020)

Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie und den damit verbundenen Aufrufen zur Vermeidung von der Infektion begünstigenden Kontakten wird durch den Wasser- und Bodenverband „GHHK – HK – HS“ Nauen die für den  18.03.2020 um 13:00 Uhr im Rathaus Lehnin angekündigte Gewässerschau abgesagt. Der Verband wird unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung zu einem späteren Zeitpunkt dazu einladen.

Stundenpaarlauf abgesagt

(16.03.2020)

Der für den 21. März 2020 geplante 10. Lehniner Stundenpaarlauf wurde vom Veranstalter SV Kloster Lehnin abgesagt.

Vorsicht bei Werbeverträgen / Veröffentlichungen

(11.03.2020)

In den vergangenen Tagen gab es bei Unternehmen in der Gemeinde Kloster Lehnin vermehrt Anfragen, Anträge und Anrufe von externen Anbietern, die Werbekunden gewinnen wollen. Die Gemeinde Kloster Lehnin weist darauf hin, dass das Rathaus keine Firmen mit der Akquise beauftragt hat.

Die Anbieter täuschen unter Umständen mit Musteranzeigen, die ohne vorherige Absprache Angaben der Angeschriebenen u.a. in Wort, Bild und Logo enthalten können, Seriosität vor.

Bitte aufmerksam bei der Erteilung von Aufträgen sein! Egal ob per Fax, per Brief, per E-Mail oder am Telefon, kontrollieren Sie, was Sie beauftragen, bei wem Sie es beauftragen und welche garantierten Leistungen Sie dafür bekommen.

Wer wissen möchte, ob „Broschüren für Bürger“ / „Gemeindebroschüren“ etc. durch das Rathaus initiiert und legitimiert sind, kann sich im Zweifel an das Rathaus unter Tel. 0 33 82/236 38 99 oder E-Mail: info@kloster-lehnin.net wenden.

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Anbauten auf dem Schulcampus Lehnin und am Feuerwehrgerätehaus verteuern sich

(04.03.2020)

Die ursprünglich für 1,4 Mio. Euro budgetierte Baumaßnahme am ehemaligen Oberschulgebäude der Grund- und Gesamtschule „Julius Heinrich Bruns“ wird, nach derzeitigem Kenntnisstand, um ca. 450.000 Euro teurer als geplant. Grund sind zusätzliche Arbeiten, die während der Baumaßnahmen festgestellt wurden. Dazu gehören u.a. die notwendige Erneuerung des Leitungsnetzes, Baumaßnahmen für die Umsetzung der Digitalisierung und nicht vorhersehbare Arbeiten an den Sanitäranlagen. Zudem haben sich die allgemeinen Baupreise erhöht. Weitere Kostenerhöhungen durch zusätzliche, noch nicht festgestellte Leistungen, können nicht ausgeschlossen werden.

Trotz des Mehraufwandes verlaufen die Arbeiten planmäßig. Bis Mitte des Jahres soll hier für weitere und größere Klassenzimmer ein Anbau entstehen. Bereits fertiggestellt ist der Rohfußboden im Erdgeschoss, so dass Mitte Februar mit den Arbeiten an den Außenwänden des Erdgeschosses begonnen werden konnte. Parallel dazu begannen die Gerüstarbeiten, die je nach Baufortschritt geschossweise fortgesetzt werden.

Bürgermeister Uwe Brückner unterrichtete am Dienstag die Gemeindevertreter darüber, um über die Bereitstellung der erforderlichen Mittel in den aktuellen Haushalt zu bitten.

Angesichts der Witterungsbedingungen wird erwartet, dass der Rohbau noch vor den Osterferien fertiggestellt wird, so dass nach den Osterferien geschossweise die Fenster eingebaut werden können.

Der Fertigstellungstermin für die Baumaßnahme Mitte des Jahres ist nach jetzigem Stand nicht gefährdet, sodass die neu gestalteten Klassenräume dann zur Verfügung stehen sollten.

Die aktuellen Baumaßnahmen sind ein Teil umfangreicher Investitionen auf dem Lehniner Schulcampus, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Es sollen so mehr Schüler aufgenommen werden können und sich die Lernbedingungen verbessern. Neben der Dachsanierung der Emsterlandhalle (ca. 335 T€) erfolgte bereits der Umbau der Klassenräume im Sockelgeschoss für die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin sowie eine Umnutzung von Räumen im Kellergeschoss des multifunktionalen Schulgebäudes (ehemalige Förderschule).

Die Grund- und Gesamtschule „Heinrich Julius Bruns“ wird immer beliebter, sodass zum Schuljahresbeginn 2019/2020 sechs neue 7. Klassen begrüßt werden konnten. Im nächsten Jahr werden erneut sechs 7. Klassen und zwei 11. Klassen erwartet. Derzeit lernen hier ca. 750 Kinder und Jugendliche aus 48 Orten. Im Rahmen des Medienfit-Programms wurden 2019 an der Schule in Lehnin 75.000 € und an der Grundschule Damsdorf 46.000 € in die IT-Ausstattung investiert. Über das Bundesprogramm „Digitalpakt Schulen“ kommen 2020/21 beiden Schulstandorten insgesamt weitere ca. 430.000 € zugute.

Beim Rietzer Feuerwehr-Anbau müssen zusätzliche Auflagen der Feuerwehrunfallkasse erfüllt werden, die eine Umplanung erforderlich machten. Außerdem machen sich die allgemeinen Baupreis-Erhöhungen bemerkbar und es sind Sanierungs-Maßnahmen am Altbestand notwendig. Die Gesamtinvestition erhöht sich um 60.000 auf 190.000 Euro.

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Spannende Krimilesung im "Hotel Markgraf"💀

(02.03.2020)

Anlässlich der 17. "Märkischen Literaturtage" las der brandenburgische Autor Tim Pieper  im gut besuchten Lehniner "Hotel Markgraf" sechs Passagen aus seinem aktuellen Kriminalroman "Stille Havel". Der Krimi erzählt von einem mutmaßlichen Mord an einem Kunstsachverständigen im Potsdamer Park Sanssouci.

Der 49-Jährige nahm die Zuhörer/innen mit auf eine spannende Reise durch sein Buch und spekulierte mit den Anwesenden wie wohl der Verlauf seines Buches ausgehen könnte und wer der Täter ist. Am Ende gab es für die gelungene Lesung viel Beifall vom Publikum.

Bürgermeister Uwe Brückner dankte den Organisatoren der Bibliothek "Bettina von Armin" der Gemeinde Kloster Lehnin und des Medienzentrums Potsdam-Mittelmark. Ein weiterer Dank ging an den Landkreis, der mit drei Mitarbeitern vor Ort vertreten war, für die finanzielle Unterstützung.

 

 

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Eltern werden bei Kita-Maßnahmen umfassend beteiligt

(02.03.2020)

Lehnin. Auf die öffentliche Kritik, Eltern würden bei ggf. geplanten Maßnahmen in der Lehniner Kita nicht beteiligt, hat Bürgermeister Uwe Brückner mit Unverständnis reagiert. Ansprechpartner für die Gemeinde ist der gewählte Kitaausschuss und dieser werde angemessen beteiligt. Entsprechende Einladungen sind seit Wochen ausgesprochen und ein Gespräch ist bereits terminiert.

Es sind zunächst verwaltungsseitige Begehungen in den Kindergärten in Reckahn, Grebs und Netzen geplant, um danach zu entschieden, wo ggf. zusätzliche Haushaltsmittel investiert werden sollen.

Die Gemeinde besteht aus 14 Ortsteilen und verfügt über acht Kindertagesbetreuungseinrichtungen. Deshalb gilt es nach objektiven Gesichtspunkten vorzugehen und nicht danach, wer es am meisten organisiert, dass sein Thema in der Presse thematisiert wird. „Die Verwaltung wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel nach neutralen Gesichtspunkten erforderliche Maßnahmen in den genannten Einrichtungen priorisieren“, betont der Bürgermeister.

Für die Einrichtungen in Damsdorf und Göhlsdorf sind keine Bauarbeiten in diesem Jahr vorgesehen, da 2019 dorthin umfangreiche Mittel flossen. Damsdorf bekam eine neue Kletterlandschaft und einen Kitaanbau mit ca. 50 Plätzen, die Göhlsdorfer Kita wurde rundum erneuert.

Der freie Träger, das evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, erhöht derzeit seine Kapazität in Lehnin um mehr als zehn Plätze. Der Ausbau soll im August abgeschlossen sein.

Soweit der Ortsbeirat Lehnin einen Erweiterungsbau fordert, muss im Gemeindegebiet ein dauerhafter zusätzlicher Bedarf an Kitaplätzen vorhanden sein. Dies zeichnet sich aktuell jedoch nicht verlässlich ab.

Gesprächsrunde zum Gesundheitsstandort Lehnin

(02.03.2020)

Zu einer Diskussionsrunde zur Zukunft des Lehniner Gesundheitsstandortes lud Bürgermeister Uwe Brückner neben dem Vorstand des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, der das Krankenhaus betreibt, Lehniner Ärzte sowie Kreistags- und Landtagsabgeordnete ins Rathaus. Der kaufmännische Vorstand des Diakonissenhauses, Lutz Ausserfeld, erläuterte die Hintergründe der geplanten Strukturveränderungen und informierte über den Stand der Gespräche mit Gesundheitsministerium und Krankenkassen.

Der Vorstandsvorsitzende des Diakonissenhauses, Pfarrer Matthias Blume, betonte, dass es um eine Weiterentwicklung des Standortes gehe.

Die niedergelassenen Ärzte boten an, sich verstärkt am Standort zu engagieren, um eine bessere Vernetzung aller Beteiligten zu erreichen. Der Vorstand des Diakonissenhauses zeigte sich neuen Kooperationen gegenüber aufgeschlossen. Vorstellbar sei z.B., dass niedergelassene Ärzte auf medizinische Strukturen zurückgreifen könnten.

Der Landtagsabgeordnete Udo Wernitz versprach, sich im Gesundheitsausschuss des Landtages für eine Förderung und den Erhalt des Gesundheitsstandortes Lehnin stark zu machen.

Der Kreistagsabgeordnete Martin Szymczak regte an, mithilfe des mittelmärkischen Technologie- und Gründerzentrums neue Netzwerke aufzubauen und die für den Aufbau neuer Strukturen erforderlichen Fördermittel zu akquirieren.

Bürgermeister Uwe Brückner hofft, dass es gemeinsam gelingen wird, den Gesundheitsstandort Lehnin weiter zu entwickeln und ein medizinisches Netzwerk zum Wohle der Patienten aufzubauen.

 

Weiterer Bauablauf für Lehniner Ortsdurchfahrt

(28.02.2020)

Der Baubetrieb hat den weiteren Zeitablauf für die Baustellen auf der Lehniner Ortsdurchfahrt bekannt gegeben.

Markt/Bahnhofstraße: für die neue Verkehrsführung wird ab 02.03.2020 eine provisorische Asphaltpiste über den Marktplatz gelegt. Die Umstellung der Verkehrsführung inklusive Ampelanlage ist am Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. März, vorgesehen. Der Fahrbahnaufbruch erfolgt am 6. März.

Der Asphalteinbau für den Kreisverkehr L 88, die Friedensstraße und Einmündung Bahnhofstraße soll vom 23. bis 30. März 2020 erfolgen. Das Rathaus ist weiterhin über Kaltenhausen, Kreisverkehr L86 und Belziger Straße zu erreichen.

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Landkreis PM auf Corona-Virus-Erkrankte vorbereitet

(27.02.2020)

Obwohl es im Landkreis Potsdam-Mittelmark bisher keinen Fall einer Erkrankung mit dem Corona-Virus gegeben hat, bereitet sich die Kreisverwaltung für ein solches Ereignis vor.

Der Fachdienst Gesundheit hat den Pandemieplan für Infektionskrankheiten auf die jetzige Situation angepasst, d.h. im Ernstfall werden sofort Maßnahmen eingeleitet, wie beispielsweise Anordnung häuslicher Quarantäne, Schließung von öffentlichen Einrichtungen, Verbot von Großveranstaltungen und Schaltung einer Hotline.

Sofern bei einer Erkrankung der Verdacht auf den genannten Virus besteht, ist der Hausarzt zu konsultieren. Die Betroffenen leiden unter Luftnot, Husten und Leistungsschwäche oder unspezifischen Symptomen. Am Wochenende oder außerhalb der Sprechzeiten des

Hausarztes können Notfallpraxen oder die Rettungsstelle des nächsten Krankenhauses aufgesucht werden.

US- und NATO-Konvois werden in Lehnin betankt

(26.02.2020)

Transportkolonnen in der Nacht auf deutschen Autobahnen, lange Güterzüge, die gen Osten rollen, Panzer auf Binnenschiffen: Wenn die Amerikaner in den nächsten Wochen die Verlegung von Kräften aus den USA nach Osteuropa üben, wird Deutschland zur logistischen Drehscheibe.

Für diese Übung von Streitkräften aus 18 Nationen, an der sich auch die Bundeswehr beteiligt, kommt es von Februar bis Mitte Juni vermutlich auch auf dem Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin zu erhöhtem Fahrzeugverkehr. Beteiligt sind an "DEFENDER-Europe 20" nach Bundeswehr-Angaben 37.000 Soldaten, von denen 20.000 nebst erforderlichen Material und Fahrzeugen aus den USA nach Europa verlegt werden. Begleitet wird die Mission auch von Einsatzkräften der Polizei, Hilfsorganisationen, Behörden und zivilen Logistikern. Übungen finden in Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland und Georgien statt. Der Transport ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten.

Zumeist nachts fahren bis zu sieben Konvois, die aus bis zu 20 Fahrzeugen bestehen können, auf der BAB 2 von Burg kommend in Richtung Truppenübungsplatz Lehnin. Die Konvois sollen über die BAB 9 die Abfahrt Brück zum Truppenübungsplatz nutzen oder in Brandenburg an der Havel abfahren und über Golzow zum Lehniner Truppenübungsplatz fahren. Dort ist Rast und die Betankung der Fahrzeuge vorgesehen.

Mit der Übung, die 4.000 Kilometer quer durch Europa verläuft, geben die USA ein deutliches Bekenntnis zur Sicherheit Europas und gleichzeitig zeigt die Übung auch, dass europäische Partner gemeinsame Vorhaben verlässlich unterstützen und umsetzen. Eine kostenlose Informationsveranstaltung mit Rockkonzert findet Dienstag, 10. März, 18 Uhr im Potsdamer Nikolaisaal (Wilhelm-Staab-Straße 10-11) statt. Kartenbestellung mit Angabe von Namen und Adresse per E-Mail: defender-rock@bundeswehr.org.

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Auszeichnung für Kloster Lehniner Unternehmen

(24.02.2020)

„Familiär und Fair“ wird das Lehniner Autohaus Weinreich von AutoScout24 bewertet. Weinreich zählt nach Meinung der Macher des europaweiten Online-Automarktportals zu den besten Autohäusern in Deutschland. Eine Auszeichnung, die nur für hervorragende Kundenzufriedenheit für Leistung und Service verliehen wird.

„Wir sind sehr gerührt von dieser Auszeichnung und fühlen uns für das geschenkte Vertrauen unserer Kunden geehrt. Ein großen Dank an meine Mitarbeiter, für die es sehr wichtig ist, unsere Kunden mobil zu halten und ihnen unkompliziert ihr individuelles Wunschfahrzeug auszuliefern“, sagt Autohaus-Inhaber Stefan Weinreich.

Die Gemeinde gratuliert ganz herzlich dem Autohaus-Team zur Auszeichnung und wünscht weiterhin viel Erfolg und immer neue Ideen.

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Gemeinsamer starker Museumsauftritt im Internet

(24.02.2020)

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist die großen Themenvielfalt an Museen etwas ganz Besonderes. Beim Fachtag PM-KulTour wurde nun eine Plattform vorgestellt, die es ermöglicht, Museen kostenfrei miteinander zu vernetzen.

 

Unter www.museum-digital.de können große und kleine Museen Informationen zu ihren Objekten veröffentlichen.

Die Internetseite umfasst Objekte verschiedenster Art, die durch vielfache Verweise miteinander verknüpft werden, um Zusammenhänge zu veranschaulichen und das Auffinden zu erleichtern.

 

Für Museen ohne eigenes Inventarisierungsprogramm bietet museum-digital entsprechende Funktionen. Möglich wird so auch eine Einbindung in die Deutsche Digitale Bibliothek und europeana, der Bibliotheks-Datenbank für Europa.

 

Auch in der Gemeinde Kloster Lehnin stieß das Vorhaben auf Interesse. Unter anderem mit dabei sind die Reckahner Museen und das Museum im Zisterzienserkloster Lehnin. Kostenlose Schulungen bietet der Museumsverband des Landes Brandenburg e.V. vor Ort an. Die Objektfotografie übernehmen Fotografen. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark beteiligt sich mit Fördergeldern.

 

Aufräumaktion am Mühlenteich

(21.02.2020)

Zehn Baumfreunde und ihre Kinder trafen sich zum 5. Mal innerhalb von eineinhalb Jahren am Lehniner Mühlenteich, um Müll dort abzusammeln, der im angrenzenden Sumpfgebiet und Wasser verstreut war. Unter anderem fanden sich säckeweise Bauschutt an. Weiterhin wurden Unmengen an Plastiktüten, Kaffeebecher, Pfanddosen und Flaschen, aber

auch alte Socken und Unterhosen gefunden. Auch tonnenweise Gartenabfälle wurden im Moor entsorgt.

Die Baumfreunde wünschen sich am Mühlenteich weitere

winddichte Mülleimer. Desweiteren gab es den Vorschlag, den Durchgang vom Lidl vorübergehend zu sperren. Ein angrenzender Zaun wurde durch Vandalismus fast komplett zerstört.

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Französische Schüler auf Entdeckungsreise in Kloster Lehnin

(20.02.2020)

13 französische Austausch-Schüler aus dem 35.000 Einwohner-Kurort Thonon-les-Bains am Genfer See haben heute zusammen mit Schülern des Französisch-Leistungskurses der 9. Klasse der Lehniner Heinrich-Julius-Bruns-Gesamtschule das Rathaus besucht. Bürgermeister Uwe Brückner erzählte viel Wissenswertes über Kloster Lehnin, z. B. über Sehenswürdigkeiten und Geschichte.

Die Lehniner Geschichte ist eng mit Frankreich verbunden, denn schließlich waren es französische Zisterzienser-Mönche, die im Ort das Kloster errichteten, dem in Blütezeiten bis zu 60 Dörfer gehörten und das ein eigenes Handelshaus in Hamburg betrieb.

Uwe Brückner berichtete auch über die erfolgreiche Entwicklung auf dem Lehniner Schulcamps, auf dem gerade ein weiterer Anbau entsteht und wo bald auch Elftklässler lernen sollen. Den Gastschülern, die während ihres einwöchigen Aufenthaltes in Deutschland bei Lehniner Familien leben, empfahl er auch einen Besuch im Reckahner Schulmuseum, in dessen Gebäude einst die erste preußische Landschule eingerichtet wurde und dessen Lehrmethoden in ganz Europa auf Interesse stießen.

Die französischen Schüler nehmen in Lehnin nicht nur am Unterricht teil. Sie besuchten auch Städte wie Potsdam und Berlin und gingen mit ihren Lehniner Freunden kegeln. Ein weiteres Highlight ist das gemeinsame Kochen deutscher Gerichte, das ebenfalls am heutigen Donnerstag geplant ist. Und manche Dinge sorgten auch für Humor, als etwa die Franzosen Königsberger Klopse für Bouletten hielten.

Der Bürgermeister wünschte den Gastschülern noch einen wunderschönen Aufenthalt in Kloster Lehnin und sagte: "Redet miteinander, lernt viel Neues kennen und baut Vorurteile ab. Vor allem aber habt bei uns viel Spaß."

 

 

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Talentiade in Lehnin zeigt vielfältige Sportmöglichkeiten

(19.02.2020)

Bürgermeister Uwe Brückner hat heute die vom Kreissportbund Potsdam-Mittelmark organisierte Talentiade für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3 in der Lehniner Emsterlandhalle eröffnet. 79 Kinder aus 14 Grundschulen nahmen - unter dem Beifall vieler Eltern - daran teil.

Sport verbindet, leistet einen tollen Beitrag für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und für unsere Gesundheit. Dafür gebührt allen, die sich ehrenamtlich um unseren Nachwuchs kümmern, hohe Anerkennung. Die Gemeinde wird auch zukünftig alles tun, um die Voraussetzungen zum Sporttreiben weiter zu verbessern. Wir freuen uns, dass solch eine wunderbare Sportveranstaltung in Lehnin stattfindet und auch ortsansässige Vereine beteiligt sind", sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

An sechs Stationen präsentierten Sportvereine der Region vielfältige Sportmöglichkeiten und Trainingsmethoden. So können die Teilnehmer Judo, Volleyball, Radball, Rugby, Modernen Fünfkampf und Rudern ausprobieren.

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"Lehniner Gespräch" zum Klimaschutz in der Region

(18.02.2020)

Wie steht es mit dem Klimaschutz vor Ort? Was wird in Kloster Lehnin und benachbarten Gemeinden von verschiedenen Akteuren dafür getan? Wie kann klimafreundliches Verhalten gefördert werden?

Beim "Lehniner Gespräch" am Dienstag, 25.02., von 18:30 bis 20 Uhr im Lehniner Elisabethhaus (Klosterkirchplatz 13) diskutiert die Moderatorin Monika Jones von der Deutschen Welle mit regionalen Akteuren aus den Bereichen Verwaltung, Kirche, Verkehr und Landwirtschaft.

Eingeladen zur Diskussionsrunde sind Hans-Georg Baaske vom Umweltbüro der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, der Geschäftsführer von regiobus PM, Hans-Jürgen Hennig, die Klimaschutzmanagerin des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Barbara Ral, und der Kloster Lehniner Bio-Landwirt Timo Wessels.

Übrigens: In der Gemeinde Kloster Lehnin wird schon heute mehr Strom aus regenerativen Energien gewonnen als verbraucht wird.

 

17. Lehniner Kinder-Karneval-Parade durch Lehnin 🤡

(17.02.2020)

Die traditionelle 17. Lehniner Kinder-Karneval-Parade führte mit großer Beteiligung von EDEKA Schmidt bis zum Faschingsort "Die Halle". Angeführt wurde die musikalisch durch den Spielmannszug begleitete Parade u.a. vom Kinderprinzenpaar des KVMB, Lenny I. und Lilly I., sowie den Präsidenten des Landesverbandes KVBB, Fred Witschel, und dem Präsidenten des Regionalverbandes KVMB, Heiner Reiß.

Insgesamt schickten fünf befreundete Karnevalsvereine Kinderprinzenpaare: der KVMB sowie die Karnevalisten aus Schmergow, Glindow, Jüterbog und Ferch. 

Die Clowns Kathi und Gustav führten beim anschließenden karnevalistischen Nachmittag in "Die Halle" amüsant durchs Programm, das mit vielen Höhepunkten gespickt war. Der Lehniner Carnevals Verein (LCV) bereitet sich nun auf das letzte Karnevalswochenende der 50. Session vor.

 

Die Gemeinde dankt allen Aktiven, die viel Zeit, Engagement und Kreativität aufwenden, um ihren Mitmenschen sorglose Stunden die ganze 5. Jahreszeit hindurch zu bieten.

In diesem Sinne ein donnerndes Jelina Helau!

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EVG-Gewinn soll für Kitas verwendet werden

(14.02.2020)

Die Kloster Lehniner Verwaltung will der Gemeindevertretung in der Sitzung am 03.03.2020 vorschlagen, den Gewinn der gemeindeeigenen EVG GmbH überwiegend für die Sanierung und Ausstattung der Kitas zu verwenden. Das Geld soll zusätzlich zu den im Haushalt veranschlagten Mitteln investiert werden.

Die EVG vermarktet das ehemalige Damsdorfer Kasernengelände, wo sich seit Jahren neue Unternehmen ansiedeln. Zuletzt ein Filmdienstleister, der 8.000 Quadratmeter kaufte.

Stimmt die Gemeindevertretung auf der Sitzung am 03.03.2020 zu, könnten ca. 550.000 Euro zusätzlich zum Doppelhaushalt 2020/2021 verwendet werden. Nach Vorstellungen des Bürgermeisters Uwe Brückner vorrangig für die Kitaeinrichtungen Grebs, Reckahn, Netzen und Lehnin. Dort werde das Geld am nötigsten gebraucht.

Um die konkreten Maßnahmen festzulegen, sind Begehungen von der Verwaltung geplant. Brückner: „Die gemeindlichen Gremien sollen vor Einleitung von Maßnahmen beteiligt werden“ und ergänzt: „Investitionen in Kitas sind Mosaiksteine für unser familienfreundliches Gesamtpaket.“ Deshalb sei schon in der Vergangenheit hier viel Geld investiert worden.

Für dieses Jahr ist die Einweihung des Kitaanbaus in Damsdorf geplant, der weitere etwa 50 neue moderne Kitaplätze bietet. Im vorigen Jahr sind die Sanierung der Kita in Göhlsdorf und der Fassade der Kita Grebs abgeschlossen sowie neue Spielgeräte in Reckahn und Damsdorf aufgestellt worden.

 

 

 

Sperrungen am Knoten Bahnhofstraße/Marktplatz

(13.02.2020)

Im Zusammenhang mit der Lehniner Baumaßnahme – Knoten Bahnhofstraße/Marktplatz gibt es folgende Pläne:

 

1. Ab 02.03.2020, 07:00 Uhr, erfolgt die Sperrung der Parkplätze vor der Konditorei Fiedler und Herstellung der Umfahrung (Baustraße mit Asphalt) direkt über den Marktplatz.

 

2. vom 02. bis 04. März 2020 ist die evang. Kita nur über den Klosterkirchplatz zugänglich.

 

3. ab 04. April 2020 ist die Herstellung der Einmündung der Bahnhofstraße vorgesehen. In dieser Zeit besteht die Ampelregelung zwischen Marktplatz und Bahnhofstraße.

 

4. Fußgänger erhalten einen eigenen Verkehrsraum, der mit Sperrzäunen abgeteilt wird.

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Kloster Lehnin erweitert das Löschbrunnen-Netz

(13.02.2020)

Für einen verbesserten Brandschutz baut die Gemeinde Kloster Lehnin weitere Löschwasserentnahmebrunnen und erweitert damit das vorhandene Netz von derzeit 131 Brunnen. Aktuell in der Umsetzung sind Brunnen in Göhlsdorf (Lehniner Allee) und an der Feuerwehr in Reckahn. Im Genehmigungsverfahren befinden sich gegenwärtig weitere Brunnen in Damsdorf, Lehniner Straße 88, und im Wald zwischen Michelsdorf und Grebs.

Mit finanzieller Unterstützung durch die REMONDIS wird ein fünfter Brunnen an der Prützker Feuerwehr in nächster Zeit reaktiviert.

"Die Gemeindefeuerwehr besitzt einen Schlauchwagen, mit dem bis zu 1,6 km von der Entnahmestelle bis zum Brandherd überbrückt werden können," sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff. Der Aufbau einer solchen Schlauchverbindung dauere nur wenige Minuten. Unabhängig davon gebe es auf Arbeitsebene Gespräche mit Landwirten, um im Einsatzfall auch auf deren Brunnen zurückgreifen zu können. "Insgesamt sind wir in Kloster Lehnin, was die Versorgung mit Löschwasser anbetrifft, gut versorgt", schätzt Preuschoff ein, der selbst regelmäßig Feuerwehr-Einsätze leitet.

Lehniner Post macht zu, es wird ein neuer Partner gesucht!

(13.02.2020)

Die Gemeinde wurde von der Deutschen Post AG darüber informiert, dass die Post-Filiale in der Lehniner Kurfürstraße 44 wegen Kündigung des Partners mit Ablauf des 13. Juni 2020 geschlossen wird. Die Vertriebsleitung suche aber in Lehnin einen neuen Partner. Wenn ein neuer Standort gefunden ist, wird darüber informiert. 

Die Deutsche Post betont, dass sie an einem flächendeckenden Filialnetz weiterhin interessiert ist.  Dabei werden u. a. Kooperationsverträge mit Einzelhändlern, Gewerbetreibenden und Handelsketten geschlossen.

Bauarbeiten auf Schulcampus Lehnin verlaufen planmäßig

(12.02.2020)

Die ca. 1,4 Mio. Euro teure Baumaßnahme am ehemaligen Oberschulgebäude der Grund- und Gesamtschule Julius Heinrich Bruns verläuft planmäßig. Bis Mitte des Jahres soll hier für weitere und größere Klassenzimmer ein Anbau entstehen. Bereits fertiggestellt ist der Rohfußboden im Erdgeschoss, so dass am 11. Februar mit den Arbeiten an den Außenwänden des Erdgeschosses begonnen werden konnte. Am heutigen Mittwoch begannen die Gerüstarbeiten, die je nach Baufortschritt geschossweise fortgesetzt werden.

Angesichts der Witterungsbedingungen wird erwartet, dass der Rohbau noch vor den Osterferien fertiggestellt wird, so dass nach den Osterferien geschossweise die Fenster eingebaut werden können.  

Der Fertigstellungstermin für die Baumaßnahme Mitte des Jahres ist nach jetzigem Stand nicht  gefährdet, sodass die neu gestalteten Klassenräume dann zur Verfügung stehen sollten.

Durch den Sturm „Sabine“ sind Schäden am Dach im Bereich der Baustelle aufgetreten, die aber nach Einschätzung von Baufachleuten den weiteren Bauablauf nicht beeinträchtigen dürften. Zudem sind – wie auf dem gesamten Campus immer wieder festzustellen – auch im Bereich der Baustelle „Helden“ tätig, die durch Graffitis erhebliche Schäden verursachen. Alle Vandalismusschäden werden angezeigt und durch die zuständige Strafverfolgungsbehörde verfolgt.

„Die durch Vandalismus auf dem Campus verursachten Schäden haben zwischenzeitlich ein Maß erreicht, dass den Terminus ,Dumme-Jungen-Streiche` deutlich übersteigt. Ich bitte daher um Mithilfe, durch verstärkte Aufmerksamkeit solche Schäden in Zukunft zu verhindern und appelliere an den betreffenden Personenkreis durch Unterlassen von Schmierereien und Zerstörungen dem äußeren Erscheinungsbild unseres Schulcampus´ eine die ihm gebührende Wertschätzung entgegen zu bringen“, betont Kloster Lehnins Bau-Fachbereichsleiterin Angela Böttge.

Parallel bereitet die Verwaltung die Ausschreibung für die Planungsleistungen zur Errichtung eines Verbindungsbaus zwischen ehemaligem Oberschul- und Grundschulgebäude vor. Dabei ist eine Vielzahl von Aufgaben zu berücksichtigen, da der Zwischenbau neben Klassenräumen auch Raum für Verwaltungszwecke, Sportflächen, eine Aula und eine moderne Pausen- und Mittagsversorgung bieten soll. Das Raumprogramm ist vielseitig zu gestalten und bedarf einer fachlich fundierten Vorbereitung, in die insbesondere die Schulleitung intensiv einzubinden ist.

Die aktuellen Baumaßnahmen sind ein Teil umfangreicher Investitionen auf dem Lehniner Schulcampus, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Es sollen so mehr Schüler aufgenommen werden können und sich die Lernbedingungen verbessern. Neben der Dachsanierung der Emsterlandhalle (ca. 335 T€) erfolgte bereits der Umbau der Klassenräume im Sockelgeschoss für die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin sowie eine Umnutzung von Räumen im Kellergeschoss des multifunktionalen Schulgebäudes (ehemalige Förderschule).

Die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns wird bei Schülern - auch aus dem Umland - immer beliebter, sodass zum Schuljahresbeginn 2019/2020 sechs neue 7. Klassen begrüßt werden konnten. Im nächsten Jahr werden erneut sechs 7. Klassen und zwei 11. Klassen erwartet. Derzeit lernen hier ca. 750 Kinder und Jugendliche aus 48 Gemeinden. Im Rahmen des Medienfit-Programms wurden 2019 an der Schule in Lehnin 75.000 € und an der Grundschule Damsdorf 46.000 € in die IT-Ausstattung investiert. Über das Bundesprogramm „Digitalpakt Schulen“ kommen 2020/21 beiden Schulen insgesamt weitere ca. 430.000 € zugute.

 

 

 

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Kommunalaufsicht bestätigt die Rechtmäßigkeit des Kloster Lehniner Doppelhaushaltes 2020/2021

(07.02.2020)

Die öffentliche Kritik eines Gemeindevertreters, wonach der Kloster Lehniner Haushaltsplan 2020/21 durch die Gemeindevertretung am 28.01.2020 nicht hätte beschlossen werden dürfen, ist nicht haltbar.

Die Kommunalaufsicht des Landkreises teilt dem Beschwerdeführer mit, dass „… der Beschluss zustande gekommen (ist), auch wenn das Verfahren nicht zur Zufriedenheit aller Beteiligten erfolgte“.

 

Bürgermeister Uwe Brückner handelte konform mit der Kommunalverfassung. Er ging in der o. a. Gemeindevertretersitzung auf die wenigen strittigen Punkte des Haushaltes ein, unterbreitete Lösungsvorschläge und übergab die Entscheidung über das weitere Verfahren vertrauensvoll in die Hände der Gemeindevertreter.

In einer parlamentarischen Demokratie entscheiden Mehrheiten.

 

Zuständig für den Beschluss des Gemeindehaushaltes ist die Gemeindevertretung. Zehn Gemeindevertreter haben für den Haushalt mit „Ja“ votiert, acht mit „Nein“ und einer enthielt sich. Der Antrag der Fraktion SPD/Baumfreunde/Die Linke, den Haushalt noch einmal in die Ausschüsse zu verweisen, fand keine Mehrheit. 14 Tage zuvor hatte z. B. der beratende Finanzausschuss ähnlich knapp mit den drei Stimmen der Fraktion SPD/Baumfreunde/Die Linke gegen die Stimmen der CDU und der Freien Bürger und Bauern keine Beschlussempfehlung für die Gemeindevertretung gegeben.

 

 „Die Behauptung, dass kein Stellenplan vorlag, ist falsch. Dieser ist als Anlage zum Haushaltsplan den Gemeindevertretern mit übersandt worden. Die Haushaltsunterlagen sind den Abgeordneten zeitgerecht zugegangen“, betont der Bürgermeister.

 

Die Gemeindeverwaltung habe so viel Aufwand betrieben wie in keinem Haushaltsjahr seit Bestehen der Gemeinde Kloster Lehnin zuvor, um die gemeindlichen Gremien umfassend zu informieren. Die Beratungsunterlagen für den Haushalt sind zunächst im November 2019 und in nahezu unveränderter Fassung noch einmal in der 2. Dekade des Dezember 2019 den Kommunalpolitikern zugesandt worden.

 

Am 07.01.2020 fand eine Anhörung der Ortsbeiräte statt, bei der 13 von 14 Ortsbeiräten dem von der Verwaltung vorgelegten Zahlenwerk zustimmten. Es bestanden seit November umfangreiche Möglichkeiten, in sämtliche Haushaltsunterlagen Einsicht zu nehmen. Es machten nur wenige Abgeordnete davon Gebrauch. Die Beteilung des Personalrates in beratenden Gremien sowie in der Sitzung der Gemeindevertretung sei laut Kommunalaufsicht ein „äußerst weites Entgegenkommen der Dienststelle.“

 

Der Kloster Lehniner Haushalt umfasst für 2020 Einzahlungen in Höhe von 22.796.700 und Auszahlungen von 24.640.700 Euro. Für 2021 sind Einzahlungen von 22.222.800 Euro und Auszahlungen in Höhe von 24.527.200 prognostiziert. Die Einnahmen und Ausgaben sind gegenüber dem Doppelhaushalt 2018/2019 um jeweils jährlich ca. 1 bis 2 Mio. € gestiegen. Der Haushalt sei zwar nicht ganz ausgeglichen, versetze die 11.000-Einwohner-Gemeinde aber in die Lage, Bauprojekte und Planungen für weitere wichtige Vorhaben auf den Weg zu bringen, sagt Uwe Brückner.

Talentiade mit 85 Kindern in der Emsterlandhalle

(07.02.2020)

Der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark e.V. führt Mittwoch, 19.02.2020 von 9 bis 11:45 Uhr eine Talentiade für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3 in der Lehniner Emsterlandhalle durch.

An sechs Stationen präsentieren Sportvereine der Region Sportmöglichkeiten. So können die Teilnehmer diese Sportarten kennenlernen und selber ausprobieren:

Judo, Volleyball, Radball, Rugby, Modernen Fünfkampf und Rudern. Letzteres wird beim SV Kloster Lehnin seit vielen Jahren angeboten. 85 Mädchen und Jungen aus 14 Grundschulen haben zugesagt.

"Bei einem solch großen Interesse wird mir um den sportlichen Nachwuchs in der Region nicht bange. In vielen Stunden aufopferungsvoller Arbeit haben Trainer/innen und Vereinsfunktionäre die Grundlage des vielfältigen und attraktiven Sportangebots in der Region gelegt.

Sport verbindet, leistet einen tollen Beitrag für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und für unsere Gesundheit. Dafür gebührt allen, die sich ehrenamtlich um unseren Nachwuchs kümmern, hohe Anerkennung. Die Gemeinde wird auch zukünftig alles tun, um die Voraussetzungen zum Sporttreiben weiter zu verbessern", sagt Bürgermeister Uwe Brückner, der die Veranstaltung eröffnen wird.

Freies WLAN für alle

(30.01.2020)

Nach öffentlich zugänglichen Hotspots am Markgrafenplatz, Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal haben diese Woche auch das Grebser Dreiseitenhof-Museum und das Strandbad Lehnin WLAN bekommen. Zugangspasswörter sind nicht nötig. Also, einfach auf "Verbinden" klicken und los geht es.

Weitere öffentliche Hotspots sind in naher Zukunft laut dem IT-Beauftragten der Gemeinde Kloster Lehnin, Silvio Braune, auch noch u.a. im Schloßmuseum Reckahn geplant.

Die neuen Kloster Lehniner Hotspots sind u.a. Bestandteil von 1.200 WLAN-Hotspots im Land Brandenburg. Finanziert werden diese Projekte u.a. vom Landesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Kloster Lehnin hat jetzt eine Gleichstellungsbeauftragte

(30.01.2020)

Die Gemeindevertreter von Kloster Lehnin wählten Marlen Braune einstimmig zur Gleichstellungsbeauftragten. Die 42-Jährige gebürtige Belzigerin und Mutter zweier Kinder arbeitet im Immobilienservice der Gemeindeverwaltung, wo sie sich u.a. um die Bewirtschaftung gemeindeeigener Gebäude kümmert. Zudem engagiert sie sich ehrenamtlich in ihrer Heimatstadt als sachkundige Einwohnerin im Stadtentwicklungsausschuss. Entspannung findet sie u.a. beim Yoga. „Als ich die Ausschreibung für den ehrenamtlichen Posten gelesen habe, dachte ich gleich, das wäre eine tolle Position, die mir liegen würde. Aber ich habe eigentlich zu wenig Zeit dafür.“ Kollegen und Freunde hätten sie aber ermuntert, sich zu bewerben.

Gleichstellung ist für Marlen Braune seit ihrer Jugend ein wichtiges Thema. In der Abiturzeit schrieb sie sogar eine Facharbeit darüber.

Als Emanze will sie indes nicht gelten. Sie habe durchaus auch viel Empathie für männliche Vorstellungen. Wichtig sei für sie, dass sich beide Geschlechter auf Augenhöhe begegnen, sich respektieren und über Probleme miteinander reden. Ein „Pascha“ als Mann wäre für sie nie in Frage gekommen.

Für ihr neues Amt will Marlen Braune demnächst eine Schulung absolvieren und sich mit anderen Gleichstellungsbeauftragten kurzschließen, wie diese Aufgabe inhaltlich gefüllt werden kann. In der Kloster Lehniner Gemeindeverwaltung selbst hätten Frauen bereits eine starke Stellung, das sei vorbildhaft, ist die Immobilienfachfrau überzeugt. Zu ihr könnten natürlich auch Männer Anliegen vortragen, wenn sie sich ausgegrenzt oder belästigt fühlten. Sie sei schließlich keine Frauenbeauftragte, betont die neue Kloster Lehniner Gleichstellungsbeauftragte.

Wie sie sich ihr neues Aufgabenfeld vorstelle?  „Als Gleichstellungsbeauftragte will ich die Gleichstellungspolitik unterstützen, mich für den Abbau von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten einsetzen und zu gleichstellungs- und zu frauenrelevanten Fragen beraten und vermitteln.“

 

 

 

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Gemeindevertretung beschließt Kloster Lehniner Haushaltsplan für 2020/21

(29.01.2020)

Die Gemeindevertreter haben am Dienstagabend grünes Licht für den von der Verwaltung vorgelegten Haushalt 2020/21 gegeben. Zehn Gemeindevertreter stimmten mit Ja, acht mit Nein und einer enthielt sich. Der Antrag, den Haushalt noch einmal in die Ausschüsse zu verweisen, wurde mehrheitlich abgelehnt.

Der Haushalt umfasst für 2020 Einzahlungen in Höhe von 22.796.700 und Auszahlungen von 24.640.700 Euro. Für 2021 sind Einzahlungen von 22.222.800 Euro und Auszahlungen in Höhe von 24.527.200 prognostiziert.

8,56 Mio. Euro sind in diesem Jahr für Personalaufwendungen für ca. 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen, 2021 steigen die Personalkosten auf 8,9 Mio. Euro.

Die Gemeinde Kloster Lehnin plant nach den Worten von Bürgermeister Uwe Brückner in den kommenden Jahren zahlreiche Investitionen. Fortgesetzt wird der Ausbau des Zauche-Radweges. Der 2019 begonnene Anbau des Feuerwehrgerätehauses in Rietz wird dieses Jahr fertig. Geplant wird auch ein Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Reckahn, dessen bauliche Umsetzung 2021 erfolgen soll. 2021 ist auch die Planung eines Anbaus am Feuerwehrgerätehaus in Trechwitz vorgesehen sowie Planungen für einen behindertengerechten Zugang zum Lehniner Busbahnhof und des zweiten und dritten Bauabschnittes auf dem Schulcampus Lehnin. Während im dritten Quartal dieses Jahres der erste Schulanbau fertig wird, sollen 2022 die weiteren Bauarbeiten folgen durch die mehr Räume für die ständig wachsende Schülerzahl geschaffen werden.

Ebenfalls im Haushaltsplan vorgesehen sind neue Feuerwehr-Fahrzeuge für insgesamt 430.000 Euro für die Ortswehren in Göhlsdorf und Nahmitz. Diese seien notwendig, um die Einsatzbereitschaft der Wehren aufrechtzuerhalten, betont der Bürgermeister. Für den Um- und Ausbau gemeindeeigener Wohnungen sind in den beiden Jahren insgesamt 750.000 Euro eingeplant, für Straßenbaumaßnahmen 721.000 Euro. Die Erneuerung der Regenentwässerung ist für 2020/21 mit 425.000 Euro veranschlagt. Im Rahmen des Digitalpaktes, der u.a. Schulen mit modernen Medien versorgt, sind für 2020 ca. 430.000 Euro veranschlagt, wovon 43.300 Euro aus Eigenmitteln kommen.

Der Haushalt sei zwar nicht ausgeglichen, versetze die 11.000-Einwohner-Gemeinde aber in die Lage, Bauprojekte und Planungen für weitere Vorhaben auf den Weg zu bringen, sagt Uwe Brückner. Er bedankt sich bei der Gemeindevertretung, die trotz kontroverser Diskussion in den Ausschüssen, Augenmaß dafür zeigte, dass die Entwicklung von Kloster Lehnin gemeinsam vorangebracht werden muss.

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Freiwillig engagieren im Diakonissenhaus

(29.01.2020)

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin hat zum 1. Februar bzw. 1. März 2020 noch freie Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu vergeben.

In Bad Belzig, Caputh und Beelitz gibt es in den Altenpflegeeinrichtungen jeweils noch einen Platz für einen Freiwilligendienst. Wer sich im Bereich Gesundheit engagieren möchte, kann einen Freiwilligendienst in den Krankenhäusern des Diakonissenhauses in Ludwigsfelde, Luckau und Kloster Lehnin absolvieren.

Der Freiwilligendienst dient u.a. der beruflichen Orientierung, einer sinnvollen Überbrückung von Wartezeiten auf einen Studien- oder Ausbildungsplatz oder das Sammeln von Erfahrungen in der beruflichen Praxis.

Ein Freiwilligendienst im Diakonissenhaus steht Menschen aller Altersgruppen offen. Dabei sind ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen willkommen, die älter als 27 Jahre sind, denn anders als das Freiwillige Soziale Jahr kennt der Bundesfreiwilligendienst keine Altersgrenze nach oben.

Die Freiwilligen unterstützen etwa bei Pflege und Betreuung, gestalten pädagogische Angebote und Freizeitaktivitäten mit oder helfen im hauswirtschaftlichen Bereich. Erfahrene Fachkräfte leiten die Freiwilligen an und begleiten sie während ihrer gesamten Dienstzeit.

Weitere Informationen rund um FSJ und BFD bei Birgit Mathissen, unter Tel.: 03328 433-518, E-Mail: birgit.mathissen@diakonissenhaus.de.

Belgier zu Besuch in Kloster Lehnin

(27.01.2020)

Unsere Freunde aus Tervuren (südlicher Rand von Brüssel), der Partnergemeinde von Kloster Lehnin, nahmen am vergangenen Wochenende (24.01.-26.01.20) eine im letzten Jahr vom Präsidenten des LCV, Roland Bellin, ausgesprochene Einladung wahr.

Der Bürgermeister Jan Spooren und sein Beigeordneter (belgisch: Schäpenen) Mario Van Rossum reisten am Freitag an. Nachdem sie ausgiebig unsere Bundeshauptstadt erkundet hatten (u.a. Bunkermuseum), wurden sie von den Mitgliedern des LCV am Abend herzlich zur Jubiläumssitzung „50 Jahre LCV“ empfangen. Unsere belgischen Ehrengäste übergaben das erste Mal in der Geschichte von Tervuren ein Gemeindebanner an eine ausländische Gemeinde. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für dieses Geschenk bedanken. Wir werden die Fahne in Ehren halten.

Am Samstag lud Bürgermeister Uwe Brückner zum runden Tisch/Arbeitsgespräch ins Rathaus ein. Ab 10.00 Uhr wurden gemeinsame Aktivitäten für die Zukunft besprochen. Beispielhaft sei hier nur ein geplanter Austausch zwischen den Schulen genannt, um auch unsere Jugend mehr in die partnerschaftlichen Beziehungen einzubeziehen.

Da es in Belgien keine karnevalistische Tradition gibt, der Bürgermeister Jan Spooren und Mario van Rossum jedoch vom Virus infiziert wurden, beschlossen sie kurzer Hand, den Samstagabend auch noch im Saal des Café Niewar zu verbringen. Wir wären aber nicht der LCV, wenn wir nicht unsere Gäste sofort mit einbinden. Schnell bekamen beide eine komplette Elferrats- Garderobe angezogen und schunkelten so den ganzen Abend auf der Bühne mit. Sie hatten sichtlich Freude.

Am Sonntag unternahmen wir noch gemeinsam einen ausgedehnten Spaziergang über unser Klostergelände. Ortsvorsteher Frank Niewar informierte unsere Gäste über die Geschichte der Gebäude aus den verschiedenen Epochen und den bereits abgeschlossenen und geplanten Bau- und Sanierungsvorhaben des Diakonissenmutterhauses BTL. Im Kreise von meiner Frau Katrin und Roland Bellin wurde in Teltow Mittagsrast gemacht, bevor es dann wieder nach Tegel auf die Heimreise ging.

Vielen Dank für die netten Stunden mit euch! Wir werden uns hoffentlich bald wiedersehen! (Autor: Frank Niewar)

Armee-Konvois auch durch Brandenburg

(24.01.2020)

Für eine Übung von Streitkräften aus 18 Nationen, an der sich auch die Bundeswehr beteiligt, kommt es von Februar bis Mitte Juni auch auf dem Gebiet der Gemeinde Kloster Lehnin zu erhöhtem Fahrzeugverkehr.

Zumeist nachts fahren bis zu sieben Konvois, die aus bis zu 20 Fahrzeugen bestehen können, auf der BAB 2 von Burg kommend in Richtung Truppenübungsplatz Lehnin. Die Konvois sollen über die BAB 9 die Abfahrt Brück zum Truppenübungsplatz nutzen.

U.a. ist im Bereich des Lehniner Truppenübungsplatzes eine Rast und die Betankung der Fahrzeuge vorgesehen. Es wird zu keinem erhöhtem Übungsaufkommen auf dem Truppenübungsplatz kommen. Der reguläre Betrieb dort wird aber weiter geführt. Alle Fahrzeugführer werden insbesondere in den Nachtstunden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, da durch schlecht beleuchtete und langsam fahrende Konvois ein erhöhtes Unfallrisiko besteht.

Kern der Übung ist es nach Bundeswehr-Informationen, 37.000 NATO-Kräfte nach Polen und ins Baltikum zu verlegen.

 

 

 

 

 

Fahrplan-Änderungen für Kloster Lehnin und Umland

(23.01.2020)

Im Öffentlichen Nahverkehr sind Fahrplanänderungen zum 10.02.2020 geplant.

 

- Die Buslinie 548 wird eingestellt. Fahrten zwischen Lehnin und Golzow werden durch die regiobus-Linie 580 übernommen. Der Abschnitt Lehnin – Rädel wird von Linie 550 bedient.

 

- Die Linie 550 verkehrt zukünftig zwischen Rädel und Lehnin bzw. Groß Kreutz. Morgens sind Taktverdichtungen vorgesehen und Anschluss an den RE 1.

 

- Auf der Linie 556 werden Fahrten zwischen Groß Kreutz, Bahnhof und Bochow teilweise gestrichen und befinden sich neu in der Linie 568. Es gibt eine neue Haltestelle in Groß Kreutz Ausbau in Fahrtrichtung Jeserig.

 

- Auf der Linie 566 werden die Fahrten zwischen Netzen und Lehnin eingestellt, Bedienung erfolgt durch PlusBus Linie 553. Die Linie verkehrt dafür neu zwischen Lehniner Busbahnhof und Lehniner Waldsiedlung. Dafür wird die Waldsiedlung nicht mehr durch Linie 553 bedient.

 

- Die Buslinie 568 bekommt eine neue Haltestelle in der Götzer Straße in Deetz und übernimmt Fahrten der Linie 556 zwischen Groß Kreutz, Bahnhof und Bochow.

 

Die aktualisierten Fahrpläne sind demnächst u.a. hier einsehbar:

www.behrendt-touristik.de/
www.regiobus-pm.de/
www.vbb.de/fahrplan/fahrplanauskunft

Wohin mit den Fundtieren?

(22.01.2020)

Die Gemeinde Kloster Lehnin hat seit dem 01.01.2020 einen neuen Fundtierbeauftragten: den Verein Tierrettung Potsdam e.V. , der in der Hauffstraße 92 in Geltow ansässig ist.

Die Tierrettung ist, für den Fall, dass die Gemeinde bereits geschlossen haben sollte, unter der 24 h-Notfallnummer (0151-70121202) ständig erreichbar.

Ratsmanager räumten bei 16. Gemeindefußballturnier ab

(20.01.2020)

Spannung bis zur letzten Minute lieferte das Gemeindefußballturnier. In der Emsterlandhalle standen sich sieben Mannschaften aus dem Gemeindegebiet gegenüber. Viel Fairness und Spaß am Spiel zeigten die Fußballer aus Emstal, Göhlsdorf, der Polizeidirektion West, vom SV Kloster Lehnin, vom promedica Rettungsdienst und die „Ratsmanager“ aus dem Rathaus der Gemeinde Kloster Lehnin. Gespielt wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden zu jeweils acht Minuten.

Bürgermeister Uwe Brückner eröffnete das Turnier und feuerte seine Mannschaft an. Es starteten die Ratsmanager als Gastgeber gegen die Alten Herren vom SV Kloster Lehnin. In einem spannenden Spiel siegten die Ratsmanager mit 2:1. Das nächste Spiel des TV Emstal gegen die Alten Herren Damsdorf endete unentschieden. Mit 2:0 gewannen die Polizisten gegen die Göhlsdorfer. Mit 1:1 wurde es zwischen dem Rathaus und promedica spannend.

In den insgesamt 21 Spielen setzten sich die Ratsmanager mit 16 Punkten durch und gewannen den ersten Platz (11:4 Tore). Den zweiten Platz belegte die Polizeidirektion West mit neun Punkten (6:2 Tore). Auf den dritten Platz kamen die Alten Herren Damsdorf mit ebenfalls neun Punkten (4:2 Tore). Bürgermeister Uwe Brückner freute sich über den Sieg seiner Mannschaft und überreichte stolz den Pokal.

Für das leibliche Wohl sorgte das Team vom Blau Weiß Damsdorf e.V. Ein großer Dank gilt auch den vielen Helfern, besonders den Schiedsrichtern Steffen Damman und Klaus-Peter Lenz sowie der soliden Turnierleitung Uwe Grimm und Hans Müller. Für die Musikuntermalung sorgte Mark Thurley. Die Gemeinde würde sich übrigens freuen, ihre beiden Bälle wieder zu finden, die aus Versehen woanders gelandet sein müssen.

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Brandenburgischer Denkmalpflegepreis 2020

(17.01.2020)

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur verleiht seit 1992 den Brandenburgischen  Denkmalpflegepreis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Bau- und Bodendenkmalpflege. Er ist mit insgesamt bis zu 18.000 € dotiert und wird an Bürgerinnen und Bürger, bürgerschaftliche Initiativen oder juristische Personen des privaten Rechts verliehen für vorbildliche Leistungen zur Rettung und Erhaltung von Bau- und Gartendenkmalen, technischen Denkmalen sowie archäologischen Denkmalen bzw. für richtungsweisende Beispiele denkmalverträglicher Umnutzungen von Denkmalen.

Die Vorschläge sollten u. a. folgende Unterlagen enthalten: Beschreibung der Maßnahme mit Fotomaterial, Pläne, Begründung, Beschreibung der Initiative mit kurzer Problemdarstellung.

Vorschläge können bis zum 15.05.2020 unter dem Stichwort „Denkmalpflegepreis 2020“ beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Referat 33, Dortustraße 36, 14467 Potsdam, eingereicht werden.

 

Lehniner Pflegedienst befürchtet Pflegenotstand

(15.01.2020)

Der 1991 gegründete Pflegedienst Lietzmann eröffnete 1999 ein Seniorenheim und beschäftigt inzwischen 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, bauen wir derzeit eine Seniorenanlage in der Lehniner Beethovenstraße mit Platz für 33 Senioren“, berichtet Geschäftsführerin Kathrin Lietzmann.

Sie macht sich Sorgen, dass es eines Tages nicht mehr genug Pflegekräfte in der Region gibt. Eine bessere Bezahlung und mehr Wertschätzung sei wichtig, um junge Leute für diesen Beruf zu begeistern. Es zeichne sich sonst ein Pflegenotstand ab. Durchschnittlich arbeiten Pflegekräfte nur 7,5 Jahre in diesem Beruf. In ca. 15 Jahren gehen ca. ein Drittel der heute ca. 720.000 Pflegenden in Rente. Bis 2030 werden bundesweit ca. 130.000 Pflegekräfte zusätzlich benötigt, weil auch die Zahl der Pflegebedürftigen weiter steigt.

Lietzmann kritisiert den hohen bürokratischen Aufwand und nicht finanzierte Botengänge. Erschwerend käme hinzu, dass Pflegedienste die Arbeit für andere machen müssen. Ist zum Beispiel eine ärztliche Verordnung nicht richtig ausgefüllt oder fehlt ein Medikamentenplan, ruft die Krankenkasse beim Pflegedienst an. Von Seiten der Krankenkassen müssten erbrachte Leistungen so vergütet werden, dass auch angemessene Löhne gezahlt werden können, sagt Lietzmann.

Sie bedankt sich bei allen Pflegekräften für die täglich geleistete Arbeit und Einsatzbereitschaft zum Wohle der Patient(inn)en und Heimbewohner/innen. 

Förderung von sozialen Initiativen auf dem Land bis max. 5.000 €

(13.01.2020)

Ab sofort besteht bis 10.03.2020 die Möglichkeit, Initiativen zur Förderung der sozialen Entwicklung vorzuschlagen. Diese können im LEADER-Aktionsplan 2020 der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fläming-Havel Berücksichtigung finden. Vorschlagsberechtigt sind Vereine, Verbände, Stiftungen sowie juristische Personen öffentlichen Rechts.

Bis zu 80 Prozent der Kosten für investive Maßnahmen, maximal 5.000 €, kann die LAG Fläming-Havel übernehmen.  Vereine können den Eigenanteil auch durch Eigenleistungen erbringen. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER.

Die Initiativen sollen den sozialen Zusammenhalt stärken, Beiträge zur Daseinsvorsorge und Infrastruktur leisten oder Barrieren abbauen. Die Realisierung der ausgewählten Vorschläge kann ab Herbst 2020 nach Genehmigung des Aktionsplanes erfolgen.

Projektvorschläge sind bis 10. März bei der LAG einzureichen. Informationen zum Verfahren, Unterlagen für die Einreichung von Projektvorschlägen und Bewertungskriterien sind ebenso wie bisher geförderte Initiativen unter www.flaeming-havel.de zu finden. Weitere Infos unter Tel. 033849 / 901948 oder per E-Mail unter uta.hohlfeld@flaeming-havel.de.

16. Hallenfußballturnier der Gemeinde Kloster Lehnin

(11.01.2020)

Spannende Spiele in heimischer Atmosphäre erwarten die Besucher in der Lehniner Emsterlandhalle. Am Freitag, 17.01.2020, um 18 Uhr, startet das traditionelle Fußballturnier der Gemeinde Kloster Lehnin. Auf dem Spielfeld stehen sich sieben Mannschaften aus verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde, der Polizei sowie dem Rettungsdienst promedica gegenüber. Eine eigene Rathaus-Mannschaft tritt auch an. Das Turnier wird bereits zum 16. Mal ausgetragen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen das Turnier zu besuchen und ihren Favoriten gebührend anzufeuern. Für das leibliche Wohl ist durch den Blau Weiß Damsdorf e.V. gesorgt. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Begegnungen findet ein geselliges Beisammensein mit den Mannschaften statt. 

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Lehniner Laufserie 2020

(10.01.2020)

Drei Laufveranstaltungen organisiert die Sektion Laufen & Rad des SV Kloster Lehnin mit Partnern dieses Jahr für Lehniner Laufbegeisterte und Gäste.

Der 10. Kloster Lehnin – Stunden – Paarlauf auf dem Sportplatz des Lehniner Schulcampus in der Goethestraße findet am Samstag, dem 21. März 2020, statt. Der Start erfolgt um 14 Uhr. Die Startgebühr wird vor Ort entrichtet und beträgt 8 €/ Team, die Nachmeldegebühr + 2€. Duschen und Verpflegung sind möglich. Wer mit dem Auto anreist, kann am Markgrafenplatz parken.

Der 10. Kugelbrotlauf eröffnet das Backofenfest in Emstal am Sonntag, dem 7. Juni 2020. Start ist um 11 Uhr im Bereich des Emstaler Backofenmuseum. Die ca. 7,5km lange Strecke führt in einem Rundkurs durch den Emstaler Wald in Richtung Kolpinsee, am Ufer entlang und endet an den historischen Backöfen im Ortszentrum. Wer in weniger als 2 Stunden das Ziel laufend oder gehend erreicht, erhält ein frisch gebackenes Kugelbrot und eine Urkunde. Beitrag für Erwachsene 5€, für Kinder 2€, bei Nachmeldungen plus 2€.

Der 16. Lehniner Klosterlauf, der auch für den Mothor HavelCup gewertet wird, findet am Samstag, dem 13. Juni 2020, statt. Start und Ziel sind auf dem Sportplatz des SV Kloster Lehnin. Der Schülerlauf über 1,5 km und die Walker (8 km) starten um 10 Uhr. Um 10.30 Uhr fällt der Startschuss für die Läufe über 3,5 km, 8 km und 15 km. Gelaufen wird auf Waldwegen durch den Lehniner Forst.

Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde mit ihrem Namen, der Laufzeit und Altersklassenplatzierung. Medaillen gibt es für die Plätze 1-3 der Schülerläufe, Pokale für die Plätze 1-3 bei den Laufwettbewerben ab 3,5 km. Bei den Walkern gibt einen Pokal für die Siegerin und einen für den Sieger. Alle Teilnehmer ab 3,5 km, die das Ziel erreichen, nehmen an einer Tombola teil. Für die Streckenversorgung, Nutzung der Umkleidekabinen und Duschen ist gesorgt.

Für alle drei Läufe ist eine Online-Anmeldung auf www.strassenlauf.org geschaltet. Weitere Infos bzw. Anmeldungen sind per E-Mail: bibolehnin@googlemail.com oder Tel.: 03382/ 700436 möglich.

Foto zu Meldung: Lehniner Laufserie 2020

4. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt beginnt am 13.1.

(10.01.2020)

Am Montag, dem 13.1., beginnt der 4. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Lehnin. Konkret geht es um die Fahrbahn-Sanierung am Kreisverkehr L86 / Kaltenhausen. Dazu werden Ampeln aufgestellt, die den Verkehr regeln sollen. Zuständig für die Bauarbeiten ist der Landesbetrieb Straßenwesen. Der Kreisel wird jeweils halbseitig gebaut.

Die Sanierung der Lehniner Ortsdurchfahrt begann im September 2018 und ihre Fertigstellung ist für das 3. Quartal diesen Jahres vorgesehen. Derzeit laufen auch Arbeiten in der Belziger Straße und Friedensstraße, was zu (Teil)Sperrungen führt.  

Foto zu Meldung: 4. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt beginnt am 13.1.

Ministerpräsident Dietmar Woidke besucht Hospiz in Lehnin

(20.12.2019)

Die verbleibenden Tage mit Leben zu füllen, ist das Motto der im Hospiz Tätigen. In hellen Räumen wird gemeinsam mit den Gästen das Leben gestaltet und aus Leidenschaft geholfen. Ein Lächeln, Freude und Dankesworte sind der Lohn für das Dasein und Betreuen in den letzten Lebenstagen.

Gestern besuchte Ministerpräsident Dietmar Woidke das Hospiz, um sich über die Betreuung von schwer kranken Menschen, die am Ende ihres Lebens Fürsorge benötigen, zu informieren. Das 25-köpfige Hospiz-Team, das durch Ehrenamtliche unterstützt wird, ist rund um die Uhr für seine Gäste da.

Im Hospiz sind zwölf gemütliche Einzelzimmer eingerichtet. Die Gäste bestimmen ihren Tagesablauf selbst. Angehörige haben auch die Möglichkeit, ein Gästezimmer zu nutzen, um in den letzten Tagen ihren Angehörigen ganz nah zu sein.

Der Ministerpräsident überzeugte sich von der tollen Arbeit, die im Hospiz geleistet wird. Bei seinem Rundgang durfte ihn Bürgermeister Uwe Brückner begleiten. Pflegedienstleiterin Carmencita Rupprecht, die Geschäfsführer Pia Reisert und Michael Blümchen sowie der Theologische Vorstand des Diakonissenhauses, Pfarrer Matthias Blume, standen für Fragen zur Verfügung.

Seit Eröffnung im Jahr 2001 wurden im Lehniner Hospiz ca. 2.500 Menschen betreut. Die Situation, einen lieben Menschen loslassen zu müssen, stellt viele vor eine fast unlösbare Aufgabe. Sie sind traurig, geschockt und wissen nicht, wie es weitergehen soll. Umso wichtiger sind hier Außenstehende, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie führen Gespräche am Bett und kümmern sich auch um Alltagsprobleme der Betroffenen. Tod berührt. Es gibt kein Wort, dass die unendliche Trauer beschreiben könnte. Alle, die einen nahestehenden Angehörigen verlieren, erleiden einen Verlust der nicht ersetzbar ist und der extrem viel Kraft kostet.

Die jahrelange erfolgreiche Hospizarbeit ist eine beeindruckende Leistung. Schwester Ruth Sommermeier startete vor 25 Jahren mit fünf Ehrenamtlern. Inzwischen sind es über 100 Helfer, die in unserer Region Sterbende und ihre Angehörigen begleiten. Ein großer Teil davon sind Frauen, denen mehr Empathie nachgesagt wird. Aber auch Männer können das: traut euch und helft!

Das Team um Carmencita Rupprecht leistet Großartiges.

Wir Kloster Lehnin/innen sind stolz und dankbar!

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße

(20.12.2019)

Liebe Kloster Lehniner/innen,

ein bewegtes Jahr neigt sich dem Ende. Dies ist Gelegenheit das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

Unsere Gemeinde hat sehr viel geschafft, worauf wir gemeinsam stolz sein können. Ich bin zuversichtlich, dass es mit gleicher Kraft auch weitergehen wird.  

Ich hoffe, Sie finden in den nächsten Tagen ein wenig Zeit zum Durchatmen, zum Entspannen, für Treffen mit der Familie und Freunden. Ich wünsche Ihnen Zeit zum Nachdenken, über das, was geschafft wurde, was vielleicht noch übrig blieb und was im kommenden Jahr wichtig ist. 

Vielleicht sollten wir uns in einem ruhigen Augenblick auch bewusst machen, wie gut es uns geht und dass nicht alles selbstverständlich ist.

An dieser Stelle allen ein großes Dankeschön, die mit uns in diesem Jahr die Gemeinde Kloster Lehnin vorangebracht haben, die sich selbstlos für andere engagieren, Liebe und Wärme geben oder da sind, wenn Hilfe benötigt wird. 

Vielen Dank auch allen, die während der Feiertage im Krankenhaus, in der Polizeiwache, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Feuerwehr oder in der Pflege ihren Dienst leisten, wenn andere frei haben.

Frohe und besinnliche Weihnachtstage sowie in einen guten Rutsch in eine friedliches, glückliches und gesundes Jahr 2020!

 

Ihr Bürgermeister 

Uwe Brückner

Jahresrückblick 2019 für Kloster Lehnin

(20.12.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken. Die Einwohnerentwicklung ist weiterhin leicht ansteigend. Am 1.12.2019 wohnten in unserer Gemeinde insgesamt 11.066 Einwohner/innen.

Die Schulden konnten um mehr als 200 T € auf ca. 4 Mio. € gesenkt werden, das entspricht 370 Euro je Einwohner.

In den sechs Kloster Lehniner Kindertagesbetreuungseinrichtungen werden derzeit ca. 380 Kinder betreut, das sind etwa 15 Kinder mehr als vor einem Jahr.

 

Hochbau-Maßnahmen:

Es konnten die 340 T€ teure Sanierung der Kita Göhlsdorf und die Hüllensanierung (115 T€) der Kita Grebs abgeschlossen werden. An der Kita Damsdorf entstand für ca. 1.05 Mio. € ein Anbau. Dadurch

konnte die Platzkapazität von 128 auf 175 erhöht werden.

Neben der Dachsanierung der Emsterlandhalle (ca. 335 T€) erfolgte der Umbau der Klassenräume im Sockelgeschoss für die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin sowie eine Umnutzung von Räumen im Kellergeschoss des multifunktionalen Schulgebäudes (ehemalige Förderschule), um die Erweiterungsarbeiten am ehemaligen Oberschulgebäude für ca. 1,4 Mio. € beginnen zu können. Diese Arbeiten sollen Mitte des Jahres 2020 abgeschlossen sein.

Die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns wird bei Schülern -auch aus dem Umland- immer beliebter, sodass zum Schuljahresbeginn 2019/2020 sechs neue 7. Klassen begrüßt werden konnten. Im nächsten Jahr werden erneut sechs 7. Klassen und zwei 11. Klassen erwartet. Im Rahmen des Medienfit-Programms wurden 2019 an der Schule in Lehnin 75 T€ und an der Grundschule Damsdorf 46 T€ in die IT-Ausstattung investiert. Über das Bundesprogramm „Digitalpakt Schulen“ kommen 2020/21 beiden Schulen insgesamt weitere ca. 430 T€ zugute. Gegenwärtig erfolgen die Restarbeiten im für über 3,25 Mio. € sanierten Renaissancebau in Reckahn. Der Anbau des Mehrzwecksaals (ca. 0,5 Mio. €) am historischen Gebäudeteil hat bereits begonnen und wird im 1. Halbjahr 2020 fertiggestellt.

 

Investitionen in die Freiwillige Feuerwehr und Technik:

Die Gemeindefeuerwehr rückte bisher zu insgesamt 163 Einsätzen aus. Den ca. 270 Feuerwehrkamerad/innen aus Kloster Lehnin ist hierfür besonders zu danken, denn die Einsatzsituationen stellen sich oftmals als sehr komplex und schwierig dar.

Für die Ortswehr Göhlsdorf ist vorübergehend ein Einsatzfahrzeug von der Berufsfeuerwehr Brandenburg in den Dienst gestellt worden, denn die Wehr stand einige Tage auf dem "Trockenen", weil das alte Fahrzeug keinen TÜV mehr bekam. Für das nächste Jahr ist eine Neubeschaffung eines Einsatzfahrzeuges für Göhlsdorf geplant. Ferner investierte die Gemeinde in eine bessere Ausstattung unserer Gemeindefeuerwehr. Für die Bearbeitung von Einsatzberichten und die Datenpflege ist eine neue Verwaltungssoftware beschafft worden, auf die künftig alle Ortswehrführer Zugriff haben sollen.

Es ist für die Damsdorfer Wehr ein neuer Mannschaft-Transportwagen und für die Gemeindewehrführung ist ein Kommandowagen angeschafft worden. Der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus Rietz wird im nächsten Jahr fertiggestellt. Beginnen sollen die Planungen für einen Anbau an das Gerätehaus Reckahn. Im Krahner Gerätehaus steht eine Wettkampfbahn für die Jugendfeuerwehren bereit.

Im Baubetriebshof konnte ein LKW mit Ladekran für ca. 240 T€ in Betrieb genommen werden.

 

Veranstaltungen und Tourismus:

Bei der Präsentation der Gemeinde Kloster Lehnin auf dem Lehniner Platz in Berlin kamen ca. 1200 Besucher. Zahlreiche Vereine präsentierten die Gemeinde mit einem bunten kulturellen und sportlichen Rahmenprogramm.

Die Touristinfo auf dem Markgrafenplatz in Lehnin wird seit Jahresbeginn von der Gemeinde betrieben und ist Anlaufstelle für Bürger, Gäste und Konzertbesucher. Erhältlich sind u. a. Chroniken, Souvenirs, Infomaterial, Karten für regionale Konzerte, Postkarten und auch der Familienpass, der landesweit Rabatte in vielen Einrichtungen ermöglicht.

Freies Internet über Hotspots erhielten der Markgrafenplatz, der Busbahnhof sowie das Backofenmuseum Emstal.

Eine Verabredung zwischen der Gemeinde und dem Lehniner Strandbad-Betreiber Kay Schattenberg soll allen Kloster Lehniner Schülern 2020 eine Saison-Strandbad-Eintrittskarte gratis bescheren.

Fast 10.000 Besucher nutzten die Bibliothek als Lese- und Lernort, Veranstaltungstreffpunkt und Ort der Begegnung. 635 eingetragene Leser, davon 209 Kinder bis 12 Jahren und 426 Jugendliche und Erwachsene, entliehen regelmäßig Lesestoff aus dem, mit über 10.000 Bücher und Medien, umfangreichen Bestand der Bibliothek, der durch Neuanschaffungen, Schenkungen und Leihgaben der Kreisbibliothek stetig wächst. Zusätzlich nutzten viele Leser das kostenlose Onlineportal „eAusleihe“ mit Zugriff auf ca. 20.000 digitale Medien. Bei 42 Veranstaltungen (Bibliotheksführungen, Autorenlesungen, oder Lese- und Lernbegegnungen mit Kitas und Schulen) trafen sich ca. 1.000 Veranstaltungsbesucher in der Bibliothek. Die Autorenlesung im März, im Rahmen der Märkischen Literaturtage, war ein Höhepunkt des Jahres.

 

Tiefbau-Maßnahmen:

Bauleitplanungen wurden für die „Kastanienallee“, OT Trechwitz, für ca. 13 Wohneinheiten (WE), für den „Hohlweg-Süd“, OT Lehnin, ca. 12-13 WE, für den „Gartenweg“, OT Nahmitz, ca. 1-3 WE und die „Bahnhofsallee 19“ im OT Krahne erstellt. Geändert wurden die Bebauungspläne für das “Gewerbegebiet Rietzer Berg“ und den „Gewerbepark Damsdorf“.

Abgeschlossen wurde die 20-jährige Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Lehnin“. Zur Sanierung privater und kommunaler Einzelvorhaben flossen rund 4,1 Mio. Euro zu je einem Drittel aus den Haushalten des Bundes, Landes und der Kommune.

Im Tiefbau wurde u. a. die Fertigstellung der südlichen Anbindung an den Gewerbepark Damsdorf, der Rückbau der Heiztrasse im Gewerbepark Damsdorf, der 1. Bauabschnitt für den Zaucheradweg auf dem Deich realisiert. Derzeit im Neubau befindet sich die Belziger Straße, in der auch ein Gehweg errichtet wird. Einen neuen Belag für fast 200 T€ erhielt die Brücke in Netzen über den Emsterkanal. Installiert wurden Geländer an der Brücke zum Autobahnsee Reckahn. Neu errichtet wurde die Bushaltestelle Rotscherlinde und die E-Ladesäule der EMB am Parkplatz Kurfürstenstraße. Repariert wurde das Kleinsteinpflaster auf dem Busbahnhof Lehnin. Umgerüstet wurde die Straßenbeleuchtung auf LED in den Ortsdurchfahrten Rietz und Emstal.

Der Landesbetrieb Straßenwesen hat begonnen, die L 86 zwischen Damsdorf und Groß Kreutz auf einer Länge von 4 km zu erneuern sowie einen Radweg zu bauen. Am Ortsausgang Damsdorf wird der Fahrbahnteiler um eine beleuchtete Querungsmöglichkeit für Radfahrer ergänzt.

Auf dem Marktplatz in Lehnin und im Schloßpark Reckahn wurde je eine Fontane-Stele eingeweiht, die auf den 300 km langen Fontaneradweg hinweist, der seit 2019 auch durch Kloster Lehnin führt.

Zur Abwassererschließung fand eine Einwohnerversammlung im Ortsteil Netzen statt. Die Kosten für das technisch schwierig zu bauende Abwassernetz liegen nach einer ersten Vorplanung des WAZV „Werder-Havelland“ weit über den ursprüngliche Kostenschätzungen aus dem Jahr 2016. Die Netzener bilden sich derzeit eine Meinung, ob die Planungen weiter verfolgt werden sollen.

In Nahmitz nehmen die Planungen für das Trinkwassernetz seinen Lauf. Die Umsetzung soll in den nächsten zwei Jahren erfolgen.

Die Deutsche Telekom AG verlegt ab Mitte 2020 im Landkreis Potsdam-Mittelmark abhörsicheres Glasfaserkabel und stellt neue Netzverteiler auf. Insgesamt werden ca. 50 Mio. € investiert. In der Gemeinde Kloster Lehnin sollen die bisher unterversorgten Gebiete, die mit weniger als 30 Megabit ausgestattet sind, bereits im nächsten Jahr mit dem schnellen Internet (bis zu 1 Gigabit) verbunden werden.

Der TAZV "Freies Havelbruch" (TAZV) soll in den WAV "Hoher Fläming" (WAV) eingegliedert werden. Der TAZV versorgt derzeit drei Gemeinden, darunter die Ortsteile Reckahn und Krahne, mit Trinkwasser. Außerdem entsorgt der Verband das Schmutzwasser für ca. 2.500 Haushalte. Die abschließenden Entscheidungen sollen im nächsten Jahr getroffen werden.

 

 

Neue Flächen für Eigenheime

(20.12.2019)

Die Kloster Lehniner Gemeindevertretung gab grünes Licht für neue Bebauungspläne in Netzen, Prützke und Göhlsdorf. Das Interesse nach Bauland ist nach wie vor groß in unserer Gemeinde.

In Prützke wird der Bebauungsplan "Neue Straße West" aufgestellt, um hier auf rund 2.200 Quadratmetern Fläche Einfamilienhäuser bauen zu können.

In Göhlsdorf soll ein Areal zwischen Mittelstraße und Emstaler Straße bebaut werden. Der Vorhabenträger hat hier mit der Erschließung begonnen und erste Bauanträge eingereicht. Es soll eine Verdichtung der Wohnbebauung erreicht werden. In Netzen ist der Bebauungsplan "Lehniner Chaussee West" vorgesehen. Auf 0,4 ha sollen hier in Waldnähe einzelne Wohngebäude entstehen.  

Sozialgerechtere Kitagebühren

(19.12.2019)

Eine neue Kita-Kostenbeitragssatzung, die vor allem Familien mit mehreren Kindern finanziell entlastet, ist gestern von der Gemeindevertretung mit knapper Mehrheit beschlossen worden. Sie ist sozial gerechter als die bisherige Satzung. 63 Prozent der Eltern werden künftig weniger Beitrag zahlen. Vor allem Eltern mit geringem Einkommen und mit mehreren Kindern sind künftig besser gestellt.

Neu ist auch, dass in den Beiträgen die Kosten für Vesper und Frühstück enthalten sind. Die Satzung, die im Vorfeld mit Eltern, Erzieherinnen und Verwaltungsmitarbeitern unter Moderation des Landkreises erarbeitet wurde, soll für die sechs Kindergärten der Gemeinde ab 1. April 2020 und in den beiden Einrichtungen der Integrierten Tagesbetreuung in Damsdorf und Lehnin ab 01.08.2020 gelten.

Für die Umsetzung wird die Verwaltung eine zusätzliche Stelle einrichten.

Klares "Ja" der Gemeindevertretung zum Erhalt der 13 Ortswehren

(19.12.2019)

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 17.12.2019 stellten die Abgeordneten der Fraktion "Freie Bürger und Bauern" durch ihren Vorsitzenden Reinhard Siegel den Antrag, dass alle 13 Ortswehren erhalten bleiben sollen. Dieser Beschluss war als erforderlich angesehen worden, weil es im Vorfeld Spekulationen gegeben haben soll, wonach einzelne Gemeindevertreter nicht hinter diesem politischen Beschluss aus dem Mai d. J. stehen und anderes planen sollen. Dies verunsicherte die Kamerad/innen.

Die Kamerad/innen unserer Gemeindefeuerwehr wollen wissen, ob sie sich auf die Kommunalpolitik verlassen können oder nicht.

Zum Glück haben sich bis auf ein Abgeordneter aus Lehnin alle Gemeindevertreter/innen in namentlicher Abstimmung für ein klares "JA" und somit für den Erhalt der Ortswehren ausgesprochen.

"Wir wissen wie wichtig die einzelnen Ortsfeuerwehren sind. Der Erhalt aller Wehren ist aus heutiger Sicht unverzichtbar. Beispiele wie Reckahn oder Emstal zeigen, dass sich auch aus kleineren Wehren heraus wieder stärkere Einheiten entwickeln können.

Zudem leisten die Ortswehren und ihre Vereine viel für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und für die Nachwuchsarbeit. In der Gemeindeverwaltung ist es nie ein Thema gewesen, eine Wehr zu schließen", sagt Bürgermeister Uwe Brückner. 

Schulausbau im Zeitplan

(19.12.2019)

Der im Herbst begonnene ca. 1,4 Mio. Euro teure Anbau an der Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns ist im Zeitplan. Diese Arbeiten sollen Mitte des Jahres 2020 abgeschlossen sein.

Auf dem Schulcampus floß in den vergangenen Jahren schon einiges an Geld. Allein in diesem Jahr sind die Dachsanierung der Emsterlandhalle (ca. 335 T€), der Umbau der Klassenräume im Sockelgeschoss für die Integrierte Tagesbetreuung Lehnin und die Umnutzung von Räumen im Kellergeschoss des multifunktionalen Schulgebäudes (ehemalige Förderschule) durchgeführt. Im Rahmen des Medienfit-Programms wurden 2019 an der Schule in Lehnin 75 T€ und an der Grundschule Damsdorf 46 T€ in die IT-Ausstattung investiert. Über das Bundesprogramm „Digitalpakt Schulen“ kommen 2020/21 beiden Schulen insgesamt weitere ca. 430 T€ zugute.

Die Grund- und Gesamtschule Heinrich Julius Bruns wird bei Schülern -auch aus dem Umland- immer beliebter, sodass zum Schuljahresbeginn 2019/2020 sechs neue 7. Klassen begrüßt werden konnten. Im nächsten Jahr werden erneut sechs 7. Klassen und zwei 11. Klassen erwartet. Dem Ziel, auf einem Schulcampus von der 1. bis zur 13. Klasse gemeinsam lernen zu können, kommt unsere Schule damit immer näher. Derzeit besuchen ca. 750 Schülerinnen und Schüler aus 46 Gemeinden die Einrichtung. In einigen Jahren sollen es über 1.000 sein.  

Nachruf für Andreas Kuhnert

(16.12.2019)

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von Andreas Kuhnert. Er ist mit 68 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Der frühere Bürgerrechtler und langjährige Vorsitzende der Gemeindevertretung starb am Mittwoch nach einer schweren Krankheit.

Der gebürtige Chemnitzer war in der DDR viele Jahre als Pfarrer tätig. Er engagierte sich vor der Wende in Umwelt- und Oppositionsgruppen, gehörte zu den Mitbegründern der SPD im damaligen Kreis Brandenburg und war für seine Partei fast 25 Jahre Mitglied im Brandenburger Landtag.

Besonders stark setzte er sich für die Belange der „kleinen Leute“ ein. Uneigennützig und unermüdlich war er für unsere Region und unsere Gemeinde aktiv.

Zuletzt war Andreas Kuhnert in Schulen und Kindergärten als Zeitzeuge unterwegs, um über die DDR-Geschichte und die Wendezeit zu berichten.

Sein Wirken bleibt unvergessen. Mut, Tatendrang, Geradlinigkeit und Sachlichkeit waren seine Markenzeichen. Mit Andreas Kuhnert verlieren wir einen wunderbaren Menschen. Wir werden ihn in unseren Herzen und in guter Erinnerung behalten.

Seiner Familie wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft.

Warum gibt es am Lehniner Marktplatz keinen Weihnachtsbaum?

(16.12.2019)

In der Verwaltung gab es vereinzelt Anfragen, warum dieses Jahr kein Weihnachtsbaum am Marktplatz aufgestellt wird. Grund sind die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt. Ein Kran, der für die Aufstellung benötigt wird, kann derzeit wegen der Baustellenampel in diesem Bereich nicht zum Einsatz kommen. Die Gemeinde bittet um Verständnis. (Quelle: GKL)

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Neue Zufahrt zum Lehniner Rathaus

(12.12.2019)

Wegen den fortschreitenden Bauarbeiten in der Belziger Straße, wo gegenwärtig u. a. die Gehwege verfüllt und gepflastert werden, ist das Rathaus nun ausschließlich über die Krause-/Lindenstraße mit dem Fahrzeug erreichbar. Es wird um Verständnis gebeten.

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Elektro-Ladesäule im Lehniner Ortszentrum in Betrieb genommen

(10.12.2019)

Jetzt können in Lehnin Elektrofahrzeuge mit Strom der Energie Mark Brandenburg (EMB) betankt werden. Der EMB-Geschäftsführer, Dr. Jens Horn, nahm heute gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Brückner und interessierten Bürgern die Elektro-Ladesäule in Betrieb. Auf dem Parkplatz neben der Kurfürstenstraße in Lehnin stehen nun zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt für die Elektromobile zur Verfügung.

EMB-Geschäftsführer Dr. Jens Horn: „Neben unseren Angeboten zu Erdgas als Kraftstoff setzen wir auch auf Elektromobilität als Teil einer umweltschonenden Verkehrswende – immer in enger Abstimmung mit den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Kommune. Um wirklich eine annähernd kohlendioxidfreie Elektro-Mobilität zu ermöglichen, liefern wir über unsere Ladestationen ausschließlich Strom aus 100 Prozent Wasserkraft.“ Mit den E-Lade-Säulen bestreite die EMB seit einigen Jahren ein neues Geschäftsfeld. „E-Mobilität wird in Zukunft nicht die einzige Art sein, ein Fahrzeug fortzubewegen, aber sicher eine wichtige Antriebsquelle. Auch Wasserstoff als Brennstoff wird zunehmend an Bedeutung gewinnen“, so Dr. Horn.

Die Gemeinde Kloster Lehnin freut sich über dieses erweiterte Angebot für die Nutzer von Elektrofahrzeugen im Zentrum von Lehnin. Dadurch könnte ein weiterer Anreiz bestehen, unsere schöne Gemeinde zu besuchen.

Emissionsarme und leise Fahrzeuge dürften nun häufiger in unserer Gemeinde zu sehen sein. Innovationen gegenüber ist die Gemeinde sehr aufgeschlossen. Die Elektro-Ladesäule ist ein weiterer Beitrag. Sukzessive erfolgt die energetische Sanierung der Gemeindegebäude, die Umstellung auf LED der Straßenlaternen und die Nutzung von erneuerbaren Energien bei Neubauten. Inzwischen wird in Kloster Lehnin fast das Doppelte des gesamten Energiebedarfs der Gemeinde pro Jahr durch erneuerbare Energie erzeugt.

Der Bürgermeister dankte allen an dem Projekt Beteiligten.

Noch ein Hinweis: Die beiden E-Säule-Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert, die sich im Ladezustand befinden. 

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Wanderung durch den Lehniner Herbstwald mit den Baumfreunde-Kindern

(06.12.2019)

Die Baumfreunde-Kinder wanderten durch den Lehniner Wald mit einem Waldpädagogen, dem Brandenburger Revierförster Peter Richter. Nachdem alle Kinder mit Warnwesten ausgestattet waren, ging es bei herrlichem Sonnenschein in die Natur. Über den Sportplatz der Schule führte der Weg zum alten Försterhaus.

Dort suchten die Kinder Blätter, Äste sowie Früchte und waren erstaunt, wie viele verschiedene Baum- und Strauchartenarten hier wachsen. Buche, Haselnuss, Robinie, Stieleiche, Weißdorn, Bergahorn, Schneebeere - jedes Kind hatte eine andere Baumart gefunden. Während ihrer Entdeckertour fragten die Kinder dem Förster nicht nur "Löcher in den Bauch", sondern sammelten auch Materialen für ein Insektenhotel, das sie demnächst zusammen bauen wollen. Allerdings fanden die Kinder auch dieses Mal wieder sehr viel Müll im Wald, wie z.B. einen W-LAN-Router, Flaschen und einen elektrischen Plastikkirschbaum.

Warum werfen die Menschen den Müll in ihren eigenen Wald? Diese Frage konnte keiner den Kindern beantworten! Auf ihrer weiteren Route entdeckten die Lütten einen idealen Kletterplatz und tobten dort nach Lust und Laune. Kurz vor Ende der Wanderung fanden die Kinder eine tote Meise auf dem Weg, der sie eine letzte Ruhestätte gaben.

Obwohl es an diesem Tag kalt war, hatten die Baumfreunde-Kinder viel Spaß an der Lehniner Natur. Die Baumfreunde möchten sich bei Peter Richter bedanken.  

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Entwurf einer neuen Kitabeitrags-Satzung

(04.12.2019)

Das Kitagesetz des Landes erforderte eine Überarbeitung der gemeindlichen Kitabeitrags- und Ganztagssatzung. Die jetzigen Satzungen bestehen seit dem Jahre 2007. Elternvertreter, Verwaltung, Leitungen der Kitas und Integrierter Tagesbetreuung (ITB) sowie Gemeindevertreter diskutierten in vier Sitzungen unter Moderation der Fachdienstleiterin des Landkreises PM, Regina Thinius, den Entwurf.

Am 03.12.2019 ist dieser Entwurf während der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse "Soziales und Schule" und "Finanzen und Personalentwicklung" öffentlich vorgestellt worden.

Der Entwurf sieht vor, dass es künftig eine Satzung für Kita und ITB mit einem eindeutigen Einkommensbegriff (Nettoeinkommen, d. h. abzüglich aller zu entrichtenden Steuern, Sozialbeiträge, Werbungskosten, gesetzlich vorgeschriebener öffentlicher und privater Versicherungen o. ä.) gibt.

Bei gleichbleibenden Einnahmen der Gemeinde sollen sozialverträgliche Beiträge durchgesetzt werden. 63 % der Eltern würden nach der neuen Satzung weniger zahlen. Dies betrifft insbesondere Eltern mit wenig Einkommen sowie mit mehreren Kindern.

Dadurch würde dem gesetzlich vorgegebenen Kriterium einer sozialverträglichen Staffelung noch besser entsprochen. Beispielsweise würden Eltern mit einem monatlichen Einkommen bis 1667 Euro künftig beitragsfrei gestellt werden.

Eltern mit einem Einkommen von 3.500 Euro zahlen heute für ihre zwei Kinder bei einer Betreuung bis 9 Stunden in der Krippe 229 Euro und künftig dann 194 Euro.

Der Höchstbeitrag bei einem Einkommen ab 5.768 Euro beträgt bei zwei Kindern künftig maximal 420 Euro.

Frühstück und Vesper sollen - entsprechend dem Gesetzesauftrag - in den Einrichtungen angeboten werden. Die Kosten hierfür wären im Beitrag enthalten.

In den ITB's wäre künftig halbjährig eine Kündigung des Betreuungsvertrages möglich.

Um die finanziellen Belastungen für betroffene Eltern abzufedern, ist eine Übergangsregelung bis Ende des Jahres 2020 vorgesehen. Die Elternbeiträge würden ggf. max. um 80 Euro pro Monat erhöht werden.

In Kraft treten soll die neue Satzung am 1. April 2020 und für ITB`s (Integrierte Tagesbetreuung) zum Schuljahresbeginn am 1. August 2020.

Adventsmarkt Lehnin war wieder ein toller Anziehungspunkt

(04.12.2019)

„Alle Jahre wieder“ … mit diesen Zeilen beginnen nicht nur Weihnachtslieder und -märchen, sondern auch eine Tradition zum 1. Advent, wenn Familien oder Freunde den Adventsmarkt auf dem Lehniner Klostergelände besuchen.

Seit 26 Jahren leuchtet auf dem Amtshof im Kloster die große Tanne. Ab dem 1. Advent signalisiert sie mit einem großen Stern auf der Spitze, der weit über die Klostermauern hinaus signalisiert, dass das Weihnachtsfest bevor steht.

Um 14 Uhr traf der Weihnachtsmann mit seinem Engel in einer Kutsche ein, begrüßte die Gäste und Markttreibenden auf seinem Rundgang und eröffnete das bunte Treiben. Kinder ließen sich im Museum von zwei Theaterstücken verzaubern, lauschten im Märchenkeller Geschichten oder suchten den Weihnachtsmann auf, um ihm Weihnachtswünsche mitzuteilen oder sich mit ihm und dem Engel fotografieren zu lassen. Natürlich wurde auch jedes Kind mit einer Kleinigkeit aus dem großen Weihnachtsmannsack belohnt.

Die großen Gäste flanierten auf dem Rundweg um die Tanne und besuchten Stände mit weihnachtlichen Geschenken, Dekorationen und winterlichen Accessoires. Zum Aufwärmen und Stärken traf man sich in gemütlicher Runde an Ständen mit warmen Getränken und Leckereien.

Der Posaunenchor erfreute traditionell jung und alt. Viele bekannte Kirchenlieder versüßten die Stimmung und stifteten eine weihnachtliche Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist und war das traditionelle Adventskonzert in der Klosterkirche. Hier führen die Lehniner Kantorei mit Unterstützung weiterer Chöre und einem Orchester für gewöhnlich das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf. In diesem Jahr waren die Kantaten 1 und 2 zu hören.

An dieser Stelle sei allen fleißigen Helfern, Unterstützern und Markstandbetreibern sowie den Gästen herzlich gedankt. 

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Schülerausstellung zum Klimawandel im Lehniner Rathaus

(02.12.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner eröffnete heute eine Ausstellung der Foto-AG der Lehniner Heinrich Julius Bruns Gesamtschule. Es sind 21 Bilder u. a. von Wäldern, Seen- und Sandlandschaften aus der Region bis März 2020 im Erdgeschoß des Rathauses zu sehen. Die Werke erstellten 26 Schüler und in Werder lebende Flüchtlingskinder zwischen 10 und 16 Jahren während eines Foto-Projektes mit der Projektkoordinatorin Stephanie Krusche. Es werden Orte dargestellt, die in der Region den Klimawandel nachempfinden lassen.

Durch die Kooperation mit dem Lehniner Institut für Kunst und Kultur hatten die Jugendlichen die Chance, zusammen mit Künstlern verschiedene Techniken auszuprobieren, die sie im Schulunterricht nicht lernen. Zudem betrachteten sie das Thema "Klimawandel" aus verschiedenen Perspektiven. Was die Jugendlichen bewegt, haben sie in Bildern umgesetzt. Sie tragen dazu bei, die Augen für diese wichtige Problematik zu öffnen. Mit der Künstlerin Leticia Norkeit erstellten sie zudem ein Podcast-Beitrag, der sich mit der Plastikverschmutzung beschäftigt. Beteiligt an dem Projekt war auch der Fotograf Sacha Montag, der u. a. in der Mongolai Klimaflüchtlinge begleitete und ihr Leben dokumentierte sowie der Lehrer Jens Polzin.

Die 15-jährige Isabell aus Göhlsdorf fotografierte eine Ulme, die 1992 im Lehniner Skulpturenpark von der Sozialministerin Regine Hildebrandt gepflanzt wurde. Der Baum ist inzwischen vertrocknet und seine Überreste markierte eine Künstlerin farbig. Deutlich auf den Fotos zu sehen sind die Schäden an der Rinde, die Schädlinge verursacht haben.

Der 12-jährige Marvin hat einige Fotos mit einer App veredelt. Die Kinder besuchten auch Waldbrandgebiete. „Es ist beeindruckend inmitten von verbrannter Erde zu sehen, wie frisches Grün aus dem Boden dringt oder wie das Wasser aus Seen verschwunden ist so dass jetzt Sandbänke sichtbar werden“, berichtet Projektkoordinatorin Stephanie Krusche.

„Die Werke mahnen uns, umweltbewusster zu sein. Schließlich haben wir nur eine Erde und müssen gegen das drohende Dilemma gemeinsam angehen. Es sind interessante Bilder entstanden und die Schüler/innen haben viel für das spätere Leben gelernt. Vielen Dank für diese tollen Impressionen, die die Aufenthaltsqualität im Rathaus erhöhen werden“, sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

Gefördert wird das Fotoprojekt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

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Zufahrt zum Rathaus und zur Bäckerei Kirstein ändert sich ab Montag

(29.11.2019)

Der Asphalt ist jetzt auch im Bereich der Einmündung der Lindenstraße bis zum Rathaus (Friedensstraße 3) eingebracht. Die Bauarbeiten erfordern im Dezember neue Straßensperrungen entlang der Lehniner Ortsdurchfahrt.

Die Zufahrt zum Rathaus erfolgt ab dem 2.12.2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Die Grundstücke sind bis zum 4.12.2019 nur fußläufig erreichbar. Die Einmündung Lindenstraße bleibt geschlossen. Parken im Baustellenbereich in der Friedensstraße ist untersagt.

Die Zufahrt zur Bäckerei Kirstein erfolgt während der Bauarbeiten über den Rathaus-Parkplatz. Die Zufahrt ist allerdings nur während der Öffnungszeiten der Bäckerei bzw. des Rathauses offen.

Nach dem Aufbruch der Friedensstraße werden dort provisorische Rampen an den Zufahrten errichtet. Der Bau des Regenwasserkanals beginnt am Rathaus in Richtung Bahnhofstraße.

Für die Müllabfuhr sind die Behälter bis 12 Uhr am Vortag auf dem Randstreifen oder an der Zufahrt abzustellen. Die Baufirma transportiert diese zu einem Sammelplatz und zurück.

Weitere Nachfragen der Anwohner beantwortet die Baufirma unter Tel. 01 70/33 833 68.  

 

Foto zu Meldung: Zufahrt zum Rathaus und zur Bäckerei Kirstein ändert sich ab Montag

Mit viel Herzblut für Lehnins Mitte

(28.11.2019)

Vor mehr als 20 Jahren nutzte die damals noch eigenständige Gemeinde Lehnin die Chance, im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ die ca. 10 ha große Ortsmitte neu zu gestalten. Der ehemalige ehrenamtliche Bürgermeister, Hans-Joachim Löffelmacher, setzte sich stark für dieses Vorhaben ein. Herr Löffelmacher ist inzwischen nicht mehr in der Kommunalpolitik aktiv. Er freute sich, bei der Abschlussveranstaltung und Einweihung einer Infotafel gestern einige Worte an die Anwesenden richten zu können und lobte die Zusammenarbeit aller Beteiligten und erinnerte an die Anfänge: "Jeder, der das Gebiet zu DDR-Zeiten kannte, weiß, was nach der Wende hier geleistet wurde. Wir haben damals mit vielen Leuten gesprochen, die bereit waren, in Lehnins Mitte zu investieren. Es ging dabei nicht nur um die Umgestaltung öffentlicher Flächen, sondern auch um die Restauration alter Häuser und um den Neubau von Gebäuden."

Projektmanagerin Kathrin Bruckbauer vom Jüterboger Planungs- und Sanierungsbüro "Bruckbauer & Hennen" lobte den Mut der Investoren und der öffentlichen Geldgeber. Heute besteht in dem Planungsgebiet eine hohe Aufenthaltsqualität. Ferner erhielt das Kloster eine direkte Verbindung zur Ortsmitte. Ihr persönliches Lieblingsprojekt sei die neu errichtete Steganlage am Mühlenteich gewesen. Ihrer Auffassung nach war Lehnin Vorbild für andere Kommunen gewesen. Hier ist das erste im Land Brandenburg geförderte "Gründach", der erste Unterflurcontainer für Glas sowie das einzige öffentliche Boule-Spielfeld in einem Sanierungsgebiet entstanden. "Alle, die an der Umsetzung der Maßnahmen mitgewirkt haben, beglückwünsche ich zur Ihrem Mut".

Für eine Vielzahl von Maßnahmen zur Neugestaltung des öffentlichen Raumes und zur Sanierung privater und kommunaler Einzelvorhaben flossen laut Bürgermeister Uwe Brückner insgesamt rund 4,1 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgte zu je einem Drittel aus den Haushalten des Bundes, des Landes und der Gemeinde. Durch diese Initiative sind erhebliche Investitionen in der Gemeinde Kloster Lehnin möglich geworden. In der Ortsmitte von Lehnin konnte der Verfall von Gebäuden abgewendet und der Ortskern attraktiv gestaltet werden.

Die Gemeinde Kloster Lehnin bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement.

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Lehniner Gespräch zu Klimazielen, die unsere Zukunft bestimmen

(27.11.2019)

Etwa 80 Gäste waren der Einladung des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin am Dienstag zum "Lehniner Gespräch" mit Prof. Dr. Wolfgang Lucht vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ins Elisabethhaus gefolgt. 

Prof. Lucht gehört zu den führenden Klimaforschern in Deutschland. Am PIK leitet er den Forschungsbereich Erdsystemanalyse. Als Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen berät Lucht die Bundesregierung. Er ist Mitbegründer von Scientists for Future. 

In einem Impulsvortrag brachte Prof. Lucht die Gäste anschaulich auf den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung. Er erläuterte, woran sich der menschengemachte Klimawandel erkennen lässt und welche Folgen er bereits heute hat. Prof. Lucht erklärte eindrucksvoll, wie sich die Welt in den nächsten Jahrzehnten verändern wird. Daran gibt es keine Zweifel. Zu Veränderungen wird es auch kommen, wenn das im Pariser Klimaschutzabkommen formulierte Ziel, den Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen, erreicht wird. 

Danach sehe es momentan allerdings nicht aus. Es ist eher ein höherer Temperaturanstieg zu erwarten. Die entsprechenden Veränderungen werden noch schneller eintreten. Ein Hitzesommer wie 2018 dürfte in 20 Jahren ein ganz normaler Sommer sein. In nur 40 Jahren wird ein solcher Sommer als eher kühl gelten. 

Das anschließende Gespräch beschäftigte sich mit Fragen der Verantwortung und dem, was nötig und politisch möglich ist. Konsequentes Handeln sei gefordert. Ziel müsse es sein, den CO2-Ausstoß schnellstmöglich auf Null zu reduzieren. Aus der Sicht des Klimaforschers ist der Ausbau von erneuerbarer Energie z. B. aus Windkraftanlagen in Deutschland zu beschleunigen.

Deutschland komme eine große Verantwortung zu, obwohl es nur einen vergleichsweise geringen Anteil am globalen CO2-Ausstoß habe. Aber der Pro-Kopf-Ausstoß liege deutlich über dem Durchschnitt in der Welt. Deutschland verfügt über Ressourcen und Möglichkeiten, neue Technologien zu entwickeln und zu etablieren. Als wichtiges Mitglied in der EU könnte unser Land Koalitionen mit anderen Staaten bilden und voranschreiten. Die Politik ist gefordert, Wege aufzuzeigen und zu ebenen.

Wir Normalverbraucher müssen mit diesen Tatsachen ehrlich umgehen und dürfen nicht darauf hoffen, dass diese Prognosen nicht eintreten. Jede Verzögerung im Handeln beschleunigt die Erderwärmung. Es hilft nicht auf andere zu warten. Der Einzelne könnte einen Beitrag leisten, so Prof. Lucht. Weniger Fleisch verbrauchen und weniger Fliegen sei nötig. 

Prof. Lucht hat den Zuhörern einen Spiegel vorgehalten und die  besorgniserregende Erkenntnis vermittelt, dass die politischen Klimaziele in Deutschland und auch im Land Brandenburg nur in geringem Maße erreicht worden sind. Alle sind gefordert, sich entsprechend einzuschränken und die Chancen im Wandel zu sehen. 

Im Anschluss stellte der Theologische Vorstand des EDBTL, Pfarrer Matthias Blume, Fragen zu dem Thema, die von Prof. Dr. Lucht ausführlich beantwortet wurden. Es schloss sich eine rege Diskussion mit den zahlreich erschienenen Zuhörern an.

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Der Entwurf der neuen Kitagebühren-Satzung wird am 2.12.2019 in der Schulmensa vorgestellt

(27.11.2019)

Das Kitagesetz des Landes erforderte eine Überarbeitung der gemeindlichen Kitagebühren- und Ganztagssatzung. Die jetzige Satzung besteht seit dem Jahre 2007.

Vertreter von Eltern, der Verwaltung, Kitas und Integrierter Tagesbetreuung (ITB) und Gemeindevertreter diskutierten in vier Sitzungen unter Moderation von der Fachdienstleiterin des Landkreises PM, Regina Thinius, über den Entwurf.

Eltern mit geringem Einkommen sollen beitragsfrei gestellt werden. Neu ist auch, dass es künftig eine stärkere Ermäßigung für Familien mit mehreren Kindern geben soll. Frühstück und Vesper sollen in den Einrichtungen angeboten werden.

Der Entwurf der Satzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge wird im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Soziales und Schule sowie der Ausschüsse für Personalentwicklung und Finanzen am Montag, 2. Dezember, 18 Uhr, in der Mensa des Lehniner Schulcampuses (Goethestraße 13a) vorgestellt.

Die betroffenen Eltern wurden bereits über die jeweilige Einrichtung informiert. Alle Interessierten sind dazu willkommen.

In Kraft treten soll die neue Satzung für die Kita's am 1. April 2020 und für ITB`s zum Schuljahresbeginn am 1. August 2020.

Gemeinde und Bäckerei Kirstein wollen sich über eine temporäre Zuwegung während der Bauzeit vereinbaren

(25.11.2019)

Damit die Bäckerei Kirstein auch während der Bauarbeiten in der Friedensstraße beliefert und angefahren werden kann, haben Bäckermeister Lutz Kirstein und Bürgermeister Uwe Brückner heute eine Lösung gesucht: Die Gemeinde prüft, ob sie vorübergehend den Zaun vom Parkplatz der Verwaltung zur Bäckerei öffnen kann.

So könnten Zulieferer, Mitarbeiter und auch Kunden über den Parkplatz der Gemeinde (Friedensstraße 3) zu den Öffnungszeiten der Bäckerei zum dortigen Parkplatz kommen.

Die Gemeindeparkplätze müssten allerdings den Besuchern des Rathauses vorbehalten bleiben. Am Abend würde das Gelände verschlossen bleiben.

Nächste Woche sollen die Einzelheiten erörtert und verabredet werden.

Die Zufahrt zum Rathaus erfolgt ab dem 2.12.2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Parken im Baustellenbereich in der Friedensstraße ist untersagt. 

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​​​​​​​ Abschluss der städtebaulichen Gesamtmaßnahme zur Sanierung der Ortsmitte von Lehnin

(21.11.2019)

Vor mehr als 20 Jahren hat die damals noch eigenständige Gemeinde Lehnin die große Chance genutzt, im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ die Ortsmitte neu zu gestalten und erheblich aufzuwerten. Für eine Vielzahl von Maßnahmen zur Neugestaltung des öffentlichen Raumes und zur Sanierung privater und kommunaler Einzelvorhaben floßen seitdem rund 4,1 Mio. Euro zu je einem Drittel aus den Haushalten des Bundes, Landes und der Kommune.

Anlässlich einer Veranstaltung auf dem Markgrafenplatz ist geplant, mit allen Beteiligten den Abschluss der städtebaulichen Gesamtmaßnahme im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ am Mittwoch, 27.11., 15 Uhr in einem angemessenen Rahmen zu würdigen. „Die Sanierungserfolge konnten nur mit großem Engagement der Verwaltung, des Sanierungsträgers, der Kommunalpolitik und privater Bauherren gelingen. Deshalb gilt allen Beteiligten mein herzlicher Dank, verbunden mit dem Versprechen, der neuen Ortsmitte weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken,“ betont Bürgermeister Uwe Brückner, nach dessen Aussage die Gemeinde dieses Projekt nicht hätte alleine stemmen können.

Das Sanierungsgebiet „Ortsmitte“ ist ca. 10,3 Hektar groß und umfasst im historischen Ortskern ca. 90 Gebäude. Es gab viele Herausforderungen zu meistern. Ein überdimensionierter Busbahnhof mit einer problematischen Verkehrsführung war z. B. umzugestalten. Es entstanden u.a. der Markgrafenplatz und ein neuer Einmündungsbereich für die Emstaler Landstraße in die Kurfürstenstraße, eine öffentliche Steganlage am Mühlenteich mit Mehrgenerationen-Spielplatz, der neue Marktplatz sowie Gehwege und Straßenbeleuchtung. Öffentliche Grün- und Freiflächen mit Aufenthaltsqualität wie z. B. Spiel- und Freiflächen waren im Sanierungsgebiet nicht vorhanden. Zudem gab es erhebliche Parkplatzprobleme.

Der Umbau des Markgrafenplatzes erfolgte auf Basis des Siegerentwurfs eines Wettbewerbes zur städtebaulichen Neugestaltung der Ortsmitte, den die Gemeinde am 4. Oktober 1999 auslobte. Der Busbahnhof wurde u.a. neugeordnet und verkleinert, ein Parkplatz angelegt, der Markgrafenplatz zur Fußgängerzone umgewidmet, die Tourist-Information errichtet, eine öffentliche Grünfläche mit Spielplatz geschaffen und ein Bouleplatz als zentraler Treffpunkt angelegt.

Zugleich wurden private Bauherren ins Boot geholt, die trotz Hüllenförderung und der Bezuschussung von Ordnungsmaßnahmen immer noch einen hohen Eigenanteil an den Sanierungsarbeiten leisteten. Zu Beginn der Sanierungsmaßnahme hatte nur etwa die Hälfte der Häuser einen durchschnittlichen bis guten Zustand. Inzwischen wurden die meisten Häuser saniert. Zu den herausragenden Lehniner Sanierungsbeispielen gehören das  „Hotel zur  Post“, der Marktplatz 3 und die Bahnhofstraße 3+4. 

„Bürgerliches Engagement ist bei der Sanierung unserer Ortsteile unverzichtbar. Unsere Gesellschaft lebt davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger engagieren, Verantwortung übernehmen und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen“, würdigt Bürgermeister Brückner.  

Lehniner Gemeindevertreter gegen neue Windkrafträder

(21.11.2019)

Die Gemeindevertreter votierten am Dienstag, dass sie kein weiteres Windrad auf Gemeindeland zulassen wollen. Vor allem soll das Abholzen von Bäumen für die Errichtung von Windkrafträdern vermieden werden.

In Kloster Lehnin befinden sich bisher 29 Windkraftanlagen. Die Gemeinde ist derzeit aufgefordert, einer Stellungnahme in einem Baugenehmigungsverfahren abzugeben.

Im Gemeindegebiet werden große Mengen an regenerativer Energie produziert. Damit könnte der Eigenverbrauch der Gemeinde gedeckt werden.

Als nächste "grüne Maßnahme" wird am 9.12.2019, 13:30 Uhr, an der Kurfürstenstraße eine E-Ladesäule für Elektroautos offiziell eingeweiht.

Bauarbeiten in der Friedensstraße starten demnächst

(21.11.2019)

Der Asphalt wird im Bereich der Einmündung der Lindenstraße bis zum Rathaus (Friedensstraße 3) am 25. und 26.11.2019 eingebracht. Die Bauarbeiten erfordern im Dezember neue Straßensperrungen entlang der Lehniner Ortsdurchfahrt.

Die Zufahrt zum Rathaus erfolgt ab dem 2.12.2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Die Grundstücke sind bis zum 4.12.2019 leider nur fußläufig erreichbar. Die Einmündung Lindenstraße bleibt geschlossen. Parken im Baustellenbereich in der Friedensstraße ist untersagt.

Nach dem Aufbruch der Friedensstraße werden provisorische Rampen an den Zufahrten errichtet. Der Bau des Regenwasserkanals beginnt am Rathaus in Richtung Bahnhofstraße.

Für die Müllabfuhr sind die Behälter bis 12 Uhr am Vortag auf dem Randstreifen oder an der Zufahrt abzustellen. Die Baufirma transportiert diese zu einem Sammelplatz und zurück.

Wir bitten um Verständnis. Weitere Nachfragen der Anwohner beantwortet die Baufirma unter Tel. 01 70/33 833 68.

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Neue Feuerwehrkleidung für 17.500 Euro

(19.11.2019)

Der 3. Stellvertreter der Gemeindewehrführung, Torsten Schumitz (Foto), der sich verantwortlich um die Kleiderkammer kümmert, erhielt vom Sachbearbeiter Feuerwehr der Gemeinde, Thomas Preuschoff, 20 neue Sätze Schutzkleidung. Diese werden in den nächsten Tagen an Einsatzkräfte aus zwölf Ortswehren verteilt.

"Seit dem Jahre 2016 wurden jeweils 20 Sätze, bestehend aus Jacke und Hose, erworben", berichtet Preuschoff. Die Gemeinde wendet dafür jährlich ca. 17.500 Euro auf. Dies soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

In der Gemeindefeuwehr sind derzeit etwa 250 Kamerad/innen aktiv. Die neue Kleidung erhalten bevorzugt Atemschutzträger, die bei Häuserbränden auch im Gebäudeinneren eingesetzt werden. Neu an der diesjährigen Kleidung ist eine segmentierte Reflexbestreifung, die die Bewegungsfreiheit der Einsatzkräfte erhöht und sich einfach reparieren lässt.

"Es gilt, unsere Feuerwehrkamerad/innen stärker im Einsatz zu schützen. Leider können nicht alle Kameraden/innen gleichzeitig neu ausgestattet werden. Aber wir wollen auch in den Folgejahren weiter in diesen Bereich investieren," sagt Bürgermeister Uwe Brückner.

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Wertstoffhöfe vorübergehend geschlossen

(18.11.2019)

Die APM-Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow und Werder müssen vom 28.11. bis 02.12. wegen technischer Umstellungen an der EDV geschlossen bleiben.

Am 03.12.2019 sind die Wertstoffhöfe wieder regulär geöffnet. Die APM-Hauptverwaltung in Niemegk sowie die APM-Außenstelle in Potsdam bleiben ebenfalls wegen technischer Umstellungen an der EDV am 29.11.2019 geschlossen. Die Abfallentsorgung findet am 29.11.2019 weiterhin ab 06.00 Uhr morgens statt.

Neues Internet am Markgrafenplatz, Busbahnhof sowie im Backofenmuseum Emstal

(18.11.2019)

Die Touristinformation auf dem Markgrafenplatz verfügt über einen weiteren öffentlich zugänglichen Internet-Hotspot. Darüber können alle Interessierten kostenlos im Internet "surfen".

Die Reichweite geht nunmehr bis zum Busbahnhof und zum angrenzenden Parkplatz. Der Netzwerkname ist "BrandenburgWLAN". Zugangspasswörter sind nicht nötig. Also, einfach auf "Verbinden" klicken und los geht es.

Einen weiteren Hotspot erhielt auch das Emstaler Backofenmuseum. Laut dem Vereinsvorsitzenden Udo Wernitz sollen künftig Besuchergruppen auch Präsentationen und Wissenswertes über die Brotherstellung via Internet sich informieren können. Der kostenlose Hotspot kann auch genutzt werden, wenn man sich in der Nähe des Museums aufhält.

Die beiden neuen Kloster Lehniner Hotspots sind Bestandteil von 1.200 WLAN-Hotspots im Land Brandenburg. Ein weiterer öffentlicher Internetzugang im Gemeindegebiet soll am Strandbad eingerichtet werden. Finanziert werden diese Projekte vom Landesministerium für Wirtschaft und Energie.

Bürgermeister Uwe Brückner begrüßt die öffentlichen Hotspots. Vor allem für Busreisende, Touristen und auch für die Lehniner, sei das eine gute Gelegenheit, in Lehnins Mitte oder auch rund ums Backofenmuseum beispielsweise kostenfrei Mails abzurufen, soziale Medien zu nutzen oder Onlinezeitungen zu lesen.

Natürlich kann sich auf der Homepage der Gemeinde unter www.klosterlehnin.de auch über Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen informiert werden. 

Lehniner Schüler und Foto-AG erkunden Waldbrand-Gebiete

(18.11.2019)

"Bilder meiner (Um)Welt - Lehniner Bilderwerkstatt' ist ein von dem Lehniner Institut für Kunst und Kultur e. V. (LIKK) initiiertes Förderprojekt. Dieses wird in Kooperation mit unserer Gesamtschule bis Ende 2019 mit einer Foto AG durchgeführt. Es geht um die theoretische und fotografisch-praktische Auseinandersetzung mit Spuren, die Klimafolgen vor Ort hinterlassen.

Jens Polzin (AG-Lehrer) und Stephanie Krusche (selbständige Projektleitung) geben jede Woche Input und führen Exkursionen mit den Kindern und Jugendlichen durch.
Kürzlich besuchte die AG -mit Unterstützung der Gemeinde und der Feuerwehr- zwei Waldbrandgebiete (Fichtenwalde und eine Autobahnausfahrt).

Vor Ort erörterten die Teilnehmer*Innen mit den Feuerwehrmännern Thomas Preuschoff (Sachbearbeiter für Brandschutz der Gemeinde) und Daniel Bräkow (Gerätewart der Gemeinde) die sich allgemein verstärkende Brandsituation im Land Brandenburg. Ursächlich ist auch die erhöhte Trockenheit als Folge des Klimawandels.

Ferner wurde die Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen in den konkreten Brandgebieten dargestellt. Im Anschluss erkundete die AG die Gebiete mit Ihren Kameras.
Weitere Projektinhalte waren u. a. der Besuch des Fischerhofs in Seddin, da dort der Wasserspiegel extrem gesunken ist. Dadurch wird die Fischereiarbeit beeinträchtigt.

Sascha Montag, weltweit tätiger Fotojournalist und in Lehnin wohnhaft, stellte seine Klimafluchtreportage aus der Monoglei vor. Er gíng auch darauf ein, was ein gutes Bild ausmacht und wie es entsteht.

Der im LIKK für ein Jahr wohnhafte Gustavo Fernandez Jimenez aus Costa Rica zeigte die Klimafolgen in seinem Heimatland. Es gibt viele Parallelen zu der Klimaentwicklung hier, z. B. vermehrte Stürme und Wetterextreme.

Am 28.11.19 gestaltet die AG eine Ausstellung mit ausgewählten Fotoarbeiten auf dem Wichtelmarkt der Lehniner Schule. Gefördert ist dieses Projekt mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (Autorin: Stephanie Krusche).

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Neue Sperrungen in der Lehniner Ortsdurchfahrt

(18.11.2019)

Durch die Bauarbeiten ergeben sich im Dezember neue Straßensperrungen entlang der Lehniner Ortsdurchfahrt.

Die Zufahrt zum Rathaus in der Friedensstraße 3 erfolgt ab dem 2. Dezember 2019 aus Richtung Golzow durch die Belziger Straße. Die Friedensstraße wird dann voll gesperrt sein. Die Einmündung Lindenstraße bleibt weiterhin geschlossen.

Der Bereich der Belziger Straße ist nicht für den allgemeinen Verkehr geöffnet. Er stellt noch immer eine Baustelle dar (Arbeiten werden in den Nebenanlagen ausgeführt) und nur für die Anwohner und Anlieger nutzbar. Das heißt, dass Autofahrer langsam fahren sollten. Wir bitten um Verständnis.

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Gemeinde verkauft Feuerwehr-Golf

(14.11.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin versteigert gegenwärtig einen Allrad-Golf Syncro (Country), der als Einsatzleitfahrzeug (KdoW) im Einsatz war. Die Erstzulassung erfolgte am 17.01.1991. Verkauft wird das Fahrzeug ohne feuerwehrtechnische Beladung und funktechnische Einbauten. Der Benziner verfügt über einen Hubraum von 1781 cm³ und eine Leistung von 72 KW. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 155 km/h ausgewiesen.

Es handelt sich um ein ehemaliges Einsatzfahrzeug der Gemeindefeuerwehr Kloster Lehnin, das voll funktionsfähig und fahrbereit ist. Es weist dem Alter, der Laufleistung und der Nutzung als Sonderfahrzeug der Feuerwehr entsprechende Abnutzungs- und Verschleißspuren auf, darunter leichte Kratzer, Lackschäden, Dellen und Rost. Eine Besichtigung des Fahrzeugs ist möglich.

 

Zur Versteigerung geht es hier:

https://www.zoll-auktion.de/auktion//auktion.php?id=633334

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Angemessene Löschwasserversorgung in Kloster Lehnin

(14.11.2019)

In der Öffentlichkeit wurde zuletzt die Löschwasserversorgung in unserer Gemeinde diskutiert. Dabei könnte der Eindruck entstanden sein, dass diese unzureichend sei. Dies trifft jedoch nicht zu!

Für die Brandbekämpfung hält die Gemeinde Kloster Lehnin derzeit insgesamt 131 Löschwasserbrunnen vor. Ferner steht ein Hydrantennetz (Trinkwasser) im Bedarfsfall in den Ortslagen (außer Nahmitz) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es mehrere Zisternen sowie die Möglichkeit, Löschwasser aus Seen, Flüssen und Kanälen zu entnehmen. Auch Tanklöschfahrzeuge und ein Wasserbehälter (10.000 Liter) stehen für die Brandbekämpfung zur Verfügung.

"Die Gemeindefeuerwehr besitzt einen Schlauchwagen, mit dem bis zu 1,6 km von der Entnahmestelle bis zum Brandherd überbrückt werden können," sagt der stellvertretende Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff. Der Aufbau einer solchen Schlauchverbindung dauert wenige Minuten.

Unabhängig davon gibt es auf Arbeitsebene Gespräche mit einzelnen Landwirten, um im Einsatzfall auch auf deren Brunnen zurückgreifen zu können.

Um das Netz an Löschwasserbrunnen weiter zu verbessern, ist der Bau von fünf Löschwasserbrunnen in naher Zukunft geplant. Ferner wurde für einen Löschbrunnen in der Grebser Heide ein Fördermittelantrag gestellt. Zuletzt in Betrieb genommen wurden vier Brunnen im Damsdorfer Gewerbegebiet.

Zehn Brunnen geben derzeit nicht ausreichend Wasser ab, was zum Teil daran liegt, dass wegen der extremen Trockenheit in diesem Sommer an manchen Stellen der Grundwasserspiegel sank. Betroffen sind davon auch neue Brunnen. Allerdings besteht durch den eingeschränkten Betrieb keine grundsätzliche Gefahr, da die beschriebenen anderen Möglichkeiten für die Löschwasserversorgung zur Verfügung stehen.

"Insgesamt sind wir in Kloster Lehnin, was die Versorgung mit Löschwasser anbetrifft, gut versorgt", schätzt Preuschoff ein, der selbst regelmäßig Einsätze leitet.

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LCV startete in die 50. Saison

(12.11.2019)

Mit einem bunten Showprogramm übernahmen die Narren des Lehniner Carnevals Verein e.V. (LCV) am 11.11. im Café Niewar die Macht über Lehnin. Vor einem begeisterten Publikum, das im Konfettiregen baden durfte, präsentierten sie unter der Moderation des Präsidenten Roland Bellin Highlights der Saison: Gesang und viele Tänze.

Jürgen Back stellte die Chronik zum 50. Bestehen des LCV vor, die alle 50 Karnevals-Sessionen illustriert. Anfangs noch mit Schwarz-Weiß-Bildern, ab der 11. Session in Farbe. Back selbst bildete vor 40 Jahren mit seiner Frau das Prinzenpaar und stellte mit etwas Wehmut fest, wie schnell doch die Zeit vergeht. Auch außerhalb der närrischen Zeit sind die LCV'ler aktiv. Eine Abteilung hat sogar zwölf Mal am Lehniner Floßfest mitgewirkt.

Das neue und alte Prinzenpaar Yvonne I. und Michel I. verspricht eine Regierungszeit mit viel Gesang und bunten Tänzen: "Auf uns könnt ihr bauen, wir werden Euch nicht in die Pfanne hauen."

Bevor es zur Schlüssel- und Kassenübergabe kommen konnte, mussten die Karnevalísten dem Bürgermeister Uwe Brückner Fragen über die Gemeinde Kloster Lehnin und über den LCV beantworten: Wo befindet sich der höchste Berg in der Gemeinde, welcher der älteste Ortsteil der Gemeinde ist, welche Berliner Stadtteile einmal zum Kloster Lehnin gehörten und wie die Hirschkuh ins Wappen kam usw. Mit etwas Hilfe gelang das bravourös und das Ratespiel konnte vorzeitig beendet werden. Das Rathaus-Bild gab es als Bonus neben vielen Talern obendrauf.

Wir wünschen dem LCV eine tolle 50. Session!

In diesem Sinne ein dreifach donnerndes Jelina Helau.

Kartenvorverkauf für die närrischen Veranstaltungen beginnt am Sonntag, 17.11., ab 10 Uhr, im Café Niewar, Belziger Straße 11, in 14797 Lehnin.

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Ehrung für unsere Feuerwehr-Jubilare

(12.11.2019)

Die Gemeindefeuerwehr ehrte in einem würdigen Rahmen die Feuerwehrkamerad/innen aus Kloster Lehnin, die dieses Jahr runde Jubiläen feiern (10 bis 50 Dienstjahre).

"Gerade unsere älteren Kameraden sind wichtig für den Zusammenhalt der Truppe. Sie organisieren Feste und Wettkämpfe, pflegen das Umfeld der Gerätehäuser, halten alte Technik in Schuss und bringen ihre (Lebens)Erfahrungen ein. An dieser Stelle herzlichen Dank für die vielen Jahre, in denen viel geleistet wurde", sagte der stellvertretende Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff.

Bürgermeister Uwe Brückner: "Wir wissen die Arbeit unserer 13 Ortswehren sehr zu schätzen. Wir sind es unseren Kamerad/innen schuldig, dass wir alles unternehmen, um die Ausstattungen und Einsatzmittel sukzessive zu verbessern."

 

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Kinder, die die Lehniner Umwelt verbessern

(08.11.2019)

Die generationenübergreifende "AG Baumfreunde Kinder" traf sich in der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) um mit Kindern der Klassen 2 bis 6 umweltrelevante Themen zu diskutieren. Die Kinder hatten viele gute Ideen. Nachdem das letzte Mal das Thema "Plastik in Gewässern" besprochen wurde, ging es mit Müllsäcken, Warnwesten, Greifern und Handschuhen mit 18 Kindern der ITBL zum Mühlenteich.

Im Geäst zum Vorschein kamen Chipstüten, Kaffeebecher, Getränkedosen, ein Haustierkäfig und ein Radio. Auch fanden sie eine alte Flasche, in der eine kleine Maus ertrunken ist. An diesem Beispiel konnten die Kinder erleben, wie Umweltverschmutzung Mensch und Tieren schadet. Die Kinder sammelten das ganze Gebiet um die Mühlenteichbrücke, das Auslaufgebiet des Mühlenteiches und auch das Gebiet um den Mehrgenerationenplatz ab. Es wurden 6 Säcke voller Müll gefunden. Auffällig war, dass tonnenweise Gartenabfälle abgelagert wurden, die dem Ökosystem schaden. Im Grünschnitt sind Samen enthalten, die bei Ausbreitung die am Mühlenteich ansässigen Arten verdrängen.

Die Baumfreunde wünschen sich drei weitere Mülleimer auf dem Steglauf und die beiden bereits installierten Mülleimer durch winddichte Mülleimer auszutauschen.

An einem weiteren Tag fuhren Mitglieder der Baumfreunde Kloster Lehnin e. V. mit ihren Kindern mit Booten über den Mühlenteich, um weiteren Unrat aus dem Wasser zu fischen. Schließlich wurden zwei Einkaufswagen aus dem Wasser gezogen, weiterhin zwei Kochplatten, ein Fahrradrahmen, mehrere große blaue Müllsäcke, einer davon voll mit Asbestresten, Autogurte und Kleinmüll. Spontane Unterstützung bekamen die Umweltaktivisten von Besuchern des Steges. Insgesamt wurden zu den gefundenen Objekten noch drei weitere große Müllsäcke aus dem Teich gefischt.

Die „Baumfreunde Kinder AG" der ITBL findet jeweils am letzten Freitag im Monat statt. Es sind noch zwei Plätze im Kurs frei. Interessierte Kinder können sich anmelden.

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Umbauarbeiten auf dem Schul-Campus schreiten voran

(08.11.2019)

Im Oktober begannen die Bauarbeiten für den 1,36 Mio. Euro teuren Lehniner Schulanbau. Gegenwärtig erfolgen Abbrucharbeiten. Die Klassenräume sollen vergrößert und der Sekretariatsbereich verlegt werden. 16 Räume wurden leer gezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten am alten Schulstandort statt. Im September 2020 soll der erste Bauabschnitt fertig sein.
Im zweiten und dritten Bauabschnitt, die noch nicht terminiert sind, sollen ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule entstehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit ca. 750 - wenn die Abiturstufe wieder eingerichtet ist- auf ca. 1.000 steigen.

Die Entwicklung der Schule gilt als bildungspolitisches Leuchtturmprojekt für Kloster Lehnin. Inzwischen lernen hier Schüler aus insgesamt 46 Orten.

Eine gute Bildung ist heute das Wichtigste, um später im Beruf erfolgreich zu sein. Hier auf dem Lande sollen unsere Kinder fit für die spätere Lehrausbildung und für das Studium gemacht werden. Dies in einem vertrauten Umfeld zu organisieren sowie die Kinder und Jugendlichen von der ersten bis zur dreizehnten Klasse gemeinsam lernen zu lassen, ist ein unschätzbarer Vorteil. Darüber hinaus befinden sich Jugendclub, Integrierte Tagesbetreuung, Bibliothek und Sportmöglichkeiten auf dem Schulcampus an der Beethovenstraße in Lehnin.

Die erforderlichen millionenschweren Investitionen lassen sich nur im Zusammenwirken von Land, Kreis, Kommune und Gemeinde umsetzen.

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Andreas Kuhnert verabschiedet sich aus der Politik

(08.11.2019)

Er war Bürgerrechtler, Pfarrer, und langjähriger Landtagsabgeordneter. Zehn Jahre war Andreas Kuhnert Vorsitzender der Kloster Lehniner Gemeindevertretung. Mit 69 Jahren verabschiedete er sich nun aus persönlichen Gründen aus der Gemeindevertretung und somit aus der Politik. Für ihn rückte der Michelsdorfer Ortsvorsteher Steffen Dammann nach.

Andreas Kuhnert möchte weiterhin Vorträge in Kindergärten und Schulen halten, um seine unschätzbaren Erfahrungen und sein umfangreiches Wissen zu vermitteln. Den jungen Menschen die Demokratie näher zu bringen, war und ist ihm ein Bedürfnis. Er selbst kann als Zeitzeuge berichten, wie eine Diktatur mit Andersdenkenden umgegangen ist und was Menschen auf sich genommen haben, um künftig in einer Demokratie leben zu können. Andreas Kuhnert gestaltete den Prozess zur politischen Wende in unserer Region aktiv mit und kann aus dieser spannenden Zeit viel berichten.

Er setzte sich stets uneigennützig für unsere Region und unsere Gemeinde ein. Seine Verdienste stehen außer Frage. Er war immer ansprechbar, wenn die Menschen Sorgen und Nöte hatten und half bei der Problemlösung. Er war mehr als zwei Jahrzehnte Mitorganisator der Hilfetransporte ins litauische Vilnuis. Diese Transporte waren ihm eine Herzensangelegenheit. Die Demokratie steht und fällt mit dem Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger, deshalb setzt er sich auch weiterhin für sie ein.

Vielen Dank, lieber Andreas Kuhnert, für das jahrzehntelange Engagement zum Wohle unserer Gemeinde.

Wir wünschen alles Gute für die Zukunft, beste Gesundheit, persönliches Wohlbefinden und noch viele glückliche Stunden im Kreise der Familie.

 

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Wertstoffhöfe vorübergehend geschlossen

(07.11.2019)

Die APM-Wertstoffhöfe in Niemegk, Teltow und Werder müssen vom 28.11. bis 02.12. wegen technischer Umstellungen an der EDV geschlossen bleiben.  Am 03.12.2019 sind die Wertstoffhöfe wieder regulär geöffnet. Die APM-Hauptverwaltung in Niemegk sowie die APM-Außenstelle in Potsdam bleiben ebenfalls wegen technischer Umstellungen an der EDV am 29.11.2019 geschlossen. Die Abfallentsorgung findet am 29.11.2019 weiterhin ab 06.00 Uhr morgens statt.

Die Gemeinde Kloster Lehnin jetzt mit eigenem IT-Administrator

(05.11.2019)

Neuer IT-Administrator in der Gemeindeverwaltung Kloster Lehnin ist der 44-Jährige Silvio Braune. Der Familienvater, der mit seiner Frau Marlen und seinen beiden Kindern in Bad Belzig lebt, war zuletzt bei einem großen Kreditversicherer beschäftigt, wo er die IT-Technik- und Software betreut hat. Die täglich zweistündige Fahrt zur Arbeit und Einsätze am Wochenende hätten ihn zum Jobwechsel bewegt, erzählt Herr Braune.

Der IT-Experte hat ursprünglich bei der Deutschen Telekom als Kommunikationstechniker gearbeitet und später auch eine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel absolviert. Mit Arbeitsbeginn in der Gemeinde freut er sich, mehr Zeit für die Familie zu haben. Sein Hobby ist sein Garten, wo er auch Hühner und Laufenten hält. Politisch engagiert er sich in Bad Belzig.

Die verbesserte IT-Ausstattung der Verwaltung sei Voraussetzung, um die Aufgaben der Zukunft bewältigen zu können. Insofern sei der Schritt konsequent, dass die Gemeinde einen Administrator eingestellt hat. „Ich bin der Gemeindevertretung dankbar, dass sie im Rahmen des Stellenplanes diese Möglichkeit geschaffen hat,“ freut sich Bürgermeister Uwe Brückner. 

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Feuerwehrfahrzeug für 5.655 Euro versteigert

(01.11.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin versteigerte für 5.655 Euro ein 124 PS-starkes Feuerwehrfahrzeug (LF 16) vom Typ Daimler-Benz über das Internetportal "Zoll-Auktion". Der Diesel-LKW wurde am 02.10.1978 erstmals zugelassen und musste aufgrund von Mängeln ausgesondert werden.

Das Fahrzeug leistete ca. 20 Jahre treue Dienste in der Damdorfer Ortswehr. Diese erhielt -als Übergangslöung- ein gebrauchtes LF 16/12, das zuvor an der Landesfeuerwehrschule für Lehrzwecke genutzt wurde. Der Maßnahmenkatalog, den die Gemeindevertretung auf Vorschlag der Gemeindefeuerwehrführung im Mai d. J. beschlossen hat, sieht als langfristige Lösung die Beschaffung eines neuen Hilfeleistungsfahrzeuges innerhalb der nächsten 4 Jahre vor.

Für das versteigerte Fahrzeug gab es elf Gebote. Ein Chemnitzer Autohändler war Meistbietender und holte das Fahrzeug vorgestern vom Damsdorfer Baubetriebshof ab, wo es vorübergehend untergestellt war. Als wertsteigernd stellte sich der 2.400 Liter-Tank und der noch intakte Wasserwerfer auf dem Dach heraus. Der Oldtimer wird voraussichtlich in Osteuropa weiterhin für die Brandbekämpfung eingesetzt.

Demnächst wird auch das Göhlsdorfer Feuerwehrauto versteigert. Voraussichtliches Startgebot sind 2.000 Euro. Die Göhlsdorfer Kamerad/innen haben als Übergangslöung von der Brandenburger Berufsfeuerwehr ein Einsatzfahrzeug überlassen bekommen. Für sie soll kurzfristig ebenfalls ein neues Fahrzeug beschafft werden, für das derzeit die Ausschreibung vorbereitet wird.

Die Gemeinde Kloster Lehnin unternimmt viel, um unsere Gemeindefeuerwehr besser auszustatten und den über zwei Jahrzehnte entstandenen Rückstau abzubauen. So soll noch bis Dezember ein Mannschafts-Transportwagen und ein Kommandowagen in den Dienst gestellt werden. Eine bestmögliche Ausstattung sind wir unseren ehrenamtlichen Kamerad/innen mehr als schuldig, denn sie leisten einen unbezahlbaren Ehrendienst für uns alle. Danke dafür auch an dieser Stelle.

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Aktionstag „Feuer & Flamme für unsere Museen“ in Kloster Lehnin

(21.10.2019)

Kloster Lehniner Museen beteiligen sich Samstag, 26.10.2019, am 15. Aktionstag „Feuer & Flamme“. Insgesamt 60 Museen im Fläming, Havelland und in der Ostprignitz laden zumeist kostenlos ein, den Blick über den Tellerrand zu wagen. Es gilt Neues und Unbekanntes zu entdecken. Zu dem warten interessante Begleitprogramme. Die Freunde des Gaumenschmauses können sich ebenfalls erfreuen.

Das Reckahner Schulmuseum und das Rochow-Museum Reckahn (Foto) sind bei freiem Eintritt von 13 - 20 Uhr, das Museumscafé im Schloss von 14 - 18 Uhr, und die Barockkirche von 14 - 16 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr geht die Museumsleiterin, Dr. Silke Siebrecht-Grabig, im Schulmuseum in einer Sonderführung auf den „Musikunterricht unter Heinrich Julius Bruns (1746-1794)“ ein. Ab 18 Uhr startet im Schlosshof ein Laternenumzug. Der illuminierte Gutspark, Stockbrot und Grillgut für Groß und Klein laden nach Reckahn ein.

Im Emstaler Backofenmuseum sind Gerätschaften und Arbeitsmittel (teilweise) aus dem vorigen Jahrhundert zu besichtigen. Es gibt Wissenswertes über die Herstellung von Brot auf traditionelle Weise zu berichten und es wird Brot im historischen Lehmbackofen gebacken. Es gibt Grillwurst, Glühwein wird über dem Feuerkorb hergerichtet und einen Fackelumzug.

Aktionen laufen auch im Lehniner Klostermuseum, im Skulpturenpark und in der Galerie am Klostersee.

Nach dem Motto „klein, aber fein“ wird im Damsdorfer Stellmachermuseum in der Alten Lindenstraße das ausgestorbene Handwerk des Stellmachers präsentiert. Das Museum bietet eine Vielzahl an Maschinen und hölzernem Werkzeug, die der Stellmacher zur Produktion von landwirtschaftlichen Geräten nutzte. Bei einem Rundgang durch das Museum bekommen die Besucher einen speziellen Einblick in die Herstellung dieser Geräte, wie beispielsweise Wagenheber, Schlachtemollen, Holzharken und Wagenräder. Eine Sonderausstellung zeigt die Welt der holzschädigenden Pilze und Insekten. Besucher, die Interesse haben, mit dem alten Werkzeug des Stellmachers selbst zu werkeln, bekommen eine fachkundige Anleitung.

Geöffnet ist auch der Dreiseitenhof Grebs (Dorfanger 12). Dort kann die Geschichte des ländlichen Lebens erkundet werden. Gegenstand der Präsentation „Leben unserer Großeltern“ ist die Darstellung der landwirtschaftlichen Kultur und Lebensweise zwischen 1870 und 1950. Präsentiert werden landwirtschaftliche Geräte und Gegenstände des bäuerlichen Lebens. Als Besonderheit wird die Herstellung von Holzpantinen, eines in Grebs mehr als 100 Jahre ansässigen Gewerbes, dargestellt. Des Weiteren können alte Fahrräder mit Hilfsmotoren (Hühnerschreck) bestaunt werden.

Das sind tolle Beiträge für diesen Aktionstag von unseren musealen und kulturellen Einrichtungen in der Gemeinde Kloster Lehnin. Ein herzliches Dankeschön an alle engagierten Beteiligten!

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Kompromiss im Lehniner Baumstreit vereinbart

(16.10.2019)

Lehnin. Im Konflikt um die Baumfällungen auf dem Gelände des ehemaligen Hortes in der Beethovenstraße, der heute zu einer Demo von Baumfreunden führte, ist es zwischen dem Grundstücksnachbarn, Rafael Hecktor, und der Geschäftsführerin des Pflegedienstes Lietzmann, Kathrin Lietzmann, zu einer gütlichen Einigung gekommen.

Das Unternehmen beabsichtigt auf dem Areal eine zweigeschossige Seniorenwohnanlage für drei Wohngruppen von jeweils elf Bewohnern zu errichten. Baustart für den Neubau soll noch dieses Jahr sein. Derzeit laufen die Abrissarbeiten. Geplante Eröffnung ist im Herbst 2020. Für die Baumaßnahme hat das in Lehnin ansässige Unternehmen von der Bauaufsichtsbehörde des Landkreises die Fällung von vier Bäumen genehmigt bekommen.

Trotzdem hat Frau Lietzmann zugestimmt, dass eine ca. 100 Jahre alte Linde am Straßenrand erhalten bleibt. Die Gemeindeverwaltung stimmt dafür einer Reduzierung der erforderlichen Anzahl von Parkplätzen zu, die nötig sind, um den Baum zu erhalten. Für die 22 Betriebsfahrzeuge und den Besucherverkehr wird auf den vorgesehenen Außenflächen durch eine effektivere Parkordnung anderweitig ausreichend Parkraum geschaffen. Rafael Hecktor würde im Gegenzug seine Einfahrt verlegen, um den Baum auch von seiner Seite ausreichend bewässern zu können. Er bot einen Baumpatenschaft an. Auch ein weiterer Baum im hinteren Bereich des Geländes soll durch Baumpflegemaßnahmen erhalten und nicht gefällt werden.

Bürgermeister Uwe Brückner zeigte sich erfreut von dem vermittelnden Gespräch im Rathaus: „Es ist toll, wenn man sich über derartige Probleme konstruktiv und schnell verständigen kann. Das Bauprojekt ist für Kloster Lehnin ebenso enorm wichtig wie der Erhalt von Bäumen, die als grüne Lunge das Ortsbild prägen.“

Am morgigen Donnerstag wollen Herr Hecktor und Frau Lietzmann gemeinsam mit dem zuständigen Architekten und Bauleiter geeignete Maßnahmen vor Ort besprechen. Der familiengeführte Pflegedienst Lietzmann ist seit 1991 auf dem Markt und beschäftigt ca. 50 Arbeitnehmer.

 

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Spendensammlung für Spielgeräte am Hohlweg

(15.10.2019)

In Lehnin sammelt eine Eltern-Initiative für den Spielplatz am Hohlweg, um eine Schaukel und ein Tor anschaffen zu können. Die Unterstützer sollen namentlich auf einer Plakette erwähnt werden. Diese wird an den Spielgeräten angebracht.

Der Gemeindehaushalt muss vielfältige Aufgaben berücksichtigen: Finanzierung der Schulausstattungen, der Kindertageseinrichtungen, der Gemeindefeuerwehr, die Unterhaltung der gemeindlichen Straßen (155 km) und Gebäude (136). Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Leider sind daher die Gelder für die 25 gemeindeeigenen Spielplätze in den letzten Jahrzehnten konstant knapp gewesen, sodass in diesem Bereich nicht alle Wünsche zeitgleich erfüllt werden konnten.

Deshalb helfen derartige Initiativen ungemein, um voranzukommen. Ein großer Dank dafür. Vielleicht kommt im neuen Haushalt der Vorschlag der Verwaltung zum Tragen, dass mehr Mittel zur Verfügung stehen, um schneller in allen Ortsteilen entsprechend der Prioritätenliste angemessene Spielplätze zu schaffen.

Wer das Projekt unterstützen möchte, nutzt das Spendenkonto bei der Gemeinde Kloster Lehnin, IBAN DE73 160 500 00 3622 660 278. Verwendungszweck: Spielplatz Hohlweg + Name.

Neues Bauland in Lehnin

(09.10.2019)

Für Bauwillige in Lehnin sollen drei neue Wohngebiete am "Hohlweg Nord", "Hohlweg Süd" und "Zum Traumsee" ausgewiesen werden. Entsprechende Bebauungspläne wurden bzw. werden von den Gemeindevertretung beschlossen.

Am "Hohlweg Nord" könnten ca. 13 zweigeschossige Eigenheime oder Doppelhäuser entstehen. Das Gebiet, das jetzt noch Brachland ist, wird vom Lerchenwinkel aus erschlossen. Ein Investor soll das derzeit noch kommunale Areal entwickeln und vermarkten.

Auf privatem Land könnten ab 2020 am "Hohlweg Süd" nahe der Belziger Chaussee 15 Wohnhäuser und an der Straße "Zum Traumsee" ggf. weitere 16 Baugrundstücke hinzukommen.

Die neuen Stichstraßen, die von den privaten Erschließungsträgern gebaut werden, sollen später an die Gemeinde übertragen werden. Für die Gebiete "Zum Traumsee" und "Hohlweg Süd" laufen daher parallel auch die Vorbereitungen für den Abschluss von Erschließungsverträgen zur Regelung des Straßenbaus.

Halteverbotsschilder wegen Bauarbeiten auf Schulcampus

(08.10.2019)

Am 30.09.2019 fand die Bauanlaufberatung zur Baumaßnahme Errichtung eines Anbaus am Gebäude der ehemaligen Oberschule auf dem Schulcampus Lehnin statt. Ein Großteil der lärmintensiven Rückbauarbeiten wird bereits in den Herbstferien ausgeführt, da die Kopfräume in dem Gebäude auch während der anschließenden Bauarbeiten weiter genutzt werden.

Der im Zusammenhang mit den Bauarbeiten über die Goethe- und Beethovenstraße zusätzlich abzuwickelnde Verkehr würde durch parkende Fahrzeuge behindert, so dass hier ein Halteverbot über den gesamten Straßenverlauf ab Höhe Busbahnhof Markgrafenplatz bis Beethovenstraße/Ecke Lindenstraße auszusprechen war.

Planmäßig sollen die Bauarbeiten spätestens zum Schuljahresbeginn 2020/21 abgeschlossen sein. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht verbindlich erklärt werden, wie lange das Halteverbot aufrecht zu erhalten sein wird, da dies sehr stark vom Baufortschritt abhängt. Die Verwaltung ist jedoch bestrebt, die Einschränkungen auf das notwendige Maß zu beschränken.

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Arbeitsgruppe für neue Kitabeitrags-Satzung vor Abschluss

(07.10.2019)

Das Kitagesetz das Landes erfordert eine Überarbeitung der Kloster Lehniner Kitakostenbeitragssatzung, die in der jetzigen Fassung seit 2007 besteht. Eltern, Gemeindevertreter und -verwaltung, Kita-Leitungen und Regina Thinius (zuständige Fachdienstleiterin des Landkreises Potsdam-Mittelmark) diskutierten in bislang drei Sitzungen über einen neuen Entwurf der Kostenbeitragssatzung. Für den 8. Oktober ist die vierte und letzte Sitzung dieser Arbeitsgruppe vorgesehen.

Es herrscht Konsens, dass Eltern mit geringem Einkommen beitragsfrei gestellt werden bzw. künftig weniger Beiträge zahlen. Der Entwurf der Kostenbeitragssatzung mit der neuen Staffelung der Elternbeiträge soll auf einer öffentlichen Veranstaltung  vorgestellt werden. Die konkrete Einladung wird noch bekannt gemacht. Auf dieser Veranstaltung können Interessierte noch Anregungen geben, bevor das Papier im "Ausschuss Soziales und Schule" besprochen wird.

Die Satzung soll bis Jahresende von der Gemeindevertretung beschlossen worden sein und zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Bisher sieht es so aus, dass die Gemeinde durch die neue Satzung weniger Einnahmen aus Elternbeiträgen verbuchen wird. Die Zuschüsse des Landes für die beitragsfreien Kinder sind für die Gemeinde Kloster Lehnin nicht kostendeckend. Die Gemeinde muss diese Mindereinnahmen ausgleichen.

Schmierfinken am Lehniner Busbahnhof und auf dem Schulcampus

(07.10.2019)

Übers Wochenende haben teilweise vermummte Täter den Lehniner Busbahnhof und Gebäude auf dem Schulcampus, vor allem an der Turnhalle, mit Graffitis beschmiert.

Die Gemeinde hat umgehend Strafanzeige erstattet und stellt das gesicherte Videomaterial zum Tathergang der zuständigen Polizeidienststelle zur Verfügung. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen fünfstelligen Bereich.

Die Gemeinde wird am Busbahnhof in den kommenden Tagen die Schmierereien beseitigen lassen.

Hinweis: Wer Straftaten feststellt, sollte sofort die Polizei unter 110 alarmieren.

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16. Gemeindefußballturnier 2020

(07.10.2019)

Wer ist die beste Fußballmannschaft von Kloster Lehnin? Am Freitag, dem 17. Januar 2020, wissen wir es. Dann findet ab 18 Uhr das 16. Gemeindefußballturnier für Hobby- und Freizeitmannschaften in der Emsterlandhalle auf dem Schulcampus Lehnin statt.

Willkommen sind Vereins- aber auch Firmenteams, gerne auch Straßenmannschaften. Einzige Bedingung: die Spieler müssen mindestens 30 Jahre alt sein.

Mit dem Turnier, das in der Vergangenheit immer spannende Spiele bot, zeigen wir als Gemeinde, dass unser Herz auch für den Sport schlägt. Wir würden uns über viele Anmeldungen freuen. Am Ende sollen nach einem fairen Wettkampf die Besten gewinnen.

Um planen zu können, bittet die Gemeinde bis 10.12.2019 um Anmeldungen. Das Anmeldeformular und weitere Infos zum Spielablauf gibt es bei Manuela Hadler per E-Mail touristinfo@lehnin.de oder Tel. 0 33 82/73 07 19.

 

Bauarbeiten auf dem Schulcampus beginnen

(02.10.2019)

Nach der Dachsanierung der Sporthalle, der Einführung eines Mülltrennungssystems und dem Umzug der Integrierten Tagesbetreuung ITBL in das Sockelgeschoss der Turnhalle, geht es ab Montag, 7. Oktober, weiter mit den Bauarbeiten auf dem Lehniner Schulgelände. Aus diesem Grund wird der Haupteingang zur Oberschule für den gesamten Zeitraum der Baumaßnahme bis voraussichtlich im September 2020 gesperrt. Die Baustelle wird entsprechend abgesperrt.

Mit dem 1,36 Mio. Euro teuren Anbau sollen Klassenräume vergrößert und der Sekretariatsbereich verlegt werden. 16 Räume wurden leergezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten am alten Schulstandort statt. Langfristig ist auch ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule vorgesehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit rund 750 Schülern auf ca. 1000 steigen.

Der jetzt begonnene erste Bauabschnitt ist voraussichtlich im September 2020 fertig.

Der millionenschwere Umbau auf dem Schulcampus, der nur schrittweise möglich ist, ist ein Leuchtturmprojekt in der Bildungslandschaft des Landkreises Potsdam-Mittelmark, das nur mit dem Zusammenwirken von Land, Kreis, Kommune und Gemeindevertretern umsetzbar ist. Wir sichern damit eine weiterhin hohe Unterrichts-Qualität und den langfristigen Erhalt des Schulstandortes. Eine attraktive Schule bietet beste Lernbedingungen und wird gerne bei der Schulwahl der Kinder und Eltern berücksichtigt. Schon jetzt lernen in Kloster Lehnin Schüler aus 46 Orten.

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Apfelkuchen zu Fontanes Besuch 2.0

(02.10.2019)

Theodor Fontane 2.0, das neueste Update des märkischen Dichters, der dieses Jahr seinen 200. Geburtstag feiert, kam höchstpersönlich als Hank Teufer nach Kloster Lehnin. 

Gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Brückner, dem Vorstandsvorsitzenden des Diakonissenhauses, Pfarrer Matthias Blume, und Helga Brandt aus der Kreisverwaltung PM wurde feierlich die Stele eingeweiht, die am Klostereingang auf den 300 km langen Fontaneradweg hinweist, der ab sofort auch durch Kloster Lehnin führt. Alle Beteiligten versprechen sich vom neuen Radweg zusätzliche (Rad)Touristen.

Eine weitere Stele wurde im Schloßpark Reckahn installiert, wo Fontane nie war, weil er vor Reiseantritt starb. Die Leiterin der Reckahner Museen, Dr. Silke Siebrecht-Grabig, hat dennoch nach Sichtung des Schriftverkehrs herausgefunden, dass Theodor Fontane enge Kontakte zur Rochowschen Adelsfamilie pflegte.

Beim Fontane-Apfelkuchen entführte "Fontane" die Gäste im Café Fiedler in die Geschehnisse des 19. Jahrhunderts. Das Kloster war damals verfallen und die Diakonissen teilweise noch adlig. Fontane reiste mit "Thomas Cook" und ihm war ganz übel bei der Überfahrt nach England. Deshalb plädiert er für Reisen in der unmittelbaren Heimatregion, am besten auf "Fahrrad-Bahnen", deren Bau durch den "Soli" finanziert werden sollen. Fontanes Ausführungen zur Deutschen Einheit, die er 1870 ersann, haben bis heute einen aktuellen Bezug - ein geteiltes Deutschland will zusammenwachsen.

Die Lehniner Klosterkirche erlebte Fontane als "nackte, nur kümmerlich bei Leben erhaltene Existenz, die trister ist als Tod und Zerstörung". Aber draußen auf dem Klostergelände spürte er die "Poesie des Verfalls" und allerlei Zauber. Die Schuljugend kletterte auf den Trümmern umher und in Bodennähe sollen einer alten Sage zufolge Mönchsgesänge zu hören sein. Und inmitten roter Kirchenfensterscheiben wähnte Fontane das "Weiße Fräulein", dass treppauf und treppab den Mönch sucht, den sie liebt.

Pfarrer Blume sprach von einem kostbaren Erbe, die Lehniner Klosteranlage zu erhalten und sinnvoll zu nutzen. Zum Kloster hätten einst 64 Dörfer gehört und dazu viele Wind- und Wassermühlen. In der heutigen Zeit sei die Entwicklung des Klosters zu einem touristischen Anziehungsort eine der wichtigsten Aufgaben.

Bürgermeister Brückner erinnerte daran, dass das Kloster die Region über Jahrhunderte geprägt und 2002 der Gemeinde den Namen gegeben hat. "Ich freue mich, dass die Gemeinde Kloster Lehnin den 200. Geburtstag dieses Menschenkenners, dessen Romane bis heute gern gelesen werden, mit zwei Stelen würdigen kann. Dies ist nur möglich, weil die Landkreise PM und HVL uns dabei stark unterstützt haben. Allen Beteiligten an diesem wunderbaren Radweg vielen Dank!" 

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Stelen für Fontanes 200. Geburtstag werden am 1.10., 9 Uhr, eingeweiht

(27.09.2019)

Theodor Fontane war gelernter Apotheker und wird erfahren haben, dass zum Erkennen eines Leidens und der möglichen Heilung nichts so unersetzlich ist wie das Gespräch. Diese Erfahrungen bestimmen das Werk des Schriftstellers: die unverwechselbare Individualität und die Kunst des Gesprächs, die politisch-moralische Mahnung, etwas besser zu tun als es ist. Das ganze authentisch und in lockerer Sprache dargeboten. „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, „Effi Briest“ und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ gehören zu den bekanntesten Werken seines Schaffens.

Wir erfahren von ihm etwas aus einer Welt, in der man sich noch zum Duell forderte und in der man zu Pferde manchmal noch schneller war als Telegramme.

Eine „weiße Frau“ kommt in Fontanes Erzählungen zu Lehnin vor. Die historische Bedeutung des „Mutterklosters für diese Gegenden“ stand für Fontane außer Frage. Als er das Kloster Lehnin 1863 besuchte, lag ein großer Teil in Trümmern. Aber in den Trümmern spürte er die „Poesie des Verfalls“.

Das Barockschloß in Reckahn wollte Fontane ebenfalls besuchen. Er starb jedoch, bevor er die Reise antreten konnte.

Bürgermeister Uwe Brückner freut sich, dass die Gemeinde Kloster Lehnin den 200. Geburtstag dieses Menschenkenners, dessen Romane bis heute gern gelesen werden, an diesen beiden Orten mit zwei Stelen würdigen kann. Dies war nur mit tatkräftiger Unterstützung unseres Landkreises möglich.

Die Stele auf dem Marktplatz in Lehnin wird am Dienstag, den 1.10.2019, 9 Uhr feierlich enthüllt. Schauspieler Hank Teufer wird die Teilnehmenden in eine Reise in das 19. Jahrhundert mitnehmen.

Mit den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland wurde eine Vereinbarung getroffen, das Kloster Lehnin Teil des Fontane-Radweges wird. Dafür sind wir dankbar.

Beide Stelen enthalten Informationen über den Schriftsteller und seinen Wanderungen. Bei der Gestaltung der Stelen, die auch einen regionalen Bezug herstellen, haben die Museumsleiter Dr. Silke Siebrecht-Garbig und Stefan Beier mitgewirkt. Neben den beiden Bauwerken wurden auch Radwege, die dorthin führen, ausgeschildert.

Kloster Lehnin ist nun Bestandteil der Fontane-Radroute, die an mehr als 60 Orten Fontanes Biografie und Lyrik nähergebracht. Die Route führt an jene historischen Orte und Landschaften, die Fontane für sein Hauptwerk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ als Vorlage für Handlung und Personen dienten. Neuruppin, Fontanes Geburtsstadt und Ausgangsort seiner Wanderungen, liegt im Zentrum des 300 km langen Fontane-Radweges.

Allen Beteiligten an diesem wunderbaren Radweg vielen Dank!

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Zu laute Autobahn - was tun?

(27.09.2019)

Eine Autobahn ist Segen und Fluch zugleich. Über den Verkehrslärm an der benachbarten Autobahn beklagen sich nicht nur Grebser und Nahmitzer, was durchaus nachvollziehbar ist. Die Gemeinde hat hier mehrere Gespräche und auch umfangreichen Schriftverkehr mit den zuständigen Behörden geführt. Es sind z. B. Anträge auf lärmmindernde Maßnahmen gestellt worden, die allesamt abgelehnt worden sind.

Lärmschutzwände ausweiten/erhöhen und ein Tempolimit über einen größeren Autobahnabschnitt würden nach Auffassung der Gemeinde wesentliche Verbesserung bagelehnt bringen. Leider sind alle Vorschläge/Forderungen erneut abgelehnt worden.

Es bestehen kaum Möglichkeiten die Forderungen umzusetzen. Wir bleiben trotzdem dran und versuchen weiterhin eine einvernehmliche Lösung zu erreichen.

Bauarbeiten in der Friedensstraße gestartet

(26.09.2019)

Am heutigen Donnerstag wurde die Fahrbahn der Friedensstraße in Höhe Lehniner Rathaus in Richtung Lindenstraße aufgebrochen. Für das Rathaus wurde eine neue Zufahrt als Provisorium hergestellt. An der Zuwegung aus Richtung Marktplatz ändert sich vorerst nichts. Das Parken im Baustellenbereich ist nicht möglich. Es kann zu Wartezeiten im Verkehr kommen, wenn die Großfräse sich im Einsatz befindet.

Im Anschluss beginnt der Bau der neuen Regenentwässerung, für die Rohre verlegt werden müssen. Die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke bleibt gewährleistet.

Es wird um Verständnis gebeten.

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Ampeln in der Kurfürstenstraße in Lehnin

(25.09.2019)

Einige Lehniner haben sich diese Woche gewundert, warum in der Kurfürstenstraße Fußgänger-Ampeln aufgestellt wurden.

Endlich geht es los und es wird ein Stromkabel durch die E.DIS verlegt, um die künftige Ladestation für Elektroautos auf dem Parkplatz Mühlenteich anzubinden.

Dazu erfolgt eine vollständige Sperrung des südlichen Gehweges in der Kurfürstenstraße 5 bis 12a. Für die sichere Führung des Fußgängerverkehrs bei der Querung der Fahrbahn wurden die Fußgängerampeln aufgestellt. Die bauausführende Firma hat in ihren Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung einen Bauzeitraum bis 14.10. angegeben.

Dann ist es bald vollbracht und Kloster Lehnin verfügt über eine Ladestation!!

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Auf dem Prüfstand: Wie gut ist das Kitagesetz wirklich und warum muss nachgebessert werden?

(25.09.2019)

Die Brandenburger Fraktionsvorsitzende der Partei „Die Linke“, Kathrin Dannenberg, und der scheidende Göhlsdorfer Landtagsabgeordnete, Dr. Andreas Bernig, besuchten die Gemeindeverwaltung von Kloster Lehnin, um sich mit Fachleuten der Basis über Qualitätsstandards und Probleme in den gemeindlichen Kitas auszutauschen.  An dem Gespräch nahmen neben Bürgermeister Uwe Brückner auch die Fachbereichsleiterin Dagmar Keding und die beiden Kitaleiterinnen Mendy Bliedtner („Sonnenkäfer“ Grebs) und Martina Meier („Knirpsentreff“ Lehnin) teil.

Die familienfreundliche Gemeinde hat sich in der Vergangenheit mit vielen ehrgeizigen Pilotprojekten in diesem Bereich erfolgreich engagiert und war dankbar für den Austausch. Auch die Möglichkeit, den Abgeordneten Anregungen mit auf den Weg nach Potsdam geben, wurde genutzt. Denn es ist lohnend, sich im Potsdamer Landtag zum Wohle unserer Kleinsten und Erzieher/innen einzusetzen.

Derzeit verfügt Kloster Lehnin über 409 Kita-Plätze in sechs Einrichtungen (Damsdorf, Grebs, Göhlsdorf, Lehnin, Netzen und Reckahn). Belegt sind momentan 370 Plätze. Zum 31.12.2019 werden aus heutiger Sicht 383 Kita-Plätze benötigt. Die Kinderzahlen sind trotz der Ausweisung neuer Wohnungsbaugebiete derzeit stabil. Gegenwärtig wird die Kita Damsdorf um einen weiteren Satelliten-Bau ergänzt, um die Kapazität von 128 auf ca. 175 zu erhöhen. In der Regel sind die Einrichtungen von 6 bis 17 bzw. 18 Uhr geöffnet. Eine Spätkita einzurichten war, nach vorgenommenen Umfragen in den Vorjahren, nicht erforderlich.

Die Kloster Lehniner fordern eine Gleichberechtigung von Bildungseinrichtungen.

„Das Brandenburgische Kitagesetz mit seinen aktuellen Änderungen stellt für die Kommunen eine enorme Anforderung, sowohl finanziell als auch personell, dar. So bleibt zu befürchten, dass die Kommunen Kosten im Rahmen der Beitragsbefreiung nicht vollumfänglich erstattet bekommen. Auch die Ermittlung der Kostenerstattungen und Beitragsbefreiungen begründen zusätzlichen Verwaltungsaufwand, der in keinerlei Hinsicht berücksichtigt wurde“, erläutert Dagmar Keding. Kitaleiterin Martina Meier sagte, dass der Betreuungsschlüssel unbedingt verbessert werden müsse, derzeit können z.B. Vor- und Nachbereitungszeiten nur unzureichend durchgeführt werden bzw. gehen zu Lasten der Arbeit am Kind.

Die Fraktionsvorsitzende Kathrin Dannenberg, die einen engen Kontakt zum Landeskitaelternbeirat hat, forderte genauere Festlegungen im Kitagesetz.

„Es muss ganz klar sein, wer für welche Kosten aufkommt. Wir Linken wollen eine komplette Beitragsfreiheit für alle Eltern. Bildung wie sie in den Kitas vermittelt wird, muss für alle Kinder kostenlos werden, gleichzeitig ist aber auch die Qualität zu verbessern“, erklärt Dannenberg. Bisher gilt die Beitragsfreiheit nur für Eltern mit einem Netto-Jahreseinkommen bis 20.000 Euro – eine Grenze, die vor allem bei Eltern Unmut hervorruft, die knapp darüber verdienen.

Bürgermeister Uwe Brückner sagte, die Beitragsfreiheit könne sein, aber seiner Auffassung nach sei das verfügbare Geld besser angelegt, wenn es in bessere Ausstattung und in die Qualitätsstandards Kita´s fließe. Passendes Personal zu finden, sei immer schwieriger. Deshalb bilde die Gemeinde dieses Jahr, neben den bereits Beschäftigten sechs „Quereinsteigern“, erstmals drei Azubis aus.

Schwierig gestaltet sich die Betreuung von Inklusionskindern. Die in der Gemeinde Kloster Lehnin bestehenden Regelkita´s können diese Aufgabe nicht in jedem Fall leisten. So könnten u.a. Heilpädagogen oder Sozialpädagogen hier Entlastung bringen. Diese sind derzeit zusätzlich durch die Gemeinde zu finanzieren und werden nicht dem notwendigen pädagogischen Personal zugerechnet, so Brückner.

Kathrin Dannenberg sagte zu, den zukünftigen Entwurf des Kitagesetzes mit der Gemeinde zu diskutieren.

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Für einen besseren ÖPNV: geschützt bei Wind und Wetter

(23.09.2019)

Wartehäuschen an Bushaltestellen, die vor jedem Wetter schützen, sind eine tolle Sache. Nicht nur für unsere Kinder, die täglich dort stehen, um zur Schule zu fahren. Die Gemeinde Kloster Lehnin investiert seit Jahren in die bessere Aufenthaltsqualität an den Bushaltestellen.

Es gibt dazu einen mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark abgestimmten Investitionsplan. Drei neue Wartehäuschen sind bereits fest vorgesehen und zwar in Grebs an der Seniorenresidenz, in Emstal und in der Damsdorfer Hauptstraße. Weitere sollen folgen. Daher wird der Investitionsplan - auch in Abstimmung mit dem Landkreis - ständig fortgeschrieben, sodass weitere Wartehäuschen in den kommenden Jahren hinzu kommen können.

Erfreulich ist es, dass die Fraktion SPD/Die Linke/Baumfreunde die bestehenden Prioritäten unterstützt und ergänzende Vorschläge für die nächsten Jahre unterbreitet. Die Prioritäten werden verwaltungsseitig aufbereitet.

Kommunalpolitiker spielen Boule in der Lehniner Ortsmitte

(23.09.2019)

In zwei Teams spielten Ortsbeiräte und Mitglieder des Freundeskreises Tervuren eine Boule-Meisterschaft auf dem Lehniner Markgrafenplatz aus. Die Anlage kann jeder, der sich in dieser Sportart ausprobieren möchte, zu jeder Zeit nutzen. Die Kugeln sind in der Touristinformation oder im Hotel Markgraf ausleihbar. Ansonsten treffen sich jeden Sonntag, ab 10 Uhr, die Boule-Freunde.

Bei dem Turnier, bei dem rote und blaue Kugeln zum Einsatz kamen, ging es weniger um höher, stärker, schneller, wie sonst oft im Sport, sondern um ein Miteinander und um angeregte Gespräche.

Den Beteiligten hat die Veranstaltung sehr gut gefallen. Es gab viel Spaß und einen spannenden Wettkampf. Es soll im nächsten Jahr eine Neuauflage geben. Ausgetragen wurde das Boule-Turnier erstmals 2016. Kurz zuvor hatten unsere Freunde in unserer belgischen Partnerstadt Tervuren ein Turnier organisiert, an dem Vertreter aus Kloster Lehniner teilnahmen. Sofort war die Idee geboren, den belgischen Volkssport auch in Kloster Lehnin zu etablieren, da es ist ein tolles Spiel für alle Altersgruppen ist.

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Erneut illegale Müllentsorgung im Wald

(20.09.2019)

Im Wald im Bereich "Hohes Steinfeld" in Kloster Lehnin ist eine erneute illegale Müllablagerung festgestellt worden. Sperrmüll, Altholz - ein ganzer Container voll. Landesforst und Lehniner Ordnungsamt ermitteln weiter in der Angelegenheit.

Wer kann etwas dazu sagen, woher der Müll - vermutlich aus einem Laubenabriss - kommt? Wer hat jemanden beim abladen gesehen? Hinweise nimmt unser Ordnungsamt an unter ordnung@lehnin.de oder Tel. 0 33 82/73 07 24. Die Gemeinde wird solche Straftaten konsequent verfolgen und auch Anzeige erstatten.

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Kostenloser Eintritt in Strandbad für die Schüler aus Kloster Lehnin im nächsten Jahr

(20.09.2019)

Familienfreundlich steht in Kloster Lehnin nicht nur auf dem Blatt Papier, es wird auch aktiv gelebt. Eine weitere Maßnahme ist eine neue Verabredung zwischen Bürgermeister Uwe Brückner und dem Lehniner Strandbad-Betreiber Kay Schattenberg, die heute getroffen wurde.

Danach bekommen alle Kloster Lehniner Schüler (Postleitzahl 14797) im nächsten Jahr eine Saison-Eintrittskarte gratis. Kay Schattenberg verzichtet auf diese Einnahmen. Im Gegenzug finanziert die Gemeinde den Kartendruck. Mit der Maßnahme soll der Anteil der Kloster Lehniner unter den Strandbad-Besuchern von derzeit nur 15 Prozent deutlich erhöht werden.

Das Strandbad soll in den kommenden Jahren saniert und weiterentwickelt werden. Voraussetzung dazu ist die Bewilligung von Fördermitteln. Die Gemeinde Kloster Lehnin hat ein Bebauungsplanverfahren für das Areal am Klostersee gestartet.

Die erste Ausbaustufe sieht u. a. die behindertengerechte Sanierung und Erweiterung der maroden Sanitäranlagen (Duschen für Wasserwanderer) vor. Die Entwicklung des Geländes ist nicht nur enorm wichtig für die Naherholung der Bevölkerung, sondern auch für touristische Angebote wie Paddeltouren und Übernachten im Strandbad.

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Gemeinde arbeitet mit Kreissportbund noch enger zusammen

(19.09.2019)

Zu einem Arbeitsgespräch trafen sich der Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB), Thomas Bottke, und Bürgermeister Uwe Brückner. Der Kreissportbund Potsdam-Mittelmark möchte sich räumlich erweitern und sucht einen neuen Standort in Lehnin oder angrenzenden Ortsteilen. Hier können dem KSB derzeit drei Angebote gemacht werden. Zudem beklagt Bottke ein zu lahmes Internet, wofür es verschiedene Lösungsansätze gibt, die nun geprüft werden.

Bürgermeister Brückner betonte, dass die Gemeinde auch künftig die Sportler unterstützt. Allerdings befindet sich die Auslastung der Lehniner Sportstätten, insbesondere der Turnhallen, am Limit und es gibt Probleme mit der Sauberkeit, weil einige Sportler die Umkleidekabinen nicht so verlassen, wie es wünschenswert wäre.

KSB und Gemeinde möchten künftig auch in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung enger zusammenarbeiten. Der Kreissportbund bietet hierzu u. a. mit dem Gütesiegel "Sport pro Gesundheit" zertifizierte Bewegungsprogramme.

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Busbahnhof Lehnin

(17.09.2019)

In letzter Zeit gab es Diskussionen um den Busbahnhof in Lehnin. Es werden fehlende Sauberkeit und Regelverstöße, vor allem durch Jugendliche, bemängelt.

Die Gemeinde steuert dieser Entwicklung entgegen. Die Reinigungsintervalle wurden verkürzt. Graffitis werden schnellstmöglich beseitigt. Das Ordnungsamt ist regelmäßig vor Ort und redet mit den Jugendlichen sowie mit anderen Beteiligten. Es wurden und werden gemeinsam Maßnahmen mit der Polizei und der Schule durchgeführt.

Die Behauptung, dass der Bahnhof für die Anzahl der ankommenden Busse und Schüler nicht ausgelegt wäre, trifft nicht zu. Die Gemeinde hat den Busbahnhof 2003/2004 nach einem Architektenwettbewerb mit Fördermitteln neu gestaltet und nach den damaligen Bedarfen ausgelegt. Zur Erinnerung: Zu diesem Zeitpunkt verfügte Lehnin über eine Sonderschule, eine Grundschule und eine Gesamtschule mit Sekundarstufe 1 und 2. Insgesamt war die Schülerzahl sogar höher als heute.

Die Verbesserung der Gesamtsituation kann nur im Zusammenwirken aller gelingen. Es sind Eltern, Schule, Ortsbeirat, Polizei und Gemeindeverwaltung gefordert. Wir müssen es gemeinsam schaffen, zu vermitteln, dass hier Werte beschädigt bzw. zerstört werden und Geld aufgewendet werden muss, was woanders dringend gebraucht wird. Wir brauchen eine Vorbildfunktion und die Erkenntnis, das es für die Schule kein gutes Bild abgibt, wenn unmittelbar vor dem Schulcampus der Busbahnhof stark verunreinigt und beschädigt wird. Packen wir es alle gemeinsam an!

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Flohmarkt auf dem Schulcampus

(17.09.2019)

Ein Familienflohmarkt findet Samstag, 28.09., von 9 bis 14 Uhr auf dem Lehniner Schulcampus in der Goethestraße 15 statt.

Angeboten werden Kinder- und Baby-Bekleidung, Spielsachen, Bücher, Spiele und Haushaltswaren. Standgebühr 3 Euro, Tische sind selbst mitzubringen. Anmeldefrist für Stände bis Montag, 23.9., bei Kerstin Krämer im Eltern-Kind-Zentrum EKiZ per E-Mail ekiz@gfb-potsdam.de.

Bauarbeiten in der Friedensstraße

(16.09.2019)

Donnerstag, den 26.09., wird die Fahrbahn der Friedensstraße in Höhe Lehniner Rathaus ab dem grünen Strich in Richtung Lindenstraße mit einer Fräse aufgebrochen. Vorab wird eine neue Zufahrt als Provisorium hergestellt. An der Zuwegung aus Richtung Marktplatz ändert sich vorerst nichts.

Am 26.9. kann es zu Wartezeiten kommen, wenn die Großfräse im Bereich des Rathauses eingesetzt wird. Fahrzeuge können nur aus Richtung Zentrum in die Friedensstraße einfahren. Nach den Abbrucharbeiten beginnt der Bau einer Regenentwässerung. Die Grundstücke bleiben auf alle Fälle fußläufig erreichbar.

Es wird um Verständnis gebeten.

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Kloster Lehniner Wanderweg ist einer der schönsten in Deutschland

(16.09.2019)

Was haben Sylt, Hiddensee, Spreewald und der Lehniner Ortsteil Emstal gemeinsam? Alle haben es in die FOCUS-Ausgabe 37/19 geschafft unter der Rubrik „Deutschlands Traumpfade“.

Der vom Nachrichtenmagazin hochgelobte „Willibald-Alexis-Wanderweg“ führt vom Kloster in Lehnin zum Gohlitzsee, durch die Wälder, Wiesen und luftigen Hügel der Lehniner Mittelheide und den Emstaler Schlauch. Von dort geht es für Wanderer am Mittelsee entlang, an der Alten Försterei Lehnin vorbei und wieder zum Kloster Lehnin.

Benannt ist dieser Weg nach dem Schriftsteller Willibald Alexis, der zwei Romane schrieb, deren Handlungen in der Region spielten: „Die Hosen des Herrn von Bredow“ 1846 und „Der Werwolf“ von 1848. Alexis beschrieb in seinen Werken Landstriche so detailreich, dass man noch heute jene Orte aufsuchen und sich in die Protagonisten und Szenen hineinversetzen kann. Schautafeln auf dem Weg geben auch literarische Einblicke.

In der Tourist-Information (Tel. 0 33 82 /23 638 99) auf dem Markgrafenplatz gibt es zum Willibald-Alexis-Wanderweg einen Flyer sowie die beiden Alexis-Romane als antiquarische Exemplare.

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Dankeschön für unsere Ehrenamtler

(16.09.2019)

Ehrenamt ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Ohne Ehrenamt würde unser Wohlstand nicht finanzierbar sein. Das ist nicht nur bei der Brandbekämpfung, im Freizeitsport oder bei der Altenpflege der Fall, sondern auch bei Pflichtaufgaben wie die Besetzung von Wahllokalen oder die Unterstützung von Veranstaltungen wie jüngst der Lehniner Aktionstag in Berlin.

Bürgermeister Uwe Brückner lud deshalb rund 90 Ehrenamtler/innen in das Festzeit des Strandbades Lehnin ein, um bei Kaffee und Kuchen Danke zu sagen.

„Die Gemeinde wird auch künftig alles unternehmen, um das Ehrenamt zu stärken und zu wertschätzen. Danke auch an Ihre Familien, aber ebenso an Ihre Arbeitgeber, die hinter Ihnen stehen und Sie dabei unterstützen sowie Verständnis aufbringen, wenn Sie eine zweite Schicht am Tag ehrenamtlich leisten. Wir bauen auch künftig auf Sie und brauchen Sie ganz dringend", betonte Brückner.

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Schnelles Internet für alle

(13.09.2019)

Die Deutsche Telekom AG verlegt ab Mitte 2020 bis 2023 im Landkreis Potsdam-Mittelmark 4.000 km abhörsicheres Glasfaserkabel und stellt 500 neue Netzverteiler auf. Insgesamt werden ca. 50 Mio. Euro investiert, wovon der Bund 28 Mio. bereitstellt, das Land 16,7 Mio. und der Landkreis 5 Mio. Euro. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern in Seddiner See zwischen Telekom-Vertretern und dem Landrat Wolfgang Blasig im Beisein von Bürgermeistern und Amtsdirektoren unterschrieben.

In der Gemeinde Kloster Lehnin sollen bisher unterversorgte Gebiete, die mit weniger als 30 Megabit ausgestattet sind, mit schnellem Internet (bis zu 1 Gigabit) verbunden werden. Dies soll im nächsten Jahr erfolgen. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden im Vorfeld der Baumaßnahme informiert. Unsere Schulen sowie Gewerbegebiete sollen mit angeschlossen werden.

Bürgermeister Uwe Brückner: "Ich finde das toll, das bisher abgehängte Gebiete endlich ans Netz kommen. Mit dem schnellen Internet schaffen wir gleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Land. Der Wettbewerbsnachteil gegenüber Großstädten wird dadurch verkürzt. Firmen finden eine gute Infrastruktur vor, um in Arbeitsplätze zu investieren. Schnelles Netz hilft auch dem Umweltschutz, weil dann manche Autofahrten entfallen, da Akten besser übers Netz verschickt werden können."

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Neu in Kloster Lehnin: Entsorgungsbeutel für Hundekot

(12.09.2019)

Um Straßen und Wege in der Gemeinde sauberer zu halten, hat die Gemeinde in fast allen Ortsteilen jetzt 14 Tütenspender für Hundekot durch den Baubetriebshof aufstellen lassen. Jeder einzelne hat rund 75 Euro gekostet, was in der Summe 1.050 Euro ausmacht. Ein voller Hundekotbeutel ist in Mülleimern zu entsorgen.

Standorte sind in Lehnin an der Badestelle Gohlitzsee, am Landambulatorium (Foto) und am Parkplatz Rosenpark. In Reckahn stehen die braunen Behälter mit Hundekopf-Bild, die wie ein Straßenschild aussehen, auf dem Schloßparkgelände, in Michelsdorf an der Bushaltestelle. In Netzen befinden sich Spender an der Badestelle, am Parkplatz Kanalbrücke und am Kinderspielplatz. In Emstal sind Spender am Badestrand aufgebaut, in Trechwitz am Spielplatz und an der Bushaltestelle in der Knobelsdorffstraße. In Rietz befindet sich ein Tütchenspender am Schaukasten Göttiner Straße/Feldstraße, in Prützke am Gemeindezentrum und nahe des Schaukastens im Alten Dorf.

Die Beutel sind für Nutzer kostenlos. Die Gemeindeverwaltung hofft, dass alle Hundehalter, das neue System nutzen, damit kein Spaziergänger mehr in eine ,Tretmine mitnehmen" muss. Wer dennoch die Hinterlassenschaften seines Hundes im öffentlichen Raum liegen lässt, muss mit Ordnungsstrafen rechnen. Unser Ordnungsdienst wird verstärkt darauf achten.

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Illegale Müllablagerung im Lehniner Wald

(09.09.2019)

Am Freitag teilten mehrere Bürger unabhängig voneinander mit, dass ca. drei Kubikmeter Bauschutt, vermutlich von einem Bad- oder Küchenabriss, im Wald nahe der Autobahnabfahrt Lehnin entsorgt wurden. Die Gemeinde beauftragt jetzt die Müllentsorgung und leitet ein Bußgeldverfahren gegen den bisher noch unbekannten Verursacher ein.

Die nicht unerheblichen Kosten werden leider an anderer Stelle nicht zur Verfügung stehen.

Wer hat etwas gesehen? Wer kann Angaben zur Entsorgung oder Herkunft des Schuttes machen? Hinweise bitte an unser Ordnungsamt unter Tel.0 33 82/73 07 24 oder per E-Mail ordnung@lehnin.de. Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

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Lehniner Ortswehr auf der A2 im Einsatz

(09.09.2019)

Zwölf Kameraden der Feuerwehr Lehnin​ waren heute vormittag auf der A 2 zwischen Netzen und Brandenburg an der Havel im Einsatz. Drei Fahrzeuge waren bei regennasser Fahrbahn aufeinandergerutscht. Die Fahrzeuginsassen waren beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit gebracht. Während der Bergungsarbeiten mussten zwei von drei Fahrstreifen gesperrt werden. Die Lehniner Kameraden sicherten die Fahrzeuge durch Abklemmen der Batterie, rollten sie mit Spezialgerät auf den Standstreifen und säuberten die Fahrbahn.

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Gedenken an unsere tödlich verunfallten Kameraden

(05.09.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner legte heute mit Gemeindevertreter Harry Grunert und dem Vize-Gemeindewehrführer, Thomas Preuschoff, ein Blumengebinde vor dem Denkmal am Lehniner Feuerwehrgerätehaus nieder.

Unvergessen bleibt der tragische Unfall auf der A 2 vor zwei Jahren, der zwei unserer Lehniner Kameraden in den Tod riss. Sie gaben ihr Leben, um das Leben anderer zu retten!

Dieser schreckliche Tag hat alles verändert. Er hat in unserem Leben einen tiefen Einschnitt hinterlassen und uns eine tiefe Kerbe versetzt. Es gibt keine Worte, die unsere unendliche Trauer beschreiben könnte.

Die größte Last haben die Angehörigen der verstorbenen Kameraden zu tragen. Wir denken in dieser Stunde auch an sie und stehen ihnen auch weiterhin zur Seite.

Wir werden unsere Kameraden niemals vergessen und verneigen uns vor ihrer Lebensleistung. Sie fahren weiterhin bei jedem Einsatz mit!

Ihre Einsatzbereitschaft und ihr Mut bleiben Maßstab für uns. Der Unfall ist aber zugleich auch Mahnung, alles zu unternehmen, um solche schrecklichen Ereignisse künftig zu vermeiden.

Kloster Lehnins CDU-Fraktionschef und Grebser Ortsvorsteher Harry Grunert sagte, er sei enttäuscht über das Innenministerium, dass immer noch nicht die Arbeitsbedingungen für Feuerwehrleute auf der Autobahn verbessert habe. Wie jüngste Unfälle in der Region zeigten, funktioniere beispielsweise die Rettungsgasse immer noch nicht. "Hut ab vor den Kameraden, die auf der Autobahn andere retten und ihr eigenes Leben dabei aufs Spiel setzen. So etwas wie vor zwei Jahren darf nie wieder passieren", sagt Harry Grunert.

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Herzliche Glückwünsche dem neuen Landtagsabgeordneten in unserem Wahlkreis

(02.09.2019)

Unsere Glückwünsche gehen an den frischgebackenen Landtagsabgeordneten Udo Wernitz, der aus unserer Gemeinde stammt. Für diese Aufgabe und die kommenden Herausforderungen wünscht die Gemeinde Kloster Lehnin alles Gute!

Wir hoffen mit ihm ein Sprachrohr für die kommunalen Belange im Landtag zu haben und wünschen uns eine gute Zusammenarbeit. Unsere Gemeinde benötigt für viele Investitionen Co-Finanzierungen vom Land, um die Vorhaben stemmen zu können. Herr Wernitz ist seit 5 Jahren in der Kommunalpolitik und weiß, was den Bürgern und der Verwaltung unter den Nägeln brennt.

Viel Glück für die neue Aufgabe und ein Quäntchen Glück, ohne das kein großes Vorhaben gelingen kann.

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Klassentreffen nach 70 Jahren Einschulung

(28.08.2019)

Die Lehninerin Gudrun Voigt lädt Dienstag, 3.9., ab 14 Uhr im Nahmitzer Anglerheim hinterm Sägewerk zu einem ungewöhnlichen Treffen ein: 70 Jahre Einschulung. 1949 startete sie mit 29 Mitstreitern in der Lehniner Schule, die sie nach der 8. verließ. Im Gebäude, das heute noch steht, sind heute die Bibliothek und das EKiZ untergebracht.

Einige Mitschüler gingen nach Ziesar weiter zur Schule. Gudrun Voigt arbeitete u.a. in einer Fleischerei und in einem Fischladen. Nach der Wende betrieb sie einen Zeitungskiosk am Busbahnhof. Während sie eine starke Bindung zu ihrem Heimatort hat, zog es zwei ihrer drei Kinder arbeitsbedingt in die Schweiz. Die 77-Jährige hat inzwischen auch fünf Enkel.

Getroffen hat sie ihre ehemaligen Mitschüler schon öfter, aber sie würde die Organisation weiterer Treffen gerne in andere Hände geben. Für das Klassentreffen haben bisher 40 Personen zugesagt - jeder darf seinen Partner mitbringen und mit der Klassenzugehörigkeit nehmen es die Lehniner inzwischen nicht mehr so genau. Einige Partygäste sind auch etwas älter oder jünger. Einige ehemalige Schulkamerad(inn)en hat es inzwischen weiter weg verschlagen: nach Rostock oder Mühlheim an der Ruhr. Ein Klassenkamerad lebt im australischen Melbourne. Er kommt wegen der weiten Entfernung zwar nicht selbst, aber hat schon Kartengrüße geschickt.

Interessant sei es immer, die alten Erinnerungen auszutauschen, die so immer wieder lebendig werden. "Die Schulzeit war sehr schön und wir hatten auch viele guten Lehrer. Geblieben sind glückliche Erinnerungen an eine wunderbare Zeit", schwärmt die Rentnerin.

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Ab jetzt gilt Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße

(27.08.2019)

Der Landkreis gab dem lang gehegten Wunsch nach "Tempo 30" in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße im Ortsteil Lehnin statt. Die Schilder wurden heute installiert.

Gemeinde und Anwohner kämpften lange um diese Verkehrsberuhigung. Bürgermeister Uwe Brückner: "Ich freue mich über diese Entscheidung, die Lärmbelästigung und Erschütterungen insbesondere durch den LKW-Verkehr deutlich reduzieren dürfte."

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Schüler setzen sich erfolgreich für Mülltrennung ein

(26.08.2019)

"Umweltschutz ist uns wichtig! Wir finden es toll, wenn sich vor allem unsere Schüler aus der Gesamtschule ,Heinrich Julius Bruns` in Kloster Lehnin mit diesen Themen befassen, denn Sie werden noch stärker als unsere Generation von den Folgen der drohenden Katastrophe betroffen sein. Es geht um unsere und ihre Zukunft", betont Bürgermeister Uwe Brückner.

Der Besuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Dietlind Tiemann, wurde gleich genutzt, um zusammen mit ihr das neue Mülltrennungssystem auf dem Lehniner Schulcampus mit den Schülern einzuweihen.

Schüler der 6 b schlugen der Gemeinde vor wenigen Monaten eine konzeptionelle Lösung für die Mülltrennung in der Schule auf bunten Plakaten vor. Die Gemeinde war begeistert und sicherte zu, die Umsetzung der Vorschläge zu prüfen.

Nun, pünktlich zu Schuljahresbeginn, wurde das neue Mülltrennungssystem in zwölf Räumen der Schule und auf dem Schulcampus eingeführt. Am Freitag wurden zudem an stark frequentierten Standorten, z. B. vor dem Sockelgeschoss der Turmhalle, zentrale Behältnisse aufgestellt und auch gleich eingeweiht.

So gibt es jetzt gelbe, graue und blaue Müllbehälter für Plastik, Müll und Papier. Die Schüler wollen bei ihren Mitschülern für das neue System werben. Dietlind Tiemann verabredete sich mit den Schülern, damit diese in einem Jahr von dem Fortschritt in dem Projekt berichten können. Gleichzeitig lud sie die Kinder zu einem Besuch in den Bundestag ein.

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Ausbau Belziger Straße im Zeitplan

(24.08.2019)

Die Bauarbeiten in der derzeit gesperrten Belziger Straße laufen nach Plan. So ist z. B. der Auslauf am "Kessel" und die Haltung der Regenwasserschächte zum Teil fertig bzw. im Bau. Die Sedimentsanlage ist zu 10 Prozent gebaut. Der Rückbau des vorhandenen Regenwasserkanals ist zu 60 Prozent erfolgt.

Die Gemeinde bedankt sich für das Verständnis.

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Tiemann tourt durch Kloster Lehnin

(23.08.2019)

Die Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann ist in der Sommerpause des Parlaments in ihrem Wahlkreis unterwegs. In Begleitung des Vorsitzenden der Groß Kreutzer Gemeindevertretung, Franz Herbert Schäfer, informierte sie sich über soziale Einrichtungen und Projekte. Bürgermeister Uwe Brückner führte die Gäste am heutigen Freitag an vier wichtige Baustellen der Gemeinde Kloster Lehnin.

Die Sanierung des Herrenhauses Reckahn und ein Anbau sollen im zweiten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Die Gemeinde finanziert rund 1,7 Mio. Euro des insgesamt 3,2 Mio. Euro teuren Bauvorhabens, an dem sich auch Bund und Kreis beteiligen. Vorgesehen ist hier ein Jugend-, Gemeinde- und Kongresszentrum, das u. a. Übernachtungen und wissenschaftliche Tagungen ermöglicht. Zudem ist ein Café geplant. Das Bauprojekt komplettiert das historische Ensemble in Reckahn.

Die Gäste bekamen von Frau Dr. Silke Siebrecht-Grabig eine erste Führung durch die Ausstellung "Von ABC-Schützen und Zuckertüten", die am Sonntag öffnet.

Wegen fehlender Fördermittel steht noch nicht fest, wie es baulich im Strandbad Lehnin weitergeht. Es muss saniert und touristisch weiterentwickelt werden. Ihre Vorstellungen stellten Kay Schattenberg (Betreiber des Strandbades) und Carola Sockel (SinNature, Kanuverleih) dar. Die Gemeinde Kloster Lehnin leitete hierfür ein Bebauungsplan-Verfahren für das Areal am Klostersee ein. Geplant ist zunächst eine Sanierung der Sanitäranlagen. Später soll die Neugestaltung eines Veranstaltungsbereiches erfolgen.

Mit dem 1,36 Mio. Euro teuren Anbau auf dem Lehniner Schulcampus sollen Klassenräume vergrößert und der Bereich für die Schulleitung und das Sekretariat verlegt werden. Die Bauarbeiten sollen im Oktober/November beginnen. 16 Räume wurden bereits leer gezogen. Der Unterricht findet während der Bauarbeiten im alten Schulgebäude statt. Langfristig ist auch ein Verbindungsbau zwischen Grund- und Gesamtschule vorgesehen. Bis 2023 soll die Schülerzahl von derzeit 756 auf ca. 1.100 steigen.

Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im September 2020 enden. Der Schulleiter, Herr Dr. Hans-Dirk Lenius, stellte die konzeptionelle Ausrichtung vor.

 

Zurzeit liegt die Kapazität der Damsdorfer Kita Kinderland bei 128 Plätzen. Problematisch ist derzeit in Damsdorf vor allem die Unterbringung der unter Dreijährigen.

Durch den 950.000 Euro teuren Anbau, der derzeit entsteht, und im Herbst fertig werden soll, wird ein separater Bereich für Kleinere geschaffen, während die Größeren teilweise in den Anbau ziehen. Die Kapazität steigt damit auf ca. 175 Plätze. Frau Marina Gaidecka (Leiterin der Kita) erläuterte das pädagogische Konzept.

Nach Damsdorf ziehen im Moment viele Familien. 15 Einfamilienhäuser sind derzeit im Bau, weitere 60 sind geplant.

Frau Dr. Dietlind Tiemann bedankte sich und war beeindruckt, was unsere Gemeinde leistet und nimmt viele Anregungen für ihre Arbeit im Deutscher Bundestag mit. Sie versprach, dass sie die Projekte in Kloster Lehnin weiterhin unterstützt und im nächsten Jahr wiederkommen wird. Vielen Dank für ihren Besuch und ihr Interesse.

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Kinder lernen kochen und servieren

(21.08.2019)

Im Lehniner Institut für Kunst und Kultur (Zum Strandbad 39) wird Freitag, 30. August, ab 17 Uhr Kindern und deren Eltern das "Europa-Miniköche-Projekt" vorgestellt. Es wird bis 18:30 Uhr gemeinsam gekocht und gegessen. Anmeldung bis 23. August per E-Mail: haberland@likk.de.

Wer Interesse hat, kann in dem neuen Projekt „Miniköche“ mitmachen. Start ist voraussichtlich September 2019. Schüler der 5. und 6. Klassen können innerhalb von zwei Jahren u. a. Fertigkeiten beim Kochen und eine gehobene Tischkultur kennen lernen sowie den richtigen Umgang mit Lebensmitteln zu üben. Einmal im Monat treffen sich die Kids im Hotel Markgraf oder im LIKK zu einem praktischen Nachmittag.

Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner findet das Projekt toll: "Hier lernen die Kinder etwas sinnvolles fürs Leben und der eine oder andere findet vielleicht auch Gefallen daran, später im Hotel- und Gaststättengewerbe zu arbeiten, was den Fachkräftebedarf sichern könnte und den jungen Menschen eine berufliche Perspektive in der Region eröffnet."

Wanderwegewart gesucht

(20.08.2019)

Der seit vielen Jahren aktive Wanderwegewart Konrad Müller aus Damsdorf wird Mitte 2020 aus dem Amt scheiden. Die Gemeinde Kloster Lehnin sucht daher einen Nachfolger, der die erfolgreiche Arbeit fortsetzt. Der Bewerber/die Bewerberin sollte ortskundig sein und gut zu Fuß.

Bewerbungen per E-Mail unter sekretariat@lehnin.de.

Gemeinde Kloster Lehnin präsentierte sich auf Lehniner Platz in Berlin

(19.08.2019)

Samstag präsentierte sich die Gemeinde Kloster Lehnin sechs Stunden in Berlin am Lehniner Platz direkt am Kurfürstendamm. Zu sehen war ein buntes Programm von der Schulband bis zur Choral Schola über Auszüge aus der Oper „Fairy Queen“ und vielen Präsentationen z.B. des Reckahner Schulmuseums,  der Papageien-Schutzstation Rädel und weiterer Anbieter und von Vereinen aus unserer Gemeinde. An 16 Ständen konnten die Besucher wissenswertes über Kloster Lehnin erfahren oder sich kulinarisch, beispielsweise mit Bürgermeister-Apfelkuchen, Bratwurst vom Grill, Schmalzbroten sowie  alkoholfreien Cocktails der Miniköche ("Klostersommer", "Lehniner Platz")  verwöhnen lassen... Zudem erhielten die Besucher Informationen über die Baukultur und die wunderbare Natur der aus 14 Ortsteilen bestehenden Gemeinde  anhand der sechs Litfaßsäulen des.

Zum Thema: Was könnte uns verbinden? führte die bekannte rbb-Moderatorin Britta Steffenhagen mit den Bürgermeistern von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, und von Kloster Lehnin, Uwe Brückner, ein spritziges Gespräch auf der Bühne, in dem auch  das Thema eines gemeinsamen Bundesland Berlin-Brandenburg diskutiert wurde.  Der Berliner Bezirksbürgermeister war Feuer und Flamme für Kloster Lehnin und will die mittelmärkische Gemeinde unbedingt mit einer Delegation besuchen. Gefragt wurden die Kloster Lehniner auch, ob die Aktion wiederholt werden wird, was durchaus vorstellbar wäre.

Uwe Brückner: „Mit dem Fest wollten wir den Austausch zwischen Berlinern und Kloster Lehninern fördern, was sehr gut gelungen ist. Wir bieten zahlreiche Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten, aber auch Erholungsangebote für Berliner, die von uns nur einen Katzensprung entfernt sind.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Institutionen, Vereinen, Sponsoren und dem Brandenburgischen Ministerium für Wirtschaft und Energie, die die Veranstaltung gefördert haben. Das war ein ganz toller Tag.“

 

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Integrierte Tagesbetreuung Lehnin am neuen Standort eingeweiht

(16.08.2019)

Bürgermeister Uwe Brückner und die Leiterin Petra Rocke weihten heute am Nachmittag mit einer symbolischen Schlüsselübergabe sowie dem Durchschneiden eines Bandes die neuen Räume der Integrierten Tagesbetreuung Lehnin (ITBL) ein. Zudem wurde von den Kindern ein Baum gepflanzt und es gab einen Kuchenbasar, dessen Erlös in den neu geplanten Wasserspielplatz fließt. "Für die Unterstützung zum guten Gelingen des Umbaues möchte ich mich bei allen beteiligten Firmen und meiner Verwaltung bedanken und bei denen, die den Baulärm ertragen mussten für das Verständnis. Ich wünsche den Beschäftigten der ITBL eine erfolgreiche, glückliche Hand sowie viel Freude und Ausdauer bei der Arbeit mit unserem Nachwuchs.

Den Kindern wünsche ich viel Spaß, Geborgenheit und das nötige Rüstzeug für den weiteren Lebensweg. Mit der Turnhalle und dem Sportplatz in unmittelbarer Nähe bieten wir auch beste Voraussetzungen, dass sich die Kinder sinnvoll bewegen können", sagte der Bürgermeister.

Im November 2018 fiel der Entscheidung der Verwaltung, der ITBL mit ihren derzeit 243 Kindern ein neues Zuhause im Sockelgeschoß der Turnhalle zu geben. Die vier Räume wurden vorher für den Unterricht genutzt.

Im Dezember 2018 wurde der 30.000 € teure Umbau durch die Verwaltung geplant und die Aufträge in den Gewerken Metallbau, Abbruch, Trockenbau, Elektro, Sanitär, Maler, Bodenleger und Tiefbau vergeben. Der Eingangsbereich für die ITBL wurde durch das Versetzen von Tür- und Wandkonstruktionen im Flur vergrößert. Die Grundrisse wurden verändert u. a. durch das Schaffen eines Garderobenraumes, die Vorbereitung einer Teeküche/eines Vesperraumes für die ITBL-Kinder, drei Beschäftigungsräume sowie Aufenthalts- und Büroräume für die ITBL-Mitarbeiter.

Zusätzlich wurde eine DSL-Verbindung installiert und eine Küche aufgebaut. Parallel zu den Baumaßnahmen im Gebäude ist von März bis Mai 2019 das Dach der Zweifelderhalle saniert worden. Im März begann die Neugestaltung der Außenanlagen.

Die Vorteile des neuen Standortes liegen auf der Hand: Konzentration an einem Standort, barrierefreier Zugang aus alle Beschäftigungsräumen, ebenerdiger Zugang zum Außenbereich und kurze Wege zu Innen- und Outdoor-Sportanlagen.

 

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Elektrofahrzeuge können bald auch in Lehnin betankt werden

(16.08.2019)

Die Energie Mark Brandenburg GmbH (EMB) hat in enger Kooperation mit der Gemeinde Kloster Lehnin in der Kurfürstenstraße unmittelbar neben der City-Tankstelle eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge errichtet.

Sie ist noch nicht betriebsbereit, da der Stromanschluss für die Säule noch durch den Stromversorger hergestellt werden muss. Wir hoffen, dass dies bald soweit sein wird und werden berichten, wenn der Eröffnungstermin feststeht.

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Kloster Lehnin will TAZV "Freies Havelbruch" in WAV "Hoher Fläming" überführen

(15.08.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin erwägt zusammen mit Golzow die Überführung des TAZV "Freies Havelbruch" (TAZV) in den WAV "Hoher Fläming" (WAV). Käme es dazu, wäre das eine historische Entscheidung. Die Gemeinde Planebruch (Ortsteil Oberjünne) möchte diesen Weg möglicherweise nicht mitgehen.

Der TAZV versorgt derzeit drei Gemeinden, darunter die Ortsteile Reckahn und Krahne, mit Trinkwasser. Außerdem entsorgt der Verband das Schmutzwasser für ca. 2500 Haushalte. Trotz erheblicher Förderungen in Mio.-Höhe ist der Verband in Zukunft wirtschaftlich nicht tragfähig.

Um eine Gebührenstabilität in den nächsten Jahren zu erhalten, bliebe nur die Fusion mit einem anderen Verband. Der Wechsel zum benachbarten WAV ist eine Möglichkeit, die auch durch ein externes Gutachten gestützt ist. Der Vorteil beim WAV liegt vor allem daran, dass dieser Verband bereits seit Jahren die Wartung und Reparaturen der technischen Anlagen des TAZV vornimmt und somit kennt.

Durch den Übergang zum WAV würde auch die Gemeindeverwaltung erheblich entlastet. Zudem könnte die Fusion durch das Land mit ca. 800.000 € unterstützt werden.

Die Kloster Lehniner Gemeindevertretung folgte dem Bürgermeister Uwe Brückner, der nun die weiteren Verhandlungen mit unterschiedlichen Optionen führen kann. Die Ortsbeiräte seien bei der Entscheidungsfindung eng mit eingebunden, betont Brückner.

Feuerwehrleute erhielten ihre Bestellungsurkunden

(14.08.2019)

Gemeindewehrführer Marco Riesenberg-Leo übergab mit Bürgermeister Uwe Brückner während der Gemeindevertretersitzung im Lehniner Rathaus fünf Kameraden die entsprechenden Bestellungsurkunden.

Prützker Ortswehrführer ist jetzt Robin Kuhlmey, der den stellvertretenden Gemeindewehrführer Thomas Preuschoff ablöst, der zehn Jahre diese Ortswehr vorbildlich geführt hat. Heiko Radecke ist neuer stellvertretender Wehrleiter in Krahne. Zum Zugführer des 3. Löschzuges ernannt wurde Daniel Radom von der Ortswehr Grebs und stellvertretender Ortswehrführer von Nahmitz ist nun Matthias Sumpf. Nicht auf den Fotos ist der neue stellvertretende Ortswehrführer von Göhlsdorf, Nino Große.

Uwe Brückner: "Das Leben, die Gesundheit und den Besitz der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, gehört zu den bedeutendsten Aufgaben einer Gemeinde. Die Freiwilligen Feuerwehren von Kloster Lehnin bewältigen diese so wichtige Aufgabe mit viel Herzblut und Engagement. Ich gratuliere den Kameraden ganz herzlich und wünsche Ihnen und ihren Teams weiterhin erfolgreiche Einsätze sowie viel Gesundheit. Die Kamerad/innen setzen ihr Leben und Ihre Gesundheit ein, um das Leben und das Eigentum anderer zu retten. Dafür ist Ihnen nicht genug zu danken.

Mögen alle auch viel Spaß bei den gemeinsamen Aktivitäten haben. Die Feuerwehr leistet ebenfalls für den Zusammenhalt in der dörflichen Gemeinschaft einen unbezahlbaren Beitrag. Sie ist auch Dreh- und Angelpunkt bei Festivitäten in der Gemeinde. Die Kameraden packen überall tatkräftig mit an, wo Hilfe benötigt wird. Vielen Dank auch dafür."

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Praktikant in der Gemeindeverwaltung

(10.08.2019)

Die Gemeinde Kloster Lehnin bietet auch Praktikumsplätze. Zurzeit absolviert der 18-jährige Philipp Lüdecke aus Damsdorf ein Praktikum im Rathaus. Für sein Wirtschaftsabitur am Werderaner Ernst-Haeckel Gymnasium benötigt er 800 Stunden Praktikum, die sich über ein Jahr erstrecken. 

Philipp ist seit 1. Februar in der Verwaltung und war u. a. im Kitabereich, Einwohnermeldeamt, in der Zentrale und Gemeindekasse eingesetzt. Zurzeit erfasst er Pachtverträge. Es sei sehr interessant hinter die Kulissen einer Gemeinde zu schauen und auch Einblicke in Politik zu bekommen, erzählt der Schüler, der privat gerne Computer zusammenbastelt. Er sei in der Verwaltung gut aufgenommen worden, alle Kollegen seien total nett und hilfsbereit. 

Nach seinem Wirtschaftsabitur zieht es den 18-Jährigen in eine größere Stadt. Entweder für eine Verwaltungsausbildung oder ein Studium im Bereich Wirtschaft oder Informatik.

Die Gemeinde bedankt sich bei Philipp und wünscht ihm schon jetzt alles Gute auf dem weiteren Weg.

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Hotelrestaurant Markgraf zum Top-Ausbildungsbetrieb gekürt

(09.08.2019)

Eine Expertenjury der IHK Potsdam hat das Hotel Hotel Markgraf & Restaurant Korbbogen Lehnin zu einem von sechs Top-Ausbildungsbetrieben in der Region gekürt. Ein toller Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

Die Auszeichnung fand heute im Beisein von Dr. Ramona Schröder (Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Potsdam), IHK-Präsident Peter Heydenbluth und dem Vize-Landrat Christian Stein statt. Für die Gemeinde Kloster Lehnin übergab Bürgermeister Uwe Brückner ein Wappen, welches die Verbundenheit des Unternehmens mit dem Ort symbolisiert. "Ein Hotelrestaurant ist auch ein Aushängeschild für eine Gemeinde, das maßgeblich beeinflusst, ob sich die Gäste und Touristen hier wohlfühlen."

 

Ausbildung sichere, dass es auch in Zukunft noch gute Fachkräfte gibt und die jungen Leuten in Kloster Lehnin eine sichere berufliche Perspektive haben, so Brückner.

Elisabeth und Jörg Meyer sind seit 1992 in Kloster Lehnin. Sie war vorher Restaurantleiterin und er Küchenleiter in verschiedenen Hotels. Beide wollten sich selbständig machen und der entscheidende Tipp kam von einem Verwandten. Jörg Meyers Mutter stammt nämlich aus Lehnin und der gebürtige Willinger besuchte als Kind hier regelmäßig seinen Onkel.

Die Meyers starteten mit zwölf Zimmern. Inzwischen haben sie das Haus grundlegend saniert und auf 56 Zimmer mit Tagungsräumen, Sauna und Fitnessraum aufgestockt. Sie sind zufrieden mit der Auslastung und freuen sich über motivierte Mitarbeiter.

Die Gemeinde wünscht der Familie Meyer, dass sie noch lange die Erfolgsgeschichte fortschreiben kann. Vielen Dank für das tolle Engagement.👏

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Tempo 30 in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße

(09.08.2019)

Der Landkreis gab dem lang gehegten Wunsch nach "Tempo 30" in der Damsdorfer Chaussee und in der Kurfürstenstraße im Ortsteil Lehnin statt. Der Landesbetrieb für Straßenwesen beabsichtigt im August die Beschilderung vorzunehmen. 

Gemeinde und Anwohner kämpften lange um diese Verkehrsberuhigung. Bürgermeister Uwe Brückner: "Ich freue mich über diese Entscheidung, die die Lärmbelästigung deutlich reduzieren dürfte." 

Die Gemeinde hat auch den ca. 20 Jahre alten Wunsch, eine Umgehungsstraße für Lehnin zu bauen, nicht aufgegeben. Allerdings ist dies nur bei einer Finanzierung durch das Land möglich. Diese ist mittelfristig nicht in Aussicht.

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Kinder räumten den Wald auf

(07.08.2019)

Unter dem Motto: "Sauberkinder gegen Schmutzfinken" organisierten Baumfreunde Kloster Lehnin e.V. und Integrierte Tagesbetreuung Lehnin in der Klosterheide eine Waldaufräumaktion. Dazu trafen sich 46 Hortkinder der 3. Klasse der Schule mit ihren Betreuern an der Oberförsterei.

Ziel war es, den Wald zu beräumen von Plasteresten, Flaschen, alten Socken und Schuhen sowie von unzähligen Zigarettenkippen entlang des Radweges und am Sportplatz.
Treue Helfer waren, wieder Forstarbeiter, Sportfreunde der Laufgruppe des SV Kloster Lehnin, Bürger/innen und die Baumfreunde Kloster Lehnin e. V.

Zum „Sperrbezirk“ für die Kinder wurde das Umfeld eines Tankstellen-Parkplatzes an der Damsdorfer Chaussee erklärt. 
Im Wald fanden sich viele, von Wildtieren zerfressene Reste von Plastetüten und Plastegeschirr. "Den Kindern wurde u. a. vermittelt, dass wir den Wald zum Leben brauchen und ihn deshalb pfleglicher behandeln müssen", sagt Waltraud Plarre von den Baumfreunden.

Die Gemeinde findet solche Initiativen vorbildlich. Illegale Müllablagerungen können auch im Ordnungsamt gemeldet werden.

Foto zu Meldung: Kinder räumten den Wald auf

Reparaturarbeiten an der Fahrbahn des Busbahnhofes Lehnin

(22.07.2019)

Im Bereich der gepflasterten Fahrbahn des Busbahnhofes (Goethestraße) werden umfangreiche Reparaturarbeiten erforderlich. Während der Bauarbeiten, die am 19. August 2019 beginnen und am 30. November 2019 fertig sein sollen, kommt es zu Verkehrseinschränkungen. Einige Parkplatzflächen müssen für den Bauzeitraum gesperrt werden, da der Busverkehr über den Parkplatz geführt werden muss. Die Gemeinde bittet deshalb auch andere Parkplätze (Rosenpark, Mühlenteich u. a.) zu nutzen. 
Eltern schulpflichtiger Kinder werden gebeten, ihre Kinder bei Anreise mit Privat-Pkw nicht im unmittelbaren Bereich des Busbahnhofes oder direkt vor der Schule ein- und aussteigen zu lassen.

Foto zu Meldung: Reparaturarbeiten an der Fahrbahn des Busbahnhofes Lehnin

Seit 2008 Lehnins "Regierender"

(20.06.2019)

Der alte ist auch der neue Ortsvorsteher von Lehnin: Frank Niewar. Die Ortsbeiratsmitglieder Sandra Leue, Tilo Schade und David Mittelbach sind neu in dem Gremium sowie Stefan Behrendt, Peter Kamolz und Udo Wernitz ergänzen das Team.
Für die nächsten Jahre wünscht sich die Verwaltung eine gute Zusammenarbeit. Mögen stets kluge Beschlüsse zum Wohle der Lehniner/innen gefasst werden.

Fahrbahnsanierung der Straße „Mühlenberg“ abgeschlossen

(20.11.2018)

Am Freitag, dem 16.11.2018, fand die offizielle Freigabe der Straße „Mühlenberg“ im OT Lehnin statt. Im Auftrag der Gemeinde Kloster Lehnin erfolgte die Fahrbahnsanierung der Straße „Mühlenberg“ auf einer Gesamtlänge von 635 m. Hierbei erhielt die Straße außerhalb der Ortslage einen 26 cm dicken Asphaltaufbau im Hocheinbau auf einer Länge von 550 m und einer nutzbaren Fahrbahnbreite von 3,5 m sowie drei Ausweichstellen mit einer Aufweitung von 6,5 m. Die Umsetzung dieses Abschnittes erfolgte in enger Abstimmung mit den betroffenen Anliegern. Innerhalb der Ortslage wurde die 4 cm dicke Fahrbahndecke auf einer Länge von 86 m erneuert. Die ursprüngliche Fahrbahn bestand aus stark geschädigten Lagen Asphalt und die Fahrbahnbreite variierte zwischen 3,6 bis 5,6 m. In der Zeit vom 11. Oktober bis 15. November erfolgte die Bauausführung. Die Baukosten betragen rund
161.000 €.

 

Foto: Herr Wernitz (Mitglied des Ortsbeirates Lehnin), Herr Niewar (Ortsvorsteher Lehnin), Herr Brückner (Bürgermeister) , Herr Kampe und Herr Kroop (beide von der bauausführenden Firma) (v.l.n.r.)


V.i.S.d.P. Uwe Brückner

Foto zu Meldung: Fahrbahnsanierung der Straße „Mühlenberg“ abgeschlossen

Wanderung durch den Willibald Alexis Wanderweg

(24.06.2009)

Willibald Alexis, der große Dichter der Mark und Vorläufer Fontanes, wäre am 29. Juni 311 Jahre alt geworden. Just zu seinem Geburtstag wird am Montag, dem 29. Juni 2009 eine geführte Wanderung „Auf den Spuren von Willibald Alexis" stattfinden. An sechs Stellen im Wald und in Lehnin informieren Tafeln um das Werk des Schriftstellers und ihren Bezug zu Lehnin. Dort und unterwegs gestalten Schüler der Willibald-Alexis-Grundschule Lehnin sowie  die Bibliothek Lehnin ein kleines Kulturprogramm.

 

Die Tour, offen für alle Interessierten, beginnt um 09.30 Uhr am Alexis-Denkmal vor dem Waldfriedhof in der Puschkinstraße.

 

Geführt wird die Wanderung von unserem Sagenschmied Heiko Hesse, auf dessen Initiative im vergangenen Jahr mit zahlreichen Mitstreitern der Willibald-Alexis-Wanderweg fertiggestellt wurde. Im Rahmen der Wanderung soll, repräsentativ für alle Mitstreiter, dem Jugendheim der GFB - Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH in Lehnin für seine Unterstützung und Hilfe bei der Fertigstellung des Wanderweges (Fertigung der Rahmen für die informativen Tafeln)  gedankt und eine Patenschaftsurkunde überreicht werden. Die Finanzierung der Tafeln erfolgte im Vorjahr durch den Kulturförderverein Kloster Lehnin e.V. .

 

 

 

 

Wochenmarkt der Gemeinde Kloster Lehnin

(18.07.2008)

Der Wochenmarkt in der Gemeinde Kloster Lehnin findet

wöchentlich donnerstags von 8.00 - 18.00 Uhr

auf dem Markgrafenplatz in der Lehniner Ortsmitte

statt.

Inzwischen wird der Markt durch ein interessantes vielseitiges Angebot geprägt. Regelmäßig können Fisch- und Fleischwaren, Wolle, Kleidung für Jung und Alt, Gewürze und Futtermittel erworben werden.

           

Um den Markt auch weiterhin vielseitig zu gestalten und das Angebot zu erweitern sucht die Gemeinde Kloster Lehnin noch interessierte Händler, welche am Marktgeschehen teilnehmen (vor allem Obst und Gemüse).

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Kloster Lehnin, Fachbereich 2, Recht, Ordnung und Soziales, Zimmer 1.08 (Tel. 03382730725), Friedensstr. 3, 14797 Kloster Lehnin