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LEHNIN

Einwohner: 3.219 (Stand: Februar 2024)

 

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Lehnin verdankt seine Entstehung dem Zisterzienserkloster "der heiligen Maria", das im Jahr 1180 von Markgraf Otto I. gestiftet wurde. Es war das erste in der Mark Brandenburg und avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Bedeutendsten seiner Art in der weiteren Umgebung. Zum Zeitpunkt seiner höchsten Blüte, um 1450, besaß das Kloster Lehnin u.a. 64 Dörfer und 54 Seen. Es diente den Askaniern und anfangs auch den Hohenzollern als Grablege.

 

Im Zuge der Reformation löste Kurfürst Joachim II. 1542 das Kloster auf. Während des 30-jährigen Krieges (1618-1648) wurde Lehnin mehrmals von schwedischen Truppen und Wallensteinschen Söldnern geplündert und gebrandschatzt. Auch die Klostergebäude wurden nicht verschont und anschließend dem Verfall preisgegeben.

 

Kurfürst Friedrich Wilhelm (1640 - 1688) veranlasste den Umbau der alten Klausur in ein Jagdschloss und die Errichtung eines Falkonierhauses auf dem Klostergelände. Von hier aus startete er fortan seine Reiherbeizen.
Im Sinne der zu dieser Zeit einsetzenden Romantisierung ließ der damalige Kronprinz Friedrich III. die Klosterkirche zwischen 1871 und 1878 nach historischen Vorlagen wieder aufbauen. Treibende Kraft war seinerzeit der Rittergutsbesitzer von Lehnin, Robert von Loebell (1815 - 1905). Ihm zu Ehren wurde auf dem Alten Amtshof unweit des Kloster-Museums ein Gedenkstein aufgestellt.

 

Die Evangelische Kirche erwarb 1911 das Klostergelände und gründete das Diakonissenmutterhaus "Luise-Henrietten-Stift". Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wurde dort ein Notkrankenhaus eingerichtet. Daraus entwickelte sich die heutige Krankenhausanlage. Dazu gehören die geriatrische Rehabilitationsklinik, die Innere Klinik, das Alten- und Pflegeheim, die Diakoniestation, die Altenhöfe, der Kindergarten, die Krankenpflegeschule, das Hospiz u.a.. Das Luise-Henrietten-Stift ist heute diakonische Einrichtung innerhalb der Stiftung "Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin".

 

In der jüngeren Vergangenheit entstand auf dem Gelände der Klinikneubau. Ein Museum informiert über das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in der Vergangenheit und dem Wirken der Diakonissen in der Gegenwart in Lehnin. Nähere Informationen über das Kloster und das Luise-Henrietten-Stift erhalten Sie unter 0 33 82 / 76 88 41.

 

Zahlreiche private und kommunale Bauvorhaben trugen in den letzten Jahren zur Verschönerung des Ortes, vor allem der Ortsmitte, bei. Der neugestaltete Markgrafenplatz, der Busbahnhof und der Marktplatz wirken einladender denn je.

 

Die jährlichen Sommermusiken in der Klosterkirche, das Floßfest sowie der Adventsmarkt tragen, wie die steigenden Zahlen der Besucher zeigen, zum Bekanntheitsgrad Lehnins bei.
 

Sehenswürdigkeiten/ Wissenswertes:

Um die Naturschönheiten in und um Lehnin zu erhalten, wurden große Bereiche zu Landschafts- und Naturschutzgebieten erklärt. Das sind umfangreiche Waldungen, Bruch- und Sumpfgebiete im Bereich der vielen Seen, wie der Gohlitz-, Schamp- , Mittel- und Kolpinsee sowie der Klostersee. Ebenso empfehlenswert sind Wanderungen zum Traumsee, ein idyllischer kleiner und klarer See am Grunde einer ehemaligen Tongrube - ein Zeitzeuge der blühenden Ziegel- und Tonwirtschaft des 19. Jahrhunderts in Lehnin und Umgebung. Die Ziegel-Produkte wurden überwiegend auf dem Wasserweg transportiert und so bis Berlin und Hamburg verschifft.

 

Traditionelle Feste:

  • Osterfeuer

  • Markgrafenfest

  • Lehniner Sommermusiken

  • Oktoberfest

  • Adventsmarkt

 

Anreise:

Den Ortsteil Lehnin erreichen Sie über die Autobahn BAB 2 Berlin/ Hannover, Abfahrt Lehnin oder Netzen/ Nahmitz.

 

Die Fahrpläne für den ÖPNV sind hier einzusehen.

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